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Tiere

Wolfsfamilie

Von: Sandra , Alter: 15

Im tiefdunklen Wald lebte eine Fee, die Fee der Tiere. Jedes Tier, das sich verletzt hatte, rief die hilfsbereite Fee, denn sie konnte Tiere heilen. Jeden Abend flog sie durch den Wald um zu sehen, ob es allen Tieren gut gehe, da hörte sie ein leises Schluchzen. Langsam flog sie auf das komische Geräusch zu. Da entdeckte sie einen kleinen Wolf. Der Wolf schien noch nicht lange dort zu liegen. „Kleiner Wolf, was ist denn nur los mit dir?“, doch der Wolf gab ihr keine Antwort. „Hast du Angst?“, fragte die Fee. Leise antwortete ihr der kleine Wolf: „Ich bin ganz alleine…“ „Warum?“ „Ich erkläre es dir.“ „Na gut du kleiner Wolf, ich bringe dich zu mir nach Hause, da kannst du dich stärken, und dich ausruhen.“ So brachte die Fee den kleinen Wolf zu sich nach Hause. Die kleine Fee hatte ein wunderschönes Haus, wo genügend Platz für weitere Tiere wäre. Die Fee bereitete sofort zu Hause ein genüssliches Festmahl für das kleine Wolfsjunge und sich vor. Als das kleine Wolfsjunge wieder gestärkt war, erklärte es der Fee was passiert war. „Die „Wilderer“ sind gekommen, und haben meine gesamte Familie auseinandergejagt, und vielleicht sogar erschossen…“, schluchzte das kleine Wolfsjunge. „Keine Angst, ich werde dir helfen, deine Familie wieder zu finden, das ist schließlich meine Arbeit. Ich bin die Fee der Tiere, und helfe dir gerne.“ „Aber wo soll ich inzwischen wohnen?“ „Natürlich bei mir, du bist nicht das erste Tier, das von einer Familie getrennt worden ist. Du kannst in der Zwischenzeit bei mir wohnen, und fressen.“ „Muss ich den ganzen Tag hier in deinem Haus bleiben? Ich bin doch ein Wolf, wir sind immer im Freien…“ „Ich weiß dass Wölfe immer im Freien sind, und deshalb darfst du auf meinem Spielplatz so lange spielen, wie du willst. Aber du musst jeden Abend um 18:00 Uhr wieder hier im Haus sein, sonst kann ich deine Familie nie wieder finden.“ Das Wolfsjunge versprach es der Fee. In der Nacht, hörte die Fee das kleine Wolfsjunge schluchzen. Sie schlich zu seinem Schlafzimmer, und spähte durch eine kleine Spaltöffnung. Auf dem Boden, im feinen Heu, lag das Wolfsjunge. >Anscheinend hat es nur geträumt> dachte die Fee. Als es Morgen wurde, weckte sie den kleinen Wolf, und sprach: „Dein Essen steht draußen, du kannst es fressen wenn du Lust hast. Ich muss nun zu den Tieren gehen, die mich gerufen haben, heute werde ich den ganzen Tag lang im Wald sein, und werde nicht vor 19:00 Uhr wieder zurückkehren. Wenn du Hunger hast, habe ich dir hier auf dem Boden noch reichlich Futter hergestellt. Du kannst also so viel fressen wie du willst. Aber denk dran, du musst mit dem Essen auskommen, bis ich wieder zurück bin. Wenn jemand zu Besuch kommt, mach nicht die Türe auf. Gehe nur auf den Spielplatz und nicht vor das Gitter, sonst könnten dich die Wilderer sehen, und wer weiß, was sie mit einem Wolfsjungen wie dir anfangen. Du musst rechzeitig vom Spielplatz wieder zurück sein, sonst kann ich deine Familie nie wieder finden.“ Sobald die Fee weggeflogen war, machte sich das kleine Wolfsjunge an die Arbeit den Futtertopf zu leeren; aber so viel es auch fraß, der Futtertopf wurde nur noch voller. So hatte das kleine Wolfsjunge dann doch bald genug, und wollte auf den Spielplatz gehen, doch als es gerade dabei war, die Türe zum Spielplatz zu öffnen, da hörte es ein Geräusch, und weil das Wolfsjunge so neugierig war, wollte es sehen, wer diese entzückenden Laute von sich gab. Leise schlich es vor das Gitter und spitzte die Ohren. Doch es war nichts mehr zu hören. Das kleine Wolfsjunge wollte schon wieder umkehren, denn es erinnerte sich daran, was ihm die Fee gesagt hatte. Doch als es umkehrte und zum Spielplatz gehen wollte, hörte es wieder dieses Geräusch. Als es sich dann jedoch wieder umdrehte, hörte es nichts mehr. Dieses Spiel wiederholte sich noch zweimal. Da blickte sich das kleine Wolfsjunge um und sah, wie ein Rudel Wölfe vor dem Gitter vorbeistreifte und ihn rief. Und es erkannte seine Familie. Die Wolfsmutter sagte: „Wir haben dich wieder gefunden; ist das das Haus der guten Fee?“ „Ja, sie hat mich aufgenommen, aber ich dachte die Wilderer hätten eu…“ „Das ist jetzt nicht so wichtig mein Sohn. Aber sag, hast du eine kleine Stärkung für uns?“ Das kleine Wolfsjunge überlegte kurz. Da rief es seiner Familie zu: „Ja, ich habe einen Fressnapf, man kann so viel daraus fressen wie man will und er wird nicht leer, da haben bestimmt alle genug. So kommt doch zu mir.“ Das kleine Wolfsjunge öffnete das Gitter und brachte die Schüssel auf die Wiese vor das Haus. Die Wölfe fraßen , doch der Fressnapf wurde erstaunlich schnell leer, wurde nicht wieder voll. Das Fressen im Fressnapf wurde immer weniger, bis schließlich nichts mehr übrig war. Die Wölfe blickten das Wolfsjunge an und sprachen schon etwas böse: „ Wir dachten im Futternapf wäre genug essen für uns alle drin…“ Das kleine Wolfsjunge konnte sich nicht erklären, warum der Futternapf leer geworden war. „Du kommst jetzt mit, du bist ein Wolf und lebst in der freien Natur, nicht in einem Haus wo dir das Essen vor die Nase gestellt wird," sprach der Wolfsvater. „Ein echter Wolf muss sich sein Fressen verdienen, das heißt, du musst dafür töten und raufen, wenn es sein muss. Und du bist doch ein echter Wolf oder? Rudel, ich frage nun euch: Ich bin der Rudelführer und der Vater dieses Wolfes. Ist man ein echter Wolf, wenn man sich das Fressen vorstellen lässt?“ Im Chor antwortete das gesamte Rudel: „Nein, ein echter Wolf ist nicht auf die Hilfe anderer angewiesen.“ Da sprach eine Wolfsschwester: „Wölfelch- chen, Wölfelchen. Jeder, der hier im Rudel dabei ist, musste einmal eine ganze Woche alleine ohne Eltern und ohne dem Rudel verbringen. Nur der, der es schafft, wird in das Rudel aufgenommen. Unser Rudel besteht nur aus den tapfersten Wölfen, zu denen du wahrscheinlich nicht gehören wirst.“ Das kleine Wolfsjunge kannte sich nicht mehr aus, war das etwa seine Familie? So böse und kaltherzig? Das kleine Wolfsjunge begann zu schluchzen. „Seht euch das an, mein eigener Sohn ist nicht würdig, dem Rudel meines Mannes beizutreten,“ rief die Wolfsmutter. Da rannte das kleine Wolfsjunge so schnell wie es konnte ins Haus und verschloss die Tür hinter sich. So hatte seine Mutter noch nie mit ihm gesprochen. Es war verzweifelt. Langsam wurde es Abend. Die Fee kehrte nach Hause zurück. Erstaunlicherweise fragte sie nicht mal nach, wie es dem kleinem Wolfsjungen denn ergangen war. Doch plötzlich sprach sie: „ Du sollst nun eine eigene Familie gründen, denn dein Rudel will dich nicht mehr bei sich haben, weil ich dir geholfen habe. Sei nicht traurig, ich habe dir ein Weibchen mitgebracht; mit ihr sollst du eine Familie gründen. In drei Tagen werdet ihr schon zu viert sein. Und wie es die Fee auch versprach, so wurde es Wirklichkeit. Denn schon nach drei Tagen waren in der kleinen Wolfsfamilie zwei junge Wölflein auf die Welt gekommen, deren Äuglein nur so strahlten. Wenn unsere Wolfsfamilie noch nicht gestorben ist, dann lebt sie noch heute.
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Theo der Gastgeber

Von: Hanna, Alter: 18

Ich entschloss mich, meine Freunde und Freundinnen in netter Hunderunde einzuladen. Sie haben alle zugesagt, da wir ungezwungen, mal ohne menschliche Begleitung einen schönen Tag verbringen wollten. Treffpunkt war gegen 11.00 Uhr bei mir zu Hause, das war eine Zeit wo sie ihren Gassispaziergang alle erledigt hatten. Sie trudelten langsam ein und ich hatte schon einige Töpfe mit Hundeknabbergebäck für zwischendurch und Getränkenäpfe aufgestellt. Das Wohnzimmer wurde für uns Hunde vorbereitet, ausgelegt mit Decken und Kissen, damit wir es bequem hatten. Einige hatten noch ihre besten Freunde mitgebracht, was eine nette Runde ergab. Sie brachten kleine Geschenke für mich mit, über die ich mich sehr freute. Das Wetter war trocken mit angenehmen Temperaturen. Ich öffnete die Terrassentür, damit wir uns zwischendurch die Beine im Garten vertreten konnten. Es würde bestimmt ein lustiger Tag werden. Jetzt musste ich mir ein Spiel einfallen lassen, damit die Bande sich nicht zu sehr langweilt. Ich holte einige Pappbecher und das Spiel musste mit jeweils zwei Hunden gemacht werden. Jeder konnte sich seinen Spielpartner dafür aussuchen. Mittlerweile waren die Paare zusammengestellt und ich fing an, ihnen das Spiel zu erklären. Jedes Paar hatte zwei Becher zur Verfügung, in dem einer mit einem Stück Leckerli versehen wurde und der andere nichts enthielt, also leer war. Diese beiden Becher wurden falsch rum (auf den Kopf), also die offene Seite auf den Fußboden abgestellt, so dass nicht zu erkennen war, welcher leer und welcher befüllt war. Die beiden Behälter wurden dann auf dem Boden hin und her bewegt, dann angehalten und der andere Hund musste erraten, in welchem sich die Belohnung befand. Dieses Spiel wurde von jeder Gruppe im Wechsel fünf mal vollzogen, d.h. jeder einzelne hatte die Chance, fünf mal zu gewinnen und in dieser Anzahl Leckerli abzustauben. Da wir eine ungleiche Anzahl an Hunden waren, war das nicht schlecht, so konnte ich mit Rat und Tat Unterstützung geben, falls Bedarf besteht. Sie hatten einen ungeheuren Spaß daran, manche waren sehr gut darin und manche taten sich etwas schwer damit. Es lag aber daran, dass sie so etwas von zuhause aus nicht kannten, denn das ist ein Spiel, womit der Mensch seinen Vierbeiner bei schlechtem Wetter fördern und beschäftigen kann. Das Hund – pass – auf - Spiel dauerte einige Zeit und ihnen war anzusehen, dass Kopfarbeit sehr anstrengend sein kann. Nach dem Spiel machten wir es uns erst einmal bequem und unterhielten uns. Jeder erzählte über sich und wie er in seine Menschenfamilie kam. Es waren interessante Geschichten. Nach einer Weile schnappte ich mir einpaar Hundedamen, die mir unter die Pfoten greifen sollten, was sie gerne taten. Es war Mittagszeit angesagt und wir verteilten an jeden einen Hotdog, natürlich aus Geflügelfleisch. Die meisten von ihnen waren kleine Rassen. Die großen, die noch Hungerbedarf nach dem ersten hatten, bekamen einen Nachschlag. Sie waren begeistert von dem Würstchen im Brötchen und schmatzen sich einen zurecht. Sie sagten, Theo, wenn du die nächste Hotdogparty gibst, sind wir dabei., denn der Hotdog ist uns genauso lieb wie du Theo-Boy. Ich fühlte mich geschmeichelt über diese Aussage. Als alles verspeist war, legten wir eine einstündige Pause ein, zumindest sollte in dieser Zeit nicht getobt werden. Einige hielten sich im Garten auf, andere lümmelten sich auf den Decken herum. Chico ein kleiner Yorkscherterrier ist ein sehr guter Freund von mir. Er liebt mich über alles, hat es nicht gern, wenn sich andere um mich kümmern, dann wird er eifersüchtig. Wenn wir zusammen spazieren gehen, hängt er oft wie eine Klette an mir. Manchmal erdrückt er mich mit seiner Liebe, dann muss ich ihm Bescheid geben. Wahrscheinlich liegt die Ursache darin, dass er von einem größeren Hund gebissen wurde, deshalb sehr ängstlich war. Wir hatten uns mit der Zeit immer mehr angefreundet und er vertaut seinem Theo voll und fühlt sich bei mir sicher. Er ist ein Wirbelwind und wir spielen oft fangen. Der kleine Muck wohnt noch nicht lange hier in der Gegend. Der wurde aus einer Hundehaltung geholt, weil er schlechte Erfahrung mit seinen Genossen gemacht hat. Er wurde auch gebissen und immer gemobbt. War anfänglich mir gegenüber sehr distanziert, aber inzwischen sind wir Freunde geworden. Er ist ein Chihuahua, aber keine Miniausführung. Inzwischen ist er ein kleiner Kesser geworden, da er sich in seinem neuen Zuhause gut eingelebt hat und sich heimisch fühlt. Er bewacht gerne seinen Garten , das ist auch ein Hobby von mir. Meine kleine Emma vom Wochenmarkt, die sich wie eine Katze benimmt, ist ein bisschen eigensinnig, weil sie denkt sie wäre kein Hund. Sie ist wie ich aus dem Tierschutz und reißt hin und wieder von Zuhause aus, das Luder. Bei großen Hunden, die sie nicht kennt macht sie schreiende Geräusche, sehr merkwürdig. Wie ich schon sagte, sie ähnelt einer Katze, die nicht so menschengebunden sind wie der Hund. Manchmal habe ich den Eindruck von ihr, als bräuchte sie niemanden, zumindest tut sie so. Aber wenn es ums Fressen geht, wo sie etwas abstauben kann, ist sie gleich zur Stelle. Mittlerweile mag sie mich. Sie der kleine dunkle Mix und ich der etwas größere helle Mix, sind charakterlich so unterschiedlich, wie unser Aussehen. Biene ist aus meiner Nachbarschaft und sieht vom Typ her Emma ähnlich, nur etwas größer. Sie hat schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel. Am Anfang, wenn wir uns begegneten, hat sie mich angegiftet. Ihr Frauchen sagte, sie zickt immer an der Leine. Irgendwann ist Herrchen mit ihr unterwegs gewesen, der es nicht so eng gesehen hat. Bienchen zickte zwar, aber nur kurz, dann war sie friedlich mir gegenüber. Seit dem gehen wir zusammen spazieren und sie duldet mich. Meine Freundin Tina kenne ich von den Trödelmärkten. Sie ist eine sehr lustige, temperamentvolle beige Mischung. In ihr könnte ein Pudel und ein Malteser stecken. Wenn wir unterwegs sind geht die Post ab, da wir beide lauffreudig sind und Ballspiele mögen. In den kalten Monaten, wenn wir auf den Trödelmärkten Hotdogs verkaufen, trägt sie ein Mäntelchen und liegt auf ihren Kuscheldecken. Letzthin wäre ich fast an ihr vorbei gelaufen, da ich sie mit ihrem Dalmatinermantel nicht erkannte, so kleine von dieser Rasse gibt es überhaupt nicht, dachte ich. Es war aber Tina- Mädchen, einfach zum Schreien, das habe ich mir aber nicht anmerken lassen, denn ich weiß selbst, wie ungern ich Mäntelchen trage. Mein größter Besucher ist Leo ein Münsterländer Mix. Er ist ein richtiger Kumpel, ist schon 13 Jahre alt. Er wurde noch mit 8 Jahren aus dem Tierheim geholt, war aber nicht lange dort. Sein früheres Herrchen war sehr nett zu ihm. Leo ist in früheren Jahren mit Doggen aufgewachsen, die sind aber schon verstorben. Je größer die Hunderasse, desto kürzer ist die Lebenserwartung, bei Doggen rechnet man etwa 8 bis 9 Jahre. Leo hat daher keine Probleme mit Riesenhunden, damit kennt er sich aus. Bis ins hohe Alter war er noch unheimlich fit, aber dann bekam er einen leichten Schlaganfall, erholte sich wieder davon und ist seitdem ängstlicher geworden, bleibt immer in der Nähe seines Frauchen, am liebsten an der Leine. Hinzu kommt noch, dass er den grauen Star hat. Im hohen Alter kommt das oft bei Hunden vor. Man erkennt ihn an der Linseneintrübung bei älteren Hunden und irgendwann können sie ganz erblinden. Leo hatte einen Nachbarn als Schäferhund, der viel jünger war als er, ich sagte ja, der hatte noch mit 11 Jahren ein Temperament und hielt mit den jungen Hunden mit. Tim der Schäferhund war sehr großwüchsig, verstand sich mit anderen überhaupt nicht, um so mehr freute sich sein Frauchen, dass Tim endlich einen Spielkameraden hatte. Leo war kastriert, deswegen hat das zwischen den beiden Rüden geklappt, weil ein kastrierter Hund neutral ist. Die Gegenseite kann ihn nicht zuordnen, Leo roch nicht wie ein Rüde und das hat Tim akzeptiert, obwohl Leo eine bestimmte Dominanz zeigte. Aber Tim war ein falscher Fünfziger. In dem Moment als Leo den Schwächeanfall hatte und er wahrscheinlich seine persönliche Stärke verlor, ließ Tim ihn spüren, dass er jetzt der Boss und der Mächtigere von beiden ist, giftete ihn an und mit der Freundschaft war es vorbei. Den beiden Besitzern tat es leid, dass es zwischen den beiden nicht mehr funktionierte und mussten sich seitdem mit den Hunden aus dem Weg gehen. Ich kenne kaum einen Schäferhund, der mit anderen Artgenossen auskommt. Tim ist übrigens nicht alt geworden, er musste eingeschläfert werden, wegen seiner extremen Hüftprobleme. Ich erzählte ja, dass er sehr riesig war, zwar ein sehr hübscher, doch sein Rückrat viel so steil ab, das war nicht normal. Wenn ein Tier sich auf Dauer nicht wohl fühlt, ist es verständlich, wenn es bösartig wird. Lenya ist eine schwarz-weiße Jack Russel Hündin, die als Würmchen aus einer schlechten Zucht gerettet wurde. Sie war in einem so schlechten Zustand, dass sie beinahe nicht durchgebracht werden konnte, es war ein ständiger Kampf um ihr Leben. Mittlerweile ist sie über ein Jahr alt und hat sich toll entwickelt, als sei nichts gewesen. Sie ist ein Power-Mädel, das ist normal in dem Alter. Wir laufen gerne unsere Fangrunden zusammen, puh, die ist nicht so leicht klein zu kriegen, sie kennt kein Ende. Anfangs als sie dann über dem Berg war, hat sie sich auch zuhause keine Ruhephasen gegönnt, immer war sie mittendrin im Geschehen, inzwischen hat sich das aber gelegt. Es ist nicht zu fassen, dass dieser Missbrauch an dem Lebewesen Tier in diesem Land gang und gäbe ist und nichts dagegen unternommen wird, es muss verboten werden. Wir Tiere sollten mal auf die Straße gehen für eine DEMO. Othello ist ein Pekinese, der jetzt in zweiter Hand lebt, bei einer älteren Dame. Er ist ein ziemlich ruhiger, spielt mit einem ein paar Ründchen , aber das war es schon für ihn. Er mag am liebsten Leberwurstbrot, das hat er aus seiner Vorbesitzerzeit mitgebracht. Viele Hunde mögen Leberwurst, sie sollte nur kein Schwein enthalten. Aber auf meinen American Hotdog hat er sich draufgestürzt, als wenn es ein Leberwurstbrot gewesen wäre. Nun muss die Rasselbande ans Spielen kommen und beschäftigt werden. Ich denke, das nächste kann im Garten stattfinden, dort ist reichlich Platz vorhanden und der Garten ist dafür gut geeignet. Diesmal werde ich mitspielen und das erste Spiel vorführen, damit sie verstehen, wie es abläuft. So meine lieben Freunde, hier habe ich einen orangen Quietschball, dieser wird versteckt und ihr müsst ihn finden und demjenigen zurückbringen, der ihn für euch versteckt hat. Dann zweimal auf den Ball sanft beißen, es kommt ein Quietschgeräusch zustande, den Ball ablegen und sich lang, alle viere von sich gestreckt, dazulegen. Das Suchspiel dauert so lange, bis jeder von uns teilgenommen hat. Leo wird hier am Start und Ziel alles im Auge behalten, dass keiner schummelt. Wenn ich dann mein Spiel gemacht habe, werde ich Leo unterstützen. Ich wähle jetzt die Spielmannschaften aus, die zusammen spielen. Lenya und Chico, Emma und Muck, Biene und Othello, Tina und Theo. Nun werde ich anfangen, mit Tina das Suchspiel zu eröffnen. Sie wird jetzt den Ball gut verstecken und kommt danach zu mir zurück, erst dann darf ich mit der Suche beginnen, da ich nicht mitbekommen darf, wo sie den Ball versteckt hat. Auf Los geht’s los. Nach einer Weile kam sie zurück und gab mir das Zeichen zum Suchen. Ich muss gestehen, da ich das Spiel zuhause mit meiner Hotdogfamilie und meinem geliebten Hasimausi mache, bin ich sehr geübt. Meine Nase ist unglaublich gut und meine spitzen Lauscher, sind auch nicht von schlechten Eltern. Ich nahm mir natürlich viel Zeit um den Ball zu finden, damit die anderen motiviert bleiben. Ich ging zu Tina zurück quietschte zweimal mit dem Ball, legte ihn ab und mich daneben, streckte alle viere von mir und hatte meine Vorführung beendet. Als nächstes war Tina an der Reihe, die den Ball suchen musste, den ich für sie versteckt habe. Sie kam damit zurück und erledigte ihre Aufgabe gut. Die anderen fanden es lustig und waren schon ganz heiß darauf, endlich dran zu kommen. Die am Ungeduldigsten waren, kamen als nächstes an die Reihe. Jede Mannschaft hat ein gutes Suchspiel abgegeben und war mit sich zufrieden. Alle waren abgekämpft und wir brauchten eine Nachmittagsstärkung. Ich habe für meine Freunde leckere knackige Hundekuchen mit Fleischgeschmack backen lassen, die mit Ausstechförmchen als Hundefiguren erarbeitet wurden. Kaum wurden sie angekarrt, stürzten sich schon die ersten darauf, hmmm hieß es, die sind ja genauso lecker wie die Hotdogs, Mensch Hund Theo, du verwöhnst uns vielleicht, einfach genial. Ich erzählte ihnen, dass die im Prinzip ganz einfach zu machen sind. Die Kekse enthalten Rinderhackfleisch, Eier, Weizenmehl, Haferflocken und Wasser, nur gute Sachen. Das Rezept stammt aus einem Hundebackbuch, darin sind noch einige leckere Rezepte enthalten. Zum frühen Nachmittag wurde es etwas voller, denn da kamen noch die auf einen Sprung vorbei, die es vorher nicht geschafft haben. Der Tag neigte sich dem Ende zu, wir unterhielten uns noch in gemütlicher Runde und dann brachen sie langsam auf. Meine Freunde fragten mich, falls ich im nächsten Jahr eine Hotdogparty gäbe, ob sie wieder kommen dürften, es wäre eine so gelungene Feier gewesen. Die Spiele hätten ihnen gefallen und Essen und Trinken wäre hervorragend gewesen. Ich würde mich freuen erwiderte ich und drückte jedem noch ein Tütchen von den restlichen Keksen in die Pfote. Bedankte mich bei ihnen für den Besuch und die Geschenke. Jeder Hund bekam zum Abschied noch ein Hotdogwandfoto für sein Zimmer mit und ihren Frauchen gab ich zwei leckere Hundekeksrezepte mit. Sie freuten sich sehr darüber und sagten, die werden wir unseren Lieblingen am Wochenende backen. Wie oft habe ich schon von Menschen gehört, Hund müsste man sein, da ist was Wahres dran. Ich hoffe, Hund weiß das zu schätzen. Mir ist schon klar, dass ich es bei meinen Menschen gut getroffen habe, und ich möchte sie nicht missen. Meine Familie spürte, dass ich zufrieden war und alles gut gelaufen ist. Wir brachten noch alles auf Vordermann. Morgen ist frühes Aufstehen angesagt, da geht es auf die nächste Hotdogtour. Mal sehen, was mich bei der nächsten Tour erwartet. ------------E N D E-------
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Der kleine Fisch

