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Eine mystische Katze Namens " CAT ONE"
Olafs Traum ging in Erfüllung. Er bekam zum Geburtstag eine Katze. " Sie ist die schönste Katze der Welt " rief Olaf. Die Katze hatte sich sehr schnell an ihre neue Umgebung gewöhnt. Doch bald merkte Olaf, dass seine Katze nicht normal war. Olaf wohnte mit seiner Familie in der Star- Wars - Straße. Dort gab es viele Bewohner auch sein Freund wohnte dort. Er hieß Joda.Die Katze hypnotisierte Olafs Familie. Mit zusammengekniffenen Augen schrie sie " gebt mir sofort Leckerlies " Olaf holte den Herrn Kupka .Der sollte auf seiner Gitarre spielen. Der spielte aber so schlecht, sodass die Familie aus der Trance erwachte. Einmal war Joda zu Besuch bei Olaf. Die beiden spielten Bowling in der Kellerbar. Sie hörten wie Herr Kupka mal wieder Gitarre spielte . Plötzlich wie aus dem Nichts, kam die Katze aus der Ecke. Sie hatte eine Pistole in ihrer Pfote und schoss auf den armen Herrn Kupka.Kaum war der Schuss verhalt, floh die Katze. Sie rannte so schnell sie konnte in eine Sushi Bar. Ein Krankenwagen holte den armen Herrn Kupka ab, und sie brachten ihn in ein Krankenhaus.Die Katze wurde gefunden, und man brachte sie in ein Tierheim. Als Joda gehen wollte , fragte er Olaf :" Wo ist eigentlich Herr Kupka ?" Er war schon wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Er hatte nur einen Streifschuss abbekommen und konnte schnell wieder nach Hause.Doch die Katze brach aus dem Tierheim aus. Sie traf sich nun mit anderen Katzen und stellte eine Katzenarmee auf. Als erstes kauften sie alle Banken der Stadt. Olafs Katze war der Anführer der Katzenarmee. Sie nannte sich ab jetzt "CAT_ONE" . Ihr gehörte jetzt schon fast die halbe Welt. Sie hatte sogar Raumschiffe. Eines dieser Raumschiffe hieß "FISH 16 ". Leider wurde die ganze Katzenarmee gefangen genommen.
Joda holte mal wieder Olaf von zu Hause
ab. um in die Schule zu gehen. In der Schule sollten sie lernen, wie Katzen Krieg führten. Olaf rief : " Nein bitte nicht !" Herr Franz sagte :!OK dann eben nicht, machen wir also Mathematik" " Olaf wieviel ist 10+5 ?" " Das sind 15 " " Gut gemacht Olaf."CAT ONE befreite sich und ihre Armee. Olafs Papa las gerade die Zeitung. Er traute seinen Augen nicht, denn was er dort las, konnte er nicht glauben. CAT ONE war in ein Labor eingebrochen und von dort auf den Mars geflohen.Auf dem Mars sah CAT ONE einen KUFILANER "Zum Angriff !" rief CAT ONE. Die Armee von CAT ONE hatte gewonnen. Der Mars war nun in der Hand von CAT ONE.Die Kufilanischen Truppen wurden von BINGOS angegriffen. CAT ONE schlug zurück. Der Nahkampf war sehr gefährlich.5000 BINGOS gegen 10.000 Katzen. Einmal führten die BINGOS ein anderes Mal die Katzen.Die BINGOS bekamen Verstärkung, trotzdem waren 400 BINGOD tot. Zurück auf der Erde. "Sichert alle Banken!" "OK Sir alle Banken sind gesicher!" Auf einmal kam ein Raumschiff von CAT ONE " Sir, alle verfügbaren Truppen sind zusammengetrommelt!" " Verteitigt die Erde!" " Wartet, wir lassen sie erst landen dann zum Angriff!" "Sir es sind 1000 Katzen bereit zum Angriff ?" " Die Panzer sind da Komandant. Wie viele Panzer sind es? 10 Sir !"CAT ONE hatte eine Superwaffe entwickelt, sie konnte die Erde zerstören. CAT ONE rief :"Schuss!" Doch die KUFILANER retteten die Erde. Doch im All war Herr Kupka zurückgeblieben. Er rief so laut er konnte " Holt mich doch bitte hier ab!"Nach all dieser Aufregung hatte Olaf und Joda einen Mords Hunger bekommen. Sie wollten erst einmal Essen gehen."Gehen wir in eine Suhi Bar, oder lieber Chinesisch essen ?"
Luca,9 Jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Marburg- Wehrda Waldschule

Das wundersame Erlebnis

Es war Abend. Ich lag im Bett und wollte gerade einschlafen, als ich ein seltsames Knarzen hörte. Ich schreckte auf und lauschte mit angehaltenem Atem, um zu hören, was das für ein Geräusch war. Ich zögerte und war unsicher, ob ich das Bett verlassen und nachschauen sollte, ob da etwas war. Schließlich entschied ich mich doch aufzustehen, um zu schauen, woher das Geräusch kam. Ich trat vorsichtig und lauschend auf die erste Treppenstufe der alten Treppe und sie knarrte leise. Da sah ich im schwachen Licht auf dem Treppenabsatz ein kleines braunes Fellknäuel, was zusammengerollt in der Ecke lag. Ich stupste es vorsichtig an, da hob es den Kopf und ich sah, dass es ein kleiner Fuchs war. Das braunrote Fell, die kleinen Pfoten, er sah total flauschig aus und doch so verängstigt. Er ist wohl durch die offene Terrassentür hereingekommen, dachte ich mir. Ich nahm den Fuchs behutsam in den Arm. Er sah etwas abgemagert aus und ich überlegte mir, ob ich ihm etwas zum Fressen geben sollte. Er sah mich mit hellbraunen Augen an. Mit dem Fuchs im Arm schlich ich in die Küche und stellte ihm ein Schälchen mit Milch hin. Als der Fuchs getrunken hatte, nahm ich ihn wieder auf den Arm. Sein Fell war so weich und flauschig, da sah er mich an und sagte plötzlich: „Danke, dass du mir Milch gegeben hast.“ Vor Schreck, dass der Fuchs reden konnte, ließ ich ihn fallen und er plumpste auf den Boden. Ich schaute ihn mit großen Augen an und war sprachlos. Was sollte ich glauben, ein sprechender Fuchs, das gibt es doch nicht! Das Einzige, was ich daher stottern konnte war: „Ja, gerne! Kannst du wirklich reden?“, „Na klar!“, erwiderte der Fuchs und schlich zwischen meinen Beinen umher. „Ich heiße übrigens Miro“, sagte der Fuchs. „Ich bin Mina“, stellte ich mich vor. Doch ich konnte nicht wirklich glauben, dass ich mich da mit einem Fuchs unterhielt. „Ich denke wir gehen nun nach oben in mein Zimmer, damit uns die anderen nicht entdecken.“ Ich nahm Miro wieder in die Arme und steckte ihn unter mein Nachthemd. Leise ging ich die Treppe nach oben in mein Zimmer. Dort angekommen, setzte ich Miro auf den Boden. „Ich will dir eine Decke geben, wo du schlafen kannst!“ Ich nahm aus meinem Schrank eine große Decke und formte aus ihr ein kuscheliges Nest. Miro setzte sich darauf und rollte sich sofort zusammen. Ich war ganz aufgeregt. Eine Zeit lang betrachtete ich den schlafenden Fuchs, dann streichelte ich ihm über den Kopf, wünschte ihm eine gute Nacht und legte mich in mein Bett. Das Erlebte beschäftigte mich so, dass es mir schwer fiel einzuschlafen. „Träume ich?“, sagte ich zu mir, „Ein Fuchs der reden kann, das gibt es doch nicht!“ Doch schließlich war die Müdigkeit so groß, dass ich einschlief. Wahrscheinlich haben mich die seltsamen Träume am nächsten Morgen geweckt. Mein erster Blick ging gleich in die Ecke, wo ich gestern Abend die Decke hingelegt hatte, in welche sich der Fuchs eingekuschelt hatte. Die Decke lag noch da und ich konnte auch den Fuchs erkennen, der dort lag. Also es war nicht nur ein Traum, es war gestern Abend wirklich geschehen. Ganz unsicher sagte ich zu dem Fuchs: „Guten Morgen, hast du gut geschlafen?“ Der Fuchs blinzelte mich verschlafen an und sagte: „Ja, ich habe gut geschlafen“. Ich putzte mir schnell die Zähne, zog mich an und ging wieder in mein Zimmer. Normalerweise hetzte ich immer zu spät zum Frühstück hinunter, wenn es Mamas leckeren Obstsalat gab. Ich ging vorsichtig die Treppe hinunter, um zu lauschen, welche Geräusche aus der Küche kamen. Es war ungewöhnlich ruhig, ich konnte nichts hören. Als ich die Küchentüre öffnete, sahen mich nicht meine Eltern und meine kleinere Schwester an, sondern es lag ein Zettel auf dem dunkelroten Esstisch, darauf stand geschrieben: „Wir sind am See. Mama.“ Ich lächelte und war irgendwie erleichtert. Ich gab Miro Bescheid, dass wir alleine sind und dass wir etwas frühstücken sollten. Auf meinem Teller lag ein Croissant und daneben stand eine Schüssel Obstsalat. Als ich mich darüber her machte, sagte Miro: „Und was bekomme ich zum Fressen?“, „Was willst du denn?“, fragte ich. „Hast du vielleicht Wurst da?“, fragte der Fuchs. „Ich muss mal in der Speisekammer nachsehen“, antwortete ich. So gingen wir in die Speisekammer. Dort angekommen, reichte ich ihm eine Wurst und er nahm sie zwischen seine Zähne und aß sie auf. „Das hat lecker geschmeckt!“, sagte er. Als wir aus dem Haus traten, sahen wir meine Eltern und meine kleinere Schwester Nelly herankommen. Ich und Miro huschten in den nahegelegten Wald. Dadurch, dass die Sonne noch nicht so stark schien und die Luft von der Nacht noch abgekühlt war, war es etwas frisch. Es roch nach Tannennadeln, Moos und Erde. Miro sprang ab und zu über einen gefällten Stamm und freute sich, wenn die Blätter unter seinen Pfoten raschelten. Ich schaute hin und wieder, wo der Fuchs war und rief ihn wieder her. Plötzlich kam er jammernd zu mir. „Was ist los?“, fragte ich ihn. Er entgegnete: „Ich bin in eine Glasscherbe getreten!“, „oh, du Armer!“, sagte ich und nahm ihn auf den Arm. Er schleckte vorsichtig über die verletzte Pfote. Der Fuchs kuschelte sich an mich und ich streichelte ihn liebevoll. Ich schaute nach seiner Pfote und sah, dass es nur ein kleiner Schnitt war, der auch schon wieder aufgehört hatte, zu bluten. Als wir aus dem Wald traten, hörte ich ein leises Schnarchen. Ich schaute auf den kleinen Fuchs, der sich zusammengerollt hatte und schlief. Am Haus angekommen, zog ich vorsichtig meinen Pullover über den schlafenden Fuchs, so dass meine Mutter ihn nicht sehen konnte. Ich hörte, wie sie gerade mit Tante Kate telefonierte. Mutter sagte: „Ja, ja, du kannst dann morgen Vormittag gerne kommen. Danke, ja. Ok. Tschüss“. Sie legte auf. Im Türrahmen blieb ich so stehen, dass sie den Fuchs nicht sehen konnte und sah Mutter fragend an. Sie sagte: „Tante Kate kommt morgen mit dem Bus. Könntest du bitte auf dem Dachboden das Gästebett herrichten?“ „Ja, mache ich, Mama“, entgegnete ich. Mit dem kleinen Fuchs unter meinem Pulli ging ich schnell nach oben. Als wir oben angekommen waren, öffnete ich die Tür und ging ins Gästezimmer. Da ich das Gästebett für Tante Kate vorbereiten sollte, legte ich den schlafenden Fuchs auf den alten Sessel neben der großen Truhe und fing damit an die Bettdecke des Gästebettes auf zu schütteln. Während ich mit dem Bett beschäftigt war, wachte Miro auf und schaute sich interessiert in dem Gästezimmer um. Er sprang vom Sessel und schnupperte an der alten Truhe. „Mina, was ist denn in der Truhe?“ Ich antwortete: „Ich weiß auch nicht, was in der Truhe ist. Meine Mutter hat mir schon immer verboten in der Truhe zu stöbern.“ Als ich mit dem Bett fertig war ging ich hinüber zur Truhe und versuche sie zu öffnen, welches mir nicht gelang, da sie verschlossen war. Da packte mich die Neugier und ich wollte zu gern wissen was in der Truhe war. Ich konnte mich daran erinnern, dass Mutter mal erwähnt hat, dass sie den Schlüssel von der Truhe in ihrem Nähkästchen aufbewahrte. Ich sagte zu Miro: „Bleib bitte mal hier, ich will schauen, ob ich den Schlüssel von der Truhe finde.“ Dann ging ich leise die Treppe hinunter, um im Schlafzimmer in den Nähsachen nach dem Schlüssel zu suchen. Und ich kam mit einem alten Schlüssel in der Hand wieder ins Gästezimmer zurück. „Mal schauen, ob der Schlüssel passt.“ Sagte ich zu Miro und pustete den Staub vom Deckel. Während ich versuchte, die Truhe zu öffnen, schaute mir der Fuchs neugierig zu. „Ich bin gespannt, was in der Truhe ist!“ sagte Miro. Mit einem Quietschen ließ sich der schwere Deckel öffnen. Wir beide starrten aufgeregt und voller Spannung in die Truhe, darin lagen ein weißes Kleid, getrocknete Rosen, ein Foto und ein altes verziertes, in Leder eingebundenes Buch. Auf dem Foto waren eine Frau im Hochzeitskleid und ein Mann mit Anzug und Zylinder abgebildet. Vorsichtig nahm ich das Foto aus der Truhe und strich mit den Fingern über die verstaubte Oberfläche des Bildes und schaute das Bild, welches nur in schwarz weiß war genau an.
Das Bild legte ich wieder in die Truhe zurück und nahm das alte in Leder eingebundene Buch vorsichtig heraus. Auch das Buch war ganz mit Staub überzogen, ich schlug vorsichtig das Buch auf und blätterte andächtig die ersten Seiten um. Die Seiten waren handschriftlich mit einem kunstvoll geschwungenen Schriftbild beschrieben. Es fiel mir schwer auf das Erste die Schrift zu lesen und zu entziffern. Mitten auf der aufgeschlagenen Seite fing ich an und versuchte vorzulesen: „Es war eine pechschwarze Nacht. Der eisige Wind peitschte mir um die Ohren. Ein leises Donnergrollen war in der Ferne zu hören, was immer lauter wurde. Ich dachte, es würde noch einen Moment dauern, doch schon zuckten die ersten Blitze am Himmel und ließen die Wolken aufleuchten. Ich stand abseits eines verwilderten Weges. Plötzlich ließ ein lauter Donner mich zusammenzucken und ein paar Meter vor mir krachte es und ein gewaltiger Blitz spaltete einen alten Baum. Ich rannte voller Panik nach Hause. Das war eine aufregende Nacht.“ Mein Herz klopfte wie wild. Ich sah den Fuchs an und flüsterte: „Miro, wie kann es sein, dass mir diese Geschichte so wahr vorkam?“ Der Fuchs blickte auf und sagte: „Weißt du, ich habe die Gabe, den Menschen, mit denen ich sprechen kann, Geschichten wie in Wirklichkeit vorkommen zu lassen.“ Ich nahm das Buch nochmals in die Hände, um zu schauen, wer die Geschichte geschrieben hat. Da stand: „Tagebuch von Katharina Lowes, 1924“. „Du Miro, Mama hat mal erzählt, dass sie auf dem Dachboden noch alte Sachen von der Vorbesitzerin gefunden hat. Diese hat sie wohl in die Truhe getan. Sicherlich ist das eine Geschichte aus unserem Wald, die vor langer Zeit in Wirklichkeit passiert ist. Ich will in dem Buch weiter lesen, und nehme es mit auf mein Zimmer.“ Vorsichtig machte ich die Truhe wieder zu und schloss sie ab. Unbemerkt legte ich den Schlüssel wieder in das Nähkästchen und ging mit Miro und dem Buch unter dem Arm in mein Zimmer.
Ich rief nur meiner Mutter von oben her zu: „Das Bett für Tante Kate habe ich vorbereitet.“ „Danke“ erwiderte Mutter. Ich war ganz durcheinander und so legte ich mich hin und Miro kuschelte sich zu mir. Im Traum drehte ich mich hin und her. „Ah …“, mit einem Schrei fuhr ich hoch und knallte mit dem Kopf an mein Regal. „Au!“ Im Zimmer war es stockfinster. Ich knipste die Nachttischlampe an. Der Fuchs lag schlafend auf meiner blauen Bettdecke. Ich streichelte ihn sanft, schaltete die Lampe wieder aus und schloss die Augen. Ich spürte nur noch, wie ein buschiger Schwanz mein Gesicht streift und sich etwas Warmes neben meinen Kopf legte. Es war Miro. Am nächsten Morgen, als die ersten Sonnenstrahlen durch die Wipfel der Bäume vielen und meine Nase kitzelten, wachte ich auf. Meine Haare hingen mir wirr herunter und meine Wangen waren ganz warm. Der Fuchs lag noch immer schlafend auf meinem Bett. Ich stand leise auf. Um Miro nicht zu wecken, zog ich meine Kleider im Badezimmer an. Ich lief hinunter in die Küche, deckte schnell den Tisch und legte einen Zettel hin, darauf stand: „Ich bin spazieren.“ Danach ging ich wieder hoch, um den Fuchs zu wecken. Er war bereits wach und wir gingen in den Wald. Ich spürte die Wärme der Herbstsonne. Die Sonnenstrahlen ließen mich blinzeln. Der Fuchs rannte vergnügt herum und immer, wenn ich seinen roten buschigen Schwanz im Dickicht sah, rannte ich ihm nach. Es ging über Stock und Stein, Hügel und Wurzeln. „Ah!“, schrie ich auf und kämpfte die spitzigen Dornen beiseite, die sich in meine Haut gebohrt hatten. Der Fuchs rannte zu mir. Es war, als würde er fliegen. Er wirbelte die Blätter auf, die unter seinen Pfoten raschelten. Als er bei mir ankam, nahm ich ihn auf den Arm und er leckte mir meine Kratzer an den Armen und Händen. Ich spürte sein kleines Herz schnell schlagen und trug ihn nach Hause. Am Haus angelangt, steckte ich ihn wieder schnell unter meinen Pullover. Als ich klingelte, öffnete nicht wie sonst Mama die Tür. Es war Tante Kate. „Hallo, mein Schätzchen! Warum bist du denn so verkratzt?“, fragte mich meine Tante. „Ach, ich war im Wald und bin nur an einem Ast hängen geblieben, ist nicht schlimm.“, sagte ich. Und ich zwängte mich so unauffällig wie möglich an meiner Tante vorbei und ging die Treppe hoch. In meinem Zimmer angekommen, legte ich den kleinen Fuchs auf mein Bett und deckte ihn zu, so dass man ihn nicht sah. Auch ich legte mich auf das Bett und zeichnete auf ein weißes Blatt Papier den Wald mit meinem spielenden Fuchs. Ich war so vertieft ins Zeichnen, dass ich nicht bemerkte, wie meine Mutter ins Zimmer trat. Sie setzte sich zu mir und legte ihre Hand auf meine Schulter. Ich blickte auf. Sie sagte: „Ich gehe heute Nachmittag in die Bücherei aushelfen. Weil Frau Pöschke immer noch krank ist.“, „Wie geht es ihr denn?“, fragte ich. Mama sagte: „Es geht ihr schon besser, aber halt noch nicht so gut, das sie jetzt schon arbeiten kann.“ Ich erwiderte schnell: „Es ist schon okay. Tante Kate kann ja mit dir die Stadt anschauen. Und Nelly schläft doch eh bei einer Freundin. “ Meine Mutter lächelte und sagte: „Damit du freie Bude hast? Na, ich schaue mal was sich machen lässt. Jedoch nur vor dem Fernseher, das geht nicht!“ Meine Mutter verließ das Zimmer und ging die Treppe hinunter. Ich grinste in mich hinein und kuschelte mich wieder an den Fuchs. Ich meinte: „Ein Abend nur für uns zwei.“, „Vielleicht können wir auch wieder in den Wald gehen!“ sagte Miro. Der Tag verging wie im Fluge, ich musste noch meine Hausaufgaben fertig machen. Als Mama und Tante Kate endlich davonfuhren, rannte ich die Treppe hinauf und holte den Fuchs aus meinem Zimmer. Weil es das letzte Mal so schön war, beschlossen wir, bevor es dunkel wird, noch schnell in den Wald zu gehen. Wie wir so durch den Wald streiften und die frische Luft genossen, entdeckte der Fuchs einen alten riesigen Baum, der in der Mitte einen großen Spalt hatte. Er verschwand in dem Loch und rief mich, ich sollte ihm doch folgen. Ich ging in die Knie und schaute mit dem Kopf hinein. Es war innen viel größer, als man dachte. Von oben fiel goldgelbes Licht durch die Baumkrone in die Höhle. Ich kroch komplett hinein und staunte, dass wir beide doch viel Platz hatten. „Wow, das ist ja unglaublich! Das ist ja ein richtiges Versteck, in dem man ja sogar schlafen kann.“ „ Da staunst, was es alles im Wald zu entdecken gibt!“, sagte der Fuchs. Bevor die Dunkelheit komplett herein brach, gingen wir wieder schnell nach Hause und waren ganz vertieft in unsere Ideen, was man alles in dem neu entdeckten Versteck machen könnte. Zu Hause angekommen, packte ich heimlich eine Tasche mit einigen Utensilien, meinen Schlafsack, eine Taschenlampe, für den Fuchs seine neue Lieblingsdecke sowie etwas zu Essen und Trinken. Ich stellte mir vor, dass wir eine Nacht in der Baumhöhle verbringen würden. Als ich mit gepacktem Rucksack die Treppenstufen von unserer Veranda hinunter sprang und durch die kühle Abenddämmerung lief, drückte sich der Fuchs eng an meine Beine und ich nahm ihn auf den Arm. Es wurde langsam dunkel und ich knipste meine Taschenlampe an. Im Licht der Lampe warfen die Bäume lange, unheimliche Schatten auf den Boden. Mit Erleichterung sah ich unseren Baum. Mit dem Licht der Lampe leuchtete ich den Baum suchend ab und endlich fand ich den Spalt zu unserer Baumhöhle. Ich kletterte mit dem Fuchs hinein und legte ihn in den ausgebreiteten Schlafsack. Meinen Rucksack stellte ich daneben. Es roch modrig und nach feuchtem Holz, doch das war egal. Ich fühlte mich so wohl wie nie zuvor. Ich machte es mir in meinem Schlafsack gemütlich und schlief ein. Der Fuchs schnarchte leise. Plötzlich hörte ich eine freundliche Stimme. Mir war als würde ich träumen. Die Stimme sprach: „Da bist du ja Miro, endlich habe ich dich gefunden!“ Ich öffnete vorsichtig die Augen. Vor uns stand eine Füchsin. Im Gegensatz zu ihm, war sie viel größer. Als sie mich entdeckte, wich sie erschrocken zurück und rief: „Miro! Wer ist denn das neben dir?“, der Fuchs schaut mit verschlafenen Augen die Füchsin an und sagte: „Mama! Da bist du ja.“ und schmiegte sich an sie. „Miro, was machst du da?“ fragte ich fast verzweifelt. „Das ist meine Mama“, sagte er. Ich fragte die Füchsin überrascht: „Na so was, wie kommst du denn hier her?“ Sie antwortete: „Ich suche meinen kleinen Sohn schon fast zwei Tage und ich bin so froh, dass ich ihn jetzt gefunden habe! Wie es scheint, hast du gut auf den kleinen Ausreißer aufgepasst!“, „Ja, das habe ich. Er ist doch mein Freund geworden!“ Die Fuchsmama sagte: „Dann könnt ihr euch ja immer am Abend bei Vollmond in der Höhle treffen.“ „Au ja“, sagten wir beide, so machen wir das. Es war eine kühle Vollmondnacht. Ich lief durch den Wald zu unserem Baum. Als ich ankam, waren die Füchse schon da. Miro sprang mir freudig entgegen und ich hob ihn hoch und trug ihn in die Höhle. Seine Mutter folgte uns leise hinein. Wir setzten uns auf den Boden und im Schein der Taschenlampe erzählten wir uns Geschichten. Als es stockdunkel war, wickelte ich mich zum Schlafen in den Schlafsack ein. Die Füchse rollten sich neben mir ein.
Am nächsten Morgen verabschiedete ich mich von meinen Freunden.
Als ich durch das feuchte Laub lief, war ich ein bisschen traurig, weil der Fuchs gegangen war. Doch die frische Morgenluft munterte mich wieder auf.

Das war ein schönes Erlebnis!

Annelie,12 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
München, Ernst-Barlach-Schule,

♥ Ein ganz besonderer Freund ♥

"Zombie,Hirnlose,Baby,Hure" tja. So nennen mich fast alle, und das alles nur weil ich ein Gedächtnis Problem habe , und mir alles nicht so gut merke. Dabei verstehe ich doch alles genauso gut wie die anderen , ich brauche nur ein bisschen mehr Zeit. Die anderen checken das aber nicht,für die ist es der Weltuntergang anders zu sein , dabei wäre es doch langweilig ,wenn alle gleich wären. Ich verstehe sie einfach alle nicht,ich bin doch ein "ganz normales Mädchen"!


"Hey,Erbsenhirn! Wie lange hat es diesmal gedauert , um für den Test zu lernen?" Schrie Garett laut.
Ich tat einfach so als hätte ich es nicht gehört und stieg die kahlen,grauen Trppen zur Deutsch-Klasse hoch. Schon liefen die anderen vorbei und riefen "Hi Loser!". Aber ich war es gewöhnt , und ehrlichgesagt , machte ich mir nichts draus.

"Und wenn ich jemanden abschreiben sehe,bekommt er sofort eine sechs!" schrie Frau Iglesias. Alle sagten leise "Ja,Frau Lehrerin". Sie verteilte ruhig die Blätter. Als ich meins bekam wunderte ich mich , denn es war nur eine einzige Übung auf dem Blatt.In diesem Moment räusperte sich Frau Iglesias und sagte "Wie ihr seht , ist nur eine Übung auf dem Test-Blatt. Ich möchte mal einen ganz besonderen Test machen ,es geht um soziales Leben in der Schule. Ich möchte das ihr mir alle mindestens 10 Sätze schreibt , indenen ihr erklärt , was für euch ein Freund ist." Ich fing an zu schreiben. Ich schrieb: Für mich ist ein Freund jemand , der mich mag so wie ich bin und der sich nicht über mich lustig macht." Mehr nicht. Das ist alles was ich mir wünsche. Ich gab mein Blatt ab. Die Lehrerin laß es und nickte. "Ist schon ok meine liebe. Ich weiß was du durchziehst." sie lächelte. Und ich auch.


Ich öffnete langsam die Haustür, und sofort kam Flicka an mir hochgesprungen und bellte fröhlich. "Hey Prinzessin!" ich nahm sie in den Arm und sie leckte mir leicht über die Wange. Ich legte meinen Schulranzen ab, zog meine Schuhe aus und lief in die Küche , um Flicka ihr fressen zu geben. Sie guckte mich mit leuchtenden Augen an. in der Tat,ich habe einen Freund. Ich habe einen Hund,bessergesagt eine Hündin. Ich liebte sie. Sie war immer für mich da wenn ich sie brauchte,sie bringte mich immerwieder zum lachen,sie leckte mir immer die Tränen ab , wenn ich weinte. Sie war meine beste Freundin.


Im Klassenraum war es still. Frau Iglesias bat mich nach vorne, sie wollte das ich über den Satz rede ,den ich im Test geschrieben hatte. Die ganze Klasse war leise , und man hörte nur meinen Stuhl der nach hinten rutschte. Ich lief langsam nach vorne und fing an zu reden. "Ich bin vielleicht anders,aber ich habe auch Gefühle. Ich höre mir jeden Tag eure gemeinen Wörter an , und ich fühle mich schlecht damit. Ich denke immerwieder ,es ist meine Schuld das ihr mich auslacht , aber ist es nicht. ich kann nichts dafür,das ich diese "Krankheit" habe. Und ich habe einen Freund.Ich habe meinen Hund,Flicka. Ich habe mich nicht getraut es auf den Test zu schreiben ,weil mich alle dafür auslachen würden,aber für mich ist ein Freund jemand,der mir zuhört,mich nicht auslacht,mit mir lacht,mich tröstet,mich zum lächeln bringt,mir vertraut,und mich mag so wie ich bin. Egal ob Mensch oder Tier. Ein Freund muss nicht reden können,oder nicht sehen,oder hören. Er muss da sein,einfach da sein." Alle klatschten. Ab diesem Tag war alles anders. ein paar Mädchen aus der Klasse liefen in den Pausen zu mir und spielten mit mir. Ich wusste jetzt, wie es sich anfühlt Freunde zu haben. Es fühlte sich sehr sehr gut an.

ich hoffe es hat euch gefallen,auch wenn es nicht so lang war..♥ ich möchte euch damit sagen das ihr nie jemanden auslachen solltet,und das wenn ihr euch schlecht fühlt einfach reden müsst,denn wenn ihr irgendwas verschweigt wird es nie besser... und... ich widme diese Geschichte an meinen Hund/Hündin,Flicka,die gleichzeitig meine Aller beste Freundin ist.
Caro,11 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Berlin, Französisches Gymnasium

Die Katzen gehen verloren

Vor einer langen Zeit waren 13 Katzen im Wald. Etwas war los. Da! Eine Schlange! Sie biss den Tiger in den Fuß und der Tiger starb, weil die Schlange giftig war. Zum Glück hat die Schlange die Katzen nicht gesehen. Das war knapp. Die Katzen rennen wie der Blitz zurück nach Hause zu ihrem großen Baum.


Sie haben ein bisschen Fleisch gegessen. Danach sind sie wieder nach draußen gegangen und haben einen Hasen gejagt. Als der Hase die Katzen gesehen hat ist er weg gerannt, aber die Katzen haben ihn verfolgt. Sie haben ihn erwischt und getötet. Die Katzen rasten nach Hause. Dann haben sie den Hasen ins Fleischloch geworfen. Dort bewahren sie ihre Vorräte auf. Als nächstes haben sie noch einen Hasen getötet und ins Fleischloch geworfen.


Sie wollten einen dritten Hasen töten, doch sie verirrten sich im großen Wald. Sie haben ihre Katzenspuren gesucht, doch sie haben sie nicht gefunden und sie verirrten sich noch mehr.

Sie haben die Spur verloren und plötzlich sahen sie ein Haus. Doch als sie da waren merkten sie, dass es das Haus der Schlange war. Da fingen sie an zu weinen und fingen an sich zu streiten und beschuldigten sich gegenseitig, dass sie sich zu dem falschen Haus geführt haben.

Als sie aufgehört haben zu streiten merkten sie, dass Katzenspuren auf dem Boden waren. Sie haben sich sehr gefreut und folgten den Spuren bis zu einer Matschpfütze doch als sie darüber gesprungen waren, waren die Spuren zu Ende.

Plötzlich sahen sie die Schlange, die den Tiger gebissen hatte. Die Schlange zischte: „Kann ich euch helfen?“ Zuerst hatten die Katzen Angst vor der Schlange, doch die Schlange hat versprochen, dass sie ihnen nichts tun würde. Also hat die Schlange den Katzen geholfen wieder nach Hause zu finden. Als die Katzen ihr Haus endlich wieder sahen rasten sie blitzschnell hinein. Die Katzen haben die Schlange eingeladen mit ihnen die Hasen zu fressen.

Seither sind die Katzen und die Schlange befreundet und sie treffen sich bis heute noch oft.




Karl,7 Jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Der Drache in Gefahr

Feline, ein kleines Mädchen, war im Arbeitszimmer von ihrem Papa und arbeitete an ihren Matheaufgaben, weil sie das langweilige Mathe gestern nicht gemacht hatte.

,,Du hast nur einen Fehler!’’, lobte Felines Papa. ,,Wo ist der Fehler?”, fragte Feline. ,,Warte!!!”, rief Felines Papa auf einmal. Er starrte Felines blaues T-Shirt an. Auf dem
T-Shirt war eine Drache. ,,Oh, das ist mein Lieblings-T-
Shirt.”, erklärte Feline und fasste der Drachen an. ,,Okay Feline,” begann Felines Papa, ,,nach dem Lernen gebe ich dir ein wunderbares Drachenbuch.’’ „Super!’’, jubelte Feline.

,,Okay Feline’’, meinte Felines Papa weiter, „da ist der Fehler: 88+12=100“ Feline starrte den Fehler an und sagte: ,,Das stimmt aber.’’ ,,Wirklich?’’, fragte Felines Papa. Er schaute auf das Papier. ,,Tut mir leid.’’, sagte er. ,,Es ist okay.’’

,,Kann ich das Drachenbuch jetzt sehen?’’, fragte Feline.
,,Natürlich’’, antwortete ihr Papa. ,,Warte hier.’’
Feline wartete. Feline’s Papa kam gleich wieder! ,,Du kannst hier lesen“, sagte er leise und ging aus dem Zimmer. Feline sah einen Drachen in dem Buch. ,,Der sieht aber echt aus“, staunte Feline. Auf einmal winkte der blaue Drache ihr. Feline staunte und blinzelte. Als sie ihre Augen wieder auf machte war sie im dem See mit dem Drachen. Sie konnte atmen. Dann plötzlich sagt etwas: ,,Hallo ich bin Robert. Bist du etwa Feline?’’ ,,J……….ja.“, stotterte Feline.

Feline sah ein blaues Ding und schaute es genau an.’’
Es war der Drache aus dem Buch! Doch auf einmal war ein Netz über Robert. ,,Robert!!!“, schrie Feline. „Hilfe Feline!!!’’, schrie Robert. Feline schwamm zum Ufer. Ein schwarzer Drache entführte Robert. Feline folgte ihm.

Sie kam zu einer Höhle. Der schwarze Drache sagte etwas zu Robert. Feline kam näher. Dann hörte sie den schwarzen Drachen sagen: „Hör auf Kinder hier her zu holen!“ Robert antwortete: „Aber es ist ein Fantasieland und Kinder müssen das sehen.“

Der schwarze Drache lachte schrecklich und fragte, wo Feline sei. In dem Moment entdeckte Robert Feline. Der schwarze Drache folgte seinem Blick und sah Feline am Eingang der Höhle.

Feline rannte zu Robert, stieg auf seinen Rücken und er flog los. „Hier, das ist Vulkanpulver“, rief Robert Feline zu. Feline streute das Pulver auf den schwarzen Drachen und er verschwand.



Robert freute sich, dass Feline ihm geholfen hatte, den schwarzen Drachen zu besiegen. Als Dank flog Robert mit Feline durch das Fantasieland. Es war wunderschön. Die Bäume hatten glitzernde Edelsteine. Feline sah auch einen Wolf aus Gold. Das Gras war aus Silber. Alles glitzerte und funkelte.

„Wie komme ich jetzt wieder nach Hause?“, wunderte sich Feline, als sie wieder gelandet waren. „Spring auf den Boden“, erklärte Robert. Feline hatte Angst, denn es war sehr hoch. „Vertrau mir!“, versicherte Robert.

Also sprang Feline auf den Boden. Als sie ihre Augen wieder öffnete war sie wieder im Arbeitszimmer ihres Vaters. „Hattest du Spaß?“, fragte er. „Natürlich“, strahlte Feline.



Mia,7 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Die Pferdegeschichte

„Awesome Guy“ ist ein altes Pferd. Er lebt in einem Stall in der Nähe vom Bahnhof. Jeden Tag sieht er die Züge an seinem Stall vorbei fahren und denkt sich: „Ich möchte wissen, wohin die wohl alle fahren. Ich bin hier den ganzen Tag in meinem Stall und langweile mich. Vielleicht fährt der Zug wohin, wo es viel schöner ist als hier und wo es viele grüne Wiesen gibt.“
Eines Tages beschließt er auf die Reise zu gehen.
Er läuft weg vom Stall und läuft zum Bahnhof und wartet auf den nächsten Zug. Als der ankommt, fragt er den Schaffner: „Guten Morgen, darf ich bitte auch mit in den Zug? Ich möchte verreisen.“
Leider spricht Awesome Guy nur Pferdesprache und der Schaffner konnte ihn nicht verstehen. Der Zug fuhr ohne ihn davon.
Enttäuscht bleibt Awesome Guy am Bahnhof stehen und schaut sich um. Da entdeckt er eine wunderschöne grüne Wiese. Er denkt sich: „Das ist auch ein schöner Ausflug.“
Er geht zur Wiese und isst sehr viel vom saftigen grünen Gras. Das ist so lecker. Als Awesome Guy sich ganz satt gegessen hat, trabt er zurück zu seinem Stall. Manchmal muss man gar nicht weit reisen, um eine saftige Wiese zu finden. Er macht es sich in seiner Box gemütlich, denn so ein Ausflug macht ganz schön müde.

Jack,7 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Elsas neuer Freund

Es war einmal ein kleiner Pinguin.
Der Pinguin heißt Elsa. Elsa lebt in einem Zoo. Die Tierpflegerin liebt den Film Frozen und hat den kleinen Pinguin nach der Schneekönigen Elsa genannt. Alle Kinder wollen Elsa besuchen. Elsa will nicht die ganze Zeit beobachtet werden. Egal was sie macht, immer schauen ihr Menschen zu. Wenn Elsa Fische frisst, dann sehen ihr dabei Leute zu. Wenn Elsa schwimmt und taucht, dann klatschen die Menschen. Wenn Elsa mit ihrer Mama und ihrem Papa kuschelt, dann rufen die Menschen “Oh, wie süß.“ Sogar wenn Elsa schläft sind Menschen da, die sie beobachten. Nur nachts ist Elsa mit den anderen Pinguinen alleine. Nachts kommen keine Besucher. Das gefällt Elsa, denn nachts kann sie machen, was sie will.
Leider schlafen aber die anderen Pinguine und Elsa kann nur alleine spielen. „Das ist langweilig“, denkt Elsa.
Sie hat eine Idee. Bestimmt gibt es noch andere Tiere im Zoo die in der Nacht wach sind und mit Elsa spielen wollen. Elsa macht sich gleich auf die Suche.
Zuerst geht sie zu den Eisbären aber dort hört sie nur ein lautes Schnarchen. Alle Eisbären schlafen.
Dann geht sie zu den Löwen. „Hoffentlich sind die Löwen nicht so faul wie die Eisbären“, denkt sich Elsa. Aber auch beim Löwengehege hört Elsa lautes Schnarchen.
Elsa geht weiter zu den Affen. Affen sind lustig und für jeden Spaß zu haben. Elsa ruft: „Guten Morgen! Wer von euch will mit mir spielen?“
Die Affen wachen erschrocken auf und schreien: „Ruhe! Wir
wollen schlafen!“
Elsa ist traurig und denkt: „Niemand will mit mir spielen.“
Da hört sie plötzlich eine Stimme, die sagt: „Ich kann mit dir spielen. Ich bin nachts immer wach.“
Elsa dreht sich um und sieht einen Fuchs. „Du bist aber kein Tier aus unserem Zoo. Was machst du denn hier?“ sagt Elsa.
Das Tier antwortet: „Ich bin ein Fuchs. Ich komme jede Nacht in den Zoo, weil ihr hier so gutes Futter habt.“ sagt der Fuchs.
Elsa freut sich.
Von nun an bringt sie dem Fuchs Futter und dann können
die beiden Tiere gemeinsam spielen.

Evalyn,7 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Der böse Fukanala

Es war einmal ein Mensch der ein böser Junge war.
Der böse Junge hieß Fukanala.
Das ist ein spanischer Name.
Fukanala ist so böse, weil sein Papa auch böse ist.
Fukanala ist 13 Jahre alt. Morgen ist sein Geburtstag.
Sein Papa hat eine Überraschung für ihn.
Sein Geschenk ist, dass er alles machen darf, was er will.
Fukanala macht viele böse Sachen.
Er macht Sachen kaputt. Er haut andere Kinder und er lacht andere aus und beschimpft sie.
Deshalb hat Fukanala nur einen einzigen Freund.
Der Freund ist sein Papa.
Sein Papa ist sogar noch böser.
Er stiehlt Sachen. Er schlägt andere Erwachsene.
Fukanalas Papa schimpft Andere und lacht Andere aus.
Fukanala mag seinen Papa sehr.
Sein Papa ist zu allen Menschen böse und gemein,
außer zu seinem Sohn Fukanala.
Zu Fukanala ist er lieb. Er liest ihm Geschichten vor.
Er spielt mit ihm.
Er kocht ihm leckeres Essen und bringt ihn am Abend zu Bett.
Fukanala hat ein Geheimnis.
Als sein Papa Fukanala an seinem Geburtstag sagt, dass er machen darf, was er will, wünscht sich Fukanala, dass sein Papa nicht mehr böse ist.
Vorsichtig und leise sagt Fukanala seinem Papa seinen Wunsch. Der Papa ist überrascht.
„Findest du es denn nicht lustig, wenn ich Anderen ein Bein stelle?“ fragt der Papa.
Fukanala sagt: „Ja, schon.“
„Aber warum willst du denn dann nicht mehr böse sein, wenn es doch so viel Spaß macht?“
Fukanala sagt: „Ich habe aber keine Freunde. Ich bin ganz alleine. Das macht keinen Spaß.“ „
Sein Papa ist traurig. Darüber hat er noch nie nachgedacht.
Von nun an wollen Fukanala und sein Papa freundlich und nett sein.
Hoffentlich finden sie bald viele Freunde.
Das war ein besonderer Geburtstag für Fukanala.
Von nun an wird alles anders.















Alexandros,7 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Meine beste Freundin

Meine beste Freundin heißt Anna. Sie ist 9 Jahre alt und geht mit mir in die gleiche Klasse. Anna ist sehr nett und lustig. Wir spielen jede Pause lustige Spiele. Anna ist einfach toll.
Eines Tages kommen Anna und ich am Morgen in die Klasse und da ist ein neues Kind. Das Kind heißt Ella.
Sie kommt aus Kanada und kennt hier niemanden.
In der Pause steht Ella ganz alleine auf der Wiese.
Niemand spielt mit ihr, obwohl Ella doch sehr nett wirkt.
Also gehe ich zu dem Mädchen hin und frage sie, ob sie mit mir spielen will. Ella freut sich und sagt: ,,Ja gerne. Magst du Ball spielen?“ „Klar.“ antworte ich. Ella und ich spielen mit dem Ball und haben viel Spaß.
Was ich aber nicht ahnen konnte ist, dass Anna nun sehr böse auf mich ist.
Als wir wieder in die Klasse gehen, redet Anna kein Wort mit mir. Als ich sie frage, was denn los ist, dreht sie sich beleidigt um. Anna ist doch meine beste Freundin und ich mag es gar nicht, wenn es ihr nicht gut geht. Noch weniger mag ich es mit ihr zu streiten.
Nach der Schule versuche ich noch mal mit Anna zu sprechen. Sie beginnt zu weinen und sagt, dass sie traurig ist, dass ich mit dem neuen Mädchen gespielt habe. Anna fragt schluchzend: „Ist Ella jetzt deine neue beste Freundin?’’ „Natürlich nicht’’, sage ich zu Anna.
„Du bist meine beste Freundin, aber manchmal möchte ich auch mit anderen Kindern spielen. Verstehst du das?“
Anna nickt und sagt: „Ja, das verstehe ich. Kann ich manchmal mit euch mitspielen?’’
„Natürlich. Mit mehr Kindern macht es doch auch mehr Spaß.“
Von da an sind wir nun drei beste Freundinnen.

india,7 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Das Schnee Mädchen, das älter sein will

Es war einmal ein Schneemädchen, das hieß Anna.
Sie wurde erst vor 10 Tagen von den Kindern aus der Nachbarschaft gebaut. Sie trägt einen roten Schal, eine Karottennase und einen blauen Hut und steht im Garten neben ihrer Schneemama.
Anna beobachtet einmal, wie alle Kinder zusammen zum Spielplatz gerannt sind. ,,Ach, da möchte ich doch auch einmal hingehen. Das muss spaßig sei.“
Aber als sie ihre Mama fragte, sagt sie: „Nein, du bleibst hier, denn du bist zu jung .Du musst erst 7 Jahre alt werden, dann darfst du gehen.“
Enttäuscht und traurig überlegt Anna, was sie tun soll. Heimlich läuft sie in den Zauberwald. Da sieht sie eine nette Hexe und sie fragt sie, ob sie ihr 7 Jahre schenken kann, aber die Hexe hat ihre Zauberkraft verloren. Dann rennt sie schnell zurück in den Garten, damit ihre Mama ihr Verschwinden nicht bemerkt.
Sie bittet die Zauberblume, Ollie, die ihren Kopf durch die Schneedecke reckt, um Hilfe. Leider spricht die Blume nicht und so kann sie nichts für Anna tun.
Traurig schläft sie ein. Früh am Morgen hört sie einen ganz sanften Gesang, direkt an ihrem Schneeohr. ,,Was ist denn das?“ ,wundert sich Anna. Da erblickt sie eine klitzekleine Zauberfee, die um sie herum schwirrt. ,,Ich habe im Wald gehört, dass du 7 Jahre alt sein möchtest. Dabei kann ich dir helfen.“ Sie blinzelt sieben Mal und im nächsten Augenblick ist Anna 7 Jahre alt.
Sie ist auf einmal gewachsen und ihr Hut ist viel zu klein.
Als die Mama zurück in den Garten kommt, fragt sie ganz verwundert: ,,Was ist denn mit dir passiert?“ „Das habe ich gemacht mit meinen magischen Augen. Dein Mädchen ist nun 7 Jahre alt und will endlich zum Spielplatz.“ ,erklärt die Fee freundlich. ,,Na, wenn das so ist, dann renn los, mein Kind.“ Freudestrahlend rennt Anna los. Sie schaukelt und rutscht alleine den ganzen Nachmittag und ist sehr glücklich.

Emilia,8 Jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Pferd vermisst

Eva ist ein Fohlen. Sie ist 10 Tage alt. Sie lebt mit ihrer Mama auf einem Bauernhof.
Eines Tages reitet eine Frau mit Evas Mama in den Wald. Eva ist alleine im Stall und wartet auf ihre Mama. Sie wartet und wartet. Draußen wird es schon dunkel, aber ihre Mama ist immer noch nicht zurück. Eva ist traurig. „Hoffentlich ist meine Mama nichts passiert.“ denkt Eva. Sie wartet die ganze Nacht und kann nicht schlafen.
Auch am Morgen ist Evas Mama nicht da. Eva läuft aus dem Stall auf die Wiese. Da sind Kühe, Schweine und Hühner, aber nicht ihre Mama.
Das Fohlen läuft zu einer Kuh und fragt: „Hast du meine Mama gesehen?“ Die Kuh antwortet: „Muh, ich verstehe kein Pferdisch. Hast du dich verlaufen?“
Eva versteht kein Wort und galoppiert verunsichert zu einem Schwein. Eva fragt: „Weißt du wo meine Mama ist?“
Das Schwein grunzt: „Oink, Oink, ich verstehe dich nicht. Ich spreche kein Pferdisch.“
Das Fohlen trabt zu einem Huhn und fragt: „Hast du meine Mama gesehen?“ Das Huhn gackert: „Wa- a-ss ? Wa-a-s ?“ Eva denkt: „Keiner versteht mich. Was soll ich nur tun?“
Eva ist ganz traurig. Dicke Tränen rollen über ihre Pferdebacken. Das Fohlen nimmt allen ihren Mut zusammen und springt über den Zaun und läuft in den Wald. Eva ruft: „Mama! Wo bist du?“
Plötzlich kommt hinter einem Baum ein Pferd hervor.
Es ist Evas Mama. Sie sagt: „Eva mein Schatz. Du hast mich gefunden. Ich habe mich im Wald verlaufen. Gut, dass du so mutig bist und alleine in den Wald gekommen bist.“
Eva ist überglücklich. Gemeinsam mit ihrer Mama geht sie zurück zum Bauernhof. Dort feiern sie mit den anderen Tieren.

Emma,7 jare alt Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

REISE IN EINE NEUE WELT

Der junge Drache Max lebt im Drachenland.
Seine Haut ist schuppig und erinnert an einen Dinosaurier.
Eigentlich lebt er da glücklich, aber es gibt ein Problem.
Es gibt nicht genug zu essen.
Jeden Tag fliegt der Drache Max los,
um Essen für die ganze Woche zu sammeln.
Er jagt Tiere wie Hasen, Eichhörnchen und Fische.
Weil da zu viele Drachen leben, gibt es aber nur noch ganz wenige Tiere zum Jagen.
Eines Tages fliegt Max los, um auf Futtersuche zu gehen.
Er fliegt über das Wasser, aber er findet keine Fische.
Max fliegt über Felder, aber er findet keine Hasen.
Der Drache fliegt über den Wald, aber findet auch dort keine Tiere.
Max hat großen Hunger.
Sein Bauch knurrt und Max fühlt sich ganz schlapp.
Er hat keine Kraft mehr zu fliegen und landet erschöpft auf einem steinigen Berg.
Von dort oben sieht er das ganze Drachenland.
Plötzlich bemerkt er, dass es keine Drachen mehr gibt.
Max ist ganz alleine und hat Angst.
“Wo sind alle Drachen hingeflogen?“ denkt sich Max.
Er beschließt nicht länger zu warten und wegzufliegen.
Max nimmt seine letzte Kraft zusammen und verlässt seine Heimat das Drachenland.
Max breitet seine Flügel aus und fliegt über den Berg und über das Meer. Ganz lange sieht er nur Wasser.
Nirgendwo kann er landen.
Max hat große Angst. „Was soll ich nur tun, wenn ich kein Land finde?“ denkt Max besorgt.
Da sieht er in der Ferne einen kleinen Vogel. Er ist sehr weit weg und Max kann ihn kaum richtig sehen.
Max denkt: „Das ist meine einzige Chance Land zu finden.
Wo Vögel sind, da gibt es bestimmt auch Land.“
Schnell fliegt Max zu dem kleinen Vogel.
Als er näher kommt, sieht er, dass der Vogel große Flügel hat und einen langen schuppigen Schwanz.
„Das ist ja mein Drachenfreund Bernd und gar kein
Vogel!“ ruft Max laut.
Bernd zeigt Max den Weg zu dem neuen Drachenland.
Dort gibt es viele Tiere und Drachen.
Max ist gerettet und glücklich.
Er hat eine neue Heimat gefunden.


Max,7 Jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Reise nach Europa

Ela ist ein Elefant. Sie ist 5 Jahre alt. Ela lebt in Afrika.
Sie wollte schon immer einmal nach Europa reisen.
Dort gibt es nämlich einen Zirkus.
Ela ist kein normaler Elefant. Sie hat eine Zauberkraft, denn sie kann fliegen.
Am liebsten würde sie einfach los fliegen. Sie träumt von einer großen Manege mit vielen Zuschauern. Ela wäre dann ganz im Mittelpunkt. Alle Leute würden gespannt warten, welchen Zirkustrick ein Elefant aus Afrika wohl vorführen würde. Wenn Ela dann ihre Ohren flattern lässt und zu fliegen beginnt, würde das Publikum jubeln. Ela wäre der Star der Show. Das ist Elas großer Traum.
Aber es gibt ein Problem. Ela weiß nicht wo Europa ist.
Sie sucht nach einer Landkarte. Ela sucht hinter einem Baum. Sie schaut in das Gebüsch und gräbt sogar im Sand, aber sie kann keine Landkarte finden. Plötzlich hört sie ein lautes Brummen am Himmel. Ela blickt nach oben und sieht ein Flugzeug. Sie denkt: „Ich wünschte das Flugzeug würde mich nach Europa bringen.“
Da fliegt ein großer Zettel vom Himmel herab. Er landet im Sand neben Ela. Neugierig hebt sie den Zettel mit ihrem Rüssel auf. Was sie da sieht, kann sie kaum glauben.
Es ist eine Landkarte.
Aber es gibt leider noch ein Problem. Ela kann die Karte nicht lesen. Aber sie hat sofort eine Idee, wer ihr dabei helfen kann. Ela geht zu ihrer Lehrerin Frau Graubein. Frau Graubein kann gut lesen und weiß viel über die Welt. Sie kann Ela bestimmt helfen. Aufgeregt klopft Ela an Frau Graubeins Baum. „Hallo! Frau Graubein! Sind Sie zu Hause?“ fragt Ela. Keiner antwortet. Ela ist enttäuscht.
Sie denkt: „Hoffentlich ist Frau Graubein nicht übersiedelt.“
Noch einmal ruft sie ganz laut: „Frau Graubein! Hallo!“
Da hört Ela ein lautes Rascheln von hoch oben im Baum.
Als Ela nach oben schaut, traut sie ihren Augen kaum. Da sitzt doch tatsächlich Frau Graubein hoch oben im Baum.
„Hallo Ela, was machst du denn da?“ ruft der Elefant im Baum. „Was ich hier mache? Was machen Sie da oben im Baum Frau Graubein?“ fragt Ela verwundert.
Frau Graubein flattert mit ihren Ohren und landet vor Ela.
„Wow!“, Ela staunt nicht schlecht. Frau Graubein kann auch fliegen. Als ihr Ela von ihrem Traum erzählt, ist Frau Graubein begeistert. Sie kennt den Weg nach Europa. Frau Graubein hat, als sie noch jung war, selbst in einem Zirkus gelebt und schlägt Ela vor mit ihr gemeinsam nach Europa zu fliegen. Ela ist begeistert von der Idee.
Kurz danach sieht man zwei riesige Grautiere hoch oben am Himmel. Die Menschen, die sie von unten sehen denken sich nur: „Komische Flugzeuge. Das müssen wohl ganz neue Jets sein.“

Theresa,8 Jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Lucy das Einhorn

Lucy ist ein Einhorn mit Flügeln. Lucy ist 3 Jahre alt. Sie lebt im Einhornland.
Eines Tages kommt ein Jäger und schneidet Lucys Horn ab. Lucy läuft aufgeregt nach Hause und guckt in den Spiegel. Lucy schreit: „Mein Horn ist weg! Jetzt bin ich kein richtiges Einhorn mehr. Was soll ich nur tun?“
Lucy weint und ist ganz traurig. Sie läuft in die Berge. Da gibt es viele Steine. Sie findet tatsächlich einen Stein, der aussieht wie ihr Horn. Lucy freut sich und setzt den Stein auf ihren Kopf. Aber der Stein ist viel zu schwer. Davon bekommt Lucy Kopfschmerzen.
Lucy denkt nach. Dann geht sie in den Wald. Dort findet sie viele Äste von Bäumen. Keiner sieht ihrem Horn ähnlich, aber es ist immer noch besser als ohne Horn zu sein. Lucy setzt einen Stock auf ihren Kopf. Dann schaut sie in den Spiegel. Aber was sie da sieht gefällt ihr nicht. Lucy ist traurig. Sie weint und versteckt sich in ihrer Einhornhöhle. „So kann ich nie wieder raus gehen“ denkt Lucy,
„ Alle werden mich auslachen.“
Lucy versteckt sich tagelang in der Höhle.
Eines Tages ist sie so hungrig, dass sie vorsichtig aus der Höhle hinaus geht. Dabei geht sie am Spiegel vorbei. Zuerst will sie gar nicht hinsehen, aber dann tut sie es doch. Sie kann es kaum glauben. Ihr Horn ist nachgewachsen. Jetzt sieht sie es nicht nur im Spiegel, sondern sie fühlt es auch auf ihrem Kopf. Weil sie so traurig war, hatte Lucy es gar nicht bemerkt.
Nun war sie überglücklich. „Endlich bin ich wieder ein echtes Einhorn!“ ruft Lucy.

Lilian,7 Jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Snowy der Schneemann

Snowy ist ein Schneemann. Er lebt am Nordpol.
Snowy ist schon 11 Jahre alt. Er ist viel älter als die meisten Schneemänner. Schneemänner leben normalerweise höchsten ein paar Tage, vielleicht auch ein paar Wochen, aber nur wenn es wirklich kalt ist.
Am Nordpol ist es immer kalt, deshalb ist Snowy auch schon so alt.
Das kalte Wetter ist für Snowy langweilig. Er träumt von einem warmen Wetter, von Sonnenschein und Palmen am Strand. Snowy will in die Sonne und die warmen Sonnenstrahlen auf seiner Schneehaut spüren.
Er kann sich nichts Schöneres vorstellen.
Plötzlich ziehen die Wolken am Himmel davon. Die Sonne strahlt. Snowy lacht und freut sich.
„Endlich Sonnenschein“, ruft Snowy.
Die Sonne lacht ihn freundlich an. Wie gut sich die warmen Sonnenstrahlen auf Snowys Schneehaut anfühlen. Warm, so warm. Snowy ist glücklich.
Er freut sich so sehr, dass er nicht bemerkt wie sein Körper schmilzt. Zuerst zerrinnen seine Beine. Dann löst sich sein Bauch auf. Als nächstes schmelzen seine Arme. Übrig bleibt nur Snowys Kopf mit seinem Hut und der Karottennase. Snowy bemerkt, dass sein Körper geschmolzen ist.
Er lacht nur und sagt ,,Das war es allemal wert.“
Die Wolken ziehen wieder vor die Sonne und es wird eisig kalt. Snowy ist nun klein, aber glücklich.
Er ist immer noch der älteste Schneemann der Welt.

Lola,7 Jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Der Weihnachtshund

Am Weihnachtstag ist Emmi ganz aufgeregt. Sie freut sich schon so auf ihre Geschenke. Im Wohnzimmer steht ein großer Weihnachtsbaum. Emmi hat ihn schön geschmückt mit Lichtern und bunten Kugeln.
„Heute Abend kommt der Weihnachtsmann.“ denkt Emmi aufgeregt. Sie stellt Kekse für den Weihnachtsmann und Karotten für die Rentiere zum Kamin. Dann geht sie ins Bett. Mitten in der Nacht hört Emmi ein lautes Rumpeln.
Sie wacht auf. Neugierig schleicht sie aus ihrem Zimmer. Das sind bestimmt Mama und Papa. „Die beiden sind ja immer lange auf.“ denkt Emmi. Aber als sie aus ihrem Zimmer raus geht sind alle Räume dunkel. Sie schaut in das Schlafzimmer von Mama und Papa, aber die beiden schlafen ganz fest und Papa schnarcht laut wie immer. Jetzt ist Emmi wirklich aufgeregt.
„Ist es vielleicht der Weihnachtsmann?“ denkt Emmi. Vorsichtig schleicht sie ins Wohnzimmer. Die Tür ist zu. Emmi hört Schritte hinter der Tür. Langsam öffnet sie die Türe einen Spalt und schaut in das dunkle Zimmer. Aber da ist kein Weihnachtmann.
Was sie da sieht hat vier Beine und eine kalte Schnauze und rennt auf Emmi zu. „Ein Weihnachtshund!“ ruft Emmi. Das hat sich Emmi schon so lange gewunschen. Sie streichelt den Hund und geht leise zurück in ihr Bett.
Glücklich schläft sie ein. Als sie am Morgen aufwacht, denkt Emmi: „Hoffentlich habe ich das alles nicht nur geträumt.“




Clea,8 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Der Ranger

Der Ranger Kainala arbeitet im Big Bassin National Park.
Er liebt Tiere sehr und möchte sie beschützen.
Ihm ist schon oft aufgefallen, dass die Besucher viel zu schnell in ihren Autos durch den Park jagen. Sie fahren 55 Meilen die Stunde und das ist sehr gefährlich für die Tiere.
Erst letzte Woche ist ein Reh angefahren worden. Der Ranger denkt sich: „So geht es nicht weiter.“
Er stellt überall im Park Schilder auf, auf denen steht:
„30 Meilen pro Stunde!“
Er erinnert alle Menschen daran, langsam zu fahren, um die Tiere zu schützen. Wer zu schnell fährt muss hohe Strafe bezahlen.
Von nun an nehmen die Menschen mehr Rücksicht auf und die Tiere können in Sicherheit im Park leben.
Der Ranger Kainala ist zufrieden und glücklich, dass die Autos jetzt langsam fahren und die Tiere keine Angst mehr haben müssen.

Orlando,7 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Der Schneemann Nelix

Der Schneemann Nelix lebt auf einem Spielplatz in den Bergen. Er ist 1 Woche alt.
Nelix hat ein Problem. Der Winter geht langsam zu Ende und das Wetter wird wärmer und wärmer.
Nelix ist nicht wie alle anderen Schneemänner. Nelix ist ganz besonders. Er hat nämlich Beine.
Nelix hat Angst, dass er bei diesem warmen Wetter schmilzt. Also geht er los und sucht nach Schnee.
Er läuft durch das Dorf, aber auf den Straßen findet er nur
Matsch. Dann geht er in die Gärten. Aber auch dort liegt
nur noch wenig Schnee.
Da sieht er einen Vogel. Nelix schaut dem Vogel zu wie er am Himmel fliegt. Dabei sieht er ganz oben am Berg, dass die Spitze ganz weiß ist.
Nelix ruft: „Das ist bestimmt Schnee!“
Der Vogel landet auf Nelix Karottennase und sagt: „Du hast recht. Dort oben ist ein Gletscher. Da gibt es immer Schnee und Eis. Das ganze Jahr lang.“
„Danke.“ sagt Nelix.
Er läuft zu seiner Familie und trägt einen Schneemann nach dem anderen rauf zum Gletscher. Die Schneemänner haben eine neue Heimat gefunden. Dort leben sie glücklich und zufrieden zu allen Jahreszeiten.


Finn,7 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

An Mum Pferdeschwanz

1.1.02

Liebe Natascha,

ich habe gehört, dass ich in Wirklichkeit zu dir und Paul gehöre, ich kenne dich nicht. Aber du kannst mir ja schreiben! Ich bin Sandra, bin neun Jahre alt, 1,49 m groß, habe kastanienbraunes Haar, blaue Augen, lese und schreibe gerne und hoffe, dass das College, in das ich gehen werde, möglichst kurz dauert (damit ich endlich wieder Eltern habe!) Ich freue mich auf Dich und Paul!
Deine Sandra

2.1.02

Liebe Natascha,

Miss Länder hat mir gesagt, dass ich keine Antwort von dir erwarten darf. Und außerdem soll ich dich „Miss Kyworld, Landerson“ nennen. Sie sagt du würdest es so wollen, doch das glaube ich nicht. Dann hat sie mir noch einen Vortrag darüber gehalten, dass du ihr ausdrücklich gesagt hast, dass der Brief höchstens eine Seite lang werden soll, aber du siehst doch: Ich habe so viel zu erzählen! Und außerdem wollte ich dich fragen, ob ich an Silvester zu Lisannes komme. (Es tut mir leid, dass ich dich so überstürme, aber wir brauchen für Handarbeit 5 Euro). Also tschüss denn,

Deine Sandra!

PS: Hab dich lieb.


4.1.02

Liebe/r Natascha/Paul,

ich habe heute eine 2 im Aufsatz geschrieben. Allerdings ist eine Antwort noch nicht angekommen? Morgen fahre ich ins College. Ich muss wieder gehen.

Tschüss
Eure Sandra

6.1.02

Liebe Miss Kyworld, Landerson,

ich bin enttäuscht! Sie habe mir in einem Zettel mitgeteilt:

5.1.02

Sandra ich kenne dieses Mädchen nicht. Ich heiße Miss Kyworld, Landerson. Ich habe dir 5 Euro zugeschickt und deine Briefe sind zu lang!

Yours,
Miss Kyworld, Landerson

Da ich nicht mehr schreiben darf. Auf Wiedersehen


PS: Übrigens bin ich gerade am College angekommen.


7.1.02

Liebe Miss Kyworld, Landerson,

heute habe ich einen Einteilungsplan bekommen:

Aufstehen: 6.00 Uhr
Frühstück von 7.00 bis 7.30 Uhr
Mittagessen von 12.00 bis 12.30 Uhr
Kaffee: von 15.00 bis 15.30 Uhr
Abendessen: von 18.00 bis 18.30 Uhr
Schlafengehen: 20.00 Uhr
Lernzeit: von 6.-7 Uhr von 7-11 Uhr, von 12.25 Uhr, von 15-17 Uhr, von 18-19 Uhr


Mit Kuss: Sandra!

9.1.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

Ich nenne dich aus einem bestimmten Grund so. Natürlich könnte ich auch an die Gabel oder an Kaspers Großmutter schreiben. Aber ich schreibe an Mum Pferdeschwanz. Eine junge Frau mit roten Haaren, einer Brille und einem Pferdeschwanz. Ich sah nur einen Schatten mit Zopf vorbei huschen, doch ich weiß, du warst es und wie du siehst kann ich in deinen Schatten Farbe einbringen.

Was ich zu Weihnachten bekam:

Ein neues Kleid von Julia, die gleich reinkommen und mir ihre Noten vorjammern wird
Einen Pullover von Anne
Eine alte Kette von der hochmütigen Liss
Einen Schemel – wofür ich sehr dankbar bin –von dir.

Danke
Tschüß

10.1.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich sitze im Park auf einer Bank. Das Meer und dis Büsche rauschen um die Wette. Die Enten quaken. A, Mist. Entschuldige bitte, aber mein Meer, das es nicht gibt, sondern nur aus Schatten besteht wurde gerade von einer Gruppe Menschen zertreten. Ich weiß nicht, was ich dir schreiben soll. Deshalb,
Tschüss!

12.1.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich bin krank und liege in der Station. Ich habe Fieber und Husten. Es ist unangenehm so zu schreiben.

Deine Sandra

14.1.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

was meinst du was wir in Kunst gemacht haben? Einen Teddy. Ich werde ihn dir schicken. Ich liege immer noch in der Station, die Schwester meint es wäre ganz schlimm. Ich wünsche mir erneut einen handgeschriebenen Brief von dir und nicht von deinem Computer. Vorhin war Liss hier und brachte mir Kekse.

Mit Abstand – denn ich bin krank,
Sandra

15.1.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,


Dein erster Brief an mich, hat mich geheilt. Ich muss nur noch einen Tag bleiben. Als ich deinen Brief bekam, habe ich dir alles verziehen.

Liebe Sandra,
ich war sehr krank, doch ich wünsche gute Besserung. Der andere Brief war von meiner Sekretärin. Noch mal gute Besserung, ich hoffe der Lolli schmeckt. Deine Mum Pferdeschwanz, wie du mich nennst.

Danke! Aua! Meine Stirn!
Mit viel Dank: Sandra

16.1.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

endlich wieder gesund. Das heißt auch kein Einzelunterricht mehr. Als ich heute wieder in die Klasse gekommen bin, haben sich alle außer Mary auf mich gefreut. Ich mag Mary nicht. Sie ist mit Liss befreundet.
Deine Sandra

17.1.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich bin nach langem Üben in unsere Tennismannschaft aufgenommen worden. Es war ziemlich schwer gegen Tanja zu gewinnen. Den letzten Satz habe ich nur durch Annes Blick geschafft.

Ich beim Tennis: Deine Sandra

19.1.02

Love Mum Pferdeschwanz,

I´m have a two of Inglish…

Ja genau. Ich hatte keine Ahnung davon. Tja, außerdem haben wir am Mittwoch ein Spiel. Alles Gute: deine Sandra.

PS: Ich bin ziemlich beschäftigt und schreibe ziemlich viel. Ich kann dir leider erst im Oktober wieder schreiben.

8.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

am 12. 10. habe ich Geburtstag. Ich wollte dich fragen, ob ich eine Kindergesellschaft veranstalten darf? Schließlich werde ich zehn Jahre alt. Dazu einladen würde ich: Anne, Julia, Tina, Liss, Katie und Sabrina. Mary nicht.

Deine Sandra.

10.10.02

Hallo Mum Pferdeschwanz,

heute hat mich Miss Länder aufgeklärt, warum ich keine Eltern mehr habe. Mein Vater ist schon früh gestorben. Danach wollten sie mich von meiner Mama wegholen. Die ist geflohen. Auf einem Motorrad. Dann hat sie einen Unfall gebaut und mich verloren. Man hat ihr geholfen mich zu finden. Eine Zeit lebte sie mit mir in einer Krankrenhilfsstation. Bis sie an Alter starb. Dann kam ich ins Heim. So nun kennst du meine Geschichte. In zwei Tagen ist mein Geburtstag und deine antwort ist da: JA. Danke

Mit Grüßen
Deine Sandra

11.10.02

Oh Mum Pferdeschwanz,

Morgen ist mein Tag. Ich habe schon alles vorbereitet. Von dir ist ein Päckchen gekommen. Was ist wohl drinnen? In das Bad von Annes und meinem Zimmer: Ärenhöhle, darf ich nicht. Weil Anne dort etwas für mich hat. Danke für das Päckchen,

Deine Sandra

12.10.02

Danke!
In dem Päckchen ist ja ein Kleid. Ich packe dein Geschenk nach einer wunderbaren Party aus. Was ich bekommen habe: eine Taschenlampe von Sabrina, einen Leuchtstift von Julia von Tina ein Nähkästchen, einen Vorhang von Katie und ein Tässchen von Liss. Und jetzt kommts: Eine Torte von Anne. Das war wundervoll. Tschüß, Sandra.

13.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,
es war gestern sehr schön. Ich habe dir noch sooo viel zu erzählen: Wir haben was tolles gespielt: Blinde Kuh. Die werden die Augen verbunden und du musst suchen und tasten. Das war schön.
Tschau,
Sandra

14.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

Miss Länder meint ich bekomme vielleicht ein Stipendium. (Ich weiß nicht genau wie man das schreibt). Ist das nicht toll? Ich habe ja schließlich in diesem Jahr schon vier einsen und zwei Zweier. Ich hoffe das war eines deiner Ziele, die du mir gesetzt hast.
Deine schlaue Sandra

16.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,


Wir haben blind schreiben gelernt. Wie findest du meine Schrift? Au0ßerdem kann ich jetzt Rockmalen. Willst du das sehen? Puh, im Dunkeln ist es ziemlich schwer. Ich mach Licht an.

Mit Grüßen an Paul,

Deine Sandra

17.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich komme bald zurück. Morgen beginnen die Ferien. Miss Länder hat mich auf euch vorbereitet. Sie sagt ihr seid sehr vornehm: „Benimm Dich gut, Turning!“, so klingt sie. Die Lehrer nennen uns beim Nachnamen.

Deine Sandra

18.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich bin heute morgen mit dem Auto nach Luxemburg gefahren worden. Hier bin ich nun mit Miss Länder. Morgen fahren wir zu dir!
Bis bald,
Sandra

19.10.02

Allerliebste Mum Pferdeschwanz,

bin ich noch immer nicht bei dir? Meine Seele schmerzt sich nach Dir. Oh, wär ich doch bei dir. Du bist in meinem Herzen eingeschlossen. Ich bin gerade auf der Fahrt. Wir sind nun schon eine Stunde unterwegs. Übrigens wie gefällt dir mein Liebesbrief?

Mit Liebe aus tiefster Seele!
Sandra

20.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich mache Pause im Santa Kloster. Ich habe erfahren, dass es zu dir noch ein Tag = 24 Stunden sind. Ich finde es richtig lustig, herumgefahren zu werden.

Deine Sandra

28.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich muss noch bleiben. In meinem Zimmer sieht es folgendermaßen aus: Karg, ein Nachttisch, ein Bett, ein Kreuz an der Wand. Gott segne dich…na ja, zumindest lässt es so auf den ersten Blick scheinen, dass es hier heilig ist. Draußen ist eine Kickboardbahn, aber die Mönche sind in Kutten gehüllt. Deine fromme Sandra

31.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich habe dich gesehen! Am 29.1ß. kam ich in deiner Villa an. Sie war sooo groß. Nicht so wie unser Waisenhaus. Außerdem war sie bunt. So richtig schön. Unser Waisenhaus ist weiß und lang. Überhaupt nicht geformt. Alles ist dort gleich. Das Gegenteil von deinem großen Haus. Ein blonder Mann mit blauen Augen holte mich ab. Es war Paul. Er führte mich in einen großen weiten Saal. Dort saßen viele blond gelockte Damen an einer langen Tafel. Am Ende saß eine Frau mit PFERDESCHWANZ. Ihr Haar war rot. Ihre Augen grün. Sie lächelte mich an. Das warst Du: Natascha. Am anderen Ende des Tisches war ein Stuhl frei. Paul hatte es sich inzwischen in der Mitte gemütlich gemacht. Vor dem leeren Stuhl war ein Teller, aufgedeckt, voll mit Früchten. „Setz dich“, meintest du freundlich. Ich habe es mir schmecken lassen. Nach dem Essen erfuhren wir genaueres von uns. Tja, dann musste ich fahren. Es geht mir gut.
Sandra

1.11.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich bin wieder im Kloster. Mein alter Freund Marcus – ein Junger der im Kloster aufgenommen wurde – wird gerade geprüft. Das ist sehr interessant. Bruder Thomas und Pater Domenik haben ihm eine Kammer gezeigt, in der er zwei Tage bleiben muss. Sie besinnen, sehr toll.

Deine Sandra

5.11.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

endlich wieder auf dem College. Ich habe neue Freunde gefunden: Marie Tins und Max Banny. Die zwei sind neu. Max ist von reichen Eltern. Marie ist die Tochter eines Kaufmanns. Sie ist neun und er zehn Jahre alt.

Deine Sandra

7.11.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich sitze unter den Bäumen in Park und dichte:

Der Hund das ist mein Lieblingstier
Er hat auch Beine – und zwar vier.
Er lebt in einer Hütte
Dort liegt er in der Mitte

Ist das nicht schön? Aber das ist erst der Anfang. Ich werde nämlich auf eine Dichterausbildung gehen. Bist du damit einverstanden? Ich hoffe doch. Schließlich ist das für die Bildung. Mrs. Mörlins hat mich angemeldet. Er ist mein Deutschlehrer und findet meine Sprache perfekt. Wie findest du das????
Danke für Deine Zustimmung!

Deine begabte Sandra. Lina (*)

Mein Nachname ist zur Zeit Landerson.

9.11.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

wie wird dir zumute, wenn du siehst, dass zwei sich um deine Seele streiten? Das ist Dichtersprache. Damit haben wir angefangen. Danke, dass du „ja“ gesagt hast. Der Lehrer meinte ich habe Talent. Den Satz oben haben wir aufgeschrieben!

Deine Dichterin Sandra

14.11.02

Love Mum Pferdeschwanz,

es gibt so viel auf dieser Welt, von dem du noch nichts weißt. Du sollst sie nicht herausfinden, sie werden dir von selbst mal klar. Doch all die Dinge, die du weißt, sind nicht wahr. Findest du das nicht schon?
1 Fehler = Note 2 Wir haben das Diktat nämlich zurück bekommen. Ist das gut?

Deine liebe Sandra

17.11.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich erzähle immer nur vom Spaß. Sicher willst du auch mal was von meinen Leistungen hören. Nun ja, über mein Diktat weißt du genug. Und über alles andere kannst du erfahren. Mein Übersichtsplan
Deutsch 1-2
Mathe 1-2
HSU 2
Musik 1
Biologie 2
Sport 1-2
Zeichnen 1+
Dichtung 1
Latein 2
Na, wie findest du das? Aber vom Spaß willst du sicher auch was hören? Na dann: Anne, Liss und ich sind gestern zum Fluss gegangen. Dort haben Anne und ihr Onkel, der vorgestern zu Besuch kam, ein Floss vorbereitet. Anne hat das große Transportmittel mit einer trockenen Kabine für Liss ausgestattet. Anne selbst ist der Kapitän. Wir sind bis zur Linde vorgerudert. Aber dann kamen Tom und Max. Sie hatten auch ihre Eltern da. Sie kamen mit ihrem Ruderboot. Sie hatten von Mary, dieser Petze, erfahren, dass wir heimlich weg waren. Aber Sabrina hatte Max zum Glück bestochen, damit er uns nicht verrät. Trotzdem fährt er uns nach. Er und Tom wollten uns überfallen und unsere Chips klauen. Doch wir waren schneller! Noch rechtzeitig kamen wir am anderen Ufer an. Liss und ich schlichen uns zum Hintereingang durch. Anne zählte bis zehn und lief dann zu Katie. Zusammen legten sie ein paar Steine in den Fluss. Darauf hin rannten sie weg, um alles von Liss´ Fenster zu beobachten. Die Jungs fielen und purzelten ins Wasser. Tja, dafür braucht man einer Erklärung.

Deine Sandra

19.11.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,


In unserer Schule geht ein Skandal um. Allen Cester und Mati Twinstorm sind verschwunden! Ihr Zimmer war durchwühlt und die Betten kalt. Das Fenster war nicht offen. Nadia und Sabrina aus den unteren Klassen wohnen neben Mati und Allen. Die Eltern der Kinder sind angereist und bombadieren Sabrina mit Fragen. Wir wissen nur ganz wenig. Aber Sabrina darf uns auch nicht mehr verraten. Es wurde das Gerücht in die Welt gesetzt, es gäbe einen anonymen Brief. Aber ob das stimmt? Es ist einfach schrecklich. Dafür ist unser Mauseeck neu eingerichtet.

Deine Sandra

21.11.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

der Fall ist gelöst. Allen und Mati sind heute früh im Kaffee-Zimmer aufgetaucht. Mati war bewusstlos und allern erzählte aufgeregt, dass sie und Mati von den Klersen-Jungen verschleppt worden waren, um den Spielwettbewerb zu gewinnen! Die Polizei kam und verhaftete die Jungs der Familie Klersen.

Deine Sandra

28.11.02

Allerliebste Natascha,

unsere Lehrerin Miss Länder, Beer, Maximilian sind weg. Miss Länder geht in den Urlaub. Miss Maximilian ist zu alt und unsere Klassenlehrerin Miss Beer ist schwanger. Ich habe sie immer gemocht. Trotzdem hatten wir heute Schule. Alles Aushilfen! Doch nach der Pause…Ich war damit beschäftigt Katie vor Denni zu beschützen. Eine Frau mit einem Kurzhaarschnitt (ich hielt sie für eine Ausländerin) hat die Treppe hoch. Sie hatte eine Lehrer-Tasche, trotzdem hielt ich sie für irgendeine Mutter. Doch in der Klasse erfuhr ich, dass Miss Haas unser neues Fräulein war. Ich mochte die mollige Person. Sie war 50. Ich mochte sie. Und ich mag sie auch jetzt noch.

Deine Sandra

30.11.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

heute haben wir eine Ex geschrieben. Und willst du wissen, was Miss Haas gesagt hab? Dass ich sehr gut bin. Und in Dichtung hat Mr. Titus MICH genommen, um bei der großen Vorführung das Solo-Gedicht vorzutragen. Aber was ich als letztes erlebt habe ist kaum zu glauben: Ich habe unsere Schule gerettet! Das heißt einen Schüler aus unserer Schule. Mit Marie Tins und Max Banny habe ich Luisa, die Schulsprecherin gerettet. Marie, Max und ich haben im Garten Ball gespielt. Als wir einen Aufschrei hörten und kurz danach wildes Stimmengewirr. Natürlich lief ich gleich hin. Das Geschrei kam aus dem hinteren Teil des Gartens. Das hieß aus der Richtung, in der die größeren ihr Revier hatten. Meistens hört man nichts von ihnen, denn so wie manche Drittklässler, die dort öfter mal ein Tablett mit Getränken hinbrachten, lagen sie den ganzen Tag nur auf ihren Liegestühlen rum. Ich zögerte, aber die ungewohnten Laute kamen mir doch zu komisch vor. Ich rief Max und Marie und gin hinter die Büsche. Dort waren die Mädchen aufgesprungen und kreischten. Wir fragten was die Ursache sei und sie erzählten, dass Luisa hinter den Zaun gezerrt worden war und danach verschwunden blieb. Sofort liefen wir zum Zaun und sprangen darüber. Auf der Straße waren die Gummispuren von Turnschuhen zu sehen. Und die waren groß! Wir folgten ihnen und holten schließlich Lory, die damals fast die Wahl zur Schulsprecherin gewonnen hätte, mit der gefesselten Luisa auf dem Rücken ein. Max hielt Lory fest und Marie lief weg, um Hilfe zu holen, während ich an Luisas Fesseln zerrte. Als Miss Maus Luisa von ihren Fesseln befreit hatte wurden wir nach Hause gefahren. Und Lory wurde vom unterricht ausgeschlossen. Das beste aber war, was ich und Max und Marie bekommen haben: eine Medaille, eine Urkunde und das beste - eine Ehrenfahne.

Tschüss
Deine Sandra

1.12.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

es ist ein Brief aus Luxemburg gekommen.

Liebe Sandra,

ich, Marcus Thelemäus Groscher, möchte dich zu Silvester in das Santa-Kloster einladen. Es gibt eine große Überraschung, die es im Waisenhaus bestimmt noch nicht gab. A 31.12.03
Komm bitte!

Dein Marcus

Darf ich, ja?! Es würde mich sehr freuen.
Tschüss
Deine Sandra

4.12.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

geht es dir besser. Du hast mir geschrieben, dass ich darf und du sehr krank bist. Danke. Ich hoffe bis Weihnachten geht es dir wieder gut. Mein Geld geht langsam aus und ich kann keine Briefmarken mehr kaufen, aber bis zum großen Fest, denn da schreibe ich dir bestimmt.

Deine Sandra

24.12.02

Liebe Natascha, lieber Paul,

ich wünsche euch frohe Weihnachten. Unser Krippenspiel lief toll ab. Schön, dass es dir wieder besser geht.

PS: Danke für die 5 Pfund. Ich werde gleich Briefmarken holen.

Eure Sandra


31.12.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,


Ich habe zum ersten Mal ein Feuerwerk gesehen. Es war herrlich. Noch viel schöner als jedes Silvesterfeuer im College. Und viel schöner als der große Fackelumzug im Waisenhaus. Es war ein riesiges Licht- und Krachwerk! Und das tollste war ein Wagen voller Raketen. Der schoss alle in die Luft und man sah am Himmel eine 2003! Marcus hat mir eine Kette geschenkt.

Deine Sandra

1.1.03

Liebe Mum Pferdeschwanz,

heute habe ich mein Gedicht vorgetragen. Ich habe eine 1* bekommen. In Kunst haben wir einen Schneemann gebaut. Aber in Latein haben wir geschrieben. Ich hatte kein so gutes Gefühl…na ja, aber sonst war´s schön.

Deine Sandra

3.1.03

Jahreszeugnis!

Jahreszeugnis
für
Sandra, Lina Landerson

Die sehr eifrige Schülerin zeigte Hilfsbereitschaft in allen Fällen. Sie hat sich durch ihr durchdachtes Verhalten bei einer Entführung einen Dienst erwiesen. Leider ließ sie in Latein nach, was sie allerdings gut ausgleichen konnte. Sie wurde versetzt.

Religionslehre 1
Deutsch 1
Schrift 2
Mathematik 2
Heima und Sachkunde 2
Kunst 1
Werken 2
Sport 1
Englisch 2
Latein 3
Dichtung 1

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ist das eine Leistung? In der Lateinschulaufgabe hatte ich allerdings eine 4. Ist das sehr schlimm?

Sandra

6.1.03

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ein neues Schuljahr hat begonnen. Ich habe dir die neuen Lehrer noch gar nicht vorgestellt:

Mister Allwien Tomiki in deutsch (er ist Japaner)
Mister Bannje oin Mathe
Misses Twendi in HSU
Mister Nandin in Relli
Misses Carmen Awua in Französisch
Mister Xavel in Kunst, Latein und Englisch
Miass Maier in Sport und Werken
Mister Newis in Dichtung

Diese Kinder sind neu an der Schule: ein ganzer Haufen eingebildeter „Hochnäschen“. Soll ich „Martine“, ähem, ich meine natürlich Martine Melanie von und zu Ore la Puart“, nachahmen? Oh, Sherlie, warum hast du einen Pickel? Ihhhh!! Du bist nicht mehr meine Freundin! Sie ist echt blöd, finde ich, und so sind sie alle. Na, ja, ich muss mich ja nicht zu ihnen setzen.

Deine Sandra

1.10.03

Liebe Mum Pferdeschwanz,

in elf Tagen habe ich Geburtstag. Das ist wirklich schön. In Dichtung habe ich eine 2. gut?

Deine Sandra

PS: Du schreibst, ich würde eine Überraschung bekommen.


12.10.03

Liebe „Mama“,

vor drei Tagen fing meine Reise zu dir an. Endlich bin ich hier. Elf Jahre, ein ganz anderes Gefühl! So erwachsen. Ich schreibe dir aus dem Wohnzimmer. Du bist in der Küche. Anne, Julia, Katie, Liss, Valerie, Marie, Sabrina, Max und Clara durften mit! Das war herrlich. An der langen Tafel saßen nur wir und aßen Kuchen, Törtchen, Kekse, Pralinen, Obst und vieles leckeres mehr. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie es mich gefreut hat, dass du mich umarmt hast“““ Du hättest mir nicht mehr Freude machen können und hast es aber doch!

Geschenke:

0. fast hätte ich´s vergessen: eine Kette von Marie
1. Ein wundervolles Armband von Liss
2. Ein Federball-Set von Anne
3. eine süße Teetasse von Julia
4. Ein herzallerliebstes Kuscheltierkätzchen von Sabrina
5. Ein Modellschiff von Katie
6. Eine Digitaluhr von Valerie
7. Ein Häkelset von Max
8. Einen neunen Füller von Klara
9. Das allerschönste von dir: Ich darf bei dir bleiben und Mama zu dir sagen.
10. Von Marcus einen Kuss

PS: Das andere werde ich nie vergessen.

Tschüss und gute Nacht
Süße Träume
Deine Sandra






Felicia,9 Jahre aus Eichenau/Josef-Dering- Schule

Ich habe eine beste Freundin wenn wir uns streiten dann nur eine sekunde ich habe sie lieb.
Wir gönnen uns alles und ich finde das ist das wichtigste an der Freundschaft.Wir vertrauen uns wie Max und Moritz.
Es ist einfach toll so einen Schatz zu haben.
Ich hoffe alle entdecken ihn.
Habt ihr alle so tolle freundinnen ich hoffe es.
DENN FREUNDE SIND EIN SCHATZ.
EURE VANESSA

Vanessa,10 Jahre aus Mülheim

EIN GROSSES GEHEIMNISS
Es war ein schöner Sommertag, und Steffy hatte ein GROSSES GEHEIMNISS
Doch da kahm Dominik,Steffys bester Freund sie konnte im alles anfertrauen.Doch dieses mal hatte Seffy Angst,weil es diesmal richtig ernst ist.Dominik fragt:,,Was ist denn Heute los mit dir Steffy?" Steffy:,,Ach, weisst du ich,ich habe ein ah nichts habe ich." Dominik:,,Komm schon sag mir was dich bedrückt." Steffy:,,Nah gut ich sags dir.eiso du darfst es aber nicht weiter sagen,ich habe eine Hasenmamma gefunden, mit 9 Hasenbabys." Domminik:,,Aber wo sind die Hasen?"Steffy:,,Ich habe sie im Keller versteckt.Ich habes ihnen schön warm und kuschelig gemacht."Dmminik:,,Und was machst du jetzt mit ihnen." Steffy:,,Keine ahnung.Ah!Jetzt weiss ich wir geben sie zur Adaption frei!"Und wie sollen wir das anstellen?,,fragt dominik" Nah ganz einfach,wir schleichen uns ins Tierheim und geben dort die Hasen ab.,,sagt Steffy"Dominik:,,Ja das ist eine gute Idee!" Und so machten sich die beiden auf den Weg zur Tierhandlung.und tatsächlich Steffy undDominik haben es geschaft.Sie haben die Hasenfamielie zur Adaption freigegeben,und die Hasen haben ein neues Zuhause gefunden. THE END
Vulpescu Christine,9-10 Jahre Volkschule 4 schwechat



Wie es zu meiner Nisha kam

Seit 12 Jahren habe ich mir nichts sehnicher als einen Hund gewünscht. Leider haben mir meine Eltern nicht erlaubt, einen Hund zu adoptieren. Ich half im Tierheim, kümmerte mich dort um die Hunde. Aber das war einfach nicht das selbe. Immer wieder habe ich mich in einen der Hunde "verliebt", aber die Hunde fanden natürlich früher oder später ein Zuhause. Dann musste ich mich vor ihnen trennen, was mir jedes Mal sehr schwer fiel. Am längsten behielt ich einen Husky-Schäferhundmischling, der Rex gerufen wurde. Wir waren die dicksten Freunde und ich dachte, er würde kein Zuhause finden, weil er schon acht Jahre alt war. Aber eines Tages (nach fast zwei Jahren) dann war es soweit: Eine supernette Familie hatte Rex in ihr Herz geschlossen! Zuerst nur übers Wochenende, dann immer öfter nahmen sie Rex mit zu sich. Ich sah ihn immer seltener, doch er war in den besten Händen, das wusste ich. Dass nach der Trennung für mich eine große überraschung vorgesehen war, ahnte ich damals noch nicht.
Ein halbes Jahr später dann hatte ich meine Eltern überzeugt: Ein Hun würde unser neues Familienmitglied werden! Wegen unseren beiden Katzen musste es Welpe sein, das stand fest. Es sollte kein all zu großer, aber auch kein all zu kleiner Hund sein. Dass meine Eltern mir nicht erlauben würden, eine meiner Lieblingsrassen, also Rottweiler oder Dobermann, zu adoptieren, war klar. Dann fanden wir im Internet die mittelgroßen Griffons. Wir hatten uns also entschieden, aber wegen ihres Ungehorsams suchte ich im Internet weiter nach meinem Traumhnd. (Diese Rasse gefiel mir persönlich nämlich auch nicht sehr gut!) Und dann, dann hatte ich ihn gefunden! Ein Australian Shepherd sollte es werden! Einen so schönen Hund hatte ich zuvor noch nicht sehr oft gesehen. Ich wollte unbedingt eine Blue Merle Hündin, aber, na ja, ... sehr billig waren sie nicht! Mit 1000 bis 1500 € mussten wir rechnen, wenn wir einen hund von einem guten Züchter wollten! Also sparte ich eifrig für meinen Traumhund.
Es war ein Montag. Mein Vater und ich wollten spazieren gehen, und ich habe ihm vorgeschlagen mal in ein anderes Tierheim zu fahren, als immer nach Rümelingen, wo ich ja mit aushalf. Ich wusste nämlich, dass in Rümelingen, in meinem Tierheim, kein Hund da war, den ICH an die Leine nehmen konnte. So beschlossen wir, nach Gasperich zu fahren. Wir führten einen unsymphatischen Mischling Gassi. Und auf dem Rückweg dann passierte es: Ein wunderschöner, vier Monate junger Mischlingswelpe kam uns entgegen gatpst! Sofort war ich verkauft. Wir haben im Tierheim nachgefragt, ob er noch frei wäre und es keine Interessenten gab. Die Antwort war Nein. Fast jeden Tag führten wir Nisha, wie die kleine hieß, spazieren. Wir schlossen das kleine tri-Color Wollknäuel immer mehr ins Herz und der Traum von einem Australian Shepherd war längst vergessen! Und nach zwei Monaten, da war es dann ENDLICH so weit! Wir adoptierten meinen eigenen Hund!
Heute ist meine Nisha ein gutes Jahr alt und wir sind die besten Freundinnen! Wir gehen in die Hundeschule und danach, dann machen wir Agiliy!
Tja, aber oben habe ich doch was mit einer überraschung erzählt, die mit Rex zu tun hat!? Ja, sie ist tatsächlich eingetroffen! Zufälliger Weise habe ich das Mädchen aus Rex' Familie kennen gelernt und wir wurden die besten Freundinnen! Und nun, jetzt habe ich meine eigene Nisha und meinen Rex zurück! Ich sehe ihn fast jedes Wochenende und es geht ihm nicht nur prächtig, es geht ihm supi dupi mega wunderbar! Genau so, wie es meiner Nisha geht, die mich jetzt immer ins Tierheim zum Helfen bgeleitet. Aber da laasen, werde ich sie nicht mehr, meine Kleine!
Nisha, Zatz, du bass meng allerléiften Maus an ech well dech niemols verléieren, Zatz!!

Dies war eine Geschichte, die mir wirklich genauso passiert ist und die ich niemals vergessen werde! Denn ich habe den liebsten Hund auf der Welt kennen gelernt und er ist mein! Ich liebe ihn und will ihn nie mehr verlieren, meine Nisha!

Natascha,13 Jahre aus Esch/Alzette (in Luxemburg)

Carla, die Maus
von Clara (9 Jahre)

Die Maus Carla lebte seit ihrer Geburt bei einer Familie – Familie Thomas.
Eines Tages ließ Johannes, der kleinste Sohn der Familie Thomas, Carla aus dem Käfig.
In diesem Moment kam die Mutter in das Zimmer.
Als Carla die offene Tür sah, rannte sie los. Johannes schrie auf: „Mami,
mach sofort die Tür zu! Carla hat Freilauf!“
Die Mama guckte nur verdattert, da rannte Carla schon raus.

„Wow!“, sagte Carla in Mäusesprache. Sie rannte ins Badezimmer. Ein Fenster stand offen. Carla wusste nicht, was ein Fenster war. Da kamen auch schon Johannes und seine Mutter. Carla sprang auf die Fensterbank und weiter in den Garten.
Johannes schrie: „Mami, wir müssen runter!“
Unten angekommen sah Johannes, wie Carla sich durch ein Loch in den Nachbargarten buddelte und weiter bis zur Straße rannte.
Johannes fing an zu heulen: „Wir werden sie nie mehr sehen. Sie wohnt bestimmt jetzt auf der Straße.“
„Keine Angst. Ich kauf dir eine neue Maus.“
„Nein, Mama. Ich will Carla wieder haben!“
Weinend rannte er ins Haus.

Carla rannte in eine große Straße mit vielen Mülltonnen.
„Eindringling!“, schrie plötzlich eine Maus. Mäuse umzingelten Carla.
„Ah!“, schrie Carla, „ich bin von zuhause abgehauen!“
„Gut!“, sagte ein freundlich aussehendes Mausemädchen. „Du kannst bei uns wohnen.“
„Wer entscheidet das?“
Da kam eine große Maus und alle Mäuse um Carla waren plötzlich ganz still. Carla bekam Angst.
„Hallo“, sagte die Maus. „Ich bin König Titanus.“
„Hmm, ja. Ich bin Carla.“
„Du kannst bei mir im Zimmer schlafen.“
„Nein, danke. Habt ihr noch ein Zimmer frei?“
„Nein“, sagte König Titanus.
„Dann schlafe ich lieber draußen!“
„Gut, wir haben dir einen Vorschlag gemacht“, sagte eine der Mäuse in unfreundlichem Ton. „Und wir nehmen dich bei uns auf“, sagte eine kleine Maus, die neben ihr stand.
„Gaila und Max – lasst sie in Ruhe!“, sagte König Titanus.

Es wurde dunkler. Carla wollte gern wieder nach Hause, aber sie wusste den Weg nicht. Sie fing an zu weinen. Sie wollte zu Johannes zurück.
Heimlich beobachteten Gaila und Max Carla.
„Ist ihr recht geschehen“, sagte Max.
„Ja, sie hat es richtig verdient! Unserem König Widerworte zu geben!“ 
Der König hörte das Weinen und ging raus. „Carla, warum weinst du?“
„Ich will zu meiner Menschenfamilie zurück!“, sagte Carla.
„Wir können dir ja helfen, Carla.“
„Unfair!“, schimpfte Max leise.

Am nächsten Morgen trommelte König Titanus alle Mäuse zusammen.
„Wer hatte Carla als Erstes gesehen?“, fragte König Titanus.
„Ich!“, rief Max. „Ich habe sie als Erstes gesehen.“
„Und von wo ist sie hergekommen?“, fragte eine Maus, die in der Nähe stand.
Max mochte Carla ja nicht. Er wusste jetzt wieder, dass Carla von rechts gekommen war. Deswegen sagte er: „Links“.
König Titanus merkte die Lüge nicht: „Gut. Danke. Morgen früh werden wir aufbrechen“, rief er. „Schlaft euch jetzt aus.“

Carla war noch eine Weile vor dem Einschlafen wach. Da setzte sich König Titanus zu ihr. „Wir werden deine Familie finden,“ sagte er nett. „Jetzt geh´ schlafen. Morgen ist ein langer Tag.“
Er brachte sie zu ihrer Ecke und ging in seine Hütte. Sofort, nachdem Carla zugedeckt war, schlief sie ein.

