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hi
ich bins wieder eure Sabby-lina
also heute erzähle ich euch ne tiergeschichte!
also:es war einmal eine kuh die hatte sich in eine maus verknallt.die maus schlich immer der maus hinterher aber für die maus war es viel zu laut weil sie so klein war.die maus schrie die kuh an weil er ihr hinterher gehen und spionieren hat.die kuh war traurig und weinte und weinte...sie ging nachause da hat sie einen neuen freund gefunden es war der stier!er war sehr net nicht so wie die maus...die kuh und der stier waren so beste freunde das sie zusammen für immer und ewig zusammen sein wollten sie waren ein paar! nach paar tagen kam die maus angeschlichen und wollte sich entschuldigen er brachte eine blume mit aber da sahr er die kuh und den stier er war traurig und lass die ohren runter ziehen er war sehr traurig er hat die blume n der tür fallen gelassen und ging nachause.die kuh hat es gesehen sie lief schnell zu der maus und hat sich selbst entschuldig weil sie sich selbst schuldig fand...nach paar tagen war die maus und die kuh unsertrenlich waren beste freunde nur beste freunde und der stier? er mochte in echt die kuh net er wollte nur ein haus und geld also und wenn sie also die kuh und die maus nicht gestorben sind dann leben sie noch heute!!
die geschichte wurde von mir frei erfunden
Sabby-lina,11 Jahre Autor/in aus Petersahgen
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bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Die Giraffe Giga
An einem sehr heißem Nachmittag bei ca.45 Grad stand Giga, die schönste,schnellste und liebste Giraffe ihrer Horde an einer schönen, großen Akazie und fraß. Dabei ließ sie unauffällig ihren Blick über die anderen Tiere schweifen. Sie sah, wie ihr Sohn Tego mit seinen Freunden raufte, wie ihre Tochter Gigi mit ihren Freundinnen Kränze aus Stroh flocht, wie sich ihr Mann Teobald mit den anderen Bullen unterhielt und wie ihre Freundinnen zusammen schwatzten und lachten.
Auf einmal stand ihre beste Freundin Katie neben ihr. „Was ist denn los, du siehst so traurig aus“, fragte Katie. „Ach Katie, du weißt doch, wie gerne ich tanzen lernen möchte.“ Da schlug Katie vor: „Pass auf, jetzt rufst du als Anführerin erst mal alle zum Schlafen zusammen und morgen sehen wir weiter,ja?“ „Okay,so mach ich es.“ Giga nickte. Sie tat es und schlief auch schon bald darauf ein.
Am nächsten Morgen wachte Giga wie immer als erste auf und wie immer übte sie tanzen. Doch irgendwie gelang es ihr mal wieder nicht. Sie weckte Katie und fragte sie nach Rat. Wie erwartet lachte sie nur und prustete: „Giraffen können doch nicht tanzen, Giga! Nur die Menschen können das.“ Giga antwortete leicht beleidigt: „Ja ja, aber wie tanzen denn dann die Giraffen im Zirkus?“ „ Die lernen es von den Menschen. Schau, die anderen Großen wachen auf!“
Katie lief schnell zu ihrer Schwester und Giga weckte Gigi und Tego. Gigi stand brav auf, doch Tego murrte: „Ich will aber noch schlafen!“ „Willst du, dass deine Freunde dich auslachen, weil du so ungezogen bist “, fragte Giga streng. „Nein, ich steh ja schon auf.“ Tego rappelte sich auf und weckte seinen besten Freund.
Giga schüttelte den Kopf und guckte sich um. Alle wachten gerade auf. Sie ging zu ihrer Akazie und fraß weiter.
Auf einmal hörte Giga ein Brummen. Jetzt sah sie, woher es kam. Ein Menschenauto rollte auf ihre Horde zu! Giga schlug sofort Alarm. Da stiegen die Menschen auch schon aus. Ein Mädchen war bei ihnen! Und scheinbar sprach es ihre Sprache, denn es sagte: „Hi, ich bin Lilli. Ich bin hierhergekommen, um Tieren zu helfen. Braucht jemand Hilfe?“
Alle starrten Lilli fassungslos an. Doch dann trat Giga vor. Sie beugte sich zu Lilli herunter und fragte sie leise: „Kannst du mir das Tanzen beibringen? Aber verrate niemandem, das ich dich das gefragt habe, ja?“ Lilli lachte und antwortete: „Dürfen wir unser Lager hier aufschlagen? Ich verrate deine Frage auch nicht.“ „Okay, damit bin ich einverstanden.“
Ab jetzt übte Lilli jeden Abend mit Giga. Nach 3 Wochen gab sie eine kleine Vorstellung. Aber als Giga dies ansagte, stöhnten alle außer ihrer
Familie und Katie auf, da alle anderen Vorstellungen nie ein Erfolg geworden waren.
Aber Katie, Gigi, Tego und Teobald riefen: „SIE HAT MIT EINEM MENSCHEN GEÜBT!!!“ Das gab Mut für jeden. Giga zeigte ihre Vorstellung und alle jubelten.
Aber sie selbst jubelte am lautesten. Sie schrie: „ICH KANN TANZEN!!!!!“
Nun, das war die Geschichte von Giga und wie sie sich endlich ihren Herzenswunsch
(mit Hilfe von Lilli) erfüllt hatte.
Martha,8 Jahre Autor/in
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Der Kleine Rabe im Spukschloss
Der Kleine Rabe hat Ferien. Er fliegt nach China. Dort trifft er einen alten Chinesen der ihm von einem Spukschloss erzählt. Im Spukschloss soll es wirklich spuken, es soll ein Feuerdrache darin leben. Der Drache soll jeden verschlungen haben der das Schloss betreten hat.
Der Kleine Rabe geht gleich dorthin.Abends um acht Uhr kommt er an.
Es ist dunkel und gruselig und kalt.
In den Türmen brennt ein leichtes Schummerlicht.
Der Kleine Rabe hat Angst....
er sieht einen langen schwarzroten gezackten Schwanz im Fenster.
Er bekommt noch mehr Angst
er zittert, seine Knie schlottern.
Da guckt der Drache plötzlich aus dem Fenster.
Der Kleier Rabe zuckt zusammen.
Ihm läuft ein kalter Schauer durch die Federn.
In diesem Moment spuckt der Drache Feuer, eine riesige Flamme bringt er zum Vorschein. Er sieht gruselig aus. Der Feuerdrache fliegt direkt auf den Kleinen Raben zu. Der Kleine Rabe hat plötzlich keine Angst mehr. Er ruft so laut er kann:"Ich habe keine Angst, du blödes Vieh!"
Der Feuerdrache fällt vor Schreck vom Himmel.
Das hat noch keiner zu ihm gesagt.Der Feuerdrache sagt:"Oh, das hätte ich nicht von dir erwartet Kleiner Rabe.Du bist sehr mutig. Wollen wir Freunde sein?"
"Oh ja, gerne",sagt der Kleine Rabe, "ich möchte meine Ferien bei die verbringen." "Super,dann bin ich nicht so alleine" antwortet der Drache.
Und sie haben schöne Ferien.
Lea,8 Jahre Autor/in aus Celle/GHS Wietzenbruch
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Hallo ich bin schildi und wie der name schon verrät eine schildkröte vor letzte woche habe ich ein ganz schönes Abendteuer erlebt und das war so . Ich wollte mit meinen besten freund beeren pflücken . Aber aufeinmal ist es passiert, ein richtiger bär kam er hat meinen besten freund runtergeschluckt . Sofort aber wieder ausgespuckt wir sind schnell weg gelaufen .Doch plötzlich war der bär vor uns ich hatte sehr dolle angst . Ich hörte meinen freund neben mir zittern . Plötzlich sagte der bär wie heißt ihr denn? schildi sagte ich und das ist mein freund stachi das stachelschwein und wir schmecken überhaupt nicht .Wiso warum sagst du das fragte der bär ich will euch doch gar nicht essen ich bin doch vegittaria ich dachte dein freund sei ein büschel Grass. Ich wollte mich bei ihm entschultigen . entschuldigung angenomm sagte stachi das stachelschwein .wollen wir morgen spielen ich finde den bären kar nicht so übel .Wir nennen dich bäri sagten wir damit war bäri einverstanden und wir spielten noch den ganzen tag lang . Jetzt muss ich aufhören sonst finden mich noch stachi und bäri beim verstecken ENDE
Rebecca Hegeler, 9 Jahre Autor/in aus Grundschule harpstedt/ Harpsted
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Ein Fall für die
soko-Bande
Spuk in der Hütte
Der Erste Fall
Frauke Evans, Josephine Evans, Thomas Müller, Bastian Schneider und Hündin Kira Müller saßen ( Kira lag natürlich) und beugten sich über die heutige Zeitung.„ Mannomann! meinte Josephine. Geister in der Hütte?
Die Polizei stellte fest, dass es nachts in der Hütte ( gennant Seehütte) spukt. Sie hörten nachts ängstliche Rufe. Eine Carol Yasser wurde ganz ängstlich, blass und ohnmächtig ( auch sehr kalt und steif) im Wald in der Nähe der Seehütte gefunden. Sie lag anscheinend schon eine halbe Stunde dort. Sie behauptete, den Tod höchstpersönlich gesehen zu haben.
Dann wurde es plötzlich ganz schwarz, hatte sie gesagt. Mehr wusste sie nicht . Wir hoffen,dass es solche Überfälle nicht mehr geben wird.
Die Polizei macht weitere Durchsuche in der Seehütte.Man munkelt, dass der Alte Fischer Johnny Duster als Tod dort herumspukt.
„Also ich würde nicht gerne dem Tod höchstpersönlich begegnen.“ sagte Bastian und kuschelte sich an Kira.
Thomas kaute an seinem Finger. Da kam Frau Evans in die Küche herein. „Wollt ihr jetzt raus?“ fragte sie die Fünf.
„Klar!“ meinte Thomas. Schon waren sie draußen.
Die Luft war noch frisch und der Morgentau glänzte auf dem Gras. „Die Hütte liegt ganz in unserer Nähe,“ meinte Josephine. „Wir könnten jetzt hin.„ Okay!“ meinte Frauke. So liefen sie durch das nasse Gras. Die Seehütte war schon zu sehen.Schon vom weitem sah man Absperrbänder hängen.
„So ein Mist!“ meinte Frauke. „Wieso?“ fragte Thomas lässig.„ Die Absperrbänder hindern uns nicht, rüberzuklettern, oder hörst du hier Alarmglocken schrillen?“ „Nein, aber deine ist mächtig kaputt!“ sagte Frauke ein wenig beleidigt.Trotzdem kletterte sie über die Absperrbänder, wie die drei anderen. Kira sprang. „Gut dass wir einen so großen Hund haben“sagte Bastian. Kira bellte.„ Such!“ befahl Thomas. „Such Spuren!“ .Kira lief ins Haus rein.Es sah groß aus,und das war es auch. Die Hündin lief zielstrebig in die erste Etage und hielt an einem Kleiderschrank. Die Detektive überlegten und beschlossen, den Schrank erstmal beiseite zu schieben. Die vier Freunde strengten sich mächtig an,den Schrank zu schieben. Auch Kira half mit. Endlich schob sich der Kleiderschrank zur Seite.
Überraschung
„Wow!“ staunte Bastian. „ Da sieht ja wie ein richtiges Büro aus!“„He, Leute!“ rief Josie. „Ich hab es! Ich glaube, dass sind gar keine richtigen Geister!“ „wirklich nicht?“ Die drei schauten Josie fragend an. Da wurde Josie plötzlich verlegen. „Na ja,“ sagte sie und pulte in ihrer Nase.„ Vielleicht........ vie......... Ach, ich weiß es nicht!“sagte sie und wurde noch verlegener und pulte tiefer in ihrer Nase.Die Fünf untersuchten das Büro. Sie fanden aber nichts, nur viele Kisten, die mit einem Schloss abgeschlossen waren.„ Wieso stehen hier diese Kisten?“ fragte sich Thomas. „Null Ahnung“ meinte Frauke. „Aber irgendwas muss das doch bedeuten,“ sagte Josie. „Wir können Inspektor Hart fragen.“ sagte Bastian.„ Jo, machen wir“ sagte Frauke.„ Dann los!“, schnell liefen die Fünf nach Hause zu den Evans.
Dort schnappten sie sich die Räder und strampelten los.
„Los, schneller !“ schrie Frauke gegen den Fahrtwind. Zum Mittagessen möchte ich zurück sein!“ Frauke wurde schneller und schneller und verschwand hinter der nächsten Kurve. Deshalb gaben die Vier auch Gas und Kira kam fast gar nicht mit. „Du Arme!“ meinte Thomas und hielt an. Er packt sie mühsam auf seinen Gepäckträger und zischte weiter. Frauke war schon längst angekommen, als Thomas schwitzend angestrampelt kam. „Oh, Kira!“ stöhnte er. „Du isst zu viel !“ Ich denke ich sollte dir weniger zu essen geben!“ , Kira jaulte und
sprang vom Gepäckträger. Sobald die Fünf das Polizeirevier betraten, begrüßte Inspektor Hart sie fröhlich. „Moin moin, kleine leutchen!“ „hallo, Herr Inspektor Hart!“sagte Bastian höflich. „Wir hätten ein paar Fragen zu diesem Gruselhaus im Wald,“ Das Telefon von Inspektor Hart klingelte. „Ja? Hier Inspektor Hart?“ Aber Bastian redete weiter.„ da waren wir dr........“ wurde er unterbrochen von Josie, denn fast hätte er sich verplappert.Zum Glück schien Inspektor Hart im Gespräch versunken zu sein. „ Ja, ich habe sie informiert.... nein..... sie haben mich informiert..................... Wissen sie was, kommen sie einfach hier vorbei........................... ja, machen wir das so......................... Auf Wiedersehen!“ Er legte den Hörer auf. „Na das ist ja ein Ding,“ murmelte er vor sich hin.„ ..........Ach, ja! Ihr wolltet mich ja was fragen.“„Ja,“ beeilte sich Thomas zu sagen. „Ähmm..... wir haben diese Spukhütte uns angeschaut und ähmmm.......“ „So ein Büro gefunden!“ ergänzte Bastian.
„Heißt das, ihr seid reingegangen?“ fragte Inspektor Hart eher erstaunt als empört.„ Aber na gut, ihr könnt ja ein bisschen mithelfen. Wie wäre es mit morgen vormittag?“ So was hatten die Fünf Freunde nicht erwartet. Sie freuten sich auf morgen und liefen nach hause. Sie spazierten noch im Wald und untersuchten das Äußere der Hütte, aber fanden nichts .
Dann gingen sie nach Hause und legten sich früh ins Bett.
Suchen,suchen,suchen
Am nächsten Morgen waren Frauke und Josi als erstes in der Zentrale.( Ein alter Pferdestall) „ Ahhhhh!“ gähnte Josi. „ Na, noch müde?“ fragte Bastian,der eben durch den Geheimgang lief.„Übrigens , Thomas kommt heute nicht, weil er turnen hat.“ sagte der 13-jährige.„ er ist ja eine Sportskanone!“ meinte Frauke grinsend und ging zum Kalender.
Plötzlich klingelte das Telefon. Josi stürzte sich auf den Hörer, aber Bastian war schneller. „ Hallo hier ist Bastian Schneider von der Soko-bande, was kann ich für sie tun?“
„Hallo Bastian, ich bins, Inspektor Hart. Kommt ihr jetzt? Ich habe später keine Zeit mehr.“ sagte er.
„klar, wir kommen in 5 Minuten zum Spukhaus. Bis gleich.“
Er legte auf. „ Na los, holen wir die Fahrräder und fahren .“ sagte er. „Na, ich weiß nicht....“ meinte Frauke und warf ein Blick nach draußen. „ Geht nicht. Es regnet in Strömen! Dann klappt es wohl nicht.“ „ doch! Wir nehmen unsere Regenschirme!“ Widersprach Bastian Josi.
Also gingen sie mit Regenzeug bewaffnet zum Gruselhaus. Dort erwartete sie Wachtmeister Hart.
„Na, endlich!Wenn jemand kommt, sagt das euch das erlaubt ist, hier herumzuschnüffeln.“
„Vielen Dank“, sagte Basti. Wachtmeister Hart verabschiedete sich und fuhr mit dem Fahrrad davon.
„Also los!“ sagte Frauke eifrig.
Sie machten sich an die Arbeit.
„Ich hab was!“, schrie Basti. Josi und Frauke rannten hin.
Es war ein alter Lappen. Ölverschmiert und von Rissen bedeckt. „ Na, ja. So viel können wir damit nicht anfangen.“, meinte Bastian. Josi wollte antworten, aber sie kam nicht dazu.
Denn plötzlich hörten sie schlurfende Schritte.
Da war jemand!
Der Grund
„ Verstecken, sofort!“ flüsterte Frauke erschrocken.
Die drei schlüpften sofort in eine riesige Kiste , die offen war, als sich schon der Kleiderschrank beiseite schob.
Ein riesiger Mann und ein ganz kleiner traten ein.
Der kleine hatte einen riesigen Koffer und der große einen Schlüssel.
„Endlich ist diese Polizei verschwunden. Das war ziemlich dumm, die Frau so zu erschrecken. Sonst könnten wir uns das ersparen.“ meinte der große. „ Aber jetzt, endlich können wir unser Ding vorbereiten.“
Der kleine nickte hämisch und sie verschwanden aus dem Zimmer.
„ Oh nein!“ flüsterte Josi panisch. „ Wo ist mein Handy?“ sie suchte hektisch in ihrer Hosentasche.„ Ich muss Inspektor Hart anrufen...“ „ Nein! Noch nicht!“ Unterbrach sie Frauke. Wir müssen nachschauen!Der Kleine hat den Koffer hier vergessen. Wir können gucken.“ „Okay“, sagte Basti. „ Ich gehe vor. Schaut ihr Wache nach den Männern.“ Ein bisschen zitternd machte er sich auf den Weg. Das Büro war ziemlich groß.
Er hatte den Koffer fast erreicht, als plötzlich der Schrank rutschte.
„Na, was haben wir denn da?“ sagte eine hämische Stimme.
„Einen Jungen.“ meinte der andere.
„Komm, sperr ihn ein!“ Befahl der Kleine.
Der Große Schlurfte auf Basti zu, der noch wie erstarrt da stand. Er rührte sich kaum, als der Große ihn packte und kräftig Richtung Tür schleppte. „Komm Johnny, verschwinden wir hier. Wir nehmen den Jungen mit.
Sonst geht er noch zu den Bullen.“ sagte der Große.
Der Kleine nickte und die beiden verschwanden mit Basti im Schlepptau auf dem Flur.
„Hoffentlich vergessen sie Basti abzusuchen, dann könnte er sich mit seinem Dietrich-set befreien, wenn das Schloss zu knacken wäre.“sagte Frauke.
„Was können wir tun?“ fragte Josi ängstlich.
„ Hinterhergehen, was sonst?“ Frauke versuchte lässig zu klingen, aber im Unterton hörte man deutlich, dass der Schreck ihr noch tief in den Knochen saß. Plötzlich hörten sie ein Poltern von draußen. Sie sprangen auf und schauten. Die beiden Männer luden ein paar Kisten und Basti auf die Ladefläche des Lasters.
Plötzlich kam Josi eine Idee.
„ Ich habs! Frauke hör mal zu: Sie holen ja die Kisten ab. Wir könnten uns ja dort verstecken, dann nehmen sie uns mit....“ „Ja! Super! So könnten wir Basti und den Männern unbemerkt folgen!“ Gesagt, getan. Die Mädchen versteckten sich und das keine Sekunde zu früh.
Denn die beiden kamen und nahmen ein paar Kisten mit.
So wurden auch Josi und Frauke hingetragen, ohne dass die Männer etwas merkten.
Als Frauke hinübergetragen wurde, fühlte sie jetzt erst, wo sie sich befand. Inmitten von Gold!
Im letztem Moment!
Nach einer geschätzten halben Stunde wurden die Kisten in einen dunklen Raum gebracht. Basti war nicht zu hören.
Als es leise wurde, stiegen Josi und Frauke aus ihren Kisten. „Wo ist Basti?“ Plötzlich sahen sie Basti. Er lag bewusstlos zwischen vielen anderen Kisten.
er wachte gerade auf,stöhnte,sah Frauke und Josi und fragte:„ Wie lange war ich weg?“ „Keine Ahnung.“, meinte Frauke. „Wir müssen hier jetzt irgendwie raus!“, sagte Josi. „ Ja, aber wie?“ Frauke war ratlos. „ Vielleicht mit diesem Teil hier.“ sagte Basti und deutete auf sein Handy. „Gute Idee!“, meinte Josi und schaute gleich nach, wie viel Geld sie auf ihrem Handy hatte.
„ Mist! Ich hab kein Geld mehr! Nicht mal einen Cent!“
„ Ich auch nicht.“, sagte Basti.
Plötzlich hörten sie einen Klingelton. Hastig nahm Basti das Handy und drückte auf das Freizeichen.
„Ja? Thomas!“ , er seufzte erleichtert auf. „ Wir haben kein Geld mehr und sitzen richtig in der Tinte.............
Ich erzähl es dir später. Erst mal ruf Inspektor Hart an!............. Er soll sich beeilen und der Reifenspur und den Sägespänen folgen!............. ja!.......... Sie sind bei der Hütte. tschau.“
Basti legte auf.
„Welchen Sägespänen?“ Josi sah ihn fragend an.
Basti lächelte verschmitzt.
„Na ja, du weißt ja, ich bin ziemlich vorsichtig und habe einen ganzen Sack voll dort.....“
Weiter kam er nicht. Die Tür wurde aufgerissen!
„Das sind ja noch mehr Schnüffelnasen!“, der große grinste hämisch. „Wie sie hergekommen sind, weiß ich nicht aber ist egal. Komm wir betäuben sie.“
„Nein. Lieber nicht. Das kannst du auch später.“
„Wann kommen sie endlich?“ fragte Frauke.
„Keine Ahnung. Sie müssten jeden Augenblick hier sein.“
Währendessen wurden alle Kisten aufgerissen.
„Claus hat gesagt, dass wir die Hälfte kriegen!“
„ Nenn ihn doch beim geheimen Namen. Das wollte er doch.“
„ Na gut. Herr BS.“
„ Den kenn ich doch! Wenn der Name stimmt. Es könnte Herr Bistumos sein.“, sagte Basti aufgeregt.
„Ja! Das könnte sein!“ sagten Josi und Frauke leise im Chor, während die Männer die Kisten aufmachten.
Nach einer Weile waren sie fertig.
„Und nun zu den Kindern.“ Langsam entsicherte er die Waffe. Er richtete sie .......................... und schoss.
Die Kugel pfiff an Josi vorbei und schlug krachend in die Wand.
„Hände hoch oder ich schieße!“ sagte eine bekannte Stimme. Thomas! Er stand mit einer Pistole schussbereit auf der Türschwelle. Hinter ihm waren Inspektor Hart und fünf weitere Polizisten. Sie alle waren bewaffnet und
Die beiden Männer konnten sich nicht wehren!
Happy End
„Es war richtig schwer, deine Spur zu erkennen.
Aber die Idee war spitze.“ Anerkennend klopfte Inspektor Hart Basti auf die Schulter.
Der wurde glatt rot.
Es war ein Samstag und die Kinder hatten keine Schule.
Deswegen hatten sie sich im Polizeigarten mit Inspektor Hart getroffen. Die beiden Männer wurden verhaftet und sitzen hinter Schloss und Riegel. Nachdem die Kinder Wieder zu Hause waren, stellten sie erst dann fest: Es war schon ein Uhr nachts! Die Eltern waren aber hellwach und warteten auf die Fünf die alle bei den Schneiders übernachten durften. Es wurde noch ein schöner Abend.
„Übrigens, ich habe endlich eine Visitenkarte entworfen!“
sagte Frauke. und die sah so aus:
Die Soko- Bande
Stets zu Diensten
Detektive: Hinweis:
Josie Evans Wir nehmen
Bastian Schneider keine Belohnung.
Thomas Müller Vielleicht eine Tü-
Frauke Evans te Leckerlisfür
Kira, unsere
Hündin.
Die Kinder und Inspektor Hart lachten herzlich
über den letzten Satz mit Kira.
„Mit so einer guten Visitenkarte werdet ihr bestimmt
doppelt so viel Erfolg haben!“ meinte Inspektor Hart.
Nelli,10 Jahre Autor/in
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Angst vor ponys
es war morgen und meine mama hatte das frühstück vorbereitet mein vater war auch gekommen und hatt gesagt lena weißt du was heute gehn wir in den bauernhof!was!!!!ich haße den bauernhof da gibt es große und böse pferde und die ponys sind zu klein für mich.aber lena es wird sehr schön sein im bauernhof wirklich,dein papa und ich bleiben bei dir.versprichst du mama das ihr bei mir bleibt und mich nicht allein lässt?natürlich lena versprochen.okey ich geh in den bauernhof!aber nur wen ich nicht reiten muss ich schau mir nur die pferde an.okey wen das so ist gehn wir jetzt.okey mama.also gehte lena mit ihrer mama und papa in den bauernhof.lena sagt ihrem papa,papaaich möchte auch die kühe sehen.sehst du die kühe sagt ihr vater,ja papa die kühe sind wirklich lustig lena musste kichern.lenas mama sagte!komm lena wir gehn zu den pferden.lena war ein bißchen ängstlich aber sie sagte keinen davon.lena guck mal das pony an so süß oder?ja mama die sind ja soo süß.mama aaaaaa was ist den lena!!!!lena weint.mama das große pferd hat meine mütze,und guckt mich so böse an.der papa von lena hat die mütze lena wieder zürück gegebender vater sagt!lena pferde gucken so doch immer so.das ist trotzdem ein böses pferd.sagt lena.wenn du so sagst ist das ein böser pferd sagte die mutter.mama!ja lena dieses pferd ist voll süß und guckt mich nich so böse an.lena möchtest du etwa reiten?ja mama bitte okey.ich warte die ganze zeit das du das sagst.dan reitet lena mama lass mich nicht los okey ja lena ich lass dich nicht los.wow mama das ist so hoch!!willst du runter?ja bitte mama ich möchte runter.okey komm auf mein schoß lena,wir gehn jetzt nach hause.okey mama.lena war zu hause und hatte alles was sie im bauernhof erlebt hat in sein pferdebuch geschrieben.bevor sie ins bett musste sagte sie ihrer mama das wir bald wieder in den bauernhof gehen solln okey lena,aber jetzt schlaf schön gutenacht lena gutenacht mama.ihre mama machte das licht aus und dann schlaf sie und träumte von pferden. ende
selina,12 Jahre Autor/in
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Der Blöde Ponyhof
Vorwort
In den Pfingstferien war ich mit meiner Freundin und mit ihrer Freundin auf einem Ponyhof in Aichach.
Ich dachte mir schon das,dass nicht gut gehen konnte ich bin ungefähr 1,55m groß ich habe braun-blondes Haar.
1.Tag
Kurz nach dem wir angekommen sind brachten wir die Kofffer auf die Zimmer meine Freundin heißt übrigens Magdalena ist ein bischen kleiner als ich ihre Freundin heißt Sophia ich und sie (Sophia) sind einbischen arugant.
Wir sind mit Farah,Emina und Jolanda in einem achta Zimmer bisdahin war es noch cool.
Es gibt noch ein anderes Mädchen sie heißt Eva sie ist echt nett.
Als wir die Pferde bekommen haben habe ich Flocke bekommen.
Am Abend sind wir sehr schnell ein geschlafen.
2.Tag
Beim ersten mal reiten habe ich mich nicht so toll gefühlt der tag war im guten und ganzen echt scheiße und das Mittag essen und Abend essen hat gut geschmeckt.Am Abend war es wie beim ersten Tag,wir sind sehr schnell ein geschlafen.
3.Tag
An dem Tag habe ich den Besitzer gefragt ob ich ein anderes Pferd haben kann dan habe ich Franz´l bekommen.Wir sind sehr gut mit einander aus gekommen.das essen war okey.
4.Tag
An diesem Morgen war mir irgentwei echt schlecht ich musste zum Glück nicht mit reiten.ich war bis Nachmittag die ganze Zeit im Zimmer und habe geschlafen.
5.Tag
An diesem Tag haben wir einen Ausritt gemacht und am Abend haben wir ein Lager Feuer gemacht ein Mädchenvon dem ich euch erzählt sie hat dauernd Ärger bekommen,weil sie ihr Pferd nicht lenken konnte sie konne aller diengs nicht reiten konnte.
6.Tag
Endlich war der Tag de Abreise gekommen wir mussten den Eltern vor reiten ich hab danach noch eine Urkunde dafür bekommen habe das ich nicht nach Hause gefahren bin.
Dort war es echt schlimmmmmmmmmm ich kann euch nur raten esst dort nichts es war sooooooooo ekelhaft ich habe 5kg abgenommen ich habe nähmlich immer gekotzt.
ENDE
Luisa,12 Jahre Autor/in
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Vorwort
Dies ist eine Geschichte die dachte ich mir aus als ich aus dem FEnster schaute . Sie ist für kleine Kinder und gut als gute Nach Geschichte
Der kleine Vogel und seine Höhenangst
ES war wieder Frühjahr , die kleinen Vögel lernten jetzt das fliegen . Auch die aus dem Nest 432 . Da lebten Vera Vogel , Vladimir Vogel , der kleine Viktor Vogel , Veronika Vogel und Verena vogel .
Mama Vera und Papa Vladimir machten es den Kindern vor . Die Töchter der Familien konnten schon gut fliegen doch Viktor könnte einfach nicht in die Höhe . Er saß lieber in seinem Nest . Alle Vogelkinder saßen schon unten und spielten . Doch Viktor saß allein in seinem Nest . Mama vera machte sich gro0ße Sorgen um ihren Jungen :,, Was ist los Viktor magst du die anderen nicht?" Viktor meinte nur darauf : ach das fliegen ist mir zu hoch ich möchte nicht " Mama Vera flog sofort zu Papa Vladimir . Sie musste ihm die Nachricht überbringen .Das verstand Vladimir nicht . ER packte sich seinen Sohn und hatte vor mit ihm in die Luft zu stechen . Viktor wehrte sich mit allen Mitteln bis der Vogelpapa aufgab . Schon bald neckten in alle Vogelkinder . Vincent Vogel meinte :,, Schaut euch den Viktor an , er will ja gar nie fliegen , ein Feigling ist er ." Das kränkte Viktor . Selbst Verena nekcte ihn:,, Du Weichei wieso fliegst du nicht wie wir alle ." Viktor schaute aus dem Nest nach unten . Und hui das war tief . Er war sich selber überzeugt das er es schaffte und wollte fliegen . Stellte sich auf den Rand des Nestes und oh nein , die Höhenangst überkam ihn wieder . Er war so sauer auf die Angst . Und Vanessa Vogel aus dem anderen Nest machte wieder eine doofe Bemerkung:,, Oh hat der kleine kleine Viktor etwa Angst ." Das machte Viktor wütend . Er brüllte zurück:,, Lass mich in Ruhe du bist gemein ." Er versteckte sich nun hinter einer Rinde im Nest . Doch schon war er größer geworden . Seine Eltern konnten ihn niht mehr ernähren sie meinten :,, Viktor du musst jetzt fliegen denn wir haben kein Futter mehr und wir müssen aufbrechen in den Süden denn schon bald wird die große große Kälte kommen." Viktor bekam große Bedenken . ER probierte seine Angst zu überwinden . Doch es wollte nich klappen . Er weinte . Veronika und Verena waren schon ausgezogen . Veronika Vogel wohnte jetzt bei Vince Vogel und Verena wohnte jetzt bei Volker Vogel . Nur Viktor hatte keine Freunde keinen Ort wo er hingehen könnte . Er würde traurigger und trauriger . Sein Vater sah das nicht länger mit an . Er nahm in unter die Schultern und flog mit ihm durch die Wälder . Und schwub diwub , Viktor verlor seine Angst . Und siehe da er wurde ein richtiger Machovogel . Ein Jahr später hielt er in der einen Feder Valentina Vogel in der anderen Valerie Vogel und vor ihm saß Vivien Vogel . Er wurde der reichste und glücklichste Vogel vom Dorf . Und siehe da alle die ihn mal geärgert haben entschuldigten sich Ewigkeiten .
Lea ,12 Jahre Autor/in
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Auf den Barbados
Wütend flog ein Schuh in die Ecke und noch einer .
Natascha war wütend , sie wollte unbedingt mit Malve in Girlcamp an die Ostsee . Und jetzte musste sie mit ihren langweiligen Eltern auf die Barbados . Das würde sicher oberlangweilig werden . Sie packte ihre reizenden Anziehsachen in den gräasslich grünen Koffer den ihr Dad zum Geburtstag geschenkt hatte . Grün ?! Nach Natschas Meinung nach wäre das die schwachsinnigste Farbe . Pink , lila ,rosa das waren die Farben die für das 14.jährige Girl die Welt regierten . Wütend warf sie das Foto von dem Ferienhaus auf den Barbados in den Müll .
Am nächsten Morgen ging es um vier Uhr morgens los . Mama Angelika machte Hektik . Mit sauerer Miene setzte sich Natascha ins Taxi mit dem sie zum Flughafen fuhren . ,, Jetzt zieh nicht so eine Miene , Schnuckelchen ," meinte Papa Andreas . ,, Na toll , ich brauche ersten keine Kosenamen zweitens habe ich null Bock ," entgegnetet Natascha sauer . Dann herschte Schweigen .
Enddlich war die Familie Kostmann auf den Barbados angekommen . Es war abends .
Natascha wollte unbedingt allein die Insel erkunden . Sie lief einfach mal den WEg hinter der Palmenallee entlang . Sie hörte ein aufgergtes fieben . verdutzt schaute sich Natascha um . Nicht eine Spur woher das fieben kommen könnte . Als sie um die Ecke ging sah sie es . Es war eine kleine Robbe . Die hintere Flosse war komplett aufgeschlizt . Natascha war geschockt . Sie nahm die Minirobbe behutsam auf den Arm und trug zum Ferienhaus . Der bescheuerte Papagei der immer auf dem Balken der Bar ,,Costablanca" saß meinte: Robbe Robbe" ,, Sei ruhig ," motze Natashca den gelben Papaggei an . Als Natis Mutter die Robbe sah war sie geschockt udn brachte das Tier in die Praxis die zwei Straßen weiter war .
Natascha hatte sie Robbe liebebvoll Luck getauft . Doch der Urlaub war ´morgen zu Ende und Robby würde sie nie wieder sehen . Ihm ging es viel besser .
Am tag der Abreise weinte Natascha bittere Tränen . Doch Mama hatte eine Überrachung . Luck . Natascha drufte Luck mit nach Deutschland nehemn . Sie freute sich grün und rot . Der Urlaub war der schönste Urlaub ihres Lebens .
ENDE GUT ALLES GUT
Lea H,12 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Der Hund und die Katze
Es war einmal eine kleine Katze namens Moni. Moni lebte in einem abgelegenen Dorf. Dort ging sie immer an die Schulterecke. Bei der Schulterecke waren Kartons, Decken und ein paar zerfetzte Kissen. Moni legte sich immer auf die Decken, zog sich ein Kissen her, und schlief. Eines Tages, als Moni sich gerade hingelegt hatte, kam ein kleiner Hund. Dieser Hund fragte Moni: "Kann ich mich zu dir legen? Mir ist furchtbar kalt und ich wurde eben ausgesetzt." Moni gab mitleidig zur Antwort: "Na klar. Ich streune doch selbst herum." Da legte sich der kleine Hund neben Moni. "Wer bist du eigentlich?" fragte Moni.
"Ich bin Waldi der kleine Dackel. Und du?" sagte Waldi. Moni gab zur Antwort. "Ich bin Moni, eine kleine Siamkatze." Waldi und Moni schliefen nun ein. Am nächsten Morgen sagte Waldi zu Moni: "Wir müssen und die Schulterecke gemütlich einrichten!" "Ja!" sagte Moni tatkräftig. Moni ging zu den Kleiderkontenern. Dort fand Moni 2 dicke Winterjacken. Moni nahm die mit weil, es im Winter vieleicht sehr kalt werden wird. Waldi dagegen fand eine Uhr, ein Glas, ein Napf und einen kaputten Fernseher. Diese Sachen stellten sie in ihrer "Wohnung" auf. Und von diesem Tag an waren Moni und Waldi beste Freunde.
Amy,9 Jahre Autor/in
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Die Abenteuer von Tom, dem Kater
1. Abenteuer
Tom und das Geheimnis der Dunkelheit.
Unser Kater Tom ist schwarz weiß gestreift und hat nur Blödsinn im Kopf.
Tom wurde nachts von einem Geräusch geweckt. Sofort war Tom unterwegs um herauszufinden was das war. Tom schlich auf den unterschiedlichsten Schleichwegen bis er vor dem höchsten Baum stand. Mühsam erklomm Tom den Baum. Er kletterte bis in die Baumkrone, denn von dort hatte man einen Überblick über das ganze Gelände. Tom verhielt sich ganz ruhig. Er achtete auf Feindbewegungen. Da zappelten die Blätter auf der anderen Seite des Grundstücks. Tom war sofort unterwegs über einige Dächer und Bäume, bis er an der verdächtigen Stelle ankam. Dort merkte er, dass alle Mühe umsonst gewesen war. Es war nur der Wind, der ein Windspiel und ein paar Blätter bewegt hatte!
So was Dummes!!!
ENDE des 1. Abenteuers
Marvin,8 Jahre Jahre Autor/in aus Langenfeld, Brüder-Grimm-Schule
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Der kleine Hund
Es war einmal ein Hund. Der hieß Trust und war so klein, dass er nichts konnte. Die anderen Hunde lachten ihn oft aus. Dann war er sehr traurig. Seine Eltern machten sich schon Sorgen, was aus ihrem Sohn noch werden sollte.
Doch dann lernte er einen Löwen kennen. Er hieß Freeway und brachte Trust alles bei, was er lernen musste.
Eines Tages kam ein ganz großer Hund mit Namen Boldo. Der besiegte Freeway und alle anderen Hunde. Nur noch Trust war da. Boldo wollte auch ihn besiegen. Er stellte sich bedrohlich vor den kleinen Hund. Jetzt würde sich zeigen, was Trust gelernt hatte. Mit einem Satz sprang Boldo auf ihn. Aber Trust rollte sich blitzschnell weg und Boldo prallte hart auf die Steine. Trust sprang auf ihn und schlug ihn k.o.
Nach einiger Zeit kam Boldo langsam wieder auf die Beine. Trust und Boldo wurden Freunde.
Samuel,9 Jahre Autor/in aus Liebenscheid / GS Hoher Westerwald
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Shipper und der Anker
Shipper war ein Delfin . Er war schön und seine bläulichen Schuppen glänzten in der leichten Sonne die in den Ozean fiel .
Heute war es Shipper besonders langweilig und er schwamm ein bisschen herum . In einem der Korallriffe endeckte er plötzlich etwas silbernes . Es war groß und hatte schwarze Zanken . Shipper probierte es zu essen . Aber es schmeckte nicht und aaahhhh die Kanten waren scharf . Shipper hatte drauf gebissen . Und dabei hatte er sich seinen Mund aufgeschnitten . Blaues Blut rankte aus dem Unterkiefer des Delfins . Shipper lies ein paar jammernde Geräusche aus .
In der Delfin Station nahe des Ozeans hörte man das Rufen von Shipper . Benjamin ein Mitarbeiter der Station ging sofort zum Chef :,, Chef , ich schätze da braucht ein DElfin unsere Hilfe , hörst du auch diese Rufe .
Lea,12 Jahre Autor/in
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Streik der Tiere
Auf der Howards Farm in Kanada hielt Greg Sipple seine Tiere . Die drei Pferde . Fünf Kühe ein paar Schafe . Er hatte auch drei Katzen und einen Hund .
Jedes Mal das selbe echt doof ," meinte das eine Pferd Rosi . ,, Ja genau , unser Alte reitet nur dich Mouse ," fand auch Pferd Karl . ,, Mich er reitet Rosi ," meinte Mouse das Westernpferd empört . ,, Ich weis was ," meinte Rosi schließlich ,,, keinér von uns reitet mehr mit Herrchen . Wir reiten selber aus 1,2,3 und los stürmen wir das Gatter ein . Mit viel Gerumpel rannten die drei Pferde davon und veranstalteten ein Wettrennen . ,, Jippi eindlich mal wieder so richtig rennen ," freute sich Karl . ,, Ja richtig ´," meinte Mouse .
Greg Sipple sah nur noch den Staub der WEge den die drei Pferde aufwühlten . Er schanppte sich das Auto und drei Stricke und furh hinterher . Als die Pferde das Autp kommen sahen machten sie eine Kehrtwende und rasten am Autó vorbei Richtiung heimat . Dort aßen sie normal weiter als ob nie was gewesen wäre . Wütend kam der Farmer herein und brüllte :,, Seid ihr irre einfach auszubrechen ." Agressiv ging er wieder aus dem ´Verschalg und wollte die Kühe melken .Kuh Betty war als erste dran . Betty war die beste Milchkuh . gab immer so 40 Liter . Aber heute kam nichts nur ein paar TRopfen . ,, Betty was ist los ´bist du krank ," besorgt musterte Greg sein Vieh und rief zur Vorsorge den Tierarzt an
. ,, Machen wir mit dir weiter Hilda ," lächelte der farmer zurfrieden . Doch auch Hilda gab nur einen mickrigen Liter . ,, Was ist den mit euch los ," Greg war verzweifelt. Er setzte sich einfach mit seinem Schemel vor Resi und setzte alle Hoffnung auf die dicke Kuh . Resi bekam bald ein Kind wenn nicht sogar noch diese Nacht .Resi gab nichts níchts nichts . ,, Ach ja stimmt ," meinte der Farmer . Resi konnte gar keine Milch geben weil sie trocken stand . Da die bald ein Kind bekam . In all diesem Milchstress hatte Grag Sipple das ganz vergessen . Okay dann waren es nur noch Frederike und karla die den Farmer überzeugen kónnten . Greg wandte sich an Frederike . Frederike war eitel und mochte es nicht wenn der Farmer gestresst war und an ihren Zitzen ruppte . heute war er gestresst und ruppte . Frederike streikte und gab nichts heraus
. Voller Ärger und Wut setzte der farmer sich vor Karla aber diese biss ihn in die Schulter . ,, Aua ," schrie der Farmer und lief wütend aus der Scheune .
,, Hihi das war witzig , jetzt hat der launische Bauer endlich mal seine Lehre das er uns so behandelt ," kicherte Frederike zu den anderen . ,, ja genau ich lasse meine Milch jetzt einfach laufen , auf den Boden ," meinte Betty amusiert , ,, ich bin doch nicht krank .`"
Die Kphe tratschtehn noch weiter . Lange weiter .
Der Farmer hatte sich inzwischen seine Bisswunde gesäubert . Seine Schulter war geschwollen . Doch da klingelte Percy Meyer der Tierarzt . ,, Ja wir gehen in den Stall ," meinte Greg zu ihm und zeigte ihm seine Willenlosen Kühe . Mit Ärger sah er wie all seine Kühe , bis auf Resi , die gute Milch auf den Boden abliesen . ,, Sieht nicht so aus als wären die krank , ich vermute mal die streiken , manchmal sind Kühe ziemlich bockig ," lachte der Tierarzt . ,, Was ist daran lustig auch meine Pferde sind mir heute schon ausgebrochen ," meinte Greg Sipple mürrisch . ,, Mhm die hatten wohl mal Lust zu reiten ," meinte der Tierarzt hemsich und verschwand .
So hatten die Tiere gestreikt
ENDE
Lea,12 Jahre Autor/in aus Schwalmstadt
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Der Fuchs
es war ein Fuchs der hatte eine Frau die wolllte er heiraten. nach einem Jahr heiratete der fuchs die fuchsin.sie wurden glücklich und bekammen viele kinder .eines Tages wurde der fuchs gefangen und in einen zoo gebracht. die fuchsin heiratete dan einen anderen fuchs der war reich und hatte auch 2 kinder.aber dieser fuchs hatte die fuchsin betrogen er hatte eine andere.dann hat sie einen fuchs geheiratet der arm war sie mussten von selbere Beute leben.weil sie im dan nicht mehr gefahlen hat ,hat sie sich von ihm getrennnt.nach einer weile zog sie mit ihren kindern in einen anderen wald dort draf sie einen fuchs der für sie geschaffen war.sie wollte mit ihm noch nicht heiraten weil sie schon oft wieder getrennnt hat.aber nach einem jahr hat sie mit ihm geheiratete.sie bekamen noch 2 kinder.sie waren zusamen und blieben auch zusamen.ah mit den anderen fuchsen war es so alle haben ihre frau gefunden und der gefangen wurde frei gelassen.auch er hatte dan eine wundervolle frau.sie waren alle glücklick bis ans lebens ende
eure Celina (Sellerie durfen mich nur meine freunde nennen) das war meine wundervolle Geschichte
celina,10 Jahre Autor/in aus sag ich nicht
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DIE FREUNDSCHAFT DER WÖLFE
oder:
WIE MAN AUS EINER TUSSI EINE NATURLIEBHABERIN MACHT
Vorwort
Ich schreibe diese Geschichte aus vielen Gründen. Zuerst einmal wohl, weil ich auf jeden Fall vermitteln will, dass es im ganzen Leben nichts Wichtigeres gibt, als dass man glücklich ist. Wirklich glücklich, nicht schadenfroh oder siegesgewiss, wenn man einen Feind bezwungen oder gedemütigt hat. Auch nicht so glücklich, dass man nur das tut, was einen selbst zufrieden macht. Sondern wirklich glücklich. So glücklich, wie man zum Beispiel ist, wenn man mitten unter Freunden ist und etwas Großes geschafft hat. So glücklich, wie man ist, wenn man einmal einfach nur die Stille genießt und Zeit für sich alleine hat, obwohl man dafür niemanden wegschicken musste.
Ich möchte auch klarstellen, dass Wölfe keine bösen Tiere sind, wobei das manche Menschen leider zu denken scheinen. Aber nein, es sind einfach nur Tiere. Klar – es sind die gefährlichsten Raubtiere Deutschlands. Aber reicht es nicht aus, sie fast schon ausgerottet zu haben? In GANZ DEUTSCHLAND Gibt es nur 2-5 Wölfe oder so. Ich liebe diese Tiere. Wer sie jemals gesehen hat – also in der Wildnis, nicht im Zoo, Dokumentarfilm geht aber, um einen Eindruck über diese Tiere zu bekommen – der weiß, dass sie ganz besondere Aura ausstrahlen. Sie bewegen sich gewandt und lautlos wie schleichende Katzen. Es gibt zahlreiche Internetseiten, die voller Wolfsmärchen sind. Aber warum setzt sich dann niemand aktiv für sie ein?
Und noch etwas, ich bitte die Moderatoren (oder jedenfalls diejenigen, die die Geschichten freischalten), diese Geschichte nicht in die Kategorie ''Freundschaft'' zu verschieben, sondern bei der Kategorie ''Tiere'' zu lassen. Ich weiß, es geht auch sehr viel um Freundschaft, aber das Hauptthema sollten eigentlich Wölfe sein.
So, genug des Vorwortes, ihr habt es jetzt verstanden, glaube ich. Die Geschichte kann beginnen...
Prolog – Die trächtige Wölfin
Es war still im Kuferner Wald. Kein Kuckuck rief, kein kleines Tier huschte im Unterholz. Aber es war keine Unheil verkündende Stille, es war nur die Stille, die nach dem Regen kommt, wenn die Tiere sich in ihrem Bau verkrochen haben und die Menschen in ihren Häusern. Vor wenigen Minuten hatte es noch gegossen wie aus Kübeln, so dass die feuchte, fruchtbare Erde zu tiefem, saugfähigen Matsch wurde und es überall nach frischem Torf und nach feuchten Blättern roch. Ein einzelner kleiner Spatz saß auf dem Ast eines Baumes und sang, reckte die Brust heraus und freute sich anscheinend, den Wald für sich allein zu haben. Denn wenn Vögel singen, sagen sie so viel wie ''Ich bin sehr gefährlich, haltet euch von meinem Revier fern!'', und dieser Vogel konnte nur froh sein, seine zänkischen Artgenossen für eine Weile nicht treffen zu müssen. Er zwitscherte noch einmal lauthals, dann spreizte er die nassen Flügel und flatterte, Tropfen in seiner Umgebung verspritzend, gen Himmel.
Die 11jährige Tina Falk hatte den kleinen Vogel von ihrem Versteck im Gebüsch aus beobachtet. Ihr kupferrotes Haar war nass, und Blätter hatten sich darin verfangen. Na und? Es war ihr egal. Tina war jeden Tag draußen im Wald, für das entsprechende Wetter ausgerüstet. Man erkannte sie vor allem an ihren ungewöhnlich hellen grünen Augen und daran, dass ihr immer ein Fernrohr an einer Schnur um den Hals baumelte. Man nannte sie das ''wilde Mädchen'', weil sie nie Miniröcke oder ähnlichen Kram trug und sich immer nur so anzog, dass sie damit gut klettern und wandern konnte. Sie hatte auch nicht die üblichen Mädchenhobbys: Sich stylen, Ponys, Jungs, chatten oder sonst etwas. Was sie am liebsten tat, war, lange und ausgedehnte Streifzüge durch den Wald zu machen. Sie kannte angeblich den Wald wie ihre Hosentasche und wagte es sogar, die Schlucht an den Bärenfindlingen hinaufzuklettern. Das hatte kein Junge aus ihrer Klasse je gemacht. Es wäre die Leistung eines lang trainierenden Kletterers, da heil hinaufzukommen, hatte die Lehrerin erzählt. Aber Tina war egal, was die aus ihrer Klasse oder Nachbarschaft von ihr dachten. Sie brauchte sie nicht als Freunde. Was sie brauchte, war der Wald und die Wildnis und die Tiere ganz nah bei sich. Sie würde sich in einer großen Stadt eingesperrt fühlen, weil man dort bei jedem Schritt nur Hochhäuser oder andere modernen Bauten sah. Nirgends ein Baum, ein Bach oder ein Felsen. Und die einzigen Tiere, die es in der nahen Großstadt gab, waren Haustauben, die Tina verachtete. Sie mochte keine Tiere, die aus der Natur stammten und doch der Natur den Rücken zugekehrt hatten. Jedenfalls sah sie es so. Denkt jetzt nicht, Tina wäre eine rebellische Einzelgängerin. Das heißt, sie war es wohl doch ein bisschen, aber sich selber hatte sie nie als solche angesehen.
Tina war nicht allein. Bei ihr war wie immer ihr kleiner, struppiger Mischlingshund Pan. Pan hieß nach dem griechischen Gott der Natur und der Tiere. Für Tina hatte ihr Pan eine besondere Bedeutung, denn er war der erste Hund, mit dem sie wirklich etwas anzufangen wusste. Viele Hunde hatte es in ihrem Leben gegeben. In einem ländlichen Ort wie Kufern ist es geradezu lebensnotwendig, einen Hund zu besitzen, der nachts den Hof bewacht und tagsüber die Kinder der Familie begleitet oder das Vieh hütet. Das müssen besondere Hunde sein. Keine kleinen Schoßhunde, denn solche Hunde sind zwar unglaublich mutig und kinderlieb, aber sie taugen nicht als Wachhunde. Wer erschrickt schon, wenn ein kleines weißes Wollknäul aus der Hundehütte schießt und kaum noch bellen kann, da es bereits heißer geworden ist? Aber eine deutsche Dogge oder ein Bernhardiner darf es auch nicht sein, denn Orte wie Kufern sind eine ärmliche Gegend und nicht immer kann eine Familie genug Geld aufbieten, um den Koloss zu ernähren. Solche Hunde, wie Pan es war, waren perfekt: Nicht langhaarig, weil sie auf dem Lande auch einmal dreckig werden, und nicht zu groß wegen den Futterkosten. Sie mussten drahtig und stark sein und viel ertragen können, auch der kinderfreundliche Charakter durfte nicht fehlen. Kurzes Fell durfte es auch nicht sein, denn schließlich war es auf dem Land auch kälter als in der Großstadt. Pan erfüllte diese Kriterien bestens, vor allem sein dichtes, eher kürzeres Rauhaar schützten ihn gut. Er war Tinas treuer Weggefährte und fehlte nie an ihrer Seite. Nur in der Schule war er nicht dabei und konnte sich dem Viehhüten widmen. Erkletterte Tina die Schlucht bei den Bärenfindlingen, dann verbiss er sich in ihrem Rucksack oder einem anderen Teil von ihr und wurde mit nach oben gezogen. Wie viel er so riskierte, war ihm anscheinend nicht klar. Flink, frech und immer guter Laune war er der Liebling sämtlicher Kinder in Kufern, aber er interessierte sich nur für Tina. Sie wusste, er war der beste Freund, den sie haben könnte.
Als Tina geboren worden war, hatte es auf dem Hof ihrer Eltern einen weißen Kuvasz (Hunderasse;mittelgroß bis groß, dickes Fell, Schlappohren, oft sehr schwierig vom Wesen) namens Wotan gegeben. Wotan war ein Gott der Germanen, der Obergott. Und der Wotan, der ein Hund war, hatte sich oft benommen wie der Herr das Hauses. Tina mochte ihn nicht. Er war zu den Herren des Hauses immer gleich freundlich, egal, wen er traf – Tina oder einen Elternteil, er wedelte immer kurz mit dem Schwanz und ging dann seinen eigenen, dickköpfig festgelegten Interessen nach. Er war bei Tinas Geburt aber schon alt, 7 Jahre, und bald darauf bekam er schlimme Arthrose und musste eingeschläfert werden. Der nächste Hund war ein junger schwarzer Mittelpudel namens Berlin, genannt Ber. Die Familie Falk hatte eben den Tick, Hunde nach wichtigen Anlässen, Orten oder Personen zu benennen. Tina hatte damals nicht lange gebraucht, um zu erkennen, dass Ber früher oder später in Schwierigkeiten geraten würde. Es war die sorglose, machohafte und gleichzeitig irgendwie perfekt wirkende Art des kleinen, hyperaktiven Hündchens, die Tina darauf gebracht hatte. Ber hatte seinen eigenen Kopf und es war ihm viel zu langweilig, Vieh zu hüten. Statt es zu hüten, jagte er es einfach. Aber er liebte seine Menschen heiß und innig. Er tat oft, was sie sagten, und man glaubte, den ''Hund fürs Leben'' gefunden zu haben. Aber eines Tages büxte Ber auf einem Spaziergang aus. Mitten in der Pubertät ließ er sich nicht zurückrufen. Wo er hin war, weiß nur Gott. Und dann kam Pan, und mit Pan kam die schönste Zeit, die Tina sich vorstellen konnte.
''Ruuu'', schimpfte Pan, der die ganze Zeit unbeweglich neben Tina gesessen hatte, als diese ihm beim Kopfzurückwerfen die Haare ins Gesicht gestreift hatte. ''Wf.'' Tina grinste, kraulte ihren Hund aber entschuldigend hinter den Ohren. Sie wollte nicht so rücksichtslos zu ihm sein. Sobald er seine Entschuldigung erhalten hatte, war Pan wieder ganz still. Auch Tina lag weiterhin auf dem Bauch auf einem moosbewachsenen Stein und spähte durch die niedrigen Zweige einer Weide auf die Lichtung. Wenn man wilde Tiere sehen wollte, musste man Geduld haben. Und davon hatten Tina und Pan eine Menge. Sie rührten sich nicht mehr, wie gut versteckte Statuen, und einige Minuten des Schweigens folgten.
Dann raschelte es laut hinter Tina im Gebüsch. Sie fuhr herum und richtete sich langsam auf. War das ein Tier? Nein, das würde nie so ''trampeln''. Pan aber hatte gar keine Bedenken, wer das war. Die feine Hundenase speicherte den Geruch nach Nagellackentferner, Parfüm und dem Menschen alleine ab und erkannte ihn auch sofort. Die Art, zu laufen, ließ auch keine Zweifel. Freudig bellte er auf, sprang durch den Wald und fand bald die Person, auf die er sich so freute. Schwanzwedelnd sprang er an ihr hoch.
Tina folgte ihrem Hund, ahnungslos, wer das war. Mindestens keine Gefahr. Auf die Sinne eines Hundes ist Verlass. Als sie die Zweige eines Busches auseinanderbog, blickte sie in ein blasses, schmales Gesicht mit hohen Wangenknochen und himmelblauen Augen, über denen deutlich Make-up zu erkennen war. Die strohblonden Haare waren zu Zöpfen gebunden und allein die Markenklamotten ließen keine Zweifel: ''Miranda!'' Es war Miranda Blom, die größte Tussi der Klasse und vielleicht sogar der ganzen Schule. Bei den anderen Mädchen war sie total unbeliebt. Und auch Tina mochte sie nicht. Miranda und Tina – es waren zwei völlig verschiedene Welten, die da aufeinandertrafen. Da konnte sich wohl keine Freundschaft entwickeln. Und als Tina fassungslos in das verschmitzte Gesicht ihrer Mitschülerin guckte, fragte sie sich, warum diese so unverschämt gewesen war. Für Tina waren die stillen Momente nach dem Regen heilig. Einfach nur Stille und angenehm frische Luft, das wollte sie ganz alleine genießen – ohne diese Miranda, die nur pausenlos plapperte und auch noch nach Parfüm stank.
''Hi Tin'', sagte Miranda und klimperte gleich einem Engel mit den Wimpern. Wie hält sie es aus, ständig so viel Make-up anzuhaben? Mich würde das schrecklich stören, dachte Tina. Miranda lachte verlegen und sagte: ''Ich wollte dich nicht bei deinen wichtigen Unternehmungen stören. Ich weiß ja, dass du es lieber alleine machst, Naturgirl. Aber ich bin nicht in den Wald gegangen, um dich zu suchen, sondern, weil ich Pilze sammeln wollte.'' Sie zog hinter sich ein leeres Körbchen hervor. Tina verengte misstrauisch die Augen. Sie wusste genau, dass Miranda die Letzte war, die sich dazu bewegen ließ, Pilze sammeln zu gehen. Dabei würden ja ihre Chaks schmutzig. ''Und da muss ich mich wohl verlaufen haben. Ich kenne mich ja nicht aus hier. Das ist kein Ort für mich.'' Sie zuckte die Schultern, um zu beweisen, dass sie nichts mit dem Wald anzufangen wusste. ''Und da man behauptet, du kennst den Wald so gut wie deine eigene Hosentasche'', hier zog Miranda gekünstelt ungläubig die Augenbrauen hoch, um zu zeigen, dass das ihr erst bewiesen werden musste, ''...dachte ich, du weißt, wie´s zurück nach Kufern geht. Du führst mich doch, Naturgirl, oder?''
Tina verdrehte die Augen. Sie konnte es nicht leiden, ''Naturgirl'' genannt zu werden. Außerdem glaubte sie Mirandas Geschichte hinten und vorne nicht. Der Wald war zu klein im Vergleich zu anderen Wäldern, um sich als 11jähriges Mädchen, das in der Nähe dieses Waldes aufgewachsen war, noch immer darin verlaufen zu können. Und außerdem – Miranda und Pilze sammeln? Niemals. Aber wenn sie unbedingt wollte, konnte Tina ihr ja den Gefallen tun und sie auf ihren Schleichwegen zurück nach Kufern dirigieren. Verdammt! Sie hatte doch nur den wunderschönen Tag genießen wollen. Und den hatte ihr jetzt Miranda versaut. Pan, der zu wissen schien, was sein Frauchen dachte, sprang winselnd an ihr hoch und legte ihr die Pfote auf den Oberschenkel. Tina lächelte ihn an und wandte sich dann Miranda zu. ''Natürlich kann ich dich zurück nach Kufern führen. Aber nur, dass du es weißt, ich glaube nicht, dass du wirklich zum Pilze sammeln in den Wald gekommen bist!''
''Tja, das kann dir ja egal sein. Aber jetzt komm schon, mein Naturgirl. Und wie geht’s dir? Jaja, du bist ja mal wieder ein ganz Süßer. Er ist sooo niedlich!'' Zur Ablenkung kniete sich Miranda nieder und begann, Pan zu kraulen. Er warf sich hingerissen auf den Rücken und stöhnte vor Genuss, als sie ihm heftig den Bauch kratzte. Auch das war eine Nummer, die Tina zu gut kannte: Pan freute sich heftig, nur, weil er den Bauch gekrault bekommen wollte, und Miranda sah so aus, als läge er ihr wirklich zu Füßen. Dabei würde Pan sich nie von so jemandem unterkriegen lassen.
''Ich weiß, das hast du mir schon oft gesagt. Und er ist kein Schoßhund'', erwiderte Tina verärgert, versuchte aber, ihrer Stimme einen höflichen Unterton zu geben. Ob ihr das gelang, wusste sie allerdings nicht. ''er ist eine Promenadenmischung. Komm, du wolltest doch von mir geführt werden.''
''Jaaaa-aaah'', stöhnte Miranda auf. ''Ach komm, Tin, mach doch mal langsam! Man kann sich doch Zeit nehmen für eine kleine Streichelei, oder?!'' Pan bellte schwänzelnd (=schwanzwedelnd) zur Bestätigung ihrer Worte. Tina schüttelte verärgert den Kopf und musste nun doch auch mitgrinsen. Wirklich, manchmal war es direkt lustig, wie ihr kleiner Hund Miranda Blom anbetete. Nun lief er schon voraus, auf den kleinen Pfad zu, von dem sie hergekommen waren. Aber Tina wollte nicht dorthin. Sie würde Miranda schon zeigen, was es bedeutete, den Wald zu kennen. Mit einem leichten Grinsen pfiff sie zweimal, und sofort saß Pan neben ihr und blinzelte sie an, als versuchte er zu ergründen, was sein Frauchen im Schilde führte.
''Der kürzeste Weg führt durch die Schlucht bei den Bärenfindlingen durch den Wald und dann entlang an Rossmanns Getreidefeld'', erklärte Tina und stapfte los. Sie verdrehte die Augen, als Miranda zusammenzuckte, teils aus Belustigung über deren Angst vor den Bärenfindlingen, teils aus Wut über die unnötige Zeitverschwendung. Denn das war gar nicht der kürzeste Weg. Der kürzeste Weg war der, den Tina und Pan auf dem Hinweg genommen hatten. Aber das mussten sie nicht sagen.
''Warum Bärenfindlinge?'', protestierte Miranda. ''Du weißt doch, dass ich die Schlucht nicht erklettern kann! Sei doch nicht so, gibt’s noch eine zweitkürzeste Abkürzung?'' Tina musste aufstöhnen. Das Geplapper, das sie wohl den ganzen Weg aushalten würde müssen, ging schon wieder los.
''Nein, das ist wirklich am Schnellsten'', versicherte sie. ''Na komm schon. Das ist doch ein Kinderspiel, man muss nur die Füße richtig zu setzen wissen! Du darfst dich nur nicht irgendwo festhalten oder abstützen, wo es nass und glitschig ist oder wo du nicht genügend Halt findest. Weder mit Händen, noch mit Füßen! Ich helf dir rauf, wenn´s wirklich nicht geht.''
''Klar, danke'', sagte Miranda und lief noch ein wenig lauter und unvorsichtiger durch den frischen jungen Klee. ''Super, wie du dich da auskennst, Naturgirl. Du könntest Tierschützerin werden, die müssen sich auch auskennen bei sowas. Ich wette, du kennst alle Tiere des Waldes! Tja, aber mehr gibt es auch nicht, was ich an dir toll finde. Hast du überhaupt jemals gehört, was Hot-Pens sind?''
''Ich WERDE Tierschützerin'', betonte Tina und verdrehte erneut die Augen. ''Nein, was sind denn Hot-Pens? Aber mich interessiert das eh nicht'', fügte sie noch herablassend hinzu. Sofort traf sie ein höchst ungläubiger Blick aus Mirandas himmelblauen, weit aufgerissenen Augen.
''Du weißt nicht, was Hot-Pens sind?'', wiederholte Miranda. ''Mein Gott. Es ist höchste Zeit, dass dich jemand mal aufklärt. Du kennst dich in dem Gebiet ja gar nicht aus. Also, Hot-Pens'', fing sie an und räusperte sich wichtigtuerisch, ''das sind besonders stylische, sehr kurze Hosen, die man im Sommer trägt. Top?''
''Was, top?'', fragte Tina. Miranda verdrehte die Augen, als stünde vor ihr der größte Dummkopf der Welt, und Tina fragte sich, ob sie die nächste Gekegenheit ergreifen und Miranda in einen Waldbach werfen könnte.
''Na komm schon! Top, du hast kapiert. Nicht top => du hast nicht kapiert. Top?''
''Ja'', murmelte Tina gekränkt und stapfte weiter. Pan bellte ausgelassen, dann bemerkte er ihre schlechte Stimmung und zügelte seine Freude. Er dachte wohl, sich so zu freuen, während sein Frauchen traurig war, stünde ihm nicht zu. Das besserte Tinas Laune schlagartig. Diese sank bei Mirandas nächstem Kommentar aber noch mehr:
''Da sagt man >Top<, du Schlaumeier.''
''Aha'', fauchte Tina und begann zu joggen. Miranda holte sie sofort mit donnernden, ungelenken Schritten ein.
''Sei mir nicht böse, Tin...ich wollte dich nicht nerven. Echt!''
''Ich BIN nicht böse. Schau mal, da sind wir schon.'' Tina nickte nach vorne.
Dort befand sich eine große Lichtung. Die Sonne schien auf das feuchte Gras, auf dem noch Regentropfen glitzerten. Mitten auf der Lichtung standen, von buntem Laub aus dem letzten Herbst umgeben, eine Gruppe großer, rund abgeschliffener Felsen, die angenehm warm von der Sonne aussahen. Sie waren bereits von der Sonne getrocknet, obwohl sie nach dem großen Regenguss bestimmt nass und kalt gewesen waren. Tina bekam plötzlich den Wunsch, sich auf einen dieser Steine zu legen und das Wetter zu genießen. Einfach nur da rumlungern, ohne ein Ziel, das man schnell erreichen musste, und den warmen Sonnenschein genießen, der einem die Haut streichelte. Um Tina herum würden die Bäume rauschen und auf diesen Steinen wäre sie sicher vor jeder Gefahr. Pan würde sie zu sich hinaufheben und er würde sich als weiches Fellbündel in ihrer Magengegend zusammenrollen und selig einschlafen: Wo Tina glücklich war, dort war auch Pan glücklich. Aber dieses Glück wurde ihr verwehrt, denn im nächsten Moment ertönte ein kurzes Aufkeuchen an ihrer Seite, und Miranda krallte sich mit ihren extralangen Fingernägeln in Tinas Arm fest und zog sie zu Boden. Tina fing sich gerade noch mit den Handballen ab und wandte sich wütend zu Miranda um.
''Was bei allen...''