Von: Sinah, Alter: 16

Der kleine Fisch und sein Vater unternehmen gerne etwas. Nur heute ist alles anders, denn der Vater denkt nur noch ans Arbeiten Arbeiten und Arbeiten, weil jetzt die perfekte Arbeitszeit ist, meint er. Der kleine Fisch schwimmt ganz einsam und allein durch das Korallenriff, wo er eigentlich immer mit seinem Vater gespielt hatte. Der kleine Fisch hat keine Freunde, weil er die ganze Zeit sagt: „Ich brauche keine Freunde, ich habe meinen Vater zum Spielen!!!“ Also schwimmt der kleine Fisch ganz alleine durch die Korallen. Auf einmal trifft er auf ein Fischernetz. Er kann nicht schnell genug umdrehen und dann verhängt er sich in dem Netz. Sofort wird er mit den anderen Fischen hochgezogen. Er sieht ganz oben fast an der Oberfläche ein paar Fische, die sich unterhalten. Da denkt sich der kleine Fisch, dass er jetzt auch mal Freunde haben will. Also schwimmt er zu den anderen Fischen und fragt:,, Wollt ihr meine Freunde werden?’’ ,, Na klar’’, sagen sie, ,,wir müssen nur hier rauskommen!’’ Da fangen sie an mit dem Maul an das Netz zu knabbern. Und tatsächlich, sie schaffen es gemeinsam, ein kleines Loch in das Netz zu knabbern. Der kleine Fisch staunt, wie stark man zusammen sein kann. Alle Fische schwimmen aus dem Netz raus. Die Fische, die sich bereits kannten und der keine Fisch wollen für immer Freunde sein. Sie beginnen ihre Reise. Sie schwimmen und schwimmen und schwimmen und dabei erzählen sie sich sogar Witze. Der kleine Fisch sagt: ,,Wie schön ist es, wenn man Freunde hat!’’ Ende
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Ein Wal in großer Not

Von: Lara, Alter: 9

Am ende der Geschichte werden wir mehr wiesen als wir jetzt wiesen!egal fangen wir einfach an.Es warwn einmal Walfänger heute haten sie einen ganz brächtigen gefunden.Er war groß und zum glück noch ein junger den heute solte einer der Reichsten Frauen der!Welt kommen und einer unseren leckeren Walsnacks brobiren.Der schäf von ihnen wolte die Frau heiraten alle Leute sagten das würde er nicht hin bekommen da es eine sehr reiche Frau war doch er hörte nicht auf sie und wolte es trotztem brobieren.Aber lieber zurück zum Wal der Wal dagegen war garnicht zufriden die Mutter wollte ihm Hälfe doch nichts vom Fischer seil ging kaput In der nähe waren Leute die den Walen Helfen zu entflien und zum glück haben sie in frei bekommen. Aber im Restorant war was los die Reiche Frau war ängst da aber der Wal noch nicht der schäf ante das denn Walfängern irgent was ihn die qwere gekommen ist der Schäf fragte :wieso dauert das so lange? Der aufdem Schif :wir haben eine gute Nachricht und eine schlächte Nachricht ich erzäle euch zuerst die gute Nachricht wir haten einen Wal und dire schlächte Nachricht ist die Walretter haben ihn befreit.Der schäf sagte entschuldiguen sie mich bitte kurtz dir Reiche Frau sagte nagut aber nicht so lange der Schäf ging tief in den Käller und rufte denn auf demm Schif an der auf demm Schif gang ans Telefon und der Schäf brulteaus Foller kelle Waaaaaaaaaaaaassssssssss!tschuldiege Schäf:sag mal hast du sie noch alle die Reiche Frau ist schon da und wartet auf die bestelung der man auf dem Schif legte sofort auf und brachte einfach einen vom andren fischer und haben ihn mit gebracht doch das mit dem Heiraten 💍 hat die Frau dann doch abelent Ende 😃
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Ich rannte so schnell ich konnte.

Von: Lilly, Alter: 12

Ich rannte so schnell ich konnte. Nur weg von hier, dachte ich. Der Schlamm spitzte mir bis zu den Knien und beschmutzte meine Jeans. Mama würde nachher sauer sein. Egal. Nur schnell weg. Mein Schulanzen hopste hinten auf meinem rücken herum. Ich blieb kurz stehen um die Gurte stramm zu ziehen. Dann warf ich einen kurzen Blick über meine Schulter. Keine Menschenseele zu sehen. Mein Brustkorb hob und senkte sich schnell. ich holte einmal tief Luft. Schon besser. Meine Beine zitterten unaufhörlich. Ich hatte immer noch Angst. Warum mussten auch gerade die bösen Jungs aus der Schule mich auf dem Kicker haben. Warum nicht den blöden eingebildeten Max aus der Parallelklasse? Mein Blick schweifte über die Landschaft. Wo war ich überhaupt? Diese Gegend hatte ich noch nie gesehen und das will ja schon was heißen in unserem Minidorf. Ich sah nur Felder und Wiesen. Und einen Zaun. Moment mal, einen Zaun? Langsam trat ich an die hohen Holzphähler heran. Mein Ranzen glitt mir von den Schultern. Geschickt zog ich mich an dem Holz hoch und setzte mich auf den obersten Balken. Doch auch hier war nur noch mehr Wiese. Meine Gedanken wurden ruhiger und ich wurde ein wenig schläfrig. Langsam döste ich ein. Den schweren Hufschlag hörte ich zuerst. Dann eine weiche Pferdeschnauze die an mir schnupperte. Ich schrak auf und das riesige Pferd flüchtete. Es galoppierte auf der Wiese herum. So ein starkes, selbstwilliges Wesen hatte ich noch nie gesehen. Fasziniert von dem Anblick glitt ich von dem Zaun herunter. Das Pferd stoppte und schaute mir direkt in die Augen. Es schaute mir direkt in die Seele. Da es endlich still stand konnte ich es einmal betrachten. Es war wirklich riesig und konnte einem bestimmt Angst machen. Doch ich hatte keine. Das Fell war schwarz, Schweif und Mähne leicht gewellt, zerzaust und ebenfalls schwarz. Ich machte einen Schritt auf das Pferd zu. Es kam ebenfalls näher. Weitere Schritte von beiden Seiten. In der Mitte der Wiese trafen wir uns. Ich legte meine kleine Hand zwischen die Augen des Pferdes. Es schnaubte zufrieden. Ich musste ein wenig lächeln. Das Fell fühlte sich so weich an. Das Pferd machte einen Schritt zurück. Mit offenem Mund beobachtete ich wie es sich hinlegte. Ich weiß nicht was in diesem moment mit mir geschehen war. Wie in Trance ging ich auf das Pferd zu, glitt auf seinen Rücken und krallte meine Finger fest in seine Mähne. Erst als ich sicher war erhob es sich. Ich fühlte den waren Rücken unter mir und den beruhigenden Herzschlag. Das Pferd machte einen Schritt. Es fühlte sich gut an. Ich beugte mich nach vorne. ,,Sei frei'', flüsterte ich in sein Ohr. Und es galoppiert los. So etwa hatte ich noch nie erlebt. Ich fühlte mich so sicher wie noch nie. Ich gehörter zu dem Pferd und das Pferd zu mir. Ich lachte aus vollem Hals und mein Pferd beschleunigte noch. Endlich hatte ich meine Bestimmung gefunden. Ich ließ mich nach vorne fallen und umarmte mein Pferd. Nahm das alles tief in mich auf und verschloss es in meinem Herzen. Und niemand würde es da jemals wieder rausbekommen.
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DER KLEINE HUND

Von: Eugenie Jeanne, Alter: 12

Es war ein kleiner Hund er hatte am Ohr ein weisser Fleckchen darum erkannten alle gerade dass das Lupo ist. Die Familie heisst Beckmann. Der Hund war dort sehr gut aufgehoben sie waren immer da wen er jemand brauchte. Eines Morgens sagte Leonardo zu Elisabeth: "Hey wo ist denn Lupo?" Elisabeth antwortete: "keine Ahnung wir fragen Mama" sie springen die Treppe hinunter "Mama, hast du Lupo gesehen?" Mama antworten aufgeregt "Nein, er war doch bei euch oder?" "Nein!" schrien beide gleich zeitig "Dann geht mal draussen suchen ,ich frage die Nachbarn ob sie ihn gesehen haben" sagte Mama. Leo und Elisabeth suchten und rufen:"lupoooooo wo bist du?"sie hörten ein ganz leises "Wuff wuff" sie ruften: Lupo bist du es?" sie hörten nochmals "Wuff wuff da sahen sie ein Ohr dessen ein weisser fleck hatte beide rufen "Lupo schön dass du wieder hier bist !" sie rannten ins haus zurück und sagten Mama bescheid dass sie Lupo gefunden haben. Und wenn sie noch nicht gestorben sind dann leben sie noch heute THE END
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Der traurige Hund Alexandervon Anastasija

Von: Anastasija, Alter: 9

Kapitel 1 Alexander wird verkauft Max, seine Mama Bella, der Vater Mario und natürlich ihr Hund Alexander fuhren nach Russland. Sie freuten sich sehr aufs Hotel. Aber als sie ankamen, sagte man ihnen, dass keine Hunde in dieses Hotel rein dürften. Die Mama besprach mit dem Vater, dass sie den Hund verkaufen müssten. Also gingen sie raus und schrieben ein großes Plakat, worauf stand: „Wir verkaufen unseren Hund Alexander“. Ein Mann sah das Plakat und sagte: „Ich kaufe ihn für 100 €.“ Max bemerkte nichts. Als Bella und Mario nach Hause kamen, fragte Max erstaunt: „Wo ist Alexander?“ Seine Eltern sagten: „Wir haben ihn verkaufen müssen.“ Max rannte so schnell wie möglich raus und rief so laut er konnte auf der Straße: „Stopp! Wer hat Alexander gekauft?“ Nach einiger Zeit antwortete ein Mann: „Ich.“ Max war wütend und schimpfte: „Gib mir meinen Hund zurück!“ „Okay. Aber dann gib mir meine 100€ zurück!“ Er fing an zu weinen und lief zurück. „Mama, was hast du bloß gemacht? Das war keine gute Idee von dir! Die 100 € - gib sie dem Mann wieder!“ „Aber wir haben das Geld nicht mehr! Wir haben uns schon was Wichtiges gekauft. Wir sind jetzt arm. Damit du den Hund wieder kriegst, muss ich eine Arbeit suchen.“ Sie stritten sich weiter übers Geld und den Hund. Am nächsten Tag stand Alexander vor der Tür des Hotelzimmers. Er war dem Mann, der ihn gekauft hatte, ausgerissen. Max freute sich. Aber er wusste auch, dass Hunde nicht im Hotel bleiben dürfen. Kapitel 2 Alexander muss ins Tierheim An einem Morgen klopfte ein Mann an die Tür von dem Hotel und sagte zu Max: „Wir müssen dir den Hund wegnehmen und ins Tierheim bringen.“ „Nein, nein! Tu mir das nicht an, bitte!“ „Doch, leider müssen wir ihn mitnehmen, ob du willst oder nicht.“ „Stopp! Darf ich ihn wenigstens begleiten?“ „Nein. Leider nicht.“ „Okay! Die Mutter ist eine Arbeit suchen gegangen. Und sie hat auch eine gefunden. Sie arbeitet jetzt als Kellnerin und kriegt am Tag viel Geld. Sie arbeitet schon zehn Tage, also hat sie schon sehr viel Geld!“ Es nützte nichts. Sie nahmen Alexander mit. Am Abend kam Bella fröhlich nach Hause: „Jetzt ist schon Freitag, das bedeutet, ich muss nicht mehr arbeiten gehen.“ „Aber Mama! Ein Mann war vor der Türe und hat gesagt, sie bringen Alexander ins Tierheim!“ „Oh, du Armer. Es tut mir Leid.“ Kapitel 3 Alexander kommt zurück Sie überlegten, was sie tun könnten: Sie mussten wieder nach Deutschland fahren. „Max, du weißt doch: du hast in zwei Tagen Geburtstag.“ „Ja, ich weiß.“ Bella rief ihren Mann in die Küche: „Ich habe eine Idee!!!.Wir könnten doch mit meinem – oder sozusagen mit unserem - Geld könnten wir Max wieder den Alexander kaufen, denn wir sind jetzt in Deutschland.“ „Max! Heute hast du Geburtstag! Happy Birthday, Max.“ „Aber ich bin immer noch nicht so glücklich ohne Alexander.“ „Ich glaube, ich habe eine Überraschung für dich. Und zwar Alexander!“ „Juuuuuuhuuuuu!!! Danke, danke, danke, Mama und Papa.“ Mario antwortete: „Bitte, bitte.“ Sie feierten den Geburtstag von Max. Auch ein Freund von Max kam. Er hieß Justin. Dann kamen noch zehn andere Freunde namens: Jon, Like, Luis, Nick, Mike, Lisa, Maxi, Bell, Stella und Johann. Mama fragte: „Was hast du schon alles zum Geburtstag gekriegt?“ „Ich habe viele Spielautos und Geld gekriegt.“ Die Kinder und die Eltern fuhren zum Park und feierten weiter. Sie sangen ein Lied und zwar Happy Birthday. Am nächsten Tag Morgen mussten sie erst mal alles abbauen und einkaufen gehen. Beim Einkauf traf Max seine Freundinnen Clara und Bell. “Hallo Clara! Hallo Bell! Ihr seid ja hübsch angezogen.“ “Ja. Wir gehen auch gleich zu einer Kinderparty. Willst du vielleicht mitkommen?“ „Ja, gerne. Ich muss nur meine Eltern fragen.“ „Mama! Papa! Darf ich mit Clara und Bell zur Kinderparty?“ „Ja klar. Nur, wo liegt das und wie lange bleibt ihr da?“ Clara und Bell antworteten gemeinsam: „Im Kreuzerweg 109 und wir bleiben drei Stunden.“ „Ja. Okay. Aber pass´ schön auf dich auf!“ „Okay.. Tschüss!“ Sie gingen ein Stückchen bis zur Bushaltestelle. Als der Bus kam, sagte Bell: „Wir drei möchten bitte zum Kreuzerweg 109.“ „Ok. Das macht dann drei Euro!“ Kapitel 4 Die schlechte Kinderparty Als sie ankamen, feierten sie schon. Dann sah Max einen Jungen. Er war früher mal in der gleichen Schule wie Max. Aber er ist rausgeflogen, weil er immer die Kinder geschlagen hatte. Dann sah dieser Junge Max. Max rannte schnell zur Bushaltestelle und der Junge hinterher. Max stieg in den Bus und sagte „Bitte zur Müllerstr. 4896. Bitte so schnell, wie sie können!“ „Ich versuche es“, sagte der Busfahrer und nahm den Euro Fahrgeld. Der Junge, der hinter Max hergerannt war, kam zu spät und ging wieder zurück. Er wusste nicht, wo Max wohnt. Zu Hause angekommen, sagte er erst mal Hallo zu Alexander. „Lass mich bitte durch!“ Der Hund machte Platz und Max rannte zum Vater: „Papa, ich bin von der Party weggerannt, weil... . Du kennst doch diesen Jungen, – Sascha - der aus der Schule geflogen ist, weil er die Kinder schlägt. Ich habe ihn gesehen und er hat mich gesehen und ist mir nachgerannt. Und deshalb bin ich schon hier!“ „Wissen denn Clara und Bell Bescheid?“, fragte der Vater sauer. „Nein, leider nicht.“ „Wir fahren jetzt zusammen zu der Kinderparty“, entgegnete der Vater. Clara und Bell warteten schon. „Wieso bist du weggerannt, Max? Wir haben uns Sorgen gemacht.“ Max erklärte erst einmal den Grund. „Was? Sascha war da? Warum hast du uns denn nicht Bescheid gesagt?“, fragten Clara und Bell. „Weil er mir hinterhergerannt ist und ich Angst hatte, dass er mir etwas antut.“ „Oooh. Es tut uns so Leid, dass wir nicht aufgepasst haben.“ „Ist nicht so schlimm, weil... Ich habe euch ja auch nicht Bescheid gesagt“, sagte Max. „Dann ist ja alles geklärt.“ Der Vater von Max verabschiedete sich. „Hauptsache, es passiert nicht wieder.“ Als Max und sein Vater Mario nach Hause kamen, sagte die Mutter: „Wo wart ihr denn so lange?“ „Ah, ist egal“, sagte Mario. Alexander stupste Max in die Seite und sagte „Wuff-Wuff!“ Kapitel 5 Bellas neue Arbeit Max Mutter sagte: „Max, weißt du, ich habe mir eine neue Arbeit gesucht. Ich arbeite jetzt als Ärztin und fange morgen an.“ „Herzlichen Glückwunsch!“, gratulierte der Junge. Mario fragte: „Wollen wir bis Mitternacht einen Film gucken?“ Max und Bell sagten „ok“. Alexander setzte sich auf Max´Schoß und Bella holte Popcorn. Um Mitternacht ging Max ins Bett und schlief sofort ein. Mario ging mit Alexander nach draußen spazieren. Es wurde Morgen. Alexander ging in Max´ Zimmer und bellte: „Wuff - Wuff!“, bis Max endlich aufwachte. Bella kam und sagte: „Wünsch mir viel Glück. Ich gehe jetzt das erste Mal ins Krankenhaus, um als Ärztin zu arbeiten.“ Alexander lief in die Küche weckte Mario auf. Mario war zwar noch müde, aber er musste ja aufstehen, um Alexander die Leckerlis zu geben. Max stand auf, ging seine Zähne putzen, aber er fand seine Zahnbürste nicht. Er rief seinen Vater und fragte: „Wo ist meine Zahnbürste?“ „Erst einmal Guten Morgen und: ich habe uns neue Zahnbürsten gekauft. Warte, ich hole sie dir.“ „Die ist aber schön“, freute sich Max. Bevor er anfing, seine Zähne zu putzen, bellte Alexander ganz laut. Max fragte sich, was Alexander wohl hatte und dann sah er, dass der Hund sich die Pfote verstaucht hatte. Mario holte einen Verband und wickelte ihn langsam um Alexanders Bein. Der Hund jaulte vor Schmerz und hatte Angst. Mario sagte: „Wir müssen mit ihm zum Tierarzt.“ „Darf ich mitkommen?“, fragte Max. Sein Vater sagte: „Ok!“ Sie schnallten sich an und fuhren los. Kapitel 6 Beim Tierarzt „Hallo, wir haben einen kranken Hund“, sagten sie, als sie ankamen. „Sein Bein ist verstaucht.“ Die Ärztin untersuchte das Bein. „Er hat einen Stachel im Fuß. Nicht nur einen, sondern fünf“, sagte die Ärztin. „Ich muss ihm erstmal eine Spritze geben.“ „Wenn es ihm dann besser geht!“, antwortete Max. Die Ärztin gab Alexander die Spritze, zog die Stacheln und: Zack, war sie fertig. Aber sie guckte noch immer ernst. Mario fragte aufgeregt: „Ist noch etwas?“ „Ja, leider. Sein Bein ist gebrochen. Es kann sein, dass er ein paar Wochen in der Tierklinik bleiben muss. Nehmen sie ihn erstmal mit. Ich werde ihnen einen Brief schicken und sagen, ob Alexander für ein paar Wochen hier bleiben muss oder ob er bei euch bleiben kann.“ Max dachte erschreckt: „Ich will ihn nicht verlieren!“ „Komm, wir müssen gehen“, sagte sein Vater. Sie brachten Alexander vorsichtig ins Auto und fuhren los. Als sie ankamen, war Bella schon da. „Ich bin angenommen worden! Im Krankenhaus!“ „Herzlichen Glückwunsch!“, sagten Max und Mario, aber es klang traurig. „Wir hatten nicht viel Spaß! Die erste Sache war, dass Alexanders Bein gebrochen ist, dann hatte er noch fünf Stacheln im Fuß und er muss vielleicht ein paar Wochen beim Tierarzt bleiben, denn er muss jeden Tag untersucht werden!“ Bella sagte: „Das klingt nicht so gut. Ich hoffe, er kann hier bei uns bleiben.“ Mario und Max waren auch der Meinung. Sie gingen alle schlafen und Max nahm seinen Hund mit. Am nächsten Morgen, nach dem Aufwachen, kam ein Brief von der Tierärztin: „Liebe Familie Müller, wir müssen Ihnen mitteilen, dass Alexander für ein paar Wochen bei uns bleiben muss. Sein Bein muss öfters untersucht werden. Es tut uns sehr Leid. Wahrscheinlich sind es drei Wochen. Aber ich werde immer Fotos schicken oder anrufen und sagen, ob es ihm gut geht. Wir werden morgen kommen und ihn abholen. Mit vielen Grüßen Eure Ärztin Isabella Max las den Brief, sagte „Oh, nein!“ und fing an zu weinen. Er ging zu seinem Hund und verabschiedete sich: „Tschüss, Alexander! Ich werde dich vermissen!“ Ende
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Eine mystische Katze Namens ” CAT ONE”