Als sie aufwachte, waren alle schon bereit.
„Carla, kommst du jetzt?“, rief Max ungeduldig. Max konnte es nicht erwarten, Carla etwas Böses anzutun.

Titanus half Carla, einen großen Rucksack anzulegen.
Plötzlich kam eine Maus mit grauem Fell, die Carla bisher noch nicht gesehen hatte, schnalzte nur mit der Zunge und setzte einen finsteren Blick auf. Dann wandte sie ihren Blick auf König Titanus: „Also wirklich, Bruder“, sagte sie. „Du musst ihr passendes Besteck anlegen. Komm mal ganz schnell mit, Carla.“
„Nein, sie bleibt hier!“ Titanus hielt sie fest.
„Aber ich will zu meiner Familie! König Titanus, lassen sie mich sofort los!“ Carla schrie laut auf. Sie war sauer.
Alle Mäuse erschraken. „So redet man nicht mit einem König!“, rief Laila.
„Ja genau!“, schrie Max und guckte grimmig.
„Sie muss verwiesen werden, genau wie Chak damals!“, rief Gaila, die neben ihm stand.
„Wer ist Chak?“, fragte Carla.

Die Frau, die ihr eben bei der Rüstung geholfen hatte, kam wieder aus der Mäusemenge. „Ich erzähle es dir. Vor fünf Jahren gab es hier eine Maus namens Chak. Er war mein Bruder, also auch der Bruder von König Titanus. Chak hat alle Mäuse getreten, geschlagen und sogar manchmal getötet. Am Ende waren wir nur noch ganz wenige Mäuse. König Titanus setzte Chak ganz weit von hier aus.“

„HILFE!!!“, schrie jemand vom Ende der Straße. „Die Menschen sind wieder da!“
Carlas Pupillen wurden größer. Sie rannte und rannte. Plötzlich stieß sie an etwas. Ein Mensch, genau so wie Johannes, nur größer! War Johannes größer geworden? Carla überlegte lange.

Zur gleichen Zeit rief bei Familie Thomas zu Hause Johannes mit seiner Mutter beim Tierschutzbund an.
Eine Frau ging an den Hörer: „Hallo, hier ist der Tierschutzbund. Kann ich irgendwie helfen?“, fragte sie mit heller Stimme.
„Mein Sohn hat seine Maus mit dunkelbraunem Fell verloren“, sagte Frau Thomas.
„Hallo Mom!“ Die größte Tochter kam nach Hause.
„Ok“, kam die Stimme aus dem Hörer, „wir werden tun, was wir können.“
„Danke“, schrie Johannes von hinten in den Hörer.

In der Straße bei Carla und den Anderen gingen die Menschen wieder weg. Niemand von den Mäusen – auch von den allerschlausten – wusste, dass die drei Männer zum Tierschutzbund gehörten.
Als sie ins Tierschutzbundhaus zurückkamen, sagte die Frau mit der hellen Stimme:
“ Wir suchen eine Maus mit dunkelbraunem Fell.“
Sie war froh, überhaupt einen Auftrag zu haben.
Die drei Männer guckten sich nur an und machten ein trauriges Gesicht:
„Wir haben die Maus gesehen.“
„Ihr habt sie nicht eingefangen?“ Dann kam eine lange Pause. „Macht euch bereit für einen Einsatz.“
Die Frau lächelte böse.

Während sich die Leute vom Tierschutzbund fertig machten, gingen die Mäuse schnell in die falsche Richtung.
„Sie können jeden Augenblick wiederkommen.“
„Wer denn jetzt, König Titanus?“, fragte eine kleine Maus.
„Die Menschen natürlich!“, sagte Carla spöttisch.

Die Menschen kamen gerade an, als die Mäuse einen Kilometer gelaufen waren, aber zum Glück war da eine Ecke.
Die Frau war sauer. „Sucht sie! Fünf nach links, fünf nach rechts und fünf bleiben hier. Macht keine Pause!“, schrie sie.
Sie liefen los: Und sie fanden Carla, griffen sie und schleppten sie weg.
„Hilfe, Hilfe! Die Menschen halten mich gefangen!“
Titanus sprang einem der Fänger auf die Schulter.
„Dieses Vieh!“, schrie der erschrocken. „Bestimmt wird der auch gesucht. Wir nehmen ihn auch mit!“

Im Tierschutzgebäude rief die Frau mit der hellen Stimme Familie Thomas an. Johannes nahm den Anruf an.
„Hallo. Hier ist der Tierschutzbund. Wir haben ihre Maus gefunden. Darf ich deine Mutter sprechen?“
Jetzt wurde Johannes erst klar: Carla kam nach Hause!
Er schrie auf:
„Carla kommt nach Hause! Mama, Mama, Carla kommt nach Hause!“
Nach einem langen Telefonat fuhr die Mutter los zum Tierschutzbund. Da wartete die Frau schon auf Frau Thomas.
„Hundert Euro!“
„Was?“, fragte Frau Thomas verwirrt.
„100 € für die Maus und nochmal 100 € für die andere Maus.“
„Wie bitte? Ich verstehe nicht richtig, Frau, Frau …“ „Frau Anne Hotschek.“
„Eine Unverschämtheit, Frau Hotschek!“
„100 € für die Maus, die wir finden sollten!“
„Gut, ich nehme eine Maus. Und zwar die Maus, die ich ihnen beschrieben habe!“
„Gut!“, war die knappe Antwort.
Frau Thomas gab das Geld und bekam Carla.
Aber Carla schien nicht fröhlich zu sein, sondern guckte ganz traurig.
„Was ist denn Carla? Möchtest du die andere Maus auch noch?“
Carla wirkte sofort wieder fröhlich. Widerwillig gab Frau Thomas die zweiten 100 €, aber die Freude von Carla und Johannes waren ihr wichtiger.
Frau Hotschek nahm das Geld und überreichte die zweite Maus: König Titanus – der war nämlich die zweite Maus – gehörte jetzt Johannes.

„Johannes! Johannes! Schatz, ich habe eine Überraschung für dich.“
„Was ist das denn für eine Überraschung, Mama?“
„Ich habe deine Maus wieder. Und ihren Freund!“

So lebten Carla und Titanus friedlich und fröhlich bis ans Ende ihres Lebens bei Johannes.








Clara,9 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Leverkusen, GGS Im Kirchfeld,

Der kleine Tiger Leon

Es war ein schöner Abend,wo der kleine Tiger Leon mit seinem Vater im Gras lag.Sie schauten in den Himmel.„Wer sind die Sterne eigentlich?“,fragte Leon.„Das weiß niemand", sagte sein Vater.„Kann man das den herausfinden?“fragte Leon weiter.Leons Vater überlegte.„Mh,Ja vielleicht. Aber man muss dazu zu ihnen.Die Sterne kommen nicht einfach so vom Himmel."„Ich möchte mal zu Ihnen", sagte Leon.„Dann kann ich endlich wissen wer sie wirklich sind!"„ „Naja", sagte sein Vater.„So einfach geht das aber nicht!Dazu müsstest du fliegen können.„Aber leg Dich jetzt erstmal ins Bett morgen fängt ein neuer Tag an." Am nächsten Morgen erwachte Leon ganz früh.Er wollte sich mit seinen Freunden treffen.„Das geht doch überhaupt nichts!", sagte Lisa.„Ja das weiß ich aber trotzdem ist es möglich.", sagte Bobo.„Ja,und wie sollen wir das schaffen?"'fragte Lisa.„Hmm, ich habe da eine ganz spezielle Idee! Wir bauen aus Blättern ein Flugzeug.Dann können wir fliegen!", sagte Leon. In den nächsten zwei Stunden waren die drei Freunde damit beschäftigt das Baumaterial für den Flieger zu suchen. Dann probierten sie aus wie man alles aufbaute. Danach stecken wir es zusammen. Nun war ihr Werk fertig.Es war sehr groß mit Platz für 3 Personen.„Wow, wir haben es ja wirklich geschafft", murmelte Lisa.„Super, dann können wir ja jetzt los fliegen!Auf zu den Sternen!",rief Leon. Dann flogen sie los.Der Weg zu den Sternen war weit .Sie flogen über sechs Stunden dann hatten wir den Himmel erreicht.Die Sterne glitzerten über ihnen. Die waren aber sehr große Brocken.Plötzlich gab es einen knall. Es war ein Loch in dem Flieger sie stürzten ab. Niemand hatte sie mehr gesehen.Aber die waren die die Sterne je gesehen hatten.


Jamil,Herrmann Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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herne deutschland

Eine Tiergeschichte für Kleinere 🐾

Der Bauer Franz der hatte viele Tiere,das waren die 🐮 Milli,der 🐕 Rusty,das 🐔 Hanne,das 🐴 Sunny,ein 🐏 Wolle und ein 🐖 Namens Ulli.
Eines Tages ging der Bauer in die Stadt und wollte dort einen 💌 an die 🏤 abgeben.Die Tiere mussten auf dem Bauernhof warten.Als 🐖 sah dass ein Tier aus dem Gebüsch hinter 🐏 auftauchte rief er 🐏 zu:"ein 🐺 !", schnell rannte 🐕 herbei er bellte und Vertrieb somit den 🐺.🐏 bedankte sich bei 🐕.
🐖 bekam auch ein Dankeschon, er hatte 🐏 ja gewarnd.
Als am Abend der Bauer kam um 🐮 zu melken,sah er das sie und die anderen Tiere vor dem Stall standen und tranken war er sehr zufrieden.
Der Bauer wusste zwar das er die Tiere nicht verstand aber er wusste das sie ihn verstanden er fragte:"und alles in Ordnung?",er bekam ein lautes :"muh"zur Antwort.
Er dachte:"das heißt wohl ja 😊!"

Monja,11 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Kempten Maria Ward

Arkadia

Tief in den Bergen war ein steinerner Tisch in dichten Nebel getaucht.Ein Einhorn stand daneben.Schnaubend senkte es seinen edlen Kopf und berürte den Tisch mit seinem schimmernden Horn.Der Boden schien für einen kurzen Moment zu Beben.Das Einhorn flüsterte einen Namen und der Nebel begann sich zu lichten.Der Tisch zeigte ein Bild von einem kleinen, grauen Pony.Ein zweites Einhorn trat an den Tisch und betrachtete das Bild.Es sucht also immernoch nach einem neuen Besitzer, nach jemandem, der seine magischen Kräfte zum Leben erwecken kann?Das zweite Einhorn schüttelte traurig den Kopf.Aber irgentwo muss es doch einen geben, der ein gutes Herz hat und an die Kraft des Zaubers glaubt!Ich glaube da gibt es jemanden, sieh nur, hier kommt sie...

Svenja,9 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Ein Elefant zum Geburtstag
von Jens Große-Brauckmann

Jan rekelt sich, heute ist sein Geburtstag. Es ist 6 Uhr
morgens, die Sonne geht langsam auf. Mutter und Vater schlafen
noch. Jan steigt aus dem Bett und geht ins Bad. Zähne putzen,
waschen, immer das gleiche. Heute aber mal gründlich hatte die Mutter gesagt, Jan nimmts nicht immer so genau. Er zieht sich
an, die Mutter hatte ihm seine besten Sachen hingelegt.
Eigentlich würde er lieber heute im Sand spielen. Jan ist mehr
ein Einzelgänger, er hält nicht viel von Geburtstagen.
Da kommen dann die Nachbarskinder und spielen mit seinen
Spielsachen. Freunde, na ja, so richtig Freunde hat er nicht, eigentlich, sagt er, gehen die ihm auf den Geist. Jan läuft zur Haustür und öffnet sie. Angenehme Luft, sagt er sich. Waldmanns, oder sagen wir besser Jan Waldmann, der hier die Hauptrolle spielt, saust in den großen Garten. Die Waldmanns bewohnen ein eigenes Haus auf einem Hügel vor der Stadt. Am Haus ist noch eine große Scheune, der Vater betreibt als Nebenerwerb ein wenig Landwirtschaft. Die Mutter liebt ihre vielen Blumen und ihren großen Gemüsegarten, da ist sie ganz stolz. Jan besteigt die Leiter zu seinem Baumhaus, das der Vater ihm letztes Jahr gebaut hat. Er soll ja heute nicht im Sand spielen, aber das Baumhaus, das wird ja wohl noch erlaubt sein. Jan ist eigentlich kein Lausbub, aber er hat so seinen eigenen Kopf. In der Schule, er ist in der ersten Klasse, hält er sich ziemlich zurück. Jan ist, von seiner Natur aus, sehr kreativ. Er malt sehr viel, nicht nur in der Schule. Am liebsten malt er auf dem Hof und der Straße. Kreide, und nichts als Kreide. Jan liebt Elefanten, er malt ständig Elefanten, groß, größer und noch größer. Sein größter, war der auf dem Hof. Zwei Packungen Kreide. Seit ein paar Tagen ist ein Zirkus in der Stadt. Heute will der Vater mit uns allen, am Geburtstag dort hin. Jan denkt, was ich wohl geschenkt bekomme? 9 Uhr, Frühstück. Es gibt Ei und Marmelade, Erdbeermarmelade. Bei Waldmanns ist fast alles aus dem Garten. Jan leckt sich die Pfinger, hmmmm, Erdbeermarmelade. Heute ist der 16. Juni. Nach dem Frühstück, der Vater sitzt schon wieder auf dem Tracktor, läuft Jan hinüber zu Oma und Opa im Nachbarhaus. Die beiden Alten begrüßen ihn, die Oma streicht ihm übers Haar. Jan mag die Beiden sehr. Opaaa, darf ich Luise sehen? Luise ist Jan's liebstes Kanienchen. Beide gehen in den Garten zum Kanienchenstall. Der alte Mann öffnet das Gitter und Jan streicht Luise übers Fell. Heute, an Deinem Geburtstag, darfst Du sie auch mal auf den Arm nehmen. Mit einem Griff hat Jan, das Tier auf dem Arm. Mit dem Tier und bei den Großeltern vergeht der Vormittag wie im nu. 12 Uhr, Mittagessen. Es gibt Rinderwurst – Grütze, Jan's Lieblingsspeise. Danach der tolle Wackelpudding, Götterspeise, wie lieb' ich Götterspeise. Am Nachmittag kommen die Gäste, es ist 14 Uhr. Die Mutter fährt eine riesen Torte auf, mit 7 Kerzen. Jan bläst sie in einem nu aus, alle klatschen. Er packt sich gleich zwei Stücke auf den Teller. Es gibt Kakau und für die Erwachsenen Bohnenkaffee. Jan's Mund ist ganz braun und seine Hose hat Sahne abbekommen. Die Nachbarskinder kichern. Um 15 Uhr brechen alle auf zum Zirkus. Geschenke, ja Geschenke gibt's auch, aber später. Jan war schon ganz enttäuscht, er hatte sie eigentlich schon jetzt erwartet! Der Zirkus, na ja der Zirkus. Als sie zum Eingang kommen, steht da ein großer Elefant. Jan ist begeistert und strahlt. Die Nachbarskinder krümeln sich. Der Vater zeigt die Eintrittskarten vor und sie gehen ins große Zelt von Zirkus Barum. Ein Clown tritt auf, Jan lacht übers ganze Gesicht, der fällt aber auch immer hin, der Clown, ha ha. Dann kommen verschiedene Dressuren mit kleinen und großen Tieren. Elefanten, tatsächlich Elefanten, eine Dressur, die der Direktor vorführt. Jan kringelt sich vor lachen über das Elefantenbaby. So ein süses Ding! Der kleine Elefant hält sich am Schwanz seiner Mutter fest und tapst immer hinterher. Nach der Vorstellung ist Tierschau. Jan begrüßt den kleinen Elefanten und reicht ihm ein Stück Brot. Der Kleine tätschelt seine Hand und stupst Jan mit dem Rüssel aufs Gesicht. Jan weiß weder ein noch aus vor Freude, eine echte Jan – Elefantenfreundschaft, die sich da anbahnt. Der Direktor hat die beiden entdeckt und kommt auf sie zu. Wie heißt Du, kleiner Mann, sagt er. Jan! Der Direktor: Friedolin ist unser bester! Jan: Friedolin ist ein toller Name, darf ich ihn morgen wieder besuchen? Ja, und Du kannst morgen bei den Vorbereitungen zu meiner neuen Show zusehen. Dann gehen die Waldmanns und Gäste nach hause und der Geburtstag nimmt seinen Lauf. Jan freut sich zwar auch über die neuen Spielsachen, aber eigentlich war doch diesmal das Erlebnis mit dem kleinen Elefanten sein schönstes Geschenk zum Geburtstag
von Jens Große-BrauckmannJahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Vier Hufe für Emily - Eine Freundschaft beginnt


Mißmutig schaute Emily durch das Autofenster hinaus in den strömenden Regen. Verächtlich schnaubte sie beim Anblick der kargen Feldlandschaft durch du Nase. Prompt kam von vorne "Emily sei doch nicht so. Du wirst sehen hier auf dem Land wird es dir gefallen." sagte ihre Mutter mit leicht tadelnder Stimme. Emily tat als hätte sie nichts gehört. Ihre Eltern wußten, dass sie sauer war weil sie jetzt in einem kleinen Dorf wohnen würden. Weit weg von Köln das ihr viel besser gefallen hatte, weil sie dort in der Großstadt mit ihrem Rollstuhl nicht gar so sehr auffiel. Seit einem Unfall vor vier Jahren konnte Emily nicht mehr laufen ihre Eltern bewachten seitdem alles was sie tat, aus Angst sie könnte sich verletzen. Emily war seither immer stiller geworden. In der Schule sprach sie mit keinem, ihre beste Freundin Sarah, spielte plötzlich nur noch mit Wendy dieser Zicke. Aber es war Emily egal. Sollte sie doch, sie konnte ja eh nicht mehr mit Ball oder Fangen spielen. Bei diesem Gedanken fiel ihr Blick auf das Buch das neben ihr lag. Ein wunderschönes Pferd galloppierte darauf über eine Wiese. Eine einzelne Träne rollte über ihre Wange, doch da sagte ihr Vater schon "Emily, Schatz wir sind da." Ärgerlich wischte Emily die Tränen fort und sah auf. Das war es also, ihr neues, schreckliches Zuhause. "Nun bin ich ein Landei." dachte Emily traurig als ihr Blick auf das kleine Haus fiel das auf einem kleinen Hügel vor ihnen emporragte. Ihr Vater hob sie hoch und setzte sie in ihren Rollstuhl. Schon wollte ihre Mutter beim schieben helfen. "Lass das!" sagte Emily trotzig und gab dem Stuhl einen ärgerlichen Schubs. Ihre Eltern warfen sich einen traurigen Blick zu. "Kommt lasst uns ins Haus gehen!" rief ihr Vater scheinbar fröhlich. "Ihr könnt mich mal." dachte Emily und lenkte ihren Rolli fort von dem Haus und ihren Eltern. Sollten die doch alleine gucken, sie würde sowiso nicht hierbleiben. Es regnete immer noch, aber das merkte das Mädchen gar nicht weil es so wütend war. Wie lange sie so gerollt war wußte Emily nicht als sie Plötzlich im Schein einer Laterne stand. Ein kleines Mädchen, etwa so alt wie sie, mit blondem Pferdeschwanz schaute sie ganz verwundert an. Sie war ganz in Gedanken gewesen und hatte gar nicht bemerkt wo sie war. Abweisend und zurückhaltend sah sie das fremde Mädchen nur an. "Wer bist du? fragte es. "Geht dich gar nix an!" schnappte Emily nur. "Puh! Was bist du denn für Eine?" entgegnete das Mädchen verärgert. "Na dann nicht. Also wenn du hier weiter naß werden willst ich nicht! sagte das Mädchen, zuckte die Schultern und verschwand wieder durch eine Tür. Zähneklappernd starrte Emily ihr nach und sah sich um. Es war beinahe dunkel geworden und sie konnte nur noch die Umrisse einiger Zäune erkennen und das vor ihr vor offensichtlich ein Stall. "Na ganz toll." dachte Emily und wünschte sich noch mehr in ihr gemütliches Zimmer nach Köln zurück. Doch was sollte sie jetzt tun? Wo sie war wußte Emily nicht mehr und der Weg war auch in der Dunkelheit verschwunden. Vorsichtig nährte sich Emily dem Stall und sah ängstlich hinein. Ihr Herz macht einen Sprung und sie bekam feuchte Hände. Sie war in einem Pferdestall. Staunend, weil sie es nicht fassen konnte wanderte ihr Blick an der langen Reihe Boxen entlang. Hier und da sah Emily eine neugierige Nase und ein paar Pferdeohren in ihre Richtung schauen. Pferdegeuch und der Geruch von gepuztem Leder strömte ihr in die Nase. Sie erschrak, als eine Stimme ihren Traum unterbrach. Das Mädchen von vorhin stand neben ihr. "Magst du Pferde"? Emily konnte nur nicken. "Ich bin Lucy." sagte das Mädchen und streckte Emily die Hand hin. Emily sah das sie grinste und musste plötzlich auch lachen. "Hallo, ich bin Emily sagte sie und nahm die ausgestreckte Hand. "Und was machst du hier, so ganz allein?" fragte Lucy mit einem Blick auf ihren Rollstuhl. Sofort sank Emilys Stimmung wieder auf den Nullpunkt. "Ach wir sind gerade erst hier angekommen. Meine Eltern meinen, die Luft wäre gut für mich." erzählte Emily niedergeschlagen. "Du magst nicht hier sin oder?" Emily schüttelte den Kopf. "Ach du, so schlimm ist es hier gar nicht." "Du klingst schon wie meine Mutter." entgegnete Emily und mußte dabei grinsen. "Komm ich zeig dir mein Pferd!" rief Lucy und rannte los. Da fielen Emily die Pferde wieder ein und sie folgte Lucy. Sie schien ganz nett zu sein und Emily liebte Pferde. Auch wenn sie jetzt nicht mehr reiten konnte, zogen Pferde sie magisch an. Ihre Mutter wollte sie nicht, dass sie mit Pferden umging. Es könnte ihr ja was passieren. "Aber hier sieht es ja keiner." dachte Emily und war mit einem Schlag viel fröhlicher. Lucy blieb stehen und kraulte einem großen Schimmel mit sanften Augen den Hals. "Das ist Chester." Ist er nicht schön? Er gehört mir ganz allein." erzählte Lucy stolz. Aber Emily hörte kaum zu. Ihr Blick hing an einem Pferd in der Box links daneben. Dieses Pferd schien sie gar nicht zu sehen, sah nur auf den Boden seiner Box und lies plötzlich ein leises, trauriges Wiehern hören. "Was hat sie?" fragte Emily und zupfte Lucy am Ärmel. "Sie ist traurig. Fenja vermißt ihre Besitzerin. Ein kleine Mädchen, ihre Eltern haben ihr einfach das Reiten verboten und sind von hier weggegangen. "Wie traurig. Da würde ich mich auch nicht wohlfühlen." Nachdenklich betrachte Emily die kleine Stute. Sie war hübsch, das sah man auch unter dem schmutzigen Fell. Lucy bemerkte Emilys Blick und meinte "Wir haben versucht sie zu striegeln, aber sie lässt uns nicht in die Box." "Armes Mädchen." murmelte Emily leise. "Hast wohl Angst?" Und und in diesem Moment hatte Emily ganz vergessen das sie selbst traurig war. Sie wollte diesem Pferd helfen, das auch allein war und sich von Niemandem verstanden fühlte. Emily spürte plötzlich, dass dieser Tag und Fenja der Anfang von etwas Besonderem war. Vielleicht war das Leben auf dem Land ja doch nicht so schlimm.

Eva,25 Jahre
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Celin und ihr Pony Snow (Dies ist die Fortsetzung)

Heute war ein sonniger Tag und Celin ging in den Stall.Ihr Pony Snow war vor kurzem weggelaufen.Das behauptete zumindest ihr Vater, aber es stimmte nicht!Denn Celin's Familie konnte die Steuern nicht zahlen und deshalb wollten sie Snow verkaufen.Doch dies wollte Celin nicht zulassen und hatte ihr Pony freigelassen.Aber sie wusste, wo sie es Jederzeit treffen konnte, nähmlich auf der Lichtung, auf der sie es freigelassen hatte!„Ich geh ein bisschen spazieren Papa!”,rief Celin.Ihr Vater, Mr.Miller antwortete:„Ja, ja geh nur!”Nach einiger Zeit kam Celin zur Lichtung und rief:„Snow, Snow!Ich bin's, Celin!”Da hörte sie plötzlich ein leises rascheln. Dann kam ein Pony aus dem Gestrüpp getrabt, es war Snow! Eine weibliche Stimme sprach:„Oh hallo Celin!”Celin erwiderte:„Hallo Snow, und wie geht's dir?”Snow antwortete:„Sehr gut, und dir?” Celin sprach:„Mir geht's auch gut.”Sie konnte es manchmal immer noch nicht richtig glauben, dass ihr Pony jetzt wirklich sprechen konnte.Snow fragte:„Was ist jetzt eigentlich mit dem Mann der mich kaufen wollte?”„Ach der, der ist gestern Morgen mit einem roten Gesicht und Qualm aus den Ohren nach Hause gefahren”,antworte Celin kichernt.„Hihi, das sah bestimmt witzig aus!?!”,sprach Snow ebenfalls kichernt.Celin antwortete mit einem Lachanfall:„Oh ja, das war es!Ahahahahahahihihihihi!”Beide lachten sich kaputt, bis ihre Münder weh taten.Da erwiderte Snow:„Okay, das reicht jetzt, sollen wir zusammen durch den Wald zu meinen beiden Freunden reiten?”Celin antwortete:„Klar na los!”Sie stieg auf, hielt sich an der Mähne ihres Ponys fest und galoppierte mit ihr durch den Wald. „Wuhuuuu!”,rief Celin mit einem Lächeln im Gesicht.Die 10 Minuten Galopp, haben Celin zwar ganzschön durchgerüttelt, waren aber trotzdem super spaßig!„Wow, das ist so ein tolles Gefühl auf dir im Galopp zu reiten, ich fühle mich fast so, als würde ich fliegen!”,rief Celin überglücklich.Snow sprach:„Ja, ohne Sattel bin ich auch viel schneller!”Celin stieg ab und fragte:„Wo sind denn jetzt deine Freunde?”Snow antwortete:„Gleich da drüben!” Celin guckte sich um und sah ein Mädchen, mit einem anderen Pony.Das Mädchen rief:„Oh, ähm, hallo!”„Hallo!”,rief Celin ebenfalls und lief zu ihm hin.Sie fragte:„Ich bin Celin, und wie heißt du?”Das Mädchen antwortete schüchtern:„Oh, ähm, äh...mein Name ist Julia.”„Julia also, schöner Name!”,sprach Celin.Julia erwiderte:„Oh, danke. Dashier ist mein Tinkerpony Saleven.”„Oh toll, mein Highlandpony Snow kennst du ja wahrscheinlich schon, oder?”,fragte Celin.„Ja, von dir hat Snow mir aber auch schon erzählt, du hast ihr auch das Leben gerettet, stimmt's?”,fragte Julia.Celin antwortete:„Ja!”Da sah sie, dass Julia's Kleidung ganz zerfetzt war und sie nur eine dünne Weste anhatte.Ihre Haare waren offen und ganz zerzaust.Celin fragte sie:„He, Julia!Wie siehst du denn aus?Was ist denn passiert?”Julia antwortete:„Mitten in der Nacht, als ich zu Saleven wollte, hat mich hier im Wald etwas angegriffen, und deshalb hab ich auch diese Wunde.”Sie zog ihre Weste aus, krempelte den Ärmel ihres T-Shirt's hoch und zeigte auf eine riesige Blutwunde.Celin erschrak und rief:„Ohje, was war dann?”Julia antwortete:„Dann kann ich mich nur noch daran erinnern, wie ich vor Saleven aufgewacht bin, mehr weiss ich wirklich nicht!”Celin sprach:„Ohje, du Arme!Wie wäre es wenn wir dich erst mal zu uns auf den Hof bringen und, dass du mal etwas isst?”Julia stimmte zu:„Oh ja, das wäre super!”Also galoppierten die zwei auf ihren Ponys zur Lichtung.Den Rest gingen sie zu Fuß.Als Celin die Tür öffnete, sah sie ihre Eltern am Küchentisch sitzen.„ Hallo Celin, oh wer ist denn das?”,fragte Mrs.Miller.Celin antwortete:„Das ist Julia, ich hab sie im Wald getroffen, kann sie ein paar Tage hier bleiben, sie ist auch ganz schwer verletzt!”Mrs.Miller sprach:„Ach du meine Güte, du armes Ding!Natürlich kann sie bleiben!Aber erst mal sollten wir ihr etwas richtiges zum anziehen geben, und dann versorgen wir ihre Wunde.”Celin führte Julia in ihr Zimmer und sprach:„Du kannst was von mit anziehen!” Julia nickte.Celin nahm einen warmen Pulover und eine bequeme Hose raus und reichte sie Julia.„Vielen Dank Celin!”,bedankte sie sich bei ihr. Celin antwortete:„Ach, kein Problem!”Nun versorgten Mr.Miller und Celin Julias Wunde.Anschließend durfte sie den ganzen Rest vom Mittagessen essen, und das war ganz schön viel!„Und hat's dir geschmeckt?”,fragte Mr.Miller. Julia antwortete:„Ja, sehr, danke!”Nach einigen Tagen sah Julia wieder richtig schön aus.Doch sie musste auf ihren Hof zurück gehen.Undzwar zur Gänsebachfarm!Celin begleitete ihre Freundin noch. „Aufwiedersehen Celin, und nochmal vielen Dank für alles!”,rief Julia.Celin antwortete:„Bitte, aufwiedersehrn!”Nun hatte Celin eine neue Freundin gefunden, mit der sie bestimmt noch einige Abendteuer erleben würde.

~ENDE~

Svenja,9 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Der Drache

Es war einmal ein Drache. Er hatte Federn. Der Drache hieß Max und er konnte Feuer speien. Eines Tages verschluckte sich Max beim Feuerspeien. Das tat dem Drachen sehr weh. Sein Hals brannte fürchterlich. Seither konnte er nicht mehr Feuer speien. Egal wie sehr er sich auch bemühte, es ging einfach nicht. Darüber war Max sehr traurig. Er dachte:„Was ist denn ein Drache, der nicht Feuer speien kann? Alle werden mich auslachen.“ Verzweifelt ging er zu einem Menschen. „Menschen sind doch kluge Geschöpfe. Bestimmt kann mir einer von ihnen helfen“, dachte Max. Doch als Max zu den Menschen ging, da rannten die Menschen davon und schrien um Hilfe. Die Menschen hatten Angst vor Drachen und wollten Max nicht helfen. Enttäuscht ließ Max seinen Drachenkopf hängen. Eine dicke Drachenträne kullerte über seine Backe. „Warum weinst du denn?“ sagte eine Stimme. Max blickte auf und sah seinen Drachenfreund Tom. „Ich kann nicht mehr Feuer speien“, sagte Max und schämte sich fürchterlich. Sein Freund öffnete Max Maul und spie Feuer hinein. Max wurde ganz heiß. Er war aufgeregt. „Nun probier doch mal“, sagte Tom. Max nahm alle Kraft zusammen und als er sein Maul öffnete, kam eine riesige Flamme heraus. Beide Drachen lachten laut und Max bedankte sich bei seinem Freund. Nun hatten die Menschen allen Grund sich vor Max zu fürchten.

Benjamin,2.Klasse Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Mack in Gefahr

Es war einmal ein Elefant namens Mack. Er lebte in Afrika. Eines Tages, als er alleine auf die Wiese ging um Gras zu fressen, griffen ihn plötzlich fünf Löwen an. Mack hatte große Angst. Er versuchte wegzurennen, aber es gelang ihm nicht, Die Löwen kreisten ihn ein. So laut er konnte, rief er um Hilfe. Aber die Löwen hörten das und riefen ebenfalls Verstärkung. Mack zitterte vor Angst. „Die spitzen Zähne und die scharfen Krallen der Löwen tun bestimmt weh“, dachte Mack. Da kamen die anderen Elefanten und schoben die Löwen mit ihren riesigen Stoßzähnen aus dem Weg. Die Löwen wehrten sich und verteidigten sich mit ihren Tatzen. Ein Löwe erwischte Mack am Bein, aber ein anderer Elefant stieß den Löwen schnell zur Seite. Schließlich mussten die Löwen einsehen, dass sie die gegen die grauen Riesen keine Chance hatten. Sie zogen sich zurück. Mack war mit einem Kratzer davon gekommen. Mack war froh, dass er so gute Freunde hatte. Gemeinsam trompeteten sie mit ihren Rüsseln „Torööö“.

Jakob,2.Klasse Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Bob Junior

Es war einmal ein Tempelelefant, er hieß Bob Junior. Er lebte in Indien. Bob Junior beschützte den Tempel und war riesig groß. Eines Tages machte Bob einen langen Mittagsschlaf. Da kamen tausende Räuber angeschlichen. Sie hoben alle zusammen den Tempel vorsichtig hoch und trugen ihn ganz leise und schnell weg. Sie waren schon über alle Berge, als Bob Junior aufwachte. Er streckte sich und rieb sich seine Augen mit dem Rüssel und da sah er es. „Oh neeeeh, der Tempel ist verschwunden!“, rief Bob Junior erschrocken.
Doch er hatte eine Idee. Er suchte nach dem Tempel. Bob sah Fußspuren im Sand und folgte ihnen. Nach fünf Stunden war er endlich angekommen. Er schimpfte ganz laut mit den Räubern und befahl ihnen: „Ihr müsst den Tempel sofort zurück bringen!“ Die Räuber zitterten vor Angst und liefen sofort los. Als der Tempel wieder dort war, wo er hingehörte, saugte Bob alle Räuber mit seinem Rüssel auf und schleuderte sie hinaus in den Fluss. Die Räuber kletterten pitschnass aus dem Fluss und rannten so schnell sie konnten davon. Bob war überglücklich, dass er den Tempel retten konnte.

Lukas,2.Klasse Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Eine Meeresgeschichte

Es war einmal ein Hai. Er lebt im Meer. Der Hai heißt Alex.
Eines Tages schwimmt Alex im Meer und sucht Fische. Da sieht er leckere Tunfische. Alex freut sich und denkt: „Mmmmm, das wird ein leckerer Snack für mich.“ Er schwimmt schnell los, um die Fische anzugreifen. Plötzlich kann Alex seine Flossen nicht mehr bewegen. Er ist in einem Netz gefangen. Alex ruft ängstlich: „Hiiilfeeee!“ Das war wohl eine Falle. „Wie kann ich mich bloß befreien?“, denkt Alex. Er versucht zu zappeln, aber dadurch wird das Netz noch enger. Alex kann kaum noch atmen. Er versucht das Netz durchzubeißen. Es klappt. Sein Kopf ist frei, aber der Rest seines Körpers ist immer noch im Netz gefangen. Da kommt sein Haifischfreund zu Hilfe. Er beißt das restliche Netz durch und Alex ist befreit. Die beiden Haifische freuen sich und schwimmen davon. Das wird Alex eine Lehre sein. Es ist besser genau zu schauen, sonst landet man in einer Falle. Gut wenn man Freunde hat, die in einem in der Not helfen.

Stephanie,2.Klasse Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Die größte Fledermaus der Welt

Es war einmal eine Fledermaus, sie hieß Elfis. Elfis war de größte Fledermaus der Welt. Elfis hatte einen kleinen Bruder und eine kleine Schwester. Da Elfis die größte Fledermaus der Welt war, wollten sie viele Menschen bestaunen. Eines Tages kamen Leute aus dem Zoo und fingen Elfis ein. Elfis hatte große Angst. Die Menschen brachten sie weit weg von ihrer Familie und sperrten sie in einen Käfig. Jeden Tag kamen viele Menschen und schauten Elfis an. Sie sagten: „Das ist die größte Fledermaus der Welt.“ Die Menschen staunten und bewunderten Elfis. Doch Elfis war das egal. Sie wollte nicht bewundert werden. Sie wollte nicht besonders sein. Von Tag zu Tag wurde sie trauriger. Sie dachte: „Was nützt mir die ganze Bewunderung, wenn ich doch nur nach Hause zu meiner Familie will.“ In ihrer Traurigkeit vergaß Elfis zu essen. Mit jedem Tag, an dem Elfis traurig war, wurde sie auch ein bisschen dünner. Bald kamen immer weniger Leute, um die Fledermaus zu sehen. Ein Kind sagte sogar; „Das soll die größte Fledermaus der Welt sein? Das glaube ich nicht. Die ist doch nicht groß, nur dünn.“ Das bemerkten auch die Zoowärter. Da keine Menschen mehr in den Zoo kamen, um Elfis zu sehen, beschlossen die Zoowärter die Fledermaus zurück zu bringen. Als Elfis ihre Familie wieder sah, war sie überglücklich. Ihr Bruder und ihre Schwester umarmten Elfis und fragten: „Was willst du jetzt am liebsten machen?“ Elfis sagte: „Essen! Ich habe einen Riesenhunger.“ Da lachten alle fröhlich.

Agata,2.Klasse Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Der Drache Bob

Es war einmal ein Drache und er hieß Bob. Er wollte die Welt sehen. Also flog er los. Plötzlich flog er gegen einen Stein. „Aua! Das tut weh!“, dachte Bob. Aber da stürzte er auch schon ab. Er weinte und schrie vor Schmerzen. Sein Flügel war gebrochen. Jetzt konnte er sich die Welt nicht ansehen. Bob war so traurig. Er musste zum Arzt laufen. Beim Arzt musste er eineinhalb Stunden warten. Bob bekam einen Gips, den er für zwei Monate tragen musste. Nach zwei langen Monaten lief er zurück zum Arzt. Der Gips kam ab und Bob konnte wieder fliegen. Am Anfang war er noch ein bisschen wackelig, aber nach einer Weile konnte er wieder so gut fliegen wie vor dem Unfall. Jetzt konnte er sich die Welt ansehen. Als Erstes wollte sich Bob Südafrika anschauen. Dieses Mal würde er aber auf jeden Fall besser aufpassen.

Kai,2.Klasse Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Das Eichhörnchen Max

Das Eichhörnchen Max sammelt Eicheln. Es ist hungrig. Da sieht Max eine Eichel in einer komischen Box. Max zögert kurz, aber der Hunger ist zu groß und er hüpft in die Box, um sich die Eichel zu holen. Oh, nein! Da schnappt die Falle zu und Max sitzt in einem Käfig. So ein Schreck! Das Eichhörnchen zittert am ganzen Körper. Max hat große Angst. Er denkt: „Wie komme ich hier wieder raus?“ Max versucht an den Gitterstäben zu nagen. „Autsch, das tut meinen Zähnen weh“, schreit er. Panisch versucht Max am Gitter zu kratzen. Aber auch das hilft nicht. Das Eichhörnchen springt aufgeregt hin und her, aber es findet keinen Ausweg. Da kommt plötzlich ein Mensch. Das Eichhörnchen denkt: „Ich will nicht sterben.“ Der Mensch öffnet die Käfigtüre, streckt seine Hand in den Käfig und greift nach Max. Schnell beißt Max den Menschen in den großen Finger. „Aua!“, ruft der Mensch und lässt das Eichhörnchen los. Sofort springt Max davon und läuft zurück in den Wald. Max ist überglücklich und denkt: „Das ist ja noch mal gut gegangen.“

Yarah,2.Klasse Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Bob der Steinfisch

Es war einmal ein Steinfisch namens Bob. Was Bob passierte, das erzähle ich dir nun:
Eines Tages geht Kevin im Meer tauchen und findet einen wundervollen Stein. Kevin freut sich riesig. Seine Mama hat bald Geburtstag und sie sammelt schöne Steine. Kevin denkt: „Das wäre das perfekte Geburtstagsgeschenk für meine Mama.“ Er nimmt den Stein in die Hand und taucht hoch. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht bringt er den Stein an den Strand. Plötzlich bewegt sich der Stein. Er beginnt zu zappeln wie ein Fisch. Kevin erschrickt und ruft: „Das ist ja gar kein Stein!“ Bob der Steinfisch denkt: „Richtig, du Dummkopf. Ich bin ein Fisch und kein Stein. Hoffentlich bringt mich der Taucher schnell wieder zurück ins Meer. Ich kann hier an Land nicht atmen.“
Als ob Kevin die Gedanken des Steinfisches hören konnte, bringt er Bob schnell zum Meer zurück. „Gute Reise mein Freund“, sagt Kevin zu Bob, als er ins Wasser plumpst. Bob schwimmt erleichtert davon. Das ist ja noch mal gut gegangen. Zum Glück gibt es auch Menschen, die den Tieren helfen.

Hannah,2.Klasse Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Der glücksuchende Hund
Es war einmal ein Mann, der liebte seinen Hund. Doch als der Hund sterben sollte, brachte er ihn in den Wald und band ihn an einen Baum. Dann verabschiedete er sich traurig und ging nach Hause. Der Hund war nun so schwach, das er sich an den Baum legte und einschlafen wollte. Da hörte er aber ein Stimme die sprach: " Wenn du mir versprichst, immer ein guter Hund zu seien, so sollst will ich dir das Leben schenken. Der Hund schlug die Augen auf und sah ein altes Männlein, er erkannte den großen Herrn des Waldes und schlug ein. So klatschte der Zwerg in die Hände und der Hund war geheilt. Er ging zurück zu seinem Herrn, der es kaum glauben konnte. Der Hund wurde so alt wie sein Herr, als sein Herr aber starb war er allein und traurig. Und da er immer noch wie ein junger Hund aussah, beschloss er in die Welt zu ziehen und nach dem Glück zu suchen. Also ging er fort. Er war schon eine weile gegangen da traf er auf eine Hündin. Die hatte das selbe Schicksal wie er und sie gingen zusammen weiter. So kamen sie zu einem großen Wald in dem seit langer Zeit ein grausamer Wolf sein Unwesen trieb. Der Wolf schlief gerade und so schlichen sie sich an ihn heran und wollten ihn ihm Schlaf zerreißen. Der Wolf aber erwachte und wollte den Hund verschlingen, die Hündin aber griff einen Stein, und erschlug den Wolf. So wurden die Hunde gefeiert und blieben im Wald und waren glücklich bis an ihr Lebensende.
Ende
Ich hoffe ihr fandet die Geschichte (das Märchen) toll. :)
Emilia,11 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Celin und ihr Pony Snow


Es war ein warmer Sommermorgen, als Celin gerade zu ihrem Highland-Pony Snow gehen wollte.„Na Snow, sollen wir ausreiten?”, fragte Celin ihr Pony.Snow wieherte zustimmend.„Also gut, aber wir müssen dich erstmal putzen!”,erwiderte Celin.Sie lief schnell in die Sattelkammer, nahm den Putzkasten und ging wieder zu Snow's Box.Zuerst nahm sie den Mähnenkamm, mit dem man Mähne, Schweif und Schopf bürstet.Danach griff sie nach dem Striegel, mit dem sie große Kreissbewegungen auf Snow's Fell bürstete.Nun nahm Celin die Kadätsche, eine weiche Bürste in die Hand und strich damit sanft in Strichrichtung. Anschließend griff sie nach dem Hufauskratzer und sprach zu Snow, während sie ihr zwei mal auf die Schulter klopfte und langsam mit der Hand bis zum Huf gelangte:„Snow, gib Huf!” Nun war Snow bereit.Oh, noch nicht ganz!Celin musste sie noch satteln.Celin nahm wieder den Putzkasten und lief eilig in die Sattelkammer, wo sie ihn abstellte.Dann nahm sie Snow's Sattel und ihre Zügel und lief wieder zu ihrer Box.Als ihr Pony gesattelt war, führte Celin sie nach draußen.Sie stellte einen Fuß in den Steigbügel, holte viel Schwung und landete sicher im Sattel.Celin griff nach den Zügeln und rief:„Hü, Trab!”Also fing Snow an zu traben.Nach dem Ausritt fand Celin ihren Vater kopfhängend im Hof stehend vor.Sie bindete Snow eilig an und rannte zu ihrem Vater.„Hey Papa, was ist den los?”,fragte sie ihn.Mr.Miller, ihr Vater antwortete:„Weißt du... wir können die Pferdesteuern nicht mehr bezahlen, und deshalb müssen wir Snow verkaufen.” Celin schrie aufgebracht: „WAAAS???Ich lass mir wegen solchen blöden Steuern doch nicht mein Pony wegnehmen!” Mr.Miller sprach:„Tut mir wirklich Leid, aber...” „Sag ja nichts mehr!!!Ich...ich...iiiiich...”,schrie sie. Mr.Miller, aber erwiderte: „Tja, der Käufer kommt schon Morgen früh um 11:00Uhr.” „WAS”,schrie Celin voll Trauer und Wut, „UND DAS SAGST DU MIR ERST JETZT?!?”Celin rannte wieder zu Snow und brachte sie in ihre Box. „Ach Snow, du bist meine beste Freundin und nur wegen solchen blöden Steuern muss Papa dich jetzt verkaufen!”,erklärte Celin ihrem Pony, das auch sehr traurig aussah.Sie brach in Tränen aus und weinte in Snow's Seite.Als Celin Abends im Bett lag, dachte sie daran wie der Käufer kommt und Snow mitnimmt.Entschloßen stand sie auf und schaute auf ihren Wecker.Es war 2:30 Uhr. Sie öffnete ihren Kleiderschrank und zog einen Pulover und eine warme Jogginghose an.Rasch zog sie noch ihre Stiefel an und schlich sich leise aus dem Haus. Als sie bei Snow's Box angekommen war, sah sie,dass ihr Pony gar nicht schlief, sondern schnaubend auf ein Bild von ihr und sich starte, das an der Pinnwand neben ihrer Box hing.Doch als Snow Celin erblickte, wieherte sie glücklich. „Pssssst, nicht so laut Snow!”,flüsterte Celin zu ihrem Mausfalben (Mausfalbe ist eine Fellfarbe).Sie führte Snow hinaus und stieg ohne Sattel auf.Zum Glück konnte sie auch ohne Zügel und so reiten. „Hüa, hüa Snow!”,befahl sie ihrem Pony. Als sie den Hof verlassen hatten begann Snow zu galoppieren. Nach etwa 15 Minuten rief Celin:„Ho,hoooo!”Snow hielt an und Celin stieg ab.Sie nahm Snow das Halfter ab und sprach mit Tränen im Gesicht:„Na los Snow, du bist frei!Ich will nicht, dass du verkauft wirst also aufwiedersehen!”Snow galoppierte voller Trauer und doch etwas Freude in die Nacht hinein.Dann hörte Celin plötzlich eine weibliche, leise Stimme sagen:„Danke Celin, ich wusste du lässt mich nicht im Stich, Aufwiedersehen!”„Leb wohl Snow!”,flüsterte Celin, während sie ihre Tränen wegwischte.Am nächsten Morgen sah Celin wie der Käufer voller Wut auf dem Hof stand und nach ein paar Minuten weg fuhr.Da kam Mr.Miller in Celin's Zimmer gestürmt und rief:„Celin, Snow ist weggelaufen!!!” „Ach, wir hätten sie doch eh verkauft!”, erwiderte Celin mit leisem kichern.„Du hast ja Recht Schatz!”,stimmte Mr.Miller ihr zu. Am Abend ging Celin auf die Lichtung, auf der sie Snow freigelassen hatte.Da kam plötzlich ein kleines Highland-Pony aus dem Gestrüpp getrabt. „Snow?”,fragte Celin das Pony. Da hörte sie die gleiche, weibliche Stimme wie gestern sagen:„Ja, ich bin es wirklich!” Celin blieb wie angewurzelt stehen und stotterte erstaunt und ebenfalls ängstlich: „Du...du...du kannst sprechen?” „Ja,kann ich.Ich weiss du bist jetzt wahrscheinlich ziemlich verwirrt, aber du musst wirklich keine Angst haben Celin!”, antwortete ihr Pony. Celin rief:„Wow, aber...aber wie...wie ist denn sowas nur möglich?” Snow antwortete:„Ich werde es dir erklären.Also du hast das richtige getan, du hast mich frei gelassen!Und dein Vater hat aber nicht erwähnt, dass der Käufer Pferde schlachtet.Und da du das richtige getan hast, stehe ich tief in deiner Schult, denn wenn Menschenkinder einem Pony das Leben retten, können sie es verstehen!” „Wow!”,Celin war so erstaunt.Von heute an waren Snow und Celin unzertennlich und lebten ihr Leben noch lange zusammen.

~Ende~

Svenja,9 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
svenja.mueller-hofweier

Eine unglaubliche Überraschung

Ich habe mir immer ein Haustier gewünscht. Am liebsten einen HUND. Eines Tages kamm ich von der Schule nach Hause und meine Mama sagte mir dass Oma Gertrud uns am Wochenende besuchen würde. Ich habe mich riesig gefreut! MEINE OMI hat mich nämlich versprochen dass wenn ich mich im Mathe verbessern würde sie mir was tolles schenken. Dann kamm endlich das Wochenende. Ich habe mir echt mühe gegeben weil ich wusste dass Oma ihre Versprechungen immer hält. Und tatsächlich brachte sie meinen kleinen Hund Picolo mit. Das ist der schönster Hund den ich je gesehen habe! Er ist auch mein bester Freund und gemeinsam machen wir viele Sachen, sogar meine Schulkamerade neidisch auf uns sind. Das war damals eine tolle Überraschung und zeigt es lohnt sich wenn man sich in der Schule seine Leistungen verbessert 😊😊😊😊
Merily,8 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Cottenburgerschule

Ein Wal in großer Not
Am ende der Geschichte werden wir mehr wiesen als wir jetzt wiesen!egal fangen wir einfach an.Es warwn einmal Walfänger heute haten sie einen
ganz brächtigen gefunden.Er war groß und zum glück noch ein junger den heute solte einer der
Reichsten Frauen der!Welt kommen und einer unseren leckeren Walsnacks brobiren.Der schäf von ihnen
wolte die Frau heiraten alle Leute sagten das würde er nicht hin bekommen da es eine sehr reiche Frau war doch er hörte nicht auf sie und wolte es trotztem brobieren.Aber lieber zurück zum Wal der Wal dagegen war garnicht zufriden die Mutter wollte ihm Hälfe doch nichts vom Fischer seil ging kaput
In der nähe waren Leute die den Walen Helfen zu entflien und zum glück haben sie in frei bekommen.
Aber im Restorant war was los die Reiche Frau war ängst da aber der Wal noch nicht der schäf ante das denn Walfängern irgent was ihn die qwere gekommen ist der Schäf fragte :wieso dauert das so lange?
Der aufdem Schif :wir haben eine gute Nachricht und eine schlächte Nachricht ich erzäle euch zuerst die gute Nachricht wir haten einen Wal und dire schlächte Nachricht ist die Walretter haben ihn befreit.Der schäf sagte entschuldiguen sie mich bitte kurtz dir Reiche Frau sagte nagut aber nicht so lange der Schäf ging tief in den Käller und rufte denn auf demm Schif an der auf demm Schif gang ans Telefon und der Schäf brulteaus Foller kelle Waaaaaaaaaaaaassssssssss!tschuldiege Schäf:sag mal hast du sie noch alle die Reiche Frau ist schon da und wartet auf die bestelung der man auf dem Schif
legte sofort auf und brachte einfach einen vom andren fischer und haben ihn mit gebracht doch das mit dem Heiraten 💍 hat die Frau dann doch abelent
Ende 😃
Lara,9 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Göppingen 73035

Lisa Will Ein Einhorn

Lisa möchte zum Geburtstag ein Einhorn. Seit 1 Jahr Will Sie Eins.Gestern hat sie ein neuen freund bekommen,Lisa findet ihn Super Süß.Am Nächsten Morgen wachte Lisa auf.Sie hörte ein lautes Stampfen.Sie fürchtete sich sehr.Die Tür öffnete sich langsam.Nun war sie offen.da wahr ihr freund mit ein Einhorn. OMG Danke cool. Und so war Lisas Geburtstag geretet.

Lisa,10 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

STERNENSCHWEIF 1
Geheimnisvolle Verwandlung

1.Kapitel

Es war einmal ein Mädchen namends Laura.Sie war 9 Jahre alt und war gerade erst mit ihren
Eltern und ihrem Bruder Max auf eine Farm gezogen. ,,Wo soll ich das hinstellen?"fragte Laura ihre Mutter als sie mit einem Umzugskarton in die Küche gestolpert kam. ,,Stell es einfach irgentwo hin wo Platz ist!"antwortete ihre Mutter.Laura stellte den Karton auf die Theke.
Da kam Buddy,der junge Bernersenenhund in die Küche gestürmt.Er steuerte dierekt auf einen Stapel Geschirr zu den sie gerade erst ausgepackt hatten.Er
konnte nicht bremsen und... dann
zerbrach das ganze Geschirr!
,,Och Buddy!"rief Laura wütend. Als ihre Eltern Max und ihr von dem Umzug auf die Farm erzählt hatten, hatten sie ihnen versprochen, dass jeder von ihnen ein eigenes Tier bekäme. Max wollte umbedingt einenen Hund haben, und so hatten sie Buddy vor einigen Wochen gekauft.Aber soweit sich Laura erinnern konnte, hatte sie sich schon immer ein eigenes Pony gewünscht.Deshalb wollte sie mit ihrer Mutter morgen zu einer
Pferde- und Ponyauktion fahren.
Am nächsten Morgen fuhren sie gleich zur Auktion.Sie gingen zu einer Reihe von Boxen.Lauras Mutter erklärte ihr nocheinmal die
Bedingungen die das Pony erfüllen sollte:,,Also, wir suchen
ein Pony das ca. 130 cm groß und mindestens 5 Jahre alt ist!Ein
jüngeres Pony ist einfach noch nichts für dich." Laura nickte nur
stumm.Da hörte sie ein nahes wiehren.Sie drehte sich um und sah einen Mann der ein kleines, strupiges Pony zu einer Box führte. ,,Oh guck mal Mam, da das süße Pony!" Laura ging zu dem Mann und fragte ihn:,,Wie alt ist er denn?Und wie groß ist er?"Der Mann antwortete etwas verdutst:,,Sternenschweif?Der ist
7 und etwa 132 cm groß."
,,Sternenschweif",rief Laura, ,,was für ein wundetschöner Name, und er enpricht genau den Bedingungen!" Ms. Foster, ihre Mutter schmunzelte. ,,Nagut,
wie viel verlangen Sie denn Mr. ...",fragte Ms. Foster.Der Mann
antwortete:,,Roberts, Klif Roberts. Und ähm... wie wäre es
mit... 1 200€?" ,,In Ordnung, wir nehmen Ihr Angebot an Mr.Roberts.",sprach Ms. Foster.

2.Kapitel
Am nächsten Morgen kam Mr.Roberts um 10:00 Uhr endlich
mit Sternenschweif.Als Laura ihr neues Pony aus dem Hänger führte gaben Mr. und Ms.Foster Mr.Roberts sein Geld.Laura führte Sternenschweif in seine neue Box. ,,Oh mein Gott, du bist
echt dreckig Sternenschweif, dich
muss man umbedingt mal wieder putzen!"rief Laura.Sie nahm ihr Putzzeug und schon nach einer Stunde sah er schon viel besser aus! Laura sprach zufrieden: ,, Jetzt siehst du richtig prima aus!" Am Nachmittag ging sie spazieren.Plötzlich stieß sie mit
einer älteren Dame zusammen.Sie
stand wieder auf und half der alten Dame auf. ,,Oh es tut mir leid, ich habe Sie gar nicht gesehen,geht es wieder?",fragte Laura erschrocken. ,,Ja, Danke!",antwortete sie. Laura erwiderte:,,Ich bin Laura." Die alte Dame sprach:,,Hallo Laura, ich bin Ms.Fontana, und mir gehört diese Buchhandlung dort hinten." Laura sagte daraufhin:
,,Oh, könnte ich da mal rein gucken?",fragte Laura sie.
,,Ja, natürlich.Komm mit!" antwortete Ms.Fontana.Also folgte Laura ihr zur Buchhanlung.
Als sie dort waren sprach Ms.Fontana zu Laura:,,Ich bin gleich wieder da ich hole nur schnell etwas!" ,,Okay!",rief Laura ihr hinterher.Nach ein paat Minuten kam Ms.Fontana mit einem Buch zurück. ,,Bitteschön!Ich möchte dir dieses Buch schenken!"sagte Ms.Fontana und drückte ihr das Buch in ihre Hände.Laura erwiderte:,,Danke..."Sie winkte
Ms.Fontana, als sie aus dem Laden ging.

3.Kapitel

Am Abend las Laura noch etwas in ihrem neuen Buch, dass sie
von Ms.Fontana geschenkt
bekommen hatte. ,,1. Kapitel:
-Noha und die Einhörner-
Es war einmal ein Mann namens Noha. Gott hatte ihm gesagt,dass
er eine große Flut machen würde.
Noha baute eine große Arche,auf
die er von alle Tierarten 2 Stück
brachte. Doch als die Flut kam, erblickte er 2 kleine graue Ponys auf den Weiden der immer weiter ansteigenden Flut.Er wollte sie retten und brachte sie zu den anderen Tieren auf seine Arche.
Aber diese 2 kleinen,grauen Ponys waren keine normalen Ponys! Sondern,es waren 2junge
Einhörner die noch nicht im Besitz ihrer magischen Kräfte waren.Bei der Fluch nach Akadia mussten sie von ihrer Herde zurückgelassen werden.",las Laura.Sie war davon überzeugt, dass es Einhörner wirklich gab.
Ms.Fontana hatte noch etwähnt, dass man für die Verwandlung von kleinen,grauen Pony zum Einhorn den Zauberspruch und das Rezept brauchte.Laura lag das Buch zur Seite,machte das Licht aus und schlüpfte in ihr Bett. ,,Gute Nacht Sternenschweif!", flüsterte sie leise bevor sie einschlief.Am nächsten Morgen ging Laura zu Sternenschweif.Sie nahm das Buch mit.Während Sternenschweif
sein Futter aufaß, las Laura wie gebannt in ihrem Buch.

>Lies den Rest in der Fortsetzung!<

Svenja,9 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Hallo!Mein Name ist Svenja, und diese Geschichte ist wirklich passiert!Also viel Spaß beim lesen.

Wie wir unseren Hund
Amalia bekamen

Es war ein schöner Sommertag im
Juni.Ich hatte mir schon immer
einen Hund gewünscht.Am Nachmittag fuhren wir nach Freiburg, aber ich wusste nicht
wiso.Als wir angekommen waren folgte ich meinen Eltern in ein großes Haus.Eine Frau öffnete die Tür.Diese Frau hieß Sally.
Als wir in der Wohnung ankamen,
sah ich einen kleinen Welpen.
Dann riefen meine Eltern plötzlich:„ÜBERRASCHUNG!”Und zeigten auf den Welpen.Sally sprach:„Dieser Welpe gehört nun euch!"Als sie das gesagt hatte strahlte ich über das ganze Gesicht.Wir waren nach Freiburg gefahren um einen Welpen zu adoptieren!Sally erklärte mir noch
ihre Lebendgeschichte, die aber
relatief kurz war:„Also,wir wissen nicht, wann Amalia Geburtstag hat.Wir glauben am 1.1., denn am 1.1. 2012 wurde sie vor dem
Tierheim von Freiburg mit ihrer Mutter und ihrem Bruder abgesetzt.Sie wurde nun von ihrer Familie getrent und wir kümmern uns um sie so lange sie kein zu Hause hat.”Dann nahmen wir Amalia mit nach Hause und mein größter Wunsch war in erfüllung gegangen.Ach ja,
Amalias Mutter war ein rumänischer Straßenhund.Sie hat eine sehr interresante Lebensgeschichte.Und nun haben
wir unsere Amalia schon seit 2 Jahren.

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Und so haben wir unseren Mischlingshund Amalia bekommen.

Svenja,9 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Der Baby Hund
es war ein mal ein Mädchen.Das Mädchen hieß-Christina. Eines Tages sah sie einen Baby Hund der Hund war so süß. Sie wollte in haben aber er hatte eine Halsband an mit einem Nachnamen drauf. Darüber war sie sehr traurig. Christina Guckte auf das arme Tier sie dachte das, das Tier ihr zu Hause verloren hat. Sie wollte denn zu Hause vom Hund suchen. Sie suchte im jeden Haus den Nachnamen.Ein bisschen Später ist sie im richtigen Haus sie klingelte an und da kam eine Frau. Die Frau bedankte sich. Zum Schluss bekam sie von der Frau einen Hund Geschenk. Sie war sehr sehr froh und sie rannte nach Hause.

Daria,9 jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Heinrich Heine schule Hanau

Es war ein mal ein kleiner Tieger der mit seiner Mutter im Zoo wohnte .Der kleine Tieger pombo wie er his war sehr neugierig.Es war sehr dunkel in der nacht und pombo wollte die Stadt erkunden er fragte sich wie er aus dem Zoo raus kommt .Da sah er in diesem Augenblick einen man mit einem riesen Schlüssel in der Hand er holte sich den Schlüssel Schloss auf und erforste die Stadt aber dan sagte er was wirt Mama sagen wenn ich nicht mer da bin ?darum lief er schnel zurück und sagte niemanden was Ende .💕


angelique,13 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
wegeleben

Mika glaubte die Pferde schon zu riechen ,bevor sie Gut Kaltenbach überhaupt schon sehen konnte. Sie freute sich wahnsinnig auf die Ferien und darauf entlich wieder bei Ostwind und den anderen zu sein. In der ferne höre sie ein leises tuckern eines Treckers , ''Das kann nur Tobi sein..''sagte sie vor sich hin mit einem lächeln im gesicht. Sie lief ihm ein stück entgegen auf einer kleinen straße dicht am waldrand , keine Menschen waren dorf zu sehen, Autos fuhren dort auch keine , das einzige was man hörte waren hin und wieder das Hufgeklapper der Pferde. Sie fand es herlich wieder in Gut Kaltenbach zu sein und entlich auch mal wieder etwas ruhe vor der Schule und all den anderen dingen zu haben. Da hörte sie auch schon Tobi der ihr von weite zurief ''Hey Mika, schön dich zu sehen.'' ich Nickte erstmal nur grinsend und wartete bis er etwas näher kam , dann sagte ich ''Hey , man hat dich schon von weitem gehört, wie geht es Ostwind so ?'' Er schaute mich etwas verwundert an und lachte laut los ''In der Zeit war Ostwind wohl der einzige den du vermisst hast, das hab ich mir schon gedacht.'' Ich lachte auch und sagte dann etwas frech ''Ja was hast du den erwartet ?'' Ohne noch etwas zu sagen steig er vom Trecker und nahm mir mein Schweres gepäk ab das er dann in dem
Hänger von seinem Trecker ablegte. Mir war im nachhinein doch ein bisschen komisch zu mute das er vielleicht sauer war und er vielleicht dachte das ich ihn vergessen hatte, deshalb umarmte ich ihn gleich und sagte ''Naja, wenn ich ehrlich sein soll hab ich nicht nur Ostwind vermisst sondern auch dich und die anderen.'' Aber so wie es aussah nahm er mir es nicht übel das ich es kaum erwarten konnte entlich wieder bei Ostwind zu sein. ''Komm Mika steig auf , deinem Ostwind geht es super und ich wette nicht nur er sondern auch deine Tante würd sich freuen dich wiederzusehen.'' Ich steig auf den Trecker und nhm neben ihm platz , der sitz war großgenug das zwei Personen draufpassten. Um so näher wir Kaltebach kamen ,um so doller merkte ich wie mein Herz anfing zu pochen. Als wir ankamen sah ich schon von weiten meine Tante die mich fröhlich empfang ''Hallo Mika, Ich hab schon auf die gewartet,schön dich wiederzusehen , du bist groß geworden.'' Sie umarmte mich und gab mir einen Kuss auf die wange. ''Hallo Tante, freut mich ebenso euch alle entlich wiedersehen zu können.'' Am liebsten wäre ich natürlich gleich zu oswind gerant um ihn zu begrüßen aber meine Tante bestand darauf das ich ihr erst erzähle wie mein Zeugnis ausgefalen ist und wie es und alle geht. Tobi stolperte fast die Treppe hinauf , er hob in einer Hand meinen Koffer und in der anderen noch eine riesen tasche in der ich haufen Leckerein für die Pferde hatte. Nach einer halben stunde lies mich meine Tante endlich nach unten zu den Pferden , ich rannte so schnell ich konnte die Treppe hinunter und raus zum Stall in dem mich die pferde mit gespitzten Ohren anstarrten ''Hey meine süße!'' Sagte ich und die Pferde wieherten mir vertrauensvoll entgegen. Ich lief direkt zu Ostwinds Bocks durch der mich erst beschnupperte und mir dann einen vertrauensvollen stupser mit der Nase gab. ''Schön dich wiederzusehen Ostwind, du kannst dir gar nicht vortsllen wie sehr ich dich vermisst hab.'' Ich umarmte ihn sanft und gab ihn einen kleinen Zuckerwürfel den ich mir bevor ich von zu hause losgefahren bin noch in meine Hosentasche gesteckt hab. Ostwind legte sein kopf auf meine schulter und auch er schien glücklich mich zu sehen. Die Ferien auf Gut Kaltenbach wurden noch sehr schön , wir unternahmen viele ausritte mit den Pferden und als meine Eltern am ende beschlossen auf Gut Kaltebach zu meiner Tante zu ziehen konnte es für mich nix besseres mehr geben da ich nun jederzeit bei meinem Ostwind sein konnte.


Dagi,14 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Berlin

Der HUND der niemals stirbt

Es war einmal ein kleiner HUND er hieß Jeggie. Eines Tages war Jeggie noch ein streuner er lief durch die Stadt Tag für Tag doch heute war es so weit er hatt gesagt :ich will nicht auf der Straße leben ich will bei männschen leben:!"und dann wollte er zu freulein sahra .sahra war eine echt nette frau sie hatt noch 2hunde aber Darfur müsste er aber uber die Straße .und so ging er uber die Straße aber oh nein ein elkerweh jeggi wurde uber fahren aber als der lkweh weg war was ist das jeggie lebt noch er war ein wunder hund und so gings immer weiter und er lebt heute noch bei sahra.
knoch ,10 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Grundschule am Bahnhof

WAS MAN AUF EINEN BAUERNHOF SIEHT IN DER FANTASIE

An einem schönen Sonntag rief ich meine Freundin Lila an um 10 Uhr morgens.DRRRRRRRIIIIINNNGGGGGĢGGGGG , MACHTE ES BEI LILA. Da sagte ich :Hay Lila hast du Lust mit mir auf einen Bauernhof zu fahren in den Sommerferien morgen um 8 Uhr morgens????. Lila war so froh und war sprachlos und sagte : Luna meinst du das ernst wenn ja Dan fahre ich mit , ein Moment Luna ich frage meine Eltern erst mal. Warum dauert das den so lange 10 min schon . Da sagte Lila:Ich darf es gibt aber ein proplem😣 . Ja und welches? ????? Meine Eltern fahren jetzt nach Osnabrück und die können mich nicht alleine lassen , meine Oma hat keine Zeit darf ich bei euch vielleicht übernachten? Ich sagte das wollte ich dich auch fragen komm rüber bye bis gleich . Nach 2 Stunden kam lila . Sie haben sich Gruselgeschichten erzählt da kam die Mutter Maria Mädels ab ins Bett morgen ist ein großer Tag vor euch es ist 8 Uhr also gute Nacht , sagte sie und gab ihnen ein Kuss auf die Stirn. Es ist so weit die Mädchen ziehen sich an, putzen sich die Zähne,gehen kurz mich tinka (Luna Hund ) spazieren und nehme ihre Brotdosen mit und ging en rüber zu Onkel Claus . Claus sagte Lasst uns los fahren wir fuhren los nach 6 Stunden kamen wir an. Hallo Opa Sörich da gingen die zwei in den Garten. Dan gingen sie weiter da fullen sie ihn ein großes Loch WOW sagten sie da ist ja ein Tunnel und sie fanden ein mädchen sie ist ein Zwerg und heißt Delfinchen das war mein erstes kapitel.
Evelyn,Miller Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
damme realschule

Eine Fee für uns
Ihr denkt jetzt sicher an ein kleines, zartes Wesen mit einem Zauberstab und Flügeln. Aber unsere Fee ist ziemlich groß. Ungefähr 165 cm, sie hat dunkelbraunes Fell und zwei Ohren, die sich in alle Richtungen bewegen kann. Sie steht auf 4 großen Hufen und ihre Augen sind so wunderschön, das ich immer hineinschauen möchte. Ja, richtig. Unsere Fee ist ein Pferd. Aber nicht nur zum reiten, nein unsere Fee ist ein Pferd für die Seele. Wenn wir bei ihr sind, ist alles gut. Wir können uns richtig unterhalten. Nicht in der Menschen oder Pferdesprache, sondern einfach mit unseren Gedanken. Ich erzähle ihr einfach etwas von mir, was passiert ist und sie hört mir zu. Und sie zeigt mir, wie es ihr geht. Aber am allerliebsten, mag sie immer noch Lekkerlies, Mören und trockenes Brot. Jeden Tag, muss sie gefüttert, gemistet und bewegt werden. Am Sonntag haben meine Schwester Hanna mit Momo und ich auf Fee einen wunderschönes Ausritt gemacht. Meine Mama hat mich geführt, da ich sie noch nicht alleine reiten kann. Ich danke dem lieben Gott, das wir so eine treue, liebe Seele kennenlernen durften. Pferde sind doch irgendwie Zauberwesen, aus einer anderen Welt.
Hella,8 Jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Gehrden, Grundschule

Prolog

Schwärze. Alles war dunkel. Nicht einmal der Mond schien. Es war, als wenn jemand die Welt schwarz angemalt hätte. Ich fürchtete mich. Ich fürchtete mich vor dem, was jetzt kommen würde. ,,Ist da jemand?", fragte ich zögernd. Zu meinem Erstaunen antwortete eine zaghafte Stimme:
,,Hallo?" Sie klang hoffnungsvoll. ,,Wo bist du und wer bist du?" ,,Ich bin hier."
Ich folgte dem Ruf. Plötzlich lief ich gegen etwas, besser gesagt jemanden. ,,Hey, pass doch auf!", sagte der Jemand entrüstet.
,,Entschuldigung. Es ist so dunkel, ich sehe nichts.", antwortete ich schuldbewusst. ,,Boah, bist du schlau, das merke ich selber" ,,Kein Grund mich so anzumeckern!" Ich war beleidigt. ,,Wer bist du eigentlich?", fragte ich. ,,Dina." ,,Ich bin Johny." Ich schaute zu Boden. „Was hast du ausgefressen, dass du hierher gekommen bist?" ,,Naja...", Dina zögerte. ,,Ich habe mich mit meiner Schwester Lauren gestritten, dabei wäre sie beinahe umgekommen. Es war unfair von mir mit ihr zu kämpfen. Sie war kleiner und schwächer. Aber sie hat alles von unseren Eltern bekommen, bloß weil sie kleiner war." Ich blickte sie an. Besser gesagt, glaubte ich sie anzublicken, denn es war so finster, dass man wirklich NICHTS sah.
“Also ich... ich..." Ich räusperte mich und versuchte es erneut. ,,Ich habe jemandem gedroht. Ich hatte Hungersnot, aber alle anderen auch und ich habe nur an mich gedacht und alle dazu gezwungen für mich zu arbeiten, aber habe das Futter für mich behalten. Einige sind umgekommen und ich habe mich nicht darum geschert. Ich bereue es so." ,,Ich bereue auch meine Vergangenheit. Aber was will man machen? Wir müssen nach vorne schauen." ,,Wie jetzt nach vorne? Hier sieht man eh nix." ,,Du weißt genau wie ich das meine." Ich wünschte mir in diesem Moment es wäre hell. Ich tat es zwar sowieso schon, aber jetzt wünschte ich es mir noch mehr. ,,Wir haben keine Zukunft mehr. Wir wurden verbannt. Niemand hat es bisher geschafft hier heraus zu kommen." ,,Dann sind wir eben die ersten." Sie war echt pfiffig, das musste man ihr lassen. Ich lächelte. Es war mir egal, sie es nicht sah. Jedoch spürte ich, dass sie auch lächelte. Vielleicht war es Zufall, vielleicht spürte sie alles was ich tat. Ich wusste es nicht. Erschöpft rollte ich mich zusammen. Ich sehnte mich nach Wärme. Traurig schloss ich die Augen. Auf einmal schmiegte sich, ich glaube es war... nein es WAR Dina, an mich. Glücklich schmiegte ich meine Nase an ihre. So lagen wir eine Weile da, bis ich einschlief.


Kapitel 1

Müssen wir hier eigentlich fressen, fragte ich mich still. Johny neben mir machte auch den Eindruck als wäre er hungrig. Ich weiß nicht wie ich darauf komme, ich weiß es einfach. Wenn du jetzt denkst, ich wäre verfressen, hast du dich getäuscht. Auch wenn man es nicht sieht, ich bin sehr schlank. Spaß beiseite; ich denke nur ans Überleben. Ich stupste den schlafenden Johny neben mir an und stand auf. Ich streckte mich ausgiebig und putzte mir den Pelz - nein ich bin KEINE Katze, bäh, ich halte mich nur sauber wie anständige Hündinnen es tun. Johny gähnte und leckte mir übers Ohr. Ich lächelte und tat es ihm nach. Ich weiß nicht, was er mit mir vorhat, vielleicht braucht er nur die Nähe von anderen Hunden. Oder... nein, auf keinen Fall. Vergiss es einfach wieder.

Also ging ich einfach mal los in Richtung Unbekannt. Wer weiß? Vielleicht finden wir irgendwas anderes als schwarz. Ich kann es langsam nämlich nicht mehr sehen! Immer schwarz, schwarz, schwarz. Vielleicht zur Abwechslung ein bisschen schwarz gefällig? Doch ich sollte bald überrascht werden. Denn nach einigen Metern - gefühlte Kilometern - kamen wir zum Stehen. Da war ein Glitzern. Es leuchtete immer wieder kurz auf. Es hatte eine Farbe, die ich noch nie zuvor gesehen hatte. Sie war einfach unbeschreiblich. Ich war stolz. Stolz auf mich selbst, dass ICH etwas besonderes gefunden hatte! Leider wurde ich enttäuscht.
,,Warum guckst du so auf dieses Stückchen schwarz?", fragte Johny. ,,Haha, sehr lustig. Siehst du nicht das Glitzern da? ,,Willst du mich veräppeln?", fragte er. ,,Nein!" Ich schaute dort hin, wo das Glitzern gewesen war. Zu meinem Entsetzen war es verschwunden! Mit offenem Mund starrte ich in die Finsternis. Es war wirklich weg! ,,Oh, nein!" Meine Augen tränten. Die einzige Hoffnung die mir geblieben war, war verschwunden. Ich fing laut zu schluchzen an. Johny drückte sich eng an mich, auch wenn er nichts davon verstand, was ich gerade fühlte. Ich schmiegte mich enger an seinen Pelz und schloss die Augen. Er fühlte sich warm an und gab mir Hoffnung. Hoffnung, auf ein neues Leben. Aber wie sollten wir hier heraus kommen? Es gab keinen Ausweg aus der schwarzen Hölle.
Ganz von alleine wurde ich müde und meine Augenlider schwer. Ich weiß noch, dass ich in dieser Nacht geträumt habe, jedoch kann ich mich nur an eine verschwommene Hundegestalt erinnern, die auf mich zugetrottet kam. Dann kam noch eine Gestalt zum Vorschein und die Erste blieb stehen. Sie drückten ihre Nasen aneinander und auf einmal wurde es unerträglich hell. So hell, dass ich die Augen schließen musste. Ich hörte einen der Hunde etwas sagen. Ich habe zwar nicht verstanden was, aber es waren drei Worte. Woher zum Teufel weiß ich das schon wieder? Egal. Als ich aufwachte, war ich verwirrt. Ich merkte, dass Johny neben mir lag und nachdenklich in die Schwärze starrte. Woher ich das weiß? Naja, es war nicht schwer zu erraten, hier gibt es schließlich nur Schwärze.
,,Woran denkst du?" Er zuckte zusammen. ,,Egal..." Er drückte sich mit geschlossenen Augen an mich und seufzte tief. ,,Es ist alles okay. Mach dir keine Sorgen." Ich merkte dass etwas nicht okay war. Er machte mir doch etwas vor. Ich kannte ihn zwar kaum, aber, warum auch immer, machte es mich traurig, dass er mir etwas verschwieg. Heute weiß ich gut was in ihm vorging, denn ich musste es selbst erleben, aber ich möchte ja nicht die ganze Spannung nehmen. Es wird sich noch früh genug aufklären. Kommen wir zur Geschichte zurück. Johny neben mir stand auf und streckte sich. Ich tat es ihm nach und schüttelte mich anschließend. Ohne ein Wort zu sagen trotteten wir los und Johny drückte sich ganz fest an mich. Das wurde ja langsam gruselig! Was wollte er denn von mir? Er hatte meinen zögernden Blick wohl gespürt, denn er ließ von mir ab und räusperte sich. Er schien bedrückt, denn er ließ den Kopf sinken. Ich wollte ihn trösten und drückte mich etwas an ihn. Er schien zufriedener. Also war ich auch zufrieden. Ich schmunzelte und wir gingen langsam weiter.



Kapitel 2

Dinas warmes Fell neben mir war beruhigend und ich genoss diesen Moment. Ich wusste selbst nicht, was mit mir los war. Dieses Gefühl in mir war komisch und ich kannte es nicht. Und warum hatte ich es? Keine Ahnung. Ich wurde müde, nicht weil ich erschöpft war, sondern weil ich kaum geschlafen hatte. Dieses Gefühl war mir nicht aus dem Kopf gekommen. Dina neben mir stützte mich. Als Dank leckte ich ihr übers Ohr. Sie fragte: ,,Wollen wir eine Pause machen?" Dankbar nickte ich.
,,Dina?", fragte ich. ,,Ja?" Ihre Stimme klang zärtlich. Fast so wie die einer großen Schwester. ,,Kennst du das Gefühl, wenn dir wegen einer Person ganz komisch wird? Wenn dich das Gefühl Tag und Nacht beschäftigt? Wenn du der Person etwas sagen möchtest, aber selbst nicht weißt was?" Ich verstummte, denn sie schaute mich entgeistert an. ,,J-j-ja!" Sie schaute mich hoffnungsvoll an. ,,Was bedeutet es?" Ich hätte in diesem Moment am liebsten losgeheult. Ich wollte sie dass ja fragen. ,,Nein, das wollte ich dich fragen." Ich schluckte, als ich erwartungsvoll auf ihre Antwort wartete. ,,Ich bin glücklich, dass du es endlich gesagt hast." Ich wusste nicht was sie meinte. ,,Was?", fragte ich sie mit offenem Mund. Sie lächelte. ,,Ich habe gemerkt, dass du mir etwas verheimlicht hast. Ich wusste, dass dir etwas auf dem Herzen liegt. Ich bin froh, dass du es mir erzählt hast." Ich lächelte sie an.
,,Lass uns der Sache mit dem Gefühl gemeinsam auf den Grund gehen."
In dieser Nacht schlief ich gut und lang. Ich hatte sogar einen Traum. Ich konnte wieder sehen. Es war ein schöner Sommertag. Ich ging Seite an Seite mit Dina über eine Blumenwiese. Sie sagte drei Worte zu mir, jedoch konnte ich sie nicht verstehen. Danach drückte sie ihre Nase an meine. Es war ein schöner Moment. Ein sehr schöner sogar. Noch besser als sehr schön. Es war unbeschreiblich. Wir standen da, Seite an Seite auf der Blumenwiese und drückten unsere Nasen aneinander. Plötzlich kam eine dicke Wolke in mein Blickfeld und ich wachte auf. Ich hatte alles vergessen, außer dass sie drei Worte gesagt hatte. Es ging mir nicht aus dem Kopf. Als ich die Augen schloss, sah ich immer wieder die Blumen. Also lag ich mit offenen Augen da und drückte mich an Dina, um zu warten bis sie aufwachte. Als sie dann endlich die Augen öffnete, fragte sie mich: ,,Hast du nicht geschlafen?" ,,Doch, wieso denn?" ,,Man sieht dir an wie müde du bist, Johny." Ich senkte den Kopf. ,,Ich kann nicht schlafen. Immer verfolgen mich Träume, die ich nicht verstehe." ,,Bei mir ist es genauso.", sagte ich. Ich fand es hier schrecklicher als in einem Tierversuch. Das war die Hölle. Ich wusste es. Es war die Hundehölle!



Kapitel 3

Ich hatte in dieser Nacht eine Idee, was das für ein Traum gewesen sein könnte. Das es ein wichtiges Zeichen war, wusste ich schon längst, aber nun hatte ich einen Verdacht was die Hunde mir mitteilen wollten. Vorerst werde ich aber nicht verraten. Nein! Ich ging zu Dina und sagte: ,,Ähm, ich glaube dass ich... eine Idee habe... was das für Träume waren..." ,, Schieß los!" Dina staunte und sah mich verwundert an. ,,Ich ehm... glaube dass, ehm... ich weiß nicht wie ich es dir sagen soll. Also... ehm..." Dina lächelte. ,,Du kannst es mir morgen erzählen, dann hast du ja Zeit dir etwas zu überlegen, ich meine, wie du es mir sagen willst." Sie zwinkerte. ,,Okay." Ich schluckte.
Am nächsten morgen wachte ich hechelnd auf, denn ich hatte einen Albtraum. Zum Glück nichts wichtiges. Kein Zeichen oder so. Dina nahm den Kopf hoch. ,,Alles in Ordnung, Johny?" ,,Ja. Bloß ein Albtraum." ,,Du armer. Willst du mir jetzt erzählen was du für eine Idee hattest?" ,,J-ja.", stotterte ich. ,,Ich-ich glaube dass, ..." Ich holte tief Luft. ,,Ich empfinde etwas für dich." ,,Heißt dass das... Johny!" Sie leckte mir mein Gesicht ab. Ich lächelte schüchtern. Was dann geschah würde mein Leben für immer verändern. Im gleichen Moment, als ich meinen Mund öffnete um etwas zu sagen, tat sie das gleiche und wir sagten im Chor: ,,Ich liebe dich!" Ich wollte ihr um den Hals fallen, aber plötzlich wurde es unerträglich hell. Ich schloss meine Augen und hielt mich an Dina fest die sich ebenfalls an mich drückte. Wir wurden im Licht umher geschleudert und geschüttelt. Dann kam mir ein Geistesblitz: Die drei Worte! Wir hatten die drei Worte gesagt und das war die Rettung! Plötzlich wurden wir hart auf den Boden geschleudert, aber fühlten keinen Schmerz. Dann verstand ich. ,,Dina, wir leben!", schrie ich. Sie sah sich mit offenem Mund um. Dann strahlte sie. ,,Johny, uns wurde ein neues Leben geschenkt!" Ich lächelte sie vor Freunde an. Es war so schön hier! Und wir konnten sehen! Endlich wieder Licht! Dann konnte ich das erste mal Dina sehen. Sie war weiß mit braunen Flecken und wunderschön. Übrigens: Ich bin ein Golden Retriever.
Epilog

Ich bin es, Dina. Ich erzähle noch schnell, was heute aus uns geworden ist. Also wir wohnen bei einem netten Menschen und fühlen uns sehr wohl. Außerdem haben wir einen Welpen. Aber hier ist unsere Geschichte schon vorbei. Ich hoffe sie hat dir gefallen. Viele Grüße von Johny und mir. Tschüssi :)
Lea,11 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Der Schock

von Luisa Kaiser

Tina ist 10 Jahre alt. Ihre Eltern und sie besitzen ein Reiterhof. Er heißt "Glückliche Stute". Und da gibt es was von dem die nichts wissen. Tina und ihre Freunde haben ein Geheimversteck. Oben im Heuboden, da treffen sie sich immer. Ihre Freunde heißen Moni und Felix. Es war früh am Morgen und die Familie aß gerade Frühstück. " Mama, Moni und Felix kommen gleich zu mir können wir dann ausreiten?" "Klar, die Pferde brauchen ja auch Auslauf." "Mm...Tina würdest du bevor du ausreiten gehst noch den Geschirrspüler ausräumen?“, fragte ihr Papa." Ding, Dong!" "Ich gehe hin“, sagte ihre Mutter. "Mach ich Papa, du kannst jetzt zur Arbeit gehen.“, sagte Tina. " Es sind Moni und Felix, kommt rein. Schätzchen ich geh jetzt auch zur Arbeit!“, rief ihr Mutter. "Tschüss! Moni, Felix kommt her ich muss noch den Geschirrspüler ausräumen!" Moni und Felix setzten sich hin und redeten mit Tina. "Moni du sattelst Pegasus, Felix du sattelst Paula und ich nehme Daisy. Los geht’s!“, rief Tina fröhlich. Schnell sattelten sie die Pferde und führten sie hinaus, dort schwangen sie sich aufs Pferd." Wir reiten zum Teich, da können wir unsere Füße reinhalten!“, sagte Felix. " Hüha, Daisy hüha!", rief Tina laut. Und schon ritten sie los. Sie mussten durch den Wald. " Was ist denn hier so laut?“, fragte Moni die vor Schreck in Richtung Waldanfang ritt. Tina und Felix taten das auch. Da kam doch wirklich ein Auto, es war schwarz und fuhr bestimmt über 100 km/h." Was war den das, wieso fährt der hier so schnell?“, fragte Felix. "Man darf hier doch nur 30 km/m fahren.“, sagte Moni verdutzt. " Leute, warum fährt ein Auto so schnell in Richtung " Glückliche Stute?“, fragte Tina. Denn die Glückliche Stute war ihr zuhause. " Schnell im vollen Galopp nach hause! Hüha Daisy!“, rief Tina laut. Zu hause war der Mann schon ausgestiegen und guckte sich um. Da rief Tina: "Was wollen sie hier?“, so laut sie kann. Als Tina angekommen war sagte der Mann in einem ruhigen Ton:" Ich möchte deine Eltern sprechen." " Kommen sie heute Abend noch mal. Aber bitte nur 30 km/h.“, diesmal sagte Tina das ganz ruhig." Mach ich, Tschüss! sagte der Mann, und fuhr mit 30 km/h davon. Moni, Felix und Tina sattelten die Pferde ab. Es war Abend am Abendbrottisch. "Papa, heute fuhr ein Auto durch den den Waldweg über 100 km/h. Und er fuhr zu uns, guckte sich um und kommt jetzt gleich zu uns, um dich zu sprechen." "Kennen wir ihn?" "Nein, nicht das ich wüsste." "Ding, Dong!" "Dann gehe ich gleich mal hin.“, sagte ihr Papa. Vor ihm stand ein großer Mann." Hallo, wollen sie rein?" "Ja das wäre nett." "Kommen sie in mein Büro!“, sagte ihr Papa, also was wollen sie?" "Ich will.......... So sehr Tina sich auch anstrengte sie konnte nicht verstehen was der Mann will. Nach einer Stunde kam Tinas Papa und der Fremde. "Tina geh jetzt schlafen!“, sagte ihre Mutter. "Aber ich will noch wissen was der Mann hier will!“, sagte Tina schnell. "Carla, kommst du bitte?“, fragte der Vater die Mutter. "Klar Frank!“,so hieß ihr Vater. Tina musste also ins Bett. Inzwischen erzählte ihr Papa der Mutter was der Mann will. In einer Minute schlief Tina tief und fest, zumindest dachten das die Eltern. Tina tat nur so. Nun ist es 12 Uhr Mitternacht. Tina zog sich eine Jacke und Hausschuhe an, und ging zum Telefon. Sie nahmen das schnurlose Telefon mit in ihr Bett und riefen Moni an." Ja, Moni hier. ", gähnte sie." Ich bin’s Tina, du der Mann war heute Abend hier. ", sagte sie.“Ja ? , was will er, was ist passiert?", fragte Moni. "Das weis ich ja gerade nicht, aber ich habe gehört er macht hier kurz Urlaub in der Waldweg Str. 4 das Motel Waldblick. ", sagte Tina. "Und was jetzt? ", fragte Moni. "Na ganz einfach du rufst Felix an und erzählst ihn was ich dir erzählt habe. Und Morgen früh um halb 6 treffen wir uns hier! ", sagte Tina.“OK, Tschüssi!" "Tschüss!", sagte Tina und schlief ein. Am nächsten Morgen war Tina als erster wach. Alles schlief. Tina zog so schnell wie sie konnte sich an. Draußen zwitscherten die Vögel. Da kamen schon Moni und Felix. "Hallo!", riefen Moni und Felix gleichzeitig." Hei. Felix wenn du magst kannst du wieder Paula nehmen. ", sagte Tina.“Klar mach ich." "Und ich nehme Pegasus. sagte Moni. Nach einer halben Stunde standen Moni, Felix und Tina mit ihren Pferden draußen. "Los, zum Waldweg 4!", rief Felix. Nach 4 Minuten: "Hier ist es, gehen wir klingeln!", sagte Moni. " Der Mann heißt.......... ich weis nicht wie er heißt.", sagte Tina traurig. "Ein Wirbel um nichts!", platzte Felix ausersehen. "Schnell in den Wald, hinter dem Busch! ", schrie Moni. So schnell wies geht bindeten sie die Pferde an einem Baum, und versteckten sich hinter dem Busch. "Was ist den los?", flüsterte Felix. "Der Mann, dort im schwarzen Auto.", sagte Tina leise. "Ich glaube wir reiten jetzt nach hause.", sagte Moni. "Ja es wird schon dunkel.", sagte Tina. So ritten sie durch den Wald nach hause. Am Abendbrottisch fragte Tinas Mutter: "Schätzchen, geht’s dir nicht gut?“, fragte sie mit einer sampften Stimme. "Könnt ihr mir nicht endlich sagen
was der Mann hier will? fragte Tina. Ihre Eltern guckten sich fragend an. "Also pass gut auf, der Mann heißt Uwe, und er will das Haus kaufen, da wir kein Geld mehr haben können wir nichts dagegen tun.", sagte ihre Mutter. "Aber wenn wir in 4 Wochen 100,99 Euro zusammen kriegen dürfen wir hier bleiben.", sagte ihr Vater. Tina war sprachlos und rannte zum Telefon. "Moni ich weis was der Mann hier will, ruf Felix an und kommt zum Geheimversteck! ", sagte Tina schnell. Nach 20 Minuten sind alle 3 im Geheimversteck. "Sag schon was will der Mann hier?", fragte Felix. "Also der Mann....... Tina erzählte alles was ihre Eltern ihr erzählt hatten. "Waas!! ", schrie Moni. "Felix was ist los bist du nicht sauer?", fragte Tina. "Ich habe ein Plan, wir könnten ein Reiterhof für Kinder eröffnen.", sagte Felix. "Klar, das machen wir. ", sagte Tina. "Du Moni und Felix schreibt Blätter und ich erzähle die Idee meinen Eltern.", sagte Tina. Felix, Moni, Tina und ihre Eltern verteilten die Blätter, darauf stand: Liebe Eltern, liebe Kinder, möchten ihre Kinder Ferien auf einem Reiterhof. Hier sind sie richtig. Reiterhof "Glückliche Stute" erwatet sie. Reiterweg Str. 56 Tel. 03876/97880. Es ging ein Tag vorbei an dem sich noch keiner gemeldet hat. Es war abends, Tina saß immer noch am Telefon und hoffte auf einen Anruf. "Drrr!", Tina sprang ans Telefon und sagte:" Glückliche Stute!"
"Ich möchte deine Mutter sprechen." "Mama es ist für dich!" "Guten Abend, sie sind doch der Reiterhof kann ich mein Kind Anna für 2 Wochen bei ihnen absetzen? Aber ja doch.", sagte Tinas Mama.
Anna zog bei Tina ein und sie wurden beste Freundinnen. Anna war die einzigste Besucherin auf der Glücklichen Stute. Das Geld reichte nicht und heute Abend sollte das Geld da sein. "Tina wollen wir ausreiten?", fragte Anna. "Ja dann lernst du Moni und Felix kennen.", sagte Tina. Denn Moni und Felix waren in den Ferien nicht da. "Hallo Tina und.......sagte Moni.“Wie heißt du?", fragte Felix. "Ich heiße Anna und heute ist mein letzter Tag hier." Unterwegs: "Tina wollen wir zum Strand reiten dann können wir Anna von euer Problem erzählen wenn du nickt alles schon erzählt hast. ", sagte Felix. "Nein habe ich noch nicht, ab zum Strand!" Als sie am Strand angekommen sind, mieteten sie 2 Strandkörbe. Tina und Anna saßen in ein Strandkorb und Moni und Felix auch. "Also was ist euer Problem.", fragte Anna. "Also pass gut auf, ein Mann will unser Reiterhof kaufen weil wir nicht genug Geld haben. Aber wenn wir heute noch 100,99 Euro bekommen, dann können wir den Reiterhof behalten. Ich bin Biene, ich bin Biene! Tina dein Handy.", sagte Moni. "Ja Tina hier? Tina ich bin’s, deine Mutti. Uwe, also der Mann sieht sich gerade um. Warum? Weil er weis das wir das Geld nicht haben aber lässt uns noch Zeit zum packen. Tschüss Mäuschen! ", sagte ihre Mutter.“Wir müssen nach Hause, der Mann sieht sich gerade um und ich muss packen gehen. ", sagte Tina sehr traurig.“Stopp, Ich bin nicht so arm wie ich gesagt habe. Wir sind Millionär, wir haben 4 Millionen. ", sagte Anna.“Ich könnte euch was von meinem Taschengeld abgeben. Anna! Wir haben dich überall gesucht, es geht los! ", riefen ihre Eltern.“Wartet! Hier 100,99 Euro in bar. Ich werde euch tierisch vermissen. Aber ich komme bald wieder, Tschüss! Tschüss Anna, und danke fürs Geld! Schnell nach Hause, nur noch 15 Minuten. Ich nehme Annas Pferd mit zu euch. ", sagte Felix. Nach 10 Minuten: "He, warten sie, Schneller Daisy, ich habe das Geld! schrie Tina. "Das will ich sehen. 100,99Euro,das gibt es ja nicht, du. Tja, Tschüss!", sagte der Mann wütend. "Komm her Tina, woher habt ihr das Geld?", fragte der stolze Papa." Kommt rein und erzählt woher ihr das Geld habt." Tina, Moni und Felix erzählten alles, und Anna kam ganz oft zu Besuch, sie gehört zur Bande. Auch ihre Eltern waren oft zu Besuch.