''Pscht!'' Mirandas Augen waren groß vor Angst. Sie streckte einen zitternden Finger aus und deutete auf einen Fleck am anderen Rand der Lichtung. ''D-d-d-da ist wa-a-as!'' Tina entfernte ihre verkrallte Hand aus ihrem Arm, erst dann fasste sie wieder klare Gedanken. Da war etwas? Sie wusste, im Wald durfte man Tiere nicht unterschätzen, denn selbst ein Wildschwein konnte sich gut tarnen. Und dann, dann gäbe es Schwierigkeiten. Also verengte sie die Augen und fixierte, wie sie es gewohnt war, ohne jede Bewegung den Punkt, auf den Miranda gezeigt hatte. Zuerst sah sie herzlich wenig, aber dann bewegte sich das Blattwerk am anderen Ende der Lichtung und sie meinte, etwas Graues vorbeihuschen zu sehen, bevor das Tier verschwand. Nur noch die Zweige wippten und zeigten die Position an, an der das Tier aufgetaucht war. Tina aber regte sich nicht. Ihre Muskeln waren angespannt. Neben ihr lag flach auf dem Boden Pan, den sein herbstblattfarbenes Fell gut tarnte, und spähte ebenfalls in die Richtung, in die Miranda gezeigt hatte. Da war also wirklich etwas.
''Es ist w...'', wollte Miranda sagen und fing geräuschvoll an, sich hochzurappeln, aber Tina dachte einen üblen Fluch und zerrte sie wieder hinunter. ''Keine Bewegung!'', wisperte sie. ''Es ist immer noch da und du könntest es gerade verscheucht haben, Miss Supertoll!'' Wenn jemand Wildtiere aufscheuchte, die sie gesichtet hatte, kannte sie kein Erbarmen. Derjenige musste sie erst einmal gnädig stimmen, bevor sie ein Wort mit ihm redete. Das schien Miranda zu wissen. Sie tat, wie geheißen, und presste die Lippen aufeinander. Strengte sie sich an, nicht in Geplapper auszubrechen?
Dann, ungefähr einen Meter weiter, wackelte das Buschwerk wild. Es ertönte aber kein Laut, nur ein Rascheln, aber das kam vom Busch. Tina hörte, wie Miranda neben ihr laut schluckte, und fragte sich, welch schwerhöriges Tier das wohl war, das noch immer nicht abhaute. Nun – im nächsten Moment sah sie es. Und es war gar kein schwerhöriges Tier, im Gegenteil, es war ein Tier, das eigen sehr gute Ohren haben sollte. Im nächsten Moment schnellten die Zweige zurück, und das Tier stand unversteckt mitten auf der Lichtung. Es war ein...Wolf.
Tina hielt den Atem an und versuchte, die Spannung, die in ihr hochkochte wie glühend heiße Lava in einem Vulkan, der kurz vor dem Ausbruch steht, zurück in ihre Magengegend zu verdrängen und sich auf den Wolf zu konzentrieren. Es war ein schönes Tier, ein Weibchen. Die Ohren waren spitz, samtweich und zuckten bei jedem Laut. Das Fell war von einem helleren grau mit braunen Schattierungen und sah ein wenig stumpf aus, so, als würde die Wölfin es nicht ausreichend pflegen. Die Beine waren lang, schlank und kompakt, und die Wölfin warf sie beim Laufen geradezu athletisch nach vorne. Ihre Augen waren von dem sanften Braun, das auch Pans Augenfarbe war, und waren mandelförmig. Die Schnauze war lang und ganz leicht oben abgeplättet, die Nase schwarz wie die Nacht und feucht glänzend, als hätte die Wölfin auf der Suche nach Beute den nassen Grasboden beschnüffelt. Das Tier blieb auf der Lichtung stehen und sah sich prüfend um, was Tina dazu veranlasste, sich instinktiv tiefer zu ducken. Etwas stimmte nicht mit dem Wolf. Überhaupt, dass es im Kuferner Wald Wölfe gab, dürfte nicht einmal sein. Und diese Wölfin war dort, wo man die Rippen sehen sollte, unübersehbar rundlich. Sie bewegte sich auch etwas schwerfällig, zwar in dem eleganten Wolfstrab, aber sie schien etwas langsamer zu laufen und mehr Pausen einzulegen. Luja erkannte das Problem sofort: Diese Wölfin – es bestand kein Zweifel – diese Wölfin war trächtig.
''Warum ist er so dick?'', flüsterte Miranda und rutschte auf den Blättern ein kleines Stück näher zu Luja. Anscheinend fürchtete sie sich vor der Wölfin, obwohl sie ihr in dem Zustand und auch so nie etwas antun würde. Wölfe waren sehr scheue Tiere.
''Es ist eine sie und sie bekommt bald Welpen'', hauchte Tina zurück, in der innigen Hoffnung, dass Miranda die Wölfin nicht auf sie aufmerksam gemacht hatte. Sie sah zu Pan, der sich bei dem Anblick seiner ''Verwandten'' versteift hatte und kaum merklich die Lefzen zurückgezogen hatte. Im Altertum war eine Aufgabe der Hunde gewesen, ihre Vorfahren, die Wölfe, aufzuspüren, zu jagen und zu töten und sie dann den Menschen zu bringen. Warnend kniff ihn Tina ins Ohr.
Doch die Wölfin hatte Miranda gehört und wirbelte herum. Einen Augenblick lang traf ihr sanfter, aber gehetzt wirkender brauner Blick auf Tinas grüne Augen. Unverwandt erwiderte das Mädchen den Blick. Dann sprang die Wölfin einmal hoch in die Luft und jagte zurück in den Wald. Gras und trockene Blätter raschelten unter ihren Pfoten, doch das Geräusch wurde immer leiser und verschwand schließlich in der Ferne. Tina starrte dem Tier hinterher. Sie konnte es nicht glauben. Man muss wissen, dass es kein Tier gab, das Tina so faszinierte wie der Wolf. Sie hatte sich als 5jähriges Mädchen immer gewünscht, später einmal die berühmteste Wolfsforscherin der Welt zu sein, hatte sich dann später aber entschieden, daheim in ihrem geliebten Kuferner Wald zu bleiben. Und was konnte sie nun mehr freuen, als die Tatsache, dass es nun anscheinend doch Wölfe in ihrem Heimatwald gab? Und dann noch dazu eine Wölfin, die Welpen bekam. Das war eine unglaubliche Sache. Wenn es Tina nur gelänge, sich mit der Wölfin anzufreunden, dann könnte sie beim Aufwachsen der Welpen dabei sein und sich wichtige Notizen machen. Es wäre eine wunderbare Zeit, die man gemeinsam mit den Wölfen und ihrem Wald verbringen könnte. Tina wäre den Spuren der Mutterwölfin (sie war eine hervorragende Spurenleserin) gefolgt, aber da war ja diese verdammte Miranda. Und die musste sie nach Hause bringen. Na wunderbar, und dann war es auch noch Miranda gewesen, die die Mutterwölfin verscheucht hatte.
''Süüüß!'', sagte Miranda mit schriller Piepsstimme. ''Ich habe noch nie Wolfswelpen gesehen, du? Oh, jetzt ist er weg. Ich glaube es nicht, seit wann gibt es Wölfe hier bei uns im Wald? Ich geh nie wieder Pilze sammeln.''
''Die tun uns doch nichts'', murmelte Tina eingeschnappt. Wie oft konnte man an einem einzigen Tag eigentlich sauer auf Miranda sein? ''Ich hab noch nie Wolfswelpen gesehen. Und ich weiß auch nicht, wo diese Wölfin herkommt. Los, wir gehen.''
''Sei nicht so grießgrämig...!'', protestierte Miranda und lief bereits in Richtung Kufern. Sie war schon weit voraus, als Tina noch einen letzten Blick zurück zum Wald warf und im Stillen das Versprechen machte, wiederzukommen und die Wölfin zu suchen, so lange, bis sie einmal Erfolg hatte.
Kapitel 1 – Wie eine Klette
Tina hielt ihr Versprechen. Sie kam sofort am nächsten Tag wieder, ausgestattet allein mit ihrem Fernrohr, Pan und einer Taschenlampe, falls sie dunkle Höhlen oder andere Räume betreten müssen würde. Aber so sehr sie den Wald auch durchforstete, keine Spur von irgendwelchen Wölfen. Die Spuren, die die Wölfin am Vortag hinterlassen hatte, waren vom Wind und einem erneuten Regenguss weggefegt. Abends kehrte Tina nach Hause und konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Sie war nicht glücklich, obwohl sie so viel Zeit im Wald verbracht hatte. Sie musste diese Wölfin finden. Sie MUSSTE einfach. Auch die Suche am nächsten und übernächsten Tag blieb erfolglos, und auch, als Tina nachts aufstand und lauschte, ob ein Wolf heulte, erhielt sie keinen Beweis für das, was sie gesehen hatte. Würde das am Ende nur Einbildung gewesen sein? Ach was, dachte Tina. Sie irrte sich so nie, und ein Traum war es auf keinen Fall. Sie war danach nicht in ihrem Bett aufgewacht oder so. Wo die Wölfin wohl herkam? Vielleicht war sie aus einem Zoo ausgebrochen. In den folgenden Wochen blieb ihre Suche oft erfolglos, aber warum sollte sie aufgeben? Die Wölfin war das Ziel ihres Lebens.
''Das ist interessant'', sagte Papa, als sie es ihm erzählte. Er war ein gemütlicher Typ, der seiner Tochter viel durchgehen ließ, sie aber immer ernst nahm. ''Nun, ich weiß nicht. Wenn du die Wölfin nicht gefunden hast, dann kann das auch kein anderer. Was meinst du, Michelle, ist das Tier vielleicht aus einem Zoo ausgebrochen?'' Er sprach Tinas Gedanken aus.
''Ich weiß nicht'', sagte Michelle, Tinas Mama, und rührte in ihrem Kaffee. Die Familie saß auf der Terrasse und aß zu Mittag. Pan lag Tina zu Füßen und schmatzte lauthals, wenn sie ab und zu absichtlich ein Stück Steak oder eine Bratkartoffel vor seine Pfoten fallen ließ. ''Das werden wir wohl wissen, wenn wir die Zeitungen des Ortes studieren. So etwas sorgt doch bestimmt für Schlagzeilen: Eine trächtige Wölfin, die aus einem Zoo ausgebüxt ist? Man wird sie auf jeden Fall zu finden versuchen, da außerhalb des Zoos tausende Gefahren lauern. Ich kann gleich zum Zeitungsstand gehen und eine kaufen.''
''Danke, Mama!'', sagte Tina und schubste verstohlen noch eine Bratkartoffel aus ihrem Teller. Sie landete vor Pans Pfoten auf dem Boden, und sofort stürzte sich der struppige Hund darauf. ''Aber du kannst auch nur die Schlagzeilen lesen. Da erfährt man sicher eine Menge.'' Tina war zeitungsfeindlich. Ihrer Meinung nach war es nichts als Verschwendung wertvollen Papiers. Aber für so etwas könnte das doch ganz nützlich sein. Obwohl sie der Wölfin nur wenige Sekunden in die Augen geblickt hatte, empfand sie bereits warmherzige Freundschaft und Bewunderung, dass die Wölfin so alleine im Wald von dem lebte, was der Wald hergab.
''Und wo wir gerade bei einem so spannenden Thema sind, muss ich leider Thema wechseln'', sagte Papa amüsiert und zog einen Brief aus der Brusttasche seines schmutzigen Overalls. ''Hier, Tina, den habe ich heute im Briefkasten gefunden. Er ist für dich. Von einer Schulfreundin oder so.'' Er reichte ihr den Brief, fragte aber nicht, seit wann Tina Briefe von jemand anderes bekam als von den Großeltern. Das ging ihn nichts an.
Mit heißen Wangen vor Aufregung nahm Tina den weiß-gelblichen Umschlag in die Hand. Auf der Vorderseite stand: An Tina Falk, Mehlergasse 5, Kufern beim Kuferner Wald. Die Schrift kam ihr irgendwie bekannt vor. Neugierig drehte Tina den Brief um, fast schon erfreut. Natürlich, die ganzen anderen Kinder gingen sie nichts an, aber – anscheinend war sie doch nett genug zu einem von ihnen gewesen, um deren Interesse zu erwecken. Sie hatte sich immer solche Mühe gegeben, nicht allzu abweisend zu wirken. Aber als sie den Absender las, änderte sich ihre Laune schlagartig. Das stand schwarz auf weiß-gelblich:
Von: Miranda Blom
Paul-Federer-Str. 12
Kufern beim Kuferner Wald
Gott! Warum schrieb Miranda ihr einen Brief? Tina stand langsam auf und knirschte leise mit den Zähnen. Sie hatte keine Ahnung, was sie im Umschlag erwarten würde. Wüste Beschimpfungen, weil sie nicht immer supernett gewesen war? Oder was? Den Brief musste sie sich alleine durchlesen, und zwar in aller Ruhe. Also polterte sie die Treppe hoch zu ihrem gemütlichen Zimmer und legte sich auf ihr Bett. Durch das Fenster konnte man auf die Terrasse und auf die Straße gucken. Sie erkannte, dass ihre Eltern sich perplex ansahen, und sah Pan aufspringen und treu seinem Frauchen hinterherrennen. Kurz darauf hörte sie das Klickern von Krallen auf der altmodischen Holztreppe, dann wurde die Zimmertür von einer feuchten Schnauze aufgestoßen, und dann sprang er schon auf ihr Bett: Ein kleines, weiß-braun-schwarzes Fellknäuel, dass ihr freudig das Gesicht leckte. Tina lächelte.
''Hopp, Süßer.'' Sie klopfte neben sich auf das Bett, und sofort war Pan an der Stelle. Er entspannte sich sofort, denn wenn er in ihrer Nähe sein durfte, war alles okay. ''Na, dann wollen wir mal gucken, was die Klassentussi mit mir am Hut hat'', murmelte Tina und riss den Umschlag auf. Mit leisem Rascheln fiel ein Ausschnitt aus einer Meldung in der Zeitung heraus. Nanu? Was sollte das denn? Sollte das ein Scherz werden? Tina riss den Umschlag entzwei, und nun kam der eigentliche Brief zum Vorschein. In Mirandas geschwungener Blümchen-als-i-Punkte-Schrift stand da nur eine kleine Mitteilung:
Hi Naturgirl!
Du warst vor einer Woche am Donnerstag ganz schön sauer wegen mir, stimmt´s? Nun ja, ich geb´s ja zu, ich habe mich nicht mustergültig benommen. In diesem Sinne erstmal eine Entschuldigung. Und dann noch was: Was meinst du zu dem Zeitungsartikel? Vielleicht habe ich mich geirrt, aber es könnte ja etwas nützen. Hab ich aus einer Zeitung namens »Sonntagserleuchter« herausgeschnitten...süß, oder?
Bye bye,
Miranda
''Wie bitte?'', murmelte Tina. ''Die will mich tatsächlich gnädig stimmen? Das hätte ich nie gedacht. Und du, Pan?'' Ihr Vierbeiner grinste auf Hundeart und wuffte fröhlich, was wohl bedeuten sollte, dass es viel zu lange gedauert hätte, bis sein Frauchen endlich einsah, wie toll Miranda war. Tina schüttelte nur grinsend den Kopf und legte den Brief beiseite. Den würde sie sich ins Regal stellen, um sich zu vergewissern, dass Miranda diese Worte auch wirklich geschrieben hatte. Dann nahm sie den Zeitungsausschnitt zur Hand. Sie erwartete eine Szene mit irgendwelchen Topmodels oder sonst etwas. Aber stattdessen prangte da ein Bild von genau der Wölfin, die Tina im Wald gesehen hatte: Weiche Ohren, sanfte braune Augen, schönes, aber stumpf wirkendes Fell und ein nicht übersehbarer angeschwollener Bauch. Darunter sah man sogar die Zitzen, an denen die Kleinen trinken würden. Neugierig las Tina vor:
''Wölfin aus dem Zoo Iggeln von wildem Rüden gedeckt
(12.2.2011)
Mit der jungen Wölfin, die seit einigen Wochen mit ihrem dramatischen Fluchtversuch ganz Iggeln in Aufruhr versetzte und für Schlagzeilen sorgte, wurden in letzter Zeit mehrere Versuche unternommen, Welpen zu zeugen. Doch selbst der schwarze Prachtrüde Axel ließ sie völlig kalt. Als dieser aufdringlich wurde, trieb sie ihn mit Bissen zurück. Einige Wochen später hat es sich ereignet, dass man an einem Morgen ein großes Loch im Zaun ihres Geheges vorfand, in dem Wolfshaare sich verfangen hatten. Sofort verschloss man das Loch wieder. Nach einiger Zeit aber schwoll ihr Bauch und ihr Gesäuge deutlich an, und man vermutet, dass sie von einem frei lebenden Wolf Welpen erwartet. Sofort wurde nach diesem Tier gesucht, da ein Vater sehr wichtig bei der Aufziehung der Welpen ist. Man fand ihn aber nicht.''
''Wuff!'', rief Pan und legte eine Pfote auf Tinas Arm. ''Wuff!'' Tina lachte. Sie hatte ja gewusst, dass ihn die Erwähnung des Wortes ''Wolf'' verrücktmachen würde. Sie kannte ihn zu gut. Jetzt schnüffelte er prüfend an dem Zeitungsartikel und sah sein Frauchen dann mit schrägem Blick an. ''Jaja. Ich weiß, was du denkst: Die Wölfin ist ja im Wald! Aber der Artikel ist vom 12.2.2011, und heute ist schon der 17.3. Der nächste Wolfsartikel ist anscheinend noch nicht erschienen.'' Tina kraulte ihrem Hund den Nacken. Sie musste mit Miranda sprechen. Es war wirklich nervig, wenn die sie ständig bedrängte wegen der Wölfin. Sie wollte sicher von der Suche wissen, aber Tina wollte einfach nur ihre Ruhe. Trotzdem – es war nett von Miranda gewesen, ihr diese Zeitung zu schicken. Und jetzt wusste Tina eine Menge über ''ihre'' Wölfin. Sie stammte nicht auf Kufern, sondern aus dem nahegelegenen Ort Iggeln, und anscheinend lebte sie nun mit ihrem Partner in der Wildnis. Ein gespanntes Zittern durchlief Tinas Körper. Sie stand langsam auf und legte beides, den Zeitungsausschnitt und den Brief von Miranda, auf das Regal. ''Wir werden noch mehr suchen'', versprach sie Pan. ''Und wir werden die Wölfe finden. Auf jeden Fall. Top?'' Beschämt bemerkte sie, dass sie ein Wort in den Mund genommen hatte, das sie von Miranda kannte. ''Äh, ich meine, verstanden?''
Auf dem Schulweg fragte sich Tina andauernd, wo Miranda wohl wohnte. Sie kannte zwar die Paul-Federer-Straße, aber sie war erst einmal dort gewesen, als sie noch in der ersten Klasse war, um Miranda zu besuchen. Dieses eine Mal hatte ihr gereicht. Aber jetzt musste sie Miranda natürlich suchen, um ihr zu berichten. Irgendwie schämte sie sich für ihre gemeinen Gedanken gegenüber der Klassentussi. Unentschlossen schlenderte Tina zur Schule und machte eine Menge Umwege. Zum Glück war Kufern kein besonders großes Dorf und Tina war rechtzeitig losgegangen. Erst um 5 vor Acht beschloss sie, dass es jetzt Zeit wurde, zur Schule zu gehen, und eilte auf dem schnellsten Weg zum Ronald-Ricker-Gymnasium. Als es zum Unterrichtsbeginn gongte, raste sie die Treppe hinauf und wünschte sich Wolfsbeine, um die Treppe schneller hochspringen zu können. Zum Glück war die Lehrerin, Frau Mecker (sie war aber ganz nett), noch nicht da. Hastig ließ sich Tina auf ihren Platz in der zweiten Reihe sinken – und wäre fast wieder aufgesprungen.
Neben ihr saß normalerweise Susan, aber die war seit gestern krank. Tina war das egal. Sie und Susan verstanden sich nur einigermaßen gut und sie hatte, wie gesagt, in der Klasse keine Freunde. Aber jetzt war sie doch geschockt: Neben ihr saß statt Susan....Miranda. Mit einem breiten Grinsen blickte sie zu Tina hoch und konnte es sich nicht verkneifen, zu sagen: ''Na, du hast mich nicht erwartet, oder?'' Nein, Tina hatte es nicht erwartet. Sie wollte sich am liebsten woandershin setzen, aber schon erschien Frau Mecker.
''Nein, und ich hab dich auch nicht gebeten, dich neben mich zu setzen'', murmelte sie, während sie ihre Deutschsachen auspackte. Jetzt würde sie keine Sekunde Ruhe mehr haben, denn Miranda war die schlimmste Quatschtante der Klasse. Und bei der musste sie sich jetzt wohl bedanken...manche Sachen konnte man eben nicht ändern. ''Ähm...'' Tina holte tief Luft. ''Ich muss dir wohl danke sagen wegen dem Brief, den du mir geschickt hast.''
''Gute Idee!'', strahlte Miranda und wackelte mit den Händen. Tina fielen wieder die überlangen Fingernägel ins Auge und sie hätte sich am liebsten abgewandt. ''Aber das tu ich doch gerne. Was meinst du, wie er heißt?'' Sie meinte natürlich die Wölfin mit ''er''. Tina verdrehte die Augen. Wann verstand Miranda endlich, dass es eine Sie war? Wohl nie.
''Keine Ahnung, aber es ist mir auch egal, und jetzt sei bitte still. Es ist Unterricht.'' Tina wandte sich ab. Erfolglos.
''Nicht so verkrampft, Naturgirl. Du hast doch eh überall Einser. In deinem Zeugnis steht 'Ratscht nie', hab ich Recht?'', hakte Miranda nach. ''Wir könnten ihm einen Namen geben. Wie wär´s mit Justin Bieber?'' Sie gackerte los.
Tina gab keine Antwort. JUSTIN BIEBER! Am liebsten hätte sie Miranda den Hintern versohlt. Die arme Wölfin...aber sie schüttelte nur den Kopf und versuchte, sich auf den Unterricht zu konzentrieren und die Wölfin und die Tatsache, dass Miranda neben ihr lag, aus ihren Gedanken zu verdrängen. Schon blickte Fraz Mecker streng zu den beiden hinüber. Wenn die wüsste, dachte Tina. Wenn die wüsste, warum wir geratscht haben. Ich würde eine Eins bekommen.
Als die Schule endlich vorbei war, war Tina schrecklicher Laune. Miranda hatte die ganze Zeit gequatscht, aber es ging dabei irgendwann nicht mehr um die Wölfin, sondern um Superstars oder um den neuesten Nagellack. Tina schwirrte der Kopf. Sie wollte nur noch in den Wald, sich auf einen der Bärenfindlinge legen und erst einmal lange, lange schlafen. Und dann würde sie mit der Suche nach der Wölfin fortfahren. Ohne Miranda, vielleicht sogar einmal ohne Pan, aber Ruhe, Ruhe, Ruhe! Sie hatte die ganze Zeit über die Wölfin nachgedacht, wegen dem Namen. Es war klar, wenn sie sich mit ihr anfreunden würde, dann brauchte das Tier einen vernünftigen Namen, bei dem man sie rufen konnte. Aber ihr fiel keiner ein, der so schön und bescheiden gleichzeitig klang, wie die Wölfin es war. Vermutlich gab es keinen.
Nachdem sie eine Weile mit der Schultasche auf dem Rücken gewandert war, fand sie die Bärenfindlinge und atmete auf. Puuh. Noch einen Tag mit Miranda überstanden. Seltsam, dass die anderen aus der Klasse Miranda so anhimmelten, Tina jedenfalls würde sie bei der nächsten Gelegenheit auf den Mond schießen. Aber jetzt war sie weg. Und Pan war nicht dabei, was Tina eigentlich Leid tat, denn ihr Hund hatte sie immer besänftigt, wenn sie wütend war. Aber sie wollte einfach nur in den Wald, als sie von der Schule losgegangen war. Ihre Eltern machten sich nie Sorgen, sie kannten ja ihre Tochter. Tina lächelte leicht bei dem Gedanken an Pan und warf den Schulranzen unachtsam ins Gras. Um den würde sie sich später kümmern. Dann kletterte sie auf den größten Bärenfindling (Tina nannte ihn gern ''Grizzlyfindling''), legte sich auf das flache Gestein und tastete mit der Hand darüber. Sie fühlte die Rauheit und Wärme des sonnebeschienenen alten Felsens und fühlte sich automatisch geborgen. Ohne noch weiter über Stress nachzudenken, schloss sie die Augen und musste wohl eingedöst sein.
Jedenfalls wachte sie auf, und das war der Beweis dafür, dass sie geschlafen hatte. Über ihr im Geäst einer Fichte schäkerte ein Häher und flatterte empört über irgendetwas mit den Flügeln. Nanu? Was war jetzt schon wieder los? Müde rappelte Tina sich auf, drehte sich um – und erstarrte. Ganz in der Nähe, in der Nähe vom Grizzlyfindling, war graubraunes Fell zu erkennen. Leise Pfotenschritte waren nun auch zu hören. Tina holte tief Luft, ihre Wangen röteten sich Vor Freude, und sie legte sich flach auf den Stein, um die Wölfin – denn sie war es – zu beobachten. Das Tier schien den Menschen nicht bemerkt zu haben und schlich misstrauisch um Tinas Schulranzen herum, als wäre der ein lebendiges Tier. Ihre Lefzen waren zurückgezogen und gaben den Blick auf die tadellos weißen, messerscharfen Zähne frei. Tina schien es, als wäre die Wölfin seit ihrem letzten Zusammentreffen noch etwas umfangreicher geworden.
Erst jetzt fiel dem Mädchen auf, dass die Box mit ihrem Pausenbrot – Semmel mit Salami, die Tina am besten schmeckte – aus dem Ranzen ins Gras gekullert war und dort nun offen lag. Wölfe hatten eine gute Nase. Tina konnte den Hunger der Wölfin geradezu spüren, denn es war nicht leicht, im Wald Beute zu finden, wenn man es nicht schon von Klein auf gewohnt war. Und mit Welpen im Bauch brauchte die Wölfin doppelt so viel Beute wie sonst. Aber ihre Scheu vor den Menschen war so stark, dass die Wölfin sich nicht an das Salamibrot heranwagte. Sie schlich in immer kleineren Kreisen um die Box herum, berührte sie mit der Nase und sprang dann weg, als hatte sie Angst, die Box würde auf sie losgehen. Tina betrachtete die Szene fasziniert. Wenn sie sich doch nur Notizen machen könnte! Nach einer Weile sprang die Wölfin abrupt nach vorne. Ihre Kiefer schlossen sich um das Brot, und Tina dachte wehmütig an die leckere Salami, die sie auch gerne gegessen hätte. Dann war die Wölfin mit einem Satz am anderen Ende der Lichtung und begann, das Salamibrot hastig zu verschlingen. Es ging sehr schnell, schon verschwand der letzte Happen in ihrem Maul und sie leckte sich die Schnauze. Anscheinend hatte ihr das Brot geschmeckt.
Und dann, kurz, bevor sie im Schatten des Waldes verschwand, blickte sie sich um, und ihre Augen trafen wie das letzte Mal auf Tinas. Eine Weile blickten die beiden sich an. Wolf und Mensch. In den Augen der Wölfin leuchtete so etwas auf die Freundlichkeit, dann war sie weg, und nur noch die Zweige eines Busches wippten. Tina starrte ihrer neuen ''Freundin'' nach und lächelte leise. Sie wusste jetzt, wie sie die Wölfin nennen würde. ''Ich werde dich Dakota nennen'', flüsterte sie. ''Auf indianisch bedeutet das 'Freundin'.''
''Wenn willst du Dakota nennen?!'', fragte eine laute Stimme und es raschelte im Gebüsch. Tina fuhr herum und blickte in ein schmales, blasses Gesicht. Die blonden Haare, die himmelblauen Augen... unverkennbar. Na toll!
''MIRANDA!'', rief sie aus. ''Was sollte DAS denn werden?'' Sie fühlte, wie ihr Kopf heiß wurde vor Zorn, und glitt schnell und elegant vom Grizzlyfindling herunter. Dieses Mädchen hatte sie in einem wichtigen und schönen Moment gestört und jetzt war die ganze Stimmung dahin. Tina hätte weinen und wüten können. Ich flipp aus, merkte sie. Ruhig bleiben... ''Das? Ach, nichts, ich war nur auf der Suche nach dir.'' Miranda lachte nervös und rieb sich die Hände. ''Du bist doch nicht etwa böse, Naturgirl, oder? Du hast deinen Füller in der Schule vergessen. Ich wusste sofort, wo du zu finden bist.''
''Verdammt!'', entfuhr es Tina. Sie knirschte mit den Zähnen. ''Gib mir den Füller – und verschwinde! Das ist so etwas wie Ruhestörung, was du da tust, hast du daran schon gedacht?'' In ihrer Wut war sie froh, dass Pan nicht da war, um sich auf Mirandas Seite zu stellen.
''Ach kooommm...'' Miranda machte ein enttäuschtes Gesicht. ''Ich dachte, wir könnten uns noch ein bisschen über den Wolf unterhalten. Also sag schon, wen nennst du jetzt Dakota?''
''Die Wölfin'', grummelte Tina und lief hastig durch das Gras zu ihrem Schulranzen. Warum war Miranda jetzt aufgetaucht? Warum? Es war gerade so schön gewesen. ''Danke für den Füller. Ich muss nach Hause. Meine Eltern warten und ich muss was zu Mittag essen.''
''Warte noch!« Miranda sprang auf und trabte neben Tina her. Es war ja ein Alptraum! ''He, Tin, warte, hast du den Wolf gesehen? Als ich gekommen bin, ist er gerade im Gebüsch verschwunden! Ach ja, es ist eine sie. Was denkst du, wann sie die Welpen kriegt? Können wir da dabei sein? Sag schon, Naturgirl! Du nervst langsam. Du sagst nie etwas, und wenn, dann ist es Schmarn.''
''Ja, keine Ahnung, nein'', beantwortete Tina der Reihe nach Mirandas Fragen. So rund, wie die Wölfin aussah, musste sie schon in wenigen Tagen Welpen bekommen. Aber Menschen bei der Geburt dabei? Miranda ging es wohl nicht mehr ganz gut. Menschen verscheuchten die Wölfe doch nur, und die Wölfin war überhaupt nicht Mirandas Angelegenheit. Das ging nur Tina etwas an! Aber klar, dass sich die Klassentussi dazwischendrängen musste. Sie ertrug es ja nie, wenn sie nicht im Mittelpunkt war.
''Schön.'' Miranda blieb etwas perplex stehen. ''Na dann, ähm, bis Morgen.''
''Auf Nimmerwiedersehen'', murmelte Tina hoffnungsvoll, sagte dann aber auch lauter: ''Ja, tschüss.''
''Bye, Naturgirl!'', flötete Miranda und bog dann in einen anderen Weg ein. Tina seufzte erleichtert. Miranda war sie also schon mal los....aber irgendetwas wollte Miranda doch von ihr! Das mit dem Füller stimmte zwar wirklich, aber Miranda würde sich nie die Mühe geben, in den Wald zu gehen, wenn dahinter nicht noch etwas anderes steckte. Etwas stimmte hier nicht, mit Miranda war etwas seltsam. Aber das musste Tina ja nicht interessieren. Mit schnellen Schritten schlug sie den Nachhauseweg ein. Ihr Ranzen hüpfte ihr auf den Schultern. ''Dakota'', flüsterte sie vor sich hin. ''Dakota, meine Freundin...''
Und wie es weitergeht, erfahrt ihr im zweiten Kapitel.
Clivia,11 Jahre Autor/in aus München
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Der Karneval der Tiere
Es waren einmal drei Hasenkinder und sie wolten immer Karneval feiern. Der Bär hatte immer keine Zeit. Die Kinder waren sehr wütend. Dann hatten sie die Kinder der Wölfen gefragt und diese wollten mitmachen. Die Hasenkinder waren fröhlich. Dann haben alle Kinder weiter gesucht. Dann haben sie die Kinderfuchse gefragt und siee haben ja gesagt und sie sind auf die Suche gegangen. Dann haben sie die Biberkinder gefragt und dann haben sie ja gesagt. Sie haben die Dekoration aus dem Wald mit genommen und sie haben die Eltern um Hilfe gebeten und die Eltern haben ja gesagt. Sie waren alle fröhlich und tanzten und es ist dann der karneval zu Ende gegangen. Sie sind dann alle schlafen gegangen.
Liebe Grüße von Weronika
weronika,7 jahre Jahre Autor/in aus frankfurt oder grund schule Mitte
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Das Halsband der schwarzen Katze
(erst ab 9 Jahren)
Es war ein eisiger Tag im Herbst. Der Regen fiel dünn, aber stetig vom Himmel und bedeckte die Gassen des Dorfes. Der Himmel war grau-schwarz und wolkenverhangen. Blitze zuckten über den Himmel und Donner grollte über das Dorf hinweg wie eine riesige, bedrohliche Welle. Niemand war in den regenplätschernden, düsteren Gassen unterwegs. Alle Bewohner des kleinen Dorfes waren zuhause, einige schliefen schon – es war ja auch schon 6:30 Uhr abends. Nicht einmal Tiere ließen sich blicken. Die Straßenhunde, die sonst auf Futtersuche durch die Straßen stromerten, waren wie vom Erdboden verschluckt und auch von den verwilderten Katzen, die oft auf Hausdächern und Balkonen hockten, fehlte jede Spur. Es war, als hätte sich alles Leben im Dorf zurückgezogen, in Erwartung etwas Furchtbaren.
Luja lag auf ihrem Bett, die Hände an den Schläfen, und las in ihrem Lieblingsbuch. Es hieß “Spuk im Bauernhof” und war in Lujas Augen einfach nur toll. Sie bemerkte nichts von der unheimlichen Atmosphäre draußen, so spannend war ihr Buch. Es enthielt viel Witz, war aber auch schrecklich spannend geschrieben. Als es blitzte, zuckte Luja nicht einmal zusammen, auch der darauffolgende Donnerschlag zog wirkungslos an ihr vorbei. In ihrer kleinen, behaglichen Wohnung herrschte Stille, nur der alte Golden Retriever-Hund Fellow lag am Boden neben Lujas Bett und bellte jedes Mal laut, wenn es blitzte oder donnerte. Und das machte Luja schon Sorgen, denn Fellow war wesensfest, das heißt, er hatte keine Angst vor Lärm und Blitzen. Bei jedem anderen Regen oder Gewitter schnarchte er am Fußende ihres Bettes, als wären die Blitze Sonnenlicht, in dem er so gerne döste, und die Donner das Schlaflied, das Luja ihm als Welpe immer vorgesungen hatte. Aber dieses Mal war Fellow fürchterlich nervös. Er scharrte mit den Pfoten, bellte das Fenster an und wechselte immer wieder Position. Ab und zu erhielt er von einem anderen Hund aus dem Dorf Antwort und wurde nur noch nervöser. Winselnd stupste er sein rothaariges Frauchen an. Warum reagierte sie denn nicht? Schließlich griff er zu einer Notlösung und nahm Lujas Buch ins feuchte Maul. Sofort blickte Luja auf.
“Fellow!”, sagte sie streng. “Was soll das? Aus!” Ihr Hund war ihr bester Freund neben Kati, aber wenn er ihre Sachen vollsabberte oder sonst beschädigte, konnte sie ihm tagelang böse sein. Fellow wusste das. Gehorsam gab er ihr das Buch zurück. Luja seufzte, trocknete es an ihrem T-Shirt und kraulte Fellow die Ohren. “Dicker, was ist los?”, fragte sie nun ein wenig besorgt. Immerhin sagt man ja von Hunden, sie hätten einen “siebten Sinn” und hätten es im Gefühl, ob Gefahr drohte. Luja glaubte das gern. Sie war eingefleischte Hundeliebhaberin. Fellow bellte erneut, als es blitzte, dann winselte er seinem Frauchen zu und wollte ihr ganz eindeutig etwas sagen. Luja sah ihm stirnrunzelnd zu, wie er durch das Zimmer lief und schließlich ihr Handy aus ihrem Schulranzen angelte. Schon wollte sie wieder “AUS!” rufen, als er es in ihren Schoß fallen lies und bedeutungsvoll knurrte. “Du willst, dass ich jemanden anrufe?”, fragte Luja. Ihr Hund bellte erfreut und wedelte aufgeregt mit dem Schwanz. Also wählte Luja die Nummer ihrer besten Freundin Kati.
Eine Weile ging niemand dran. Fellow beobachtete sein Frauchen gespannt, jede Bewegung. Luja wollte schon auflegen, als sich eine vertraute Stimme meldete: “Katharina Gomman?”
“Hi Kati, ich bins, Luja.” Luja lächelte Fellow an. Dieser wedelte freudig mit der Rute.
“Lu!”, Katis Stimme klang erleichtert, als hätte sie jemand anderes erwartet. “Ich dachte schon...ach, ist ja auch egal. Was ist?”
“Nichts. Fellow ist so nervös und wollte, dass ich dich anrufe. Irgendetwas ist seltsam, meinst du nicht?” Luja wusste, dass Kati die einzige war, die das verstehen würde. Sie warf einen Blick auf die düstere Straße unter dem Haus, die sonst so freundlich und uhrig war.
“Du meinst, die Stimmung im Dorf?” Es war, als könnte Luja Kati durch die Leitung nicken sehen. “Oh ja. Niemand traut sich aus dem Haus und nirgends brennt Licht. Es ist mir unheimlich gewesen, weißt du, Lu, ich dachte, der Anruf wäre auch so was...”
“Quatsch. Wer sollte denn anrufen? Aber ehrlich gesagt, mir war auch gruselig. Ich hab mich mit meinem Buch ´Spuk auf dem Bauernhof` abgelenkt.” Luja sah zu Fellow, der den Kopf auf ihr Knie gelegt hatte und ihre Jeans vollsabberte, sagte aber nichts zu ihm.
“Toll, ein Spukbuch – genau das Richtige, wenn man sich gruselt”, lachte Kati. Luja musste lächeln. Ein Gespräch mit ihrer BFF heiterte sie sofort auf.
“Ich weiß nicht. Traust du dich aus dem Haus?”, fragte sie mit leicht ironischem Unterton. Es war natürlich ein Witz gewesen, aber seltsamerweise nahm es Kati sehr ernst.
“Wieso denn nicht?”, fragte sie aufgebracht. “Es ist doch nur ein Gewitter. Du etwa nicht?”
“Doch, natürlich. Aber Fellows Begleitung ist mir lieber als allein.”
“Mir auch, Lu.”
“Wollen wir uns treffen?”, erkundigte Luja sich. Es war die Frage, die sie immer stellte, wenn ihr gerade langweilig war. Aus der Leitung kam ein Blasen, wie ein schneller Atem. Hatte Kati wirklich Angst? Nach einer Weile ertönte ein sehr, sehr zögerliches “Na gut. Bin in 5 Minuten in der Gilbert-Hemmer-Straße 10, ist das in Ordnung?” Luja wollte Kati nicht auslachen. Aber auch ihr kribbelte der Rücken, wenn sie nach draußen blickte. Fellow bellte, und Luja meinte, etwas wie Zustimmung daraus zu hören. Ihr wurde klar, dass der Hund etwas wusste, was sein Frauchen nicht wusste. “Sicher, ich komme. Bis sofort, Kati!” Sie legte auf und ließ sich dann langsam neben Fellow auf den Boden sinken. “Und? Ist das, was du willst, Dicker? Ja?” Fellow knurrte ungeduldig und tappte zur Tür. “Ich mach ja schon!”, schimpfte Luja, stand auf und streifte sich ihre Regenstiefel an. Dabei fiel ihr Blick auf die Uhr auf dem Flurschrank: 8:10 Uhr. Ob sie so spät und noch dazu bei solcher Stimmung da draußen rausgehen sollte? Aber Fellow sah sie bittend an, und wie immer tat sie, was er sich wünschte. Ihre Mutter saß in der Küche und sortierte Teeblätter. “Ich geh raus, Mum. Bald wieder da”, rief Luja ihr zu, während sie in ihre Jacke schlüpfte, und lief dann zur offenen Wohnungstür.
Kurze Zeit später stand Luja im strömenden Regen am Rande des Dorfes. Fellow stand neben ihr und schüttelte sich ab und zu. Wo war Kati? Sie sollte längst da sein. Luja machte sich allmählich Sorgen um sie und versuchte, ihr Buch “Spuk auf dem Bauernhof” aus ihren Gedanken zu verdrängen, denn das hätte sie beim Anblick der Gilbert-Hemmer-Straße 10 nur aufgeregt: Das Grundstück sah aus wie ein altmodischer Bauernhof und hatte sogar einen Stall. Hier hatte Luja als jüngeres Kind im Sommer oft gespielt, Verstecken und Ochs-am-Berg ging dort am besten. Aber jetzt, mit 11, tat sie alles, um das alte Haus nicht anschauen zu müssen. Stattdessen blickte sie auf Fellows nasses Fell. Wo blieb nur Kati? Wenn ihr etwas passiert, ist das alles meine Schuld, dachte Luja mit mulmigen Gefühl im Bauch. Und so wartete sie. Es war bereits Viertel vor Neun, wie die Kirchturmuhr anzeigte. Und immer noch war nichts von Kati zu sehen. Fellow war noch unruhiger als Luja, aber vermutlich nicht wegen Kati. Er zerrte an der schwarzen Lederleine, die Luja an einen Laternenpfahl gebunden hatte, in die Richtung des Bauernhofes Gilbert-Hemmer-Straße 10. Luja versuchte, ihn nicht zu beachten. Ihr Unwohlsein stieg mit jeder Sekunde.
“Buuuuh!”, machte es plötzlich im Bauernhof. Luja fuhr auf und wurde fast einen halben Meter größer. Ihre Haare sträubten sich. In einer einzigen Bewegung fuhr sie hoch, wirbelte herum und rannte rückwärts. Klar, das war feige von ihr, denn “Buuuh” ist für gewöhnlich nicht der Laut, den man von einem Geist oder Monster oder Zombie oder Vampir oder sonst von etwas hört, aber der Schreck war so groß, dass Luja das total vergaß. Fellow nicht. Er jaulte freudig auf, ruckte an der Leine...und war frei. Die Leine war kaputt. Durchgerissen. Und der Golden-Retriever-Rüde lief schwanzwedelnd auf den Bauernhof zu. Lujas Herz begann, schneller zu schlagen, und laut rief sie: “FELLOW!!” Aber er hörte nicht. Was blieb Luja übrig? Sie wollte ihren Hund nicht alleine lassen, also rannte sie ihm hinterher zum Haus. Fellow sah sich kurz zu ihr um und wedelte mit der Rute, bevor er weiterlief. Er überquerte den verwilderten Rasen und dann....dann lief er an dem Bauernhof vorbei, Richtung Scheune, die daneben stand. Luja rutschte aus und fiel in den Matsch, aber sofort sprang sie wieder auf. Sollte sie Fellow weiter folgen? Und dabei von dem, was da in dem Bauernhof lauerte, überfallen und womöglich getötet zu werden? Oder Fellow seinem Schicksal überlassen und Reißaus nehmen?
Die Entscheidung wurde ihr abgenommen: Plötzlich ertönte leises Lachen aus der Scheune, und Fellow tauchte auf. Neben ihm war Kati. Sie kicherte verhalten. Bei ihrem Anblick fiel Luja die Uhrzeit wieder ein und wie sie und Fellow gewartet hatten – nur, um sich erschrecken zu lassen? Wie nett. Sie blickte auf die Kirchturmuhr: 9:00 Uhr. Eine Viertelstunde hatten sie totgeschlagen, Kati drinnen, Luja draußen. Gott, war das spät, und der Spaß war Luja vergangen. Sie wischte sich die Hände an der Hose ab und schlenderte betont lässig auf ihre Freundin zu. Innerlich kochte sie vor Wut. Fellow ging es ganz anders: Er umtanzte Luja freudig und leckte Kati immer und immer wieder die Hand. Luja seufzte. Na gut, sie wollte auf Fellow hören. “Hi, Kati. Was sollte DAS denn gerade?!”, fing sie nicht allzu friedlich an. Kati hob die Hände. “Beruhig dich. Ich wollte dich nicht so erschrecken. Aber es ist ein perfekter Abend für so etwas, oder?” Da hatte sie mal wieder Recht, musste Luja zugeben. Aber sie war auch so schon schreckhaft genug gewesen. Jetzt die nächste Frage, die ihr auf der Zunge lastete.
“Sag mal, Kati. Warum ausgerechnet die Gilbert-Hemmer-Straße?”, fragte sie. Kati setzte sich ihre Mütze auf und schwieg erst, dann sagte sie leise:
“Kam mir so. Weißt du noch, wie wir hier als Kindergartenkinder gespielt haben?”
“Und als Grundschüler”, fügte Luja hinzu. “Ja, hier haben wir uns oft getroffen. Aber warum kommst du erst jetzt darauf, dass es ganz ´schön` sein könnte, sich hier zu treffen? Gerade, nach dem ich dir von meinem Buch erzählt habe...”
“Eben deswegen. Ich dachte, es wäre spannend, den Bauernhof einmal ganz zu erforschen, bei Nacht.” Kati hauchte sich auf die kalten Hände und sah Luja erwartungsvoll an. Natürlich hatte diese keine Angst. Aber sie fragte sich dennoch, warum Kati genau auf diesen Bauernhof gekommen war, es gab noch andere Bauernhäuser und Gutshöfe, die man erkunden könnte. Aber sie schwieg in diesem Punkt. “Können wir machen. Aber ich trenne mich nicht von Fellow”, fügte sie rasch hinzu. Bis jetzt waren Erkundungsaktionen nämlich immer so abgelaufen, dass die Freundinnen und Fellow sich in Trupps aufteilten und das “zu erkundende Objekt” an verschiedenen Seiten erkundeten. Der Trupp, in dem Fellow war, war natürlich am sichersten. Luja hatte das nicht vergessen und auch Kati nicht, denn sie schnaubte. “Ach komm!”
“Nein.”
“Bitte!”
“Nee.”
“Na gut. Dann gehe ich eben allein.” Katis Blick verdüsterte sich, aber sie wirkte entschlossen. “Nur eine Bedingung, wenn ich bis...sagen wir....” Ihr Blick huschte zum Kirchturm. Luja tat es ihr nach, es war 10 nach Neun. “...10:00 Uhr nicht draußen vor dem Haus aufgetaucht bin, schickst du Fellow auf die Suche nach mir. Und komm dann bitte mit, ja?” Luja blinzelte überrascht. Seit wann war ihre Freundin so ängstlich? Aber ihr ginge es alleine wohl schlimmer. Sie nickte. “Aber das gleiche gilt für mich, wenn ich und Fellow nicht auftauchen um zehn, dann rufst du nach Fellow oder rufst meine Eltern”, setzte Luja die Bedingung. Kati nickte und sie schwiegen eine Weile. Nur Fellows Hecheln ertönte.
“Bereit?”, sagte Kati schließlich und richtete sich auf. Luja nickte entschlossen ihrer Freundin zu.
“Bereit.”
Luja und Kati liefen Hand in Hand in den Bauernhof hinein. Es war stockdunkel und totenstill. Lujas Herz begann, so schnell zu klopfen wie der Regen, der gegen die zerbrochenen Fensterscheiben prasselte, und unbewusst drückte sie Katis Hand fester. Es roch nach modrigem Holz und Staub. Irgendwo ertönte ein Flattern. War es eine Fledermaus? Oder etwas anderes? Auf dem Boden lag ein mit einer dicken Staubschicht bedeckter persischer Teppich. Vorsichtig betraten die Mädchen ihn. Eine einsturzgefährdet aussehende Stiege führte in die oberen Räume, eine hölzerne Tür in die Küche gleich nebenan. Kati holte tief Luft und Luja sah sie an.
“I-ich geh dann mal. Du gehst o-oben, j-ja?”, stammelte Kati mit schriller Stimme und wies auf die Stiege. Ein unnatürliches Licht kam aus den oberen Räumen. Luja griff in Fellows dichten, warmen Pelz und betrat die unterste Stufe. Nichts geschah. Spuk gibt es gar nicht, dachte sie und sagte zu Kati: “Sicher, dass du nicht nach oben willst?” Aber diese war bereits in Richtung Küche verschwunden. Oh Gott, wenn ihr bloß nichts passierte. “Viel Glück”, rief Luja ihrer Freundin noch nach. Ihre Hand klammerte sich krampfhaft an ihren geliebten Hund, der die Stiege hinaufblickte und leise knurrte. Das war schonmal ein wunderbares Vorzeichen. Luja lief die Treppe schnell hinauf. Sie wollte das hinter sich bringen. Fellow blieb dicht neben ihr.
Es war still, als sie schließlich am oberen Ende der Treppe ankamen. Ein Blitz erhellte das Geschehen, und Luja schrie auf, als ihr bewusst wurde, dass große Teile des Daches fehlten. Natürlich, der Bauernhof war ja unbewohnt, aber Luja fand das nicht gerade vertrauenserweckend. Fellow bellte laut. Das zitternde Mädchen griff auf das letzte Bisschen Mut zurück, worüber sie verfügte, und ging weiter. Hier war alles ein großer Raum, wie eine Dachkammer, nur, dass sich ein großes, aus Buchenholz gezimmertes Bett darin befand, zusammen mit einem Kleiderschrank, dessen Türen aus den zerbrochenen Angeln hingen. Es roch muffig und stark nach Mottenkugeln. Aber das, was Luja beunruhigte, war die seltsame Stille. Fellow schien es genauso zu empfinden, denn er winselte und legte die Ohren an. Luja wollte wieder runter. Das hier müsste sie alles doch gar nicht machen. Es war keine Mutprobe oder sonst ein Quatsch, sie durfte jederzeit wieder runter und raus gehen und dort auf Kati warten. Vielleicht war Kati schon wieder hinausgegangen. Sie drehte sich um und lief mit schnellen Schritten auf die Treppe zu, als plötzlich Fellow warnend zu bellen begann, und eine sanfte Stimme, die aus allen Ecken des Zimmers gleichzeitig zu kommen schien, sagte:
“Wohin so eilig?”
Kreidebleich im Gesicht drehte sich Luja um. Sie erwartete zumindest einen Basilisken, aber da war niemand. Sie sah zu Fellow, der zu lautem Knurren überging, und wiederholte verdutzt: “Äh...wie bitte?” Natürlich erwartete sie keine Antwort. Darum fuhr sie zurück, als die sanfte Stimme wiederholte: “Wohin so eilig?” Luja stolperte rückwärts und fiel auf ihren Po, was furchtbar weh tat, aber es war ihr egal. Ihr Herz raste so schnell, dass es sich anhörte wie ein Summen von einem dicken Hummer, und das Blut schoss ihr in den Kopf. Ihr Atem ging schnell. War das das Ende? Wer war das, der da mit ihr sprach? Fellow bellte laut, traute sich aber nicht vor, um seinem Frauchen zu helfen. Luja schloss die Augen. Die Stimme kehrte wieder, diesmal mit gehässigem Unterton: “Na, na, na. Die Kinder von heute sind aber auch zu unhöflich. Man begrüßt seinen Gesprächspartner, junge Frau!”
“Äh-äh, hallo”, stammelte Luja. Langsam blickte sie auf. Aber sie sah nichts, bis auf Fellow, der sich Richtung Treppe geflüchtet hatte. Warum lief er nicht weg? Er wollte sein Frauchen nicht alleine lassen, man las es in jeder seiner Gesten. Andererseits hatte er zu viel Angst, um ihr zu helfen. Luja hatte dennoch das Gefühl, dass Fellow etwas wusste, wovon sie keine Ahnung hatten. Er war den ganzen Tag schon so nervös gewesen, als wüsste er, dass ihm etwas bevorstünde. Wenn Luja gewusst hätte, was hier auf sie zukam...sie hätte Kati nie angerufen. Wo steckte Kati überhaupt? Hatte sie nicht die Stimme oder Fellows Gebell gehört? Nicht das Krachen von Lujas Aufprall? Oder war sie längst geflohen?
“So ist es besser, kleines Mädchen”, sagte die sanfte Stimme spöttisch. “Und nun...oh, du weißt noch nicht, mit wem du es zu tun hast? Tz, tz, tz. Man nennt mich Tanoira. Und mit wem habe ich die Ehre?” Ein saugendes Geräusch ertönte, und eine kleine, hagere Gestalt löste sich aus den Schatten. Luja dachte, sie müsste sterben, aber es war nicht die Urheberin der Stimme, sondern nur eine der zahlreichen Straßenkatzen des Dorfes, die ein wenig eilig auf Luja, Fellow und die Treppe zulief. Ihr Fell war schwarz wie die Nacht und um ihren Hals glänzte etwas Goldenes. Luja dachte, die Katze würde verschwinden, aber sie blieb aufrecht und mit zuckendem Schwanz vor Luja stehen. Ihre Augen waren gelb-weiß wie der Mond.
“I-i-ich bin L-Luja...”, stammelte sie und starrte die Katze wie gebannt an. War das Tanoira?
“Hör auf, mich so anzuglotzen”, sagte die sanfte Stimme. Es war tatsächlich die Katze, die sprach, obwohl ihr Maul fest geschlossen blieb. Was war hier los? Katzen, die sprechen...
“Ach, du bist eine Katze?” Luja sammelte ihren Mut zusammen und blickte der Katze herausfordernd in die Augen.
“Natürlich. Das ist doch der Grund, weshalb du diese Nacht hier bist”, kam die Antwort. Luja lief es eisig den Rücken hinunter.
“Was hast du mit mir vor?!”, rief sie aus und sprang hektisch auf die Füße. Fellow bellte erneut und musterte die Katze mit gesträubtem Nackenfell, aber diese schenkte ihm kaum Beachtung. Ihr Blick ruhte auf Luja.
“Hiergeblieben! Wirst du wohl dableiben. Es gehört sich nicht, wegzuspringen wie ein junges Reh. Aber was Manieren betrifft, hat jeder wohl seine eigenen Vorstellungen.” Die Katze rückte näher. Langsam wich Luja zurück, bis sie Fellows Schnauze in ihrem Rücken spürte. “Was ich mit dir vorhabe? Nichts, gar nichts. Aber ES soll geschehen, ES soll geschehen!” Die Augen der Katze hatten einen irren Glanz. “Noch heute Nacht wird die Herrschaft meines edlen Geschlechtes wieder zum Leben erwachen und die Herrschaft der Ropäer wird im Nichts schwinden!”
Luja zitterte wie ein Blatt. Tanoira war verrückt. “Und was habe ich damit zu tun?!”
“Nichts, sagte ich doch, nichts.” Die Katze beruhigte sich. “Ich habe einige treue Informanten...” Ihre Augen huschten zu Fellow und ein affektiertes Lächeln huschte über ihr Antlitz. Luja wirbelte herum und schubste den Hund von sich.
“FELLOW!!?”, schrie sie auf. Ihr Hund, ihr bester, treuester Freund, mit dem sie so viele Abenteuer bestanden hatte, war ein Verräter? Das wollte sie nicht glauben. “Nein...nein...” Fellow winselte bekümmert und schlich an ihr vorbei, zu seiner Herrin. Tanoira. Luja presste die Lippen aufeinander, sah zu, wie ihr Hund sie Schritt für Schritt mit hängender Rute verließ, und versuchte, die Tränen zurückzuhalten. Er war die ganze Zeit ein Verräter gewesen. Er hatte den ganzen “Ausflug” heute iniziiert, um seiner Herrin willen. Wegen ihm würde Luja sonst etwas passieren. Die ganze Zeit hatte er für Tanoira gearbeitet und es so gut versteckt. Er hatte so getan, als wäre er selbst erschrocken, er hatte gelogen! Und dabei hieß es, Hunde könnten nicht lügen. Luja ballte die Fäuste. Fellow drehte sich um und versuchte, ihr die Hand zu lecken, aber sie zog die Hand weg. “Geh, du Monster!”
“Aber nein!” Tanoira blickte sie empört an. “ Hör sofort auf mit dem Theater, Kind. Dein Hund kann nichts dafür.”
“Wie bitte?” Luja zitterte. Ob vor Zorn oder vor Angst, wusste sie nicht.
“Er kann nichts dafür”, sagte Tanoiras sanfte Stimme. “Hörst du schlecht? Er ist mein Sklave. Es würde schlecht mit ihm ausgehen, wenn er mir nicht gehorchen würde. Das heißt”, berichtigte die schwarze Katze mit genüsslichem Schnurren, “einer meiner Sklaven.”
“Du hast noch mehr Hunde ´versklavt`?”, fragte Luja. “Wen? Weshalb?”
“Weil ich sie brauche”, lautete Tanoiras Antwort. Die Katze setzte sich und strich sich über die Schnurrhaare. “Und willst du wirklich all diese albernen Hundenamen wissen? Tasso, Rexi, Prince? Lou? Maja? All diese lächerlichen Namen...Mausi, tz.” Die Katze lachte schallend. “Seit Uhrzeiten werden Hunde und Katzen von den Menschen unterschätzt und als Kuscheltierchen missbraucht. Ich habe das früher nie gewusst.”
“Aber du bist doch eine Katze!”, platzte Luja heraus.
“Nein. Nicht schon immer. Das ist eine lange Geschichte. Und wenn man bedenkt, ich habe sie noch niemandem erzählt.” Die Katze schnurrte amüsiert. “Ich habe gerade Lust dazu. Also, pass auf: Geboren wurde ich in einem Bauernhaus, Gilbert-Hemmer-Straße 10, um genau zu sein. Oh ja, du brauchst so nicht zu gucken, Kind, dort wurde ich geboren. Ich wuchs heran und hatte ein ganz normales Leben, begleitet von einem Hund namens Bilbo.” Sie kräuselte angeekelt das Maul. “Mir war klar, dass Hunde niedere Tiere sind, schon seit ich Bilbo kannte. Sie brauchen einen Herren. Sie sind die Diener von jedem, der ihnen etwas befiehlt.”
“Stimmt nicht...”, wollte Luja widersprechen, aber das Wort blieb ihr im Halse stecken.
“Irgendwann mit 14 Jahren war ich mit Bilbo, der inzwischen schon sehr alt war, spazieren. Wir schlenderten durch die Gassen, als er plötzlich laut zu bellen anfing. Ich blieb stehen und fragte, was los war, aber er war ein Hund, und Hunde können nicht sprechen. Am Boden lag ein goldener Streifen Leder, wie ein Halsband für ein kleines Tier. Eine Katze vielleicht. Und daneben lag ein Zettel, worauf geschrieben stand:
´Dieses Halsband, sein Aussehen mag noch so fein sein
es ist gefährlich bis zum Tod
und berühr es nicht, Fremder, lass es sein
es stürzt dich in große Not.
Die erste, die es einst benutzt, wird sein
ein Mädchen, nicht gerade klein
und sie wird die Herrin der Hunde sein
oh, Trauer ist im Herz mein.`
Das war reichlich seltsam, aber ich hob das Halsband auf. Ja, Kind, hör auf, so zu glotzen, ich mag es nicht, angestarrt zu werden. Es war wirklich das Halsband, das ich um den Hals trage. Ich fasste es dennoch an...legte es mir um den Hals...und plötzlich war ich eine Katze. Bilbo winselte. Was danach kam, will ich dir nicht erzählen, aber ich merkte, keine normale Katze zu sein. Ich war die erste, die durch dieses Halsband verwandelt wurde. Und es gibt auf der ganzen Welt nur eines. Ein einziges. Ich merkte, dass ich als erste Benutzerin des Halsbandes keine normale Straßenkatze war. Nein, ich war mehr, ich konnte mich zur Herrin über eine Tierart aufschwingen. Und das war dann der Hund. Bilbo war mein erster Diener. Zugegeben, er erledigte seine Aufgabe gut. Er war es, der auf mich aufpassen musste, der mir auf Schritt und Tritt folgte und so weiter. Aber als Katze war ich unglücklich, denn ich wollte zurück zu meiner Familie. Ich kehrte als Katze zu ihnen zurück und wurde unter dem Namen “Putzi” aufgenommen. Mein Gott, ich hasste den Namen! Ich muss dir wohl nicht weismachen, was für eine Beleidigung das war. Ich fühlte mich immer mehr als Katze, aber jedes Jahr in einer bestimmten Nacht – jeden 20. September – konnte ich sprechen. Ich erkundigte mich in Bibliotheken und alten Häusern über mich selbst. Es hieß, einst würden zwei Mädchen und ein Hund kommen, der Hund so klug wie ein Mensch, und dieser würde mich erlösen. Denn sobald ich keinen Kontakt mehr zum Halsband habe, wird der, der es nach mir berührt, eine Katze sein und dieses Halsband tragen. Und nur mit...ach, das erzähle ich dir nicht. Ich beauftragte meine klügsten Diener, zwei Mädchen hierher zu bringen, auch, als meine Familie schon lange nicht mehr existierte. Und es hätte einmal fast geklappt.” Tanoira legte eine Pause ein, während Luja vollkommen baff versuchte, dem, was sie gehört hatte, einen Sinn zu geben.
“Es war ein Dalmatiner namens Happy, der sein 10jähriges Frauchen und deren kleine Schwester hier zum Haus lockte, unter dem Vorwand, er hätte sich in die Pfote gestochen und würde sich nun nicht mehr anfassen lassen. Natürlich folgten die Mädchen ihm und wollten helfen, aber er ließ sie nicht nah genug heran. Happy war ein kluger Hund und ich hatte unermessliche Hoffnungen. Ich hatte den Mädchen bereits die Lage erklärt – war also weiter gekommen als wir drei hier, Kind – und wollte Happy mit dem Halsband berühren, als plötzlich ein goldener Blitz hereinbrach.” Tanoira machte eine erneute Pause. Luja kam es vor, als ränge die Katze mit den Tränen. “Es war Rope. Ein einzigartiger Hund, gewiss. Oh, oh, oh. Rope war ein Golden Retriever, noch klüger als Happy. Er war auch sehr rebellisch. Der einzige Hund auf der ganzen Welt, der mir nie, ausnahmslos nie gehorchte. Er war gegen mich. Er meinte, ich wäre das Ende aller Hunde. Er versuchte schon immer, mich aus der Welt zu schaffen, und an diesem Abend hätte er es fast geschafft. Er raste die Treppe hinauf, stemmte sich gegen die beiden Mädchen und scheuchte sie die Treppe hinunter. Er wollte sie aus dem Haus schaffen. Aber er hatte die Rechnung ohne mich gemacht, denn ich hatte ja zwei Mädchen im Haus gehabt und Happy stand dicht neben mir, bereit, das Halsband zu empfangen und sich für mich zu opfern. Rope sprang in die Luft und sah mich und Happy. Bevor ich Happy auch nur berührt hatte, packte er den Dalmatiner am Nackenfell, zerrte ihn die Treppe hinunter und warf ihn aus dem Haus. Der richtige Moment war vorüber, aber es gab noch Hoffnung, denn ich hatte immer noch einen Hund in diesem Haus und Mädchen waren ebenfalls da gewesen. Dieser Hund war Rope. Ich näherte mich ihm mit dem Halsband und warf es nach ihm. Er wich geschickt aus, und das Halsband flog zurück an meinen Hals. Plötzlich griff Rope mich von hinten an. Ich schrie auf und mir blieb nur die Flucht, wollte ich nicht in Stücke zerfetzt werden. Seitdem war Rope der Leithund aller Hunde und wies sie an, auf niemanden mehr zu hören, nur auf ihre Menschen. Und das taten sie. Ich war untergetaucht, irgendwo in die Kanalisationen des Dorfes, und ich schwor Rache. Ich würde Rope so demütigen, dass es ihm schrecklich Leid täte, mir nicht gehorcht zu haben. Und bald verliebte er sich in eine Golden-Retriever-Hündin, und sie zeugten Welpen, drei hübsche Welpen. Das war meine Gelegenheit. Ich machte die Welpen zu meinen Sklaven, um Rope zu demütigen, aber dank Rope hörten sie bald nicht mehr auf mich. Einer von ihnen wurde von mir in einen Fluss gestoßen und starb, der andere wurde kastriert, und einer...ja...einer zeugte Welpen. Rope war zu dem Zeitpunkt schon längst tot, aber Rache ist noch immer zuckersüß. Und einer dieser Welpen war bereit, mir zu gehorchen...und dieser Welpe war Fellow.”
Stille folgte. Luja konnte nicht glauben, was sie da gehört hatte. Nein...nicht ihr Fellow. Bitte nicht. Fellow stand nun neben Luja. Und plötzlich wurde dieser klar, was aus ihrem Hund werden würde. Sie stieß einen gellenden Schrei aus, denn trotz seinem Verrat liebte sie ihn. “NEIIIIN!!!!!” Der Schrei hallte von den Wänden wieder. Wo immer Kati war, sie würde jetzt Reißaus nehmen. “FELLOW!! TU ES NICHT!!!”
Doch es war zu spät. Tanoira näherte sich Lujas Hund. Sie würde Fellow nie wieder sehen...er sah sie ergeben an und ignorierte Luja, als gäbe es sie nicht. Zitternd dachte sie an all die schönen Momente. All das war verschwendet. Und nur wegen Tanoiras Rachedurst. Das durfte sie nicht zulassen! Aber schon flog das Halsband durch die Luft...Richtung Fellow....Nein...warum ausgerechnet er? Warum musste Fellow ein Nachkomme Ropes sein? Und warum war er so untreu? Jetzt, jetzt würde das Halsband ihn berühren und für ewig zur Katze machen.
Im letzten Augenblick packte Luja ihren Hund bei den Ohren und riss ihn so heftig beiseite, dass Fellow aufheulte, während das Halsband zu Tanoira zurückkehrte. Die Katze war fassungslos vor Wut. Luja hatte ihr alles verdorben. Nun wandte sie sich an das Mädchen, ihre Stimme voller Wut.
“Was hast du getan? Du dummes Kind! Nur wegen dir hat es nicht geklappt. Aber auch du wirst meine Rache zu spüren bekommen, warte es nur ab. Warte es nur ab. Du wirst sterben. Und das Schlimmste.”
Sie wandte sich an Fellow, der sich losgerissen hatte und nun zwischen den beiden Gegnerinnen stand. In ihrer Stimme lag tödliche Endgültigkeit, als sie den Befehl an ihn aussprach, und es war nur ein einziges, eindeutiges Wort, das sie sagte:
“Töte.”
Mein eigener Hund würde mich töten.