Von: Luca, Alter: 9

Olafs Traum ging in Erfüllung. Er bekam zum Geburtstag eine Katze. " Sie ist die schönste Katze der Welt " rief Olaf. Die Katze hatte sich sehr schnell an ihre neue Umgebung gewöhnt. Doch bald merkte Olaf, dass seine Katze nicht normal war. Olaf wohnte mit seiner Familie in der Star- Wars - Straße. Dort gab es viele Bewohner auch sein Freund wohnte dort. Er hieß Joda.Die Katze hypnotisierte Olafs Familie. Mit zusammengekniffenen Augen schrie sie " gebt mir sofort Leckerlies " Olaf holte den Herrn Kupka .Der sollte auf seiner Gitarre spielen. Der spielte aber so schlecht, sodass die Familie aus der Trance erwachte. Einmal war Joda zu Besuch bei Olaf. Die beiden spielten Bowling in der Kellerbar. Sie hörten wie Herr Kupka mal wieder Gitarre spielte . Plötzlich wie aus dem Nichts, kam die Katze aus der Ecke. Sie hatte eine Pistole in ihrer Pfote und schoss auf den armen Herrn Kupka.Kaum war der Schuss verhalt, floh die Katze. Sie rannte so schnell sie konnte in eine Sushi Bar. Ein Krankenwagen holte den armen Herrn Kupka ab, und sie brachten ihn in ein Krankenhaus.Die Katze wurde gefunden, und man brachte sie in ein Tierheim. Als Joda gehen wollte , fragte er Olaf :" Wo ist eigentlich Herr Kupka ?" Er war schon wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Er hatte nur einen Streifschuss abbekommen und konnte schnell wieder nach Hause.Doch die Katze brach aus dem Tierheim aus. Sie traf sich nun mit anderen Katzen und stellte eine Katzenarmee auf. Als erstes kauften sie alle Banken der Stadt. Olafs Katze war der Anführer der Katzenarmee. Sie nannte sich ab jetzt "CAT_ONE" . Ihr gehörte jetzt schon fast die halbe Welt. Sie hatte sogar Raumschiffe. Eines dieser Raumschiffe hieß "FISH 16 ". Leider wurde die ganze Katzenarmee gefangen genommen. Joda holte mal wieder Olaf von zu Hause ab. um in die Schule zu gehen. In der Schule sollten sie lernen, wie Katzen Krieg führten. Olaf rief : " Nein bitte nicht !" Herr Franz sagte :!OK dann eben nicht, machen wir also Mathematik" " Olaf wieviel ist 10+5 ?" " Das sind 15 " " Gut gemacht Olaf."CAT ONE befreite sich und ihre Armee. Olafs Papa las gerade die Zeitung. Er traute seinen Augen nicht, denn was er dort las, konnte er nicht glauben. CAT ONE war in ein Labor eingebrochen und von dort auf den Mars geflohen.Auf dem Mars sah CAT ONE einen KUFILANER "Zum Angriff !" rief CAT ONE. Die Armee von CAT ONE hatte gewonnen. Der Mars war nun in der Hand von CAT ONE.Die Kufilanischen Truppen wurden von BINGOS angegriffen. CAT ONE schlug zurück. Der Nahkampf war sehr gefährlich.5000 BINGOS gegen 10.000 Katzen. Einmal führten die BINGOS ein anderes Mal die Katzen.Die BINGOS bekamen Verstärkung, trotzdem waren 400 BINGOD tot. Zurück auf der Erde. "Sichert alle Banken!" "OK Sir alle Banken sind gesicher!" Auf einmal kam ein Raumschiff von CAT ONE " Sir, alle verfügbaren Truppen sind zusammengetrommelt!" " Verteitigt die Erde!" " Wartet, wir lassen sie erst landen dann zum Angriff!" "Sir es sind 1000 Katzen bereit zum Angriff ?" " Die Panzer sind da Komandant. Wie viele Panzer sind es? 10 Sir !"CAT ONE hatte eine Superwaffe entwickelt, sie konnte die Erde zerstören. CAT ONE rief :"Schuss!" Doch die KUFILANER retteten die Erde. Doch im All war Herr Kupka zurückgeblieben. Er rief so laut er konnte " Holt mich doch bitte hier ab!"Nach all dieser Aufregung hatte Olaf und Joda einen Mords Hunger bekommen. Sie wollten erst einmal Essen gehen."Gehen wir in eine Suhi Bar, oder lieber Chinesisch essen ?"
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Lisa Will Ein Einhorn

Von: Lisa, Alter: 10

Lisa möchte zum Geburtstag ein Einhorn. Seit 1 Jahr Will Sie Eins.Gestern hat sie ein neuen freund bekommen,Lisa findet ihn Super Süß.Am Nächsten Morgen wachte Lisa auf.Sie hörte ein lautes Stampfen.Sie fürchtete sich sehr.Die Tür öffnete sich langsam.Nun war sie offen.da wahr ihr freund mit ein Einhorn. OMG Danke cool. Und so war Lisas Geburtstag geretet.
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Hund

Von: Hazel, Alter: 7

Es war einmal eine Frau. sie hatte einen Hund aber der Hund ist gestorben. da war ein Junge der hat alle toten Tiere vergraben .Das war nicht gut. Da kam eine Oma. sie hat sich erschrocken weil alle tiere haben sie gekratzt und dann ist sie ein Zombie geworden .Und dann sind alle Menschen Zombies geworden außer die frau .der hund hat sie gefunden und jezt ist sie tot.
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DIE DREI TIERISCHEN FREUNDE

Von: Aaliyah, Fenja, Tabea, Alter: 10

An einem schönen Morgen spielten drei Freunde im Wald. Sie spielten Fangen auf der Lichtung. PLÖTZLICH fing es an zu regnen. Foxi sagte: „Lass uns lieber in die Höhle gehen.“ Endlich waren sie in der Höhle angekommen und legten sich schlafen. Am nächsten Morgen gingen die drei Freunde im Wald spazieren. PLÖTZLICH hörten sie ein SCHUSS. Und Silberpfote sagte: „Oh nein da ist der Jäger Bambi!“ Lass uns schnell weglaufen. Sie liefen um ihr Leben. Silberpfote tappte in eine Falle. Bambi und Foxi wollten ihr helfen. Dann kam der Jäger. Und sie liefen weg. Der Jäger nahm Silberpfote mit. Und Foxi und Bambi schlichen leise hinterher und wollten Silberpfote retten. Der Jäger nahm Silberpfote mit in seine Hütte. Der Jäger sperrte Silberpfote ein und ging weiter jagen. Das Fenster war offen. Foxi und Bambi kletterten durch das Fenster. Sie konnten Silberpfote retten und normal weiterspielen. ENDE
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Die Pferdegeschichte

Von: Jack, Alter: 7

„Awesome Guy“ ist ein altes Pferd. Er lebt in einem Stall in der Nähe vom Bahnhof. Jeden Tag sieht er die Züge an seinem Stall vorbei fahren und denkt sich: „Ich möchte wissen, wohin die wohl alle fahren. Ich bin hier den ganzen Tag in meinem Stall und langweile mich. Vielleicht fährt der Zug wohin, wo es viel schöner ist als hier und wo es viele grüne Wiesen gibt.“ Eines Tages beschließt er auf die Reise zu gehen. Er läuft weg vom Stall und läuft zum Bahnhof und wartet auf den nächsten Zug. Als der ankommt, fragt er den Schaffner: „Guten Morgen, darf ich bitte auch mit in den Zug? Ich möchte verreisen.“ Leider spricht Awesome Guy nur Pferdesprache und der Schaffner konnte ihn nicht verstehen. Der Zug fuhr ohne ihn davon. Enttäuscht bleibt Awesome Guy am Bahnhof stehen und schaut sich um. Da entdeckt er eine wunderschöne grüne Wiese. Er denkt sich: „Das ist auch ein schöner Ausflug.“ Er geht zur Wiese und isst sehr viel vom saftigen grünen Gras. Das ist so lecker. Als Awesome Guy sich ganz satt gegessen hat, trabt er zurück zu seinem Stall. Manchmal muss man gar nicht weit reisen, um eine saftige Wiese zu finden. Er macht es sich in seiner Box gemütlich, denn so ein Ausflug macht ganz schön müde.
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Einmal ein kleiner Bär

Von: Sally, Alter: 10

Einmal ein kleiner Bär der Bär aber auf einmal keine wer würde geworden niemand weiß warum der jeden geschlafen jetzt alles da weiß nicht was du willst heißt aber auf einmal kam seine Mutter seine Mutter war eigentlich in der USA aber es war gar nicht so schlimm die Mutter hat gesagt jeder wer wird bestimmt ist böse das ist immer so egal ob der gute oder böse oder weiß ich was der Berg sagt aber ich weiß doch gut sein gut weil meine anderen Freunde sind jetzt nicht wo meine Freunde geworden was soll ich jetzt machen ist doch egal wir animieren Tiere sind ihre andere sind andere und wir sind allein ich gehe jetzt noch zu USA okay okay dann zu verbergen hat gesagt dass jeder wer so wird und dass wenn er mal diese wird nicht so ernst nehmen sollte die Tiere haben gesagt ok aber wenn du ihr immer einmal von uns sprechen solltest dann bist du froh das erledigt verstanden ok stande n
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Die Gedichtgespenster

Von: Whitney, Alter: 12

Es war einmal zwei Schweine, sie lebten in einen kleinen Haus. Sie hatten alles was sie brauchten. Doch eins wusste man nicht über die zwei Schweine, sie sahen Gedichtgespenster. Eines Tages kamen die Gedichtgespenster mit einem Gedicht. Dabei sagte sie:,,Es war einmal zwei Schweine,die hatten vier Beine. Sie sahen auch Gespenster, denn sie schauten aus dem Fenster." Da lachten die zwei Schweine:,, Was für ein schäusliche Gedicht ist das denn?" Vor wut schwebte die Gespenster weg. Am nächsten Tag kamen die Gespenster mit ein neue Gedicht:,,Schweine, Schweine sind so harmlos so wie uns. Doch nur einmal sagen wir raus, raus aus dem Haus!" Da rannte die zwei Schweine weg und kamen nie wieder zurück.
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Das wundersame Erlebnis