Tina, Moni, Felix und Anna, beste Freunde, das wird die Bande nie vergessen.
Geschichte: von Luisa


Luisa Kaiser,10 Jahre aus Perleberg/Rolandschule

Der kleine Welpe


Marina ist acht Jahre alt. Ihre Eltern heißen: Ute und Konstantin. Ihr Hund Lex war vierzehn Jahre alt. Das sind achtundneunzig Menschenjahre. Marina spielt Klarinette und ist am Wochenende, mit zur Übungsfreizeit gefahren. Als sie wieder nach Hause gekommen ist, viel ihr auf, dass Lex nicht da war. Ute sagte dann:" Er war zu alt. Gehen konnte er auch nicht mehr richtig. Ich glaube, Lex hat nur darauf gewartet das du nicht dabei warst." Nun lief sie in ihr Zimmer und weinte. Ungefähr um sieben kam Vater hinein und sagte zu Marina: "Kommst. Zieh dir Schuhe und Jacke an und folg mir."
"Wohin gehen wir?" "Warte!" Kurz danach sagte Vater:" Schau da liegt Lex, dass ist sein kleines Grab. Darfst aber keinem was davon sagen."
"Papa ich möchte wieder einen Hund." "Wir drei müssen erst mal abwarten bevor wir uns einen neuen anschaffen. "Dann gingen sie wieder nach Hause. Als Marina ins Bett musste sprachen Mutter und Vater darüber: Wie ihr nächster Hund aussehen sollte. Auf jedem Fall kleiner als Lex. Weil Oma und Opa in Spanien Leben. Ein Dackel NEIN danke. Aber ein Bischon Frise. Das sind kleinere Hunde, weiß, buschig, süß, rund-länglich, Kinderlieb, ziehen nicht so wie Lex und...sie sind einfach süß. Man kann sie mit nach vorn ins Flugzeug nehmen. "Ich gucke dann mal ins Internet ob ich da was finde." Eine Stunde später sagt Vater :"Hier steht eine Frau Pinka. Sie verkauft Bischons. Hier steht auch eine Telefonnummer:040/6582495 in Hamburg. Ich rufe die Frau mal an." Buuuub buuuub buuuub." Hallo wer ist da?" "Guten Tag hier ist Dissel. Wir haben im Internet gesehen das sie kleine Bischons verkaufen. Wir interessieren uns für einen kleinen Hund." "Ja. Okay. Jetzt sind schon alle Welpen vergeben. Beim nächsten Wurf wenn sie wollen können sie dabei sein. Wenn sie mir ihren Namen nochmal sagen."
"Dissel." "Gut dann können wir uns ja mal treffen. Also der Wurf kommt am sechzehnten Januar. Und am ersten Febuar können sie sich ihren Hund ansehen. Ach und noch was der Name muss mit J anfangen. Na dann Schüß."
Am nächsten Morgen. "Morgen Mama." "Morgen Schatz." "Morgen Papa." "Guten Morgen Marina. Ich habe für dich eine Überraschung." "Was denn bitte sags mir!"
"Okay. Also hör mir zu." Konstantin erzählte Marina was passiert ist. Jetzt ist es so weit. Der erste Febuar. Alle steigen ins Auto und freuen sich auf den Welpen. Dann endlich sind sie da. Sie klingeln und sieben ausgewachsene Bischons kommen herausgestürmt. "Halt!" Gino, Lupo, Baju, Balu, Schneewitchen, Isabel und Flocki heißen die Hunde." Jetzt schauen sich alle die Hunde an und Marina darf sogar ihren Hund auf den Arm nehmen. Aber sie muss sich voher mit irgendeinem Zeug die Hände einsprühen. Eine Stunde später machen sie einen Termin ab, an dem sie ihre Jecky (ihren Welpen) abholen können. Tschüß rufen alle. Später am Abend gehen alle zusammen ins Bett. Ute, Konstantin und Marina sprechen über den Hund. Dann sagt Mutter:" Jetzt lasst uns aber schlafen, es ist schon ganz schön spät." Dann wollen wir sie auch nicht mehr stören. Der nächste Tag. Alles verläuft wie jeder Tag. Dann ist es endlich soweit. Sie fahren wieder zu Frau und Herr Pinka. Natürlich reden sie miteinander. Jetzt gehört Jecky ihnen. Eintausend Euro müssen sie für den Hund bezahlen. Marina sagt: "Komm ich will nach Hause." Kurz danach als sie auf der Autobahn angekommen sind, stehen sie im Stau. Weil Jecky und Marina langweilig ist schlafen beide ein. Und träumen davon im Sommer miteinander zu spielen und das Jecky sagt: "Wir sind die besten Freunde, stimmts Marina?" "Ja. Wir sind für immer die besten Freunde. Auch wenn wir uns mal streiten."

Danine,13 Jahre aus Sarstedt

Der Hase Lala und Lara

Lala ging ins Wald. Da kam ihre Freundin Lara. Lala hat zu Lara Gefragt ob sie mit mir Spielen will. Plötzlich kam ein Bär angerannt. Lara hat gefragt wieso rennst du ich spiele fangen sagte der Bär. Lara und Lala haben gefragt ob sie mit spielen dürfen. Der Bär hat ja gesagt und zum Schluss haben Lara, Lala und der Bär fröhlich gespielt.
asuman ,9 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Zoo

Ich war gestern im Zoo.Da habe ich viele Tiere gesehen.Mein Lieblings Tier ist der Tieger,weil er ist so groß und stark.Und Affen finde ich lüstig.Ich habe noch Girafe gesehen.Das ist ein schöne Tiere mit lange Hals.Ich hatte eine tolle zeit.Und möchte gerne wieder ins Zoo.













Alina,9 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Es war einmal ein wald keiner traute sich da rein zu gehen weil dort ein böser wolf war der wolf sprang raus alle rennen weg und der wolf war garkein wolf sondern ein mensch er wollte sie nur erschrecken aber er hat sie zu arg erschreckt das sie nach amerika zogen
wladi,8 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Es war Nacht. Der Mond schien hell über dem Wellen schlagenden See. Die Bäume bewegten sich im leichten Wind. Ein heulen zerstörte die Stille.Rauch beitete sich aus. ” Lauf.„ ,jaulte ein grauer Wolf.” Lauft zum See,dort kommt das Feuer nicht hin.„ Er schnaufte um die Nase frei zu bekommen.” Talan„ ,eine weiterer Wolf jaulte auf. Eine silbergraue Wölfin verlor ihr Junges. Sofort hetzte der graue Wolf hinterher. Ein angstfoller schrei hallte durch den Wald.”Pass auf Falo!„ Falo wachte auf .Die Sonne schien in die kahrle Hölle . Drei Jahre war es jetzt her das,dass Feuer aus brach. Mitlerweile war Falo ein Einzelläufer. Unabhängig von anderen Wölfen oder Tieren. Er ging in den Wald .Bäume raschelten im Wind.Der beisende Gestank einer Straße stach im in der Nase. Autos fuhren hinüber. Falo lief so schnell er konnte drüber und schaffte es grade rechtzeitig.Er folgte einen Weg in Richtung Menschenwiese. Als er angekommen war,lagen über all Menschen auf der Lichtung. Ein kleiner Junge spielte Fußball mit seinem Vater. Der Vater schoss zu weit und der Ball landete neben Falo. Der Junge rannte dem Ball hinter her. Da entdeckte er Falo. Er fing sofort an zu kreischen .Falo wuste was zutun war,er hatd furcht bare angst,doch er nahm den Ball zwieschen den Zähnen und überreichte den Ball dem jungen Menschen. Der Mann kam und wolte den Jungen wegzerren. ”Pass auf das ist ein Wolf ,er könnte dich bessen.„ Falo merkte den Angstgeruch von sich und dem Jungen. Falo ging mit langsamen schritten näher, genau das gleiche tat der Junge. Dann beruhrten sich die zwei.Das war der begin einer langen Freundschaft .

Der Wolf

Wölfe haben mehr Angst vor uns als wir vor dehnen.

Habt niemals Angst vor Hunden oder anderen Tieren den sie merken wenn was nicht stimmt.
Wolfsherz,10 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Ich weiss auch nicht aber jeden Tag werde ich unglücklicher und ich sollte mich doch eigentlich freuen denn übermorgen ist weihnachten . Ich ging zu meiner besten Freundin und fragte sie warum ich so traurig were sie sagte das ich mein Herz fragen sollte das machte ich dann auch . Nach 4 Stunden hatte ich die Lösung ich hatte gar keinen Grund traurig zu sein denn ich hatte alles . Darauf gebracht hat mich das Fernsehen . Denn ich schaute so ein film da ging es um arme Menschen erst dA merkte ich ich hatte gar keinen Grund denn ich habe alles!!!!!!!!!
lara,12 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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luzern

ES war einmal ein Mädchen sie hatte noch ein bruder und eine mutter,sie hatten zwei kater.Sie hiesen tom und garfield.DIE Mutter, und die tochter und der bruder hingen sehr an den katern . eines tages hat die mutter eine Anzeige in der zeitung gesetst,wegen die katern sie kratzen an der Tapete und machten alles kapput .Doch dann hat eine frau angerufen sie intresierte sich für die kartern ,also brachten sie die katern einen tag später zu der frau .das mädchen weinte die ganze zeit weil die katern jetzt wegwaren.
laura,10 Jahre

Ich rannte so schnell ich konnte. Nur weg von hier, dachte ich. Der Schlamm spitzte mir bis zu den Knien und beschmutzte meine Jeans. Mama würde nachher sauer sein. Egal. Nur schnell weg. Mein Schulanzen hopste hinten auf meinem rücken herum. Ich blieb kurz stehen um die Gurte stramm zu ziehen. Dann warf ich einen kurzen Blick über meine Schulter. Keine Menschenseele zu sehen. Mein Brustkorb hob und senkte sich schnell. ich holte einmal tief Luft. Schon besser. Meine Beine zitterten unaufhörlich. Ich hatte immer noch Angst. Warum mussten auch gerade die bösen Jungs aus der Schule mich auf dem Kicker haben. Warum nicht den blöden eingebildeten Max aus der Parallelklasse? Mein Blick schweifte über die Landschaft. Wo war ich überhaupt? Diese Gegend hatte ich noch nie gesehen und das will ja schon was heißen in unserem Minidorf. Ich sah nur Felder und Wiesen. Und einen Zaun. Moment mal, einen Zaun? Langsam trat ich an die hohen Holzphähler heran. Mein Ranzen glitt mir von den Schultern. Geschickt zog ich mich an dem Holz hoch und setzte mich auf den obersten Balken. Doch auch hier war nur noch mehr Wiese. Meine Gedanken wurden ruhiger und ich wurde ein wenig schläfrig. Langsam döste ich ein. Den schweren Hufschlag hörte ich zuerst. Dann eine weiche Pferdeschnauze die an mir schnupperte. Ich schrak auf und das riesige Pferd flüchtete. Es galoppierte auf der Wiese herum. So ein starkes, selbstwilliges Wesen hatte ich noch nie gesehen. Fasziniert von dem Anblick glitt ich von dem Zaun herunter. Das Pferd stoppte und schaute mir direkt in die Augen. Es schaute mir direkt in die Seele. Da es endlich still stand konnte ich es einmal betrachten. Es war wirklich riesig und konnte einem bestimmt Angst machen. Doch ich hatte keine. Das Fell war schwarz, Schweif und Mähne leicht gewellt, zerzaust und ebenfalls schwarz. Ich machte einen Schritt auf das Pferd zu. Es kam ebenfalls näher. Weitere Schritte von beiden Seiten. In der Mitte der Wiese trafen wir uns. Ich legte meine kleine Hand zwischen die Augen des Pferdes. Es schnaubte zufrieden. Ich musste ein wenig lächeln. Das Fell fühlte sich so weich an. Das Pferd machte einen Schritt zurück. Mit offenem Mund beobachtete ich wie es sich hinlegte. Ich weiß nicht was in diesem moment mit mir geschehen war. Wie in Trance ging ich auf das Pferd zu, glitt auf seinen Rücken und krallte meine Finger fest in seine Mähne. Erst als ich sicher war erhob es sich. Ich fühlte den waren Rücken unter mir und den beruhigenden Herzschlag. Das Pferd machte einen Schritt. Es fühlte sich gut an. Ich beugte mich nach vorne. ,,Sei frei'', flüsterte ich in sein Ohr. Und es galoppiert los. So etwa hatte ich noch nie erlebt. Ich fühlte mich so sicher wie noch nie. Ich gehörter zu dem Pferd und das Pferd zu mir. Ich lachte aus vollem Hals und mein Pferd beschleunigte noch. Endlich hatte ich meine Bestimmung gefunden. Ich ließ mich nach vorne fallen und umarmte mein Pferd. Nahm das alles tief in mich auf und verschloss es in meinem Herzen. Und niemand würde es da jemals wieder rausbekommen.
Lilly,12 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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DER KLEINE HUND

Es war ein kleiner Hund er hatte am Ohr ein weisser Fleckchen darum erkannten alle gerade dass das Lupo ist. Die Familie heisst Beckmann. Der Hund war dort sehr gut aufgehoben sie waren immer da wen er jemand brauchte. Eines Morgens sagte Leonardo zu Elisabeth: "Hey wo ist denn Lupo?" Elisabeth antwortete: "keine Ahnung wir fragen Mama" sie springen die Treppe hinunter "Mama, hast du Lupo gesehen?" Mama antworten aufgeregt "Nein, er war doch bei euch oder?" "Nein!" schrien beide gleich zeitig "Dann geht mal draussen suchen ,ich frage die Nachbarn ob sie ihn gesehen haben" sagte Mama. Leo und Elisabeth suchten und rufen:"lupoooooo wo bist du?"sie hörten ein ganz leises "Wuff wuff" sie ruften: Lupo bist du es?" sie hörten nochmals "Wuff wuff da sahen sie ein Ohr dessen ein weisser fleck hatte beide rufen "Lupo schön dass du wieder hier bist !" sie rannten ins haus zurück und sagten Mama bescheid dass sie Lupo gefunden haben.


Und wenn sie noch nicht gestorben sind dann leben sie noch heute


THE END
Eugenie Jeanne,12 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Bonaduz schule bonaduz

Der lustige Affe. der Affe Ron war nett er gab den Kindern im Zoo immer Süßigkeiten.Bis eines Tages eine Verantwortliche das,Tor zu seinem Gehege aufgelassen hat und er floh.der Junge Tim hat ihn dabei,gesehen und ist hinterher gerannt bis der Affe stehen blieb und sich zum Zoo bringen ließ.Er hat im Gehege deshalb ein Blatt Papier genommen und geschrieben
,10 Jahre

Der traurige Hund Alexander
von Anastasija

Kapitel 1
Alexander wird verkauft

Max, seine Mama Bella, der Vater Mario und natürlich ihr Hund Alexander fuhren nach Russland. Sie freuten sich sehr aufs Hotel. Aber als sie ankamen, sagte man ihnen, dass keine Hunde in dieses Hotel rein dürften.

Die Mama besprach mit dem Vater, dass sie den Hund verkaufen müssten. Also gingen sie raus und schrieben ein großes Plakat, worauf stand: „Wir verkaufen unseren Hund Alexander“.
Ein Mann sah das Plakat und sagte: „Ich kaufe ihn für 100 €.“
Max bemerkte nichts.
Als Bella und Mario nach Hause kamen, fragte Max erstaunt: „Wo ist Alexander?“
Seine Eltern sagten: „Wir haben ihn verkaufen müssen.“
Max rannte so schnell wie möglich raus und rief so laut er konnte auf der Straße: „Stopp! Wer hat Alexander gekauft?“
Nach einiger Zeit antwortete ein Mann: „Ich.“

Max war wütend und schimpfte: „Gib mir meinen Hund zurück!“

„Okay. Aber dann gib mir meine 100€ zurück!“
Er fing an zu weinen und lief zurück.
„Mama, was hast du bloß gemacht? Das war keine gute Idee von dir! Die 100 € - gib sie dem Mann wieder!“
„Aber wir haben das Geld nicht mehr! Wir haben uns schon was Wichtiges gekauft. Wir sind jetzt arm. Damit du den Hund wieder kriegst, muss ich eine Arbeit suchen.“
Sie stritten sich weiter übers Geld und den Hund.
Am nächsten Tag stand Alexander vor der Tür des Hotelzimmers. Er war dem Mann, der ihn gekauft hatte, ausgerissen.
Max freute sich.
Aber er wusste auch, dass Hunde nicht im Hotel bleiben dürfen.

Kapitel 2
Alexander muss ins Tierheim

An einem Morgen klopfte ein Mann an die Tür von dem Hotel und sagte zu Max:
„Wir müssen dir den Hund wegnehmen und ins Tierheim bringen.“
„Nein, nein! Tu mir das nicht an, bitte!“
„Doch, leider müssen wir ihn mitnehmen, ob du willst oder nicht.“
„Stopp! Darf ich ihn wenigstens begleiten?“
„Nein. Leider nicht.“
„Okay! Die Mutter ist eine Arbeit suchen gegangen. Und sie hat auch eine gefunden. Sie arbeitet jetzt als Kellnerin und kriegt am Tag viel Geld. Sie arbeitet schon zehn Tage, also hat sie schon sehr viel Geld!“
Es nützte nichts. Sie nahmen Alexander mit.

Am Abend kam Bella fröhlich nach Hause:
„Jetzt ist schon Freitag, das bedeutet, ich muss nicht mehr arbeiten gehen.“
„Aber Mama! Ein Mann war vor der Türe und hat gesagt, sie bringen Alexander ins Tierheim!“
„Oh, du Armer. Es tut mir Leid.“

Kapitel 3
Alexander kommt zurück

Sie überlegten, was sie tun könnten: Sie mussten wieder nach Deutschland fahren.
„Max, du weißt doch: du hast in zwei Tagen Geburtstag.“
„Ja, ich weiß.“
Bella rief ihren Mann in die Küche:
„Ich habe eine Idee!!!.Wir könnten doch mit meinem – oder sozusagen mit unserem - Geld könnten wir Max
wieder den Alexander kaufen, denn wir sind jetzt in Deutschland.“

„Max! Heute hast du Geburtstag! Happy Birthday, Max.“
„Aber ich bin immer noch nicht so glücklich ohne Alexander.“
„Ich glaube, ich habe eine Überraschung für dich. Und zwar Alexander!“
„Juuuuuuhuuuuu!!! Danke, danke, danke, Mama und Papa.“
Mario antwortete: „Bitte, bitte.“

Sie feierten den Geburtstag von Max. Auch ein Freund von Max kam. Er hieß Justin. Dann kamen noch zehn andere Freunde namens: Jon, Like, Luis, Nick, Mike, Lisa, Maxi, Bell, Stella und Johann.
Mama fragte: „Was hast du schon alles zum Geburtstag gekriegt?“
„Ich habe viele Spielautos und Geld gekriegt.“
Die Kinder und die Eltern fuhren zum Park und feierten weiter. Sie sangen ein Lied und zwar Happy Birthday.

Am nächsten Tag Morgen mussten sie erst mal alles abbauen und einkaufen gehen.
Beim Einkauf traf Max seine Freundinnen Clara und Bell.
“Hallo Clara! Hallo Bell! Ihr seid ja hübsch angezogen.“
“Ja. Wir gehen auch gleich zu einer Kinderparty. Willst du vielleicht mitkommen?“
„Ja, gerne. Ich muss nur meine Eltern fragen.“
„Mama! Papa! Darf ich mit Clara und Bell zur Kinderparty?“
„Ja klar. Nur, wo liegt das und wie lange bleibt ihr da?“
Clara und Bell antworteten gemeinsam: „Im Kreuzerweg 109 und wir bleiben drei Stunden.“
„Ja. Okay. Aber pass´ schön auf dich auf!“
„Okay.. Tschüss!“
Sie gingen ein Stückchen bis zur Bushaltestelle.
Als der Bus kam, sagte Bell: „Wir drei möchten bitte zum Kreuzerweg 109.“
„Ok. Das macht dann drei Euro!“

Kapitel 4
Die schlechte Kinderparty

Als sie ankamen, feierten sie schon.
Dann sah Max einen Jungen. Er war früher mal in der gleichen Schule wie Max. Aber er ist rausgeflogen, weil er immer die Kinder geschlagen hatte.
Dann sah dieser Junge Max.
Max rannte schnell zur Bushaltestelle und der Junge hinterher. Max stieg in den Bus und sagte „Bitte zur Müllerstr. 4896. Bitte so schnell, wie sie können!“
„Ich versuche es“, sagte der Busfahrer und nahm den Euro Fahrgeld.
Der Junge, der hinter Max hergerannt war, kam zu spät
und ging wieder zurück. Er wusste nicht, wo Max wohnt.

Zu Hause angekommen, sagte er erst mal Hallo zu Alexander.
„Lass mich bitte durch!“ Der Hund machte Platz und Max rannte zum Vater:
„Papa, ich bin von der Party weggerannt, weil... . Du kennst doch diesen Jungen, – Sascha - der aus der Schule geflogen ist, weil er die Kinder schlägt. Ich habe ihn gesehen und er hat mich gesehen und ist mir nachgerannt. Und deshalb bin ich schon hier!“
„Wissen denn Clara und Bell Bescheid?“, fragte der Vater sauer.
„Nein, leider nicht.“
„Wir fahren jetzt zusammen zu der Kinderparty“, entgegnete der Vater.
Clara und Bell warteten schon.
„Wieso bist du weggerannt, Max? Wir haben uns Sorgen gemacht.“
Max erklärte erst einmal den Grund.
„Was? Sascha war da? Warum hast du uns denn nicht Bescheid gesagt?“, fragten Clara und Bell.
„Weil er mir hinterhergerannt ist und ich Angst hatte, dass er mir etwas antut.“
„Oooh. Es tut uns so Leid, dass wir nicht aufgepasst haben.“
„Ist nicht so schlimm, weil... Ich habe euch ja auch nicht Bescheid gesagt“, sagte Max.
„Dann ist ja alles geklärt.“ Der Vater von Max verabschiedete sich.
„Hauptsache, es passiert nicht wieder.“

Als Max und sein Vater Mario nach Hause kamen, sagte die Mutter: „Wo wart ihr denn so lange?“
„Ah, ist egal“, sagte Mario.
Alexander stupste Max in die Seite und sagte „Wuff-Wuff!“

Kapitel 5
Bellas neue Arbeit

Max Mutter sagte: „Max, weißt du, ich habe mir eine neue Arbeit gesucht. Ich arbeite jetzt als Ärztin und fange morgen an.“
„Herzlichen Glückwunsch!“, gratulierte der Junge.

Mario fragte: „Wollen wir bis Mitternacht einen Film gucken?“
Max und Bell sagten „ok“. Alexander setzte sich auf Max´Schoß und Bella holte Popcorn.
Um Mitternacht ging Max ins Bett und schlief sofort ein. Mario ging mit Alexander nach draußen spazieren.

Es wurde Morgen.
Alexander ging in Max´ Zimmer und bellte: „Wuff -
Wuff!“, bis Max endlich aufwachte.
Bella kam und sagte:
„Wünsch mir viel Glück. Ich gehe jetzt das erste Mal ins Krankenhaus, um als Ärztin zu arbeiten.“
Alexander lief in die Küche weckte Mario auf. Mario war zwar noch müde, aber er musste ja aufstehen, um Alexander die Leckerlis zu geben.
Max stand auf, ging seine Zähne putzen, aber er fand seine Zahnbürste nicht. Er rief seinen Vater und fragte:
„Wo ist meine Zahnbürste?“
„Erst einmal Guten Morgen und: ich habe uns neue Zahnbürsten gekauft. Warte, ich hole sie dir.“
„Die ist aber schön“, freute sich Max.
Bevor er anfing, seine Zähne zu putzen, bellte Alexander ganz laut. Max fragte sich, was Alexander wohl hatte und dann sah er, dass der Hund sich die Pfote verstaucht hatte. Mario holte einen Verband und wickelte ihn langsam um Alexanders Bein.
Der Hund jaulte vor Schmerz und hatte Angst. Mario sagte: „Wir müssen mit ihm zum Tierarzt.“
„Darf ich mitkommen?“, fragte Max. Sein Vater sagte: „Ok!“
Sie schnallten sich an und fuhren los.

Kapitel 6
Beim Tierarzt

„Hallo, wir haben einen kranken Hund“, sagten sie, als
sie ankamen. „Sein Bein ist verstaucht.“
Die Ärztin untersuchte das Bein.
„Er hat einen Stachel im Fuß. Nicht nur einen, sondern fünf“, sagte die Ärztin. „Ich muss ihm erstmal eine Spritze geben.“
„Wenn es ihm dann besser geht!“, antwortete Max.
Die Ärztin gab Alexander die Spritze, zog die Stacheln und: Zack, war sie fertig. Aber sie guckte noch immer ernst.
Mario fragte aufgeregt: „Ist noch etwas?“
„Ja, leider. Sein Bein ist gebrochen. Es kann sein, dass er ein paar Wochen in der Tierklinik bleiben muss. Nehmen sie ihn erstmal mit. Ich werde ihnen einen Brief schicken und sagen, ob Alexander für ein paar Wochen hier bleiben muss oder ob er bei euch bleiben kann.“
Max dachte erschreckt: „Ich will ihn nicht verlieren!“
„Komm, wir müssen gehen“, sagte sein Vater. Sie brachten Alexander vorsichtig ins Auto und fuhren los.

Als sie ankamen, war Bella schon da.
„Ich bin angenommen worden! Im Krankenhaus!“
„Herzlichen Glückwunsch!“, sagten Max und Mario, aber es klang traurig.
„Wir hatten nicht viel Spaß! Die erste Sache war, dass Alexanders Bein gebrochen ist, dann hatte er noch fünf Stacheln im Fuß und er muss vielleicht ein paar
Wochen beim Tierarzt bleiben, denn er muss jeden Tag untersucht werden!“
Bella sagte: „Das klingt nicht so gut. Ich hoffe, er kann hier bei uns bleiben.“
Mario und Max waren auch der Meinung.
Sie gingen alle schlafen und Max nahm seinen Hund mit.

Am nächsten Morgen, nach dem Aufwachen, kam ein Brief von der Tierärztin:

„Liebe Familie Müller,

wir müssen Ihnen mitteilen, dass Alexander für ein paar Wochen bei uns bleiben muss. Sein Bein muss öfters untersucht werden. Es tut uns sehr Leid. Wahrscheinlich sind es drei Wochen. Aber ich werde immer Fotos schicken oder anrufen und sagen, ob es ihm gut geht.
Wir werden morgen kommen und ihn abholen.

Mit vielen Grüßen
Eure Ärztin Isabella

Max las den Brief, sagte „Oh, nein!“ und fing an zu weinen.

Er ging zu seinem Hund und verabschiedete sich:
„Tschüss, Alexander! Ich werde dich vermissen!“

Ende
Anastasija,9 Jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Leverkusen, GGS Im Kirchfeld,

Emily und die neue Katze
von
Arlin
Kapitel 1
Die Überraschung

Emily ist ein nettes Mädchen und zehn Jahre alt. Sie wohnt auf einem großen Bauernhof, wo Pferde, Kühe, Schweine, Enten und Hühner leben.
Emily hat natürlich eine Familie: ihre Mutter Maria und ihren Vater Jonas.
„Emily, aufwachen! Du willst doch nicht zu spät zur Schule kommen!“, weckte sie Maria, ihre Mama. Emily wachte auf und kämmte ihre hellbraunen Haare. Papa Jonas war schon im Stall die Tiere füttern.
Als sie fertig war, nahm sie ihr Fahrrad und fuhr zur Schule. Da wartete schon ihre beste Freundin Isabel. Isabel war sehr aufgeregt, weil sie einen neuen Fisch bekommen würde.
Emily stellte ihr Fahrrad hin und rannte zu ihr.
Sie gingen fröhlich rein. „Wir haben jetzt Mathe!“, rief Isabel.
Oh nein! Emily hatte vergessen, dass es eine Mathearbeit gibt. Sie hätte ja gelernt, doch im Hof war so viel zu tun. Sie wusste nicht, was sie machen sollte, also schrieb sie die Arbeit.
Nach der Schule fuhr sie mit Isabel nach Hause und erzählte ihr von der vergessenen Arbeit.

Kaum war Emily zu Hause angekommen, rannte sie in den Stall zu ihrem Lieblingspferd Prinz. Sie gab ihm
eine Möhre und erzählte ihm von dem heutigen Tag.
„Hallo, mein Schatz!“, sagte Jonas voller Stolz. „Ich und deine Mama haben eine Überraschung für dich!“ Sie ging rein zu ihrer Mama. Sie lag im Bett und trank Milch, denn Maria war schwanger.
„Mama, Papa hat gesagt, dass es eine Überraschung gibt?!“
„Ja, du bekommst ein Geschwisterchen!“
Emily war sehr, sehr froh und sprachlos. Sie umarmte ihre Mama und sagte: “Wie wird es heißen?“
„Ach Emily, Schatz. Ich weiß noch nicht, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird!“
Emily setzte sich zu ihrer Mama und kuschelte mit ihr.

Kapitel 2
Eine Katze in einer Mülltonne

Jeden Tag half Emily im Haushalt, weil Maria ja schwanger war. Sie putzte die Toilette, dann das Wohnzimmer. Als sie damit fertig war, machte sie eine kleine Pause und kochte ihrer Mutter Kräutertee. „Mann, ich habe vergessen, den Müll wegzu-schmeißen“, fiel ihr plötzlich ein.
Sie ging nach unten und schmiss den Müll weg. Da war ein ungewöhnliches Geräusch in der Mülltonne. Es hörte sich an wie eine Katze. Sie guckte nach. Tatsächlich! Eine kleine Babykatze war unten in der Tonne. Die Katze war braun-rot und ganz dünn.
Emily wusste nicht, ob sie die kleine Katze auf den Arm nehmen dürfte, aber sie machte es.
Mit der Katze ging sie zu ihrem Vater und fragte, ob sie die Katze behalten dürfte. Er sagte: „Wo hast du die Katze her?“
Emily sagte nichts. Nach einer Pause sagte Jonas:
„Wir müssen erst die Katze zu einem Tierarzt bringen.“ Danach sprach sie mit Maria, ob sie sie alleine lassen könnte. Sie sagte ja.
Jonas fuhr mit der kleinen Katze und Emily zu einem Tierarzt.
Die Tierärztin untersuchte die Katze gründlich. „Der kleinen Katze geht es gut, aber es kann sein, dass sie jemand Anderem gehört.“
Da war Emily traurig. Sie fand die Katze so niedlich. Die Tierärztin wollte aber helfen, damit Emily sie mitnehmen kann. Also rief sie alle Tierheime der Stadt an – niemand vermisste eine kleine Katze.
Emily freute sich riesig und fragte Jonas, ob sie die Babykatze behalten dürfe. Er sagte „JA“.
Sie fuhren zu einem Geschäft für Haustiere. Jonas kaufte ein Katzenklo, Futter, Spielzeuge und natürlich ein Halsband, auf dem Lucie stand, denn Emilys neue Katze hieß LUCIE.



Kapitel 3
Neue Katze, neuer Bruder

Nun war Lucie schon zehn Tage bei Emily und alles lief prima. An einem schönen Samstagmorgen machte Jonas das Frühstück.
Auf einmal rief Maria: „Das Baby kommt!“
Emily hörte das Geschrei und ging ins Zimmer ihrer Eltern. „Mama, alles OK?“ Maria schüttelte den Kopf.
Jonas sagte: „Komm, Maria, ich fahre dich ins Krankenhaus.“ Sie fuhren und Emily blieb mit Lucie zu Hause.
Nach ein paar Stunden kam Jonas zurück. Emily rannte ganz aufgeregt zu ihm: „Wie geht es Mama? Ist das Baby ein Junge oder ein Mädchen?“
„Emily. In zwei Wochen kommt deine Mama, dann wirst du alles sehen. Ihr geht’s gut, aber sie braucht Ruhe.“
Jeden Tag wollte sie ihre Mutter sehen, aber das ging nicht. Auch Jonas war aufgeregt, wieder Vater zu werden.
Nun waren zwei Wochen vorbei. Jonas kam spät vom Krankenhaus zurück und ging mit strahlendem Gesicht direkt ins Bett.
Emily wachte um fünf Uhr morgens auf und weckte ihren Vater, der noch geschlafen hatte. Emily rief: „Papa, schnell! Zieh dich an! Heute kommt Mama nach Hause - mit meinem Geschwisterchen!“
Jonas fuhr wieder ins Krankenhaus, um Maria und das neue Kind mit nach Hause zu nehmen. In der Zeit streichelte zu Hause Emily die kleine Lucie.
Endlich kam Maria mit einem Baby auf dem Arm. Emily fing vor Freude an zu weinen. Maria flüsterte: „Das ist dein Bruder Tom.“ Emily nahm Tom sofort und gab ihm einen Kuss.
„Wo soll Tom schlafen?“, fragte Jonas.
„Natürlich bei den Kühen!“, antwortete Maria, die sich über ihren neuen Sohn Tom freute. „Nein. Nur Spaß! Er schläft in unserem Schlafzimmer.“

Ein paar Monate später war schon August.
Nach einem langen Tag in der Schule ging Emily mit Isabel schwimmen, denn Emily und Isabel hatten sich schon lange nicht mehr getroffen.
Im Schwimmbecken sahen sie Laura, die Nachbarin von Emily. Laura hatte auch einen Kater, der Kater hieß Manuel.
Emily schwamm zu Laura und erzählte ihr von Lucie. Lauras Kater war genau so alt wie Lucie.
Danach fuhren sie mit dem Fahrrad nach Hause und spielten dort weiter.




Kapitel 4
Prinz ist verschwunden

Am Freitagnachmittag war die Schule zu Ende.
Emily ging nach Hause und rannte zum Stall, wo die Pferde standen. Sie striegelte Prinz, ihr Lieblingspferd, und dann sattelte sie ihn. Nach den Hausaufgaben ritt sie ihn. Als sie fertig war, ging sie mit Prinz zum Stall, um ihn für die Nacht fertig zu machen. In der Nacht legte sich Emily mit Lucie schlafen.
Früh morgens ging Jonas zum Hühnerstall und sammelte frische Frühstückseier. Er ging am Pferdestall vorbei, um nachzusehen, ob die Pferde noch schliefen – aber ein Pferd war nicht da! Und dieses Pferd war Prinz!
Er lief sofort in Emilys Zimmer und sagte ihr, dass Prinz nicht da war. Emily bekam einen Schreck, denn das
Pferd war immer sehr brav. Da fiel ihr ein, dass Prinz in die Stute Mona von nebenan verliebt war. Zusammen gingen Jonas und Emily zu den Stuten: und da war er auch!
Jonas schlug vor: „Besser lassen wir Prinz bei Mona – oder?“
Emily nickte. „Ja klar. Ich will ja nicht, dass er immer wegläuft.“
Sie gingen nach Hause und erzählten Maria alles.
Zu Hause angekommen, stand Tom auf den Füßen, denn Maria brachte ihm das Laufen bei.
Mona, die Stute, hatte auch einen Bruder, der hieß Max.

Kapitel 5
Emilys toller Geburtstag

Emilys größter Wunsch war ein Handy.
Der Wunsch könnte in Erfüllung gehen, denn in zwei Tagen hatte Emily Geburtstag. Sie wurde elf Jahre alt.

Emily fütterte Lucie, danach die Hühner. Da kam Maria mit Tom im Kinderwagen am Hühnerstall vorbei. Emily ging mit einem Huhn auf dem Arm zu Maria und fragte: „Mama, wär´ das Ok, wenn ich ein Handy haben dürfte?“
„Ja klar. Wenn du das unbedingt möchtest.“ Emily hatte gedacht, dass Mama Nein sagen würde. Aber jetzt war
Emily fröhlich, gab ihrer Mama einen Kuss und fragte: „Wann kriege ich das Handy?“
Maria antwortete: „In zwei Tagen, also zu deinem Geburtstag.“
Emily ging Laura, ihre Nachbarin, besuchen und gab ihr eine Einladung, die sie am Nachmittag gemacht hatte. Dann ging sie zu Isabel und gab auch ihr eine Einladung.
Emily feierte ihre Überraschungsparty zu Hause. Und um zwanzig Uhr bekam Emily ihr neues Handy.
Emily war an diesem Abend sehr stolz!






Kapitel 6
Luis ist in Emily verknallt


Nach einem langen Tag auf dem Spielplatz ging Emily nach Hause. Aber vorher ging sie zur Post, weil Maria ihr gesagt hatte, dass sie Post abholen solle.

Emily bekam drei Briefe: zwei für Maria und einen für sie.

Sie machte ihren Brief auf. Er sah aus, als wäre er ein Liebesbrief. Es war wirklich ein Liebesbrief für Emily. Aber sie wusste nicht, wer Luis Schmitz war. Doch! Luis Schmitz war ein Junge aus ihrer Parallelklasse.

In dem Brief standen Liebessachen wie Du bist toll und so. Emily war irgendwie auch in Luis verliebt, aber zugeben mochte sie das nicht.

Sie rannte nach Hause, rief Isabel an und erzählte ihr, dass Luis in sie verliebt sei. Isabel und Emily kicherten.
Sie waren gerade fertig, da kam Maria in ihr Zimmer und gab ihr das Familientelefon.
„Wer ist dran?“, fragte Emily.
„Ich glaube so ein Luis Schmitz.“, antwortete Maria.
Emily wurde ganz rot im Gesicht.
Luis fragte Emily, ob sie den Brief bekommen hätte. Emily antwortete: „Ja. Ich habe den Brief bekommen. Er war toll wie du!“
Luis wurde auch ganz rot. „Sollen wir uns verabreden? Zum Eis essen und danach ins Kino?“
Emily sagte „Ok. Bis morgen.“
Emily hatte einen schönen Tag mit Luis und sie verabredeten sich öfter als Freunde.


Kapitel 7
Die Mathearbeit

Emily war in ihrem Klassenraum in der Schule. Die neue Mathelehrerin hieß Frau Stolz. Wie man weiß, mag Emily Mathe nicht besonders. Frau Stolz rief: „Nächste Woche Montag schreibt ihr eine Mathearbeit!“
„Nein!!“, dachte Emily. Nach der Schule lernte Emily für die Mathearbeit. Sie wollte dieses Mal eine gute Note in Mathe haben.
„Emily, kommst du? Dein Essen wird kalt.“ Emily hatte keinen Hunger. Sie lernte, bis sie eingeschlafen war. Am Wochenende lernte sie auch und kam nicht aus ihrem Zimmer.
Am nächsten Morgen weckte Lucie Emily mit einem „Miau.“ Emily guckte auf die Uhr: schon halb acht! Sie machte sich schnell fertig. Zum Glück kam sie nicht zu spät.
„Guten Morgen, Kinder!“, sagte Frau Stolz und verteilte die Mathearbeit. „Bitte anfangen und leise sein!“
Nach der Mathearbeit hatten sie Pause. Emily rannte zu Isabel: „Isabel, was hast du für eine Note?“
„Reg dich nicht auf! Du kriegst deine Note heute noch!“
Nach der Pause bekam Emily ihre Arbeit zurück. Was, nein?! - Emily hatte eine Eins plus mit einem Smiley! Emily hatte die beste Note der Klasse!
Sie freute sich sehr und sagte es ihren Eltern.

Kapitel 8
Die neuen Babys von Lucie

Schon drei Jahre war die Katze Lucie bei Emily.
Emily saß am Frühstückstisch und gab Tom sein Essen. Sie war schon vierzehn Jahre alt und ihr Bruder Tom drei.
„Mom, Lucie will mit mir nicht spielen. Sie liegt einfach in ihrem Korb und macht nichts“, sagte Tom. Emily kam sofort angerannt und streichelte ihre Katze. Auch ihre Mutter bemerkte, dass Lucie irgendwas hatte. Sie fuhren voller Sorge zum Tierarzt, aber es war ganz toll! Die Ärztin sagte, dass die Lucie trächtig sei. Da war Emily sehr aufgeregt.
Emily fragte: „Wer ist denn der Mann von ihr?“
Die Ärztin gab Emily Beispiele, wie man einen Kater finden könnte. Damit meinte die Ärztin den Mann von Lucie.
„Ihr könnt in der Nachbarschaft fragen, ob sie einen Kater haben – aber natürlich könnte es auch ein Kater von überall her sein!“
Emily überlegte, wo die Katzenbabys hin sollten. Sie machte sich Sorgen, dass Lucie ihre Babys nicht behalten dürfte.
Sie fuhren mit der trächtigen Katze nach Hause. In ihrem Zimmer überlegte Emily, wo ein Kater in der Nachbarschaft sein könnte. Dann fiel ihr ein: Lauras
Kater könnte es sein! Sie rief sie sofort an: „Hallo Laura, weißt du, ob dein Kater Manuel sich merkwürdig verhält?“
„Ja, mein Kater will nur noch raus gehen!“
„Können wir uns gleich treffen?“ Emily war voller Stolz.
„Ok. Bis gleich am Spielplatz.“
Als sie da waren, erzählte Emily ihr von Lucie und Laura erzählte ihr von Manuel. Das war schon merkwürdig, was die Katzen gemacht hatten.
Laura lief nach Hause und holte ihren Kater. Laura lief mit Kater Manuel zu Emily. Sie haben sofort gemerkt, dass Lucie und Manuel sich mochten. Von da an besuchten sich die Freundinnen öfter, denn Manuel und Lucie gehörten die Babys.

Kapitel 9
Die Babys von Lucie sind da!

An einem schönen Vormittag fütterte Emily die Tiere im Bauernhof. Plötzlich hörte sie ein lautes Geräusch aus dem Keller. Sie rannte runter, um zu sehen, was los war.
„Oh, wie süß. Lucies Babys sind da!“
Vorsichtig nahm Emily eine kleine Katze und streichelte sie. Aber es war nicht nur eine Katze: es waren fünf. Drei Jungen und zwei Mädchen.
„Mama, Papa, kommt her! Lucie hat Babys bekommen!“
Sie kamen und staunten.
„Können wir sie behalten?“, fragte Emily neugierig.
„Ich weiß nicht. Aber sie können erst mal bei Lucie bleiben“, antwortete Papa Jonas.
Emily streichelte die Babys, dann rief sie Laura an, damit sie mit ihrem Kater Manuel kommen könnte.
Laura kam sofort. Natürlich wollte auch sie die Babys streicheln. Emily und Laura unterhielten sich dabei und malten sich ein Bild. Laura malte ihren Kater und Emily malte ihre Katze Lucie.
Auf einmal wurde Emily traurig.
“Was hast du denn? Du siehst traurig aus!“, fragte ihre Freundin.
„Mein Papa hat gesagt, dass wir die Katzenbabys erst- mal behalten können. Aber ich will, dass sie bei uns bleiben, ich weiß aber nicht, ob wir die behalten oder nicht!“
Maria kam ins Zimmer. Sie sah die traurigen Gesichter der Mädchen.
„Emily und Laura, ihr wisst, dass es für eine Mutter sehr schwer ist, ihre Kinder zu verlieren, und deswegen dachte ich mir, dass es auch Lucie schlecht geht, wenn sie ihre Babys verliert. Darum habe ich mir vorgenommen, dass die Babys hier bleiben können. Aber nur, wenn ihr die Babys aufteilt, wie zum Beispiel: Laura zwei Katzen und Emily drei!“
Laura und Emily waren so sehr, sehr glücklich, dass sie vor Freude fast geweint hätten.

Kapitel 10
Streit wegen der Aufteilung

Seit Tagen war Emily sehr aufgeregt wegen der Aufteilung der Katzenbabys zwischen ihr und ihrer Freundin.
Der Tag war gekommen. Die Babys waren alt genug. Sofort nach der Schule gingen sie zu Laura. Laura wollte zwei Jungen und ein Mädchen, aber auch Emily wollte zwei Jungen und ein Mädchen.
Laura sagte: „Ich kriege sie. Du kannst ein Mädchen und einen Jungen behalten, denn mein Kater passt gut auf seine Babys auf!“ Emily wollte auch was sagen, aber sie drehte sich um und lief nach Hause zu den Babys und fing an zu weinen: sie wollte am liebsten alle Katzen behalten, aber Laura wollte auch welche haben.
Plötzlich klingelte ihr Handy.
Es war Laura: „Es tut mir leid, dass ich so gemein zu dir war. Du kannst den Babys dafür Namen geben. Ist das ok?“
Emily antwortete: „Ja, ok. Sind wir wieder Freunde?“
„Ja klar. Wieso nicht?“, sagte Laura und legte auf.

Am nächsten Tag ging Emily in ein Geschäft für Haustiere. Sie kaufte von ihrem Taschengeld Halsbänder für die Katzen. Sie kaufte für die kleinen Kater blaue Halsbänder und für die Kätzchen rote
Halsbänder. Dann gab sie denen Namen: Sophie und Anna hießen die Mädchen, Peter, Maik und Lars hießen die Jungs. Die Namen schrieb sie in die Halsbänder.

Laura kam rüber und nahm Peter und Sophie. Die Halsbänder nahm sie auch mit. Emily behielt Anna, Maik und Lars.

Papa Jonas las die Zeitung und dabei trank er eine Tasse schwarzen Tee. Emily wollte ihn fragen, ob er noch drei andere Katzentoiletten kaufen könne, aber sie traute sich nicht, weil – vier Katzen im Haus, das ist schon viel! Sie fragte trotzdem. Er sagte nur: „Ok, mache ich gleich. Lass mich vorher die Zeitung zu Ende lesen.“
Emily war erleichtert, dass ihr Papa ja gesagt hatte, obwohl Katzentoiletten teuer sind!

Kapitel 11
Der Umzug

Ganz früh war Emily im Stall und fütterte ihr Lieblingshuhn Nele.
Maria rief ihre Tochter Emily ins Haus.
„Was ist, Mama?“
„Wir müssen leider umziehen!“ Marias Stimme klang traurig. Emily fing an zu weinen
„Können wir die Tiere mitnehmen?“, fragte Emily.
„Leider nur zwei Pferde, die Hühner und natürlich die Katzen, denn wir ziehen in einen kleineren Bauernhof um. Schon morgen fahren wir hin. Das heißt, du musst dich heute von allen verabschieden. Ahh – und die Tiere verkaufen wir an die anderen Bauernhöfe!“
Emily schloss sich eine Weile mit ihren Katzen Lucie, Anna, Maik und Lars in ihrem Zimmer ein. Aber dann ging sie sich verabschieden. Es war ganz traurig, die ganze Nacht weinte sie!

„Guten Morgen, Maus!“, sagte Jonas. Emily machte sich frisch für die lange Reise. Alle packten etwas in Kisten ein.
Emily packte ihr Huhn Nele in eine Kiste und guckte sich stumm um. In diesem Haus hatte sie ihre ersten Schritte gemacht, ihre Katzen bekommen, ihre Geburtstagsparty gefeiert, …
Nach einigen Stunden war alles leer geräumt und alle Tiere waren weg.
Emily suchte sich Prinz und Mona aus, um die beiden mitzunehmen. Dann fuhren sie weg!

Kapitel 12
Neues Haus, nette Freunde

Seit einer Woche lebte Emily auf dem neuen Bauernhof. Der Bauernhof war ganz toll, aber Emily
vermisste ihre Freunde, die Tiere und heute auch ihre Eltern. Aber als große Schwester machte sie das Mittagessen für Tom.
Ihr kleiner Bruder war nach einer Weile eingeschlafen und Emily schrieb Isabel eine SMS: „Isabel, hier ist es langweilig. Ich wünschte, wir könnten jetzt spielen. Meine Mama sucht sich gerade eine Arbeitsstelle und mein Papa ist einkaufen. Tom ist schon eingeschlafen und ich mache nichts. Es ist doof, nicht bei meinen Freunden und meiner Familie zu sein!“
Endlich kam Papa Jonas mit zwei Einkaufstüten. Anna, Maik und Lars waren im Garten und spielten, Lucie war bei Tom im Zimmer und schlief.
„Morgen gehst du zu deiner neuen Schule - ahh – und wir gucken nach neuen Möbeln für dein Zimmer. Ok?“ Emily hatte ein bisschen Angst, neue Freunde kennen zu lernen. Es fiel ihr manchmal schwer. Am nächsten Morgen fuhr Jonas sie zur neuen Schule. Es waren viele Kinder da. Ein Mädchen kam zu Emily angerannt und fragte sie nach ihrem Namen und, in welcher Klasse sie sei. Emily antwortete ihr und fragte: „Wie heißt du und wie alt bist du?“ „Ich heiße Jennifer und ich bin vierzehn Jahre alt!“, antwortete das Mädchen freundlich.
„Cool, ich bin auch vierzehn. Vielleicht kommen wir in eine Klasse?“
Der Direktor, Herr Berg, zeigte Emily den Klassenraum.
Jennifer war drin! Die beiden lächelten sich an. Emily setzte sich und bekam die Adresse von Jennifer und die Handynummer. An der Adresse konnte sie sehen, dass Jennifer ihre Nachbarin war.
Nach der Schule trafen sie sich und redeten über die Schule.

Kapitel 13
Anna hat einen Dorn in der Pfote

„Tom, räum´ dein Zimmer auf. Ich werde es nicht noch mal sagen!“, sagte Mama.
„Maria, heute war ein besonderer Tag, denn es ist Karneval. Maria, Jonas, Emily und der kleine Tom wollen zu einem Karnevalszug.“
Emily gab Lucie, Anna, Lars und Maik Futter. Alle haben alles aufgefressen - außer Anna.
„Da muss sie ja bestimmt krank sein oder sie will ihre Ruhe haben!“
Auf einmal sah Emily einen Dorn in der Pfote von Anna und rief sofort ihre Mama. Maria sah es und hat sanft und langsam den Dorn rausgekriegt. Danach waren alle Katzen – Anna, Maik und Lars – müde und legten sich in ihren Körben hin.

Kapitel 14
Jennifers toller Hund

Jennifer und Emily hatten sich verabredet.
Emily sollte bei Jennifer schlafen, weil Maria, Jonas und Tom nach Berlin fahren und einen Freund von Tom besuchen wollten.
Emily hatte keine Lust, mit kleinen Kindern zu spielen. Deswegen schlief sie zwei Tage bei Jennifer. Die Tiere vom Bauernhof hat die Oma von Jennifer gefüttert, denn die Oma wohnte nebenan und liebte Pferde und Hühner.
Nach der Schule fuhren sie mit dem Fahrrad zu Jennifer nach Hause. Als die da waren, dachte Emily sich: „Wenn ich nur meine Katzen hier hätte – aber Mama und Papa haben sie mitgenommen!“
Jennifer zeigte ihren Labrador Felix. Sie hatte diesen Labrador, seit er fünf Jahre alt war.
Emily sagte: „Wie süß! Ich habe Katzen, aber die sind im Tierheim, bis meine Eltern wiederkommen!“
„Oh, du Arme. Du vermisst sie bestimmt!“, sagte Jennifer. „Mein Hund Felix hat mal einem Menschen das Leben gerettet, haben die Vorbesitzer gesagt. Aber ob das stimmt, weiß ich nicht und sie haben nicht erzählt, wie er das gemacht hat.“
Sie gingen zusammen mit Felix Gassi und hatten viel Spaß.

Kapitel 15
Die große Klassenfahrt

„Im Klassenzimmer wird über die Klassenfahrt gesprochen, aber niemand weiß, wohin es geht!“ sagte Emily.
„Vielleicht auf den Spielplatz!“, lachte Maria.
Nach dem Frühstück ging Emily zur Schule. Sie war sehr gespannt, was die Lehrerin wegen der Klassenfahrt sagen würde.
„Guten Morgen, Kinder. Wie ihr wisst, fahren wir morgen auf Klassenfahrt!“, sprach Frau Meier, die Klassenlehrerin.
„Aber wohin geht die Klassenfahrt?“, rief Sebastian.
Sebastian war der beliebteste Schüler der ganzen Klasse und für Emily war er der schönste Junge, den sie je gesehen hatte.
„Wir machen die Klassenfahrt nach Kuba!“, sagte Frau Meier mit einem Lächeln im Gesicht.
„Nach Kuba! Cool!!“, dachte sich Emily.
„Na gut. Dann sehen wir uns morgen. Erst fahren wir mit dem Bus und dann geht es mit dem Flugzeug weiter. Alles klar?“, fragte Frau Meier.
Nach der Schule lief Emily nach Hause und lies sofort ihre Katzen raus. Sie packte ihre schönsten Sachen für die Klassenfahrt nach Kuba ein. Auf Emilys Pinnwand
war ein Herz aus Pappe ausgeschnitten und darin stand „Sebastian“!
Emily war sehr aufgeregt. Nach einer Weile kam Mama Maria von ihrer neuen Arbeit. Sie arbeitete jetzt im Krankenhaus als Krankenschwester und verdiente gutes Geld.
„Hallo Maus, hast du schon deine Sachen für die Klassenfahrt gepackt?“, fragte Mama Maria.
„Ja klar! Ich freue mich so! Ich fliege nach Kuba! .Yeah!!“, antwortete Emily. Nach dem Abendessen ging sie ganz aufgeregt ins Bett. Alle Katzen schliefen schon in ihrem Korb.
Am Morgen verabschiedete sich Emily von allen und sie flogen nach Kuba. In Kuba angekommen, ging es sofort an den Strand.
Alle hatten viel Spaß!

Kapitel 16
Sebastian & Emily ♥

Nach der großen Klassenfahrt nach Kuba hatte Emily kaum Zeit für sich. Plötzlich klingelte es an der Haustür. „Hallo, beste Freundin! Komm, wir gehen shoppen!“, sagte Jennifer gut gelaunt.
„Nein, es geht leider nicht. Ich muss für Mama einkaufen gehen, das Haus aufräumen und die Babykatzen noch ein bisschen sauber machen. Denn
wenn sie draußen im Garten spielen, kommen sie mit ganz viel Dreck rein!“, antwortete Emily und Jennifer ging enttäuscht nach Hause.

Emily fuhr mit dem Bus zu den Marktständen.
„Oh, hallo Emily! Wie geht’s dir heute?“ Sebastian schaute überrascht, sie hier zu treffen.
„Mir geht es gut, nur ich muss viel machen. Kommst du morgen zu mir wegen des Referats?“ Emily lächelte.
„Ja, klar komme ich. Na gut. Ich muss jetzt aber nach Hause. Bis morgen!“, verabschiedete sich Sebastian.

Als Emily mit der ganzen Arbeit fertig war, spielte sie mit Lucie.
„Guten Morgen, Emily. Steh auf! Sebastian kommt gleich“, sagte Papa Jonas.
Emily machte sich fertig, da kam auch schon Sebastian. Emily hatte schon alles für den Vortrag vorbereitet.
„Hi Sebastian, willst du was trinken oder willst du kurz mit mir reden, bevor wir mit dem Vortrag anfangen?“
„Ahmm, ja. Ich mag dich!“, antwortete Sebastian mit tomatenrotem Kopf.
„Ich mag dich auch!“, antwortete Emily.
Sebastian gab ihr einen Kuss auf die Wange und sie fingen dann an, das Referat zu machen.
Von da an waren Emily und Sebastian gut befreundet!

Kapitel 17
Tschüss Kätzchen, hallo Schwester!

„Mama, wann essen wir?“, fragte Tom hungrig.
„Wir essen gleich, wenn deine Schwester von der Schule kommt. Ok?“, sagte Mama Maria. „Tom, geh bitte deinem Vater beim Füttern der Tiere helfen!“
Da kam auch schon Emily. „Hallo Mama! Überraschungstest in Deutsch. Deswegen komme ich so spät. Alles ok, Mama?“, fragte Emily.
„Es geht. Ich gehe gleich zum Krankenhaus. Seit gestern habe ich diese Schmerzen“, sagte Mama.
„Na gut. Dann bis später.“
Maria und Jonas fuhren ins Krankenhaus. Der Arzt sagte: „Sie sind schwanger. Es ist gut, dass sie gekommen sind. In ein paar Wochen können wir ihnen sagen, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Ah, und wenn sie wieder Schmerzen haben, kommen sie bitte her!“
Maria war so glücklich, dass sie noch ein Kind erwartete und Jonas natürlich auch! Sie fuhren wieder nach Hause und erzählten Emily und Tom von dem neuen Baby. Emily freute sich sehr.
„Emily, ich muss dir was sagen: ich glaube, dass wir was ändern müssen. Wir haben vier Katzen und bald noch drei Kinder. Und ich und dein Papa – das ist schon viel! Deswegen habe ich mir gedacht, dass wir
zwei Katzen verkaufen. Am Anfang waren mir schon vier Katzen zu viel – aber du wärst traurig und sauer gewesen, aber – jetzt ist es wirklich zu viel!“, sagte Mama.
„Waas? Aber Lucie würde ihre Kinder vermissen!!“, sagte Emily und fing an zu weinen.
Nach einer kleinen Pause sagte sie: „Na gut! Ich bin einverstanden. Wir können auch alle Babys verkaufen und dann behalten wir Lucie. Es hört sich ja auch verrückt an, vier Katzen zu Hause zu haben!“

Vor der Haustür hing ein Zettel. Darauf stand: Drei Kätzchen zu verkaufen!
Die süßen Kätzchen waren im Garten und spielten mit den Pflanzen. Da kam eine Frau mit lockigen, schwarzen Haaren und mit einer runden, roten Brille.
Naja – die Kleider von ihr waren nicht die neuesten. Diese Frau sagte: „Diese Katzen sind sehr süß. Ich nehme die kleine, süße da!“
„Ok! Tolle Wahl!“, sagte Emily. Diese Frau nahm Anna mit.
Danach kam ein Mann, der eine kurze, rote Hose anhatte und dieser Mann hatte auch seine beiden Söhne mit. Er nahm Lars mit.
Zum Schluss kam eine Dame, die Maik mitnahm.
Mama und Papa waren genau so traurig wie Emily.

Nach einigen Monaten war Emily immer noch traurig,
aber auch sehr beschäftigt mit der Schule.
„Ich habe wieder Schmerzen. Bitte bring mich ins Krankenhaus!“, sagte Mama zu Papa. Sie fuhren zusammen weg. Emily blieb mit Lucie und ihrem Bruder zu Hause.
Als es an der Tür klingelte, war Emily sehr gespannt. Da standen ihr Vater und ihre Mutter mit einem Baby auf dem Arm. Emily lief sofort hin, um es sich anzusehen: es war ein kleines, blondes Mädchen.
„Oh, wie süß! Wie heißt es denn?“, fragte Emily.
„Sie heißt Linda. Das ist spanisch und heißt schön!“, erklärte Papa.
Emily war traurig und froh zur gleichen Zeit! Ihre neue Schwester war zuckersüß!!

Kapitel 17
Übernachtungsparty bei Jennifer!

Emily saß am Frühstückstisch.
Sie bekam eine SMS von Jennifer: „Hey Emily, wenn du Lust hast, kannst du heute zu meiner Übernachtungsparty kommen!“
„Ja klar, ich komme um 18:30 Uhr. Ich muss noch lernen“, schrieb Emily.
„Mom, ich gehe heute Abend weg. Ich bin bei Jennifer. Sie macht eine Übernachtungsparty und sie hat mich eingeladen. Ok?“, sagte Emily zu Maria.
Aber Maria war nicht einverstanden: „Waas? Du musst noch lernen, du musst auf deine Geschwister aufpassen, du musst noch abwaschen, du musst noch Lucie raus lassen, du musst noch einkaufen, …!“ Mama Maria zählte alle Sachen auf, die Emily unbedingt noch machen musste.
„Aber Mama! Ich habe mich so gefreut und ich kann mir die Arbeit einteilen“, sagte Emily traurig.
„Nein, nein und nochmal nein! Dein Papa arbeitet im Stall, ich arbeite im Krankenhaus und die einzige, die zu Hause ist, bist du! Also bitte: sag Jennifer, es wird heute nix!“, sagte Mama Maria sauer.
Emily war sehr traurig. Sie ging in ihr Zimmer und rief Jennifer an. „Hi, Jennifer. Ähmm – ich kann leider nicht kommen! Ich habe hier viel zu tun. Ich hoffe, du bist nicht sauer.“
„Nein, ich bin nicht sauer. Ist alles ok. - nur: ich habe mich gefreut, dass du kommst. Na gut. Ich muss auflegen. Tschüss!“
Maria legte die Einkaufsliste auf den Tisch, gab ihren Kindern einen Kuss und ging zur Arbeit.
„Mama: Das Geld für die Sachen!“, rief Emily.
„Na klar, hier sind 20 Euro“, sagte Mama.

„Linda, komm, wir machen einen Spaziergang mit Tom!“, sagte Emily zu ihrer kleinen Schwester. Sie gingen spazieren, sie machten auch eine Pause und
kauften alles ein. Danach lernte Emily fleißig und ließ Lucie draußen spielen.
„Hey Emily, ich bin fertig geworden. Ich kann jetzt abwaschen und auf Deine Geschwister aufpassen. Wenn du willst, kannst Du dann zu Jennifer gehen!“,
sagte Papa, der gerade aus dem Stall zurückgekommen war.
„Oh, cool!! Papa, danke!“, rief Emily. Sie packte ihre Sachen und lief zu Jennifer.
„Hallo, schön, dass du noch kommst!“, begrüßte sie Jennifer fröhlich.


Kapitel 18
Die Taufe von Linda

Am Vormittag war Emily bei Prinz. Sie hatte lange keine Zeit gehabt, zu ihm zu gehen und ihn zu reiten. Aber heute hatte sie alle Zeit der Welt, denn heute war nichts los bei ihr und sie hatte keine Hausaufgaben auf.
„Schatz, komm. Deine Mama wartet auf dich im Auto zum Shoppen“, sagte Papa.
„Was? Aber wieso?“, fragte Emily überrascht.
„Na ja, deine Schwester wird morgen getauft!“, antwortete Papa.
Emily freute sich und ging mit Tom, Linda und ihrer Mama shoppen. Alle hatten was gefunden und waren zufrieden mit dem, was sie hatten.

Nun war schon der große Tag.
„Hallo Linda, freust du dich?“, fragte Emily. Linda lächelte. Mama Maria zog ihr ein schönes Kleid an und weiße Schuhe. Sie fuhren alle zur Kirche. Man sah, dass Linda aufgeregt war.

Kapitel 19
Der Unfall !!

„Emily! Nach der Schule geh´ bitte mit Lucie in den Garten, damit sie sich ein bisschen austoben kann“, sagte Mama. Emily nickte und ging zur Schule.
Jennifer erzählte wieder von ihrem Hund.
„Jennifer, hast du Lust, nach der Schule mit zu mir zu kommen? Dann können wir zusammen die Hausaufgaben machen und ein bisschen quatschen!?“, fragte Emily.
„Ja gerne!“, antwortete Jennifer.
Nach der Schule gingen sie nach Hause. Lucie sprang vor Freude auf Emilys Schulter. „Ja Lucie, wir gehen jetzt in den Garten!“, sagte Emily zu ihrer Katze.
„Ist es ok, wenn wir die Hausaufgaben draußen bei Lucie machen?“, frage Emily wieder. Sie wollte ihre Katze nicht alleine lassen.
Jennifer sagte ja und sie gingen mit Lucie und den Hausaufgaben in den Garten.
Emily und Jennifer konzentrierten sich auf die
Hausaufgaben, während Lucie einen Schmetterling jagte. Lucie sprang über den Zaun auf die Straße.

Auf einmal sah Emily Lucie nicht mehr, hörte das Quietschen der Bremsen von einem Auto und hatte Angst, dass ihre Katze überfahren wurde. Emily lief sofort zur Straße und suchte und suchte – und dann sah sie ihre Katze auf der Straße liegen. Emily erschrak. Sie rannte sofort hin. Alle Autos hielten an. Emily nahm ein großes Tuch und legte Lucie da rein. Sie versuchte alles, damit Lucie wieder aufstehen könnte. Es war aber leider zu spät. Lucie war schon tot.
Emily rief weinend ihre Eltern an: „Mama! Lucie wurde überfahren! Komm bitte schnell nach Hause!“, sagte Emily, die es nicht fassen konnte, dass Lucie tot war.
Marie kam nach Hause und sah so Emily mit einem Tuch in der Hand.
„Wo ist Lucie?!“, sagte Mama aufgeregt.
„Sie ist im Bad auf dem Teppich“, antwortete Emily. Mama legte Lucie in das Tuch und sie fuhren zur Tierklinik.
Jennifer fragte: „Soll ich mit?“
„Wenn du möchtest.“ Sie fuhr mit.
Die Ärztin sagte: „Sie ist leider tot. Wir können nichts mehr tun, außer ihr ein Grab in der Erde zu graben und sie rein zu legen.“
Mama sagte: „Es tut mir so leid, Emily. Aber
irgendwann musste es so weit sein, dass sie stirbt.“
Emily weinte viele Tage, Wochen und Monate.

Eines Morgens hörte Emily ein Miau. Sie wollte gucken, was war und ging nach unten.
Da stand ihr Papa mit einer Babykatze auf dem Arm und sagte: „Emily, das ist deine neue Katze!“
Emily freute sich sehr und gab der Babykatze den Namen Lucia.
Sie hatten viel Spaß zusammen.
Emily war glücklich!

Ende
Arlin,10 Jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Leverkusen, GGS Im Kirchfeld,

Angriff der Aliens
von Katja

Kapitel 1
Die Geburt

Hallo! Ich heiße Lena, bin achtzig Jahre alt und lebe im Dorf Zinka. In meinem langen Leben habe ich sehr viele Abenteuer erlebt.
Als ich zwanzig war, erlebte ich mein größtes Abenteuer.
Ich erzähle euch jetzt die Geschichte:

Ich hatte eine Hündin namens Alexandra. Sie war meine allerbeste Freundin. Eines Tages merkte ich, dass Alexandra etwas fehlte, aber ich wusste nicht was. Durch die Straßen lief ich weinend zum Marktplatz, um Alexandra ein wenig Fleisch zu kaufen.
Wilhelm, der Fleischverkäufer rief: „Sehr billiges und sehr leckeres Fleisch zu verkaufen!“
Ich lief zu ihm: „Bitte ein Stück.“
„Lena, was machst du denn so früh hier und warum weinst du?“, fragte er mich.
„Interessiert dich nicht! Ich will endlich mein Fleisch!“, antwortete ich ungeduldig
Wilhelm wurde böse: „Erstens - du musst für das
Fleisch bezahlen, zweitens – rede nicht so mit mir und drittens, solange du mir nicht sagst, was dir fehlt, kriegst du kein Fleisch!“
Ich wollte ihm nichts sagen, aber schließlich machte ich es doch, um ein bisschen Fleisch zu kriegen:
„Meine gute, süße Hündin Alexandra ist sehr krank und ich will ihr etwas Fleisch kaufen, damit es ihr hoffentlich ein bisschen besser geht.“
Wilhelm fing fast an zu weinen, denn Alexandra, ich, er und viele andere Menschen hatten sehr viel Spaß auf den Partys. Wir warfen immer frisches Fleisch auf den Boden. Alexandra lief sofort hin und fraß das leckere Fleisch. Daher kannten wir uns auch.
„Warum gehst du denn nicht zum Tierarzt?“, fragte Wilhelm.
„Ich kann mir so etwas Teures nicht leisten.“, antwortete ich.
Da fing Wilhelm an zu weinen, denn er mochte Alexandra sehr und sagte freundlich: „Du kriegst das Fleisch kostenlos! Du hast es bestimmt sehr eilig. Tut mir sehr leid, dass ich so böse zu dir war. Hier, dein Fleisch.“
Als Wilhelm das Fleisch verpackte kam ein Mann an den Marktstand. Er sah sehr nett aus und sprach mich an: „Hallo, wie heißen sie?“
Ich antwortete aufgeregt: „Ich heiße Lena und wie heißt du?“
Er nannte mir seinen Namen, aber ich verstand nichts, weil Wilhelm mich unterbrach.
„Hier dein Fleisch – und gute Besserung für Alexandra.“
„Danke!“ sagte ich.

Es fing an zu regnen. „Ich laufe unter das Dach da drüben. Komm doch nach. Dann kannst du mir alles sagen.“
Er sagte: „Okay.“
Unter dem Dach sah ich wie er zwei Fische kaufte und zu mir kam. Als er bei mir war, fragte ich ihn nach seinem Namen
„Moritz.“
„Lena – so heißt du doch? Oder? Ich habe es so verstanden.“
„Ja“, antwortete ich überrascht, weil ich nicht wusste, was er von mir wollte.
„Ich stand hinter dir und habe dein Gespräch mit dem Fleischverkäufer gehört“, sagte er.
Ich hatte gar nicht bemerkt, dass er hinter mir stand.
„Weißt du was? Ich habe eine gute Neuigkeit für dich! Ich habe von deinen Problemen gehört und weiß die Lösung dafür. Ich habe eine Cousine. Sie heißt Anna und wohnt sieben Häuser neben dir. Anna kennt sich sehr gut mit Tieren aus. Sie hätte Tierärztin werden können, als sie studierte. Aber sie kannte sich auch mit
Physik und so was gut aus und konnte auch Lehrerin werden. So musste sie eine große Entscheidung treffen und entschied sich Lehrerin zu werden. Deshalb kannst du zu ihr gehen. Du musst ihr gar nichts zahlen.“
Ich bedankte mich bei ihm und rief laut vor Freude, so dass es jeder auf dem Marktplatz hörte: “Moritz! Ohne deine Hilfe hätte ich nicht gewusst was ich machen soll. Du weißt gar nicht wie dankbar ich bin!“
Moritz war stolz über das Lob: „War mir ein Vergnügen. Morgen kommen meine alten Freunde, die sehr weit weg wohnen. Ich mache für sie ein kleines Festmahl. Ich muss alles vorbereiten und so was. Wir beide haben es eilig. Ich gehe jetzt nach Hause, die Zeit könnte knapp werden.“
Er verabschiedete sich von mir und ging. Ich winkte ihm zu und rief hinterher: „Tschüss! Ich wünsch´ dir viel Glück!“
Auf dem weiten Weg nach Hause machte ich mir immer noch Sorgen um Alexandra. „Vielleicht stimmt was mit ihrem Herz nicht und sie wird sterben!“
Nach einer Stunde war ich zu Hause. Ich war müde und wollte schlafen. Es war zwölf Uhr dreißig. Ich machte mir einen Kaffee und trank einen Schluck, machte die Augen zu und fiel fast mit dem Kopf in den Kaffee. Plötzlich war ich hellwach. Ich trank den Kaffee aus und fütterte Alexandra.
„Alexandra. Alles wird wieder gut. Das verspreche ich dir. Hier, ich habe dir ein Stück Fleisch mitgebracht“, beruhigte ich meine Hündin.
Sie bellte vor lauter Freude und wedelte mit dem Schwanz.




Ich ging danach nach draußen und lief sieben Häuser weiter. Auf dem Haus stand „Wunderweg 14a“.
Ich klopfte. Eine Frau, genau so alt wie ich damals war, machte die Tür auf.
„Ist hier eine Anna?“, fragte ich.
“Ja, ich heiße Anna und was wollen sie von mir?“.
„Meine Hündin Alexandra ist krank. Ich habe zufällig deinen Cousin Moritz getroffen. Er hat mir gesagt, dass du dich mit Tieren auskennst und mir helfen kannst.“
„Wie heißt du denn überhaupt?“
„Ich heiße Lena.“
„Ok. Und wo wohnst du?“, fragte sie.
„Ich wohne sieben Häuser neben dir.“
„Komm rein. Willst du einen Kaffee oder Tee!“, fragte mich Anna sehr nett.
„Nein Danke. Ich habe vor fünf Minuten einen Kaffee getrunken. Gehen wir lieber zu mir.“
„Na schön, willst du nicht wenigstens einen oder mehrere Kekse?“
„Nein Danke, Anna. Du bist wirklich sehr nett. Ich möchte keinen Tee und auch keine Kekse. Das einzige was ich von dir möchte, ist, dass du meine Hündin untersuchst und ihr hilfst“, sagte ich ungeduldig. Ich wusste nicht was ich machen sollte – ob ich böse auf sie sein sollte, weil sie nicht sofort half und mir Tee und Kekse anbot, oder nett sein und mich bedanken, weil sie mit mir Kaffeeklatsch machen wollte.
Anna zog sich schnell ihre Jacke an und wartete auf mich. „Willst du doch einen Kaffee trinken?“, wunderte sich Anna.
„Nein, nein. Ich kam zu dir, weil du die einzige bist, die sich mit Tieren auskennt, die ich kenne.“ Dann zog ich meinen Schal und meinen Mantel an.
Wir gingen zu mir. Auf dem Weg zählte Anna die Häuser. Ich wusste natürlich wo mein Haus steht, also ging ich ganz normal.
Drei Minuten später waren wir da.
Meine Hündin Alexandra bellte und blieb in ihrem großen Korb in dem sie immer schlief.
„Schönes Haus. Die Einrichtung gefällt mir“, sagte Anna.
„Dankeschön. Jeder der zu mir zu Besuch kommt sagt mir, dass mein Haus schön ist und die Ordnung auch. Bevor du meine Hündin untersuchst – könntest du noch einen Tee und einen Kuchen vertragen, Anna?“,
„Ja, ich möchte Tee und Kuchen, aber ich kann deine Hündin nicht im Stich lassen. Vielleicht kann ich etwas trinken und essen nachdem ich Alexandra untersucht und vielleicht operiert habe. OK, ich gucke jetzt nach, was Alexandra fehlt.“
„In Ordnung. Ich decke schon mal den Tisch und wenn du raus kommst, trinken wir Tee und reden über Alexandra.“

Fünf Minuten später untersuchte sie meine Hündin. Ich guckte ihr zu. Anna drehte sich um und sah mich. „Lena, du darfst nicht zugucken sonst wirst du dich vielleicht erschrecken und vielleicht sogar ekeln!“
„OK. Ich decke jetzt den Tisch und sag´ mir bitte
so schnell wie möglich Bescheid, wenn du herausfindest was los ist“, sagte ich und holte ein paar Tassen aus dem Regal.
Anna brauchte nur drei Minuten um herauszufinden was mit Alexandra los war. Sie öffnete die Tür mit einem Lächeln: „Herzlichen Glückwunsch!“
Ich unterbrach sie: „Warum denn Herzlichen Glückwunsch? Meine Hündin ist krank und du kommst fröhlich raus und willst sie einfach auslachen, oder was?“, sagte ich ärgerlich.
„Nein, nein! Das verstehst du falsch. Deiner Hündin Alexandra geht es gut – nur, sie ist schwanger. Und nochmals: Herzlichen Glückwunsch!“, sagte sie ein bisschen böse, weil ich sie falsch verstanden hatte.
„Tut mir wirklich sehr leid, dass ich einfach nur so zu dir unfreundlich war. Dankeschön, dass du meine Hündin Alexandra untersucht hast. Ich hätte nie ohne Wilhelm, deinen Cousin Moritz und dir weitergewusst. Willst du jetzt Tee und Kuchen?“
„Mit Vergnügen Lena.“
Wir tranken Tee, aßen Kekse und Anna erzählte mir alles, was ich wissen sollte.
Einige Stunden vergingen, bis Anna gehen wollte. „Ok. Aber bevor du gehst, möchtest du Alexandra mit dem Fleisch, das mir Wilhelm geschenkt hat, füttern?“ Anna stimmte sofort zu.
„Ich mag es Hunde zu füttern und ich glaube, Alexandra ist eine sehr nette Hündin.“
„Ja, sie ist so nett wie du denkst“, sagte ich ihr stolz. „Beginnen wir jetzt mit der Fütterung, ich habe es eilig. Heute kommt meine große Schwester und ihre Freundin, die ich und sie seit Kindertagen kennen. Wir müssen noch unsere Gespräche führen und ich muss das Baby von ihr bewundern."
Anna fütterte Alexandra sehr vorsichtig: „Ich habe mal einen Hund gefüttert und der hat mich gebissen. Man sieht noch ein wenig die Wunde.“
Dann nahm ich auch meine siebenundzwanzig Stücke in die Hand und Alexandra fraß sie.
„Jetzt muss ich aber gehen. Vielleicht sehen wir uns auf der Party wieder“, sagte Anna, zog sich die Jacke an und ging. An der Tür drehte sie sich um: „Lena, ich fühle mich so, als ob wir befreundet wären. Beim Tee und Kuchen haben wir unglaublich viel Spaß gehabt. Danke!“
Ich antwortete ihr: „Das brauchst du mir nicht zu sagen. Ich muss mich bei Dir bedanken. Du hast mir gesagt, was mit meiner Hündin los ist. Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Ich hätte nie ohne dich weitergewusst.“

Die Wochen und Tage vergingen. Woche für Woche, Tag für Tag. Alexandra bekam sechs Hundebabys – drei Männchen und drei Weibchen. Die Weibchen nannte ich: Annabell, Sophie und Marie und die Männchen: Leon, Mickie und Paul.


Kapitel 2
Die große Familie


Eine Woche nach der Geburt der Hundebabys bekamen die Kleinen Freilauf in meinem Garten. Es gab so viel zu entdecken: die Blumen, das Gras, den Ball und die Bäume. Alexandra passte natürlich auf ihre Kleinen auf.

Marie Sophie
Ab und zu kamen auch Katzen in den Garten. Meine Hunde fingen an laut zu bellen und rannten hinter der alten Katze und ihrem - bestimmt letzten - Nachwuchs her. Die Katzen erschraken sich und liefen weg.
Die ersten Stunden, an denen die Babys draußen waren, genossen nicht nur die Hunde, sondern auch ich. Ich lag auf meiner Liege und trank ein Glas Limonade. Natürlich guckte ich die ganze Zeit auf die Hunde, ob sie nicht wegliefen oder gestohlen würden. Das war so spannend, als ob es im Fernsehen lief!
In der Nacht versuchten ich und Alexandra die Kleinen rein zu bekommen. Aber sie wollten nicht, denn es gab noch so viel zu entdecken. Das kostete eine Stunde von ihrer Schlafzeit. Endlich waren die kleinen, frechen Hundebabys drinnen. Alexandra leckte wie immer ihre Babys vor dem Schlafen ab. Dann kuschelte sie mit ihnen und alle schliefen ein. Und endlich konnte auch ich ins Bett gehen, machte die Augen zu und schlief sofort ein.

Plötzlich sah ich im Traum ein schönes Mädchen, das eine Kapuze an hatte. Ich sah sie im Traum nur von hinten. An der Hand hatte sie eine Narbe in der Form eines Hundes.
Ich sah wie sie wuchs – und die Hundebabys auch. Sie rannten, spielten „Stöckchen werfen“, und so weiter.

Plötzlich leckte mich jemand. Ich machte meine Augen auf und Alexandra lag auf mir und weckte mich. Ihre Babys standen auf dem Boden und bellten. Es sah so aus, als ob sie nach draußen wollten. Ja, das wollten sie auch!
Ich stand auf, ging zur Gartentür und machte sie auf. Die sechs Kleinen liefen sofort raus – Alexandra lief nach. Dann ging ich in die Küche und holte mir ein Glas Limo, ging wieder in den Garten und legte mich auf meine Liege.
Plötzlich dachte ich wieder an den Traum.
„Träume lügen nicht. Vielleicht ist das Mädchen ja mein Kind! Ich muss unbedingt in das Kinderheim. Vielleicht ist da ein Mädchen mit einer Hundenarbe?“
Als ich das dachte, fiel mir das Glas aus der Hand. Alle Hunde guckten so, als ob es ein Weltuntergang wäre. Nach ein paar Sekunden spielten sie weiter.
Ich fing wieder an zu denken: „Vielleicht kann ich in das Kinderheim von Zinka gehen. Ich glaube sicher, da ist ein Mädchen mit einer Hundenarbe. Alexandra kann bestimmt alleine auf sich und ihre Kinder aufpassen.“
Ich näherte mich Alexandra und streichelte sie: „Alexandra, du kannst doch auf deine Babys aufpassen? Du bist sehr mutig und ich kann mich immer auf dich verlassen. Ich gehe nur ganz kurz ins Kinderheim.“
Alexandra bellte sofort. Ich glaube, sie sagte „ja“. Dann streichelte ich sie nochmals, sagte „Tschüss“, zog dann meine Jacke an und ging. Draußen genoss ich die frische Luft.

Ich ging zu Fuß. Es dauerte zwei Stunden bis ich da. Es war ein langer und sehr harter Weg. Natürlich machte ich auch eine Pause, nämlich ich aß im Café.
Endlich war ich da. Das Kinderheim war sehr groß. Ich ging rein. Alle Kinder sahen wirklich sehr traurig aus, manche weinten sogar.

Plötzlich stand jemand vor mir. Es war die Leiterin vom Kinderheim. Sie fragte mich: „Wollen sie ein Kind adoptieren?“
Ich sagte ihr nein.
Sie fragte mich wieder: „Wie heißen sie denn?“
„Ich heiße Lena. Ich denke seit über zwei Sunden nur an ein bestimmtes Kind, denn ich bin zwei Stunden zu Fuß hier hin gelaufen“, sagte ich ihr sehr ermüdet.
„Willkommen im Kinderheim Zinka. Ich bin Mary, dreißig Jahre alt und die Leiterin dieses guten Kinderheims. Jedes Kind wird hier bestens versorgt. Aber die Kinder sind trotzdem nicht glücklich. Das einzige, was sie sich wünschen, ist ein gutes Zuhause mit netten Eltern. Gucken sie sich um. Wir haben eine große Auswahl an Kindern“, erzählte Mary mir lächelnd.

„Mary, haben sie ein Kind, das eine Hundenarbe an der Hand hat?“, fragte ich sie.
„Ja, haben wir. Woher wissen sie das?“ Mary war überrascht.
„Ich habe einen Traum gehabt. Im Traum kam ein Mädchen mit einer Hundenarbe vor.“
„Tja, das habe ich schon öfter gehört. Wahrscheinlich seid ihr wie für einander bestimmt“, sagte sie und eine Freudenträne fiel ihr aus dem rechten Auge.
Ich fragte sie wieder: „Mary, wie heißt denn dieses Mädchen und wie alt ist sie?“
„Sie heißt Alice und ist sechs Jahre alt.
„Darf ich sie mal sehen?“, fragte ich aufgeregt.
„Ja, natürlich“, antwortete mir Mary. „Komm mir nach. Ich führe dich zu Alice.“
Wir brauchten nur zwei Minuten bis wir bei ihr waren Jetzt sah ich sie zum ersten Mal. Es war ein besonderer Moment für mich. Sie hatte lange, blonde Haare, blaue Augen und sah wunderschön aus. Sie war das schönste Mädchen, das ich je gesehen habe. Wie im Traum sah ich eine Hundenarbe an ihrer Hand.
„Hallo Alice, heißt du überhaupt Alice?“, fragte ich aufgeregt.
„Ja ich heiße Alice – und wie heißt du?“, fragte sie mich. Sie hatte eine sooo schöne Stimme. Ich sagte ihr, dass ich Lena heiße. Alice lächelte ein bisschen.
Ich fragte sie: „Möchtest du ein neues, schönes Zuhause haben? Ich habe ein schönes Haus und ich habe eine Hündin und die hat sechs Babys. Ihre Babys heißen: Sophie, Paul, Leon, Annabell, Mickie und Marie.“
„Ja, das war immer mein Wunsch“, sagte sie mit einem vertrauensvollen Ton in der Stimme und lächelte noch mehr. Man sah ihre schönen, weißen Zähne.
Ich drehte mich zu Mary: „Darf ich Alice adoptieren?“
„Ja natürlich. Dafür ist doch ein Kinderheim da! Du musst nur einen kleinen Vertrag unterschreiben. Bitte warte bei Alice“, sagte mir Mary und ging den Vertrag holen.
Während Mary unterwegs war, unterhielt ich mich ein bisschen mit Alice:
„Was weißt du denn schon alles?“
„Mein Traum wäre, eine Schule zu besuchen, aber im Kinderheim bringen sie mir auch was bei. Ich kann das A,B und C schon schreiben. Es ist ein gutes Gefühl, das zu können!“
„Toll, dass du das kannst! Ich adoptiere dich jetzt, dann kannst du eine Schule besuchen“, sagte ich ihr.
„Das ist wirklich toll. Darf ich dann auf die Z.I.N.K.A-Schule?“, fragte sie mich. Ich antwortete ihr:
„Ja, natürlich. In meiner Nähe gibt es drei Schulen. Du kannst aussuchen, auf welche Schule du gehst.
Ich habe mich nicht getraut, dich das zu fragen - aber jetzt frage ich es: akzeptierst du es, dass ich deine Mutter sein werde?“
„Ich wiederhole: ja, ich habe mir noch nie etwas mehr gewünscht!“, sagte sie mit ihrer sehr normalen Stimme. Als sie etwas Ähnliches zum ersten Mal gesagt hatte, war es noch ihre zutrauliche Stimme. Vielleicht, wenn ich sie noch einmal frage, sagt sie es mit ihrer bösen Stimme.
Endlich kam Mary mit dem Vertrag.
„Wenn sie wollen, dann lesen sie den Vertrag. Dann unterschreiben sie bitte da und noch da.“
Ich hatte gar keinen Bock, das zu lesen und unterschrieb einfach.
Mary fing an in die Hände zu klatschen und sagte voller Stolz, mit Tränen in den Augen:
„Alice, ich werde dich vermissen. Ich bin wirklich stolz. Lena – ich habe noch eine einzige Frage an dich: darf Alice sich von ihren Freundinnen und Freunden verabschieden?“
„Ja natürlich. Ich habe sowieso viel Zeit.“
Sie fragte mich wieder (es waren sooo viele Fragen, die sie mir stellte): „Wenn sie viel Zeit haben, kann sie sich draußen von den anderen verabschieden, oder?“
„Ja, das wäre eine sehr gute Idee. So kann sie sich schön in der Sonne von den Freunden verabschieden.“
„Okay, ich hole schnell die anderen Kinder. Geh schon mal mit Alice aus ihrem Zimmer. Geht nach draußen. In ein paar Minuten kommen die anderen Kinder. Wenn du den Weg nicht findest, frag Alice. Sie findet den Weg sogar mit verbundenen Augen. Ich gehe jetzt, die Sonne geht bald unter und die Kinder müssen schlafen. Bis bald!“, sagte sie mir und ging alle Kinder holen.
„Komm nach draußen Alice. Du musst dich von deinen Freunden noch verabschieden.
„Ja Mama. Ich gehe nach draußen. Ich ziehe mir auch die Jacke an und meine Schuhe“, sagte sie.
So ein braves Kind hatte ich gefunden. Sie hatte sogar Mama zu mir gesagt!
Sie zog sich Jacke und Schuhe an, nahm meine Hand und führte mich nach draußen.

Draußen war noch keiner da. Ich wollte uns ein bisschen die Zeit vertreiben und fragte sie:
„Hast du überhaupt Geschwister?“
Sie antwortete mir besorgt: „Ja, ich hatte eine kleine Schwester. Seit einem Jahr waren sie und ich Bettler auf der Straße. Sie war ein Jahr alt und damit ein sehr kleines Baby. Ich war fünf Jahre und die Große. Ich war sehr stolz und hatte Verantwortung. Eines Abends saßen wir auf der Straße, ich sang ihr ein Gute-Nacht-Lied und plötzlich kam ein Mann mit einem Messer. Ich wusste, dass er mich und sie töten wollte. Ich rannte so schnell ich konnte um mein und ihr Leben – aber das nutzte nichts. Er war sooo schnell! Eine Frau guckte aus dem Fenster. Sie wollte frische Luft schnappen. Sie guckte runter und sah mich und meine Schwester mit dem Mörder. Sofort nahm sie das Telefon und rief die Polizei an. Nach ein paar Minuten kam die Polizei. Aber ein paar Sekunden bevor die Polizei kam, nahm er das Messer und stach es meiner Schwester in das Herz.
Ich haute den Dieb so fest ich konnte. Er wollte auch mir das Messer ins Herz stecken, aber plötzlich lief er weg. Ich guckte nach hinten und die Polizei stand da. Mir fielen große Tränen aus den Augen. Einer der Polizisten kam zu mir und tröstete mich. Etwas später schickten die Polizisten mich in das Kinderheim. Ich war immer sehr traurig im Kinderheim.
Ab und zu brach ich aus dem Kinderheim aus und lief zum Friedhof. Nie in meinem Leben hatte ich Angst vorm gruseligen Friedhof. Meine Schwester und ich und waren nämlich fast jede Nacht auf dem Friedhof bei unserer Mutter. Und übrigens: meine Mutter und mein Vater hatten sich getrennt. Mein Vater hat uns nie gemocht, er wollte nichts mit mir, meiner Mutter und meiner Schwester zu tun haben. Meine Mutter ist bei der Geburt meiner Schwester gestorben. Deshalb haben wir immer gebettelt. Nur weil die Leute mich und sie süß fanden, spendeten sie für uns Geld. So konnten wir Brot kaufen. Es war eine schlimme Sache. Echt!“
Nachdem sie das gesagt hatte, guckte sie den kleinen Spielplatz an. Alle waren da und hörten ihr zu. Mary kannte die Geschichte schon.
Ich hörte traurig zu aber die Kinder lachten. Sie hielten es für ein kleines Märchen.
Ihre Freundin Steffi war das einzige Kind, das nicht lachte. Sie glaubte ihr immer. Nie hatte Alice gelogen. Sie tröstete sie. Die anderen Kinder waren sehr fies und lachten die beiden aus.

Alice hatte keine Geduld. Sie lief weinend aus dem Garten. Steffi lief ihr nach und rief:
„Alice! Alles wird gut!“
Die Kinder lachten noch doller.
Ich lief Alice und Steffi nach. Im Flur war es sehr ruhig. Endlich sah ich sie. Alice fragte mich: „Mami, können wir gehen?“ Sie sagte es sehr traurig.
Wenn ich ein Kind in diesem Kinderheim wäre, hätte ich genau so wie Steffi gehandelt. Dieses Kinderheim ist wirklich klasse. Jedes Kind hat sogar ein eigenes Zimmer. Manche Kinder fühlen sich so als ob es ihr großes Zuhause wäre und sie sehr viele Geschwister hätten.
Aber die Kinder waren sehr fies.
Ich antwortete Alice:
„Ja, komm wir gehen. Verabschiede dich von deiner netten Freundin. Ich sag Mary Bescheid. Sie hat sich sowieso von dir verabschiedet.“ Nachdem ich das gesagt hatte, ging ich in den Garten. Aus weiter Entfernung sah ich, wie sie sich umarmten und Stefanie eine kleine Träne aus dem linken Auge lief.
Als ich im Garten des Kinderheims war, sagte ich zu Mary: „Mary, wir gehen jetzt los!“ Mary interessierte es nicht. Sie sagte uninteressiert: „Worauf wartet ihr denn noch? Geht!“
„Okay, tschüss.“
Während ich ging, dachte ich:“ Mary ist eine böse Frau. Warum leitet sie überhaupt das Kinderheim? Die Kinder sind bestimmt wegen ihr so böse!“
Ich erreichte Alice. Ihre Freundin Steffi stand neben ihr und sah sehr traurig aus. Sie war total rot und hatte Tränen in den Augen.
Ich nahm Alice an die Hand und wir gingen raus.
Endlich waren wir nicht mehr im Kinderheim.
ENDLICH!


Kapitel 3
Der Angriff

Draußen fragte ich Alice: „Alice, möchtest du noch irgendwas machen?“
Alice antwortete mir: „Ich möchte im Restaurant essen. Das habe ich schon zwei Jahre nicht mehr getan. Und ich möchte nochmals das Grab meiner Mutter und meiner Schwester besuchen und die Hunde sehen.“
„Na schön. Wir können es heute noch machen. Ich habe Zeit – aber nicht mehr so lange!“, sagte ich ihr.
Alice war sehr fröhlich, sprang so hoch sie konnte und klatschte in die Hände. Sie umarmte mich auch und sagte: „Mami, eine lange Zeit hat mir keiner einen Gefallen getan.“
„Du brauchst dich nicht für jede Kleinigkeit zu bedanken. Das tue ich doch gern.“
„Du bist genau so eine gute Mutter wie meine vorherige Mutter. Aber trotzdem vermisse ich meine Mami. Ich möchte sie unbedingt besuchen!“, sagte sie sehr traurig und weinte fast dabei.
„Alice mein Schatz, wir wollen doch jetzt zu ihrem Grab gehen. Wenn du willst, können wir auch ein paar Blumen kaufen und auf das Grab legen.“
„Danke! Danke! Ich freue mich schon da drauf. Ich wünschte, ich könnte mit meiner Mami reden. Können wir jetzt los gehen? Ich will sie noch einmal sehen!“, sagte sie mir halb fröhlich - halb traurig.
„Ja, natürlich können wir jetzt gehen! Wenn du willst, können wir deine Mutter öfter besuchen. Vielleicht so einmal im Monat.“
„Ja, das wäre eine gute Idee.“ Nachdem sie das gesagt hatte, nahm sie meine Hand und wir gingen zum Friedhof.
Ich kannte mich nicht so gut in dieser Gegend aus. Ich redete mit ihr irgendwelche Sachen: z.B. was wir shoppen würden und wir erzählten uns Witze.

Am Eingang sahen wir einen kleinen Blumenladen, da drauf stand: Friedhofsläden XL.
Wir gingen rein. Da gab es sehr schöne Blumen. Ich fragte sie: „Was willst du haben Alice?“
Alice zeigte auf eine graue und verschimmelte Rose, die nur einen Cent kostete.
Ich fragte sie geschockt: „Willst du wirklich diese verschimmelte Rose haben?“
Sie antwortete: „Ja, ich möchte sie haben. Ich möchte nicht dein Geld verschwenden!“
„Alice! Du verschwendest nicht mein Geld. Ich bin nicht arm. Ich habe anständige Arbeit und habe genug Geld. Such dir doch eine schöne Rose aus oder eine andere Blume.“
Als sie das hörte, guckte sie sofort auf die schönen Blumen. Nach ein paar Sekunden zeigte sie auf eine sehr, sehr schöne Rose. Sie roch wie viele Narzissen gemischt mit vielen Tulpen und natürlich auch wie eine Rose. Sie war sooo toll.
Ich ging an die Kasse zu der Frau, die da saß. Auf ihrem T-Shirt stand „Blumenverkäuferin Mayco“
„Kann ich etwas für sie tun?“, fragte sie mich.
„Ja, ich möchte eine Rose kaufen“, antwortete ich ihr.
Welche Rose möchte sie denn haben?“,
„Ich habe auf der Vase, in der die Rosen drin waren gelesen: Tolle Rose.“
„Die Rose ist sehr teuer. Sie ist eine sehr seltene Blume und riecht wie viele Narzissen gemischt mit vielen Tulpen und natürlich riecht sie auch wie eine Rose, weil es eine ist!“
Ich sagte zu Alice: „Alice, bring die Rose an die Kasse.
Sie nahm die Rose und ging an die Kasse. Ich dachte: „Ach, was für ein braves Kind ich habe.“ Ich bezahlte das Geld für die Rose und wir gingen raus.

Draußen schien die Sonne. Wenn die Sonne schien, war Alice immer fröhlich. Wenn sie schien, sang Alice ein schönes Lied. Manchmal tanzte sie dazu, aber nur manchmal.
Ich machte meine Handtasche auf und wühlte drin rum. Alice guckte so gespannt, als ob ich ein Pferd rausholen wollte. Endlich fand ich das, was ich suchte. Es war eine Kappe für Alice. Die Kappe sah sehr hübsch aus. Darauf stand:
FÜR DIE BESTE TOCHTER DER WELT!!!.
Alice freute sich. Erstmal sagte sie: „Oh, Sie ist ja soooooooooooo!!!! toll!!!!!!!“, und dann fragte sie: „Was steht da überhaupt drauf?“
„Da steht drauf, dass du die beste Tochter bist.“
„Oh danke, Mami. Ich werde sie immer behalten als Erinnerung daran, dass du eine sehr, sehr gute Mami bist. Auch, wenn ich alt bin, werde ich die Kappe behalten und werde mich für immer an dich erinnern.“ Dann nahm sie die Kappe und umarmte mich. „Du bist eine gute Mutter“, sagte sie wieder. Ich merkte, dass sie sich nicht traute zu sagen, dass ich die beste Mutter der Welt sei, aber ich spürte, dass sie das sagen wollte. Vielleicht wollte sie ihre Mutter nicht beleidigen.
Alice war sehr fröhlich mit ihrer neuen Kappe.
Sie nahm meine Hand und führte mich zum Grab.

Als wir da waren, flossen ihr ein paar Tränen aus den Augen und sie legte die Rose aufs Grab. Sie faltete ihre Hände zusammen und sagte:
„ Liebe Mama, ich habe dich sooo lieb! Danke für alles! Ich wurde jetzt adoptiert. Das ist toll. Ich bin wirklich froh. Mami, tut mir wirklich leid was dir passiert ist. Ich habe versucht Schwesti so lange zu versorgen, wie ich konnte. Aber es hat nicht geklappt. Tut mir sehr leid, bald muss ich gehen. Meine neue Mutter, die mich adoptiert hat, heißt übrigens Lena. Sie hat Hundebabys und deren Mutter natürlich.
Ich muss jetzt wirklich gehen. Aber zwei Sachen verspreche ich dir: dass du noch immer meine Mami bist und dass ich dich oft besuchen komme. Mach dir keine Sorgen um mich!“
Nachdem sie das gesagt hatte, lief sie weg. Ich suchte den ganzen Friedhof ab. Zum Glück war der Friedhof sehr klein und ich konnte sie schnell finden. Sie stand am Eingang und weinte. Ich versuchte sie zu trösten, aber es nutzte nichts.
„Alice, alles ist doch jetzt gut geworden – ich habe dich adoptiert. Ich verstehe, dass deine Vergangenheit mies war, aber jetzt will ich, dass deine Zukunft eine tolle Zeit wird! Ich will, dass du ein gutes Leben führst. Du bist ein artiges Mädchen. Ich mag dich!“
Sie schien durch meine Worte erleichtert und weinte nicht mehr.
Ich fragte sie: „Ist alles ok?“
„Ja, alles ist ok“, sagte sie. “Ich habe mich nur ein bisschen über die schlechte Erinnerung aufgeregt.“
Sie war ein fröhliches, aber gleichzeitig auch ein sehr trauriges und ernstes Mädchen.
„Gehen wir bitte vom Friedhof weg“, bat sie mich. „Mir geht es schlecht, wenn ich alles sehe, was auf dem Friedhof steht. Bitte, Mami!“
„Na schön, komm. Wir gehen in das Restaurant.“
„Ja bitte!“ antwortete Alice. Endlich gingen wir los.