Luja wusste nicht, was ab da geschah. Es ging alles so schnell. Ein goldener Blitz, wie damals zu Ropes Zeit, und sie dachte, es wäre aus mit ihr, als plötzlich Tanoira aufheulte: “Nein, doch nicht mich, du Idiot! Hiil-feee! Hiiilfeee!” Fellow landete auf der schmächtigen Katze und drückte sie mit den Pfoten auf den Fußboden. Im letzten Augenblick war Ropes Erbe in ihm erwacht. Seine Zähne waren entblößt, und er wirbelte knurrend zu Luja herum, vergewisserte sich, dass es ihr gut ging, und sie rief: “Gut so, mein Großer!” Dann war es aus für Tanoira. Die Zähne des Hundes schlossen sich um ihren Hals und der Katzenkörper erschlaffte. Das goldene Halsband, das all dies verursacht hatte, verschwand im Nichts.
Als nächstes rannte Fellow zu seinem Frauchen, schleifte es die Treppe hinunter und rannte mit ihr nach Hause. Was Kati erlebte, wusste Luja nicht. Es ging alles so schnell. Fellow und sie rissen die Wohnungstür auf und verschwanden im Kinderzimmer. Der Spuk war vorüber und sie hatten es endgültig geschafft.
Am nächsten Morgen erwachte Luja völlig gerädert in ihrem Bett. Sie hatte Kopfweh und Halsweh und schlimmen Schnupfen, konnte kaum aus dem Bett. Fellow lag treu an ihrem Fußende und wachte über ihren Schlaf. Das morgendliche Sonnenlicht fiel in den Raum und streichelte Lujas Gesicht. Sie setzte sich auf und gähnte. Was für eine Nacht...war das alles wirklich passiert? Tanoira, Fellow, Rope? Sie brauchte Gewissheit. Oder war es nur ein Traum? Was war geschehen? Wer hatte etwas bemerkt? Hatte überhaupt jemand etwas bemerkt? Sie sah zu Fellow, der ein “Guten Morgen” bellte und ihr erfreut die Hand leckte.
“Guten Morgen, Dicker. Sag mal...ist das gestern wirklich passiert?”
Statt einer Antwort stand Fellow auf, tappte zum Nachtkästchen und nahm das Handy ins Maul. Wie gestern Abend, aber mit dem Unterschied, dass diesmal keine so gruselige Stimmung war. Die Nummer von Kati war vorgewählt, wie das Fellow wohl geschafft hatte? Luja zögerte. Sollte sie ihre Freundin wirklich anrufen oder es lieber lassen? Fellow bellte ungeduldig und stieß ihr das Handy auf den Handrücken. Seine Augen musterten sie ehrlich. Es würde nichts geschehen. Also rief Luja an.
“H-hallo...”, meldete sich eine verstörte Stimme. “Kati Gomman am Apparat.” Luja erkannte die Stimme ihrer Freundin kaum wieder. “Hallo Kati! Ich bin es, Luja. Was ist passiert?”, sagte sie besorgt.
“W-was passiert ist? Luja...” Kati holte tief Luft. “Ich habe es gesehen. Alles. Von A bis Z.” Luja wusste sofort, was los war: Kati hatte sie beobachtet, als sie die “Auseinandersetzung” mit Tanoira gehabt hatte. Es war also kein Traum gewesen, man merkte es sofort. Luja sah Fellow dankbar an. Er hatte ihr die Antwort auf ihre Frage indirekt gegeben. Sie war ihm so dankbar...Fellow, ihr Hund, der sie und alle Hunde gerettet hatte. Er war so etwas wie ein Held.
“Es ist also wirklich geschehen”, bemerkte Luja ruhig.
“J-ja, ich denke schon. Wir haben es beide erlebt.” Katis Stimme klang sicherer, und sie begann, zu erzählen: “Nachdem ich der Szene zugeguckt hatte und ihr geflohen wart, wollte ich weglaufen. Mir war übel vor Angst und ich konnte nicht fassen, was geschehen war, ich dachte schon, ich müsste in die Irrenanstalt. Aber dann sah ich ihn: Tanoiras Körper. Die schwarze Katze. Ich zupfte ihr ein Schnurrhaar ab und steckte es in die Tasche, bevor ich Hals über Kopf nach Hause rannte. Und ich weiß genau, dass es heute noch da ist. Ich habe gerade erst nachgeguckt.”
“Jetzt ist es ja wieder in Ordnung”, sagte Luja erleichtert. Sie meinte, ihre Freundin lachen zu hören, und Kati rief: “Aber klar!”
“Du, Kati...” Luja zögerte und blickte ihren Hund an. “Was meinst du, Fellow?”, wisperte sie. “Ist das eine gute Idee?” Der Hund bellte zustimmend und wedelte mit dem Schwanz. “Du, Kati, kann ich das Schnurrhaar mal sehen? Ich könnte sofort vorbeikommen, wenn du willst. Um mich zu vergewissern, dass das wirklich so passiert ist und das alles nicht ein riesiger Schmarn ist oder so, ist das okay?”
“Klar, gerne. Du kannst sofort vorbeikommen. Wir frühstücken dann zusammen.”
“Gut, das mach ich”, erwiderte ich und steckte das Handy in die Tasche. Dann lief ich mit Fellow zur Tür und sagte zu meiner Mutter: “Gleich wieder da, bin nur bei Kati!”
Ich war zurück im Alltagsleben.
ENDE
Clivia,11 Jahre Jahre Autor/in aus München
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Bigraphie einer Hündin
Hallo, ich bin Kuna, eine junge Schlittenhündin aus einem Camp in Alaska. Das Leben hier oben im Norden ist hart, wie ihr sicher schon wisst. Es gibt wenig Nahrung, aber viel Kälte, ja, sogar im Hochsommer ist es nicht wirklich warm. Aber wir Schlittenhunde haben keine Probleme damit. Wir haben ja einen dicken Pelz und wurden dafür gezüchtet, Kälte und Hungersnot auszuhalten. Bitte seid nicht böse, wenn ich hier allzu viel von unserer Rasse prahle, aber es ist doch so: Die Pudel oder Collies sind hübsch, aber was nützt ihnen das, wenn sie im hohen Norden landen? Kann ein Chihuahua Bären töten? Kann ein Mops Rentiere erlegen? Kann ein Windspiel einen Schlitten ziehen? Ich bin stolz darauf, dass ich eine Schlittenhündin bin. Ich bine eine reinrassige Grönlandhündin, das ist eine nicht so populäre, aber meiner Ansicht nach wirklich nützliche Rasse. Und da diese Geschichte meine Biographie sein soll, fange ich dann einmal an.
1
Es war eine eisige Winternacht. Der Wind heulte und die Luft klirrte vor Kälte. Schneeflocken tanzten im dunklen Himmel und bedeckten den festgefrorenen Erdboden Alaskas mit einer dicken Schicht Schnee, ungefähr zwei Meter waren es. Kaum ein Lebewesen außer der Bäume war draußen, es herrschte fast Stille, aber die Natur verursachte auch Geräusche: Das Rauschen der windgepeitschten Fichten und das Heulen des Sturmes, ab und zu fernes Donnergrollen, denn auch in Alaska gibt es Gewitter.
In einer kleinen, alten Holzhütte am Hang eines Berges brannte Licht. Das heißt, es brannte nicht, es flackerte und ab und zu wurde es ganz dunkel. Die Kerze, die notdürftig am Boden aufgestellt worden war, wurde von dem Wind, der durch die Ritzen der Hütte drang, fast ausgeblasen. Und in einer Ecke des kleinen Raumes war eine warme Decke ausgebreitet, und darauf lag eine hübsche Grönlandhündin - meine Mutter.
Neben ihr auf der Decke lagen vier kleine Welpen, die nicht einmal so groß waren wie ein Meerschweinchen. Sie quiekten und wanden sich, dann krabbelten sie los, um an die Milchquelle zu kommen, die Zitzen meiner Mutter. Ich war unter ihnen die Kleinste. Und die Klügste. Ich lag still auf der behaglichen Decke und erzitterte, wenn ein Windstoß durch die Spalten in der Hüttenwand jagte. Mit leisem Fiepen blickte ich mich hin und her, obwohl meine Augen noch nicht einmal offen waren. Ich erfasste die Wärme meiner Mutter und Geschwister und den verlockenden Duft nach Milch. Ich spürte die feste und doch so leichte Berührung der Decke unter meinen Pfoten, und es war etwas ganz neues, zu fühlen, dass ich mich nun bewegen konnte. Es machte mir Angst. Ich wusste nicht, wo ich gelandet war. Das hatte ich auch nicht gewusst, als ich im Bauch meiner Mutter gewesen war, aber dort brauchte ich nichts zu tun, um zu Überleben, denn ich wurde schon mit allem versorgt, wenn ich einfach nur still war. Ab und zu hatte ich auch gestrampelt, aber mehr brauchte ich nicht zu tun, um mich dort wohlzufühlen. Hier dagegen war nichts davon in Reichweite, was ich brauchte.
Ich streckte meine kleinen rosa Pfoten und krabbelte los. Es war ein wunderbares Gefühl, sich fortzubewegen, ich fing an, zu verstehen, dass ich das mit meiner eigenen Kraft zustande brachte. Voller Stolz kroch ich weiter in die Richtung, in der die Milchquelle meiner Mutter lag. Es war nicht einmal ein halber Meter, aber schon nach wenigen Bewegungen wurde ich müde. Meine Muskeln waren es nicht gewöhnt, zu krabbeln. Trotzdem machte ich weiter, von so etwas wie Stolz getrieben, bis ich gegen etwas Festes stieß: Das Fell meiner Mutter. Ich begann sofort, zu saugen, und das tat ich ganz allein.
In den nächsten Wochen krabbelte ich immer besser und wurde immer ein wenig langsamer müde, ich lernte Laufen und ich lernte, wie ich mit meinen Geschwistern Fangen und Kämpfen spielen konnte, ohne ihnen weh zu tun. Leicht war das nicht wirklich, denn ab und zu wurden wir zu wild und dann jaulte einer von uns auf, weil sein Ohr wehtat. Wir stolperten auch oft über unsere eigenen Pfoten und ich weiß nicht, wie ich es schaffte, dass ich einmal über meinen eigenen Schwanz stolperte. Wir öffneten Augen, Nase und lernten zu hören, wir wurden also - um es in einem Satz auszudrücken - ein ordentlicher Hund mit allem, was er brauchte. Die Menschen lernten wir auch kennen: Unseren Besitzer, Mr. Scott, und sein Musher: Mr. Loup. Sie fütterten uns und streichelten uns, aber wir mussten Kommandos ausführen wie
Namen sag ich nicht! 11 Jahre
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Fohlen und Pferde
Anna hat ein eigenes Pferd.
Sie reitet immer in ihrer Freizeit.
Ihr Pferd Hexe ist super lieb.
Auch wenn sie Hexe heist, ist ja nur ein Name!
Anna ging gerade in die Box von Hexe,
als sie sah das Hexe krank war.
Sofort rief sie denn Tierarzt.
Er war gleich danach da.
Er sagte:,, Gerade noch rechtzeitig.
Hexe bekommt ein Fohlen."
Nach ein paar Stunden war das Fohlen auf der Welt.
Sie nannten es Sternchen.
Anna mochte Sternchen sehr.
Hexe und Sternchen hatten beide die Fellfarbe dunkelbraun.
Anna war glücklich.
Sie behielt die Ponys bis sie nicht mehr leben konnte.
Michelle Autor/in aus GSNußbach Seelen
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Bruno der kleine Bär und seine Freunde
von Melanie Krupbauer
Es war einmal in einer anderen Dimension, die wir auch die Märchenwelt nennen, dort
ereignete sich ein Abenteuer.
Da gab es einen Bär, der sechs Jahre alt war und auch sehr klein für sein Alter.
Er hatte zwei Freunde, einen Hasen und einen Hund. Der Hase hieß Poki und der Hund
hieß Lenz.
Eines Tages haben die drei Freunde Ball gespielt, dabei flog der Ball in einen Baum. Bruno
war zu klein, er kam nicht an ihn heran. Aber als die Freunde eine Räuberleiter machten,
war das gar nicht mehr so schwierig. Poki kletterte bis zur Spitze des Baumes. Sie wollte
den Ball gerade angreifen, als sie ein kleines, feines Vogelnest sah.
Aber als die Vogelmutter Poki erblickte, erschrak sie und flog fort.
Die Freunde hatten Angst, weil sie sahen, dass vier Eier im Nest lagen, und sie wussten
nicht, wer jetzt die Eier ausbrüten sollte. Sie konnten das ja nicht selber.
Da kam ihnen eine Idee. Sie kannten einen Specht, der Blenda hieß. Sie gingen zu ihr und
fragten Blenda: „Kannst du für uns vier Eier ausbrüten?"
Die Spechtfrau sagte: „Es kommt darauf an. Und welche Eier sind es?
Bruno und die anderen hatten keine Ahnung, was das für Eier waren.
Blenda meinte: „Gut, ich werde schon herausfinden, welche Eier das sind."
Auf einmal fiel ihr auf, das sind Rabenbabys. „Ich werde sie trotzdem ausbrüten."
Als Blenda sich draufsetzten wollte, rutschte sie ab. Nein, das Ei war nicht zu groß, sondern
es brach langsam auf.
Plötzlich sahen sie, wie aus den Eiern Schnäbel brachen. Sie waren entzückt, aber sollten
und konnten sie die Vogelbabys behalten? Das war die große Frage.
Blenda sagte: „Ihr solltet die Babys aufziehen."
Die drei Freunde waren ein bisschen schockiert, als sie das von ihrer Freundin hörten. Aber
was sollten sie sonst machen?
Blenda sagte: „Wenn ihr sie nicht wollt, nehme ich die Kleinen." - „Das würdest du tun?" -
„Natürlich, meine Kleinen sind schon ausgeflogen.“
Da kam nun die Vogelmutter angeflogen. Sie hatte sich vom Schreck erholt und ist zu ihren
Jungen zurückgekommen. Voller Freude bemerkte sie, dass ihre Jungen schon geschlüpft
waren. Sie war auch den drei Freunden nicht mehr böse, die sich bei der Rabenmutter
entschuldigten, sie so erschreckt zu haben.
Bruno und seine Freunde waren sehr froh, dass alles ein glückliches Ende gefunden hatte.
Melanie,11 Jahre Autor/in aus Wien
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Das kleine Eichhörnchen
Das kleine Eichhörnchen fragte eines tages seine Mutter:ich will so gerne fliegen ? seine Mutter antwortete :das geht nicht warum nicht ? weil Eichhörnchen eben nicht fliegen können. Am Abend sagt das kleine Eichhörnchen zu ihrer Mutter ich mag doch nicht fliegen die Mutter sagte das ist gut so.
franzi,8 Jahre Autor/in aus stockdorf, grundschule
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Das Abenteuer im Zoo
Leonie geht heute in den Zoo von düsburg.
Die Familie steigt in das Auto ein.
nach einer halben Stunde Autofahrt sind sie da.
Elefanten,Giraffen und Pinguine sind zu sehen.
Das ist leonis größtes Abenteuer.
Sie liebt Tiere über alles.
Am Montag erzählt sie alles in der schule.
juliana,9 Jahre Autor/in
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Reiterhof Lindengrün
Paula ist aufgeregt. in einer Woche fährt sie mit Jennifer(gennant auch Jenny) auf Reiterhof Lindengrün. Sie und Jenny sind Fortgeschrittene Reiterinnen. Dort werden sie
Mara , die Tochter von dem Besitzers vom Reiterhof kennen lernen.Es gibt ein Grund warum Paula gerade jetzt aufgeregt ist.Der Grund ist, weil sie ein Brief erhalten hat und darauf stand:
Lieber Feriengast,
Ich heiße Mara. Hoffentlich wird es dir hier bei uns Gefallen.Die Pony‘s Freuen sich schon auf dich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Manche sind schwer zu reiten,aber bestimmt werdet ihr gute Freunde!! Aber jetzt sage ich dir was du mitbringen sollst. 1.nimm am besten eine Reitkappe mit. ( Natürlich nur, wenn du eine hast. Wenn nicht,ist das kein Problem.Wir haben nämlich noch ganz viele Reitkappen. ) Das war was ich dir sagen wollte,das du mitbringen sollst.Dann sehen wir uns nächste Woche.
Du kannst auch früher kommen!!!!!!!
Viele Grüße,
Mara,Lukas Lindengrün,und natürlich die Pony‘s!
Das Telefon klingelt. Jenny ist dran.„Hallo,Paula“sagt sie.„Bist du auch aufgeregt?“„Hallo,Jenny,ja,ich bin sehr aufgeregt.“sagt Paula.“oh, du ärmste, spottet Jenny, deine Stimme zittert ja,ich habe vollen Mitleid mit dir.“Bevor Paula mit ihrem Protest anfangen will,ruft die Mutter durchs Haus:“Paula, Abendessen!“„Tschüss,ich muss auflegen!“sagte Paula und läuft
in die Küche.
Endlich ist eine Woche vorbei. Paula kommt
das wie eine halbe Ewigkeit vor!„Paula, pack‘ deine Sachen und dann holen wir Jennifer ab.“„Ja,ja,ich mich ja schon“sagt Paula,denn sie will
nicht,dass ihre Mutter wieder ein Theater macht und behauptet, Paula ist eine lahme Schnecke. Doch trotzdem macht Paula weiter.
Seelenruhig stopft sie ihre Reitkappe in die Tasche.Als sie Jennifer abholen und im Auto sitzen , möchten Paula und Jennifer Nintendo DS spielen. Sie haben so ein Pferdespiel gekauft,
da kann man ein Pferd versorgen,führen ,reiten,und sogar auf Turniere gehen. Sie spielen damit eine halbe Stunde.
Dann wird es ihnen aber zu Langweilig.Paula ist schon zweimal zum Turnier geritten, und Jenni hat schon dreizehn
Ausflüge mit ihrem Pony gemacht( Für Turniere hat sie keine Lust ). Endlich sind sie da. Mara kommt ihnen schon entgegengelaufen.„Hallo,ihr seid bestimmt einer der Feriengäste.“Sie lief zu ihrem Vater und flüstert ihm etwas ins Ohr.Dieser flüstert zurück und Mara sagt:„ich habe gerade von Paps erfahren dass ihr Fortgeschrittene seid.
Wisst ihr, ich bin auch Fortgeschritten.“Sie geht zu den beiden und sagt halblaut:„Wir werden bestimmt viel Spaß miteinander haben.“Nach diesen Worten zeigt sie den beiden das Gästezimmer.Es sieht wirklich fantastisch aus:Die Tür ist aus Holz und hellblau gestrichen. Die Wände haben die gleiche Farbe. Die Betten sind schon gemacht und auch aus Holz. Aber dass ist nicht alles was Paula und Jenni so sprachlos macht.Als sie aus dem Fenster gucken,sehen sie mindestens 50 Pferde!!!!!!!!!
Mara die irgendwie Gedanken lesen kann sagt gleich:
„Das sind bestimmt nicht 50 Pferde.Das sind nur harmlose 29 Pferde,mehr nicht.“sagt sie und fügt hinzu, „Leider.“
Jennifer und Paula packen ihre Sachen aus. Paula braucht wie immer lange,aber Jenni stellt sich sehr geschickt an. Vielleicht ist sie aufgeregt und deshalb so schnell.Als sie im Stall sind, kommt ein anderes Mädchen.
Sie hat blaue Augen und blonde Haare.Sie hat eine blaue Jeans und ein roten Pulli an. Außerdem trägt sie eine Brille. Paula ist bestimmt einen Kopf größer als das Mädchen.„Hallo“sagt das Mädchen.„ich heiße Anna.“Da stellt sich plötzlich Jenni vor:„ich heiße Jennifer, aber werde immer Jenni genannt.“Paula stellt sich auch vor:„Ich heiße Paula.“Da kommt plötzlich ein Mann in den Stall.„Oh, ihr seid ja schon da.Dann soll ich mich lieber vorstellen.Ich heiße Herr Kohle und bin euer Reitlehrer.Ich habe eine Idee: Wollt ihr nicht gleich die Ponys kennenlernen?“„Au,ja!“hieß die Antwort. Die Antwort war laut , denn viele andere Kinder sind gekommen. Auch ein paar Jungen.Die Anleitung des Spiels hieß ( das ihnen gerade Herr Kohle erklärt hat) Man nimmt eine Karte und da
steht ein Name von einem Pony z.b.: Kollo ,der musste
( das Kind ) zu dem Pony gehen und das bekommt er dann.
Paula bekam Emmy und Jennifer bekam Flamme. Emmy war eine schöne HannoveranerStute und Flamme ein
schöner Fuchs.Anna bekam Petra. Ein gemütliches
Islandpony. Zuerst striegeln sie ihre Ponys. Dann satteln
die Mädchen die Ponys. Endlich gehen sie in eine Halle.
„Hier könnt ihr euch warm reiten.“Sagt der Reitlehrer. Die Mädchen reiten eine Runde nach der anderen. Plötzlich hörten sie die Stimme des Reitlehrers:„So,jetzt reiten wir nach draußen.Dort könnt ihr euch umschauen.Die Ponys kennen den Weg.“Sie mussten sich in vierer-Gruppen bilden
und dann losziehen.Paula war natürlich mit Jennifer und Mara.„Wen wollen wir noch in unsre Gruppe?“überlegt Jennifer laut.„Am besten nehmen wir das Mädchen dass
in der Ecke steht.Sie hat noch keine Gruppe.“„Oho!Heute bist du ja sehr großzügig, du artiges Mädchen“spottet Mara
und kann sich das kichern nicht verkneifen,als Jennifer
mit hochrotem Kopf sie erstaunt anguckt.„Hey,ich kann mich
immer so spöttisch benehmen, aber ich kann doch mal auch großzügig sein!Nicht war?“die anderen kicherten und dann muss Jenni mitlachen.Es war einfach ansteckend.
Paula war schon auf Emmy gestiegen und sagte:„ich hole
jetzt das Mädchen ab und komme dann zu euch.“Nach diesen Worten ritt sie hinter dem Mädchen her.Dann fragte sie:„Hallo,ich bin Paula. Möchtest du.............“Dann starrte sie das Mädchen lange an.Es sah doch aus wie...........................Natürlich!Es sah so aus wie Anna!
Dann sprach sie schnell weiter. Nur ein bisschen anders.
Anna, Möchtest du mit in unsre Gruppe? Natürlich wenn
du willst........ „Natürlich will ich!Gut, denn ich habe hier keine Freunde, weißt du? aber jetzt reiten wir besser los.“
„okay“sagte Paula und sie ritten zu den anderen zurück.
„Wollen wir ein Wettreiten machen?“fragte Jennifer, als
Paula und Anna angeritten kamen.„Na,klar sagte Paula.
Das ist Anna. Die kennen wir doch!“„Stimmt!“Sagte Mara.
„Aber jetzt reiten wir lieber aus als hier Wurzeln zu schlagen!Wer erster am See ist!“rief Anna und ritt los.
„hey,warte!“riefen die anderen und ritten schnell hinterher.
Das war eine tolle Route:Zuerst ritten sie zu der See,dann
zu einer alten Eiche, dann ging‘s in Richtung Wald,dann
sprangen sie über umgefallene Bäume,und anschließend ritten sie im Schritt zurück.
„Das war ein toller Ausritt gewesen“ sagte
Jennifer und zog ihre Jacke aus.Da kam der Reitlehrer ins Zimmer und wünschte den Mädchen eine gute Nacht denn er wollte beruhigt ins Bett gehen.
Am nächsten Morgen stand Paula früh auf.Sie weckte Mara
und ließ die anderen Jenni weiterschlafen. Als sie in den Stall gingen, war schon viel los.Na,ja alle Ferienkinder
schliefen noch. Aber die Pferde und der Reitlehrer Herr
Kohle waren schon wach.„Hallo Kinder.Na,ihr seid aber früh
wach. Ich bin erst eine Minute im Stall.“Begrüßte Herr Kohle sie. Mara kicherte und flüsterte Paula ins Ohr: „Weißt du,
wenn ich um diese Uhrzeit hier im Stall erscheine, sagt Herr
Kohle:Na, du bist aber ziemlich spät dran. ich bin schon
eine ganze Weile hier.“„Was,stimmt das?“flüsterte Paula überrascht zurück.„Ja, das stimmt wirklich.“„Hallo, sagte
eine Vertraute Stimme plötzlich.Warum habt ihr mich nicht aus meinen Träumen gerissen?“Mara und Paula drehten
sich um.Ach so, das ist Jennifer.Dachte Paula.Die habe ich gar nicht bemerkt.„Guten Morgen,Jenni.“ Sagte Mara.
„Hallo, Paula aufwachen.Wir sind nicht im Bett sondern im Stall!“rief Jennifer extra laut und Paula schreckte hoch.„ Gut.
Das wäre schon mal erledigt.“Sagte sie zufrieden.Da kamen noch vier Mädchen in den Stall.In einer Minute kamen immer vier Mädchen. Bis alle da waren.„So, sagte der Reitlehrer.Jetzt sind alle da. Wir können mit dem Reitunterricht beginnen.“Zuerst sattelten sie ihre Ponys,
dann führten sie die Ponys zur großen Reithalle.„Am besten reitet ihr euch warm.Dann fangen wir mit niedrigen Hindernissen an.Okay?“Na, klar waren alle einverstanden!
Paula ritt mit Mara und Anna mit Jennifer.Die beiden schienen gute Freunde zu werden.Das bemerkte auch Mara und sagte zu Paula:„Anna und Jennifer sind wohl beste Freunde geworden.“„Das stimmt allerdings“sagte Paula und ritt eine Runde in Trab.Das machte wirklich Spaß!Sie ritten noch 20 Runden.„Jetzt springen wir über niedrige Hindernisse.“Sagte Herr Kohle.„ Au,ja!“riefen alle im Chor.
Das war ein schöner Nachmittag gewesen.Nach dem Abendessen gingen alle in ihre Zimmer.Paula war als erste im Zimmer. Da kamen Jennifer und Mara ins Zimmer gestürmt.„Hey,Paula was machst du hier!“rief Jennifer.„Ja,ich dachte du warst noch im Stall!“sagte Mara.„Ich war ein bisschen früher ins Zimmer gegangen.“„Das hättest du lieber nicht getan,sagte Jennifer gespielt ärgerlich,wir haben nämlich den ganzen Stall abgesucht!“( Obwohl das gar nicht war ist).Paula kicherte.Da sagte Mara mit gespielten Ernst :„Also wirklich das ist hätte ich nicht erwartet! “Aber dann musste sie auch mitlachen.Das war einfach zu komisch!„ kommt jetzt zum Mittagessen“.sagte Jennifer.„Ich habe furchtbaren Kohldampf!“„na,gut“sagte Paula,die die ganze Zeit in die Luft gestarrt hatte.Das Mittagessen ist gut,dachte Paula.Aber irgendetwas stört.Aber nicht Anna.Die sitzt ganz friedlich neben uns.Doch Clara ist wirklich zu hochnäsig.
sie erzählt die ganze Zeit,das sie hundert Pferde hat, nur weil ihr Papa in Ungarn wohnt. Endlich war wieder Unterrichtszeit.Immer nach dem Mittagessen sprangen sie!
„Emmy kann gut springen“sagte Paula keuchend nach 15 Runden.„Aber Flamme ist genauso gut !“rief Jennifer dazwischen.„Petra ist auch fit geworden“rief Anna kein bisschen schüchtern gegen den Hufgetrappel.Petra war wirklich topfit.Sie gewann sogar gegen Mara auf Lilly! Herr Kohle staunte und sagte das sie wirklich gut reiten kann,und Anna sah sich glücklich um.Jennifer gratulierte ihr des tollen Sieges und dann durften sie wieder Ausreiten.Paula,Jennifer und Mara und Anna taten sich wieder zusammen.„Lilly und Emmy reiten zusammen und Petra und Flamme reiten auch zusammen.So werden die Gruppen eingeteilt.Okay?“fragte Jennifer in die Runde.„Einverstanden“sagten Mara,Paula und Anna wie aus einem Mund.
„Wo reiten wir hin ?“fragte sich Paula,als sie durch die Felder ritten.„Lange dürfen wir nicht weg sein,den bald ist Abendbrot“sagte Mara bedenklich.„Ach,was,wir kommen doch bald zurück!“rief Paula gegen den Wind, der plötzlich gekommen war.„Ich habe eine Abbiegung gefunden.Ich glaube das ist die gleich zum Reiterhof!“rief Mara. Währenddessen waren Jennifer und Anna schon im Stall.„Wo sind bloß Paula und Mara?“fragte sich Anna.„Die kommen bestimmt bald!“beschwichtigte Jennifer.„Das stimmt bestimmt nicht.Ich gucke nach draußen“wandte sie sich an Jennifer.„Vielleicht kommen sie ja schon.“„Okay,ich geh‘ schon mal rein.“sagte Jennifer.Als Anna nach draußen ging, rief sie einen lauten Schrei aus.„Oh,meine Güte!Anna,hast du mich erschreckt!Ist was passiert?rief Jennifer erschrocken.„Der Wind!Es weht so dolle!Ich glaube,Paula und Mara finden nicht zurück!„Aber Anna,“versuchte Jennifer ihre aufgeregte Freundin zu beruhigen.Aber plötzlich kam aus dem Gebüsch eine verwehte Mara und eine verwehte Paula.„Hallo!“begrüßte Anna die beiden.„da sind wir wieder“sagte Mara.„Sind wir zu spät?“fragte Paula besorgt.„Wenn ja ,dann ist es meine Schuld.“„Das ist es nicht.Ich habe ja auch nachgegeben.“tröstete Mara Paula.
„Na ja,ein bisschen zu spät seid ihr.“sagte Jennifer.„Ja dann,ab ins Speisesaal!“rief Mara sie stieg ab,und sattelte ihr Pferd ab.Paula tat es ihr nach.Am Abend gingen Paula und Jennifer und Mara ins Bett.„Gute Nacht!“sagte Jennifer schläfrig.„Gute Nacht!“„Gute Nacht!“ tönte es aus zwei Kehlen.Dann fingen sie an zu schlafen. Es wurde eine ruhige Nacht. Am Morgen ist Paula wieder als erstes aufgestanden.Sie hatte Gestern noch Herrn Kohle gefragt ob sie morgens alleine im Stall sein können,und Herr Kohle hat gesagt ,ja,aber sie dürfen keinen Quatsch machen.Also schlich Paula ganz leise in den Stall und ging zu Emmy‘s Box.„Hallo Emmy“sagte sie ganz leise.Emmy schnaubte.Paula gab ihr eine Karotte und Emmy aß sie.„Sie schmeckt dir oder?“„Du glaubst nicht wohl das dein Pferd spricht?“sagte plötzlich eine Stimme.Paula drehte sich überrascht um Emmy wieherte überrascht. Nur mit Mühe gelang es Paula, Emmy zu beruhigen.„Ho!! Ganz ruhig!“sagte sie. „Clara!“rief sie verärgert.„Warum erschreckst du uns einfach,wenn ich Emmy Leckerli gebe! “„Ich habe doch gar nichts getan“sagte Clara unschuldig.Paula kochte vor Wut.Aber dann war sie erleichtert als Mara in den Stall kam und wütend rief:„Was machst du hier!ich habe dich gewarnt,wenn du noch mal ein Pferd erschreckst dann fliegst du nach hause!“So, das hat gesessen.Clara fing an zu weinen und rannte aus dem Stall.„Bestimmt petzt sie wieder“sagte Jennifer die grade erst mit den anderen in den Stall gekommen ist.Jennifer hatte recht :
gerade,als alle ihr Pferd satteln wollten,ging Herr Kohle mit der weinenden Clara in den Stall.Alle riefen zusammen:„Sie erschreckt Pferde !“„Stimmt das wirklich“sagte Herr Kohle fassungslos.„Ich habe gar nichts getan!“sagte Clara noch weinend.„Ich weiß nicht wem ich glauben soll.“Sagte Herr Kohle und kratzte sich am Kopf.„Oh,nein!“rief plötzlich eine Stimme vor dem Stall.Der Vater von Mara lief in den Stall.„Was ist den passiert?“fragte Herr Kohle erstaunt.„Die Pony´s,alle sind weg!“rief Herr Lindengrün außer Atem. Mara fing an zu weinen.Paula tröstete sie.„Wir werden sie finden!“ beschwichtigte Paula. „Ich weiß das Emmy nicht weit sein kann!“Wirklich kam bald Emmy in dem Hof angetrabt.
Paula nahm Emmy‘s Sattel und stieg auf. „Ich komme gleich
wieder“ sagte sie zu Mara. Als sie im Wald waren, bog Emmy gleich beim Hauptweg ab. „Merkwürdig,Ich sehe nichts....... Guck mal! da sind Hufspuren.Ganz viele sogar!“
Da hörte sie jemanden schnauben. „Das ist Kollo!“ Das Pferd schnaubte freudig.„Komm Kollo,ja.“ Das Pferd näherte sich.
„Komm zurück auf die Koppel.“Sie ritten bis zur Koppel und trafen Mara. „Da seid ihr ja endlich!“ Mara prüfte,ob nichts passiert ist.„Kollo!,Komm ,ich sattle dich jetzt und wir reiten mit Paula auf Pferdesuche.“ Kollo schnaubte und
guckte sie an.„Komm schon!“ drängte Paula.„Wir verlieren zu viel Zeit! Schnell galoppierten sie los. Auf dem Weg in den Wald fanden sie Shetty, Nora,Sally und Winnie. Schnell kamen sie wieder zum Reiterhof zurück und führten die etwas verschreckten Pony´s in die Boxen.„Hü!!!“ rief Paula und schon verschwand sie im Wald.„Warte auf mich!“
rief Mara und galoppierte hinterher. Schon preschten sie davon.„Schneller“ feuerte Mara ihr Pony an.„Wir müssen Paula einholen!“Endlich waren sie bei der Lichtung. Doch sie hatten kein Glück: Niemand war von den Pony´s da.
Nur ein ganzer Haufen Pferdespuren. Plötzlich hörten sie Hufgeklapper. „ Jennifer! Anna!“rief Mara erleichtert, als sie die beiden sah.„ Wir haben ALLE PFERDE!“rief Anna begeistert.„ Wir haben sie auf dem Nachbarhof gefunden“
stimmte Jennifer mit ein. „Okay, dann reiten wir jetzt am besten nach Hause.“sagte Paula.„Hü!, Emmy!“Schon galoppierte die Stute los.„ Worauf warten wir noch!“ sagte Jennifer herausfordernd und folgte Paula aus dem Wald
hinaus.„Warte auf mich ich komme mit!“ Stieß Anna hastig hervor und setzte zu einem äußerst scharfem Galopp an. Auch Mara ritt los. Aber sie überholte Anna und Jennifer UND! Paula! Sie freute sich bestimmt sehr auf die anderen Pferde! Kollo hatte bestimmt das gleiche Gefühl, denn,als sie angekommen waren,hatte er alle Pony´s gründlich beschnuppert, um sicherzugehen,dass alle in Ordnung waren.Genau das machte Mara auch.Sie beschnupperte aber nicht die Pony´s, sondern sie gab jedem ein Leckerli.
„ Komm schon Mara!“ sagte Paula lachend. „Ich glaube,
dass die Pony´s schon genug gefressen haben.“ Anna sagte„ Sonst bekommen die Pony´s schlimme Bauchschmerzen!“
Jennifer, die immer der Witzbold war,sagte,„ Ich habe Bärenhunger. Kommt, gehen wir in den Speisesaal.
Als sie zu Tisch gingen, bemerkte Paula, dass niemand im Speisesaal war.„Hey, ich glaube sie haben vor lauter Aufregung das Abendessen vergessen!“„Stimmt.“ Wunderte sich Anna.„ Sonst sind die meisten Mädchen schon da, wenn wir zu Tisch gehen.“ Mara war die ganze Zeit auf und ab gegangen.Plötzlich sagte sie:„Wollt ihr hier noch Wurzeln schlagen? Ich würde lieber in den Stall gehen, und Lilly einen Leckerli vor dem Zubettgehen geben.“ „Stimmt!“ sagte Jennifer.„Mir geht ein Licht auf! Guckt doch mal auf die Uhr!“ „Okay,mach ich!“ Sagte Anna und guckte auf die Uhr.„Anna, du hast ja kugelrunde Augen gekriegt!“ Scherzte Jennifer. Sie hatte nicht mal so Unrecht: Anna war so erstaunt, dass sie die Uhr ganz komisch angeguckt hat. Da sie eine Brille hatte, Sahen ihre Augen Kugelrund aus. „ Es ist erst Halb fünf!“ „Was! Halb Fünf?“Schrie Paula aufgeregt.„ Da haben wir doch Reitunterricht! Schnell liefen die vier Freundinnen in den Stall, sattelten in Windeseile ihre Pony´s und Führten sie Ruckzuck Auf den Springplatz. Genau Rechtzeitig! Dachte Paula. Die Mädchen waren gerade dabei, sich auf den Springplatz in die Reihe zu stellen. Sie stellten sich schnell hinten an, und erzählten ihrer Reitlehrerin ,was vorgefallen war. Sie lachte kurz und begab sich gleich wieder zu ihrer Arbeit. Als die Reitstunde zu ende war,sagte sie:„ Das war leider eure letzte Reitstunde. Morgen werdet ihr abgeholt. Hoffentlich hattet ihr viel Spaß!“
Die Kinder verabschiedeten sich von der Reitlehrerin, die soooo nett zu ihnen gewesen war. Sie dachten an die letzte Reitstunde und ärgerten sich,dass sie nicht daran gedacht hatten,dass morgen schon der Abholtag ist.
Der Morgen war da und die Kinder packten schon vor dem Frühstück die Sachen und Klamotten in ihre Rucksäcke und Koffer. Nur eine machte das nicht: Mara. „Nun kommt schon!“ Feuerte sie ihre Freundinnen an.„ Ich möchte endlich essen!“ „Wir beeilen uns ja!“ rief Jennifer, die ihre letzten Sachen zusammenpackte.„ Jenni, Mara,wartet auf mich!“sagte Paula hastig und hetzte durch´s ganze Zimmer.
Nach dem Frühstück war es so weit: Zeit zu Abholen.
Schon fuhr das Auto von Paula´s Mutter rein.„ Muss deine Mutter immer so früh kommen?“ Schimpfte Jennifer. Clara lachte,aber Mara hielt ihr den Mund zu. „Macht euch nichts draus. Ihr kommt eh in den nächsten Ferien wiede...“ Sie hielt sich den Mund zu und schaute erschrocken die beiden an. Schnell knipste Paula ein Foto und ihre Mutter sagte:„
Kommt steigt in´s Auto. Ich beeile mich!“ „Tschüss“ rief Mara als das Auto davon brauste.
Ende
Nelli,9 Jahre Autor/in aus Hildesheim/Bonifatius,
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Ich hoffe, euch gefällt die Geschichte:
Das Zwergkaninchen Flocke
Vorwort
Hallo, ich bin Flocke, das Zwergkaninchen. Ich habe ein weißes Fell mit schwarzen Punkten drauf und gehöre Jackie, ein supernettes Mädchen. Meine Freunde Lilo und Geri, auch Kaninchen, wohnen nebenan.
Kapitel 1 – Der fröhliche Besuch
An einem schönen Sonntagmorgen saß ich wie gewöhnlich im Käfig. Jackie brachte mir gerade mein Müsli im Fressnapf. Sie öffnete die Tür zu mir und stellte den Napf vor meine Nase. Dabei lächelte sie: "Du bist das allerbeste Kaninchen der ganze Welt! Guten Appetit!" Ich nickte. Denn ich bin ein besonderes Kaninchen, ich verstehe die Menschensprache und kann sie nur nicht sprechen. Jackie lief zurück in ihr Haus. Es war nämlich Sommer und da stand mein Käfig draußen. Ich verspeiste mein Müsli rasch. An was Jackie beim Kauf von mir nicht gedacht hatte, das war, dass ich kein anderes Kaninchen im Käfig habe. Deshalb langweilte ich mich fast immer. Ich genoss es, wenn Jackie ihre Aufmerksamkeit auf mich senkte. Vor allem, wenn sie mich streichelte.
Jackie kam aus der Haustür. Anscheinend hatte sie im Haus nicht sehr viel zu tun. Sie hob mich aus meinem Stall und setzte sich auf einen der nächstbesten Stühle. Auf ihrem Schoß fühlte ich mich immer geborgen. Sie streichelte mich. Ich gab ein Grummeln von mir, dass heißen sollte, dass ich „Pizzabacken“ mag. „Pizzabacken“ war eine Massage, die Jackie mit mir fast immer tat. Doch heute schüttelte sie den Kopf. Ich blickte sie fragend an. "Flocke, ich muss jetzt Hausaufgaben machen. Tut mir leid. Eigentlich darf ich dich jetzt nicht streicheln, hat Mam gesagt!", seufzte sie und hob mich wieder in den Käfig. Ich blickte ihr verärgert hinterher, als sie zurück ins Haus ging. Doch, sie hatte etwas zu tun. Doofe Hausaufgaben… Mist, Mist, Mist. Manchmal kann Jackie wirklich komisch sein. Na ja, sie muss irgendwann mal auch ihr Zeug machen. Zum Glück hat sie mich kurz mal gestreichelt.
Am nächsten Tag kam Jackie atemlos zu mir gerast: „Flocke, dein Freunde Lilo und Geri kommen her, in deinen Käfig. Ihre Besitzer wollen sie nicht mehr.“ Ich begriff erst überhaupt nichts, dann aber bemerkte ich es, und hopste in meinem Käfig auf und ab. Jackie lächelte. „Ich habe sie wegen dir ihnen abgekauft!“, sagte Jackie, ein wenig beruhigter. Ich quiekte, was heißen sollte: „Wann kommen sie?“ Jackie murmelt etwas von „In 15 Minuten“.
Nach 15 Minuten – die mir ziemlich lange vorkamen – hörte ich ein Brummen eines Autos. Und was kam da? Lilo und Geri. Sie waren beide im Transportkäfig. Sie gaben schon ein Grummeln von sich, was heißt: „Hallo, Flocke!“ Jenny, Geris Besitzerin lud den Geri in meinen Käfig. Sie hatte Tränen in den Augen, was man gut verstehen konnte, ich wäre auch traurig, wenn ich Jackie verlassen müsste. Jenny schluchzte: „Vielen Dank, dass du den Racker nimmst, Mam erlaubt mir keine Kaninchen mehr.“ Auch Jessie, die Besitzerin von Lilo sagte fast dasselbe. Nun waren wir Kaninchen im Käfig. Geri schnupperte schon nach Fressen. Ich erklärte ihm, dass es bei uns nur am Mittag, in der Früh und am Abend was zu Futtern kriegen. Lilo verkroch sich gleich im Versteck. Eigentlich war das meins, doch da Lilo neu ist, erlaubte ich es ihm. Später werde ich ihm schon klarmachen, dass jeder ein eigenes Versteck hat. Draußen wurde es schon dämmerig. Lilo und Geri legten sich auf den Rücken und beobachteten durch die Glasscheibe die Sterne. „Schön hast du es hier“, meinte Geri. Lilo nickte zustimmend. Ich war ein bisschen geschmeichelt. Dann fragte ich: „Ging es euch denn nicht so gut?“ „Nun, doch. Jenny war super, doch ihre Mutter war lästig. Jenny hatte durch ihr Gerufe fast keine ruhige Minute, um mich zu streicheln. Mir tat sie so leid. Aber ihr müsst keine Vorwürfe gegen Jenny machen, sie war perfekt!“, antwortete Geri murmelnd, „Nur ihre Mutter war nicht der Hit. Jennys Vater ist schon lange tot, aber sie sagte mir, dass er auch freundlich zu mir gewesen wäre.“ Ich bekam Mitleid mit Jenny und Geri und fragte: „Hat Jennys Mutter denn nicht zugestimmt, dass sie ein Zwergkaninchen kriegen?“ „Nein, Jenny hat mich selber gekauft, heimlich. Sie hatte viel Geld. Als sie mich dann ihrer Mutter gezeigt hat, war sie völlig unzufrieden. Doch Jennys Mam dachte: >Das wird Jenny schon selber machen müssen<.“ Lilo war in der Ecke schon eingeschlafen. Man hörte es Brummen. „Och Lilo, hihi. Du alte Schnarchnase!“, lachte ich. Doch da überkam mich eine Müdigkeit, und zwar so eine gewaltige, dass ich umplumpste und einschlief. Geri musste bestimmt das Gleiche getan haben.
Am nächsten Morgen stand ich gähnend auf. Ich blickte zu Lilo, der immer noch seine Pfoten übereinander geschlungen hatte und den Kopf auf sie gelegt. Geri war aber schon auf. Er fraß Müsli, was Jackie uns allen hineingetan hat. Man hörte es gähnen. Lilo war aufgestanden. Er hopste auch zum Fressnapf. Ich tat das Gleiche. Wir stärkten uns reichlich mit Mais und Haferflocken. Dann kam Jackie an unseren Käfig und sagte: „Leute, ihr müsst in die Kleintierschule. So ein Mann hat Mam und mich angerufen. Keine Ahnung, was die da machen wollen.“ Wir 3 blickten erstaunt aus dem Fell. Ich sagte zu den anderen: „Wollt ihr dahin?“ „Wohin?“, fragten Lilo und Geri. Da fiel mir ein, dass die Beiden kein Menschlich verstehen konnten und übersetze es ihnen. Lilo sagte dann: „Nein, wir wollen da nicht hin. Du etwa?“ Ich schüttelte den Kopf. Wir schauten störrisch zu Jackie hin. Sie sagte: „Ihr müsst, das war ein Auftrag von der Polizei. Ich will es ja auch nicht, aber die Welt ist nicht so, wie man sie will!“ „Na gut“, dachte ich, „So schlimm wird schon nicht“. Lilo und Geri dachten das Gleiche. Jackie hob Lilo als Erster aus dem Käfig und setzte ihn in einen Transportkäfig. Geri kam als Nächstes und ich bildete den Schluss.
Kapitel 2 – In der Kleintierschule
Wir fuhren eine Stunde lang mit dem Auto. Dann kam der Wagen zum Stehen, Jackie nahm unseren Transportkäfig und wir gingen in ein komisches Gebäude hinein. Innen waren viele Meerschweinchen, Hamster und Mäuse, und natürlich Hasen und Kaninchen. Jackie trug uns zu einer Theke. Dort stand eine Frau. Sie sprach: „Wer sind Sie, meine Liebe?“ Darauf Jackie: „Ich bin Jackie Gobric mit Lilo, Geri und Flocke.“ Die Frau, die Frau Hacker hieß – das stand auf ihrem Namensschild – musterte uns drei. Dann nickte sie und sagte: „Nun, Fräulein Gobric, der Ablauf wird folgend sein: Sie müssen die Hasen hier 1 Jahr lang lassen, die bekommen einen bequemen Käfig, keine Sorge. Sie werden trainiert und so was halt.“ „Äh, das sind Zwergkaninchen, keine Hasen“, besserte Jackie aus. „Ach, entschuldige“, murmelte Frau Hacker, „Also gleich wird ein Mann namens Herr Tuli kommen… Ah, da ist er ja“, fügte sie hinzu. Ein blondhaariger Mann mit einer Brille auf der Nase und der ziemlich schäbig aussah, kam auf Jackie zu. Er nahm ohne ein Wort zu sprechen unseren Käfig in die Hand und brummelte: „Los, verabschieden Sie sich von den dreien.“ Jackie winkte uns zu und Lilo, Geri und ich hoben die Nasen als Auf Wiedersehen. Dann ging Jackie aus dem Haus. Herr Tuli brachte uns in einen ebenso schäbigen Käfig wie er es war. Der Käfig war klein, dunkel – denn es gab kein Fenster – und völlig ungemütlich. Herr Tuli hob uns einer nach dem anderen rein und schloss die Käfigklappe. Wir schauten uns an. „Na das ist ja fabelhaft“, grummelte Geri. „Ja, und wie“, stimmte Lilo zu. „Was meinst du?“ „Ich finde es hier hässlich…doof… Wie konnte Jackie das nur tun?“, wunderte ich mich. Das hätte ich Jackie niemals zugetraut. Aber vielleicht wusste sie das nicht.
Am nächsten Morgen stürmte ein Kind namens Max in unser Zimmer. Er keuchte: „Ihr, es geht los mit´ m Training!“ Max hatte etwas längere schwarze Haare und trug ein knallrotes T-Shirt. Er hob uns grob aus dem Käfig und lud uns auf ein Tablett. Na das ist ja mal ein Luxus, ironisch gemeint! Offenbar hatte er einen Ekel vor uns, und ich fragte mich, warum er hier überhaupt arbeitete. Als wir unten waren, erblickten Lilo, Geri und ich einen wunderschön gepflegten Rasen, der ganz grün war und gemäht. Ich vermutete, dass dies ein Kunstrasen war. Max setzte uns in das Gras. Es fühlte sich herrlich an, so weich und ohne struppigem Zeug. Andere Kaninchen gab es natürlich auch. Ein kleines kam zu uns herübergehopst und fragte mit ein bisschen ängstlicher Stimme: „Wer seid ihr?“ „Ich bin Florian, Flocke genannt, der weiße ist Gernot, Geri genannt, und der schwarze ist Leonard, Lilo genannt“, stellte ich uns vor, „Und wer bist du?“ Der Kleine antwortete: „Ich heiße Ronald, Ron genannt!“ Wir nickten. Ein neuer Freund! Was gibt es Schöneres? Ron sagte: „Wie findet ihr diesen Maximilian, besser gesagt Max?“ „Nun ja, er ist nicht der Beste. Er hat mit uns nur einen einzigen Satz geredet, stimmt´ s, Freunde?“ Die Beiden nickten. Ich wandte mich Ron wieder zu. „Aber Schlimmes hat er an sich nicht viel gezeigt!“ Plötzlich hallte durch einen Lautsprecher eine Frauenstimme, die sagte: „Willkommen, Tiere! Wenn ihr mich versteht. Also wie schon von euren Abholern gesagt, findet heute das erste Training statt! Alle Kaninchen und Hasen gehen zum gelben Band, alle Meerschweinchen zum Roten und die Mäuse zum Blauen! Die Leute, die sich um die kümmern, machen bitte ihren Tieren klar, dahinzugehen! Und den Ablauf kriegt ihr von mir! Moment!“ Die Stimme verstummte. Stattdessen war ein lautes Geraschel zu hören. Wahrscheinlich kramte die Frau nach dem Ablaufspapier. Ich erkannte an ihrer Stimme, dass Frau Hacker es war, die da gerade gesprochen hatte. „Hey, Ronald, was tust du bei diesen Lusern, he?“, tönte da eine andere Stimme, leiser und in Kaninchenisch gesprochen. Ein großes, kräftiges Kaninchen kam in großen Sätzen zu und gesprungen. „Och, Bruderherz. Lass die doch. Freunde, das ist mein großer Bruder Jaromir“, erklärte uns Ron stolz. „Wie man darauf stolz sein kann, auf so ein hässliches Vieh“, nuschelte Lilo mir ins Ohr. Aber ehrlich gesagt wäre ich auch stolz, so einen großen Beschützer zu haben. Deshalb schüttelte ich den Kopf. Lilo blickte mich fragend an. „Gleich“, erwiderte ich auf seine Grimasse. Lilo drehte sich wieder zu Ron um, der gleich wieder zu plappern anfing: „Also, Jaromir, es wäre wunderbar, wenn du bitte weggehst. – Danke. Eines müsst ihr euch merken: Spricht mit Jaromir freundlich, sonst wird er grob. ER ist unfreundlich, aber OK. Also nehmt es ihm nicht übel, dass er so blöd sein kann. ER sucht Freunde – denn er hat leider keine außer unserer Familie – und ihr könntet es ihm anbieten. Zum Beispiel so: ´Hi, Jaromir. Wollen wir vielleicht Freunde sein?´ Habt ihr das verstanden? Gebt mir Bescheid, wenn es geklappt hat.“ Wir nickten, obwohl wir nur die Hälfte davon verstanden hatten. Aber das Wichtigste haben wir uns gemerkt. „Wer macht es?“, fragte Geri in die Runde. „Am Besten macht ihr es alle zusammen. Dann hat er mehr Freunde“, erklärte Ron wichtigtuerisch.
Wir drei gingen zu Jaromir. Irgendwie kam er einem beängstigend vor, so groß und schwarz wie er war. Doch ich fragte: „Hi, Jaromir. Wollen wir vielleicht Freunde sein?“ Jaromir blickte erst verdutzt, dann nickte er. „Wie heißt ihr?“, fragte er. Ich wiederholte noch mal die ganze Vorstellung. Als ich fertig war, verstand er. „Ihr könnt nicht wissen, dass ich Freunde suche. Woher wisst ihr das?“ „Nun, Ron hat es uns erzählt!“ „Ronald“, besserte Jaromir aus. „Ja, wie auch immer“, fuhr ich fort, „wir haben uns überlegt, wie der Ablauf hier ist. Warst du schon mal hier?“ Jaromir nickte: „Ja, es war letztes Jahr. Ronald konnte hier noch nicht sein, denn er war dafür zu klein. Also letztes Jahr war es schrecklich! Wir wurden geschlagen, wenn wir mal den Parcours nicht schafften!“ Lilo, Geri und ich hielten die Mäuler offen. Ron war schon weggerannt, um mit Joscha zu spielen. Joscha war ein Meerschweinchen. Er war laut Ron sehr nett.
Kapitel 3 – Geri verunglückt
Als wir uns bisschen unterhalten hatten, und schon am gelben Band waren, ertönte wieder die Stimme aus dem Lautsprecher: „Also ihr seid jetzt am entsprechenden Band. Ich rufe nacheinander die Namen auf- ihr müsst die können, wenn man ruft – und ihr läuft durch den Parcours, habt ihr es geschafft, gibt es einen Lohn, habt ihr es nicht geschafft, werden wir schon sehen. Also als Erstes kommen die Kaninchen! Ronald Meier als Erstes! Komm, keine falsche Scham!!!!!“ Ron hopste ängstlich Richtung Parcours, wahrscheinlich hatte Jaromir sein Erlebnis schon erzählt mit dem Schlag. Ron sprang graziös über das erste Hindernis. Er ließ sich nicht ablenken und sprang ebenso elegant durch einen Reifen, der 40 Zentimeter über dem Boden hing. Ron schaffte es problemlos durch den Parcours. Am Ziel angekommen, bekam er ein Leckerli von Frau Hacker und ging zum gelben Band. „Leonard Kellner!“ Lilo bekam einen Schock, als er dies hörte. Doch auch bei ihm ging es fast problemlos. ER bekam zwar kein Leckerli wegen dem einen Fehler, wurde aber nicht geschlagen. „Florian Gobric!“ Ich trat mutig vor das erste Hindernis. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und sprang! Wie leicht das war! Der Reifen war kein Problem für mich und auch nicht der Tunnel, vor dem die Meisten vor mir Angst hatten. Ich war endlich am Ziel angekommen! Ich bekam 3 Leckerlis und lief wieder zu den anderen Kaninchen. „Gernot Ruhl!“ Geri schluckte und kämpfte gegen seine Aufregung. Ich wusste genau, wieso. Geri war sehr pummelig und unsportlich. Er versuchte, über das erste Hindernis zu springen. Geri blieb aber während er oben war hängen. Max kam und er setzte Geri wieder auf den Boden. Bei den anderen Blockaden ging es auch nicht besser. Als er im Ziel angekommen war, hielt Frau Hacker schon eine Peitsche bereit. Der arme Geri wurde geschlagen und geschlagen, sogar blutig und als Frau Hacker aufhörte, taumelte Geri und fiel zu Boden. Lilo, Ron, Jaromir und ich hielten den Atem an. War er tot? Geri rührte sich nicht. Frau Hacker trat mit ihrem Schuh gegen ihn. Er blieb reglos liegen. „Geschieht ihm Recht“, murmelte Frau Hacker noch so laut, dass es alle hören konnten. Ich blieb vor Schock wie angewurzelt stehen. Nein, nein, das gibt es nicht. Geri ist nicht tot. Doch damit ermutigte ich mich keineswegs. Lilo, Ron, Jaromir und ich weinten und weinten. „So wie diese Hexe ist, wird sie den Geri nie beerdigen“, schluchzte Lilo. Wir anderen stimmten zu. Alle gingen nur widerwillig zurück in den Stall. Lilo sagte: „Fühlt sich komisch an, so zu zweit in diesem Stall zu sein!“ Ich nickte. Ich legte mich auf die Seite und schlief 3 Stunden später ein.
Kapitel 4 – Die Jucca – Palme
Am nächsten Morgen standen Lilo und ich erst spät auf. Ich blickte traurig zu der Stelle, wo Geri sonst immer geschlafen. Lilo schlief noch. Er drehte und wälzte sich im Schlaf, wahrscheinlich hatte er Alpträume. „Lass Geri! Lass Geri!“, redete Lilo und schnarchte kurz laut auf. Ich hatte auch einen Alptraum:
Wir waren wieder auf der Trainingswiese. Geri wurde gerade geschlagen und gefoltert.
Mir kamen die Tränen an dem Gedanken an Geri. „Wie konnte das nur passieren?“, dachte ich verzweifelt. Max kam wie jeden Tag in das Zimmer. Er stupste Lilo unsanft aus dem Schlaf. Er hielt das Tablett wieder in unseren Käfig. Doch wir gingen nicht drauf. „Ach, das ist wohl wegen deinem toten Gefährten, hä?“, spottete er, „kommt jetzt, aber dalli!“ Aber Lilo und ich blieben stur. Nun schubste Max uns auf das Tablett. Ich sprang den doofen Max an und kratzte und biss ihn. Lilo schaute erst zu, dann sprang er ebenfalls auf Max zu. Er schrie und klagte. Schließlich ließen wir ihn erst mal aufatmen. Er schaute böse von mir zu Lilo. Max hob uns beide diesmal sanfter, aus Vorsicht, wir könnten noch mal kratzen, auf sein Tablett.
Als wir wieder auf der Trainingswiese waren, rannte Frau Hacker eilig in den Wald. Was hatte sie da nur zu suchen? Max ließ uns auf den Boden gleiten und verschwand. Ich blickte Lilo fragend an. Er erwiderte. Offensichtlich hatte es ihn auch gewundert. „Was diese Hexe von Frau Hacker dort wohl macht?“, meinte er fragend. „Komm, folgen wir ihr!“, sagte ich entschieden. Doch Lilo schüttelte den Kopf. Aber ich hopste weiter und Lilo blieb nichts anderes übrig, als mitzuspringen. Er holte mich gleich ein. Wir schnauften und keuchten, doch wir hielten bis zum Wald durch. Dort angelangt, schauten wir in alle Richtungen. Plötzlich kam eine schwarz vermummte Gestalt von einem Baum über uns. Es war eindeutig ein Mensch, denn seine nackten Hände lugten unter seinem rabenschwarzen Umhang hervor. Er kam ein bisschen ungeschickt auf dem Boden an. Als er sich wieder aufrappelte, sprach er mit einer Männerstimme, einer sehr tiefen: „Kommt mit!“ Aber Lilo und ich dachten nicht daran, sondern starrten den Mann fassungslos an. Nein, das gibt es nicht. Da hörte ich ein Surren und ein Netz kam auf uns niedergeprasselt. Lilo und ich waren gefangen! „Tolles hast du da eingebrockt!“, schimpfte Lilo. Aber ich hatte schon probiert, das Netz aufzubeißen. Doch es gelang mir einfach nicht. „Könnt nicht!“, sagte die schwarze Gestalt, „Jack Lossel.“ Ich fand den Typen irgendwie komisch. „Moment mal. Flocke, hast du denn nicht mal mitbekommen, dass so ein Jack Lossel als Werbeplakat in unserer Straße war? Der berühmte Autor!“ Ich dachte angestrengt nach. Dann fiel es mir ein: „Ja, aber da stand nicht, dass er eine vermummte Gestalt ist“. Jack zog uns im Netz gefangen zu einem Lagerfeuer, das tief drinnen im Wald war. Dort herum waren noch mehr Vermummte. Und hinter denen saß auf einem Stuhl eine Frau mit schwarzem Umhang, aber keiner Maske. „Hier, Madame“, sagte Jack und machte ein tiefe Verbeugung. Die Frau stand vom Sessel auf und prüfte uns im Netz. Da erkannte ich ihr Gesicht: Frau Hacker. „Das hast du gut gemacht, Jack“, lobte sie. Jack machte noch eine tiefe Verbeugung. „Geh auf deinen Posten zurück!“, befahl Frau Hacker. Dann wandte sie sich uns zu: „Ihr fragt euch, wieso Jack Lossel hier ist? Nun ja, das bleibt leider ein Geheimnis. Ihr fragt euch, was das hier soll? Eine Tierquälerbande.“
Sandra,10 Jahre Autor/in
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Neues vom Ponyhof
Es war ein schöner Nachmittag. Ich sah den Vögeln zu. Wir hatten nämlich jetzt in der Schule bei Bio das Vogel – Thema. Es war schon toll, aber manchmal erzählt unser Lehrer immer überflüssige Sachen dazu. Ach, hoppla! Ich habe ja noch gar nicht die Personen, die in dieser Geschichte mitspielen, vorgestellt. Also ich bin Julia. Meine beste Freundin Anna geht auch in meine Klasse. Leider mit vielen blöden Jungs. Mein Haustier, - also kein Haustier, sondern ein Koppeltier, ist ein Pferd. Meine Familie und ich wohnen nämlich auf einen schönem Ponyhof. Es leben dort Ponys, aber auch Pferde. Mein Vater heißt Werner und meine Mutter Silvia. Außerdem habe ich eine große Schwester und einen kleinen Bruder. Sie heißen Amelie und Jake. Natürlich in der Schule den Lehrer Klops. Nun zur Geschichte. Anna und ich veranstalten einen Club, wo wir Pferde und Ponys untersuchen. Seitdem Anna eine neue beste Freundin hatte, waren wir Feinde. In der Pause: Ich moserte rum: "Du hast doch gesagt, ich bin deine beste Freundin!" Aber Anna meinte immer:
"Such doch eine neue beste Freundin" und dann nimmt sie Jessie, ihre neue beste Freundin, unter den Arm und beide gingen weg. Das fand ich total gemein und rannte dann immer schreiend hinter ihr her. Ich war wirklich dumm. Denn das hätte ich nicht machen sollen, wenn Herr Klops gerade die Klasse in der Pause kontrollierte. Er sah das und rief: "Julia! Was machst du da? Komm augenblicklich her!" Da kam ich weinend zu ihm und sagte: "Sie hat ein Versprechen nicht eingehalten!" "Wer denn?" "Anna", sagte ich. "Anna, komm auf der Stelle her und kläre das bitte mit Julia vor meinen beiden Augen!", befahl er. "Petze!", nuschelte Anna vor sich hin. "Könnten wir das bitte im Klassenzimmer klären?", fragte ich Lehrer Klops. "Hm. Aber nur wenn ihr keinen Unfug macht." Anna und ich nickten und gingen ins Klassenzimmer. "Bevor du jetzt losschimpfst, will ich dir eines sagen: ES TUT MIR LEID! Bitte verzeihe mir, bitte!", flehte ich. "Na gut. Freunde?" fragte Anna: "Freunde! Hoi ho!", riefen wir beide. Puh! Bin ich froh, dass wir doch noch Freunde warn. Anna sagte: "Jessie ist nur eine Freundin, du bist die beste Freundin!!! Es tut mir leid, dass ich dich ausgeschlossen hab. Du, Julia, ähem, mein Pferd Tornado hat keinen Stall mehr in Hollywood. Also wir können es uns nicht leisten. Könnte ich, na ja, vielleicht Tornado bei euch unterstellen? Was sind die Kosten?" Ich antwortete: "Nun ja. Du könntest es unterstellen. Die Kosten sind aber sehr hoch… Nämlich NULL!" Wir lachten und fielen uns in die Arme.
Sandra,10 Jahre Autor/in
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Ihr habt es mir versprochen!"
Mit diesem Satz hatte er seine Eltern endlich überzeugt. Sie waren es, die ihn gelehrt hatten, ein Versprechen auch zu halten. Trotzdem war David dann überrascht, als seine Eltern nachgaben.
Schließlich, was konnte schon geschehen? Bis zur Tante Emmi waren es nur vier Kilome-ter. Keine unmögliche Strecke für einen aufgeweckten Fünfjährigen, der es gewohnt war auf sich aufzupassen. Für David aber waren es vier Kilometer in seinem Leben, die er zum erstenmal ganz alleine gehen durfte.
Seine Tante Emmi und das bei ihr abzuholende Geburtstagsgeschenk waren jetzt nicht mehr sein größter Wunsch für diesen Tag. Aber vier Kilometer weit gehen ohne elterliche Aufsicht, ohne Ermahnungen, die sein Trödeln betrafen, weil er immer etwas entdeckte, das aufregender als alles andere war, diese vier Kilometer waren nun sein schönstes Ge-burtstagsgeschenk.
Seine Mutter gab ihm einen Beutel mit zwei selbstgebackenen Laib Brot für die Tante. Sein Vater drückte ihm den Wanderstab in die Hand. Noch eine letzte Ermahnung, trödel nicht so, die Tante wird warten, dann marschierte er los.
Auf den ersten Metern konnte er sein Glück noch überhaupt nicht richtig fassen. Er blieb stehen, drehte sich kurz um und winkte den Eltern noch einmal zu. Sie winkten zurück. David ging mit schnellen Schritten weiter. Erst als er um die Wegbiegung herum und damit aus dem Blickkontakt der Eltern war, sprang er vor Freude einmal in die Luft. Ausgerechnet heute musste eine Kuh kalben. Aus dem anfänglichen Ärgernis war nun ein zusätzliches Geburtstagsgeschenk geworden.
David marschierte munter immer am Straßenrand entlang. Vier Kilometer sind für einen kleinen Jungen eine große Strecke.
Lange genug, um Schlachten zu schlagen, Abenteuer zu erleben und neue Kontinente zu entdecken. Die beiden Brotlaibe waren sein Proviant, der Wanderstab sein Schwert. David, der Unbesiegbare, auf seinem Kreuzzug gegen Unterdrückung und Unrecht.
Er sah die Welt um sich herum mit den Augen des Kindes. Niemand konnte ihm heute seine Tagträume zerstören. Wenn er seine Männer zum Angriff auf die Burg anfeuerte, rief keine Stimme mahnend, er solle nicht herumtrödeln und das wäre doch keine Burg sondern nur eine alte Scheune. Heute konnte er die Welt so sehen, wie er sie sehen wollte.
Nach vielen Kämpfen und Siegen näherte er sich der Stelle mit dem Zaun, an dem sein Vater immer bemerkte, jetzt hätten sie genau die Hälfte der Strecke geschafft. Er wusste es genau, denn aus Spaß war er die Strecke einmal mit stechenden Schritten abgegan-gen. Von der Haustüre bis zu dem zerfallenen Zaun waren es genau zwei Kilometer und von dort bis zur Tante auch. Danach hatte Vater drei Tage lang Schmerzen in den Fersen gehabt. Auch darauf wies er David und seine Mutter jedes Mal hin, wenn sie die Tante besuchten.