Von: Annelie, Alter: 12

Es war Abend. Ich lag im Bett und wollte gerade einschlafen, als ich ein seltsames Knarzen hörte. Ich schreckte auf und lauschte mit angehaltenem Atem, um zu hören, was das für ein Geräusch war. Ich zögerte und war unsicher, ob ich das Bett verlassen und nachschauen sollte, ob da etwas war. Schließlich entschied ich mich doch aufzustehen, um zu schauen, woher das Geräusch kam. Ich trat vorsichtig und lauschend auf die erste Treppenstufe der alten Treppe und sie knarrte leise. Da sah ich im schwachen Licht auf dem Treppenabsatz ein kleines braunes Fellknäuel, was zusammengerollt in der Ecke lag. Ich stupste es vorsichtig an, da hob es den Kopf und ich sah, dass es ein kleiner Fuchs war. Das braunrote Fell, die kleinen Pfoten, er sah total flauschig aus und doch so verängstigt. Er ist wohl durch die offene Terrassentür hereingekommen, dachte ich mir. Ich nahm den Fuchs behutsam in den Arm. Er sah etwas abgemagert aus und ich überlegte mir, ob ich ihm etwas zum Fressen geben sollte. Er sah mich mit hellbraunen Augen an. Mit dem Fuchs im Arm schlich ich in die Küche und stellte ihm ein Schälchen mit Milch hin. Als der Fuchs getrunken hatte, nahm ich ihn wieder auf den Arm. Sein Fell war so weich und flauschig, da sah er mich an und sagte plötzlich: „Danke, dass du mir Milch gegeben hast.“ Vor Schreck, dass der Fuchs reden konnte, ließ ich ihn fallen und er plumpste auf den Boden. Ich schaute ihn mit großen Augen an und war sprachlos. Was sollte ich glauben, ein sprechender Fuchs, das gibt es doch nicht! Das Einzige, was ich daher stottern konnte war: „Ja, gerne! Kannst du wirklich reden?“, „Na klar!“, erwiderte der Fuchs und schlich zwischen meinen Beinen umher. „Ich heiße übrigens Miro“, sagte der Fuchs. „Ich bin Mina“, stellte ich mich vor. Doch ich konnte nicht wirklich glauben, dass ich mich da mit einem Fuchs unterhielt. „Ich denke wir gehen nun nach oben in mein Zimmer, damit uns die anderen nicht entdecken.“ Ich nahm Miro wieder in die Arme und steckte ihn unter mein Nachthemd. Leise ging ich die Treppe nach oben in mein Zimmer. Dort angekommen, setzte ich Miro auf den Boden. „Ich will dir eine Decke geben, wo du schlafen kannst!“ Ich nahm aus meinem Schrank eine große Decke und formte aus ihr ein kuscheliges Nest. Miro setzte sich darauf und rollte sich sofort zusammen. Ich war ganz aufgeregt. Eine Zeit lang betrachtete ich den schlafenden Fuchs, dann streichelte ich ihm über den Kopf, wünschte ihm eine gute Nacht und legte mich in mein Bett. Das Erlebte beschäftigte mich so, dass es mir schwer fiel einzuschlafen. „Träume ich?“, sagte ich zu mir, „Ein Fuchs der reden kann, das gibt es doch nicht!“ Doch schließlich war die Müdigkeit so groß, dass ich einschlief. Wahrscheinlich haben mich die seltsamen Träume am nächsten Morgen geweckt. Mein erster Blick ging gleich in die Ecke, wo ich gestern Abend die Decke hingelegt hatte, in welche sich der Fuchs eingekuschelt hatte. Die Decke lag noch da und ich konnte auch den Fuchs erkennen, der dort lag. Also es war nicht nur ein Traum, es war gestern Abend wirklich geschehen. Ganz unsicher sagte ich zu dem Fuchs: „Guten Morgen, hast du gut geschlafen?“ Der Fuchs blinzelte mich verschlafen an und sagte: „Ja, ich habe gut geschlafen“. Ich putzte mir schnell die Zähne, zog mich an und ging wieder in mein Zimmer. Normalerweise hetzte ich immer zu spät zum Frühstück hinunter, wenn es Mamas leckeren Obstsalat gab. Ich ging vorsichtig die Treppe hinunter, um zu lauschen, welche Geräusche aus der Küche kamen. Es war ungewöhnlich ruhig, ich konnte nichts hören. Als ich die Küchentüre öffnete, sahen mich nicht meine Eltern und meine kleinere Schwester an, sondern es lag ein Zettel auf dem dunkelroten Esstisch, darauf stand geschrieben: „Wir sind am See. Mama.“ Ich lächelte und war irgendwie erleichtert. Ich gab Miro Bescheid, dass wir alleine sind und dass wir etwas frühstücken sollten. Auf meinem Teller lag ein Croissant und daneben stand eine Schüssel Obstsalat. Als ich mich darüber her machte, sagte Miro: „Und was bekomme ich zum Fressen?“, „Was willst du denn?“, fragte ich. „Hast du vielleicht Wurst da?“, fragte der Fuchs. „Ich muss mal in der Speisekammer nachsehen“, antwortete ich. So gingen wir in die Speisekammer. Dort angekommen, reichte ich ihm eine Wurst und er nahm sie zwischen seine Zähne und aß sie auf. „Das hat lecker geschmeckt!“, sagte er. Als wir aus dem Haus traten, sahen wir meine Eltern und meine kleinere Schwester Nelly herankommen. Ich und Miro huschten in den nahegelegten Wald. Dadurch, dass die Sonne noch nicht so stark schien und die Luft von der Nacht noch abgekühlt war, war es etwas frisch. Es roch nach Tannennadeln, Moos und Erde. Miro sprang ab und zu über einen gefällten Stamm und freute sich, wenn die Blätter unter seinen Pfoten raschelten. Ich schaute hin und wieder, wo der Fuchs war und rief ihn wieder her. Plötzlich kam er jammernd zu mir. „Was ist los?“, fragte ich ihn. Er entgegnete: „Ich bin in eine Glasscherbe getreten!“, „oh, du Armer!“, sagte ich und nahm ihn auf den Arm. Er schleckte vorsichtig über die verletzte Pfote. Der Fuchs kuschelte sich an mich und ich streichelte ihn liebevoll. Ich schaute nach seiner Pfote und sah, dass es nur ein kleiner Schnitt war, der auch schon wieder aufgehört hatte, zu bluten. Als wir aus dem Wald traten, hörte ich ein leises Schnarchen. Ich schaute auf den kleinen Fuchs, der sich zusammengerollt hatte und schlief. Am Haus angekommen, zog ich vorsichtig meinen Pullover über den schlafenden Fuchs, so dass meine Mutter ihn nicht sehen konnte. Ich hörte, wie sie gerade mit Tante Kate telefonierte. Mutter sagte: „Ja, ja, du kannst dann morgen Vormittag gerne kommen. Danke, ja. Ok. Tschüss“. Sie legte auf. Im Türrahmen blieb ich so stehen, dass sie den Fuchs nicht sehen konnte und sah Mutter fragend an. Sie sagte: „Tante Kate kommt morgen mit dem Bus. Könntest du bitte auf dem Dachboden das Gästebett herrichten?“ „Ja, mache ich, Mama“, entgegnete ich. Mit dem kleinen Fuchs unter meinem Pulli ging ich schnell nach oben. Als wir oben angekommen waren, öffnete ich die Tür und ging ins Gästezimmer. Da ich das Gästebett für Tante Kate vorbereiten sollte, legte ich den schlafenden Fuchs auf den alten Sessel neben der großen Truhe und fing damit an die Bettdecke des Gästebettes auf zu schütteln. Während ich mit dem Bett beschäftigt war, wachte Miro auf und schaute sich interessiert in dem Gästezimmer um. Er sprang vom Sessel und schnupperte an der alten Truhe. „Mina, was ist denn in der Truhe?“ Ich antwortete: „Ich weiß auch nicht, was in der Truhe ist. Meine Mutter hat mir schon immer verboten in der Truhe zu stöbern.“ Als ich mit dem Bett fertig war ging ich hinüber zur Truhe und versuche sie zu öffnen, welches mir nicht gelang, da sie verschlossen war. Da packte mich die Neugier und ich wollte zu gern wissen was in der Truhe war. Ich konnte mich daran erinnern, dass Mutter mal erwähnt hat, dass sie den Schlüssel von der Truhe in ihrem Nähkästchen aufbewahrte. Ich sagte zu Miro: „Bleib bitte mal hier, ich will schauen, ob ich den Schlüssel von der Truhe finde.“ Dann ging ich leise die Treppe hinunter, um im Schlafzimmer in den Nähsachen nach dem Schlüssel zu suchen. Und ich kam mit einem alten Schlüssel in der Hand wieder ins Gästezimmer zurück. „Mal schauen, ob der Schlüssel passt.“ Sagte ich zu Miro und pustete den Staub vom Deckel. Während ich versuchte, die Truhe zu öffnen, schaute mir der Fuchs neugierig zu. „Ich bin gespannt, was in der Truhe ist!“ sagte Miro. Mit einem Quietschen ließ sich der schwere Deckel öffnen. Wir beide starrten aufgeregt und voller Spannung in die Truhe, darin lagen ein weißes Kleid, getrocknete Rosen, ein Foto und ein altes verziertes, in Leder eingebundenes Buch. Auf dem Foto waren eine Frau im Hochzeitskleid und ein Mann mit Anzug und Zylinder abgebildet. Vorsichtig nahm ich das Foto aus der Truhe und strich mit den Fingern über die verstaubte Oberfläche des Bildes und schaute das Bild, welches nur in schwarz weiß war genau an. Das Bild legte ich wieder in die Truhe zurück und nahm das alte in Leder eingebundene Buch vorsichtig heraus. Auch das Buch war ganz mit Staub überzogen, ich schlug vorsichtig das Buch auf und blätterte andächtig die ersten Seiten um. Die Seiten waren handschriftlich mit einem kunstvoll geschwungenen Schriftbild beschrieben. Es fiel mir schwer auf das Erste die Schrift zu lesen und zu entziffern. Mitten auf der aufgeschlagenen Seite fing ich an und versuchte vorzulesen: „Es war eine pechschwarze Nacht. Der eisige Wind peitschte mir um die Ohren. Ein leises Donnergrollen war in der Ferne zu hören, was immer lauter wurde. Ich dachte, es würde noch einen Moment dauern, doch schon zuckten die ersten Blitze am Himmel und ließen die Wolken aufleuchten. Ich stand abseits eines verwilderten Weges. Plötzlich ließ ein lauter Donner mich zusammenzucken und ein paar Meter vor mir krachte es und ein gewaltiger Blitz spaltete einen alten Baum. Ich rannte voller Panik nach Hause. Das war eine aufregende Nacht.“ Mein Herz klopfte wie wild. Ich sah den Fuchs an und flüsterte: „Miro, wie kann es sein, dass mir diese Geschichte so wahr vorkam?“ Der Fuchs blickte auf und sagte: „Weißt du, ich habe die Gabe, den Menschen, mit denen ich sprechen kann, Geschichten wie in Wirklichkeit vorkommen zu lassen.“ Ich nahm das Buch nochmals in die Hände, um zu schauen, wer die Geschichte geschrieben hat. Da stand: „Tagebuch von Katharina Lowes, 1924“. „Du Miro, Mama hat mal erzählt, dass sie auf dem Dachboden noch alte Sachen von der Vorbesitzerin gefunden hat. Diese hat sie wohl in die Truhe getan. Sicherlich ist das eine Geschichte aus unserem Wald, die vor langer Zeit in Wirklichkeit passiert ist. Ich will in dem Buch weiter lesen, und nehme es mit auf mein Zimmer.“ Vorsichtig machte ich die Truhe wieder zu und schloss sie ab. Unbemerkt legte ich den Schlüssel wieder in das Nähkästchen und ging mit Miro und dem Buch unter dem Arm in mein Zimmer. Ich rief nur meiner Mutter von oben her zu: „Das Bett für Tante Kate habe ich vorbereitet.“ „Danke“ erwiderte Mutter. Ich war ganz durcheinander und so legte ich mich hin und Miro kuschelte sich zu mir. Im Traum drehte ich mich hin und her. „Ah …“, mit einem Schrei fuhr ich hoch und knallte mit dem Kopf an mein Regal. „Au!“ Im Zimmer war es stockfinster. Ich knipste die Nachttischlampe an. Der Fuchs lag schlafend auf meiner blauen Bettdecke. Ich streichelte ihn sanft, schaltete die Lampe wieder aus und schloss die Augen. Ich spürte nur noch, wie ein buschiger Schwanz mein Gesicht streift und sich etwas Warmes neben meinen Kopf legte. Es war Miro. Am nächsten Morgen, als die ersten Sonnenstrahlen durch die Wipfel der Bäume vielen und meine Nase kitzelten, wachte ich auf. Meine Haare hingen mir wirr herunter und meine Wangen waren ganz warm. Der Fuchs lag noch immer schlafend auf meinem Bett. Ich stand leise auf. Um Miro nicht zu wecken, zog ich meine Kleider im Badezimmer an. Ich lief hinunter in die Küche, deckte schnell den Tisch und legte einen Zettel hin, darauf stand: „Ich bin spazieren.“ Danach ging ich wieder hoch, um den Fuchs zu wecken. Er war bereits wach und wir gingen in den Wald. Ich spürte die Wärme der Herbstsonne. Die Sonnenstrahlen ließen mich blinzeln. Der Fuchs rannte vergnügt herum und immer, wenn ich seinen roten buschigen Schwanz im Dickicht sah, rannte ich ihm nach. Es ging über Stock und Stein, Hügel und Wurzeln. „Ah!“, schrie ich auf und kämpfte die spitzigen Dornen beiseite, die sich in meine Haut gebohrt hatten. Der Fuchs rannte zu mir. Es war, als würde er fliegen. Er wirbelte die Blätter auf, die unter seinen Pfoten raschelten. Als er bei mir ankam, nahm ich ihn auf den Arm und er leckte mir meine Kratzer an den Armen und Händen. Ich spürte sein kleines Herz schnell schlagen und trug ihn nach Hause. Am Haus angelangt, steckte ich ihn wieder schnell unter meinen Pullover. Als ich klingelte, öffnete nicht wie sonst Mama die Tür. Es war Tante Kate. „Hallo, mein Schätzchen! Warum bist du denn so verkratzt?“, fragte mich meine Tante. „Ach, ich war im Wald und bin nur an einem Ast hängen geblieben, ist nicht schlimm.“, sagte ich. Und ich zwängte mich so unauffällig wie möglich an meiner Tante vorbei und ging die Treppe hoch. In meinem Zimmer angekommen, legte ich den kleinen Fuchs auf mein Bett und deckte ihn zu, so dass man ihn nicht sah. Auch ich legte mich auf das Bett und zeichnete auf ein weißes Blatt Papier den Wald mit meinem spielenden Fuchs. Ich war so vertieft ins Zeichnen, dass ich nicht bemerkte, wie meine Mutter ins Zimmer trat. Sie setzte sich zu mir und legte ihre Hand auf meine Schulter. Ich blickte auf. Sie sagte: „Ich gehe heute Nachmittag in die Bücherei aushelfen. Weil Frau Pöschke immer noch krank ist.“, „Wie geht es ihr denn?“, fragte ich. Mama sagte: „Es geht ihr schon besser, aber halt noch nicht so gut, das sie jetzt schon arbeiten kann.“ Ich erwiderte schnell: „Es ist schon okay. Tante Kate kann ja mit dir die Stadt anschauen. Und Nelly schläft doch eh bei einer Freundin. “ Meine Mutter lächelte und sagte: „Damit du freie Bude hast? Na, ich schaue mal was sich machen lässt. Jedoch nur vor dem Fernseher, das geht nicht!“ Meine Mutter verließ das Zimmer und ging die Treppe hinunter. Ich grinste in mich hinein und kuschelte mich wieder an den Fuchs. Ich meinte: „Ein Abend nur für uns zwei.“, „Vielleicht können wir auch wieder in den Wald gehen!“ sagte Miro. Der Tag verging wie im Fluge, ich musste noch meine Hausaufgaben fertig machen. Als Mama und Tante Kate endlich davonfuhren, rannte ich die Treppe hinauf und holte den Fuchs aus meinem Zimmer. Weil es das letzte Mal so schön war, beschlossen wir, bevor es dunkel wird, noch schnell in den Wald zu gehen. Wie wir so durch den Wald streiften und die frische Luft genossen, entdeckte der Fuchs einen alten riesigen Baum, der in der Mitte einen großen Spalt hatte. Er verschwand in dem Loch und rief mich, ich sollte ihm doch folgen. Ich ging in die Knie und schaute mit dem Kopf hinein. Es war innen viel größer, als man dachte. Von oben fiel goldgelbes Licht durch die Baumkrone in die Höhle. Ich kroch komplett hinein und staunte, dass wir beide doch viel Platz hatten. „Wow, das ist ja unglaublich! Das ist ja ein richtiges Versteck, in dem man ja sogar schlafen kann.“ „ Da staunst, was es alles im Wald zu entdecken gibt!“, sagte der Fuchs. Bevor die Dunkelheit komplett herein brach, gingen wir wieder schnell nach Hause und waren ganz vertieft in unsere Ideen, was man alles in dem neu entdeckten Versteck machen könnte. Zu Hause angekommen, packte ich heimlich eine Tasche mit einigen Utensilien, meinen Schlafsack, eine Taschenlampe, für den Fuchs seine neue Lieblingsdecke sowie etwas zu Essen und Trinken. Ich stellte mir vor, dass wir eine Nacht in der Baumhöhle verbringen würden. Als ich mit gepacktem Rucksack die Treppenstufen von unserer Veranda hinunter sprang und durch die kühle Abenddämmerung lief, drückte sich der Fuchs eng an meine Beine und ich nahm ihn auf den Arm. Es wurde langsam dunkel und ich knipste meine Taschenlampe an. Im Licht der Lampe warfen die Bäume lange, unheimliche Schatten auf den Boden. Mit Erleichterung sah ich unseren Baum. Mit dem Licht der Lampe leuchtete ich den Baum suchend ab und endlich fand ich den Spalt zu unserer Baumhöhle. Ich kletterte mit dem Fuchs hinein und legte ihn in den ausgebreiteten Schlafsack. Meinen Rucksack stellte ich daneben. Es roch modrig und nach feuchtem Holz, doch das war egal. Ich fühlte mich so wohl wie nie zuvor. Ich machte es mir in meinem Schlafsack gemütlich und schlief ein. Der Fuchs schnarchte leise. Plötzlich hörte ich eine freundliche Stimme. Mir war als würde ich träumen. Die Stimme sprach: „Da bist du ja Miro, endlich habe ich dich gefunden!“ Ich öffnete vorsichtig die Augen. Vor uns stand eine Füchsin. Im Gegensatz zu ihm, war sie viel größer. Als sie mich entdeckte, wich sie erschrocken zurück und rief: „Miro! Wer ist denn das neben dir?“, der Fuchs schaut mit verschlafenen Augen die Füchsin an und sagte: „Mama! Da bist du ja.“ und schmiegte sich an sie. „Miro, was machst du da?“ fragte ich fast verzweifelt. „Das ist meine Mama“, sagte er. Ich fragte die Füchsin überrascht: „Na so was, wie kommst du denn hier her?“ Sie antwortete: „Ich suche meinen kleinen Sohn schon fast zwei Tage und ich bin so froh, dass ich ihn jetzt gefunden habe! Wie es scheint, hast du gut auf den kleinen Ausreißer aufgepasst!“, „Ja, das habe ich. Er ist doch mein Freund geworden!“ Die Fuchsmama sagte: „Dann könnt ihr euch ja immer am Abend bei Vollmond in der Höhle treffen.“ „Au ja“, sagten wir beide, so machen wir das. Es war eine kühle Vollmondnacht. Ich lief durch den Wald zu unserem Baum. Als ich ankam, waren die Füchse schon da. Miro sprang mir freudig entgegen und ich hob ihn hoch und trug ihn in die Höhle. Seine Mutter folgte uns leise hinein. Wir setzten uns auf den Boden und im Schein der Taschenlampe erzählten wir uns Geschichten. Als es stockdunkel war, wickelte ich mich zum Schlafen in den Schlafsack ein. Die Füchse rollten sich neben mir ein. Am nächsten Morgen verabschiedete ich mich von meinen Freunden. Als ich durch das feuchte Laub lief, war ich ein bisschen traurig, weil der Fuchs gegangen war. Doch die frische Morgenluft munterte mich wieder auf. Das war ein schönes Erlebnis!
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Elsas neuer Freund

Von: Evalyn, Alter: 7

Es war einmal ein kleiner Pinguin. Der Pinguin heißt Elsa. Elsa lebt in einem Zoo. Die Tierpflegerin liebt den Film Frozen und hat den kleinen Pinguin nach der Schneekönigen Elsa genannt. Alle Kinder wollen Elsa besuchen. Elsa will nicht die ganze Zeit beobachtet werden. Egal was sie macht, immer schauen ihr Menschen zu. Wenn Elsa Fische frisst, dann sehen ihr dabei Leute zu. Wenn Elsa schwimmt und taucht, dann klatschen die Menschen. Wenn Elsa mit ihrer Mama und ihrem Papa kuschelt, dann rufen die Menschen “Oh, wie süß.“ Sogar wenn Elsa schläft sind Menschen da, die sie beobachten. Nur nachts ist Elsa mit den anderen Pinguinen alleine. Nachts kommen keine Besucher. Das gefällt Elsa, denn nachts kann sie machen, was sie will. Leider schlafen aber die anderen Pinguine und Elsa kann nur alleine spielen. „Das ist langweilig“, denkt Elsa. Sie hat eine Idee. Bestimmt gibt es noch andere Tiere im Zoo die in der Nacht wach sind und mit Elsa spielen wollen. Elsa macht sich gleich auf die Suche. Zuerst geht sie zu den Eisbären aber dort hört sie nur ein lautes Schnarchen. Alle Eisbären schlafen. Dann geht sie zu den Löwen. „Hoffentlich sind die Löwen nicht so faul wie die Eisbären“, denkt sich Elsa. Aber auch beim Löwengehege hört Elsa lautes Schnarchen. Elsa geht weiter zu den Affen. Affen sind lustig und für jeden Spaß zu haben. Elsa ruft: „Guten Morgen! Wer von euch will mit mir spielen?“ Die Affen wachen erschrocken auf und schreien: „Ruhe! Wir wollen schlafen!“ Elsa ist traurig und denkt: „Niemand will mit mir spielen.“ Da hört sie plötzlich eine Stimme, die sagt: „Ich kann mit dir spielen. Ich bin nachts immer wach.“ Elsa dreht sich um und sieht einen Fuchs. „Du bist aber kein Tier aus unserem Zoo. Was machst du denn hier?“ sagt Elsa. Das Tier antwortet: „Ich bin ein Fuchs. Ich komme jede Nacht in den Zoo, weil ihr hier so gutes Futter habt.“ sagt der Fuchs. Elsa freut sich. Von nun an bringt sie dem Fuchs Futter und dann können die beiden Tiere gemeinsam spielen.
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Ich trat einen Schritt.