Um Alice den langen Weg zu ersparen fuhren wir mit dem Taxi. Nah an meinem Haus war ein Laden für Klamotten. Alice hatte nur das T-Shirt und die Hose an und war auf dem Weg in eine Pfütze gefallen. Also waren die Klamotten dreckig. Mir fiel ein, dass ich Alice versprochen hatte, heute in das Restaurant zu gehen. Das wäre peinlich geworden. Also mussten wir shoppen gehen. Aber wie konnten wir so shoppen gehen? Das wäre ja auch peinlich!
Wir saßen immer noch im Auto und waren fast da.
„Mami, Mami! Guck mal: da ist die Z.I.N.K.A-Schule. Ich werde bestimmt da eingeschult!“ Alice war begeistert.
Ich schaute aus dem Fenster. Tatsächlich: da stand eine Schule. Ich sah einen großen Schulhof auf dem niemand spielte. Da war ein Klettergerüst, ein paar Stangen, Bänke und Balken zum balancieren. Der Boden war mit Steinen bedeckt und über das Tür stand:
Melden sie sich jetzt an. Erster Schultag am
1. Oktober.
Der Tag, an dem ich das gesehen hatte, war der 10. September. Daran erinnere ich mich noch ganz genau.
Der Wagen stoppte vor meinem Haus.
Oh – ich habe vergessen euch zu sagen, dass ich in meinem Haus ein freies Zimmer mit einem großen Spiegel hatte, der ein Erbe von meiner Ur-Großoma war. Das Zimmer war sehr bunt mit oben einem Fenster und natürlich gab es auch ein Bett. Ganz rechts neben dem Bett stand ein großer Schrank mit meinen alten Spielzeugen, wie meinen Teddybären und Puppen. Ich fand es schade, meine alten Spielzeuge wegzuschmeißen und hatte sie deshalb behalten.
Ich hoffte, Alice würden meine alten Spielzuge gefallen.

Wir stiegen aus, ich nahm meine Schlüssel und öffnete die Tür meines Hauses. Alexandra lief fröhlich auf mich zu, ihre Babys auch. Außer Paul. Paul lief zu Alice und schnupperte an ihr und begann dann, sie zu lecken.
Alice merkte, dass Paul sie mochte und sie fing an, auch Paul zu mögen. Sie umarmte ihn und er leckte ihre Hand. Nach und nach fingen auch die anderen Hunde an, an ihr zu schnuppern.
„Mami, vielleicht werden die anderen Hunde auch meine Freunde sein, aber ich und er sind die dicksten Freunde. Wie heißt der Hund, mit dem ich hier bin, überhaupt?“
Ich antwortete Alice: „Er heißt Paul, mein Schatz.“
Paul stand immer noch bei ihr. Sie bückte sich, streichelte ihn und sagte: „Paul, mein bester Freund, ich mag dich. Wir werden bestimmt eine lange Zeit Freunde sein. Du weißt nicht, wie sehr ich dich jetzt schon, nach so kurzer Zeit, mag.“
Sie stand auf. „Hatschi!!“
„Gesundheit“; sagte ich ihr.
„Danke. Ich glaube, ich bin ein bisschen erkältet. Gehen wir bitte rein. Ich möchte mein Zimmer sehen – wenn ich eins bekomme.“
„Ja natürlich. Du darfst rein gehen und du hast auch ein eigenes Zimmer. Guck dich drinnen um und wenn dir was nicht gefällt, dann ruf mich. Ja?“
„Ich führe dich, Schatz. Nachdem du dich umgeguckt hast, geh in die Küche. Ich habe dir da ein Glas Kakao gemacht. Und übrigens: die Küche ist genau gegenüber von deinem Zimmer. Wenn du fertig bist, ruf mich. Ich bin inzwischen bei den Hunden im Garten. Wenn du sonst noch etwas brauchst, dann ruf mich.
Mach bitte keinem die Tür auf. Hier laufen viele drogensüchtige Leute rum. Ich habe als Kind schon mal einem die Tür aufgemacht, das war schlimm! Ich will dir nicht erzählen, was passiert ist. Sei mir nicht böse, aber wenn ich dir alles erzählen würde, hättest du die ganze Zeit Angst.
Wir gehen dann erst mal shoppen und dann in das Restaurant.“ Ich sagte ihr das und zitterte dabei ein bisschen.
„Ja Mami. Ich werde das schon machen. Und wenn ich
etwas vergesse, dann rufe ich dich“, antwortete sie artig. Ich führte sie in ihr Zimmer.

Als ich zu den Hunden in den Garten ging, hörte ich sie laut schreien: „Ja! Das sieht toll aus! … Wow! Das habe ich mir immer schon gewünscht! ... Ich glaube, das ist richtiges Gold ...“
Ich blieb stehen und lauschte Alice ein bisschen. Es war schön, ihr zu zuhören. Ihr gefiel wirklich alles!
Im Garten spielte Alexandra mit den Hundebabys. Ich legte mich wieder auf die Liege und trank ein Glas Limo.
Nach fünfzehn Minuten hörte ich in meinem Haus schnelle, kleine Schritte. Es war Alice die in die Küche ging und den Kakao trank, den ich ihr gemacht hatte.
„Mama!!!“, rief sie mich. Ich lief so schnell wie möglich in die Küche: „Was ist denn Alice? Ist dir was passiert?“
„Nein. Ich will dir nur sagen: Danke! Ich bin dir sooo dankbar, dass du mich adoptiert hast. Dann hast du mir noch erlaubt, auf den Friedhof zu gehen, ich durfte deine Hunde ansehen und habe mich mit Paul, dem Hundebaby angefreundet. Ich habe noch ein schönes Zimmer bekommen und wir gehen bald in das Restaurant. Du hast mir alle meine Wünsche erfüllt!“, bedankte sie sich bei mir.

„Nein, ich habe dir noch nicht alle deine Wünsche erfüllt“, antwortete ich gerührt. „Wir waren noch nicht im Restaurant und – merk dir – wir gehen vorher noch shoppen. Und mit den Hunden darfst du auch spielen, sie nicht nur ansehen. Oh nein! Es ist schon spät. Die Sonne ist untergegangen und der Klamottenladen ist schon fast geschlossen! Du brauchst noch T-Shirts, Hosen, einen Schlafanzug, Kleider für die Schule, schöne und teure Kleider für Partys und Feste… und Schuhe! Das hätte ich fast vergessen. Genau! Aber im Kleiderladen verkaufen sie auch Schuhe. Es ist ein Kleider- und Schuhladen. Aber wir müssen und beeilen. Wir haben nur noch eine Stunde!“
„Mami, dürfen die Hunde mitkommen? Es wäre doch ein toller Spaziergang für sie!“
„Mit sieben Leinen in den Händen würde das nicht klappen. Such dir lieber einen Hund aus, den du an der Leine führst.“
Kaum hatte sie das gehört, sagte sie: „Paul!!“
„Ja, ok. Nimm Paul. Hier ist die Leine“, und ich gab ihr die Leine.
Alice rief Paul und Paul kam sofort. Ich zeige ihr, wie man ihn an die Leine legt.
„Können wir jetzt gehen?. Jetzt haben wir bestimmt weniger als eine Stunde Zeit. Was ist überhaupt eine Stunde? Kannst du mir das erklären? Aber nicht jetzt.“
„Los! Zieh bitte deine Schuhe und Jacke an!“
„Ja, mache ich Mama!“
Alice hatte aus dem Kinderheim noch Schuhe und Jacke mitgenommen. Aber die Sachen waren alt und abgetragen. Vor allem die Schuhe.
„Neue Schuhe brauche ich, aber meine Jacke will ich noch behalten.“
Es war viertel nach Neun und um zwanzig nach Zehn machte der Laden zu. Wir zogen Schuhe und Jacken an und machten die Tür auf. Alice und Paul liefen sofort los und ich rannte ihnen nach.

Im Laden stand eine Frau vor uns und fragte:
„Wir schließen bald. Wenn ihr was bei uns kaufen wollt und nicht wisst was – fragt mich. Dann müsst ihr nicht so lange suchen."
Ich entgegnete der Frau: „Nein danke. Ich habe hier schon sehr oft eingekauft.“
Wir gingen in die erste Abteilung: T-Shirts und Hosen.
Alice fragte mich: „Darf ich das T-Shirt haben – oder das?“
„Du kannst so viele haben, wie du willst!“, antwortete ich ihr. Sie legte noch einige zu den beiden T-Shirts in den Korb.
„Ich habe schon viel zu viele Shirts“, sagte Alice und wir gingen ein paar Schritte nach nebenan zu den Hosen. Alice nahm sich ein paar Hosen und wollte in die nächste Abteilung, weil wir kaum Zeit hatten.
„Alice, du hast noch keinen Schlafanzug!“ Sie suchte sich einen Schlafanzug aus und wir gingen in die fünfte Abteilung, denn in der zweiten, dritten und vierten Abteilung gab es nur Sachen für Babys und Erwachsene.
In der fünften Abteilung waren Kleider. Alice suchte sich drei nicht so teure Kleider aus und zwei sehr teure. Ich sagte ihr, dass sie nur ein teures Kleid für die Partys nehmen dürfe. „Na schön“, antwortete sie, „dann lege ich das blaue weg und behalte das gelb-lilafarbene“, und nahm das blaue Kleid aus dem Korb.
Wir übersprangen einige Abteilungen und kamen in die Abteilung für Schuhe. Alice kannte ihre Größe und suchte nach den schönsten Schuhen, die sie finden konnte.
Da kam eine Durchsage: Achtung! Achtung! Gehen sie entweder an die Kasse oder verlassen das Geschäft, wenn sie hier nichts kaufen wollen – natürlich ohne Sachen von uns!
„Alice, wir müssen jetzt gehen. Tut mir leid. Such´dir bitte irgendwelche Schuhe aus.“
„Okay, ich nehme die rosa Sportschuhe hier“, antwortete Alice.
„Die Kasse schließt gleich. Reden wir lieber nicht – rennen wir!“, sagte ich und rannte los. Sie lief mir mit Paul an der Leine nach.
Endlich erreichten wir die Kasse. Genau in dem Moment kam eine Durchsage:
Achtung! Achtung! Die Kasse macht zu. Keiner darf sich mehr anstellen!
Ich war sehr erleichtert. Wir hatten es noch knapp geschafft. Wir standen in einer langen Schlange und waren der letzte Besucher.
Als wir endlich an der Reihe waren zeigte die Registrierkasse siebenhundert-neunundneunzig an!
Ich war erschrocken. Ich konnte es mir gerade noch leisten, aber es war fast alles, was ich im Monat verdient hatte. Und wenn ich alles ausgeben würde, hätte ich kein Geld mehr für Essen.
Ich zahlte das Geld von meinem Konto. Es war ja noch immer der 10. September. Einundzwanzig Tage musste musste ich noch warten, bis neues Geld kam.
„Mit dem wenigen Geld, das ich noch habe, werde ich es aushalten“, dachte ich und tröstete mich damit.
Die Frau gab uns die Tüte mit Alice Sachen.
„Schönen Abend noch!“
„Ihnen ebenfalls“, antwortete ich der Frau an der Kasse, nahm die Tüte und ging mit Alice und Paul raus.

Es war sehr dunkel. Wir liefen so schnell es ging nach Hause. Alice hatte einerseits keine Angst, weil sie früher fast jeden Abend draußen war und keine Angst hatte. Und weil ich jetzt bei ihr war. Aber sie hatte andererseits ein bisschen Angst, weil da draußen in der Nacht einmal ein Mörder ihre kleine Schwester getötet hatte!
Endlich waren wir wieder bei mir zu Hause! Alice gab mir ihre alte Kleidung und zog sich sofort den neuen Schlafanzug an. Ihre alte Kleidung tat ich in die Waschmaschine,
Es war jetzt unheimlich spät. Alice legte sich ins Bett und schlief sofort ein.
Am nächsten Abend, um sechs Uhr, gingen wir in das Restaurant. Alice war sooo glücklich. Sie sagte mir, sie sei das glücklichste Mädchen in ganz Zinka. Sie freundete sich auch mit allen Hunden an.

Zwanzig Tage später wurde Alice in der Z.I.N.K.A-Schule eingeschult. Sie fand da viele Freunde. Sie war sehr gut in der Schule, versorgte zu Hause die Hunde gut und ging mit ihnen Gassi.

Eineinhalb Jahre waren vergangen. Alice war siebeneinhalb und die Hundebabys eineinhalb Jahre alt und ich war einundzwanzig.
Ich und Alice wollten in das Geschäft, um Fleisch zu kaufen, denn die Hunde mögen Fleisch und wir auch.
Wir wollten uns Fleischfondue machen und den Hunden das Fleisch auf den Boden werfen. Das machten wir sehr oft und gern. Unsere Hunde kamen natürlich mit ins Einkaufszentrum. Ich hatte eine Einkaufsliste, damit ich nicht vergesse, was ich brauche.
Ich wollte los gehen, aber Alice stoppte mich:
„Mama, ich mach´ das schon. Ich will nämlich nicht den ganzen Tag – alle vierundzwanzig Stunden – hier sitzen!“
„Ok, wenn du das willst, kannst du es machen.“ Ich gab ihr das Geld, den Einkaufszettel, den Korb und sie ging los.
Ich saß gelangweilt zu Hause. Jede Sekunde ohne Alice war langweilig. Ich hatte große Angst, dass Alice etwas passieren könnte.

Eine halbe Stunde verging. Jemand klingelte an meiner Haustür. Es war Alice mit den Einkäufen. Ihr fielen ein paar Tränen aus den Augen.
„Was ist denn los, mein Schatz?“, fragte ich sie.
„Mein Handy ist auf den Boden gefallen. Es ist kaputt. Es tut mir richtig leid. Ich mache dir nur Stress!“
„Aber nein! Du machst mir keinen Stress! So was kann doch jedem passieren. So schlimm ist das nicht. Ich werde es morgen reparieren“, tröstete ich sie. „Aber jetzt essen wir Fleischfondue!“
„Danke Mama, dass du es wieder reparierst.“
„Du brauchst dich nicht zu bedanken“, gab ich zurück, “ich hab´ ja noch nichts getan!“

Es tut mir leid: ich habe vergessen euch zu erzählen, dass ich Häuser und so was bauen kann. Ich kann auch Sachen – wie Handys – reparieren. Ich kenne mich natürlich auch sonst mit Technik aus. Alice sagte immer zu mir, ich könne alles!

Alice und ich bereiteten schon mal das Fondue vor: wir schnitten das Fleisch in Stücke für die Spieße, auf die man ein oder zwei Stücke steckt und füllten den Topf mit Öl, in das dann die Spieße kommen. Als Beilage machten wir einen Salat mit Gurken, Tomaten und Mozarella. Und natürlich deckten wir auch den Tisch. Den Hunden kochten wir Fleisch und taten es in ihren Napf.
Dann war die Mahlzeit fertig, wir setzten uns an den Tisch und aßen.

Es waren gerade fünf Minuten vergangen: plötzlich hörten wir so komische Geräusche von draußen.
Alice lief zum Fenster, und guckte raus. Als sie sich wieder umdrehte war sie weiß im Gesicht und flüsterte ängstlich: „Da ist ein Raumschiff mit Aliens“
Ich ging sofort zum Fenster und schaute vorsichtig raus:
Tatsächlich! Da war ein Raumschiff!
Kapitel 4
Auf dem Planeten der Aliens

Alice und ich beobachteten, wie das Raumschiff landete. Kurz bevor es den Boden berührte, fingen die Hunde an zu bellen.
Leon, Annabell, Sophie und Marie liefen sofort aus dem Haus und fanden irgendein Versteck. Alexandra sah mich einmal kurz an und lief sofort ihren vier Kindern nach. Paul und Mickie blieben bei uns im Haus.
Ich rief den Hunden zu: „Bitte, lauft nicht weg!“, aber es nutzte nichts.

Ich wollte ihnen nachlaufen, aber Alice hielt mich auf:
„Mama, lauf nicht raus. Du wirst in Gefahr sein! Die Hunde können auf sich selbst aufpassen. Mach am besten die Haustür, die Gartentür und die Fenster zu. Dann haben wir ein bisschen Zeit“, warnte sie mich.
„Bevor wir die Gartentür zu machen, müssen wir noch das Fondue rein holen.“
„Denk nicht an das blöde Fondue!“, Alice wurde streng. „Denk´an dein Leben. Wenn du sterben willst – dann stirb. Das ist deine Sache und nicht meine!“
„Du hast recht, Alice. Ich darf nicht an dieses Fondue denken. Ich muss irgendwie versuchen, an mein Leben zu denken. Ob ich das kann?“

Ich schloss so schnell wie möglich alle Türen. Alice guckte immer noch aus dem Fenster. Sie drehte sich um und sagte mir zitternd:
„Mama! Die Aliens kommen aus dem Raumschiff. Die drohen uns mit so komischen Kanonen. OH NEIN! Frau Klos rennt jetzt aus ihrem Haus. Jetzt wird sie erschossen!!!“



Ich rannte sofort zum Fenster. Frau Klos ist eine sehr nette Frau. Sie hat Alice manchmal betreut, wenn ich nicht da war und hat dafür kein Geld genommen.
Ich sah, dass sie sich noch bewegte. Ein Alien ging zu ihr und legte ihr ein sehr enges elektrisches Halsband um. Kaum hatte sie das Halsband an, stand sie sofort wieder auf, lief dem Alien nach und rief so laut sie konnte:
„Du blödes Viech! Fahr zur Hölle!“
Sie hatte das kaum gerufen, da bekam sie schon einen Stromschlag. Es war dieses enge Halsband.
Alle Nachbarn liefen aus ihren Häusern und schrien so laut sie konnten. Allen passierte das gleiche wie Frau Klos. Und auch mit den Tieren geschah das gleiche.
Ich lauschte den Aliens, denn sie hatten die gleiche Sprache wie wir. Ich hörte wie ein Alien zu einem anderen sagte:
“Wenn wir immer so weiter machen, bei allen Menschen, dann gehört die Welt uns und sie sind unsere Sklaven!“

„Was riecht denn hier so nach Hund?“, fragte der andere. Er ging den Geräuschen und dem

Aron-Wolf

Geruch nach und sah Sophie! Er schoss sofort auf sie.
Aber in der letzten Sekunde sprang ein Wolf vor sie und wurde getroffen!
Sophie rannte sofort weg. Normalerweise würde sie stehen bleiben und warten, bis der Wolf wieder zu sich kam - aber dieses Mal nicht.
Der Alien ging zum Wolf, legte ihm ein Halsband um und der Wolf war wieder auf den Beinen. Der Alien ging weg.

Ich denke, der Wolf hatte – genau wie Alice, Sophie und ich – die Aliens beobachtet. Trotz des Halsbandes rannte der Wolf hinter dem Alien her und schlug ihm mit der Pfote die Schlüssel aus der Hand. Der Alien hatte nämlich acht Arme und Hände: in der einen Hand hatte er eine Art Pistole, in sechs anderen hielt er diese Halsbänder und in der achten hatte er die Schlüssel.

Der Wolf nahm die Schlüssel in sein Maul und rannte weg.
Sofort bekam er einen Stromstoß durch sein Halsband und fiel auf den Boden. Aber er stand sofort wieder auf und rannte weiter. Dann bekam er wieder einen, diesmal noch stärkeren Stromschlag. Er fiel hin und konnte nicht mehr.

Alexandra lief ihm entgegen. Es sah so aus, als würden sie sich kennen. Sie nahm die Schlüssel in ihr Maul und lief, so schnell sie konnte, weg. Der Alien schoss auf sie, aber Alexandra sprang zur Seite und der Schuss traf sie nicht. Er schoss immer wieder auf sie, aber sie konnte jedes Mal rechtzeitig zur Seite springen.
Alexandra war jetzt weit von dem Alien entfernt und es war sehr schwer sie zu treffen. Aber er machte einen letzten Schuss. Und der traf sie dann doch! Sie schaffte es noch in ein Gebüsch zu springen, das der Alien nicht sah.
Der Alien lief sofort in ihre Richtung. Aber bevor er das Gebüsch erreichte, kam Marie zu ihr, nahm ihr die Schlüssel aus dem Maul und rannte davon.

Der Alien wollte gerade Alexandra ein Halsband umlegen, da sah er Marie mit den Schlüsseln wegrennen und schoss auf sie. Aber auch Marie konnte allen Schüssen ausweichen. Sie schaffte es zu uns ins Haus und ich machte hinter ihr die Tür wieder fest zu. Sie gab mir die Schlüssel und ließ sich platt auf den Boden fallen.
„Marie, ist alles ok?“, frage Alice sie. Marie hechelte nur nach Luft, so fertig war sie.
„Arme Marie! Sie hat uns die Schüssel vom Raumschiff gebracht und ist jetzt völlig erschöpft! Alice, kümmer´ dich bitte um sie!“
Als sie sie streichelte, sah Alice plötzlich Blut an ihr runter laufen.
„Oh nein! Mama, warte hier, ich hole den Verbandskasten.“ Sie kam zurück und legte Marie einen Verband an.

Ich ging wieder zurück ans Fenster und lauschte, was die Aliens sagten.
„Wenn wir alle Menschen und Tiere als Sklaven haben, fressen wir sie alle auf“, sagte einer und ein anderer roch das Fondue und sagte: „Aber, wenn das Fleisch so einfach hier rumsteht, kann ich nicht widerstehen!“
Da riefen die anderen durcheinander: „Ich auch, ich auch!“
Mitten in dieses Durcheinander kam der Alien, der den Wolf und Alexandra mit der Laserpistole getroffen hatte und es wurde ruhig.
„Ein Wolf hat mir die Schlüssel weg genommen und ist weg gelaufen. Dann gab er einer Hundedame den Schlüssel und die gab den Schlüssel wieder einer anderen Hundedame. Und die rannte in dieses Haus!“
Er zeigte auf mein Haus. Alle schauten rüber und sahen, dass ich aus dem Fenster guckte. Die ganze Aliengruppe versammelte sich um mein Haus herum.
Dann versuchten sie die Tür aufzubrechen.

Mir fiel wieder ein, dass ich die Schlüssel vom Raumschiff hatte und auch den anderen Schlüssel. Aber wozu ist der zweite Schlüssel denn da?
Ich guckte aus dem Fenster. Hinter der Alienbande sah ich Frau Klos. Im Halsband sah ich ein kleines Loch, das ich von irgendwoher kannte, aber woher? Es war ein Schlüsselloch und jetzt wusste ich, wofür der zweite Schlüssel war!

Frau Klos stand direkt neben dem Raumschiff.
„Hmm, vielleicht kann ich …?“, redete ich vor mich hin.
„Ah! Ich habe eine Idee: vielleicht kann ich mit Alice, Paul und Mickie abhauen. Marie muss ich irgendwo verstecken, weil sie schwer verletzt ist. Und Frau Klos den Schlüssel geben, damit sie alle befreit. Aber wie können wir flüchten???“, fragte ich Alice.
Alice sagte mir: „Sieh mal da!“
Ich guckte zum Garten. Da waren alle Aliens, die sich vor unserem Haus versammelt hatten. Sie stritten sich um das Fondue. Ich guckte wieder aus dem Fenster auf unser Haus: da war kein einziger Alien!
In dem Moment erinnerte ich mich, was die Aliens gesagt hatten: Sie können, wenn irgendwo Fleisch rum liegt, nicht widerstehen.
Mir kam eine Idee: „Das ist die Chance zum Flüchten.“
Ich rief Alice: „Alice, mach jetzt, was ich sage!“
„Was muss ich denn tun?“
Ich erklärte ihr: „Ok. Wir gehen jetzt vor die Tür. Wenn ich sage: Jetzt!, dann machen wir die Tür auf und wir laufen, so schnell wir können, zu Frau Klos. Die Hunde laufen mit, ich lege Marie in ein Gebüsch. Warte nicht auf mich. Gib den Schlüssel Frau Klos.“
Ich zeigte ihr den Schlüssel, sie nahm ihn in die Hand und sagte mir: „Aber Mama, ich kann das nicht!“
„Schatz! Du musst es tun, sonst nehmen die Aliens dich als Sklavin. Es ist einen Versuch wert!“
„Gut, ich werde es tun, ich werde meinen Mut zeigen“, sagte Alice. „Du kannst dich auf mich verlassen!“
„Aber versprich mir bitte eine Sache, Schatz: egal was mit mir passiert – mach was ich dir gesagt habe.Und wenn du dich fragst, wofür der der Schlüssel da ist: er ist zum Befreien von diesen engen Halsbändern. Stell mir jetzt bitte keine Fragen. Auf LOS geht’s los!“

Wir warteten zehn Sekunden, dann sagte ich LOS. Alice und ich liefen los. In einer Hand hielt Alice die Schlüssel und in der anderen Paul an der Leine. Ich trug in meiner Tasche die Schlüssel vom Raumschiff und Marie auf meinen Armen. Mickie rannte neben mir.
Als ich ein Gebüsch sah, setzte ich Marie vorsichtig rein, damit die Aliens sie nicht sahen.
Alice lief weiter, stoppte nicht und wartete nicht auf mich – so, wie ich es ihr gesagt hatte.
Ich rannte weiter. Einer der Aliens guckte nach hinten und sah uns.
„Die Menschen flüchten!“, schrie er so laut, dass auch wir es super hören konnten. Alle anderen Aliens guckten nach hinten und sahen uns an.
Alice blieb stehen und drehte sich um. Sie war schon fast bei Frau Klos angekommen.
Ich war noch weit hinter ihr und schrie ihr zu:
„Alice, lauf weiter! Bald bist du bei Frau Klos! Und wenn du bei ihr bist, warte eine Minute auf mich!“
„Okay!“, schrie Alice zurück und rannte weiter.
Die Aliens liefen mir hinterher – und so war es auch geplant! Ich sprintete so schnell ich konnte.
Alice rief mir zu: „Los, Mama! Du bist gleich da!“
Die Aliens waren schon dicht hinter mir, aber, wie Alice es gesagt hatte, erreichte ich kurz darauf Alice und Frau Klos.
Die Aliens waren so nah, dass sie auf uns schossen. Aber jeder Schuss ging daneben.

Ich fragte Alice: „Hast du Frau Klos den Befreiungsschlüssel gegeben?“
„Tut mir Leid, Mama, aber ich habe es vergessen“, sagte Alice. Sie war sehr vergesslich. Aber es war auch mein Plan, dass sie es vergisst. Ich flüsterte ihr zu:
„Gib Frau Klos bitte jetzt den Schlüssel. Aber heimlich!“
Alice nickte und machte, wie ich ihr gesagt hatte. Heimlich konnte sie nämlich gut. Tatsächlich sah sie niemand dabei. Sogar ich nicht, aber ich wusste, dass Frau Klos den Schlüssel in der Hand hatte.
Ich flüsterte Frau Klos leise zu: „Befreie alle Menschen und Tiere von diesem engen Halsband. Und bitte versorge meine Hunde, wenn ich lange weg bin.“
„Wo gehst du denn hin?“, fragte sie mich.
„Ich fliege mit Alice, Paul, Mickie und den Aliens zu deren Planeten und sorge dafür, dass wir die Aliens für eine Zeit los sind. Tut das, was ich gesagt habe. Wir haben keine Zeit um Fragen zu stellen. Los, Alice!“, sagte ich.
„Aber…“, begann Alice.
„Ich habe gesagt: keine Fragen!“ und lief los. Alice, Paul und Mickie rannten mir nach.

Die Alienbande war schon sehr nah dran. Sie schossen und trafen nur Frau Klos, die schon ein enges Halsband hatte. Sie versuchten auch uns zu treffen und sogar auf die Hunde schossen sie!
Wir rannten so schnell wir konnten zum Raumschiff – wir waren fast da.
Während sie lief, rief Alice mir zu: „Mama, ich habe große Angst. Ich glaube, ich schaffe es nicht!“
„Alles wird gut, mein Schatz. Wir sind bald da. Kannst du dich ein paar Minuten ausruhen? Ich werde schon dafür sorgen, dass du nicht getroffen wirst“, sagte ich und hoffte, dass sie ein bisschen Mut bekäme.
Alice hatte zwar Angst, aber sie hielt durch und wir kamen beim Raumschiff an.
Ich holte meinen Schlüssel aus der Tasche und steckte ihn ins Schlüsselloch.

Ein Kamera kam aus der Wand und guckte uns an. Ein Stimme sagte: „Passwort! Wenn sie das Passwort nicht knacken, kommt eine Kanone raus und schießt auf sie. Und zwar in zehn Sekunden. Zehn, neun, acht, sieben, sechs, …“
Ich erschrak, stellte mich vor Alice und sagte ihr:
„Wenn einer erschossen wird, dann ich!“
Ohne nachzudenken hielt Alice ihre Hand mit der Hundenarbe vor die Kamera.
Die Stimme zählte „Eins“.

Alice machte die Augen zu. Sie hörte, wie die Kanone raus kam und sich auf den Schuss vorbereitete.
Aber dann sagte die Stimme der Kamera:
„Korrektes Passwort!“
Die Türe öffnete sich und wir gingen rein. Ich wischte mir den Schweiß von der Stirn und sagte:
„Danke, Alice. Ich wusste schon einen Tag bevor ich dich adoptiert habe, dass du ein Wunderkind bist.“
„Danke!“, sagte Alice.
„Du musst dich nicht bedanken. Ich muss mich bei dir bedanken“, gab ich zurück.
Kaum hatte ich das gesagt, hörten wir viele Schritte, die Hunde bellten und Alice zitterte. Ich hatte vergessen, die Tür zu zumachen und in der Zwischenzeit waren die Aliens rein gerannt.
„Komm mir nach! Wir laufen jetzt zum Steuer. Dann sage ich euch, was ihr machen sollt. ALLES WIRD GUT! Das müsst ihr nur denken! Kommt!“
Ich lief mit Alice und den Hunden zum Steuer des Raumschiffs. Wir machten die Tür zu, damit die Aliens nicht wieder rein kommen konnten.
„Jetzt sind die Aliens im Raumschiff und wir müssen weg fliegen, damit sie nicht wiederkommen“, dachte ich.
Aber wie steuerte man bloß ein Raumschiff?

Die Aliens versuchten die Tür aufzubrechen.
Ich drückte einfach irgendwelche Knöpfe. Ich wusste, dass das gefährlich war, aber ich machte es einfach.
Ich hatte Glück, nein ganz großes Glück, denn ich erwischte den Knopf, mit dem das Raumschiff automatisch fliegt. Ich hörte auf, auf die unbekannten Knöpfe zu drücken und freute mich.
Alice schrie hinter mir: „Hilfe, Mama! Die Aliens haben fast die Tür aufgebrochen. Was soll ich denn jetzt tun? Ich schaffe es einfach nicht, meinen Mut zusammen zu nehmen.“
„Alice! Alles wird gut! Ich überlege mir gerade einen Plan. … Ah, ich hab´s: Alice, nimm die Laserkanonen, die da liegen. Gib mir eine und nimm dir eine. Wir müssen die Aliens erschießen. Und wenn das Raumschiff gelandet ist: raus laufen und es kaputt schießen. Und vergiss nicht, dabei die Tür zu zu machen, damit die Aliens nicht raus kommen. Wenn die Aliens hier rein kommen, geht es los!“
Wir warteten ein paar Minuten schussbereit, bis die Tür aufgehauen wurde. Mickie und Paul versteckten sich ängstlich hinter uns.
Wir schossen los und trafen ein paar Aliens. Uns wurde übel, das Raumschiff flog nämlich in Lichtgeschwindigkeit. Die Aliens waren das gewohnt und ihnen ging es gut. Alice ging es schlecht und sie musste sich fast übergeben.

Nach einer Viertelstunde waren wir da.
Ich, Alice Mickie und Paul liefen raus. Die Aliens liefen hinterher.
Alice kotzte auf den Planeten und schoss dabei auf die Aliens. Während sie das machte, versuchte ich, das Raumschiff kaputt zu machen. Die Laserpistolen waren gut und ich hatte es geschafft. Das Raumschiff war kaputt.

Die Aliens hatten fast Alice erreicht. Sie weinte und schrie so laut sie konnte:
„Hilfe, Mama! Ich kann die Aliens nicht mehr aufhalten. Rette mich bitte!“
Fast hätte ein Alien sie mit seinen Händen ergriffen und erschossen, aber in der letzten Sekunde schoss ich auf den Alien und er fiel ohnmächtig um.

Es war nämlich so: die Aliens hatten auch Pistolen zum Töten, aber die schossen nicht weit. Deshalb ging er so nah ran. Normalerweise schossen sie nur von weitem. Das tötete aber nicht, sondern machte die Getroffenen nur ohnmächtig.
Ich schoss also auch auf die anderen Aliens in der Nähe von Alice und alle fielen ohnmächtig um.

Alice war erleichtert und atmete ganz langsam.
„Alles wird gut! Das habe ich dir doch gesagt!“, sagte ich ihr – und genau am Ende des Satzes wurde ich von einer Laserpistole ins Gesicht getroffen und fiel bewusstlos um.

Kapitel 5
Sklaven der Aliens

Alice schrie „NEIN!!!“, dann wurde auch sie getroffen und kurz danach Paul und Mickie.

Einen Tag später wachte ich auf, stand auf und schrie:
„Ich bin am leben!“. Als ich das schrie sah ich, dass ich in einer Gefängniszelle war und davor stand ein Alien.
Er sagte: „Ihr dürft keine Freude haben. Sklaven!! Deshalb gebe ich dir jetzt einen Stromschlag.“
„Nein, bitte nicht!“, schrie ich, und während ich das sagte bekam ich einen Stromschlag, wurde ohnmächtig und wachte erst einen Tag später wieder auf.
Alice, Mickie und Paul standen vor mir.
„Ist alles okay? Wir haben uns schon seit Stunden Sorgen gemacht!“, fragte Alice.
„Ja, es ist alles okay mit mir“, sagte ich.
„Gott sei Dank!“, sagte sie erleichtert. „Ich dachte, ich wäre mit Mickie und Paul alleine!“
Alice hatte unheimlich Angst, obwohl kein Alien sie angriff. Sie zitterte und wollte unbedingt nach Hause.

Eine Stunde später kam eine Alienfrau und stellte eine große Schüssel hin.
„Hier! Euer Frühstück. Es gibt heute Schleim. Meine Chefin erwartet euch nach dem Essen zu einem Gespräch.“ Sie sagte es so freundlich, als ob sie die netteste Frau dieses Planeten sei. Sie ließ den Schleim da und ging.
„Muss ich den ekligen Schleim essen?“, fragte mich Alice ängstlich.
„Nein. Natürlich nicht. Wir schieben jetzt den Schleim zur Seite und essen keinen Tropfen!“ Ich schob die Schüssel mit dem Schleim weg, denn ich ekelte mich so sehr.
„Besser man isst gar nichts, als Schleim“, dachte ich.

Anderthalb Stunden vergingen. Der Sicherheitsdienst der Aliens kam, packte uns an den Schultern und hob uns hoch. Dieser blöde Dienst trug uns, als ob wir Ausbrecher aus dem Gefängnis wären. Es war unheimlich schmerzhaft.
Der Sicherheitsdienst ließ uns vor einer Alienfrau wieder runter, die vor uns saß.
„Ich heiße Schleimine“, sagte sie, „und wie heißt ihr?“
„Lena“, sagte ich und Alice antwortete „Alice“.
Nach einer Pause sagte sie: „Soll ich euch sagen, warum ich euch hergerufen habe? Ich will euch ein Angebot machen!“
„Welches Angebot?“, fragte Alice neugierig.

„Es ist eine sehr lange Geschichte“, begann sie. „Sie fing vor zweihundert Jahren an. Wir hatten damals einen verrückten Wissenschaftler. Eines Tages baute er ein Raumschiff und flog, als es fertig war, damit los. Aber das Raumschiff war noch nicht so modern und er stürzte damit auf einem fremden Planeten ab.
Er war nur leicht verletzt, stieg aus dem Raumschiff und sah die vielen Bewohner des Planeten. Die Bewohner waren ganz freundlich und versorgten seine Wunden. Als er wieder fit war, kannte er diese neue Welt. Das Beste an dieser Welt fand er nicht die Gastfreundschaft, sondern deren Wissenschaftler. Eines nachts entführte er den Wissenschaftler und flog mit ihm zu uns. Der war dann ein Sklave von uns und forschte und machte Experimente zusammen mit unserem verrückten Wissenschaftler. Als sie uralt waren, schafften sie es, ein modernes Raumschiff zu bauen. Aber dann starben sie beide.
Leider funktionierte etwas nicht richtig, deshalb bauten deren Nachfahren weiter bis wir endlich dieses schöne Raumschiff hatten.
Und jetzt habt ihr es in einer Minute kaputt gemacht!
Die Männer wollten euch töten, aber ich sagte Nein!
Ich will euch einen Vorschlag machen:
Entweder ihr baut das Raumschiff wieder auf oder ihr werdet getötet!“

Ich antwortete sofort: „Wir nehmen das Angebot an. Ich kann so etwas bauen.“
„In Ordnung. Aber wenn ihr das nicht schafft, dann werdet ihr getötet!“
Wir sagten alle „Okay.“
„Gut. Hiermit seid ihr entlassen. Morgen ist der erste Tag zum Bauen.“
Der Sicherheitsdienst packte uns wieder an den Schultern und brachte uns zurück in den Knast.

Im Knast sprach mich Alice wütend an:
„Du hast die Menschheit verraten!! Lieber würde ich für die Menschheit sterben, als sie für unsere vier Leben zu verraten!!“
„Keine Sorge, Alice. Ich habe einen Plan. Warte es mal ab!“, versuchte ich sie zu beruhigen.

Am nächsten Tag ging es los.
Es vergingen Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat und Jahr für Jahr.
Nach drei Jahren war ich fertig mit dem Raumschiff. Ich hätte nie geglaubt, dass ich es schaffen könnte und mein Rücken war kaputt.
Alice war jetzt schon zehneinhalb und die Hunde fünfeinhalb Jahre alt. Eigentlich nur Mickie, denn Paul war inzwischen an einem natürlichen Tod gestorben.

Alice fragte mich: „Du hast doch gesagt, dass du seit drei Jahren einen Plan hast. Was für ein Plan ist das denn?“
„Mach einfach das, was ich sage. Wenn ich sage Lauf!, dann lauf.“
Der Sicherheitsdienst war wie immer bei uns und hörte das. Aber er vergaß es sofort wieder. So dumm war der Sicherheitsdienst!
Ich guckte nach hinten und rief; „Guck mal da!“, und zu Alice: „Lauf!“
Der Sicherheitsdienst guckte nach hinten und wir entwischten ihm in Richtung Raumschiff.
Eine Alienarmee versuchte in das Schiff zu gehen, aber wir schafften es, vor ihnen rein zu kommen.
Sie schossen auf uns, trafen aber keinen.
Jetzt waren wir in dem Raumschiff. Ich hatte es selber gebaut und kannte mich natürlich aus.
Ich machte die Tür zu, lief zum Steuer und startete.
Das UFO flog Lichtgeschwindigkeit, also waren wir in einer Viertelstunde auf der Erde.

Ich lief aus dem Raumschiff, fiel auf die Knie, küsste den Boden der Erde und rief: „Endlich wieder auf der Erde!“
Alice und Mickie liefen mir nach. Alice hatte zwei Laserpistolen in der Hand.
„Komm, wir machen das Raumschiff kaputt, damit es keinen Kontakt zwischen der Erde und dem Planeten der Aliens mehr gibt!“
„Ja!!!!“, sagte ich.
Wir schossen es kaputt und es gab keine Verbindung mehr.







Kapitel 6
Das Ende

Wir gingen als Erstes zu Frau Klos.
Sie hatte die Hunde gut versorgt und auch den Wolf, der uns bei dem Angriff geholfen hatte. Sie nannte ihn „Aron Wolf“.
Alexandra war in der Zeit, in der wir weg waren, gestorben und auch Marie hatte nicht überlebt. Alle anderen lebten und es ging ihnen gut.
Wir bedankten uns bei Frau Klos und erzählten ihr von unseren Abenteuern.

Alexandra und Marie begruben wir vor unserem Haus. Das war die einzige traurige Sache. Sonst war alles gut.

Alice besuchte ihre richtige Mutter am Grab, erzählte ihr alles und wie mutig sie inzwischen geworden war.

Ende
Katja,10 Jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Leverkusen, GGS Im Kirchfeld,

Carla, die Maus
von Clara (9 Jahre)

Die Maus Carla lebte seit ihrer Geburt bei einer Familie – Familie Thomas.
Eines Tages ließ Johannes, der kleinste Sohn der Familie Thomas, Carla aus dem Käfig.
In diesem Moment kam die Mutter in das Zimmer.
Als Carla die offene Tür sah, rannte sie los. Johannes schrie auf: „Mami,
mach sofort die Tür zu! Carla hat Freilauf!“
Die Mama guckte nur verdattert, da rannte Carla schon raus.

„Wow!“, sagte Carla in Mäusesprache. Sie rannte ins Badezimmer. Ein Fenster stand offen. Carla wusste nicht, was ein Fenster war. Da kamen auch schon Johannes und seine Mutter. Carla sprang auf die Fensterbank und weiter in den Garten.
Johannes schrie: „Mami, wir müssen runter!“
Unten angekommen sah Johannes, wie Carla sich durch ein Loch in den Nachbargarten buddelte und weiter bis zur Straße rannte.
Johannes fing an zu heulen: „Wir werden sie nie mehr sehen. Sie wohnt bestimmt jetzt auf der Straße.“
„Keine Angst. Ich kauf dir eine neue Maus.“
„Nein, Mama. Ich will Carla wieder haben!“
Weinend rannte er ins Haus.

Carla rannte in eine große Straße mit vielen Mülltonnen.
„Eindringling!“, schrie plötzlich eine Maus. Mäuse umzingelten Carla.
„Ah!“, schrie Carla, „ich bin von zuhause abgehauen!“
„Gut!“, sagte ein freundlich aussehendes Mausemädchen. „Du kannst bei uns wohnen.“
„Wer entscheidet das?“
Da kam eine große Maus und alle Mäuse um Carla waren plötzlich ganz still. Carla bekam Angst.
„Hallo“, sagte die Maus. „Ich bin König Titanus.“
„Hmm, ja. Ich bin Carla.“
„Du kannst bei mir im Zimmer schlafen.“
„Nein, danke. Habt ihr noch ein Zimmer frei?“
„Nein“, sagte König Titanus.
„Dann schlafe ich lieber draußen!“
„Gut, wir haben dir einen Vorschlag gemacht“, sagte eine der Mäuse in unfreundlichem Ton. „Und wir nehmen dich bei uns auf“, sagte eine kleine Maus, die neben ihr stand.
„Gaila und Max – lasst sie in Ruhe!“, sagte König Titanus.

Es wurde dunkler. Carla wollte gern wieder nach Hause, aber sie wusste den Weg nicht. Sie fing an zu weinen. Sie wollte zu Johannes zurück.
Heimlich beobachteten Gaila und Max Carla.
„Ist ihr recht geschehen“, sagte Max.
„Ja, sie hat es richtig verdient! Unserem König Widerworte zu geben!“ 
Der König hörte das Weinen und ging raus. „Carla, warum weinst du?“
„Ich will zu meiner Menschenfamilie zurück!“, sagte Carla.
„Wir können dir ja helfen, Carla.“
„Unfair!“, schimpfte Max leise.

Am nächsten Morgen trommelte König Titanus alle Mäuse zusammen.
„Wer hatte Carla als Erstes gesehen?“, fragte König Titanus.
„Ich!“, rief Max. „Ich habe sie als Erstes gesehen.“
„Und von wo ist sie hergekommen?“, fragte eine Maus, die in der Nähe stand.
Max mochte Carla ja nicht. Er wusste jetzt wieder, dass Carla von rechts gekommen war. Deswegen sagte er: „Links“.
König Titanus merkte die Lüge nicht: „Gut. Danke. Morgen früh werden wir aufbrechen“, rief er. „Schlaft euch jetzt aus.“

Carla war noch eine Weile vor dem Einschlafen wach. Da setzte sich König Titanus zu ihr. „Wir werden deine Familie finden,“ sagte er nett. „Jetzt geh´ schlafen. Morgen ist ein langer Tag.“
Er brachte sie zu ihrer Ecke und ging in seine Hütte. Sofort, nachdem Carla zugedeckt war, schlief sie ein.

Als sie aufwachte, waren alle schon bereit.
„Carla, kommst du jetzt?“, rief Max ungeduldig. Max konnte es nicht erwarten, Carla etwas Böses anzutun.

Titanus half Carla, einen großen Rucksack anzulegen.
Plötzlich kam eine Maus mit grauem Fell, die Carla bisher noch nicht gesehen hatte, schnalzte nur mit der Zunge und setzte einen finsteren Blick auf. Dann wandte sie ihren Blick auf König Titanus: „Also wirklich, Bruder“, sagte sie. „Du musst ihr passendes Besteck anlegen. Komm mal ganz schnell mit, Carla.“
„Nein, sie bleibt hier!“ Titanus hielt sie fest.
„Aber ich will zu meiner Familie! König Titanus, lassen sie mich sofort los!“ Carla schrie laut auf. Sie war sauer.
Alle Mäuse erschraken. „So redet man nicht mit einem König!“, rief Laila.
„Ja genau!“, schrie Max und guckte grimmig.
„Sie muss verwiesen werden, genau wie Chak damals!“, rief Gaila, die neben ihm stand.
„Wer ist Chak?“, fragte Carla.

Die Frau, die ihr eben bei der Rüstung geholfen hatte, kam wieder aus der Mäusemenge. „Ich erzähle es dir. Vor fünf Jahren gab es hier eine Maus namens Chak. Er war mein Bruder, also auch der Bruder von König Titanus. Chak hat alle Mäuse getreten, geschlagen und sogar manchmal getötet. Am Ende waren wir nur noch ganz wenige Mäuse. König Titanus setzte Chak ganz weit von hier aus.“

„HILFE!!!“, schrie jemand vom Ende der Straße. „Die Menschen sind wieder da!“
Carlas Pupillen wurden größer. Sie rannte und rannte. Plötzlich stieß sie an etwas. Ein Mensch, genau so wie Johannes, nur größer! War Johannes größer geworden? Carla überlegte lange.

Zur gleichen Zeit rief bei Familie Thomas zu Hause Johannes mit seiner Mutter beim Tierschutzbund an.
Eine Frau ging an den Hörer: „Hallo, hier ist der Tierschutzbund. Kann ich irgendwie helfen?“, fragte sie mit heller Stimme.
„Mein Sohn hat seine Maus mit dunkelbraunem Fell verloren“, sagte Frau Thomas.
„Hallo Mom!“ Die größte Tochter kam nach Hause.
„Ok“, kam die Stimme aus dem Hörer, „wir werden tun, was wir können.“
„Danke“, schrie Johannes von hinten in den Hörer.

In der Straße bei Carla und den Anderen gingen die Menschen wieder weg. Niemand von den Mäusen – auch von den allerschlausten – wusste, dass die drei Männer zum Tierschutzbund gehörten.
Als sie ins Tierschutzbundhaus zurückkamen, sagte die Frau mit der hellen Stimme:
“ Wir suchen eine Maus mit dunkelbraunem Fell.“
Sie war froh, überhaupt einen Auftrag zu haben.
Die drei Männer guckten sich nur an und machten ein trauriges Gesicht:
„Wir haben die Maus gesehen.“
„Ihr habt sie nicht eingefangen?“ Dann kam eine lange Pause. „Macht euch bereit für einen Einsatz.“
Die Frau lächelte böse.

Während sich die Leute vom Tierschutzbund fertig machten, gingen die Mäuse schnell in die falsche Richtung.
„Sie können jeden Augenblick wiederkommen.“
„Wer denn jetzt, König Titanus?“, fragte eine kleine Maus.
„Die Menschen natürlich!“, sagte Carla spöttisch.

Die Menschen kamen gerade an, als die Mäuse einen Kilometer gelaufen waren, aber zum Glück war da eine Ecke.
Die Frau war sauer. „Sucht sie! Fünf nach links, fünf nach rechts und fünf bleiben hier. Macht keine Pause!“, schrie sie.
Sie liefen los: Und sie fanden Carla, griffen sie und schleppten sie weg.
„Hilfe, Hilfe! Die Menschen halten mich gefangen!“
Titanus sprang einem der Fänger auf die Schulter.
„Dieses Vieh!“, schrie der erschrocken. „Bestimmt wird der auch gesucht. Wir nehmen ihn auch mit!“

Im Tierschutzgebäude rief die Frau mit der hellen Stimme Familie Thomas an. Johannes nahm den Anruf an.
„Hallo. Hier ist der Tierschutzbund. Wir haben ihre Maus gefunden. Darf ich deine Mutter sprechen?“
Jetzt wurde Johannes erst klar: Carla kam nach Hause!
Er schrie auf:
„Carla kommt nach Hause! Mama, Mama, Carla kommt nach Hause!“
Nach einem langen Telefonat fuhr die Mutter los zum Tierschutzbund. Da wartete die Frau schon auf Frau Thomas.
„Hundert Euro!“
„Was?“, fragte Frau Thomas verwirrt.
„100 € für die Maus und nochmal 100 € für die andere Maus.“
„Wie bitte? Ich verstehe nicht richtig, Frau, Frau …“ „Frau Anne Hotschek.“
„Eine Unverschämtheit, Frau Hotschek!“
„100 € für die Maus, die wir finden sollten!“
„Gut, ich nehme eine Maus. Und zwar die Maus, die ich ihnen beschrieben habe!“
„Gut!“, war die knappe Antwort.
Frau Thomas gab das Geld und bekam Carla.
Aber Carla schien nicht fröhlich zu sein, sondern guckte ganz traurig.
„Was ist denn Carla? Möchtest du die andere Maus auch noch?“
Carla wirkte sofort wieder fröhlich. Widerwillig gab Frau Thomas die zweiten 100 €, aber die Freude von Carla und Johannes waren ihr wichtiger.
Frau Hotschek nahm das Geld und überreichte die zweite Maus: König Titanus – der war nämlich die zweite Maus – gehörte jetzt Johannes.

„Johannes! Johannes! Schatz, ich habe eine Überraschung für dich.“
„Was ist das denn für eine Überraschung, Mama?“
„Ich habe deine Maus wieder. Und ihren Freund!“

So lebten Carla und Titanus friedlich und fröhlich bis ans Ende ihres Lebens bei Johannes.








Clara,9 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Leverkusen, GGS Im Kirchfeld, <derkleineseehund@yahoo.de>

Der Tiger ( NIEDLICHE BABYS)

In den nächsten 3 Monaten frisst die Tigerin sehr viel, um sich zu stärken. Dann sucht sie ein sicheres versteck, wo sie eines nachts ihre Jungen zu Welt bringt. Die Tigerbabys sind bei der Geburt noch sehr blind, taub und sehr schwach. Anfangs saugen und schlafen sie nur. ihre Mutter hält sie warm und sauber. Sie verlässt sie nur für kurze Zeit, um selbst etwas zu fressen.


( Bedrohte Tiere )

Tiger wurden schon immer gejagt, nicht nur wegen ihres schönen Fells. Beinahe wären sie ausgestorben. Um 1900 gab es noch 100.000 Tiger , 1960 nur noch 2.500. Heute stehen Tiger unter Naturschutz, aber ihr Überleben ist immer noch nicht gesichert.
toni,10 jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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theresien schule muenchen

Die Gast Katze


Ich war auf dem Spielplatz.
Niemand wollte mit mir spielen.
Da sah ich einen Jungen der eine Katze
Streichelt. Ich ging hinn und er rannte weg.
Die Katze blieb da . Ich streichelte sie .
Sie war sooooo süß!!!!!
Ich nahm sie mit nach Hause.
Einen tag lang war sie da.
Dann war sie weg.
Danach sah meine Uhr-Oma die Katze.
Jezt kommt sie jeden Tag.

Ende


emily,8 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Wuffi
Leonie ist auf dem Spielplatz. Als sie schaukelt hört sie ein leises bellen. Sie schaut hinter den Büschen und sieht einen kleinen braunen wuscheligen Hund. Leonie kniet sich vorsichtig nieder. Der kleine ist ganz ängstlich und wimmerte. Leonie findet den kleinen Hund so süß das sie ihn mit nach hause nimmt. Der Besitzer ist nicht da. Und dann nimmt sie ihn einfach mit. Als sie zu hause ankommt, sagt ihre Mutter:,, ist das ein Hund?" ,, Ja ist der nicht süß?" ,, Äh ja." ,,Wo hast du den denn her?" Will Leonies Schwester wissen. ,, Den habe ich auf dem Spielplatz gefunden." ,, Aber Leonie, du kannst doch nicht einfach einen fremden Hund mitnehmen!" ,,Wieso nicht?" ,, Der Besitzer sucht den Hund bestimmt schon." ,, Mama kann der Hund heute noch hier bleiben?" ,, Okay aber nur diese Nacht." ,, Ja gut." ,, Danke Mama." Abends schreibt Leonie immer in ihr Tagebuch heute schreibt sie: Liebes Tagebuch,
heute ist etwas tolles passiert ich war auf dem Spielplatz, und habe dort einen Hund entdeckt. Der ist soo süß am liebsten würde ich ihn behalten. Aber Mama sagt das geht nicht weil der Besitzer ihn bestimmt vermisst. Das ist sooo traurig was soll ich nur tun????
Am Samstagmorgen gehen Mama Leonie und ihre Schwester in den Park, und da sieht Leonie ein Foto, auf dem steht: ,, Hund vermisst der Finder bekommt einen Finderlohn." Das Foto sieht genau so aus wie der Hund, den ich gefunden habe. Leonie kommen fast die Tränen als sie das liest. Wir müssen den Hund wieder an den Besitzer zurück geben sagt Mama. Das will ich aber nicht. Du bekommst doch einen Finderlohn ,,Na gut." Daheim ruft Mama den Besitzer des Hundes an. Sie können gleich vorbei kommen. Als sie da waren sagte eine Frau ,,Guten Tag." ,,Ah sie haben angerufen das sie meinen Hund gefunden haben." ,, Ja das waren wir." ,, Wuffi!" ruft die Frau ,, Wau", macht es. ,,Du bist wieder zurück" ,, Wo ist mein Finderlohn?" Leonie sei nicht so unverschämt!" ,, Ach ja dein Finderlohn, mein Mann und ich haben ein Hund und eine Hündin und die Hündin hat vor einer Woche 5 Welpen zur Welt gebracht, und wir verschenken sie jetzt.",, Wenn du einen Welpen haben möchtest such dir einen aus." ,, Ja ich würde gerne einen haben." ,,Aber ich weis nicht ob meine Mama damit einverstanden ist." ,, Sind sie einverstanden?" fragt die Frau. Mama zögert, doch dann sagt sie schließlich: ,, Okay." ,, Danke Mama." Möchtest du ein Weibchen oder ein Männchen?" ,,Ein Weibchen." ,, Welches möchtest du?" ,, Das hier ist süß.",, Bitteschön." ,, Du darfst Wuffi und mich immer besuchen." ,, Dann kannst du mit den Hunden spielen." ,, Das mache ich." Als sie zu hause sind kommt Leonies Schwester aus dem Kinderzimmer ,, Wer ist das?" ,,Das ist mein Finderlohn." ,, Ein Hund ist dein Finderlohn?" ,, Ja.",, Ich nenne sie Lilly." ,, Nach ein paar Tagen hat sich Lilly an ihr neues zu hause gewöhnt. Und alle sind glücklich und zufrieden.
Ende

Tammy Sophie,9 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Neustadt

Der Tierfreund

Der alte Herr Michel lebte seit dem Tod seiner Frau alleine , in einer Hütte nahe des Waldes . Er wfühlte sich oft einsam und wünschte sich einen Gesprächpartner. Da er weder Kinder noch Geschwister hatte , konnte er auch die nicht anrufen. Und wer wollte schon mit einem alten Mann , der oft traurig war befreundet sein .

Als er an einem Winternachmittag spazieren ging , hörte er laute Schreie . Da sein Gehör nicht das beste war , hörte er es nicht genau . Er folgte der Stimme. Sie wurde immer lauter und dann sah er ein kleines Mädchen , er schätze es auf acht oder neun , auf dem Boden knien und weinend . ,, Was ist los ," fragte er mitfühlend . ,, Mein Hund , er ist mir weggelaufen ," schniefte das Mädchen . ,, Soll ich dir helfen ihn suchen ," hakte der alte Mann nach und einige Zeit später suchten er und das Mädchen was Eva hieß , den Hund . ,, Jumbo , Juuuumboo!," riefen sie und riefen sie . Kein Hund war in Sicht . Es dämmerte schon fast und sie suchten immmer noch .
Doch dann hörte der alte Mann ein lautes Jummern . Er zwängte sich durchs Dickicht und tatsächlich lag dort , in einer Falle , ein ´Hund . Behutsam half der alte Mann dem Hund aus der Falle . Er nahm ihn mit zu sich nach Hause und verartztete den Hund . Die kleine Eva war überglücklich und kam von dem Tag an , jeden Tag bei dem alten Mann vorbei .
Carla, die Maus
von Clara (9 Jahre)

Die Maus Carla lebte seit ihrer Geburt bei einer Familie – Familie Thomas.
Eines Tages ließ Johannes, der kleinste Sohn der Familie Thomas, Carla aus dem Käfig.
In diesem Moment kam die Mutter in das Zimmer.
Als Carla die offene Tür sah, rannte sie los. Johannes schrie auf: „Mami,
mach sofort die Tür zu! Carla hat Freilauf!“
Die Mama guckte nur verdattert, da rannte Carla schon raus.

„Wow!“, sagte Carla in Mäusesprache. Sie rannte ins Badezimmer. Ein Fenster stand offen. Carla wusste nicht, was ein Fenster war. Da kamen auch schon Johannes und seine Mutter. Carla sprang auf die Fensterbank und weiter in den Garten.
Johannes schrie: „Mami, wir müssen runter!“
Unten angekommen sah Johannes, wie Carla sich durch ein Loch in den Nachbargarten buddelte und weiter bis zur Straße rannte.
Johannes fing an zu heulen: „Wir werden sie nie mehr sehen. Sie wohnt bestimmt jetzt auf der Straße.“
„Keine Angst. Ich kauf dir eine neue Maus.“
„Nein, Mama. Ich will Carla wieder haben!“
Weinend rannte er ins Haus.

Carla rannte in eine große Straße mit vielen Mülltonnen.
„Eindringling!“, schrie plötzlich eine Maus. Mäuse umzingelten Carla.
„Ah!“, schrie Carla, „ich bin von zuhause abgehauen!“
„Gut!“, sagte ein freundlich aussehendes Mausemädchen. „Du kannst bei uns wohnen.“
„Wer entscheidet das?“
Da kam eine große Maus und alle Mäuse um Carla waren plötzlich ganz still. Carla bekam Angst.
„Hallo“, sagte die Maus. „Ich bin König Titanus.“
„Hmm, ja. Ich bin Carla.“
„Du kannst bei mir im Zimmer schlafen.“
„Nein, danke. Habt ihr noch ein Zimmer frei?“
„Nein“, sagte König Titanus.
„Dann schlafe ich lieber draußen!“
„Gut, wir haben dir einen Vorschlag gemacht“, sagte eine der Mäuse in unfreundlichem Ton. „Und wir nehmen dich bei uns auf“, sagte eine kleine Maus, die neben ihr stand.
„Gaila und Max – lasst sie in Ruhe!“, sagte König Titanus.

Es wurde dunkler. Carla wollte gern wieder nach Hause, aber sie wusste den Weg nicht. Sie fing an zu weinen. Sie wollte zu Johannes zurück.
Heimlich beobachteten Gaila und Max Carla.
„Ist ihr recht geschehen“, sagte Max.
„Ja, sie hat es richtig verdient! Unserem König Widerworte zu geben!“ 
Der König hörte das Weinen und ging raus. „Carla, warum weinst du?“
„Ich will zu meiner Menschenfamilie zurück!“, sagte Carla.
„Wir können dir ja helfen, Carla.“
„Unfair!“, schimpfte Max leise.

Am nächsten Morgen trommelte König Titanus alle Mäuse zusammen.
„Wer hatte Carla als Erstes gesehen?“, fragte König Titanus.
„Ich!“, rief Max. „Ich habe sie als Erstes gesehen.“
„Und von wo ist sie hergekommen?“, fragte eine Maus, die in der Nähe stand.
Max mochte Carla ja nicht. Er wusste jetzt wieder, dass Carla von rechts gekommen war. Deswegen sagte er: „Links“.
König Titanus merkte die Lüge nicht: „Gut. Danke. Morgen früh werden wir aufbrechen“, rief er. „Schlaft euch jetzt aus.“

Carla war noch eine Weile vor dem Einschlafen wach. Da setzte sich König Titanus zu ihr. „Wir werden deine Familie finden,“ sagte er nett. „Jetzt geh´ schlafen. Morgen ist ein langer Tag.“
Er brachte sie zu ihrer Ecke und ging in seine Hütte. Sofort, nachdem Carla zugedeckt war, schlief sie ein.

Als sie aufwachte, waren alle schon bereit.
„Carla, kommst du jetzt?“, rief Max ungeduldig. Max konnte es nicht erwarten, Carla etwas Böses anzutun.

Titanus half Carla, einen großen Rucksack anzulegen.
Plötzlich kam eine Maus mit grauem Fell, die Carla bisher noch nicht gesehen hatte, schnalzte nur mit der Zunge und setzte einen finsteren Blick auf. Dann wandte sie ihren Blick auf König Titanus: „Also wirklich, Bruder“, sagte sie. „Du musst ihr passendes Besteck anlegen. Komm mal ganz schnell mit, Carla.“
„Nein, sie bleibt hier!“ Titanus hielt sie fest.
„Aber ich will zu meiner Familie! König Titanus, lassen sie mich sofort los!“ Carla schrie laut auf. Sie war sauer.
Alle Mäuse erschraken. „So redet man nicht mit einem König!“, rief Laila.
„Ja genau!“, schrie Max und guckte grimmig.
„Sie muss verwiesen werden, genau wie Chak damals!“, rief Gaila, die neben ihm stand.
„Wer ist Chak?“, fragte Carla.

Die Frau, die ihr eben bei der Rüstung geholfen hatte, kam wieder aus der Mäusemenge. „Ich erzähle es dir. Vor fünf Jahren gab es hier eine Maus namens Chak. Er war mein Bruder, also auch der Bruder von König Titanus. Chak hat alle Mäuse getreten, geschlagen und sogar manchmal getötet. Am Ende waren wir nur noch ganz wenige Mäuse. König Titanus setzte Chak ganz weit von hier aus.“

„HILFE!!!“, schrie jemand vom Ende der Straße. „Die Menschen sind wieder da!“
Carlas Pupillen wurden größer. Sie rannte und rannte. Plötzlich stieß sie an etwas. Ein Mensch, genau so wie Johannes, nur größer! War Johannes größer geworden? Carla überlegte lange.

Zur gleichen Zeit rief bei Familie Thomas zu Hause Johannes mit seiner Mutter beim Tierschutzbund an.
Eine Frau ging an den Hörer: „Hallo, hier ist der Tierschutzbund. Kann ich irgendwie helfen?“, fragte sie mit heller Stimme.
„Mein Sohn hat seine Maus mit dunkelbraunem Fell verloren“, sagte Frau Thomas.
„Hallo Mom!“ Die größte Tochter kam nach Hause.
„Ok“, kam die Stimme aus dem Hörer, „wir werden tun, was wir können.“
„Danke“, schrie Johannes von hinten in den Hörer.

In der Straße bei Carla und den Anderen gingen die Menschen wieder weg. Niemand von den Mäusen – auch von den allerschlausten – wusste, dass die drei Männer zum Tierschutzbund gehörten.
Als sie ins Tierschutzbundhaus zurückkamen, sagte die Frau mit der hellen Stimme:
“ Wir suchen eine Maus mit dunkelbraunem Fell.“
Sie war froh, überhaupt einen Auftrag zu haben.
Die drei Männer guckten sich nur an und machten ein trauriges Gesicht:
„Wir haben die Maus gesehen.“
„Ihr habt sie nicht eingefangen?“ Dann kam eine lange Pause. „Macht euch bereit für einen Einsatz.“
Die Frau lächelte böse.

Während sich die Leute vom Tierschutzbund fertig machten, gingen die Mäuse schnell in die falsche Richtung.
„Sie können jeden Augenblick wiederkommen.“
„Wer denn jetzt, König Titanus?“, fragte eine kleine Maus.
„Die Menschen natürlich!“, sagte Carla spöttisch.

Die Menschen kamen gerade an, als die Mäuse einen Kilometer gelaufen waren, aber zum Glück war da eine Ecke.
Die Frau war sauer. „Sucht sie! Fünf nach links, fünf nach rechts und fünf bleiben hier. Macht keine Pause!“, schrie sie.
Sie liefen los: Und sie fanden Carla, griffen sie und schleppten sie weg.
„Hilfe, Hilfe! Die Menschen halten mich gefangen!“
Titanus sprang einem der Fänger auf die Schulter.
„Dieses Vieh!“, schrie der erschrocken. „Bestimmt wird der auch gesucht. Wir nehmen ihn auch mit!“

Im Tierschutzgebäude rief die Frau mit der hellen Stimme Familie Thomas an. Johannes nahm den Anruf an.
„Hallo. Hier ist der Tierschutzbund. Wir haben ihre Maus gefunden. Darf ich deine Mutter sprechen?“
Jetzt wurde Johannes erst klar: Carla kam nach Hause!
Er schrie auf:
„Carla kommt nach Hause! Mama, Mama, Carla kommt nach Hause!“
Nach einem langen Telefonat fuhr die Mutter los zum Tierschutzbund. Da wartete die Frau schon auf Frau Thomas.
„Hundert Euro!“
„Was?“, fragte Frau Thomas verwirrt.
„100 € für die Maus und nochmal 100 € für die andere Maus.“
„Wie bitte? Ich verstehe nicht richtig, Frau, Frau …“ „Frau Anne Hotschek.“
„Eine Unverschämtheit, Frau Hotschek!“
„100 € für die Maus, die wir finden sollten!“
„Gut, ich nehme eine Maus. Und zwar die Maus, die ich ihnen beschrieben habe!“
„Gut!“, war die knappe Antwort.
Frau Thomas gab das Geld und bekam Carla.
Aber Carla schien nicht fröhlich zu sein, sondern guckte ganz traurig.
„Was ist denn Carla? Möchtest du die andere Maus auch noch?“
Carla wirkte sofort wieder fröhlich. Widerwillig gab Frau Thomas die zweiten 100 €, aber die Freude von Carla und Johannes waren ihr wichtiger.
Frau Hotschek nahm das Geld und überreichte die zweite Maus: König Titanus – der war nämlich die zweite Maus – gehörte jetzt Johannes.

„Johannes! Johannes! Schatz, ich habe eine Überraschung für dich.“
„Was ist das denn für eine Überraschung, Mama?“
„Ich habe deine Maus wieder. Und ihren Freund!“

So lebten Carla und Titanus friedlich und fröhlich bis ans Ende ihres Lebens bei Johannes.








Clara,9 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Leverkusen, GGS Im Kirchfeld, <derkleineseehund@yahoo.de>

Lilly,13 Jahre Autor/in aus Kassel Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Die kleine Katze Minze
Eines Tages wurde die kleine Katze Minze geboren.
Als sie ein jahr alt wahr wahr ihr fell schneeweiß
geworden.Sie lebte auf einem kleinen hof und wollte
ihn erkunden, also machte sie sich auf den weg.Nach einiger weile kam sie zu einer kuh „wer bist du?“ frage Minze. „Ich bin eine kuh kleine Katze. „Werde ich auch so groß wie du ?“ „Nein, kleine Katze “ Da ging sie weiter und traf auf ein schwein „Wer bist du ?“ „ Ein Schwein kleines Kätzchen “ „ Werde ich auch so groß wie du “ „ nein “ da ging sie enttäuscht heim.Doch da sahr sie plötzlich ein kater „ Wer bist du?“ „Eine katze, wie du “ „Und werde ich auch so groß wie du “„Vielleicht sogar größer.“ Da lachte minze den jetzt wusste sie welche größe sie erwartete
Ina,12 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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CLARA das kleine einhornmädchen
Es war einmal eine einhornmutter.Die mutter hat ein einhornbaby auf die welt gebracht.Sie nannte das baby clara.Einmal hatte clara einen schrecklichen alptraum das sie ihre mutter verliert. Den clara hat keinen vater mehr.Bevor sie geboren war war ihr vater nirgendwo zu sehen.Als clara auf die welt gekommen ist ist ihr vater gestorben.Weshalb ihr vater gestorben ist weis keiner.Als clara fünf war hat sie in die einhornschule angefangen.In der einhornschule war clara die beste.Sie lernte dort zu fliegen und zu zaubern.Clara hatte eine neue freundin gefunden sie heißt annabella.Als clara 9 war.War sie in der 4.klasse.Clara wurde immer besser und besser.Sie war die beste beim turnen.Wie sie erwachsen war hat clara die schule geschlossen.Clara hatte einen besten freund.Ihr freund hieß dennie.Dennie war ein süßer kerl fand clara und hat sich in dennie verknaltt.Eines tages hatte dennie zu clara gefragt:Clara willst du mit mir heiraten?JA antwortete clara.Clara war schwanger.Als ihr kind auf die welt gekommen ist nannte sie das baby sindie.Sie lebten glücklich bis ans ende ihrer tage.

Melda,10j. Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Es waren einmal ein Hund und eine Katze.Sie konnten sich nicht leiden und gingen sich so gut aus dem Weg wie es ging.
Eines Tages aber trafen sie sich im Park,zuerst gingen sie nur an sich vorbei,aber plötzlich fährt die Katze ihre Krallen aus
und kratzte den Hund.Der ging blitzschnell zum gegenangriff
über.Sie kämpften eine Weile,bis der Hund plötzlich fragte ob sie sich doch nicht vertragen wollten!Aber die Katze sagte das der Hund das ja nur sagen würde,weil er am verlieren war.Aberdas konnte der Hund natürlichen nicht auf sich sitzen lassen.So ging der Kampf wieder eine Weile weiter.Da fragte der Hund wieder ob sie sich nicht vertragen wollten.
Aber dieses mal bejahte die Katze,und die beiden gingen nachhause.Sie wurden Freunde und lernten sich mehr kennen,und waren unzertrennlich.

Ende


Hanna,11 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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luise-büchner-schule

Die Geburtstags-Hunde-Hotdogparty
Theo der Gastgeber
Es geht nichts über anständige Freundschaft:

Ich entschloss mich, meine Freunde und Freundinnen in netter Hunderunde einzuladen. Sie haben alle zugesagt, da wir ungezwungen, mal ohne menschliche Begleitung einen schönen Tag verbringen wollten. Treffpunkt war gegen 11.00 Uhr bei mir zu Hause, das war eine Zeit wo sie ihren Gassispaziergang alle erledigt hatten. Sie trudelten langsam ein und ich hatte schon einige Töpfe mit Hundeknabbergebäck für zwischendurch und Getränkenäpfe aufgestellt. Das Wohnzimmer wurde für uns Hunde vorbereitet, ausgelegt mit Decken und Kissen, damit wir es bequem hatten. Einige hatten noch ihre besten Freunde mitgebracht, was eine nette Runde ergab. Sie brachten kleine Geschenke für mich mit, über die ich mich sehr freute. Das Wetter war trocken mit angenehmen Temperaturen. Ich öffnete die Terrassentür, damit wir uns zwischendurch die Beine im Garten vertreten konnten. Es würde bestimmt ein lustiger Tag werden.
Jetzt musste ich mir ein Spiel einfallen lassen, damit die Bande sich nicht zu sehr langweilt. Ich holte einige Pappbecher und das Spiel musste mit jeweils zwei Hunden gemacht werden. Jeder konnte sich seinen Spielpartner dafür aussuchen. Mittlerweile waren die Paare zusammengestellt und ich fing an, ihnen das Spiel zu erklären.
Jedes Paar hatte zwei Becher zur Verfügung, in dem einer mit einem Stück Leckerli versehen wurde und der andere nichts enthielt, also leer war. Diese beiden Becher wurden falsch rum (auf den Kopf), also die offene Seite auf den Fußboden abgestellt, so dass nicht zu erkennen war, welcher leer und welcher befüllt war. Die beiden Behälter wurden dann auf dem Boden hin und her bewegt, dann angehalten und der andere Hund musste erraten, in welchem sich die Belohnung befand. Dieses Spiel wurde von jeder Gruppe im Wechsel fünf mal vollzogen, d.h. jeder einzelne hatte die Chance, fünf mal zu gewinnen und in dieser Anzahl Leckerli abzustauben. Da wir eine ungleiche Anzahl an Hunden waren, war das nicht schlecht, so konnte ich mit Rat und Tat Unterstützung geben, falls Bedarf besteht. Sie hatten einen ungeheuren Spaß daran, manche waren sehr gut darin und manche taten sich etwas schwer damit. Es lag aber daran, dass sie so etwas von zuhause aus nicht kannten, denn das ist ein Spiel, womit der Mensch seinen Vierbeiner bei schlechtem Wetter fördern und beschäftigen kann. Das Hund – pass – auf - Spiel dauerte einige Zeit und ihnen war anzusehen, dass Kopfarbeit sehr anstrengend sein kann.
Nach dem Spiel machten wir es uns erst einmal bequem und unterhielten uns. Jeder erzählte über sich und wie er in seine Menschenfamilie kam. Es waren interessante Geschichten. Nach einer Weile schnappte ich mir einpaar Hundedamen, die mir unter die Pfoten greifen sollten, was sie gerne taten. Es war Mittagszeit angesagt und wir verteilten an jeden einen Hotdog, natürlich aus Geflügelfleisch. Die meisten von ihnen waren kleine Rassen. Die großen, die noch Hungerbedarf nach dem ersten hatten, bekamen einen Nachschlag. Sie waren begeistert von dem Würstchen im Brötchen und schmatzen sich einen zurecht. Sie sagten, Theo, wenn du die nächste Hotdogparty gibst, sind wir dabei., denn der Hotdog ist uns genauso lieb wie du Theo-Boy. Ich fühlte mich geschmeichelt über diese Aussage. Als alles verspeist war, legten wir eine einstündige Pause ein, zumindest sollte in dieser Zeit nicht getobt werden. Einige hielten sich im Garten auf, andere lümmelten sich auf den Decken herum.

Chico ein kleiner Yorkscherterrier ist ein sehr guter Freund von mir. Er liebt mich über alles, hat es nicht gern, wenn sich andere um mich kümmern, dann wird er eifersüchtig. Wenn wir zusammen spazieren gehen, hängt er oft wie eine Klette an mir. Manchmal erdrückt er mich mit seiner Liebe, dann muss ich ihm Bescheid geben. Wahrscheinlich liegt die Ursache darin, dass er von einem größeren Hund gebissen wurde, deshalb sehr ängstlich war. Wir hatten uns mit der Zeit immer mehr angefreundet und er vertaut seinem Theo voll und fühlt sich bei mir sicher. Er ist ein Wirbelwind und wir spielen oft fangen.
Der kleine Muck wohnt noch nicht lange hier in der Gegend. Der wurde aus einer Hundehaltung geholt, weil er schlechte Erfahrung mit seinen Genossen gemacht hat. Er wurde auch gebissen und immer gemobbt. War anfänglich mir gegenüber sehr distanziert, aber inzwischen sind wir Freunde geworden. Er ist ein Chihuahua, aber keine Miniausführung. Inzwischen ist er ein kleiner Kesser geworden, da er sich in seinem neuen Zuhause gut eingelebt hat und sich heimisch fühlt. Er bewacht gerne seinen Garten , das ist auch ein Hobby von mir.
Meine kleine Emma vom Wochenmarkt, die sich wie eine Katze benimmt, ist ein bisschen eigensinnig, weil sie denkt sie wäre kein Hund. Sie ist wie ich aus dem Tierschutz und reißt hin und wieder von Zuhause aus, das Luder. Bei großen Hunden, die sie nicht kennt macht sie schreiende Geräusche, sehr merkwürdig. Wie ich schon sagte, sie ähnelt einer Katze, die nicht so menschengebunden sind wie der Hund.
Manchmal habe ich den Eindruck von ihr, als bräuchte sie niemanden, zumindest tut sie so. Aber wenn es ums Fressen geht, wo sie etwas abstauben kann, ist sie gleich zur Stelle. Mittlerweile mag sie mich. Sie der kleine dunkle Mix und ich der etwas größere helle Mix, sind charakterlich so unterschiedlich, wie unser Aussehen.
Biene ist aus meiner Nachbarschaft und sieht vom Typ her Emma ähnlich, nur etwas größer. Sie hat schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel. Am Anfang, wenn wir uns begegneten, hat sie mich angegiftet. Ihr Frauchen sagte, sie zickt immer an der Leine. Irgendwann ist Herrchen mit ihr unterwegs gewesen, der es nicht so eng gesehen hat. Bienchen zickte zwar, aber nur kurz, dann war sie friedlich mir gegenüber. Seit dem gehen wir zusammen spazieren und sie duldet mich.
Meine Freundin Tina kenne ich von den Trödelmärkten. Sie ist eine sehr lustige, temperamentvolle beige Mischung. In ihr könnte ein Pudel und ein Malteser stecken. Wenn wir unterwegs sind geht die Post ab, da wir beide lauffreudig sind und Ballspiele mögen. In den kalten Monaten, wenn wir auf den Trödelmärkten Hotdogs verkaufen, trägt sie ein Mäntelchen und liegt auf ihren Kuscheldecken. Letzthin wäre ich fast an ihr vorbei gelaufen, da ich sie mit ihrem Dalmatinermantel nicht erkannte, so kleine von dieser Rasse gibt es überhaupt nicht, dachte ich. Es war aber Tina- Mädchen, einfach zum Schreien, das habe ich mir aber nicht anmerken lassen, denn ich weiß selbst, wie ungern ich Mäntelchen trage.
Mein größter Besucher ist Leo ein Münsterländer Mix. Er ist ein richtiger Kumpel, ist schon 13 Jahre alt. Er wurde noch mit 8 Jahren aus dem Tierheim geholt, war aber nicht lange dort. Sein früheres Herrchen war sehr nett zu ihm. Leo ist in früheren Jahren mit Doggen aufgewachsen, die sind aber schon verstorben. Je größer die Hunderasse, desto kürzer ist die Lebenserwartung, bei Doggen rechnet man etwa 8 bis 9 Jahre. Leo hat daher keine Probleme mit Riesenhunden, damit kennt er sich aus. Bis ins hohe Alter war er noch unheimlich fit, aber dann bekam er einen leichten Schlaganfall, erholte sich wieder davon und ist seitdem ängstlicher geworden, bleibt immer in der Nähe seines Frauchen, am liebsten an der Leine. Hinzu kommt noch, dass er den grauen Star hat. Im hohen Alter kommt das oft bei Hunden vor. Man erkennt ihn an der Linseneintrübung bei älteren Hunden und irgendwann können sie ganz erblinden. Leo hatte einen Nachbarn als Schäferhund, der viel jünger war als er, ich sagte ja, der hatte noch mit 11 Jahren ein Temperament und hielt mit den jungen Hunden mit. Tim der Schäferhund war sehr großwüchsig, verstand sich mit anderen überhaupt nicht, um so mehr freute sich sein Frauchen, dass Tim endlich einen Spielkameraden hatte. Leo war kastriert, deswegen hat das zwischen den beiden Rüden geklappt, weil ein kastrierter Hund neutral ist. Die Gegenseite kann ihn nicht zuordnen, Leo roch nicht wie ein Rüde und das hat Tim akzeptiert, obwohl Leo eine bestimmte Dominanz zeigte. Aber Tim war ein falscher Fünfziger. In dem Moment als Leo den Schwächeanfall hatte und er wahrscheinlich seine persönliche Stärke verlor, ließ Tim ihn spüren, dass er jetzt der Boss und der Mächtigere von beiden ist, giftete ihn an und mit der Freundschaft war es vorbei. Den beiden Besitzern tat es leid, dass es zwischen den beiden nicht mehr funktionierte und mussten sich seitdem mit den Hunden aus dem Weg gehen. Ich kenne kaum einen Schäferhund, der mit anderen Artgenossen auskommt. Tim ist übrigens nicht alt geworden, er musste eingeschläfert werden, wegen seiner extremen Hüftprobleme. Ich erzählte ja, dass er sehr riesig war, zwar ein sehr hübscher, doch sein Rückrat viel so steil ab, das war nicht normal. Wenn ein Tier sich auf Dauer nicht wohl fühlt, ist es verständlich, wenn es bösartig wird.
Lenya ist eine schwarz-weiße Jack Russel Hündin, die als Würmchen aus einer schlechten Zucht gerettet wurde. Sie war in einem so schlechten Zustand, dass sie beinahe nicht durchgebracht werden konnte, es war ein ständiger Kampf um ihr Leben. Mittlerweile ist sie über ein Jahr alt und hat sich toll entwickelt, als sei nichts gewesen. Sie ist ein Power-Mädel, das ist normal in dem Alter. Wir laufen gerne unsere Fangrunden zusammen, puh, die ist nicht so leicht klein zu kriegen, sie kennt kein Ende. Anfangs als sie dann über dem Berg war, hat sie sich auch zuhause keine Ruhephasen gegönnt, immer war sie mittendrin im Geschehen, inzwischen hat sich das aber gelegt.
Es ist nicht zu fassen, dass dieser Missbrauch an dem Lebewesen Tier in diesem Land gang und gäbe ist und nichts dagegen unternommen wird, es muss verboten werden. Wir Tiere sollten mal auf die Straße gehen für eine DEMO.
Othello ist ein Pekinese, der jetzt in zweiter Hand lebt, bei einer älteren Dame. Er ist ein ziemlich ruhiger, spielt mit einem ein paar Ründchen , aber das war es schon für ihn. Er mag am liebsten Leberwurstbrot, das hat er aus seiner Vorbesitzerzeit mitgebracht. Viele Hunde mögen Leberwurst, sie sollte nur kein Schwein enthalten. Aber auf meinen American Hotdog hat er sich draufgestürzt, als wenn es ein Leberwurstbrot gewesen wäre.

Nun muss die Rasselbande ans Spielen kommen und beschäftigt werden. Ich denke, das nächste kann im Garten stattfinden, dort ist reichlich Platz vorhanden und der Garten ist dafür gut geeignet.
Diesmal werde ich mitspielen und das erste Spiel vorführen, damit sie verstehen, wie es abläuft. So meine lieben Freunde, hier habe ich einen orangen Quietschball, dieser wird versteckt und ihr müsst ihn finden und demjenigen zurückbringen, der ihn für euch versteckt hat. Dann zweimal auf den Ball sanft beißen, es kommt ein Quietschgeräusch zustande, den Ball ablegen und sich lang, alle viere von sich gestreckt, dazulegen. Das Suchspiel dauert so lange, bis jeder von uns teilgenommen hat. Leo wird hier am Start und Ziel alles im Auge behalten, dass keiner schummelt. Wenn ich dann mein Spiel gemacht habe, werde ich Leo unterstützen.
Ich wähle jetzt die Spielmannschaften aus, die zusammen spielen. Lenya und Chico, Emma und Muck, Biene und Othello, Tina und Theo. Nun werde ich anfangen, mit Tina das Suchspiel zu eröffnen. Sie wird jetzt den Ball gut verstecken und kommt danach zu mir zurück, erst dann darf ich mit der Suche beginnen, da ich nicht mitbekommen darf, wo sie den Ball versteckt hat. Auf Los geht’s los. Nach einer Weile kam sie zurück und gab mir das Zeichen zum Suchen. Ich muss gestehen, da ich das Spiel zuhause mit meiner Hotdogfamilie und meinem geliebten Hasimausi mache, bin ich sehr geübt. Meine Nase ist unglaublich gut und meine spitzen Lauscher, sind auch nicht von schlechten Eltern. Ich nahm mir natürlich viel Zeit um den Ball zu finden, damit die anderen motiviert bleiben. Ich ging zu Tina zurück quietschte zweimal mit dem Ball, legte ihn ab und mich daneben, streckte alle viere von mir und hatte meine Vorführung beendet. Als nächstes war Tina an der Reihe, die den Ball suchen musste, den ich für sie versteckt habe. Sie kam damit zurück und erledigte ihre Aufgabe gut. Die anderen fanden es lustig und waren schon ganz heiß darauf, endlich dran zu kommen. Die am Ungeduldigsten waren, kamen als nächstes an die Reihe. Jede Mannschaft hat ein gutes Suchspiel abgegeben und war mit sich zufrieden.
Alle waren abgekämpft und wir brauchten eine Nachmittagsstärkung. Ich habe für meine Freunde leckere knackige Hundekuchen mit Fleischgeschmack backen lassen, die mit Ausstechförmchen als Hundefiguren erarbeitet wurden. Kaum wurden sie angekarrt, stürzten sich schon die ersten darauf, hmmm hieß es, die sind ja genauso lecker wie die Hotdogs, Mensch Hund Theo, du verwöhnst uns vielleicht, einfach genial. Ich erzählte ihnen, dass die im Prinzip ganz einfach zu machen sind. Die Kekse enthalten Rinderhackfleisch, Eier, Weizenmehl, Haferflocken und Wasser, nur gute Sachen. Das Rezept stammt aus einem Hundebackbuch, darin sind noch einige leckere Rezepte enthalten. Zum frühen Nachmittag wurde es etwas voller, denn da kamen noch die auf einen Sprung vorbei, die es vorher nicht geschafft haben.

Der Tag neigte sich dem Ende zu, wir unterhielten uns noch in gemütlicher Runde und dann brachen sie langsam auf. Meine Freunde fragten mich, falls ich im nächsten Jahr eine Hotdogparty gäbe, ob sie wieder kommen dürften, es wäre eine so gelungene Feier gewesen. Die Spiele hätten ihnen gefallen und Essen und Trinken wäre hervorragend gewesen. Ich würde mich freuen erwiderte ich und drückte jedem noch ein Tütchen von den restlichen Keksen in die Pfote.
Bedankte mich bei ihnen für den Besuch und die Geschenke. Jeder Hund bekam zum Abschied noch ein Hotdogwandfoto für sein Zimmer mit und ihren Frauchen gab ich zwei leckere Hundekeksrezepte mit. Sie freuten sich sehr darüber und sagten, die werden wir unseren Lieblingen am Wochenende backen.
Wie oft habe ich schon von Menschen gehört, Hund müsste man sein, da ist was Wahres dran.
Ich hoffe, Hund weiß das zu schätzen. Mir ist schon klar, dass ich es bei meinen Menschen gut getroffen habe, und ich möchte sie nicht missen. Meine Familie spürte, dass ich zufrieden war und alles gut gelaufen ist. Wir brachten noch alles auf Vordermann. Morgen ist frühes Aufstehen angesagt, da geht es auf die nächste Hotdogtour. Mal sehen, was mich bei der nächsten Tour erwartet.


Hotdog-Theo,Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Luna

Luna hieß nicht immer Luna. Damals, da hatte sie noch keinen Namen. Damals, da war sie nur einer der vielen Straßenhunde Italiens, ein kleiner, kurzbeiniger, struppiger, Hund mit Kippohren, braunen Augen und einem langen Körper, wie dem von einem Dackel. Ein Hund ohne Halsband. Ein Hund, der eines Tages von Tierschützern eingefangen wurde, als er gerade einen umgekippten Mülleimer nach etwas Fressbarem durchsuchte. Das Leben eines Straßenhundes ist hart, und Luna war sehr mager, als sie ins Tierheim kam. Sie hatte Flöhe, Würmer und war nicht geimpft. Und sie war sehr scheu. Im Tierheim wurde sie liebevoll aufgepäppelt und war bald wieder gesund, aber ihre Scheu blieb. Sie vertrug sich gut mit anderen Hunden – aber nicht mit Menschen. Wenn der Pfleger kam, um ihr das Futter zu bringen, wich sie zurück und wartete solange, bis er weggegangen war, bevor sie anfing zu fressen. Wenn Besucher sich vor ihren Zwinger im Tierheim stellten, presste sie sich in die hinterste Ecke. Deshalb wollte sie keiner haben.
Luna hatte zu ihrer Straßenhundezeit sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gehabt. Kinder hatten ihr Steine nachgeworfen, wenn sie sich blicken ließ, und ihr ehemaliges Herrchen hatte sie den ganzen Tag im Hof angebunden und manchmal geschlagen, bevor sie sich eines Tages losreißen konnte. Jedem von diesen dummen Menschen, die da vor ihrem Käfig standen, sie anstarrten und mit unnatürlich hohem Stimmchen ''Ooooch, wie süß! Na komm doch mal heeeer, meine Kleeeineee...'' oder so ähnlich sagten, misstraute sie zutiefst. Bis eines Tages ein Mädchen kam, das anders war.
Es sah aus wie ein normales Menschenmädchen und hieß Tanja. Sie hatte schon drei Hunde gehabt und wollte sich jetzt einen neuen Hund kaufen. Als sie an Lunas Zwinger vorbeikam, die wie gesagt damals noch nicht Luna hieß, bemerkte sie sofort die Angst der Hündin. Nebenbei gesagt, die Hündin gefiel ihr auf Anhieb. Genau so einen Hund hatte sie gewollt, als Gesellschaft für ihren alten Dackel, Waldemar. Luna war genau richtig. Tanja wusste, wie man sich mit Hunden verhalten muss: Statt direkt auf Luna zuzugehen oder sie anzusprechen, setzte sie sich mit dem Rücken zu ihr dicht an die Gitterstäbe und tat so, als würde Luna sie gar nicht interessieren. Zuerst tat sich lange nichts. Tanja wartete geduldig. Als sie kurz darauf doch einen Blick nach hinten warf, sah sie, dass Luna einen kleinen Schritt nach vorne gemacht hatte. Als die Hündin merkte, dass sie beobachtet wurde, wich sie schnell zurück und duckte sich in ihre Ecke. Tanja schaute wieder weg, aber heute kam Luna nicht mehr.
Dafür kam Tanja jetzt jeden Tag. Sie hatte sich fest vorgenommen, Lunas Vertrauen zu gewinnen, und das gelang ihr auch jedes Mal mehr. Anfangs fand Luna das Mädchen, das da mit dem Rücken zu ihr den ganzen Tag da saß, einfach nur bedrohlich. Aber allmählich entspannte sie sich in Tanjas Anwesenheit genug, um in ihrer Ecke einschlafen zu können. Bald konnte sie sich zu Luna umdrehen, wenn diese in der Mitte des Zwingers stand, und die Hündin erschrak höchstens oder wich um einen einzigen Schritt zurück. Also begann Tanja, Futterbröckchen ins Tierheim mitzunehmen. Sie legte sie nah bei dem Gitter in Lunas Zwinger und wartete. Bald hörte sie ein sehr, sehr vorsichtiges Tapp tapp tapp. Sie drehte sich nicht um. ''Hallo Kleine'', sagte sie leise. Eine nasse Schnauze berührte ihren Arm und zuckte gleich darauf wieder zurück. Luna war von ihrem eigenen Mut so erschrocken, dass sie postwendend in ihre Ecke zurückstürmte. Aber dort blieb sie nicht lange, sondern lief nervös hinten in ihrem Zwinger auf und ab, machte einen Schritt vor und kläffte frustriert, weil sie nicht verstand, was los war.
''Ist schon gut, Kleine'', sagte Tanja leise und sanft. Nie würde sie den ''Oooh-wie-süß-Ton'' anschlagen, denn dieser Ton verunsicherte die Hunde nur. ''Alles okay. Du bist aber sehr, sehr ängstlich.'' Der Ton ihrer Stimme schien Luna tatsächlich zu beruhigen, denn die kleine Hündin hörte auf zu kläffen. Vorsichtig und möglichst unauffällig bewegte sie sich auf das Gitter zu. Da lagen die Futterbröckchen, ganz dicht bei Tanja. Luna war hungrig. Sie legte sich auf den Bauch und kroch auf die Futterbröckchen zu, wobei sie sich ganz lang machte, um nicht allzu weit nach vorne robben zu müssen. Schließlich fraß sie sie schnell und sprang dann auf die Pfoten, um in ihre Ecke zurückzustürmen. Ihre Flanken zitterten, ihr Schwanz war fest eingekniffen, und sie atmete tief durch.
''Entspann dich'', sprach Tanja weiter auf sie ein. ''Das hast du fein gemacht. Siehst du, ich bin nicht gefährlich. Du kannst mir vertrauen, wirklich.'' Ihr war klar, dass Luna nicht verstand, was sie sagte, aber was sie sagte, war ja auch nicht wichtig. Wichtig war, in welchem Ton sie es sagte. ''Es ist doch alles in Ordnung...'' Luna hatte sich beruhigt. Sie lag in ihrer Ecke und hechelte gestresst, zitterte aber nicht mehr. ''Lassen wir es für heute gut sein. Ich komme morgen wieder'', beschloss Tanja und ging nach Hause.
Am nächsten Tag kam sie gleich nach der Schule wieder ins Tierheim, wo sie inzwischen wohlbekannt als ''Lunas Zähmerin'' war. Die Pfleger begrüßten sie freundlich. Auch Luna wedelte zaghaft mit dem Schwanz, als Tanja kam, blieb aber in der Ecke sitzen und ging keinen Schritt vor. Tanja achtete nicht darauf. Sie wusste eigentlich nicht genau, warum sie ins Tierheim gekommen war. Vermutlich, weil sie sich nicht getraut hatte, nach Hause zu gehen. Vermutlich, weil sie irgendwie Trost und Ablenkung brauchte, was sie im Tierheim immer fand. Vermutlich, weil sie den Zorn ihrer Mutter fürchtete. Denn heute hatte Tanja in Latein eine Sechs bekommen und die Tränen den ganzen stressigen Schultag lang nur mit Mühe zurückhalten können. Als sie jetzt auf den Boden vor dem Zwinger sank, hier, wo sie nur die Hunde sahen, vergrub sie das Gesicht in den Händen und brach in Tränen aus.
Eine Sechs! Sie konnte es nicht glauben und schluchzte eine ganze Weile. Dabei hatte sie sich solche Mühe gegeben und so viel gelernt! Wie konnte ihr das passieren!?
Plötzlich spürte sie, wie etwas Feuchtes, Lebendiges sie am Arm berührte. Dann noch einmal. Und dann kam eine warme, raue Zunge und schleckte sacht die Tränen ab, die auf ihren Arm gefallen waren. Vorsichtig hob Tanja den Kopf und starrte ihren Arm an. Es war Luna (die damals noch nicht Luna hieß). Sie merkte, dass Tanja sie ansah, wich aber diesmal nicht zurück, sondern wedelte freundlich mit dem Schwanz, als wollte sie sagen: Hey, ich weiß, wie das ist. Es wird schon alles wieder gut werden. ''Luna?'', hauchte Tanja. Der Name war ihr gerade eben eingefallen. Er passte wunderbar gut. ''Oh, Luna!'' Die frisch getaufte Luna wedelte noch schneller mit dem Schwanz, und als Tanja die Hand ausstreckte, ließ sie sich problemlos kraulen. Ja, sie genoss es sogar. Denn in dem Moment, in dem sie Tanja weinen gesehen hatte, hatte sie gemerkt, dass Tanja genau so war wie sie: Ein Lebewesen mit Gefühlen, eben, eins, das traurig und einsam war. Und sie hatte von dem Moment an begonnen, sie zu lieben und ihr zu vertrauen.
Tanja kaufte Luna wenige Tage später und trug sie auf dem Arm aus dem Tierheim. Ihr war aufgefallen, dass die Hündin vor anderen Menschen, vor Fahrrädern und sogar vor fallenden Blättern Angst hatte. Aber das würden sie schon hinbekommen.