Für David war der Platz aber mehr. Aus dem morschen Zaun, der eigentlich gar kein Zaun mehr war, sondern nur noch einige Bretter und Balken die von rostigen Nägeln gehindert wurden ganz zusammenzufallen, wurde für David jedes Mal der Palisaden-schutz von Robinson Crusoe.
David war jetzt Robinson. Er stellte sich mit dem Rücken zu dem wackligen Gebilde. Seine linke Hand stützte er auf den Stab, die rechte Hand streckte er lässig in die Hosen-tasche. Ernst sah er hinaus auf den Strand, ob denn niemand kommen würde, um ihn aus seiner Einsamkeit zu befreien. Da, was war das?
In der Ferne bewegte sich etwas. Dort kam jemand. Freitag, dachte er, das muss Freitag sein, auf der Flucht vor den Kannibalen.
Eine schwarze Gestalt kam immer näher. Aufgeregt hob er den Stab. "Hierher," rief er.
"David," rief die Gestalt und sein Name brachte ihn wieder zurück in die Wirklichkeit. Es war seine Tante, in schwarze Kleider gehüllt, die da auf ihn zukam.
David begriff nur sehr langsam. Doch genau in dem Augenblick, als seine Tante sich niederbeugte, ihn umarmte und an sich drückte, begann er zu weinen. "Was ist denn los, David?" Die Tante strich ihm liebevoll über das Haar. Und aus dem Scherbenhaufen zu-sammengefallener Zeiten und Welten presste er schluchzend die Worte heraus: "Du hast mir zwei Kilometer gestohlen."
David/Adalbert Hauser Jahre Autor/in aus
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Warum Girafen lange Hälse haben
Vor vielen Tausend Jahren lebte eine Girafe Namens Klaus.Damals hatten die Girafen noch kurze Hälse.Eines Tages kam ein lustiger Affe zu Klaus und fragte ihn:HALLO Klaus wie gehts dir?Klaus antwortete:Mir gehts schlecht,weil ich mit meinem kurzem Hals nicht an die Bäume komme,und deswegen kann ich keine Blätter essen.
Ja,wenn das so ist kann ich deinen Hals doch einfach lang ziehe,Schlagte der Affe vor.
natalie,9jahre Jahre Autor/in aus klosterschule
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Teresa und das Fohlen
Es war einmal ein Mädchen das sehr glücklich war,denn ihr Pferd bekam ein Fohlen.Sie war sehr aufgeregt und sie wusste nicht wann es kam.Aber in der folgenden Nacht kam es schon und am nächsten morgen war es da.Wir gaben ihr den Namen Fee,nach drei Jahren konnte ich sie anreiten es hat mir viel spass gemacht.Wo sie dann fünf Jahre alt war konnte ich sie richtig reiten und wir wurden richtig gute Freunde .Sie bekam im nächsten Jahr auch ihr Fohlen und so ging es immer weiter.
Teresa,9 Jahre Autor/in aus Dachau
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TESS UND TOBY
TEIL 1
Tante Lena war tot!
Sie war friedlich eingeschlafen und trotz ihres
hohen Alters saßen alle ziemlich betreten in
Tante lenas Wohnung,denn sie war immer sehr beliebt gewesen.
Tante Lena hatte für den Fall des Falles vorgesorgt,alles was die Beerdigung betraf,
hatte sie schon vor ihrem Tod geregelt.
Nur eins nicht:was sollte aus Toby werden?
Toby war Tante Lenas Mischling.
Er war mittelgroß,schwarzweiß und wuschelig.
Sein Alter schätzten alle auf acht oder neun
Jahre.
Laura Winkler,10 Jahre Autor/in aus Dachau
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Die Gans und der Hund
Es gab einmal eine Gans, die lebte mit anderen Gänsen auf einem Hof. Eines Tages jedoch wollte die Gans raus, raus in die Natur. die anderen Gänse wollten sie noch aufhalten. Aber es half nichts: die Gans sprang flatternd über den Zaun. Sie sagte: " Endlich frei !" und flatterte davon. Sie war noch nicht weit gekommen, da sprang etwas in die Luft und biss der Gans ins Bein. Sie stürzte und landete vor ihren Angreifer: einen Hund. Der Hund sprach: " Nun werd' ich dich verspeisen!" Die Gans flehte ihn an:" Bitte nicht!" Plötzlich kamen alle Gänse vom Hof der Gans angeflogen und hackten auf den Hund ein, bis er flüchtete. Die Gans war gerettet und ging mit den anderen Gänsen wieder nach Hause. Und die Moral von der Geschicht': Immer fest zusammenhalten. ENDE.
Robin,14 Jahre Autor/in aus Effelder, Goethe-Schule Schalkau
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Die Eule die nicht fliegen kann
Moritz und Pascal gingen in den Wald. Plötzlich hörte Moritz ein Geräusch. Er sagte, was war das? Pascal antwortete: das ist eine Eule! Sie frisst etwas auf dem Boden. Guck mal da, sie kann nicht fliegen! Siehe da, sie hat eine Wunde! Dewegen kann sie nicht fliegen! Pascal sagte: Ja, dass kann sein! Sollen wir Ihr helfen? Moritz antwortete: Ja das können wir machen! Ich habe ein Pflaster in meiner Tasche. Daraufin sagt Pascal: Hohl es schnell heraus, Moritz, und gib es der Eule!! Gesagt getan. Nach einem Monat war die Eule wieder geheilt und Sie war Pascal und Moritz ewig dankbar, dass sie wieder fliegen konnte.
Moritz (8), Pascal (8)
Moritz,Pascal,8,8 Jahre Autor/in aus Rheine/Canisiusschule
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Rheine/Canisiusschule
LISA UND LARA
Eine pferde katzengeschichte
Lisa war eine Katze. Sie hatte eine Freundin die hieß Lara Hors. Lara wohnte auf einer Wildkräuterwiese, im Abwasserrohr des naheliegenden Bauernhauses wohnte Lisa. Heute wollten die Beiden ein Wandertag machen. Und zwar nach Waldtitus. Den Wald in Titus. Dort sollte Zwergikus sein Unheil treiben. Und die Beiden wollten ihm ein Lektion erteilen. Als sie dort angekommen waren, kam ihnen plötzlich ein Kater entgegen. die Beiden fragten: "Wo können wir Zwergikus finden?" Der Kater antwortet:" Vor Euch!" Die Beiden guckten rum. Einmal nach links, einmal nach rechts, einmal nach hinten und einmal nach vorne. Aber sie konnten kein Zwerg entdecken. Lara fragte: "Wo?" "Vor euch!" sagte Zwergikus. "Ich bin doch:" "Du?" fragten Lara und Lisa und fingen an zu lachen. Lara fand ihn blöd. Lisa hatte sich auf den ersten Blick in ihn verliebt. Lisa bot ihm an zu ihr zu ziehen. Natürlich sagte er "Ja". Lisa fragte Zwergikus: "Wiso heißt Du überhaupt Zwergikus?" Er sagte: "Ich bin klein wie ein zwerg und damit es sich schöner ein i dran und kuss weil ich einfach zum küssen bin!!" Lara fand für die beiden war das Abwasserrohr zu klein. Lara half den beiden tzotzdem einen Platz im Abwasserrohr zu finden. Lara kam täglich die beiden besuchen. Eines Tages hörte sie ein komisches Geräusch. Als sie reinschaute, sah sie kleine Katzen die an Lisa nuckelten. Als die kleinen Katzen ein bisschen größer wurden, sagte Lisa zu Lara: "das Abwasserrohr wird langsam zu klein." Lara sagte "Ihr könnt zu mir ziehen. In der Nähe ist ein Fluß, dann könnt ihr Fisch essen:" Bei diesem Gedanken leckte sich Lisa die Lippen. Lisa zog mit ihrer Familie zu Lara. Lisa erklärte Lara die Namen der Kinder. "Und als letztes Fischilus. Er heißt so weil er jetzt immer Fisch isst." erlärt Lisa. Lara ging spatzieren und bracht Dattiusmaris Hors mit. Lara hatte sich in ihn verliebt. Nach 6 Wochen wurde Lara immer dicker. Nach 10 Monaten war ein kleines Fohlen auf der Welt. Es hieß Sonnenschein, weil grad die Sonne schien. Das Fohlen wurde größer. Die kleinen Katzen feundeten sich mit dem Fohlen an.
Fabienne ,7 Jahre Autor/in aus 76744 wörth am rhein
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Können schwarze Hengste sprechen?
Von Emily Schlömer
Lee saß in der Bücherei ihrer Eltern und blätterte in einem Buch das über Pferde handelte. Lee liebte Pferde und wünschte sich zum Geburtstag ein Eigenes. Natürlich wusste sie, dass ihr dieser Wunsch nie, nie, nie, nie in Erfüllung gehen würde.
Von draußen hörte sie Schreie. Im ersten Moment machte sie sich keine Gedanken. Erst als sie ein Pferdewiehern hörte, legte sie das Buch beiseite und trat zum Fenster und schaute hinaus. In diesem Moment schoss ein schwarzer Blitz am Fenster der Bücherei vorbei. Sie rannte raus um zu sehen was los war. Sie sah ein verängstigtes Pferd um sich schlagend. Ein paar Menschen schossen auf das Pferd mit Pfeilen. Lee griff sofort ein und tat so als ob sie auf dem Boden zusammen gebrochen wäre. Die Leute rannten zu ihr. In diesem Moment sprang sie auf und rannte dem flüchtenden Pferd hinterher.
In einer engen Gasse blieben die Beiden stehen. Lee rang nach Luft:
„Hier sind wir in Sicherheit“ sagte Lee.
„Auch schon gemerkt?“ Antwortete das Pferd. Lee sah den Hengst fassungslos an. Das Pferd starrte gleichgültig zurück:
„Was glotzt du mich so an?“ Fragte es dann. Lee konnte es noch immer nicht fassen und brachte keinen Ton heraus.
„Na, gut.“ Sagte das Pferd „da du ja immer noch keinen Ton heraus bringst, gehe ich lieber sofort, ich suche nämlich etwas und je eher ich anfange zu suchen, desto besser. Also, dann Tschüss.“ Das Pferd drehte sich um und wollte gerade gehen, da sagte Lee: „Warte!“ Das Pferd blieb stehen, drehte sich aber nicht um.
„Ich kann dir doch bei der Suche helfen!?“ Das Pferd drehte sich zu ihr um, dann fragte es leise: „Das würdest du tun?“
Lee nickte „ja, das würde ich“.
„Danke. Übrigens, ich heiße Black Night. Aber nenn mich Blacky.“
„Sehr erfreut dich kennen zu lernen, Blacky. Mein Name lautet Lee. Meine Eltern arbeiten tagsüber in einer Bibliothek.“
„In einer Blibie, äh Bibi, nein ah genau, Bibliothek? –das ist ja super!“ Rief das Pferd. „ Ich such nämlich nach einem Buch, einem bestimmten Buch. Ein Zauberbuch!“
„Oh, da muss ich dich enttäuschen. Zauberbücher haben wir nicht. Da musst du woanders suchen. Wie heißt das Buch denn?“ Fragte Lee.
„ Magie der Kraft.“ Antwortete Blacky.
„Na, dann machen wir uns mal auf die Suche.“ Sagte Lee.
„Eins noch.“ Sagte Blacky. „Das bleibt unser Geheimnis, verstanden?“
„Verstanden!“ sagte Lee.
Und so ging die Suche los. Sie suchten in allen Büchereien der Umgebung. Es verging ein Tag, zwei Tage, eine Woche, drei Wochen. Eines Tages, Lee kam gerade von einer der Suchen zurück, ging sie in die Bücherei ihrer Eltern um in ein paar Pferdebüchern zu stöbern. Sie sah in einer der Bücherreihen ein Buch leicht
hervorstehen. Sie schob es zurück, las was auf dem Buch stand und bekam große Augen. Auf dem Buch stand „MAGIE DER KRAFT“.
Lee ging zu ihrer Mutter und bat sie das Buch zurück zu stellen, damit es sich niemand ausleihen kann. Lee`s Mutter fragte welche Nummer das Buch hat.
„Warte kurz“ sagte Lee und ging zum Buch zurück: „3018“ rief sie.
„Okay, notiert.“ Rief die Mutter zurück.
„Ich gehe jetzt nachhause.“
„Gute Nacht, mein Schatz.“
Als Lee am nächsten Morgen aufwachte, war es dunkel in ihrem Zimmer. „Komisch“ dachte sie, noch mit geschlossenen Augen. Wir haben doch Sommer. Als sie die Augen öffnete lachte sie los. Vor ihrem Bett stand Blacky mit einer Unterhose und zwei Socken auf dem Kopf.
„Was machst du denn mit meiner Wäsche auf dem Kopf?“
„Irgendwie muss ich doch hier rein kommen“ meinte Blacky zerknirscht. „Du hast verschlafen. Also, musste ich dich wecken. Wir wollen doch weitersuchen, oder?“ „Wir brauchen nicht weitersuchen. Ich habe das Buch gefunden.“
„Ehrlich? Dann müssen wir es sofort holen.“
„Ich gehe es holen. Du bleibst hier!“
Zehn Minuten später kam Lee mit dem Buch zurück. „Hier ist es.“ Sagte Lee.
„Super! Und was für ein Zufall, heute ist Vollmond. Schlag mal die Seite 3018 auf, Da müsste alles über den Zaubertrank stehen. Genau, da stehts ja: . Gut, heute um fünf Minuten vor Zwölf treffen wir uns in der Gasse, wo wir uns kennen gelernt haben. Okay?“
„Okay, gebongt. Bis heute Nacht.“
Um halb Zwölf zog Lee sich einen Pulli, eine Jeans, Socken und ihre braunen Chuks an. Sie nahm ihren Schlüssel, ihr Handy und zu allerletzt das Buch. Dieses tat sie in einen Beutel, den Beutel wiederum in einen anderen Beutel und dann alles zusammen in ihren Rucksack. Sie öffnete die Tür und schlich hinaus. Als sie in der kleinen Gasse angekommen war, war Blacky schon da.
„Hallo Blacky.“
„Hi, Lee, hast du das Buch?“
„Na, klar. Ich bin doch Lee Schlau.“
„Wieso Lee Schlau?“
„Mein Nachname ist Schlau.“
„Aha, na Gut, dann machen wir uns auf den Weg. Los geht’s.“
Blacky hatte schon einen Platz im Wald ausgesucht. „So, und brauchen wir einen Stein mit einer Delle, egal wie groß.“ Lee fand sofort einen. Blacky sagte: „ABRENGADIUS.“ Und plötzlich stand da ein Kupferkessel. „So, und jetzt such mir ein „Z“ im Buch.“
„Hä?“
„Oh, du schlägst eine Seite im Buch auf, suchst mir ein „Z“ und ziehst es heraus!?“
„Häää?“
„Jetzt schlag eine Seite im Buch auf.“
„Ja.“ Sagte Lee.
„Und jetzt such da mal ein „Z“.“
„Ja, gefunden.“
„Und jetzt halt deinen Finger darüber und zieh.“ Lee tat es und es klappte. „Wow.“ Sagte Lee und guckte das „Z“ an.
„Guck nicht so in der Gegend rum und tu es da rein.“ Lee tat das „Z“ in den Kessel.
„PENTITÄTUS!“ Rief Blacky. Und schon war ein Trank im Kessel.
„Ich werde jetzt gehen. Wir werden uns nie wieder sehen. Ich bin dir sehr dankbar, Lee.“
„Keine Ursache, Blacky.“
„Auf Wiedersehen. Ich werde dich sehr vermissen.“ Sagte Blacky.
„Ich dich auch.“ Sagte Lee und strich Blacky über die Stirn.
Blacky trank einen Schluck und ging durch zwei Bäume, die sich gegenüber standen. Und dann war er verschwunden.
Stattdessen stand neben den Bäumen ein hübsches Mädchen mit weißem Kleid und langen schwarzen Haaren.
Lee erschrak und fragte: „Du hast doch hoffentlich nichts gesehen?“
„Nein“ sagte das Mädchen „ich war sogar dabei“.
Ende
Emily,11 Jahre Autor/in aus Köln, Maximilan Kolbe Gymnasium
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Eine Mission in Afrika!
Sarah lebte in Afrika. Ihre Eltern stammten ursprünglich aus der deutschsprachigen Schweiz, sie wurde auch dort geboren, aber mit 4 Jahren kam sie nach Ägypten. Und hier beginnt auch die Geschichte von Sarah und ihrem 6 -jährigen Bruder Sebastian. Die Familie Klen hatte eine riesige Ranch in ihrem Besitz, mit vielen wilden Tieren. Mc Donald´s war ein kleiner weißer Tiger, den Sarah mit der Flasche groß zog. Madonna war eine von Sarah s Lieblingssängerin. Ihr Lieblingsfach war Tierzähmung. Don die 15-Jährige hatte auch ein Hobby, sie es mit ihrer E-Gittare zuspielen.Heute hatte ihr Bruder Geburtstag. Sebastian bekam sein lang ersehntes Geschenk, ein Hubschrauber mit Fernsteuerung. Natürlich wurde das Geschenk gleich ausprobiert. Sarah war sehr genervt von Sebastian, andauernt verfolgte er sie mit seiner neuen Maschiene. Als der Abend kam ging Sarah noch eine Runde spazieren. Da hörte sie aufeinmal Schüsse. Schnell versteckte sich die Schülerin hinter einem Busch. Nach einer Weile viel kein Schuss mehr und Sarah eilte schnell nach Hause. Sie hatte es satt das Tiere geschossen wurden, also beschloss sie eine Tierrettungaktion zustarten. Am nächsten Nachmittag, setzte sie sich auf den Schreibtisch und begann Plakate zugestallten. Sarah hatte ein paar Freundinnen eingeladen um ihr dabei zuhelfen. Es dauerte nicht lang da hatten die fünf eine Idee, sie wollten einen kleinen Film drehen um die Leute zuschockieren. Sarah s Onkel sollte ihnen dabei helfen. Dieser willigte ein. Als die Plakate fertig waren überlegte man sich wie der Film gestallten werden sollte. Es wurde viel diskutiert. 2 Tage später war man entschlossen zuerst einpaar schöne Bilder zumachen, damit man sehen konnte wie friedlich die Tiere lebten und dann einpaar tote Tier die einfach von Jägern liegen gelassen zufilmen. Am nächsten Tag begannen die Vorbereitungen. Sarah gab natürlich das Kommando. Sie filmten Löwen, Zebras und Hyänen. Es machte allen Spaß. Als der Film fertig gestellt war, ging Sarah s Onkel damit zur Post und schickte ihn ein. Jetzt hies es warten und es dauerte lange, bis ein Brief ins Haus der Familie kam. Die Leute vom Film wollten diesen Film ins Fernsehn geben und damit auch einen Film drehen. Sarah und ihre Freundinnen wurden zu allen Drehtagen eingeladen und durften auch mitspielen. Als der Film fertig war dauerte es nicht mehr lange und die Teenies wurden zu Berühmtheiten. Sie flogen kreuz und quer um den ganzen Klobus. 3 Jahre später erhielten sie einen Nobelpreis. Jetzt waren alle glücklich sogar ein Tier denkt ihnen für die Hilfe.
Beatrix,15 Jahre Autor/in
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EINSTEIN DER WILDE
Tel 1
Es lebte einmal ein Kater namens EINSTEN.
Er schmies ales herunter was ihn blos in Weg stand.
Er ris Lampen von der Decke,kletert auf den Tisch und schmeist Gläser um,und und und.
Doch an einem Tag ging er an ales vorbei was ihm im Weg stand.
Die Familie von EINSTEIN macht sich sorgen um ihn,
erliegt nämlich nurnoch in Katzenbet und schläft
und schläft undschläft.
Und so ist es bis Heute noch
EINSTEINS
TRAUM
Teil 2
EINSTEIN würde so gerne etwas mal erleben,
aber er weis nicht wo hin.
Doch eines Nachts träumt EINSTEIN das seine Familie ihn los werden wolen und ohne ihn weg
faren.
EINSTEIN springt aus seinen Traum und schaut sich
um seine Fermilie ist zum Glück noch da.
In der Frhü sitzen alle bei Tisch naja auser
EINSTEIN.
Sie sprachen übers umzihen und das sie EINSTEIN weg geben müsen,doch das Medchen aus der Familie
wiligt nicht ein und geht zu EINSTEIN der gerade
fertig gefresen hate.
Dan nahm sie ihn ins Zimmer und weint sich aus.
Sie denkt nach wie das leben ohne ihn seihn
wirt und dan geht sie zu ihren Eltern hin und schreit in ihrer trauer:"Ich lase mich nicht von meinem BABY trenen,
wen EINSTEIN weg mus dan mus ich auch weg!"
Das war das einsigste was sie sagte,und dan gihng
sie wider in ihr Zimmer und schdis die Tür zu.
Teil3
EINSTEIN und das Mädchen sasen noch im Zimmer.
Ihre Eltern waren schon längst im Bett und schliefen,sie war aber noch wach.
Im dunklen sas sie und dachte nach,übrigens das MÄDCHEN heist auch LAURA.
Sie denkt,ob sie nicht mit EISTEIN abhauen sollen.
EINSTEIN liegt in ihren Armen und schläft,
EINSTEINS schnuren klinkt so lieblich so das eine
Eule einschläft in der Nacht.
Dan war sie sich gans sicher sie mus verschwinden
mit EINSTEIN.
Sie nahm ihren Rucksak und packt ales ein.
Katzenfuter für EINSTEIN und eine Schüsel,und für
sich selber ein Brot und für sie beide eine
Flasche Wasser,und noch eine Decke.
Und dan gingen sie auser Haus
Laura,9 Jahre Autor/in aus Dachau
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Der kleine Hund am Fluss
Es war einmal ein kleiner hund der stand im Wasser und Zwar im Fluss ich nahm ihn auf den Arm und streichelte ihn.Ich nahm ihn mit nach Hause und fütterte ihn.Er mag gerne das Hundefutter aber auch Knochen ist er gerne.Ich hab ihn sehr lieb aber das kommt wahrscheinlich daher das er mich noch nie Gebissen hat toll oder?Wenn ich zur Schule gehe dann bellt er so als würde er sagen bitte geh noch nicht bitte spiel noch mit mir...Der ist echt spitze ich darf ihn Behalten Juhu.
Dora,11 Jahre
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Der letzte Ausritt vor der Trennung.
"Na, letzter Ausritt vor der grossen Trennung?", fragte Nickie Julia und Olaf, die gerade zwei Pferde aus dem Sandauslauf führten. Die junge Frau hatte heute keine Zeit zum Reiten und Julia deshalb angeboten, ihre Ponystute Piazza zu bewegen. So konnte das Mädchen noch einmal mit seinem Freund ausreiten, bevor Olaf zu einer mehrtägigen Klassenfahrt nach Wien aufbrach. "Wie werdet ihr nur die zwei Wochen ohneeinander aushalten?", neckte Nickie, währen sie ihre Garage aufschloss.
"Es sind nur zehn Tage", berichtigte Julia und zupfte ihren Pferdeschwanz zurecht, bevor sie sich aufs Pferd schwang. "Und soo schrecklich ist es nun auch wieder nicht. Immerhin kann ich dann zehn Tage lang Godi reiten."
Godi war Olafs schwarzer Islangwallach. Olaf zog gerade seinen Sattelgurt nach und stieg dann ebenfalls auf. "Und ich gehe in die Spanische Hofreitschule", erklärte der dabei. "Und zwar jeden Tag, auch wenn unser Lehrer ein 'umfangreiches Kulturprogramm' für uns plant. Wenn schon Klassenreise, dann will ich auch was lernen und nicht nur alte Schlösser besichtigen. Wozu brauch ich das, schliesslich werd ich ja doch nie König."
Nickie lachte. "Na, ihr seid mit ja ein schönen frisch verliebtes Paar! Keine Tränen, kein Abschiedsschmerz, keine Schwüre, den anderen niemals zu vergessen..."
"Nur weil Olaf für ein paar Tage nach Wien fährt?",erwiederte Julia cool. "Also das wäre doch echt übertrieben! Wenn er jetzt irgendwas Gefährliches vorhätte..." "Apropos 'gefährlich'", fiel Nickie ein, als sie gerade in ihr Auto steigen wollte. "Was ich euch noch sagen wollte: Versucht ja nicht wieder, Achmed und seine Reitgruppe im Gelände aufzumischen! ER hat sich letzte Woche bei Gloria beschwert. Schliesslich sind bei eurem letzten Zusammentreffen drei seiner Schäfchen runtergefallen!"
Nach dem Ausritt wurde es Ernst für die beiden. Nachdem sie ihr Pferd abgesattelt und geputzt hatten, gingen sie ins Reiterstübchen um die letzte Stunde, die sie noch hatten, zu geniessen. Sie lachten, redeten und fingen an sich zu vermissen. Als Olaf von seiner Mutter abgeholt wurde, gab ihm Julia einen flüchtigen Kuss auf die Backe.
Nun war er für 10 Tage weg...
Jenny,11 Jahre Autor/in
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Immer Spaß auf dem Tierhof
KP 1
Es war der 1.6.08. Ich Pelly tobte gerade zuhause herum. "Pelly! Pelly! Komm mal bitte her! Ich hoffe du freust dich darüber!" "Was denn?", fragte ich.
"Wir fahren heute auf den Tierhof! Die ganzen Sommerferien wirst du dort verbringen!" "Oh, ja! Mom! Das müsstest du nicht..." "Doch, doch! Nicht so bescheiden PelPel!" "Mom! Nenn mich nicht ständig PelPel eigentlich heiße ich ja garnicht Pelly! Sondern Presehliah!" Da Prehselia so ein bescheuerter Name war, nannten sie alle Pelly sonst reagierte sie nicht. "Pelly! Komm schon! Pack deine Sachen und wir fahren los." "Noch ein bisschen... bitte Mom!" "Also Prehseliah!", schimpfte Mom. "Na gut, gut, gut..." "Schön! Dann mal los! Und denk daran, pack nur das ein was du wirklich brauchst!" Aber ich war schon oben. Nahm mir die schönsten Sachen mit, Schuhe, Bettwäsche, Schlafsack, Essen Trinken, und my DS. Ich ging mit den Koffern hinunter zu Mom. Dady fuhr mich und Mom und Zissy, meine kleine Schwester, die noch nicht wusste das sie einen genau so bescheuerten Namen wie ich hatte... "Ohne Freunde kann ich das doch nicht aushalten!", sagte ich. "Doch Kriemhild und Walter hatten kleine Geschwister, kannst du dich noch an sie erinnern? Die 30 jährige Larissa hat doch mal geheiratet! Vor 9 Jahren haben sie ein Kind bekommen und es Marina genannt! Also du hast eine Freundin!" Ich war 13 und vor 9 Jahren war ich 6 und fand es da vielleicht noch ganz nett.
Ich konnte mich noch an alle Tiere auf dem Hof erinnern:
Marga, die Ente
Zara, das Schwein
Laura und Lara, die 2 Gänse
Bella, die Hündin
und Pfantohmia das Pferd.
Plötzlich wurde ich wieder neugierig.
Nicht nur auf die Tiere, sondern auch auf die 9 jährige Marina! Ich freute mich schon richtig auf den Hof!
Marie Nachhues
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Das weiße Pferd
Es war einmal eine kleine Fee die hieß Sabrina.
Ihre Mutter brachte ihr das Zaubern bei. Sabrina hatte eine Freundin.
Es waren sehr gute Freunde. Sabrinas Freundin hieß Lina!
Immer wenn Sabrina und Lina Zeit hatten, spielten sie zusammen.
Sabrina und ihre Freundin hatten sich verabredet.
„Was machst du denn da?“, fragte Sabrina.
„Ich lese! Lesen ist nämlich sehr wichtig, aber wenn es dir nicht passt, dann gehe ich eben! Tschüss!", sagte sie noch und ging.
Jetzt war Sabrina alleine. Sie ging nach draußen!
Da stand auf einem Mal ein weißes Pferd. Sabrina ging auf das scheue Tier zu
Das Pferd stieg. Vor Schreck ging Sabrina ein ganzes Stück zurück. Sie versuchte es erneut. Diesmal lies sich das Pferd von Sabrina die Blässe streicheln. Es beruhigte sich schnell! Sabrina stieg auf und das Pferd galoppierte los.
Sie wurden immer schneller und schneller. Plötzlich flogen sie. Sabrina krallte sich ganz doll an der Mähne fest. Nun machte das Pferd einen Sturzflug und dann landeten die beiden wieder. ????
Sabrina stieg wieder ab. Dann ging sie nach Hause. Dort hat sie alles ihrer Mutter erzählt. Daraufhin hat Sabrinas Mutter einen Stall für das Pferd gekauft. Am nächsten Tag ging sie noch mal zum Pferd. Als das Pferd Sabrina bemerkte lief es auf sie zu.
Sabrina sagt zu dem Pferd: „Du darfst bei mir wohnen. Ist das nicht toll! Dann brauchst du aber auch einen Namen. Äh, wie wäre es, wenn ich dich Bella nenne?“
Das Pferd sprach zu Sabrina: „Ja, den Namen finde ich sehr schön!“
„Du kannst ja mit mir sprechen!“, rief Sabrina.
Bella entgegnete: „Ich weiß, aber ich kann nur mit dir sprechen! Ich kann zwar auch hören was die Anderen sagen, aber ich kann nicht mit den Anderen reden! Du musst aber das Geheime Zeihen machen und das geht so: Dreimal meine Blässe streicheln. Dann verwandele ich mich in ein Einhorn mit Flügeln!"
Plötzlich sah Bella Lina und rannte sofort weg. Gleichzeitig rief es noch: „Ich bin gleich wieder da! Dreh dich einfach um!“ Bella hatte Recht, da kam Lina.
Sie sagte: „Es tut mir leid, dass ich gelesen habe. Das macht man einfach nicht. Ich hätte mit dir Puppen spielen sollen!“
Sabrina antwortete: „Mir tut es auch leid, dass ich dich angebrüllt habe. Also, wieder Frieden?“
"Ja wieder Frieden!", rief Lina. Lina und Sabrina waren wieder die besten Freundinnen auf der ganzen Welt! Nachdem sie sich geschworen hatten sich niemals wieder zu streiten mussten sie nach Hause, denn es war schon spät.
Es war nachts. Sabrina schlief. Plötzlich hörte Sabrina ein ganz lautes Wiehern. Davon wachte sie auf. Es war Bella. Sabrina stand auf und ging zum Fenster. Sabrina sah Bella auf der Koppel stehen. Sie zog sich an und ging zu dem Pferd.
Bella flüsterte: "Komm` mit, ich zeig dir was!" Sabrina ging mit, ohne weiter zu fragen. Bella und Sabrina standen auf einem Mal vor einer riesigen Hecke.
Sabrina fragte Bella: „ Wieso bleiben wir vor einer Hecke stehen?“
Bella antwortete: „ Mach einfach das geheime Zeihen!“ Sabrina machte sofort das geheime Zeihen und das Pferd wurde ein Einhorn mit Flügeln. Sabrina stieg noch mal auf Bella. Bella ging ganz langsam durch die Hecke. Hinter der Hecke waren ansonsten eigentlich Wohnäuser. Aber jetzt ist ihr ein Wald mit wunderschönen bunten Blumen. Es gibt sie in Blau, gelb, rot, lila und in rosa. Am schönsten fand Sabrina die rosanen Blumen! Es gab auch einen schönen blauen Himmel. Plötzlich flog ein Schmetterling vor Sabrinas Gesicht!
Bella sagte leise zu ihr: "Das bin ich! Ich mache das alles! Die bunten Blumen, den blauen Himmel und die Tiere. Ich kann das aber immer nur abends, wenn alle Anderen schlafen!"
Sabrina staunte: " Das ist sehr schön, aber schade, dass du das nur Abends machen kannst."
"Ich weiß!", erwiderte Bella.
"Wir müssen nach Hause zurück, es ist gleich Morgens und ich bin total müde!“, stotterte Sabrina. Bella trabte nach Hause. Sabrina streichelte mit ihrer letzen Kraft dreimal die Blässe. Danach sprach sie einen Zauberspruch, um in ihr Bett zu kommen und nicht einmal mehr ihren Schlafanzug anziehen zu müssen. Am nächsten Tag wollte Sabrinas Mutter sie wecken, aber das schaffte sie nicht.
„Sonst steht Sabrina doch immer früh auf, um nach Bella zu sehen!“, sagte sich ihre Mutter. "Aber Heute kommt sie einfach nicht aus dem Bett heraus."
Sabrinas Mutter sah zu Bella. Das Pferd schlief auch tief und fest!
Als Sabrina auf stand, sah sie gleich aus dem Fenster zu ihrem Zauberpferd. Bella wieherte zwei Mal. Schnell zog Sabrina sich an und ging zum Frühstückstisch. Danach ging sie zu ihrem fertig gesattelten Tier.
"Das war ich! Ich hatte mir gleich gedacht, dass ihr ausreiten wollt. Doch reitet nicht so weit weg!", rief Sabrinas Mutter ihnen zu. ,,Und nimm` dein Handy mit, es kann sein das ich dich anrufen muss.", sagte Sabrinas Mutter noch schnell und übergab ihr das Handy, bevor sie weg waren!
Nach einer Weile klingelte das Telefon. Sabrina ging dran. Es war Lina. Sie fragte Sabrina wo sie sei und das sie gleich kommen würde. Und tatsächlich war sie kurze Zeit später da. Sabrina wunderte sich über Linas braunes Pony. So erging es auch Lina, die sich über das weiße Pferd von Sabrina wunderte.
Gleich nachdem Lina Sabrina auf ihrem Schimmel erkannt hatte drehte sie um.
„Komisch! Was hat Lina denn? Ich habe ihr doch nichts getan!“ Sabrina machte sich dennoch keine weiteren Gedanken und galoppierte mit Bella weiter. Nachdem sie ausritten waren, war es mittlerweile wieder dunkel, gingen sie erneut zur Hecke. Da klingelte auf einem Mal das Telefon wieder.
Lina war dran und sie sagte vollkommen aufgebracht: „Warum hast du mir nichts von deinem Pferd gesagt? Ich habe dir immer alles erzählt. Ich bin total enttäuscht von dir! Warum hast du nichts gesagt? Ich will dich nie wieder sehen und außerdem habe ich jetzt eine bessere Freundin. Die heißt Laura und sie wird mir alles über sich erzählen!“ Bevor Sabrina antworten konnte hatte Lina schon den Hörer aufgelegt.
Sabrina sagte traurig: ,, Dreh um wir gehen nach Hause!
Jetzt ist das auch noch passiert! Beim ersten Mal war ich schon traurig genug!“
Sabrinas Mutter stand schon vor der Tür, weil sie sich Sorgen gemacht hatt. Gerade wollte sie anrufen, um zu hören wo Sabrina blieb.
Bevor Sabrinas Mutter die letzte Taste drücken konnte, sah sie Sabrina weinend auf sie zukommen.
Ihre Mutter fragte: " Was ist denn passiert?"
Sabrina erzählte ihrer Mutter die ganze Geschichte. Und ihre Mutter tröstete sie so gut sie konnte.
Sabrina ging ins Bett. Bella wieherte schon wieder. Sabrina wusste was sie wollte. Obwohl sie gar keine Lust hatte, weil sie noch so traurig über die zerbrochene Freundschaft war zog sie sich an und ging zu ihr. Bella und Sabrina flogen gemeinsam zur Hecke. Urplötzlich war die Hecke nicht mehr grün sondern grau!
Sabrina hat sich gefragt was den geschehen war. Bella hatte auch keine Antwort.
Sabrina streichelte ängstlich drei Mal die Blässe.
Bella und Sabrina gingen trotzdem hinein!
"Alles ist hier grau!", sagte Sabrina verwirrt.
"Damit habe ich nichts zu tun!", sagte Bella.
Plötzlich war ein schwarzer Mann vor ihnen und sagte: " Das war ich! Ich habe euren schönen Wald zerstört. Mir gefällt der Wald jetzt viel besser. Ich mag es, wenn alles grau und schwarz ist! "
" Das ist, gemein!", sagte Sabrina wütend.
" Das ist mir egal! Ich hasse es, wenn alles so bunt ist. Wenn ihr es anders besser findet habt ihr eben Pech gehabt!", sagte der Bösewicht mit einem unverschämten Lächeln in seinem grässlichen Gesicht.
Bella wusste wer der schwarze Mann war. Es war Jaron, der Sohn vom König der Schattenelfen. Sabrina und Bella hatten schreckliche Angst. Unter den Einhörnern war bekannt, dass Jaron schon einmal ein Pferd getötet hatte. Plötzlich war Jaron weg. Bella flüsterte: "Nichts wie weg ihr, er kann gleich wieder kommen. Und dann sind wir auch tot!"
Zusammen ritten sie wie der Teufel aus der verzauberten Hecke.
Nachdem sie der Zauberhecke entkommen waren fragte Sabrina ihr Einhorn: " Wie meinst du das, auch tot?"
Bella erzählte Sabrina alles was sie über Jaron wusste und warnte sie: „ Also, nimm dich bloß in Acht!", sagte Bella.
"Wir müssen das wieder in Ordnung bringen, was Jaron kaputt gemacht hat!", sagte Sabrina mutig. Zuerst ritten sie nach Hause um endlich ein bischen zu schlafen, denn sie waren sehr müde von der Anstrengung und der Aufregung.
Sabrina und ihr Einhorn hatten in der Zwischenzeit einen Plan ausgeheckt, mit dem sie Jaron besiegen wollten. Gleich nach Einbruch der Dunkelheit ritten sie zur Hecke. Sabrina streichelte Bella drei Mal über die Blässe. Mit vereinter Zauberkraft und ein paar guter Zaubersprüche die Sabrina aus der Zauberfibel die ihre Mutter gesucht hatte gingen sie durch die Hecke ins Dunkele.
" Auf geht’s! Besiegen wir Jaron!“, flüsterte Sabrina um sich und Bella Mut zu machen. Bella stimmte dazu. Kaum waren sie auf der anderen Seite der Hecke angelangt, stand auch schon Jaron vor ihnen.
„Na, habt ihr noch nicht genug von diesem Grau? Ich glaube ich muss euch auch grau oder am besten gleich schwarz zaubern bevor ihr endlich für immer abhaut!“
„Aber nein, beruhige dich Jaron. Wir sind deiner Meinung. Dieses Grau und auch dieses Schwarz ist so schön. Wir wollten uns dir und deiner Meinung über schönes Farben doch nur anschließen. Du bist so wundervoll Grau, dass wir dich so sehr als Freund haben wollen!“ Sabrina redete und redete. Sie konnte kaum glauben was da alles aus ihr heraus sprudelte, doch es funktionierte. Umso mehr sie sprach umso ruhiger wurde Jaron und dachte gar nicht daran ihnen etwas an zu tun. So beeindruckt war er über Sabrinas Worte. Ein bischen verlegen lächelte er Sabrina zu und fragte: „ Stimmt das wirklich? Magst du mich wirklich gerne?“
Da bemerkte Sabrina wie über das Lächeln des bösen Jaron Tränen flossen. Sie stieg von Bella herunter ohne auf deren Warnung zu hören und ging auf Jaron zu. Sie hatte großes Mitleid mit ihm, doch dann ging alles sehr schnell. Kaum das sie auf Jaron zulief verwandelte sich der schwarze Mann wieder in das Monster das er war. Er wollte Sabrina packen und verzaubern, doch im gleichen Augenblick raschelte es in der Hecke. Diese Zeit nutzte Bella um dem Wald wieder seine einstige Pracht zurück zu geben und trat Sabrina, etwas unsanft, von Jaron weg. Er konnte sie nicht mehr packen, denn er begann sich aufzulösen.
„Hallo! Was macht ihr denn hier!“, fragte eine Stimme die den beiden wohl bekannt war. Es war Lina die da durch die Hecke kam. Sie saß auf einem kleinen braunen Einhorn.
„Mensch bin ich froh dich zu sehen!“, sagte Sabrina und lief glücklich auf ihre Freundin zu. Sie sah auf das braune Einhorn. „Deins etwa auch? Ich habe noch nie ein braunes Einhorn gesehen!“
„Doch jetzt!“, erwiderte Lina lachend.Alles Feindschaft war vergessen und gemeinsam erlebten die Vier eine wunderschöne und farbenfrohen Nacht.
The Ende
Saskia Lüdtke,12 Jahre Jahre Autor/in geschrieben am 24.04.09 26384 W´haven/Agnes-Miegel-Schule
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Ich bin gerade noch beim lesen --- versuche aber auch mal etwas zu schreiben --- es gibt viele Geschichten aber nur die seltesten kommen von Herzen --- Ich find alle anderen Geschichten so blöd und mache eine bessere --- ob mir das gelingt weiß ich allerdings nicht --- aber ich hoffe erstmal meine Geschichte gefällt euch --- Sophia --- Fangen wir an:
Kapitel 1
Es war einmal ein Mädchen das hieß Sophia. Es hatte einen Hund mit Namen Havi. Havi war ein gelber Retriever und ihr bester Freund. Havi hatte ebenfalls schon einige Tricks im Gehirn:
Sitz, Spiel tod, Platz, Gib Pfote, betteln. Sophia hatte eine zu erledigen Liste, hier seht ihr sie:
Samstag, 16.Januar 2010
Bettel, Sitz und Platz mit Havi üben erledigt
Havis Mittagsessen erledigt
Zu Mana gehen erledigt
Geburtstagsgeschenk für Abby kaufen
also sie musste ein Geburtstagsgeschenk für Abby kaufen! Sie wollte schon immer das Rüschenkleid. Ja- das würde Sophia, Abby kaufen. Sie ging zu Pimkie. Dort würde es das rosa Rüschenkleid sicher geben.
***
Das gab es auch! Es strahlte bei Pimkie. Größe 22, Größe 28, Größe 34, Größe 40! Da war es! Sophia kaufte sich das rosa Rüschenkleid und lief nach Hause zurück.
Sophia,11 Jahre Autor/in aus Sachsen-Anhalt
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Ich trat einen Schritt.
Und noch einen nahm dann Anlauf und dann... es machte pling, pleng, klick und klirr... und ich sackte in der Eisfläche ein.
Ein kleines Mädchen sagte sich: Ruhe bewahren... rannte zum Telefonschalter 2 Minuten später hörte ich das Tatü-tata! der Feuerwehr. Ich hatte im Schwanensee die ganze Zeit wild mit den Armen gefuchtelt. Ein Feuerwehrmann namens Manni Müller nahm eine Leiter, band sich ein Seil an den Koppel, die Leiter legte er flach auf die Eisdecke. Ich war gerade beim untertauchen, da zog mich jemand aus dem eisigen Wasser des Schwanensees. Der Notarzt stand dabei und ich war erstmal bewusstlos. Als ich wieder zum Leben kam lag ich Zuhause, eingewickelt in mindestens 10 Decken und einem Handtuch und einer Wärmflasche. Ich dachte mir: Hätte ich doch lieber nicht das mit der Schlitterbahn ausprobiert. Dann wäre jetzt alles nicht so schrecklich kalt... Aber alles war wieder okay. Ich war noch am Leben und das war das wichtigste. Meine Mama kam mit einer Tasse warmem Kakao angerannt. Ich nahm ihn lächelnd entgegen. Meine Mama starrte ich an. "Was?" Stotterte ich und zitterte dabei. Meine Mama schüttelte den Kopf. Nichts. Ich nickte und wollte gerade in Richtung Fernseher gucken da hörte ich ein unbekanntes Geräusch. "Was war das?", fragte ich nervös. "NEIN!", schrie Mama und rannte in Richtung Küche. Ich schaute ihr verwirrt hinterher. "Aber Skaräbus!", schrie meine Mama meinen Labrador Skaräbus an. Skaräbus schaute traurig dahin. "Was war?", fragte ich misstrauisch. " Skaräbus hat schon wieder das Fleisch aufgegessen." "Und?" "Tja, jetzt haben wir nichts mehr." "Kein Fleisch meinst du? Skaräbus ist jetzt satt." "Hmm...er, aber nicht wir." "Und was ist wenn er es garnicht war?" "Ab Skaräbus ab ins Hundeheim! Und Mia, keine Wiederrede!" "Spaß kann ich jetzt garnicht gut gebrauchen Mama." "Das war kein Spaß Paul und Onkel Humperdick fahren jetzt mit Skaräbus ins Hundeheim.", bestimmte Mama höhnisch.
"Aber Mama!!! Das kannst du nicht tun!" "Und du musstest unbedingt auf dem Eis schlittern." Onkel Humperdick und Paul ihr großer Bruder waren schon weg. Nein dachte ich mir. Nein. Ich muss da was unternehmen! Der arme Skaräbus!
Kapitel 2
Als meine Mama einkaufen war, schlich ich mich leise nach draußen. In der naiven Hoffnung Onkel Humperdick und Paul zu treffen. Aber nein! Gut, dass das Hundeheim nicht weit weg ist! Ich schlich durch die Blumenallee hin zur Baumstraße. Dann fragte ich, ob sie einen schwarzen Labrador namens Skaräbus hier haben. Die Pflegerin nickte. "Dort drüben!" "Vielen Dank!", sagte ich. Ich entdeckte einen Holztisch, auf der ein Schlüssel lag. Schnell schnappte ich ihn mir bevor jemand es sehen könnte. Steckte ihn in ein Schloss. Skaräbus sprang fröhlich heraus. "Nicht so laut bellen!", flüsterte ich Skaräbus zu und legte den Schlüssel wieder auf den Holztisch. Leinte Skaräbus an und rannte nach Hause. Wo bring ich Skaräbus unter? Und wo ist ein sicherer Raum?
Kapitel 3
Meine Mutter kehrte zurück. "Hallo Mia!" "Mia?" "Psst...!", flüsterte ich Skaräbus zu. "Mia hol mir mal bitte mit diesem Geld Milch, Butter und Eier!" "Klar...",sagte ich betrübt. Und was ist mit Skaräbus? Ich rannte mit Geld und Einkaufstaschen los und kaufte Milch, Butter und Eier. Meine Mutter sagte Zuhause: "Ich hab Skaräbus gefunden! Wo kommt der blos her?" "Oh nein!", schrie ich. "Das wusste ich.", sagte Mama.
"Woher?", "Na weil ich weiß das du Skaräbus magst." "Ach Mama.", sagte ich. "Heute gibts Kuchen!" "Yippie! Auch für Skaräbus?" "Klar." "Ja, dann macht es noch mehr Spaß!"
Fortsetzung von: Ich trat einen Schritt
Kapitel 4
Heute bimmelte mein Wecker. "Och nö!", dachte ich mir und schaltete ihn gähnend aus. Stad auf, Zog mich an, kämmte mir meine Haare und ging hinunter frühstücken. Nach dem putzte ich mir Zähne und ging hinunter. Fuhr mit dem Bus zur Schule. Unsere Lehrerin sagte: "Wir haben eine neue Schülerin! Sie heißt Mina Bachmann!" Einige Schüler lachten über Mina. Sie war komplett braun, und hatte schwarze Haare. Sie lächelte zu mir herüber und ich zurück. Auf der Hofpause sagte Mina: "Hey, wie heißt du? Ich heiß Mina Bachmann." "Mein Name ist Mia Müller." "Hi. Also ich bin 9 Jahre alt und du?" "Ich auch Mina!" Nachdem es klingelte wusste ich: Es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
Kapitel 5
Am nächsten Morgen in der Schule fragte ich meine Lehrerin ob sich Mina zu mir sitzen dürfte. Sie sagte ja! Auf der Hofpause quasellten wir und sie fragte ich ob wir uns was ausmachen wollen. "Ja! Und wann?" "Heute um 14:15!" "Geht klar!" Wir gingen zusammen nachhause. Mina und ich gingen gleich zum Restaurant und jeder bestellte sich eine Tüte Pommes. Nachdem Essen gingen wir wieder zu mir nach Hause und wir hörten Musik. Jeane Ro und Frank Schwansteiger. Tranken zusammen aus einem Glas Limonade, spielten Schach und dann schlief Mina doch bei mir. Wir hatten noch einen schönen Abend und eine schöne Nacht.
Kapitel 6
Am Morgen spielten wir mit Skaräbus und aßen Kekse.
WEITER GEHT ES IN TEIL 2:
Darum geht es:
Skaräbus, Mina, Mia und Abenteuer!
©
Lisette ,8 Jahre Jahre Autor/in aus aus Dessau
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Ein Esel und eine Ente
Es war einmal ein Esel. Und der hieß Emil.
Und eine Ente die Emma hieß.
Diese waren eng befreundet.
Emma schwamm sehr gerne.
Emil rannte sehr gerne.
Beide machten sehr gerne Sport.
Doch eines Tages kam eine Katze,
die sich für die schönste hielt!
Sie war eine weiße Perserkatze mit seidigem Fell.
Ach ja, da war ja noch Lisa das Mädchen.
Sie liebte es zu malen. Sie hatte blonde Zöpfe.
Und plötzlich musste Emil von Emma wegziehen.
Darüber wurde Emma sehr traurig.
Da war ihre Freundschaft noch längst nicht zu Ende. Per Telefon tauschten sie Adressen aus und schrieben sich Briefe. Und Emil, was aus dem geworden ist -. seitdem Emma ihm keine Antwort mehr geschrieben hatte, fing er auch nicht an, einen neuen Brief zu schreiben. Bis Emil nach Emmas See "Am See 1" zurückzog. Und dann wurden sie wieder allerbeste Freunde.
---ENDE---
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Sophie Hirtenhauer,8 Jahre
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Es lebte auf einen Bauernhof ein Pferd mit Namen Keno.Keno arbeitete jeden Tag in der Muhle aber als er älter wurde konnte er nur 1h arbeiten.Der Bauer lies sich das nicht gefallen also verkaufte er Keno.Er wurde an eine Baron ausgelifert.Er solte denn Baron überrall hin schlepen wo er wollte.Aber Keno schfte den schweren Baron nicht zu tragen.Dann beschlos der Baron das Kinder auf Keno reiten dürfen.Keno war froh das er schließlich doch zunutze war.
ENDE
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Sarah Musiol,9/10 Jahre Autor/in Hopsten Franziskusschule
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Der alte Bauer
Es war einmal ein alter Bauer.Der alte Bauer hatte ein schöner Bauernhof.Er lebte mit seiner Frau auf dem Bauernhof.Auf dem Bauernhof waren 10 Hunde,20Hüner,15Schweine...Die Schweine machten:miau,die Hunde machten:bog bog, die Katzen machten:wau wau...Der Bauer bekam bald Schweinskühe.
Der Bauer und seine Frau waren nun 83 und der Bauernhof verbrannte.Der bauer und seine Frau starben nun und die Tiere lebten im Wald.ENDE
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Sabrina,8 Jahre Autor/in
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Das Einhorn Sina
Fern im süden war das Einhorn Sina sehr bekannt.Jeder mochte sie´nur nicht der alte Graf Hexenschreck den mochte auch niemanden deshalb war er sehr einsam er besaß nur 2 raben und 4
ratten und mehr hatte er auch nicht.Eines Tages kamm sina an seinem Schloss vorbei und wollte sich entschuldiegen weil alle in letzter Zeit so gemin zu ihm waren.Als Graf Hexenschreck die tür öffnete war er sehr entäuscht. Er dachte es kommt seine Tante Etepetete.Sina sagte mit piepsiger stimme Entschuldigung das wir so gemein waren.Graf Hexenschreck machte ein erstauntes Gesicht und sagte noch nie war man so lieb mit mir umgegangen.Da freute sich auch Sina das Graf Hexenschreck grinste.Die beiden wurden dann gute Freunde und auch das ganze Einhornland machte für ihn ein großes Fest.Und übrigens Graf Hexenschreck war ein Mensch.
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Nelly,9 Jahre Autor/in aus
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DIE KLEINE ENTE:
Es war ein mal eine kleine ente sie hate 5 geschwester und eine mutter sie alle sind in den wald gegangen sie suchten ein ort wo sie sich ausrun können. Am nächsten morgen sind sie auf der suche nach futter sie waren sehr kaput.
ENDE
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aschurina
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Das Reittunier
(Diese Geschichte ist nur erfunden)
Reiterhof Sonnenstrahl ist ein toller Reiterhof. Lea hat ein eigenes Pferd, es heisst Starlight. Zur Zeit hat sie viel zu tun auf dem Reiterhof, auf dem sie ab und zu aushilft. Heute muss sie Reituntericht geben, morgen muss sie die Ställe ausmisten und übermorgen muss sie die Schulpferde trainieren. Aber eigentlich müsste sie sich auf ein Turnier vorbereiten! Deshalb rennt sie total gestresst auf dem Hof herum. Susanne, die Hofbesitzerin, hat das bemerkt: "Du siehst so besorgt aus Lea!" Lea antwortet: "Ich bin so traurig, weil ich nicht trainieren kann!" Susanne schlägt vor, ihr etwas Arbeit abzunehmen. Lea freut sich, denn endlich hatte sie Zeit zu trainieren. Und pünktlich zum Turnier sind Lea und ihr Pferd fit und gewinnen sogar den 1. Preis!
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Emily,7 Jahre Autor/in
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Die einsame Schildkröte.
Es war einmal eine kleine Schildkröte und die hieß Emma.Sie lebte in einem kleinen Aqarium.Das Aquarium stand in einem Klasssenzimmer in einer 2.Klasse. Ausser der kleinen Schildkröte war nur noch eine Wasserschnecke da.Doch die Schnecke klebte nur an der Scheibe rum.
Die kleine Schildkröte konnte sich mit niemanden unterhalten oder spielen.
Sie schaute immer nur durch die Scheibe und sah den Kindern beim lernen zu.Wie gerne würde sie auch mit den Kinder jeden Tag neue Sachen erleben.Die kleine Schildkröte schaute immer ganz traurig aus ihrem Aquarium.
Eines Tages sahen die Kinder die traurigen Blicke von Emma.Sie fragten sich warum die Schildkröte so traurig schaute.Vielleicht ist sie einsam und braucht einen Spielkameraden.Sie fragten ihre Lehrerin.
Am nächsten Tag hatte die Lehrerin zwei neue Schidlkröten mitgebracht und setzte sie zu Emma ins Aquarium.Emma konnte es vor freude garnicht fassen.Sie lachte und schwamm vergnügt mit ihren neuen Spielkameraden um die Wette.
Seitdem hat Emma nie wieder traurig aus dem Aquarium geschaut.
Die Kinder konnten immer lustigen Schildkröten beim Spielen zusehen.
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Julian,7 Jahre Autor/in aus Döbeln/Kunzemannschule Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Der Fuchs und der Wolf
Der Fuchs schlich sich an die Fleischstückchen in der Kiste von dem Jäger an. Als er die Fleischstückchen klauen wollte, kam ein hungrieger Wolf vorbei. Sie zankten sich um die Kiste. Auf einmal hörten die beiden einen Schuß. Es kam aus dem Wald. Sie erschreckten sich und versteckten sich irgendwo. Doch der Jäger kriege den Wolf. Der Wolf heulte und heulte. Doch der Fuchs ließ sich das nicht gefallen und hilft den Wolf. ,,Ich werde dich retten, sagte der Fuchs zu den Wolf mit voller Mut''! Dann hielt der Fuchs den Jäger mit beiden Foten fest und der Wolf konnte entkommen zusammen mit den Fuchs. Unterwegs sagte der Wolf:,, Danke, du hast mein Leben gerettet''! Nichts zu danken, sprach der Fuchs zurück. Na gut, ich werde dir die Fleischstückchen holen, und dir es bringen, sagte der Fuchs zu den Wolf. Der Wolf wiedersprach:,,Nein das brauchst du nicht, du hast uns schon die Freundschaft geschenkt und mehr brauche ich nicht mehr von dir.Noch nie hatte ich so einen schönen Geschenk wie unsere Freundschaft! Und dann lebten sie glücklich miteinander zusammen.
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Natthariga,10 Jahre Autor/in aus Derschen,Daadetal-Grundschule
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Es war einmal ein kater.
der kater war sehr wild. er hatte kein zu hause, weil kein herrchen es lange mit ihm aushielt.doch an einem regnerischen herbtstag, der kater hatte sich im gebüsch verkrochen, bemerkte ihn ein kleiner junge. der junge, sein name war dennis, hörte ein leises miauen und sah nach. er entdeckte das katerchen der ihn sehr verschreckt anmiaute. "keine angst, kleiner kater ich tu dir doch nichts. willst du mit mir kommen?".
Der kater miaute und irgendwie sah es so aus als würde er nicken.dennis nahm ihn mit nach hause,
wo er von da an wohnte. er bekam den namen
miutu und fühlte sich sein ganzes restliches katzenleben pudel-katzen-wohl.
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deniz,ich bin acht:8 Jahre Autor/in aus RÜSSELSHEIM; GEORG-BÜCHNER-SCHULE ,
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DER KLEINE HASE LERNT LAUFEN.
Der kleine hase ist erst gestern geboren,und die
Hasenfamilie weiß noch nicht wie der kleine heißen soll!? Nach langer zeit haben sie sich entschieden....... Und wie? Lilli. Toller name sagt papa hase.Lilli kom wir lernen laufen sagten die geschwister und namen Lilli mit raus.Lilli schnüffelte ein bischen und im nu konte Lilli laufen.Toll wenn man große schwestern und brüder hat!Lilli hat sich schon an die neue umgebung gewönnt.
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Luisa G.,8 Jahre Autor/in aus Waldschule Büchenbronn
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Es war einmal ein Hund der ging in den wald er hatte sich dort verlaufen,er ist von seinen besitzer weggelaufen . Eines Tages ging ein Mädchen mit ihrem vater im wald um pilze zu suchen nach einer stunde hörte das Mädchen geräusche sie ging hien und schaute was es war, sie sah ein kleinen Hund der sich an der pfote verletz hatte, es war sehr schlimm, das Mädchen nahm den Hund und ging zum Vater, der Vater sah die verletzung und ging mit seiner Tochter schnell nachhause und machte ein verband drum.Das Mädchen pflegte den Hund,nach einer Woche sagte der vater:" Wir müssen den Hund in Tierheim bringen sie können sich besser um ihn kümmern!". Der Besitzer sah den Hund und sagte das es der Hund von im war, der Vater gab den Mann den Hund und alles war so wie früher.
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victoria,vanessa und noah,7,15und 8 Jahre
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LARINA MIT SEINEN BESTEN TIERFREUNDE
Es war einmal eien Mädchen namens Larina,sie hat Sommer ferien sie hat seine Tierfreune immer bei sich doch eines Tages sagte seine Eltern das sie nach Spanien muss für eine Woche.Okey!rief sie und get hinaf zum sachen zu Packen.Nächste Morgen färt sie und gät mit den Zug und danach mit einer Kusche.Bis zum Haus da erwartet ihr eine Frau sie ist richtig streng und Larina muss immer einnen Kleit tragen das über haubt nicht mag,und Larina beckomt eine kleine Zimmer mit einem Bett und eine kleine Schrank.Ennes Tages machte sie mmit seine Tierfreunde färstäckis,da machten sie eine Zimmer Tür auf und da war einnen Schranck mit einnem Tuch drüber,Larina nimt den Tuch und zit es hinnunter sie machte den Schrank auf da Stralten Liechter hinnaus und,da sind lauter Kleider auf gehengt und da beträt sie den Schranck hinter der Schranck.Stand sie in einner Höle da war ein Fluss und einne Zauberbuch her gäfloggen Larina hat Sauber kräfte,im Wasser ist einne Wasser Frau Sie propiert den Welt zu stören.Die Wasser Frau ist hervor gäkommen sie möchtet in einnen Tag den Welt färstören doch Larina gibt nicht zu sie den Welt färstört die wasser Frau sagte dan kämpfen wir äben wen du gewinnst dan färstöre ich den Welt nich doch wen ich gäwinne darf ich den Welt färstören,den Zauberbuch sagte nein mach es nicht Larina doch Larina sagte wir haben keinen anderen wall den Zauberbuch sagte sie ist viel zu starch,doch Larina sagte ich mache die wette.Die Wasser Frau sagte dan mall los,und in einner zucht hat Larina schon gewonnen,die Wasser Frau sagte Härzlichen glück wunsch du hast gewonnen ich werde den Welt nicht färstören aber du läst mich in ruhe.Larina sagt Okey! haubt sache die Welt ist noch ganz.danch wo Larina zu Hause ist vertzelte sie alles was pasiert ist.
TY END
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Siriwanwisa,10 h Jahre Autor/in aus SCHWEIZ
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Meine Katze Ursulla
Also wie Der Buchtitel schon sagt,habe ich eine Katze namens Ursulla.Ursulla ist sehr süss und ist schwarz mit weissen Flecken.Also,wir waren in Schweden Urlaub machen,und wir nahmen Ursulla natürlich mit.An einem sehr schönen Tag sind wir(Ich,Mama,Papa und Ursulla)dann zu einem sehr schönem See gefahren.Ich war als erstes im See.Nachher kam Papa auch noch.Nachher sind wir wieder nach Hause gefahren.Und aus dem so schönem Tag wurde ein sehr schrecklicher Tag für Ursulla.
Wir lassen sie nach drausen weil,sie mal musste.
Und plötzlich fängt es an zu regnen,und zwar richtig häftig.Ich rannte zur Balkonntür und fand Ursulla unter der alten Tanne.Ich hollte sie schnell rein und trocknete sie ab.Denn sie war richtig nass.Das war ein gans schön heftiger Tag für Ursulla.
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Lina,8 Jahre Autor/in aus Isselhost Gesamtschule Isselhorst
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Der Glückspilz
Endlich Ferien !,dachte Maike ,als sie nach dem Unterricht aus der Schule stürmte. Jetzt hatte sie endlich genug Zeit, den Tieren im örtlichen Tierheim etwas wirklich Gutes zu tun. Schon immer hatte sie sich ein Haustier gewünscht,aber ihre Mutter war strikt dagegen .Sie befürchtete, Maike würde nach einer Zeit das Interesse dafür verlieren, und sich nicht mehr darum kümmern. Um mit ihren geliebten Tieren dennoch zusammen zu sein, und um ihrer Mutter zu zeigen, dass man an solch wundervollen Kreaturen niemals das Interesse verlieren könne. "Ha ! Die wird schon ihre Meinung ändern, wenn ich nur noch zum Schlafen nach Hause komme, damit ich im Tierheim so lange wie möglich bleiben kann !"zischte sie, als sie die Haustür aufschloss. "Hi Ma !Ich esse nur noch schnell was ,dann gehe ich zum Tierheim !" rief sie die Treppe herauf. Von dort kam nur ein empörtes Murmeln und ein leises "Ja,Kind.". Zufrieden schlug Maike ein Ei in die Pfanne und ließ es kurz braten. Sie konnte und wollte nicht warten, also stürmte sie in ihr Zimmer, zog sich ihre alte Jeans-Latzhose an und aß im gehen noch ihr Ei. Maike schwang sich auf ihr Fahrrad und machte sich auf den halbstündigen Weg. Sie ließ sich die Sonne ins Gesicht scheinen und den Wind um die Ohren pfeifen. Sie war zweifellos glücklich.
Als sie ankam erwartete sie schon die Besitzerin des Tierheims, die Maike sehr mochte, weil sie ihr viel Arbeit abnahm und sie dann ohne sich Sorgen machen zu müssen, eine Pause einlegen konnte. Sie vertraute Maike sogar so viel, dass sie sie entscheiden ließ, ob Menschen, die ein Tier haben wollten ,geeignet waren. Wenn nicht, schüttelte Maike den Kopf und führte die empörten Leute nach draußen. Maike konnte sehen, ob jemand ein Tier wollte ,um es zu lieben und zu pflegen, oder einfach aus langeweile.Maike begrüßte sie und ging durch zu den Gehegen.Sie fütterte alle und spielte mit denen, die keinen Käfigpartner hatten. Da hörte sie Stimmen. Kunden. Sie konnte hören, dass kleine Kinder dabei waren, also überlegte sie sich ,welches Tier in Frage kam. Als die Kunden kamen, ging Maike auf sie zu und sagte :"Guten Tag! Was für ein Tier möchten sie ?" Der anscheinende Vater, ein großgewachsener, ziemlich gutaussehender Mann, antwortete :"Hallo. Meine kleine Tochter ,meine Frau und ich möchten einen kinderfreundlichen Hund."War ja klar!,dachte Maike. Alle Familien ,die Kinder hatten, verlangen einen Hund. Seufzend ging sie durch den Gang und sah sich die verschiedenen Hunde an. Ja, natürlich. Bingo, der kleine schwarze Labradorwelpe würde prima in die Familie passen. Maike öffnete das Gitter und hob ihn heraus."So, das hier ist Bingo, ein Labrador. er ist ungefähr 6 Monate alt und sehr freundlich."sagte sie. Das kleine Mädchen zog ihren Vater am Hemd und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Der Mann schmunzelte und sagte schließlich :" Meine kleine Chiara hat einen Wunschhund gemalt und Bingo ist sein absolutes Ebenbild.Ich glaube, den nehmen wir.Haben Sie auch Hundeleinen und Geschirr ?" Stolz auf ihre Arbeit machte Maike einen Schrank auf und zeigte drei verschiedene Leinen mit passendem Geschirr :ein schwarzes, ein blaues und ein rotes. "Der Hund auf meinem Bild hatte so eine." Sagte Chiara und zeigte auf das Rote . "Na gut, dann wird es das sein."Antwortete Maike , zog Bingo die Sachen an und verabschiedete sich. Die Familie ging an die Rezeption und bezahlte. Maike machte sich wieder ans arbeiten , säuberte Käfige, ließ die Kleintiere ins Freigehege, ging mit den Hunden Gassi und bürstete sämtlichen Tieren das Fell. Spät abends kam sie verschwitzt und erschöpft heim, wo ihre Mutter sie schon erwartete: "Maike, Frau Benzel vom Tierheim hat angerufen und meinte, du würdest dich echt ins Zeug legen und so. Wir haben ei bisschen darüber diskutiert, warum du kein Tier haben darfst und sind zu einem Entschluss gekommen : Du kannst dir morgen früh ein Tier aus dem Tierheim aussuchen, erst einmal einen Monat lang zur Probe. Frau Benzel hat gefragt, ob du bitte einen Hund nehmen könntest, weil sie ja sooo viele davon hat. " Maike war sprachlos. Als sie sich wieder fing, fiel sie ihrer Mutter um den Hals und bedankte sich. In dieser Nacht schlief sie kaum.
Als sie morgends im Tierheim ankamen, stürzte sich Maike zum Hundeabteil und sah sich um. Da, Tessie, der miniatur-Schnauzer war schon eine Ewigkeit im Heim, weil keiner sich je für sie interssiert hatte. Dabei hatte Maike sie doch immer so süß gefunden. Sie schloss den Käfig auf ,nahm sie heraus und holte sich ein rotes Hasband und Leine. Überglücklich wiperte Maike Tessie ins Ohr: "So, du süßer kleiner Glückspilz, jetzt gehörst du mir ."