Von: Lisette, Alter: 8

Und noch einen nahm dann Anlauf und dann... es machte pling, pleng, klick und klirr... und ich sackte in der Eisfläche ein. Ein kleines Mädchen sagte sich: Ruhe bewahren... rannte zum Telefonschalter 2 Minuten später hörte ich das Tatü-tata! der Feuerwehr. Ich hatte im Schwanensee die ganze Zeit wild mit den Armen gefuchtelt. Ein Feuerwehrmann namens Manni Müller nahm eine Leiter, band sich ein Seil an den Koppel, die Leiter legte er flach auf die Eisdecke. Ich war gerade beim untertauchen, da zog mich jemand aus dem eisigen Wasser des Schwanensees. Der Notarzt stand dabei und ich war erstmal bewusstlos. Als ich wieder zum Leben kam lag ich Zuhause, eingewickelt in mindestens 10 Decken und einem Handtuch und einer Wärmflasche. Ich dachte mir: Hätte ich doch lieber nicht das mit der Schlitterbahn ausprobiert. Dann wäre jetzt alles nicht so schrecklich kalt... Aber alles war wieder okay. Ich war noch am Leben und das war das wichtigste. Meine Mama kam mit einer Tasse warmem Kakao angerannt. Ich nahm ihn lächelnd entgegen. Meine Mama starrte ich an. "Was?" Stotterte ich und zitterte dabei. Meine Mama schüttelte den Kopf. Nichts. Ich nickte und wollte gerade in Richtung Fernseher gucken da hörte ich ein unbekanntes Geräusch. "Was war das?", fragte ich nervös. "NEIN!", schrie Mama und rannte in Richtung Küche. Ich schaute ihr verwirrt hinterher. "Aber Skaräbus!", schrie meine Mama meinen Labrador Skaräbus an. Skaräbus schaute traurig dahin. "Was war?", fragte ich misstrauisch. " Skaräbus hat schon wieder das Fleisch aufgegessen." "Und?" "Tja, jetzt haben wir nichts mehr." "Kein Fleisch meinst du? Skaräbus ist jetzt satt." "Hmm...er, aber nicht wir." "Und was ist wenn er es garnicht war?" "Ab Skaräbus ab ins Hundeheim! Und Mia, keine Wiederrede!" "Spaß kann ich jetzt garnicht gut gebrauchen Mama." "Das war kein Spaß Paul und Onkel Humperdick fahren jetzt mit Skaräbus ins Hundeheim.", bestimmte Mama höhnisch. "Aber Mama!!! Das kannst du nicht tun!" "Und du musstest unbedingt auf dem Eis schlittern." Onkel Humperdick und Paul ihr großer Bruder waren schon weg. Nein dachte ich mir. Nein. Ich muss da was unternehmen! Der arme Skaräbus! Kapitel 2 Als meine Mama einkaufen war, schlich ich mich leise nach draußen. In der naiven Hoffnung Onkel Humperdick und Paul zu treffen. Aber nein! Gut, dass das Hundeheim nicht weit weg ist! Ich schlich durch die Blumenallee hin zur Baumstraße. Dann fragte ich, ob sie einen schwarzen Labrador namens Skaräbus hier haben. Die Pflegerin nickte. "Dort drüben!" "Vielen Dank!", sagte ich. Ich entdeckte einen Holztisch, auf der ein Schlüssel lag. Schnell schnappte ich ihn mir bevor jemand es sehen könnte. Steckte ihn in ein Schloss. Skaräbus sprang fröhlich heraus. "Nicht so laut bellen!", flüsterte ich Skaräbus zu und legte den Schlüssel wieder auf den Holztisch. Leinte Skaräbus an und rannte nach Hause. Wo bring ich Skaräbus unter? Und wo ist ein sicherer Raum? Kapitel 3 Meine Mutter kehrte zurück. "Hallo Mia!" "Mia?" "Psst...!", flüsterte ich Skaräbus zu. "Mia hol mir mal bitte mit diesem Geld Milch, Butter und Eier!" "Klar...",sagte ich betrübt. Und was ist mit Skaräbus? Ich rannte mit Geld und Einkaufstaschen los und kaufte Milch, Butter und Eier. Meine Mutter sagte Zuhause: "Ich hab Skaräbus gefunden! Wo kommt der blos her?" "Oh nein!", schrie ich. "Das wusste ich.", sagte Mama. "Woher?", "Na weil ich weiß das du Skaräbus magst." "Ach Mama.", sagte ich. "Heute gibts Kuchen!" "Yippie! Auch für Skaräbus?" "Klar." "Ja, dann macht es noch mehr Spaß!" Fortsetzung von: Ich trat einen Schritt Kapitel 4 Heute bimmelte mein Wecker. "Och nö!", dachte ich mir und schaltete ihn gähnend aus. Stad auf, Zog mich an, kämmte mir meine Haare und ging hinunter frühstücken. Nach dem putzte ich mir Zähne und ging hinunter. Fuhr mit dem Bus zur Schule. Unsere Lehrerin sagte: "Wir haben eine neue Schülerin! Sie heißt Mina Bachmann!" Einige Schüler lachten über Mina. Sie war komplett braun, und hatte schwarze Haare. Sie lächelte zu mir herüber und ich zurück. Auf der Hofpause sagte Mina: "Hey, wie heißt du? Ich heiß Mina Bachmann." "Mein Name ist Mia Müller." "Hi. Also ich bin 9 Jahre alt und du?" "Ich auch Mina!" Nachdem es klingelte wusste ich: Es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Kapitel 5 Am nächsten Morgen in der Schule fragte ich meine Lehrerin ob sich Mina zu mir sitzen dürfte. Sie sagte ja! Auf der Hofpause quasellten wir und sie fragte ich ob wir uns was ausmachen wollen. "Ja! Und wann?" "Heute um 14:15!" "Geht klar!" Wir gingen zusammen nachhause. Mina und ich gingen gleich zum Restaurant und jeder bestellte sich eine Tüte Pommes. Nachdem Essen gingen wir wieder zu mir nach Hause und wir hörten Musik. Jeane Ro und Frank Schwansteiger. Tranken zusammen aus einem Glas Limonade, spielten Schach und dann schlief Mina doch bei mir. Wir hatten noch einen schönen Abend und eine schöne Nacht.
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Weinachten macht Glücklich

Von: Marisa, Alter: 14

Es war einmal eine alte Frau namens Lisbeth , die wohnte in einem Dorf nahe am Waldrand. Weil ihr Mann an einem Herzinfarkt gestorben war , wohnte sie jetzt allein mit ihren Katzen, Hühnern und Fischen in einem grossen Haus mit relativen grossen Garten. Sie bekam fast nie Besuch, ausser dem Postboten, der jeden Tag die Post in den Briefkasten leerte, aber der war mürrisch und nicht so freundlich. Eine Tochter hatte sie, aber die kam sie nur etwa 1 Mal im Monat sie besuchen und wenn dann einmal länger ,dann blieb sie nur etwa 30 Minuten. Eines Tages es war schon November als sie die Hühner fütterte kam ein Auto auf den Kiesweg und blieb abrupt stehen ,es war ein alter VW, den man schon von Weitem hörte, wie er knatterte und ratterte. Es stieg eine etwas ältere aber immer noch jung aussehende Frau aus und kam auf Lisbeth zu. Die Frau stellte sich als Frau Krieger vor. Lisbeth dachte sich was die Frau hier wollte und fragte sie dann auch. Frau Krieger sagte das sie das Haus sich aus der Nähe anschauen wolle ,da fragte aber Liesbeth nach, warum sie sich das Haus ansehen wollte. Frau Krieger antwortete, denn ich möchte mir zuerst einen Überblick verschaffen bevor ich es dann kaufe.» Kaufe « fragte Liesbeth nach «Ja ich habe ihn der Zeitung einen Inserat gelesen dass das Haus verkauft wird und da dachte ich mir das ich eh nach der Suche bin für ein neues Haus, was geht sie das eigentlich etwas an «.Liesbeth erzählte dann die ganze Geschichte dass ihr Mann gestorben ist und, das sie jetzt allein hier wohnt und dann fragte sie , wer dann das Inserat in die Zeitung getan hätte. Frau Krieger wahr sehr verwundert , dass Liesbeth nichts davon wusste. Als sie Frau Krieger noch auf ein Kaffee und ein Stück Kuchen einladen wollte , sagte die dann das sie weitermüsste, weil sie noch eine Sitzung hat ,also ging sie wieder. Also war Liesbeth wieder allein. Ihr kam das alles sehr komisch vor und beschloss ihrer Tochter anzurufen und zu fragen, ob sie etwas davon wusste. Und sie wusste etwas, wie sie später herausfand ,die Tochter hatte nämlich das Inserat aufgegeben, weil sie dachte, dass Liesbeth nicht mehr allein zurechtkommen würde und dass es besser wäre, wenn Liesbeth in ein Altersheim käme. Aber Liesbeth wollte nicht in ein Altersheim, sie wollte bei ihren Hühnern und ihrem kleinen Dorf bleiben und nicht ihn die Stadt und schon gar nicht ihn ein Altersheim. Also beschloss sie die Sache selbst in die Hand zu nehmen und sie rief noch am selben Abend ihn der Redaktion der Zeitung an und sagte denen, dass sie das Inserat wieder rückgängig machen sollten und dass der Inserat morgen nicht mehr ihn der Zeitung sein sollte. Die Zeitung machte das und als sie am nächsten Morgen die Zeitung aufschlug und zu den Inseraten blättert stand dort das der Verkauf vom Haus zurückgenommen wurde und das sie das Haus nicht mehr verkaufen möchte. Nachdem sie die Tiere gefüttert hatte ging sie wieder ins Haus und machte sich eine Tasse heisse Milch und ein Müsli essen. Als sie noch am Essen war da klingelte plötzlich das Telefon es war die Tochter die am Telefon war ,»Warum in aller Welt hast du mein Inserat das ich aufgegeben habe zurückgezogen« ,sagte die Tochter vorwurfsvoll da meinte Liesbeth bloss :» Weil du nicht einfach mein Haus verkaufen kannst» «Oh doch das kann ich» meinte sie und legte auf. Doch Lisbeth hatte das Gefühl, das sie mit ihren 78 Jahren noch gut zurechtkam. Eines Tages wollte sie beim Kamin etwas reparieren und nahm dazu die Leiter , dann stieg sie hinauf, aber sie vergass die Leiter zu sichern und sie stürzte mit samt dem Werkzeug auf den Boden und stiess sich den Kopf an. Sie lag ein paar Minuten bewusstlos am Boden. Als sie wieder zu sich kam da lag sie auf einer Barre und man schob sie ihn den Rettungswagen und schloss sie an einer Infusion an. Dann brachte man sie ins Krankenhaus als alles Geröntgt wurde stellten die Ärzte fest das sie einen Bein Bruch und eine geprellte Hand hatte. Sie verbrach etwa 5 Tage in diesem Krankenhaus. Dann als man sie entlassen wollte kamen noch Ärzte vorbei die sich von ihr verabschieden wollte und sagen was sie alles beachten muss. Die Ärzte kamen also und sie sagten ihr was sie alles beachten muss jetzt wo sie ein gebrochenes Bein hatte sie versprach alles so zu machen, wie sie es gesagt hatten. Die Arzte fragten ab sie allein oder mit jemandem wohnte, weil sie jetzt dann Unterstützung brauchen wird sie sagte dann, dass sie ganz allein ihn einem abgelegenen Dorf wohnte die Ärzten nickten. Sie fragten, wie alt sie dann war sie sagte das sie 87 Jahren alt war. Die Ärzte gaben ihr ihn ein Altersheim zu gehen, weil sie dort Unterstützung bekäme und dass sie dann auch nicht mehr so viel arbeiten musste .Als sie wieder nach Hause kam da kam ihr plötzlich ein Gedanke das sie vielleicht doch auf die Ärzte und auf ihre Tochter hören sollte und ihn ein gutes Altersheim gehen sollte weil sie immerhin schon 87 Jahre alt war und jetzt noch ein gebrochenes Bein in Gips hatte. Also machte sie sich gleich im Internet auf die Suche für ein gutes freundliches Altersheim, in dem sie wohnen konnte. Sie fand ein Altersheim in der Stadt. Am nächsten Tag suchte sie die Telefonnummer dieses Altersheims. Als sie die Telefonnummer rausgefunden hatte, rief sie dort an und glücklicherweise hatten Sie gerade eine Wohnung frei und hatten ihr gesagt, wenn sie wirklich in das Altersheim ziehen möchte, dann könnte sie nächsten Monat einziehen. Liesbeth hatte gesagt, sie möchte noch eine Nacht darüber schlafen und melde sich am nächsten Tag wieder bei ihnen. Sie dachte die ganze Zeit darüber nach und kam zum Schluss, dass sie doch lieber ihn ein Altersheim möchte. Sie vererbte alles und zog in das Altersheim. Dort im Altersheim lebte sie sich ein und fand Freunde. Es ging langsam Richtung Heiligabend zu und sie machten alles für das grosse Fest bereit. Als es dann dunkel wurde zündeten sie die Kerzen an und feierten Weihnachten bis tief in die Nacht alle waren glücklich und froh in einem so schönem Altersheim zu wohnen. Jetzt ist sie nicht mehr allein und hat auch wieder viele Freunde.
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Der Drache in Gefahr

Von: Mia, Alter: 7

Feline, ein kleines Mädchen, war im Arbeitszimmer von ihrem Papa und arbeitete an ihren Matheaufgaben, weil sie das langweilige Mathe gestern nicht gemacht hatte. ,,Du hast nur einen Fehler!’’, lobte Felines Papa. ,,Wo ist der Fehler?”, fragte Feline. ,,Warte!!!”, rief Felines Papa auf einmal. Er starrte Felines blaues T-Shirt an. Auf dem T-Shirt war eine Drache. ,,Oh, das ist mein Lieblings-T- Shirt.”, erklärte Feline und fasste der Drachen an. ,,Okay Feline,” begann Felines Papa, ,,nach dem Lernen gebe ich dir ein wunderbares Drachenbuch.’’ „Super!’’, jubelte Feline. ,,Okay Feline’’, meinte Felines Papa weiter, „da ist der Fehler: 88+12=100“ Feline starrte den Fehler an und sagte: ,,Das stimmt aber.’’ ,,Wirklich?’’, fragte Felines Papa. Er schaute auf das Papier. ,,Tut mir leid.’’, sagte er. ,,Es ist okay.’’ ,,Kann ich das Drachenbuch jetzt sehen?’’, fragte Feline. ,,Natürlich’’, antwortete ihr Papa. ,,Warte hier.’’ Feline wartete. Feline’s Papa kam gleich wieder! ,,Du kannst hier lesen“, sagte er leise und ging aus dem Zimmer. Feline sah einen Drachen in dem Buch. ,,Der sieht aber echt aus“, staunte Feline. Auf einmal winkte der blaue Drache ihr. Feline staunte und blinzelte. Als sie ihre Augen wieder auf machte war sie im dem See mit dem Drachen. Sie konnte atmen. Dann plötzlich sagt etwas: ,,Hallo ich bin Robert. Bist du etwa Feline?’’ ,,J……….ja.“, stotterte Feline. Feline sah ein blaues Ding und schaute es genau an.’’ Es war der Drache aus dem Buch! Doch auf einmal war ein Netz über Robert. ,,Robert!!!“, schrie Feline. „Hilfe Feline!!!’’, schrie Robert. Feline schwamm zum Ufer. Ein schwarzer Drache entführte Robert. Feline folgte ihm. Sie kam zu einer Höhle. Der schwarze Drache sagte etwas zu Robert. Feline kam näher. Dann hörte sie den schwarzen Drachen sagen: „Hör auf Kinder hier her zu holen!“ Robert antwortete: „Aber es ist ein Fantasieland und Kinder müssen das sehen.“ Der schwarze Drache lachte schrecklich und fragte, wo Feline sei. In dem Moment entdeckte Robert Feline. Der schwarze Drache folgte seinem Blick und sah Feline am Eingang der Höhle. Feline rannte zu Robert, stieg auf seinen Rücken und er flog los. „Hier, das ist Vulkanpulver“, rief Robert Feline zu. Feline streute das Pulver auf den schwarzen Drachen und er verschwand. Robert freute sich, dass Feline ihm geholfen hatte, den schwarzen Drachen zu besiegen. Als Dank flog Robert mit Feline durch das Fantasieland. Es war wunderschön. Die Bäume hatten glitzernde Edelsteine. Feline sah auch einen Wolf aus Gold. Das Gras war aus Silber. Alles glitzerte und funkelte. „Wie komme ich jetzt wieder nach Hause?“, wunderte sich Feline, als sie wieder gelandet waren. „Spring auf den Boden“, erklärte Robert. Feline hatte Angst, denn es war sehr hoch. „Vertrau mir!“, versicherte Robert. Also sprang Feline auf den Boden. Als sie ihre Augen wieder öffnete war sie wieder im Arbeitszimmer ihres Vaters. „Hattest du Spaß?“, fragte er. „Natürlich“, strahlte Feline.
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Eine unglaubliche Überraschung

Von: Merily, Alter: 8

Ich habe mir immer ein Haustier gewünscht. Am liebsten einen HUND. Eines Tages kamm ich von der Schule nach Hause und meine Mama sagte mir dass Oma Gertrud uns am Wochenende besuchen würde. Ich habe mich riesig gefreut! MEINE OMI hat mich nämlich versprochen dass wenn ich mich im Mathe verbessern würde sie mir was tolles schenken. Dann kamm endlich das Wochenende. Ich habe mir echt mühe gegeben weil ich wusste dass Oma ihre Versprechungen immer hält. Und tatsächlich brachte sie meinen kleinen Hund Picolo mit. Das ist der schönster Hund den ich je gesehen habe! Er ist auch mein bester Freund und gemeinsam machen wir viele Sachen, sogar meine Schulkamerade neidisch auf uns sind. Das war damals eine tolle Überraschung und zeigt es lohnt sich wenn man sich in der Schule seine Leistungen verbessert 😊😊😊😊
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Celin und ihr Pony Snow

Von: Svenja, Alter: 9

Es war ein warmer Sommermorgen, als Celin gerade zu ihrem Highland-Pony Snow gehen wollte.„Na Snow, sollen wir ausreiten?”, fragte Celin ihr Pony.Snow wieherte zustimmend.„Also gut, aber wir müssen dich erstmal putzen!”,erwiderte Celin.Sie lief schnell in die Sattelkammer, nahm den Putzkasten und ging wieder zu Snow's Box.Zuerst nahm sie den Mähnenkamm, mit dem man Mähne, Schweif und Schopf bürstet.Danach griff sie nach dem Striegel, mit dem sie große Kreissbewegungen auf Snow's Fell bürstete.Nun nahm Celin die Kadätsche, eine weiche Bürste in die Hand und strich damit sanft in Strichrichtung. Anschließend griff sie nach dem Hufauskratzer und sprach zu Snow, während sie ihr zwei mal auf die Schulter klopfte und langsam mit der Hand bis zum Huf gelangte:„Snow, gib Huf!” Nun war Snow bereit.Oh, noch nicht ganz!Celin musste sie noch satteln.Celin nahm wieder den Putzkasten und lief eilig in die Sattelkammer, wo sie ihn abstellte.Dann nahm sie Snow's Sattel und ihre Zügel und lief wieder zu ihrer Box.Als ihr Pony gesattelt war, führte Celin sie nach draußen.Sie stellte einen Fuß in den Steigbügel, holte viel Schwung und landete sicher im Sattel.Celin griff nach den Zügeln und rief:„Hü, Trab!”Also fing Snow an zu traben.Nach dem Ausritt fand Celin ihren Vater kopfhängend im Hof stehend vor.Sie bindete Snow eilig an und rannte zu ihrem Vater.„Hey Papa, was ist den los?”,fragte sie ihn.Mr.Miller, ihr Vater antwortete:„Weißt du... wir können die Pferdesteuern nicht mehr bezahlen, und deshalb müssen wir Snow verkaufen.” Celin schrie aufgebracht: „WAAAS???Ich lass mir wegen solchen blöden Steuern doch nicht mein Pony wegnehmen!” Mr.Miller sprach:„Tut mir wirklich Leid, aber...” „Sag ja nichts mehr!!!Ich...ich...iiiiich...”,schrie sie. Mr.Miller, aber erwiderte: „Tja, der Käufer kommt schon Morgen früh um 11:00Uhr.” „WAS”,schrie Celin voll Trauer und Wut, „UND DAS SAGST DU MIR ERST JETZT?!?”Celin rannte wieder zu Snow und brachte sie in ihre Box. „Ach Snow, du bist meine beste Freundin und nur wegen solchen blöden Steuern muss Papa dich jetzt verkaufen!”,erklärte Celin ihrem Pony, das auch sehr traurig aussah.Sie brach in Tränen aus und weinte in Snow's Seite.Als Celin Abends im Bett lag, dachte sie daran wie der Käufer kommt und Snow mitnimmt.Entschloßen stand sie auf und schaute auf ihren Wecker.Es war 2:30 Uhr. Sie öffnete ihren Kleiderschrank und zog einen Pulover und eine warme Jogginghose an.Rasch zog sie noch ihre Stiefel an und schlich sich leise aus dem Haus. Als sie bei Snow's Box angekommen war, sah sie,dass ihr Pony gar nicht schlief, sondern schnaubend auf ein Bild von ihr und sich starte, das an der Pinnwand neben ihrer Box hing.Doch als Snow Celin erblickte, wieherte sie glücklich. „Pssssst, nicht so laut Snow!”,flüsterte Celin zu ihrem Mausfalben (Mausfalbe ist eine Fellfarbe).Sie führte Snow hinaus und stieg ohne Sattel auf.Zum Glück konnte sie auch ohne Zügel und so reiten. „Hüa, hüa Snow!”,befahl sie ihrem Pony. Als sie den Hof verlassen hatten begann Snow zu galoppieren. Nach etwa 15 Minuten rief Celin:„Ho,hoooo!”Snow hielt an und Celin stieg ab.Sie nahm Snow das Halfter ab und sprach mit Tränen im Gesicht:„Na los Snow, du bist frei!Ich will nicht, dass du verkauft wirst also aufwiedersehen!”Snow galoppierte voller Trauer und doch etwas Freude in die Nacht hinein.Dann hörte Celin plötzlich eine weibliche, leise Stimme sagen:„Danke Celin, ich wusste du lässt mich nicht im Stich, Aufwiedersehen!”„Leb wohl Snow!”,flüsterte Celin, während sie ihre Tränen wegwischte.Am nächsten Morgen sah Celin wie der Käufer voller Wut auf dem Hof stand und nach ein paar Minuten weg fuhr.Da kam Mr.Miller in Celin's Zimmer gestürmt und rief:„Celin, Snow ist weggelaufen!!!” „Ach, wir hätten sie doch eh verkauft!”, erwiderte Celin mit leisem kichern.„Du hast ja Recht Schatz!”,stimmte Mr.Miller ihr zu. Am Abend ging Celin auf die Lichtung, auf der sie Snow freigelassen hatte.Da kam plötzlich ein kleines Highland-Pony aus dem Gestrüpp getrabt. „Snow?”,fragte Celin das Pony. Da hörte sie die gleiche, weibliche Stimme wie gestern sagen:„Ja, ich bin es wirklich!” Celin blieb wie angewurzelt stehen und stotterte erstaunt und ebenfalls ängstlich: „Du...du...du kannst sprechen?” „Ja,kann ich.Ich weiss du bist jetzt wahrscheinlich ziemlich verwirrt, aber du musst wirklich keine Angst haben Celin!”, antwortete ihr Pony. Celin rief:„Wow, aber...aber wie...wie ist denn sowas nur möglich?” Snow antwortete:„Ich werde es dir erklären.Also du hast das richtige getan, du hast mich frei gelassen!Und dein Vater hat aber nicht erwähnt, dass der Käufer Pferde schlachtet.Und da du das richtige getan hast, stehe ich tief in deiner Schult, denn wenn Menschenkinder einem Pony das Leben retten, können sie es verstehen!” „Wow!”,Celin war so erstaunt.Von heute an waren Snow und Celin unzertennlich und lebten ihr Leben noch lange zusammen.
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Es war einmal eine herde einhörner