CRT,12 Jahre
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Liebe auf den ersten Rehblick
Es war einmal eine Reherde, die wohnte gerade in einem Wald, der an eine Wiese angrenzte. Der Anführer war ein großer Hirsch, er hieß Papay. "Komm mit, jetzt suchen wir uns die leckersten Grashalme aus", rief Stiene (ein kleines Rehkitz) ihrer Freundin Lynn zu. "Ja, aber wirklich nur die leckersten", antwortete Lynn und sie zogen los. "Die Blumen schmecken gut", fand Stiene. Auf einmal röhrte Papay laut, das bedeutete, dass alle Rehe und Rehböcke zu ihm kommen sollten. "Wir ziehen weiter nach Norden", sagte er. Papay lief an die Spitze und führte die Herde weiter. Stiene drängelte sich zu Lynn. "Hey, pass doch auf", sagte Miri (ein erwachsenes Reh) ärgerlich. "Tschuldigung", murmelte Stiene. "Hier bleiben wir erstmal", sprach Papay. Sie waren an einem See, der in einem dichten Wald war. "Komm, erkunden wir erstmal alles", rief Stiene zu Lynn. Stiene sah auf einmal einen rotbraunen Rehbock, der nicht zur Herde gehörte. Sie konnte nichts mehr sagen, sie musste ihn anstarren. Auf einmal prickelte alles in ihr, so als würde eine ganze Ameisenschar darin sein. Aber sie traute sich nicht, zu ihm hinzugehen. "Komm, bauen wir uns eine Höhle", rief Lynn aufgekratzt. "Nein, heute nicht", sagte Stiene. Sie wollte den Rehbock weiter anstarren. Die anderen gingen schlafen. Es wurde langsam dunkel. Jetzt erst sah Stiene, dass der Fremde grüne Augen hatte. Sie wurde ganz aufgeregt. Der Rehbock legte sich schlafen. Stiene schaute verträumt zu ihm hin und legte sich auch hin. Sie schlief ein und träumte, dass sie in einem Backofen war. Langsam verbrannte sie, weil die Tür vom Backofen nicht aufging. Stiene erwachte. Dunkle Rauchwolken waren zu sehen. Der Wald brannte! Alle Rehe drängten sich dicht zusammen und schrien vor Angst. Das Feuer kam zu dem See hin. Plötzlich hörte Stiene einen leisen Schrei. Der Rehbock! Sie musste ihn retten. Sie rannte durch das Feuer zu ihm hin. Ihre Lungen füllten sich mit Rauch und sie hustete und bekam kaum noch Luft. Dem Rehbock ging es nicht viel besser. Er hatte eine Brombeerranke um seinen Hals. Stiene keuchte qualvoll und befreite ihn. "Los weg", krächtzte sie. Der Fremde konnte wegen dem Feuer nicht mehr sprechen. Die beiden rannten durch den Wald, den anderen Rehen hinterher. Alle Rehe fanden einen Fluss und begannen zu trinken. Stiene brach zusammen und der fremde Rehbock auch. Nach genau drei Tagen waren die beiden endlich wieder voller Rehkraft. "Du hast mir das Leben gerettet", rief der Rehbock zu Stiene. "Wie heißt du überhaupt?", fragte Stiene. "Ich heiße Manuel und du?" "Hi, Manuel, ich bin Stiene." Manuel! Was für ein toller Name! Und diese smaragdgrünen Augen! Da nahm Stiene all ihren Mut, den sie im Leben gesammelt hatte, zusammen und sagte zu Manuel: "Ich muss dir etwas sagen. Meine Herde zieht weiter, aber ich werde nicht mitkommen." "Wegen mir?", freute sich Manuel. "Ja", flüsterte Stiene. Manuels Augen funkelten wie zwei Diamanten. Stiene lief zu Papay und sprach: "Ich möchte nicht länger Mitglied in der Herde sein." "Das ist sehr schade, meine liebe Stiene. Aber geh schon. Wir werden dich nie vergessen. Großes Reheehrenwort." "Okay, danke Papay." Nun kam der am meisten gefürchtete Augenblick in Stienes Leben. "Adieu Lynn." "Was? Du gehst? Das kannst du mir nicht antun! Nach allem, was wir gemeinsam durchgemacht haben! Ich hatte dir vertraut. Wir haben uns geschworen, für immer Freunde zu bleiben. Du hast den Schwur gebrochen! Geh doch zu deinem Manuel. Lügnerin!" Mit diesen Worten drehte Lynn sich um und rannte davon. "Lynn! Warte!", rief Stiene, aber Lynn war schon weg. "Lass sie doch", sagte Manuel sanft. Stiene hatte ein sehr schlechtes Gewissen und Sehnsucht nach Lynn, aber sie war bereit für ein neues, glückliches Leben. "Ich liebe dich", flüsterte Stiene Manuel zu. "Ich dich auch", sagte er. Die beiden berührten sich mit den Nasen. Funken sprühten! So etwas tolles hatte Stiene noch nie in ihrem Leben gespürt.

Janine,12 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Celle / HBG

In einer großen Villa lebte einmal ein kleines Mädchen namens Lilli. Sie hatte keine Geschwister und ihre Eltern waren gerade auf Geschäftsreise. Einen Hund hatte sie sich für jeden Geburtstag gewünscht, doch sie bekam immer etwas anderes. Eines Tages kam ein Brief von ihren Eltern, in dem stand, dass sie ihre Geschäftsreise verlängern würden und deshalb erst in einem Monat kommen könnten. Lilli fasste den Beschluss, dass sie nicht die ganze Zeit alleine sein wollte. Deshalb ging sie zur Tierhandlung. Als sie dort ankam, schaute sie sich alle Hunde genau an und entschied sich für einen Dalmatiner-Welpen, den sie Flecki taufte. Der Tierhändler sagte den Preis und sie bezahlte die Summe. Fröhlich rannte sie mit ihrem kleinen Flecki nach Hause.
Luise,9 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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der MorderHund
Einzt lebte ein kleiner junge namens marvin, marvin war sehr fröhlich und liebte tiere.Da ging seine mutter mit ihm in die tierhandlung un da sah marvin einen hund namens rico. rico war ein sehr großer schwarzer hund und marvin wollte rico haben .Als marvin und rico zuhause waren machte marvin ein bett führ rico fertig ,doch rico schlief bei marvin im bett. marvin war 13 jahhre alt und kuchelte mit rico da drehte sich rico um und marvin sah das rico ganz blutige augen hatte .Marvin hatte angst und verkroch sich unter seiner bettdecke doch die zerfleischte rico . Rico kam auf marv. zu und leckte ihm mitseiner blutverschmierten zunge durchs gesicht und marv. hatte angst rico roch es das marv. angst hatte und biss ihm in den bauch bohrte sich mit seinen zähnen durch sein magen und seine knoche .Marvin war mittler weile tod und rico fühlte sich schrecklich. er legte sich neben rico und starb. ende

Ich hoffe sie hat euch gefallen .
ich weis viele rsf -.- aber ich hab
mir mühe gegeben :♭

lara,12 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Die Kroko-Bande!
in: Der Schatz im Big Ben!
Hallo, wir sind die Krokobande, damit meine ich: mich, Paul, Tina und Jojo, unseren Hund. Unser Detektivbüro ist in der Lagerhalle einer Fabrik. Sie ist in London oder genauer gesagt neben dem Big Ben.
Eines Tages saßen wir wieder einmal zusammen, tranken Cola und aßen Pizza.

Dach als Tina gerade den Fernseher einschalten wollte, stürmte Leo, der Nachtwächter des Big Ben herein und schlug die Tür hinter sich zu. Er beruhigte sich erst mal mit einer Cola, dann keuchte er mit heißerer Stimme: „Als ich gestern Nacht meinen Rundgang gemacht habe, habe ich über mir ein Knarren gehört. Ich bin sofort hin, konnte aber nichts sehen. Beim näheren Herangehen habe ich dann eine Geheimtür entdeckt, die mir bis dahin nie aufgefallen war. Dieser verrostete Schlüsselbund steckte im Schloss.“ Mit diesen Worten legte er einen seltsam aussehenden alten Gegenstand auf unseren Schreibtisch. Es waren vier Schlüssel daran, einer merkwürdiger als der andere. Bei einem war der Kopf geformt wie ein „S“. Ein anderer war winzig klein, ähnlich einem Briefkastenschlüssel. Einer hatte große Zacken und auf dem letzten war im Griff eine goldene Schatztruhe eingraviert.
Ich schaute mir die Objekte ganz genau an und fragte: „Möchtest du, das wir herausfinden, was es hiermit auf sich hat?“ Leo nickte. Tina meinte: „Na gut, dann ist das unser erster Auftrag.“
Jojo bellte auf einmal, denn ein zusammengefaltetes Blatt Papier war unter unserer Tür durchgeschoben worden. Leo riss die Tür auf und dahinter sah man gerade noch einen roten VW wegfahren. Tina hob den Zettel auf und las: „Geht heute um 3 Uhr zum Big Ben. Ich werde dort warten, den Schlüsselbund entgegennehmen und ihr haut ab und haltet euch ansonsten da raus. Keine Polizei oder ihr seid erledigt. P.“
„P“, wiederholte Paul. „Wer kann denn das sein?“. „Auf jeden Fall müssen wir um drei Uhr beim Big Ben sein, damit wir sehen, wer dieser P, ist“, erwiderte ich. Alle anderen nickten zustimmend. So verging der Nachmittag. Leo war schon lange weg, da machte sich die Krokobande auf den Weg.
„London bei Nacht war schon immer mein Traum.“ seufzte ich und das stimmte auch, denn die schier unzähligen Lichter waren die Nachtattraktion. Sie waren am Big Ben angekommen, der jetzt 3 Uhr schlug. Auf einmal parkte wieder der rote VW und drei Maskierte mit Waffen stiegen heraus und fragten: „Habt ihr das Vereinbarte dabei?“ „Nein, wir wollen zuerst wissen, wer sie sind!“ rief Tina mutig. Doch das hätte sie nicht sagen dürfen, denn einer der Vermummten trat vor, packte Tina, riss sie mit in den Wagen und düste zusammen mit seinen Komplizen in die Straßen Londons davon. Wir standen da wie gelähmt, bis ich murmelte: „Lasst uns zurück ins Geheimversteck gehen und eine Tasse heißen Kakao auf den Schreck trinken, dann können wir besser nachdenken, was jetzt zu tun ist.“
Währenddessen fuhr der rote VW über die Towerbrücke und hielt in einem Hof vor dem Tower an. Tina wurde aus dem Auto gestoßen und in ein schäbiges Haus neben dem Tower gebracht, dort wurde sie gefesselt und geknebelt.
Bei der Krokobande läutete zur gleichen Zeit das Telefon und eine mechanisch verstellte Stimme wisperte: „ Wenn ihr eure Freundin wieder haben wollt, bringt den Schlüsselbund um 5 Uhr zur Sankt-Pauls-Kathedrale und legt ihn dort auf den Altar.“ „Und Tina?“ schrie ich in den Hörer, doch die Verbindung war schon unterbrochen. „Was sollen wir unternehmen?“ überlegte Paul laut. Mir fiel plötzlich etwas ein. Ich japste: „Jojo könnte Tina aufspüren!“. „Wir brauchen Hilfe von Leo“ entgegnete Paul. „Wir lassen uns jetzt sofort von Leo zur Sankt-Pauls-Kathedrale fahren und Jojo soll die Umgebung nach Tina absuchen, du legst die Schlüssel auf den Altar und stößt sofort wieder zu uns. Wir müssen Tina befreien, während die Erpresser in der Kirche sind!“ Ich stimmte zu und sofort rannten wir zu Leo. Der war schockiert, als wir ihn in knappen Worten schilderten, was geschehen ist. „Ich helfe euch natürlich, aber ihr müsst die Polizei einschalten, das hier ist kein Spiel, das Leben von Tina ist in Gefahr!“

Inzwischen hatte Tina mit einer Scherbe ihre Armfesseln durchschneiden können und ging zur Tür. Diese war natürlich abgeschlossen. Sie lugte durch das Schlüsselloch und sah, dass der Schlüssel von außen steckte. Das Mädchen suchte im dämmrigen Zimmer nach Sachen, die ihr hilfreich sein könnten um auszubrechen. Da, ein Stück Papier und ein Draht. „Super, ich bin froh, dass wir so viele Detektivbücher gelesen haben“ murmelte sie vor sich hin. Vorsichtig schob sie das Papier unter der Tür durch und nestelte dann mit dem Draht im Schlüsselloch. Klong, der Schlüssel fiel auf den Boden. Schnell zog Tina das Papier zurück und die Rettung lag vor ihr. Ruck zuck war die Türe aufgesperrt und sie rannte in die Dunkelheit hinaus. Direkt vor ihr war eine Bushaltestelle und ein Doppeldecker fuhr gerade ein. Die Gerettete flüchtete in den Bus und fragte atemlos den Fahrer, in welche Richtung es geht. Tatsächlich, der Big Ben lag auf der Route. Sie war in Sicherheit…

Paul und ich hatten Leo gerade überzeugt, dass wir die Polizei von unterwegs aus anrufen werden und das jetzt Eile geboten sei. Leo raste in seinem klapprigen Lieferwagen los, mir wäre fast das Handy aus der Hand gefallen. „Ja, hallo, ein Notfall – eine Entführung – dringend.“ Eine scharfe Rechtskurve und Leo gab wieder Vollgas. „Sie müssen sofort zur Sankt-Pauls-Kathedrale kommen, dort soll das Lösegeld übergeben werden!“ Ich sah aus dem Fenster und ein Bus kam uns auf der sonst leeren Straße entgegen. Nein, das konnte nicht sein – da saß Tina drin. Leo reagierte geistesgegenwärtig, wendete das Fahrzeug und fuhr dem Bus hinterher. An der nächsten Haltestelle sprang ich aus unserem Gefährt und hinein in den Bus. Ich nahm Tina an der Hand und zog sie mit. Leo drückte sie fest an sich. Die Gerettete strahlte: „Ich bin ja so froh, euch wieder zu sehen!“
Wir stiegen in die Klapperkiste und ich jauchzte: „Jetzt auf zur Sankt-Pauls-Kathedrale, Leo!“ Auf dem Weg dorthin erzählte Tina uns, wie sie sich befreien konnte. Als wir am Zielort ankamen, sah man schon von weitem, dass der rote VW auf dem Parkplatz stand, umringt von Polizisten mit Helmen, kugelsicheren Anzügen, Schutzschilden und Betäubungsgewehren. Aus einem Polizeiwagen kam ein Kommissar heraus. Er hatte eine Flüstertüte: „Sie sind umstellt, ergeben Sie sich, steigen Sie mit erhobenen Händen aus!“ Die Gangster gehorchten und tauchten einer nach dem anderen aus dem Inneren des VW`s auf.

Dann ging der Kommissar auf die Kroko-Bande zu und bedankte sich bei uns. Er meinte: „Ihr seid gute Detektive, diese Verbrecher stehen seit langem auf unserer Fahndungsliste.“ Die drei bedankten sich und übergaben dem Einsatzleiter die Schlüssel, der brummelte: „Oh Mann, oh Mann, das ist ja ein dickes Ding, sobald ich herausgefunden habe, was es damit auf sich hat, gebe ich Euch Bescheid.“ Und das geschah schon am nächsten Tag. Die Täter hatten gestanden und es stellte sich heraus, das die Schlüssel zu einer Schatzkiste gehörten, in welcher ein Juwelenraub aus einem früheren Einbruch versteckt war. Wir bekamen 1000 Euro Finderlohn zugeteilt und konnten uns endlich einen Computer in unseren Geheimversteck leisten (und natürlich einen dicken Knochen für Jojo). Wir waren uns einig: Unser erster Fall hatte es wirklich in sich gehabt…


erfunden und geschrieben von Dominic




Dominic,9 Jahre Autor/in aus Dorfen/Mühlangerschule
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Es war einmal ein kleines Krokodil es war ser traurich es hatte nemlich keine Freunde weil es sa ser agresif aus war es aber nich eines Tages kam ein Löwe zum wasserloch und da hörte er "Hallo Löwe ich möchte dein freund sein.bitte lauf nicht weg."da sagte der Löwe:"Wiso solte ich weg renen?"krokodil:"Ich bin ein krokodil one freunde"Löwe:"du armer ich habe freunde ich könte sie dir forstelen"krokodil:"oh das wäre wirklich eine ehre für mich.danke!"







THE END

maya,10 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Es war eimal ein Tiger es ging zu einem Löwe er fragte Hallo hast du was zum Essen? Der Löwe sagte ja da drüben da wo der große Baum steht da wahren Äpfeln er fragte sich ob er das essen darf?Das war ein kleiner Tiger und er weiß es ja nicht . Und zum Schluss kamm ein Elefant er sagte Törrrrrrrö der kleine Elefant war auch dabei die haben was zum Essen gesucht und dann haben sie auch was zum Essen gesehen neber einem großen Baum und dann sind alle Tiere gekommen und sie waren glüchlich bis ihres Lebens.

Preißner,9 Jahre alt Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Maxhütte -Haidof

Das Koalabär-Baby
Es war einmal ein Koala-Baby namens Laura. Seine Mutter war tot weil Wilderer sie erschossen haben um mit ihrem Fell einen Schal herzustellen. Laura wusste das aber nicht und machte sich auf den Weg ihre Mama zu suchen. Sie fragte das Känguru „Bist du meine Mama?“ Das Känguru antwortete: „Nein, ich habe mein Kind in meinem Beutel.“ Laura ging enttäuscht weiter dann begegnete sie einem Emu.
Laura fragte das Emu:"Bist du meine Mama!“ Das Emu antwortete „Leider nicht“ Laura war schon fast am aufgeben da entdeckte Laura ein Schaf sie fragte das Schaf „bist du meine Mama“ das Schaf sagte „Nein aber das Krokodil will unbedingt ein Baby vielleicht nimmt sie dich ja auf“ „Danke schon“ Sagte Laura. Dann ging Laura zum Krokodil. Das Krokodil sagt „Ja Natürlich“ und so waren sie bis zu ihrem Lebensende Glücklich.
ENDE





Emilia,7 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Nürnberg

Die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel auf die Landschaft herab und tauchte sie in eine glitzernde Idylle. Die Tautropfen fielen wie Perlen auf die Erde nieder. Plötzlich flog die hölzerne Tür des Riedhauses auf und ein junges Mädchen rannte lachend über die Wiese. Es rannte, tanzte, hüpfte, sang und kicherte freudig bis es sich ins Gras fallen ließ. So lag es in den grünen Halmen, welche in der leichten Brise hin und her schaukeln und ließ sich die Sonnenstrahlen aufs Gesicht scheinen. So lag es nun ruhig und regte sich nicht. Man könnte meinen es hätte unsere Welt schon verlassen.
Äußerlich, ja, das könnte man denken, aber innerlich… NEIN. In ihr herrschte Chaos. Eine Unruhe der Gedanken, wenn man so sagen will. Aber sie liebte diese Momente ihre Gedanken schweifen zu lassen. Sie liebte die Stille, nur das Singen der Vögel durfte sie stören. Sonst niemand.

Emely saß am Fenster und starrte auf die menschenleere Straße. Grau und ungemütlich sah sie aus. Die ganze Stadt wirkte so, seit sie hier her gezogen war. Schrecklich kalt sahen die Gebäude aus und wenn man eintrat hatte man das Gefühl unerwünscht zu sein. Und jetzt regnete es auch noch. Wie schrecklich, nun sah die Stadt erstrecht trostlos und verloren aus. ,, Wieso musste ich nur hierher ziehen? Wieso?!”, beschwerte Emely sich in ihren Gedanken. Doch die antworteten ihr nicht.
Emely, war ein 16jähriges Mädchen mit langen braunen Haaren, welche ihr über die Schultern fielen. Das Gesicht mit den großen fast schwarzen Augen spiegelte sich leicht in der Fensterscheibe.
Sie hatte mit einer einfachen Handbewegung alle Sachen die auf ihrem Fensterbrett lagen und standen herunter gefegt. So saß sie schon eine ganze Weile darauf und starrte nach draußen. Sie ließ ihren Blick schweifen, über die Straße, die Häuser, die vorbeifahrenden Autos und auf die Kirchen und Hochhäuser, welche in den Himmel ragten. Es schien, als würden sie die grauen Regenwolken aufspießen und durchlöchern.

BERLIN. Das war die Unglücksstadt in die Emely ziehen musste. Sie wusste noch nicht einmal den Grund, nur das es etwas mit ihren Eltern zu tun hatte. Sie waren spurlos verschwunden und später hatte man sie für Tod erklärt. Ohne einen Grund, ohne Beweise. Sie, Emely, war damals erst 10 Jahre alt gewesen und sie wusste bis heute nicht genau wie sie es geschafft hatte diesen Schock, wenn man es so nennen wollte, zu überwinden. Damals wurde sie sofort zu ihrer Großmutter geschickt. Sie hatte ihre alte Heimat nie mehr wieder gesehen. Früher hatte sie manchmal versucht das Thema in diese Richtung zu lenken, doch ihre Oma gab ihr anfangs noch kurze oder auch nur knappe Antworten. Dann aber wechselte sie geschickt das Thema. So ging es ein paar Mal, bis Emely schließlich aufgab.
So verging Jahr um Jahr und sie fand nichts heraus.
Ihr Opa war schon gestorben, als Emely 2 Jahre alt war. Danach packte ihre Oma sofort ihre Sachen zusammen und zog aus dem großen Haus am Stadtrand aus. Sie suchte sich stattdessen eine kleine Wohnung mitten in der Stadt. Doch da ahnte sie noch nicht, dass sie bald nicht mehr alleine sein sollte. …
Naja, was heißt ’bald’, sprich in acht Jahren!


Fortsetzung folgt!;);)




lorina,13 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Der Verzauberte Wald

Es war einmal ein Einhorn das lebte in einem Wald im

Verzauberten Wald da auf einmal sprang ein Drache aus

dem Gebüsch er sah ganz traurig aus er sagte ich bin

traurig ich bin erst 198Jahre alt und bin noch nicht

im Kindergarten und alle lachen mich aus wall man darf

erst mit 200hundert in denn Kindergarten und ich bin

198Jahre alt und das ist nicht sehr schön kannst du mir

helfen das Einhorn sagte ja aber du hilfst mir beim

fliegen ich kann es nicht das ist ein diel ok.



Lara,10 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Jürgenohlschule

Es war einmal ein kleiner Clownfisch er war ganz allein.

Er schwamm hin und her und da sah er die liebe seines Lebens. Er wollte sie ansprechen aber da kamm auf einmal ein weißer
Hai der kleine Clownfisch versteckte sich hiter den Felsen. Aber er wollte nicht mehr der kleine schwache sein. Da stellte er sich dazwischen und fordate ein Duel , weil er sie liebte aber der Hai liebte sie auch.Der kleine fordate 3 sachen. 1. Ein Wettschwimmen 2. Ein Bogskamf und 3. Ein Rechentest . ,, Ich bin einverstanden'' , sagte der weiße Hai.,, Wehr gewinnt krickt das Mädchen!!'' ,sprach der Fisch. ,, Auf die Plätze fertig los !!" ,sagte das Mädchen. Und sie schwammen los . Der Clownfisch hatte die erste Runde gewonnen. Es begann die zweite Runde und der Hai gewann die Runde. Es war die entscheidende Runde das Rechnen und der Clownfisch gewann.Es stahnt 2:1 für den Clownfisch!! Und der kleine war nicht mehr der kleine er war mehr multiwirter und sie lebten glücklich bis an ihr lebensende!!

Anastasia,10 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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schmagendorf

der kleine reh
es war einmal ein kleiner reh der hatte keine freunde und war traurig doch dann sah er das andere rehe schon freunde hatten aber er sagte ich brauch die freunde nicht weil meine geschwister sind meine besten freunde der reh war traurig und ging zu seiner familie dort hatte er den eltern gesagt sind den freunde nicht wichtig keine ahnung ihre geschwister lenkten den reh ab damit er nicht mehr traurig ist sie hatten gesagt sie gehen schwimmen und er wollte mit und dachte freunde sind nicht wichtig sondern geschwister


ich hoffe es hat euch gefallen:)

almina,9 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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schrobenhausen

Eva ist das Mädchen das sich schon lange nach einem eigenen Pferd sehnt.
Natürlich weiß sie auch schon welches sie haben möchte: Lina!
Lina ist sehr beliebt auf dem Reiter Hof.
Doch Eva findet das Lina besonders nett zu ihr ist, und nicht so sehr bei den anderen!
Eva hat ihre Eltern darauf auch schon einmal angesprochen, doch die meinten das sie erst einmal gute Noten schreiben soll, und dann darüber nachdenken!
Für Eva war das sehr hart. Sie bemühte sich sehr an der Schule doch eigentlich half es nicht so sehr.
Seitdem sie ihre Eltern gefragt hat, ist sie immer früher zur der Reitstunde gegangen um noch einbisschen mit Lina zu kuscheln.
Leider ritt sie nie Lina denn Lina wurde nicht geritten und es wird auch nie so sein!
Einpaar Monate vergingen und sie bat ihre Eltern wieder um das liebste, schönste und netteste Pferd (Lina) an.
Hoffnungsvoll sagte sie:"Bitte ich hab mich voll bemüht! Ja, ok, ich hab mich nicht sooo verbessert aber... immerhin."
"Eva! Weißt du wie viel so ein Pferd kostet? Das können wir uns vielleicht leisten aber es ist ne Menge Geld, das können wir nicht einfach so für ein Pferd bezahlen!"
Seufzend ging ich in meine Zimmer.
Tag für Tag dachte ich an Lina.
Die Wochen vergingen und mein Vater wurde weich.
ER HAT GESAGT DAS ER MIR EIN PFERD KAUFT!!!!
Als ich die erfreuliche Nachricht hörte war ich total aus dem Häuschen!
Es dauerte eine Weile biss mein Vater begriff das ich Lina haben möchte.
Endlich habe ich jetzt mein Lieblings Pferd ♥

Lena ♥,10 Jahre Autor/in aus Hannover Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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PFOTE UND SANTA WAREN EINE GROßE HILFE
PFOTE IST EIN HUND.ER WAR KEIN NORMALER HUND,ER KONNTE SPRECHEN UND WAR SANTA CLAUS HUND.PFOTE WOHNTE AM NORDPOOL,SANTA HAT IHM EINEN ANHÄNGER GESCHENKT.DENN WENN PFOTE SICH ETWAS WÜNSCHT GEHT DIESER WUNSCH IN ERFÜHLUNG.ALSO ES WAR AM EINEM KALTEN WINTERTAG,ES WAR WEIHNACHTEN UND PFOTE GING MIT SANTA SPAZIEREN.SIE TRAFEN EINEN SEHR SCHÖNEN SPIELZEUG-LADEN,IN DEM VIELE SPIELZEUGE GAB,ABER NICHT SO VIELE ODER TOLLE GESCHENKE WIE BEI SANTA.SANTA GING REIN ABER ANDERS GEKLEIDET,DAS IHN KEINER ERKENNT.EINE FRAU KAM UND STELLTE SICH VOR:,,HALLO,ICH HEIßE LINA UND MIR GEHÖRT DIESER GESCHÄFT,KANN ICH IHNEN BEHILFLICH SEIN?" ,,NEIN ICH SCHAUE MICH NUR UM"ANTWORTETE SANTA.DIE FRAU SEUFZTE.SANTA FRAGTE:,,IST ETWAS PASSIERT ODER SEUZEN SIE NUR SO?,,ACH,DER GESCHÄFT WIRD ANSCHEINEND GESCHLOSSEN,WEIL KEINER MEHR HIER WAS KAUFEN MÖCHTE,ALLE SCHAUEN SICH NUR UM.,,NAJA..."STOTERTE SANTA.ER SCHAUTE SICH NOCHMAL GANZ SCHÖN UND KONZENTRIERT UM.LINA SCHAUTE IN BEWUNDERT AN.ABER SANTA KONNTE SICH JA WÜNSCHEN DASS DER GESCHÄFT GUT WEITER LÄUFT UND DAS TAT ER AUCH,ER WÜNSCHTE SICH DASS DAS GANZE GESCHÄFT LEHR GERÄUMT WIRD.PLÖTZLICH STÜRMTEN ALLE MENSCHEN REIN DIE IN DIESER GEGEND WOHNTEN.LINA WAR SO FROH DAS DER GESCHÄGFT LEHR WAHR UND SIE GING GLEICH ANS COMPUTER UND BESCHTELLTE VIEL MEHR GESCHENKE.SANTA UND PFOTE WAREN EINE SEHR GRO?E HILFE FÜR LINA.DIE FRAU AHNTE NICHT DAS DIE 2 DAS WAREN ALSO BEDANNKTE SIE SICH AUCH GAR NICHT.SANTA UND PFOTE WAREN TROTZDEM FROH WEIL SIE SPÜRTEN FREUDE IN DIESEM MENSCH UND LINA HATTE AUCH EIN WARMES HERZ.LINA LADETE SANTA UND PFOTE ZU SICH EIN UND SANTA ERZÄHLTE ALLES UND ERKLÄRTE AUCH WARUM UND WIE DAS GANZE PASSIERT IST.ABER LINA VERSPRACH ES KEINEM WEITER ZU SAGEN UND HIELT AUCH IHR VERSPRECHEN.

ENDE

FROHE WEIHNACHTEN


berta,9 Jahre Autor/in aus germersheim Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Mein Hund Bello:

Eines tages wurde meine mama schwanger uns sie bekam ein hund, er hieß bello. Ich spilte jeden tag mit meinem hund bello, schließlich heißt er bello.

Am nächsten moregn war bello verschwunden und ich ging zur ABC-Kinderschule und las dort das buch "die Wanderhure". Die geschichte fastinirte mich und ich fand bello unter einer brücke liegen. Bello war tot und dennoch am leben, da sich das paralleluniversum geöfnet hatte und ich in die zukunft schauen konnte. Ich sah ein mann mit einer fackel und einer mistgabel vor meiner balkon türe stehen, der mann schaute durchh das offene fenster und schaute bello an. Da ging der mann in mein zimmer, wärend ich geschlafen habe und steckte seine haare in mein mund. nach 3 stunden war ich krank, ich hatte fieber.

-ENDE-

Miafakataka,7 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Es war einmal ein kater
er war schwarz und weiss er war sehr klein noch ein baby und er hatte zwei schwestern und einen bruder und sie und spielten fangen.Sie haben die ganze zeit miaut weil sie immer hunger haben und nie satt werden da kamm die mutter und sagte schlafenszeit da gingen sie in ihr bett und sie träumten verrückte sachen und als sie aufwachten tranken sie milch und spielten wieder fangen dan war es schon mittag und sie hatten grosse langeweile dan hatten sie eine idee verstecken zu spielen und spielten eine halbe stunde verstecken das fanden sie super und sie waren sehr durstig und tranken milch und dan spielten sie mit ihren freunde ballschupsen das war toll sagte eine katze und alle gingen ins bett und schliefen fest. Ende Von Melisa M.


Melisa,8 Jahre Autor/in aus Dinslaken Gartenschule
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Der Tierfreund

Der alte Herr Michel lebte seit dem Tod seiner Frau alleine , in einer Hütte nahe des Waldes . Er wfühlte sich oft einsam und wünschte sich einen Gesprächpartner. Da er weder Kinder noch Geschwister hatte , konnte er auch die nicht anrufen. Und wer wollte schon mit einem alten Mann , der oft traurig war befreundet sein .

Als er an einem Winternachmittag spazieren ging , hörte er laute Schreie . Da sein Gehör nicht das beste war , hörte er es nicht genau . Er folgte der Stimme. Sie wurde immer lauter und dann sah er ein kleines Mädchen , er schätze es auf acht oder neun , auf dem Boden knien und weinend . ,, Was ist los ," fragte er mitfühlend . ,, Mein Hund , er ist mir weggelaufen ," schniefte das Mädchen . ,, Soll ich dir helfen ihn suchen ," hakte der alte Mann nach und einige Zeit später suchten er und das Mädchen was Eva hieß , den Hund . ,, Jumbo , Juuuumboo!," riefen sie und riefen sie . Kein Hund war in Sicht . Es dämmerte schon fast und sie suchten immmer noch .
Doch dann hörte der alte Mann ein lautes Jummern . Er zwängte sich durchs Dickicht und tatsächlich lag dort , in einer Falle , ein ´Hund . Behutsam half der alte Mann dem Hund aus der Falle . Er nahm ihn mit zu sich nach Hause und verartztete den Hund . Die kleine Eva war überglücklich und kam von dem Tag an , jeden Tag bei dem alten Mann vorbei .

Lilly,13 Jahre Autor/in aus Kassel Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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 1.Kapitel 

„Also Kinder, kurz und gut: Wir alle werden für fünf Tage auf den Reiterhof Fraun-holz fahren!“
„Juhuu!“, riefen Lilo, Riana und Jasmin. Die Jungs aus der 7a stöhnten nur.
„Jetzt sind die Sommerferien gerade vorbei, und dann müssen wir auch noch auf einen Reiterhof fahren! Das ist doch nur was für Mädchen! Wie langweilig!“, stöhnte Konrad, der Klassenkasper.
„Oh nein, Konrad. Ich denke nicht im Geringsten, dass es dir dort langweilig werden wird. Schließlich hast du dort ein eigenes Pflegepferd, musst es füttern, die Box aus-misten…“
…Die Augen von Lilo, Riana und Jasmin wurden bei Frau Friedrichs Aufzählung immer größer. Eine ganze Woche war die Pony- AG Tag und Nacht auf einem Rei-terhof und sie hatten auch dort ein eigenes Pflegepferd!
Lilo, Riana und Jasmin hatten vor schon drei Jahren, in der fünften Klasse, die Pony- AG gegründet. Die drei Mädchen trafen sich fast jeden Tag auf dem Lechwiesenhof und pflegten oder ritten ihre Pflegepferde Sybilla, Mozart und Manathan. Hans, der Hofbesitzer, kannte die Mädchen schon seit vielen Jahren und vertraute ihnen voll und ganz im Umgang mit den Pferden. Wenn er einmal Hilfe brauchte, waren die Mädchen immer zur Stelle. Egal ob bei der Einteilung der Pferde für die Anfänger-reitstunde, beim Ausmisten der Boxen oder beim Bewegen jeglicher Pferde, die drei hatten stets Spaß auf dem Hof. Mit Jasmins Zuverlässigkeit, Rianas Mut und Lilos Sorgfalt ergänzten die Freundinnen sich prima. Aber auch vom äußeren her waren sie sehr unterschiedlich: Während Lilo sehr zierlich war und hellblonde Haare hatte, war Riana sehr dunkel, in der Haarfarbe sowie in der Augenfarbe. Für ihre dicken, langen Haare wurde sie oft beneidet. Jasmin war so ziemlich ein Mix aus Lilo und Riana, hellbraun und einfach irgendwie normal.

Nach fünf Wochen war es endlich soweit: Die Koffer standen fertig zum Einladen vor dem Reisebus und Frau Friedrich hastete aufgeregt zwischen ihrer Klasse herum und zählte, ob auch ja alle da waren. Vier Stück fehlten noch; natürlich niemand an-deres als die Klassenzicken Jessica, Lisa-Marie, Vera und „Anführerin“ Leonarda. Um drei vor acht kamen die vier mit einem knall pinken, einem knallgrünen, einem knallgelben und einem weißen Riesenkoffer an. Leonardas Eltern hatten die vier mit ihrem dicken BMW hergefahren.
Als sie endlich am Bus ankamen, waren die Gesichtsausdrücke verschieden: die Jungs stöhnten (abgesehen von Jonas, der Leonarda für eine Göttin hielt), Riana, Lilo und Jasmin kicherten belustigt über das Erscheinen der „Ladies First“, wie sie sich nannten, aber alle anderen waren einfach nur froh, dass es endlich losgehen konnte.

Nach vielen Stunden Busfahrt, vier Pinkelpausen und zwei McDonalds’ waren sie endlich in Lohe angekommen. Das Dörfchen, das eigentlich nur aus dem Reiterhof Fraunholz bestand, war nur ca. 5-10 Minuten von der Stadt Dinkelsbühl entfernt und Frau Friedrich musste den „Ladies First“ versprechen, dass die Klasse einmal nach Dinkelsbühl zum Shoppen ginge. Der Bus fuhr auf den Hof und der Busfahrer half beim Ausladen der Koffer. Danach wurde die Klasse von der Hofbesitzerin Elfi Fraunholz begrüßt und über den Hof geführt. Es gab drei Stallgassen und einen Of-fenstall, in dem die Shetlandponys und die Esel standen. Außerdem gab es eine gro-ße Reithalle, einen Außenplatz und einen Weiher.
Auch an Freizeiteinrichtungen hatte der Hof viel zu bieten: Drei Trampoline, einen Pool, eine Tischtennisplatte und noch vieles mehr.
Nicht nur die Pony- AG war nach der Führung begeistert von allem: Den etwa 50 Pferden, mehreren Hunden und noch anderen Tieren wie z.B. Ziegen.
Danach machten sie die Zimmerverteilung: Lilo, Riana und Jasmin wollten eigentlich in ein 3- er Zimmer, doch dieses schnappten ihnen Pascal, Chris und Steffen vor der Nase weg. Mist! So kamen die drei also mit den Freundinnen Franziska und Ale-xandra, kurz Franzi und Alex, in ein 5- er Zimmer. Das war auch in Ordnung, denn die beiden waren ganz nett.
Danach gab es Abendessen, Spaghetti Bolognese, und bald gingen sie dann müde auf ihre Zimmer und schliefen.





 2. Kapitel 


Am nächsten Morgen wurden sie um sieben Uhr geweckt. Alle mussten sich beeilen, denn um 7. 15 Uhr wurden die Pflegepferde eingeteilt. Keines der Mädchen und Jungen kannte die Pferde, deshalb machten sie mit der Reitlehrerin Diana aus, zu losen wer welches Pflegepferd bekommt. Jeder zog einen Zettel. Die Pony- AG hatte leider nicht so viel Glück und zog Boxen, die nicht so nahe beieinander waren, so konnten sie sich nicht wie auf dem Lechwiesenhof beim Ausmisten unterhalten. Lilo zog Rubina, eine Fuchsstute mit weißem Stichelhaar und Blesse, Riana hatte Litschi, ein braunes Pony und Jasmin bekam Varina.
„Na super.“, maulte Riana, „Wir sind total verteilt.“
„Ausmisten ohne Reden macht überhaupt keinen Spaß.“, klagte Lilo.
„Tja, da sind wir wohl besser dran.“, ertönte da eine hochnäsige Stimme hinter ih-nen. Eindeutig Leonarda.
„Lisa-Marie und ich haben eine Doppelbox, Levi und Nils. Auch Jessy und Vera hat-ten mehr Glück als solche wie ihr.“ Letzteres klang so abfällig, dass Riana ihr am liebsten eine Ohrfeige verpasst hätte. Vera steckte der Pony- AG die Zunge raus und die Ladies First verschwanden.
Nun bekam jeder von Diana einen Zettel, auf dem stand, wie man sein Pflegepferd füttern musste. Danach machten sie sich gleich an die Arbeit und konnten dann frühstücken. Beim Frühstück erfuhren sie, dass am Tag zwei Reitstunden eingeplant waren; einmal in der Halle oder auf dem Außenplatz Reitunterricht und einmal ein Ausritt.
Reitanfänger würden beim Ausritt geführt werden und Unterricht hatten sie an der Longe. Aber heute wurden erstmal die Gruppen eingeteilt.
Nach dem Frühstück stellten sie sich in einer Schlange vor Diana auf und jeder ein-zelne sollte über seine Reitkenntnisse berichten, dementsprechend bekamen sie dann ein Pferd fürs Vorreiten zugeteilt. Außer der Pony- AG ritten noch Franzi, Alex, Mi-riam und Sabine. Die restlichen zwanzig waren noch nie zuvor auf einem Pferd ge-sessen. Riana bekam Pellegrino, ein Haflinger- Mix, Jasmin Lotte, eine Haflingerstute und Lilo durfte auf Milky Way, einem Warmblut- Mix, reiten.
„Wie findet ihr es hier?“, fragte Sabine einige Minuten später beim Putzen.
„Einfach spitzenklasse!“, antwortete Jasmin. Die anderen stimmten ihr zu.
„Ich bin schon so gespannt, wie Milky Way zu reiten ist.“, sagte Lilo.
„Ja, mir geht es genauso.“, stimmte Miriam ihr zu.
„Jeden Tag zweimal reiten, das ist wirklich großartig!“, rief Franzi, die aufgrund der Pferdehaarallergie ihrer Mutter nur einmal im Monat zum Reiten durfte.
Später, als die Mädchen in der Halle waren, kamen Leonarda, Lisa-Marie, Vera und Jessica auf die Tribüne. Die Mädchen, die gerade aufstiegen, stöhnten.
„Müssen die denn jetzt zuschauen?“, quengelte Riana.
„Bestimmt führen sie etwas im Schilde, so einfach aus Interesse kommen die hier nicht her.“, murmelte Lilo. Und da sollte sie Recht behalten.

„Könnt ihr galoppieren?“, fragte Diana eine halbe Stunde später.
„Logisch!“, riefen die Mädchen und galoppierten an.
In diesem Moment, gerade als Riana mit Pellegrino an der Tribüne vorbeigaloppier-te, auf der noch immer die „Ladies First“ standen, ließ Lisa-Marie ganz „aus Verse-hen“ ihren Reithelm in die Reitbahn fallen.
Pellegrino erschrak sehr und preschte los. Dadurch begannen nun auch noch die an-deren Pferde verrückt zu spielen und bockten munter drauflos. Auch ein Blinder hät-te erkannt, dass die „Ladies First“ sich schadenfroh angrinsten.
„Denen haben wir die Vorstellung gründlich vermasselt, was?“, kicherten die vier Zicken.
Doch da hatten sie nicht mit den Reitkünsten der Pony- AG gerechnet. Die erfahre-nen Reiterinnen hatten ihre Pferde schnell wieder unter Kontrolle.
„Das habt ihr exzellent gemeistert! Hiermit habt ihr eindeutig eure Reitkenntnisse bewiesen. Ihr seid alle in der Galoppgruppe!“, verkündete Diana.
„Und ihr“, sie musterte die „Ladies First“ streng, „solltet in Zukunft besser auf eure Sachen aufpassen. Das hätte böse enden können!“
Mit diesen Worten ging sie aus der Halle.
„Sagt mal, habt ihr sie noch alle?“, schimpfte Riana.
„Jemand hätte stürzen und sich schwer verletzten können. Das war absolut dumm von euch!“, rief Jasmin.
„Weis doch jeder, dass das volle Absicht war!“, rief Franzi aufgebracht.
„Ist doch nichts passiert.“, sagte Lisa- Marie leicht verlegen.
Doch keiner glaubte den Zicken, dass es ihnen leid tat.

Viel zu schnell war so der erste Tag vorbei. Nach dem Abendessen erfuhren sie, dass noch ein 2- er Zimmer frei war und dieses bezogen dann Franzi und Alex. So hatte die Pony- AG ein 5-er Zimmer für sich alleine und bald legten sie sich erschöpft ins Bett.
„Morgen haben die Ladies First ihre erste Reitstunde. Lasst uns zuschauen, das wird bestimmt lustig.“, kicherte Jasmin.
„Ob die überhaupt wissen, wo vorne und hinten ist?“, überlegte Lilo.
„Bestimmt nicht.“, vermutete Riana schmunzelnd.



Am nächsten Morgen wurden sie von einer fröhlichen Frau Friedrich geweckt.
„Aufstehen, Mädchen! Die Pferde haben Hunger!“
Das ließen sie sich nicht zweimal sagen. Zehn Minuten später standen sie bereits im Stall und fütterten die Pferde.

Eine Stunde später machten die drei sich auf den Weg zum Putzplatz, um den ande-ren ihre Hilfe beim Fertigmachen der Pferde anzubieten und, zugegebenermaßen, sich anzusehen, wie blöd die „Ladies First“ sich anstellten.
Doch so weit kamen sie gar nicht. Schon als sie im Stall waren, ging das Spektakel los.
„Hilfe! Warum hilft mir denn niemand? Wie bekomme ich dieses Vieh hier aus der Box raus?“, rief Vera.
Gleich darauf ertönte ein Schrei aus der zweiten Stallgasse.
„Au! Dieses Ungetüm ist mir auf den Fuß gestiegen!“ Das war eindeutig Leonarda.
Lachend half Lilo Vera, Donna aus der Box herauszuführen.
Als 45 Minuten später alle Pferde der Anfängergruppe 1, in die die Ladies First, Kon-rad, Felix und Andreas gehörten, gesattelt waren, übernahm jeder der Pony- AG ein Pferd. Sie mussten heute die Anfängergruppe führen. Morgen war zum Glück je-mand anderes an der Reihe, denn ein zweites Mal hatte keiner der drei Lust darauf, die Ladies First zu führen.
Es sah einfach urkomisch aus, wie Leonarda die ganze Zeit versuchte, sich die Haare aus dem Gesicht zu streichen. Als einmal ein Hase über den Weg huschte, erschrak Veras Pony Fussel. Obwohl er nur einen schnellen Schritt zur Seite machte, verlor Vera die Steigbügel und rutschte dann langsam zu Boden, direkt in eine Matschpfüt-ze hinein.
Lilo, die Vera führte, konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
„Ja ja, lach bloß, du dumme Ziege, das wird dir noch leid tun.“, fauchte Vera.

Danach hatten die Pony- AG und die vier anderen Reitstunde. Heute durften sie alle auf ihren Pflegepferden reiten. Schnell wurden diese zu ihren Lieblingen.

Danach gab es Mittagessen.
„Mmmh lecker, Fischstäbchen!“, rief Jasmin.
Die drei nahmen sich Teller und stellten sich an.
„Hey, Platz da! Wir müssen zu Marcel und der steht vor euch.“, riefen da Christo-pher und Marcel. Rücksichtslos drängten sie Jasmin, Lilo und Riana zur Seite und drängelten sich zu Marcel vor.
„Hey, lasst das gefälligst!“, empörte sich Riana.
Mit einem Handgriff zog sie Paolo an der Kapuze zurück.
„Hinten anstellen.“, forderte sie mit strenger Miene.
Erschrocken trat Paolo zurück.
„Hilfe, Mädchenangriff!“, rief er so laut, dass sich alle nach ihm umdrehten.
Da mussten alle lachen.




 3.Kapitel 


Danach fand der Ausritt der Galoppgruppe statt. Jasmin ritt auf der schwarzen Po-nystute Kiri. Die Gruppe genoss die langen Galoppstrecken und es machte Riesen-spaß. Weil es auch zu dieser Jahreszeit noch so heiß war, durften sie danach noch mit den Pferden in den kleinen Weiher hinter dem Reitplatz gehen.
Offensichtlich machte das den Pferden genauso viel Spaß wie den Mädchen, denn die stampften dauernd mit ihren Hufen im Wasser herum, sodass die Reithosen bald patschnass waren.
Doch es kam noch schlimmer: Nachdem die nass geschwitzte Kiri laut gewiehert hat-te, legte sie sich mitsamt Jasmin in den Weiher und schnaubte kräftig. Bevor Jasmin Zeit hatte abzuspringen, war sie schon vom Wasser durchnässt.
Kiri fand das anscheinend sehr amüsant und schnaubte Jasmin ins Gesicht.
„Iiiih Kiri, das ist eklig.“, lachte sie, „ Aber egal.“ Mit diesen Worten tauchte sie ein-mal kräftig unter. Da war es um die Mädchen geschehen. Mit lautem Geschrei sprangen sie von ihren Pferden und lieferten sich eine ausgiebige Wasserschlacht, bei der sogar die Pferde mitstampften. War das ein Spaß!
Nach einer halben Stunde hatten sie genug. Sie versorgten erst die Pferde und zogen sich dann trockene Sachen an.

Noch am selben Abend veranstalteten sie einen Spielabend. Beim ersten Spiel galt es, sich in 5-er Gruppen aufzuteilen und dann so schnell wie möglich Hindernisse zu überwinden, wie etwa über Hindernisstangen zu springen oder über den Voltigier-bock zu klettern. Die Pony- AG wollte zusammen mit Franzi und Alex eine Gruppe bilden, doch da fiel ihnen auf, dass Alex gar nicht da war. Franzi wusste von nichts, da Alex die letzten Stunden mit Sabine verbringen hatte wollen. Doch auch Sabine fehlte.
So machte sich die Pony- AG mit Franzi und Miriam auf die Suche nach den beiden. Sie suchten in den Zimmern, im Spielkeller und im Stall, doch nirgendwo waren sie zu finden. Obwohl es schon 21 Uhr und stockdunkel war, bildeten sie zwei Gruppen und suchten auch im Garten, in der Reithalle, einfach überall. Doch niemand fand eine Spur. So entschieden sie sich dafür, zu Frau Friedrich und Elfi zu gehen.
„Oh mein Gott Kinder, warum habt ihr mir das nicht früher gesagt?“, rief Frau Fried-rich.
„Was ist denn los?“, wollte Konrad wissen.
„Alex und Sabine sind verschwunden.“, erklärte Jasmin.
„ Oh Nein! Das ist ja schrecklich!
Ich denke, wir sollten noch einmal gründlich suchen und jemand von euch sollte die beiden auf dem Handy anrufen.“, beschloss Elfi.
„Angerufen haben wir sie schon, aber wir konnten niemanden erreichen.“, erklärte Franzi. Sie war sehr besorgt um ihre beste Freundin.
„Na prima. Dann bitte ich euch jetzt alle, bei der Suche zu helfen. Aber bitte bleibt im Haus und im Garten, es darf nicht passieren, dass noch mehr von euch verschwin-den.“, sagte Frau Friedrich, während sie Christopher, Marcel und besonders Paolo mit strengem Blick musterte.
Doch auch nach weiteren dreißig Minuten Suchzeit blieben Alexandra und Sabine verschwunden.
„Also Kinder, es tut mir Leid, dass dieser eigentlich so schöne Abend nun beendet werden muss, aber ich denke, es ist das Beste, wenn ihr euch jetzt auf eure Zimmer begebt. Ich bin sicher, dass wir die Beiden bald finden werden.“, verkündete Elfi, nachdem sie die Polizei verständigt hatte.
Murrend verzogen sich Lilo, Riana und Jasmin auf die Zimmer. Franzi und Miriam durften noch bei Frau Friedrich bleiben.

„Mann, ich kann und will jetzt nicht einschlafen.“, murrte Riana, als sie alle im Bett lagen.
„Das geht mir genauso. Was ist, wenn ihnen was passiert ist?“, fragte Lilo.
„Ich gehe jetzt mal zu Frau Friedrich und frage, ob die Polizei die beiden schon ge-funden hat.“, beschloss Jasmin und ging nach unten.
Als sie nach zehn Minuten wieder kam, waren sie immer noch nicht schlauer, denn die Polizei hatte niemanden gefunden.
So lagen die Mädchen noch eine Stunde wach und überlegten sich, wo sich Alex und Sabine befinden könnten.
Nach einiger Zeit, als Lilo und Jasmin verstummt waren, hörte Riana nur noch gleichmäßiges Schnaufen. Sie jedoch konnte einfach nicht einschlafen. Von ihrem Bett aus hatte sie den Blick über einen Feldweg entlang der Koppel. Er führte gera-deaus in den Wald. Dort waren sie heute Nachmittag entlang geritten.
Auf einmal horchte sie auf. War das etwas Hufgetrappel?
Leise stieg Riana aus dem Bett und ging zum Fenster. Auf dem Feldweg Richtung Wald näherte sich etwas dem Hof. Doch sie konnte nicht erkennen, was es war. Da sich ihr Zimmer am nächsten am Feldweg befand, bezweifelte Riana, dass jemand anderes etwas mitbekommen hatte. Rasch zog sie sich eine Jeans und einen Pullover über, dann schlich sie auf leisen Sohlen hinaus.
Die kalte Nachtluft ließ sie leicht frösteln, jedoch ging sie entschlossen Richtung Feldweg. Aus einiger Entfernung konnte Riana erkennen, dass das Wesen, was sie gehört hatte, ein Vierbeiner war. Jetzt fing es an, zu grasen. Vorsichtig näherte Riana sich und erkannte bald, dass es sich um den Esel Pini handelte. Kein Wunder! Pini brach so ziemlich jeden Tag aus, und zurück kam er immer, eben nur dann, wenn es ihm in dem Kram passte. So packte Riana den Esel und wollte ihn in den Stall brin-gen, als sie einen am Halfter befestigten Zettel sah. Unverkennbar in Alex’ Hand-schrift:


Hilfe! Haben uns verlaufen!
Stecken nun in höchsten Schwierigkeiten!
Alex und Sabine








 4.Kapitel 


Vor Schreck erstarrte Riana. Was war passiert? Sie mussten Alex und Sabine helfen! In Windeseile brachte sie Pini in den Stall und lief in ihr Zimmer. Dort weckte sie Lilo und Jasmin und zeigte ihnen den Zettel.
„Oh, oh! Das sieht nicht gut aus!“, urteilte Lilo, „Ich hole gleich Frau Friedrich und Elfi.“
„Spinnst du?“, rief Riana aufgebracht, „Auf gar keinen Fall!“
„Ja warum denn nicht?“, fragte Lilo aufbrausend.
„He, he! Jetzt ist aber Schluss! Ihr weckt mit eurem Geschrei ja noch das ganze Haus auf!“, fuhr Jasmin dazwischen, „Trotzdem finde ich, Lilo hat recht. Wer weiß, in wel-cher Situation die beiden stecken! Die Erwachsenen brauchen wir auf jeden Fall!“
„Und wo bleibt dann das Abenteuer?“, fragte Riana.
„Abenteuer?“, riefen Lilo und Jasmin aus einem Mund.
„Ja, wir könnten doch in den Wald reiten und die beiden suchen. Wenn wir Frau Friedrich einweihen, dann ruft sie die Polizei und bis die kommt, wer weiß wie es dann um Alex und Sabine steht!“, argumentierte Riana.
„Ich auf jeden Fall verliere keine Zeit mehr!“, sagte sie entschlossen und lief in den Stall.
Lilo und Jasmin sahen sich ratlos an. Was nun? Alleine würde es Riana nicht weit bringen, da waren sie sich einig. Aber es war nicht richtig, das wussten beide.
„Also gut. Machen wir uns auf.“, seufzte Jasmin und folgte Riana.
Nach kurzem Zögern folgte auch Lilo.

Draußen war es stockdunkel und kalt. Inzwischen war es schon fast Mitternacht ge-worden und im Haus brannte kein einziges Licht mehr. Leise schlichen Lilo und Jas-min Riana hinterher in den Stall. Die war schon dabei, Leon zu satteln und warf ih-nen einen triumphierenden Blick zu. Das allein hätte Lilo schon gereicht, sofort wie-der ins Haus zurückzukehren. Doch das wollte sie jetzt auch nicht mehr. Lilo und Jasmin sattelten Lotte und Kiri. Das war in den dunklen Boxen gar nicht so einfach, denn sie trauten sich nicht, das Licht anzuschalten. Lilo erschrak sehr, als sie aus Versehen die Holztür der Sattelkammer zuknallen ließ.
„Psst!“, zischte Riana. Doch offenbar hatte niemand etwas gehört.
Nachdem sie alle Pferde mühsam gesattelt und gezäumt hatten, brachte Jasmin noch zwölf kleine Säcke, die sie in der Scheune gefunden hatte. Diese banden sie den Pfer-den um die Hufe, so konnte man das Klappern der Hufeisen nicht hören.
„Wo reiten wir eigentlich hin?“, fragte Lilo, nachdem sie die Pferde auf den Feldweg geführt, ihnen die Säcke abgebunden hatten und aufgestiegen waren.
„Erstmal Richtung Wald, würde ich sagen. Dort ist ja auch Pini hergekommen.“, be-schloss Riana.
„Ich habe mein Handy dabei, wir sollten Alex und Sabine noch einmal anrufen.“, sagte Jasmin. Doch wieder gelang es ihnen nicht, sie zu erreichen.
Im Wald angekommen wurde es Lilo mulmig. Sie sahen fast nichts, und auch die Pferde wurden etwas nervöser. Als Jasmin dann ihre Taschenlampe einschaltete, machte Roxi, erschrocken vor dem Lichtstrahl, einen Satz zur Seite.
Nach circa zehn Minuten konnten sie schon den Anfang des Waldes nicht mehr se-hen. Da begannen sie nach Alex und Sabine zu rufen, doch niemand antwortete ih-nen. So ritten sie über fünfzehn Minuten bergauf, bergab, aus dem Wald hinaus, wie-der hinein. Auf einmal kamen sie an eine Weggabelung.
„Rechts oder links?“, fragte Jasmin.
„Sind wir nicht schon einmal hier gewesen?“, fragte Lilo unsicher.
„Nein, das glaube ich nicht.“, antwortete Riana.
„Seht mal, da!“, rief Jasmin plötzlich. Sie richtete den Strahl ihrer Taschenlampe auf den Boden bei der linken Abzweigung. Dort lag etwas kleines Blaues auf dem Boden. Lilo stieg ab.
„Das ist ja Alex’ Handy!“, rief sie erstaunt.
„Ja? Lass mal sehen!“ Riana nahm es in die Hand. Tatsächlich zeigte es „Zwei Anrufe in Abwesenheit“ an. Die eine Nummer entsprach Lilos Nummer. Sie nahmen das Handy mit und ritten weiter. Sie riefen laut nach Alex und Sabine.
Plötzlich raste Kiri los. Sie war vor einem flatternden Vogel erschrocken. So sehr Jas-min sich auch bemühte, sie konnte die schwarze Stute einfach nicht mehr halten.
„Brrr. Haaalt. Hooo.“, rief sie.
Auch Leon und Roxi galoppierten wild hinter der Stute her. Kiri wurde nun immer schneller und Jasmin war kurz vor dem Herunterfallen. In der Dunkelheit konnten die Mädchen noch nicht einmal erkennen, ob vor ihnen ein Hindernis auftauchte o-der der Weg eine Biegung machte.
Das sah Jasmin es: Ein dicker Baumstamm versperrte ihnen den Weg. Sie bereitete sich schon innerlich darauf vor, beim Sprung herunterzufallen, doch Kiri bremste in letzter Sekunde ab. Schnaufend kam sie zum Stehen.
„Was war das denn?“, keuchte Riana.
„Kiri ist vor einem Vogel erschreckt.“, antwortete Lilo. Das war gerade noch mal gut gegangen!
„Psst! Seid mal leise!“, ermahnte sie da Jasmin.
Angestrengt hörten sie auf das Rauschen des Windes. Da vernahmen sie ein leises Wimmern.
Schnell führten sie ihre Pferde durch das Dickicht am Baumstamm vorbei.
„Alex? Sabine!“, rief Riana laut.
„Hier! Hier sind wir! Hilfe!“, ertönte da eine verzweifelte Stimme.
Schnell und voller Hoffnung die beiden endlich gefunden zu haben, gingen die drei mit ihren Pferden auf eine kleine Lichtung zu, aus der die Stimme gekommen war.
Dort saßen eng zusammengekauert Alex und Sabine!
„Lilo! Riana! Jasmin! Ein Glück, dass ihr uns gefunden habt!“, rief Alex unter Tränen.
Sie saß an einen Baumstamm gelehnt und neben ihr lag Sabine auf dem Boden.
„Was ist passiert?“, fragte Lilo, während sie auf die beiden zuging. Jasmin hielt die Pferde und Riana kam dazu.
„Sabine ist umgeknickt und hat sich wahrscheinlich den Knöchel verstaucht. Sie muss sofort zum Arzt! Es ist so schrecklich!“, weinte Alex. Sie weckte die Freundin, die sich stöhnend den Knöchel rieb.
„Was ist passiert? Alex? Bist du da?“, brachte Sabine mühsam hervor.
Dann sah sie die Pony- AG.
„Lilo! Riana! Jasmin! Ihr habt uns gefunden!“, schluchzte sie dann.
Gemeinsam hoben sie Sabine auf Leon, während Lilo Elfi anrief. Schnell erzählte sie ihr alles und versuchte so gut es ging ihren Standort zu beschreiben. Elfi befahl ihr, sie sollten den Weg zurückgehen, sie käme ihnen mit dem Auto entgegen.
Riana führte Leon und Lilo ritt gemeinsam mit Alex auf Roxi. Jasmin stieg auf Kiri und so machten sie sich auf den Weg.





5.Kapitel 


Bereits nach zehn Minuten waren schon die Scheinwerfer von Elfi’ s blauem Gelän-dewagen zu sehen. Schnell sprangen Elfi und Frau Friedrich auf dem Auto.
„Kinder! Da seid ihr ja!“, reif Elfi erleichtert, während Frau Friedrich die Pony- AG mit einem strengen Blick musterte.
„Wir haben noch einiges zu bereden.“
Vorsichtig hoben Elfi und Frau Friedrich Sabine ins Auto, Alex stieg auch mit ein.
„Ihr reitet hinter uns her!“, befahl Elfi der Pony- AG.
„Puh! Das wird Ärger geben!“, stöhnte Lilo, als sie los ritten.
„Ist doch egal. Hauptsache wir haben Sabine und Alex gerettet.“, sagte Riana lässig. „Und ein Abenteuer erlebt.“, fügte sie leise hinzu.
„Mir ist im Moment alles egal, ich will nur noch ins Bett.“, gähnte Jasmin.

Noch in derselben Nacht wurde Sabine ins Krankenhaus eingeliefert. Jeder aus der Klasse war froh, dass die beiden endlich wieder da waren. Franzi und Miriam waren ihren besten Freundinnen schluchzend um den Hals gefallen, als sie zur Tür herein-gekommen waren.
Frau Friedrich wollte morgen über die Sache sprechen, jetzt sollten sie erst einmal schlafen.

Am nächsten Morgen waren sie hundemüde, doch sie mussten trotzdem aufstehen, denn die Pferde mussten gefüttert werden. Gleich nach dem Frühstück sollten Alex, Riana, Jasmin und Lilo zu Frau Friedrich kommen. Sie wollte allein mit ihnen ein Gespräch führen.
„Ich kann immer noch nicht glauben, was sich gestern Nacht abgespielt hat! Ich hof-fe, euch ist klar, dass ich für euch die Verantwortung trage und selbstverständlich verlange, dass ihr euch an Regeln haltet.“ Dabei musterte sie besonders die Pony- AG mit einem strengen Blick.
„Nachts allein durch den Wald reiten, das ist die Größte Verletzung einer Regel, die ich in meiner ganzen Lehrerlaufbahn je erlebt habe! Das wird Konsequenzen haben, meine Damen!“, rief Frau Friedrich aufgebracht.
Die Pony- AG blickte betreten zu Boden.
„Aber nun, Alexandra, erzähl doch mal, warum ihr überhaupt in den Wald gelaufen seid.“, verlangte die Lehrerin.
„Also, Sabine und ich gingen gerade über den Hof spazieren, als wir schon etwas weiter entfernt Pini sahen, der sich Richtung Wald bewegte. Wir wollten ihn nur ein-fangen, ehrlich. Naja, wir hatten uns leider etwas verschätzt, was unsere und Pinis Ausdauer angeht. Jedenfalls waren wir zu langsam. Wir verloren Pini aus den Au-gen, dachten aber, wir finden ihn noch. Und ehe wir uns versahen, hatten wir uns verlaufen.“
„Wie schrecklich! Aber warum habt ihr denn niemanden mit eurem Handy angeru-fen?“, fragte Jasmin.
„Ich habe meines im Wald verloren und Sabine hatte ihres nicht dabei.“
Da fiel es Riana ein.
„Hier! Wir haben es auf der Suche nach euch gefunden.“ Riana gab der frohen Alex das Handy zurück.
„Was ein Glück! Ich habe es mir von meinem eigenen Taschengeld gekauft!“, freute sich das Mädchen.
„Und was ist dann passiert?“, fragte Lilo.
„Wir haben versucht, den Weg nach Hause zu finden, doch es war vergeblich. Mitt-lerweile war es schon dunkel und plötzlich ist Sabine gestolpert und hingefallen. Da-bei hat sie sich den Knöchel verletzt. Natürlich wollte ich sie nicht alleine lassen und war verzweifelt. Ich wusste nicht, was zu tun war. Doch wie durch ein Wunder hörte ich auf einmal Hufgetrappel. Es war Pini! Zufälligerweise hatte ich in meiner Hosen-tasche Zettel und Stift und so kam ich auf die Idee, eine Nachricht zu schreiben und sie an Pini zu befestigen. Ich wusste ja, dass er früher oder später hierher zurückkeh-ren würde.“
„Das war eine sehr kluge Idee.“, lobte Frau Friedrich sie.
„Denn ich habe ihn dann gefunden.“ Riana hielt den Zettel triumphierend in die Hö-he.
„Aber wie seid ihr auf die hirnrissige Idee gekommen, selbst los zureiten und auf eigene Faust nach den beiden zu suchen?“ Frau Friedrich konnte es immer noch nicht glauben.
Die Pony- AG sah sich betreten an. Natürlich verriet keiner, dass es Rianas Idee ge-wesen war.
„Na gut, lassen wir das Thema jetzt. Aber ihr drei müsst den Hof einmal am Tag fe-gen, und zwar die ganze Woche lang. Verstanden?“
Die drei nickten. Da waren sie ja noch mal glimpflich davon gekommen.
Gegen Mittag erfuhren sie, dass Sabines Knöchel verstaucht war. Sie musste im Krankenhaus von ihren Eltern abgeholt werden, da sie auf Krücken gehen musste.
Die Pony- AG war froh, dass sie die restlichen Reiterferien jetzt genießen konnten, abgesehen von den Schikanen der „Ladies First“ und dem Ärgern der Jungs.
„Aber irgendwie gehört es ja auch dazu.“, murmelte Lilo.
Riana, Lilo und Jasmin saßen nachdenklich in der Weltenschaukel.
„Was?“, fragte Riana.
„Na alles. Die Ladies First und ihre nervigen Shoppingtouren heute Nachmittag, die nervigsten Jungs auf der Welt namens Paolo, Christopher und Konrad…“
„Die Pferde“, fügte Riana hinzu.
„Und Rianas verrückte Einfälle, die uns alle naselang in Schwierigkeiten bringen!“, schmunzelte Jasmin.
Da fielen sie sich lachend in die Arme.






Melissa,14 Jahre Autor/in
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DIE KATZE ISY
In einem kleinen Haus,nicht allzuweit vom Dorfzentrum,lebte die Katze Isy.Isy hatte Spaß am Leben!Doch aus heiterem Himmel verkündete Isys Besitzerin Klara,dass Isy weg soll .Das schockte die Katze.Sie lief weg und hörte Klara jubeln.Sie rannte und rannte.Doch dann wollte sie zu Klara.Isy hörte Klara we inen.Aber ob sie jetzt fürimmer dort bleibt ist eine andere Geschichte.

Elisabeth,10 Jahre Jahre Autor/in
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Das wunderbare Geschenk

Ich habe Geburtstag.
Meine Mutter weckt mich auf und singt mir ein Geburtstagslied.
Papa kommt auch dazu. Sie drücken mir ein Päckchen in die Hand. OOOOOOh da ist bestimmt ein Hund drin Mami oder?
,,Sofia du weisst ganz genau das wir dir keinen Hund kaufen werden". Langsam packe ich das Geschenk auf ohne das Papier zu beschädigen. Ich öffne das Packet, wow ein eigenen Strickkasten. Meine Schwester kommt nun auch ins Zimmer und gratuliert mir. Auch sie gibt mir ein Päckchen. Ich öffne es. AAAAAAAAAAAAAAAh Mama ich wusste das ich ihn bekomme. ;;Was denn"? Den Hund. Die Mutter stürmt ins Zimmer und schreit. Mara ich habe es verboten deiner Schwester einen Hund zu kaufen. Sopfia weint. Da meint die Mutter mit leicht gerötelten Kopf.,,Kümmerst du dich auch wirklich?" ja Mami echt ! Okay du darfst ihn behalten aber kümmere dich um ihn" ! Ich werde ihn Para nennen:-)
So ist sie an ihrem Geburtstag glücklich und zufireden:-)

Celine Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Stellt euch doch einmal vor.
Ein goldenes Pferd mit einer Mähne aus Eiszapfen, einem Schweif aus Bändern mit Süßigkeiten und einem Sattel aus Zimt und Zucker. Du klebst an dem Sattel fest und kannst nicht herunterfallen. Deshalb kann dein Pferd mit dir weit in den Himmel hinauf galoppieren. Auf dem Weg trefft ihr ein Vögelchen das zwitschert :,, Shubidou" reite nicht zu schnell.
Doch Shubidou ignoriert es und macht nur noch schneller.
Oh nein es regnet. Der Sattel löst sich auf und ich falle.
Doch kurz bevor ich unten aufpralle fängt mich shubidou auf.
Shubidou du bist mein bester Freund, sage ich.


Celine.,11 Jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Luna

Luna hieß nicht immer Luna. Damals, da hatte sie noch keinen Namen. Damals, da war sie nur einer der vielen Straßenhunde Italiens, ein kleiner, kurzbeiniger, struppiger, Hund mit Kippohren, braunen Augen und einem langen Körper, wie dem von einem Dackel. Ein Hund ohne Halsband. Ein Hund, der eines Tages von Tierschützern eingefangen wurde, als er gerade einen umgekippten Mülleimer nach etwas Fressbarem durchsuchte. Das Leben eines Straßenhundes ist hart, und Luna war sehr mager, als sie ins Tierheim kam. Sie hatte Flöhe, Würmer und war nicht geimpft. Und sie war sehr scheu. Im Tierheim wurde sie liebevoll aufgepäppelt und war bald wieder gesund, aber ihre Scheu blieb. Sie vertrug sich gut mit anderen Hunden – aber nicht mit Menschen. Wenn der Pfleger kam, um ihr das Futter zu bringen, wich sie zurück und wartete solange, bis er weggegangen war, bevor sie anfing zu fressen. Wenn Besucher sich vor ihren Zwinger im Tierheim stellten, presste sie sich in die hinterste Ecke. Deshalb wollte sie keiner haben.
Luna hatte zu ihrer Straßenhundezeit sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gehabt. Kinder hatten ihr Steine nachgeworfen, wenn sie sich blicken ließ, und ihr ehemaliges Herrchen hatte sie den ganzen Tag im Hof angebunden und manchmal geschlagen, bevor sie sich eines Tages losreißen konnte. Jedem von diesen dummen Menschen, die da vor ihrem Käfig standen, sie anstarrten und mit unnatürlich hohem Stimmchen ''Ooooch, wie süß! Na komm doch mal heeeer, meine Kleeeineee...'' oder so ähnlich sagten, misstraute sie zutiefst. Bis eines Tages ein Mädchen kam, das anders war.
Es sah aus wie ein normales Menschenmädchen und hieß Tanja. Sie hatte schon drei Hunde gehabt und wollte sich jetzt einen neuen Hund kaufen. Als sie an Lunas Zwinger vorbeikam, die wie gesagt damals noch nicht Luna hieß, bemerkte sie sofort die Angst der Hündin. Nebenbei gesagt, die Hündin gefiel ihr auf Anhieb. Genau so einen Hund hatte sie gewollt, als Gesellschaft für ihren alten Dackel, Waldemar. Luna war genau richtig. Tanja wusste, wie man sich mit Hunden verhalten muss: Statt direkt auf Luna zuzugehen oder sie anzusprechen, setzte sie sich mit dem Rücken zu ihr dicht an die Gitterstäbe und tat so, als würde Luna sie gar nicht interessieren. Zuerst tat sich lange nichts. Tanja wartete geduldig. Als sie kurz darauf doch einen Blick nach hinten warf, sah sie, dass Luna einen kleinen Schritt nach vorne gemacht hatte. Als die Hündin merkte, dass sie beobachtet wurde, wich sie schnell zurück und duckte sich in ihre Ecke. Tanja schaute wieder weg, aber heute kam Luna nicht mehr.
Dafür kam Tanja jetzt jeden Tag. Sie hatte sich fest vorgenommen, Lunas Vertrauen zu gewinnen, und das gelang ihr auch jedes Mal mehr. Anfangs fand Luna das Mädchen, das da mit dem Rücken zu ihr den ganzen Tag da saß, einfach nur bedrohlich. Aber allmählich entspannte sie sich in Tanjas Anwesenheit genug, um in ihrer Ecke einschlafen zu können. Bald konnte sie sich zu Luna umdrehen, wenn diese in der Mitte des Zwingers stand, und die Hündin erschrak höchstens oder wich um einen einzigen Schritt zurück. Also begann Tanja, Futterbröckchen ins Tierheim mitzunehmen. Sie legte sie nah bei dem Gitter in Lunas Zwinger und wartete. Bald hörte sie ein sehr, sehr vorsichtiges Tapp tapp tapp. Sie drehte sich nicht um. ''Hallo Kleine'', sagte sie leise. Eine nasse Schnauze berührte ihren Arm und zuckte gleich darauf wieder zurück. Luna war von ihrem eigenen Mut so erschrocken, dass sie postwendend in ihre Ecke zurückstürmte. Aber dort blieb sie nicht lange, sondern lief nervös hinten in ihrem Zwinger auf und ab, machte einen Schritt vor und kläffte frustriert, weil sie nicht verstand, was los war.
''Ist schon gut, Kleine'', sagte Tanja leise und sanft. Nie würde sie den ''Oooh-wie-süß-Ton'' anschlagen, denn dieser Ton verunsicherte die Hunde nur. ''Alles okay. Du bist aber sehr, sehr ängstlich.'' Der Ton ihrer Stimme schien Luna tatsächlich zu beruhigen, denn die kleine Hündin hörte auf zu kläffen. Vorsichtig und möglichst unauffällig bewegte sie sich auf das Gitter zu. Da lagen die Futterbröckchen, ganz dicht bei Tanja. Luna war hungrig. Sie legte sich auf den Bauch und kroch auf die Futterbröckchen zu, wobei sie sich ganz lang machte, um nicht allzu weit nach vorne robben zu müssen. Schließlich fraß sie sie schnell und sprang dann auf die Pfoten, um in ihre Ecke zurückzustürmen. Ihre Flanken zitterten, ihr Schwanz war fest eingekniffen, und sie atmete tief durch.
''Entspann dich'', sprach Tanja weiter auf sie ein. ''Das hast du fein gemacht. Siehst du, ich bin nicht gefährlich. Du kannst mir vertrauen, wirklich.'' Ihr war klar, dass Luna nicht verstand, was sie sagte, aber was sie sagte, war ja auch nicht wichtig. Wichtig war, in welchem Ton sie es sagte. ''Es ist doch alles in Ordnung...'' Luna hatte sich beruhigt. Sie lag in ihrer Ecke und hechelte gestresst, zitterte aber nicht mehr. ''Lassen wir es für heute gut sein. Ich komme morgen wieder'', beschloss Tanja und ging nach Hause.
Am nächsten Tag kam sie gleich nach der Schule wieder ins Tierheim, wo sie inzwischen wohlbekannt als ''Lunas Zähmerin'' war. Die Pfleger begrüßten sie freundlich. Auch Luna wedelte zaghaft mit dem Schwanz, als Tanja kam, blieb aber in der Ecke sitzen und ging keinen Schritt vor. Tanja achtete nicht darauf. Sie wusste eigentlich nicht genau, warum sie ins Tierheim gekommen war. Vermutlich, weil sie sich nicht getraut hatte, nach Hause zu gehen. Vermutlich, weil sie irgendwie Trost und Ablenkung brauchte, was sie im Tierheim immer fand. Vermutlich, weil sie den Zorn ihrer Mutter fürchtete. Denn heute hatte Tanja in Latein eine Sechs bekommen und die Tränen den ganzen stressigen Schultag lang nur mit Mühe zurückhalten können. Als sie jetzt auf den Boden vor dem Zwinger sank, hier, wo sie nur die Hunde sahen, vergrub sie das Gesicht in den Händen und brach in Tränen aus.
Eine Sechs! Sie konnte es nicht glauben und schluchzte eine ganze Weile. Dabei hatte sie sich solche Mühe gegeben und so viel gelernt! Wie konnte ihr das passieren!?
Plötzlich spürte sie, wie etwas Feuchtes, Lebendiges sie am Arm berührte. Dann noch einmal. Und dann kam eine warme, raue Zunge und schleckte sacht die Tränen ab, die auf ihren Arm gefallen waren. Vorsichtig hob Tanja den Kopf und starrte ihren Arm an. Es war Luna (die damals noch nicht Luna hieß). Sie merkte, dass Tanja sie ansah, wich aber diesmal nicht zurück, sondern wedelte freundlich mit dem Schwanz, als wollte sie sagen: Hey, ich weiß, wie das ist. Es wird schon alles wieder gut werden. ''Luna?'', hauchte Tanja. Der Name war ihr gerade eben eingefallen. Er passte wunderbar gut. ''Oh, Luna!'' Die frisch getaufte Luna wedelte noch schneller mit dem Schwanz, und als Tanja die Hand ausstreckte, ließ sie sich problemlos kraulen. Ja, sie genoss es sogar. Denn in dem Moment, in dem sie Tanja weinen gesehen hatte, hatte sie gemerkt, dass Tanja genau so war wie sie: Ein Lebewesen mit Gefühlen, eben, eins, das traurig und einsam war. Und sie hatte von dem Moment an begonnen, sie zu lieben und ihr zu vertrauen.
Tanja kaufte Luna wenige Tage später und trug sie auf dem Arm aus dem Tierheim. Ihr war aufgefallen, dass die Hündin vor anderen Menschen, vor Fahrrädern und sogar vor fallenden Blättern Angst hatte. Aber das würden sie schon hinbekommen.

CRT,12 Jahre
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bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors

DER FLUCH DER BLAUMEISE

Eines Tages kam Tomi von der Schule und war auf dem Weg in sein Zimmer. Er hatte keine Hausaufgaben auf, und so spielte er Hausaufgaben frei mit seinem Spiele Bot. Plötzlich wurde der Schiff so groß wie ein echter! Tomi ist hinein gelaufen, und als er den Steuer sah fing er an ALLE Knöpfe zu drücken! Da fing das Schiff an zu fahren. Vor lauter angst schrie er:"MAMA MAMA HILFE HILFE HILFE!!!!!" doch der Schiff kam irgenwie ans weite Meer er hatte keine Chance mehr gehabt und musste auf dem weiten Meer leben. Er weinte und sagte:"Ich vermisse Mama und Papa!" Ein paar Wochen waren vorüber und er sah aus dem Fenster hatte Land gesehen. Er war über glücklich! Er rannte ans Steuer und versuche ans Land zu kommen. Er hatte es geschafft! Als er das Land betrat sah nix außer Palmen und Tiere. Er sah sich um. 5 Stunden Später kam ein Tier, es war eine Blaumeise. Er sagte mit gruseliger Stimme:"Diese Insel ist dein TOT!!!! Hier sind Menschen nicht ERLAUBT!!!!" Tom bekam angst und wollte so weit wie möglich vom Vogel weg. Doch es kamen nur noch mehr und mit einem Krallen Schlag töteten sie ihm!
Als dem nächsten Mensch auch das gleiche passiert war, gab es nie mehr Kinder NIE wenn jemand neues auf die Welt gebracht wurde dann schon Erwachsen!

Ende

Die die meine Geschichte gefallen Danke ich Herzlich ich hab mir mühe gegeben!
Ich finde auch sehr fiele Geschichten toll. :-)

Aylin,9 Jahre Autor/in aus
Germersheim Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Das neue Reitmädchen

„Lina! Runterkommen, es gibt Mittagessen!“ rief Linas Mutter. Lina hat überhaupt
keinen Hunger auf Mamas Knödel, doch sie weiß, dass sie bevor sie reiten geht noch etwas essen muss, denn sonst kann sie sich nicht mehr richtig beim Reiten konzentrieren. Lina ist nämlich beim Reitunterricht angemeldet. Für das Reiten, das Putzen und das Füttern braucht sie ungefähr eine Stunde, denn es macht Lina auch sehr viel Spaß. Doch seit sie von ihrer Reitlehrerin erfahren hat, dass ein neues Mädchen sich beim Reiten angemeldet hat, möchte Lina nicht mehr zum Reiten gehen, obwohl sie das Mädchen noch gar nicht kennengelernt hat. Lina glaubt, dass das neue Mädchen zickig ist und vielleicht besser reitet als sie. Jedenfalls aß Lina ihre Knödel und zog sich ihre Reithose und die Stiefel an. Dann fuhr sie genervt zum Reitstall und putzte Charli, das Pony, das sie pflegt und reitet. „Lina kannst du Mia den Reiterhof zeigen?“, fragte Lina´s Reitlehrerin Frau Hoppstein. Mia lächelte Lina freundlich an und Lina lächelte etwas schüchtern zurück. „Ja. Na klar. Mach ich doch gerne“, erwiderte daraufhin Lina. Zuerst zeigte sie Mia Blackstar, das Pferd, welches sie in Zukunft reiten und pflegen wird. Danach zeigte Lina ihr, wo ihr Putzzeug ist. Dann stellte sich Lina dem neuen Reitmädchen vor:„Hallo ich bin Lina und wie ich weiß heißt du Mia.“ „Ja ich bin Mia und komme aus Frankreich. Jetzt wohne ich in Braunschweig und möchte hier reiten lernen.“, stellte sich dann auch Mia vor. Lina und Mia ritten gemeinsam aus und lernten sich immer besser kennen. Nach einer Stunde sattelten sie die Pferde ab, weil Mia das noch nicht so gut konnte, half Lina ihr dabei. Dann verabschiedeten sie sich und verabredeten sich für morgen. Bei Lina zu Hause gab es zum Abendbrot Bratwürstchen mit Ketchup, nach einer Weile holte Lina ihr Tagebuch heraus und schrieb „Liebes Tagebuch, dass neue Mädchen beim Reiten war doch nicht so schlimm, wie ich sie mir vorgestellt habe. Ich glaube wir sind sogar Freundenninen geworden.“ Am nächsten Tag war Reitunterricht und sie ritt mit Mia wie gestern gemeinsam aus. Lina kam mit viel Freude nach Hause.

Ende











Der Ausflug mit der Klasse

„Anna, kannst du schon mal deine Sachen packen?“, fragte Anna´s Mutter. Anna macht Morgen mit ihrer Klasse nämlich einen Ausflug ins Museum. „Jaja, ich packe meine Sachen schon“, sagte Anna. Anna möchte nicht ins Museum, weil es da nur langweilige Ausstellungen gibt. Am nächsten Morgen war es soweit. Anna stieg mit ihrer Freundin Lena und ihrer Klasse in den Bus. Anna schaute den ganzen Weg nur aus dem Fenster und träumte vor sich hin. Endlich waren sie da. Alle stiegen fröhlich aus dem Bus, ausser Anna. Die Lehrerin Frau Batche sprach noch mit einer Angestellten. Die Kinder durften schon vor gehen. Anna sah Dinosaurier, Bilder und sogar ihre Lieblingstiere Elefanten. Die ausgestopft waren. Als Frau Batche ihnen viel über die Ausstellung erzählte, viel ein Bild von der Wand auf den Boden. Alle erschraken, nur Anna schaute nach wie das Bild hinunter fallen konnte. An dem Platz, wo das Bild hang war in der Wand ein großes Loch eine kleine Maus kroch aus dem Loch und rannte davon. Das Bild wurde wieder aufgehangen und wachte wieder auf. „Hä?! Wieso aufwachen? Ich war doch gerade noch im Museum.“ Doch dann merkte sie, dass es nur ein mäusiger Traum war.

Ende

















Das Pferderennen

Lisa ging mit ihrer Mutter Sonja im Wald spazieren. Im Wald sahen sie bis jetzt schon drei Pferde, die an ihnen vorbei ritten. Plötzlich kamen noch ungefähr zwanzig weitere Pferde, die im Galopp an ihnen vorbei rasten. Lisa fragte ihre Mutter: „Wo wollen die denn alle hin?“ Sonja, ihre Mutter, antwortete: „Das werden wir gleich herausfinden.“ Es kamen noch zwei Pferde mit Reiterinnen, die an ihnen vorbei trabten. Schnell fragte Sonja eine der Reiterinnen: „Wo geht es denn hin?“ „Wissen Sie das denn nicht? Wir wollen zum Pferderennen, das in einer halben Stunde beginnt“, antwortete die Reiterin auf dem schönen, weißen Apfelschimmel. Die zwei Reiterinnen ritten weiter. Lisa wollte unbedingt zum Pferderennen. Sie fragte ihre Mutter: „Mama können wir zum Pferderennen gehen?“ „Nein, das schaffen wir nicht mehr“, erwiderte Sonja. Lisa war enttäuscht. Noch nie war sie auf einem Pferderennen. Sonja und Lisa gingen weiter. Von weitem sah Lisa ihre Freundin Annika mit ihrer Mutter. Sie waren gerade auf dem Weg zum Pferderennen. Sonja und die Mutter von Annika unterhielten sich. Daraufhin sagte Lisa´s Mutter zu Lisa: „Na gut, dann gehen wir auch zum Pferderennen.“ Das Pferderennen war toll. Es waren sehr viele Leute dort und die Pferde waren wunderschön. Das Rennen gewann die Reiterin auf dem Apfelschimmel, welches sie getroffen haben. Außerdem konnten sich Lisa und Annika mit ihren Müttern die anderen Pferde anschauen wie z.B. den Araber, den Haflinger, das süße Island Pony und Lisa´s Lieblingsrasse einen Hannoveraner. Nachdem Pferderennen wollten die Mädchen, dass Annika bei Lisa übernachtet. Die Mütter hatten nichts dagegen und erlaubten es ihnen. Noch am selben Abend dachte Lisa „Das hat man eben einer guten Freundin zu verdanken.“



Tjana,10 Jahre Autor/in aus 38539 Müden
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André und das Wildschwein
André wollte endlich wieder in den Wald. Es dauerte eine halbe Stunde bis dorthin.
Er machte sich morgens auf den Weg und Nachmittags kam er an.
Überall sah er Pilze. Der Wald war sehr ruhig und sehr groß hatte auch viel Grünzeug. Auf einmal knackte etwas. André drehte sich um. Aber keiner war da. Plötzlich kam ein Wildschwein aus den Busche. André erschrak! Zuerst rannte das Wildschwein hinter ihm her dann wieder Andre hinter dem Wildschwein und so weiter. Bis André zu einer gewissen Zeit sagte: „ Wildschwein hör mal auf.“ Das Wildschwein hörte auf zu rennen. Und seine Augen glühten und dann stupste er Andre ,der auf den Boden fiel.
Andre hatte seinen Arm gebrochen. Dann rief er zu Hilfe. Nico, Andres Freund , kam und hatte einen Krankenwagen fuhr zum Krankenhaus. Und nach drei Tagen war Andres Arm wieder heil.



Pedro,9 Jahre Autor/in aus ESF Frankfurt
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Im Land der verzauberten Vögel

Es gab einmal ein Vogel namens Paul.
Paul wollte einmal riesig werden. Plötzlich kam eine Hexe und verwandelte
Ihn in einen größeren Vogel. Danach besuchte ihn seine Freundin.
Als sie Paul sah, glaubte sie dass es ein Traum war.
Sie fragte ihren Freund ob sie mit ihm fliegen kann.
Natürlich war er damit einverstanden. So flogen die beiden
glücklich durch die Wolken. Vielleicht kannst du sie auch
mal eines Tages sehen.






Dagmar,8 Jahre Autor/in aus aus ESF Frankfurt
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Das Mädchen und der Riesenvogel

Es fing damit an als es Samstag war. Da regnete es und Lina hatte Lust in den Park
zu gehen und in die Pfützen rein zu springen.
Sie zog ihren Regenmantel an und ging in den Park. Als sie im Park war glaubte sie zu träumen da war ein riesiger Vogel. Sie ging auf den Vogel zu und streichelte ihn am Flügel. Der Vogel schien sie
auch zu mögen, denn er machte was sie sagte, als ob er jedes Wort verstehen würde. Sie fragte sich nur ,wie sie den Vogel mit nach Hause bringen würde. Ihre Mutter würde sofort sagen:“ Ein Tier ist hier nicht erlaubt!“ Sie dachte nach, da hatte sie eine Idee: Sie ging zu dem Vogel und fragte:
Willst du, dass wir uns immer hier treffen ?“ Der Vogel nickte. So besuchte Lina den Vogel jeden Tag.




Amalia,8 Jahre Autor/in aus ESF Frankfurt
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Die Vogelfreundin

Ein kleines Mädchen ging im Wald spazieren. Es liebte Vögel, und es suchte den Vogel , den sie
gehört hatte. Sie warf ihnen Krümel zu.
Da kam auf einmal ein Riesenvogel an, und er fragte sie: „Willst du auf mir fliegen?“ Sie war überrascht, dass sie mit Vögeln sprechen konnte. Sie sagte ja und stieg auf den Vogel. Er flog mit ihr los. Sie waren weit über den Wolken, und auf einmal fiel sie vom Vogel. Er aber geleitete im Sturzflug nach unten und fing sie auf seinem Rücken auf. Sie seufzte: “Danke!“ Er antwortete :“Ich bringe dich wieder in den Wald zurück.“ Ihre Eltern freuten sich, dass sie glücklich zurück kam.



Anna,8 Jahre Autor/in aus ESF FRANKFURT
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Der Vogel

Es war 12 Uhr nachts. Ich, Amelie konnte nicht schlafen, weil ich meinen Vater so vermisste.
Mein Vater war schon lange tot. Und dann, bum bum bum und dann hörte ich
ein Klopfen an meinem Fenster: Ein riesen Vogel!
Ich erschrak , aber dann merkte ich dass der Vogel mir nichts tun wollte. Ich machte
Das Fenster auf und stieg auf den Vogel auf. Wusch; er flog los .
Zum Glück lief alles paletti aber dann machte er n Looping , ich fiel , es meisten nur
Noch 5msein. Ich rief: “nein !“ weil ich auf einen Stacheldrahtzaun fallen würde .
Doch der Vogel fing mich auf . ratsch! ratsch! ratsch!, drei Schnitte bekam
Der Vogel vom Stacheldrahtzaun.
Doch dann bemerkte ich, dass der Vogel mein Daddy war er sagte: dass
Drei Schnitte ihn wieder zu einem Menschen gemacht hatten
HAPPY END



Luca,8 Jahre Autor/in aus ESFrankfurt
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Der große Vogel

Ein Mädchen namens Johanna lebte in einem fantastischen Land nur mit ihrem Vater .
Kinder gab es nicht, das war traurig.
Eines Tages, an einem sonnigen Tag ging sie raus.
Sie lief zu den Bergen.
Auf einmal hörte sie ein Schreien.
Sie lief sofort dort hin. Johanna lief hoch auf die Berge.
Da blieb Johanna stehen. Ein großer, wunderschöner Vogel lag auf der Erde.
Sie ging zu ihm hin. Johanna brachte ihn eine Höhle. Da sah sie, dass der Flügel gebrochen war.
Sie brachte ihm immer zu essen sie Pflegte ihn. Jeden Tag ging sie zu ihm. Eines Morgens ging sie wieder hin, er war nicht da. Sie hörte einen schönen Gesang.
Es war der Vogel er, flog über ihr. Er landete vor ihr. Er guckte sie an als ober ihr sagen wollte: „ Steig auf!“ Sie stieg auf und flog mit über die Berge und hatte einen Freund gefunden.
Sie waren immer glücklich und sie werden noch viele Abendteuer erleben.


Carlotta,8 Jahre Autor/in aus ESF Frankfurt
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Der Osterhase

Der Osterhase sprang und sprang. Er versteckte Ostereier um die ganze Welt.
Aber dann kam ein Fuchs und roch die Ostereier und fraß die Ostereier auf.
Da sah der Osterhase keine Ostereier mehr. Er war ganz wütend und musste noch
Mal neu anfangen .Schließlich sah er den Fuchs und er war dick gefressen.
Der Osterhase hatte seine Arbeit erledigt und es war Ostern und die Kinder
waren so glücklich


Von Shona

Shona,9 Jahre Autor/in aus ESF Frankfurt
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Der Hundefänger

Am Samstag kam ein Hundefänger in die Stadt. Niemand wusste was davon.
Frau Elch ließ ihren Hund im Garten laufen.
Auf einmal bellte er. Der Mensch erschrak. Der Hundefänger fing den Hund. Er war noch sehr klein. Dann kam Frau Elch raus sie schrie den Hundefänger nur so an: „Wieso haben sie meinen Hund geklaut? Ich rufe die Polizei! Der Hundefänger wollte rennen. Doch Frau Elch hielt den Mann fest.
Jetzt kam die Polizei und nahm den Mann fest. Sie steckte ihn ins Gefängnis. Frau Elch hatte ihren Hund wider.

Happy End

Von Yasmine


Yasmine ,9 Jahre Autor/in aus ESF Frankfurt
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Es war einmal ein Hund der hies schnufi.
und schnufi hatte eine besitzerin die hies emelie. und die emelie war 8 jahre alt.sie hatte schnufi soo lieb. weil schnufi hatte immer soo ein wudeliges fell gehabt. eines tages hatten die eltern gesagt emelie wir ziehn um.und schnufi musst du leider hier lassen.emelie war sooo traurig.sie wuste wie die zeit mit schnufi wär.und am nächsten morgen sagten die eltern heute um 8 uhr 30 ziehn wir nach münster.und was ist mit schnufi.dann haben die eltern ruften die eltern emelie.ging nach unten sie weinte und weinte.dann tröstete ihre mutter und ihr vater emelie. dann sagten die eltern naja wenn du so gern wilst warum denn nicht.emelie freute sich sehr und namte schnufi auf denn arm.

joanna krc,8 jahre Jahre Autor/in
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Ich hab noch nie Schnee gesehen

Es war einmal ein Eichhörnchen, das machte einen Winterschlaf. Plötzlich klopfte es an der Tür seiner Baumhöhle unter der Wurzel von der großen Eiche. Das Eichhörnchen wachte auf und ging müde zur Tür. Vor der Tür stand sein Freund der Igel und sagte:" Mein Freund, Ich mache dieses Jahr keinen Winterschlaf,...Ich möchte endlich mal den Schnee sehen. Ich habe noch nie Schnee gesehen. Willst du mir helfen den Schnee zu suchen? das Eichhörnchen rieb sich die Augen und blinzelte erfreut:" Gute Idee, Igel...Ich hab auch noch nie den Schnee gesehen, alle erzählen davon aber wir sehen den Schnee nie". "Ich komm mit". Gesagt getan gingen beide Freunde los um den Schnee zu suchen. Sie liefen einen ganzen Tag suchend über ihre riesige Wiese bis zum Waldrand. Da blieben sie stehen und schauten sich an. "Wir waren noch nie hier im tiefen Wald" sagte der Igel." Hast du Angst?" fragte das Eichhörnchen den Igel." Nein, aber der große Bär wohnt hier und der brüllt immer so laut". "Wenn wir ihn aber freundlich darum bitten uns zu helfen, brüllt er bestimmt nicht" sagte das Eichhörnchen. Also gingen die zwei Freunde fröhlich aber trotzdem ein bisschen ängstlich in den Wald. Da gab es viele andere Tiere die sie noch nie gesehen haben. Irgendwann kamen sie auch an der Höhle vom Bären an. Sie hörten aus der dunklen Höhle ein tiefes Schnarchen. Erst trauten die zwei Freund sich nicht in die Höhle aber sie wollten den Bären ja was fragen und langsam schritten sie in das dunkle Loch. Irgendwann stießen sie an eine Wand die ganz weich war und warm. Sie waren bei dem Bären angekommen. Langsam gingen sie an die schnauze von dem Bären und zupften an seiner Nase. Der Bär schlug seine Augen auf und schaute erstmal komisch auf die zwei kleinen Ruhestörer und brüllte: "Was wollt ihr den hier? Ihr solltet doch schon längst Winterschlaf halten". "Entschuldigung Bär, Wir haben noch nie Schnee gesehen, kannst du uns sagen wo wir welchen finden? Der Bär drehte sich um und sagte: "Geht aus der Höhle raus, rechts zweimal um die alte Tanne, einen Tag lang gerade aus und dann schaut auf den Boden unter dem kleinen Felsen.......da liegt euer Schnee", drehte sich rum und schlief weiter. Die zwei Freunde sahen sich an zuckten mir der Schulter und gingen wieder raus. Nachdem sie aus der Höhle gegangen waren und schon etwas weiter weg waren, hörten sie hinter sich den Bären rufen: "Wartet mal, Ich hab auch noch nie Schnee gesehen aber ich weiß ehrlich nicht wo Schnee finden können.". Die zwei schauten sich an als der Bär vor ihnen stand und fanden sie sollten doch jetzt zu dritt die Suche fortsetzen. Also liefen sie weiter den kleinen Pfad entlang und fragten allerlei Tiere nach dem Weg zum Schnee. Aber keiner sagte wo der Schnee ist. Unterwegs machten sie rast auf einem Baumstumpf und aßen etwas und erzählten sich lustige Geschichten. Da kam eine kleine Haselmaus unter dem Stumpf hervor und beschwerte sich über den Lärm den die drei Freunde machte. Das sagte der Bär: "Tut uns leid, Haselmaus aber wir sind auf der suche nach Schnee, Wir haben noch nie einen gesehen". Die Haselmaus schaute jeden an und sagte dann: "Ich hab auch noch nie Schnee gesehen und jetzt bin ich auch neugierig wie Schnee aussieht". "Darf ich mit euch gehen?" "Jeder der mit uns kommt um Schnee zu suchen ist willkommen", sagte der Igel.
So gingen die vier Freunde weiter um den Schnee zu suchen. Tagelang liefen sie umher und fragten jeden den sie sahen nach dem Schnee. Die vier Freunde liefen weiter und weiter aber der Schnee war nirgends zu sehen. So langsam mochten sie auch nicht mehr weiterlaufen, "Mir tun meine Beine weh vom vielen laufen" ,sagte das Eichhörnchen. " Mir mein Rücken" sagte der Bär, also setzten sich die vier Freunde hin und wollten eine Pause machen. " Ich glaube es gibt gar keinen Schnee" sagte die Haselmaus betrübt. "Ja" sagt der Igel, so langsam glaube ich auch nicht mehr dran". " Ich will nach hause klagten der Bär und das Eichhörnchen. Also wollten sie sich wieder auf den weg zurück von dem sie gekommen sind als eine Eule vor ihnen landete und lachte" Hahaha ...Schnee wollt ihr suchen...hahaha...Schnee....Die vier Freunde schauten sich verdutzt an: "Ja, suchen wir, aber warum lachst du?" " Weil Schnee man nicht finden kann, er kommt von ganz allein, ganz leise und leicht". "Ihr müsst nur Geduld haben. So wie es aussieht am Himmel könnte heute Nacht der erste Schnee fallen". hat es gesagt und flog weiter. Die vier Freunde schauten sich freudig an und setzten sich hin und warteten und warteten und warteten....aber es kam kein Schnee vom Himmel. Langsam vielen den vier Freunden die Augen zu und bald schliefen alle tief und fest. Irgend wann blinzelte die Haselmaus, weil immer etwas weiches auf ihre kleine Nase fiel. Plötzlich machte sie die Augen auf und schrie: "Bär, Igel Eichhörnchen wacht auf, wacht auf......der Schnee...der Schnee....der Schnee. Alle waren hellwach und schauten ungläubig in den Himmel. es fielen ein paar kleine Schneeflocke langsam herab und es wurden immer mehr. Der Bär machte seine Mund weit auf und ließ viele Schneeflocken auf seine Zunge schweben. "Schnee, rief der Bär...So sieht also Schnee aus. Der Igel und das Eichhörnchen umarmten sich und tanzten umher. Nur die kleine Haselmaus konnte nichts mehr sagen. sie verschwand unter einer Schneedecke und stammelte: "Hilfe ich versinke im Schnee und der Bär pustete sie wieder frei und hob sie hoch. Die vier Freunde schauten zum Himmel und auf die fallenden Flocken und freuten sich endlich Schnee gesehen zu haben. Bevor sie sich wieder auf den Rückweg machten bauten sie noch einen Schneemann und jeder von ihnen ließ einen Tatzenabdruck auf dem Bauch vom Schneemann zurück. So gingen die vier Freunde nach Hause und erzählten jeden das sie Schnee gesehen haben.