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Von Ella Gierß
Ella,10 Jahre Autor/in aus Hockenheim Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Mein Freund Timi
geschrieben sandra Gerhards
es war einmal eine süße Katze und es war einmal ein kleines Mädchen das hatte sich eine Katze gewünscht. Aber Mama und Papa sagten Nein ! neine Katze macht zuviel Dreck . Da sagte das kleine Mädchen sandra das ist aber gemein .
Da ging das Mädchen traurig in die Schule und sagte es seiner Freundin Lucia . Da sagte Sanmdra zu Lucia ich habe heute mit meinen Eltern geredet
ob ich eine Katze haben darf aber meine Eltern sagten natürlich Nein eine Katze macht zuviel Dreck da sagte Lucia das ist aber gemein .. Da sagte Sandra komm wir gehen nachhause und da höre Sandra ein laute Miauen und sah Lucia an Lucia sah Sandra an. Hörst Du auch was ich höre fragte Sandra ihre Freundin Lucia. Ja ganz laut sagte Lucia.
Wir beide sahen uns an, wo kommt denn das Miauen her ? Wir beide gingen auf Entdeckungs Tour und sahen in die Mülltonnen bei den Häusern nach der Katze.
Als ich denn Deckel von einer Mülltonne hob sah ich aufeinmal eine kleine schwarze Katze mit schwarzen Pfötchen die arg jammerte.
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sandra,9 Jahre Autor/in
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=Der ELEFANTEN JIENN=
Es war einmal ein Elefant, der war kein gewöhnlicher Elefant, denn er konnte nämlich zaubern.Er war über 1000 Jare alt, aber das war im egal den er hatte deshalb auch keine Freunde, deshalb war er auch ganz traurig und ganz allein. Er beschloss sich einen fliegenden Teppich zu zaubern. Er setzte sich auf den Teppich und erhebte sich und sprach: "Alibaber flieg". Er pzzzzzzzüt flog der Teppich. Aber nach einer Weile bekam der Elefant Hunger und er sagte: "Alibaber lande" und so landet und zwar in meinen Haus und da lief ich zu Mama und Papa und fragte ob ich ihn behalten darf sie sagten wenn du dich gut um ihn kümmerst darfst du ihn behalten.Und so wurde aus dem traurigen Elefanten ein glücklicher Elefant.
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Laura,8 Jahre Autor/in aus Dachau
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Es war einmal eine katze
die ausgerisen war da kamm ein Hund der sagte was ist mit dir pasiert oh ich bin ausgerisen oh wie schreklich meine mama hat mich wie dreck behandelt oh jetzt weis ich warum du ausgerisen bist oh ich muss meine mama finden denn ich bin sehr hungrich oh das solltest dutun die Katze lief und lief dann rief sie
mama mama! ende
Ende
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amy,7 Jahre Autor/in aus schlettau schlettau
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Der arme Welpe!
An einem schönem Sommer Tag ging Melissa ihn den Park.
Um zu spielen mit anderen Kindern aber nimmand war ihm park.Da denkt sie ich kann mir schon denken wo die alle sind sie sind im freibad und zuhause ihm pool.Da sah das kleine mädchen einen armen kleinen wlepen der ihn einem körbchen leigt.Sie geht zu dem welpen und sie sah dar einen zetel sie leist und sagt:"der arme kleine wlepe wurde ausgesetst ich nehme ihn mit.Und frage Mama und papa ob ich ihn behalten kann.Und ich zeige ihnen den zetel.Also ging sie nahc hause und zeigte ihren eltern den welpen und den zetel.ihre mutter leist ihn durch und fragt Melissas papa ob Melissa ihn behalten kann.Er sagt ja.
Da war melissa überglüklich.
Ende
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Melissa.10 Jahre Autor/in aus borken
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Das Reh ohne Familie
Es gab einmal ein kleines Reh das war noch ganz klein. Aber etwas fehlte den keinem. Es hatte keine Familie seine Mutter war kurz nach seiner Geburt gestorben. Manchmal was es sehr traurig. Aber es hatt viele freunde die es immer wieder auf muntern. Trozdem ist sein größter wunsch ein familie zu haben. Seine Freunde konnten ihn verstehen. Sie haben mitleid mit ihm. Denk aber immer daran wier sind für dich da. Aber das wuste es schon und trozedem gab ihm das mut weiter Leben zu wollen. Wier lieben dich alle unser Freund wir sind für dich da egal was geschieht und wenn du willst sind wir deine Familie damit du nicht ganz so traurig bist. Meint ihr das ernst ihr habt nehmich recht ich dachte immer ich habe keine Familie dabei war izhr meine freunde schonm immer meine Familie ich wollte es nur nie glauben aber es ist war. Ja und wir lieben dich kleines Reh wir Lieben dich alle und du bist für uns alle was ganz besonderes.
Ja wir wissen und wir sind immer für dich da.
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Stefanie,11 Jahre Autor/in aus Zittau
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Die Bärengeschichte
Vor langer Zeit fand einmal eine Frau einen zwei bis drei Tage
alten Bären. Da sie so einen Liebling schon lange vermißt hatte, widmete sie ihm
ihre innigste Fürsorge, als ob es ihr eigener Sohn wäre, hätschelte ihn, machte
ihm neben ihrem eigenen ein weiches, warmes Bett zurecht und sprach mit ihm wie
eine Mutter mit ihrem Kind. Sie hatte keine lebenden Anverwandtemehr und
bewohnte mit dem Bären allein das Haus. Als Kunikdjuaq herangewachsen war,
bewies er der Frau, daß sie ihn nicht umsonst erzogen hatte, denn er begann bald
Seehunde und Lachse zu jagen, die er, bevor er selbst davon aß, seiner Mutter
brachte, und erst aus ihren Händen empfing er seinen Anteil davon. Auf einer
Hügelspitze wartete sie immer auf seine Rückkehr, und wenn sie sah, daß er kein
Glück gehabt hatte, bettelte sie bei den Nachbarn um Walfischspeck für ihn. Sie
konnte das von ihrem Ausguck aus beobachten, denn wenn er Erfolg gehabt, kam er
in derselben Spur zurück, die er beim Auszug gemacht hatte, wenn er aber keinen
Erfolg gehabt hatte - immer auf einer anderen. Da er die Inuit auf der Jagd zu
übertreffen wußte, erregte er ihren Neid, und so wurde nach langen Jahren treuen
Dienstes sein Tod beschlossen. Als die alte Frau das hörte, erbot sie sich, von
Gram überwältigt, ihr eigenes Leben herzugeben, wenn dafür nur der verschont
wurde, der sie so lange erhalten hatte. Ihr Angebot wurde kurzweg abgewiesen.
Als sich alle seine Feinde in ihre Hütten zurückgezogen hatten, führte die Frau
mit ihrem Sohn, der jetzt schon zu Jahren gekommen war, ein langes Gespräch und
sagte ihm, daß böse Männer darauf aus wären, ihn umzubringen, und daß es für ihn
nur eine Möglichkeit gäbe, sein und ihr Leben zu retten, nämlich auf und
davonzugehen und nicht mehr zurückzukommen. Zugleich bat sie ihn aber, sich
nicht weiter zu entfernen, als daß sie weggehen und ihn treffen könnte, um einen
Seehund und sonst dergleichen, was sie brauche, zu bekommen. Nachdem der Bär auf
das gehört, was sie ihm unter Tränen, die auf ihre runzeligen Wangen fielen,
gesagt hatte, legte er freundlich seine großen Tatzen auf ihren Kopf, umschlang
dann ihren Nacken und sagte: "Gute Mutter, Kunikdjuaq wird immer auf Ausschau
sein nach dir und dir, so gut er kann, dienen." Nachdem er das gesagt, befolgte
er ihren Rat und ging zum Kummer der Dorfkinder und der Mutter fort. Nicht lang
danach ging diese, da sie Mangel an Nahrung hatte, hinaus aufs Meereis, um zu
sehen, ob sie nicht ihren Sohn treffen könnte, und sie erkannte ihn auch bald
als den einen von zwei Bären, die miteinander dalagen. Er lief zu ihr, und sie
patschte ihm in ihrer altgewohnten traulichen Art auf den Kopf, verriet ihm ihre
Wünsche und bat ihn, wegzueilen und etwas für sie zu bringen. Der Bär lief
davon, und wenige Augenblicke darauf sah die Frau einen fürchterlichen Kampf
zwischen ihm und seinem früheren Gefährten, der zu ihrer großen Beruhigung bald
damit endete, daß ihr Sohn einen leblosen Körper vor ihre Füße zerrte. Mit dem
Messer häutete sie rasch den toten Bären ab, gab ihrem Sohn große Speckscheiben
und sagte ihm, sie werde bald zurückkommen, um das Fleich, das sie nicht auf
einmal nach Hause bringen könne, zu holen, und wenn es ihr wieder an Nahrung
mangle, werde sie wieder kommen. Das tat sie denn auch noch lange, lange Zeit.
Der treue Bär half ihr immer und genoß der gleichen Liebe wie in seiner Jugend.
©
Karen,16 Jahre aus Berlin
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Das geheimnis des blauen einhorns
ich liege noch im bett,als mir die sonne ins gesicht scheint.es ist ein schöner sommertag.
ich stehe langsam auf und gehe in die küche,wo meine mutter schon frühstück gemacht hat.dann ziehe ich mich an und putze meine zähne.es ist samstag,dass heißt,dass heute wieder reiten ist.
ich reite sehr gern,denn ich liebe pferde.nach dem mittagessen fährt meine mutter mich zum reiten.zuerst gehe ich zu meinem lieblingspferd
Masha.sie ist eine weiße araberstute mit einem kleinen,schwarzen stern auf der stirn.ich hole sie aus ihrer box und putze sie grüntlich.dann sattle ich sie auf.heute machen wir einen schönen ausritt zum meer.ihr denkt vielleicht,es wird ein ganz normaler ausritt,aber wenn ihr wüsstet!
ich steige auf und reite los.nach einiger zeit kommen wir am strand an.das wasser spritzt bis an die felswände.jetzt gallopiere ich an.plötzlich macht masha einen satz zur seite.ich falle aus dem sattel.masha gallopiert weiter und lässt mich am strand liegen.das gesicht voller schmerz verzerrt stehe ich auf und gucke mich um.von masha war keine spur zu sehen.nur ihre hufspuren waren noch zu sehen.sie führten weg vom strand und rein in einen düsteren wald hinter der bucht.
ich gehe langsam los und sehe plötzlich etwas schimmern.ich gehe noch schneller.es war etwas unheimlich.doch ich wollte unbedingt wissen was es ist.jetzt bin ich ganz dicht an diesem licht.plötzlich sah ich,dass es ein pferd war.ein einhorn!!!ich sah,dass es ein araber war.ein araber,umhüllt mit einem schimmerden,blauen licht.
es hatte einen schwarzen stern auf der stirn!!!
Es war masha!!!!!sie sah mich mit vertrauten augen an.plötzlich kam sie zu mir.erst jetzt sah ich,dass sie keinen sattel mehr auf dem rücken trug.die trense war auch nicht mehr da.jetzt stand sie direkt vor mir.ich stieg vorsichtig auf und gallopierte los.über die hügel direkt zu unserem reiterhof.ich kam an und stieg ab.jetzt bemerkte ich erst,dass masha wieder ihren sattel auf dem rücken trug und auch wieder ihre trense.
ihr horn war auch verschwunden!!!hatte ich dass alles geträumt oder war es wirklichkeit?ich war mir sicher,dass ich das nicht geträumt hatte.masha war ein blaues einhorn.
©
Caro,12 Jahre Autor/in
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Leise, ja fast lautlos schlich der Kater
Herr Rudolf über die große alte Friedhofsmauer. In dieser nächtlichen Stunde stand der Mond schon weit am Himmel. Nebelschwaden hingen rund um den Friedhof, so als sollten sie ihn beschützen. Der Friedhof lag still da, fast zu still. Herr Rudolf sprang von der alten Mauer und sah sich um: Er sah nichts als Nebel, außer ein paar Grabsteine, die verlassen dalagen. Zögernd ging er weiter. Ein lautes knacken unterbrach die unheimliche Stille. Es hörte sich so an als wäre jemand auf einem morschen Ast getreten. Gab es das? Könnte jemand um dieser Uhrzeit hier sein? Vielleicht lauerte der Unbekannte in einer dunklen Ecke und wartete nur darauf, dass er vorbeiging um ihn dann umzubringen oder zu quälen? Bei diesem Gedanken lief es Herrn Rudolf kalt den Rücken runter, die Angst, die er verdrängen wollte, stieg ihn ihm langsam hoch. Zittern stand er nun da und hoffte, dass es gar keinen unbekannten geben würde. Auf einmal wurde er von hinten gepackt und unsanft Kopf über hochgehoben. Eine kalte Eisenklinge wurde drohend an sein Fell gehalten. Die Panik durchzuckte den Kater, wie ein Blitz, der ihn im einschlug. In seinen Augen geschrieben stand, er hatte Angst, große Angst. Davor das er umgebracht werden könnte, davor dass er nie wieder auf dem Sofa liegen könnte und sich gemütlich putzen. In seiner Panik kratze er den unbekannten mit voller kraft, sodass er stöhnend den Kater fallen ließ. Herr Rudolf begann zu laufen, so schnell wie er noch nie gerannt war. Nach einer Zeit verlangsamte er sein Tempo und blieb mit pochendem Herzen stehen. Ein Stechender schmerz auf seiner linken Forderpfote ließ ihn stöhnen zusammenbrechen. Blut rann ihm die Pfote herab. Er versuchte sich aufzurichten, aber vergebens. Er versuchte es abermals, doch er brach wieder zusammen. Aber er musste doch weg, er konnte nicht bei diesem Katzenmörder bleiben! In seiner panischen Angst wollte er es noch einmal versuchen… er schaffte es endlich! Humpelnd eilte er zur Friedhofmauer und sprang mit einem Schmerzensschrei hinauf. Langsam ließ er sich auf der anderen Seite hinab. Er war dem unbekannten entkommen! Er hatte es geschafft! Blutüberströmt kehrte er zurück zur Burg. Er hatte den Friedhof hinter sich gelassen und war gerettet. So ein Glück!
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Theresa,13 Jahre Autor/in aus Österreich
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Pinto das Findelfohlen
An einem schönen Sommertag,als es mitten in der Nacht wahr,wurde ein Fohlen namens Pinto geboren.
Ein wunderschöner Araber,weiß wie der Schnee.
pinto wurde im Wald geboren,am nächsten Morgen als Pinto aufwachte...
suchte er seine Mutter,die er aber nicht fand.
Also stolperte er im Wald umher,als er einen Hof entdeckte,war er wieder voller Hofnung! Marie verabschiedete sich gerade von ihrer Freundin Julia.Als Julia weitgenug weg war,ging Pinto langsam zum Hofgut.Marie entdeckte ihn zuerst nicht,doch dann,sah sie ihn."Ach was für ein süßes Fohlen!",Marie rannte sofort zu ihren Eltern los,um von ihren Erlebnis zu erzählen.
Sofort wurde der Tierarzt alarmiert. Und siehe da,in Windeseile war er am Hofgut "Schön Schnößel"angelangt. das Fohlen wurde untersucht und der doktor stellte fest,dass es erst einen Tag alt war. "Tja,´da hast du ja einen schönen Findlig aufgetrieben!"
Marie war ganz verzagt. "Na da, können wir nur mal die Nachbarn anrufen." nach einer viertel Stunde,kam der Vater zurück: "Tja,kein nachbar vermisst einen weißen Araber Hengst." "was können wir denn jetzt tun?" "Nun,ich will euch ja nicht unterbrechen,aber..." "Aber was?",wollte Marie vom Tierarzt wissen.
"Das Fohlen brauch in einer halben Stunde Muttermilch!" "Trinkt es denn auch von einer anderen Stute?",wollte Marie wissen. "Wenn die Stute das Fohlen annimmt,dann ja." "Vater,ich hol Carmen!" Carmen war eine Haflingerstute die ihr junges Fohlen erst verloren hatte. "Ok.",stimmte ihr ihr Vater zu.
Marie war in einer Minute wieder da.
"Na dann,lasst es uns versuchen!",schlug der Tierartzt vor. Und tatsächlich,Carmen nahm das Fohlen an. "Na dann,Marie,mach Flaier,wer ein Fohlen vergisst,soll hier anrufen!" Marie rief ihre Freundin an,die gleich darauf mit ihrem Fahrrad ankam. Zusammen verteilten sie Flugblätter. Aber kein Anrufer rief an. "Papa war schon bei der Polizei!" "Und?" "Nichts!" "Wie nichts?" "Na,niemand vermisst ein Fohlen!"
"Und?",Maries Vater kam zur Tür herein. "hat schon jemand telefoniert?" "Nein,niemand!"
"Na dann,wird das Fohlen wohl erst mal so lange hier bleiben müssen,bis jemand anruft. Marie und ihre Freundin Julia spielten mit dem Findelfohlen.
Fortsetzung folgt
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Sandra,10 Jahre Autor/in aus Steinegg/Südtirol/Italien
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Kapitel 1
Familie Wasserdrache
Als der kleine Wasserdrache Dumti seine Augen öffnete, dachte er: „Oh nein, schon wieder Montag. Das ist der blödeste Tag der ganzen Woche.“ Sofort zog er sich an, wusch sich und ging schnell in die Küche zum Frühstücken.
Seine Schwester Annaliesa hatte sich schon das erste Brot geschmiert. Sie war schon 10 Drachenjahre, das sind ungefähr 100 Menschenjahre. Dumti war erst 80 Menschenjahre alt. Annaliesa war ein hübsches Drachenmädchen mit grauen Schuppen, meereswasserblauen Augen und Schwimmhäuten zwischen den Zehen.
Die Schwimmhäute brauchen Wasserdrachen, um im Wasser schnell voran zu kommen. An der Seite waren kleine Stummelflügel, mit denen sie lenken konnte. Dumtis Mama kochte gerade Algentee für die Kinder, Papa saß mal wieder auf Klo und las Zeitung.
Kapitel 2
Anderssein ist doof
Dumti sah etwas anders aus als seine Schwester und seine Eltern. Er war rot, ein schwarzer Strich ging geradewegs über seine Stirn. Seine Augen waren schwarz wie Kohle. Er hatte nur ganz, ganz kleine Schwimmhäute, so etwa wie die Menschen. Deswegen konnte er auch nicht so gut schwimmen. Dafür hatte er aber große Flügel, mit denen er fliegen konnte. Aber eigentlich benutzte er sie nur im Wasser, weil er nämlich noch gar nicht wusste, dass er fliegen konnte. Nach dem Frühstück putzte er sich schnell die Zähne und ging mit seiner Schwester zur Schule. Auf dem Weg war er immer der letzte, seine Schwester war wegen ihm auch sehr lahm. Als der Unterricht begann, sollten alle ihre Hausaufgaben zeigen. Dumti hatte eine sehr krakelige Schrift, weil er mit seinen großen Flügeln immer das Wasser aufwirbelte.
Nach der Deutschstunde hatten sie Landunterricht. Da lernen kleine Wasserdrachen, auf dem Land zu laufen. Einmal mussten sie versuchen, ins Wasser zu gleiten. Im Gleiten war Dumti sehr gut, mit seinen großen Flügeln konnte er etwas länger in der Luft bleiben. Irgendwie war Dumti mit Allem immer etwas anders und die anderen Drachenkinder lachten ihn deswegen aus. Alle außer seiner Schwester.
Kapitel 3
Landunterricht
Im Landunterricht stellten die Drachenkinder sich nacheinander neben der Klippe auf. Die Lehrerin sagte: „Flattert beim Gleiten!“ Annaliesa war als erste dran. Sie rannte so schnell sie konnte los, stolperte aber über einen Stein und überschlug sich dreimal. Dann fiel sie die Klippe runter und glitt ins Wasser. Als zweiter war Jakob dran. Er war groß und so dürr wie ein Plasmafernseher.
Beim Anlaufen ging alles gut, nur in der Luft drehte er sich, weil er sehr kleine Flügel hatte und falsch abgesprungen war. Die anderen Kinder lachten sehr doll. Hansi am meisten. Er kam als nächstes dran. Alle ahnten nichts Gutes, denn Hansi war sehr dick und sehr schwer. Auch diesmal ging beim Anlauf alles gut. Im Sprung auch. Doch beim Landen kam er mit einem sehr, sehr lauten Bauchflatscher auf. Er schämte sich ein wenig, weil auch diesmal alle lachten, und er rieb sich den Bauch.
Kapitel 4
Dumti lernt fliegen
Endlich war Dumti an der Reihe. Er hatte Angst, dass die anderen ihn wieder auslachen würden. Er kniff Augen und Zähne zusammen und rannte los, so schnell er nur konnte. Er flattert schon vor dem Absprung mit den Flügeln und hob im gleichen Augenblick ab. Dann öffnete er die Augen und sah, dass er schon zehn Meter von der Klippe entfernt war. Das Meer war schon lange unter ihm. Er bekam einen Schrecken, wendete vor lauter Angst und flog wieder auf die Klippe zu. Er versuchte, immer die gleiche Höhe zu behalten und schaffte es, auf der Klippe zu landen. Dummerweise landete er mit dem linken Flügel zuerst, überschlug sich und kullerte genau in die Reihe der anderen Drachen. Die waren erschrocken. „Hey Dumti, wieso kannst du so gut fliegen?“
Die Lehrerin war begeistert. Sie guckte sich Dumtis linken Flügel an. „Der Flügel ist gebrochen. Aber er wird wohl schon in zwei Wochen wieder gesund sein. Solange hast du schulfrei.“ Für seinen Flug bekam Dumti eine eins.
Dumti war glücklich: Er konnte fliegen, hatte eine eins bekommen, die anderen lachten ihn nicht mehr aus und obendrein hatte er noch zwei Wochen Ferien.
Kapitel 5
Dumti erfährt die Wahrheit
Annaliesa begleitete Dumti nach Hause. Stolz erzählte er seinen Eltern, was passiert war. „Stellt euch mal vor: Ich bin richtig geflogen. Wie kann das denn bloß sein? Ich bin doch ein Wasserdrache und kein Feuerdrache“, fragte er seine Eltern. Die guckten dumm aus der Wäsche.
„Also, das ist so: Wir haben dich als Ei 50 Kilometer weit von einem Vulkan gefunden. Weil in dem Ei ein Riss war, haben wir dich mitgenommen.“
Dumti wollte wissen, woher er kam, aber seine Eltern wussten es leider auch nicht. „Wahrscheinlich bist du doch ein Feuerdrache. Die Feuerdrachen leben in Vulkanen, weil es dort immer sehr warm ist. Deswegen haben wir dich wohl auch an einem gefunden. Wir haben dir bisher nichts davon erzählt, weil wir dich sehr lieb haben und wenn wir es dir erzählt hätten, wärst du bestimmt abgehauen. Aber wir wollten nicht, dass dir etwas in der Wildnis passiert.“
Kapitel 6
Dumti macht sich auf den Weg
Im Bett grübelte Dumti nach, ob er seine Feuerdrachen-Eltern suchen oder lieber bei seinen Wasserdrachen-Eltern bleiben sollte. Entschlossen ging er in die Küche und nahm ordentlich Proviant mit: Krabbensalat, Algenhonig, Kräuterfisch, Meeres-Spekulatius und seine Lieblingsspeise Sand-Sandwiches. Das alles packte er in einen sehr, sehr großen Beutel.
Aus Versehen trat er auf die Beutelecke und stolperte auf der Treppe. „Autsch, autsch, autsch“, schrie er, denn das Holz war sehr hart. Zum Glück hatte er keinen Splitter im Popo. Seine Mama wurde davon wach und fragte, was es wohl gewesen sein könnte. Schnell schlich Dumti aus dem Haus und schwamm an die Wasseroberfläche.
„Hoffentlich finde ich auch meine Feuerdrachen-Eltern“, dachte sich Dumti, als er in die Wildnis schwamm.
Kapitel 7
Dumti lernt einen Menschenjungen
kennen
Als Dumti an der Wasseroberfläche ankam, versuchte er, vom Wasser abzufliegen. Bein dritten Mal schaffte er es und flog 50 Kilometer. Eigentlich hätte er noch mehr geschafft, wenn nicht sein gebrochener Flügel wäre. Er stürzte ab und landete mit dem Rücken zuerst auf dem Wasser. Also schwamm er erstmal eine Zeit lang und kam ans Ufer. Erstmal aß er zwei Sandsandwiches. Dann nahm er noch ein Sandsandwich und tat Algenhonig darauf.
Nach dem Essen legte er sich erstmal schlafen. Im Schlaf hörte er einen Jungen und als er aufwachte, stand wirklich ein Junge vor ihm. „Hallo! Ich bin Jack. Und wie heißt du?“ Dumti antwortete: „Hallo, ich bin Dumti. Wieso bist du eigentlich hier so alleine?“ Jack erzählte ihm, dass er von seinen Eltern abgehauen war, weil er seine richtigen Eltern suchte. Genau wie Dumti.
Er wollte wissen, warum Dumti alleine unterwegs war und der erzählte ihm, dass er auf der Suche nach seinen Feuerdrachen-Eltern war. Also beschlossen sie, zusammen zu reisen.
Kapitel 8
Der Weg zum Vulkan
Unterwegs sagte Jack: „Ich kenne Feuerdrachen, die ihr Kind suchen. Als es noch ein Ei war, ist es in einen Vulkan gerutscht, der genau in dem Augenblick ausbrach. Sie sahen, wie das Ei von der Lava weggetragen wurde und obendrein noch von einem Blitz getroffen wurde. Sie hoffen, dass das Ei nicht kaputt gegangen ist und ihr Drachenkind nicht gestorben ist. Der Vulkan ist nicht sehr weit von hier entfernt. Ich kann dich hinführen. Ich sage dir immer, wenn du eine Kurve fliegen sollst.“
Jack kletterte auf Dumtis Rücken und sie flogen los. Diesmal klappte das Fliegen zum Glück von Anfang an.
Bald sahen sie den Vulkan. Er mochte noch einen Kilometer weit entfernt sein. Dumti versuchte im Vulkan die Höhle zu finden, wo er als Ei verschwunden war.
Bei der Landung war er etwas zu hoch und knallte mit dem Kopf zuerst gegen die Höhlendecke. Das tat vielleicht weh! Dumti bekam eine große Beule oben auf der Stirn. Jack hatte sich aber zum Glück gut festgeklammert.
Ihm passierte nichts.
Kapitel 9
Endlich Feuerdrachen-Eltern
In der Höhle gab es mehrere Abzweigungen, die zu verschiedenen Höhlen führten. In jeder Höhle wohnte eine Drachenfamilie. Die beiden Kinder nahmen einfach irgendeinen Weg. Sie fragte eine Familie und die wusste, wo Freunde von Dumtis Familie waren. Also gingen sie zu dieser Höhle und fragten nach dem Weg. Es war nicht mehr sehr weit.
Der kleine Drache war schon ganz aufgeregt. Endlich fand er seine Eltern. Die waren erstaunt, dass so plötzlich ein kleiner Feuerdrache vor ihnen stand, der einen schwarzen Streifen auf der Stirn hatte. Er sah genauso aus wie sie, nur das Rot war etwas dunkler. Sie weinten vor Freude und nahmen ihn ganz fest in ihre Arme.
Dann lernte Dumti seine Geschwister kennen: seinen Bruder Hikotitscho und seine Schwester Mitschokran.
Die Eltern erzählten, wie sie das Ei verloren und jahrelang überall gesucht hatten und Dumti erzählte seine Geschichte, so weit er sich zurückerinnern konnte.
Natürlich gingen die Feuerdrachen-Eltern sich bei den Wasserdrachen-Eltern bedanken, dass sie Dumti aufgezogen hatten. Der blieb bei seiner Feuerdrachen-Familie und besuchte seine Wasserdrachen-Familie ganz oft. Dumti und Jack suchten Jacks richtige Familie und fanden sie auch.
In der Schule war er im Wasserunterricht natürlich immer der beste, weil er ja jahrelang im Wasser gelebt hatte.
Verfasser: Léon
Geschrieben von: Mama
© Léon,8 Jahre Jahre Autor/in aus Ratingen
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bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Einst lebte ein reicher Bauer auf einem schönen Hof.
Dort lebten,sieben Kühe,ein Stier,zwölf Hühner,ein Hahn,vierzehn Schafe,drei Pferde und sieben Enten.
An einem schönen Frühlingstag,als der Bauer seine Knechte zum ersten Mal nach langer Zeit wieder auf die Felder zum arbeiten schickte,
passierte ein Wunder:
weit drüben im Reich der Dunkelheit,war ein heller Lichtschein zu erkennen.Die Knechte waren neugierig und sahen sofort nach.Leise schlichen sie sich zum Lichtschein!Als es so hell wurde,dass niemand mehr die Augen öffnen konnte, sagte einer der Knechte: "Ich kann hinter dem Lichtschein eine kleine Höhle entdecken!" Laß uns mal nachseh`n!" Einer der Hir6ten verschwand darauf!
Alle erschreckten so sehr,dass sie abhauten.
In der selben Nacht starb der Bauer, und sein ganzer Reichtum verschwand.
Seitdem, hielt sich jeder Wanderer vom Hofgut fern.
Sandra,10 Jahre Autor/in Steinegg/Südtirol/Italien
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Lena hat einen Hund nahmens Simba,
Simba ist ihr bester Freund.
Alles was sie macht, Simba ist überall dabei!
Als sie eines Abends spät nach Hause kommt, stehen ihre Mutter und ihr Vater im Türrahmen.
"Lena, wo warst du denn schon wieder. Es ist so spät! Wir haben uns Sorgen gemacht!"
"Ich war bei Simba!"
Wütend sahen ihre Mutter und ihr Vater sie an.
"Und die Hausaufgaben? Hast du die schon erledigt?"
Lena sah von Kopf bis Fuß ihre Mutter an.
Sie hatte einen sehr strengen Blick drauf.
Lena rannte sofort ins Zimmer, Simba war natürlich mit.
"Und Simba bleibt draußen!Sie kommt Morgen ins Tierheim, wenn dass so weiter geht!"
Traurig brachte Lena Simba in den Garten.
Plötzlich bellte Simba und Lena sah im ganzen Garten umher, als sie einen Fremden Mann erblickte, schüttelte sie den Kopf und ging wieder ins Haus!
"So und jetz mach deine Hausaufgaben!Ich und dein Vater sind Heute bei unseren Nachbarn zum Abendessen eingeladen. Komm erst nach, wenn du deine Aufgabe fertig hast!"
Lena erledigte ihre Hausaufgaben sehr sorgfältig.
Später ging sie in den Garten zu Simba!
Mit Simba zusammen holte sie im Schuppen das Futter!
Hinter ihr schlug plötzlich die Tür zu, Lena bekam Angst und...
Der Mann von vorhin war ein Einbrecher!
Und Lena hatte die Haustür offen gelassen!
Mann, wenn er sie nun erpressen würde!
Ein kleines Fenster war im Schuppen aber Lena passte nicht durch!
Aber Simba! Ja, natürlich Simba!
Schnell schob sie Simba durchs Fenster der dann laut bellend zu den den Nachbarn rannte.
In der zwischenzeit bei den Nachbarn:
"Ist das nicht Simba?"
Verwundert sahen sich die Eltern an.
"Entschuldigen sie uns bitte einen Moment, da muss etwas passiert sein!"
Schnell rannten sie nach Hause und entdeckten den Einbrecher!
Sofort wurde die Polizei informiert, und der Einbrecher wurde fest genommen!
"Und, kommt Simba jetzt trotzdem ins Tierheim?"
"Narürlich nicht, Simba hatt uns gerettet!"
"Also darf sie bleiben?"
"Natürlich"
"Siehst du, Simba, wir können doch noch ewig die besten Freunde bleiben!"
© Sandra,10 Jahre Autor/in aus Steinegg/ Südtirol/ Italien
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Der kleine Löwe
Es war einmal da lebte ein kleiner löwe.Er war nicht wie die anderen Löwen er war ängstlich und spielte nicht mit den anderen. Er hatte sogar angst vor seinen eigenen Eltern. Seine Eltern versuchten ihm seine angst aus zu treiben. Eines tages gingen seine Eltern zum Schamanen der löwen und erzählten was mit ihrem Sohn los war der Schamane hatte dafür keine erklärung. Sie wollten Baby Löwe fragen warum das so war aber es redete nicht, so ging es viele Jahre lang weiter bis baby löwe 11 wurde da hatte es plötzlich angefangen zu reden:"ich rede nicht und spiele nicht weil ich garkeine freunde hab ich werde geschlagen und geergert!"da wussten die Eltern schon bescheit und zeigten ihm einen anderen jungen Löwen der auch keine freunde hatte baby löwe freundete sich mit ihm an und war fröhlich bis an sein lebens ende
ali susam,10 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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HAIGERLOCH WITTHAU SCHULE STYLER
Der Kleine Regenbogen
Es war einmal an einem schönen warmen Frühlingstag in unserem kleinen Städtchen. Die Sonne stand bereits hoch am Himmel und freute sich an dem bunten Treiben unten im Schlosspark.
Da waren die Kinder die vergnügt auf dem Spielplatz tobten, das Hündchen Schlapp, das sich in der großen Pfütze hinterm Sandkasten mit dem Kätzchen Schnurr balgte, Piep das Mäuschen das einen Grashüpfer jagte und all die anderen Tiere die sich an dem schönen Wetter freuten.
Niemand bemerkte wie der Wind langsam ein paar dicke Regenwolken heran schob.
„He, Gevatter Wind ! Was machst Du da?“ rief Ihm die Sonne zu.
„Das siehst Du doch Mutter Sonne. Ich will es regnen lassen.“ antwortete der Wind und beließ kräftig drauf los.
„Lass das bitte, “ gab die Sonne zurück “oder siehst du nicht wie alle das schöne Wetter genießen“
„Das ist aber meine Aufgabe, die Wolken heran zuschieben“ erwiderte der Wind aufs Neue.
Und während sich Gevatter Wind und Mutter Sonne noch stritten, begann es schon aus den ersten Wolken zu regnen.
Immer kräftiger wurde der Guss.
Die Kinder versteckten sich unter allem was der Spielplatz zu bieten hatte, unterm Dach des Kletterpilzes, in der kleinen Holzhütte und unter den Bäumen am Rande des Spielplatzes.
Das Hündchen Schlapp und das Kätchen Schnurr suchten sich ein Plätzchen unter einer der Bänke und warteten gemeinsam auf das Ende des Regens. Piep das Mäuschen hatte es da ein wenig einfacher. Es verschwand nämlich 1 2 3 husch in seinem Mauseloch.
Die Sonne unterdes ließ sich nicht vom Gevatter Wind beirren.
Schließlich hatte sie es geschafft, der Wind und die Wolken zogen weiter.
Als erstes steckte Piep das Köpfchen aus seinem Mauseloch.
Hoppla was war den das? Aus der Pfütze hinterm Sandkasten regelte sich etwas heraus. Es war so groß und rund wie ein halbes Rat von einem Auto und sehr bunt anzusehen.
Piep, die schon immer riesig neugierig war rannte geschwind zur Pfütze.
„Was, eeh, wer bist Du ?“fragte Piep und konnte gar nicht glauben was sie da sah.
„Ich weis nicht“ antwortete das Ding.
„Du bist aber nicht grad gescheit, wuff.“ bellte Schlapp der unter seiner Bank vorgekrochen kam.
„Ich weis es aber auch nicht“ schnurrte das Kätzchen Schnurr.
„Das ist ein Regenbogen“ prahlte Schlapp.
„Wo kommt der den her“ wollte nun Piep wissen.
„Wuff, das kann ich euch auch nicht sagen, aber bestimmt hat ihn jemand hier verloren, denn vorhin war er noch nicht da.“ erklärte Schlapp nun sein Näschen etwas in die Luft gestreckt.
Eine Schnecke die zufällig vorüber kroch belauschte das Treiben am Sandkasten. Sie war schon sehr alt und wusste über viele Dinge bescheit, denn sie hatte schon einiges erlebt und gesehen.
„Hört mal ihr vier“ mischte sie sich nun in die Runde ein.
„Schlapp hat recht. Es ist ein Regenbogen. Auch wenn ich einen so kleinen , wie den, in meinem ganzen langen Leben noch nicht gesehen habe. Und wenn ihr mich fragt, irgendwas fehlt an ihm.“
Erklärte nun die Schnecke .
„Ach, jetzt weis ich´ s. Ein Regenbogen hat immer 7 Farben, der hier hat aber bloß 6 .“
„Darf ich auch mal was sagen?“ meldete sich nun der kleine Regenbogen.
„Klar, wuff.“ bellte Schlapp
„Sicher doch.“ Schnurrte Schnurr
„Los doch.“ piepte Piep
„Also ich bin ein Regenbogen und mir fehlt eine Farbe?“
„Ja“ riefen alle durcheinander.“Ihm fehlt das Rot“
„Und wer seit Ihr?“ wollte der Regenbogen nun wissen.
„Verzeihung kleiner Regenbogen.“ Übernahm nun die Schnecke wieder das Wort.
„Ich bin Minni, die Schnecke, das „schlaue“ Hündchen hier, rechts neben dir ist Schlapp, das Kätzchen links heißt Schnurr und das hier ist Piep das Mäuschen. Und wie heißt du?“
„Ich weis nicht. Ich habe keinen Namen.“ Sagte der Regenbogen ein wenig traurig.
„Wir finden schon einen Namen für dich.“ piepste das Mäuschen.
„Wie wär’s mit Pfützchen“ schlug nun Schnurr vor.
„Das ist ja lächerlich, wer heißt denn schon Pfützchen?“ knurrte Schlapp.“ Ich bin dafür wir nennen ihn „Ohne Rot“. Ihm fehlt ja schließlich der Rote Streifen.“
Da bekann der kleine Regenbogen zu weinen. Er hatte keinen Namen, war dazu noch viel zu klein und ihm fehlte das rot in seiner Farbenpracht.
Alles trösten half da nichts er weinte und weinte.
„Pass mal auf kleiner, wir werden Dir helfen. “sagte nun das Kätzchen und drückte sich mit seinem weichen Fell an den kleinen Regenbogen, bis er sich langsam beruhigte.
„Pfützchen klingt doch gar nicht so schlecht“ piepste das Mäuschen.
„Mir gefällt der Name auch sehr gut“ schluchzte der kleine Regenbogen.
Und auch wenn Schlapp immer noch etwas vor sich hin knurrte, waren sich alle einig , der kleine Regenbogen hieß jetzt Pfützchen.
„Na prima, das hätten wir“ rief die Schnecke erleichtert.
„Dann können wir ja jetzt überlegen wie wir Pfützchen helfen, damit er seinen fehlenden roten Streifen bekommt“ warf Piep nun ein.
„Ja das ist eine prima Idee wuff. Aber wo sollen wir anfangen zu suchen?“ ,kam es von Schlapp etwas skeptisch.
„Ach was ,miau wir ziehen einfach los und fragen jeden den wir treffen, das ist doch am aller einfachsten.“
„Eine prima Idee“ sagte Minni die Schnecke.“ Aber dann muss mich einer von Euch tragen, denn so schnell wir Ihr lauft, kann ich nicht kriechen.“
„Das mach ich gern.“ sagte Pfützchen, nahm die Schnecke in die Hand und die kleine Karawane zog los.
Der Erste den Sie trafen war Hasso , ein riesengroßer Bernhardiner, der hier oft mit seinem Menschen spazieren ging. Schurr versteckte sich sofort hinter einem Busch, denn sie hatte mächtig Angst vor Hasso.
Nur Schlapp begrüßte Hasso freundlich, denn er verstand sich prima mit allen Hunden.
Die beiden duschelten ein wenig und dann kam Schlapp wieder zu den Freunden. „Er kann uns leider auch nicht helfen“ sagte er.
Also zog die Karawane weiter.
Sie trafen noch ein Pony , 5 Schafe ,2 Kätzchen einen Schmetterling und eine Biene , aber niemand wusste wie sie dem kleinen Regenbogen Helfen konnten.
Erschöpft setzten sich die 5 auf einer Wiese direkt neben einer großen Pfütze ins Gras . „Nun weis ich auch nicht weiter“ sagte die Schnecke Minni traurig.
„Es ist schon spät und mein Mensch sucht mich bestimmt schon“ kam es von Schlapp.
„Meiner bestimmt auch“ sagte Schnurr.
„Was solln wir nur tun?“ fragte traurig der kleine Regenbogen.
Doch als alle sich noch den Kopf zerbrachen, wie es nun weitergehen sollte, hatte erneut der Wind eine große dicke Regenwolke vor die bereits untergehende Sonne geschoben.
Plötzlich wie aus heiterem Himmel begann es wie aus einer Gießkanne auf die 5 Freunde zu regnen .Alle außer Pfützchen suchten Schutz unter einem Strauch. Der kleine Regenbogen blieb wie angewurzelt an der Pfütze stehen.
Es dauerte nicht sehr lange und die Wolke hatte allen Regen auf die Erde fallen lassen .
Als erster steckte Schlapp sein Näschen unterm Busch hervor.
Mit weit aufgerissenen Mund und Augen blieb er wie versteinert stehen . Auch Minni ,Schnurr und Piep brachten keinen Ton herraus.
„Was ist los Freunde“ fragte Pfützchen.
Als erste fand Minni ihre Sprache wieder. „Schau doch mal in die Pfütze vor Dir.“
Gesagt, getan . Der kleine Regenbogen schaute in den kleinen Tümpel vor Ihm und schon hatte es auch ihm die Sprache verschlagen.
Er sah nehmlich nicht einen kleinen Regenbogen ohne roten streifen, sondern einen mindestens doppelt so großen mit brachtvollen 7 Farben.
Und noch eh er sich besann tanzten allen ausgelassen um ihn herum und sangen:
„Freunde helfen in der Not
Pfützchen hat jetzt auch sein rot“
Copyriht Uwe Winzer
http://uwewinzerseega.de.tl/Kinderbuch.htm
Uwe,45 Jahre
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Geschenke gibt’s nicht nur in Paketen
Es war einmal ein Mäuschen, das war klein und putzig. Es lebte mit seiner Familie in einem kleinen Wald. Sein bester Freund war ein alter Vogel. Der wusste viel.
Einmal fragte sich das Mäuschen, warum zu einer bestimmten Zeit im Winter immer so viel in der Stadt leuchtete. Also fragte es den Vogel. „Ja“, sagte der Vogel, „ das kann ich dir beantworten. Ganz weit oben in den Wolken, da lebt jemand, der uns jedes Jahr Freude macht. Man nennt ihn den Weihnachtsmann. Der Weihnachtsmann hat viel zu tun in dieser Zeit. Damit er auch jeden Wunsch weiß, sammelt er vorher die Wunschlisten der Kinder ein.
Seine Rentiere, die von dem schönsten und größten Rentier Rudi angeführt werden, ziehen den Schlitten mit den Geschenken, die er jedes Jahr auf der Erde verteilt. Und damit er auch den Weg in die Stadt findet, schmückt jede Familie ihr Haus mit vielen schönen bunten Lichtern.“
Das Mäuschen fragte den Vogel: „Meinst du, der Weihnachtsmann bringt mir dieses Jahr auch ein Geschenk?“ „ Was wünscht du dir denn?“, fragte der Vogel. „Ein riesiges Stück Käse wäre nicht schlecht. Am liebsten den stinkigen Goudakäse, den ich einmal in einem Käsebrot geschmeckt habe“ „Na, ja, weißt du,“ sagte der Vogel, „eigentlich kommt der Weihnachtsmann nur zu den Lebewesen, die besonders artig sind. Aber wer weiß?“ „Wenn das so ist, dann bin ich jetzt aber mal besonders lieb,“ nahm sich das Mäuschen vor.
So vergingen die Tage und das Mäuschen war sehr lieb. Es ärgerte nicht mehr seine Geschwister, spielte immer mit den Bibern und half den Eichhörnchen beim Nusskuchen backen.
So stand Weihnachten vor der Tür und das Mäuschen wartete und wartete, aber kein Geschenk kam. Das fand das Mäuschen sehr schade, es hatte doch so viel getan.
Da ging es hinaus zu seinem Freund, dem Vogel und beklagte sich ein bisschen: „ Der Weihnachtsmann war immer noch nicht da!“ „Vielleicht hatte er zu viel zu tun, „ antwortete der Vogel,“aber du musst das so sehen. Wenn du nett zu den anderen bist, sind die anderen auch nett zu dir und das ist doch auch ein ziemlich schönes und tolles Geschenk. Oder nicht? Ja, und wer weiß schon, was morgen noch passiert.“
Lotti Greiner / Klasse 4a
Lotti Greiner,9 Jahre Jahre Autor/in aus Langenfeld Brüder-Grimm-Schule
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~Viel Wirbel um Tobi~
"Tobi!", rief Joana wütend, "du hast schon wieder meine Hausaufgaben gefressen! Was soll ich jetzt Frau Häckler sagen? Nur schade dass du das nicht mehr gutmachen kannst!" Joana stampfte wütend in die Küche, aß schnell ihr Müsli und packte ihre Deutsch-Sachen ein. "Hab Deutsch-Förder!", rief Joana die Treppe hinauf. "Du musst doch noch mit Tobi Gassigehen!", schrie ihre Mutter die sich gerade im Badezimmer die Haare machte. "ICH habe mir den Hund nicht gewünscht, ja?! Lass mich doch in Ruhe mit dem Köter!", schrie Joana wütend, als Tobi an ihrem Handy rumkaute. "Tobi du Biest!", meckerte Joana und schlug den armen Hund. Er saß traurig am Boden und starrte Joana an, als ob er sagen wollte:Wieso hast du das getan?! Joana streckte dem kleinen Welpen die Zunge raus und knallte die Tür hinter sich zu. Joana starrte auf dem Schulweg immer nur auf den Zementboden. Ihr gang durch den Kopf: "Wieso ich immer? Dieser Hund ruiniert mir mein Leben!" Joana sah zwar ihre allerbeste Freundin Kim auf sie zukommen, die ihr zurief: "Warte auf mich, Joana!", Aber sie ignorierte sie einfach und rannte davon. Kim musterte ihre beste Freundin mit einem komischen Blick. Ihr gang auch einiges durch den Kopf, was sie nicht so gern laut wiederholen wollte. Dann ging sie doch lieber allein in Ruhe zur Schule! Joana schaute sich nach hinten um, ob Kim nicht zu ihr kam, weil sie keine Lust auf sie hatte. Sie ging geradeaus weiter. So kam sie an und sagte erstmal kein Wort, auch als Kim fragte, ob sie sie nicht gehört hatte. "Was ist nur mit dir los, Joana?!",wollte Kim unbedingt wissen, "du bist so komisch seitdem du Tobi hast, gefällt er dir nicht oder so?" Joana wurde energisch. "Ob er mir nicht gefällt?! Er ist schrecklich und ich hab ihn mir noch nicht mal gewünscht!", meckerte sie Kim an. Kim musterte sie mit einem drohenden Blick, so als ob sie gleich die Tür vor Joanas Nase zuknallen würde. Da kam aber schon Frau Häckler durch die Tür, wie immer mit einem finsteren Blick. Sofort musterte sie Joana. Sie wusste schon, dass Joana immer keine Hausaufgaben bei hat und dass sie sich immer eine Ausrede mit ihrem Welpen ausdenkt. "Hast du wieder mal keine Hausaufgaben dabei?!", rief Frau Häckler in die Klasse. Die Mädchen kicherten leise. "Nein. Mein Hund hat...", wollte Joana antworten, doch Frau Häckler unterbrach sie sofort: "Schon wieder! Ein Welpe ist dazu nicht im
Stande, Joana! Jetzt reicht's! Ein Eintrag im Klassenbuch wird dich sicher beruhigen!" Joana musterte Frau Häckler traurig.
Und Zuhause angekommen, schon ging der Ärger wieder los. Zuerst bekam sie Stress mit ihrer Mutter, wegen dem Eintrag und dem Hund. Er hat nämlich, weil Joana nicht mit ihm Gassi gegangen ist, auf Mamas neuen Teppich gemacht. Das hat sie total aufgeregt und sie kreischte immer wieder, dass der Teppich sooo teuer war. Danach gab's auch noch Hexensalat, den mag Joana gar nicht und am Esstisch herrschte immer wieder Ruhe. Bis auf's Ende, als die Mutter schimpfte, dass Joana ihren Salat aufessen sollte. Also entschied sich Joana doch noch, mit Tobi Gassi zu gehen. Tobi genoss die frische Luft und schnüffelte in der Gegend rum. Er durfte auch manchmal allein rumschnüffeln, weil Joana darauf bestand, dass er weglief. Doch Tobi war zu anhänglich. Er kam immer wieder zurück, das nervte Joana. Doch einmal fraß er an einem giftigen Busch etwas. Er verschluckte sich, würgte etwas, aber das giftige blieb noch im Bauch. Er kehrte zurück zu Joana und die beiden gingen nach Haus. Dann legte sich Joana zur Ruhe...
Am nächsten Tag überhörte Joana das nervige Bellen von Tobi. Sie hörte es gar nicht. Erschreckt rannte sie die Treppe herunter und sah die in Tränen gegossene Mutter. "Tobi hat eine tödliche Krankheit!", jammerte sie. "T..Tobi?!", jammerte Joana auch. Ihr kamen die Tränen hoch. Obwohl sie manchmal richtig sauer auf Tobi war,merkte sie, dass sie Tobi die ganze Zeit über geliebt hatte. Sehr sogar! Sie lief schnell zum Tierarzt und fragte nach ihrem Hündchen. Sie lief ins OP-Zimmer
und sah den verzweifelten Doktor. "Ich kann das Gegenmittel einfach nicht finden!", meinte er. "Welcher Busch war es denn?", wollte Joana wissen und schüttelte ihn. "Es waren Vogelbeeren!", meinte er. "Ich kenne das Gegenmittel!", meinte Joana aufgeregt und rannte zum Schrank. Sie wählte die einzelnen Mittel und gab sie Tobi. "Wow, du solltest mal eine Tierärztin werden!",meinte der Doktor.
Nach einer Woche kam Tobi gesund und munter zurück in Joanas Haus. Joana, sagte der Doktor, wäre ein richtiger Held in der Not gewesen. Die Mutter war sehr stolz auf ihre Tochter und versprach ihr, auch manchmal mit Tobi Gassi zu gehen, wenn sie keine Zeit hat.Und Tobi sprang ihr sofort in die Arme! Fröhlich starrte Joana aus dem Zimmer. "Danke!", flüsterte sie und schaute sich die weiten Wolken an!
Julia,11 Jahre Autor/in
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Hamm, Galilei Gymnasium
DER HUND FÜR EIN JAHR
Hallo ich bin Katharina,11 Jahre alt und ich bin total verrückt nach Hunden.Es war so,Vor längerer Zeit hatte ich es geschafft meine Eltern zu überreden uns einen Hund zu uns zu holen.Wir riefen die Telefonummer an.Die Leute vom Verein sagten, wir könnten nächste Woche kommen.Ich freute mich riesig.Der Tag war da,und wir fuhren los.Anngekommen in Berlin-buch kam uns ein Mann gestresst entgegenund schüttelte uns vieren die Hand.Der Mann der Hr.Sickert hieß erklärte das wir in Berlin mobil sein müssen.Er gab uns Körbchen,Napf,Halsband,Leine und den Hund.Es ging los,die nachausefahrt war kurz obwol sie mir am anpfang länger vorkam.Er lernte schnell auch wenn er am anpfang ein wenig Probleme hatte im Fahrstuhl zu fahren.Das brauchen sie um den Rollstuhlfahrer auch zu begleiten.Aber das Jahr ging viel zu schnell zu Ende.Die Trauer war goß als ich ihn am Ende des Jahres abgeben musste.
Trotzdem weiß ich das der Hund in gute Hände kommt.
Katharina,11 Jahre Autor/in aus Berlin VGG
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Kater moritz
oh,nein rief ich als ich die kaputte,neue tapete vor meinen augen sah.mir wurde sofort klar wer es gewesen sein könnte.Natürlich der dicke,freche kater moritz.Moritz haben wir vor dem tierheim gerettet.Denn der alte klipperbusch dem die katze gehörte war tot in seiner wohnung gefunden worden.moritz war sein allergrösster freund in der gegend.Er ist sogar mit ihm immer in der stadt spazieren gegangen.doch sein neffe seidel wollte den kater los wreden,weil er überhaupt keine katzen mag.Zum glück hat der tierartz uns bescheid gesagt weiöl er weiss dass wir im immer ein kleintier annehmen.ich liebe meinen kater schon so sehr,dass ich mir nicht mehr vorstellen könnte,ohne ihn ins bettchen zu gehn.auch wenn kaputte tapetten und katzenscheisse dazu gehört,gehört er schon zu unserer familie.an einem schönen sonnentag,sass ich mit meiner mutter und moritz auf der bank zum tee trinken.auf einmal taucht dieser eine neffe auf.siedel,der komische kauz.er kam zu uns,und drothe:Wenn ihr mir den kater nicht zurück geben wollt,muss ich ein anderes mal nochmal auftauchen.wir waren alle total baff,und guckten uns blöd an.na was ist?nein rief ich ihn in die ohrn.schnell fuhr er wieder nach hause.ich glaube,dass wir ihn nicht mehr zurück geben wollen oder?guckte ich fragend meine mutti an.kann wohl.gleich dansch riefen wir natürlich gleich den tierarzt an.er sagt:Ja dass kann wohl sein.denn ich hab heraus bekommen dass wenn er den kater abgibt s kein erbe mehr für ihn,so stand es ihm testament!und nun?verblüfft suchten sie naxh einer lösung.ich habs,sagte ich.wir malen einfach eine andere katze ihn aucg braun,und dann deben wir ihn an herrn seidel wieder ab.ob das klappt,fragend sah ihre mutter sie an.Naja wir könnens ja mal versuchen.der ist sowieso sowas von blöd dass er keine maus vom jgel unterscheiden kann.und wenn erdas raus bekommt,merkt der sowieso dass er nicht gegen uns an kann.gesagt getan.er hats nicht gemerkt und hat sich nie mehr blicken lassen.
ENDE
kathrin meinders,13 Jahre Autor/in
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steenfelderfehn michaelschule pbg
TEAR
Fröhlich wieherte Tear* , meine Stute, mir aus ihrem Stallauslauf zu.
Wenn man bedenkt was sie alles hinter sich hatte, kann man nicht glauben wie sie sich gemacht hat.
Sie hatte eine langen Weg hinter sich und die Geschichte wie sie zu uns kam ist unglaublich...
Tear wurde mit einem halben Jahr von ihrer Mutter getrennt und verkauft. Viel zu früh für so ein zartes Geschöpf.
Es fand sich auch schnell ein Käufer der sie zu sich nahm.
Ist ja klar, wer träumt nicht von einer echten eigenen Schimmelstute. Bildhübsch ist sie: Ein Schimmel mit dunkler Mähne, einem schönen Kopf und mit einer guten Figur. Der Besitzer bildete sie zu einem „Dressurpferd“ aus. Ausbilden kann man nicht sagen, gezwungen durch Schläge und andere Quälereien.
Sie gewann viele Preise: Vom Dressurreiten bis zu Schönheitswettbewerben allerart. Doch niemand ahnte was in Wirklichkeit mit Tear passierte.
Diese Stute wurde gebarrt ** für die wichtigsten Turniere und Landesmeisterschaften.
Die äußerlichen Wunden heilten zwar schnell doch die inneren hatten sich tief in Tear`s Seele gebrannt.
Irgendwann nach ein paar Jahren als gefeierte Turnierkönigin, bekam Tear eine schlimme Augenentzündung. Der stolze und jetzt auch besorgte Besitzer rief natürlich den Tierarzt. Der Tierarzt verschrieb eine Salbe die man zweimal täglich auf das entzündete Auge auftragen soll. Morgens und Abends.
Es schien besser zu werden mit dem Auge des edlen Rosses. Doch dann..
Tear`s Besitzer wollte wie üblich die Augensalbe auftragen, Tear hielt für einen kurzen Augenblick nicht still weil sie heute sie nervös war und schon war es passiert: Ihr Besitzer rutschte mit der Tubenspitze ab und verletze ihr Auge.
Sie ließ niemand mehr an ihr verletztes Auge und musste ihn eine Tierklinik. Doch jede Hilfe kam zu spät.
Sie erblindete an ihrem rechten Auge.
Das gefiel ihr gar nicht, sie konnte einen groß Teil ihrer Umgebung nicht mehr sehen. Pferde sehen sehr gut die Bewegungen um sich herum, damit sie sich schützen können vor irgendwelchen Gefahren. Sie sind auch Fluchttiere und laufen vor Gefahr schnell weg. So wurde Tear ängstlich und auch noch sehr unruhig.
Tear`s Besitzer kam anscheinend von da an nicht mehr mit ihr aus und wollte sie verkaufen. Doch alle Interessenten sahen nur das Auge, dass sie als hässlich empfanden. Sie sahen nicht die wunderschöne Tear die ich euch am Anfang beschriebe habe.
Der Besitzer rief bei unserem Gnadenhof „Sonnenuntergang“ (Sonnenuntergang weil die gequälten und misshandelten Tiere hier einen schönen Lebensabend verbringen sollten und weil bei uns ihre Sonne, also das Leben des Tieres, erlischt) an.
Entweder wir nahmen Tear auf oder sie müsste eingeschläfert werden oder noch schlimmer: zu einem billigen Abdecker ins Ausland.
Natürlich nahmen wir die Stute bei uns auf. Der Besitzer kam zu uns mit einem großen Pferdeanhänger in dem Tear unruhig wieherte.
Er lud sie mit hochrotem Kopf bei uns ab. Er hatte einen hochroten Kopf weil Tear ein ziemliches Theater beim Aussteigen veranstaltete.
Tear`s Besitzer fuhr nach einem kurzem Gespräch mit Tempo 100 von unserem Hof. Ich persönlich glaube er war froh sein behindertes Pferd los zu haben.
Mein Vater und gleichzeitig auch der Leiter dieses Hofes schenkte sie mir.
Ich pflegt sie gesund und sprach und berührte sie viel , damit sie wusste wo ich bin und nicht dauernd den Kopf umdrehen muss.
Tear braucht viele Streicheleinheiten und wenn ich mal keine Zeit habe wird sie „krank“ – damit ich mir mehr Zeit für sie nehme.
Als sie etwa zwei Monate bei uns war kam , was für ein Wunder, der alte Besitzer von Tear! Mit ihm hatte keiner mehr gerechnet.
Er wollt nur mal nachsehen wie es „seinem“ Pferd geht. Zwei Karotten hatte er auch mitgebracht. Tear nahm sie auch an, aber dann ignorierte sie ihren alten Besitzer. Und wer hätte es nicht gedacht: Ihr früherer Besitzer ließ sich von da an nicht mehr auf unserem Hof blicken.
Er hat nun „leider“ ein anderes Pferd.
Tear ist nun schon seit 5 Jahren auf unserem Hof. Sie weiß das sie jetzt nicht mehr umziehen oder „arbeiten“ muss aber trotzdem gut versorgt und umsorgt wird.
Ihre Mähne ist inzwischen weiß geworden, Schimmel werden nämlich mit der Zeit immer weißer.
Regelmäßig werden ihre Hufe gepflegt und geraspelt, weil zu lange Hufe den Sehnen und dem Huf selber schadet.
Sie hat jetzt ihren „eigenen“ Hengst und ist jetzt so ziemlich zufrieden mit ihrem Leben.
Kur nach ihr kamen zwei junge Pferde zu uns. Mit ihnen spielt sie viel und ärgert sie auch ab und zu.
Aber wie die zwei jungen Pferde zu uns kamen, ist eine andere Geschichte...
ENDE
( Diese Geschichte ist nur frei erfunden, doch es gibt solche Fälle auch in echt!)
*Tear= Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt heißt es Träne
**gebarrt: Pferde werden mit einer Stange geschlagen(an die Fesseln)damit es das nächste mal höher springt!
Dies ist strafbar und man verletzt das Pferd!
Pfote,11 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Gymnasium
Dreamteam - Cathi & Cookie // Teil 1
Hi!
Ich heiße Cathi, bin 11 Jahre alt und gehe auf die Karl-Schuster-Realschule . Man plant, mich auf das Gymnasium hochzustufen. Immoment bin ich in Klasse 6. Es passierte mir vor einer langen Zeit etwas ganz merkwürdiges, deshalb hocke ich in diesem finsteren Wald mit meinem Haustier Cookie, und hab keinen blassen schimmer, was ich machen soll, wohin ich gehen soll oder wie ich hier überhaupt überleben soll. Wie es überhaupt dazu kam, das erzähle ich euch jetzt :
____________________
An einem stillen und verschneiten Abend spazierte ich durch die leeren Straßen. Es war nicht sehr kalt und die Schneeflöckchen, die vom Himmel fielen sahen aus wie kleine Flauschewölkchen. Ich fand es wunderschön, im Schnee herumzulaufen,ich mochte dieses "KRRKZZ"-Geräuch, wenn man auf einen Schneehaufen trat.
Als ich dann auf die Wiese hüpfte und Schneengel machte, spürte ich ein kitzeln an meinem Bein. Erschrocken sprang ich auf und erblickte ... HUCH!
Zwei total niedliche Pfötchen, die vom Schnee herausguckten. Als diese Pfötchen versuchten sich vom Schnee herauszugraben, sah ich einen total niedlich .. "etwas" .. Es war kein Tier, es war etwas, was man nie zuvor gesehen hatte. Es war klein und flauschig und war total süüüß!
Es sah aus wie ein Baby-"etwas"! Es war eine sie, sie sah aus wie eine sie!
Ich nahm sie auf den Arm und als ich keine Eltern entdecken konnte, nahm ich sie eben mit nach Hause. Natürlich durfte ich meinen Eltern nichts verraten, denn die würden mich niemals im Leben ein Haudtier bekommen lassen. Als ich gefragt hatte ob wir einen Welpen bekommen könnten, sagte sie "Nein, wir haben keinen Garten", als ich sie um einen Papagei gebeten hatte, verneinten sie wieder un meinten "uns gefällt es nicht, wenn ein Vogel im Haus herumirrt und überall die Häufchen
macht!". Dann fragte ich nach einem Hamster, was sie wieder ablehnten, weil sie dachten, das es zu viel Arbeit wäre. Das ist echt mies, aber darüber bin ich hinweg. Außerdem : Was kann so etwas niedliches denn für Schaden anrichten?
------FORTSETZUNG FOLGT----------
Helin,10 Jahre Autor/in Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Bochum/Hildegardis-Gymnasium/
NEUE ENTECKUNG
(1854 damals entdeckte die Tierforscherin Maria Zweck den Nachfahren vom Mamut)
11Uhr.
Ich die Tierforscherin Maria Zweck kämpfe mich gerade durch den Dschungel . Plötzlich hörte ich ein Geräusch das ungefähr so klang:" Dööö döö dödödödö dödö dö!" Ich wunderte mich und sah mich und konnte jedoch nichts entdecken. Schnell lief ich zu der größten Palme die um mich standen. Die Palme stand in einer kleinen Lichtung und als ich grade Schwung holte wollte um rauf zu klettern
Erschrocken kneifte ich die Augen zusammen, rieb sie mir ein paar Sekunden und ries sie wieder auf, doch das riesengroße graue Monster war noch immer da. Plötzlich hatte ich ein seltsames Gefühl im Magen doch dann ging in mir ein Gedanke durch den Kopf:“ Auf der Tierforschungsuniversität hab ich von so einem Tier noch nie gehört und schon gar nicht von im gelehrt, aber es sieht einem Mammut ähnlich…!“ Ich schüttelte meinen Kopf (als ob es bringt) um mit meinen Gedanken wieder klar zu werden und weiter denken zu können, doch das einzige was mein Gehirn mir sagte war: Dein Körper hat Durst! „ Kein Wunder. „, sagte ich zu mir:“ es ja schon 12 Uhr und ich bin mitten in Afrika .Mir war heiß und ich schwitzte. Es war schwer mit schweiß nassen Händen den Rucksack aufzumachen und die Fantaflasche herauszunehmen. Ich nahm einen Schluck und beschloss ein paar Fotos von dem Tier zumachen. Als ich 15 Fotos gemacht habe und einen Film mit der Videokamera gedreht habe wollte ich noch einen Schluck Fanta nehmen doch meine Flasche war weg. Suchend sah ich mich um und entdeckte meine Fantaflasche in der langen Pinockionase des grauen Monsters. Ich schrie:“ So eine Frechheit gib meine Fantaflasche sofort wieder her du gemeines Monster!“ Das Viech lief weg doch ich holte es ein und sprang auf seinen Rücken rauf. Das Tier machte abrupt stop und ich flog im hohen Bogen hinunter. Als ich mich vom Boden aufrappelte starrte mir das Tier in die Augen. Es hatte hellblaue Augen mit langen Wimpern. Sofort erkannte ich dass das Wesen ein wunderschönes weiblich Exemplar seiner Tierart war. „Du brauchst einen Namen!, sagte ich, wie wer es mit hm ELEA.“ Nachdem sie mir sowieso nicht antworten konnte beschloss ich sie ELEA zu nennen. Plötzlich spürte ich dass es schon ein wenig kühler geworden war und ich schaute auf meine Uhr, es war 19 Uhr.“Ach du meine Güte ich habe die Zeit vergessen, oh Gott in einer halben Stunde fliegt mein Flieger zurück nach Wien. „sagte ich in Panik. Schnell packte ich meine Kamera und Fantaflasche in den Rucksack. Ich wollte schon los rennen da wickelte ELEA ihre Nase um meinen Körper und hob mich auf ihren Rücken und ehe ich wusste was geschehen war rannte ELEA schon los (zwar nicht so schnell wie ein Pferd aber schon sehr schnell). Als wir schon am Ende des Dschungels waren und schon ein paar Hütten sehen konnten lief ELEA Vollgas auf Hütte zu und ich hielt mir Augen zu und klammerte meine Finger noch fester in ELEAS dicke Haut. Plötzlich machte ELEA halt und hätt ich mich nicht festgehalten wer ich glatt wieder runtergefallen. Dann entdeckte ich das Schild das an der Hütte befestigt war da stand in vielen verschiedenen Sprachen: Flugtickets zu kaufen. Ich kaufte ein Flugticket und ging mit ELEA zur Landebahn wo mein Flugzeug schon stand. Ich verabschiedete mich von ELEA. Sie drückte mich mit ihrer Nase ganz fest an sich. Ich stieg ins Flugzeug und setzte mich auf meinen Platz (ich saß am Fenster und so sah ich ELEA beim davon schreiten zu)…. In Wien auf der Tierforschungsuniversietät fragte mein Boss mich wie ich die Tierart die ich entdeckt habe nennen will und ich antwortete:“ Elefant“. Mein Boss fragte:“Warum ?“ „ Weil Elea –a = Ele und Fanta-a=Fant und Ele +Fant = Elefant.