Von: Leonie, Alter: 9

die einhörner rasteten auf einer wiese das eine einhorn friste grade das safstige gras der welt es war so ab gelengt das es garnicht bemerkte das ihre herde schon los geflogen ist ja ich habe es euch nicht gesagt das die einhorner flügel haben das war ja auch eine überaschung und nun war das einhorn ganz aleine arber am straßen rand fur ein auto da saß ein mädchen drine das mädchen sied das einhorn und sagte zu ihren vater halt mal an ich muss mal das mädchen ging arber nicht ins gebüsch das mädchen ging zum einhorn und sagte wo komst du den her ich habe so etwas noch nie gesehen naja egal dan sagte der vater bist du fertig ich wil wider los das mädchen sagte zum einhorn ich kome wider und das einhorn kan die menschen sprache verstenhen und das einhorn sagte zum mädchen ich weiß arber es wiert nur und das mädchen wunderte schich sie konte die einhorn sprache verstehen der vater wider bist du jetzt fertig ich wil weiter das mädchen ging zum auto und sagte zum vater das tat gut ich muste so so so dringent das war ja wie gesagt gelogen und das haus war jahr tat sechlich bar meter weg den das mädchen zite erst neu ein was für ein zufal der neste tag am morgen ging sie zu ihren vater und fragte ob sie rauß darf und der vater sagte nartürlich ja und das mädchen ging zum einhorn und das einhorn freute sich das einhorn läst sogar zu das das mädchen auf ihr reiten darf und das einhorn flogte los bis in die wolken das mädchen schrie sie war so frölich das sie auf den einhorn fligen darf und dan landete das einhorn landete wider das mädchen sagte danke und dan sagte das einohrn ich habe noch keinen namen wilst du mir einen geben das mädchen sagte ja ich nene dich glitzerschleif der name fant das einhorn sher schön unzertrenliche freundschaft ENDE
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STERNENSCHWEIF 1Geheimnisvolle Verwandlung

Von: Svenja, Alter: 9

1.Kapitel Es war einmal ein Mädchen namends Laura.Sie war 9 Jahre alt und war gerade erst mit ihren Eltern und ihrem Bruder Max auf eine Farm gezogen. ,,Wo soll ich das hinstellen?"fragte Laura ihre Mutter als sie mit einem Umzugskarton in die Küche gestolpert kam. ,,Stell es einfach irgentwo hin wo Platz ist!"antwortete ihre Mutter.Laura stellte den Karton auf die Theke. Da kam Buddy,der junge Bernersenenhund in die Küche gestürmt.Er steuerte dierekt auf einen Stapel Geschirr zu den sie gerade erst ausgepackt hatten.Er konnte nicht bremsen und... dann zerbrach das ganze Geschirr! ,,Och Buddy!"rief Laura wütend. Als ihre Eltern Max und ihr von dem Umzug auf die Farm erzählt hatten, hatten sie ihnen versprochen, dass jeder von ihnen ein eigenes Tier bekäme. Max wollte umbedingt einenen Hund haben, und so hatten sie Buddy vor einigen Wochen gekauft.Aber soweit sich Laura erinnern konnte, hatte sie sich schon immer ein eigenes Pony gewünscht.Deshalb wollte sie mit ihrer Mutter morgen zu einer Pferde- und Ponyauktion fahren. Am nächsten Morgen fuhren sie gleich zur Auktion.Sie gingen zu einer Reihe von Boxen.Lauras Mutter erklärte ihr nocheinmal die Bedingungen die das Pony erfüllen sollte:,,Also, wir suchen ein Pony das ca. 130 cm groß und mindestens 5 Jahre alt ist!Ein jüngeres Pony ist einfach noch nichts für dich." Laura nickte nur stumm.Da hörte sie ein nahes wiehren.Sie drehte sich um und sah einen Mann der ein kleines, strupiges Pony zu einer Box führte. ,,Oh guck mal Mam, da das süße Pony!" Laura ging zu dem Mann und fragte ihn:,,Wie alt ist er denn?Und wie groß ist er?"Der Mann antwortete etwas verdutst:,,Sternenschweif?Der ist 7 und etwa 132 cm groß." ,,Sternenschweif",rief Laura, ,,was für ein wundetschöner Name, und er enpricht genau den Bedingungen!" Ms. Foster, ihre Mutter schmunzelte. ,,Nagut, wie viel verlangen Sie denn Mr. ...",fragte Ms. Foster.Der Mann antwortete:,,Roberts, Klif Roberts. Und ähm... wie wäre es mit... 1 200€?" ,,In Ordnung, wir nehmen Ihr Angebot an Mr.Roberts.",sprach Ms. Foster. 2.Kapitel Am nächsten Morgen kam Mr.Roberts um 10:00 Uhr endlich mit Sternenschweif.Als Laura ihr neues Pony aus dem Hänger führte gaben Mr. und Ms.Foster Mr.Roberts sein Geld.Laura führte Sternenschweif in seine neue Box. ,,Oh mein Gott, du bist echt dreckig Sternenschweif, dich muss man umbedingt mal wieder putzen!"rief Laura.Sie nahm ihr Putzzeug und schon nach einer Stunde sah er schon viel besser aus! Laura sprach zufrieden: ,, Jetzt siehst du richtig prima aus!" Am Nachmittag ging sie spazieren.Plötzlich stieß sie mit einer älteren Dame zusammen.Sie stand wieder auf und half der alten Dame auf. ,,Oh es tut mir leid, ich habe Sie gar nicht gesehen,geht es wieder?",fragte Laura erschrocken. ,,Ja, Danke!",antwortete sie. Laura erwiderte:,,Ich bin Laura." Die alte Dame sprach:,,Hallo Laura, ich bin Ms.Fontana, und mir gehört diese Buchhandlung dort hinten." Laura sagte daraufhin: ,,Oh, könnte ich da mal rein gucken?",fragte Laura sie. ,,Ja, natürlich.Komm mit!" antwortete Ms.Fontana.Also folgte Laura ihr zur Buchhanlung. Als sie dort waren sprach Ms.Fontana zu Laura:,,Ich bin gleich wieder da ich hole nur schnell etwas!" ,,Okay!",rief Laura ihr hinterher.Nach ein paat Minuten kam Ms.Fontana mit einem Buch zurück. ,,Bitteschön!Ich möchte dir dieses Buch schenken!"sagte Ms.Fontana und drückte ihr das Buch in ihre Hände.Laura erwiderte:,,Danke..."Sie winkte Ms.Fontana, als sie aus dem Laden ging. 3.Kapitel Am Abend las Laura noch etwas in ihrem neuen Buch, dass sie von Ms.Fontana geschenkt bekommen hatte. ,,1. Kapitel: -Noha und die Einhörner- Es war einmal ein Mann namens Noha. Gott hatte ihm gesagt,dass er eine große Flut machen würde. Noha baute eine große Arche,auf die er von alle Tierarten 2 Stück brachte. Doch als die Flut kam, erblickte er 2 kleine graue Ponys auf den Weiden der immer weiter ansteigenden Flut.Er wollte sie retten und brachte sie zu den anderen Tieren auf seine Arche. Aber diese 2 kleinen,grauen Ponys waren keine normalen Ponys! Sondern,es waren 2junge Einhörner die noch nicht im Besitz ihrer magischen Kräfte waren.Bei der Fluch nach Akadia mussten sie von ihrer Herde zurückgelassen werden.",las Laura.Sie war davon überzeugt, dass es Einhörner wirklich gab. Ms.Fontana hatte noch etwähnt, dass man für die Verwandlung von kleinen,grauen Pony zum Einhorn den Zauberspruch und das Rezept brauchte.Laura lag das Buch zur Seite,machte das Licht aus und schlüpfte in ihr Bett. ,,Gute Nacht Sternenschweif!", flüsterte sie leise bevor sie einschlief.Am nächsten Morgen ging Laura zu Sternenschweif.Sie nahm das Buch mit.Während Sternenschweif sein Futter aufaß, las Laura wie gebannt in ihrem Buch. >Lies den Rest in der Fortsetzung!<
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Vier Hufe für Emily

Von: Eva, Alter: 18

Mißmutig schaute Emily durch das Autofenster hinaus in den strömenden Regen. Verächtlich schnaubte sie beim Anblick der kargen Feldlandschaft durch du Nase. Prompt kam von vorne: "Emily sei doch nicht so. Du wirst sehen, hier auf dem Land wird es dir gefallen", sagte ihre Mutter mit leicht tadelnder Stimme. Emily tat als hätte sie nichts gehört. Ihre Eltern wussten, dass sie sauer war, weil sie jetzt in einem kleinen Dorf wohnen würden. Weit weg von Köln, das ihr viel besser gefallen hatte, weil sie dort in der Großstadt mit ihrem Rollstuhl nicht gar so sehr auffiel. Seit einem Unfall vor vier Jahren konnte Emily nicht mehr laufen. Ihre Eltern bewachten seitdem alles was sie tat, aus Angst sie könnte sich verletzen. Emily war seither immer stiller geworden. In der Schule sprach sie mit keinem; ihre beste Freundin Sarah spielte plötzlich nur noch mit Wendy, dieser Zicke. Aber es war Emily egal. Sollte sie doch, sie konnte ja eh nicht mehr Ball oder Fangen mitspielen. Bei diesem Gedanken fiel ihr Blick auf das Buch, das neben ihr lag. Ein wunderschönes Pferd galloppierte darauf über eine Wiese. Eine einzelne Träne rollte über ihre Wange, doch da sagte ihr Vater schon: "Emily, Schatz, wir sind da." Ärgerlich wischte Emily die Tränen fort und sah auf. Das war es also, ihr neues, schreckliches Zuhause. "Nun bin ich ein Landei", dachte Emily traurig, als ihr Blick auf das kleine Haus fiel, das auf einem kleinen Hügel vor ihnen emporragte. Ihr Vater hob sie hoch und setzte sie in ihren Rollstuhl. Schon wollte ihre Mutter beim Schieben helfen. "Lass das!", sagte Emily trotzig und gab dem Stuhl einen ärgerlichen Schubs. Ihre Eltern warfen sich einen traurigen Blick zu. "Kommt, lasst uns ins Haus gehen!", rief ihr Vater scheinbar fröhlich. "Ihr könnt mich mal", dachte Emily und lenkte ihren Rolli fort von dem Haus und ihren Eltern. Sollten die doch alleine gucken, sie würde sowieso nicht hierbleiben. Es regnete jetzt, aber das merkte Emily gar nicht, weil sie so wütend war. Wie lange sie so gerollt war, wusste Emily nicht, als sie plötzlich im Schein einer Laterne stand. Ein kleines Mädchen, etwa so alt wie sie, mit blondem Pferdeschwanz, schaute sie ganz verwundert an. Emily war ganz in Gedanken gewesen und hatte gar nicht bemerkt, wo sie war. Abweisend und zurückhaltend sah sie das fremde Mädchen nur an. "Wer bist du?", fragte es. "Geht dich gar nix an!", schnappte Emily nur. "Puh! Was bist du denn für Eine?", entgegnete das Mädchen verärgert. "Na dann nicht. Also wenn du hier weiter nass werden willst, ich nicht!", sagte das Mädchen, zuckte die Schultern und verschwand wieder durch eine Tür. Zähneklappernd starrte Emily ihr nach und sah sich um. Es war beinahe dunkel geworden und sie konnte nur noch die Umrisse einiger Zäune erkennen und das vor ihr war offensichtlich ein Stall. "Na, ganz toll", dachte Emily und wünschte sich noch mehr in ihr gemütliches Zimmer nach Köln zurück. Doch was sollte sie jetzt tun? Wo sie war, wusste Emily nicht mehr, und der Weg war auch in der Dunkelheit verschwunden. Vorsichtig näherte sich Emily dem Stall und sah ängstlich hinein. Ihr Herz macht einen Sprung und sie bekam feuchte Hände. Sie war in einem Pferdestall! Staunend, weil sie es nicht fassen konnte; wanderte ihr Blick an der langen Reihe Boxen entlang. Hier und da sah Emily eine neugierige Nase und ein paar Pferdeohren in ihre Richtung schauen. Pferdegeruch und der Geruch von gepuztem Leder strömte ihr in die Nase. Sie erschrak, als eine Stimme ihren Traum unterbrach. Das Mädchen von vorhin stand neben ihr. "Magst du Pferde"? Emily konnte nur nicken. "Ich bin Lucy", sagte das Mädchen und streckte Emily die Hand hin. Emily sah, dass sie grinste und musste plötzlich auch lachen. "Hallo, ich bin Emily", sagte sie und nahm die ausgestreckte Hand. "Und was machst du hier, so ganz allein?", fragte Lucy mit einem Blick auf ihren Rollstuhl. Sofort sank Emilys Stimmung wieder auf den Nullpunkt. "Ach, wir sind gerade erst hier angekommen. Meine Eltern meinen, die Luft wäre gut für mich", erzählte Emily niedergeschlagen. "Du magst nicht hier sein, oder?" Emily schüttelte den Kopf. "Ach du, so schlimm ist es hier gar nicht." "Du klingst schon wie meine Mutter", entgegnete Emily und musste dabei grinsen. "Komm, ich zeig dir mein Pferd!", rief Lucy und rannte los. Da fielen Emily die Pferde wieder ein, und sie folgte Lucy. Sie schien ganz nett zu sein, und Emily liebte Pferde. Auch wenn sie jetzt nicht mehr reiten konnte, zogen Pferde sie immer noch magisch an. Ihre Mutter wollte nicht, dass sie mit Pferden umging. Es könnte ihr ja was passieren. "Aber hier sieht es ja keiner", dachte Emily und war mit einem Schlag viel fröhlicher. Lucy blieb stehen und kraulte einem großen Schimmel mit sanften Augen den Hals. "Das ist Chester. Ist er nicht schön? Er gehört mir ganz allein", erzählte Lucy stolz. Aber Emily hörte kaum zu. Ihr Blick hing an einem Pferd in der Box links daneben. Dieses Pferd schien sie gar nicht zu sehen, sah nur auf den Boden seiner Box und lies plötzlich ein leises, trauriges Wiehern hören. "Was hat sie?", fragte Emily und zupfte Lucy am Ärmel. "Sie ist traurig. Fenja vermisst ihre Besitzerin. Ein kleine Mädchen, ihre Eltern haben ihr einfach das Reiten verboten und sind von hier weggegangen. "Wie traurig. Da würde ich mich auch nicht wohlfühlen." Nachdenklich betrachte Emily die kleine Stute. Sie war hübsch, das sah man auch unter dem schmutzigen Fell. Lucy bemerkte Emilys Blick und meinte: "Wir haben versucht sie zu striegeln, aber sie lässt uns nicht in die Box." "Armes Mädchen", murmelte Emily leise, "Hast wohl Angst?" Und und in diesem Moment hatte Emily ganz vergessen, dass sie selbst traurig war. Sie wollte diesem Pferd helfen, das auch allein war und sich von niemandem verstanden fühlte. Emily spürte plötzlich, dass dieser Tag und Fenja der Anfang von etwas Besonderem war. Vielleicht war das Leben auf dem Land ja doch nicht so schlimm.
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Die Katzen gehen verloren

Von: Karl, Alter: 7

Vor einer langen Zeit waren 13 Katzen im Wald. Etwas war los. Da! Eine Schlange! Sie biss den Tiger in den Fuß und der Tiger starb, weil die Schlange giftig war. Zum Glück hat die Schlange die Katzen nicht gesehen. Das war knapp. Die Katzen rennen wie der Blitz zurück nach Hause zu ihrem großen Baum. Sie haben ein bisschen Fleisch gegessen. Danach sind sie wieder nach draußen gegangen und haben einen Hasen gejagt. Als der Hase die Katzen gesehen hat ist er weg gerannt, aber die Katzen haben ihn verfolgt. Sie haben ihn erwischt und getötet. Die Katzen rasten nach Hause. Dann haben sie den Hasen ins Fleischloch geworfen. Dort bewahren sie ihre Vorräte auf. Als nächstes haben sie noch einen Hasen getötet und ins Fleischloch geworfen. Sie wollten einen dritten Hasen töten, doch sie verirrten sich im großen Wald. Sie haben ihre Katzenspuren gesucht, doch sie haben sie nicht gefunden und sie verirrten sich noch mehr. Sie haben die Spur verloren und plötzlich sahen sie ein Haus. Doch als sie da waren merkten sie, dass es das Haus der Schlange war. Da fingen sie an zu weinen und fingen an sich zu streiten und beschuldigten sich gegenseitig, dass sie sich zu dem falschen Haus geführt haben. Als sie aufgehört haben zu streiten merkten sie, dass Katzenspuren auf dem Boden waren. Sie haben sich sehr gefreut und folgten den Spuren bis zu einer Matschpfütze doch als sie darüber gesprungen waren, waren die Spuren zu Ende. Plötzlich sahen sie die Schlange, die den Tiger gebissen hatte. Die Schlange zischte: „Kann ich euch helfen?“ Zuerst hatten die Katzen Angst vor der Schlange, doch die Schlange hat versprochen, dass sie ihnen nichts tun würde. Also hat die Schlange den Katzen geholfen wieder nach Hause zu finden. Als die Katzen ihr Haus endlich wieder sahen rasten sie blitzschnell hinein. Die Katzen haben die Schlange eingeladen mit ihnen die Hasen zu fressen. Seither sind die Katzen und die Schlange befreundet und sie treffen sich bis heute noch oft.
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An Mum Pferdeschwanz