Anna-Lea,7 Jahre Autor/in aus Ludwigsburg/August Lämmle Grundschule-Ludwigsburg-Ossweil
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Das Märchen vom Kugel-schrei-Bär

Es war einmal ein Kugel-schrei-Bär, der saß auf einer Kugel und schrie. Er schrie so laut und unerträglich das man es im ganzen Königreich hörte.

Obwohl der König meilenweit vom Kugel-schrei-Bär entfernt in seinem Schloss wohnte, hörte er das schreckliche Geschrei. In der Nacht tat er kein Auge zu und war darum immer mürrisch und schlecht gelaunt. Irgendwann hatte der König es satt. Er sagte: Derjenige der dieses Geschrei aufhören lässt, soll meine Tochter zur Frau haben.

So machte sich ein armer Kaufmann auf den Weg. Er musste lange wandern. Nur selten kam er in ein Dorf. Alles was der arme Kaufmann hatte war ein Laib Brot und eine Flasche Wein. Er kam immer näher an den Kugel-schrei-Bär und das Geschrei wurde immer unerträglicher.

Nach sieben Tagen und Nächten wandern kam der Kaufmann zum Kugel-schrei-Bär. Er fragte: Warum schreist du so? Der Kugel-schrei-Bär antwortete: Weil ich nicht von der Kugel runterkomme! Kein Wunder! Die Kugel auf der der Kugel-schrei-Bär saß, war höher als der höchste Kirchturm im ganzen Königreich. Wie es der arme Kaufmann auch versuchte: Er kriegte den Kugel-schrei-Bär nicht von der Kugel runter und der Kugel-schrei-Bär schrie noch lauter.

Und wenn er nicht gestorben ist dann schreit er auch noch heute… Wie es mit dem Kugel-schrei-Bär weiterging

Was macht ein König wenn ein Geschrei durch Schloss ertönt das es niemand aushalten kann? Er sagt: Der der das Geschrei aufhören lässt soll meine Tochter zur Frau haben. Doch was tut ein König wenn das Geschrei noch lauter wird?

Der König der das Königreich regierte in dem der Kugel-schrei-Bär auf einer großen Kugel saß und schrie, hatte keine Idee mehr. An einem Nachmittag, als der König Steuererhöungsunterschriftsformulare schrieb, kam plötzlich die Königen in den Trohnsaal und sagte fest entschlossen: Ich gehe jetzt! Ich halte dieses Geschrei nicht mehr aus. Der König wollte sie zurück halten doch da war die Königen schon raus gegangen und hatte die Tür zugeknallt. Ach du gelbe achte!, sagte der König und wandte sich kopfschüttelnd seinen Steuererhöungsunterschriftsformularen zu.

Und wenn er nicht gestorben ist dann schreibt er an seinen Steuererhöungsunterschriftformularen noch heute...

Simon,9 Jahre Autor/in aus Bonn Lyngsbergschule
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Es war einmal ein Löwe. Der hatte 7 Söhne. Die sprachen: Erzähle aine Geschichte. Da fing der Löwe an.Es war einmal ein Mann.Der hatte einen Igel. Der Igel hatte ein Garten. Der Garten hatte 10 Blumen. Die blumen hatten Nektar, den die Bienen Gerne verspeisen mochten. Sie brachten dem Imker den Nektar Er machte daraus Honig, den die Kinder essen wollten. und damit ist die Geschichte aus.









katharina,8 Jahre Autor/in
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Es war einmal ein Mädchen,dass wünschte sich ein kleines Pony.Eines Tages kam sie von der Schule und sah ein kleines schwarz weißes Pony in ihrem Garten stehen.Ihre Mutter stand daneben und das Mädchen strahlte:"Gehört das schöne Pony mir?" "Die Mutter antwortete lächelnd:"Jaa,es gehört dir. Es heißt Flecki.Ich habe es dir gekauft,weil du dir es schon lange wünschst.Magst du jetzt ein bißchen reiten? Ich führe dein Pony am Zügel.Ich ritt den ganzen Nachmittag mit meinem Pony Flecki und liebte es immer mehr.Am Abend brachte ich Flecki in seinen Stall und gab ihm noch was zum essen und trinken.Ich fragte meine Mutter ob ich mit Flecki im Stall schlafen durfte. Sie brachte mir noch eine Decke und ein Kissen zum schlafen. Ich kuschelte mich an meinen Flecki, gab ihm noch einen Gute Nacht Kuss und schlief zufrieden und glücklich ein.

Anna-Lea,7 Jahre Autor/in aus Ludwigsburg/August Lämmle Grundschule-Ludwigsburg-Ossweil
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hi
ich bins wieder eure Sabby-lina
also heute erzähle ich euch ne tiergeschichte!
also:es war einmal eine kuh die hatte sich in eine maus verknallt.die maus schlich immer der maus hinterher aber für die maus war es viel zu laut weil sie so klein war.die maus schrie die kuh an weil er ihr hinterher gehen und spionieren hat.die kuh war traurig und weinte und weinte...sie ging nachause da hat sie einen neuen freund gefunden es war der stier!er war sehr net nicht so wie die maus...die kuh und der stier waren so beste freunde das sie zusammen für immer und ewig zusammen sein wollten sie waren ein paar! nach paar tagen kam die maus angeschlichen und wollte sich entschuldigen er brachte eine blume mit aber da sahr er die kuh und den stier er war traurig und lass die ohren runter ziehen er war sehr traurig er hat die blume n der tür fallen gelassen und ging nachause.die kuh hat es gesehen sie lief schnell zu der maus und hat sich selbst entschuldig weil sie sich selbst schuldig fand...nach paar tagen war die maus und die kuh unsertrenlich waren beste freunde nur beste freunde und der stier? er mochte in echt die kuh net er wollte nur ein haus und geld also und wenn sie also die kuh und die maus nicht gestorben sind dann leben sie noch heute!!

die geschichte wurde von mir frei erfunden

Sabby-lina,11 Jahre Autor/in aus Petersahgen
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Die Giraffe Giga

An einem sehr heißem Nachmittag bei ca.45 Grad stand Giga, die schönste,schnellste und liebste Giraffe ihrer Horde an einer schönen, großen Akazie und fraß. Dabei ließ sie unauffällig ihren Blick über die anderen Tiere schweifen. Sie sah, wie ihr Sohn Tego mit seinen Freunden raufte, wie ihre Tochter Gigi mit ihren Freundinnen Kränze aus Stroh flocht, wie sich ihr Mann Teobald mit den anderen Bullen unterhielt und wie ihre Freundinnen zusammen schwatzten und lachten.

Auf einmal stand ihre beste Freundin Katie neben ihr. „Was ist denn los, du siehst so traurig aus“, fragte Katie. „Ach Katie, du weißt doch, wie gerne ich tanzen lernen möchte.“ Da schlug Katie vor: „Pass auf, jetzt rufst du als Anführerin erst mal alle zum Schlafen zusammen und morgen sehen wir weiter,ja?“ „Okay,so mach ich es.“ Giga nickte. Sie tat es und schlief auch schon bald darauf ein.

Am nächsten Morgen wachte Giga wie immer als erste auf und wie immer übte sie tanzen. Doch irgendwie gelang es ihr mal wieder nicht. Sie weckte Katie und fragte sie nach Rat. Wie erwartet lachte sie nur und prustete: „Giraffen können doch nicht tanzen, Giga! Nur die Menschen können das.“ Giga antwortete leicht beleidigt: „Ja ja, aber wie tanzen denn dann die Giraffen im Zirkus?“ „ Die lernen es von den Menschen. Schau, die anderen Großen wachen auf!“
Katie lief schnell zu ihrer Schwester und Giga weckte Gigi und Tego. Gigi stand brav auf, doch Tego murrte: „Ich will aber noch schlafen!“ „Willst du, dass deine Freunde dich auslachen, weil du so ungezogen bist “, fragte Giga streng. „Nein, ich steh ja schon auf.“ Tego rappelte sich auf und weckte seinen besten Freund.
Giga schüttelte den Kopf und guckte sich um. Alle wachten gerade auf. Sie ging zu ihrer Akazie und fraß weiter.

Auf einmal hörte Giga ein Brummen. Jetzt sah sie, woher es kam. Ein Menschenauto rollte auf ihre Horde zu! Giga schlug sofort Alarm. Da stiegen die Menschen auch schon aus. Ein Mädchen war bei ihnen! Und scheinbar sprach es ihre Sprache, denn es sagte: „Hi, ich bin Lilli. Ich bin hierhergekommen, um Tieren zu helfen. Braucht jemand Hilfe?“
Alle starrten Lilli fassungslos an. Doch dann trat Giga vor. Sie beugte sich zu Lilli herunter und fragte sie leise: „Kannst du mir das Tanzen beibringen? Aber verrate niemandem, das ich dich das gefragt habe, ja?“ Lilli lachte und antwortete: „Dürfen wir unser Lager hier aufschlagen? Ich verrate deine Frage auch nicht.“ „Okay, damit bin ich einverstanden.“

Ab jetzt übte Lilli jeden Abend mit Giga. Nach 3 Wochen gab sie eine kleine Vorstellung. Aber als Giga dies ansagte, stöhnten alle außer ihrer
Familie und Katie auf, da alle anderen Vorstellungen nie ein Erfolg geworden waren.
Aber Katie, Gigi, Tego und Teobald riefen: „SIE HAT MIT EINEM MENSCHEN GEÜBT!!!“ Das gab Mut für jeden. Giga zeigte ihre Vorstellung und alle jubelten.
Aber sie selbst jubelte am lautesten. Sie schrie: „ICH KANN TANZEN!!!!!“

Nun, das war die Geschichte von Giga und wie sie sich endlich ihren Herzenswunsch
(mit Hilfe von Lilli) erfüllt hatte.

Martha,8 Jahre Autor/in
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Der Kleine Rabe im Spukschloss

Der Kleine Rabe hat Ferien. Er fliegt nach China. Dort trifft er einen alten Chinesen der ihm von einem Spukschloss erzählt. Im Spukschloss soll es wirklich spuken, es soll ein Feuerdrache darin leben. Der Drache soll jeden verschlungen haben der das Schloss betreten hat.
Der Kleine Rabe geht gleich dorthin.Abends um acht Uhr kommt er an.
Es ist dunkel und gruselig und kalt.
In den Türmen brennt ein leichtes Schummerlicht.
Der Kleine Rabe hat Angst....
er sieht einen langen schwarzroten gezackten Schwanz im Fenster.
Er bekommt noch mehr Angst
er zittert, seine Knie schlottern.
Da guckt der Drache plötzlich aus dem Fenster.
Der Kleier Rabe zuckt zusammen.
Ihm läuft ein kalter Schauer durch die Federn.
In diesem Moment spuckt der Drache Feuer, eine riesige Flamme bringt er zum Vorschein. Er sieht gruselig aus. Der Feuerdrache fliegt direkt auf den Kleinen Raben zu. Der Kleine Rabe hat plötzlich keine Angst mehr. Er ruft so laut er kann:"Ich habe keine Angst, du blödes Vieh!"
Der Feuerdrache fällt vor Schreck vom Himmel.
Das hat noch keiner zu ihm gesagt.Der Feuerdrache sagt:"Oh, das hätte ich nicht von dir erwartet Kleiner Rabe.Du bist sehr mutig. Wollen wir Freunde sein?"
"Oh ja, gerne",sagt der Kleine Rabe, "ich möchte meine Ferien bei die verbringen." "Super,dann bin ich nicht so alleine" antwortet der Drache.
Und sie haben schöne Ferien.


Lea,8 Jahre Autor/in aus Celle/GHS Wietzenbruch
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Hallo ich bin schildi und wie der name schon verrät eine schildkröte vor letzte woche habe ich ein ganz schönes Abendteuer erlebt und das war so . Ich wollte mit meinen besten freund beeren pflücken . Aber aufeinmal ist es passiert, ein richtiger bär kam er hat meinen besten freund runtergeschluckt . Sofort aber wieder ausgespuckt wir sind schnell weg gelaufen .Doch plötzlich war der bär vor uns ich hatte sehr dolle angst . Ich hörte meinen freund neben mir zittern . Plötzlich sagte der bär wie heißt ihr denn? schildi sagte ich und das ist mein freund stachi das stachelschwein und wir schmecken überhaupt nicht .Wiso warum sagst du das fragte der bär ich will euch doch gar nicht essen ich bin doch vegittaria ich dachte dein freund sei ein büschel Grass. Ich wollte mich bei ihm entschultigen . entschuldigung angenomm sagte stachi das stachelschwein .wollen wir morgen spielen ich finde den bären kar nicht so übel .Wir nennen dich bäri sagten wir damit war bäri einverstanden und wir spielten noch den ganzen tag lang . Jetzt muss ich aufhören sonst finden mich noch stachi und bäri beim verstecken ENDE

Rebecca Hegeler, 9 Jahre Autor/in aus Grundschule harpstedt/ Harpsted
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Ein Fall für die
soko-Bande
Spuk in der Hütte

Der Erste Fall

Frauke Evans, Josephine Evans, Thomas Müller, Bastian Schneider und Hündin Kira Müller saßen ( Kira lag natürlich) und beugten sich über die heutige Zeitung.„ Mannomann! meinte Josephine. Geister in der Hütte?


Die Polizei stellte fest, dass es nachts in der Hütte ( gennant Seehütte) spukt. Sie hörten nachts ängstliche Rufe. Eine Carol Yasser wurde ganz ängstlich, blass und ohnmächtig ( auch sehr kalt und steif) im Wald in der Nähe der Seehütte gefunden. Sie lag anscheinend schon eine halbe Stunde dort. Sie behauptete, den Tod höchstpersönlich gesehen zu haben.
Dann wurde es plötzlich ganz schwarz, hatte sie gesagt. Mehr wusste sie nicht . Wir hoffen,dass es solche Überfälle nicht mehr geben wird.
Die Polizei macht weitere Durchsuche in der Seehütte.Man munkelt, dass der Alte Fischer Johnny Duster als Tod dort herumspukt.



„Also ich würde nicht gerne dem Tod höchstpersönlich begegnen.“ sagte Bastian und kuschelte sich an Kira.
Thomas kaute an seinem Finger. Da kam Frau Evans in die Küche herein. „Wollt ihr jetzt raus?“ fragte sie die Fünf.
„Klar!“ meinte Thomas. Schon waren sie draußen.
Die Luft war noch frisch und der Morgentau glänzte auf dem Gras. „Die Hütte liegt ganz in unserer Nähe,“ meinte Josephine. „Wir könnten jetzt hin.„ Okay!“ meinte Frauke. So liefen sie durch das nasse Gras. Die Seehütte war schon zu sehen.Schon vom weitem sah man Absperrbänder hängen.
„So ein Mist!“ meinte Frauke. „Wieso?“ fragte Thomas lässig.„ Die Absperrbänder hindern uns nicht, rüberzuklettern, oder hörst du hier Alarmglocken schrillen?“ „Nein, aber deine ist mächtig kaputt!“ sagte Frauke ein wenig beleidigt.Trotzdem kletterte sie über die Absperrbänder, wie die drei anderen. Kira sprang. „Gut dass wir einen so großen Hund haben“sagte Bastian. Kira bellte.„ Such!“ befahl Thomas. „Such Spuren!“ .Kira lief ins Haus rein.Es sah groß aus,und das war es auch. Die Hündin lief zielstrebig in die erste Etage und hielt an einem Kleiderschrank. Die Detektive überlegten und beschlossen, den Schrank erstmal beiseite zu schieben. Die vier Freunde strengten sich mächtig an,den Schrank zu schieben. Auch Kira half mit. Endlich schob sich der Kleiderschrank zur Seite.




Überraschung



„Wow!“ staunte Bastian. „ Da sieht ja wie ein richtiges Büro aus!“„He, Leute!“ rief Josie. „Ich hab es! Ich glaube, dass sind gar keine richtigen Geister!“ „wirklich nicht?“ Die drei schauten Josie fragend an. Da wurde Josie plötzlich verlegen. „Na ja,“ sagte sie und pulte in ihrer Nase.„ Vielleicht........ vie......... Ach, ich weiß es nicht!“sagte sie und wurde noch verlegener und pulte tiefer in ihrer Nase.Die Fünf untersuchten das Büro. Sie fanden aber nichts, nur viele Kisten, die mit einem Schloss abgeschlossen waren.„ Wieso stehen hier diese Kisten?“ fragte sich Thomas. „Null Ahnung“ meinte Frauke. „Aber irgendwas muss das doch bedeuten,“ sagte Josie. „Wir können Inspektor Hart fragen.“ sagte Bastian.„ Jo, machen wir“ sagte Frauke.„ Dann los!“, schnell liefen die Fünf nach Hause zu den Evans.
Dort schnappten sie sich die Räder und strampelten los.
„Los, schneller !“ schrie Frauke gegen den Fahrtwind. Zum Mittagessen möchte ich zurück sein!“ Frauke wurde schneller und schneller und verschwand hinter der nächsten Kurve. Deshalb gaben die Vier auch Gas und Kira kam fast gar nicht mit. „Du Arme!“ meinte Thomas und hielt an. Er packt sie mühsam auf seinen Gepäckträger und zischte weiter. Frauke war schon längst angekommen, als Thomas schwitzend angestrampelt kam. „Oh, Kira!“ stöhnte er. „Du isst zu viel !“ Ich denke ich sollte dir weniger zu essen geben!“ , Kira jaulte und
sprang vom Gepäckträger. Sobald die Fünf das Polizeirevier betraten, begrüßte Inspektor Hart sie fröhlich. „Moin moin, kleine leutchen!“ „hallo, Herr Inspektor Hart!“sagte Bastian höflich. „Wir hätten ein paar Fragen zu diesem Gruselhaus im Wald,“ Das Telefon von Inspektor Hart klingelte. „Ja? Hier Inspektor Hart?“ Aber Bastian redete weiter.„ da waren wir dr........“ wurde er unterbrochen von Josie, denn fast hätte er sich verplappert.Zum Glück schien Inspektor Hart im Gespräch versunken zu sein. „ Ja, ich habe sie informiert.... nein..... sie haben mich informiert..................... Wissen sie was, kommen sie einfach hier vorbei........................... ja, machen wir das so......................... Auf Wiedersehen!“ Er legte den Hörer auf. „Na das ist ja ein Ding,“ murmelte er vor sich hin.„ ..........Ach, ja! Ihr wolltet mich ja was fragen.“„Ja,“ beeilte sich Thomas zu sagen. „Ähmm..... wir haben diese Spukhütte uns angeschaut und ähmmm.......“ „So ein Büro gefunden!“ ergänzte Bastian.
„Heißt das, ihr seid reingegangen?“ fragte Inspektor Hart eher erstaunt als empört.„ Aber na gut, ihr könnt ja ein bisschen mithelfen. Wie wäre es mit morgen vormittag?“ So was hatten die Fünf Freunde nicht erwartet. Sie freuten sich auf morgen und liefen nach hause. Sie spazierten noch im Wald und untersuchten das Äußere der Hütte, aber fanden nichts .
Dann gingen sie nach Hause und legten sich früh ins Bett.








Suchen,suchen,suchen



Am nächsten Morgen waren Frauke und Josi als erstes in der Zentrale.( Ein alter Pferdestall) „ Ahhhhh!“ gähnte Josi. „ Na, noch müde?“ fragte Bastian,der eben durch den Geheimgang lief.„Übrigens , Thomas kommt heute nicht, weil er turnen hat.“ sagte der 13-jährige.„ er ist ja eine Sportskanone!“ meinte Frauke grinsend und ging zum Kalender.
Plötzlich klingelte das Telefon. Josi stürzte sich auf den Hörer, aber Bastian war schneller. „ Hallo hier ist Bastian Schneider von der Soko-bande, was kann ich für sie tun?“
„Hallo Bastian, ich bins, Inspektor Hart. Kommt ihr jetzt? Ich habe später keine Zeit mehr.“ sagte er.
„klar, wir kommen in 5 Minuten zum Spukhaus. Bis gleich.“
Er legte auf. „ Na los, holen wir die Fahrräder und fahren .“ sagte er. „Na, ich weiß nicht....“ meinte Frauke und warf ein Blick nach draußen. „ Geht nicht. Es regnet in Strömen! Dann klappt es wohl nicht.“ „ doch! Wir nehmen unsere Regenschirme!“ Widersprach Bastian Josi.
Also gingen sie mit Regenzeug bewaffnet zum Gruselhaus. Dort erwartete sie Wachtmeister Hart.
„Na, endlich!Wenn jemand kommt, sagt das euch das erlaubt ist, hier herumzuschnüffeln.“
„Vielen Dank“, sagte Basti. Wachtmeister Hart verabschiedete sich und fuhr mit dem Fahrrad davon.
„Also los!“ sagte Frauke eifrig.
Sie machten sich an die Arbeit.
„Ich hab was!“, schrie Basti. Josi und Frauke rannten hin.
Es war ein alter Lappen. Ölverschmiert und von Rissen bedeckt. „ Na, ja. So viel können wir damit nicht anfangen.“, meinte Bastian. Josi wollte antworten, aber sie kam nicht dazu.
Denn plötzlich hörten sie schlurfende Schritte.
Da war jemand!
















Der Grund

„ Verstecken, sofort!“ flüsterte Frauke erschrocken.
Die drei schlüpften sofort in eine riesige Kiste , die offen war, als sich schon der Kleiderschrank beiseite schob.
Ein riesiger Mann und ein ganz kleiner traten ein.
Der kleine hatte einen riesigen Koffer und der große einen Schlüssel.
„Endlich ist diese Polizei verschwunden. Das war ziemlich dumm, die Frau so zu erschrecken. Sonst könnten wir uns das ersparen.“ meinte der große. „ Aber jetzt, endlich können wir unser Ding vorbereiten.“
Der kleine nickte hämisch und sie verschwanden aus dem Zimmer.
„ Oh nein!“ flüsterte Josi panisch. „ Wo ist mein Handy?“ sie suchte hektisch in ihrer Hosentasche.„ Ich muss Inspektor Hart anrufen...“ „ Nein! Noch nicht!“ Unterbrach sie Frauke. Wir müssen nachschauen!Der Kleine hat den Koffer hier vergessen. Wir können gucken.“ „Okay“, sagte Basti. „ Ich gehe vor. Schaut ihr Wache nach den Männern.“ Ein bisschen zitternd machte er sich auf den Weg. Das Büro war ziemlich groß.
Er hatte den Koffer fast erreicht, als plötzlich der Schrank rutschte.

„Na, was haben wir denn da?“ sagte eine hämische Stimme.
„Einen Jungen.“ meinte der andere.
„Komm, sperr ihn ein!“ Befahl der Kleine.
Der Große Schlurfte auf Basti zu, der noch wie erstarrt da stand. Er rührte sich kaum, als der Große ihn packte und kräftig Richtung Tür schleppte. „Komm Johnny, verschwinden wir hier. Wir nehmen den Jungen mit.
Sonst geht er noch zu den Bullen.“ sagte der Große.
Der Kleine nickte und die beiden verschwanden mit Basti im Schlepptau auf dem Flur.
„Hoffentlich vergessen sie Basti abzusuchen, dann könnte er sich mit seinem Dietrich-set befreien, wenn das Schloss zu knacken wäre.“sagte Frauke.
„Was können wir tun?“ fragte Josi ängstlich.
„ Hinterhergehen, was sonst?“ Frauke versuchte lässig zu klingen, aber im Unterton hörte man deutlich, dass der Schreck ihr noch tief in den Knochen saß. Plötzlich hörten sie ein Poltern von draußen. Sie sprangen auf und schauten. Die beiden Männer luden ein paar Kisten und Basti auf die Ladefläche des Lasters.
Plötzlich kam Josi eine Idee.
„ Ich habs! Frauke hör mal zu: Sie holen ja die Kisten ab. Wir könnten uns ja dort verstecken, dann nehmen sie uns mit....“ „Ja! Super! So könnten wir Basti und den Männern unbemerkt folgen!“ Gesagt, getan. Die Mädchen versteckten sich und das keine Sekunde zu früh.
Denn die beiden kamen und nahmen ein paar Kisten mit.
So wurden auch Josi und Frauke hingetragen, ohne dass die Männer etwas merkten.
Als Frauke hinübergetragen wurde, fühlte sie jetzt erst, wo sie sich befand. Inmitten von Gold!

























Im letztem Moment!

Nach einer geschätzten halben Stunde wurden die Kisten in einen dunklen Raum gebracht. Basti war nicht zu hören.
Als es leise wurde, stiegen Josi und Frauke aus ihren Kisten. „Wo ist Basti?“ Plötzlich sahen sie Basti. Er lag bewusstlos zwischen vielen anderen Kisten.
er wachte gerade auf,stöhnte,sah Frauke und Josi und fragte:„ Wie lange war ich weg?“ „Keine Ahnung.“, meinte Frauke. „Wir müssen hier jetzt irgendwie raus!“, sagte Josi. „ Ja, aber wie?“ Frauke war ratlos. „ Vielleicht mit diesem Teil hier.“ sagte Basti und deutete auf sein Handy. „Gute Idee!“, meinte Josi und schaute gleich nach, wie viel Geld sie auf ihrem Handy hatte.
„ Mist! Ich hab kein Geld mehr! Nicht mal einen Cent!“
„ Ich auch nicht.“, sagte Basti.
Plötzlich hörten sie einen Klingelton. Hastig nahm Basti das Handy und drückte auf das Freizeichen.
„Ja? Thomas!“ , er seufzte erleichtert auf. „ Wir haben kein Geld mehr und sitzen richtig in der Tinte.............
Ich erzähl es dir später. Erst mal ruf Inspektor Hart an!............. Er soll sich beeilen und der Reifenspur und den Sägespänen folgen!............. ja!.......... Sie sind bei der Hütte. tschau.“
Basti legte auf.
„Welchen Sägespänen?“ Josi sah ihn fragend an.
Basti lächelte verschmitzt.
„Na ja, du weißt ja, ich bin ziemlich vorsichtig und habe einen ganzen Sack voll dort.....“
Weiter kam er nicht. Die Tür wurde aufgerissen!

„Das sind ja noch mehr Schnüffelnasen!“, der große grinste hämisch. „Wie sie hergekommen sind, weiß ich nicht aber ist egal. Komm wir betäuben sie.“
„Nein. Lieber nicht. Das kannst du auch später.“
„Wann kommen sie endlich?“ fragte Frauke.
„Keine Ahnung. Sie müssten jeden Augenblick hier sein.“
Währendessen wurden alle Kisten aufgerissen.
„Claus hat gesagt, dass wir die Hälfte kriegen!“
„ Nenn ihn doch beim geheimen Namen. Das wollte er doch.“
„ Na gut. Herr BS.“
„ Den kenn ich doch! Wenn der Name stimmt. Es könnte Herr Bistumos sein.“, sagte Basti aufgeregt.
„Ja! Das könnte sein!“ sagten Josi und Frauke leise im Chor, während die Männer die Kisten aufmachten.
Nach einer Weile waren sie fertig.
„Und nun zu den Kindern.“ Langsam entsicherte er die Waffe. Er richtete sie .......................... und schoss.

Die Kugel pfiff an Josi vorbei und schlug krachend in die Wand.
„Hände hoch oder ich schieße!“ sagte eine bekannte Stimme. Thomas! Er stand mit einer Pistole schussbereit auf der Türschwelle. Hinter ihm waren Inspektor Hart und fünf weitere Polizisten. Sie alle waren bewaffnet und
Die beiden Männer konnten sich nicht wehren!


























Happy End

„Es war richtig schwer, deine Spur zu erkennen.
Aber die Idee war spitze.“ Anerkennend klopfte Inspektor Hart Basti auf die Schulter.
Der wurde glatt rot.
Es war ein Samstag und die Kinder hatten keine Schule.
Deswegen hatten sie sich im Polizeigarten mit Inspektor Hart getroffen. Die beiden Männer wurden verhaftet und sitzen hinter Schloss und Riegel. Nachdem die Kinder Wieder zu Hause waren, stellten sie erst dann fest: Es war schon ein Uhr nachts! Die Eltern waren aber hellwach und warteten auf die Fünf die alle bei den Schneiders übernachten durften. Es wurde noch ein schöner Abend.

„Übrigens, ich habe endlich eine Visitenkarte entworfen!“
sagte Frauke. und die sah so aus:


Die Soko- Bande
Stets zu Diensten
Detektive: Hinweis:
Josie Evans Wir nehmen
Bastian Schneider keine Belohnung.
Thomas Müller Vielleicht eine Tü-
Frauke Evans te Leckerlisfür
Kira, unsere
Hündin.


Die Kinder und Inspektor Hart lachten herzlich
über den letzten Satz mit Kira.
„Mit so einer guten Visitenkarte werdet ihr bestimmt
doppelt so viel Erfolg haben!“ meinte Inspektor Hart.



Nelli,10 Jahre Autor/in
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Angst vor ponys
es war morgen und meine mama hatte das frühstück vorbereitet mein vater war auch gekommen und hatt gesagt lena weißt du was heute gehn wir in den bauernhof!was!!!!ich haße den bauernhof da gibt es große und böse pferde und die ponys sind zu klein für mich.aber lena es wird sehr schön sein im bauernhof wirklich,dein papa und ich bleiben bei dir.versprichst du mama das ihr bei mir bleibt und mich nicht allein lässt?natürlich lena versprochen.okey ich geh in den bauernhof!aber nur wen ich nicht reiten muss ich schau mir nur die pferde an.okey wen das so ist gehn wir jetzt.okey mama.also gehte lena mit ihrer mama und papa in den bauernhof.lena sagt ihrem papa,papaaich möchte auch die kühe sehen.sehst du die kühe sagt ihr vater,ja papa die kühe sind wirklich lustig lena musste kichern.lenas mama sagte!komm lena wir gehn zu den pferden.lena war ein bißchen ängstlich aber sie sagte keinen davon.lena guck mal das pony an so süß oder?ja mama die sind ja soo süß.mama aaaaaa was ist den lena!!!!lena weint.mama das große pferd hat meine mütze,und guckt mich so böse an.der papa von lena hat die mütze lena wieder zürück gegebender vater sagt!lena pferde gucken so doch immer so.das ist trotzdem ein böses pferd.sagt lena.wenn du so sagst ist das ein böser pferd sagte die mutter.mama!ja lena dieses pferd ist voll süß und guckt mich nich so böse an.lena möchtest du etwa reiten?ja mama bitte okey.ich warte die ganze zeit das du das sagst.dan reitet lena mama lass mich nicht los okey ja lena ich lass dich nicht los.wow mama das ist so hoch!!willst du runter?ja bitte mama ich möchte runter.okey komm auf mein schoß lena,wir gehn jetzt nach hause.okey mama.lena war zu hause und hatte alles was sie im bauernhof erlebt hat in sein pferdebuch geschrieben.bevor sie ins bett musste sagte sie ihrer mama das wir bald wieder in den bauernhof gehen solln okey lena,aber jetzt schlaf schön gutenacht lena gutenacht mama.ihre mama machte das licht aus und dann schlaf sie und träumte von pferden. ende

selina,12 Jahre Autor/in
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Der Blöde Ponyhof

Vorwort

In den Pfingstferien war ich mit meiner Freundin und mit ihrer Freundin auf einem Ponyhof in Aichach.
Ich dachte mir schon das,dass nicht gut gehen konnte ich bin ungefähr 1,55m groß ich habe braun-blondes Haar.

1.Tag

Kurz nach dem wir angekommen sind brachten wir die Kofffer auf die Zimmer meine Freundin heißt übrigens Magdalena ist ein bischen kleiner als ich ihre Freundin heißt Sophia ich und sie (Sophia) sind einbischen arugant.
Wir sind mit Farah,Emina und Jolanda in einem achta Zimmer bisdahin war es noch cool.

Es gibt noch ein anderes Mädchen sie heißt Eva sie ist echt nett.
Als wir die Pferde bekommen haben habe ich Flocke bekommen.
Am Abend sind wir sehr schnell ein geschlafen.

2.Tag

Beim ersten mal reiten habe ich mich nicht so toll gefühlt der tag war im guten und ganzen echt scheiße und das Mittag essen und Abend essen hat gut geschmeckt.Am Abend war es wie beim ersten Tag,wir sind sehr schnell ein geschlafen.

3.Tag

An dem Tag habe ich den Besitzer gefragt ob ich ein anderes Pferd haben kann dan habe ich Franz´l bekommen.Wir sind sehr gut mit einander aus gekommen.das essen war okey.

4.Tag

An diesem Morgen war mir irgentwei echt schlecht ich musste zum Glück nicht mit reiten.ich war bis Nachmittag die ganze Zeit im Zimmer und habe geschlafen.

5.Tag

An diesem Tag haben wir einen Ausritt gemacht und am Abend haben wir ein Lager Feuer gemacht ein Mädchenvon dem ich euch erzählt sie hat dauernd Ärger bekommen,weil sie ihr Pferd nicht lenken konnte sie konne aller diengs nicht reiten konnte.

6.Tag

Endlich war der Tag de Abreise gekommen wir mussten den Eltern vor reiten ich hab danach noch eine Urkunde dafür bekommen habe das ich nicht nach Hause gefahren bin.

Dort war es echt schlimmmmmmmmmm ich kann euch nur raten esst dort nichts es war sooooooooo ekelhaft ich habe 5kg abgenommen ich habe nähmlich immer gekotzt.


ENDE

Luisa,12 Jahre Autor/in
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Vorwort
Dies ist eine Geschichte die dachte ich mir aus als ich aus dem FEnster schaute . Sie ist für kleine Kinder und gut als gute Nach Geschichte


Der kleine Vogel und seine Höhenangst

ES war wieder Frühjahr , die kleinen Vögel lernten jetzt das fliegen . Auch die aus dem Nest 432 . Da lebten Vera Vogel , Vladimir Vogel , der kleine Viktor Vogel , Veronika Vogel und Verena vogel .
Mama Vera und Papa Vladimir machten es den Kindern vor . Die Töchter der Familien konnten schon gut fliegen doch Viktor könnte einfach nicht in die Höhe . Er saß lieber in seinem Nest . Alle Vogelkinder saßen schon unten und spielten . Doch Viktor saß allein in seinem Nest . Mama vera machte sich gro0ße Sorgen um ihren Jungen :,, Was ist los Viktor magst du die anderen nicht?" Viktor meinte nur darauf : ach das fliegen ist mir zu hoch ich möchte nicht " Mama Vera flog sofort zu Papa Vladimir . Sie musste ihm die Nachricht überbringen .Das verstand Vladimir nicht . ER packte sich seinen Sohn und hatte vor mit ihm in die Luft zu stechen . Viktor wehrte sich mit allen Mitteln bis der Vogelpapa aufgab . Schon bald neckten in alle Vogelkinder . Vincent Vogel meinte :,, Schaut euch den Viktor an , er will ja gar nie fliegen , ein Feigling ist er ." Das kränkte Viktor . Selbst Verena nekcte ihn:,, Du Weichei wieso fliegst du nicht wie wir alle ." Viktor schaute aus dem Nest nach unten . Und hui das war tief . Er war sich selber überzeugt das er es schaffte und wollte fliegen . Stellte sich auf den Rand des Nestes und oh nein , die Höhenangst überkam ihn wieder . Er war so sauer auf die Angst . Und Vanessa Vogel aus dem anderen Nest machte wieder eine doofe Bemerkung:,, Oh hat der kleine kleine Viktor etwa Angst ." Das machte Viktor wütend . Er brüllte zurück:,, Lass mich in Ruhe du bist gemein ." Er versteckte sich nun hinter einer Rinde im Nest . Doch schon war er größer geworden . Seine Eltern konnten ihn niht mehr ernähren sie meinten :,, Viktor du musst jetzt fliegen denn wir haben kein Futter mehr und wir müssen aufbrechen in den Süden denn schon bald wird die große große Kälte kommen." Viktor bekam große Bedenken . ER probierte seine Angst zu überwinden . Doch es wollte nich klappen . Er weinte . Veronika und Verena waren schon ausgezogen . Veronika Vogel wohnte jetzt bei Vince Vogel und Verena wohnte jetzt bei Volker Vogel . Nur Viktor hatte keine Freunde keinen Ort wo er hingehen könnte . Er würde traurigger und trauriger . Sein Vater sah das nicht länger mit an . Er nahm in unter die Schultern und flog mit ihm durch die Wälder . Und schwub diwub , Viktor verlor seine Angst . Und siehe da er wurde ein richtiger Machovogel . Ein Jahr später hielt er in der einen Feder Valentina Vogel in der anderen Valerie Vogel und vor ihm saß Vivien Vogel . Er wurde der reichste und glücklichste Vogel vom Dorf . Und siehe da alle die ihn mal geärgert haben entschuldigten sich Ewigkeiten .

Lea ,12 Jahre Autor/in
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Auf den Barbados

Wütend flog ein Schuh in die Ecke und noch einer .
Natascha war wütend , sie wollte unbedingt mit Malve in Girlcamp an die Ostsee . Und jetzte musste sie mit ihren langweiligen Eltern auf die Barbados . Das würde sicher oberlangweilig werden . Sie packte ihre reizenden Anziehsachen in den gräasslich grünen Koffer den ihr Dad zum Geburtstag geschenkt hatte . Grün ?! Nach Natschas Meinung nach wäre das die schwachsinnigste Farbe . Pink , lila ,rosa das waren die Farben die für das 14.jährige Girl die Welt regierten . Wütend warf sie das Foto von dem Ferienhaus auf den Barbados in den Müll .

Am nächsten Morgen ging es um vier Uhr morgens los . Mama Angelika machte Hektik . Mit sauerer Miene setzte sich Natascha ins Taxi mit dem sie zum Flughafen fuhren . ,, Jetzt zieh nicht so eine Miene , Schnuckelchen ," meinte Papa Andreas . ,, Na toll , ich brauche ersten keine Kosenamen zweitens habe ich null Bock ," entgegnetet Natascha sauer . Dann herschte Schweigen .

Enddlich war die Familie Kostmann auf den Barbados angekommen . Es war abends .
Natascha wollte unbedingt allein die Insel erkunden . Sie lief einfach mal den WEg hinter der Palmenallee entlang . Sie hörte ein aufgergtes fieben . verdutzt schaute sich Natascha um . Nicht eine Spur woher das fieben kommen könnte . Als sie um die Ecke ging sah sie es . Es war eine kleine Robbe . Die hintere Flosse war komplett aufgeschlizt . Natascha war geschockt . Sie nahm die Minirobbe behutsam auf den Arm und trug zum Ferienhaus . Der bescheuerte Papagei der immer auf dem Balken der Bar ,,Costablanca" saß meinte: Robbe Robbe" ,, Sei ruhig ," motze Natashca den gelben Papaggei an . Als Natis Mutter die Robbe sah war sie geschockt udn brachte das Tier in die Praxis die zwei Straßen weiter war .
Natascha hatte sie Robbe liebebvoll Luck getauft . Doch der Urlaub war ´morgen zu Ende und Robby würde sie nie wieder sehen . Ihm ging es viel besser .
Am tag der Abreise weinte Natascha bittere Tränen . Doch Mama hatte eine Überrachung . Luck . Natascha drufte Luck mit nach Deutschland nehemn . Sie freute sich grün und rot . Der Urlaub war der schönste Urlaub ihres Lebens .

ENDE GUT ALLES GUT

Lea H,12 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Der Hund und die Katze

Es war einmal eine kleine Katze namens Moni. Moni lebte in einem abgelegenen Dorf. Dort ging sie immer an die Schulterecke. Bei der Schulterecke waren Kartons, Decken und ein paar zerfetzte Kissen. Moni legte sich immer auf die Decken, zog sich ein Kissen her, und schlief. Eines Tages, als Moni sich gerade hingelegt hatte, kam ein kleiner Hund. Dieser Hund fragte Moni: "Kann ich mich zu dir legen? Mir ist furchtbar kalt und ich wurde eben ausgesetzt." Moni gab mitleidig zur Antwort: "Na klar. Ich streune doch selbst herum." Da legte sich der kleine Hund neben Moni. "Wer bist du eigentlich?" fragte Moni.
"Ich bin Waldi der kleine Dackel. Und du?" sagte Waldi. Moni gab zur Antwort. "Ich bin Moni, eine kleine Siamkatze." Waldi und Moni schliefen nun ein. Am nächsten Morgen sagte Waldi zu Moni: "Wir müssen und die Schulterecke gemütlich einrichten!" "Ja!" sagte Moni tatkräftig. Moni ging zu den Kleiderkontenern. Dort fand Moni 2 dicke Winterjacken. Moni nahm die mit weil, es im Winter vieleicht sehr kalt werden wird. Waldi dagegen fand eine Uhr, ein Glas, ein Napf und einen kaputten Fernseher. Diese Sachen stellten sie in ihrer "Wohnung" auf. Und von diesem Tag an waren Moni und Waldi beste Freunde.

Amy,9 Jahre Autor/in
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Die Abenteuer von Tom, dem Kater

1. Abenteuer
Tom und das Geheimnis der Dunkelheit.

Unser Kater Tom ist schwarz weiß gestreift und hat nur Blödsinn im Kopf.
Tom wurde nachts von einem Geräusch geweckt. Sofort war Tom unterwegs um herauszufinden was das war. Tom schlich auf den unterschiedlichsten Schleichwegen bis er vor dem höchsten Baum stand. Mühsam erklomm Tom den Baum. Er kletterte bis in die Baumkrone, denn von dort hatte man einen Überblick über das ganze Gelände. Tom verhielt sich ganz ruhig. Er achtete auf Feindbewegungen. Da zappelten die Blätter auf der anderen Seite des Grundstücks. Tom war sofort unterwegs über einige Dächer und Bäume, bis er an der verdächtigen Stelle ankam. Dort merkte er, dass alle Mühe umsonst gewesen war. Es war nur der Wind, der ein Windspiel und ein paar Blätter bewegt hatte!
So was Dummes!!!
ENDE des 1. Abenteuers





Marvin,8 Jahre Jahre Autor/in aus Langenfeld, Brüder-Grimm-Schule
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Der kleine Hund
Es war einmal ein Hund. Der hieß Trust und war so klein, dass er nichts konnte. Die anderen Hunde lachten ihn oft aus. Dann war er sehr traurig. Seine Eltern machten sich schon Sorgen, was aus ihrem Sohn noch werden sollte.
Doch dann lernte er einen Löwen kennen. Er hieß Freeway und brachte Trust alles bei, was er lernen musste.
Eines Tages kam ein ganz großer Hund mit Namen Boldo. Der besiegte Freeway und alle anderen Hunde. Nur noch Trust war da. Boldo wollte auch ihn besiegen. Er stellte sich bedrohlich vor den kleinen Hund. Jetzt würde sich zeigen, was Trust gelernt hatte. Mit einem Satz sprang Boldo auf ihn. Aber Trust rollte sich blitzschnell weg und Boldo prallte hart auf die Steine. Trust sprang auf ihn und schlug ihn k.o.
Nach einiger Zeit kam Boldo langsam wieder auf die Beine. Trust und Boldo wurden Freunde.


Samuel,9 Jahre Autor/in aus Liebenscheid / GS Hoher Westerwald
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Shipper und der Anker

Shipper war ein Delfin . Er war schön und seine bläulichen Schuppen glänzten in der leichten Sonne die in den Ozean fiel .

Heute war es Shipper besonders langweilig und er schwamm ein bisschen herum . In einem der Korallriffe endeckte er plötzlich etwas silbernes . Es war groß und hatte schwarze Zanken . Shipper probierte es zu essen . Aber es schmeckte nicht und aaahhhh die Kanten waren scharf . Shipper hatte drauf gebissen . Und dabei hatte er sich seinen Mund aufgeschnitten . Blaues Blut rankte aus dem Unterkiefer des Delfins . Shipper lies ein paar jammernde Geräusche aus .

In der Delfin Station nahe des Ozeans hörte man das Rufen von Shipper . Benjamin ein Mitarbeiter der Station ging sofort zum Chef :,, Chef , ich schätze da braucht ein DElfin unsere Hilfe , hörst du auch diese Rufe .


Lea,12 Jahre Autor/in
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Streik der Tiere

Auf der Howards Farm in Kanada hielt Greg Sipple seine Tiere . Die drei Pferde . Fünf Kühe ein paar Schafe . Er hatte auch drei Katzen und einen Hund .

Jedes Mal das selbe echt doof ," meinte das eine Pferd Rosi . ,, Ja genau , unser Alte reitet nur dich Mouse ," fand auch Pferd Karl . ,, Mich er reitet Rosi ," meinte Mouse das Westernpferd empört . ,, Ich weis was ," meinte Rosi schließlich ,,, keinér von uns reitet mehr mit Herrchen . Wir reiten selber aus 1,2,3 und los stürmen wir das Gatter ein . Mit viel Gerumpel rannten die drei Pferde davon und veranstalteten ein Wettrennen . ,, Jippi eindlich mal wieder so richtig rennen ," freute sich Karl . ,, Ja richtig ´," meinte Mouse .

Greg Sipple sah nur noch den Staub der WEge den die drei Pferde aufwühlten . Er schanppte sich das Auto und drei Stricke und furh hinterher . Als die Pferde das Autp kommen sahen machten sie eine Kehrtwende und rasten am Autó vorbei Richtiung heimat . Dort aßen sie normal weiter als ob nie was gewesen wäre . Wütend kam der Farmer herein und brüllte :,, Seid ihr irre einfach auszubrechen ." Agressiv ging er wieder aus dem ´Verschalg und wollte die Kühe melken .Kuh Betty war als erste dran . Betty war die beste Milchkuh . gab immer so 40 Liter . Aber heute kam nichts nur ein paar TRopfen . ,, Betty was ist los ´bist du krank ," besorgt musterte Greg sein Vieh und rief zur Vorsorge den Tierarzt an
. ,, Machen wir mit dir weiter Hilda ," lächelte der farmer zurfrieden . Doch auch Hilda gab nur einen mickrigen Liter . ,, Was ist den mit euch los ," Greg war verzweifelt. Er setzte sich einfach mit seinem Schemel vor Resi und setzte alle Hoffnung auf die dicke Kuh . Resi bekam bald ein Kind wenn nicht sogar noch diese Nacht .Resi gab nichts níchts nichts . ,, Ach ja stimmt ," meinte der Farmer . Resi konnte gar keine Milch geben weil sie trocken stand . Da die bald ein Kind bekam . In all diesem Milchstress hatte Grag Sipple das ganz vergessen . Okay dann waren es nur noch Frederike und karla die den Farmer überzeugen kónnten . Greg wandte sich an Frederike . Frederike war eitel und mochte es nicht wenn der Farmer gestresst war und an ihren Zitzen ruppte . heute war er gestresst und ruppte . Frederike streikte und gab nichts heraus
. Voller Ärger und Wut setzte der farmer sich vor Karla aber diese biss ihn in die Schulter . ,, Aua ," schrie der Farmer und lief wütend aus der Scheune .

,, Hihi das war witzig , jetzt hat der launische Bauer endlich mal seine Lehre das er uns so behandelt ," kicherte Frederike zu den anderen . ,, ja genau ich lasse meine Milch jetzt einfach laufen , auf den Boden ," meinte Betty amusiert , ,, ich bin doch nicht krank .`"
Die Kphe tratschtehn noch weiter . Lange weiter .

Der Farmer hatte sich inzwischen seine Bisswunde gesäubert . Seine Schulter war geschwollen . Doch da klingelte Percy Meyer der Tierarzt . ,, Ja wir gehen in den Stall ," meinte Greg zu ihm und zeigte ihm seine Willenlosen Kühe . Mit Ärger sah er wie all seine Kühe , bis auf Resi , die gute Milch auf den Boden abliesen . ,, Sieht nicht so aus als wären die krank , ich vermute mal die streiken , manchmal sind Kühe ziemlich bockig ," lachte der Tierarzt . ,, Was ist daran lustig auch meine Pferde sind mir heute schon ausgebrochen ," meinte Greg Sipple mürrisch . ,, Mhm die hatten wohl mal Lust zu reiten ," meinte der Tierarzt hemsich und verschwand .
So hatten die Tiere gestreikt

ENDE

Lea,12 Jahre Autor/in aus Schwalmstadt
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Der Fuchs

es war ein Fuchs der hatte eine Frau die wolllte er heiraten. nach einem Jahr heiratete der fuchs die fuchsin.sie wurden glücklich und bekammen viele kinder .eines Tages wurde der fuchs gefangen und in einen zoo gebracht. die fuchsin heiratete dan einen anderen fuchs der war reich und hatte auch 2 kinder.aber dieser fuchs hatte die fuchsin betrogen er hatte eine andere.dann hat sie einen fuchs geheiratet der arm war sie mussten von selbere Beute leben.weil sie im dan nicht mehr gefahlen hat ,hat sie sich von ihm getrennnt.nach einer weile zog sie mit ihren kindern in einen anderen wald dort draf sie einen fuchs der für sie geschaffen war.sie wollte mit ihm noch nicht heiraten weil sie schon oft wieder getrennnt hat.aber nach einem jahr hat sie mit ihm geheiratete.sie bekamen noch 2 kinder.sie waren zusamen und blieben auch zusamen.ah mit den anderen fuchsen war es so alle haben ihre frau gefunden und der gefangen wurde frei gelassen.auch er hatte dan eine wundervolle frau.sie waren alle glücklick bis ans lebens ende

eure Celina (Sellerie durfen mich nur meine freunde nennen) das war meine wundervolle Geschichte

celina,10 Jahre Autor/in aus sag ich nicht
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DIE FREUNDSCHAFT DER WÖLFE
oder:
WIE MAN AUS EINER TUSSI EINE NATURLIEBHABERIN MACHT

Vorwort
Ich schreibe diese Geschichte aus vielen Gründen. Zuerst einmal wohl, weil ich auf jeden Fall vermitteln will, dass es im ganzen Leben nichts Wichtigeres gibt, als dass man glücklich ist. Wirklich glücklich, nicht schadenfroh oder siegesgewiss, wenn man einen Feind bezwungen oder gedemütigt hat. Auch nicht so glücklich, dass man nur das tut, was einen selbst zufrieden macht. Sondern wirklich glücklich. So glücklich, wie man zum Beispiel ist, wenn man mitten unter Freunden ist und etwas Großes geschafft hat. So glücklich, wie man ist, wenn man einmal einfach nur die Stille genießt und Zeit für sich alleine hat, obwohl man dafür niemanden wegschicken musste.
Ich möchte auch klarstellen, dass Wölfe keine bösen Tiere sind, wobei das manche Menschen leider zu denken scheinen. Aber nein, es sind einfach nur Tiere. Klar – es sind die gefährlichsten Raubtiere Deutschlands. Aber reicht es nicht aus, sie fast schon ausgerottet zu haben? In GANZ DEUTSCHLAND Gibt es nur 2-5 Wölfe oder so. Ich liebe diese Tiere. Wer sie jemals gesehen hat – also in der Wildnis, nicht im Zoo, Dokumentarfilm geht aber, um einen Eindruck über diese Tiere zu bekommen – der weiß, dass sie ganz besondere Aura ausstrahlen. Sie bewegen sich gewandt und lautlos wie schleichende Katzen. Es gibt zahlreiche Internetseiten, die voller Wolfsmärchen sind. Aber warum setzt sich dann niemand aktiv für sie ein?
Und noch etwas, ich bitte die Moderatoren (oder jedenfalls diejenigen, die die Geschichten freischalten), diese Geschichte nicht in die Kategorie ''Freundschaft'' zu verschieben, sondern bei der Kategorie ''Tiere'' zu lassen. Ich weiß, es geht auch sehr viel um Freundschaft, aber das Hauptthema sollten eigentlich Wölfe sein.
So, genug des Vorwortes, ihr habt es jetzt verstanden, glaube ich. Die Geschichte kann beginnen...

Prolog – Die trächtige Wölfin
Es war still im Kuferner Wald. Kein Kuckuck rief, kein kleines Tier huschte im Unterholz. Aber es war keine Unheil verkündende Stille, es war nur die Stille, die nach dem Regen kommt, wenn die Tiere sich in ihrem Bau verkrochen haben und die Menschen in ihren Häusern. Vor wenigen Minuten hatte es noch gegossen wie aus Kübeln, so dass die feuchte, fruchtbare Erde zu tiefem, saugfähigen Matsch wurde und es überall nach frischem Torf und nach feuchten Blättern roch. Ein einzelner kleiner Spatz saß auf dem Ast eines Baumes und sang, reckte die Brust heraus und freute sich anscheinend, den Wald für sich allein zu haben. Denn wenn Vögel singen, sagen sie so viel wie ''Ich bin sehr gefährlich, haltet euch von meinem Revier fern!'', und dieser Vogel konnte nur froh sein, seine zänkischen Artgenossen für eine Weile nicht treffen zu müssen. Er zwitscherte noch einmal lauthals, dann spreizte er die nassen Flügel und flatterte, Tropfen in seiner Umgebung verspritzend, gen Himmel.
Die 11jährige Tina Falk hatte den kleinen Vogel von ihrem Versteck im Gebüsch aus beobachtet. Ihr kupferrotes Haar war nass, und Blätter hatten sich darin verfangen. Na und? Es war ihr egal. Tina war jeden Tag draußen im Wald, für das entsprechende Wetter ausgerüstet. Man erkannte sie vor allem an ihren ungewöhnlich hellen grünen Augen und daran, dass ihr immer ein Fernrohr an einer Schnur um den Hals baumelte. Man nannte sie das ''wilde Mädchen'', weil sie nie Miniröcke oder ähnlichen Kram trug und sich immer nur so anzog, dass sie damit gut klettern und wandern konnte. Sie hatte auch nicht die üblichen Mädchenhobbys: Sich stylen, Ponys, Jungs, chatten oder sonst etwas. Was sie am liebsten tat, war, lange und ausgedehnte Streifzüge durch den Wald zu machen. Sie kannte angeblich den Wald wie ihre Hosentasche und wagte es sogar, die Schlucht an den Bärenfindlingen hinaufzuklettern. Das hatte kein Junge aus ihrer Klasse je gemacht. Es wäre die Leistung eines lang trainierenden Kletterers, da heil hinaufzukommen, hatte die Lehrerin erzählt. Aber Tina war egal, was die aus ihrer Klasse oder Nachbarschaft von ihr dachten. Sie brauchte sie nicht als Freunde. Was sie brauchte, war der Wald und die Wildnis und die Tiere ganz nah bei sich. Sie würde sich in einer großen Stadt eingesperrt fühlen, weil man dort bei jedem Schritt nur Hochhäuser oder andere modernen Bauten sah. Nirgends ein Baum, ein Bach oder ein Felsen. Und die einzigen Tiere, die es in der nahen Großstadt gab, waren Haustauben, die Tina verachtete. Sie mochte keine Tiere, die aus der Natur stammten und doch der Natur den Rücken zugekehrt hatten. Jedenfalls sah sie es so. Denkt jetzt nicht, Tina wäre eine rebellische Einzelgängerin. Das heißt, sie war es wohl doch ein bisschen, aber sich selber hatte sie nie als solche angesehen.
Tina war nicht allein. Bei ihr war wie immer ihr kleiner, struppiger Mischlingshund Pan. Pan hieß nach dem griechischen Gott der Natur und der Tiere. Für Tina hatte ihr Pan eine besondere Bedeutung, denn er war der erste Hund, mit dem sie wirklich etwas anzufangen wusste. Viele Hunde hatte es in ihrem Leben gegeben. In einem ländlichen Ort wie Kufern ist es geradezu lebensnotwendig, einen Hund zu besitzen, der nachts den Hof bewacht und tagsüber die Kinder der Familie begleitet oder das Vieh hütet. Das müssen besondere Hunde sein. Keine kleinen Schoßhunde, denn solche Hunde sind zwar unglaublich mutig und kinderlieb, aber sie taugen nicht als Wachhunde. Wer erschrickt schon, wenn ein kleines weißes Wollknäul aus der Hundehütte schießt und kaum noch bellen kann, da es bereits heißer geworden ist? Aber eine deutsche Dogge oder ein Bernhardiner darf es auch nicht sein, denn Orte wie Kufern sind eine ärmliche Gegend und nicht immer kann eine Familie genug Geld aufbieten, um den Koloss zu ernähren. Solche Hunde, wie Pan es war, waren perfekt: Nicht langhaarig, weil sie auf dem Lande auch einmal dreckig werden, und nicht zu groß wegen den Futterkosten. Sie mussten drahtig und stark sein und viel ertragen können, auch der kinderfreundliche Charakter durfte nicht fehlen. Kurzes Fell durfte es auch nicht sein, denn schließlich war es auf dem Land auch kälter als in der Großstadt. Pan erfüllte diese Kriterien bestens, vor allem sein dichtes, eher kürzeres Rauhaar schützten ihn gut. Er war Tinas treuer Weggefährte und fehlte nie an ihrer Seite. Nur in der Schule war er nicht dabei und konnte sich dem Viehhüten widmen. Erkletterte Tina die Schlucht bei den Bärenfindlingen, dann verbiss er sich in ihrem Rucksack oder einem anderen Teil von ihr und wurde mit nach oben gezogen. Wie viel er so riskierte, war ihm anscheinend nicht klar. Flink, frech und immer guter Laune war er der Liebling sämtlicher Kinder in Kufern, aber er interessierte sich nur für Tina. Sie wusste, er war der beste Freund, den sie haben könnte.
Als Tina geboren worden war, hatte es auf dem Hof ihrer Eltern einen weißen Kuvasz (Hunderasse;mittelgroß bis groß, dickes Fell, Schlappohren, oft sehr schwierig vom Wesen) namens Wotan gegeben. Wotan war ein Gott der Germanen, der Obergott. Und der Wotan, der ein Hund war, hatte sich oft benommen wie der Herr das Hauses. Tina mochte ihn nicht. Er war zu den Herren des Hauses immer gleich freundlich, egal, wen er traf – Tina oder einen Elternteil, er wedelte immer kurz mit dem Schwanz und ging dann seinen eigenen, dickköpfig festgelegten Interessen nach. Er war bei Tinas Geburt aber schon alt, 7 Jahre, und bald darauf bekam er schlimme Arthrose und musste eingeschläfert werden. Der nächste Hund war ein junger schwarzer Mittelpudel namens Berlin, genannt Ber. Die Familie Falk hatte eben den Tick, Hunde nach wichtigen Anlässen, Orten oder Personen zu benennen. Tina hatte damals nicht lange gebraucht, um zu erkennen, dass Ber früher oder später in Schwierigkeiten geraten würde. Es war die sorglose, machohafte und gleichzeitig irgendwie perfekt wirkende Art des kleinen, hyperaktiven Hündchens, die Tina darauf gebracht hatte. Ber hatte seinen eigenen Kopf und es war ihm viel zu langweilig, Vieh zu hüten. Statt es zu hüten, jagte er es einfach. Aber er liebte seine Menschen heiß und innig. Er tat oft, was sie sagten, und man glaubte, den ''Hund fürs Leben'' gefunden zu haben. Aber eines Tages büxte Ber auf einem Spaziergang aus. Mitten in der Pubertät ließ er sich nicht zurückrufen. Wo er hin war, weiß nur Gott. Und dann kam Pan, und mit Pan kam die schönste Zeit, die Tina sich vorstellen konnte.
''Ruuu'', schimpfte Pan, der die ganze Zeit unbeweglich neben Tina gesessen hatte, als diese ihm beim Kopfzurückwerfen die Haare ins Gesicht gestreift hatte. ''Wf.'' Tina grinste, kraulte ihren Hund aber entschuldigend hinter den Ohren. Sie wollte nicht so rücksichtslos zu ihm sein. Sobald er seine Entschuldigung erhalten hatte, war Pan wieder ganz still. Auch Tina lag weiterhin auf dem Bauch auf einem moosbewachsenen Stein und spähte durch die niedrigen Zweige einer Weide auf die Lichtung. Wenn man wilde Tiere sehen wollte, musste man Geduld haben. Und davon hatten Tina und Pan eine Menge. Sie rührten sich nicht mehr, wie gut versteckte Statuen, und einige Minuten des Schweigens folgten.
Dann raschelte es laut hinter Tina im Gebüsch. Sie fuhr herum und richtete sich langsam auf. War das ein Tier? Nein, das würde nie so ''trampeln''. Pan aber hatte gar keine Bedenken, wer das war. Die feine Hundenase speicherte den Geruch nach Nagellackentferner, Parfüm und dem Menschen alleine ab und erkannte ihn auch sofort. Die Art, zu laufen, ließ auch keine Zweifel. Freudig bellte er auf, sprang durch den Wald und fand bald die Person, auf die er sich so freute. Schwanzwedelnd sprang er an ihr hoch.
Tina folgte ihrem Hund, ahnungslos, wer das war. Mindestens keine Gefahr. Auf die Sinne eines Hundes ist Verlass. Als sie die Zweige eines Busches auseinanderbog, blickte sie in ein blasses, schmales Gesicht mit hohen Wangenknochen und himmelblauen Augen, über denen deutlich Make-up zu erkennen war. Die strohblonden Haare waren zu Zöpfen gebunden und allein die Markenklamotten ließen keine Zweifel: ''Miranda!'' Es war Miranda Blom, die größte Tussi der Klasse und vielleicht sogar der ganzen Schule. Bei den anderen Mädchen war sie total unbeliebt. Und auch Tina mochte sie nicht. Miranda und Tina – es waren zwei völlig verschiedene Welten, die da aufeinandertrafen. Da konnte sich wohl keine Freundschaft entwickeln. Und als Tina fassungslos in das verschmitzte Gesicht ihrer Mitschülerin guckte, fragte sie sich, warum diese so unverschämt gewesen war. Für Tina waren die stillen Momente nach dem Regen heilig. Einfach nur Stille und angenehm frische Luft, das wollte sie ganz alleine genießen – ohne diese Miranda, die nur pausenlos plapperte und auch noch nach Parfüm stank.
''Hi Tin'', sagte Miranda und klimperte gleich einem Engel mit den Wimpern. Wie hält sie es aus, ständig so viel Make-up anzuhaben? Mich würde das schrecklich stören, dachte Tina. Miranda lachte verlegen und sagte: ''Ich wollte dich nicht bei deinen wichtigen Unternehmungen stören. Ich weiß ja, dass du es lieber alleine machst, Naturgirl. Aber ich bin nicht in den Wald gegangen, um dich zu suchen, sondern, weil ich Pilze sammeln wollte.'' Sie zog hinter sich ein leeres Körbchen hervor. Tina verengte misstrauisch die Augen. Sie wusste genau, dass Miranda die Letzte war, die sich dazu bewegen ließ, Pilze sammeln zu gehen. Dabei würden ja ihre Chaks schmutzig. ''Und da muss ich mich wohl verlaufen haben. Ich kenne mich ja nicht aus hier. Das ist kein Ort für mich.'' Sie zuckte die Schultern, um zu beweisen, dass sie nichts mit dem Wald anzufangen wusste. ''Und da man behauptet, du kennst den Wald so gut wie deine eigene Hosentasche'', hier zog Miranda gekünstelt ungläubig die Augenbrauen hoch, um zu zeigen, dass das ihr erst bewiesen werden musste, ''...dachte ich, du weißt, wie´s zurück nach Kufern geht. Du führst mich doch, Naturgirl, oder?''
Tina verdrehte die Augen. Sie konnte es nicht leiden, ''Naturgirl'' genannt zu werden. Außerdem glaubte sie Mirandas Geschichte hinten und vorne nicht. Der Wald war zu klein im Vergleich zu anderen Wäldern, um sich als 11jähriges Mädchen, das in der Nähe dieses Waldes aufgewachsen war, noch immer darin verlaufen zu können. Und außerdem – Miranda und Pilze sammeln? Niemals. Aber wenn sie unbedingt wollte, konnte Tina ihr ja den Gefallen tun und sie auf ihren Schleichwegen zurück nach Kufern dirigieren. Verdammt! Sie hatte doch nur den wunderschönen Tag genießen wollen. Und den hatte ihr jetzt Miranda versaut. Pan, der zu wissen schien, was sein Frauchen dachte, sprang winselnd an ihr hoch und legte ihr die Pfote auf den Oberschenkel. Tina lächelte ihn an und wandte sich dann Miranda zu. ''Natürlich kann ich dich zurück nach Kufern führen. Aber nur, dass du es weißt, ich glaube nicht, dass du wirklich zum Pilze sammeln in den Wald gekommen bist!''
''Tja, das kann dir ja egal sein. Aber jetzt komm schon, mein Naturgirl. Und wie geht’s dir? Jaja, du bist ja mal wieder ein ganz Süßer. Er ist sooo niedlich!'' Zur Ablenkung kniete sich Miranda nieder und begann, Pan zu kraulen. Er warf sich hingerissen auf den Rücken und stöhnte vor Genuss, als sie ihm heftig den Bauch kratzte. Auch das war eine Nummer, die Tina zu gut kannte: Pan freute sich heftig, nur, weil er den Bauch gekrault bekommen wollte, und Miranda sah so aus, als läge er ihr wirklich zu Füßen. Dabei würde Pan sich nie von so jemandem unterkriegen lassen.
''Ich weiß, das hast du mir schon oft gesagt. Und er ist kein Schoßhund'', erwiderte Tina verärgert, versuchte aber, ihrer Stimme einen höflichen Unterton zu geben. Ob ihr das gelang, wusste sie allerdings nicht. ''er ist eine Promenadenmischung. Komm, du wolltest doch von mir geführt werden.''
''Jaaaa-aaah'', stöhnte Miranda auf. ''Ach komm, Tin, mach doch mal langsam! Man kann sich doch Zeit nehmen für eine kleine Streichelei, oder?!'' Pan bellte schwänzelnd (=schwanzwedelnd) zur Bestätigung ihrer Worte. Tina schüttelte verärgert den Kopf und musste nun doch auch mitgrinsen. Wirklich, manchmal war es direkt lustig, wie ihr kleiner Hund Miranda Blom anbetete. Nun lief er schon voraus, auf den kleinen Pfad zu, von dem sie hergekommen waren. Aber Tina wollte nicht dorthin. Sie würde Miranda schon zeigen, was es bedeutete, den Wald zu kennen. Mit einem leichten Grinsen pfiff sie zweimal, und sofort saß Pan neben ihr und blinzelte sie an, als versuchte er zu ergründen, was sein Frauchen im Schilde führte.
''Der kürzeste Weg führt durch die Schlucht bei den Bärenfindlingen durch den Wald und dann entlang an Rossmanns Getreidefeld'', erklärte Tina und stapfte los. Sie verdrehte die Augen, als Miranda zusammenzuckte, teils aus Belustigung über deren Angst vor den Bärenfindlingen, teils aus Wut über die unnötige Zeitverschwendung. Denn das war gar nicht der kürzeste Weg. Der kürzeste Weg war der, den Tina und Pan auf dem Hinweg genommen hatten. Aber das mussten sie nicht sagen.
''Warum Bärenfindlinge?'', protestierte Miranda. ''Du weißt doch, dass ich die Schlucht nicht erklettern kann! Sei doch nicht so, gibt’s noch eine zweitkürzeste Abkürzung?'' Tina musste aufstöhnen. Das Geplapper, das sie wohl den ganzen Weg aushalten würde müssen, ging schon wieder los.
''Nein, das ist wirklich am Schnellsten'', versicherte sie. ''Na komm schon. Das ist doch ein Kinderspiel, man muss nur die Füße richtig zu setzen wissen! Du darfst dich nur nicht irgendwo festhalten oder abstützen, wo es nass und glitschig ist oder wo du nicht genügend Halt findest. Weder mit Händen, noch mit Füßen! Ich helf dir rauf, wenn´s wirklich nicht geht.''
''Klar, danke'', sagte Miranda und lief noch ein wenig lauter und unvorsichtiger durch den frischen jungen Klee. ''Super, wie du dich da auskennst, Naturgirl. Du könntest Tierschützerin werden, die müssen sich auch auskennen bei sowas. Ich wette, du kennst alle Tiere des Waldes! Tja, aber mehr gibt es auch nicht, was ich an dir toll finde. Hast du überhaupt jemals gehört, was Hot-Pens sind?''
''Ich WERDE Tierschützerin'', betonte Tina und verdrehte erneut die Augen. ''Nein, was sind denn Hot-Pens? Aber mich interessiert das eh nicht'', fügte sie noch herablassend hinzu. Sofort traf sie ein höchst ungläubiger Blick aus Mirandas himmelblauen, weit aufgerissenen Augen.
''Du weißt nicht, was Hot-Pens sind?'', wiederholte Miranda. ''Mein Gott. Es ist höchste Zeit, dass dich jemand mal aufklärt. Du kennst dich in dem Gebiet ja gar nicht aus. Also, Hot-Pens'', fing sie an und räusperte sich wichtigtuerisch, ''das sind besonders stylische, sehr kurze Hosen, die man im Sommer trägt. Top?''
''Was, top?'', fragte Tina. Miranda verdrehte die Augen, als stünde vor ihr der größte Dummkopf der Welt, und Tina fragte sich, ob sie die nächste Gekegenheit ergreifen und Miranda in einen Waldbach werfen könnte.
''Na komm schon! Top, du hast kapiert. Nicht top => du hast nicht kapiert. Top?''
''Ja'', murmelte Tina gekränkt und stapfte weiter. Pan bellte ausgelassen, dann bemerkte er ihre schlechte Stimmung und zügelte seine Freude. Er dachte wohl, sich so zu freuen, während sein Frauchen traurig war, stünde ihm nicht zu. Das besserte Tinas Laune schlagartig. Diese sank bei Mirandas nächstem Kommentar aber noch mehr:
''Da sagt man >Top<, du Schlaumeier.''
''Aha'', fauchte Tina und begann zu joggen. Miranda holte sie sofort mit donnernden, ungelenken Schritten ein.
''Sei mir nicht böse, Tin...ich wollte dich nicht nerven. Echt!''
''Ich BIN nicht böse. Schau mal, da sind wir schon.'' Tina nickte nach vorne.
Dort befand sich eine große Lichtung. Die Sonne schien auf das feuchte Gras, auf dem noch Regentropfen glitzerten. Mitten auf der Lichtung standen, von buntem Laub aus dem letzten Herbst umgeben, eine Gruppe großer, rund abgeschliffener Felsen, die angenehm warm von der Sonne aussahen. Sie waren bereits von der Sonne getrocknet, obwohl sie nach dem großen Regenguss bestimmt nass und kalt gewesen waren. Tina bekam plötzlich den Wunsch, sich auf einen dieser Steine zu legen und das Wetter zu genießen. Einfach nur da rumlungern, ohne ein Ziel, das man schnell erreichen musste, und den warmen Sonnenschein genießen, der einem die Haut streichelte. Um Tina herum würden die Bäume rauschen und auf diesen Steinen wäre sie sicher vor jeder Gefahr. Pan würde sie zu sich hinaufheben und er würde sich als weiches Fellbündel in ihrer Magengegend zusammenrollen und selig einschlafen: Wo Tina glücklich war, dort war auch Pan glücklich. Aber dieses Glück wurde ihr verwehrt, denn im nächsten Moment ertönte ein kurzes Aufkeuchen an ihrer Seite, und Miranda krallte sich mit ihren extralangen Fingernägeln in Tinas Arm fest und zog sie zu Boden. Tina fing sich gerade noch mit den Handballen ab und wandte sich wütend zu Miranda um.
''Was bei allen...''
''Pscht!'' Mirandas Augen waren groß vor Angst. Sie streckte einen zitternden Finger aus und deutete auf einen Fleck am anderen Rand der Lichtung. ''D-d-d-da ist wa-a-as!'' Tina entfernte ihre verkrallte Hand aus ihrem Arm, erst dann fasste sie wieder klare Gedanken. Da war etwas? Sie wusste, im Wald durfte man Tiere nicht unterschätzen, denn selbst ein Wildschwein konnte sich gut tarnen. Und dann, dann gäbe es Schwierigkeiten. Also verengte sie die Augen und fixierte, wie sie es gewohnt war, ohne jede Bewegung den Punkt, auf den Miranda gezeigt hatte. Zuerst sah sie herzlich wenig, aber dann bewegte sich das Blattwerk am anderen Ende der Lichtung und sie meinte, etwas Graues vorbeihuschen zu sehen, bevor das Tier verschwand. Nur noch die Zweige wippten und zeigten die Position an, an der das Tier aufgetaucht war. Tina aber regte sich nicht. Ihre Muskeln waren angespannt. Neben ihr lag flach auf dem Boden Pan, den sein herbstblattfarbenes Fell gut tarnte, und spähte ebenfalls in die Richtung, in die Miranda gezeigt hatte. Da war also wirklich etwas.
''Es ist w...'', wollte Miranda sagen und fing geräuschvoll an, sich hochzurappeln, aber Tina dachte einen üblen Fluch und zerrte sie wieder hinunter. ''Keine Bewegung!'', wisperte sie. ''Es ist immer noch da und du könntest es gerade verscheucht haben, Miss Supertoll!'' Wenn jemand Wildtiere aufscheuchte, die sie gesichtet hatte, kannte sie kein Erbarmen. Derjenige musste sie erst einmal gnädig stimmen, bevor sie ein Wort mit ihm redete. Das schien Miranda zu wissen. Sie tat, wie geheißen, und presste die Lippen aufeinander. Strengte sie sich an, nicht in Geplapper auszubrechen?
Dann, ungefähr einen Meter weiter, wackelte das Buschwerk wild. Es ertönte aber kein Laut, nur ein Rascheln, aber das kam vom Busch. Tina hörte, wie Miranda neben ihr laut schluckte, und fragte sich, welch schwerhöriges Tier das wohl war, das noch immer nicht abhaute. Nun – im nächsten Moment sah sie es. Und es war gar kein schwerhöriges Tier, im Gegenteil, es war ein Tier, das eigen sehr gute Ohren haben sollte. Im nächsten Moment schnellten die Zweige zurück, und das Tier stand unversteckt mitten auf der Lichtung. Es war ein...Wolf.
Tina hielt den Atem an und versuchte, die Spannung, die in ihr hochkochte wie glühend heiße Lava in einem Vulkan, der kurz vor dem Ausbruch steht, zurück in ihre Magengegend zu verdrängen und sich auf den Wolf zu konzentrieren. Es war ein schönes Tier, ein Weibchen. Die Ohren waren spitz, samtweich und zuckten bei jedem Laut. Das Fell war von einem helleren grau mit braunen Schattierungen und sah ein wenig stumpf aus, so, als würde die Wölfin es nicht ausreichend pflegen. Die Beine waren lang, schlank und kompakt, und die Wölfin warf sie beim Laufen geradezu athletisch nach vorne. Ihre Augen waren von dem sanften Braun, das auch Pans Augenfarbe war, und waren mandelförmig. Die Schnauze war lang und ganz leicht oben abgeplättet, die Nase schwarz wie die Nacht und feucht glänzend, als hätte die Wölfin auf der Suche nach Beute den nassen Grasboden beschnüffelt. Das Tier blieb auf der Lichtung stehen und sah sich prüfend um, was Tina dazu veranlasste, sich instinktiv tiefer zu ducken. Etwas stimmte nicht mit dem Wolf. Überhaupt, dass es im Kuferner Wald Wölfe gab, dürfte nicht einmal sein. Und diese Wölfin war dort, wo man die Rippen sehen sollte, unübersehbar rundlich. Sie bewegte sich auch etwas schwerfällig, zwar in dem eleganten Wolfstrab, aber sie schien etwas langsamer zu laufen und mehr Pausen einzulegen. Luja erkannte das Problem sofort: Diese Wölfin – es bestand kein Zweifel – diese Wölfin war trächtig.
''Warum ist er so dick?'', flüsterte Miranda und rutschte auf den Blättern ein kleines Stück näher zu Luja. Anscheinend fürchtete sie sich vor der Wölfin, obwohl sie ihr in dem Zustand und auch so nie etwas antun würde. Wölfe waren sehr scheue Tiere.
''Es ist eine sie und sie bekommt bald Welpen'', hauchte Tina zurück, in der innigen Hoffnung, dass Miranda die Wölfin nicht auf sie aufmerksam gemacht hatte. Sie sah zu Pan, der sich bei dem Anblick seiner ''Verwandten'' versteift hatte und kaum merklich die Lefzen zurückgezogen hatte. Im Altertum war eine Aufgabe der Hunde gewesen, ihre Vorfahren, die Wölfe, aufzuspüren, zu jagen und zu töten und sie dann den Menschen zu bringen. Warnend kniff ihn Tina ins Ohr.
Doch die Wölfin hatte Miranda gehört und wirbelte herum. Einen Augenblick lang traf ihr sanfter, aber gehetzt wirkender brauner Blick auf Tinas grüne Augen. Unverwandt erwiderte das Mädchen den Blick. Dann sprang die Wölfin einmal hoch in die Luft und jagte zurück in den Wald. Gras und trockene Blätter raschelten unter ihren Pfoten, doch das Geräusch wurde immer leiser und verschwand schließlich in der Ferne. Tina starrte dem Tier hinterher. Sie konnte es nicht glauben. Man muss wissen, dass es kein Tier gab, das Tina so faszinierte wie der Wolf. Sie hatte sich als 5jähriges Mädchen immer gewünscht, später einmal die berühmteste Wolfsforscherin der Welt zu sein, hatte sich dann später aber entschieden, daheim in ihrem geliebten Kuferner Wald zu bleiben. Und was konnte sie nun mehr freuen, als die Tatsache, dass es nun anscheinend doch Wölfe in ihrem Heimatwald gab? Und dann noch dazu eine Wölfin, die Welpen bekam. Das war eine unglaubliche Sache. Wenn es Tina nur gelänge, sich mit der Wölfin anzufreunden, dann könnte sie beim Aufwachsen der Welpen dabei sein und sich wichtige Notizen machen. Es wäre eine wunderbare Zeit, die man gemeinsam mit den Wölfen und ihrem Wald verbringen könnte. Tina wäre den Spuren der Mutterwölfin (sie war eine hervorragende Spurenleserin) gefolgt, aber da war ja diese verdammte Miranda. Und die musste sie nach Hause bringen. Na wunderbar, und dann war es auch noch Miranda gewesen, die die Mutterwölfin verscheucht hatte.
''Süüüß!'', sagte Miranda mit schriller Piepsstimme. ''Ich habe noch nie Wolfswelpen gesehen, du? Oh, jetzt ist er weg. Ich glaube es nicht, seit wann gibt es Wölfe hier bei uns im Wald? Ich geh nie wieder Pilze sammeln.''
''Die tun uns doch nichts'', murmelte Tina eingeschnappt. Wie oft konnte man an einem einzigen Tag eigentlich sauer auf Miranda sein? ''Ich hab noch nie Wolfswelpen gesehen. Und ich weiß auch nicht, wo diese Wölfin herkommt. Los, wir gehen.''
''Sei nicht so grießgrämig...!'', protestierte Miranda und lief bereits in Richtung Kufern. Sie war schon weit voraus, als Tina noch einen letzten Blick zurück zum Wald warf und im Stillen das Versprechen machte, wiederzukommen und die Wölfin zu suchen, so lange, bis sie einmal Erfolg hatte.

Kapitel 1 – Wie eine Klette
Tina hielt ihr Versprechen. Sie kam sofort am nächsten Tag wieder, ausgestattet allein mit ihrem Fernrohr, Pan und einer Taschenlampe, falls sie dunkle Höhlen oder andere Räume betreten müssen würde. Aber so sehr sie den Wald auch durchforstete, keine Spur von irgendwelchen Wölfen. Die Spuren, die die Wölfin am Vortag hinterlassen hatte, waren vom Wind und einem erneuten Regenguss weggefegt. Abends kehrte Tina nach Hause und konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Sie war nicht glücklich, obwohl sie so viel Zeit im Wald verbracht hatte. Sie musste diese Wölfin finden. Sie MUSSTE einfach. Auch die Suche am nächsten und übernächsten Tag blieb erfolglos, und auch, als Tina nachts aufstand und lauschte, ob ein Wolf heulte, erhielt sie keinen Beweis für das, was sie gesehen hatte. Würde das am Ende nur Einbildung gewesen sein? Ach was, dachte Tina. Sie irrte sich so nie, und ein Traum war es auf keinen Fall. Sie war danach nicht in ihrem Bett aufgewacht oder so. Wo die Wölfin wohl herkam? Vielleicht war sie aus einem Zoo ausgebrochen. In den folgenden Wochen blieb ihre Suche oft erfolglos, aber warum sollte sie aufgeben? Die Wölfin war das Ziel ihres Lebens.
''Das ist interessant'', sagte Papa, als sie es ihm erzählte. Er war ein gemütlicher Typ, der seiner Tochter viel durchgehen ließ, sie aber immer ernst nahm. ''Nun, ich weiß nicht. Wenn du die Wölfin nicht gefunden hast, dann kann das auch kein anderer. Was meinst du, Michelle, ist das Tier vielleicht aus einem Zoo ausgebrochen?'' Er sprach Tinas Gedanken aus.
''Ich weiß nicht'', sagte Michelle, Tinas Mama, und rührte in ihrem Kaffee. Die Familie saß auf der Terrasse und aß zu Mittag. Pan lag Tina zu Füßen und schmatzte lauthals, wenn sie ab und zu absichtlich ein Stück Steak oder eine Bratkartoffel vor seine Pfoten fallen ließ. ''Das werden wir wohl wissen, wenn wir die Zeitungen des Ortes studieren. So etwas sorgt doch bestimmt für Schlagzeilen: Eine trächtige Wölfin, die aus einem Zoo ausgebüxt ist? Man wird sie auf jeden Fall zu finden versuchen, da außerhalb des Zoos tausende Gefahren lauern. Ich kann gleich zum Zeitungsstand gehen und eine kaufen.''
''Danke, Mama!'', sagte Tina und schubste verstohlen noch eine Bratkartoffel aus ihrem Teller. Sie landete vor Pans Pfoten auf dem Boden, und sofort stürzte sich der struppige Hund darauf. ''Aber du kannst auch nur die Schlagzeilen lesen. Da erfährt man sicher eine Menge.'' Tina war zeitungsfeindlich. Ihrer Meinung nach war es nichts als Verschwendung wertvollen Papiers. Aber für so etwas könnte das doch ganz nützlich sein. Obwohl sie der Wölfin nur wenige Sekunden in die Augen geblickt hatte, empfand sie bereits warmherzige Freundschaft und Bewunderung, dass die Wölfin so alleine im Wald von dem lebte, was der Wald hergab.
''Und wo wir gerade bei einem so spannenden Thema sind, muss ich leider Thema wechseln'', sagte Papa amüsiert und zog einen Brief aus der Brusttasche seines schmutzigen Overalls. ''Hier, Tina, den habe ich heute im Briefkasten gefunden. Er ist für dich. Von einer Schulfreundin oder so.'' Er reichte ihr den Brief, fragte aber nicht, seit wann Tina Briefe von jemand anderes bekam als von den Großeltern. Das ging ihn nichts an.
Mit heißen Wangen vor Aufregung nahm Tina den weiß-gelblichen Umschlag in die Hand. Auf der Vorderseite stand: An Tina Falk, Mehlergasse 5, Kufern beim Kuferner Wald. Die Schrift kam ihr irgendwie bekannt vor. Neugierig drehte Tina den Brief um, fast schon erfreut. Natürlich, die ganzen anderen Kinder gingen sie nichts an, aber – anscheinend war sie doch nett genug zu einem von ihnen gewesen, um deren Interesse zu erwecken. Sie hatte sich immer solche Mühe gegeben, nicht allzu abweisend zu wirken. Aber als sie den Absender las, änderte sich ihre Laune schlagartig. Das stand schwarz auf weiß-gelblich:
Von: Miranda Blom
Paul-Federer-Str. 12
Kufern beim Kuferner Wald
Gott! Warum schrieb Miranda ihr einen Brief? Tina stand langsam auf und knirschte leise mit den Zähnen. Sie hatte keine Ahnung, was sie im Umschlag erwarten würde. Wüste Beschimpfungen, weil sie nicht immer supernett gewesen war? Oder was? Den Brief musste sie sich alleine durchlesen, und zwar in aller Ruhe. Also polterte sie die Treppe hoch zu ihrem gemütlichen Zimmer und legte sich auf ihr Bett. Durch das Fenster konnte man auf die Terrasse und auf die Straße gucken. Sie erkannte, dass ihre Eltern sich perplex ansahen, und sah Pan aufspringen und treu seinem Frauchen hinterherrennen. Kurz darauf hörte sie das Klickern von Krallen auf der altmodischen Holztreppe, dann wurde die Zimmertür von einer feuchten Schnauze aufgestoßen, und dann sprang er schon auf ihr Bett: Ein kleines, weiß-braun-schwarzes Fellknäuel, dass ihr freudig das Gesicht leckte. Tina lächelte.
''Hopp, Süßer.'' Sie klopfte neben sich auf das Bett, und sofort war Pan an der Stelle. Er entspannte sich sofort, denn wenn er in ihrer Nähe sein durfte, war alles okay. ''Na, dann wollen wir mal gucken, was die Klassentussi mit mir am Hut hat'', murmelte Tina und riss den Umschlag auf. Mit leisem Rascheln fiel ein Ausschnitt aus einer Meldung in der Zeitung heraus. Nanu? Was sollte das denn? Sollte das ein Scherz werden? Tina riss den Umschlag entzwei, und nun kam der eigentliche Brief zum Vorschein. In Mirandas geschwungener Blümchen-als-i-Punkte-Schrift stand da nur eine kleine Mitteilung:

Hi Naturgirl!

Du warst vor einer Woche am Donnerstag ganz schön sauer wegen mir, stimmt´s? Nun ja, ich geb´s ja zu, ich habe mich nicht mustergültig benommen. In diesem Sinne erstmal eine Entschuldigung. Und dann noch was: Was meinst du zu dem Zeitungsartikel? Vielleicht habe ich mich geirrt, aber es könnte ja etwas nützen. Hab ich aus einer Zeitung namens »Sonntagserleuchter« herausgeschnitten...süß, oder?

Bye bye,
Miranda

''Wie bitte?'', murmelte Tina. ''Die will mich tatsächlich gnädig stimmen? Das hätte ich nie gedacht. Und du, Pan?'' Ihr Vierbeiner grinste auf Hundeart und wuffte fröhlich, was wohl bedeuten sollte, dass es viel zu lange gedauert hätte, bis sein Frauchen endlich einsah, wie toll Miranda war. Tina schüttelte nur grinsend den Kopf und legte den Brief beiseite. Den würde sie sich ins Regal stellen, um sich zu vergewissern, dass Miranda diese Worte auch wirklich geschrieben hatte. Dann nahm sie den Zeitungsausschnitt zur Hand. Sie erwartete eine Szene mit irgendwelchen Topmodels oder sonst etwas. Aber stattdessen prangte da ein Bild von genau der Wölfin, die Tina im Wald gesehen hatte: Weiche Ohren, sanfte braune Augen, schönes, aber stumpf wirkendes Fell und ein nicht übersehbarer angeschwollener Bauch. Darunter sah man sogar die Zitzen, an denen die Kleinen trinken würden. Neugierig las Tina vor:

''Wölfin aus dem Zoo Iggeln von wildem Rüden gedeckt
(12.2.2011)
Mit der jungen Wölfin, die seit einigen Wochen mit ihrem dramatischen Fluchtversuch ganz Iggeln in Aufruhr versetzte und für Schlagzeilen sorgte, wurden in letzter Zeit mehrere Versuche unternommen, Welpen zu zeugen. Doch selbst der schwarze Prachtrüde Axel ließ sie völlig kalt. Als dieser aufdringlich wurde, trieb sie ihn mit Bissen zurück. Einige Wochen später hat es sich ereignet, dass man an einem Morgen ein großes Loch im Zaun ihres Geheges vorfand, in dem Wolfshaare sich verfangen hatten. Sofort verschloss man das Loch wieder. Nach einiger Zeit aber schwoll ihr Bauch und ihr Gesäuge deutlich an, und man vermutet, dass sie von einem frei lebenden Wolf Welpen erwartet. Sofort wurde nach diesem Tier gesucht, da ein Vater sehr wichtig bei der Aufziehung der Welpen ist. Man fand ihn aber nicht.''

''Wuff!'', rief Pan und legte eine Pfote auf Tinas Arm. ''Wuff!'' Tina lachte. Sie hatte ja gewusst, dass ihn die Erwähnung des Wortes ''Wolf'' verrücktmachen würde. Sie kannte ihn zu gut. Jetzt schnüffelte er prüfend an dem Zeitungsartikel und sah sein Frauchen dann mit schrägem Blick an. ''Jaja. Ich weiß, was du denkst: Die Wölfin ist ja im Wald! Aber der Artikel ist vom 12.2.2011, und heute ist schon der 17.3. Der nächste Wolfsartikel ist anscheinend noch nicht erschienen.'' Tina kraulte ihrem Hund den Nacken. Sie musste mit Miranda sprechen. Es war wirklich nervig, wenn die sie ständig bedrängte wegen der Wölfin. Sie wollte sicher von der Suche wissen, aber Tina wollte einfach nur ihre Ruhe. Trotzdem – es war nett von Miranda gewesen, ihr diese Zeitung zu schicken. Und jetzt wusste Tina eine Menge über ''ihre'' Wölfin. Sie stammte nicht auf Kufern, sondern aus dem nahegelegenen Ort Iggeln, und anscheinend lebte sie nun mit ihrem Partner in der Wildnis. Ein gespanntes Zittern durchlief Tinas Körper. Sie stand langsam auf und legte beides, den Zeitungsausschnitt und den Brief von Miranda, auf das Regal. ''Wir werden noch mehr suchen'', versprach sie Pan. ''Und wir werden die Wölfe finden. Auf jeden Fall. Top?'' Beschämt bemerkte sie, dass sie ein Wort in den Mund genommen hatte, das sie von Miranda kannte. ''Äh, ich meine, verstanden?''

Auf dem Schulweg fragte sich Tina andauernd, wo Miranda wohl wohnte. Sie kannte zwar die Paul-Federer-Straße, aber sie war erst einmal dort gewesen, als sie noch in der ersten Klasse war, um Miranda zu besuchen. Dieses eine Mal hatte ihr gereicht. Aber jetzt musste sie Miranda natürlich suchen, um ihr zu berichten. Irgendwie schämte sie sich für ihre gemeinen Gedanken gegenüber der Klassentussi. Unentschlossen schlenderte Tina zur Schule und machte eine Menge Umwege. Zum Glück war Kufern kein besonders großes Dorf und Tina war rechtzeitig losgegangen. Erst um 5 vor Acht beschloss sie, dass es jetzt Zeit wurde, zur Schule zu gehen, und eilte auf dem schnellsten Weg zum Ronald-Ricker-Gymnasium. Als es zum Unterrichtsbeginn gongte, raste sie die Treppe hinauf und wünschte sich Wolfsbeine, um die Treppe schneller hochspringen zu können. Zum Glück war die Lehrerin, Frau Mecker (sie war aber ganz nett), noch nicht da. Hastig ließ sich Tina auf ihren Platz in der zweiten Reihe sinken – und wäre fast wieder aufgesprungen.
Neben ihr saß normalerweise Susan, aber die war seit gestern krank. Tina war das egal. Sie und Susan verstanden sich nur einigermaßen gut und sie hatte, wie gesagt, in der Klasse keine Freunde. Aber jetzt war sie doch geschockt: Neben ihr saß statt Susan....Miranda. Mit einem breiten Grinsen blickte sie zu Tina hoch und konnte es sich nicht verkneifen, zu sagen: ''Na, du hast mich nicht erwartet, oder?'' Nein, Tina hatte es nicht erwartet. Sie wollte sich am liebsten woandershin setzen, aber schon erschien Frau Mecker.
''Nein, und ich hab dich auch nicht gebeten, dich neben mich zu setzen'', murmelte sie, während sie ihre Deutschsachen auspackte. Jetzt würde sie keine Sekunde Ruhe mehr haben, denn Miranda war die schlimmste Quatschtante der Klasse. Und bei der musste sie sich jetzt wohl bedanken...manche Sachen konnte man eben nicht ändern. ''Ähm...'' Tina holte tief Luft. ''Ich muss dir wohl danke sagen wegen dem Brief, den du mir geschickt hast.''
''Gute Idee!'', strahlte Miranda und wackelte mit den Händen. Tina fielen wieder die überlangen Fingernägel ins Auge und sie hätte sich am liebsten abgewandt. ''Aber das tu ich doch gerne. Was meinst du, wie er heißt?'' Sie meinte natürlich die Wölfin mit ''er''. Tina verdrehte die Augen. Wann verstand Miranda endlich, dass es eine Sie war? Wohl nie.
''Keine Ahnung, aber es ist mir auch egal, und jetzt sei bitte still. Es ist Unterricht.'' Tina wandte sich ab. Erfolglos.
''Nicht so verkrampft, Naturgirl. Du hast doch eh überall Einser. In deinem Zeugnis steht 'Ratscht nie', hab ich Recht?'', hakte Miranda nach. ''Wir könnten ihm einen Namen geben. Wie wär´s mit Justin Bieber?'' Sie gackerte los.
Tina gab keine Antwort. JUSTIN BIEBER! Am liebsten hätte sie Miranda den Hintern versohlt. Die arme Wölfin...aber sie schüttelte nur den Kopf und versuchte, sich auf den Unterricht zu konzentrieren und die Wölfin und die Tatsache, dass Miranda neben ihr lag, aus ihren Gedanken zu verdrängen. Schon blickte Fraz Mecker streng zu den beiden hinüber. Wenn die wüsste, dachte Tina. Wenn die wüsste, warum wir geratscht haben. Ich würde eine Eins bekommen.