Johanna Fuchs,10 Jahre Autor/in Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Es war ein mal ein armes Mädchen
das sich mit Tieren unterhalten konnte. Der Fuchs lud es zum essen ein. Es gab leckere Hühnschensuppe. Der Fuchs lud auch den Storch dazu ein. Es gab Suppe auf flachen Tellern. Da der Fuchs wusste daß der Storch das so nicht essen konnte.Dann lud der Storch den Fuchs zum essen ein. Es gab Fleisch in hohen, schmalen Gläsern.Da der Storch wusste daß der Fuchs dies so nicht essen konnte.Weil der Fuchs aber so gierig war als er das Fleisch roch,steckte er seine SChnauze in das Glas rein und kam nicht mehr raus.Das Mädschen fand dieses sehr fies und half dem Fuchs mit Seifenlauge aus seiner Notlage herraus.Die Moral von der Geschichte ist wer anderen eine Grube gräbt fällt meistens selbst hinein.
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Vanessa,10 Jahre
"Ich habe es satt! Ständig mach Bello Unsinn.
Es REICHT! Wir bringen ihn zum Tierheim..."
"Aber Dad." sagt Gerit "Wir haben doch alle unseren Hund lieb, er ist ein Schäferhund, reinrassig und von Züchter. Außerdem ist er ausgebildet geworden!" Mum sagt:" Papi hat recht er mach jeden Tag was uns nicht gefällt. Z.B.: Er pinkelt jedes Mal gegen die Stehlampe,
Er läuft ständig weg,
Er bellt unglaublich laut bei jedem ubekannten Geräusch,
Er ist sehr teuer! Wir bringen ihn noch heute zum Tierheim!" und schon ruf Mum an und Dad packt seine Sachen ein. Gerit weint und läuft zu Bello um von ihm tüsch zu sagen.
Um 17:00 Uhr sind sie angekommen. Gerit hält seine Leine und Bello bellt wie verrückt.
Ein kleiner schlanker Mann berüsst sie und zeigt gleich wo er hinkommt. Mum und Dad erzählen ihn warum sie ihn abgeben und was zu betrachten ist.
Gerit streichelt weinen Bello und der Tierpfleger fragt:" Ich sehe dass du traurig bist. Keine Sorge er wird in den besten Händen sein. Ich werde anrufen wenn er verkauft ist. Versprochen!“ Gerit wisch die Tränen aus sein Gesicht und sagt:“ O.K. Ich gehe zum Auto.“
„Mach das!“ sagt Dad.
Als Mum, Dad und Gerit weg sind kommen ein Mann mit einem Mädchen und ein Junge und eine Frau.
Lili, das Mädchen läuft sofort zu Bello und kreisch: „Der ist süß! Denn möchte ich!“
Luckas, der Junge läuft auch hin und Sagt das gleiche.
Der Mann, Uwe finde ihn perfekt.
Sissi, die Frau erklärte den Tierpfleger sofort dass sie den Hund haben wollen.
Der Tierpfleger verkaufet sofort Bello an ihn und ruf Gerit an.
Er sagt: „Hi, hier ist das Tierheim. Eine Familie hat Bello heute noch gekauft und Bello sah total zufrieden aus als er ins Auto steigt.“ „Danke, dass sie angerufen haben. Ich bin noch traurig aber ich hoffe dass Bello sich auf ein neues schönes Leben starten kann.“
Finja,12 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Ahrensburg
Carl,der Deutsche Dogge.
Carl ist kein richtiger Deutsche Dogge. Er ist ein Mischling. Max ist sein Bezitzer. eigenlich hatte Max auch noch einen Bull- Terrier(Bull). Aber es passte nicht. Carl wurde von Bull aggressiv. Carl biss viele Menschen. Da musste Max Bull zum Tierheim geben. Ein Polizist sagt:" Carl soll eingeschläfert werden, weil er zu aggressiv ist." Max sagt:" Nein, Nein! Mein Hund ist lieb." Da wurde er nicht eingeschläfert und ist braver geworden. Da er niemand mehr gebissen hat, gab es auch kein Ärger. Aber einges Tages biss Carl ein Mann tot und versteckte die Leiche...
Finja,12 Jahre Autor/in
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Ich hab mich nicht gefreut das mein Meerschwein gestorben ist.
Ich habe sehr geweint. Und als ich mich
beruhigt hab,bin ich zu Omas alten Nachbarn ,Herr Meier gegangen .Ich habe Herr Meier gefragt ob er ein Merschweinchen oder Zwergkanienchen hat? Er sagte ja komm mit!Ich fragte wie viel kostet es denn?
Das Zwergkaninchen pro Stück 5€ .
Ich sagte Ihm,ich nehm das Zwergkaninchen .Ich freute mich sehr das es geklappt,gab ihm 20€ da sagte er,das kann ich nicht wechseln. Ich sagte dann zu ihm,ich fahr zu Schülers und wechsel das Geld.
Bin gleich zurück.Ich sauste los und brachte Herr Maier die 5€.Dannach bin ich nach Hause gefahren,und hab Papa mein neues Haustier gezeigt.
Philipp Ziep,9 Jahre Autor
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Samswegen,grundschule am heiderand
Das Glück
der Erde liegt
auf dem Rücken
der Pferde
von
Nike Becker
Kapitel 1
Endlich!
Endlich Herbstferien für die drei besten Freunde der Welt. Lena, Lea und Lisa. Aber leider wohnen die drei Freundinnen nicht im selben Ort, Lena wohnt in Düsseldorf, Lea wohnt in Köln und Lisa wohnt auf einem Reiterhof in der Eifel. Dort treffen sich die drei immer. Natürlich haben sie auch ein Pferd. Jede hat ihr eigenes. Die Pferde haben auch Namen. Das Pferd von Lena heißt Molli, Leas heißt Noemi und das Pferd von Lisa heißt Schiri.
Lisa ist schon super aufgeregt, denn bald kommen Lena und Lea an. Da fährt auch das Auto schon in die Einfahrt. „Das sind sie!“, ruft Lisa laut, “Ja, das sind sie wirklich.“ Lena und Lea springen aus dem Auto.
Kapitel 2
Im Gelände
Schon wenig später sitzen die drei Freundinnen im Sattel und quatschen. „Diese Herbstferien sind Klasse!“, sagt Lena. „Ja, das finde ich auch“, sagt Lea. „ Ach, sollen wir eigentlich später auch noch mit den Kleinen ausreiten, Lisa?“ „Ja, leider, wir müssen!“, antwortet Lisa ziemlich sauer. „Jetzt galoppieren wir aber erst einmal ein bisschen!“ Ok! Es kann losgehen. Los, Molly, schneller! Schiri, hopp, Noemi! Die drei Mädchen sind so beschäftigt, dass sie zu spät wieder auf dem Hof sind um mit den Kleinen auszureiten. „O, nein, Lisa, Lena, wir sind viel zu spät!“, freut sich Lea.
Aber sie müssen trotzdem mit den Kleinen los. Lisas Vater schickt Teresa, Tomi, Nathalie, Nena, Sophie und Romina mit den drei Mädchen los.
Später im Gelände müssen die Pferde über umgefallenen Bäume springen.
Kapitel 3
Unfall zu Pferde
Bei Tomi wird das Pferd Alex unruhig. Es galoppiert los, springt über einen Baumstamm. Tomi kann sich nicht mehr halten und fällt runter. Aber Alex trabt davon. Es wird schon dunkel als sie das Pferd endlich finden. In einer Höhle entdecken sie es. In der hintersten Ecke steht Alex und schaut die Mädchen komisch an. Lisa fasst Alex am Zügel und zieht ihn aus der Höhle. Die Kinder steigen auf ihre Pferde, auch Tomi denn er ist zum Glück nicht verletzt. Sie reiten wieder zurück auf den Hof.
Dort sind bereits alle Lichter aus und nachdem die Kinder die Pferde in den Stall gebracht haben, gehen sie auf ihre Zimmer.
Als die drei Freundinnen im Bett liegen, flüstert Lena der Lea leise ins Ohr: „Du, ich finde, dass Lisa überhaupt nicht reiten kann.!“ Natürlich hat Lisa alles gehört und ihr laufen dicke Tränen aus den Augen. Schluchz! Lisa ist so enttäuscht von den beiden.
Kapitel 4
Zickenalarm
Am nächsten Tag sind Lena und Lea immer noch so blöd zu Lisa. Am Frühstückstisch meint Lisa, dass die beiden sie so komisch ansehen. Deshalb sieht Lisa traurig aus. „ Was ist mit dir?“, fragt Lena Lisa verwundert. „Ach, nichts!“, antwortet Lisa leise.
Später geht Lisa in die Küche zu Frau Backstube. Die backt im Moment einen leckeren Erdbeerkuchen. „Frau Backstube, Lena und Lea sind komisch in letzter Zeit. Die beiden flüstern hinter meinem Rücken über mich!“, beklagt sich Lisa. Aber Frau Backstube sagt dazu nicht viel. Deshalb schleicht Lisa traurig aus der Küche. Sie weiß nicht was sie machen soll.
Am nächsten Morgen ignoriert Lisa die beiden einfach. Sie holt sich ein Marmeladenbrot und geht aus dem Essenssaal. Dann läuft sie zur Reithalle. Sie holt Schiri aus dem Stall und reitet weg.
Kapitel 5
Die Aufklärung
Als Lisa von ihrem Ausritt zurückkommt sieht sie Lena und Lea. „Diese Zicken!“, denkt sie. Da sagen die beiden zu ihr: „Wenn du in letzter Zeit gedacht hast, dass wir etwas gegen dich hätten, dann ist das ein Missverständnis!“ .„Das glaube ich nicht!“, platzt Lisa heraus. „Das stimmt aber!“, sagt Lea. „Wir meinten nicht dich, sondern ein Mädchen, das wir öfter in der Stadt sehen. Glaub uns doch!“ Das tat Lisa auch, denn schließlich waren die beiden ja ihre besten Freundinnen. So ist der Ärger verflogen und die drei Mädchen reiten aus. Glücklich und zufrieden sind sie nun.
Nike Becker,9 Jahre Autor/in
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Langenfeld /Brüder-Grimm-Schule /
Das
magische
Hufeisen
von
Selina Wevers
Auf dem Ierling-Hof
Carla wohnte mit ihren Eltern auf dem Hof Ierling. Dort kanntet sie schon alle Ponys und Pferde sehr gut, doch ein Pferd war ihr noch unbekannt. Es wurde gerade neu eingeliefert. Es trug den Namen Sullivan, es war ein schwarzer Sheltie mit wundervoller weißer Mähne. „Es ist komisch, denn auf diesem alten Reiterhof werden eigentlich keine Ponys und Pferde mehr aufgenommen!“, dachte sich Carla.
Der Besitzer unterhielt sich mit Carlas Mutter über den Sheltie. Da kam Carla und wollte wissen: „ Mama, warum nehmen wir jetzt doch wieder Pferde auf?“ Die Mutter erklärte Carla: „ Weil dieser Mann mich überreden möchte, diesen Sheltie in Pflege zu nehmen.“ Carla war natürlich sofort einverstanden, als sie den Sheltie erblickte. Aber Mutter zögerte noch und sagte: „ Wir überlegen es uns bis morgen, Herr Glau.“
Carla hatte auch noch ihre Lieblingsmaus, der man auf dem Hof alles erzählen konnte, wie einer Nachbarsfreundin. So trug es sich zu, dass Carla ihrer Maus Pepi das mit Sheltie erzählte. Die Maus stimmte ihr nur zu und verkroch sich wieder. Da dachte sich Carla, es sei doch keine so gute Freundin. Doch als Pepi dann plötzlich wieder mit einer Idee aus ihrem Loch kam, waren die beiden wieder ein Herz und eine Seele.
Überraschung
Als der nächste Morgen anbrach, huschte Carla mit ihrer Maus zum Fenster um zu kucken, ob der Mann wiedergekommen war. Doch das Mädchen sah ihn nicht. Schnell eilte sie zu ihrer Mutter um zu fragen, wo der Mann blieb. Muter sagte: „ Er hat angerufen, er kommt um 18.00 Uhr.“ Da war Carla froh. Mama erzählte ihr auch noch, dass Sheltie bereits in der Box auf dem Hof stand.. Erleichtert ging Carla erst einmal wieder ins Bett, denn zum Aufstehen war es ja noch zu früh.
Um halb 9 stand sie auf, zog sich die Decke vom Kopf, zog die Hausschuhe und ihren Morgenmantel an. Dann lief sie die Treppe hinunter, um nach dem neuen Pferd Sullivan zu sehen. Sullivan stand in seiner Box und war ganz aufgeregt als er Carla sah. Er sprang an den Wänden und an der Stalltür hoch, dann stolperte er geradewegs mit den Vorderhufen in den Wassertrog. Carla erschrak und ging aus dem Stall vor die Tür. Da schnaubte Sullivan. Aus Spaß schnaubte Carla zurück, doch Sullivan verstand keinen Spaß und wieherte sie an. Plötzlich kam Mutter herein und sagte: „ Sullivan darf bei uns bleiben. Wir müssen ihn aber zähmen, er ist noch ziemlich wild. Da hörten sie Vater aus dem Haus rufen: „ Kommt frühstücken, der Tisch ist schon gedeckt!“
Abenteuer im Stall
Als die Familie beim Frühstück saß, fragte Carla: „ Mama, warum können wir jetzt Sullivan eigentlich doch behalten?“ „ Weil du und Sullivan mir leid getan habt. Weißt du, Sullivan wurde auf seinem alten Hof schwer misshandelt. Und du wolltest ihn doch so gerne haben!“ Da rief der Vater plötzlich: „ Wie? Wir behalten das Pferd jetzt doch! Habe ich denn überhaupt kein Wörtchen mitzureden? Sind wir denn jetzt eine Station für gequälte Tiere?“ „Beruhige dich!“, sagte die Mutter von ihrem Platz aus. Carla stand auf und ging in den Stall. Dort wollte sie nach Sullivan sehen. Und wen fand sie neben Sullivan auch noch dort? Natürlich ihre kleine Mausefreundin Pepi. Kein Wunder, dass die sich in die Ecke gedrückt hat. Ist ja auch ein großer Unterschied zwischen Sullivan und Pepi. Da nahm Carla Pepi auf den Arm und fragte sie: „Hast du vielleicht eine Ahnung, wie wir Papa rumkriegen, Sullivan zu behalten?“ Die Maus wusste aber im Moment auch keinen Rat. So spazierten die beiden zuerst einmal ins Wohnzimmer. Bestimmt fällt ihnen bis dahin etwas ein. Und tatsächlich. Im Wohnzimmer angekommen, erläuterte die Maus einen Plan. „ Morgen sehen wir uns Sullivan noch einmal richtig an. Vielleicht kann er ja etwas Besonderes, das deinen Vater überzeugt.“, schlug Pepi vor.
Als es dann 6.00 Uhr war und sie es nicht mehr aushalten konnten bis morgen zu warten, gingen sie schon jetzt in den Stall zu dem Pferd. Als sie im Stall angelangt waren, sagten sie zu Sullivan: „ Tritt bitte nicht zu!“ Sullivan hielt sich daran. Da waren die beiden Freundinnen sehr erleichtert und freundeten sich sofort mit Sullivan an. Eigentlich war er sogar ganz brav, stellten sie fest. Dann wollten sie sich aber nicht länger damit aufhalten und begannen Sullivan einige Kunststücke beizubringen. Zuerst machten sie eine besonders schwierige Übung: eine Kapriole. Doch das konnte das Pferd nicht. Enttäuscht sagte Carla: „ Ich wünschte, Sullivan könnte es!“ In dem Moment sprang Sullivan mit den Vorder- und den Hinterhufen gleichzeitig in die Luft. Danach versuchten sie es noch einmal mit einer anderen Übung, die hieß: Zopf-in-den-Schweif-flechten. Carla sagte: „ Ich wünsche, dass Sullivan sich einen Zopf flechten kann.“ Da leuchtete ein Hufeisen an Sullivans Hinterhuf auf und das Pferd machte auch diese Übung einwandfrei. Da wusste Carla, Sullivan besaß ein magisches Hufeisen, ein Hufeisen, das Wünsche erfüllte.
Sullivan darf bleiben
Als Carla und Pepi wieder im Haus waren, liefen sie direkt zu Vater, um ihm von dem Wunder zu berichten. Der Vater hörte interessiert zu und sagte dann schließlich: „ Ja, wenn wir so ein gutes Pferd besitzen, ist es nicht mehr so schwer mit den Kosten. Das ist wirklich super, Carla, wir behalten Sullivan auf jeden Fall.“ Als das Mädchen und die Maus das hörten, nahm Carla ihre kleine Freundin auf den Arm und hüpfte mit ihr durchs ganze Zimmer. Dann sangen sie die ganze Zeit: „Jippi jaja jippi jippi jajja, jippi je………“ Hurra!“ „Danke, danke,“ riefen sie im Chor. „du bist der beste Papa der Welt!“
Weil sich die Freunde Pepi und Carla so freuten, rannten sie gleich noch einmal in den Stall zu Sullivan um noch ein paar weitere Kunststücke mit ihm zu üben. Dieses Mal versuchten sie eine „Um-sich-selbst-Drehung“ mit ihm. Das war eine sehr leichte Übung und Tatsache ist, Sullivan schaffte diese Übung sogar ohne Hufeisen.
Die nächste Übung jedoch war etwas schwieriger. Sie hieß „Knicks-vor-Menschen-machen“. Doch da musste das Hufeisen wieder ran. Als sie damit fertig waren, sagten sie zu sich:“ Das ist aber ein schönes Gefühl, so ein talentiertes Pferd zu haben.“
Der neue Anfang
In der Zwischenzeit überlegten sich Vater und Mutter wie sie den alten Hof erneuern könnten. Neue Ställe mussten her, der Zaun musste angestrichen werden, der Hof musste gepflastert werden und ein neues Eingangstor musste errichtet werden. Aber das war noch nicht alles. Da kam ja noch das frische Heu, Pferdefutter, Stroh für die Boxen und neue Sättel dazu.
Über das Geld machten sie sich aber keine Sorgen mehr, denn sie hatten ja Sullivan mit dem magischen Hufeisen.
So war der Hof gerettet und es konnten viele Tiere aufgenommen werden.
Das war ein großes Glück für alle.
Selina Wevers,9 Jahre Autor
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Langenfeld Brüder-Grimm-Schule
Ein neuer Anfang
Lilli ist noch im Kindergarten. Das wird sich aber bald ändern, denn sie kommt in zwei Wochen in die Schule.
Lilli ist schon sehr aufgeregt. Ups, ich habe ganz vergessen euch zu sagen, wer Lilli ist. Also, Lilli ist ein kleines Mädchen und sie kommt wie ihr schon wisst, bald in die erste Klasse.
Lillis Freundin Ali sagt immer: „Die Schule macht viel Spaß, ist aber manchmal auch anstrengend!“
Ali und Lilli spielen oft zusammen Schule, denn Ali kommt in die gleiche Klasse wie Lilli. Das wissen die beiden schon ganz genau.
So auch heute. Ali ist bei Lilli zu Hause. Ali ist die Lehrerin und Lilli die Schülerin.
Ali fragt: „Wie viel ist 5 + 5?“ Lilli antwortet: „Das ist 10 oder?“ „Das ist prima, Kind!“, lobt Ali.
Jetzt darf Lilli auch einmal die Lehrerin sein. Sie fragt: „Wie viel ist 7 + 7, Ali?“ Nach einigem Überlegen kommt die Antwort: „13?“ Nun sagt die Lilli: „Knapp dran vorbei, es ist 14.“ „Oh, wie schade“, jammert Ali,
„aber wenn wir erst in der Schule sind, lernen wir das ganz bestimmt!“
Da ruft die Mutter aus der Küche: „Essen ist fertig!“ Da freuen sich die Mädchen, denn es gibt Spaghetti, und auch noch so frisch!
Nach dem Essen gehen alle gemeinsam auf den Spielplatz und Ali und Lilli schaukeln.
Am Abend gehen sie nach Hause und dort wartet eine Überraschung auf sie. Lillis Mutter führt die Mädchen ins Wohnzimmer und dort stehen zwei nagelneue Tornister. „Einer ist für dich, mein Schatz und einer ist für Ali. Das habe ich mit Alis Mama besprochen!“, sagt die Mutter. Und Ali darf heute auch noch bei Lilli übernachten.
Nach dem Abendbrot werden die Zähne geputzt. Und dann geht es ab ins Bett. Dort erzählen sich die Mädchen ihre Geheimnisse und auch noch Gruselgeschichten. Dann schlafen Lilli und ihre Freundin ein. Am nächsten Morgen werden sie geweckt und in der Küche wartet ein Riesenbuffet.
Sofort stürzen sich die Kinder darauf. Nach dem Frühstück dürfen Ali und Lilli mit in die Stadt zum Einkaufen. Als erstes gehen sie zu Aldi. Dort gibt es heute Schulsachen im Angebot. Sie kaufen die Sachen, die sie noch brauchen.
Auf dem Rückweg bringen sie Ali nach Hause und die Kinder können es kaum abwarten bis die Schule beginnt.
Nach zwei Wochen ist es dann aber soweit. Lilli ist mordsaufgeregt. In der Schule trifft sie Ali und beide gehen in ihre neue Klasse. Die sieht so schön aus. So wunderbar aufgeräumt! Und die anderen Kinder sind nett, so nett.
Ali und Lilli sind sehr glücklich, dass sie von nun an jeden Tag in die Schule dürfen.
von
Miriam Wilczek
Miriam Wilczek,9 Jahre
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Langenfeld Brüder-Grimm-Schule
„Ohh mann! Jetzt halt doch die Klappe!“
knurrte ich und richtete mich schließlich schlaftrunken auf. Wo war das blöde Ding bloß? Ich suchte meinen Nachttisch mit verquollenen Augen ab, konnte aber nichts entdecken. Der Wecker piepte unterdessen fröhlich weiter. Das ehemalige ein-mal-piepen war inzwischen zu einem Dauerpfeifen geworden. Irritiert suchte ich mein gesamtes Zimmer ab. Wo war das dumme Ding. Bobby, mein Boxer sah mich erstaunt an. Sein Gesicht schien zu fragen „Was macht Frauchen denn da? Was sucht sie so angestrengt?“ Ich sah Bobby direkt in die Augen und wusste es schon. „Steh auf du Mistvieh!“ sagte ich schlecht gelaunt und schubste Bobby ein bisschen. Der schwarze Riese bewegte sich unwillig und dann sah ich den Wecker. „Na vielen Dank auch Bobby!“ maulte ich. Mit diesen Worten schaltete ich das nervende Ding aus. ‚Endlich Ruhe‘ dachte ich. Nun streckte ich mich und öffnete den Kleiderschrank. Verzweifelt begann ich nach meiner Reithose zu wühlen. War denn heute alles verschwunden. Ich scheuchte dieses Mal Bobby als erstes zur Seite. Doch in seinem Körbchen war sie nicht. Dann fluchte ich so laut, dass meine eine Mitbewohnerin Saskia an die Wand klopfte. Sie war eine ausgesprochene Langschläferin und konnte es auf den Tod nicht ausstehen, wenn man sie weckte. Ich hielt mir erschrocken den Mund zu. Dann begann ich verbissen wieder nach meiner schwarzen Reithose zu suchen. ‚Das gibt’s doch gar nicht!‘ Notgedrungen zwängte ich mich in eine alte Röhrenjeans. So würde ich wenigstens in die Reitstiefel kommen. Dann gähnte ich noch einmal höchst undamenhaft und schlurfte hinunter in die Küche. Mich empfing ein wunderbarer Geruch nach Brötchen und Kaffee. Jenny, meine andere Mitbewohnerin stand am Backofen und zog frische Wecken heraus. „Guten Morgen!“ flötete sie mir fröhlich entgegen und warf mir einen Plastikbecher zu. „In der Kanne ist Kaffee. Tassen haben wir keine mehr!“ Ich bewunderte sie jeden Morgen dafür, wie fit und gut gelaunt sie war. Mit mir konnte man vor zehn Uhr nichts anfangen. Und jetzt war es gerade Mal sieben. Ich goss mir Kaffee ein, verdünnte ihn mit Milch und trat ans Fenster. Die Sonne war noch hinter den Bergen und es dämmerte gerade erst. Ich schauderte, bei dem Gedanken in die Kälte hinaus zu müssen und drehte mich zu Jenny. Die schichtete die Brötchen gerade in einem Weidenkorb auf und stellte sie auf den Tisch. Ich setzte mich zu ihr. Sofort hatte ich ein aufgeschnittenes Brötchen auf dem Teller und die Butter neben mir. „Du behandelst mich wie einen Gast und nicht als ob ich mit dir und Sassi in einer WG wohne!“ Jenny lachte und reichte mir das Nutella. Ich langte ordentlich zu und verschlang drei Wecken. Danach hatte ich ein schlechtes Gewissen und beschloss heute Mittag nur einen Obstsalat zu essen. Jenny würde sicher etwas ganz leckeres kochen, so dass ich meinen Vorsatz sowieso vergaß. „Hast du was dagegen, wenn ich mit in den Stall komme?“ fragte sie mich plötzlich. Ich verschluckte mich fast an meinem Kaffee. „Du?“ fragte ich dann nicht sehr intelligent. Sie sah mich verwundert an „Warum denn nicht?“ „Jetzt tu nicht so. Vor kurzem hattest du doch vor einem Mini-Shetty noch Angst!“ „Ja, aber ich bin mal geritten, das weißt du ja. Und das ist auch noch gar nicht lange her! Ein Jahr vielleicht. Und ich reite auch nur wegen dem Unfall damals nicht mehr! Du weißt schon...“ Sie brach ab. Ich nickte nur „Ja klar. Warum nicht! Aber Sassi bleibt da. Die würde uns nur wieder die Ohren abkauen!“ Lachend beendeten wir das Frühstück. Dann versuchte ich mich in meine Reitstiefel zu zwängen. Mit einer dicken Jeans natürlich genau das richtige. Ich gab es auf. Reiten konnte ich mit einer Röhre natürlich nicht. Warum also Stiefel anziehen. Da kam Sassi in den Flur getorkelt „Hier und vergiss das stinkende Ding nicht noch einmal in meinem Zimmer!“ „Du bist ein Wink des Schicksals! Meine Reithose!“ Ich umarmte Saskia stürmisch. Doch die schon mich weg und drehte sich wieder um „Ich geh wieder schlafen! Gute Nacht. Und wenn ihr wieder kommt: KEIN Lärm!“ Sie stolperte die Treppe hinauf. „Was ist denn mit deeer los?“ fragte ich Jenny. „Sie hat einen Kater von gestern Abend?!“ Ach ja, gestern. Mein achtzehnter Geburtstag. Ich war total happy. „Heute fahre ich!“ sagte ich bestimmt. Jenny lachte und riss die Haustür auf. Ich schauderte. Ein eiskalter Windstoß kam mir entgegen. ‚Mistwetter‘ dachte ich und meine Stimmung fiel. Dann rannte ich zum Auto und lies mich hineinfallen. Sofort drehte ich die Heizung voll auf. Ich konnte Kälte noch weniger ausstehen als Schnee. Meine Jahreszeit war eindeutig Sommer. Ich startete und wollte gerade losfahren, als mir Bobby einfiel. „Ich muss noch mal rein!“ rief ich Jenny zu, als ich ausstieg. Der Wind wurde stärker. Ich flitzte ins Haus und pfiff nach meinem Boxer. Er kam die Stufen hinunter gepoltert und wedelte freudig mit dem Schwanz. Ich packte ihn am Halsband und suchte gleichzeitig die Leine. Doch da ich sie im Stall nicht brauchte ließ ich es. „Komm, Dicker!“ rief ich statt dessen meinem Boxer zu und stemmte mich gegen den Wind. Bobby folgte mir mit erhobener Schnauze. Ihm schien das Wetter nichts zu machen. Im Gegenteil. Wahrscheinlich konnte er die interessantesten Sachen riechen. Ich bugsierte den Riesen in den Kofferraum meines kleinen Opels und stieg wieder ein.
Zehn Minuten später erreichten wir den Hof. Lia, der kleine Jack Russel von Mareike schoss und kläffend entgegen. Ich ließ Bobby aus dem Kofferraum, der auch sofort verschwand. Ich packte Jenny am arm, die neben dem Auto stand und zögerte. „Na kriegst du jetzt doch Muffensausen?“ „Haha! Nein ich komm ja schon!“ erwiderte Jenny kühl. Trotzdem wartete sie noch kurz bevor sie mir in den Stall folgte. Der vertraute Geruch schlug mir sofort entgegen und ich fühlte mich zu Hause. Aus meinem Spind zog ich das schöne türkis-blaue Halfter und ging wieder nach draußen. Jenny folgte mir ohne etwas zu sagen. „Willst du mit runter kommen, oder wartest du?“ fragte ich sie. „Hm. Ich glaube ich warte hier.“ antwortete sie knapp. Also schob ich die schwere Stange zurück und stiefelte den Hang hinunter. „Na toll! Wieder alle ganz am anderen Ende!“ brummelte ich vor mich hin. Plötzlich sackte ich ein. Ich sah an mir hinunter. Vor lauter meckern war ich in eine riesige Schlammpfütze getreten. Meine Stiefel waren bis zu den Knöcheln eingesunken und mehr braun als schwarz. ‚Und wozu hab ich sie gestern Abend geputzt?‘ fragte ich mich im Stillen. Dann versuchte ich meine Füße zu befreien. Den einen bekam ich heraus, doch mein anderer Fuß steckte fest. Ich zog und zerrte, bis ich plötzlich meinen Socken sehen konnte. Der Stiefel war allerdings immer noch im Matsch. Ich versuchte nun auf einem Bein meinen Stiefel zu befreien und kam dann auf eine Idee. Ich steckte meinen Fuß halb hinein und bog ihn dann zur Seite. Tatsächlich! Der Stiefel wurde mit einem leisen Plopp aus dem Matsch befördert. Ich schlüpfte schnell wieder hinein und rannte dann den Rest hinunter. Unten auf der ebenen Fläche standen fast alle meine Pferde. Aber ich konnte Mattusch nicht finden. Wo war der Dicke bloß? Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich hatte Alex gesagt, dass er den Hengst im Stall lassen sollte. Und dafür war ich nun hier herunter gelaufen? Ich hätte mich ohrfeigen können vor Wut. Also rannte ich den ganzen Berg wieder hinauf und war relativ kaputt, als ich oben ankam. Jenny wartete schon auf mich. „Wo ist denn Mattusch?“ fragte sie verwundert. „Im Stall!“ knurrte ich und spritzte erst einmal meine Stiefel sauber. Dann eilte ich an Mattusch’s Box und stutzte. Wo war der Hengst? Verwundert lief ich erneut nach draußen. „Alex?“ rief ich „Ja? Was ist?“ erscholl es aus dem Reiterstübchen. „Wo ist Mattusch?“ brüllte ich fast. „Ähm im Stall, vermute ich mal!“ „Aber nicht in seiner Box!“ Jetzt kam Alex um die Ecke. „Kein Wunder. Wer hat den gewollt, dass er zu den Stuten in den großen Laufstall kommt?“ Mir fiel die Kinnlade herunter. Natürlich! Ich dummes Huhn! Das mir das nicht eingefallen war!“ Also stapfte ich seufzend zur anderen Seite des großen Geländes. Mattusch wieherte, kaum dass er mich aus dem Offenstall erblickte. Ich machte das große Tor auf und Mattusch kam freudig hereingetrabt. Ich zog ihm das Halfter über und brachte ihn hinaus. An der Putzstange wartete noch immer Jenny. „Hast du’s jetzt?“ fragte sie ungeduldig. Doch dann schreckte sie zurück. Mattusch war zwar nur ein kleines Pony, aber Jenny hatte vor jeglicher Art von Pferd Angst. Ich band Mattusch an und ging an meinen Spind um den Putzkoffer zu holen. Als ich hinaus kam stand Jenny ungefähr vier Meter weiter von dem Pony entfernt, als davor. Ich verkniff mir das Lachen und drückte ihr eine Bürste in die Hand. „Du weißt noch wie das geht, oder?!“ fragte ich sie. „Na klar!“ Zögernd trat sie zu dem Schecken und begann vorsichtig ihn zu bürsten. Ich kümmerte mich derweil um den Schweif. So viel Stroh auf einem Haufen sah man auch selten. Ich begann seufzend die einzelnen Halme auszusortieren. Dann kämmte ich die Mähne ordentlich durch und putzte den Kopf. Inzwischen war auch Jenny fertig geworden. „Soll ich Hufe auskratzen oder traust du dich?“ Jenny nickte tapfer und hob vorsichtig den rechten Vorderfuß an. Auch als mein Hengst zuckte hielt sie fest. Ich war stolz auf Jenny. Das erste Mal seit ihrem Unfall und sie kratzte schon Hufe aus... Sie hatte mir nie erzählt was genau passiert war, aber es musste schrecklich gewesen sein. Zehn Wochen hatte sie im Krankenhaus verbringen müssen. „Ich hol Sattel und Trense!“ sagte ich und ging zur Sattelkammer. Als ich wieder kam schmuste Jenny gerade mit Mattusch. „Jenny? So schnell deine Angst überwunden?“ fragte ich erstaunt. „Ja, toll nicht? Wenn man erst mal wieder mit Pferden zusammen ist...“ Ich nickte und sattelte Mattusch. Dann setzte ich zur Vorsicht meine Kappe auf, da der Hengst erst drei und somit ziemlich unberechenbar war. Dann führte ich ihn einige Runden in der Halle und stieg auf. „setzt dich doch auf die Tribüne oder geh zu Alex ins Stüble.“ sagte ich und ritt im Schritt, am langen Zügel los. Jenny verschwand. Ich ritt eine Weile Schritt und trabte dann an. Am langen Zügel im Leichttraben streckte sich Mattusch bis auf den Boden und schnaubte ab. Ich klopfte seinen rötlichen Hals und nahm die Zügel etwas auf. Mattusch trat weich ans Gebiss und ließ den Kopf sinken. Er ging knapp vor der Senkrechten, so wie es sein sollte und trat in der Spur. Ich parierte durch und gurtete nach. Dann wollte ich angaloppieren. Nach zwei Runden leichttraben auf dem Zirkel saß ich aus und gab die Hilfe. Mattusch zog den Kopf zwischen die Beine und schlug mit aller Kraft aus. Im hohen Bogen segelte ich in den weichen Hallenboden. Ich spuckte aus. Überall hatte ich Sand. Mattusch stand derweil seelenruhig in einer Ecke und schnupperte am Boden. Ich klopfte mich ab und trat dann auf das Pony zu. Er kam mir entgegen und suchte freudig in meinen Taschen. Dachte der dumme Kerl etwa, dass es für Buckeln etwas zu Fressen gab? Ich stieg erneut auf und galoppierte im leichten Sitz einige Runden ganze Bahn. Dann trabte ich kurz leicht und stieg ab. Ich nahm den Sattel und die Zügel mit und hängte sie über die Bande. Dann stellte ich die vorbereiteten Gegenstände hin. Einen Ball, ein Tor mit Flatterbändern, eine Wippe und eine Plane. Als erstes klinkte ich einen Strick in die Trense und führte Mattusch ein paar Mal durch das Flatterband-Tor. Er machte ohne Probleme mit. Von diesem Erfolg beflügelt wollte ich über die Wippe gehen. Er sprang nach etwas der Hälfte hinunter und genau auf meinen Fuß. „AUUUUU!“ rief ich. Es tat höllisch weh. Ich humpelte zur Wippe und setzte mich darauf. Dann packte ich meinen Stiefel und zog ihn vom Fuß. Eine Weile ließ ich ihn an der frischen Luft und nachdem der Schmerz abgeklungen war zog ich ihn wieder über. Dann setzte ich das Training fort. Nach der Wippe wollte ich die Plane in Angriff nehmen. Mattusch ging zu meinem Erstaunen darüber, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Ich klopfte ihm den Hals und holte den Ball her. Der Hengst machte einen Satz nach hinten und riss mich dabei fast um. Mein Arm jedenfalls fühlte sich ausgerissen an. Ich zupfte ein bisschen am Strick und führte ihn wieder zum Ball. Dieses Mal ließ er sich überreden wenigstens daran zu schnuppern. Plötzlich zuckte er zurück. Ich klopfte ihm beruhigend den Hals und holte den Ball zurück. Nach einigen Minuten traute der Hengst sich sogar ihn ins Maul zu nehmen. Er stieß mit dem Huf dagegen und der Ball flog durch die halbe Halle. Es machte ihm sichtlich Spass. Doch da ich ein wenig sehr geschunden war, beschloss ich die Bodenarbeit sein zu lassen. Ich wollte Jenny noch reiten sehen. Also ließ ich mein Pony in der Halle ein wenig laufen, baute ab und ging dann ins Stüble. Als ich eintrat erschrak ich zu tiefst. Jenny und Alex saßen nebeneinander und bemerkten mich überhaupt nicht. Und ich sah auch den Grund. Sie knutschten und kuschelten richtig eng aneinander gedrückt. Ich wollte mich gerade heimlich verdrücken, als Jenny mich bemerkte. „Äh, ich glaub ich muss dir was erklären.“ sagte sie etwas verdattert. „Das glaube ich allerdings auch!“ erwiderte ich kühl und setzte mich den beiden gegenüber. „Also“ begann Jenny. „Ich war damals hier in der Nähe auf einem Hof. Alex und ich arbeiteten zusammen und waren total gut befreundet. Der Besitzer vom Hof hatte aber etwas gegen Alex und suchte nur einen Grund um ihn vor dem Ablauf seines Vertrages hinaus zu werfen. Nach einigen Wochen, in denen wir zusammen gearbeitet hatten, verliebte ich mich in Alex und er in mich. Der Besitzer wollte Alex deswegen rausschmeißen, konnte aber keine Klausel entdecken, in der so etwas vorkam. Also musste er ihn ‚behalten‘. Er wurde von Tag zu Tag wütender, weil Alex den Hof viel besser führen konnte als er selber. Also schmiedete er einen fiesen Plan. Während ich ein Pferd beritt, sagte er zu Alex er solle den Traktor aus der Scheune holen. Die Scheune lag direkt neben der Halle. Alex wollte nicht, weil er wusste wie schnell Mirabella, so hieß das Pferd, erschrak. Doch der Besitzer sagte, dass er ihm kündigen würde, wenn er es nicht tat. Also machte Alex es. Er fragte aber, ob unser Chef das Tor öffnen könnte. Dieser sagte zu und Alex stieg ein. Nun musst du wisse, dass es sehr schwer ist den Traktor rückwärts zu fahren, da man nichts sieht. Alex wartete also zwei Minuten, bis er das Rollen vom Tor hörte und startete dann. Doch plötzlich brach er durch das Tor durch. Es sollte eigentlich offen sein, aber unser damaliger Chef hatte es zu gemacht! Ja und durch den Lärm erschrak Mirabella so sehr, dass sie sich aufbäumte und losschoss. Ich war heruntergefallen und hing halb im Steigbügel. Deshalb wurde ich auch so schwer verletzt. Die Stute trampelte auf meinen Arm und mein Kopf schlug mehrfach gegen die Bande. Ich wurde ohnmächtig und hab ab da nichts mehr mitbekommen.“ Ich war schockiert. Doch Alex erzählte noch mehr „Der Chef machte mich total fertig, was für ein dummer Mensch ich doch sei und dass ich nicht einmal Traktor fahren könne. Ich sagte ihm, dass er schließlich versprochen hätte, das Tor zu öffnen. Doch er leugnete das. Dann schmiss er mich raus. Ich war stinksauer und wollte es Jenny erzählen. Ich fand sie dann halb unterm Pferd, mit komisch abgewinkeltem Arm und Bein auf. Sie war ohnmächtig. Ich rief natürlich sofort den Krankenwagen. Und unser Chef hatte natürlich nichts besseres zu tun, als den Sanitätern zu erzählen, dass alles meine Schuld sei.“ Ich starrte die beiden total entsetzt an. Ein dicker Kloß bildete sich in meinem Hals. „Und was wurde aus eurem Chef?“ „Nichts! Er hat seinen Hof immer noch! Was hätten wir schon machen können?“ Um mich und Jenny auf andere Gedanken zu bringen fragte ich plötzlich „Möchtest du Mattusch reiten?“ Jenny zögerte kurz, stimmte dann aber zu. Alex verabschiedete sich. Er müsse noch etwas im Stall machen. Wir Mädels gingen zurück zu dem kleinen Hengst und ich sattelte schnell wieder auf, während Jenny eine Kappe aufsetzte. Dann stieg sie auf. Meine Mitbewohnerin war zwar noch etwas wackelig, aber im Grunde hatte sie einen guten Sitz. Ich ließ sie eine halbe Stunde reiten und korrigierte sie dabei fleißig. Danach war Jenny der Meinung, dass sie Alex und mir zu Liebe wieder anfangen wollte mit Reiten. Ich verkniff mir die Bemerkung, dass sie es eher für Alex und sich tat und wir sattelten Mattusch ab. Als ich den kleinen Hengst auf die Weide ließ schoss er mit einem grellen Wiehern nach unten und mischte die gesamte Herde auf. Eigentlich war ich total müde, aber es wartete ja noch die Stallarbeit auf mich. Ich wollte Jenny fragen, ob sie mir half, aber die war verschwunden. Ich wusste auch wohin... Seufzend machte ich mich allein an die Arbeit. Und träumte von einem Freund der auch Pferde mochte...
Pia,13 Jahre Autor/in
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin
Charlot Greiner
Alex und das Buchstabenpferd
Illustrationen: Charlot Greiner
Endlich Urlaub
Es ist der letzte Tag vor den Sommerferien. Simon, Leon und Alex sitzen gespannt auf ihren Stühlen und warten auf das Klingeln der Schulglocke., denn dann würden die Ferien beginnen. Alle drei freuen sich, sie machen nämlich einen Überraschungsurlaub. In dem schönen Überraschungsgedanken klingelt es auch schon und alle stürmen aus den Klassen. Simon, Leon und Alex rennen nach Hause. Sie laufen zwar zu Alex Haus, aber sie sind noch lange keine Ge-schwister, nein sie sind nur die drei allerbesten Freunde.
Endlich stehen die drei vor der Haustür. Gerade will Simon klingeln, da öffnet sich auch schon die Tür. Alex Mutter steht vor ihnen und fragt: „ Hallo, ihr drei, seid ihr schon aufgeregt?“ Die drei antworten im Chor: „ Ja; natürlich!“ Darauf sagt die Mutter: „Na gut, dann kommt mal rein und setzt euch.“
Das machen die drei und da klingelt es an der Tür. Alex Mutter geht und öffnet sie. Draußen stehen Simons und Leons Mütter, beide mit Koffern in der Hand. Sie treten ein und setzen sich zu den Kindern.
Dann sagt Alex Mutter geheimnisvoll: „ Und jetzt Trommelwirbel bitte! Wir fahren auf einen Reiterhof!“ Fasungslos schauen die drei Jungs sich an und sagen erst mal nichts. Heute noch sollen sie zu-sammen übernachten und am nächsten Morgen würde es in aller Frühe losgehen.
Ein blöder Tag für alle
Am nächsten Morgen gibt es ein leckeres Frühstück. Trotzdem sind die drei immer noch sauer auf ihre Mütter. Lieber würden sie nach Föhr zum Angeln fahren, aber ein Reiterhof? Das ist doch nichts für sie. „ Ein Reiterhof, das ist doch nur etwas für Mädchen!“, denken sie. Aber es ist schon zu spät, die Mütter rufen sie ins Auto.
Auf dem Reiterhof
Als sie auf dem Reiterhof ankommen ist es bereits 18.00. Simon, Leon und Alex haben ein Zimmer zusammen. Simon schläft auf einem Zweier-Etagenbett. Leon schläft darunter und Alex hat ein Einzel-bett.
Nachdem sie am nächsten Morgen gefrühstückt haben, sagt Simon: „ Na, wenigstens war das Bett bequem und das Frühstück lecker.!
Dann schauen sich die Jungs die Pferde an. Leon sagt: „ Bob ist doch bisher das schönste Pferd, oder?“ Die beiden anderen stimmen zu.
Das Buchstabenpferd
Während Simon und Leon weitergehen, bleibt Alex noch weiter vor dem weißen Schimmel Bob stehen. Als er ihn genauer betrachtet, muss er sich die Augen reiben, denn die kleinen Flecken, die er hat sind gar keine Flecken, sondern Buchstaben. Nun ist es so richtig spannend für Alex auf dem Reiterhof.
Aber es sollte noch besser kommen. Als Alex nämlich das Pferd an-starrt, starrt das Pferd zurück und beginnt sogar zu sprechen: „ Hast du mal eine Möhre für mich?“, fragt es. Stotternd antwortet Alex: „ Ja!“ und gibt dem Pferd eine Möhre. Das Pferd schmatzt und sabbert laut. Alex muss lachen und das Pferd lacht auch. Dann muss Alex aber wieder zurück, denn er will ja nicht, dass Simon und Leon ihn hänseln, oder? Wer glaubt denn schon einem Jungen, der von einem sprechenden Pferd erzählt. Also geht Alex zurück in das Zimmer. Hoffentlich sind die beiden andren noch nicht wieder da, sonst hätte Alex nämlich ein Problem. Er hatte den beiden versprochen, vor ihnen zurück zu sein.
Eine Täuschung
Doch als Alex ins Zimmer kommt, muss er feststellen, dass seine Freunde schon längst wieder zurück sind.
Simon fragt ihn: „ Sag mal, wo warst du denn so lange?“ Alex lügt: „ Auf dem Klo!“ Leon sagt: „ Auf dem Klo kann man doch nicht so lange sein!“ Alex schummelt wieder: „ Ich hatte Durchfall und vor dem Klo war eine lange Schlange!“ „ Ach so,“ sagt Simon, „und dann sind die weißen Haare wohl vom weißen Klo!“ „ Nein,“ lügt Alex wieder,“ Das verstehst du ganz falsch, ein Hund hat mich an-gesprungen!“ Simon glaubt ihm nicht und sagt: „ Auf dem Klo können dich gar keine Hunde anspringen. Auf dem Klo sind Hunde verboten!“
Morgen 13. Geburtstag und der 3. in einem Jahr
Am Abend haben sich die drei schon längst wieder vertragen, aber trotzdem hat Alex sein Geheimnis für sich behalten. Er denkt jetzt auch gar nicht mehr an das Buchstabenpferd Bob., sondern nur noch an seinen Geburtstag. Morgen feiert er nämlich seinen 13. Geburts-tag, er wird 13 Jahre alt, genau wie Simon und Leon. Aber Simon ist der älteste von den Dreien und Alex der jüngste.
Geschenke über Geschenke
Am nächsten Morgen wecken die Mütter zuerst nur Simon und Leon, denn die Geschenke sind noch nicht eingepackt. Bald sind sie jedoch fertig. Es fehlt nur noch ein Geschenk, ich weiß es, aber ich verrate es nicht. Last euch genau so überraschen wir Alex.
Nun ist aber der große Moment da, Alex wird aufgeweckt. Als er in das Geschenkezimmer tritt, staunt er nicht schlecht. Von Leon be-kommt er einen Megaflitzer, ein neues Fahrrad und von Simon be-kommt er Bücher. Als alle Päckchen ausgepackt sind, sagt Alex Mutter: „ So, das größte Geschenk konnte man allerdings nicht ein-packen, dafür war es zu groß. Komm mit nach draußen und schau es dir an!“ Die Mutter führt alle nach draußen zu einer unbekannten Ecke. Es scheint allerdings so zu sein, als kennen die Mütter diese Ecke schon. Auf einem Schild steht zu lesen: Zu den Ställen. Neugierig folgen die Jungen den Müttern. Als sie an den Ställen an-kommen, geht Alex Mutter auf eine bestimmte Stalltür zu. Auf einem Plakat steht groß und deutlich : BOB und darunter in bunten Buch-staben: HAPPY BIRTHDAY. Alex kann es kaum glauben, Bob sollte nun ihm gehören. Jetzt konnte er den anderen auch das Geheimnis von Bob verraten. Er sagte: „ Schaut euch die Flecken einmal ganz genau an, seht ihr, dass das ganz kleine Buchstaben sind? Und jetzt kommt das beste. Bob, sag doch mal etwas!“ Das lässt Bob sich nicht zweimal sagen und fröhlich wiehert es: „ Happy birthday, lieber Alex!“ Da staunen die anderen aber nicht schlecht.
Als die Ferien vorbei sind, nimmt Alex seinen Bob natürlich mit nach Hause. Dort wird er auf einem Reiterhof in der Nähe untergebracht und Alex kann ihn so oft reiten wie er möchte.
Ja, und dass Reiterhöfe, Pferde und reiten nur etwas für Mädchen ist, das denkt Alex nun auch nicht mehr.
Lotti,9 Jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Langenfeld /Brüder-Grimm-Schule /
Der Tierdoktor
Lara und Miklas gingen mit der Oma spazieren. Da lag vor ihnen ein kleiner Marienkäfer. Miklas hob ihn auf und wollte ihn fliegen lassen. Er rief immer wieder: „Flieg, Marienkäfer, flieg.“ Doch dieser rührte sich nicht. Da schaute die Oma sich den kleinen Käfer an und sie sah, dass er einen Flügel verloren hatte. „Er kann nicht fliegen, Miklas,“ sagte die Oma. „Seht mal, er hat nur einen Flügel.“ Lara und Miklas besahen sich den Marienkäfer genauer. „Was machen wir jetzt. Muss er nun sterben?“ fragte Lara. „Nein, sterben muss er nicht. Wir wollen mal sehen, wo der Tierdoktor wohnt, dort bringen wir ihn hin,“ antwortete die Oma.
Den Marienkäfer in der Hand gingen sie zum Auto.
Nachdem beide Kinder angeschnallt waren, fuhren sie in die Tierklinik. Die war ganz schön weit im Zauberwald der Tiere. Man musste nur immer den Weg geradeaus fahren. Dann einmal 2-fach bei der Kuhherde links an der Pferdekoppel vorbei der Sonne entgegen. An der letzten Kreuzung stand schon ein Schild "Dr. Eule - Tierklinik".
Genau dahin wollten sie. Am Eingang ging es noch einmal einen hell beleuchteten Weg entlang. Doch erst mussten die drei aussteigen, denn hier war das Fahren mit dem Auto verboten. Oma stellte also ihr Fahrzeug auf einen Parkplatz und dann gingen sie auf den Weg zu. NOTFÄLLE SOFORT HIERHER! stand darauf. Ja, ein Notfall war der Marienkäfer. Sie gingen also den Weg entlang bis zu einer gläsernen Tür.
Als sie durch die Tür gingen, kamen ihnen die ersten Helfer entgegen. Doch was war das denn?
Hier arbeiteten keine Menschen, sondern alles Tiere.
„Ich bin Klaus, der Bernhardiner,“ wurden sie begrüßt. „Ich komme gerade aus den Bergen und habe die Skier noch nicht abgelegt. Die gehören nämlich Benno, dem Affen. Hat sich beim Skifahren ein Bein gebrochen. Wartet einen Augenblick. Ich bringe nur die Skier weg, dann bin ich für euch da.“ Sprachs und war verschwunden. Oma setzte sich mit Lara und Miklas auf eine Bank und wartete. Nach ganz wenigen Minuten kam Klaus zurück. „Kommt mit mir, ich muss erst mal alles aufnehmen,“ sagte er. Dann ging er in ein Zimmer und setzte sich an den Schreibtisch.
„Was ist der Anlass für euren Besuch?“ fragte er die Oma. „Wir haben einen Marienkäfer gefunden, der hat nur noch einen Flügel“ rief Lara. „Oh, das ist ja ein wirklicher Notfall“ sagte Klaus. „Da wollen wir mal sehen, wer da zuständig ist.“ Er schaute in eine große Liste und griff dann zum Telefon. „Notfall, Flügel vom Marienkäfer abgerissen.“ Mehr sagte er nicht. Dann schaute er wieder Oma an und wollte wissen, wie der Marienkäfer heißt und wo er wohnt. Miklas lachte: „Der Marienkäfer hat doch keinen Namen und keine Wohnung.“ „Aber sicher“, sagte Klaus. „Jedes Lebewesen hat einen Namen.“
Er schaute in den Computer und tippte einige Male darauf herum. Dann sah er Miklas an. „Hier haben wir ihn. Anton Krabbel, so heißt euer Marienkäfer und er wohnt im Wald 67.“
Miklas war ganz erstaunt und auch Lara schaute den Bernhardiner verwundert an. Das hatten sie ja nicht gewusst.
Doch da kamen schon die Sanitäter mit einer winzigen Trage. Miklas rief noch: „Lara, schau mal.“ Sie sahen beide in die Richtung, aus der die Sanitäter kamen.
Zwei Ameisen hoben den Marienkäfer auf die Trage und brachten ihn weg. „Was passiert denn jetzt mit Anton?“ fragte Lara. „Er kommt jetzt in den Operationsraum und dort wird ihm ein neuer Flügel angefertigt. Dann muss er noch ein paar Tage hier bleiben, damit wir sehen können, ob auch alles in Ordnung ist. Nach einer Woche könnt ihr ihn wieder abholen, wenn ihr wollt.“ „Dürfen wir uns noch ein wenig umsehen“, Lara sah den Bernhardiner fragend an. „Natürlich, aber passt gut auf, manchmal laufen die Patienten auf dem Gang herum. Nicht dass ihr noch jemand verletzt.“ Oma fragte noch, ob sie etwas bezahlen muss, doch Klaus winkte ab. Bezahlen brauchten sie nichts, doch wenn sie ein Tier finden würden, das krank war, wäre es schön, wenn sie es immer in die Klinik bringen würden. Meistens konnte man doch helfen. Miklas und Lara versprachen es und Oma nickte dazu. Dann standen sie auf. Klaus wedelte mit dem Schwanz und schleckte Lara und Miklas die Hände ab. Dann gingen sie und sahen sich die Krankenzimmer an. Affen, Löwen und Vögel waren ebenso krank wie Käfer. Die letzte Tür aber war besonders groß. Leise öffneten sie diese um sie dann erschrocken wieder zu schließen. War das wirklich ein Elefant dort gewesen? Lara öffnete noch einmal ganz langsam die Tür. Tatsächlich. In einem riesigen Bett aus Stroh lag dort ein Elefant. Lara ging langsam auf ihn zu. „Hast du auch einen Namen?“ fragte sie ihn. „Natürlich habe ich einen Namen, genau wie alle Tiere,“ antwortete er brummig. „Ich heiße Lara und du?“ Nun schaute der Elefant schon freundlicher. „Ich bin der Friedel. So hat mich meine Mama genannt.“ „Friedel ist schön,“ sagte Lara.
„Wie kommt es denn, dass so ein großer Elefant in der Tierklinik ist,“ wollte Oma wissen. Friedel erzählte es ihr. Er war beim Zirkus und hatte sich ein Bein gebrochen, als er auf einer Bananenschale ausgerutscht war, die jemand achtlos auf die Erde geschmissen hatte. Da war er dann in diese Klinik gekommen. „Ich schmeiß keine Bananenschale auf die Erde“, rief Miklas. „Das ist gut, das ist sehr gut,“ sagte Friedel. „Wir wünschen dir gute Besserung,“ Oma schaute Miklas und Lara an. „Wir müssen nach Hause. Aber wir kommen ja wieder.“ Dann erzählte sie, wie sie den Marienkäfer in die Klinik gebracht hatten und Friedel versprach ihnen, Karten für den Zirkus zu besorgen, wenn sie ihn noch einmal besuchen kommen. Lara und Miklas freuten sich sehr. Dann gingen sie noch einmal zu Anton, um zu sehen, ob es ihm gut ging. Anton schlief noch tief und fest. Um seinen Körper war ein Verband gewickelt. Miklas wollte gerne den Doktor sehen, der Anton wieder gesund machen würde. Da kam er auch schon ins Zimmer.
„Doktor Thomas Eule,“ stellte er sich vor. Er prüfte noch einmal den Verband und sagte dann zu Lara und Miklas: „Schön, dass ihr euch um die Tiere kümmert. Euer Anton wird wieder gesund werden. Es sieht sehr gut aus.“ Dann verschwand er wieder. „Das war eine richtige Eule,“ sagte Lara. „Natürlich, denkst du, das war ein Pferd?“ Miklas lachte und Oma lachte und da lachte auch Lara. Dann gingen sie zum Auto und fuhren nach Hause. Am nächsten Tag fuhren sie wieder zur Tierklinik. Aber Anton lag nicht in seinem Bett. Stattdessen hüpfte da Flippo die Maus in ihrem Bett und schien sich riesig zu freuen.
„Wo ist denn Anton?“ fragte Miklas. „Na zum Verbinden. Der bekommt einen neuen Verband und der Doktor muss sehen, ob der Flügel richtig anwächst,“ antwortete Flippo. „Und ich komme heute nach Hause. Juchhu.“
„Das ist ganz toll, dann bist du jetzt wohl gesund,“ sagte Lara. „Stimmt, ich könnte jetzt einen ganzen Käse verdrücken. Und gegen ein gutes Glas Wein habe ich nichts einzuwenden.“ „Das wirst du auch bekommen, es ist alles vorbereitet,“ kam es von der Tür her. Frau Maus und Herr Maus wollten ihren Sohn abholen und nahmen ihn in die Arme. Kurze Zeit später klopfte es an die Tür. „Jemand zu Hause? Ich bringe ein Geschenk“. Da stand Hase Löffel mit einem großen Korb bunter Eier vor der Tür.
„Haben wir schon wieder Ostern?“ fragte Miklas. „Ne, aber Blumen wollen die Tierkranken meistens nicht und nebenan liegt der Hahn Carlo und seine Frau hatte gerade noch so viele Eier übrig. Die habe ich ihr abgenommen und sie bemalt. Jetzt schaue ich mal nach, wer sie gerne bekommen möchte.“ „Hier liegt aber nur der Anton. Das ist ein Marienkäfer.“ „Na gut, dann sehe ich mal im nächsten Zimmer weiter. Doch zuerst muss ich Carlo schöne Grüße von seiner Frau bestellen. Er hat nämlich einen Fuß verloren.“ Damit verschwand Löffel aus dem Zimmer. Bald darauf klopfte es wieder. Nun kam ein großer Marienkäfer in das Zimmer. „Ist Anton nicht da?“ fragte er. Lara sagte: „Nein, aber er kommt gleich wieder. Er bekommt einen neuen Verband.“ „Seid ihr Lara und Miklas?“ fragte der Käfer.
„Ja, und wir haben Anton in die Klinik gebracht,“ Miklas war ganz aufgeregt. „Ich bin der Vater von Anton. Ich freue mich sehr, dass ihr meinen Sohn gerettet habt. Ich soll euch von allen Tieren im Wald grüßen. Sie kennen euch alle vom Kindergarten.“ „Vom Kindergarten?“ fragte Miklas. Da habe ich die aber noch nicht gesehen.“ „Nein, das kannst du auch nicht, denn sie leben im Wald am Friedhof. Aber da schauen sie jeden Morgen, wer alle zum Kindergarten kommt. Daher kennen die Tiere euch.“
„Können die Tiere uns denn im Kindergarten besuchen?“ fragt Miklas. „Ja, wenn ihr sehr lieb seid, dann könnte ich mal mit ihnen sprechen.“ „ O, das wäre toll,“ riefen Miklas und Lara. „Ja, ich muss jetzt aber gehen, ich werde mich bei euch melden.“ Der Vater von Anton flog davon. Miklas schaute Lara an und lachte. „Das ist aber toll, wenn die Tiere in den Kindergarten kommen. Das müssen wir morgen sofort erzählen.“ Dann machten auch sie sich auf den Heimweg.
Am nächsten Tag erzählten sie im Kindergarten von ihrem Erlebnis, aber die anderen Kinder wollten ihnen nicht glauben, da waren Lara und Miklas ganz traurig. Doch nicht lange, denn es klopfte immerzu an ihrem Fenster. Endlich merkten die Kinder, dass ein Vogel klopfte und Lara öffnete die Tür. „Komm herein, bringst du uns Grüße von Antons Vater?“ fragte sie den Vogel. „Ich bin Frau Amsel und suche die Lara und den Miklas,“ sagte der Vogel. „Hier bin ich, hier bin ich,“ rief Miklas. „Und ich bin die Lara.“ Nun schauten alle Kinder zu Frau Amsel. Ein Vogel, der sprechen konnte. Sie dachten alle, nur Papageien und Wellensittiche könnten etwas sprechen, aber eine Amsel? Sie blieben alle brav auf ihren Plätzen sitzen und hörten zu, was Frau Amsel zu erzählen hatte. „Lara und Miklas haben Anton gerettet. Als Belohnung haben sie sich gewünscht, dass die Tiere aus dem Wald in den Kindergarten kommen und euch besuchen. Darum bin ich hier. Ihr müsst mir versprechen, dass ihr den Tieren nichts Böses antut.
Keine Flügel ausreißen, keine Steine werfen und die Nester im Wald in Ruhe lassen. Nie wieder böse zu Tieren sein, dann kommen wir euch gerne besuchen.“ Die Kinder klatschten begeistert und riefen: „Wenn ihr uns besucht, werden wir ganz lieb sein.“ „Dann will ich es so weitergeben. Heute in einem Monat kommen wir euch besuchen. Tchip, Tchip, Tchip.“
Dann flog Frau Amsel davon.
Alle Kinder wollten von Lara und Miklas wissen, ob wirklich alles stimmte, was Frau Amsel ihnen erzählt hatte und Lara sagte: „Ja, alles stimmt, wartet nur ab. In einem Monat werden wir die Tiere des Waldes alle kennen lernen.“ Sie konnten es kaum erwarten. Die Zeit verging wie im Fluge. Doch auch jetzt schon passten die Kinder genau auf, wenn sie durch den Wald gingen, damit sie nicht auf einen Käfer traten. Jonas, der sonst gerne den Käfern ein Bein ausgerissen hatte, oder mal einen Flügel, hat sogar einem Marienkäfer, der auf dem Rücken lag und sich nicht aufrichten konnte, geholfen. Er ließ ihn ihn ganz behutsam an seinem Finger hoch krabbeln. Dann konnte er davonfliegen. Die Vögel im Wald hatten es gesehen und es hatte sie sehr froh gemacht.
Dann endlich kam der große Tag. Alle Kinder hatten sich fein gemacht und draußen hatten sie eine Vogeltränke bereitgestellt, damit die Vögel etwas Wasser hatten.
Die ersten Vögel ließen sich gleich darauf nieder. Die Kinder schauten vom Fenster aus zu. Dann sahen sie, wie einige Tiere langsam und einige sehr schnell zu ihnen kamen. Es waren eine ganze Menge. Da es ein schöner Sommertag war, gingen alle nach draußen, um die Tiere zu begrüßen. Sie sangen: „Alle Vögel sind schon da....“. Als sie geendet hatten, zwitscherten die Vögel aus vollem Hals.
Doch es waren auch einige Käfer gekommen Spinnen, Ameisen, Schmetterlinge und Hasen. Eine Taube brachte einen bunten Schal mit. Die Kinder hatten keine Angst vor all den Tieren und nahmen sie in die Hand.
Es wurde ein schöner Tag und als die Eltern die Kinder am Mittag abholten, konnten diese viel erzählen. Die Tiere im Wald kamen immer mal wieder zum Kindergarten. Sie waren die besten Freunde geworden. Und wenn mal ein Tier krank wurde, ja dann wussten Lara und Miklas ja, wo die Tierklinik war. Dort brachten sie die Tiere dann hin.
Einmal im Jahr fand ein großes Fest statt. Die Eltern spendeten Kuchen und Getränke und die Gäste, die kamen, zahlten einen kleinen Betrag dafür. Dieses Geld wurde an die Tierklinik gespendet. So konnten immer wieder neue Geräte angeschafft werden, die der Doktor Eule brauchte.
Lara und Miklas freuten sich, dass sie es geschafft hatten, die Tiere im Wald zu schützen. Sie setzten sich an den Flügel in der Turnhalle und spielten, und die Vögel und Kinder sangen dazu.
Als große Überraschung kam dann noch Doktor Eule und bedankte sich bei allen für ihren Einsatz. „Wenn alle Kinder so sorgsam mit der Natur umgehen, hätten wir viel weniger Kranke in unserer Klinik,“ sagte er. Dann ließ er noch einige Luftballons hochgehen.
Das war ein Riesenspaß und die Zeitung berichtete am nächsten Tag darüber. Ein großes Foto von Lara und Miklas am Flügel war auch abgebildet.
Ach ja, und selbstverständlich war auch Anton mitgekommen. Er war wieder ganz gesund und flog 10 Runden um die beiden herum, damit sie sehen konnten, dass der neue Flügel super gut angewachsen war. Dann flog er noch auf die Vogeltränke und zeigte Lara und Miklas seine Frau und seine 3 Kinder. Alles kleine Marienkäferchen.
© Brigitte,60 Jahre Autor/in
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bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin.
Die Dinos und Marvin
Marvin ist zehn und liebt Dinos.
Als Marvin eines Tages zur Schule ging sagte er seinen Freund Sasha von seinen Dinos,weil Sasha Dinos genau so toll findet.Doch wenn Tim der große angeber kommt ist der Spaß vorbei.Den er muss immer so doffe Sprüche ablassen wie zum beispiel das es Dinos gar nicht gäbe und das macht Marvin traurich.
Doch als er noch am gleichen Abend träumte, träumte er das er mit Dinos schwamm und das er auf ihn ritt.Das fand er so toll das er es am nägsten Tag sofort Tim sagen musste und Tim es nicht Glaubte doch als sie das Thema sorgfällig durchnahmen endschuldigte Tim sich bei Marvin und Sasha.Jetzt sind sie alle beste Freunde.
© Alicia,11 Jahre Autor/in aus Marl
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Verboten.
-Das veschwundene Pferd-
Lisa öffnet die Stalltür und rennt hinein.In der fünften Box steht ihr Pferd Lino.Lino wiehert ihr fröhlich zu.Schnell schiebt Lisa den Riegel der Box zurück,geht hinein,säubert den Stall und fertig-Der Stall ist blitzeblank,doch wo ist Lino?Die Tür zum Stall steht sperrangelweit auf.Oh nein!Schnell läuft
Lisa zu ihren Großeltern und erzählt ihnen,das sie vergessen hatte,die Box zu schließen,und das Lino weggallopiert ist.Sofort machen sich alle auf die Suche nach Lino,fast jede Minute machen sie eine Pause,doch bis jetzt haben sie es noch nicht geschafft,Lino wiederzufinden,keine einzige Spur finden sie,noch nicht mal ein Hufabdruck im Schlamm!Erschöpft setzten sich die drei auf ein paar Stufen des Hauses.Alle überlegen,wo sie noch nicht gesehen haben,doch ihnen fällt kein Ort ein.