Von: Felicia, Alter: 9

1.1.02 Liebe Natascha, ich habe gehört, dass ich in Wirklichkeit zu dir und Paul gehöre, ich kenne dich nicht. Aber du kannst mir ja schreiben! Ich bin Sandra, bin neun Jahre alt, 1,49 m groß, habe kastanienbraunes Haar, blaue Augen, lese und schreibe gerne und hoffe, dass das College, in das ich gehen werde, möglichst kurz dauert (damit ich endlich wieder Eltern habe!) Ich freue mich auf Dich und Paul! Deine Sandra 2.1.02 Liebe Natascha, Miss Länder hat mir gesagt, dass ich keine Antwort von dir erwarten darf. Und außerdem soll ich dich „Miss Kyworld, Landerson“ nennen. Sie sagt du würdest es so wollen, doch das glaube ich nicht. Dann hat sie mir noch einen Vortrag darüber gehalten, dass du ihr ausdrücklich gesagt hast, dass der Brief höchstens eine Seite lang werden soll, aber du siehst doch: Ich habe so viel zu erzählen! Und außerdem wollte ich dich fragen, ob ich an Silvester zu Lisannes komme. (Es tut mir leid, dass ich dich so überstürme, aber wir brauchen für Handarbeit 5 Euro). Also tschüss denn, Deine Sandra! PS: Hab dich lieb. 4.1.02 Liebe/r Natascha/Paul, ich habe heute eine 2 im Aufsatz geschrieben. Allerdings ist eine Antwort noch nicht angekommen? Morgen fahre ich ins College. Ich muss wieder gehen. Tschüss Eure Sandra 6.1.02 Liebe Miss Kyworld, Landerson, ich bin enttäuscht! Sie habe mir in einem Zettel mitgeteilt: 5.1.02 Sandra ich kenne dieses Mädchen nicht. Ich heiße Miss Kyworld, Landerson. Ich habe dir 5 Euro zugeschickt und deine Briefe sind zu lang! Yours, Miss Kyworld, Landerson Da ich nicht mehr schreiben darf. Auf Wiedersehen PS: Übrigens bin ich gerade am College angekommen. 7.1.02 Liebe Miss Kyworld, Landerson, heute habe ich einen Einteilungsplan bekommen: Aufstehen: 6.00 Uhr Frühstück von 7.00 bis 7.30 Uhr Mittagessen von 12.00 bis 12.30 Uhr Kaffee: von 15.00 bis 15.30 Uhr Abendessen: von 18.00 bis 18.30 Uhr Schlafengehen: 20.00 Uhr Lernzeit: von 6.-7 Uhr von 7-11 Uhr, von 12.25 Uhr, von 15-17 Uhr, von 18-19 Uhr Mit Kuss: Sandra! 9.1.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, Ich nenne dich aus einem bestimmten Grund so. Natürlich könnte ich auch an die Gabel oder an Kaspers Großmutter schreiben. Aber ich schreibe an Mum Pferdeschwanz. Eine junge Frau mit roten Haaren, einer Brille und einem Pferdeschwanz. Ich sah nur einen Schatten mit Zopf vorbei huschen, doch ich weiß, du warst es und wie du siehst kann ich in deinen Schatten Farbe einbringen. Was ich zu Weihnachten bekam: Ein neues Kleid von Julia, die gleich reinkommen und mir ihre Noten vorjammern wird Einen Pullover von Anne Eine alte Kette von der hochmütigen Liss Einen Schemel – wofür ich sehr dankbar bin –von dir. Danke Tschüß 10.1.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, ich sitze im Park auf einer Bank. Das Meer und dis Büsche rauschen um die Wette. Die Enten quaken. A, Mist. Entschuldige bitte, aber mein Meer, das es nicht gibt, sondern nur aus Schatten besteht wurde gerade von einer Gruppe Menschen zertreten. Ich weiß nicht, was ich dir schreiben soll. Deshalb, Tschüss! 12.1.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, ich bin krank und liege in der Station. Ich habe Fieber und Husten. Es ist unangenehm so zu schreiben. Deine Sandra 14.1.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, was meinst du was wir in Kunst gemacht haben? Einen Teddy. Ich werde ihn dir schicken. Ich liege immer noch in der Station, die Schwester meint es wäre ganz schlimm. Ich wünsche mir erneut einen handgeschriebenen Brief von dir und nicht von deinem Computer. Vorhin war Liss hier und brachte mir Kekse. Mit Abstand – denn ich bin krank, Sandra 15.1.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, Dein erster Brief an mich, hat mich geheilt. Ich muss nur noch einen Tag bleiben. Als ich deinen Brief bekam, habe ich dir alles verziehen. Liebe Sandra, ich war sehr krank, doch ich wünsche gute Besserung. Der andere Brief war von meiner Sekretärin. Noch mal gute Besserung, ich hoffe der Lolli schmeckt. Deine Mum Pferdeschwanz, wie du mich nennst. Danke! Aua! Meine Stirn! Mit viel Dank: Sandra 16.1.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, endlich wieder gesund. Das heißt auch kein Einzelunterricht mehr. Als ich heute wieder in die Klasse gekommen bin, haben sich alle außer Mary auf mich gefreut. Ich mag Mary nicht. Sie ist mit Liss befreundet. Deine Sandra 17.1.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, ich bin nach langem Üben in unsere Tennismannschaft aufgenommen worden. Es war ziemlich schwer gegen Tanja zu gewinnen. Den letzten Satz habe ich nur durch Annes Blick geschafft. Ich beim Tennis: Deine Sandra 19.1.02 Love Mum Pferdeschwanz, I´m have a two of Inglish… Ja genau. Ich hatte keine Ahnung davon. Tja, außerdem haben wir am Mittwoch ein Spiel. Alles Gute: deine Sandra. PS: Ich bin ziemlich beschäftigt und schreibe ziemlich viel. Ich kann dir leider erst im Oktober wieder schreiben. 8.10.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, am 12. 10. habe ich Geburtstag. Ich wollte dich fragen, ob ich eine Kindergesellschaft veranstalten darf? Schließlich werde ich zehn Jahre alt. Dazu einladen würde ich: Anne, Julia, Tina, Liss, Katie und Sabrina. Mary nicht. Deine Sandra. 10.10.02 Hallo Mum Pferdeschwanz, heute hat mich Miss Länder aufgeklärt, warum ich keine Eltern mehr habe. Mein Vater ist schon früh gestorben. Danach wollten sie mich von meiner Mama wegholen. Die ist geflohen. Auf einem Motorrad. Dann hat sie einen Unfall gebaut und mich verloren. Man hat ihr geholfen mich zu finden. Eine Zeit lebte sie mit mir in einer Krankrenhilfsstation. Bis sie an Alter starb. Dann kam ich ins Heim. So nun kennst du meine Geschichte. In zwei Tagen ist mein Geburtstag und deine antwort ist da: JA. Danke Mit Grüßen Deine Sandra 11.10.02 Oh Mum Pferdeschwanz, Morgen ist mein Tag. Ich habe schon alles vorbereitet. Von dir ist ein Päckchen gekommen. Was ist wohl drinnen? In das Bad von Annes und meinem Zimmer: Ärenhöhle, darf ich nicht. Weil Anne dort etwas für mich hat. Danke für das Päckchen, Deine Sandra 12.10.02 Danke! In dem Päckchen ist ja ein Kleid. Ich packe dein Geschenk nach einer wunderbaren Party aus. Was ich bekommen habe: eine Taschenlampe von Sabrina, einen Leuchtstift von Julia von Tina ein Nähkästchen, einen Vorhang von Katie und ein Tässchen von Liss. Und jetzt kommts: Eine Torte von Anne. Das war wundervoll. Tschüß, Sandra. 13.10.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, es war gestern sehr schön. Ich habe dir noch sooo viel zu erzählen: Wir haben was tolles gespielt: Blinde Kuh. Die werden die Augen verbunden und du musst suchen und tasten. Das war schön. Tschau, Sandra 14.10.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, Miss Länder meint ich bekomme vielleicht ein Stipendium. (Ich weiß nicht genau wie man das schreibt). Ist das nicht toll? Ich habe ja schließlich in diesem Jahr schon vier einsen und zwei Zweier. Ich hoffe das war eines deiner Ziele, die du mir gesetzt hast. Deine schlaue Sandra 16.10.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, Wir haben blind schreiben gelernt. Wie findest du meine Schrift? Au0ßerdem kann ich jetzt Rockmalen. Willst du das sehen? Puh, im Dunkeln ist es ziemlich schwer. Ich mach Licht an. Mit Grüßen an Paul, Deine Sandra 17.10.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, ich komme bald zurück. Morgen beginnen die Ferien. Miss Länder hat mich auf euch vorbereitet. Sie sagt ihr seid sehr vornehm: „Benimm Dich gut, Turning!“, so klingt sie. Die Lehrer nennen uns beim Nachnamen. Deine Sandra 18.10.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, ich bin heute morgen mit dem Auto nach Luxemburg gefahren worden. Hier bin ich nun mit Miss Länder. Morgen fahren wir zu dir! Bis bald, Sandra 19.10.02 Allerliebste Mum Pferdeschwanz, bin ich noch immer nicht bei dir? Meine Seele schmerzt sich nach Dir. Oh, wär ich doch bei dir. Du bist in meinem Herzen eingeschlossen. Ich bin gerade auf der Fahrt. Wir sind nun schon eine Stunde unterwegs. Übrigens wie gefällt dir mein Liebesbrief? Mit Liebe aus tiefster Seele! Sandra 20.10.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, ich mache Pause im Santa Kloster. Ich habe erfahren, dass es zu dir noch ein Tag = 24 Stunden sind. Ich finde es richtig lustig, herumgefahren zu werden. Deine Sandra 28.10.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, ich muss noch bleiben. In meinem Zimmer sieht es folgendermaßen aus: Karg, ein Nachttisch, ein Bett, ein Kreuz an der Wand. Gott segne dich…na ja, zumindest lässt es so auf den ersten Blick scheinen, dass es hier heilig ist. Draußen ist eine Kickboardbahn, aber die Mönche sind in Kutten gehüllt. Deine fromme Sandra 31.10.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, ich habe dich gesehen! Am 29.1ß. kam ich in deiner Villa an. Sie war sooo groß. Nicht so wie unser Waisenhaus. Außerdem war sie bunt. So richtig schön. Unser Waisenhaus ist weiß und lang. Überhaupt nicht geformt. Alles ist dort gleich. Das Gegenteil von deinem großen Haus. Ein blonder Mann mit blauen Augen holte mich ab. Es war Paul. Er führte mich in einen großen weiten Saal. Dort saßen viele blond gelockte Damen an einer langen Tafel. Am Ende saß eine Frau mit PFERDESCHWANZ. Ihr Haar war rot. Ihre Augen grün. Sie lächelte mich an. Das warst Du: Natascha. Am anderen Ende des Tisches war ein Stuhl frei. Paul hatte es sich inzwischen in der Mitte gemütlich gemacht. Vor dem leeren Stuhl war ein Teller, aufgedeckt, voll mit Früchten. „Setz dich“, meintest du freundlich. Ich habe es mir schmecken lassen. Nach dem Essen erfuhren wir genaueres von uns. Tja, dann musste ich fahren. Es geht mir gut. Sandra 1.11.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, ich bin wieder im Kloster. Mein alter Freund Marcus – ein Junger der im Kloster aufgenommen wurde – wird gerade geprüft. Das ist sehr interessant. Bruder Thomas und Pater Domenik haben ihm eine Kammer gezeigt, in der er zwei Tage bleiben muss. Sie besinnen, sehr toll. Deine Sandra 5.11.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, endlich wieder auf dem College. Ich habe neue Freunde gefunden: Marie Tins und Max Banny. Die zwei sind neu. Max ist von reichen Eltern. Marie ist die Tochter eines Kaufmanns. Sie ist neun und er zehn Jahre alt. Deine Sandra 7.11.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, ich sitze unter den Bäumen in Park und dichte: Der Hund das ist mein Lieblingstier Er hat auch Beine – und zwar vier. Er lebt in einer Hütte Dort liegt er in der Mitte Ist das nicht schön? Aber das ist erst der Anfang. Ich werde nämlich auf eine Dichterausbildung gehen. Bist du damit einverstanden? Ich hoffe doch. Schließlich ist das für die Bildung. Mrs. Mörlins hat mich angemeldet. Er ist mein Deutschlehrer und findet meine Sprache perfekt. Wie findest du das???? Danke für Deine Zustimmung! Deine begabte Sandra. Lina (*) Mein Nachname ist zur Zeit Landerson. 9.11.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, wie wird dir zumute, wenn du siehst, dass zwei sich um deine Seele streiten? Das ist Dichtersprache. Damit haben wir angefangen. Danke, dass du „ja“ gesagt hast. Der Lehrer meinte ich habe Talent. Den Satz oben haben wir aufgeschrieben! Deine Dichterin Sandra 14.11.02 Love Mum Pferdeschwanz, es gibt so viel auf dieser Welt, von dem du noch nichts weißt. Du sollst sie nicht herausfinden, sie werden dir von selbst mal klar. Doch all die Dinge, die du weißt, sind nicht wahr. Findest du das nicht schon? 1 Fehler = Note 2 Wir haben das Diktat nämlich zurück bekommen. Ist das gut? Deine liebe Sandra 17.11.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, ich erzähle immer nur vom Spaß. Sicher willst du auch mal was von meinen Leistungen hören. Nun ja, über mein Diktat weißt du genug. Und über alles andere kannst du erfahren. Mein Übersichtsplan Deutsch 1-2 Mathe 1-2 HSU 2 Musik 1 Biologie 2 Sport 1-2 Zeichnen 1+ Dichtung 1 Latein 2 Na, wie findest du das? Aber vom Spaß willst du sicher auch was hören? Na dann: Anne, Liss und ich sind gestern zum Fluss gegangen. Dort haben Anne und ihr Onkel, der vorgestern zu Besuch kam, ein Floss vorbereitet. Anne hat das große Transportmittel mit einer trockenen Kabine für Liss ausgestattet. Anne selbst ist der Kapitän. Wir sind bis zur Linde vorgerudert. Aber dann kamen Tom und Max. Sie hatten auch ihre Eltern da. Sie kamen mit ihrem Ruderboot. Sie hatten von Mary, dieser Petze, erfahren, dass wir heimlich weg waren. Aber Sabrina hatte Max zum Glück bestochen, damit er uns nicht verrät. Trotzdem fährt er uns nach. Er und Tom wollten uns überfallen und unsere Chips klauen. Doch wir waren schneller! Noch rechtzeitig kamen wir am anderen Ufer an. Liss und ich schlichen uns zum Hintereingang durch. Anne zählte bis zehn und lief dann zu Katie. Zusammen legten sie ein paar Steine in den Fluss. Darauf hin rannten sie weg, um alles von Liss´ Fenster zu beobachten. Die Jungs fielen und purzelten ins Wasser. Tja, dafür braucht man einer Erklärung. Deine Sandra 19.11.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, In unserer Schule geht ein Skandal um. Allen Cester und Mati Twinstorm sind verschwunden! Ihr Zimmer war durchwühlt und die Betten kalt. Das Fenster war nicht offen. Nadia und Sabrina aus den unteren Klassen wohnen neben Mati und Allen. Die Eltern der Kinder sind angereist und bombadieren Sabrina mit Fragen. Wir wissen nur ganz wenig. Aber Sabrina darf uns auch nicht mehr verraten. Es wurde das Gerücht in die Welt gesetzt, es gäbe einen anonymen Brief. Aber ob das stimmt? Es ist einfach schrecklich. Dafür ist unser Mauseeck neu eingerichtet. Deine Sandra 21.11.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, der Fall ist gelöst. Allen und Mati sind heute früh im Kaffee-Zimmer aufgetaucht. Mati war bewusstlos und allern erzählte aufgeregt, dass sie und Mati von den Klersen-Jungen verschleppt worden waren, um den Spielwettbewerb zu gewinnen! Die Polizei kam und verhaftete die Jungs der Familie Klersen. Deine Sandra 28.11.02 Allerliebste Natascha, unsere Lehrerin Miss Länder, Beer, Maximilian sind weg. Miss Länder geht in den Urlaub. Miss Maximilian ist zu alt und unsere Klassenlehrerin Miss Beer ist schwanger. Ich habe sie immer gemocht. Trotzdem hatten wir heute Schule. Alles Aushilfen! Doch nach der Pause…Ich war damit beschäftigt Katie vor Denni zu beschützen. Eine Frau mit einem Kurzhaarschnitt (ich hielt sie für eine Ausländerin) hat die Treppe hoch. Sie hatte eine Lehrer-Tasche, trotzdem hielt ich sie für irgendeine Mutter. Doch in der Klasse erfuhr ich, dass Miss Haas unser neues Fräulein war. Ich mochte die mollige Person. Sie war 50. Ich mochte sie. Und ich mag sie auch jetzt noch. Deine Sandra 30.11.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, heute haben wir eine Ex geschrieben. Und willst du wissen, was Miss Haas gesagt hab? Dass ich sehr gut bin. Und in Dichtung hat Mr. Titus MICH genommen, um bei der großen Vorführung das Solo-Gedicht vorzutragen. Aber was ich als letztes erlebt habe ist kaum zu glauben: Ich habe unsere Schule gerettet! Das heißt einen Schüler aus unserer Schule. Mit Marie Tins und Max Banny habe ich Luisa, die Schulsprecherin gerettet. Marie, Max und ich haben im Garten Ball gespielt. Als wir einen Aufschrei hörten und kurz danach wildes Stimmengewirr. Natürlich lief ich gleich hin. Das Geschrei kam aus dem hinteren Teil des Gartens. Das hieß aus der Richtung, in der die größeren ihr Revier hatten. Meistens hört man nichts von ihnen, denn so wie manche Drittklässler, die dort öfter mal ein Tablett mit Getränken hinbrachten, lagen sie den ganzen Tag nur auf ihren Liegestühlen rum. Ich zögerte, aber die ungewohnten Laute kamen mir doch zu komisch vor. Ich rief Max und Marie und gin hinter die Büsche. Dort waren die Mädchen aufgesprungen und kreischten. Wir fragten was die Ursache sei und sie erzählten, dass Luisa hinter den Zaun gezerrt worden war und danach verschwunden blieb. Sofort liefen wir zum Zaun und sprangen darüber. Auf der Straße waren die Gummispuren von Turnschuhen zu sehen. Und die waren groß! Wir folgten ihnen und holten schließlich Lory, die damals fast die Wahl zur Schulsprecherin gewonnen hätte, mit der gefesselten Luisa auf dem Rücken ein. Max hielt Lory fest und Marie lief weg, um Hilfe zu holen, während ich an Luisas Fesseln zerrte. Als Miss Maus Luisa von ihren Fesseln befreit hatte wurden wir nach Hause gefahren. Und Lory wurde vom unterricht ausgeschlossen. Das beste aber war, was ich und Max und Marie bekommen haben: eine Medaille, eine Urkunde und das beste - eine Ehrenfahne. Tschüss Deine Sandra 1.12.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, es ist ein Brief aus Luxemburg gekommen. Liebe Sandra, ich, Marcus Thelemäus Groscher, möchte dich zu Silvester in das Santa-Kloster einladen. Es gibt eine große Überraschung, die es im Waisenhaus bestimmt noch nicht gab. A 31.12.03 Komm bitte! Dein Marcus Darf ich, ja?! Es würde mich sehr freuen. Tschüss Deine Sandra 4.12.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, geht es dir besser. Du hast mir geschrieben, dass ich darf und du sehr krank bist. Danke. Ich hoffe bis Weihnachten geht es dir wieder gut. Mein Geld geht langsam aus und ich kann keine Briefmarken mehr kaufen, aber bis zum großen Fest, denn da schreibe ich dir bestimmt. Deine Sandra 24.12.02 Liebe Natascha, lieber Paul, ich wünsche euch frohe Weihnachten. Unser Krippenspiel lief toll ab. Schön, dass es dir wieder besser geht. PS: Danke für die 5 Pfund. Ich werde gleich Briefmarken holen. Eure Sandra 31.12.02 Liebe Mum Pferdeschwanz, Ich habe zum ersten Mal ein Feuerwerk gesehen. Es war herrlich. Noch viel schöner als jedes Silvesterfeuer im College. Und viel schöner als der große Fackelumzug im Waisenhaus. Es war ein riesiges Licht- und Krachwerk! Und das tollste war ein Wagen voller Raketen. Der schoss alle in die Luft und man sah am Himmel eine 2018! Marcus hat mir eine Kette geschenkt. Deine Sandra 1.1.03 Liebe Mum Pferdeschwanz, heute habe ich mein Gedicht vorgetragen. Ich habe eine 1* bekommen. In Kunst haben wir einen Schneemann gebaut. Aber in Latein haben wir geschrieben. Ich hatte kein so gutes Gefühl…na ja, aber sonst war´s schön. Deine Sandra 3.1.03 Jahreszeugnis! Jahreszeugnis für Sandra, Lina Landerson Die sehr eifrige Schülerin zeigte Hilfsbereitschaft in allen Fällen. Sie hat sich durch ihr durchdachtes Verhalten bei einer Entführung einen Dienst erwiesen. Leider ließ sie in Latein nach, was sie allerdings gut ausgleichen konnte. Sie wurde versetzt. Religionslehre 1 Deutsch 1 Schrift 2 Mathematik 2 Heima und Sachkunde 2 Kunst 1 Werken 2 Sport 1 Englisch 2 Latein 3 Dichtung 1 Liebe Mum Pferdeschwanz, ist das eine Leistung? In der Lateinschulaufgabe hatte ich allerdings eine 4. Ist das sehr schlimm? Sandra 6.1.03 Liebe Mum Pferdeschwanz, ein neues Schuljahr hat begonnen. Ich habe dir die neuen Lehrer noch gar nicht vorgestellt: Mister Allwien Tomiki in deutsch (er ist Japaner) Mister Bannje oin Mathe Misses Twendi in HSU Mister Nandin in Relli Misses Carmen Awua in Französisch Mister Xavel in Kunst, Latein und Englisch Miass Maier in Sport und Werken Mister Newis in Dichtung Diese Kinder sind neu an der Schule: ein ganzer Haufen eingebildeter „Hochnäschen“. Soll ich „Martine“, ähem, ich meine natürlich Martine Melanie von und zu Ore la Puart“, nachahmen? Oh, Sherlie, warum hast du einen Pickel? Ihhhh!! Du bist nicht mehr meine Freundin! Sie ist echt blöd, finde ich, und so sind sie alle. Na, ja, ich muss mich ja nicht zu ihnen setzen. Deine Sandra 1.10.03 Liebe Mum Pferdeschwanz, in elf Tagen habe ich Geburtstag. Das ist wirklich schön. In Dichtung habe ich eine 2. gut? Deine Sandra PS: Du schreibst, ich würde eine Überraschung bekommen. 12.10.03 Liebe „Mama“, vor drei Tagen fing meine Reise zu dir an. Endlich bin ich hier. Elf Jahre, ein ganz anderes Gefühl! So erwachsen. Ich schreibe dir aus dem Wohnzimmer. Du bist in der Küche. Anne, Julia, Katie, Liss, Valerie, Marie, Sabrina, Max und Clara durften mit! Das war herrlich. An der langen Tafel saßen nur wir und aßen Kuchen, Törtchen, Kekse, Pralinen, Obst und vieles leckeres mehr. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie es mich gefreut hat, dass du mich umarmt hast“““ Du hättest mir nicht mehr Freude machen können und hast es aber doch! Geschenke: 0. fast hätte ich´s vergessen: eine Kette von Marie 1. Ein wundervolles Armband von Liss 2. Ein Federball-Set von Anne 3. eine süße Teetasse von Julia 4. Ein herzallerliebstes Kuscheltierkätzchen von Sabrina 5. Ein Modellschiff von Katie 6. Eine Digitaluhr von Valerie 7. Ein Häkelset von Max 8. Einen neunen Füller von Klara 9. Das allerschönste von dir: Ich darf bei dir bleiben und Mama zu dir sagen. 10. Von Marcus einen Kuss PS: Das andere werde ich nie vergessen. Tschüss und gute Nacht Süße Träume Deine Sandra
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Reise nach Europa