Als die Schule endlich vorbei war, war Tina schrecklicher Laune. Miranda hatte die ganze Zeit gequatscht, aber es ging dabei irgendwann nicht mehr um die Wölfin, sondern um Superstars oder um den neuesten Nagellack. Tina schwirrte der Kopf. Sie wollte nur noch in den Wald, sich auf einen der Bärenfindlinge legen und erst einmal lange, lange schlafen. Und dann würde sie mit der Suche nach der Wölfin fortfahren. Ohne Miranda, vielleicht sogar einmal ohne Pan, aber Ruhe, Ruhe, Ruhe! Sie hatte die ganze Zeit über die Wölfin nachgedacht, wegen dem Namen. Es war klar, wenn sie sich mit ihr anfreunden würde, dann brauchte das Tier einen vernünftigen Namen, bei dem man sie rufen konnte. Aber ihr fiel keiner ein, der so schön und bescheiden gleichzeitig klang, wie die Wölfin es war. Vermutlich gab es keinen.
Nachdem sie eine Weile mit der Schultasche auf dem Rücken gewandert war, fand sie die Bärenfindlinge und atmete auf. Puuh. Noch einen Tag mit Miranda überstanden. Seltsam, dass die anderen aus der Klasse Miranda so anhimmelten, Tina jedenfalls würde sie bei der nächsten Gelegenheit auf den Mond schießen. Aber jetzt war sie weg. Und Pan war nicht dabei, was Tina eigentlich Leid tat, denn ihr Hund hatte sie immer besänftigt, wenn sie wütend war. Aber sie wollte einfach nur in den Wald, als sie von der Schule losgegangen war. Ihre Eltern machten sich nie Sorgen, sie kannten ja ihre Tochter. Tina lächelte leicht bei dem Gedanken an Pan und warf den Schulranzen unachtsam ins Gras. Um den würde sie sich später kümmern. Dann kletterte sie auf den größten Bärenfindling (Tina nannte ihn gern ''Grizzlyfindling''), legte sich auf das flache Gestein und tastete mit der Hand darüber. Sie fühlte die Rauheit und Wärme des sonnebeschienenen alten Felsens und fühlte sich automatisch geborgen. Ohne noch weiter über Stress nachzudenken, schloss sie die Augen und musste wohl eingedöst sein.
Jedenfalls wachte sie auf, und das war der Beweis dafür, dass sie geschlafen hatte. Über ihr im Geäst einer Fichte schäkerte ein Häher und flatterte empört über irgendetwas mit den Flügeln. Nanu? Was war jetzt schon wieder los? Müde rappelte Tina sich auf, drehte sich um – und erstarrte. Ganz in der Nähe, in der Nähe vom Grizzlyfindling, war graubraunes Fell zu erkennen. Leise Pfotenschritte waren nun auch zu hören. Tina holte tief Luft, ihre Wangen röteten sich Vor Freude, und sie legte sich flach auf den Stein, um die Wölfin – denn sie war es – zu beobachten. Das Tier schien den Menschen nicht bemerkt zu haben und schlich misstrauisch um Tinas Schulranzen herum, als wäre der ein lebendiges Tier. Ihre Lefzen waren zurückgezogen und gaben den Blick auf die tadellos weißen, messerscharfen Zähne frei. Tina schien es, als wäre die Wölfin seit ihrem letzten Zusammentreffen noch etwas umfangreicher geworden.
Erst jetzt fiel dem Mädchen auf, dass die Box mit ihrem Pausenbrot – Semmel mit Salami, die Tina am besten schmeckte – aus dem Ranzen ins Gras gekullert war und dort nun offen lag. Wölfe hatten eine gute Nase. Tina konnte den Hunger der Wölfin geradezu spüren, denn es war nicht leicht, im Wald Beute zu finden, wenn man es nicht schon von Klein auf gewohnt war. Und mit Welpen im Bauch brauchte die Wölfin doppelt so viel Beute wie sonst. Aber ihre Scheu vor den Menschen war so stark, dass die Wölfin sich nicht an das Salamibrot heranwagte. Sie schlich in immer kleineren Kreisen um die Box herum, berührte sie mit der Nase und sprang dann weg, als hatte sie Angst, die Box würde auf sie losgehen. Tina betrachtete die Szene fasziniert. Wenn sie sich doch nur Notizen machen könnte! Nach einer Weile sprang die Wölfin abrupt nach vorne. Ihre Kiefer schlossen sich um das Brot, und Tina dachte wehmütig an die leckere Salami, die sie auch gerne gegessen hätte. Dann war die Wölfin mit einem Satz am anderen Ende der Lichtung und begann, das Salamibrot hastig zu verschlingen. Es ging sehr schnell, schon verschwand der letzte Happen in ihrem Maul und sie leckte sich die Schnauze. Anscheinend hatte ihr das Brot geschmeckt.
Und dann, kurz, bevor sie im Schatten des Waldes verschwand, blickte sie sich um, und ihre Augen trafen wie das letzte Mal auf Tinas. Eine Weile blickten die beiden sich an. Wolf und Mensch. In den Augen der Wölfin leuchtete so etwas auf die Freundlichkeit, dann war sie weg, und nur noch die Zweige eines Busches wippten. Tina starrte ihrer neuen ''Freundin'' nach und lächelte leise. Sie wusste jetzt, wie sie die Wölfin nennen würde. ''Ich werde dich Dakota nennen'', flüsterte sie. ''Auf indianisch bedeutet das 'Freundin'.''
''Wenn willst du Dakota nennen?!'', fragte eine laute Stimme und es raschelte im Gebüsch. Tina fuhr herum und blickte in ein schmales, blasses Gesicht. Die blonden Haare, die himmelblauen Augen... unverkennbar. Na toll!
''MIRANDA!'', rief sie aus. ''Was sollte DAS denn werden?'' Sie fühlte, wie ihr Kopf heiß wurde vor Zorn, und glitt schnell und elegant vom Grizzlyfindling herunter. Dieses Mädchen hatte sie in einem wichtigen und schönen Moment gestört und jetzt war die ganze Stimmung dahin. Tina hätte weinen und wüten können. Ich flipp aus, merkte sie. Ruhig bleiben... ''Das? Ach, nichts, ich war nur auf der Suche nach dir.'' Miranda lachte nervös und rieb sich die Hände. ''Du bist doch nicht etwa böse, Naturgirl, oder? Du hast deinen Füller in der Schule vergessen. Ich wusste sofort, wo du zu finden bist.''
''Verdammt!'', entfuhr es Tina. Sie knirschte mit den Zähnen. ''Gib mir den Füller – und verschwinde! Das ist so etwas wie Ruhestörung, was du da tust, hast du daran schon gedacht?'' In ihrer Wut war sie froh, dass Pan nicht da war, um sich auf Mirandas Seite zu stellen.
''Ach kooommm...'' Miranda machte ein enttäuschtes Gesicht. ''Ich dachte, wir könnten uns noch ein bisschen über den Wolf unterhalten. Also sag schon, wen nennst du jetzt Dakota?''
''Die Wölfin'', grummelte Tina und lief hastig durch das Gras zu ihrem Schulranzen. Warum war Miranda jetzt aufgetaucht? Warum? Es war gerade so schön gewesen. ''Danke für den Füller. Ich muss nach Hause. Meine Eltern warten und ich muss was zu Mittag essen.''
''Warte noch!« Miranda sprang auf und trabte neben Tina her. Es war ja ein Alptraum! ''He, Tin, warte, hast du den Wolf gesehen? Als ich gekommen bin, ist er gerade im Gebüsch verschwunden! Ach ja, es ist eine sie. Was denkst du, wann sie die Welpen kriegt? Können wir da dabei sein? Sag schon, Naturgirl! Du nervst langsam. Du sagst nie etwas, und wenn, dann ist es Schmarn.''
''Ja, keine Ahnung, nein'', beantwortete Tina der Reihe nach Mirandas Fragen. So rund, wie die Wölfin aussah, musste sie schon in wenigen Tagen Welpen bekommen. Aber Menschen bei der Geburt dabei? Miranda ging es wohl nicht mehr ganz gut. Menschen verscheuchten die Wölfe doch nur, und die Wölfin war überhaupt nicht Mirandas Angelegenheit. Das ging nur Tina etwas an! Aber klar, dass sich die Klassentussi dazwischendrängen musste. Sie ertrug es ja nie, wenn sie nicht im Mittelpunkt war.
''Schön.'' Miranda blieb etwas perplex stehen. ''Na dann, ähm, bis Morgen.''
''Auf Nimmerwiedersehen'', murmelte Tina hoffnungsvoll, sagte dann aber auch lauter: ''Ja, tschüss.''
''Bye, Naturgirl!'', flötete Miranda und bog dann in einen anderen Weg ein. Tina seufzte erleichtert. Miranda war sie also schon mal los....aber irgendetwas wollte Miranda doch von ihr! Das mit dem Füller stimmte zwar wirklich, aber Miranda würde sich nie die Mühe geben, in den Wald zu gehen, wenn dahinter nicht noch etwas anderes steckte. Etwas stimmte hier nicht, mit Miranda war etwas seltsam. Aber das musste Tina ja nicht interessieren. Mit schnellen Schritten schlug sie den Nachhauseweg ein. Ihr Ranzen hüpfte ihr auf den Schultern. ''Dakota'', flüsterte sie vor sich hin. ''Dakota, meine Freundin...''

Und wie es weitergeht, erfahrt ihr im zweiten Kapitel.

Clivia,11 Jahre Autor/in aus München
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Der Karneval der Tiere

Es waren einmal drei Hasenkinder und sie wolten immer Karneval feiern. Der Bär hatte immer keine Zeit. Die Kinder waren sehr wütend. Dann hatten sie die Kinder der Wölfen gefragt und diese wollten mitmachen. Die Hasenkinder waren fröhlich. Dann haben alle Kinder weiter gesucht. Dann haben sie die Kinderfuchse gefragt und siee haben ja gesagt und sie sind auf die Suche gegangen. Dann haben sie die Biberkinder gefragt und dann haben sie ja gesagt. Sie haben die Dekoration aus dem Wald mit genommen und sie haben die Eltern um Hilfe gebeten und die Eltern haben ja gesagt. Sie waren alle fröhlich und tanzten und es ist dann der karneval zu Ende gegangen. Sie sind dann alle schlafen gegangen.

Liebe Grüße von Weronika



weronika,7 jahre Jahre Autor/in aus frankfurt oder grund schule Mitte
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Das Halsband der schwarzen Katze
(erst ab 9 Jahren)


Es war ein eisiger Tag im Herbst. Der Regen fiel dünn, aber stetig vom Himmel und bedeckte die Gassen des Dorfes. Der Himmel war grau-schwarz und wolkenverhangen. Blitze zuckten über den Himmel und Donner grollte über das Dorf hinweg wie eine riesige, bedrohliche Welle. Niemand war in den regenplätschernden, düsteren Gassen unterwegs. Alle Bewohner des kleinen Dorfes waren zuhause, einige schliefen schon – es war ja auch schon 6:30 Uhr abends. Nicht einmal Tiere ließen sich blicken. Die Straßenhunde, die sonst auf Futtersuche durch die Straßen stromerten, waren wie vom Erdboden verschluckt und auch von den verwilderten Katzen, die oft auf Hausdächern und Balkonen hockten, fehlte jede Spur. Es war, als hätte sich alles Leben im Dorf zurückgezogen, in Erwartung etwas Furchtbaren.

Luja lag auf ihrem Bett, die Hände an den Schläfen, und las in ihrem Lieblingsbuch. Es hieß “Spuk im Bauernhof” und war in Lujas Augen einfach nur toll. Sie bemerkte nichts von der unheimlichen Atmosphäre draußen, so spannend war ihr Buch. Es enthielt viel Witz, war aber auch schrecklich spannend geschrieben. Als es blitzte, zuckte Luja nicht einmal zusammen, auch der darauffolgende Donnerschlag zog wirkungslos an ihr vorbei. In ihrer kleinen, behaglichen Wohnung herrschte Stille, nur der alte Golden Retriever-Hund Fellow lag am Boden neben Lujas Bett und bellte jedes Mal laut, wenn es blitzte oder donnerte. Und das machte Luja schon Sorgen, denn Fellow war wesensfest, das heißt, er hatte keine Angst vor Lärm und Blitzen. Bei jedem anderen Regen oder Gewitter schnarchte er am Fußende ihres Bettes, als wären die Blitze Sonnenlicht, in dem er so gerne döste, und die Donner das Schlaflied, das Luja ihm als Welpe immer vorgesungen hatte. Aber dieses Mal war Fellow fürchterlich nervös. Er scharrte mit den Pfoten, bellte das Fenster an und wechselte immer wieder Position. Ab und zu erhielt er von einem anderen Hund aus dem Dorf Antwort und wurde nur noch nervöser. Winselnd stupste er sein rothaariges Frauchen an. Warum reagierte sie denn nicht? Schließlich griff er zu einer Notlösung und nahm Lujas Buch ins feuchte Maul. Sofort blickte Luja auf.

“Fellow!”, sagte sie streng. “Was soll das? Aus!” Ihr Hund war ihr bester Freund neben Kati, aber wenn er ihre Sachen vollsabberte oder sonst beschädigte, konnte sie ihm tagelang böse sein. Fellow wusste das. Gehorsam gab er ihr das Buch zurück. Luja seufzte, trocknete es an ihrem T-Shirt und kraulte Fellow die Ohren. “Dicker, was ist los?”, fragte sie nun ein wenig besorgt. Immerhin sagt man ja von Hunden, sie hätten einen “siebten Sinn” und hätten es im Gefühl, ob Gefahr drohte. Luja glaubte das gern. Sie war eingefleischte Hundeliebhaberin. Fellow bellte erneut, als es blitzte, dann winselte er seinem Frauchen zu und wollte ihr ganz eindeutig etwas sagen. Luja sah ihm stirnrunzelnd zu, wie er durch das Zimmer lief und schließlich ihr Handy aus ihrem Schulranzen angelte. Schon wollte sie wieder “AUS!” rufen, als er es in ihren Schoß fallen lies und bedeutungsvoll knurrte. “Du willst, dass ich jemanden anrufe?”, fragte Luja. Ihr Hund bellte erfreut und wedelte aufgeregt mit dem Schwanz. Also wählte Luja die Nummer ihrer besten Freundin Kati.

Eine Weile ging niemand dran. Fellow beobachtete sein Frauchen gespannt, jede Bewegung. Luja wollte schon auflegen, als sich eine vertraute Stimme meldete: “Katharina Gomman?”
“Hi Kati, ich bins, Luja.” Luja lächelte Fellow an. Dieser wedelte freudig mit der Rute.
“Lu!”, Katis Stimme klang erleichtert, als hätte sie jemand anderes erwartet. “Ich dachte schon...ach, ist ja auch egal. Was ist?”
“Nichts. Fellow ist so nervös und wollte, dass ich dich anrufe. Irgendetwas ist seltsam, meinst du nicht?” Luja wusste, dass Kati die einzige war, die das verstehen würde. Sie warf einen Blick auf die düstere Straße unter dem Haus, die sonst so freundlich und uhrig war.
“Du meinst, die Stimmung im Dorf?” Es war, als könnte Luja Kati durch die Leitung nicken sehen. “Oh ja. Niemand traut sich aus dem Haus und nirgends brennt Licht. Es ist mir unheimlich gewesen, weißt du, Lu, ich dachte, der Anruf wäre auch so was...”
“Quatsch. Wer sollte denn anrufen? Aber ehrlich gesagt, mir war auch gruselig. Ich hab mich mit meinem Buch ´Spuk auf dem Bauernhof` abgelenkt.” Luja sah zu Fellow, der den Kopf auf ihr Knie gelegt hatte und ihre Jeans vollsabberte, sagte aber nichts zu ihm.
“Toll, ein Spukbuch – genau das Richtige, wenn man sich gruselt”, lachte Kati. Luja musste lächeln. Ein Gespräch mit ihrer BFF heiterte sie sofort auf.
“Ich weiß nicht. Traust du dich aus dem Haus?”, fragte sie mit leicht ironischem Unterton. Es war natürlich ein Witz gewesen, aber seltsamerweise nahm es Kati sehr ernst.
“Wieso denn nicht?”, fragte sie aufgebracht. “Es ist doch nur ein Gewitter. Du etwa nicht?”
“Doch, natürlich. Aber Fellows Begleitung ist mir lieber als allein.”
“Mir auch, Lu.”
“Wollen wir uns treffen?”, erkundigte Luja sich. Es war die Frage, die sie immer stellte, wenn ihr gerade langweilig war. Aus der Leitung kam ein Blasen, wie ein schneller Atem. Hatte Kati wirklich Angst? Nach einer Weile ertönte ein sehr, sehr zögerliches “Na gut. Bin in 5 Minuten in der Gilbert-Hemmer-Straße 10, ist das in Ordnung?” Luja wollte Kati nicht auslachen. Aber auch ihr kribbelte der Rücken, wenn sie nach draußen blickte. Fellow bellte, und Luja meinte, etwas wie Zustimmung daraus zu hören. Ihr wurde klar, dass der Hund etwas wusste, was sein Frauchen nicht wusste. “Sicher, ich komme. Bis sofort, Kati!” Sie legte auf und ließ sich dann langsam neben Fellow auf den Boden sinken. “Und? Ist das, was du willst, Dicker? Ja?” Fellow knurrte ungeduldig und tappte zur Tür. “Ich mach ja schon!”, schimpfte Luja, stand auf und streifte sich ihre Regenstiefel an. Dabei fiel ihr Blick auf die Uhr auf dem Flurschrank: 8:10 Uhr. Ob sie so spät und noch dazu bei solcher Stimmung da draußen rausgehen sollte? Aber Fellow sah sie bittend an, und wie immer tat sie, was er sich wünschte. Ihre Mutter saß in der Küche und sortierte Teeblätter. “Ich geh raus, Mum. Bald wieder da”, rief Luja ihr zu, während sie in ihre Jacke schlüpfte, und lief dann zur offenen Wohnungstür.



Kurze Zeit später stand Luja im strömenden Regen am Rande des Dorfes. Fellow stand neben ihr und schüttelte sich ab und zu. Wo war Kati? Sie sollte längst da sein. Luja machte sich allmählich Sorgen um sie und versuchte, ihr Buch “Spuk auf dem Bauernhof” aus ihren Gedanken zu verdrängen, denn das hätte sie beim Anblick der Gilbert-Hemmer-Straße 10 nur aufgeregt: Das Grundstück sah aus wie ein altmodischer Bauernhof und hatte sogar einen Stall. Hier hatte Luja als jüngeres Kind im Sommer oft gespielt, Verstecken und Ochs-am-Berg ging dort am besten. Aber jetzt, mit 11, tat sie alles, um das alte Haus nicht anschauen zu müssen. Stattdessen blickte sie auf Fellows nasses Fell. Wo blieb nur Kati? Wenn ihr etwas passiert, ist das alles meine Schuld, dachte Luja mit mulmigen Gefühl im Bauch. Und so wartete sie. Es war bereits Viertel vor Neun, wie die Kirchturmuhr anzeigte. Und immer noch war nichts von Kati zu sehen. Fellow war noch unruhiger als Luja, aber vermutlich nicht wegen Kati. Er zerrte an der schwarzen Lederleine, die Luja an einen Laternenpfahl gebunden hatte, in die Richtung des Bauernhofes Gilbert-Hemmer-Straße 10. Luja versuchte, ihn nicht zu beachten. Ihr Unwohlsein stieg mit jeder Sekunde.
“Buuuuh!”, machte es plötzlich im Bauernhof. Luja fuhr auf und wurde fast einen halben Meter größer. Ihre Haare sträubten sich. In einer einzigen Bewegung fuhr sie hoch, wirbelte herum und rannte rückwärts. Klar, das war feige von ihr, denn “Buuuh” ist für gewöhnlich nicht der Laut, den man von einem Geist oder Monster oder Zombie oder Vampir oder sonst von etwas hört, aber der Schreck war so groß, dass Luja das total vergaß. Fellow nicht. Er jaulte freudig auf, ruckte an der Leine...und war frei. Die Leine war kaputt. Durchgerissen. Und der Golden-Retriever-Rüde lief schwanzwedelnd auf den Bauernhof zu. Lujas Herz begann, schneller zu schlagen, und laut rief sie: “FELLOW!!” Aber er hörte nicht. Was blieb Luja übrig? Sie wollte ihren Hund nicht alleine lassen, also rannte sie ihm hinterher zum Haus. Fellow sah sich kurz zu ihr um und wedelte mit der Rute, bevor er weiterlief. Er überquerte den verwilderten Rasen und dann....dann lief er an dem Bauernhof vorbei, Richtung Scheune, die daneben stand. Luja rutschte aus und fiel in den Matsch, aber sofort sprang sie wieder auf. Sollte sie Fellow weiter folgen? Und dabei von dem, was da in dem Bauernhof lauerte, überfallen und womöglich getötet zu werden? Oder Fellow seinem Schicksal überlassen und Reißaus nehmen?

Die Entscheidung wurde ihr abgenommen: Plötzlich ertönte leises Lachen aus der Scheune, und Fellow tauchte auf. Neben ihm war Kati. Sie kicherte verhalten. Bei ihrem Anblick fiel Luja die Uhrzeit wieder ein und wie sie und Fellow gewartet hatten – nur, um sich erschrecken zu lassen? Wie nett. Sie blickte auf die Kirchturmuhr: 9:00 Uhr. Eine Viertelstunde hatten sie totgeschlagen, Kati drinnen, Luja draußen. Gott, war das spät, und der Spaß war Luja vergangen. Sie wischte sich die Hände an der Hose ab und schlenderte betont lässig auf ihre Freundin zu. Innerlich kochte sie vor Wut. Fellow ging es ganz anders: Er umtanzte Luja freudig und leckte Kati immer und immer wieder die Hand. Luja seufzte. Na gut, sie wollte auf Fellow hören. “Hi, Kati. Was sollte DAS denn gerade?!”, fing sie nicht allzu friedlich an. Kati hob die Hände. “Beruhig dich. Ich wollte dich nicht so erschrecken. Aber es ist ein perfekter Abend für so etwas, oder?” Da hatte sie mal wieder Recht, musste Luja zugeben. Aber sie war auch so schon schreckhaft genug gewesen. Jetzt die nächste Frage, die ihr auf der Zunge lastete.
“Sag mal, Kati. Warum ausgerechnet die Gilbert-Hemmer-Straße?”, fragte sie. Kati setzte sich ihre Mütze auf und schwieg erst, dann sagte sie leise:
“Kam mir so. Weißt du noch, wie wir hier als Kindergartenkinder gespielt haben?”
“Und als Grundschüler”, fügte Luja hinzu. “Ja, hier haben wir uns oft getroffen. Aber warum kommst du erst jetzt darauf, dass es ganz ´schön` sein könnte, sich hier zu treffen? Gerade, nach dem ich dir von meinem Buch erzählt habe...”
“Eben deswegen. Ich dachte, es wäre spannend, den Bauernhof einmal ganz zu erforschen, bei Nacht.” Kati hauchte sich auf die kalten Hände und sah Luja erwartungsvoll an. Natürlich hatte diese keine Angst. Aber sie fragte sich dennoch, warum Kati genau auf diesen Bauernhof gekommen war, es gab noch andere Bauernhäuser und Gutshöfe, die man erkunden könnte. Aber sie schwieg in diesem Punkt. “Können wir machen. Aber ich trenne mich nicht von Fellow”, fügte sie rasch hinzu. Bis jetzt waren Erkundungsaktionen nämlich immer so abgelaufen, dass die Freundinnen und Fellow sich in Trupps aufteilten und das “zu erkundende Objekt” an verschiedenen Seiten erkundeten. Der Trupp, in dem Fellow war, war natürlich am sichersten. Luja hatte das nicht vergessen und auch Kati nicht, denn sie schnaubte. “Ach komm!”
“Nein.”
“Bitte!”
“Nee.”
“Na gut. Dann gehe ich eben allein.” Katis Blick verdüsterte sich, aber sie wirkte entschlossen. “Nur eine Bedingung, wenn ich bis...sagen wir....” Ihr Blick huschte zum Kirchturm. Luja tat es ihr nach, es war 10 nach Neun. “...10:00 Uhr nicht draußen vor dem Haus aufgetaucht bin, schickst du Fellow auf die Suche nach mir. Und komm dann bitte mit, ja?” Luja blinzelte überrascht. Seit wann war ihre Freundin so ängstlich? Aber ihr ginge es alleine wohl schlimmer. Sie nickte. “Aber das gleiche gilt für mich, wenn ich und Fellow nicht auftauchen um zehn, dann rufst du nach Fellow oder rufst meine Eltern”, setzte Luja die Bedingung. Kati nickte und sie schwiegen eine Weile. Nur Fellows Hecheln ertönte.
“Bereit?”, sagte Kati schließlich und richtete sich auf. Luja nickte entschlossen ihrer Freundin zu.
“Bereit.”

Luja und Kati liefen Hand in Hand in den Bauernhof hinein. Es war stockdunkel und totenstill. Lujas Herz begann, so schnell zu klopfen wie der Regen, der gegen die zerbrochenen Fensterscheiben prasselte, und unbewusst drückte sie Katis Hand fester. Es roch nach modrigem Holz und Staub. Irgendwo ertönte ein Flattern. War es eine Fledermaus? Oder etwas anderes? Auf dem Boden lag ein mit einer dicken Staubschicht bedeckter persischer Teppich. Vorsichtig betraten die Mädchen ihn. Eine einsturzgefährdet aussehende Stiege führte in die oberen Räume, eine hölzerne Tür in die Küche gleich nebenan. Kati holte tief Luft und Luja sah sie an.
“I-ich geh dann mal. Du gehst o-oben, j-ja?”, stammelte Kati mit schriller Stimme und wies auf die Stiege. Ein unnatürliches Licht kam aus den oberen Räumen. Luja griff in Fellows dichten, warmen Pelz und betrat die unterste Stufe. Nichts geschah. Spuk gibt es gar nicht, dachte sie und sagte zu Kati: “Sicher, dass du nicht nach oben willst?” Aber diese war bereits in Richtung Küche verschwunden. Oh Gott, wenn ihr bloß nichts passierte. “Viel Glück”, rief Luja ihrer Freundin noch nach. Ihre Hand klammerte sich krampfhaft an ihren geliebten Hund, der die Stiege hinaufblickte und leise knurrte. Das war schonmal ein wunderbares Vorzeichen. Luja lief die Treppe schnell hinauf. Sie wollte das hinter sich bringen. Fellow blieb dicht neben ihr.

Es war still, als sie schließlich am oberen Ende der Treppe ankamen. Ein Blitz erhellte das Geschehen, und Luja schrie auf, als ihr bewusst wurde, dass große Teile des Daches fehlten. Natürlich, der Bauernhof war ja unbewohnt, aber Luja fand das nicht gerade vertrauenserweckend. Fellow bellte laut. Das zitternde Mädchen griff auf das letzte Bisschen Mut zurück, worüber sie verfügte, und ging weiter. Hier war alles ein großer Raum, wie eine Dachkammer, nur, dass sich ein großes, aus Buchenholz gezimmertes Bett darin befand, zusammen mit einem Kleiderschrank, dessen Türen aus den zerbrochenen Angeln hingen. Es roch muffig und stark nach Mottenkugeln. Aber das, was Luja beunruhigte, war die seltsame Stille. Fellow schien es genauso zu empfinden, denn er winselte und legte die Ohren an. Luja wollte wieder runter. Das hier müsste sie alles doch gar nicht machen. Es war keine Mutprobe oder sonst ein Quatsch, sie durfte jederzeit wieder runter und raus gehen und dort auf Kati warten. Vielleicht war Kati schon wieder hinausgegangen. Sie drehte sich um und lief mit schnellen Schritten auf die Treppe zu, als plötzlich Fellow warnend zu bellen begann, und eine sanfte Stimme, die aus allen Ecken des Zimmers gleichzeitig zu kommen schien, sagte:
“Wohin so eilig?”
Kreidebleich im Gesicht drehte sich Luja um. Sie erwartete zumindest einen Basilisken, aber da war niemand. Sie sah zu Fellow, der zu lautem Knurren überging, und wiederholte verdutzt: “Äh...wie bitte?” Natürlich erwartete sie keine Antwort. Darum fuhr sie zurück, als die sanfte Stimme wiederholte: “Wohin so eilig?” Luja stolperte rückwärts und fiel auf ihren Po, was furchtbar weh tat, aber es war ihr egal. Ihr Herz raste so schnell, dass es sich anhörte wie ein Summen von einem dicken Hummer, und das Blut schoss ihr in den Kopf. Ihr Atem ging schnell. War das das Ende? Wer war das, der da mit ihr sprach? Fellow bellte laut, traute sich aber nicht vor, um seinem Frauchen zu helfen. Luja schloss die Augen. Die Stimme kehrte wieder, diesmal mit gehässigem Unterton: “Na, na, na. Die Kinder von heute sind aber auch zu unhöflich. Man begrüßt seinen Gesprächspartner, junge Frau!”
“Äh-äh, hallo”, stammelte Luja. Langsam blickte sie auf. Aber sie sah nichts, bis auf Fellow, der sich Richtung Treppe geflüchtet hatte. Warum lief er nicht weg? Er wollte sein Frauchen nicht alleine lassen, man las es in jeder seiner Gesten. Andererseits hatte er zu viel Angst, um ihr zu helfen. Luja hatte dennoch das Gefühl, dass Fellow etwas wusste, wovon sie keine Ahnung hatten. Er war den ganzen Tag schon so nervös gewesen, als wüsste er, dass ihm etwas bevorstünde. Wenn Luja gewusst hätte, was hier auf sie zukam...sie hätte Kati nie angerufen. Wo steckte Kati überhaupt? Hatte sie nicht die Stimme oder Fellows Gebell gehört? Nicht das Krachen von Lujas Aufprall? Oder war sie längst geflohen?
“So ist es besser, kleines Mädchen”, sagte die sanfte Stimme spöttisch. “Und nun...oh, du weißt noch nicht, mit wem du es zu tun hast? Tz, tz, tz. Man nennt mich Tanoira. Und mit wem habe ich die Ehre?” Ein saugendes Geräusch ertönte, und eine kleine, hagere Gestalt löste sich aus den Schatten. Luja dachte, sie müsste sterben, aber es war nicht die Urheberin der Stimme, sondern nur eine der zahlreichen Straßenkatzen des Dorfes, die ein wenig eilig auf Luja, Fellow und die Treppe zulief. Ihr Fell war schwarz wie die Nacht und um ihren Hals glänzte etwas Goldenes. Luja dachte, die Katze würde verschwinden, aber sie blieb aufrecht und mit zuckendem Schwanz vor Luja stehen. Ihre Augen waren gelb-weiß wie der Mond.
“I-i-ich bin L-Luja...”, stammelte sie und starrte die Katze wie gebannt an. War das Tanoira?
“Hör auf, mich so anzuglotzen”, sagte die sanfte Stimme. Es war tatsächlich die Katze, die sprach, obwohl ihr Maul fest geschlossen blieb. Was war hier los? Katzen, die sprechen...
“Ach, du bist eine Katze?” Luja sammelte ihren Mut zusammen und blickte der Katze herausfordernd in die Augen.
“Natürlich. Das ist doch der Grund, weshalb du diese Nacht hier bist”, kam die Antwort. Luja lief es eisig den Rücken hinunter.
“Was hast du mit mir vor?!”, rief sie aus und sprang hektisch auf die Füße. Fellow bellte erneut und musterte die Katze mit gesträubtem Nackenfell, aber diese schenkte ihm kaum Beachtung. Ihr Blick ruhte auf Luja.
“Hiergeblieben! Wirst du wohl dableiben. Es gehört sich nicht, wegzuspringen wie ein junges Reh. Aber was Manieren betrifft, hat jeder wohl seine eigenen Vorstellungen.” Die Katze rückte näher. Langsam wich Luja zurück, bis sie Fellows Schnauze in ihrem Rücken spürte. “Was ich mit dir vorhabe? Nichts, gar nichts. Aber ES soll geschehen, ES soll geschehen!” Die Augen der Katze hatten einen irren Glanz. “Noch heute Nacht wird die Herrschaft meines edlen Geschlechtes wieder zum Leben erwachen und die Herrschaft der Ropäer wird im Nichts schwinden!”
Luja zitterte wie ein Blatt. Tanoira war verrückt. “Und was habe ich damit zu tun?!”
“Nichts, sagte ich doch, nichts.” Die Katze beruhigte sich. “Ich habe einige treue Informanten...” Ihre Augen huschten zu Fellow und ein affektiertes Lächeln huschte über ihr Antlitz. Luja wirbelte herum und schubste den Hund von sich.
“FELLOW!!?”, schrie sie auf. Ihr Hund, ihr bester, treuester Freund, mit dem sie so viele Abenteuer bestanden hatte, war ein Verräter? Das wollte sie nicht glauben. “Nein...nein...” Fellow winselte bekümmert und schlich an ihr vorbei, zu seiner Herrin. Tanoira. Luja presste die Lippen aufeinander, sah zu, wie ihr Hund sie Schritt für Schritt mit hängender Rute verließ, und versuchte, die Tränen zurückzuhalten. Er war die ganze Zeit ein Verräter gewesen. Er hatte den ganzen “Ausflug” heute iniziiert, um seiner Herrin willen. Wegen ihm würde Luja sonst etwas passieren. Die ganze Zeit hatte er für Tanoira gearbeitet und es so gut versteckt. Er hatte so getan, als wäre er selbst erschrocken, er hatte gelogen! Und dabei hieß es, Hunde könnten nicht lügen. Luja ballte die Fäuste. Fellow drehte sich um und versuchte, ihr die Hand zu lecken, aber sie zog die Hand weg. “Geh, du Monster!”
“Aber nein!” Tanoira blickte sie empört an. “ Hör sofort auf mit dem Theater, Kind. Dein Hund kann nichts dafür.”
“Wie bitte?” Luja zitterte. Ob vor Zorn oder vor Angst, wusste sie nicht.
“Er kann nichts dafür”, sagte Tanoiras sanfte Stimme. “Hörst du schlecht? Er ist mein Sklave. Es würde schlecht mit ihm ausgehen, wenn er mir nicht gehorchen würde. Das heißt”, berichtigte die schwarze Katze mit genüsslichem Schnurren, “einer meiner Sklaven.”
“Du hast noch mehr Hunde ´versklavt`?”, fragte Luja. “Wen? Weshalb?”
“Weil ich sie brauche”, lautete Tanoiras Antwort. Die Katze setzte sich und strich sich über die Schnurrhaare. “Und willst du wirklich all diese albernen Hundenamen wissen? Tasso, Rexi, Prince? Lou? Maja? All diese lächerlichen Namen...Mausi, tz.” Die Katze lachte schallend. “Seit Uhrzeiten werden Hunde und Katzen von den Menschen unterschätzt und als Kuscheltierchen missbraucht. Ich habe das früher nie gewusst.”
“Aber du bist doch eine Katze!”, platzte Luja heraus.
“Nein. Nicht schon immer. Das ist eine lange Geschichte. Und wenn man bedenkt, ich habe sie noch niemandem erzählt.” Die Katze schnurrte amüsiert. “Ich habe gerade Lust dazu. Also, pass auf: Geboren wurde ich in einem Bauernhaus, Gilbert-Hemmer-Straße 10, um genau zu sein. Oh ja, du brauchst so nicht zu gucken, Kind, dort wurde ich geboren. Ich wuchs heran und hatte ein ganz normales Leben, begleitet von einem Hund namens Bilbo.” Sie kräuselte angeekelt das Maul. “Mir war klar, dass Hunde niedere Tiere sind, schon seit ich Bilbo kannte. Sie brauchen einen Herren. Sie sind die Diener von jedem, der ihnen etwas befiehlt.”
“Stimmt nicht...”, wollte Luja widersprechen, aber das Wort blieb ihr im Halse stecken.
“Irgendwann mit 14 Jahren war ich mit Bilbo, der inzwischen schon sehr alt war, spazieren. Wir schlenderten durch die Gassen, als er plötzlich laut zu bellen anfing. Ich blieb stehen und fragte, was los war, aber er war ein Hund, und Hunde können nicht sprechen. Am Boden lag ein goldener Streifen Leder, wie ein Halsband für ein kleines Tier. Eine Katze vielleicht. Und daneben lag ein Zettel, worauf geschrieben stand:
´Dieses Halsband, sein Aussehen mag noch so fein sein
es ist gefährlich bis zum Tod
und berühr es nicht, Fremder, lass es sein
es stürzt dich in große Not.
Die erste, die es einst benutzt, wird sein
ein Mädchen, nicht gerade klein
und sie wird die Herrin der Hunde sein
oh, Trauer ist im Herz mein.`
Das war reichlich seltsam, aber ich hob das Halsband auf. Ja, Kind, hör auf, so zu glotzen, ich mag es nicht, angestarrt zu werden. Es war wirklich das Halsband, das ich um den Hals trage. Ich fasste es dennoch an...legte es mir um den Hals...und plötzlich war ich eine Katze. Bilbo winselte. Was danach kam, will ich dir nicht erzählen, aber ich merkte, keine normale Katze zu sein. Ich war die erste, die durch dieses Halsband verwandelt wurde. Und es gibt auf der ganzen Welt nur eines. Ein einziges. Ich merkte, dass ich als erste Benutzerin des Halsbandes keine normale Straßenkatze war. Nein, ich war mehr, ich konnte mich zur Herrin über eine Tierart aufschwingen. Und das war dann der Hund. Bilbo war mein erster Diener. Zugegeben, er erledigte seine Aufgabe gut. Er war es, der auf mich aufpassen musste, der mir auf Schritt und Tritt folgte und so weiter. Aber als Katze war ich unglücklich, denn ich wollte zurück zu meiner Familie. Ich kehrte als Katze zu ihnen zurück und wurde unter dem Namen “Putzi” aufgenommen. Mein Gott, ich hasste den Namen! Ich muss dir wohl nicht weismachen, was für eine Beleidigung das war. Ich fühlte mich immer mehr als Katze, aber jedes Jahr in einer bestimmten Nacht – jeden 20. September – konnte ich sprechen. Ich erkundigte mich in Bibliotheken und alten Häusern über mich selbst. Es hieß, einst würden zwei Mädchen und ein Hund kommen, der Hund so klug wie ein Mensch, und dieser würde mich erlösen. Denn sobald ich keinen Kontakt mehr zum Halsband habe, wird der, der es nach mir berührt, eine Katze sein und dieses Halsband tragen. Und nur mit...ach, das erzähle ich dir nicht. Ich beauftragte meine klügsten Diener, zwei Mädchen hierher zu bringen, auch, als meine Familie schon lange nicht mehr existierte. Und es hätte einmal fast geklappt.” Tanoira legte eine Pause ein, während Luja vollkommen baff versuchte, dem, was sie gehört hatte, einen Sinn zu geben.

“Es war ein Dalmatiner namens Happy, der sein 10jähriges Frauchen und deren kleine Schwester hier zum Haus lockte, unter dem Vorwand, er hätte sich in die Pfote gestochen und würde sich nun nicht mehr anfassen lassen. Natürlich folgten die Mädchen ihm und wollten helfen, aber er ließ sie nicht nah genug heran. Happy war ein kluger Hund und ich hatte unermessliche Hoffnungen. Ich hatte den Mädchen bereits die Lage erklärt – war also weiter gekommen als wir drei hier, Kind – und wollte Happy mit dem Halsband berühren, als plötzlich ein goldener Blitz hereinbrach.” Tanoira machte eine erneute Pause. Luja kam es vor, als ränge die Katze mit den Tränen. “Es war Rope. Ein einzigartiger Hund, gewiss. Oh, oh, oh. Rope war ein Golden Retriever, noch klüger als Happy. Er war auch sehr rebellisch. Der einzige Hund auf der ganzen Welt, der mir nie, ausnahmslos nie gehorchte. Er war gegen mich. Er meinte, ich wäre das Ende aller Hunde. Er versuchte schon immer, mich aus der Welt zu schaffen, und an diesem Abend hätte er es fast geschafft. Er raste die Treppe hinauf, stemmte sich gegen die beiden Mädchen und scheuchte sie die Treppe hinunter. Er wollte sie aus dem Haus schaffen. Aber er hatte die Rechnung ohne mich gemacht, denn ich hatte ja zwei Mädchen im Haus gehabt und Happy stand dicht neben mir, bereit, das Halsband zu empfangen und sich für mich zu opfern. Rope sprang in die Luft und sah mich und Happy. Bevor ich Happy auch nur berührt hatte, packte er den Dalmatiner am Nackenfell, zerrte ihn die Treppe hinunter und warf ihn aus dem Haus. Der richtige Moment war vorüber, aber es gab noch Hoffnung, denn ich hatte immer noch einen Hund in diesem Haus und Mädchen waren ebenfalls da gewesen. Dieser Hund war Rope. Ich näherte mich ihm mit dem Halsband und warf es nach ihm. Er wich geschickt aus, und das Halsband flog zurück an meinen Hals. Plötzlich griff Rope mich von hinten an. Ich schrie auf und mir blieb nur die Flucht, wollte ich nicht in Stücke zerfetzt werden. Seitdem war Rope der Leithund aller Hunde und wies sie an, auf niemanden mehr zu hören, nur auf ihre Menschen. Und das taten sie. Ich war untergetaucht, irgendwo in die Kanalisationen des Dorfes, und ich schwor Rache. Ich würde Rope so demütigen, dass es ihm schrecklich Leid täte, mir nicht gehorcht zu haben. Und bald verliebte er sich in eine Golden-Retriever-Hündin, und sie zeugten Welpen, drei hübsche Welpen. Das war meine Gelegenheit. Ich machte die Welpen zu meinen Sklaven, um Rope zu demütigen, aber dank Rope hörten sie bald nicht mehr auf mich. Einer von ihnen wurde von mir in einen Fluss gestoßen und starb, der andere wurde kastriert, und einer...ja...einer zeugte Welpen. Rope war zu dem Zeitpunkt schon längst tot, aber Rache ist noch immer zuckersüß. Und einer dieser Welpen war bereit, mir zu gehorchen...und dieser Welpe war Fellow.”
Stille folgte. Luja konnte nicht glauben, was sie da gehört hatte. Nein...nicht ihr Fellow. Bitte nicht. Fellow stand nun neben Luja. Und plötzlich wurde dieser klar, was aus ihrem Hund werden würde. Sie stieß einen gellenden Schrei aus, denn trotz seinem Verrat liebte sie ihn. “NEIIIIN!!!!!” Der Schrei hallte von den Wänden wieder. Wo immer Kati war, sie würde jetzt Reißaus nehmen. “FELLOW!! TU ES NICHT!!!”
Doch es war zu spät. Tanoira näherte sich Lujas Hund. Sie würde Fellow nie wieder sehen...er sah sie ergeben an und ignorierte Luja, als gäbe es sie nicht. Zitternd dachte sie an all die schönen Momente. All das war verschwendet. Und nur wegen Tanoiras Rachedurst. Das durfte sie nicht zulassen! Aber schon flog das Halsband durch die Luft...Richtung Fellow....Nein...warum ausgerechnet er? Warum musste Fellow ein Nachkomme Ropes sein? Und warum war er so untreu? Jetzt, jetzt würde das Halsband ihn berühren und für ewig zur Katze machen.

Im letzten Augenblick packte Luja ihren Hund bei den Ohren und riss ihn so heftig beiseite, dass Fellow aufheulte, während das Halsband zu Tanoira zurückkehrte. Die Katze war fassungslos vor Wut. Luja hatte ihr alles verdorben. Nun wandte sie sich an das Mädchen, ihre Stimme voller Wut.
“Was hast du getan? Du dummes Kind! Nur wegen dir hat es nicht geklappt. Aber auch du wirst meine Rache zu spüren bekommen, warte es nur ab. Warte es nur ab. Du wirst sterben. Und das Schlimmste.”
Sie wandte sich an Fellow, der sich losgerissen hatte und nun zwischen den beiden Gegnerinnen stand. In ihrer Stimme lag tödliche Endgültigkeit, als sie den Befehl an ihn aussprach, und es war nur ein einziges, eindeutiges Wort, das sie sagte:
“Töte.”
Mein eigener Hund würde mich töten.

Luja wusste nicht, was ab da geschah. Es ging alles so schnell. Ein goldener Blitz, wie damals zu Ropes Zeit, und sie dachte, es wäre aus mit ihr, als plötzlich Tanoira aufheulte: “Nein, doch nicht mich, du Idiot! Hiil-feee! Hiiilfeee!” Fellow landete auf der schmächtigen Katze und drückte sie mit den Pfoten auf den Fußboden. Im letzten Augenblick war Ropes Erbe in ihm erwacht. Seine Zähne waren entblößt, und er wirbelte knurrend zu Luja herum, vergewisserte sich, dass es ihr gut ging, und sie rief: “Gut so, mein Großer!” Dann war es aus für Tanoira. Die Zähne des Hundes schlossen sich um ihren Hals und der Katzenkörper erschlaffte. Das goldene Halsband, das all dies verursacht hatte, verschwand im Nichts.
Als nächstes rannte Fellow zu seinem Frauchen, schleifte es die Treppe hinunter und rannte mit ihr nach Hause. Was Kati erlebte, wusste Luja nicht. Es ging alles so schnell. Fellow und sie rissen die Wohnungstür auf und verschwanden im Kinderzimmer. Der Spuk war vorüber und sie hatten es endgültig geschafft.

Am nächsten Morgen erwachte Luja völlig gerädert in ihrem Bett. Sie hatte Kopfweh und Halsweh und schlimmen Schnupfen, konnte kaum aus dem Bett. Fellow lag treu an ihrem Fußende und wachte über ihren Schlaf. Das morgendliche Sonnenlicht fiel in den Raum und streichelte Lujas Gesicht. Sie setzte sich auf und gähnte. Was für eine Nacht...war das alles wirklich passiert? Tanoira, Fellow, Rope? Sie brauchte Gewissheit. Oder war es nur ein Traum? Was war geschehen? Wer hatte etwas bemerkt? Hatte überhaupt jemand etwas bemerkt? Sie sah zu Fellow, der ein “Guten Morgen” bellte und ihr erfreut die Hand leckte.
“Guten Morgen, Dicker. Sag mal...ist das gestern wirklich passiert?”
Statt einer Antwort stand Fellow auf, tappte zum Nachtkästchen und nahm das Handy ins Maul. Wie gestern Abend, aber mit dem Unterschied, dass diesmal keine so gruselige Stimmung war. Die Nummer von Kati war vorgewählt, wie das Fellow wohl geschafft hatte? Luja zögerte. Sollte sie ihre Freundin wirklich anrufen oder es lieber lassen? Fellow bellte ungeduldig und stieß ihr das Handy auf den Handrücken. Seine Augen musterten sie ehrlich. Es würde nichts geschehen. Also rief Luja an.

“H-hallo...”, meldete sich eine verstörte Stimme. “Kati Gomman am Apparat.” Luja erkannte die Stimme ihrer Freundin kaum wieder. “Hallo Kati! Ich bin es, Luja. Was ist passiert?”, sagte sie besorgt.
“W-was passiert ist? Luja...” Kati holte tief Luft. “Ich habe es gesehen. Alles. Von A bis Z.” Luja wusste sofort, was los war: Kati hatte sie beobachtet, als sie die “Auseinandersetzung” mit Tanoira gehabt hatte. Es war also kein Traum gewesen, man merkte es sofort. Luja sah Fellow dankbar an. Er hatte ihr die Antwort auf ihre Frage indirekt gegeben. Sie war ihm so dankbar...Fellow, ihr Hund, der sie und alle Hunde gerettet hatte. Er war so etwas wie ein Held.
“Es ist also wirklich geschehen”, bemerkte Luja ruhig.
“J-ja, ich denke schon. Wir haben es beide erlebt.” Katis Stimme klang sicherer, und sie begann, zu erzählen: “Nachdem ich der Szene zugeguckt hatte und ihr geflohen wart, wollte ich weglaufen. Mir war übel vor Angst und ich konnte nicht fassen, was geschehen war, ich dachte schon, ich müsste in die Irrenanstalt. Aber dann sah ich ihn: Tanoiras Körper. Die schwarze Katze. Ich zupfte ihr ein Schnurrhaar ab und steckte es in die Tasche, bevor ich Hals über Kopf nach Hause rannte. Und ich weiß genau, dass es heute noch da ist. Ich habe gerade erst nachgeguckt.”
“Jetzt ist es ja wieder in Ordnung”, sagte Luja erleichtert. Sie meinte, ihre Freundin lachen zu hören, und Kati rief: “Aber klar!”
“Du, Kati...” Luja zögerte und blickte ihren Hund an. “Was meinst du, Fellow?”, wisperte sie. “Ist das eine gute Idee?” Der Hund bellte zustimmend und wedelte mit dem Schwanz. “Du, Kati, kann ich das Schnurrhaar mal sehen? Ich könnte sofort vorbeikommen, wenn du willst. Um mich zu vergewissern, dass das wirklich so passiert ist und das alles nicht ein riesiger Schmarn ist oder so, ist das okay?”
“Klar, gerne. Du kannst sofort vorbeikommen. Wir frühstücken dann zusammen.”
“Gut, das mach ich”, erwiderte ich und steckte das Handy in die Tasche. Dann lief ich mit Fellow zur Tür und sagte zu meiner Mutter: “Gleich wieder da, bin nur bei Kati!”
Ich war zurück im Alltagsleben.

ENDE


Clivia,11 Jahre Jahre Autor/in aus München
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Bigraphie einer Hündin

Hallo, ich bin Kuna, eine junge Schlittenhündin aus einem Camp in Alaska. Das Leben hier oben im Norden ist hart, wie ihr sicher schon wisst. Es gibt wenig Nahrung, aber viel Kälte, ja, sogar im Hochsommer ist es nicht wirklich warm. Aber wir Schlittenhunde haben keine Probleme damit. Wir haben ja einen dicken Pelz und wurden dafür gezüchtet, Kälte und Hungersnot auszuhalten. Bitte seid nicht böse, wenn ich hier allzu viel von unserer Rasse prahle, aber es ist doch so: Die Pudel oder Collies sind hübsch, aber was nützt ihnen das, wenn sie im hohen Norden landen? Kann ein Chihuahua Bären töten? Kann ein Mops Rentiere erlegen? Kann ein Windspiel einen Schlitten ziehen? Ich bin stolz darauf, dass ich eine Schlittenhündin bin. Ich bine eine reinrassige Grönlandhündin, das ist eine nicht so populäre, aber meiner Ansicht nach wirklich nützliche Rasse. Und da diese Geschichte meine Biographie sein soll, fange ich dann einmal an.

1
Es war eine eisige Winternacht. Der Wind heulte und die Luft klirrte vor Kälte. Schneeflocken tanzten im dunklen Himmel und bedeckten den festgefrorenen Erdboden Alaskas mit einer dicken Schicht Schnee, ungefähr zwei Meter waren es. Kaum ein Lebewesen außer der Bäume war draußen, es herrschte fast Stille, aber die Natur verursachte auch Geräusche: Das Rauschen der windgepeitschten Fichten und das Heulen des Sturmes, ab und zu fernes Donnergrollen, denn auch in Alaska gibt es Gewitter.
In einer kleinen, alten Holzhütte am Hang eines Berges brannte Licht. Das heißt, es brannte nicht, es flackerte und ab und zu wurde es ganz dunkel. Die Kerze, die notdürftig am Boden aufgestellt worden war, wurde von dem Wind, der durch die Ritzen der Hütte drang, fast ausgeblasen. Und in einer Ecke des kleinen Raumes war eine warme Decke ausgebreitet, und darauf lag eine hübsche Grönlandhündin - meine Mutter.
Neben ihr auf der Decke lagen vier kleine Welpen, die nicht einmal so groß waren wie ein Meerschweinchen. Sie quiekten und wanden sich, dann krabbelten sie los, um an die Milchquelle zu kommen, die Zitzen meiner Mutter. Ich war unter ihnen die Kleinste. Und die Klügste. Ich lag still auf der behaglichen Decke und erzitterte, wenn ein Windstoß durch die Spalten in der Hüttenwand jagte. Mit leisem Fiepen blickte ich mich hin und her, obwohl meine Augen noch nicht einmal offen waren. Ich erfasste die Wärme meiner Mutter und Geschwister und den verlockenden Duft nach Milch. Ich spürte die feste und doch so leichte Berührung der Decke unter meinen Pfoten, und es war etwas ganz neues, zu fühlen, dass ich mich nun bewegen konnte. Es machte mir Angst. Ich wusste nicht, wo ich gelandet war. Das hatte ich auch nicht gewusst, als ich im Bauch meiner Mutter gewesen war, aber dort brauchte ich nichts zu tun, um zu Überleben, denn ich wurde schon mit allem versorgt, wenn ich einfach nur still war. Ab und zu hatte ich auch gestrampelt, aber mehr brauchte ich nicht zu tun, um mich dort wohlzufühlen. Hier dagegen war nichts davon in Reichweite, was ich brauchte.
Ich streckte meine kleinen rosa Pfoten und krabbelte los. Es war ein wunderbares Gefühl, sich fortzubewegen, ich fing an, zu verstehen, dass ich das mit meiner eigenen Kraft zustande brachte. Voller Stolz kroch ich weiter in die Richtung, in der die Milchquelle meiner Mutter lag. Es war nicht einmal ein halber Meter, aber schon nach wenigen Bewegungen wurde ich müde. Meine Muskeln waren es nicht gewöhnt, zu krabbeln. Trotzdem machte ich weiter, von so etwas wie Stolz getrieben, bis ich gegen etwas Festes stieß: Das Fell meiner Mutter. Ich begann sofort, zu saugen, und das tat ich ganz allein.

In den nächsten Wochen krabbelte ich immer besser und wurde immer ein wenig langsamer müde, ich lernte Laufen und ich lernte, wie ich mit meinen Geschwistern Fangen und Kämpfen spielen konnte, ohne ihnen weh zu tun. Leicht war das nicht wirklich, denn ab und zu wurden wir zu wild und dann jaulte einer von uns auf, weil sein Ohr wehtat. Wir stolperten auch oft über unsere eigenen Pfoten und ich weiß nicht, wie ich es schaffte, dass ich einmal über meinen eigenen Schwanz stolperte. Wir öffneten Augen, Nase und lernten zu hören, wir wurden also - um es in einem Satz auszudrücken - ein ordentlicher Hund mit allem, was er brauchte. Die Menschen lernten wir auch kennen: Unseren Besitzer, Mr. Scott, und sein Musher: Mr. Loup. Sie fütterten uns und streichelten uns, aber wir mussten Kommandos ausführen wie

Namen sag ich nicht! 11 Jahre
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Fohlen und Pferde


Anna hat ein eigenes Pferd.
Sie reitet immer in ihrer Freizeit.
Ihr Pferd Hexe ist super lieb.
Auch wenn sie Hexe heist, ist ja nur ein Name!
Anna ging gerade in die Box von Hexe,
als sie sah das Hexe krank war.
Sofort rief sie denn Tierarzt.
Er war gleich danach da.
Er sagte:,, Gerade noch rechtzeitig.
Hexe bekommt ein Fohlen."
Nach ein paar Stunden war das Fohlen auf der Welt.
Sie nannten es Sternchen.
Anna mochte Sternchen sehr.
Hexe und Sternchen hatten beide die Fellfarbe dunkelbraun.
Anna war glücklich.
Sie behielt die Ponys bis sie nicht mehr leben konnte.



Michelle Autor/in aus GSNußbach Seelen
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Bruno der kleine Bär und seine Freunde
von Melanie Krupbauer

Es war einmal in einer anderen Dimension, die wir auch die Märchenwelt nennen, dort
ereignete sich ein Abenteuer.
Da gab es einen Bär, der sechs Jahre alt war und auch sehr klein für sein Alter.
Er hatte zwei Freunde, einen Hasen und einen Hund. Der Hase hieß Poki und der Hund
hieß Lenz.
Eines Tages haben die drei Freunde Ball gespielt, dabei flog der Ball in einen Baum. Bruno
war zu klein, er kam nicht an ihn heran. Aber als die Freunde eine Räuberleiter machten,
war das gar nicht mehr so schwierig. Poki kletterte bis zur Spitze des Baumes. Sie wollte
den Ball gerade angreifen, als sie ein kleines, feines Vogelnest sah.
Aber als die Vogelmutter Poki erblickte, erschrak sie und flog fort.
Die Freunde hatten Angst, weil sie sahen, dass vier Eier im Nest lagen, und sie wussten
nicht, wer jetzt die Eier ausbrüten sollte. Sie konnten das ja nicht selber.
Da kam ihnen eine Idee. Sie kannten einen Specht, der Blenda hieß. Sie gingen zu ihr und
fragten Blenda: „Kannst du für uns vier Eier ausbrüten?"
Die Spechtfrau sagte: „Es kommt darauf an. Und welche Eier sind es?
Bruno und die anderen hatten keine Ahnung, was das für Eier waren.
Blenda meinte: „Gut, ich werde schon herausfinden, welche Eier das sind."
Auf einmal fiel ihr auf, das sind Rabenbabys. „Ich werde sie trotzdem ausbrüten."
Als Blenda sich draufsetzten wollte, rutschte sie ab. Nein, das Ei war nicht zu groß, sondern
es brach langsam auf.
Plötzlich sahen sie, wie aus den Eiern Schnäbel brachen. Sie waren entzückt, aber sollten
und konnten sie die Vogelbabys behalten? Das war die große Frage.
Blenda sagte: „Ihr solltet die Babys aufziehen."
Die drei Freunde waren ein bisschen schockiert, als sie das von ihrer Freundin hörten. Aber
was sollten sie sonst machen?
Blenda sagte: „Wenn ihr sie nicht wollt, nehme ich die Kleinen." - „Das würdest du tun?" -
„Natürlich, meine Kleinen sind schon ausgeflogen.“
Da kam nun die Vogelmutter angeflogen. Sie hatte sich vom Schreck erholt und ist zu ihren
Jungen zurückgekommen. Voller Freude bemerkte sie, dass ihre Jungen schon geschlüpft
waren. Sie war auch den drei Freunden nicht mehr böse, die sich bei der Rabenmutter
entschuldigten, sie so erschreckt zu haben.
Bruno und seine Freunde waren sehr froh, dass alles ein glückliches Ende gefunden hatte.


Melanie,11 Jahre Autor/in aus Wien
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Das kleine Eichhörnchen
Das kleine Eichhörnchen fragte eines tages seine Mutter:ich will so gerne fliegen ? seine Mutter antwortete :das geht nicht warum nicht ? weil Eichhörnchen eben nicht fliegen können. Am Abend sagt das kleine Eichhörnchen zu ihrer Mutter ich mag doch nicht fliegen die Mutter sagte das ist gut so.

franzi,8 Jahre Autor/in aus stockdorf, grundschule
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Das Abenteuer im Zoo
Leonie geht heute in den Zoo von düsburg.
Die Familie steigt in das Auto ein.
nach einer halben Stunde Autofahrt sind sie da.
Elefanten,Giraffen und Pinguine sind zu sehen.
Das ist leonis größtes Abenteuer.
Sie liebt Tiere über alles.
Am Montag erzählt sie alles in der schule.



juliana,9 Jahre Autor/in
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Reiterhof Lindengrün
Paula ist aufgeregt. in einer Woche fährt sie mit Jennifer(gennant auch Jenny) auf Reiterhof Lindengrün. Sie und Jenny sind Fortgeschrittene Reiterinnen. Dort werden sie
Mara , die Tochter von dem Besitzers vom Reiterhof kennen lernen.Es gibt ein Grund warum Paula gerade jetzt aufgeregt ist.Der Grund ist, weil sie ein Brief erhalten hat und darauf stand:


Lieber Feriengast,
Ich heiße Mara. Hoffentlich wird es dir hier bei uns Gefallen.Die Pony‘s Freuen sich schon auf dich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Manche sind schwer zu reiten,aber bestimmt werdet ihr gute Freunde!! Aber jetzt sage ich dir was du mitbringen sollst. 1.nimm am besten eine Reitkappe mit. ( Natürlich nur, wenn du eine hast. Wenn nicht,ist das kein Problem.Wir haben nämlich noch ganz viele Reitkappen. ) Das war was ich dir sagen wollte,das du mitbringen sollst.Dann sehen wir uns nächste Woche.
Du kannst auch früher kommen!!!!!!!

Viele Grüße,

Mara,Lukas Lindengrün,und natürlich die Pony‘s!

Das Telefon klingelt. Jenny ist dran.„Hallo,Paula“sagt sie.„Bist du auch aufgeregt?“„Hallo,Jenny,ja,ich bin sehr aufgeregt.“sagt Paula.“oh, du ärmste, spottet Jenny, deine Stimme zittert ja,ich habe vollen Mitleid mit dir.“Bevor Paula mit ihrem Protest anfangen will,ruft die Mutter durchs Haus:“Paula, Abendessen!“„Tschüss,ich muss auflegen!“sagte Paula und läuft
in die Küche.
Endlich ist eine Woche vorbei. Paula kommt
das wie eine halbe Ewigkeit vor!„Paula, pack‘ deine Sachen und dann holen wir Jennifer ab.“„Ja,ja,ich mich ja schon“sagt Paula,denn sie will
nicht,dass ihre Mutter wieder ein Theater macht und behauptet, Paula ist eine lahme Schnecke. Doch trotzdem macht Paula weiter.
Seelenruhig stopft sie ihre Reitkappe in die Tasche.Als sie Jennifer abholen und im Auto sitzen , möchten Paula und Jennifer Nintendo DS spielen. Sie haben so ein Pferdespiel gekauft,
da kann man ein Pferd versorgen,führen ,reiten,und sogar auf Turniere gehen. Sie spielen damit eine halbe Stunde.
Dann wird es ihnen aber zu Langweilig.Paula ist schon zweimal zum Turnier geritten, und Jenni hat schon dreizehn
Ausflüge mit ihrem Pony gemacht( Für Turniere hat sie keine Lust ). Endlich sind sie da. Mara kommt ihnen schon entgegengelaufen.„Hallo,ihr seid bestimmt einer der Feriengäste.“Sie lief zu ihrem Vater und flüstert ihm etwas ins Ohr.Dieser flüstert zurück und Mara sagt:„ich habe gerade von Paps erfahren dass ihr Fortgeschrittene seid.
Wisst ihr, ich bin auch Fortgeschritten.“Sie geht zu den beiden und sagt halblaut:„Wir werden bestimmt viel Spaß miteinander haben.“Nach diesen Worten zeigt sie den beiden das Gästezimmer.Es sieht wirklich fantastisch aus:Die Tür ist aus Holz und hellblau gestrichen. Die Wände haben die gleiche Farbe. Die Betten sind schon gemacht und auch aus Holz. Aber dass ist nicht alles was Paula und Jenni so sprachlos macht.Als sie aus dem Fenster gucken,sehen sie mindestens 50 Pferde!!!!!!!!!
Mara die irgendwie Gedanken lesen kann sagt gleich:
„Das sind bestimmt nicht 50 Pferde.Das sind nur harmlose 29 Pferde,mehr nicht.“sagt sie und fügt hinzu, „Leider.“


Jennifer und Paula packen ihre Sachen aus. Paula braucht wie immer lange,aber Jenni stellt sich sehr geschickt an. Vielleicht ist sie aufgeregt und deshalb so schnell.Als sie im Stall sind, kommt ein anderes Mädchen.
Sie hat blaue Augen und blonde Haare.Sie hat eine blaue Jeans und ein roten Pulli an. Außerdem trägt sie eine Brille. Paula ist bestimmt einen Kopf größer als das Mädchen.„Hallo“sagt das Mädchen.„ich heiße Anna.“Da stellt sich plötzlich Jenni vor:„ich heiße Jennifer, aber werde immer Jenni genannt.“Paula stellt sich auch vor:„Ich heiße Paula.“Da kommt plötzlich ein Mann in den Stall.„Oh, ihr seid ja schon da.Dann soll ich mich lieber vorstellen.Ich heiße Herr Kohle und bin euer Reitlehrer.Ich habe eine Idee: Wollt ihr nicht gleich die Ponys kennenlernen?“„Au,ja!“hieß die Antwort. Die Antwort war laut , denn viele andere Kinder sind gekommen. Auch ein paar Jungen.Die Anleitung des Spiels hieß ( das ihnen gerade Herr Kohle erklärt hat) Man nimmt eine Karte und da
steht ein Name von einem Pony z.b.: Kollo ,der musste
( das Kind ) zu dem Pony gehen und das bekommt er dann.
Paula bekam Emmy und Jennifer bekam Flamme. Emmy war eine schöne HannoveranerStute und Flamme ein
schöner Fuchs.Anna bekam Petra. Ein gemütliches
Islandpony. Zuerst striegeln sie ihre Ponys. Dann satteln
die Mädchen die Ponys. Endlich gehen sie in eine Halle.
„Hier könnt ihr euch warm reiten.“Sagt der Reitlehrer. Die Mädchen reiten eine Runde nach der anderen. Plötzlich hörten sie die Stimme des Reitlehrers:„So,jetzt reiten wir nach draußen.Dort könnt ihr euch umschauen.Die Ponys kennen den Weg.“Sie mussten sich in vierer-Gruppen bilden
und dann losziehen.Paula war natürlich mit Jennifer und Mara.„Wen wollen wir noch in unsre Gruppe?“überlegt Jennifer laut.„Am besten nehmen wir das Mädchen dass
in der Ecke steht.Sie hat noch keine Gruppe.“„Oho!Heute bist du ja sehr großzügig, du artiges Mädchen“spottet Mara
und kann sich das kichern nicht verkneifen,als Jennifer
mit hochrotem Kopf sie erstaunt anguckt.„Hey,ich kann mich
immer so spöttisch benehmen, aber ich kann doch mal auch großzügig sein!Nicht war?“die anderen kicherten und dann muss Jenni mitlachen.Es war einfach ansteckend.
Paula war schon auf Emmy gestiegen und sagte:„ich hole
jetzt das Mädchen ab und komme dann zu euch.“Nach diesen Worten ritt sie hinter dem Mädchen her.Dann fragte sie:„Hallo,ich bin Paula. Möchtest du.............“Dann starrte sie das Mädchen lange an.Es sah doch aus wie...........................Natürlich!Es sah so aus wie Anna!
Dann sprach sie schnell weiter. Nur ein bisschen anders.
Anna, Möchtest du mit in unsre Gruppe? Natürlich wenn
du willst........ „Natürlich will ich!Gut, denn ich habe hier keine Freunde, weißt du? aber jetzt reiten wir besser los.“
„okay“sagte Paula und sie ritten zu den anderen zurück.


„Wollen wir ein Wettreiten machen?“fragte Jennifer, als
Paula und Anna angeritten kamen.„Na,klar sagte Paula.
Das ist Anna. Die kennen wir doch!“„Stimmt!“Sagte Mara.
„Aber jetzt reiten wir lieber aus als hier Wurzeln zu schlagen!Wer erster am See ist!“rief Anna und ritt los.
„hey,warte!“riefen die anderen und ritten schnell hinterher.
Das war eine tolle Route:Zuerst ritten sie zu der See,dann
zu einer alten Eiche, dann ging‘s in Richtung Wald,dann
sprangen sie über umgefallene Bäume,und anschließend ritten sie im Schritt zurück.



„Das war ein toller Ausritt gewesen“ sagte
Jennifer und zog ihre Jacke aus.Da kam der Reitlehrer ins Zimmer und wünschte den Mädchen eine gute Nacht denn er wollte beruhigt ins Bett gehen.


Am nächsten Morgen stand Paula früh auf.Sie weckte Mara
und ließ die anderen Jenni weiterschlafen. Als sie in den Stall gingen, war schon viel los.Na,ja alle Ferienkinder
schliefen noch. Aber die Pferde und der Reitlehrer Herr
Kohle waren schon wach.„Hallo Kinder.Na,ihr seid aber früh
wach. Ich bin erst eine Minute im Stall.“Begrüßte Herr Kohle sie. Mara kicherte und flüsterte Paula ins Ohr: „Weißt du,
wenn ich um diese Uhrzeit hier im Stall erscheine, sagt Herr
Kohle:Na, du bist aber ziemlich spät dran. ich bin schon
eine ganze Weile hier.“„Was,stimmt das?“flüsterte Paula überrascht zurück.„Ja, das stimmt wirklich.“„Hallo, sagte
eine Vertraute Stimme plötzlich.Warum habt ihr mich nicht aus meinen Träumen gerissen?“Mara und Paula drehten
sich um.Ach so, das ist Jennifer.Dachte Paula.Die habe ich gar nicht bemerkt.„Guten Morgen,Jenni.“ Sagte Mara.
„Hallo, Paula aufwachen.Wir sind nicht im Bett sondern im Stall!“rief Jennifer extra laut und Paula schreckte hoch.„ Gut.
Das wäre schon mal erledigt.“Sagte sie zufrieden.Da kamen noch vier Mädchen in den Stall.In einer Minute kamen immer vier Mädchen. Bis alle da waren.„So, sagte der Reitlehrer.Jetzt sind alle da. Wir können mit dem Reitunterricht beginnen.“Zuerst sattelten sie ihre Ponys,
dann führten sie die Ponys zur großen Reithalle.„Am besten reitet ihr euch warm.Dann fangen wir mit niedrigen Hindernissen an.Okay?“Na, klar waren alle einverstanden!
Paula ritt mit Mara und Anna mit Jennifer.Die beiden schienen gute Freunde zu werden.Das bemerkte auch Mara und sagte zu Paula:„Anna und Jennifer sind wohl beste Freunde geworden.“„Das stimmt allerdings“sagte Paula und ritt eine Runde in Trab.Das machte wirklich Spaß!Sie ritten noch 20 Runden.„Jetzt springen wir über niedrige Hindernisse.“Sagte Herr Kohle.„ Au,ja!“riefen alle im Chor.

Das war ein schöner Nachmittag gewesen.Nach dem Abendessen gingen alle in ihre Zimmer.Paula war als erste im Zimmer. Da kamen Jennifer und Mara ins Zimmer gestürmt.„Hey,Paula was machst du hier!“rief Jennifer.„Ja,ich dachte du warst noch im Stall!“sagte Mara.„Ich war ein bisschen früher ins Zimmer gegangen.“„Das hättest du lieber nicht getan,sagte Jennifer gespielt ärgerlich,wir haben nämlich den ganzen Stall abgesucht!“( Obwohl das gar nicht war ist).Paula kicherte.Da sagte Mara mit gespielten Ernst :„Also wirklich das ist hätte ich nicht erwartet! “Aber dann musste sie auch mitlachen.Das war einfach zu komisch!„ kommt jetzt zum Mittagessen“.sagte Jennifer.„Ich habe furchtbaren Kohldampf!“„na,gut“sagte Paula,die die ganze Zeit in die Luft gestarrt hatte.Das Mittagessen ist gut,dachte Paula.Aber irgendetwas stört.Aber nicht Anna.Die sitzt ganz friedlich neben uns.Doch Clara ist wirklich zu hochnäsig.
sie erzählt die ganze Zeit,das sie hundert Pferde hat, nur weil ihr Papa in Ungarn wohnt. Endlich war wieder Unterrichtszeit.Immer nach dem Mittagessen sprangen sie!
„Emmy kann gut springen“sagte Paula keuchend nach 15 Runden.„Aber Flamme ist genauso gut !“rief Jennifer dazwischen.„Petra ist auch fit geworden“rief Anna kein bisschen schüchtern gegen den Hufgetrappel.Petra war wirklich topfit.Sie gewann sogar gegen Mara auf Lilly! Herr Kohle staunte und sagte das sie wirklich gut reiten kann,und Anna sah sich glücklich um.Jennifer gratulierte ihr des tollen Sieges und dann durften sie wieder Ausreiten.Paula,Jennifer und Mara und Anna taten sich wieder zusammen.„Lilly und Emmy reiten zusammen und Petra und Flamme reiten auch zusammen.So werden die Gruppen eingeteilt.Okay?“fragte Jennifer in die Runde.„Einverstanden“sagten Mara,Paula und Anna wie aus einem Mund.



„Wo reiten wir hin ?“fragte sich Paula,als sie durch die Felder ritten.„Lange dürfen wir nicht weg sein,den bald ist Abendbrot“sagte Mara bedenklich.„Ach,was,wir kommen doch bald zurück!“rief Paula gegen den Wind, der plötzlich gekommen war.„Ich habe eine Abbiegung gefunden.Ich glaube das ist die gleich zum Reiterhof!“rief Mara. Währenddessen waren Jennifer und Anna schon im Stall.„Wo sind bloß Paula und Mara?“fragte sich Anna.„Die kommen bestimmt bald!“beschwichtigte Jennifer.„Das stimmt bestimmt nicht.Ich gucke nach draußen“wandte sie sich an Jennifer.„Vielleicht kommen sie ja schon.“„Okay,ich geh‘ schon mal rein.“sagte Jennifer.Als Anna nach draußen ging, rief sie einen lauten Schrei aus.„Oh,meine Güte!Anna,hast du mich erschreckt!Ist was passiert?rief Jennifer erschrocken.„Der Wind!Es weht so dolle!Ich glaube,Paula und Mara finden nicht zurück!„Aber Anna,“versuchte Jennifer ihre aufgeregte Freundin zu beruhigen.Aber plötzlich kam aus dem Gebüsch eine verwehte Mara und eine verwehte Paula.„Hallo!“begrüßte Anna die beiden.„da sind wir wieder“sagte Mara.„Sind wir zu spät?“fragte Paula besorgt.„Wenn ja ,dann ist es meine Schuld.“„Das ist es nicht.Ich habe ja auch nachgegeben.“tröstete Mara Paula.
„Na ja,ein bisschen zu spät seid ihr.“sagte Jennifer.„Ja dann,ab ins Speisesaal!“rief Mara sie stieg ab,und sattelte ihr Pferd ab.Paula tat es ihr nach.Am Abend gingen Paula und Jennifer und Mara ins Bett.„Gute Nacht!“sagte Jennifer schläfrig.„Gute Nacht!“„Gute Nacht!“ tönte es aus zwei Kehlen.Dann fingen sie an zu schlafen. Es wurde eine ruhige Nacht. Am Morgen ist Paula wieder als erstes aufgestanden.Sie hatte Gestern noch Herrn Kohle gefragt ob sie morgens alleine im Stall sein können,und Herr Kohle hat gesagt ,ja,aber sie dürfen keinen Quatsch machen.Also schlich Paula ganz leise in den Stall und ging zu Emmy‘s Box.„Hallo Emmy“sagte sie ganz leise.Emmy schnaubte.Paula gab ihr eine Karotte und Emmy aß sie.„Sie schmeckt dir oder?“„Du glaubst nicht wohl das dein Pferd spricht?“sagte plötzlich eine Stimme.Paula drehte sich überrascht um Emmy wieherte überrascht. Nur mit Mühe gelang es Paula, Emmy zu beruhigen.„Ho!! Ganz ruhig!“sagte sie. „Clara!“rief sie verärgert.„Warum erschreckst du uns einfach,wenn ich Emmy Leckerli gebe! “„Ich habe doch gar nichts getan“sagte Clara unschuldig.Paula kochte vor Wut.Aber dann war sie erleichtert als Mara in den Stall kam und wütend rief:„Was machst du hier!ich habe dich gewarnt,wenn du noch mal ein Pferd erschreckst dann fliegst du nach hause!“So, das hat gesessen.Clara fing an zu weinen und rannte aus dem Stall.„Bestimmt petzt sie wieder“sagte Jennifer die grade erst mit den anderen in den Stall gekommen ist.Jennifer hatte recht :
gerade,als alle ihr Pferd satteln wollten,ging Herr Kohle mit der weinenden Clara in den Stall.Alle riefen zusammen:„Sie erschreckt Pferde !“„Stimmt das wirklich“sagte Herr Kohle fassungslos.„Ich habe gar nichts getan!“sagte Clara noch weinend.„Ich weiß nicht wem ich glauben soll.“Sagte Herr Kohle und kratzte sich am Kopf.„Oh,nein!“rief plötzlich eine Stimme vor dem Stall.Der Vater von Mara lief in den Stall.„Was ist den passiert?“fragte Herr Kohle erstaunt.„Die Pony´s,alle sind weg!“rief Herr Lindengrün außer Atem. Mara fing an zu weinen.Paula tröstete sie.„Wir werden sie finden!“ beschwichtigte Paula. „Ich weiß das Emmy nicht weit sein kann!“Wirklich kam bald Emmy in dem Hof angetrabt.
Paula nahm Emmy‘s Sattel und stieg auf. „Ich komme gleich
wieder“ sagte sie zu Mara. Als sie im Wald waren, bog Emmy gleich beim Hauptweg ab. „Merkwürdig,Ich sehe nichts....... Guck mal! da sind Hufspuren.Ganz viele sogar!“
Da hörte sie jemanden schnauben. „Das ist Kollo!“ Das Pferd schnaubte freudig.„Komm Kollo,ja.“ Das Pferd näherte sich.
„Komm zurück auf die Koppel.“Sie ritten bis zur Koppel und trafen Mara. „Da seid ihr ja endlich!“ Mara prüfte,ob nichts passiert ist.„Kollo!,Komm ,ich sattle dich jetzt und wir reiten mit Paula auf Pferdesuche.“ Kollo schnaubte und
guckte sie an.„Komm schon!“ drängte Paula.„Wir verlieren zu viel Zeit! Schnell galoppierten sie los. Auf dem Weg in den Wald fanden sie Shetty, Nora,Sally und Winnie. Schnell kamen sie wieder zum Reiterhof zurück und führten die etwas verschreckten Pony´s in die Boxen.„Hü!!!“ rief Paula und schon verschwand sie im Wald.„Warte auf mich!“
rief Mara und galoppierte hinterher. Schon preschten sie davon.„Schneller“ feuerte Mara ihr Pony an.„Wir müssen Paula einholen!“Endlich waren sie bei der Lichtung. Doch sie hatten kein Glück: Niemand war von den Pony´s da.
Nur ein ganzer Haufen Pferdespuren. Plötzlich hörten sie Hufgeklapper. „ Jennifer! Anna!“rief Mara erleichtert, als sie die beiden sah.„ Wir haben ALLE PFERDE!“rief Anna begeistert.„ Wir haben sie auf dem Nachbarhof gefunden“
stimmte Jennifer mit ein. „Okay, dann reiten wir jetzt am besten nach Hause.“sagte Paula.„Hü!, Emmy!“Schon galoppierte die Stute los.„ Worauf warten wir noch!“ sagte Jennifer herausfordernd und folgte Paula aus dem Wald
hinaus.„Warte auf mich ich komme mit!“ Stieß Anna hastig hervor und setzte zu einem äußerst scharfem Galopp an. Auch Mara ritt los. Aber sie überholte Anna und Jennifer UND! Paula! Sie freute sich bestimmt sehr auf die anderen Pferde! Kollo hatte bestimmt das gleiche Gefühl, denn,als sie angekommen waren,hatte er alle Pony´s gründlich beschnuppert, um sicherzugehen,dass alle in Ordnung waren.Genau das machte Mara auch.Sie beschnupperte aber nicht die Pony´s, sondern sie gab jedem ein Leckerli.
„ Komm schon Mara!“ sagte Paula lachend. „Ich glaube,
dass die Pony´s schon genug gefressen haben.“ Anna sagte„ Sonst bekommen die Pony´s schlimme Bauchschmerzen!“
Jennifer, die immer der Witzbold war,sagte,„ Ich habe Bärenhunger. Kommt, gehen wir in den Speisesaal.

Als sie zu Tisch gingen, bemerkte Paula, dass niemand im Speisesaal war.„Hey, ich glaube sie haben vor lauter Aufregung das Abendessen vergessen!“„Stimmt.“ Wunderte sich Anna.„ Sonst sind die meisten Mädchen schon da, wenn wir zu Tisch gehen.“ Mara war die ganze Zeit auf und ab gegangen.Plötzlich sagte sie:„Wollt ihr hier noch Wurzeln schlagen? Ich würde lieber in den Stall gehen, und Lilly einen Leckerli vor dem Zubettgehen geben.“ „Stimmt!“ sagte Jennifer.„Mir geht ein Licht auf! Guckt doch mal auf die Uhr!“ „Okay,mach ich!“ Sagte Anna und guckte auf die Uhr.„Anna, du hast ja kugelrunde Augen gekriegt!“ Scherzte Jennifer. Sie hatte nicht mal so Unrecht: Anna war so erstaunt, dass sie die Uhr ganz komisch angeguckt hat. Da sie eine Brille hatte, Sahen ihre Augen Kugelrund aus. „ Es ist erst Halb fünf!“ „Was! Halb Fünf?“Schrie Paula aufgeregt.„ Da haben wir doch Reitunterricht! Schnell liefen die vier Freundinnen in den Stall, sattelten in Windeseile ihre Pony´s und Führten sie Ruckzuck Auf den Springplatz. Genau Rechtzeitig! Dachte Paula. Die Mädchen waren gerade dabei, sich auf den Springplatz in die Reihe zu stellen. Sie stellten sich schnell hinten an, und erzählten ihrer Reitlehrerin ,was vorgefallen war. Sie lachte kurz und begab sich gleich wieder zu ihrer Arbeit. Als die Reitstunde zu ende war,sagte sie:„ Das war leider eure letzte Reitstunde. Morgen werdet ihr abgeholt. Hoffentlich hattet ihr viel Spaß!“
Die Kinder verabschiedeten sich von der Reitlehrerin, die soooo nett zu ihnen gewesen war. Sie dachten an die letzte Reitstunde und ärgerten sich,dass sie nicht daran gedacht hatten,dass morgen schon der Abholtag ist.

Der Morgen war da und die Kinder packten schon vor dem Frühstück die Sachen und Klamotten in ihre Rucksäcke und Koffer. Nur eine machte das nicht: Mara. „Nun kommt schon!“ Feuerte sie ihre Freundinnen an.„ Ich möchte endlich essen!“ „Wir beeilen uns ja!“ rief Jennifer, die ihre letzten Sachen zusammenpackte.„ Jenni, Mara,wartet auf mich!“sagte Paula hastig und hetzte durch´s ganze Zimmer.


Nach dem Frühstück war es so weit: Zeit zu Abholen.
Schon fuhr das Auto von Paula´s Mutter rein.„ Muss deine Mutter immer so früh kommen?“ Schimpfte Jennifer. Clara lachte,aber Mara hielt ihr den Mund zu. „Macht euch nichts draus. Ihr kommt eh in den nächsten Ferien wiede...“ Sie hielt sich den Mund zu und schaute erschrocken die beiden an. Schnell knipste Paula ein Foto und ihre Mutter sagte:„
Kommt steigt in´s Auto. Ich beeile mich!“ „Tschüss“ rief Mara als das Auto davon brauste.







Ende


Nelli,9 Jahre Autor/in aus Hildesheim/Bonifatius,
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Ich hoffe, euch gefällt die Geschichte:

Das Zwergkaninchen Flocke

Vorwort

Hallo, ich bin Flocke, das Zwergkaninchen. Ich habe ein weißes Fell mit schwarzen Punkten drauf und gehöre Jackie, ein supernettes Mädchen. Meine Freunde Lilo und Geri, auch Kaninchen, wohnen nebenan.

Kapitel 1 – Der fröhliche Besuch

An einem schönen Sonntagmorgen saß ich wie gewöhnlich im Käfig. Jackie brachte mir gerade mein Müsli im Fressnapf. Sie öffnete die Tür zu mir und stellte den Napf vor meine Nase. Dabei lächelte sie: "Du bist das allerbeste Kaninchen der ganze Welt! Guten Appetit!" Ich nickte. Denn ich bin ein besonderes Kaninchen, ich verstehe die Menschensprache und kann sie nur nicht sprechen. Jackie lief zurück in ihr Haus. Es war nämlich Sommer und da stand mein Käfig draußen. Ich verspeiste mein Müsli rasch. An was Jackie beim Kauf von mir nicht gedacht hatte, das war, dass ich kein anderes Kaninchen im Käfig habe. Deshalb langweilte ich mich fast immer. Ich genoss es, wenn Jackie ihre Aufmerksamkeit auf mich senkte. Vor allem, wenn sie mich streichelte.

Jackie kam aus der Haustür. Anscheinend hatte sie im Haus nicht sehr viel zu tun. Sie hob mich aus meinem Stall und setzte sich auf einen der nächstbesten Stühle. Auf ihrem Schoß fühlte ich mich immer geborgen. Sie streichelte mich. Ich gab ein Grummeln von mir, dass heißen sollte, dass ich „Pizzabacken“ mag. „Pizzabacken“ war eine Massage, die Jackie mit mir fast immer tat. Doch heute schüttelte sie den Kopf. Ich blickte sie fragend an. "Flocke, ich muss jetzt Hausaufgaben machen. Tut mir leid. Eigentlich darf ich dich jetzt nicht streicheln, hat Mam gesagt!", seufzte sie und hob mich wieder in den Käfig. Ich blickte ihr verärgert hinterher, als sie zurück ins Haus ging. Doch, sie hatte etwas zu tun. Doofe Hausaufgaben… Mist, Mist, Mist. Manchmal kann Jackie wirklich komisch sein. Na ja, sie muss irgendwann mal auch ihr Zeug machen. Zum Glück hat sie mich kurz mal gestreichelt.

Am nächsten Tag kam Jackie atemlos zu mir gerast: „Flocke, dein Freunde Lilo und Geri kommen her, in deinen Käfig. Ihre Besitzer wollen sie nicht mehr.“ Ich begriff erst überhaupt nichts, dann aber bemerkte ich es, und hopste in meinem Käfig auf und ab. Jackie lächelte. „Ich habe sie wegen dir ihnen abgekauft!“, sagte Jackie, ein wenig beruhigter. Ich quiekte, was heißen sollte: „Wann kommen sie?“ Jackie murmelt etwas von „In 15 Minuten“.

Nach 15 Minuten – die mir ziemlich lange vorkamen – hörte ich ein Brummen eines Autos. Und was kam da? Lilo und Geri. Sie waren beide im Transportkäfig. Sie gaben schon ein Grummeln von sich, was heißt: „Hallo, Flocke!“ Jenny, Geris Besitzerin lud den Geri in meinen Käfig. Sie hatte Tränen in den Augen, was man gut verstehen konnte, ich wäre auch traurig, wenn ich Jackie verlassen müsste. Jenny schluchzte: „Vielen Dank, dass du den Racker nimmst, Mam erlaubt mir keine Kaninchen mehr.“ Auch Jessie, die Besitzerin von Lilo sagte fast dasselbe. Nun waren wir Kaninchen im Käfig. Geri schnupperte schon nach Fressen. Ich erklärte ihm, dass es bei uns nur am Mittag, in der Früh und am Abend was zu Futtern kriegen. Lilo verkroch sich gleich im Versteck. Eigentlich war das meins, doch da Lilo neu ist, erlaubte ich es ihm. Später werde ich ihm schon klarmachen, dass jeder ein eigenes Versteck hat. Draußen wurde es schon dämmerig. Lilo und Geri legten sich auf den Rücken und beobachteten durch die Glasscheibe die Sterne. „Schön hast du es hier“, meinte Geri. Lilo nickte zustimmend. Ich war ein bisschen geschmeichelt. Dann fragte ich: „Ging es euch denn nicht so gut?“ „Nun, doch. Jenny war super, doch ihre Mutter war lästig. Jenny hatte durch ihr Gerufe fast keine ruhige Minute, um mich zu streicheln. Mir tat sie so leid. Aber ihr müsst keine Vorwürfe gegen Jenny machen, sie war perfekt!“, antwortete Geri murmelnd, „Nur ihre Mutter war nicht der Hit. Jennys Vater ist schon lange tot, aber sie sagte mir, dass er auch freundlich zu mir gewesen wäre.“ Ich bekam Mitleid mit Jenny und Geri und fragte: „Hat Jennys Mutter denn nicht zugestimmt, dass sie ein Zwergkaninchen kriegen?“ „Nein, Jenny hat mich selber gekauft, heimlich. Sie hatte viel Geld. Als sie mich dann ihrer Mutter gezeigt hat, war sie völlig unzufrieden. Doch Jennys Mam dachte: >Das wird Jenny schon selber machen müssen<.“ Lilo war in der Ecke schon eingeschlafen. Man hörte es Brummen. „Och Lilo, hihi. Du alte Schnarchnase!“, lachte ich. Doch da überkam mich eine Müdigkeit, und zwar so eine gewaltige, dass ich umplumpste und einschlief. Geri musste bestimmt das Gleiche getan haben.

Am nächsten Morgen stand ich gähnend auf. Ich blickte zu Lilo, der immer noch seine Pfoten übereinander geschlungen hatte und den Kopf auf sie gelegt. Geri war aber schon auf. Er fraß Müsli, was Jackie uns allen hineingetan hat. Man hörte es gähnen. Lilo war aufgestanden. Er hopste auch zum Fressnapf. Ich tat das Gleiche. Wir stärkten uns reichlich mit Mais und Haferflocken. Dann kam Jackie an unseren Käfig und sagte: „Leute, ihr müsst in die Kleintierschule. So ein Mann hat Mam und mich angerufen. Keine Ahnung, was die da machen wollen.“ Wir 3 blickten erstaunt aus dem Fell. Ich sagte zu den anderen: „Wollt ihr dahin?“ „Wohin?“, fragten Lilo und Geri. Da fiel mir ein, dass die Beiden kein Menschlich verstehen konnten und übersetze es ihnen. Lilo sagte dann: „Nein, wir wollen da nicht hin. Du etwa?“ Ich schüttelte den Kopf. Wir schauten störrisch zu Jackie hin. Sie sagte: „Ihr müsst, das war ein Auftrag von der Polizei. Ich will es ja auch nicht, aber die Welt ist nicht so, wie man sie will!“ „Na gut“, dachte ich, „So schlimm wird schon nicht“. Lilo und Geri dachten das Gleiche. Jackie hob Lilo als Erster aus dem Käfig und setzte ihn in einen Transportkäfig. Geri kam als Nächstes und ich bildete den Schluss.





Kapitel 2 – In der Kleintierschule

Wir fuhren eine Stunde lang mit dem Auto. Dann kam der Wagen zum Stehen, Jackie nahm unseren Transportkäfig und wir gingen in ein komisches Gebäude hinein. Innen waren viele Meerschweinchen, Hamster und Mäuse, und natürlich Hasen und Kaninchen. Jackie trug uns zu einer Theke. Dort stand eine Frau. Sie sprach: „Wer sind Sie, meine Liebe?“ Darauf Jackie: „Ich bin Jackie Gobric mit Lilo, Geri und Flocke.“ Die Frau, die Frau Hacker hieß – das stand auf ihrem Namensschild – musterte uns drei. Dann nickte sie und sagte: „Nun, Fräulein Gobric, der Ablauf wird folgend sein: Sie müssen die Hasen hier 1 Jahr lang lassen, die bekommen einen bequemen Käfig, keine Sorge. Sie werden trainiert und so was halt.“ „Äh, das sind Zwergkaninchen, keine Hasen“, besserte Jackie aus. „Ach, entschuldige“, murmelte Frau Hacker, „Also gleich wird ein Mann namens Herr Tuli kommen… Ah, da ist er ja“, fügte sie hinzu. Ein blondhaariger Mann mit einer Brille auf der Nase und der ziemlich schäbig aussah, kam auf Jackie zu. Er nahm ohne ein Wort zu sprechen unseren Käfig in die Hand und brummelte: „Los, verabschieden Sie sich von den dreien.“ Jackie winkte uns zu und Lilo, Geri und ich hoben die Nasen als Auf Wiedersehen. Dann ging Jackie aus dem Haus. Herr Tuli brachte uns in einen ebenso schäbigen Käfig wie er es war. Der Käfig war klein, dunkel – denn es gab kein Fenster – und völlig ungemütlich. Herr Tuli hob uns einer nach dem anderen rein und schloss die Käfigklappe. Wir schauten uns an. „Na das ist ja fabelhaft“, grummelte Geri. „Ja, und wie“, stimmte Lilo zu. „Was meinst du?“ „Ich finde es hier hässlich…doof… Wie konnte Jackie das nur tun?“, wunderte ich mich. Das hätte ich Jackie niemals zugetraut. Aber vielleicht wusste sie das nicht.

Am nächsten Morgen stürmte ein Kind namens Max in unser Zimmer. Er keuchte: „Ihr, es geht los mit´ m Training!“ Max hatte etwas längere schwarze Haare und trug ein knallrotes T-Shirt. Er hob uns grob aus dem Käfig und lud uns auf ein Tablett. Na das ist ja mal ein Luxus, ironisch gemeint! Offenbar hatte er einen Ekel vor uns, und ich fragte mich, warum er hier überhaupt arbeitete. Als wir unten waren, erblickten Lilo, Geri und ich einen wunderschön gepflegten Rasen, der ganz grün war und gemäht. Ich vermutete, dass dies ein Kunstrasen war. Max setzte uns in das Gras. Es fühlte sich herrlich an, so weich und ohne struppigem Zeug. Andere Kaninchen gab es natürlich auch. Ein kleines kam zu uns herübergehopst und fragte mit ein bisschen ängstlicher Stimme: „Wer seid ihr?“ „Ich bin Florian, Flocke genannt, der weiße ist Gernot, Geri genannt, und der schwarze ist Leonard, Lilo genannt“, stellte ich uns vor, „Und wer bist du?“ Der Kleine antwortete: „Ich heiße Ronald, Ron genannt!“ Wir nickten. Ein neuer Freund! Was gibt es Schöneres? Ron sagte: „Wie findet ihr diesen Maximilian, besser gesagt Max?“ „Nun ja, er ist nicht der Beste. Er hat mit uns nur einen einzigen Satz geredet, stimmt´ s, Freunde?“ Die Beiden nickten. Ich wandte mich Ron wieder zu. „Aber Schlimmes hat er an sich nicht viel gezeigt!“ Plötzlich hallte durch einen Lautsprecher eine Frauenstimme, die sagte: „Willkommen, Tiere! Wenn ihr mich versteht. Also wie schon von euren Abholern gesagt, findet heute das erste Training statt! Alle Kaninchen und Hasen gehen zum gelben Band, alle Meerschweinchen zum Roten und die Mäuse zum Blauen! Die Leute, die sich um die kümmern, machen bitte ihren Tieren klar, dahinzugehen! Und den Ablauf kriegt ihr von mir! Moment!“ Die Stimme verstummte. Stattdessen war ein lautes Geraschel zu hören. Wahrscheinlich kramte die Frau nach dem Ablaufspapier. Ich erkannte an ihrer Stimme, dass Frau Hacker es war, die da gerade gesprochen hatte. „Hey, Ronald, was tust du bei diesen Lusern, he?“, tönte da eine andere Stimme, leiser und in Kaninchenisch gesprochen. Ein großes, kräftiges Kaninchen kam in großen Sätzen zu und gesprungen. „Och, Bruderherz. Lass die doch. Freunde, das ist mein großer Bruder Jaromir“, erklärte uns Ron stolz. „Wie man darauf stolz sein kann, auf so ein hässliches Vieh“, nuschelte Lilo mir ins Ohr. Aber ehrlich gesagt wäre ich auch stolz, so einen großen Beschützer zu haben. Deshalb schüttelte ich den Kopf. Lilo blickte mich fragend an. „Gleich“, erwiderte ich auf seine Grimasse. Lilo drehte sich wieder zu Ron um, der gleich wieder zu plappern anfing: „Also, Jaromir, es wäre wunderbar, wenn du bitte weggehst. – Danke. Eines müsst ihr euch merken: Spricht mit Jaromir freundlich, sonst wird er grob. ER ist unfreundlich, aber OK. Also nehmt es ihm nicht übel, dass er so blöd sein kann. ER sucht Freunde – denn er hat leider keine außer unserer Familie – und ihr könntet es ihm anbieten. Zum Beispiel so: ´Hi, Jaromir. Wollen wir vielleicht Freunde sein?´ Habt ihr das verstanden? Gebt mir Bescheid, wenn es geklappt hat.“ Wir nickten, obwohl wir nur die Hälfte davon verstanden hatten. Aber das Wichtigste haben wir uns gemerkt. „Wer macht es?“, fragte Geri in die Runde. „Am Besten macht ihr es alle zusammen. Dann hat er mehr Freunde“, erklärte Ron wichtigtuerisch.