"Das ist es!",sagt dann plötzlich Lisas Großvater:"Wo versteckt sich ein Pferd am liebsten?Überleg doch nochmal!" Lisa lächelt.Natürlich!Jetzt fällt es ihr wieder ein! "Natürlich in der Futterkammer!" Alle rennen los zur Futterkammer,wo sie auch schon Lino bemerken,er steht dort,hat alle Getreidesäcke aufgerissen und lässt sich jetzt den Festschmaus schmecken.Der Großvater holt das Halfter und bindet es Lino um.Nach einer halben Stunde steht Lino auch schon in der Box,und Lisa gibt Lino als Willkommensgruß eine große Möhre!
---ENDE---
© JULIA HORVATH
Julia ,10 Jahre Jahre
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Verboten
Tierpension
in
Kemplitzburg
Wie alles begann Seite 1
Es war mitten in den Sommerferien als Jacki mit ihrer Tante in Richtung Heimat unterwegs war. 2 Wochen waren sie in Italien auf den Campingplatz gewesen und nun fuhren sie gerade an der Deutschen Grenze vorbei.
Jacki wohnte seit 3 Jahren bei ihrer Tante, weil ihre Eltern beruflich viel unterwegs waren und nicht soviel Zeit für ihre Tochter hatten.
Deswegen verbrachte Jacki nur ein paar Wochen im Jahr bei ihren Eltern und den Rest des Jahres bei ihrer Tante.
„Tante Marlies, ich muss mal. Könnten wir nicht mal Pause machen?“ fragte Jacki.
„Die nächste Parkbucht halten wir an, da kannst du eben in den Büschen verschwinden“, antwortet sie.
Nach einer Viertelstunde hielten sie schon auf einen Parkplatz an der Autobahn.
Jacki sprang aus den Auto und rannte in die Büsche.
Als sie fertig war ging sie zum Auto zurück und bemerkte einen
großen Korb der mit einem Jutesack bedeckt und einem roten Band umschnürt war. Am Band hing ein Zettel und aus dem Korb hörte sie ein leises Wimmern.
Sie ging zum Korb und las auf diesen Zettel:
KANN MICH NICHT DARUM
KÜMMERN
Soll das ein Witz sein, dachte sie während sie nach ihrer Tante rief. Doch die saß im Auto und hörte ihre Nichte nicht. Da nahm Jacki ihren ganzen Mut zusammen und trug den Korb zum Auto.
Sie hatte Angst den Korb zu öffnen und wollte das ihre Tante das
machte.
Als Marlies Jacki mit dem Korb durch den Wald kommen sah wunderte sie sich über den Korb, den Jacki vor sich trug.
Marlies ging ihr entgegen.
„Was trägst du denn da für ein Korb ?“
„Marlies guck mal, da hängt ein Zettel dran und aus den Korb kommen so komische Geräusche“, rief Jacki ihrer Tante zu.
Marlies nahm ihr den Korb ab und stellte ihn vorsichtig im Gras ab.
„Unverantwortlich“ sagte Marlies kopfschüttelnd als sie den Zettel las.
Sie versuchte die Schleife aufzukriegen und staunte nicht schlecht, als sie in den Korb schaute.
In diesen Korb waren drei Hundewelpen, erst wenige Wochen alt und jedes in einer anderen Farbe.
Eins war schwarz, eins braun und eins weiß. Traurig blinzelten sie Marlies an.
„Das gibt es doch gar nicht, wer macht denn so etwas!“ rief Marlies entsetzt aus. „Jacki, geh bitte zum Auto und hol den Wasserkanister und
eine von den Campingschüsseln, beeil dich bitte!“
Jacki ging zum Auto und freute sich darüber das ihre Tante immer eine
Schüssel und einen Wasserkanister mit hat. Mann kann nie wissen hat
Marlies ihr mal erklärt.
Vorsichtig schüttelte Jacki das Wasser in die Schüssel und setzte mit ihrer Tante die Welpen um die Schüssel herum.
Zögerlich schlabberten die Kleinen das Wasser aus.
„Was machen wir denn jetzt mit ihnen Marlies?“
„Wir nehmen sie erst mal mit und geben sie dann beim Tierheim ab.
Hier lassen können wir sie jedenfalls nicht.“
Sie setzten die Hunde wieder in den Korb und stellten ihn auf der Rückbank des Autos. Zur Sicherheit legten sie den Gurt um den Korb und schnallten den Korb damit fest.
Jacki setzte sich mit auf die Rückbank und beobachte während der Fahrt die Welpen.
„Bis nach Hause sind es noch über 500 km, wir werden erst mitten in der Nacht nach Hause kommen. Können wir sie nicht erst bei uns Übernachten lassen bevor wir sie abgeben?“ fragte Jacki ihre Tante.
„Ach, Jacki. Glaubst Du denn, das ich sie mitten in der Nacht im Tierheim abgebe? Erst soll Alfredo sich die Welpen ansehen. Für heute Nacht können sie in der Waschküche übernachten und morgen sehen wir dann weiter.“
Jacki beobachte während der Fahrt die Welpen, erst als es dunkel wurde
schlief sie ein und hatte einen merkwürdigen Traum.
DER TRAUM
Sie träumte von Marlies Bauernhof. Was sonst so verlassen wirkte,
war auf einmal bunt und lebhaft.
Die Viehzucht hatte Marlies schon vor Jahren aufgegeben, wieso sieht es jetzt hier so aus. Wunderte sich Jacki.
Vorsichtig ging sie durch das Hoftor, sie guckte auf das Schild was über den Eingang hing.
TIERPENSION ZU DEN DREI WELPEN
stand dort auf den Schild. Komisch dachte sie und ging weiter. Sie sah sich um und erblickte die „Alte“ Scheune. Es waren Fenster eingebaut, die Wände waren grün und mit Blumen bemalt. Auf der anderen Seite war ein neues Gebäude, es war mit 3 Farben angemalt und hatte 3 Fenster. Sie ging zu diesem Gebäude und schaute sich darin um.
DER TRAUM
Sie träumte von Marlies Bauernhof. Was sonst so verlassen wirkte,
war auf einmal bunt und lebhaft.
Die Viehzucht hatte Marlies schon vor Jahren aufgegeben, wieso sieht es jetzt hier so aus. Wunderte sich Jacki.
Vorsichtig ging sie durch das Hoftor, sie guckte auf das Schild was über den Eingang hing.
TIERPENSION ZU DEN DREI WELPEN
stand dort auf den Schild. Komisch dachte sie und ging weiter. Sie sah sich um und erblickte die „Alte“ Scheune. Es waren Fenster eingebaut, die Wände waren grün und mit Blumen bemalt. Auf der anderen Seite war ein neues Gebäude, es war mit 3 Farben angemalt und hatte 3 Fenster. Sie ging zu diesem Gebäude und schaute sich darin um.
Überall lag Hundespielzeug und in der Mitte des Raumes stand ein altes Sofa. Alles war so wirklich, sie ging aus dem Gebäude und sah sich weiter um.
Sie ging zur „Alten“ Scheune, langsam öffnete sie die Tür.
In der Scheune waren Tiere; 2 Schafe, 3 Lämmer, 4 kleine Ponys, 6 Hühner und in einer Ecke lag ein Hängebauchschwein.
Wie kann das sein, wo hier doch keine Tiere leben? Keines der Tiere reagierte auf ihre Anwesenheit, nur ein kleines Rehkitz kam auf Jacki
zu. Gerade als sich das Kitz an Jacki schmiegen wollte, erschrak dieses von den Rufen.
„Jacki, wach auf wir sind zu Hause!“
Langsam regte sich Jacki aus ihren Traum und rieb sich müde ihre Augen. Es war 2 Uhr in der Nacht.
Jacki guckte noch mal in den Korb, ob das nicht nur auch ein Traum gewesen sei; Nein, die Welpen schliefen kuschelnd nebeneinander.
In der Haustür stand Alfredo, er war Tierarzt und hatte eine kleine Tierarztpraxis im hinterem Teil des Bauernhofes.
„Hallo Alfredo, wir haben hier einen kleinen Fund. Den solltest du dir morgen unbedingt mal angucken“ rief Marlies Alfredo zu.
Jacki und Marlies zeigten Alfredo die Welpen.“ Wir fanden sie im Wald,
ausgesetzt in diesem Korb. Ohne Wasser und mit diesem Jutetuch überdeckt“, sprach Marlies weiter.
Alfredo staunte natürlich nicht schlecht als er die kleinen Welpen sah.
„Ich glaube, ich schaue sie mir gleich einmal an, die sehen mir gar nicht so gut aus. Wenn die bei diesen Temperaturen im Wald ausgesetzt gewesen sind, ist es besser, wenn ich sie mir sofort anschaue. Bringt sie mal gleich in die Praxis.“
„Onkel Alfredo, darf ich dir bei den Untersuchungen helfen?“
„Okay, du hilfst Onkel Alfredo bei den Untersuchungen und ich koche
erst mal einen Tee für uns. Das wird bei euch ja einen Moment dauern,
was meinst du Alfredo?“
„Du hast recht Marlies, es wird dauern drei Welpen zu Untersuchen.
Jacki ist mir eine gute Hilfe und der Tee tut hinterher bestimmt gut. Dann
kannst du mir ja die ganze Geschichte erzählen und wie es im Urlaub
war. Jacki, trag mal den Korb in die Praxis.“
In der Praxis
Jacki stellte den Korb gleich neben den Untersuchungstisch, die drei schliefen immer noch.
Alfredo nahm zuerst den schwarzen Welpen aus den Korb und setzte
ihn auf den Tisch. Vorsichtig ging er mit den Untersuchungen vor.
Er schaute erst in die Hundeschnauze, kontrollierte die Temperatur und
tastete alles ab. Anschließend gab er dem Hund eine Spritze und setzte ihn wieder in den Korb. Mit den anderen machte er das Gleiche.
„Was waren das für Spritzen Onkelchen?“ fragte Jacki.
„Vitaminspritzen, die Hundewelpen sind völlig erschöpft. Deswegen
sollten wir sie gleich an einen ruhigen Ort bringen, wo sie sich erholen können.“
„Tante Marlies sagte, das sie in der Waschküche schlafen können“, antwortete Jacki.
„Das ist eine gute Idee, aber wir sollten ihnen erst einen gemütlichen Platz fertig machen. Wir brauchen dazu Stroh, eine alte Decke und die Rotlichtlampe die in der alten Scheune hängt.“
„Ich suche alles zusammen“, sprach Jacki und war schon aus der Tür. Einige Minuten später trafen sie sich in der Waschküche wieder.
Sie breiteten das Stroh auf den Boden aus, legten die Decke darauf und hängten die Lampe über den Platz. Jacki stellte noch eine Schale Wasser daneben und dann legten sie die Welpen auf den Lager ab.
„Wenn sie diese Nacht überleben haben sie Glück. Sie sind in einer sehr schlechten Verfassung, wer weiß wie lange sie schon da standen. Vielleicht habt ihr sie ja rechtzeitig gefunden. Lass uns jetzt zu deiner Tante gehen, die wartet bestimmt schon auf uns.“
„Geh doch schon mal vor, ich komme gleich nach.“
Als Alfredo aus der Tür war, ging Jacki zum Schrank der in der Waschküche stand und zog ihren Schlafsack raus, der da verstaut war.
Sie legte ihn neben das Welpenlager und schlief ein.
Als Marlies sich wunderte wo ihre Nichte bleibt, schaute sie in der Waschküche nach und sah sie dort schlafen. Die Welpen und Jacki
waren dicht aneinander gekuschelt.
Sie machte das Licht aus und lies alle schlafen.
Der Tag war anstrengend genug gewesen, Alfredo und Marlies verabschiedeten sich und gingen dann auch schlafen.
ES TUT MIR LEID!
Michelle Grünhagen+ Magitta Grünhagen,9 Jahre , 36 Jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
delmenhorst
Michelle Grünhagen+ Magitta Grünhagen,36 Jahre Autor/in aus Delmenhorst
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch
auszugsweise,
Verboten.
Es war einmal ein
Eisbär,
der Tim hieß. Er lebte im "Schneewald".
Eines Tages zog ein
kleiner Junge los um seiner Mutter etwas einzukaufen. Dabei musste er aber durch
den Wald. Und weil es schon ganz dunkel war, fürchtete er sich. Doch dann ging
er mutig hinein. Nur wenige Minuten später hatte sich Tom, der kleine Junge,
verirrt. Ihm war kalt, er war allein und hatte totale Angst. Da kam Tim vorbei
und fragte "Warum weinst du denn so schrecklich?" "Ach ich habe mich verlaufen
und finde nicht mehr zurück. Ich habe soooooooooooo eine Angst!" "Dann schlaf
doch für heute Abend in meinem "Schneewald" okay?" Tom nickte. Tim legte sich
auf eine Lichtung und Tom etwas abseits. "Komm doch näher. Hab keine Angst. Ich
werde dich schon nicht beißen!" Zitternd ging Tom auf den Eisbären zu. Er legte
sich zu ihm und kuschelte sich ganz dicht an das warme Eisbärenfell. "So
besser?" "Ja!" sagte Tom. Tom verbarg sein Gesicht in dem warmen Eisbärenfell.
Am nächsten Tag fanden ihn seine Eltern. Und von da an war Tom nie mehr allein,
den er hatte einen Freund gefunden mit dem er immer spielen und schmusen konnte,
wann er wollte.
THE END
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch
auszugsweise,
Verboten. allison,16 jahre Jahre aus
gross-zimmern
Der süße Kleine
Hund
Als wir vor knapp 5 Jahren unseren Hund Bonny bekamen hatte ich ein
bischen Angst vor ihm obwohl das unsinn war mittlerweile ist er schon 5 Jahre
alt er ist ein puurer Müschling.Er ist sehr willt und auf mich vixiert.Wir haben
nachbern die auch einen Hund haben Namens Jini Bonny und Jini sind gute
Freunde
NACH EINER WAREN GESCHICHTE
Dennis,11Jahre Jahre aus
Wevelinghoven
Die
Osterhasenfamilie
Zwei Tage vor Ostern gab es bei der Osterhasenfamilie
viel zu tun und viel Aufregung. Vater lief zum Osterhasenmagd und
wieder
zurück, er holte Ostereier. Mutti, Leopold und Kati bemalten
sie
anschließend sehr schön. Am Ostermorgen, als Vater die sehr schönen Eier
durchzählte, um sich zu vergewissern, dass sie reichlich hatten, erschrack er!
Es fehlten mindestens 12 Eier!
Schnell weckte er die anderen, Mutti zuerst.
Sie liefen zusammen aus dem Haus in den Schuppen wo sie ihre Ostereierwerkstatt
hatten. Die ganze Familie war besorgt, denn sie fürchtete dass sie die Arbeit
nicht vollenden könnten und dass die Kinder so kein fröhliches Osterfest haben
würden.
Aber sie täuschten sich.
In Windeseile bemalten sie die Eier.
PLUMPS!!! Oh Kati hat ein Ei fallen lassen. "Macht nichts, mach bloß weiter!"
sagte der Vater. In Windeseile bemalten und säuberten sie die Eier.
Als sie
fertig waren, war es freilich sehr spät, aber genau in diesem Jahr schliefen die
Familien sehr lange. Und so kam es, dass als Mutti und Vati in die Gärten der
artigen Kinder kamen, keine Menschenseele erblicken konnten. sie dachten aber
bei sich: "Jetzt kommen bald die Kinder." Also verstecken sie die Eier ganz
schnell und sie schafften es erstaunlicherweise bis die Kinder kamen. Im letzten
Garten wurde es zwar knapp, aber Mutter und Vater gaben sich auch dieses Mal
Mühe und so schafften sie es auch dieses Mal noch gerade. Sie gingen zwar sehr
müde nach Hause, aber in Hausdülmen gab es ein schönes Osterfest.
Achtung! Nachdruck und
Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung
der Autorin / des Autors
Anna David,9 Jahre aus Hausdülmen,
Grundschule,
Nenzi und der rote
Elefant
An einem regnerischem Tag war Nenzi tod langweilig.
Sie lag auf
ihrem Bett und träumte über ein Zauberland.
Dort war ein blaues Pferd ein
lila Hase ein pinker Tieger
und ein roter Elefant Nenzi träumte das der rote
Elefant ihr bester Freund war. Auf einmal rummpelte es in ihrem Zimmer auf
einmal war der rote Elefant da Nenzi faste es nicht jetzt könnte sie mit ihrem
besten Freund fangen spielen und verstecken.
Nun würde es ihr nie langweilig
sein.
Achtung!
Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der
schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors Alexandra,10 Jahre aus
Wendland schule
Das größte Schaf der
Erde
Heidi war ein Schaf. Ein ziemlich kleines Schaf. Es durfte nicht
immer mit der Herde auf eine Wiese.
,, Du bist noch viel zu klein" heiß es
immer. Aber da der Bruder von Heidi auch bei der Herde war, durfte Heidi
wenigstens zwei mal pro Woche mit.
,, Lasst meine Schwester doch mit laufen"
sagte er immer. Heidis Bruder hieß Beneles. Heidi war ein Fan von dem Schaf Jorg
Klocks. Ein englisches Schaf das den ganzen Tag ,, MÄH" machen konnte.
,,,
Mäh Mäh Mäh Mäh Mäh Mäh" versuchte es Heidi immer. Aber sie konnte es noch nicht
einmal zehn Minuten. Heidi fing an zu Essen. Vielleicht, würde sie es dann
hinbekommen.
,, Mensch Heidi!! Du isst ja schon fast das, was du sonst immer
pro Woche gegessen hast, an einem Tag." sagte der Bruder Benelis immer.
,, Du
weist aber auch gar nichts" ertönte es aber immer aus dem Mund von Heidi.
,,
Och, Heidi. Wir sind Pleite..." hatte Benelis auch gesagt.
,, Benelis... Bin
ich ein kleines oder ein großes Schaf?" fragte Heidi.
,, Ein kleines." sagte
Benelis.
,, Ja eben. Ich möchte genau so sein, wie Jorg Klocks. Und er mäht
doch jeden Tag. Den ganzen Tag. Das möchte ich auch hinbekommen." erklärte
Heidi.
,, Ach jetzt kapiere ich. Aber Jorg hatdas ganz anders gemacht. Aber
du bist schlau genug, um herauszufinden wie er das macht. So wirst du jedenfalls
Fett." erzählte Benelis und lief mit seinen Freunden wieder auf die Wiese. Heidi
fiel ein, dass sie Sprot machen könnte. Das tat sie dann auch. Aber sie nahm
eher ab.
,, Benelis. Ich halte es nicht mehr aus. Wie wachse ich?" fragte
Heidi aufgeschmissen.
,, In dem du gesunde Sachen isst. Keine ungesunden."
erklärte Benelis. Heidi kaufte Obst und alles was gesund ist. Tatsächlich. Es
klappte. Sie wurde ein berühmtes Schaf. Aber so viel ,, MÄH" machen. Aber das
größte Schaf der Welt war sie.
The End.
Achtung! Nachdruck und
Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung
der Autorin / des Autors Johanna,9 Jahre aus Birkenheide, Albertine-Scherer-
Schule
Das Schaf im
Wolfspelz
Es war einmal ein Schaf, das zog mit seiner Herde im Land umher.
Immer von Wiese zu Wiese, von Feld zu Feld und von Wald zu Wald. Aber dem Schaf
wurde das ständige Grasen und Blöken langsam langweilig. Es wollte unbedingt ein
Abenteuer erleben. Die anderen Schafe waren nicht sonderlich begeistert. Sie
blökten nur noch lauter und schauten missmutig drein. „Abenteuer?“, fragten sie,
„Was ist schon ein Abenteuer gegen einen frischen Haufen Heu?“ Und dann senkten
sie wieder ihre Köpfe. Aber dem einen Schaf wurde es immer langweiliger und
irgendwann beschloss es in die weite Welt hinaus zu ziehen. Weg von den anderen
Schafen, weg vom Schäfer und den Hunden. So geschah es, das die Herde auf eine
Waldwiese zog, und als der Schäferhund gerade fraß, schlüpfte das Schaf schnell
in den tiefen Wald. Es hatte gehört, dass man die meisten Abenteuer erlebt, wenn
man etwas bösem, gemeinen begegnet und so machte es sich auf den Weg und suchte
einen Wolf, denn das ist ja bekanntlich das schrecklichste Tier auf der ganzen
Welt. Das Schaf suchte lange, fand aber bloß einen Jäger, der eine Karre mit
Pelzen schob. Da kam dem Schaf eine tolle Idee: Es wollte sich als Wolf
verkleiden und dann als Wolf leben. Und so schnappte sich das Schaf einen grauen
Wolfspelz und schlüpfte hinein. Bald darauf traf der Schafswolf auf die anderen
Wölfe. Zuerst beäugten sie ihn misstrauisch, aber dann, nach einigem Schnuppern
in der Luft, entschieden sie das verkleidete Schaf in ihr Rudel aufzunehmen. Das
Schaf lernte, wie ein Wolf zu heulen und wie ein Wolf zu laufen und mit jedem
Tag vergaß es seine Herde mehr und mehr. Das Rudel rannte durch das ganze Land.
Immer von Wald zu Wald, von Tal zu Tal und von Feld zu Feld. Eines Tages machte
sich der Schafswolf auf den Weg. Er hatte ganz vergessen, dass er eigentlich ein
Schaf in einem Wolfspelz war. Der Schafswolf sah auf einer Lichtung eine Herde
Schafe stehen und er erkannte den Schäfer, der inzwischen alt geworden war, und
den Schäferhund erkannte er auch. Und dann kamen wieder alle Erinnerungen zurück
und der Wolf wollte kein Wolf mehr sein. Er wollte wieder ein Schaf sein und
trat in die Mitte der Herde. Augenblicklich brach Panik unter den Schafen aus
und der Schäferhund bellte und der Schäfer holte seine alte Pistole und schoss
in die Luft. Das Schaf im Wolfspelz aber, rannte von der Lichtung und hatte
große Angst. Als der Schäfer gerade in sein Zelt gekrochen war um zu schlafen,
schlich sich der Wolf wieder unter die Schafe. Die Schafe hatten große Angst,
aber der Wolf rief nur: „Hört mich an Freunde! Ich bin kein Wolf. Ich bin ein
Schaf. Vor langer Zeit bin ich einmal ausgezogen um Abenteuer zu erleben. Seht!“
Und dann wollte das Schaf den Pelz herunter reißen, aber es war über die Jahre
festgewachsen und ließ sich nicht bewegen. Die Schafe rannten auseinander und
glaubten ihm kein Wort. Da zog der Schafswolf von dannen und er war sehr
betrübt. Er ging nicht zurück zu seinem Rudel, sondern zog als Einzelgänger
durch das Land. Immer von Stadt zu Stadt, von Wald zu Wald und von Berg zu Berg.
Und wenn er nicht gestorben ist, dann zieht er noch heute umher und versucht
irgendein Schaf davon zu überzeugen, dass er kein Wolf sei.
Frederike,13 Jahre aus
Hallo ihr
Lieben,
meine Geschichte, ist leider bittere Realität.
Meine Eltern
und ich wohnen in einer sehr gruseligen Kleinstadt.
Die "Menschen" hier mögen
weder Kinder noch Tiere.
Ich bin sehr traurig darüber.Diese Stadt strahlt
eine sehr große Kälte aus und die Leute sind hier sehr zänkisch. Wir haben einen
kleineren Hund. Sobald wir mit unseren Hund vor die Tür gehen, hören wir schon
das laute Gebrüll der optisch unscheinbaren und geistig unterbelichteten
Politesse.Mit ihr ist nicht zu reden.
Mit ihrer lauten dumpfen Tonart, brüllt
sie:,, das gibt ein paar Anzeigen
und wenn ihr mir krumm kommt, rufe ich
meinen Mann der Polizist."
Ja, wir mussten 130,-Euro Geldstrafe zahlen, da
unser Hund sein Bein hob.Allgemein sind die Menschen hier nur am meckern. Gehe
ich mit meinen Hund am Stadtrand spazieren, schlagen die Leute an ihren Fenstern
und schimpfen.Jeden morgen um 6 Uhr ist der Himmel hier schwarz voller Krähen.
Ob das ein Symbol der hier herrschenden Kaltherzigkeit ist?
Die Leute hier
greifen nicht nur verbal an, sondern werden sogar handgreiflich.
Diese Stadt
ist ein Alptraum.
Endlich suchen meine Eltern eine andere
Wohnumgebung.
Hier ist man sich ja noch nicht einmal sicher.
Diese Stadt
hier macht ihren Namen alle Ehre.
Ein versteinertes
Heim.
Scarlett
Scarlett,15 Jahre
-------Das hier ist
eine wahre Geschichte,-------
ich möchte euch über meinen Unfall erzählen den
ich erlebt haben,
und ich habe nie mit dem Sport auf gehört:
Am 5.4.2006
war ich bei meinem Pflegepferd, da ich schon sehr schnell mit allem fertig war
fragte mich Carina, ob ich nicht ihren Eddy reiten möchte.So vernarrt wie ich in
Pferde bin, sagte ich "ja", denn Eddy hatte ich eine Woche zuvor schon mal
geritten, dabei war er sehr brav und lieb.Doch was ich nicht ahnte, das er an
diesem Tag zwar lieb war, aber etwas bockig beim Reiten sein würde.Vorher
longierte ich Eddy ein bisschen ab,sodass er nicht so hektisch,nervös oder
schnell beim Reiten wird.Nach 15min konnte ich dann auf Eddy aufsteigen und ihn
reiten, alles lief richtig gut, denn ich sollte erst mal nur Schritt und Trab
machen. Nach einer halben Stunde sollte ich dann angaloppieren, sofort reagierte
ich und setzte die Galopphilfe in Gang...zwei ganze Bahnen blieb ich
verschont.
Doch die dritte Bahn wurde chaotisch, Eddy buckelte,warf den
Hintern in die Luft und stieg an, da er ein Englisches Vollblut ist und noch
ziemlich jung ist, wurde er dabei auf sehr schnell,ich konnte mich nicht mehr
halten und fiel.Ich knallte auf den Boden vom Reitplatz, direkt auf meinen
linken Arm, der Arm tat mir eigentlich nicht so weh, doch ich hatte dort
Schmerzen. Ich zog meinen Pullover hoch und sah, wie mein Arm eine etwas schiefe
Stellung hatte.Ich erschrak mich,únd stand auf,nahm die Reitkappe ab und musste
mich erstmal setzten, dann beruhigte ich mich und ging in das Haus der Besitzer.
Ich trank einen Kakao und bekam einen Verband an, solange meine Eltern noch
nicht da waren.Als sie dann ankamen fuhren wir ins Krankenhaus,wo der Arzt mir
sagte das meine Speiche gebrochen wäre,ich war total schockiert und malte mir
alles mit einem gebrochenen Arm aus. Der Arzt legte mir eine Gipsschiene an und
verabschiedete sich mit einem: "Alles wird wieder gut werden, komm bitte morgen
wieder, dass wir alles in Ruhe besprechen können!",schließlich war es schon
18.30Uhr.Am Abend hatte ich höllische Schmerzen, ich konnte nicht richtig
schlafen, mir tat der Arm so weh.
Am nächsten Tag waren wir wieder im
Krankenhaus,der Arzt sagte ich solle den nächsten Tag in den OP und den Arm
gerichtet bekommen.Erst dachte ich an eine schlimme OP, doch alles verlief
super.
Und nach fast 6Wochen bekam ich den Gips ab und mein Arm war
heile, doch noch konnte ich nicht reiten oder Sport machen. Nach 3Wochen stieg
ich das erstemal wieder auf mein anderes Pfelegepferd, was nicht an dem Ort
stand wo ich mir den Arm gebrochen hatte. Ich war sehr glücklich darüber, wieder
meinen dicken Knuddelhafi zu reiten.
Von den Besitzern habe ich aber nur
gute Erinnerungen behalten und ich habe mit meinem Hobby Reiten, durch den
Unfall viel besser das Umgehen mit Pferden gelernt.Nun kann ich besser reiten
und bin im Umgang viel sicherer geworden.
Sarah,12 Jahre aus
Herzebrock
TRAUM
ich habe
den bezug zur realität längst verloren, denn ich habe unter anderem auch keine
ahnung, wie real träume sind. wenn man sich überlegt, dass alpträume tötlich
enden können, man aber jedesmal zuvor aufwacht, ist das ein anzeichen dafür,
dass träume das wache leben beeinflussen könnten.
ich hatte schon so viele
alpträume in den nächten meines lebens, aber bei keinem verunglückte ich, weil
ich zuvor aufwachte. so muss ich mich fragen, ob traum nicht "nur" fiktion
ist.
wenn wir im traum verunglücken, verunglücken wir dann auch im "echten"
leben?
ich glaube, traum ist so real, wie das leben hier.
ich werde
den weg nicht selbst herausfinden und mich im traum verirren...
weist mir den
weg...
ps: tiere denken wie menschen, sprechen aber andere
sprachen
x
MAX, ein Held auf 4
Pfoten
“Ich will den da!” Entschied ich und zeigte auf einen fröhlich hin
und her hüpfenden Mischlings Hund. “Da ist eindeutig Collie drin.” behauptete
mein zwei jüngerer Bruder Joey. Mama schüttelte den Kopf: ”Collie wollen wir
nicht. Der jagt dann ja alles was sich bewegt.” Papa nickte zustimmend:
“Außerdem möchte ich einen Reinrassigen Hund.” “Warum denn das?” Ich sah meinen
Vater verständnislos an. “Darum.” Sagte Papa nachdrücklich und wenn er in diesem
Ton mit mir sprach, dann wusste ich: war Mund- halten angesagt. “Da ist er!”
Freute sich Papa “Das ist der Hund, den ich haben möchte!” Er zeigte auf einen,
am Gitter seines Zwingers sitzenden, 2-3 Jahre alten Boxer. “Ein Boxer?” Fragte
ich angeekelt. “Ihgitt! Boxer sehen doch ekelig aus! Mit ihrem eingedellten
Gesicht und so!” “Doch, doch.” rief Papa immer noch begeistert von seinem fund.
“Außerdem sollen Boxer gute Wachhunde abgeben.” Fügte Joey schnell hin zu. Papa
strahlte: “Den nehmen wir.” Und Joey grinste mich breit an, froh darüber, dass
ich nicht bekommen hatte was ich wollte.
Als wir nach einer ziemlich
langen fahrt zu hause ankamen sprang Max sofort aus dem Auto und lies prompt
auch ein Häufchen auf Mamas Stiefmütterchen plumpsen. “Um Himmels willen die
Blumen!” Kreischte Mama und scheuchte Max weg. Ich streichelte, immer noch
beleidigt den großen Kopf des Boxers. Joey grinste mich an: “Na Kati, immer noch
die beleidigte Leberwurst?” Ich wollte aufspringen und diesem Idioten hinterher
rennen doch ein eiskalter Blick von Mama lies mich aus meinem Platz, auf der
Bank vor dem Haus zu Eis gefrieren.
Papa schloss die Türe auf und Max raste
hinein. Joey, der die Leine von Max immer noch in der Hand hielt, konnte dem
muskulösen Körper keinen Widerstand leisten und wurde hinterher geschleift. Ich
lachte mir ins Fäustchen und ging gemächlich ins Haus. “STOP!!!” Schrie Joey,
aber Max rannte weiter. Er stoppte zwar gelegentlich um hier und da zu
schnüffeln, aber ansonsten war er wie eine Rakete. Papa kam auf mich zu: “Na
Kati, wie fällt dir der Hund?” “Naja........” Murmelte ich, “ich hätte ihn ja
anders genannt aber ansonsten....” Ansonsten war da noch einiges was ich an
diesem Monstrum von Hund aus zu setzen hatte, aber das beschloss ich Papa nicht
alles auf die Nase zu binden. “Ja, du hast wohl Recht. Max ist wirklich nicht
der beste Name für diesen Hund, aber er hört schon drauf.” Ich nickte: “Das
passiert halt wenn man einen Hund aus dem Tierheim bekommt. Die kleine, die ich
gut fand, die hieß Ladie! Hätten wir die genommen dann..” “haben wir aber
nicht.” Unterbrach mich Papa. “Jetzt geh und hilf deiner Mutter Maxs Schlaflager
herzurichten!” Ich stutzte: “Wo überhaupt?” Papa wurde verlegen: “Ähm......ja,
also... Bei Mama und mir kann er nicht schlafen, du weist ja, kein Platz. Und
nun ja..... Joey hat eine Tierische Angst davor dass der Hund in sein Zimmer
machen könnte.“ „Ich dachte er soll ein Wachhund sein! Warum legen wir ihn dann
nicht draußen an die Kette?” „Er soll sich erst an uns gewöhnen und dann kommt
er in den Flur. Da kann er ja genauso gut wachen.” Papa sah mich an. “Jetzt geh
und hilf Mama!” “NEIN! Ich will ihn nicht bei mir haben!” “Es ist ja nur
vorübergehend.” Sagte Papa und beendete damit die Diskussion. Also ging ich dann
doch hoch, zu meinem Zimmer um, meiner Mutter zu helfen.
Lukas schrie.
Ich hörte meinen Anderthalb jährigen kleinen Bruder aus dem Zimmer das er sich
mir Joey teilte. Als ich das Zimmer betrat sah ich dass er in seinem Stuhl saß
und wie wild mit Armen und Beinen darauf ein schlug. Ich nahm ihn auf den Arm
und wiegte ihn behutsam hin und her. Langsam beruhigte er sich und ich setzte
ihn ab um mit ihm und seinen Kuscheltieren zu spielen.
Doch plötzlich rief
Mama: “Kati! Wir wollen spazieren gehen. Zieh Lukas seine Jeansjacke an und komm
dann bitte.” Ich tat wie mir geheißen und setzte Lukas zu guter letzt auch noch
seine Mütze auf den blonden Schopf. Dann trug ich ihn in den Flur wo der Rest
meiner Familie schon wartete. “Muss ich mit gehen?” wollte ich wissen. Ich hatte
wirklich besseres zu tun als mit meinen Eltern, meinen beiden ziemlich nervigen
Brüdern und dem Hund spazieren zu gehen. Papa nickte: “Ja, klar! Jemand muss
doch Lukas tragen oder?” “Der ist voll schwer geworden!” ,verteidigte ich mich,
“Warum trägt Mama ihn nicht? Ist doch euer Kind nicht meins, oder?”
“Natürlich nicht, aber Mama ist schwanger und du kannst ihr doch wirklich
nicht zu muten dann auch noch Lukas zu tragen.” “Und Joey? Was für ne Ausrede
hat der?”
Joey hielt entschuldigend Maxs’ Leine hoch: “Sorry Schwesterchen!”
“Also gut.” Brummte ich und zog mir meine Jacke an. Dann durfte ich, mit
Lukas auf dem Arm meiner fröhlich schwatzenden Familie hinterher trotten.
Joey lies Maxs´ Leine genau vor meinem Zimmer los. “Geh darein.”
Flüsterte er und siehe da der Boxer trottete brav in mein Zimmer hinein. “Da!”
Ich zeigte mit ausgestrecktem Arm auf das Häufchen Decken, das Mama und ich ein
paar Stunden zu vor an der anderen Seite meines Zimmer zusammen getragen hatten.
Max stoppte. Verwundert sah er erst mich und meinen aus gestreckten arm, und
dann die decken an. Dann ging er weiter, aber nicht auf die decken sondern auf
mein Bett zu! “Nein.” japste ich und versuchte den Boxer zu verscheuchen, doch
da hatte er sich auch schon auf meinem bett zusammen gerollt und war.........
eingeschlafen. Mensch Meier was sollte das denn? Wütend legte ich mich neben ihn
und schlief, nach einer kleinen weile dann auch ein.
Ich träumte das ein
Zement block auf mir saß und mein Gesicht, mit seiner nassen Zunge ableckte.
Müde schlug ich die Augen auf. Was war das denn? Max thronte auf meinem
Brustkorb und schleckte mir mein Gesicht ab. Gott wie ekelhaft. “Runter!”
schnauzte ich ihn an und, zum glück, verlies Max mein Himmelbett. Doch kaum war
er unten, da fing er auch schon an leise zu jaulen. Vielleicht musste er ja
raus. Dachte ich mir, zog mir einen Pulli über, schlüpfte in meine Lieblings
Jeans und schnappte mir seine Leine: “Komm Max, wir gehen Gassi!”
Es war noch
niemand auf und die Vögel switscherten leise vor sich hin. Ich hatte Glück, denn
Max rannte nicht so wie bei Joey. Nachdem der Boxe rund ich schon eine halbe
stunde lang gegangen waren setzte ich mich auf eine Bank, die unter einer
großen, stattlich aussehenden Eiche stand. Plötzlich sprang Max auf und
fletschte die Zähne. Was sollte das denn bitte schon wieder? Max konnte mir
nichts tun. Oder doch? Natürlich konnte er aber wenn er mich jetzt beißen würde,
würde er für immer zurück ins Tierheim müssen. Demonstrativ blieb ich sitzen.
Max rannte knurrend und Zähne fletschend auf mich zu. Okay, jetzt bekam ich es
doch mit der Angst zu tun. Immerhin wollte ich seine Zähne nicht in meinem Bein
spüren müssen, wenn es vermeidbar wäre. Ich sprang auf und fing an zu rennen.
Max jagte einige Meter bellend hinter mir her. Dann hörte er auf seine Zähne zu
fletschen und setzte sich hin. Das würde diesem kleinen Monster teuer zu stehen
kommen. Das würde ich Mama sagen! Plötzlich hörte ich ein knacksen und der Baum
viel krachend um und begrub die grüne Bank, auf der ich gerade noch gesessen
hatte unter sich. Erstarrt blickte ich zu Max, der gelangweilt da saß und sich
am Hals kratzte.
„Wirklich!!“ beteuerte ich, „erst hat er mich weg
gejagt und dann ist der Baum zusammen gekracht!“ Meine Mutter sah mich skeptisch
an: „Der Baum ist einfach so ungekippt? Erzähl mir keine Märchen Kati. „ Aber
ist wahr!“ rief ich, „Max hat mir das Leben gerettet!“ Papa blickte verärgert
drein. Er saß mir gegenüber auf dem Ledersofa im Wohnzimmer: „Wir haben uns
Sorgen um dich gemacht Kati! Und dann kommst du endlich nach Hause und erzählst
uns etwas von einem umgekippten Baum. Das ist nicht mehr lustig, Kati.“ „Du
hättest uns wenigstens einen Zettel da lassen können,“ fügte Mama hinzu. Langsam
würde auch ich wütend. Warum glaubten sie mir nicht? War es denn so abwegig?
Wütend stand ich auf: „Wenn ihr mir nicht vertrauen wollt, dann kann ich euch
auch nicht mehr helfen.“ Bis ich aus dem Zimmer gekommen war versuchte ich meine
Würde zu behalten. Dann stürmte ich die Treppe hoch und in mein Zimmer. Dort
brach ich in hemmungslosen schluchzen aus.
Ich machte meine Stereo Anlage an
und drehe die Boxen voll auf. Laute Rap Musik dröhnte durch das Haus und
plötzlich stand Mama im Zimmer. Wütend funkelte sie mich an: „Mensch Kati! Mach
die Musik aus!! Wie soll denn Lukas bei dem Lärm schlafen?“ Lukas interessiert
mich nicht! Kein bisschen wollte ich rufen doch ich tat es nicht .Ich tat gar
nicht. „Kati? Hast du mich nicht gehört?“ Schrie Mama. Ich entgegnete immer noch
nichts. Sie Marschierte direkt auf meine Anlage zu und zog den Stecker raus. Es
war toten still. Dann ging sie. Und ich lag da und rührte mich immer noch
nicht.
Ich war wohl eingeschlafen, denn als ich die Augen aufschlug,
stand die Sonne schon Hoch am Himmel und das Haus war erfüllt von dem Geruch
frisch gebackener Waffeln. „Wir fahren heute zum See.“ Sagte Mama zu mir, als
ich die Küche betrat, „Pack deine Schwimmsachen und die von Lukas, ja Schatz?“
Alle Unfreundlichkeit von heute Morgen war aus ihrer Stimme verschwunden. Was
sollte ich auf die Frage antworten? Nee danke ich hab besseres zu tun als mich
um Lukas zu kümmern? Dann würden sie mich wohlmöglich noch hier lassen also ging
ich mürrisch meine, und die Schwimmsachen meines Bruders packen.
Als ich
mich, nach vielem hin und her für den schönsten Badeanzug entschieden hatte ging
ich in Joeys und Lukas Zimmer um Lukas Sachen zu Packen. Als ich die Türe
öffnete bekam ich einen Schock! Überall auf dem Parkett lagen Hundehaare und in
der Mitte des Zimmers saß Joey und warf mit Badehosen um sich, die Max alle
begeistert auf fing und wieder zurück zu Joey brachte. Und irget wo in dem
ganzen durcheinander saß, mit rot verquollenen Augen und einer roten Triefnase
……. „Lukas!“ reif ich und rannte zu dem kleinen hinüber. Wieso weinst du?“ „Ich
weine nicht.“ Schniefte Lukas und nieste. „Tschuldiung.“ Murmelte er und nieste
erneut. Naja, ich dacht mir nichts weiter dabei und packte die Schwimmsachen
meines Bruders ein. Dann hob ich ihn hoch und trug ihn in den Flur, wo die
Schwimmtaschen schon bereit standen. Nur Joeys fehlte noch, wie immer. Lukas
schien sich fürs erste beruhigt zu haben, denn er nieste nicht mehr ohne
Unterbrechung vor sich hin. Ich ging zu Mama in die Küche. Sie packte gerade die
Fertigen Waffel für das Picknick in einen großen Korb. „Stell das mal in den
Flur, Liebling.“ Sagte sie und drückte ihn mir in die Arme.
Schließlich
fuhren wir los. Mama und Papa saßen vorne, ich, Joey und Lukas hinten und im
Kofferraum lag, eingequetscht zwischen einigen Badetaschen und einem Picknikkorb
Max.
Nach c.a. 10 Minuten fahrt fing mein kleinster Bruder wieder an zu
niesen, nachdem er dies die Restlich 10 Minuten der Fahrt tat, und ab und zu
auch hustete warfen sich Mama und Papa Sorgenvolle Blicke zu.
Ich hatte
mir den Badeanzug angezogen und rannte mir Joey ab in den ziemlich kalten See.
Max beobachtete uns, ging ein Paar Schritte hinterher, ging wieder zu Mama und
Papa und Lukas und legte sich schließlich unter den Sonnenschirm.
„Wer
schneller bei der Boje ist hat gewonnen!“ keuchte ich und tauchte los. Nach
bevor ich untertauchte sah ich wie Joey auch los schwamm. Joey war ein besserer
Schwimmer als ich und hatte mich schon bald abgehängt. Ich tauchte wieder unter
denn im Tauchen war ich besser als im Brust- oder Rückenschwimmen. Plötzlich
hing ich irgendwo fest. Etwas glibriges hatte meinen linken Knöchel gepackt und
zog mich nach unten. Mit aller Kraft strampelte ich nach oben, wenn es eine
Wasserpflanze war, in der ich mich verfangen hatte, was ich vermutete, dann
würde sie vielleicht reißen. Kurz durch stieß mein Kopf die Wasseroberfläche.
„Hilfe!!“ schrie ich, bevor ich wieder hinab gezogen wurde. Wasser füllte meine
Lunge. Ich kam erneut an die Luft: „Hilfe ich ertrin…“ Langsam verlor ich an
Kraft………………. Wieder Luft! Ich atmete tief ein, dabei sah ich mich nach Joey um,
doch er war immer noch dabei zur Boje zu schwimmen. Erneut schrie ich um Hilfe
und strampelte wild mir den Beinen um weiter oben zu bleiben. Da! Es regte sich
etwas am Strand. Aber ich war zu weit weg um es zu erkennen. Wieder ging ich
unter. Dieses Mal tauchte ich tiefer und zerrte an der verdammten Pflanze.
Nichts, sie zog sich nur noch fester um meinen Knöchel. Ich sammelte meine
letzte Kraft und kämpfte mich nach oben: „ Hilfe!!“ schrei ich, während ich mich
nach Joey umsah, „Ich ertrinke!“ Er hatte meine brenzliche Lage immer noch nicht
bemerkt und war schon fast an der Boje angekommen. Während ich immer tiefer
sank, ging mir immer wieder ein Gedanke durch den Kopf: Ich ertrinke, ich
ertrinke ich ertrinke. Nichts anderes. Ich hatte aufgegeben zu strampeln. Ich
gab mich geschlagen. Der Kampf ums überleben war verloren. Der Tod und seine
eiskalte Armee hatten über mich gesiegt. Ich würde sterben.
Plötzlich packte etwas meinen Badeanzug und zerrte mich nach
oben. Meine Luge war schon voller Wasser und ich hatte die Augen geschlossen,
doch da war etwas das an wir zog und zerrte, bis……………………ja, bis mein Kopf
endlich die Wasseroberfläche durchbrach und an frische Luft kam. Ich hustete
wild drauf los. Das etwas bellte laut und begann mich durchs Wasser zu ziehen.
Ich konnte atmen, ich konnte wieder Atmen!! Langsam schlug ich die Augen auf. Es
war ein Hund, der mich da in Richtung Ufer zog. Es war mein Hund. Es war Max!
Ich krallte mich an ihm fest und schließlich erreichten wir das Ufer. Max zog
mich noch ganz aus dem Wasser raus, bevor er sich erschöpft hinfallen ließ. Hier
bricht meine Errinerung ab.
Das nächste das ich wahr nahm war das Mama
und Papa über mich gebeugt waren und auf mich hinab sahen. „Kati, bist du wieder
wach?“ Fragte Mama. Ihre Stimme war belegt und sie klang besorgt. Ihre Augen
waren rot und ich glaube sie hatte geweint. Ich nickte benommen: „wo- wo ist
Max?“ stotterte ich, „er-er er hat mich gerettet.“ „Wie geht es dir Schatz?“
Fragte Papa. Er tat als habe er meine Frage überhört. Auch er sah besorgt aus
doch er hatte bestimmt nicht geweint. Nicht mein Vater. Ich sagte nichts. Das
sollten die Ärzte ihnen sagen. Ich sah mich im Raum um. Ich lag in einem Raum,
der ebenso weiß war, wie das Bett in dem ich lag. „Wo bin ich?“ fragte ich meine
Eltern. „Im Krankenhaus.“ Sagte Mama. „Du wärst fast ertrunken.“ Fügte Papa
hinzu. „Wo ist denn Max?“ fragte ich erneut. Ich sah wie Mama schluckte. Papa
betrachtete seine Finger. Schließlich antwortete er: „Er ist zu Hause. Bei Joey
und Lukas. Aber….. er wird dort nicht mehr lange bleiben.“ Er sah mich lange an.
„Warum? Kommt er mich besuchen?“ wunderte ich mich. In diesem Moment wäre ich
nie auf das gekommen, das meine Eltern mir nun mitteilen würden. „Nein. Er kommt
dich nicht besuchen.“ Papa stockte. „Es ist Lukas.“ Sagte Mama. „Er, er hat eine
Allergie.“ „Gegen Hunde.“ Ergänzte Papa.
„WAS??“ ich sah meine Eltern
entgeistert an. Mama nickte betroffen: „Ist dir nie aufgefallen das Lukas in
Maxes Gegenwart immer niesen musste?“ Doch natürlich war es mit aufgefallen.
Augenblicklich kam mir die Szene in Joeys Zimmer vor Augen: „Warum weinst du?“
Ich hebe den kleinen hoch. „Ich weine nich!“ er niest mich an. Überall liegen
Hundehaare. Wie ein Film wird diese Szene vor meinem Inneren Auge abgespielt.
Imme rund immer wieder. Es war mir aufgefallen! Aber ich wollte es nicht
wahrhaben. Mit aller Kraft verbannte ich sie aus meinem Kopf. „Morgen früh kommt
er zurück ins Tierheim.“ Sagte Papa. Mama strich mir übers Haar. Nein!! Nein,
nein, nein! Das konnte, das durfte nicht wahr sein. Das musste ein böser Scherz
sein! Ok, erst hatte ich ihn nicht besonders gemocht, aber er hatte mit zwei Mal
das Leben gerettet. Heulend verbarg ich mein Gesicht in den Kissen. In den
großen, weißen Kissen. „Kati…“ sagte Papa sanft, „es musste sein!“ „NEIN!!“
schrie ich und schüttelte seine Hand von meiner Schulter. Für mich war Max ein
Held, und würde auch immer einer bleiben!
Ein Held auf 4 Pfoten
Mein Held
auf 4 Pfoten
Von: Anja Kristina Köther
Anja Kristina Köther,13
Jahre
Hallo ich bin Rieke ich
gehe schon in die dritte Klasse
und ich kann
lesen,schreiben,rechnen,basteln,und noch ganz viele sachen ich habe eine
schwester einen Papa eine Mama
und eine Katze und einen hasen ich habe
viel spaß mit meiner schwester mit meiner Katze mit meiner Mama mit meinem Papa
mit meinem Kaninchen manchmal ergert mich meine schwester doch das ist nicht so
schlim und wenn ich traurig bin dann kuschel ich mit meinem Hasen oder mit
meiner Katze.Das ist die geschichte von RIEKE
Rieke,9 Jahre aus
RastedeGrundschule Feldbreite
Als ich nach der Schule
nach Hause kam, konnte ich meinen Augen nicht trauen. Ich wünschte mir schon
sooo lange einen Hund, einen richtigen Hund und was sah ich da in den Armen
meiner Mutter...einen kleinen Golden Retriever Welpen. Er hatte eine rote
Schleife um den Hals gebunden und guckte mich mit seinen runden
Bernsteinfarbenen Augen an. Ich war hin und weg. Ich schmiss meinen tornister in
die Ecke und nahm ihn auf den Arm. Er war sehr müde und schlief, den kopf auf
meinen Arm gelegt ein. Ich war in diesem moment wahrscheinlich der glücklichste
Mensch auf dieser Welt. Meine Mutter machte das Essen fertig und ich musste den
Hund in sein Körbchen tun und mich an den Tisch setzen. Es gab Linsensuppe, das
weiß ich noch ganz genau, denn ich hasse sie über alles. Doch das war mir in dem
moment egal, ich hätte sogar eine getragene Socke essen können, denn ich war
immer von dem Hund abgelenkt. Meine Mutter erzählte mir, dass sie den Hund schon
lange geplant hatte und einen tollen züchter gefunden hat. Den Hund hat sie
schon eine Woche vorher abgeholt und so lange bei meiner tante untergebracht.
Das ich das nicht mitbekommen habe...!! Ich hatte den Teller leer und ging
sofort zu meinem Hund. Er schlief immer noch und ich wollte ihn auch nicht
wecken und machte meine hausaufgaben. Als ich Abends, nach langem spielen mit
dem Hund am Abendbrotstisch saß fragte mich meine Mutter, wie der Hund überhaupt
heißt. Da hatte ich mir noch gar keine Gedanken drüber gemacht...! Nach langem
Überlegen fiel mir der Name Joey ein und er passte richtig zu ihm. Ja, da hatte
ich also endlich meinen Hund und war sooo glücklich. Joey und ich entwickelten
sich im Laufe der jahre zu einem richtigen Team. Wir machten alles zusammen und
ich brachte ihm viel bei. Keiner konnte uns auseinander bringen und kann es bis
heute nicht. Man konnte mir nichts besseres antun. NICHTS
Laura,13 Jahre
aus Ist doch egaaallll!!!!!
Es war der erster Tag
nach dem Sommerferien.Natürlich stellte ich den Wecker auf bisschen früher den
ich musste einfach gut aussehen.Ich öffnete mien Schrank und suchte mir die
coolsten,die lässigsten,und modernen Klamoten aus.Ich sah so hübbsch aus und
wollte nichts als in die Schule und allen zeigen wie ich aussehe.Als ich in die
Schule kam, bekamm ich viele Komplemmente.Sonst krieg ich immer ein Eintrag von
den Lehrer ins Hausaufgaben Heft .Aber heute war alles anders ich fühlte mich
auch so wohl und sogar die beliebtesten Mädchen der Schule haben mir Hallo
gesagt.In der Mathe-stunde bekamm ich ein Lob einfach so es gab kein Grund.Alles
lief so wie in meinen Treumen.Und sogar der süßeste Junge hat mich nach meiner
Nummer gefragt.Doch nach dem ganzen Schönen was mir passierte an diesn Schul-tag
hörte ich Mamas Stimme,Nina wach auf die Schule ruft du willst doch nicht zu
spät kommen also steh auf.Ich öffnete meine Augen und es war mir klar das alles
war nur ein Traum.Es war mir bewusst das es niemals in Wircklichket passieren
würde.Aber ich war auch nicht so traurig den ich wusste das ich auch ein schönes
Leben habe.Ich habe wahre Freunde und bei dem ganzen bin ich "ICH" und nicht die
die ein Lob kriegt die Komplemmente kriegt und der süßeste Typ quatscht dich
an.Wenn es so wär ,dann waär ich ja nicht "ICH".
Mariya .D.,12 Jahre aus
Cottbus,21 Grundschule
----Mein Abendteuer im
Zirkus Parello----
"lisa !lisa!schnell,komm!Ich muss dir etwas tolles
zeigen!"Die ganze Familie saß gerade beim Mittagessen.Lisa war mit dem Nachtisch
schon fast fertig und fragte:"Vater,Mutter ich darf doch zu shopfie
,oder?"
"Ja klar,es sind doch Ferien.Aber sei vorsichtig",sagte Vater
MIchael.Vater MIchael und Loreen sahen sich an."WAS die beiden wohl wieder
aushecken...?"
"Bittte sei pünktlich zum Abendessen wieder da!"hörte Lisa
gerade noch Mutter gülshan rufen.Und schon war sie drausen.Max,der Hund,rannte
natürlich hinterher.Witterte er ein Abendteuer?"Was ist los?"fragte Lisa
gespannt."Komm mit ,dann kannst du``s selber sehen",flüsterte shopfie
geheimnisvoll. Wie der Blitz sausten die Kinder davon.Max mit hängender Zunge
immer hinterher.Als sie an der großen Festwiese ankamen,entdeckte Lisa,was
shopfie ihr zeigen wollte:DerZirkus war da.Zwischen großen bunten Wagen liefen
die aufregendsten Tier herum:ein rieiges Kmel,ein flinker kleiner Zottelaffe,ein
lustiges gestreiftes Zebra ,Ponys,Ziegen,Hasen und sogar zwei herrlich
herausgeputzte,rosarote Flamingos.Ein aufgeregter Papagei verfolgte von seiner
Stange aus das bunte Treiben.Der Jongleur ließ sich davon ebensowenig stören,wie
das Mädchen mit den blonden Pippi-Langstrumpf-Zöpfen, das auf Händen lief und
Kunststücke probte.Der Name des Zirkus stand groß über dem
Zelteingang:"PARELLO."
michelle,12 jahre Jahre aus
ludwigshafen/korpenikus real schule
Die Geschichte von
Pferd und Reiter
Ich heiße mit vollennamen Jan Sieger und bin 17 Jahre
alt.
So hier möchte ich euch mal was schönes erzählen, aber liest
selbst.
Es war an einem Samstag, ich gehe immer in Ingendorf reiten, die, die
das Reiten macht heißt Regina, also in Ingendorf angekommen stannd das Pferd auf
dem ich reite schon da angebunden.
Das Pferd wo drauf ich reite heißt
Schimmel und es ist auch gleichzeitig ein Schimmel, drumm kann man sich das so
gut merken.
Schimmel Stannd schon da, Regina kam auch derekct um mich zu
begrüßen, ich musste Schimmel natürlich noch putzen, aber das macht mir gar
nichts das mache ich sogar am liebsten.
Also als ich Schimmel geputzt hatte
und noch auf Regina warten musste die war nochmal kurz wo hin gegangen habe ich
noch ein bisschen mit Schimmel geschmußt, ich muss euch sagen, das war ein
richtig schönes gefühl für mich und ich denke mal für Schimmel auch, weil er
seinen Kopf an mir gerieben hatte und an meinen Haaren geknabert hatte war das
für mich schon zeischen das Pferd, also Schimmel will mit dir schmusen.
Dann
sind wir noch geritten und jetzt wenn ich jedes mal bei Regina in Ingendorf
reiten gehe reite ich auf Schimmel, wir sind wo zu sagen ein kleines richtiges,
nein lasst mich verbessern wir sind ein richtiges Tim.
Schimmel und
ich.
Von Jan auf Glesch, aus'em Rhein-Erftkreis.
Jan,17 Jahre aus
Bergheim Glesch die Schule ist die blinden Schule für Blinden in
Düren
Das kleine Schäfchen
Mausi
In der Heide von Sylt leben viele glückliche Schafe. Weiße, schwarze
und braune Schafe. Kleine und große. Mit viel oder wenig Wolle. Mausi ist eines
davon. Sie ist klein, weiß und hat eine rosarote Nase. An einem regnerischen tag
kam das wattenmeer immer mehr an die Heide heran. wollywell, die beste Freundin
von Mausi, weckte sie mit einem Blöken.
"Mausi!Mausi!Mausi! Das wattenmeer,
das wattenmeer! Es hat uns von unserem Wasserloch getrennt. es steht so hoch,
zwischen der Heide und unserem Wasserloch!"
"Oje!", blökte Mausi und wollte
weinen. Doch da sah es einen Spaziergänger, der einige Eimer voll mit Schafmist
hatte.
"Der Bauer,", rief Mausi, " er ist unsere Rettung!" Der Bauer sah
sich nach dem aufregenden Blöken um. Mausi lief los, zu dem Bauer und riss ihm
mit dem Mäulchen die Eimer aus der Hand. Der Bauer schaute sich um, aber es
kümmerte ihn kaum. er maulte: " Können die Schafe ihren Mist ja selber behalten,
und die Eimer auch!" Inzwischen war das Wattenmeer hoch gestiegen, immer höher,
und das Wasserloch lag auf einer sandbahn mitten im Meer. Mausi gab jedem Schaf
einen Eimer. Wollywell,Nasibär,Wolleknäule,Mia. Jeder bekam eines. Und dann
nahmen sie die Eimer und schuffelten das Wattenwasser weg, immer mehr. sie waren
angestrengt und konzentriert und mussten aufpassen, das das Wasser nicht
zurückschwappte. Endlich war das wattenmeer zurückgegangen und alle Schafe
konnten wieder ans Wasserloch. " mausi, du bist ein Held!", keuchte Wollywell.
" Danke, Freundin, aber die wahren helden seid
ihr!"
ENDE
Teddymädchen,11 Jahre aus Teddyhausen
Struppi und
Maunzi
Der kleine rauhaarige Hund Struppi und seine Freundin, die
gefleckte Katze Maunzi lebten bisher als Streuner am Rande der Großstadt Berlin.
Sie fraßen aus Mülleimern und übernachteten nachts zusammen in einsamen
windgeschützten Gassen.Die Tiere wurden von einer völlig überforderten Familie
am Flughafen ausgesetzt.
Einmal durchstreiften Struppi und Maunzi die
Gassen auf der Suche nach Futter, denn die Mülleimer waren plötzlich nicht mehr
da gewesen. Struppis leerer Magen knurrte. Hungrig dachte er an Knochen und
einen Happen Wurst, während Maunzi von Fisch träumte.
Plötzlich bog ein
großer Lkw um die Ecke. Schnell sprangen die beiden zur Seite. Auf dem Wagen
stand "Zwei Hände für vier Pfoten -die große Streuneraktion!" Struppi und Maunzi
ahnten nichts. Jetzt stoppte der Lkw und ein bärtiger Mann und eine blonde Frau
stiegen aus. Langsam liefen sie auf die abgemagerten Tiere zu. Struppi war
verwirrt und Maunzi machte vorsichtshalber einen Buckel. Doch auf einmal warfen
die Menschen Netze nach ihnen aus. Panisch versuchte Struppi laut bellend und
knurrend zu entkommen.Er packte Maunzi am Nacken und wollte flüchten, doch es
war zu spät. Sie wurden in den Lastwagen gesetzt, die Türen schlugen zu und nun
war es dunkel.Maunzi maunzte leise.Struppi schnupperte und Maunzis Geruch führte
ihn schließlich zu der schwarz-weiß gefleckten Katze.Maunzi kuschelte sich
ängstlich an ihren struppigen Freund. Nach einer halben Ewigkeit hielt das
Fahrzeug an. Struppi spitzte die Ohren. Er vernahm Männerstimmen:"Hey Jo,bring
die zwei da hinten ins Tierheim,ja?" Die Ladeklappen wurden geöffnet und helles
Licht blendete Maunzi und Struppi. Der Mann trug die zwei Streuner in ein großes
Gebäude.Man konnte Hunde,Katzen und Vögel hören.Maunzi und Struppi bekamen von
einer jungen Frau ein Halsband mit Nummer und nun nahm sie Maunzi auf den Arm
und trug sie in einen Raum mit etwa zehn anderen Katzen und vielen Kratz-und
Kletterbäumen.Struppi wurde wie jeder andere Hund in ein Einzelzimmer
gebracht.Ein Körbchen und ein großer gefüllter Napf standen darin.Der Mann
verschwand.Struppi war allein. Er fühlte sich einsam und winselte leise.Maunzi
beteiligte sich nicht an den Spielen der anderen Katzen.Sie war
traurig.
Am nächsten Morgen kam eine Familie mit einem etwa 10-jährigen
Mädchen.Das Mädchen sah Sruppi und sie mochte ihn sofort. Auch Struppi fand das
freundliche Mädchen sehr nett.Das Mädchen nahm sich Sruppi und suchte sich bei
den Katzen ausgerechnet Maunzi aus. Die beiden waren überglücklich. "Die
vertragen sich aber gut", lachte das Mädchen. Und so hatten Struppi und Maunzi
zusammen ein neues Zuhause gefunden.
Franzi,11 Jahre aus
Caspar-Vischer-Gymnasium,
TEIL 1:
Es war
einmal ein Hund,
der war im Tierheim und keiner wollte ihn kaufen!!!!
Dieser Hund war sehr Unanständig, und frech, wollte auch nie gehorchen!!!! Doch
da ihn niemand haben wollte sprach der Direktor dass der Hund viel zu teuer
wäre, dass er zu viel Futter verbrauchen würde, und der Zwinger würde auch
dringend wieder gebraucht, da es viele Streuner gab. Da holten die Pfleger den
Hund aus dem Zwinger, und brachten ihn in den Tierarzt-Raum zum einschläfern!!!!
Da stürzte ein Mädchen ins Zimmer und schrie: STOPP, ich will den Wau-wau
kaufen!!!! Wieviel kostet er denn? Die Pfleger sagten: Der, wenn du den
wircklich haben willst, dann kostet er ungefähr 12,00 Euro. Dass Mädchen hatte
genug Taschengeld, und kaufte den Hund. Aber nennen wir das Mädchen doch einfach
Nadja. Nadja war glücklich mit dem Hund, denn dieser war sehr klein, hellbraun
weiß gescheckt und wircklich süß, doch sein Benehmen war wircklich misserabel.
Als das Mädchen nach Hause kam fanden alle den Hund supersüß, und keiner war ihr
sauer, dass sie einfach einen Hund dabei hatte. Am Abend ging Nadja in die
Disco, ihre Mutter ging mit ihrem Vater essen, und ihre beiden Schwestern: Lilo
und Manuela, beide 15 jahre alt gingen sich mit ihren Freunden treffen. Der Hund
war alleine zuhause. Als alle nach Hause kamen waren Vasen zersplittert,
Zeitungen zerfetzt, Schuhe angeknabbert u.s.w.!!!!
Am
nächsten Tage ging Nadja mit dem Hund (den sie übrigens Tacko genannt hatte
gassi. gerade kam sie mit Tacko an eine Fußgänger-AMPEL. Diese Ampel war ewig
rot und kein Auto fuhr. Langsam wurde es Nadja zu doof, sie schritt bei rot über
die Ampel. Da RASTE ein Anto um die Ecke. Da zog Tacko an Nadjas Hosenzipfel.
Nadja stolperte gerade noch zurück. Sie badankte sich tausendmal bei ihrem
Wau-wau!!!! Daheim erzählte sie alles ihrer Famile. Wie könnt ihr euch das
erklären, dass der Hund auf einmal ein SUPERTOLLES Benehmen hatte???? Die beste
Idee die ihr mir schickt schreibe ich wieder hier hin. Als Teil 2 dieser
Geschichte, der Einsendeschluss ist der 09.01.2006
VIEL
SPAß
Laura,,11 Jahre aus sage ich nicht
Es war eimal ein
Fohlen, es war ein besonderes Fohlen.
Dieses Fohlen sollte später der
Anführer der Herde werden.
Als es groß war starb seine Mutter, Max so hieß
der henst trauerte sehr. Er galloppierte fort.
Weil er so traurig war.Er traf
eine wunderschöne Stute, und er verliebte sich in sie.Er ging mit ihr
und
sie wurden ein glückliches Paar.Man weiss nur das sie 3 Kinder bekamen und ein
schönes Heim.Max´s Mutter schaute vom Himmel zu ihrem Sohn und war sehr stolz
auf ihn.
janine,10 Jahre aus OLPE
An Mum
Pferdeschwanz
1.1.02
Liebe Natascha,
ich habe gehört, dass
ich in Wirklichkeit zu dir und Paul gehöre, ich kenne dich nicht. Aber du kannst
mir ja schreiben! Ich bin Sandra, bin neun Jahre alt, 1,49 m groß, habe
kastanienbraunes Haar, blaue Augen, lese und schreibe gerne und hoffe, dass das
College, in das ich gehen werde, möglichst kurz dauert (damit ich endlich wieder
Eltern habe!) Ich freue mich auf Dich und Paul!
Deine
Sandra
2.1.02
Liebe Natascha,
Miss Länder hat mir gesagt,
dass ich keine Antwort von dir erwarten darf. Und außerdem soll ich dich „Miss
Kyworld, Landerson“ nennen. Sie sagt du würdest es so wollen, doch das glaube
ich nicht. Dann hat sie mir noch einen Vortrag darüber gehalten, dass du ihr
ausdrücklich gesagt hast, dass der Brief höchstens eine Seite lang werden soll,
aber du siehst doch: Ich habe so viel zu erzählen! Und außerdem wollte ich dich
fragen, ob ich an Silvester zu Lisannes komme. (Es tut mir leid, dass ich dich
so überstürme, aber wir brauchen für Handarbeit 5 Euro). Also tschüss
denn,
Deine Sandra!
PS: Hab dich
lieb.
4.1.02
Liebe/r Natascha/Paul,
ich habe heute eine
2 im Aufsatz geschrieben. Allerdings ist eine Antwort noch nicht angekommen?
Morgen fahre ich ins College. Ich muss wieder gehen.