Von: Theresa, Alter: 15

Ela ist ein Elefant. Sie ist 5 Jahre alt. Ela lebt in Afrika. Sie wollte schon immer einmal nach Europa reisen. Dort gibt es nämlich einen Zirkus. Ela ist kein normaler Elefant. Sie hat eine Zauberkraft, denn sie kann fliegen. Am liebsten würde sie einfach los fliegen. Sie träumt von einer großen Manege mit vielen Zuschauern. Ela wäre dann ganz im Mittelpunkt. Alle Leute würden gespannt warten, welchen Zirkustrick ein Elefant aus Afrika wohl vorführen würde. Wenn Ela dann ihre Ohren flattern lässt und zu fliegen beginnt, würde das Publikum jubeln. Ela wäre der Star der Show. Das ist Elas großer Traum. Aber es gibt ein Problem. Ela weiß nicht wo Europa ist. Sie sucht nach einer Landkarte. Ela sucht hinter einem Baum. Sie schaut in das Gebüsch und gräbt sogar im Sand, aber sie kann keine Landkarte finden. Plötzlich hört sie ein lautes Brummen am Himmel. Ela blickt nach oben und sieht ein Flugzeug. Sie denkt: „Ich wünschte das Flugzeug würde mich nach Europa bringen.“ Da fliegt ein großer Zettel vom Himmel herab. Er landet im Sand neben Ela. Neugierig hebt sie den Zettel mit ihrem Rüssel auf. Was sie da sieht, kann sie kaum glauben. Es ist eine Landkarte. Aber es gibt leider noch ein Problem. Ela kann die Karte nicht lesen. Aber sie hat sofort eine Idee, wer ihr dabei helfen kann. Ela geht zu ihrer Lehrerin Frau Graubein. Frau Graubein kann gut lesen und weiß viel über die Welt. Sie kann Ela bestimmt helfen. Aufgeregt klopft Ela an Frau Graubeins Baum. „Hallo! Frau Graubein! Sind Sie zu Hause?“ fragt Ela. Keiner antwortet. Ela ist enttäuscht. Sie denkt: „Hoffentlich ist Frau Graubein nicht übersiedelt.“ Noch einmal ruft sie ganz laut: „Frau Graubein! Hallo!“ Da hört Ela ein lautes Rascheln von hoch oben im Baum. Als Ela nach oben schaut, traut sie ihren Augen kaum. Da sitzt doch tatsächlich Frau Graubein hoch oben im Baum. „Hallo Ela, was machst du denn da?“ ruft der Elefant im Baum. „Was ich hier mache? Was machen Sie da oben im Baum Frau Graubein?“ fragt Ela verwundert. Frau Graubein flattert mit ihren Ohren und landet vor Ela. „Wow!“, Ela staunt nicht schlecht. Frau Graubein kann auch fliegen. Als ihr Ela von ihrem Traum erzählt, ist Frau Graubein begeistert. Sie kennt den Weg nach Europa. Frau Graubein hat, als sie noch jung war, selbst in einem Zirkus gelebt und schlägt Ela vor mit ihr gemeinsam nach Europa zu fliegen. Ela ist begeistert von der Idee. Kurz danach sieht man zwei riesige Grautiere hoch oben am Himmel. Die Menschen, die sie von unten sehen denken sich nur: „Komische Flugzeuge. Das müssen wohl ganz neue Jets sein.“
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Steaky.

Von: Meghna Potlapally, Alter: 10

Es war Einmal ein Hund namends: Steaky.Er hieß so weil er als er ein Welpe war gerne vom Herchen Steak aß. Sein Herchen hieß Tom er liebte sein Hund.Doch ein Jahr später war Flipper ein Erwachsener Hund.Und Tom war auch schon 50 Jahre alt und konnte nicht mehr mit Steaky Gassi gehen.Ms.sad unsere Nachberin sollte für Geld mit Steaky etwas rausgehen .Natürlich sagte sie"Aber nur wenn gut bezahlt wird!,,Am nächsten Morgen ging Sie mit Steaky Gassi.Ms.sad hat Steaky gar nicht auf die Hundewiese gelassen.Sie ging statdesen zu ihrer Oma.Sie hatte drei Katzen und einen Vogel. Das war am ende ein Durcheinander.dann durfte er kurz aufs Klo und dann ab nach Hause. Am Abend hat Steaky genau gehört das sein Herchen umziehen will aber ohne Steaky!Die ganze Nacht hat er in sein warmen Körpchen überlegt wo hin er dann geht.Er hofft nicht zu Ms.sad oder ihrer Oma!Als er augewacht war Steaky in einem Käfig in einem Auto.Aber im Auto war er nicht alleine es waren auch Zwei Katzen und Ein Vogel und Drei Hunde.Er fragte die andern wo wir hin fahren und wo sein Herchen ist? Auf einmal hat das Auto gestopt,alle waren still. Jemand ist ausgestigen und machte die Tür auf. Er sagte:So Willkommen in euer neues Zuhause da hat Staeky Angst bekommen.
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Der Indianerjunge Luis

Von: Marie, Alter: 10

war aufgeregt,denn morgen würeden sie anfangen für die Indianerprüfungenzu üben. Der Junge der am besten reiten und mit pfeil und bogen umgehen konnte,der würde ein eigenes Pferd und einen guten bogen mit Pfeil bekommen.seine beste Freundin Nini war fest davon überzeugt das ergewinnen würde. Sie selber nahm bei dem Kochwettbewerb teil. Als Luis am nachsten Tag aufwachte, lief er sofort zu seinem Vater, dem Häuptling, ins Zelt rüber und Fragte: “Können wir jetzt endlich los?“ Aein Vater blinzelte einmal kurz und rief: “Na, klar lass uns sofort zum Prüfungsplatz gehen.“ Am Platz angekommen,lief Luis sofort zu seiner besten Freundin und sagte: “Ich bin so aufgeregt!“ “Und ich erst!“, antwortete Nini. Nun mussten beide sich trennen und zu ihren Lehrer gehen. Als der Prüfer endeckt hat dass alle da waren, rief er laut und deutlich: “Hallo alle zusammen! dann wollen wir mal mit der ersten Prüfung starten. “Ähnlich ging es auch bei den Mädchen zu. Die indianerjungen sollten als erstes mit Pfeil und Bogen auf die Mitte einer Holzscheibe schießen. Niemand traf in die mitte, die meisten schüsse gingen daneben.Endlich war Luis dran, er musste erst einmal tief durchatmen bevor er schoss,denn seine Hände zitterten vor aufregung.Der schuss ging direkt in die mitte!Zuhause erzählte er ausführlich,wie er in die mitte getroffen hatte.Am Abend trafen sich Nini und Luis noch mal in seinem Zelt.Beide waren fest davon überzeugt das der andere gewinnen würde. Als am nächsten Tag die beiden letzten Aufgaben verkündet wurden, wurde Luis ganz aufgeregt. Die 2. Prüfung war der Regentanz.Wer ihn komplett auswendig konnte, würde auch diese Prüfung gewinnen.Luis klagte:“Ich schaff das nie!Auswendig lernen war noch nie meine Stärke.“Doch als er dran war konnte er alles ohne Fehler tanzen!Er war sogar der einzige der es Fehlerfrei geschafft hatte.Nachdem alle dran waren kam die letzte und somit auch die schwierigste Prüfung dran.Sie mussten ein Wildpferd einfangen.Die Mädchen sollten ein gazes Gänge-Menü kochen!Aber Nini konnte gut kochen und Luis kannte sich mit Pferden aus.Er fing ein ganz besonders wildes Pferd, während die anderen sich mit den ruhigeren abkämpften.Nini brachte ein zauberhaftes Essen zustande, während die anderen immer noch mit den Zutaten kämpften.Nach einer zeit die ihnen endlos Vorkam,wurden endlich die Gewinner verkündet.Der Prüfer sprach extea langsam um spannung zu erregen.“Der Gewinner und die Gewinner sind niemand anders als...“kurze Pause.“...Niemand anders als… Luis und Nini!“Beide starrten sich mit offenen Mündern an,als die Menge um sie herum anfing zu klatschen,jubelten beide gleichzeitig los.Endlich war der ersehnte Tag nach einer Woche gekommen.Nini bekam ein eigenes Kochzelt und Luis durfte sichein Pferd aussuchen.da standen sie nun alle ineiner Reihe.Es gab weiße,hellgraue ,dunkelgraue, hellbraune,dunkelbraune...Doch Luis spürte dass das rihtige nicht dabei war.Gerade wollte er sagen das er gar keins nehmen würde,sah er aus den Augenwinkeln eine Staubwolke.Als er genauer hinsah, erkannte Luis das eseinPferd mit reiter war.Der Prüfer erklärte dass das Pferd auch noch zur Vervügung stand.Als auch endlich der Schwarze Hengst mit der weißen Blesse in der Reihe stand,wusste er, das war sein Pferd.Luis ging zu seinem Pferd und sagte laut:“Das ist mein Pferd Donner!“,flüsternd setzte er noch hinzu:“Wir beide werden noch ganz viele Abenteuer erleben!“Und so sollte es auch sein.
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Werwolf

Von: Hannah, Alter: 9

Es war einmal ein kleiner Werwolf und dieser Werwolf hat sich in eine hübsche Prinzessin verliebt und diese Prinzessin hieß Diana nur Prinzessin Diana war nicht in den kleinen Werwolf verliebt denn es war ja natürlich auch ein Werwolf und immer wenn der kleine Werwolf Prinzessin Diana seit wird der kleine Werwolf immer ganz doll traurig weil er in sie verliebt ist aber sie ist ja nicht in den kleinen Werwolf verliebt und grade das macht ihn ja grade so traurig doch eines Tages Küste sie den kleinen Werwolf einfach nur mal so auf die Wange und das machte den kleinen Werwolf soooooooooo doll glücklich das er weinen müsste. Ende.
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Ein ungewöhnlicher Flug

Von: Greta und Lia, Alter: 10

„Percy Pinguin und sein bester Freund Robby Robbe sind gerade eben aus dem Zoo ausgebrochen“, ertönte es aus den Lautsprechern vom Zoo. Percy und Robby wollten nämlich schon immer mal zum Südpol fliegen. Deshalb gingen sie zum Flughafen. Da warteten schon zwei Tierpfleger aus dem Zoo. Percy und Robby hatten so einen großen Schreck bekommen, dass sie einfach in einen Flieger gerannt sind. Da flog der Flieger auch schon los. Als sie schon fast da waren, wurde es plötzlich so heiß im Flieger. Ihnen fiel auf, dass sie gar nicht am Südpol waren, sondern woanders. Als der Flieger gelandet ist, sind sie ausgestiegen. Sie waren irgendwie in Sü Alika oder so sagte Percy. Da sind sie zum Strand gegangen und haben andere Pinguine gefragt wo sie denn sind. Die anderen Pinguine antworteten: „Ihr seid in Süd Afrika.“ Sie fragten nochmal wo denn der Südpol ist. Die anderen antworteten: „Der ist von hier sehr weit weg.“ Da bekamen sie einen großen Schreck. Die anderen Pinguine fragten: „Wolltet ihr nicht nach Süd Afrika?“ Percy und Robby wollten aber zum Südpol und nicht nach Süd Afrika. Da hatten die anderen Pinguine eine Idee: „Wir können euch doch einen Flieger bauen.“ Percy und Robby waren darüber sehr erfreut. Und sagten: „JA!“ Als die anderen Pinguine mit dem bauen fertig waren, bedankten sich Percy und Robby und flogen los. Als sie am Südpol angekommen waren, freuten sie sich sehr. Sie bauten sich ein Iglu und sagten: „Der Zoo war so doof.“ Sie schliefen ein.
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Träne

Von: Luca, Alter: 15

Fröhlich wieherte Tear* , meine Stute, mir aus ihrem Stallauslauf zu. Wenn man bedenkt, was sie alles hinter sich hat, kann man nicht glauben, wie sie sich gemacht hat. Sie hat einen langen Weg hinter sich und die Geschichte wie sie zu uns kam, ist unglaublich... Tear wurde mit einem halben Jahr von ihrer Mutter getrennt und verkauft. Viel zu früh für so ein zartes Geschöpf. Es fand sich auch schnell ein Käufer, der sie zu sich nahm. Ist ja klar, wer träumt nicht von einer echten eigenen Schimmelstute. Bildhübsch ist sie: Ein Schimmel mit dunkler Mähne, einem schönen Kopf und mit einer guten Figur. Der Besitzer bildete sie zu einem „Dressurpferd“ aus. Ausbilden kann man nicht sagen, gezwungen durch Schläge und andere Quälereien. Sie gewann viele Preise: Vom Dressurreiten bis zu Schönheitswettbewerben allerart. Doch niemand ahnte, was in Wirklichkeit mit Tear passierte. Diese Stute wurde gebarrt ** für die wichtigsten Turniere und Landesmeisterschaften. Die äußerlichen Wunden heilten zwar schnell doch die inneren hatten sich tief in Tear`s Seele gebrannt. Irgendwann nach ein paar Jahren als gefeierte Turnierkönigin, bekam Tear eine schlimme Augenentzündung. Der stolze und jetzt auch besorgte Besitzer rief natürlich den Tierarzt. Der Tierarzt verschrieb eine Salbe, die man zweimal täglich auf das entzündete Auge auftragen sollte. Morgens und Abends. Es schien besser zu werden mit dem Auge des edlen Rosses. Doch dann.. Tear`s Besitzer wollte wie üblich die Augensalbe auftragen. Tear hielt für einen kurzen Augenblick nicht still, weil sie an diesem Tag nervös war, und schon war es passiert: Ihr Besitzer rutschte mit der Tubenspitze ab und verletze ihr Auge. Sie ließ niemanden mehr an ihr verletztes Auge und musste in eine Tierklinik. Doch jede Hilfe kam zu spät. Sie erblindete an ihrem rechten Auge. Das gefiel ihr gar nicht, sie konnte einen Großteil ihrer Umgebung nicht mehr sehen. Pferde sehen sehr gut die Bewegungen um sich herum, damit sie sich schützen können vor irgendwelchen Gefahren. Sie sind auch Fluchttiere und laufen vor Gefahr schnell weg. So wurde Tear ängstlich und auch noch sehr unruhig. Tear`s Besitzer kam anscheinend von da an nicht mehr mit ihr aus und wollte sie verkaufen. Doch alle Interessenten sahen nur das Auge, das sie als hässlich empfanden. Sie sahen nicht die wunderschöne Tear die ich euch am Anfang beschriebe habe. Der Besitzer rief bei unserem Gnadenhof „Sonnenuntergang“ (Sonnenuntergang weil die gequälten und misshandelten Tiere hier einen schönen Lebensabend verbringen sollten und weil bei uns ihre Sonne, also das Leben des Tieres, erlischt) an. Entweder wir nahmen Tear auf oder sie müsste eingeschläfert werden oder noch schlimmer: zu einem billigen Abdecker ins Ausland. Natürlich nahmen wir die Stute bei uns auf. Der Besitzer kam zu uns mit einem großen Pferdeanhänger in dem Tear unruhig wieherte. Er lud sie mit hochrotem Kopf bei uns ab. Er hatte einen hochroten Kopf weil Tear ein ziemliches Theater beim Aussteigen veranstaltete. Tear`s Besitzer fuhr nach einem kurzem Gespräch mit Tempo 100 von unserem Hof. Ich persönlich glaube, er war froh, sein behindertes Pferd los zu haben. Mein Vater und gleichzeitig auch der Leiter dieses Hofes schenkte sie mir. Ich pflegte sie gesund und sprach und berührte sie viel, damit sie wusste, wo ich bin und nicht dauernd den Kopf umdrehen musste. Tear braucht immer noch viele Streicheleinheiten und wenn ich mal keine Zeit habe wird sie „krank“ – damit ich mir mehr Zeit für sie nehme. Als sie etwa zwei Monate bei uns war, kam, was für ein Wunder, der alte Besitzer von Tear! Mit ihm hatte keiner mehr gerechnet. Er wollt nur mal nachsehen wie es „seinem“ Pferd geht. Zwei Karotten hatte er auch mitgebracht. Tear nahm sie auch an, aber dann ignorierte sie ihren alten Besitzer. Und wer hätte es nicht gedacht: Ihr früherer Besitzer ließ sich von da an nicht mehr auf unserem Hof blicken. Er hat nun „leider“ ein anderes Pferd. Tear ist nun schon seit 5 Jahren auf unserem Hof. Sie weiß, dass sie jetzt nicht mehr umziehen oder „arbeiten“ muss aber trotzdem gut versorgt und umsorgt wird. Ihre Mähne ist inzwischen weiß geworden, Schimmel werden nämlich mit der Zeit immer weißer. Regelmäßig werden ihre Hufe gepflegt und geraspelt, weil zu lange Hufe den Sehnen und dem Huf selber schadet. Sie hat jetzt ihren „eigenen“ Hengst und ist jetzt so ziemlich zufrieden mit ihrem Leben. Kurz nach ihr kamen zwei junge Pferde zu uns. Mit ihnen spielt sie viel und ärgert sie auch ab und zu. Aber wie die zwei jungen Pferde zu uns kamen, ist eine andere Geschichte... ENDE ( Diese Geschichte ist nur frei erfunden, doch es gibt solche Fälle auch in echt!) *Tear= Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt heißt es ´Träne´ **gebarrt: Pferde werden mit einer Stange geschlagen (an die Fesseln), damit es das nächste Mal höher springt! Dies ist strafbar und man verletzt das Pferd!
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