Tschüss
Eure
Sandra
6.1.02
Liebe Miss Kyworld, Landerson,
ich bin
enttäuscht! Sie habe mir in einem Zettel mitgeteilt:
5.1.02
Sandra
ich kenne dieses Mädchen nicht. Ich heiße Miss Kyworld, Landerson. Ich habe dir
5 Euro zugeschickt und deine Briefe sind zu lang!
Yours,
Miss Kyworld,
Landerson
Da ich nicht mehr schreiben darf. Auf
Wiedersehen
PS: Übrigens bin ich gerade am College angekommen.
7.1.02
Liebe Miss Kyworld, Landerson,
heute habe ich
einen Einteilungsplan bekommen:
Aufstehen: 6.00 Uhr
Frühstück von 7.00
bis 7.30 Uhr
Mittagessen von 12.00 bis 12.30 Uhr
Kaffee: von 15.00 bis
15.30 Uhr
Abendessen: von 18.00 bis 18.30 Uhr
Schlafengehen: 20.00
Uhr
Lernzeit: von 6.-7 Uhr von 7-11 Uhr, von 12.25 Uhr, von 15-17 Uhr, von
18-19 Uhr
Mit Kuss: Sandra!
9.1.02
Liebe Mum
Pferdeschwanz,
Ich nenne dich aus einem bestimmten Grund so. Natürlich
könnte ich auch an die Gabel oder an Kaspers Großmutter schreiben. Aber ich
schreibe an Mum Pferdeschwanz. Eine junge Frau mit roten Haaren, einer Brille
und einem Pferdeschwanz. Ich sah nur einen Schatten mit Zopf vorbei huschen,
doch ich weiß, du warst es und wie du siehst kann ich in deinen Schatten Farbe
einbringen.
Was ich zu Weihnachten bekam:
Ein neues Kleid von
Julia, die gleich reinkommen und mir ihre Noten vorjammern wird
Einen
Pullover von Anne
Eine alte Kette von der hochmütigen Liss
Einen Schemel –
wofür ich sehr dankbar bin –von
dir.
Danke
Tschüß
10.1.02
Liebe Mum
Pferdeschwanz,
ich sitze im Park auf einer Bank. Das Meer und dis Büsche
rauschen um die Wette. Die Enten quaken. A, Mist. Entschuldige bitte, aber mein
Meer, das es nicht gibt, sondern nur aus Schatten besteht wurde gerade von einer
Gruppe Menschen zertreten. Ich weiß nicht, was ich dir schreiben soll.
Deshalb,
Tschüss!
12.1.02
Liebe Mum Pferdeschwanz,
ich
bin krank und liege in der Station. Ich habe Fieber und Husten. Es ist
unangenehm so zu schreiben.
Deine Sandra
14.1.02
Liebe Mum
Pferdeschwanz,
was meinst du was wir in Kunst gemacht haben? Einen Teddy.
Ich werde ihn dir schicken. Ich liege immer noch in der Station, die Schwester
meint es wäre ganz schlimm. Ich wünsche mir erneut einen handgeschriebenen Brief
von dir und nicht von deinem Computer. Vorhin war Liss hier und brachte mir
Kekse.
Mit Abstand – denn ich bin
krank,
Sandra
15.1.02
Liebe Mum Pferdeschwanz,
Dein
erster Brief an mich, hat mich geheilt. Ich muss nur noch einen Tag bleiben. Als
ich deinen Brief bekam, habe ich dir alles verziehen.
Liebe
Sandra,
ich war sehr krank, doch ich wünsche gute Besserung. Der andere Brief
war von meiner Sekretärin. Noch mal gute Besserung, ich hoffe der Lolli
schmeckt. Deine Mum Pferdeschwanz, wie du mich nennst.
Danke! Aua! Meine
Stirn!
Mit viel Dank: Sandra
16.1.02
Liebe Mum
Pferdeschwanz,
endlich wieder gesund. Das heißt auch kein
Einzelunterricht mehr. Als ich heute wieder in die Klasse gekommen bin, haben
sich alle außer Mary auf mich gefreut. Ich mag Mary nicht. Sie ist mit Liss
befreundet.
Deine Sandra
17.1.02
Liebe Mum
Pferdeschwanz,
ich bin nach langem Üben in unsere Tennismannschaft
aufgenommen worden. Es war ziemlich schwer gegen Tanja zu gewinnen. Den letzten
Satz habe ich nur durch Annes Blick geschafft.
Ich beim Tennis: Deine
Sandra
19.1.02
Love Mum Pferdeschwanz,
I´m have a two of
Inglish…
Ja genau. Ich hatte keine Ahnung davon. Tja, außerdem haben wir
am Mittwoch ein Spiel. Alles Gute: deine Sandra.
PS: Ich bin ziemlich
beschäftigt und schreibe ziemlich viel. Ich kann dir leider erst im Oktober
wieder schreiben.
8.10.02
Liebe Mum Pferdeschwanz,
am 12.
10. habe ich Geburtstag. Ich wollte dich fragen, ob ich eine Kindergesellschaft
veranstalten darf? Schließlich werde ich zehn Jahre alt. Dazu einladen würde
ich: Anne, Julia, Tina, Liss, Katie und Sabrina. Mary nicht.
Deine
Sandra.
10.10.02
Hallo Mum Pferdeschwanz,
heute hat mich
Miss Länder aufgeklärt, warum ich keine Eltern mehr habe. Mein Vater ist schon
früh gestorben. Danach wollten sie mich von meiner Mama wegholen. Die ist
geflohen. Auf einem Motorrad. Dann hat sie einen Unfall gebaut und mich
verloren. Man hat ihr geholfen mich zu finden. Eine Zeit lebte sie mit mir in
einer Krankrenhilfsstation. Bis sie an Alter starb. Dann kam ich ins Heim. So
nun kennst du meine Geschichte. In zwei Tagen ist mein Geburtstag und deine
antwort ist da: JA. Danke
Mit Grüßen
Deine
Sandra
11.10.02
Oh Mum Pferdeschwanz,
Morgen ist mein Tag.
Ich habe schon alles vorbereitet. Von dir ist ein Päckchen gekommen. Was ist
wohl drinnen? In das Bad von Annes und meinem Zimmer: Ärenhöhle, darf ich nicht.
Weil Anne dort etwas für mich hat. Danke für das Päckchen,
Deine
Sandra
12.10.02
Danke!
In dem Päckchen ist ja ein Kleid. Ich
packe dein Geschenk nach einer wunderbaren Party aus. Was ich bekommen habe:
eine Taschenlampe von Sabrina, einen Leuchtstift von Julia von Tina ein
Nähkästchen, einen Vorhang von Katie und ein Tässchen von Liss. Und jetzt
kommts: Eine Torte von Anne. Das war wundervoll. Tschüß,
Sandra.
13.10.02
Liebe Mum Pferdeschwanz,
es war gestern sehr
schön. Ich habe dir noch sooo viel zu erzählen: Wir haben was tolles gespielt:
Blinde Kuh. Die werden die Augen verbunden und du musst suchen und tasten. Das
war schön.
Tschau,
Sandra
14.10.02
Liebe Mum
Pferdeschwanz,
Miss Länder meint ich bekomme vielleicht ein Stipendium.
(Ich weiß nicht genau wie man das schreibt). Ist das nicht toll? Ich habe ja
schließlich in diesem Jahr schon vier einsen und zwei Zweier. Ich hoffe das war
eines deiner Ziele, die du mir gesetzt hast.
Deine schlaue
Sandra
16.10.02
Liebe Mum Pferdeschwanz,
Wir haben
blind schreiben gelernt. Wie findest du meine Schrift? Au0ßerdem kann ich jetzt
Rockmalen. Willst du das sehen? Puh, im Dunkeln ist es ziemlich schwer. Ich mach
Licht an.
Mit Grüßen an Paul,
Deine
Sandra
17.10.02
Liebe Mum Pferdeschwanz,
ich komme bald
zurück. Morgen beginnen die Ferien. Miss Länder hat mich auf euch vorbereitet.
Sie sagt ihr seid sehr vornehm: „Benimm Dich gut, Turning!“, so klingt sie. Die
Lehrer nennen uns beim Nachnamen.
Deine
Sandra
18.10.02
Liebe Mum Pferdeschwanz,
ich bin heute
morgen mit dem Auto nach Luxemburg gefahren worden. Hier bin ich nun mit Miss
Länder. Morgen fahren wir zu dir!
Bis
bald,
Sandra
19.10.02
Allerliebste Mum
Pferdeschwanz,
bin ich noch immer nicht bei dir? Meine Seele schmerzt
sich nach Dir. Oh, wär ich doch bei dir. Du bist in meinem Herzen
eingeschlossen. Ich bin gerade auf der Fahrt. Wir sind nun schon eine Stunde
unterwegs. Übrigens wie gefällt dir mein Liebesbrief?
Mit Liebe aus
tiefster Seele!
Sandra
20.10.02
Liebe Mum
Pferdeschwanz,
ich mache Pause im Santa Kloster. Ich habe erfahren, dass
es zu dir noch ein Tag = 24 Stunden sind. Ich finde es richtig lustig,
herumgefahren zu werden.
Deine Sandra
28.10.02
Liebe Mum
Pferdeschwanz,
ich muss noch bleiben. In meinem Zimmer sieht es
folgendermaßen aus: Karg, ein Nachttisch, ein Bett, ein Kreuz an der Wand. Gott
segne dich…na ja, zumindest lässt es so auf den ersten Blick scheinen, dass es
hier heilig ist. Draußen ist eine Kickboardbahn, aber die Mönche sind in Kutten
gehüllt. Deine fromme Sandra
31.10.02
Liebe Mum
Pferdeschwanz,
ich habe dich gesehen! Am 29.1ß. kam ich in deiner Villa
an. Sie war sooo groß. Nicht so wie unser Waisenhaus. Außerdem war sie bunt. So
richtig schön. Unser Waisenhaus ist weiß und lang. Überhaupt nicht geformt.
Alles ist dort gleich. Das Gegenteil von deinem großen Haus. Ein blonder Mann
mit blauen Augen holte mich ab. Es war Paul. Er führte mich in einen großen
weiten Saal. Dort saßen viele blond gelockte Damen an einer langen Tafel. Am
Ende saß eine Frau mit PFERDESCHWANZ. Ihr Haar war rot. Ihre Augen grün. Sie
lächelte mich an. Das warst Du: Natascha. Am anderen Ende des Tisches war ein
Stuhl frei. Paul hatte es sich inzwischen in der Mitte gemütlich gemacht. Vor
dem leeren Stuhl war ein Teller, aufgedeckt, voll mit Früchten. „Setz dich“,
meintest du freundlich. Ich habe es mir schmecken lassen. Nach dem Essen
erfuhren wir genaueres von uns. Tja, dann musste ich fahren. Es geht mir
gut.
Sandra
1.11.02
Liebe Mum Pferdeschwanz,
ich bin
wieder im Kloster. Mein alter Freund Marcus – ein Junger der im Kloster
aufgenommen wurde – wird gerade geprüft. Das ist sehr interessant. Bruder Thomas
und Pater Domenik haben ihm eine Kammer gezeigt, in der er zwei Tage bleiben
muss. Sie besinnen, sehr toll.
Deine Sandra
5.11.02
Liebe
Mum Pferdeschwanz,
endlich wieder auf dem College. Ich habe neue Freunde
gefunden: Marie Tins und Max Banny. Die zwei sind neu. Max ist von reichen
Eltern. Marie ist die Tochter eines Kaufmanns. Sie ist neun und er zehn Jahre
alt.
Deine Sandra
7.11.02
Liebe Mum
Pferdeschwanz,
ich sitze unter den Bäumen in Park und dichte:
Der
Hund das ist mein Lieblingstier
Er hat auch Beine – und zwar vier.
Er
lebt in einer Hütte
Dort liegt er in der Mitte
Ist das nicht schön?
Aber das ist erst der Anfang. Ich werde nämlich auf eine Dichterausbildung
gehen. Bist du damit einverstanden? Ich hoffe doch. Schließlich ist das für die
Bildung. Mrs. Mörlins hat mich angemeldet. Er ist mein Deutschlehrer und findet
meine Sprache perfekt. Wie findest du das????
Danke für Deine
Zustimmung!
Deine begabte Sandra. Lina (*)
Mein Nachname ist zur
Zeit Landerson.
9.11.02
Liebe Mum Pferdeschwanz,
wie wird
dir zumute, wenn du siehst, dass zwei sich um deine Seele streiten? Das ist
Dichtersprache. Damit haben wir angefangen. Danke, dass du „ja“ gesagt hast. Der
Lehrer meinte ich habe Talent. Den Satz oben haben wir
aufgeschrieben!
Deine Dichterin Sandra
14.11.02
Love Mum
Pferdeschwanz,
es gibt so viel auf dieser Welt, von dem du noch nichts
weißt. Du sollst sie nicht herausfinden, sie werden dir von selbst mal klar.
Doch all die Dinge, die du weißt, sind nicht wahr. Findest du das nicht
schon?
1 Fehler = Note 2 Wir haben das Diktat nämlich zurück bekommen. Ist
das gut?
Deine liebe Sandra
17.11.02
Liebe Mum
Pferdeschwanz,
ich erzähle immer nur vom Spaß. Sicher willst du auch mal
was von meinen Leistungen hören. Nun ja, über mein Diktat weißt du genug. Und
über alles andere kannst du erfahren. Mein Übersichtsplan
Deutsch
1-2
Mathe 1-2
HSU 2
Musik 1
Biologie 2
Sport 1-2
Zeichnen
1+
Dichtung 1
Latein 2
Na, wie findest du das? Aber vom Spaß willst du
sicher auch was hören? Na dann: Anne, Liss und ich sind gestern zum Fluss
gegangen. Dort haben Anne und ihr Onkel, der vorgestern zu Besuch kam, ein Floss
vorbereitet. Anne hat das große Transportmittel mit einer trockenen Kabine für
Liss ausgestattet. Anne selbst ist der Kapitän. Wir sind bis zur Linde
vorgerudert. Aber dann kamen Tom und Max. Sie hatten auch ihre Eltern da. Sie
kamen mit ihrem Ruderboot. Sie hatten von Mary, dieser Petze, erfahren, dass wir
heimlich weg waren. Aber Sabrina hatte Max zum Glück bestochen, damit er uns
nicht verrät. Trotzdem fährt er uns nach. Er und Tom wollten uns überfallen und
unsere Chips klauen. Doch wir waren schneller! Noch rechtzeitig kamen wir am
anderen Ufer an. Liss und ich schlichen uns zum Hintereingang durch. Anne zählte
bis zehn und lief dann zu Katie. Zusammen legten sie ein paar Steine in den
Fluss. Darauf hin rannten sie weg, um alles von Liss´ Fenster zu beobachten. Die
Jungs fielen und purzelten ins Wasser. Tja, dafür braucht man einer
Erklärung.
Deine Sandra
19.11.02
Liebe Mum
Pferdeschwanz,
In unserer Schule geht ein Skandal um. Allen Cester
und Mati Twinstorm sind verschwunden! Ihr Zimmer war durchwühlt und die Betten
kalt. Das Fenster war nicht offen. Nadia und Sabrina aus den unteren Klassen
wohnen neben Mati und Allen. Die Eltern der Kinder sind angereist und
bombadieren Sabrina mit Fragen. Wir wissen nur ganz wenig. Aber Sabrina darf uns
auch nicht mehr verraten. Es wurde das Gerücht in die Welt gesetzt, es gäbe
einen anonymen Brief. Aber ob das stimmt? Es ist einfach schrecklich. Dafür ist
unser Mauseeck neu eingerichtet.
Deine
Sandra
21.11.02
Liebe Mum Pferdeschwanz,
der Fall ist
gelöst. Allen und Mati sind heute früh im Kaffee-Zimmer aufgetaucht. Mati war
bewusstlos und allern erzählte aufgeregt, dass sie und Mati von den
Klersen-Jungen verschleppt worden waren, um den Spielwettbewerb zu gewinnen! Die
Polizei kam und verhaftete die Jungs der Familie Klersen.
Deine
Sandra
28.11.02
Allerliebste Natascha,
unsere Lehrerin Miss
Länder, Beer, Maximilian sind weg. Miss Länder geht in den Urlaub. Miss
Maximilian ist zu alt und unsere Klassenlehrerin Miss Beer ist schwanger. Ich
habe sie immer gemocht. Trotzdem hatten wir heute Schule. Alles Aushilfen! Doch
nach der Pause…Ich war damit beschäftigt Katie vor Denni zu beschützen. Eine
Frau mit einem Kurzhaarschnitt (ich hielt sie für eine Ausländerin) hat die
Treppe hoch. Sie hatte eine Lehrer-Tasche, trotzdem hielt ich sie für irgendeine
Mutter. Doch in der Klasse erfuhr ich, dass Miss Haas unser neues Fräulein war.
Ich mochte die mollige Person. Sie war 50. Ich mochte sie. Und ich mag sie auch
jetzt noch.
Deine Sandra
30.11.02
Liebe Mum
Pferdeschwanz,
heute haben wir eine Ex geschrieben. Und willst du wissen,
was Miss Haas gesagt hab? Dass ich sehr gut bin. Und in Dichtung hat Mr. Titus
MICH genommen, um bei der großen Vorführung das Solo-Gedicht vorzutragen. Aber
was ich als letztes erlebt habe ist kaum zu glauben: Ich habe unsere Schule
gerettet! Das heißt einen Schüler aus unserer Schule. Mit Marie Tins und Max
Banny habe ich Luisa, die Schulsprecherin gerettet. Marie, Max und ich haben im
Garten Ball gespielt. Als wir einen Aufschrei hörten und kurz danach wildes
Stimmengewirr. Natürlich lief ich gleich hin. Das Geschrei kam aus dem hinteren
Teil des Gartens. Das hieß aus der Richtung, in der die größeren ihr Revier
hatten. Meistens hört man nichts von ihnen, denn so wie manche Drittklässler,
die dort öfter mal ein Tablett mit Getränken hinbrachten, lagen sie den ganzen
Tag nur auf ihren Liegestühlen rum. Ich zögerte, aber die ungewohnten Laute
kamen mir doch zu komisch vor. Ich rief Max und Marie und gin hinter die Büsche.
Dort waren die Mädchen aufgesprungen und kreischten. Wir fragten was die Ursache
sei und sie erzählten, dass Luisa hinter den Zaun gezerrt worden war und danach
verschwunden blieb. Sofort liefen wir zum Zaun und sprangen darüber. Auf der
Straße waren die Gummispuren von Turnschuhen zu sehen. Und die waren groß! Wir
folgten ihnen und holten schließlich Lory, die damals fast die Wahl zur
Schulsprecherin gewonnen hätte, mit der gefesselten Luisa auf dem Rücken ein.
Max hielt Lory fest und Marie lief weg, um Hilfe zu holen, während ich an Luisas
Fesseln zerrte. Als Miss Maus Luisa von ihren Fesseln befreit hatte wurden wir
nach Hause gefahren. Und Lory wurde vom unterricht ausgeschlossen. Das beste
aber war, was ich und Max und Marie bekommen haben: eine Medaille, eine Urkunde
und das beste - eine Ehrenfahne.
Tschüss
Deine
Sandra
1.12.02
Liebe Mum Pferdeschwanz,
es ist ein Brief
aus Luxemburg gekommen.
Liebe Sandra,
ich, Marcus Thelemäus
Groscher, möchte dich zu Silvester in das Santa-Kloster einladen. Es gibt eine
große Überraschung, die es im Waisenhaus bestimmt noch nicht gab. A
31.12.03
Komm bitte!
Dein Marcus
Darf ich, ja?! Es würde mich
sehr freuen.
Tschüss
Deine Sandra
4.12.02
Liebe Mum
Pferdeschwanz,
geht es dir besser. Du hast mir geschrieben, dass ich darf
und du sehr krank bist. Danke. Ich hoffe bis Weihnachten geht es dir wieder gut.
Mein Geld geht langsam aus und ich kann keine Briefmarken mehr kaufen, aber bis
zum großen Fest, denn da schreibe ich dir bestimmt.
Deine
Sandra
24.12.02
Liebe Natascha, lieber Paul,
ich wünsche
euch frohe Weihnachten. Unser Krippenspiel lief toll ab. Schön, dass es dir
wieder besser geht.
PS: Danke für die 5 Pfund. Ich werde gleich
Briefmarken holen.
Eure Sandra
31.12.02
Liebe Mum
Pferdeschwanz,
Ich habe zum ersten Mal ein Feuerwerk gesehen. Es war
herrlich. Noch viel schöner als jedes Silvesterfeuer im College. Und viel
schöner als der große Fackelumzug im Waisenhaus. Es war ein riesiges Licht- und
Krachwerk! Und das tollste war ein Wagen voller Raketen. Der schoss alle in die
Luft und man sah am Himmel eine 2003! Marcus hat mir eine Kette
geschenkt.
Deine Sandra
1.1.03
Liebe Mum
Pferdeschwanz,
heute habe ich mein Gedicht vorgetragen. Ich habe eine 1*
bekommen. In Kunst haben wir einen Schneemann gebaut. Aber in Latein haben wir
geschrieben. Ich hatte kein so gutes Gefühl…na ja, aber sonst war´s
schön.
Deine
Sandra
3.1.03
Jahreszeugnis!
Jahreszeugnis
für
Sandra, Lina Landerson
Die sehr eifrige Schülerin zeigte
Hilfsbereitschaft in allen Fällen. Sie hat sich durch ihr durchdachtes Verhalten
bei einer Entführung einen Dienst erwiesen. Leider ließ sie in Latein nach, was
sie allerdings gut ausgleichen konnte. Sie wurde versetzt.
Religionslehre
1
Deutsch 1
Schrift 2
Mathematik 2
Heima und Sachkunde 2
Kunst
1
Werken 2
Sport 1
Englisch 2
Latein 3
Dichtung 1
Liebe
Mum Pferdeschwanz,
ist das eine Leistung? In der Lateinschulaufgabe hatte
ich allerdings eine 4. Ist das sehr
schlimm?
Sandra
6.1.03
Liebe Mum Pferdeschwanz,
ein
neues Schuljahr hat begonnen. Ich habe dir die neuen Lehrer noch gar nicht
vorgestellt:
Mister Allwien Tomiki in deutsch (er ist Japaner)
Mister
Bannje oin Mathe
Misses Twendi in HSU
Mister Nandin in Relli
Misses
Carmen Awua in Französisch
Mister Xavel in Kunst, Latein und
Englisch
Miass Maier in Sport und Werken
Mister Newis in
Dichtung
Diese Kinder sind neu an der Schule: ein ganzer Haufen
eingebildeter „Hochnäschen“. Soll ich „Martine“, ähem, ich meine natürlich
Martine Melanie von und zu Ore la Puart“, nachahmen? Oh, Sherlie, warum hast du
einen Pickel? Ihhhh!! Du bist nicht mehr meine Freundin! Sie ist echt blöd,
finde ich, und so sind sie alle. Na, ja, ich muss mich ja nicht zu ihnen setzen.
Deine Sandra
1.10.03
Liebe Mum Pferdeschwanz,
in
elf Tagen habe ich Geburtstag. Das ist wirklich schön. In Dichtung habe ich eine
2. gut?
Deine Sandra
PS: Du schreibst, ich würde eine Überraschung
bekommen.
12.10.03
Liebe „Mama“,
vor drei Tagen fing
meine Reise zu dir an. Endlich bin ich hier. Elf Jahre, ein ganz anderes Gefühl!
So erwachsen. Ich schreibe dir aus dem Wohnzimmer. Du bist in der Küche. Anne,
Julia, Katie, Liss, Valerie, Marie, Sabrina, Max und Clara durften mit! Das war
herrlich. An der langen Tafel saßen nur wir und aßen Kuchen, Törtchen, Kekse,
Pralinen, Obst und vieles leckeres mehr. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie
es mich gefreut hat, dass du mich umarmt hast“““ Du hättest mir nicht mehr
Freude machen können und hast es aber doch!
Geschenke:
0. fast
hätte ich´s vergessen: eine Kette von Marie
1. Ein wundervolles Armband von
Liss
2. Ein Federball-Set von Anne
3. eine süße Teetasse von Julia
4.
Ein herzallerliebstes Kuscheltierkätzchen von Sabrina
5. Ein Modellschiff von
Katie
6. Eine Digitaluhr von Valerie
7. Ein Häkelset von Max
8. Einen
neunen Füller von Klara
9. Das allerschönste von dir: Ich darf bei dir
bleiben und Mama zu dir sagen.
10. Von Marcus einen Kuss
PS: Das
andere werde ich nie vergessen.
Tschüss und gute Nacht
Süße
Träume
Deine Sandra
Felicia,9 Jahre aus
Eichenau/Josef-Dering- Schule
Ich habe eine beste
Freundin wenn wir uns streiten dann nur eine sekunde ich habe sie lieb.
Wir
gönnen uns alles und ich finde das ist das wichtigste an der Freundschaft.Wir
vertrauen uns wie Max und Moritz.
Es ist einfach toll so einen Schatz zu
haben.
Ich hoffe alle entdecken ihn.
Habt ihr alle so tolle freundinnen
ich hoffe es.
DENN FREUNDE SIND EIN SCHATZ.
EURE
VANESSA
Vanessa,10 Jahre aus Mülheim
EIN GROSSES GEHEIMNISS
Es war ein schöner Sommertag, und Steffy hatte ein GROSSES
GEHEIMNISS
Doch da kahm Dominik,Steffys bester Freund sie konnte im alles
anfertrauen.Doch dieses mal hatte Seffy Angst,weil es diesmal richtig ernst
ist.Dominik fragt:,,Was ist denn Heute los mit dir Steffy?" Steffy:,,Ach, weisst
du ich,ich habe ein ah nichts habe ich." Dominik:,,Komm schon sag mir was dich
bedrückt." Steffy:,,Nah gut ich sags dir.eiso du darfst es aber nicht weiter
sagen,ich habe eine Hasenmamma gefunden, mit 9 Hasenbabys." Domminik:,,Aber wo
sind die Hasen?"Steffy:,,Ich habe sie im Keller versteckt.Ich habes ihnen schön
warm und kuschelig gemacht."Dmminik:,,Und was machst du jetzt mit ihnen."
Steffy:,,Keine ahnung.Ah!Jetzt weiss ich wir geben sie zur Adaption frei!"Und
wie sollen wir das anstellen?,,fragt dominik" Nah ganz einfach,wir schleichen
uns ins Tierheim und geben dort die Hasen ab.,,sagt Steffy"Dominik:,,Ja das ist
eine gute Idee!" Und so machten sich die beiden auf den Weg zur Tierhandlung.und
tatsächlich Steffy undDominik haben es geschaft.Sie haben die Hasenfamielie zur
Adaption freigegeben,und die Hasen haben ein neues Zuhause gefunden. THE
END
Vulpescu Christine,9-10 Jahre Volkschule 4 schwechat
Wie es zu
meiner Nisha kam
Seit 12 Jahren habe ich mir nichts sehnicher als einen
Hund gewünscht. Leider haben mir meine Eltern nicht erlaubt, einen Hund zu
adoptieren. Ich half im Tierheim, kümmerte mich dort um die Hunde. Aber das war
einfach nicht das selbe. Immer wieder habe ich mich in einen der Hunde
"verliebt", aber die Hunde fanden natürlich früher oder später ein Zuhause. Dann
musste ich mich vor ihnen trennen, was mir jedes Mal sehr schwer fiel. Am
längsten behielt ich einen Husky-Schäferhundmischling, der Rex gerufen wurde.
Wir waren die dicksten Freunde und ich dachte, er würde kein Zuhause finden,
weil er schon acht Jahre alt war. Aber eines Tages (nach fast zwei Jahren) dann
war es soweit: Eine supernette Familie hatte Rex in ihr Herz geschlossen! Zuerst
nur übers Wochenende, dann immer öfter nahmen sie Rex mit zu sich. Ich sah ihn
immer seltener, doch er war in den besten Händen, das wusste ich. Dass nach der
Trennung für mich eine große überraschung vorgesehen war, ahnte ich damals noch
nicht.
Ein halbes Jahr später dann hatte ich meine Eltern überzeugt: Ein Hun
würde unser neues Familienmitglied werden! Wegen unseren beiden Katzen musste es
Welpe sein, das stand fest. Es sollte kein all zu großer, aber auch kein all zu
kleiner Hund sein. Dass meine Eltern mir nicht erlauben würden, eine meiner
Lieblingsrassen, also Rottweiler oder Dobermann, zu adoptieren, war klar. Dann
fanden wir im Internet die mittelgroßen Griffons. Wir hatten uns also
entschieden, aber wegen ihres Ungehorsams suchte ich im Internet weiter nach
meinem Traumhnd. (Diese Rasse gefiel mir persönlich nämlich auch nicht sehr
gut!) Und dann, dann hatte ich ihn gefunden! Ein Australian Shepherd sollte es
werden! Einen so schönen Hund hatte ich zuvor noch nicht sehr oft gesehen. Ich
wollte unbedingt eine Blue Merle Hündin, aber, na ja, ... sehr billig waren sie
nicht! Mit 1000 bis 1500 € mussten wir rechnen, wenn wir einen hund von einem
guten Züchter wollten! Also sparte ich eifrig für meinen Traumhund.
Es war
ein Montag. Mein Vater und ich wollten spazieren gehen, und ich habe ihm
vorgeschlagen mal in ein anderes Tierheim zu fahren, als immer nach Rümelingen,
wo ich ja mit aushalf. Ich wusste nämlich, dass in Rümelingen, in meinem
Tierheim, kein Hund da war, den ICH an die Leine nehmen konnte. So beschlossen
wir, nach Gasperich zu fahren. Wir führten einen unsymphatischen Mischling
Gassi. Und auf dem Rückweg dann passierte es: Ein wunderschöner, vier Monate
junger Mischlingswelpe kam uns entgegen gatpst! Sofort war ich verkauft. Wir
haben im Tierheim nachgefragt, ob er noch frei wäre und es keine Interessenten
gab. Die Antwort war Nein. Fast jeden Tag führten wir Nisha, wie die kleine
hieß, spazieren. Wir schlossen das kleine tri-Color Wollknäuel immer mehr ins
Herz und der Traum von einem Australian Shepherd war längst vergessen! Und nach
zwei Monaten, da war es dann ENDLICH so weit! Wir adoptierten meinen eigenen
Hund!
Heute ist meine Nisha ein gutes Jahr alt und wir sind die besten
Freundinnen! Wir gehen in die Hundeschule und danach, dann machen wir
Agiliy!
Tja, aber oben habe ich doch was mit einer überraschung erzählt, die
mit Rex zu tun hat!? Ja, sie ist tatsächlich eingetroffen! Zufälliger Weise habe
ich das Mädchen aus Rex' Familie kennen gelernt und wir wurden die besten
Freundinnen! Und nun, jetzt habe ich meine eigene Nisha und meinen Rex zurück!
Ich sehe ihn fast jedes Wochenende und es geht ihm nicht nur prächtig, es geht
ihm supi dupi mega wunderbar! Genau so, wie es meiner Nisha geht, die mich jetzt
immer ins Tierheim zum Helfen bgeleitet. Aber da laasen, werde ich sie nicht
mehr, meine Kleine!
Nisha, Zatz, du bass meng allerléiften Maus an ech well
dech niemols verléieren, Zatz!!
Dies war eine Geschichte, die mir
wirklich genauso passiert ist und die ich niemals vergessen werde! Denn ich habe
den liebsten Hund auf der Welt kennen gelernt und er ist mein! Ich liebe ihn und
will ihn nie mehr verlieren, meine Nisha!
Natascha,13 Jahre aus
Esch/Alzette (in Luxemburg)
Der Schock
von
Luisa Kaiser
Tina ist 10 Jahre alt. Ihre Eltern und sie besitzen ein
Reiterhof. Er heißt "Glückliche Stute". Und da gibt es was von dem die nichts
wissen. Tina und ihre Freunde haben ein Geheimversteck. Oben im Heuboden, da
treffen sie sich immer. Ihre Freunde heißen Moni und Felix. Es war früh am
Morgen und die Familie aß gerade Frühstück. " Mama, Moni und Felix kommen gleich
zu mir können wir dann ausreiten?" "Klar, die Pferde brauchen ja auch Auslauf."
"Mm...Tina würdest du bevor du ausreiten gehst noch den Geschirrspüler
ausräumen?“, fragte ihr Papa." Ding, Dong!" "Ich gehe hin“, sagte ihre Mutter.
"Mach ich Papa, du kannst jetzt zur Arbeit gehen.“, sagte Tina. " Es sind Moni
und Felix, kommt rein. Schätzchen ich geh jetzt auch zur Arbeit!“, rief ihr
Mutter. "Tschüss! Moni, Felix kommt her ich muss noch den Geschirrspüler
ausräumen!" Moni und Felix setzten sich hin und redeten mit Tina. "Moni du
sattelst Pegasus, Felix du sattelst Paula und ich nehme Daisy. Los geht’s!“,
rief Tina fröhlich. Schnell sattelten sie die Pferde und führten sie hinaus,
dort schwangen sie sich aufs Pferd." Wir reiten zum Teich, da können wir unsere
Füße reinhalten!“, sagte Felix. " Hüha, Daisy hüha!", rief Tina laut. Und schon
ritten sie los. Sie mussten durch den Wald. " Was ist denn hier so laut?“,
fragte Moni die vor Schreck in Richtung Waldanfang ritt. Tina und Felix taten
das auch. Da kam doch wirklich ein Auto, es war schwarz und fuhr bestimmt über
100 km/h." Was war den das, wieso fährt der hier so schnell?“, fragte Felix.
"Man darf hier doch nur 30 km/m fahren.“, sagte Moni verdutzt. " Leute, warum
fährt ein Auto so schnell in Richtung " Glückliche Stute?“, fragte Tina. Denn
die Glückliche Stute war ihr zuhause. " Schnell im vollen Galopp nach hause!
Hüha Daisy!“, rief Tina laut. Zu hause war der Mann schon ausgestiegen und
guckte sich um. Da rief Tina: "Was wollen sie hier?“, so laut sie kann. Als Tina
angekommen war sagte der Mann in einem ruhigen Ton:" Ich möchte deine Eltern
sprechen." " Kommen sie heute Abend noch mal. Aber bitte nur 30 km/h.“, diesmal
sagte Tina das ganz ruhig." Mach ich, Tschüss! sagte der Mann, und fuhr mit 30
km/h davon. Moni, Felix und Tina sattelten die Pferde ab. Es war Abend am
Abendbrottisch. "Papa, heute fuhr ein Auto durch den den Waldweg über 100 km/h.
Und er fuhr zu uns, guckte sich um und kommt jetzt gleich zu uns, um dich zu
sprechen." "Kennen wir ihn?" "Nein, nicht das ich wüsste." "Ding, Dong!" "Dann
gehe ich gleich mal hin.“, sagte ihr Papa. Vor ihm stand ein großer Mann."
Hallo, wollen sie rein?" "Ja das wäre nett." "Kommen sie in mein Büro!“, sagte
ihr Papa, also was wollen sie?" "Ich will.......... So sehr Tina sich auch
anstrengte sie konnte nicht verstehen was der Mann will. Nach einer Stunde kam
Tinas Papa und der Fremde. "Tina geh jetzt schlafen!“, sagte ihre Mutter. "Aber
ich will noch wissen was der Mann hier will!“, sagte Tina schnell. "Carla,
kommst du bitte?“, fragte der Vater die Mutter. "Klar Frank!“,so hieß ihr Vater.
Tina musste also ins Bett. Inzwischen erzählte ihr Papa der Mutter was der Mann
will. In einer Minute schlief Tina tief und fest, zumindest dachten das die
Eltern. Tina tat nur so. Nun ist es 12 Uhr Mitternacht. Tina zog sich eine Jacke
und Hausschuhe an, und ging zum Telefon. Sie nahmen das schnurlose Telefon mit
in ihr Bett und riefen Moni an." Ja, Moni hier. ", gähnte sie." Ich bin’s Tina,
du der Mann war heute Abend hier. ", sagte sie.“Ja ? , was will er, was ist
passiert?", fragte Moni. "Das weis ich ja gerade nicht, aber ich habe gehört er
macht hier kurz Urlaub in der Waldweg Str. 4 das Motel Waldblick. ", sagte Tina.
"Und was jetzt? ", fragte Moni. "Na ganz einfach du rufst Felix an und erzählst
ihn was ich dir erzählt habe. Und Morgen früh um halb 6 treffen wir uns hier! ",
sagte Tina.“OK, Tschüssi!" "Tschüss!", sagte Tina und schlief ein. Am nächsten
Morgen war Tina als erster wach. Alles schlief. Tina zog so schnell wie sie
konnte sich an. Draußen zwitscherten die Vögel. Da kamen schon Moni und Felix.
"Hallo!", riefen Moni und Felix gleichzeitig." Hei. Felix wenn du magst kannst
du wieder Paula nehmen. ", sagte Tina.“Klar mach ich." "Und ich nehme Pegasus.
sagte Moni. Nach einer halben Stunde standen Moni, Felix und Tina mit ihren
Pferden draußen. "Los, zum Waldweg 4!", rief Felix. Nach 4 Minuten: "Hier ist
es, gehen wir klingeln!", sagte Moni. " Der Mann heißt.......... ich weis nicht
wie er heißt.", sagte Tina traurig. "Ein Wirbel um nichts!", platzte Felix
ausersehen. "Schnell in den Wald, hinter dem Busch! ", schrie Moni. So schnell
wies geht bindeten sie die Pferde an einem Baum, und versteckten sich hinter dem
Busch. "Was ist den los?", flüsterte Felix. "Der Mann, dort im schwarzen Auto.",
sagte Tina leise. "Ich glaube wir reiten jetzt nach hause.", sagte Moni. "Ja es
wird schon dunkel.", sagte Tina. So ritten sie durch den Wald nach hause. Am
Abendbrottisch fragte Tinas Mutter: "Schätzchen, geht’s dir nicht gut?“, fragte
sie mit einer sampften Stimme. "Könnt ihr mir nicht endlich sagen
was der
Mann hier will? fragte Tina. Ihre Eltern guckten sich fragend an. "Also pass gut
auf, der Mann heißt Uwe, und er will das Haus kaufen, da wir kein Geld mehr
haben können wir nichts dagegen tun.", sagte ihre Mutter. "Aber wenn wir in 4
Wochen 100,99 Euro zusammen kriegen dürfen wir hier bleiben.", sagte ihr Vater.
Tina war sprachlos und rannte zum Telefon. "Moni ich weis was der Mann hier
will, ruf Felix an und kommt zum Geheimversteck! ", sagte Tina schnell. Nach 20
Minuten sind alle 3 im Geheimversteck. "Sag schon was will der Mann hier?",
fragte Felix. "Also der Mann....... Tina erzählte alles was ihre Eltern ihr
erzählt hatten. "Waas!! ", schrie Moni. "Felix was ist los bist du nicht
sauer?", fragte Tina. "Ich habe ein Plan, wir könnten ein Reiterhof für Kinder
eröffnen.", sagte Felix. "Klar, das machen wir. ", sagte Tina. "Du Moni und
Felix schreibt Blätter und ich erzähle die Idee meinen Eltern.", sagte Tina.
Felix, Moni, Tina und ihre Eltern verteilten die Blätter, darauf stand: Liebe
Eltern, liebe Kinder, möchten ihre Kinder Ferien auf einem Reiterhof. Hier sind
sie richtig. Reiterhof "Glückliche Stute" erwatet sie. Reiterweg Str. 56 Tel.
03876/97880. Es ging ein Tag vorbei an dem sich noch keiner gemeldet hat. Es war
abends, Tina saß immer noch am Telefon und hoffte auf einen Anruf. "Drrr!", Tina
sprang ans Telefon und sagte:" Glückliche Stute!"
"Ich möchte deine Mutter
sprechen." "Mama es ist für dich!" "Guten Abend, sie sind doch der Reiterhof
kann ich mein Kind Anna für 2 Wochen bei ihnen absetzen? Aber ja doch.", sagte
Tinas Mama.
Anna zog bei Tina ein und sie wurden beste Freundinnen. Anna war
die einzigste Besucherin auf der Glücklichen Stute. Das Geld reichte nicht und
heute Abend sollte das Geld da sein. "Tina wollen wir ausreiten?", fragte Anna.
"Ja dann lernst du Moni und Felix kennen.", sagte Tina. Denn Moni und Felix
waren in den Ferien nicht da. "Hallo Tina und.......sagte Moni.“Wie heißt du?",
fragte Felix. "Ich heiße Anna und heute ist mein letzter Tag hier." Unterwegs:
"Tina wollen wir zum Strand reiten dann können wir Anna von euer Problem
erzählen wenn du nickt alles schon erzählt hast. ", sagte Felix. "Nein habe ich
noch nicht, ab zum Strand!" Als sie am Strand angekommen sind, mieteten sie 2
Strandkörbe. Tina und Anna saßen in ein Strandkorb und Moni und Felix auch.
"Also was ist euer Problem.", fragte Anna. "Also pass gut auf, ein Mann will
unser Reiterhof kaufen weil wir nicht genug Geld haben. Aber wenn wir heute noch
100,99 Euro bekommen, dann können wir den Reiterhof behalten. Ich bin Biene, ich
bin Biene! Tina dein Handy.", sagte Moni. "Ja Tina hier? Tina ich bin’s, deine
Mutti. Uwe, also der Mann sieht sich gerade um. Warum? Weil er weis das wir das
Geld nicht haben aber lässt uns noch Zeit zum packen. Tschüss Mäuschen! ", sagte
ihre Mutter.“Wir müssen nach Hause, der Mann sieht sich gerade um und ich muss
packen gehen. ", sagte Tina sehr traurig.“Stopp, Ich bin nicht so arm wie ich
gesagt habe. Wir sind Millionär, wir haben 4 Millionen. ", sagte Anna.“Ich
könnte euch was von meinem Taschengeld abgeben. Anna! Wir haben dich überall
gesucht, es geht los! ", riefen ihre Eltern.“Wartet! Hier 100,99 Euro in bar.
Ich werde euch tierisch vermissen. Aber ich komme bald wieder, Tschüss! Tschüss
Anna, und danke fürs Geld! Schnell nach Hause, nur noch 15 Minuten. Ich nehme
Annas Pferd mit zu euch. ", sagte Felix. Nach 10 Minuten: "He, warten sie,
Schneller Daisy, ich habe das Geld! schrie Tina. "Das will ich sehen.
100,99Euro,das gibt es ja nicht, du. Tja, Tschüss!", sagte der Mann wütend.
"Komm her Tina, woher habt ihr das Geld?", fragte der stolze Papa." Kommt rein
und erzählt woher ihr das Geld habt." Tina, Moni und Felix erzählten alles, und
Anna kam ganz oft zu Besuch, sie gehört zur Bande. Auch ihre Eltern waren oft zu
Besuch.
Tina, Moni, Felix und Anna, beste Freunde, das wird die Bande nie
vergessen.
Geschichte: von Luisa
Luisa Kaiser,10 Jahre aus
Perleberg/Rolandschule
Der kleine
Welpe
Marina ist acht Jahre alt. Ihre Eltern heißen: Ute und
Konstantin. Ihr Hund Lex war vierzehn Jahre alt. Das sind achtundneunzig
Menschenjahre. Marina spielt Klarinette und ist am Wochenende, mit zur
Übungsfreizeit gefahren. Als sie wieder nach Hause gekommen ist, viel ihr auf,
dass Lex nicht da war. Ute sagte dann:" Er war zu alt. Gehen konnte er auch
nicht mehr richtig. Ich glaube, Lex hat nur darauf gewartet das du nicht dabei
warst." Nun lief sie in ihr Zimmer und weinte. Ungefähr um sieben kam Vater
hinein und sagte zu Marina: "Kommst. Zieh dir Schuhe und Jacke an und folg
mir."
"Wohin gehen wir?" "Warte!" Kurz danach sagte Vater:" Schau da liegt
Lex, dass ist sein kleines Grab. Darfst aber keinem was davon sagen."
"Papa
ich möchte wieder einen Hund." "Wir drei müssen erst mal abwarten bevor wir uns
einen neuen anschaffen. "Dann gingen sie wieder nach Hause. Als Marina ins Bett
musste sprachen Mutter und Vater darüber: Wie ihr nächster Hund aussehen sollte.
Auf jedem Fall kleiner als Lex. Weil Oma und Opa in Spanien Leben. Ein Dackel
NEIN danke. Aber ein Bischon Frise. Das sind kleinere Hunde, weiß, buschig, süß,
rund-länglich, Kinderlieb, ziehen nicht so wie Lex und...sie sind einfach süß.
Man kann sie mit nach vorn ins Flugzeug nehmen. "Ich gucke dann mal ins Internet
ob ich da was finde." Eine Stunde später sagt Vater :"Hier steht eine Frau
Pinka. Sie verkauft Bischons. Hier steht auch eine Telefonnummer:040/6582495 in
Hamburg. Ich rufe die Frau mal an." Buuuub buuuub buuuub." Hallo wer ist da?"
"Guten Tag hier ist Dissel. Wir haben im Internet gesehen das sie kleine
Bischons verkaufen. Wir interessieren uns für einen kleinen Hund." "Ja. Okay.
Jetzt sind schon alle Welpen vergeben. Beim nächsten Wurf wenn sie wollen können
sie dabei sein. Wenn sie mir ihren Namen nochmal sagen."
"Dissel." "Gut dann
können wir uns ja mal treffen. Also der Wurf kommt am sechzehnten Januar. Und am
ersten Febuar können sie sich ihren Hund ansehen. Ach und noch was der Name muss
mit J anfangen. Na dann Schüß."
Am nächsten Morgen. "Morgen Mama." "Morgen
Schatz." "Morgen Papa." "Guten Morgen Marina. Ich habe für dich eine
Überraschung." "Was denn bitte sags mir!"
"Okay. Also hör mir zu."
Konstantin erzählte Marina was passiert ist. Jetzt ist es so weit. Der erste
Febuar. Alle steigen ins Auto und freuen sich auf den Welpen. Dann endlich sind
sie da. Sie klingeln und sieben ausgewachsene Bischons kommen herausgestürmt.
"Halt!" Gino, Lupo, Baju, Balu, Schneewitchen, Isabel und Flocki heißen die
Hunde." Jetzt schauen sich alle die Hunde an und Marina darf sogar ihren Hund
auf den Arm nehmen. Aber sie muss sich voher mit irgendeinem Zeug die Hände
einsprühen. Eine Stunde später machen sie einen Termin ab, an dem sie ihre Jecky
(ihren Welpen) abholen können. Tschüß rufen alle. Später am Abend gehen alle
zusammen ins Bett. Ute, Konstantin und Marina sprechen über den Hund. Dann sagt
Mutter:" Jetzt lasst uns aber schlafen, es ist schon ganz schön spät." Dann
wollen wir sie auch nicht mehr stören. Der nächste Tag. Alles verläuft wie jeder
Tag. Dann ist es endlich soweit. Sie fahren wieder zu Frau und Herr Pinka.
Natürlich reden sie miteinander. Jetzt gehört Jecky ihnen. Eintausend Euro
müssen sie für den Hund bezahlen. Marina sagt: "Komm ich will nach Hause." Kurz
danach als sie auf der Autobahn angekommen sind, stehen sie im Stau. Weil Jecky
und Marina langweilig ist schlafen beide ein. Und träumen davon im Sommer
miteinander zu spielen und das Jecky sagt: "Wir sind die besten Freunde, stimmts
Marina?" "Ja. Wir sind für immer die besten Freunde. Auch wenn wir uns mal
streiten."
Danine,13 Jahre aus Sarstedt
Der Hai
Es war
am Mittwoch Nachmittag als Antonia und ihr Vater Tony
angeln gingen.Sie
fuhren mit einen Boot weit hinaus aufs Meer.
Es war ziemlich warm und die
Sonne spiegelte sich auf dem Wasser.
Plötzlich wurde das Boot von einem Hai
angegriefen und Antonia
und ihr Vater waren gezwungen umzudrehen.Antonia
hatte ziemlich
große angst und hielt sich an ihrem Vatter fest.Als sie dan
wieder am Land waren gingen sie nach Hause und guckten Fernsehen.
Antonia war
ziemlich sauer auf den Hai.Sie hätte gerne mit ihrem
Vater weiter geangelt.Am
nästen Morgen sahen sich die beiden die
Nachrichten an."Überschwemung heut
Abend am Strant" sagte der
Nachrichtensprecher."Um genau 18.00 kam ein
unglaublich Sturm"
"viele Menschen die angeln waren starben".Antonia und ihr
Vater standen mit offenen Mund vor dem Ferseher.Wen der Hai nicht gewesen
wäre,wären sie auch in den Sturm gekommen.Seit dem an mag Antonia Haie sehr.Sie
sind sogar ihre Lieblingstiere.
Dario,13 Jahre aus Berlin/Matin-Buber
Oberschule
Lupo der Hund
(Kurzgeschichte)
Elli ist drei Jahre alt und besitzt einen kleinen Pudel
namens Lupo. Sie hat ihn auf der Straße gefunden und ihre Oma erlaubte Ellie den
Hund mitzunehmen. Elli hat nämlich keine Mutter und keine Vater. Beide kamen bei
einem Autounfall ums Leben. Elli liebt Lupo genauso wie ihre Oma. Lupo hat
braunes, gelocktes Fell. Und aller drei Tage muss es richtig gewaschen werden.
Lupo hasst gewaschen zu werden, aber irgendwann muss es sein. Da bellt er
meitens und zwar so laut, dass man denkt eine Alarmanlage ist losgegangen. Aber
ansonsten ist er schon ein ganz netter Kerl. Elli und Lupo sind ein Superteam.
Hoffentlich bleibt das auch die ganze Zeit so!!!
Richard ,11 Jahre
aus Dresden
Ein Elefant zum
Geburtstag
von Jens Große-Brauckmann
Jan rekelt sich, heute ist sein
Geburtstag. Es ist 6 Uhr
morgens, die Sonne geht langsam auf. Mutter und
Vater schlafen
noch. Jan steigt aus dem Bett und geht ins Bad. Zähne
putzen,
waschen, immer das gleiche. Heute aber mal gründlich hatte die Mutter
gesagt, Jan nimmts nicht immer so genau. Er zieht sich
an, die Mutter hatte
ihm seine besten Sachen hingelegt.
Eigentlich würde er lieber heute im Sand
spielen. Jan ist mehr
ein Einzelgänger, er hält nicht viel von Geburtstagen.
Da kommen dann die Nachbarskinder und spielen mit seinen
Spielsachen.
Freunde, na ja, so richtig Freunde hat er nicht, eigentlich, sagt er, gehen die
ihm auf den Geist. Jan läuft zur Haustür und öffnet sie. Angenehme Luft, sagt er
sich. Waldmanns, oder sagen wir besser Jan Waldmann, der hier die Hauptrolle
spielt, saust in den großen Garten. Die Waldmanns bewohnen ein eigenes Haus auf
einem Hügel vor der Stadt. Am Haus ist noch eine große Scheune, der Vater
betreibt als Nebenerwerb ein wenig Landwirtschaft. Die Mutter liebt ihre vielen
Blumen und ihren großen Gemüsegarten, da ist sie ganz stolz. Jan besteigt die
Leiter zu seinem Baumhaus, das der Vater ihm letztes Jahr gebaut hat. Er soll ja
heute nicht im Sand spielen, aber das Baumhaus, das wird ja wohl noch erlaubt
sein. Jan ist eigentlich kein Lausbub, aber er hat so seinen eigenen Kopf. In
der Schule, er ist in der ersten Klasse, hält er sich ziemlich zurück. Jan ist,
von seiner Natur aus, sehr kreativ. Er malt sehr viel, nicht nur in der Schule.
Am liebsten malt er auf dem Hof und der Straße. Kreide, und nichts als Kreide.
Jan liebt Elefanten, er malt ständig Elefanten, groß, größer und noch größer.
Sein größter, war der auf dem Hof. Zwei Packungen Kreide. Seit ein paar Tagen
ist ein Zirkus in der Stadt. Heute will der Vater mit uns allen, am Geburtstag
dort hin. Jan denkt, was ich wohl geschenkt bekomme? 9 Uhr, Frühstück. Es gibt
Ei und Marmelade, Erdbeermarmelade. Bei Waldmanns ist fast alles aus dem Garten.
Jan leckt sich die Pfinger, hmmmm, Erdbeermarmelade. Heute ist der 16. Juni.
Nach dem Frühstück, der Vater sitzt schon wieder auf dem Tracktor, läuft Jan
hinüber zu Oma und Opa im Nachbarhaus. Die beiden Alten begrüßen ihn, die Oma
streicht ihm übers Haar. Jan mag die Beiden sehr. Opaaa, darf ich Luise sehen?
Luise ist Jan's liebstes Kanienchen. Beide gehen in den Garten zum
Kanienchenstall. Der alte Mann öffnet das Gitter und Jan streicht Luise übers
Fell. Heute, an Deinem Geburtstag, darfst Du sie auch mal auf den Arm nehmen.
Mit einem Griff hat Jan, das Tier auf dem Arm. Mit dem Tier und bei den
Großeltern vergeht der Vormittag wie im nu. 12 Uhr, Mittagessen. Es gibt
Rinderwurst – Grütze, Jan's Lieblingsspeise. Danach der tolle Wackelpudding,
Götterspeise, wie lieb' ich Götterspeise. Am Nachmittag kommen die Gäste, es ist
14 Uhr. Die Mutter fährt eine riesen Torte auf, mit 7 Kerzen. Jan bläst sie in
einem nu aus, alle klatschen. Er packt sich gleich zwei Stücke auf den Teller.
Es gibt Kakau und für die Erwachsenen Bohnenkaffee. Jan's Mund ist ganz braun
und seine Hose hat Sahne abbekommen. Die Nachbarskinder kichern. Um 15 Uhr
brechen alle auf zum Zirkus. Geschenke, ja Geschenke gibt's auch, aber später.
Jan war schon ganz enttäuscht, er hatte sie eigentlich schon jetzt erwartet! Der
Zirkus, na ja der Zirkus. Als sie zum Eingang kommen, steht da ein großer
Elefant. Jan ist begeistert und strahlt. Die Nachbarskinder krümeln sich. Der
Vater zeigt die Eintrittskarten vor und sie gehen ins große Zelt von Zirkus
Barum. Ein Clown tritt auf, Jan lacht übers ganze Gesicht, der fällt aber auch
immer hin, der Clown, ha ha. Dann kommen verschiedene Dressuren mit kleinen und
großen Tieren. Elefanten, tatsächlich Elefanten, eine Dressur, die der Direktor
vorführt. Jan kringelt sich vor lachen über das Elefantenbaby. So ein süses
Ding! Der kleine Elefant hält sich am Schwanz seiner Mutter fest und tapst immer
hinterher. Nach der Vorstellung ist Tierschau. Jan begrüßt den kleinen Elefanten
und reicht ihm ein Stück Brot. Der Kleine tätschelt seine Hand und stupst Jan
mit dem Rüssel aufs Gesicht. Jan weiß weder ein noch aus vor Freude, eine echte
Jan – Elefantenfreundschaft, die sich da anbahnt. Der Direktor hat die beiden
entdeckt und kommt auf sie zu. Wie heißt Du, kleiner Mann, sagt er. Jan! Der
Direktor: Friedolin ist unser bester! Jan: Friedolin ist ein toller Name, darf
ich ihn morgen wieder besuchen? Ja, und Du kannst morgen bei den Vorbereitungen
zu meiner neuen Show zusehen. Dann gehen die Waldmanns und Gäste nach hause und
der Geburtstag nimmt seinen Lauf. Jan freut sich zwar auch über die neuen
Spielsachen, aber eigentlich war doch diesmal das Erlebnis mit dem kleinen
Elefanten sein schönstes Geschenk zum Geburtstag.
Jens
Große-Brauckmann
Nicki das
Fohlen
Nicki steht auf der Weide und grast.Als er satt ist überlegt er
sich,was er als nächstes machen könnte.Da kommt plötzlich Anna auf die Weide
zu.Sie will bestimmt auf meiner Mama reiten,denkt Nicki.Und richtig,Anna geht
auf seine Mutter Gina zu und sagt: ,,Na meine Schöne,wie wär`s mit einem
Ausritt?" Gina möchte gern ausreiten.Das weiß Anna und geht mit ihr in den Stall
um sie zu satteln.Ob ich wohl mitdarf?,fragt sich Nicki.Er war noch nie auf
einem Ausritt dabei!Als Anna fertig ist und mit Gina rauskommt,macht sie das
Gatter auf und sagt: ,,Nicki,du kannst mitkommen,komm her mein Kleiner." Als sie
losreitet,trabt Nicki hinter seiner Mutter her.Er ist froh dass er mitdarf.Anna
reitet durch den Wald.Auf einmal hören sie ein Rascheln.Gina und Nicki bleiben
stehen und spitzen die Ohren.Was ist denn das,denkt Nicki,als er ein kleines
Tier sieht. ,,Keine Angst,das ist nur ein Hase.",beruhigt Anna Nicki.So ein Tier
hat Nicki noch nie gesehen.Erstaunt schaut er den Hasen an.Plötzlich rennt der
Hase weg.Anna reitet weiter.Vorbei an Tannen und anderen Bäumen.Hier ist es
schön,denkt Nicki.Auf einmal erscheinen graue Wolken am Himmel.Da sagt Anna:
,,Wir reiten lieber wieder zurück zum Stall,es wird bald regnen." Nicki ist
etwas entäuscht dass sie nicht noch einbißchen im Wald bleiben,aber er freut
sich auch auf seinen warmen Stall zuhause.Als sie am Stall ankommen,merkt Nicki
erst wie müde er ist.Er legt sich sofort ins Stroh und schläft
ein.
Melanie,12 Jahre aus Iserlohn
(von Alena in die
Tasten der Mama diktiert)
Mein Haustier
Ich hab ein Kanínchen. Mein
Kaninchen ist süß. Ich hab es sehr
lieb. Meine Freundinnen finden sie auch
total süß.
Es ist schwarz-braun, ein Mädchen und sie heißt Felina.
Sie
macht manchmal lustige Sachen, da kann ich richtig lachen! Sie hüpft oft auf den
Käfig und frisst dort den Salat, den ich da hingelegt habe. Sie hüpft auch in
die Luft und macht ein Salto. Am lustigsten ist es, wenn sie auf meine Hose
pinkelt. Das ist ein voll witziges Gefühl. Hä, hä, hä.
Und sie ist sehr
scheu: Sie verkriecht sich in ihrem Freilauf, wenn ich auf den Balkon komme.
Aber wenn ich mit dem Futter auf dem Schoß sitze, dann kommt sie gern zu mir.
Dann kann ich sie auch streicheln, weil sie mit dem Essen beschäftigt ist und es
gar nicht merkt.
Wenn sie Ball spielt, dann hat sie immer eine platte
Nase, weil sie den Ball damit anstupst.
Sie will gern Kinder haben, aber sie
kommt nie mit einem Jungen zusammen, deswegen wird sie nie Babies
kriegen.
Ich hab sie zu meinem siebten Geburtstag gekriegt und ich will
sie nieeeeeee wieder loswerden!!!!
Alena,7 Jahre aus Eltville am
Rhein
Das Wildschwein
Jede Sommerferien fuhren die 3 Geschwister, Harald, Sebastian und Karin zu
ihrer Oma nach Scheffau in Tirol. Ihr Dalmatiner Pino war immer mit dabei. Auch
als sie zu ihren Lieblingsplatz im nahegelegenen Wald beim Hintersteiner Badesee
spazierten, kam Pino mit. Sie kannten den Wald sehr gut. Diesesmal waren viele
Bäume gefällt und sie rannten zu ihrem Kletterbaum. Gott sei Dank stand er noch.
Mit den umliegenden Brettern und Ästen bauten sie ein Baumhaus. Nachdem sie
fertig waren, wollten sie noch einen Garten. Pino lockerte die Erde auf und
Karin pflanzte einige Blumen. Als sie die Blumen goß, hörten die Kinder
plötzlich ein komisches grunzendes Geräusch. Ein Wildschwein tauchte wild
schnaubend aus dem Gebüsch auf. Die Kinder bekamen eine Gänsehaut und sie wurden
blaß vor Schreck. So schnell sie konnten, kletterten sie in ihr Baumhaus. Pino
konnte nicht mit. Harald nahm schnell seine Karotte aus der Tasche und warf sie
Pino hin. Pino schnappte sie und lief in Windeseile davon. Das Wildschwein
rannte hinterher. Doch Pino war schneller und hängte das böse Wildschwein ab.
Als Pino zurückkam, konnten sie wieder weiterbauen. Trotz des schreckhaften
Erlebnisses kamen wir jeden Tag zum spielen und freuten uns, dass uns dieses
Wildschwein nicht mehr besuchte.
Sarah,11 Jahre aus
WIEN
Neues Futter
Aus
meinem Tagebuch...
Donnerstag
Nichts Böses ahnend gehe ich mit
noch halb verschlafenden Augen an meinen Futternapf. Nachdem ich wie jeden
Morgen erst mein Nassfutter genüsslich verspeise stehe ich mitleidsvoll vor
meinem leeren Napf. Versuche meine noch kleinen Schlitze zu Haselnuss großen
Augen zu machen um süß auszusehen. Frauchen, die gerade dabei ist den Abwasch
vom Frühstück weg zu machen, schaut leicht genervt links über ihre Schulter zu
mir runter. Schnell reiße ich meine Augen auf und mache noch einen ganz
traurigen Blick dazu. Super es klappt. Mit einer noch verschlafenden Stimme sagt
sie den von mir ersehnten Satz: „Na...Maus hast wohl noch Hunger“? Ich nicke und
schon stellt sie mir noch einen neuen Napf mit Trockenfutter hin. Man erwartet
in diesem Moment sein gewohntes Futter. Kleine niedlich geformte Dreiecke die
sich leicht in meinen Mund befördern lassen. Mein mit Freude erwartetes Futter
sah plötzlich völlig anders aus. Die Stücke sind zwar nicht viel größer sehen
aber aus, wie ein vierblättriges Kleeblatt. Was soll das? Nach intensiver Suche
fand ich aber auch noch ein paar Krümel von meinen geliebten Dreiecken in dem
Napf. Hm...gut schiebe ich mir eben von den neuen Dingern auch was in meinen
Mund. Komisch die schmecken gar nicht so schlecht. Frauchen kniete sich zu mir
auf den Boden und sagte, dass ich doch bald ein Jahr alt werde und schon ein
großes Mädchen bin und deshalb bekomme ich jetzt langsam Futter für erwachsene
Hunde. Als ich Frauchen dabei in die Augen sah konnte ich feststellen, dass
diese leicht mit Tränen gefüllt waren. Ich gab ihr ein Küsschen und sagte zu
ihr, dass sie nicht traurig sein soll. Es ist eben auch bei Hunden so, dass sie
groß werden aber ich werde doch trotzdem immer ihr kleines Mädchen bleiben. Wir
nahmen uns in den Arm und
knuddelten ganz dolle miteinander. Jetzt verstehe
ich auch, warum wir gestern so viel Futter in meinem Tierladen gekauft haben.
Ich freue mich immer wenn wir dort hin fahren. Weiß ich doch, dass ich dann
immer was von Frauchen und Herrchen bekomme. Ich fühle mich dann so wie
Herrchen, wenn er in den Baumarkt geht oder Frauchen zu Douglas. Es sind nur
Sache dort, die mich interessieren. Habe gestern natürlich auch mitbekommen,
dass sie außer Futter noch mein Geburtstagsgeschenk gekauft haben. Leider
verschwand es so schnell in der Tüte, dass ich nicht sehen konnte was es ist.
Ist ja nicht mehr lange bis zu meinem Geburtstag und dann werde ich es sehen.
Bis dahin werde ich mich dann wohl auch schon an mein neues Nass- und
Trockenfutter gewöhnt haben. Bin auch stolz, dass mich meine Menscheneltern
jetzt als großes Mädchen sehen.
Eure Emmely
Andrea
Röttgen,35 Jahre aus Magdeburg
TERA
Es war früh am
Morgen als Tera ihre Augen öffnete.Sie konnte sich nur schwach an den letzten
Tag erinnern.Aber was sie noch wusste war dass sie nicht mehr zuhause war.Tera
ist ein Tigerkind.Jetzt wusste Tera wo sie war.Sie war im
Großtierkrankenhaus.Aber wie kam es dazu? Früher hatte Tera im Widtierresawart
mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern gelebt.Doch an einem Tag wie jerder
adere kamen die Gestalten vor denen sie ihre Mutter immer gewarnt hatte:die
Jäger Sie fingen ihre Geschwister und ihre Mutter-und auch sie. dannach wurden
sie alle getrennt.Tera wurde an einen Zirkus verkauft wo sie nicht gut behandlt
wurde.Aber sie wurde von guten Menschen gerettet.Nein,alle Menschen sind nicht
böse.Bestimmt gibt es auch junge Menschen,Kinder,die ihr nichts böses
wollten.Das alles überlegte Tera nun.Bald würde sie wieder heimkomen.Ob sie ihre
Mutter oder ihre Geschwister dort treffen würde?"Bestimmt",dachte Tera und
schlief wieder ein.
Eva-Maria ,12 Jahre aus
Oberweis/Salzburg
Denken
Manchmal
denke ich darüber nach, ob andere Menschen genauso denken wie ich. Denken sie
auch so oft übers denken nach? Wie ist es wenn man egoistisch denkt? Denke ich
egoistisch? Manche Leute denken das z.B. Würmer keinen Verstand besitzen. Aber
wie kann man ohne Verstand denken? Denken müssen sie ja, sonst könnten sie ja
nichts tuhen. Oder denken Würmer nicht`ich habe Hunger´ bevor sie etwas essen?
Schach ist ein Denksport, weil man dabei viel und gut denken muss. Dann ist
dass Leben ja auch ein Denksport, denn dort muss man ja auch viel und gut
denken.Bei beidem muss man über zu fällende Entscheidungen nachdenken. Oder
nennt man das etwa überlegen und nicht denken? Ist überlegen nicht auch denken?
Denken ist wie Essen, mann tut es sehr oft. Und mann muss beides, denken und
lesen,auch sehr oft tuhen.
Wie denkeneigentlich Pferde, Hunde, Affen...?Wie
denkt ein Schwein?Sind Schweine so überzüchtet das sie nicht mehr vernünftig
denken können? aber was ist vernünftig denken?
Man merkt das denken sehr
kompliziert ist, obwohl man es jeden Tag tuht.
Ich denke mir das keiner mir
diese vielen Fragen beantworten kann. Trotzdem hoffe ich das alle mal darüber
nachdenken.
Anonym,12 Jahre aus Niedersachsen
... ihr müsst den
Aktualisieren Knopf drücken um eure Nachricht gleich zu
sehen.