Wir drei gingen zu Jaromir. Irgendwie kam er einem beängstigend vor, so groß und schwarz wie er war. Doch ich fragte: „Hi, Jaromir. Wollen wir vielleicht Freunde sein?“ Jaromir blickte erst verdutzt, dann nickte er. „Wie heißt ihr?“, fragte er. Ich wiederholte noch mal die ganze Vorstellung. Als ich fertig war, verstand er. „Ihr könnt nicht wissen, dass ich Freunde suche. Woher wisst ihr das?“ „Nun, Ron hat es uns erzählt!“ „Ronald“, besserte Jaromir aus. „Ja, wie auch immer“, fuhr ich fort, „wir haben uns überlegt, wie der Ablauf hier ist. Warst du schon mal hier?“ Jaromir nickte: „Ja, es war letztes Jahr. Ronald konnte hier noch nicht sein, denn er war dafür zu klein. Also letztes Jahr war es schrecklich! Wir wurden geschlagen, wenn wir mal den Parcours nicht schafften!“ Lilo, Geri und ich hielten die Mäuler offen. Ron war schon weggerannt, um mit Joscha zu spielen. Joscha war ein Meerschweinchen. Er war laut Ron sehr nett.

Kapitel 3 – Geri verunglückt

Als wir uns bisschen unterhalten hatten, und schon am gelben Band waren, ertönte wieder die Stimme aus dem Lautsprecher: „Also ihr seid jetzt am entsprechenden Band. Ich rufe nacheinander die Namen auf- ihr müsst die können, wenn man ruft – und ihr läuft durch den Parcours, habt ihr es geschafft, gibt es einen Lohn, habt ihr es nicht geschafft, werden wir schon sehen. Also als Erstes kommen die Kaninchen! Ronald Meier als Erstes! Komm, keine falsche Scham!!!!!“ Ron hopste ängstlich Richtung Parcours, wahrscheinlich hatte Jaromir sein Erlebnis schon erzählt mit dem Schlag. Ron sprang graziös über das erste Hindernis. Er ließ sich nicht ablenken und sprang ebenso elegant durch einen Reifen, der 40 Zentimeter über dem Boden hing. Ron schaffte es problemlos durch den Parcours. Am Ziel angekommen, bekam er ein Leckerli von Frau Hacker und ging zum gelben Band. „Leonard Kellner!“ Lilo bekam einen Schock, als er dies hörte. Doch auch bei ihm ging es fast problemlos. ER bekam zwar kein Leckerli wegen dem einen Fehler, wurde aber nicht geschlagen. „Florian Gobric!“ Ich trat mutig vor das erste Hindernis. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und sprang! Wie leicht das war! Der Reifen war kein Problem für mich und auch nicht der Tunnel, vor dem die Meisten vor mir Angst hatten. Ich war endlich am Ziel angekommen! Ich bekam 3 Leckerlis und lief wieder zu den anderen Kaninchen. „Gernot Ruhl!“ Geri schluckte und kämpfte gegen seine Aufregung. Ich wusste genau, wieso. Geri war sehr pummelig und unsportlich. Er versuchte, über das erste Hindernis zu springen. Geri blieb aber während er oben war hängen. Max kam und er setzte Geri wieder auf den Boden. Bei den anderen Blockaden ging es auch nicht besser. Als er im Ziel angekommen war, hielt Frau Hacker schon eine Peitsche bereit. Der arme Geri wurde geschlagen und geschlagen, sogar blutig und als Frau Hacker aufhörte, taumelte Geri und fiel zu Boden. Lilo, Ron, Jaromir und ich hielten den Atem an. War er tot? Geri rührte sich nicht. Frau Hacker trat mit ihrem Schuh gegen ihn. Er blieb reglos liegen. „Geschieht ihm Recht“, murmelte Frau Hacker noch so laut, dass es alle hören konnten. Ich blieb vor Schock wie angewurzelt stehen. Nein, nein, das gibt es nicht. Geri ist nicht tot. Doch damit ermutigte ich mich keineswegs. Lilo, Ron, Jaromir und ich weinten und weinten. „So wie diese Hexe ist, wird sie den Geri nie beerdigen“, schluchzte Lilo. Wir anderen stimmten zu. Alle gingen nur widerwillig zurück in den Stall. Lilo sagte: „Fühlt sich komisch an, so zu zweit in diesem Stall zu sein!“ Ich nickte. Ich legte mich auf die Seite und schlief 3 Stunden später ein.

Kapitel 4 – Die Jucca – Palme


Am nächsten Morgen standen Lilo und ich erst spät auf. Ich blickte traurig zu der Stelle, wo Geri sonst immer geschlafen. Lilo schlief noch. Er drehte und wälzte sich im Schlaf, wahrscheinlich hatte er Alpträume. „Lass Geri! Lass Geri!“, redete Lilo und schnarchte kurz laut auf. Ich hatte auch einen Alptraum:
Wir waren wieder auf der Trainingswiese. Geri wurde gerade geschlagen und gefoltert.
Mir kamen die Tränen an dem Gedanken an Geri. „Wie konnte das nur passieren?“, dachte ich verzweifelt. Max kam wie jeden Tag in das Zimmer. Er stupste Lilo unsanft aus dem Schlaf. Er hielt das Tablett wieder in unseren Käfig. Doch wir gingen nicht drauf. „Ach, das ist wohl wegen deinem toten Gefährten, hä?“, spottete er, „kommt jetzt, aber dalli!“ Aber Lilo und ich blieben stur. Nun schubste Max uns auf das Tablett. Ich sprang den doofen Max an und kratzte und biss ihn. Lilo schaute erst zu, dann sprang er ebenfalls auf Max zu. Er schrie und klagte. Schließlich ließen wir ihn erst mal aufatmen. Er schaute böse von mir zu Lilo. Max hob uns beide diesmal sanfter, aus Vorsicht, wir könnten noch mal kratzen, auf sein Tablett.
Als wir wieder auf der Trainingswiese waren, rannte Frau Hacker eilig in den Wald. Was hatte sie da nur zu suchen? Max ließ uns auf den Boden gleiten und verschwand. Ich blickte Lilo fragend an. Er erwiderte. Offensichtlich hatte es ihn auch gewundert. „Was diese Hexe von Frau Hacker dort wohl macht?“, meinte er fragend. „Komm, folgen wir ihr!“, sagte ich entschieden. Doch Lilo schüttelte den Kopf. Aber ich hopste weiter und Lilo blieb nichts anderes übrig, als mitzuspringen. Er holte mich gleich ein. Wir schnauften und keuchten, doch wir hielten bis zum Wald durch. Dort angelangt, schauten wir in alle Richtungen. Plötzlich kam eine schwarz vermummte Gestalt von einem Baum über uns. Es war eindeutig ein Mensch, denn seine nackten Hände lugten unter seinem rabenschwarzen Umhang hervor. Er kam ein bisschen ungeschickt auf dem Boden an. Als er sich wieder aufrappelte, sprach er mit einer Männerstimme, einer sehr tiefen: „Kommt mit!“ Aber Lilo und ich dachten nicht daran, sondern starrten den Mann fassungslos an. Nein, das gibt es nicht. Da hörte ich ein Surren und ein Netz kam auf uns niedergeprasselt. Lilo und ich waren gefangen! „Tolles hast du da eingebrockt!“, schimpfte Lilo. Aber ich hatte schon probiert, das Netz aufzubeißen. Doch es gelang mir einfach nicht. „Könnt nicht!“, sagte die schwarze Gestalt, „Jack Lossel.“ Ich fand den Typen irgendwie komisch. „Moment mal. Flocke, hast du denn nicht mal mitbekommen, dass so ein Jack Lossel als Werbeplakat in unserer Straße war? Der berühmte Autor!“ Ich dachte angestrengt nach. Dann fiel es mir ein: „Ja, aber da stand nicht, dass er eine vermummte Gestalt ist“. Jack zog uns im Netz gefangen zu einem Lagerfeuer, das tief drinnen im Wald war. Dort herum waren noch mehr Vermummte. Und hinter denen saß auf einem Stuhl eine Frau mit schwarzem Umhang, aber keiner Maske. „Hier, Madame“, sagte Jack und machte ein tiefe Verbeugung. Die Frau stand vom Sessel auf und prüfte uns im Netz. Da erkannte ich ihr Gesicht: Frau Hacker. „Das hast du gut gemacht, Jack“, lobte sie. Jack machte noch eine tiefe Verbeugung. „Geh auf deinen Posten zurück!“, befahl Frau Hacker. Dann wandte sie sich uns zu: „Ihr fragt euch, wieso Jack Lossel hier ist? Nun ja, das bleibt leider ein Geheimnis. Ihr fragt euch, was das hier soll? Eine Tierquälerbande.“





Sandra,10 Jahre Autor/in
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Neues vom Ponyhof

Es war ein schöner Nachmittag. Ich sah den Vögeln zu. Wir hatten nämlich jetzt in der Schule bei Bio das Vogel – Thema. Es war schon toll, aber manchmal erzählt unser Lehrer immer überflüssige Sachen dazu. Ach, hoppla! Ich habe ja noch gar nicht die Personen, die in dieser Geschichte mitspielen, vorgestellt. Also ich bin Julia. Meine beste Freundin Anna geht auch in meine Klasse. Leider mit vielen blöden Jungs. Mein Haustier, - also kein Haustier, sondern ein Koppeltier, ist ein Pferd. Meine Familie und ich wohnen nämlich auf einen schönem Ponyhof. Es leben dort Ponys, aber auch Pferde. Mein Vater heißt Werner und meine Mutter Silvia. Außerdem habe ich eine große Schwester und einen kleinen Bruder. Sie heißen Amelie und Jake. Natürlich in der Schule den Lehrer Klops. Nun zur Geschichte. Anna und ich veranstalten einen Club, wo wir Pferde und Ponys untersuchen. Seitdem Anna eine neue beste Freundin hatte, waren wir Feinde. In der Pause: Ich moserte rum: "Du hast doch gesagt, ich bin deine beste Freundin!" Aber Anna meinte immer:
"Such doch eine neue beste Freundin" und dann nimmt sie Jessie, ihre neue beste Freundin, unter den Arm und beide gingen weg. Das fand ich total gemein und rannte dann immer schreiend hinter ihr her. Ich war wirklich dumm. Denn das hätte ich nicht machen sollen, wenn Herr Klops gerade die Klasse in der Pause kontrollierte. Er sah das und rief: "Julia! Was machst du da? Komm augenblicklich her!" Da kam ich weinend zu ihm und sagte: "Sie hat ein Versprechen nicht eingehalten!" "Wer denn?" "Anna", sagte ich. "Anna, komm auf der Stelle her und kläre das bitte mit Julia vor meinen beiden Augen!", befahl er. "Petze!", nuschelte Anna vor sich hin. "Könnten wir das bitte im Klassenzimmer klären?", fragte ich Lehrer Klops. "Hm. Aber nur wenn ihr keinen Unfug macht." Anna und ich nickten und gingen ins Klassenzimmer. "Bevor du jetzt losschimpfst, will ich dir eines sagen: ES TUT MIR LEID! Bitte verzeihe mir, bitte!", flehte ich. "Na gut. Freunde?" fragte Anna: "Freunde! Hoi ho!", riefen wir beide. Puh! Bin ich froh, dass wir doch noch Freunde warn. Anna sagte: "Jessie ist nur eine Freundin, du bist die beste Freundin!!! Es tut mir leid, dass ich dich ausgeschlossen hab. Du, Julia, ähem, mein Pferd Tornado hat keinen Stall mehr in Hollywood. Also wir können es uns nicht leisten. Könnte ich, na ja, vielleicht Tornado bei euch unterstellen? Was sind die Kosten?" Ich antwortete: "Nun ja. Du könntest es unterstellen. Die Kosten sind aber sehr hoch… Nämlich NULL!" Wir lachten und fielen uns in die Arme.


Sandra,10 Jahre Autor/in
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Ihr habt es mir versprochen!"

Mit diesem Satz hatte er seine Eltern endlich überzeugt. Sie waren es, die ihn gelehrt hatten, ein Versprechen auch zu halten. Trotzdem war David dann überrascht, als seine Eltern nachgaben.
Schließlich, was konnte schon geschehen? Bis zur Tante Emmi waren es nur vier Kilome-ter. Keine unmögliche Strecke für einen aufgeweckten Fünfjährigen, der es gewohnt war auf sich aufzupassen. Für David aber waren es vier Kilometer in seinem Leben, die er zum erstenmal ganz alleine gehen durfte.
Seine Tante Emmi und das bei ihr abzuholende Geburtstagsgeschenk waren jetzt nicht mehr sein größter Wunsch für diesen Tag. Aber vier Kilometer weit gehen ohne elterliche Aufsicht, ohne Ermahnungen, die sein Trödeln betrafen, weil er immer etwas entdeckte, das aufregender als alles andere war, diese vier Kilometer waren nun sein schönstes Ge-burtstagsgeschenk.
Seine Mutter gab ihm einen Beutel mit zwei selbstgebackenen Laib Brot für die Tante. Sein Vater drückte ihm den Wanderstab in die Hand. Noch eine letzte Ermahnung, trödel nicht so, die Tante wird warten, dann marschierte er los.
Auf den ersten Metern konnte er sein Glück noch überhaupt nicht richtig fassen. Er blieb stehen, drehte sich kurz um und winkte den Eltern noch einmal zu. Sie winkten zurück. David ging mit schnellen Schritten weiter. Erst als er um die Wegbiegung herum und damit aus dem Blickkontakt der Eltern war, sprang er vor Freude einmal in die Luft. Ausgerechnet heute musste eine Kuh kalben. Aus dem anfänglichen Ärgernis war nun ein zusätzliches Geburtstagsgeschenk geworden.
David marschierte munter immer am Straßenrand entlang. Vier Kilometer sind für einen kleinen Jungen eine große Strecke.
Lange genug, um Schlachten zu schlagen, Abenteuer zu erleben und neue Kontinente zu entdecken. Die beiden Brotlaibe waren sein Proviant, der Wanderstab sein Schwert. David, der Unbesiegbare, auf seinem Kreuzzug gegen Unterdrückung und Unrecht.
Er sah die Welt um sich herum mit den Augen des Kindes. Niemand konnte ihm heute seine Tagträume zerstören. Wenn er seine Männer zum Angriff auf die Burg anfeuerte, rief keine Stimme mahnend, er solle nicht herumtrödeln und das wäre doch keine Burg sondern nur eine alte Scheune. Heute konnte er die Welt so sehen, wie er sie sehen wollte.
Nach vielen Kämpfen und Siegen näherte er sich der Stelle mit dem Zaun, an dem sein Vater immer bemerkte, jetzt hätten sie genau die Hälfte der Strecke geschafft. Er wusste es genau, denn aus Spaß war er die Strecke einmal mit stechenden Schritten abgegan-gen. Von der Haustüre bis zu dem zerfallenen Zaun waren es genau zwei Kilometer und von dort bis zur Tante auch. Danach hatte Vater drei Tage lang Schmerzen in den Fersen gehabt. Auch darauf wies er David und seine Mutter jedes Mal hin, wenn sie die Tante besuchten.
Für David war der Platz aber mehr. Aus dem morschen Zaun, der eigentlich gar kein Zaun mehr war, sondern nur noch einige Bretter und Balken die von rostigen Nägeln gehindert wurden ganz zusammenzufallen, wurde für David jedes Mal der Palisaden-schutz von Robinson Crusoe.
David war jetzt Robinson. Er stellte sich mit dem Rücken zu dem wackligen Gebilde. Seine linke Hand stützte er auf den Stab, die rechte Hand streckte er lässig in die Hosen-tasche. Ernst sah er hinaus auf den Strand, ob denn niemand kommen würde, um ihn aus seiner Einsamkeit zu befreien. Da, was war das?
In der Ferne bewegte sich etwas. Dort kam jemand. Freitag, dachte er, das muss Freitag sein, auf der Flucht vor den Kannibalen.
Eine schwarze Gestalt kam immer näher. Aufgeregt hob er den Stab. "Hierher," rief er.
"David," rief die Gestalt und sein Name brachte ihn wieder zurück in die Wirklichkeit. Es war seine Tante, in schwarze Kleider gehüllt, die da auf ihn zukam.
David begriff nur sehr langsam. Doch genau in dem Augenblick, als seine Tante sich niederbeugte, ihn umarmte und an sich drückte, begann er zu weinen. "Was ist denn los, David?" Die Tante strich ihm liebevoll über das Haar. Und aus dem Scherbenhaufen zu-sammengefallener Zeiten und Welten presste er schluchzend die Worte heraus: "Du hast mir zwei Kilometer gestohlen."



David/Adalbert Hauser Jahre Autor/in aus
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Warum Girafen lange Hälse haben

Vor vielen Tausend Jahren lebte eine Girafe Namens Klaus.Damals hatten die Girafen noch kurze Hälse.Eines Tages kam ein lustiger Affe zu Klaus und fragte ihn:HALLO Klaus wie gehts dir?Klaus antwortete:Mir gehts schlecht,weil ich mit meinem kurzem Hals nicht an die Bäume komme,und deswegen kann ich keine Blätter essen.
Ja,wenn das so ist kann ich deinen Hals doch einfach lang ziehe,Schlagte der Affe vor.

natalie,9jahre Jahre Autor/in aus klosterschule
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Teresa und das Fohlen
Es war einmal ein Mädchen das sehr glücklich war,denn ihr Pferd bekam ein Fohlen.Sie war sehr aufgeregt und sie wusste nicht wann es kam.Aber in der folgenden Nacht kam es schon und am nächsten morgen war es da.Wir gaben ihr den Namen Fee,nach drei Jahren konnte ich sie anreiten es hat mir viel spass gemacht.Wo sie dann fünf Jahre alt war konnte ich sie richtig reiten und wir wurden richtig gute Freunde .Sie bekam im nächsten Jahr auch ihr Fohlen und so ging es immer weiter.

Teresa,9 Jahre Autor/in aus Dachau
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TESS UND TOBY
TEIL 1

Tante Lena war tot!
Sie war friedlich eingeschlafen und trotz ihres
hohen Alters saßen alle ziemlich betreten in
Tante lenas Wohnung,denn sie war immer sehr beliebt gewesen.
Tante Lena hatte für den Fall des Falles vorgesorgt,alles was die Beerdigung betraf,
hatte sie schon vor ihrem Tod geregelt.
Nur eins nicht:was sollte aus Toby werden?
Toby war Tante Lenas Mischling.
Er war mittelgroß,schwarzweiß und wuschelig.
Sein Alter schätzten alle auf acht oder neun
Jahre.





Laura Winkler,10 Jahre Autor/in aus Dachau
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Die Gans und der Hund

Es gab einmal eine Gans, die lebte mit anderen Gänsen auf einem Hof. Eines Tages jedoch wollte die Gans raus, raus in die Natur. die anderen Gänse wollten sie noch aufhalten. Aber es half nichts: die Gans sprang flatternd über den Zaun. Sie sagte: " Endlich frei !" und flatterte davon. Sie war noch nicht weit gekommen, da sprang etwas in die Luft und biss der Gans ins Bein. Sie stürzte und landete vor ihren Angreifer: einen Hund. Der Hund sprach: " Nun werd' ich dich verspeisen!" Die Gans flehte ihn an:" Bitte nicht!" Plötzlich kamen alle Gänse vom Hof der Gans angeflogen und hackten auf den Hund ein, bis er flüchtete. Die Gans war gerettet und ging mit den anderen Gänsen wieder nach Hause. Und die Moral von der Geschicht': Immer fest zusammenhalten. ENDE.


Robin,14 Jahre Autor/in aus Effelder, Goethe-Schule Schalkau
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Die Eule die nicht fliegen kann
Moritz und Pascal gingen in den Wald. Plötzlich hörte Moritz ein Geräusch. Er sagte, was war das? Pascal antwortete: das ist eine Eule! Sie frisst etwas auf dem Boden. Guck mal da, sie kann nicht fliegen! Siehe da, sie hat eine Wunde! Dewegen kann sie nicht fliegen! Pascal sagte: Ja, dass kann sein! Sollen wir Ihr helfen? Moritz antwortete: Ja das können wir machen! Ich habe ein Pflaster in meiner Tasche. Daraufin sagt Pascal: Hohl es schnell heraus, Moritz, und gib es der Eule!! Gesagt getan. Nach einem Monat war die Eule wieder geheilt und Sie war Pascal und Moritz ewig dankbar, dass sie wieder fliegen konnte.
Moritz (8), Pascal (8)


Moritz,Pascal,8,8 Jahre Autor/in aus Rheine/Canisiusschule
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Rheine/Canisiusschule

LISA UND LARA

Eine pferde katzengeschichte

Lisa war eine Katze. Sie hatte eine Freundin die hieß Lara Hors. Lara wohnte auf einer Wildkräuterwiese, im Abwasserrohr des naheliegenden Bauernhauses wohnte Lisa. Heute wollten die Beiden ein Wandertag machen. Und zwar nach Waldtitus. Den Wald in Titus. Dort sollte Zwergikus sein Unheil treiben. Und die Beiden wollten ihm ein Lektion erteilen. Als sie dort angekommen waren, kam ihnen plötzlich ein Kater entgegen. die Beiden fragten: "Wo können wir Zwergikus finden?" Der Kater antwortet:" Vor Euch!" Die Beiden guckten rum. Einmal nach links, einmal nach rechts, einmal nach hinten und einmal nach vorne. Aber sie konnten kein Zwerg entdecken. Lara fragte: "Wo?" "Vor euch!" sagte Zwergikus. "Ich bin doch:" "Du?" fragten Lara und Lisa und fingen an zu lachen. Lara fand ihn blöd. Lisa hatte sich auf den ersten Blick in ihn verliebt. Lisa bot ihm an zu ihr zu ziehen. Natürlich sagte er "Ja". Lisa fragte Zwergikus: "Wiso heißt Du überhaupt Zwergikus?" Er sagte: "Ich bin klein wie ein zwerg und damit es sich schöner ein i dran und kuss weil ich einfach zum küssen bin!!" Lara fand für die beiden war das Abwasserrohr zu klein. Lara half den beiden tzotzdem einen Platz im Abwasserrohr zu finden. Lara kam täglich die beiden besuchen. Eines Tages hörte sie ein komisches Geräusch. Als sie reinschaute, sah sie kleine Katzen die an Lisa nuckelten. Als die kleinen Katzen ein bisschen größer wurden, sagte Lisa zu Lara: "das Abwasserrohr wird langsam zu klein." Lara sagte "Ihr könnt zu mir ziehen. In der Nähe ist ein Fluß, dann könnt ihr Fisch essen:" Bei diesem Gedanken leckte sich Lisa die Lippen. Lisa zog mit ihrer Familie zu Lara. Lisa erklärte Lara die Namen der Kinder. "Und als letztes Fischilus. Er heißt so weil er jetzt immer Fisch isst." erlärt Lisa. Lara ging spatzieren und bracht Dattiusmaris Hors mit. Lara hatte sich in ihn verliebt. Nach 6 Wochen wurde Lara immer dicker. Nach 10 Monaten war ein kleines Fohlen auf der Welt. Es hieß Sonnenschein, weil grad die Sonne schien. Das Fohlen wurde größer. Die kleinen Katzen feundeten sich mit dem Fohlen an.

Fabienne ,7 Jahre Autor/in aus 76744 wörth am rhein
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Können schwarze Hengste sprechen?

Von Emily Schlömer



Lee saß in der Bücherei ihrer Eltern und blätterte in einem Buch das über Pferde handelte. Lee liebte Pferde und wünschte sich zum Geburtstag ein Eigenes. Natürlich wusste sie, dass ihr dieser Wunsch nie, nie, nie, nie in Erfüllung gehen würde.
Von draußen hörte sie Schreie. Im ersten Moment machte sie sich keine Gedanken. Erst als sie ein Pferdewiehern hörte, legte sie das Buch beiseite und trat zum Fenster und schaute hinaus. In diesem Moment schoss ein schwarzer Blitz am Fenster der Bücherei vorbei. Sie rannte raus um zu sehen was los war. Sie sah ein verängstigtes Pferd um sich schlagend. Ein paar Menschen schossen auf das Pferd mit Pfeilen. Lee griff sofort ein und tat so als ob sie auf dem Boden zusammen gebrochen wäre. Die Leute rannten zu ihr. In diesem Moment sprang sie auf und rannte dem flüchtenden Pferd hinterher.
In einer engen Gasse blieben die Beiden stehen. Lee rang nach Luft:
„Hier sind wir in Sicherheit“ sagte Lee.
„Auch schon gemerkt?“ Antwortete das Pferd. Lee sah den Hengst fassungslos an. Das Pferd starrte gleichgültig zurück:
„Was glotzt du mich so an?“ Fragte es dann. Lee konnte es noch immer nicht fassen und brachte keinen Ton heraus.
„Na, gut.“ Sagte das Pferd „da du ja immer noch keinen Ton heraus bringst, gehe ich lieber sofort, ich suche nämlich etwas und je eher ich anfange zu suchen, desto besser. Also, dann Tschüss.“ Das Pferd drehte sich um und wollte gerade gehen, da sagte Lee: „Warte!“ Das Pferd blieb stehen, drehte sich aber nicht um.
„Ich kann dir doch bei der Suche helfen!?“ Das Pferd drehte sich zu ihr um, dann fragte es leise: „Das würdest du tun?“
Lee nickte „ja, das würde ich“.
„Danke. Übrigens, ich heiße Black Night. Aber nenn mich Blacky.“
„Sehr erfreut dich kennen zu lernen, Blacky. Mein Name lautet Lee. Meine Eltern arbeiten tagsüber in einer Bibliothek.“
„In einer Blibie, äh Bibi, nein ah genau, Bibliothek? –das ist ja super!“ Rief das Pferd. „ Ich such nämlich nach einem Buch, einem bestimmten Buch. Ein Zauberbuch!“
„Oh, da muss ich dich enttäuschen. Zauberbücher haben wir nicht. Da musst du woanders suchen. Wie heißt das Buch denn?“ Fragte Lee.
„ Magie der Kraft.“ Antwortete Blacky.
„Na, dann machen wir uns mal auf die Suche.“ Sagte Lee.
„Eins noch.“ Sagte Blacky. „Das bleibt unser Geheimnis, verstanden?“
„Verstanden!“ sagte Lee.

Und so ging die Suche los. Sie suchten in allen Büchereien der Umgebung. Es verging ein Tag, zwei Tage, eine Woche, drei Wochen. Eines Tages, Lee kam gerade von einer der Suchen zurück, ging sie in die Bücherei ihrer Eltern um in ein paar Pferdebüchern zu stöbern. Sie sah in einer der Bücherreihen ein Buch leicht
hervorstehen. Sie schob es zurück, las was auf dem Buch stand und bekam große Augen. Auf dem Buch stand „MAGIE DER KRAFT“.


Lee ging zu ihrer Mutter und bat sie das Buch zurück zu stellen, damit es sich niemand ausleihen kann. Lee`s Mutter fragte welche Nummer das Buch hat.
„Warte kurz“ sagte Lee und ging zum Buch zurück: „3018“ rief sie.
„Okay, notiert.“ Rief die Mutter zurück.
„Ich gehe jetzt nachhause.“
„Gute Nacht, mein Schatz.“
Als Lee am nächsten Morgen aufwachte, war es dunkel in ihrem Zimmer. „Komisch“ dachte sie, noch mit geschlossenen Augen. Wir haben doch Sommer. Als sie die Augen öffnete lachte sie los. Vor ihrem Bett stand Blacky mit einer Unterhose und zwei Socken auf dem Kopf.
„Was machst du denn mit meiner Wäsche auf dem Kopf?“
„Irgendwie muss ich doch hier rein kommen“ meinte Blacky zerknirscht. „Du hast verschlafen. Also, musste ich dich wecken. Wir wollen doch weitersuchen, oder?“ „Wir brauchen nicht weitersuchen. Ich habe das Buch gefunden.“
„Ehrlich? Dann müssen wir es sofort holen.“
„Ich gehe es holen. Du bleibst hier!“
Zehn Minuten später kam Lee mit dem Buch zurück. „Hier ist es.“ Sagte Lee.
„Super! Und was für ein Zufall, heute ist Vollmond. Schlag mal die Seite 3018 auf, Da müsste alles über den Zaubertrank stehen. Genau, da stehts ja: . Gut, heute um fünf Minuten vor Zwölf treffen wir uns in der Gasse, wo wir uns kennen gelernt haben. Okay?“
„Okay, gebongt. Bis heute Nacht.“

Um halb Zwölf zog Lee sich einen Pulli, eine Jeans, Socken und ihre braunen Chuks an. Sie nahm ihren Schlüssel, ihr Handy und zu allerletzt das Buch. Dieses tat sie in einen Beutel, den Beutel wiederum in einen anderen Beutel und dann alles zusammen in ihren Rucksack. Sie öffnete die Tür und schlich hinaus. Als sie in der kleinen Gasse angekommen war, war Blacky schon da.
„Hallo Blacky.“
„Hi, Lee, hast du das Buch?“
„Na, klar. Ich bin doch Lee Schlau.“
„Wieso Lee Schlau?“
„Mein Nachname ist Schlau.“
„Aha, na Gut, dann machen wir uns auf den Weg. Los geht’s.“
Blacky hatte schon einen Platz im Wald ausgesucht. „So, und brauchen wir einen Stein mit einer Delle, egal wie groß.“ Lee fand sofort einen. Blacky sagte: „ABRENGADIUS.“ Und plötzlich stand da ein Kupferkessel. „So, und jetzt such mir ein „Z“ im Buch.“
„Hä?“
„Oh, du schlägst eine Seite im Buch auf, suchst mir ein „Z“ und ziehst es heraus!?“
„Häää?“
„Jetzt schlag eine Seite im Buch auf.“
„Ja.“ Sagte Lee.
„Und jetzt such da mal ein „Z“.“
„Ja, gefunden.“
„Und jetzt halt deinen Finger darüber und zieh.“ Lee tat es und es klappte. „Wow.“ Sagte Lee und guckte das „Z“ an.
„Guck nicht so in der Gegend rum und tu es da rein.“ Lee tat das „Z“ in den Kessel.


„PENTITÄTUS!“ Rief Blacky. Und schon war ein Trank im Kessel.
„Ich werde jetzt gehen. Wir werden uns nie wieder sehen. Ich bin dir sehr dankbar, Lee.“
„Keine Ursache, Blacky.“
„Auf Wiedersehen. Ich werde dich sehr vermissen.“ Sagte Blacky.
„Ich dich auch.“ Sagte Lee und strich Blacky über die Stirn.

Blacky trank einen Schluck und ging durch zwei Bäume, die sich gegenüber standen. Und dann war er verschwunden.

Stattdessen stand neben den Bäumen ein hübsches Mädchen mit weißem Kleid und langen schwarzen Haaren.

Lee erschrak und fragte: „Du hast doch hoffentlich nichts gesehen?“

„Nein“ sagte das Mädchen „ich war sogar dabei“.




Ende


Emily,11 Jahre Autor/in aus Köln, Maximilan Kolbe Gymnasium
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Eine Mission in Afrika!
Sarah lebte in Afrika. Ihre Eltern stammten ursprünglich aus der deutschsprachigen Schweiz, sie wurde auch dort geboren, aber mit 4 Jahren kam sie nach Ägypten. Und hier beginnt auch die Geschichte von Sarah und ihrem 6 -jährigen Bruder Sebastian. Die Familie Klen hatte eine riesige Ranch in ihrem Besitz, mit vielen wilden Tieren. Mc Donald´s war ein kleiner weißer Tiger, den Sarah mit der Flasche groß zog. Madonna war eine von Sarah s Lieblingssängerin. Ihr Lieblingsfach war Tierzähmung. Don die 15-Jährige hatte auch ein Hobby, sie es mit ihrer E-Gittare zuspielen.Heute hatte ihr Bruder Geburtstag. Sebastian bekam sein lang ersehntes Geschenk, ein Hubschrauber mit Fernsteuerung. Natürlich wurde das Geschenk gleich ausprobiert. Sarah war sehr genervt von Sebastian, andauernt verfolgte er sie mit seiner neuen Maschiene. Als der Abend kam ging Sarah noch eine Runde spazieren. Da hörte sie aufeinmal Schüsse. Schnell versteckte sich die Schülerin hinter einem Busch. Nach einer Weile viel kein Schuss mehr und Sarah eilte schnell nach Hause. Sie hatte es satt das Tiere geschossen wurden, also beschloss sie eine Tierrettungaktion zustarten. Am nächsten Nachmittag, setzte sie sich auf den Schreibtisch und begann Plakate zugestallten. Sarah hatte ein paar Freundinnen eingeladen um ihr dabei zuhelfen. Es dauerte nicht lang da hatten die fünf eine Idee, sie wollten einen kleinen Film drehen um die Leute zuschockieren. Sarah s Onkel sollte ihnen dabei helfen. Dieser willigte ein. Als die Plakate fertig waren überlegte man sich wie der Film gestallten werden sollte. Es wurde viel diskutiert. 2 Tage später war man entschlossen zuerst einpaar schöne Bilder zumachen, damit man sehen konnte wie friedlich die Tiere lebten und dann einpaar tote Tier die einfach von Jägern liegen gelassen zufilmen. Am nächsten Tag begannen die Vorbereitungen. Sarah gab natürlich das Kommando. Sie filmten Löwen, Zebras und Hyänen. Es machte allen Spaß. Als der Film fertig gestellt war, ging Sarah s Onkel damit zur Post und schickte ihn ein. Jetzt hies es warten und es dauerte lange, bis ein Brief ins Haus der Familie kam. Die Leute vom Film wollten diesen Film ins Fernsehn geben und damit auch einen Film drehen. Sarah und ihre Freundinnen wurden zu allen Drehtagen eingeladen und durften auch mitspielen. Als der Film fertig war dauerte es nicht mehr lange und die Teenies wurden zu Berühmtheiten. Sie flogen kreuz und quer um den ganzen Klobus. 3 Jahre später erhielten sie einen Nobelpreis. Jetzt waren alle glücklich sogar ein Tier denkt ihnen für die Hilfe.

Beatrix,15 Jahre Autor/in
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EINSTEIN DER WILDE

Tel 1

Es lebte einmal ein Kater namens EINSTEN.
Er schmies ales herunter was ihn blos in Weg stand.
Er ris Lampen von der Decke,kletert auf den Tisch und schmeist Gläser um,und und und.
Doch an einem Tag ging er an ales vorbei was ihm im Weg stand.
Die Familie von EINSTEIN macht sich sorgen um ihn,
erliegt nämlich nurnoch in Katzenbet und schläft
und schläft undschläft.
Und so ist es bis Heute noch
EINSTEINS
TRAUM
Teil 2

EINSTEIN würde so gerne etwas mal erleben,
aber er weis nicht wo hin.
Doch eines Nachts träumt EINSTEIN das seine Familie ihn los werden wolen und ohne ihn weg
faren.
EINSTEIN springt aus seinen Traum und schaut sich
um seine Fermilie ist zum Glück noch da.
In der Frhü sitzen alle bei Tisch naja auser
EINSTEIN.
Sie sprachen übers umzihen und das sie EINSTEIN weg geben müsen,doch das Medchen aus der Familie
wiligt nicht ein und geht zu EINSTEIN der gerade
fertig gefresen hate.
Dan nahm sie ihn ins Zimmer und weint sich aus.
Sie denkt nach wie das leben ohne ihn seihn
wirt und dan geht sie zu ihren Eltern hin und schreit in ihrer trauer:"Ich lase mich nicht von meinem BABY trenen,
wen EINSTEIN weg mus dan mus ich auch weg!"
Das war das einsigste was sie sagte,und dan gihng
sie wider in ihr Zimmer und schdis die Tür zu.

Teil3

EINSTEIN und das Mädchen sasen noch im Zimmer.
Ihre Eltern waren schon längst im Bett und schliefen,sie war aber noch wach.
Im dunklen sas sie und dachte nach,übrigens das MÄDCHEN heist auch LAURA.
Sie denkt,ob sie nicht mit EISTEIN abhauen sollen.
EINSTEIN liegt in ihren Armen und schläft,
EINSTEINS schnuren klinkt so lieblich so das eine
Eule einschläft in der Nacht.
Dan war sie sich gans sicher sie mus verschwinden
mit EINSTEIN.
Sie nahm ihren Rucksak und packt ales ein.
Katzenfuter für EINSTEIN und eine Schüsel,und für
sich selber ein Brot und für sie beide eine
Flasche Wasser,und noch eine Decke.
Und dan gingen sie auser Haus


Laura,9 Jahre Autor/in aus Dachau
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Der kleine Hund am Fluss
Es war einmal ein kleiner hund der stand im Wasser und Zwar im Fluss ich nahm ihn auf den Arm und streichelte ihn.Ich nahm ihn mit nach Hause und fütterte ihn.Er mag gerne das Hundefutter aber auch Knochen ist er gerne.Ich hab ihn sehr lieb aber das kommt wahrscheinlich daher das er mich noch nie Gebissen hat toll oder?Wenn ich zur Schule gehe dann bellt er so als würde er sagen bitte geh noch nicht bitte spiel noch mit mir...Der ist echt spitze ich darf ihn Behalten Juhu.


Dora,11 Jahre
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Der letzte Ausritt vor der Trennung.
"Na, letzter Ausritt vor der grossen Trennung?", fragte Nickie Julia und Olaf, die gerade zwei Pferde aus dem Sandauslauf führten. Die junge Frau hatte heute keine Zeit zum Reiten und Julia deshalb angeboten, ihre Ponystute Piazza zu bewegen. So konnte das Mädchen noch einmal mit seinem Freund ausreiten, bevor Olaf zu einer mehrtägigen Klassenfahrt nach Wien aufbrach. "Wie werdet ihr nur die zwei Wochen ohneeinander aushalten?", neckte Nickie, währen sie ihre Garage aufschloss.
"Es sind nur zehn Tage", berichtigte Julia und zupfte ihren Pferdeschwanz zurecht, bevor sie sich aufs Pferd schwang. "Und soo schrecklich ist es nun auch wieder nicht. Immerhin kann ich dann zehn Tage lang Godi reiten."
Godi war Olafs schwarzer Islangwallach. Olaf zog gerade seinen Sattelgurt nach und stieg dann ebenfalls auf. "Und ich gehe in die Spanische Hofreitschule", erklärte der dabei. "Und zwar jeden Tag, auch wenn unser Lehrer ein 'umfangreiches Kulturprogramm' für uns plant. Wenn schon Klassenreise, dann will ich auch was lernen und nicht nur alte Schlösser besichtigen. Wozu brauch ich das, schliesslich werd ich ja doch nie König."
Nickie lachte. "Na, ihr seid mit ja ein schönen frisch verliebtes Paar! Keine Tränen, kein Abschiedsschmerz, keine Schwüre, den anderen niemals zu vergessen..."
"Nur weil Olaf für ein paar Tage nach Wien fährt?",erwiederte Julia cool. "Also das wäre doch echt übertrieben! Wenn er jetzt irgendwas Gefährliches vorhätte..." "Apropos 'gefährlich'", fiel Nickie ein, als sie gerade in ihr Auto steigen wollte. "Was ich euch noch sagen wollte: Versucht ja nicht wieder, Achmed und seine Reitgruppe im Gelände aufzumischen! ER hat sich letzte Woche bei Gloria beschwert. Schliesslich sind bei eurem letzten Zusammentreffen drei seiner Schäfchen runtergefallen!"

Nach dem Ausritt wurde es Ernst für die beiden. Nachdem sie ihr Pferd abgesattelt und geputzt hatten, gingen sie ins Reiterstübchen um die letzte Stunde, die sie noch hatten, zu geniessen. Sie lachten, redeten und fingen an sich zu vermissen. Als Olaf von seiner Mutter abgeholt wurde, gab ihm Julia einen flüchtigen Kuss auf die Backe.

Nun war er für 10 Tage weg...

Jenny,11 Jahre Autor/in
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Immer Spaß auf dem Tierhof
KP 1
Es war der 1.6.08. Ich Pelly tobte gerade zuhause herum. "Pelly! Pelly! Komm mal bitte her! Ich hoffe du freust dich darüber!" "Was denn?", fragte ich.
"Wir fahren heute auf den Tierhof! Die ganzen Sommerferien wirst du dort verbringen!" "Oh, ja! Mom! Das müsstest du nicht..." "Doch, doch! Nicht so bescheiden PelPel!" "Mom! Nenn mich nicht ständig PelPel eigentlich heiße ich ja garnicht Pelly! Sondern Presehliah!" Da Prehselia so ein bescheuerter Name war, nannten sie alle Pelly sonst reagierte sie nicht. "Pelly! Komm schon! Pack deine Sachen und wir fahren los." "Noch ein bisschen... bitte Mom!" "Also Prehseliah!", schimpfte Mom. "Na gut, gut, gut..." "Schön! Dann mal los! Und denk daran, pack nur das ein was du wirklich brauchst!" Aber ich war schon oben. Nahm mir die schönsten Sachen mit, Schuhe, Bettwäsche, Schlafsack, Essen Trinken, und my DS. Ich ging mit den Koffern hinunter zu Mom. Dady fuhr mich und Mom und Zissy, meine kleine Schwester, die noch nicht wusste das sie einen genau so bescheuerten Namen wie ich hatte... "Ohne Freunde kann ich das doch nicht aushalten!", sagte ich. "Doch Kriemhild und Walter hatten kleine Geschwister, kannst du dich noch an sie erinnern? Die 30 jährige Larissa hat doch mal geheiratet! Vor 9 Jahren haben sie ein Kind bekommen und es Marina genannt! Also du hast eine Freundin!" Ich war 13 und vor 9 Jahren war ich 6 und fand es da vielleicht noch ganz nett.
Ich konnte mich noch an alle Tiere auf dem Hof erinnern:
Marga, die Ente
Zara, das Schwein
Laura und Lara, die 2 Gänse
Bella, die Hündin
und Pfantohmia das Pferd.
Plötzlich wurde ich wieder neugierig.
Nicht nur auf die Tiere, sondern auch auf die 9 jährige Marina! Ich freute mich schon richtig auf den Hof!



Marie Nachhues
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Das weiße Pferd


Es war einmal eine kleine Fee die hieß Sabrina.
Ihre Mutter brachte ihr das Zaubern bei. Sabrina hatte eine Freundin.
Es waren sehr gute Freunde. Sabrinas Freundin hieß Lina!
Immer wenn Sabrina und Lina Zeit hatten, spielten sie zusammen.
Sabrina und ihre Freundin hatten sich verabredet.
„Was machst du denn da?“, fragte Sabrina.
„Ich lese! Lesen ist nämlich sehr wichtig, aber wenn es dir nicht passt, dann gehe ich eben! Tschüss!", sagte sie noch und ging.
Jetzt war Sabrina alleine. Sie ging nach draußen!
Da stand auf einem Mal ein weißes Pferd. Sabrina ging auf das scheue Tier zu
Das Pferd stieg. Vor Schreck ging Sabrina ein ganzes Stück zurück. Sie versuchte es erneut. Diesmal lies sich das Pferd von Sabrina die Blässe streicheln. Es beruhigte sich schnell! Sabrina stieg auf und das Pferd galoppierte los.
Sie wurden immer schneller und schneller. Plötzlich flogen sie. Sabrina krallte sich ganz doll an der Mähne fest. Nun machte das Pferd einen Sturzflug und dann landeten die beiden wieder. ????
Sabrina stieg wieder ab. Dann ging sie nach Hause. Dort hat sie alles ihrer Mutter erzählt. Daraufhin hat Sabrinas Mutter einen Stall für das Pferd gekauft. Am nächsten Tag ging sie noch mal zum Pferd. Als das Pferd Sabrina bemerkte lief es auf sie zu.
Sabrina sagt zu dem Pferd: „Du darfst bei mir wohnen. Ist das nicht toll! Dann brauchst du aber auch einen Namen. Äh, wie wäre es, wenn ich dich Bella nenne?“
Das Pferd sprach zu Sabrina: „Ja, den Namen finde ich sehr schön!“
„Du kannst ja mit mir sprechen!“, rief Sabrina.
Bella entgegnete: „Ich weiß, aber ich kann nur mit dir sprechen! Ich kann zwar auch hören was die Anderen sagen, aber ich kann nicht mit den Anderen reden! Du musst aber das Geheime Zeihen machen und das geht so: Dreimal meine Blässe streicheln. Dann verwandele ich mich in ein Einhorn mit Flügeln!"
Plötzlich sah Bella Lina und rannte sofort weg. Gleichzeitig rief es noch: „Ich bin gleich wieder da! Dreh dich einfach um!“ Bella hatte Recht, da kam Lina.
Sie sagte: „Es tut mir leid, dass ich gelesen habe. Das macht man einfach nicht. Ich hätte mit dir Puppen spielen sollen!“
Sabrina antwortete: „Mir tut es auch leid, dass ich dich angebrüllt habe. Also, wieder Frieden?“
"Ja wieder Frieden!", rief Lina. Lina und Sabrina waren wieder die besten Freundinnen auf der ganzen Welt! Nachdem sie sich geschworen hatten sich niemals wieder zu streiten mussten sie nach Hause, denn es war schon spät.

Es war nachts. Sabrina schlief. Plötzlich hörte Sabrina ein ganz lautes Wiehern. Davon wachte sie auf. Es war Bella. Sabrina stand auf und ging zum Fenster. Sabrina sah Bella auf der Koppel stehen. Sie zog sich an und ging zu dem Pferd.
Bella flüsterte: "Komm` mit, ich zeig dir was!" Sabrina ging mit, ohne weiter zu fragen. Bella und Sabrina standen auf einem Mal vor einer riesigen Hecke.
Sabrina fragte Bella: „ Wieso bleiben wir vor einer Hecke stehen?“
Bella antwortete: „ Mach einfach das geheime Zeihen!“ Sabrina machte sofort das geheime Zeihen und das Pferd wurde ein Einhorn mit Flügeln. Sabrina stieg noch mal auf Bella. Bella ging ganz langsam durch die Hecke. Hinter der Hecke waren ansonsten eigentlich Wohnäuser. Aber jetzt ist ihr ein Wald mit wunderschönen bunten Blumen. Es gibt sie in Blau, gelb, rot, lila und in rosa. Am schönsten fand Sabrina die rosanen Blumen! Es gab auch einen schönen blauen Himmel. Plötzlich flog ein Schmetterling vor Sabrinas Gesicht!
Bella sagte leise zu ihr: "Das bin ich! Ich mache das alles! Die bunten Blumen, den blauen Himmel und die Tiere. Ich kann das aber immer nur abends, wenn alle Anderen schlafen!"
Sabrina staunte: " Das ist sehr schön, aber schade, dass du das nur Abends machen kannst."
"Ich weiß!", erwiderte Bella.
"Wir müssen nach Hause zurück, es ist gleich Morgens und ich bin total müde!“, stotterte Sabrina. Bella trabte nach Hause. Sabrina streichelte mit ihrer letzen Kraft dreimal die Blässe. Danach sprach sie einen Zauberspruch, um in ihr Bett zu kommen und nicht einmal mehr ihren Schlafanzug anziehen zu müssen. Am nächsten Tag wollte Sabrinas Mutter sie wecken, aber das schaffte sie nicht.
„Sonst steht Sabrina doch immer früh auf, um nach Bella zu sehen!“, sagte sich ihre Mutter. "Aber Heute kommt sie einfach nicht aus dem Bett heraus."
Sabrinas Mutter sah zu Bella. Das Pferd schlief auch tief und fest!

Als Sabrina auf stand, sah sie gleich aus dem Fenster zu ihrem Zauberpferd. Bella wieherte zwei Mal. Schnell zog Sabrina sich an und ging zum Frühstückstisch. Danach ging sie zu ihrem fertig gesattelten Tier.
"Das war ich! Ich hatte mir gleich gedacht, dass ihr ausreiten wollt. Doch reitet nicht so weit weg!", rief Sabrinas Mutter ihnen zu. ,,Und nimm` dein Handy mit, es kann sein das ich dich anrufen muss.", sagte Sabrinas Mutter noch schnell und übergab ihr das Handy, bevor sie weg waren!
Nach einer Weile klingelte das Telefon. Sabrina ging dran. Es war Lina. Sie fragte Sabrina wo sie sei und das sie gleich kommen würde. Und tatsächlich war sie kurze Zeit später da. Sabrina wunderte sich über Linas braunes Pony. So erging es auch Lina, die sich über das weiße Pferd von Sabrina wunderte.

Gleich nachdem Lina Sabrina auf ihrem Schimmel erkannt hatte drehte sie um.
„Komisch! Was hat Lina denn? Ich habe ihr doch nichts getan!“ Sabrina machte sich dennoch keine weiteren Gedanken und galoppierte mit Bella weiter. Nachdem sie ausritten waren, war es mittlerweile wieder dunkel, gingen sie erneut zur Hecke. Da klingelte auf einem Mal das Telefon wieder.
Lina war dran und sie sagte vollkommen aufgebracht: „Warum hast du mir nichts von deinem Pferd gesagt? Ich habe dir immer alles erzählt. Ich bin total enttäuscht von dir! Warum hast du nichts gesagt? Ich will dich nie wieder sehen und außerdem habe ich jetzt eine bessere Freundin. Die heißt Laura und sie wird mir alles über sich erzählen!“ Bevor Sabrina antworten konnte hatte Lina schon den Hörer aufgelegt.
Sabrina sagte traurig: ,, Dreh um wir gehen nach Hause!
Jetzt ist das auch noch passiert! Beim ersten Mal war ich schon traurig genug!“
Sabrinas Mutter stand schon vor der Tür, weil sie sich Sorgen gemacht hatt. Gerade wollte sie anrufen, um zu hören wo Sabrina blieb.
Bevor Sabrinas Mutter die letzte Taste drücken konnte, sah sie Sabrina weinend auf sie zukommen.
Ihre Mutter fragte: " Was ist denn passiert?"
Sabrina erzählte ihrer Mutter die ganze Geschichte. Und ihre Mutter tröstete sie so gut sie konnte.
Sabrina ging ins Bett. Bella wieherte schon wieder. Sabrina wusste was sie wollte. Obwohl sie gar keine Lust hatte, weil sie noch so traurig über die zerbrochene Freundschaft war zog sie sich an und ging zu ihr. Bella und Sabrina flogen gemeinsam zur Hecke. Urplötzlich war die Hecke nicht mehr grün sondern grau!
Sabrina hat sich gefragt was den geschehen war. Bella hatte auch keine Antwort.
Sabrina streichelte ängstlich drei Mal die Blässe.
Bella und Sabrina gingen trotzdem hinein!
"Alles ist hier grau!", sagte Sabrina verwirrt.
"Damit habe ich nichts zu tun!", sagte Bella.
Plötzlich war ein schwarzer Mann vor ihnen und sagte: " Das war ich! Ich habe euren schönen Wald zerstört. Mir gefällt der Wald jetzt viel besser. Ich mag es, wenn alles grau und schwarz ist! "
" Das ist, gemein!", sagte Sabrina wütend.
" Das ist mir egal! Ich hasse es, wenn alles so bunt ist. Wenn ihr es anders besser findet habt ihr eben Pech gehabt!", sagte der Bösewicht mit einem unverschämten Lächeln in seinem grässlichen Gesicht.
Bella wusste wer der schwarze Mann war. Es war Jaron, der Sohn vom König der Schattenelfen. Sabrina und Bella hatten schreckliche Angst. Unter den Einhörnern war bekannt, dass Jaron schon einmal ein Pferd getötet hatte. Plötzlich war Jaron weg. Bella flüsterte: "Nichts wie weg ihr, er kann gleich wieder kommen. Und dann sind wir auch tot!"
Zusammen ritten sie wie der Teufel aus der verzauberten Hecke.
Nachdem sie der Zauberhecke entkommen waren fragte Sabrina ihr Einhorn: " Wie meinst du das, auch tot?"
Bella erzählte Sabrina alles was sie über Jaron wusste und warnte sie: „ Also, nimm dich bloß in Acht!", sagte Bella.
"Wir müssen das wieder in Ordnung bringen, was Jaron kaputt gemacht hat!", sagte Sabrina mutig. Zuerst ritten sie nach Hause um endlich ein bischen zu schlafen, denn sie waren sehr müde von der Anstrengung und der Aufregung.

Sabrina und ihr Einhorn hatten in der Zwischenzeit einen Plan ausgeheckt, mit dem sie Jaron besiegen wollten. Gleich nach Einbruch der Dunkelheit ritten sie zur Hecke. Sabrina streichelte Bella drei Mal über die Blässe. Mit vereinter Zauberkraft und ein paar guter Zaubersprüche die Sabrina aus der Zauberfibel die ihre Mutter gesucht hatte gingen sie durch die Hecke ins Dunkele.
" Auf geht’s! Besiegen wir Jaron!“, flüsterte Sabrina um sich und Bella Mut zu machen. Bella stimmte dazu. Kaum waren sie auf der anderen Seite der Hecke angelangt, stand auch schon Jaron vor ihnen.
„Na, habt ihr noch nicht genug von diesem Grau? Ich glaube ich muss euch auch grau oder am besten gleich schwarz zaubern bevor ihr endlich für immer abhaut!“
„Aber nein, beruhige dich Jaron. Wir sind deiner Meinung. Dieses Grau und auch dieses Schwarz ist so schön. Wir wollten uns dir und deiner Meinung über schönes Farben doch nur anschließen. Du bist so wundervoll Grau, dass wir dich so sehr als Freund haben wollen!“ Sabrina redete und redete. Sie konnte kaum glauben was da alles aus ihr heraus sprudelte, doch es funktionierte. Umso mehr sie sprach umso ruhiger wurde Jaron und dachte gar nicht daran ihnen etwas an zu tun. So beeindruckt war er über Sabrinas Worte. Ein bischen verlegen lächelte er Sabrina zu und fragte: „ Stimmt das wirklich? Magst du mich wirklich gerne?“
Da bemerkte Sabrina wie über das Lächeln des bösen Jaron Tränen flossen. Sie stieg von Bella herunter ohne auf deren Warnung zu hören und ging auf Jaron zu. Sie hatte großes Mitleid mit ihm, doch dann ging alles sehr schnell. Kaum das sie auf Jaron zulief verwandelte sich der schwarze Mann wieder in das Monster das er war. Er wollte Sabrina packen und verzaubern, doch im gleichen Augenblick raschelte es in der Hecke. Diese Zeit nutzte Bella um dem Wald wieder seine einstige Pracht zurück zu geben und trat Sabrina, etwas unsanft, von Jaron weg. Er konnte sie nicht mehr packen, denn er begann sich aufzulösen.
„Hallo! Was macht ihr denn hier!“, fragte eine Stimme die den beiden wohl bekannt war. Es war Lina die da durch die Hecke kam. Sie saß auf einem kleinen braunen Einhorn.
„Mensch bin ich froh dich zu sehen!“, sagte Sabrina und lief glücklich auf ihre Freundin zu. Sie sah auf das braune Einhorn. „Deins etwa auch? Ich habe noch nie ein braunes Einhorn gesehen!“
„Doch jetzt!“, erwiderte Lina lachend.Alles Feindschaft war vergessen und gemeinsam erlebten die Vier eine wunderschöne und farbenfrohen Nacht.


The Ende


Saskia Lüdtke,12 Jahre Jahre Autor/in geschrieben am 24.04.09 26384 W´haven/Agnes-Miegel-Schule
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Ich bin gerade noch beim lesen --- versuche aber auch mal etwas zu schreiben --- es gibt viele Geschichten aber nur die seltesten kommen von Herzen --- Ich find alle anderen Geschichten so blöd und mache eine bessere --- ob mir das gelingt weiß ich allerdings nicht --- aber ich hoffe erstmal meine Geschichte gefällt euch --- Sophia --- Fangen wir an:
Kapitel 1
Es war einmal ein Mädchen das hieß Sophia. Es hatte einen Hund mit Namen Havi. Havi war ein gelber Retriever und ihr bester Freund. Havi hatte ebenfalls schon einige Tricks im Gehirn:
Sitz, Spiel tod, Platz, Gib Pfote, betteln. Sophia hatte eine zu erledigen Liste, hier seht ihr sie:
Samstag, 16.Januar 2010
Bettel, Sitz und Platz mit Havi üben erledigt
Havis Mittagsessen erledigt
Zu Mana gehen erledigt
Geburtstagsgeschenk für Abby kaufen
also sie musste ein Geburtstagsgeschenk für Abby kaufen! Sie wollte schon immer das Rüschenkleid. Ja- das würde Sophia, Abby kaufen. Sie ging zu Pimkie. Dort würde es das rosa Rüschenkleid sicher geben.

***
Das gab es auch! Es strahlte bei Pimkie. Größe 22, Größe 28, Größe 34, Größe 40! Da war es! Sophia kaufte sich das rosa Rüschenkleid und lief nach Hause zurück.



Sophia,11 Jahre Autor/in aus Sachsen-Anhalt
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Ich trat einen Schritt.

Und noch einen nahm dann Anlauf und dann... es machte pling, pleng, klick und klirr... und ich sackte in der Eisfläche ein.
Ein kleines Mädchen sagte sich: Ruhe bewahren... rannte zum Telefonschalter 2 Minuten später hörte ich das Tatü-tata! der Feuerwehr. Ich hatte im Schwanensee die ganze Zeit wild mit den Armen gefuchtelt. Ein Feuerwehrmann namens Manni Müller nahm eine Leiter, band sich ein Seil an den Koppel, die Leiter legte er flach auf die Eisdecke. Ich war gerade beim untertauchen, da zog mich jemand aus dem eisigen Wasser des Schwanensees. Der Notarzt stand dabei und ich war erstmal bewusstlos. Als ich wieder zum Leben kam lag ich Zuhause, eingewickelt in mindestens 10 Decken und einem Handtuch und einer Wärmflasche. Ich dachte mir: Hätte ich doch lieber nicht das mit der Schlitterbahn ausprobiert. Dann wäre jetzt alles nicht so schrecklich kalt... Aber alles war wieder okay. Ich war noch am Leben und das war das wichtigste. Meine Mama kam mit einer Tasse warmem Kakao angerannt. Ich nahm ihn lächelnd entgegen. Meine Mama starrte ich an. "Was?" Stotterte ich und zitterte dabei. Meine Mama schüttelte den Kopf. Nichts. Ich nickte und wollte gerade in Richtung Fernseher gucken da hörte ich ein unbekanntes Geräusch. "Was war das?", fragte ich nervös. "NEIN!", schrie Mama und rannte in Richtung Küche. Ich schaute ihr verwirrt hinterher. "Aber Skaräbus!", schrie meine Mama meinen Labrador Skaräbus an. Skaräbus schaute traurig dahin. "Was war?", fragte ich misstrauisch. " Skaräbus hat schon wieder das Fleisch aufgegessen." "Und?" "Tja, jetzt haben wir nichts mehr." "Kein Fleisch meinst du? Skaräbus ist jetzt satt." "Hmm...er, aber nicht wir." "Und was ist wenn er es garnicht war?" "Ab Skaräbus ab ins Hundeheim! Und Mia, keine Wiederrede!" "Spaß kann ich jetzt garnicht gut gebrauchen Mama." "Das war kein Spaß Paul und Onkel Humperdick fahren jetzt mit Skaräbus ins Hundeheim.", bestimmte Mama höhnisch.
"Aber Mama!!! Das kannst du nicht tun!" "Und du musstest unbedingt auf dem Eis schlittern." Onkel Humperdick und Paul ihr großer Bruder waren schon weg. Nein dachte ich mir. Nein. Ich muss da was unternehmen! Der arme Skaräbus!
Kapitel 2
Als meine Mama einkaufen war, schlich ich mich leise nach draußen. In der naiven Hoffnung Onkel Humperdick und Paul zu treffen. Aber nein! Gut, dass das Hundeheim nicht weit weg ist! Ich schlich durch die Blumenallee hin zur Baumstraße. Dann fragte ich, ob sie einen schwarzen Labrador namens Skaräbus hier haben. Die Pflegerin nickte. "Dort drüben!" "Vielen Dank!", sagte ich. Ich entdeckte einen Holztisch, auf der ein Schlüssel lag. Schnell schnappte ich ihn mir bevor jemand es sehen könnte. Steckte ihn in ein Schloss. Skaräbus sprang fröhlich heraus. "Nicht so laut bellen!", flüsterte ich Skaräbus zu und legte den Schlüssel wieder auf den Holztisch. Leinte Skaräbus an und rannte nach Hause. Wo bring ich Skaräbus unter? Und wo ist ein sicherer Raum?
Kapitel 3
Meine Mutter kehrte zurück. "Hallo Mia!" "Mia?" "Psst...!", flüsterte ich Skaräbus zu. "Mia hol mir mal bitte mit diesem Geld Milch, Butter und Eier!" "Klar...",sagte ich betrübt. Und was ist mit Skaräbus? Ich rannte mit Geld und Einkaufstaschen los und kaufte Milch, Butter und Eier. Meine Mutter sagte Zuhause: "Ich hab Skaräbus gefunden! Wo kommt der blos her?" "Oh nein!", schrie ich. "Das wusste ich.", sagte Mama.
"Woher?", "Na weil ich weiß das du Skaräbus magst." "Ach Mama.", sagte ich. "Heute gibts Kuchen!" "Yippie! Auch für Skaräbus?" "Klar." "Ja, dann macht es noch mehr Spaß!"

Fortsetzung von: Ich trat einen Schritt
Kapitel 4
Heute bimmelte mein Wecker. "Och nö!", dachte ich mir und schaltete ihn gähnend aus. Stad auf, Zog mich an, kämmte mir meine Haare und ging hinunter frühstücken. Nach dem putzte ich mir Zähne und ging hinunter. Fuhr mit dem Bus zur Schule. Unsere Lehrerin sagte: "Wir haben eine neue Schülerin! Sie heißt Mina Bachmann!" Einige Schüler lachten über Mina. Sie war komplett braun, und hatte schwarze Haare. Sie lächelte zu mir herüber und ich zurück. Auf der Hofpause sagte Mina: "Hey, wie heißt du? Ich heiß Mina Bachmann." "Mein Name ist Mia Müller." "Hi. Also ich bin 9 Jahre alt und du?" "Ich auch Mina!" Nachdem es klingelte wusste ich: Es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
Kapitel 5
Am nächsten Morgen in der Schule fragte ich meine Lehrerin ob sich Mina zu mir sitzen dürfte. Sie sagte ja! Auf der Hofpause quasellten wir und sie fragte ich ob wir uns was ausmachen wollen. "Ja! Und wann?" "Heute um 14:15!" "Geht klar!" Wir gingen zusammen nachhause. Mina und ich gingen gleich zum Restaurant und jeder bestellte sich eine Tüte Pommes. Nachdem Essen gingen wir wieder zu mir nach Hause und wir hörten Musik. Jeane Ro und Frank Schwansteiger. Tranken zusammen aus einem Glas Limonade, spielten Schach und dann schlief Mina doch bei mir. Wir hatten noch einen schönen Abend und eine schöne Nacht.
Kapitel 6
Am Morgen spielten wir mit Skaräbus und aßen Kekse.
WEITER GEHT ES IN TEIL 2:
Darum geht es:
Skaräbus, Mina, Mia und Abenteuer!

© Lisette ,8 Jahre Jahre Autor/in aus aus Dessau
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Ein Esel und eine Ente
Es war einmal ein Esel. Und der hieß Emil.
Und eine Ente die Emma hieß.
Diese waren eng befreundet.
Emma schwamm sehr gerne.
Emil rannte sehr gerne.
Beide machten sehr gerne Sport.
Doch eines Tages kam eine Katze,
die sich für die schönste hielt!
Sie war eine weiße Perserkatze mit seidigem Fell.
Ach ja, da war ja noch Lisa das Mädchen.
Sie liebte es zu malen. Sie hatte blonde Zöpfe.
Und plötzlich musste Emil von Emma wegziehen.
Darüber wurde Emma sehr traurig.
Da war ihre Freundschaft noch längst nicht zu Ende. Per Telefon tauschten sie Adressen aus und schrieben sich Briefe. Und Emil, was aus dem geworden ist -. seitdem Emma ihm keine Antwort mehr geschrieben hatte, fing er auch nicht an, einen neuen Brief zu schreiben. Bis Emil nach Emmas See "Am See 1" zurückzog. Und dann wurden sie wieder allerbeste Freunde.
---ENDE---



© Sophie Hirtenhauer,8 Jahre
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Es lebte auf einen Bauernhof ein Pferd mit Namen Keno.Keno arbeitete jeden Tag in der Muhle aber als er älter wurde konnte er nur 1h arbeiten.Der Bauer lies sich das nicht gefallen also verkaufte er Keno.Er wurde an eine Baron ausgelifert.Er solte denn Baron überrall hin schlepen wo er wollte.Aber Keno schfte den schweren Baron nicht zu tragen.Dann beschlos der Baron das Kinder auf Keno reiten dürfen.Keno war froh das er schließlich doch zunutze war.

ENDE

© Sarah Musiol,9/10 Jahre Autor/in Hopsten Franziskusschule
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Der alte Bauer
Es war einmal ein alter Bauer.Der alte Bauer hatte ein schöner Bauernhof.Er lebte mit seiner Frau auf dem Bauernhof.Auf dem Bauernhof waren 10 Hunde,20Hüner,15Schweine...Die Schweine machten:miau,die Hunde machten:bog bog, die Katzen machten:wau wau...Der Bauer bekam bald Schweinskühe.
Der Bauer und seine Frau waren nun 83 und der Bauernhof verbrannte.Der bauer und seine Frau starben nun und die Tiere lebten im Wald.ENDE

© Sabrina,8 Jahre Autor/in
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Das Einhorn Sina
Fern im süden war das Einhorn Sina sehr bekannt.Jeder mochte sie´nur nicht der alte Graf Hexenschreck den mochte auch niemanden deshalb war er sehr einsam er besaß nur 2 raben und 4
ratten und mehr hatte er auch nicht.Eines Tages kamm sina an seinem Schloss vorbei und wollte sich entschuldiegen weil alle in letzter Zeit so gemin zu ihm waren.Als Graf Hexenschreck die tür öffnete war er sehr entäuscht. Er dachte es kommt seine Tante Etepetete.Sina sagte mit piepsiger stimme Entschuldigung das wir so gemein waren.Graf Hexenschreck machte ein erstauntes Gesicht und sagte noch nie war man so lieb mit mir umgegangen.Da freute sich auch Sina das Graf Hexenschreck grinste.Die beiden wurden dann gute Freunde und auch das ganze Einhornland machte für ihn ein großes Fest.Und übrigens Graf Hexenschreck war ein Mensch.


© Nelly,9 Jahre Autor/in aus
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DIE KLEINE ENTE:
Es war ein mal eine kleine ente sie hate 5 geschwester und eine mutter sie alle sind in den wald gegangen sie suchten ein ort wo sie sich ausrun können. Am nächsten morgen sind sie auf der suche nach futter sie waren sehr kaput.
ENDE

© aschurina
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Das Reittunier
(Diese Geschichte ist nur erfunden)
Reiterhof Sonnenstrahl ist ein toller Reiterhof. Lea hat ein eigenes Pferd, es heisst Starlight. Zur Zeit hat sie viel zu tun auf dem Reiterhof, auf dem sie ab und zu aushilft. Heute muss sie Reituntericht geben, morgen muss sie die Ställe ausmisten und übermorgen muss sie die Schulpferde trainieren. Aber eigentlich müsste sie sich auf ein Turnier vorbereiten! Deshalb rennt sie total gestresst auf dem Hof herum. Susanne, die Hofbesitzerin, hat das bemerkt: "Du siehst so besorgt aus Lea!" Lea antwortet: "Ich bin so traurig, weil ich nicht trainieren kann!" Susanne schlägt vor, ihr etwas Arbeit abzunehmen. Lea freut sich, denn endlich hatte sie Zeit zu trainieren. Und pünktlich zum Turnier sind Lea und ihr Pferd fit und gewinnen sogar den 1. Preis!

© Emily,7 Jahre Autor/in
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Die einsame Schildkröte.
Es war einmal eine kleine Schildkröte und die hieß Emma.Sie lebte in einem kleinen Aqarium.Das Aquarium stand in einem Klasssenzimmer in einer 2.Klasse. Ausser der kleinen Schildkröte war nur noch eine Wasserschnecke da.Doch die Schnecke klebte nur an der Scheibe rum.
Die kleine Schildkröte konnte sich mit niemanden unterhalten oder spielen.
Sie schaute immer nur durch die Scheibe und sah den Kindern beim lernen zu.Wie gerne würde sie auch mit den Kinder jeden Tag neue Sachen erleben.Die kleine Schildkröte schaute immer ganz traurig aus ihrem Aquarium.
Eines Tages sahen die Kinder die traurigen Blicke von Emma.Sie fragten sich warum die Schildkröte so traurig schaute.Vielleicht ist sie einsam und braucht einen Spielkameraden.Sie fragten ihre Lehrerin.
Am nächsten Tag hatte die Lehrerin zwei neue Schidlkröten mitgebracht und setzte sie zu Emma ins Aquarium.Emma konnte es vor freude garnicht fassen.Sie lachte und schwamm vergnügt mit ihren neuen Spielkameraden um die Wette.
Seitdem hat Emma nie wieder traurig aus dem Aquarium geschaut.
Die Kinder konnten immer lustigen Schildkröten beim Spielen zusehen.

© Julian,7 Jahre Autor/in aus Döbeln/Kunzemannschule Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Der Fuchs und der Wolf

Der Fuchs schlich sich an die Fleischstückchen in der Kiste von dem Jäger an. Als er die Fleischstückchen klauen wollte, kam ein hungrieger Wolf vorbei. Sie zankten sich um die Kiste. Auf einmal hörten die beiden einen Schuß. Es kam aus dem Wald. Sie erschreckten sich und versteckten sich irgendwo. Doch der Jäger kriege den Wolf. Der Wolf heulte und heulte. Doch der Fuchs ließ sich das nicht gefallen und hilft den Wolf. ,,Ich werde dich retten, sagte der Fuchs zu den Wolf mit voller Mut''! Dann hielt der Fuchs den Jäger mit beiden Foten fest und der Wolf konnte entkommen zusammen mit den Fuchs. Unterwegs sagte der Wolf:,, Danke, du hast mein Leben gerettet''! Nichts zu danken, sprach der Fuchs zurück. Na gut, ich werde dir die Fleischstückchen holen, und dir es bringen, sagte der Fuchs zu den Wolf. Der Wolf wiedersprach:,,Nein das brauchst du nicht, du hast uns schon die Freundschaft geschenkt und mehr brauche ich nicht mehr von dir.Noch nie hatte ich so einen schönen Geschenk wie unsere Freundschaft! Und dann lebten sie glücklich miteinander zusammen.

© Natthariga,10 Jahre Autor/in aus Derschen,Daadetal-Grundschule
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Es war einmal ein kater.
der kater war sehr wild. er hatte kein zu hause, weil kein herrchen es lange mit ihm aushielt.doch an einem regnerischen herbtstag, der kater hatte sich im gebüsch verkrochen, bemerkte ihn ein kleiner junge. der junge, sein name war dennis, hörte ein leises miauen und sah nach. er entdeckte das katerchen der ihn sehr verschreckt anmiaute. "keine angst, kleiner kater ich tu dir doch nichts. willst du mit mir kommen?".
Der kater miaute und irgendwie sah es so aus als würde er nicken.dennis nahm ihn mit nach hause,
wo er von da an wohnte. er bekam den namen
miutu und fühlte sich sein ganzes restliches katzenleben pudel-katzen-wohl.

© deniz,ich bin acht:8 Jahre Autor/in aus RÜSSELSHEIM; GEORG-BÜCHNER-SCHULE ,

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DER KLEINE HASE LERNT LAUFEN.
Der kleine hase ist erst gestern geboren,und die
Hasenfamilie weiß noch nicht wie der kleine heißen soll!? Nach langer zeit haben sie sich entschieden....... Und wie? Lilli. Toller name sagt papa hase.Lilli kom wir lernen laufen sagten die geschwister und namen Lilli mit raus.Lilli schnüffelte ein bischen und im nu konte Lilli laufen.Toll wenn man große schwestern und brüder hat!Lilli hat sich schon an die neue umgebung gewönnt.

© Luisa G.,8 Jahre Autor/in aus Waldschule Büchenbronn
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Es war einmal ein Hund der ging in den wald er hatte sich dort verlaufen,er ist von seinen besitzer weggelaufen . Eines Tages ging ein Mädchen mit ihrem vater im wald um pilze zu suchen nach einer stunde hörte das Mädchen geräusche sie ging hien und schaute was es war, sie sah ein kleinen Hund der sich an der pfote verletz hatte, es war sehr schlimm, das Mädchen nahm den Hund und ging zum Vater, der Vater sah die verletzung und ging mit seiner Tochter schnell nachhause und machte ein verband drum.Das Mädchen pflegte den Hund,nach einer Woche sagte der vater:" Wir müssen den Hund in Tierheim bringen sie können sich besser um ihn kümmern!". Der Besitzer sah den Hund und sagte das es der Hund von im war, der Vater gab den Mann den Hund und alles war so wie früher.


© victoria,vanessa und noah,7,15und 8 Jahre
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LARINA MIT SEINEN BESTEN TIERFREUNDE

Es war einmal eien Mädchen namens Larina,sie hat Sommer ferien sie hat seine Tierfreune immer bei sich doch eines Tages sagte seine Eltern das sie nach Spanien muss für eine Woche.Okey!rief sie und get hinaf zum sachen zu Packen.Nächste Morgen färt sie und gät mit den Zug und danach mit einer Kusche.Bis zum Haus da erwartet ihr eine Frau sie ist richtig streng und Larina muss immer einnen Kleit tragen das über haubt nicht mag,und Larina beckomt eine kleine Zimmer mit einem Bett und eine kleine Schrank.Ennes Tages machte sie mmit seine Tierfreunde färstäckis,da machten sie eine Zimmer Tür auf und da war einnen Schranck mit einnem Tuch drüber,Larina nimt den Tuch und zit es hinnunter sie machte den Schrank auf da Stralten Liechter hinnaus und,da sind lauter Kleider auf gehengt und da beträt sie den Schranck hinter der Schranck.Stand sie in einner Höle da war ein Fluss und einne Zauberbuch her gäfloggen Larina hat Sauber kräfte,im Wasser ist einne Wasser Frau Sie propiert den Welt zu stören.Die Wasser Frau ist hervor gäkommen sie möchtet in einnen Tag den Welt färstören doch Larina gibt nicht zu sie den Welt färstört die wasser Frau sagte dan kämpfen wir äben wen du gewinnst dan färstöre ich den Welt nich doch wen ich gäwinne darf ich den Welt färstören,den Zauberbuch sagte nein mach es nicht Larina doch Larina sagte wir haben keinen anderen wall den Zauberbuch sagte sie ist viel zu starch,doch Larina sagte ich mache die wette.Die Wasser Frau sagte dan mall los,und in einner zucht hat Larina schon gewonnen,die Wasser Frau sagte Härzlichen glück wunsch du hast gewonnen ich werde den Welt nicht färstören aber du läst mich in ruhe.Larina sagt Okey! haubt sache die Welt ist noch ganz.danch wo Larina zu Hause ist vertzelte sie alles was pasiert ist.
TY END

© Siriwanwisa,10 h Jahre Autor/in aus SCHWEIZ
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Meine Katze Ursulla

Also wie Der Buchtitel schon sagt,habe ich eine Katze namens Ursulla.Ursulla ist sehr süss und ist schwarz mit weissen Flecken.Also,wir waren in Schweden Urlaub machen,und wir nahmen Ursulla natürlich mit.An einem sehr schönen Tag sind wir(Ich,Mama,Papa und Ursulla)dann zu einem sehr schönem See gefahren.Ich war als erstes im See.Nachher kam Papa auch noch.Nachher sind wir wieder nach Hause gefahren.Und aus dem so schönem Tag wurde ein sehr schrecklicher Tag für Ursulla.
Wir lassen sie nach drausen weil,sie mal musste.
Und plötzlich fängt es an zu regnen,und zwar richtig häftig.Ich rannte zur Balkonntür und fand Ursulla unter der alten Tanne.Ich hollte sie schnell rein und trocknete sie ab.Denn sie war richtig nass.Das war ein gans schön heftiger Tag für Ursulla.


© Lina,8 Jahre Autor/in aus Isselhost Gesamtschule Isselhorst
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Der Glückspilz

Endlich Ferien !,dachte Maike ,als sie nach dem Unterricht aus der Schule stürmte. Jetzt hatte sie endlich genug Zeit, den Tieren im örtlichen Tierheim etwas wirklich Gutes zu tun. Schon immer hatte sie sich ein Haustier gewünscht,aber ihre Mutter war strikt dagegen .Sie befürchtete, Maike würde nach einer Zeit das Interesse dafür verlieren, und sich nicht mehr darum kümmern. Um mit ihren geliebten Tieren dennoch zusammen zu sein, und um ihrer Mutter zu zeigen, dass man an solch wundervollen Kreaturen niemals das Interesse verlieren könne. "Ha ! Die wird schon ihre Meinung ändern, wenn ich nur noch zum Schlafen nach Hause komme, damit ich im Tierheim so lange wie möglich bleiben kann !"zischte sie, als sie die Haustür aufschloss. "Hi Ma !Ich esse nur noch schnell was ,dann gehe ich zum Tierheim !" rief sie die Treppe herauf. Von dort kam nur ein empörtes Murmeln und ein leises "Ja,Kind.". Zufrieden schlug Maike ein Ei in die Pfanne und ließ es kurz braten. Sie konnte und wollte nicht warten, also stürmte sie in ihr Zimmer, zog sich ihre alte Jeans-Latzhose an und aß im gehen noch ihr Ei. Maike schwang sich auf ihr Fahrrad und machte sich auf den halbstündigen Weg. Sie ließ sich die Sonne ins Gesicht scheinen und den Wind um die Ohren pfeifen. Sie war zweifellos glücklich.

Als sie ankam erwartete sie schon die Besitzerin des Tierheims, die Maike sehr mochte, weil sie ihr viel Arbeit abnahm und sie dann ohne sich Sorgen machen zu müssen, eine Pause einlegen konnte. Sie vertraute Maike sogar so viel, dass sie sie entscheiden ließ, ob Menschen, die ein Tier haben wollten ,geeignet waren. Wenn nicht, schüttelte Maike den Kopf und führte die empörten Leute nach draußen. Maike konnte sehen, ob jemand ein Tier wollte ,um es zu lieben und zu pflegen, oder einfach aus langeweile.Maike begrüßte sie und ging durch zu den Gehegen.Sie fütterte alle und spielte mit denen, die keinen Käfigpartner hatten. Da hörte sie Stimmen. Kunden. Sie konnte hören, dass kleine Kinder dabei waren, also überlegte sie sich ,welches Tier in Frage kam. Als die Kunden kamen, ging Maike auf sie zu und sagte :"Guten Tag! Was für ein Tier möchten sie ?" Der anscheinende Vater, ein großgewachsener, ziemlich gutaussehender Mann, antwortete :"Hallo. Meine kleine Tochter ,meine Frau und ich möchten einen kinderfreundlichen Hund."War ja klar!,dachte Maike. Alle Familien ,die Kinder hatten, verlangen einen Hund. Seufzend ging sie durch den Gang und sah sich die verschiedenen Hunde an. Ja, natürlich. Bingo, der kleine schwarze Labradorwelpe würde prima in die Familie passen. Maike öffnete das Gitter und hob ihn heraus."So, das hier ist Bingo, ein Labrador. er ist ungefähr 6 Monate alt und sehr freundlich."sagte sie. Das kleine Mädchen zog ihren Vater am Hemd und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Der Mann schmunzelte und sagte schließlich :" Meine kleine Chiara hat einen Wunschhund gemalt und Bingo ist sein absolutes Ebenbild.Ich glaube, den nehmen wir.Haben Sie auch Hundeleinen und Geschirr ?" Stolz auf ihre Arbeit machte Maike einen Schrank auf und zeigte drei verschiedene Leinen mit passendem Geschirr :ein schwarzes, ein blaues und ein rotes. "Der Hund auf meinem Bild hatte so eine." Sagte Chiara und zeigte auf das Rote . "Na gut, dann wird es das sein."Antwortete Maike , zog Bingo die Sachen an und verabschiedete sich. Die Familie ging an die Rezeption und bezahlte. Maike machte sich wieder ans arbeiten , säuberte Käfige, ließ die Kleintiere ins Freigehege, ging mit den Hunden Gassi und bürstete sämtlichen Tieren das Fell. Spät abends kam sie verschwitzt und erschöpft heim, wo ihre Mutter sie schon erwartete: "Maike, Frau Benzel vom Tierheim hat angerufen und meinte, du würdest dich echt ins Zeug legen und so. Wir haben ei bisschen darüber diskutiert, warum du kein Tier haben darfst und sind zu einem Entschluss gekommen : Du kannst dir morgen früh ein Tier aus dem Tierheim aussuchen, erst einmal einen Monat lang zur Probe. Frau Benzel hat gefragt, ob du bitte einen Hund nehmen könntest, weil sie ja sooo viele davon hat. " Maike war sprachlos. Als sie sich wieder fing, fiel sie ihrer Mutter um den Hals und bedankte sich. In dieser Nacht schlief sie kaum.

Als sie morgends im Tierheim ankamen, stürzte sich Maike zum Hundeabteil und sah sich um. Da, Tessie, der miniatur-Schnauzer war schon eine Ewigkeit im Heim, weil keiner sich je für sie interssiert hatte. Dabei hatte Maike sie doch immer so süß gefunden. Sie schloss den Käfig auf ,nahm sie heraus und holte sich ein rotes Hasband und Leine. Überglücklich wiperte Maike Tessie ins Ohr: "So, du süßer kleiner Glückspilz, jetzt gehörst du mir ."



© Von Ella Gierß
Ella,10 Jahre Autor/in aus Hockenheim Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Mein Freund Timi
geschrieben sandra Gerhards

es war einmal eine süße Katze und es war einmal ein kleines Mädchen das hatte sich eine Katze gewünscht. Aber Mama und Papa sagten Nein ! neine Katze macht zuviel Dreck . Da sagte das kleine Mädchen sandra das ist aber gemein .
Da ging das Mädchen traurig in die Schule und sagte es seiner Freundin Lucia . Da sagte Sanmdra zu Lucia ich habe heute mit meinen Eltern geredet
ob ich eine Katze haben darf aber meine Eltern sagten natürlich Nein eine Katze macht zuviel Dreck da sagte Lucia das ist aber gemein .. Da sagte Sandra komm wir gehen nachhause und da höre Sandra ein laute Miauen und sah Lucia an Lucia sah Sandra an. Hörst Du auch was ich höre fragte Sandra ihre Freundin Lucia. Ja ganz laut sagte Lucia.
Wir beide sahen uns an, wo kommt denn das Miauen her ? Wir beide gingen auf Entdeckungs Tour und sahen in die Mülltonnen bei den Häusern nach der Katze.
Als ich denn Deckel von einer Mülltonne hob sah ich aufeinmal eine kleine schwarze Katze mit schwarzen Pfötchen die arg jammerte.

© sandra,9 Jahre Autor/in
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=Der ELEFANTEN JIENN=
Es war einmal ein Elefant, der war kein gewöhnlicher Elefant, denn er konnte nämlich zaubern.Er war über 1000 Jare alt, aber das war im egal den er hatte deshalb auch keine Freunde, deshalb war er auch ganz traurig und ganz allein. Er beschloss sich einen fliegenden Teppich zu zaubern. Er setzte sich auf den Teppich und erhebte sich und sprach: "Alibaber flieg". Er pzzzzzzzüt flog der Teppich. Aber nach einer Weile bekam der Elefant Hunger und er sagte: "Alibaber lande" und so landet und zwar in meinen Haus und da lief ich zu Mama und Papa und fragte ob ich ihn behalten darf sie sagten wenn du dich gut um ihn kümmerst darfst du ihn behalten.Und so wurde aus dem traurigen Elefanten ein glücklicher Elefant.

© Laura,8 Jahre Autor/in aus Dachau
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Es war einmal eine katze
die ausgerisen war da kamm ein Hund der sagte was ist mit dir pasiert oh ich bin ausgerisen oh wie schreklich meine mama hat mich wie dreck behandelt oh jetzt weis ich warum du ausgerisen bist oh ich muss meine mama finden denn ich bin sehr hungrich oh das solltest dutun die Katze lief und lief dann rief sie

mama mama! ende

Ende

© amy,7 Jahre Autor/in aus schlettau schlettau
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Der arme Welpe!
An einem schönem Sommer Tag ging Melissa ihn den Park.
Um zu spielen mit anderen Kindern aber nimmand war ihm park.Da denkt sie ich kann mir schon denken wo die alle sind sie sind im freibad und zuhause ihm pool.Da sah das kleine mädchen einen armen kleinen wlepen der ihn einem körbchen leigt.Sie geht zu dem welpen und sie sah dar einen zetel sie leist und sagt:"der arme kleine wlepe wurde ausgesetst ich nehme ihn mit.Und frage Mama und papa ob ich ihn behalten kann.Und ich zeige ihnen den zetel.Also ging sie nahc hause und zeigte ihren eltern den welpen und den zetel.ihre mutter leist ihn durch und fragt Melissas papa ob Melissa ihn behalten kann.Er sagt ja.
Da war melissa überglüklich.
Ende

© Melissa.10 Jahre Autor/in aus borken
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Das Reh ohne Familie


Es gab einmal ein kleines Reh das war noch ganz klein. Aber etwas fehlte den keinem. Es hatte keine Familie seine Mutter war kurz nach seiner Geburt gestorben. Manchmal was es sehr traurig. Aber es hatt viele freunde die es immer wieder auf muntern. Trozdem ist sein größter wunsch ein familie zu haben. Seine Freunde konnten ihn verstehen. Sie haben mitleid mit ihm. Denk aber immer daran wier sind für dich da. Aber das wuste es schon und trozedem gab ihm das mut weiter Leben zu wollen. Wier lieben dich alle unser Freund wir sind für dich da egal was geschieht und wenn du willst sind wir deine Familie damit du nicht ganz so traurig bist. Meint ihr das ernst ihr habt nehmich recht ich dachte immer ich habe keine Familie dabei war izhr meine freunde schonm immer meine Familie ich wollte es nur nie glauben aber es ist war. Ja und wir lieben dich kleines Reh wir Lieben dich alle und du bist für uns alle was ganz besonderes.
Ja wir wissen und wir sind immer für dich da.


© Stefanie,11 Jahre Autor/in aus Zittau
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Die Bärengeschichte
Vor langer Zeit fand einmal eine Frau einen zwei bis drei Tage alten Bären. Da sie so einen Liebling schon lange vermißt hatte, widmete sie ihm ihre innigste Fürsorge, als ob es ihr eigener Sohn wäre, hätschelte ihn, machte ihm neben ihrem eigenen ein weiches, warmes Bett zurecht und sprach mit ihm wie eine Mutter mit ihrem Kind. Sie hatte keine lebenden Anverwandtemehr und bewohnte mit dem Bären allein das Haus. Als Kunikdjuaq herangewachsen war, bewies er der Frau, daß sie ihn nicht umsonst erzogen hatte, denn er begann bald Seehunde und Lachse zu jagen, die er, bevor er selbst davon aß, seiner Mutter brachte, und erst aus ihren Händen empfing er seinen Anteil davon. Auf einer Hügelspitze wartete sie immer auf seine Rückkehr, und wenn sie sah, daß er kein Glück gehabt hatte, bettelte sie bei den Nachbarn um Walfischspeck für ihn. Sie konnte das von ihrem Ausguck aus beobachten, denn wenn er Erfolg gehabt, kam er in derselben Spur zurück, die er beim Auszug gemacht hatte, wenn er aber keinen Erfolg gehabt hatte - immer auf einer anderen. Da er die Inuit auf der Jagd zu übertreffen wußte, erregte er ihren Neid, und so wurde nach langen Jahren treuen Dienstes sein Tod beschlossen. Als die alte Frau das hörte, erbot sie sich, von Gram überwältigt, ihr eigenes Leben herzugeben, wenn dafür nur der verschont wurde, der sie so lange erhalten hatte. Ihr Angebot wurde kurzweg abgewiesen. Als sich alle seine Feinde in ihre Hütten zurückgezogen hatten, führte die Frau mit ihrem Sohn, der jetzt schon zu Jahren gekommen war, ein langes Gespräch und sagte ihm, daß böse Männer darauf aus wären, ihn umzubringen, und daß es für ihn nur eine Möglichkeit gäbe, sein und ihr Leben zu retten, nämlich auf und davonzugehen und nicht mehr zurückzukommen. Zugleich bat sie ihn aber, sich nicht weiter zu entfernen, als daß sie weggehen und ihn treffen könnte, um einen Seehund und sonst dergleichen, was sie brauche, zu bekommen. Nachdem der Bär auf das gehört, was sie ihm unter Tränen, die auf ihre runzeligen Wangen fielen, gesagt hatte, legte er freundlich seine großen Tatzen auf ihren Kopf, umschlang dann ihren Nacken und sagte: "Gute Mutter, Kunikdjuaq wird immer auf Ausschau sein nach dir und dir, so gut er kann, dienen." Nachdem er das gesagt, befolgte er ihren Rat und ging zum Kummer der Dorfkinder und der Mutter fort. Nicht lang danach ging diese, da sie Mangel an Nahrung hatte, hinaus aufs Meereis, um zu sehen, ob sie nicht ihren Sohn treffen könnte, und sie erkannte ihn auch bald als den einen von zwei Bären, die miteinander dalagen. Er lief zu ihr, und sie patschte ihm in ihrer altgewohnten traulichen Art auf den Kopf, verriet ihm ihre Wünsche und bat ihn, wegzueilen und etwas für sie zu bringen. Der Bär lief davon, und wenige Augenblicke darauf sah die Frau einen fürchterlichen Kampf zwischen ihm und seinem früheren Gefährten, der zu ihrer großen Beruhigung bald damit endete, daß ihr Sohn einen leblosen Körper vor ihre Füße zerrte. Mit dem Messer häutete sie rasch den toten Bären ab, gab ihrem Sohn große Speckscheiben und sagte ihm, sie werde bald zurückkommen, um das Fleich, das sie nicht auf einmal nach Hause bringen könne, zu holen, und wenn es ihr wieder an Nahrung mangle, werde sie wieder kommen. Das tat sie denn auch noch lange, lange Zeit. Der treue Bär half ihr immer und genoß der gleichen Liebe wie in seiner Jugend.

© Karen,16 Jahre aus Berlin
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Das geheimnis des blauen einhorns

ich liege noch im bett,als mir die sonne ins gesicht scheint.es ist ein schöner sommertag.
ich stehe langsam auf und gehe in die küche,wo meine mutter schon frühstück gemacht hat.dann ziehe ich mich an und putze meine zähne.es ist samstag,dass heißt,dass heute wieder reiten ist.
ich reite sehr gern,denn ich liebe pferde.nach dem mittagessen fährt meine mutter mich zum reiten.zuerst gehe ich zu meinem lieblingspferd
Masha.sie ist eine weiße araberstute mit einem kleinen,schwarzen stern auf der stirn.ich hole sie aus ihrer box und putze sie grüntlich.dann sattle ich sie auf.heute machen wir einen schönen ausritt zum meer.ihr denkt vielleicht,es wird ein ganz normaler ausritt,aber wenn ihr wüsstet!
ich steige auf und reite los.nach einiger zeit kommen wir am strand an.das wasser spritzt bis an die felswände.jetzt gallopiere ich an.plötzlich macht masha einen satz zur seite.ich falle aus dem sattel.masha gallopiert weiter und lässt mich am strand liegen.das gesicht voller schmerz verzerrt stehe ich auf und gucke mich um.von masha war keine spur zu sehen.nur ihre hufspuren waren noch zu sehen.sie führten weg vom strand und rein in einen düsteren wald hinter der bucht.
ich gehe langsam los und sehe plötzlich etwas schimmern.ich gehe noch schneller.es war etwas unheimlich.doch ich wollte unbedingt wissen was es ist.jetzt bin ich ganz dicht an diesem licht.plötzlich sah ich,dass es ein pferd war.ein einhorn!!!ich sah,dass es ein araber war.ein araber,umhüllt mit einem schimmerden,blauen licht.
es hatte einen schwarzen stern auf der stirn!!!
Es war masha!!!!!sie sah mich mit vertrauten augen an.plötzlich kam sie zu mir.erst jetzt sah ich,dass sie keinen sattel mehr auf dem rücken trug.die trense war auch nicht mehr da.jetzt stand sie direkt vor mir.ich stieg vorsichtig auf und gallopierte los.über die hügel direkt zu unserem reiterhof.ich kam an und stieg ab.jetzt bemerkte ich erst,dass masha wieder ihren sattel auf dem rücken trug und auch wieder ihre trense.
ihr horn war auch verschwunden!!!hatte ich dass alles geträumt oder war es wirklichkeit?ich war mir sicher,dass ich das nicht geträumt hatte.masha war ein blaues einhorn.


© Caro,12 Jahre Autor/in
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Leise, ja fast lautlos schlich der Kater
Herr Rudolf über die große alte Friedhofsmauer. In dieser nächtlichen Stunde stand der Mond schon weit am Himmel. Nebelschwaden hingen rund um den Friedhof, so als sollten sie ihn beschützen. Der Friedhof lag still da, fast zu still. Herr Rudolf sprang von der alten Mauer und sah sich um: Er sah nichts als Nebel, außer ein paar Grabsteine, die verlassen dalagen. Zögernd ging er weiter. Ein lautes knacken unterbrach die unheimliche Stille. Es hörte sich so an als wäre jemand auf einem morschen Ast getreten. Gab es das? Könnte jemand um dieser Uhrzeit hier sein? Vielleicht lauerte der Unbekannte in einer dunklen Ecke und wartete nur darauf, dass er vorbeiging um ihn dann umzubringen oder zu quälen? Bei diesem Gedanken lief es Herrn Rudolf kalt den Rücken runter, die Angst, die er verdrängen wollte, stieg ihn ihm langsam hoch. Zittern stand er nun da und hoffte, dass es gar keinen unbekannten geben würde. Auf einmal wurde er von hinten gepackt und unsanft Kopf über hochgehoben. Eine kalte Eisenklinge wurde drohend an sein Fell gehalten. Die Panik durchzuckte den Kater, wie ein Blitz, der ihn im einschlug. In seinen Augen geschrieben stand, er hatte Angst, große Angst. Davor das er umgebracht werden könnte, davor dass er nie wieder auf dem Sofa liegen könnte und sich gemütlich putzen. In seiner Panik kratze er den unbekannten mit voller kraft, sodass er stöhnend den Kater fallen ließ. Herr Rudolf begann zu laufen, so schnell wie er noch nie gerannt war. Nach einer Zeit verlangsamte er sein Tempo und blieb mit pochendem Herzen stehen. Ein Stechender schmerz auf seiner linken Forderpfote ließ ihn stöhnen zusammenbrechen. Blut rann ihm die Pfote herab. Er versuchte sich aufzurichten, aber vergebens. Er versuchte es abermals, doch er brach wieder zusammen. Aber er musste doch weg, er konnte nicht bei diesem Katzenmörder bleiben! In seiner panischen Angst wollte er es noch einmal versuchen… er schaffte es endlich! Humpelnd eilte er zur Friedhofmauer und sprang mit einem Schmerzensschrei hinauf. Langsam ließ er sich auf der anderen Seite hinab. Er war dem unbekannten entkommen! Er hatte es geschafft! Blutüberströmt kehrte er zurück zur Burg. Er hatte den Friedhof hinter sich gelassen und war gerettet. So ein Glück!




© Theresa,13 Jahre Autor/in aus Österreich
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Pinto das Findelfohlen

An einem schönen Sommertag,als es mitten in der Nacht wahr,wurde ein Fohlen namens Pinto geboren.
Ein wunderschöner Araber,weiß wie der Schnee.
pinto wurde im Wald geboren,am nächsten Morgen als Pinto aufwachte...
suchte er seine Mutter,die er aber nicht fand.
Also stolperte er im Wald umher,als er einen Hof entdeckte,war er wieder voller Hofnung! Marie verabschiedete sich gerade von ihrer Freundin Julia.Als Julia weitgenug weg war,ging Pinto langsam zum Hofgut.Marie entdeckte ihn zuerst nicht,doch dann,sah sie ihn."Ach was für ein süßes Fohlen!",Marie rannte sofort zu ihren Eltern los,um von ihren Erlebnis zu erzählen.
Sofort wurde der Tierarzt alarmiert. Und siehe da,in Windeseile war er am Hofgut "Schön Schnößel"angelangt. das Fohlen wurde untersucht und der doktor stellte fest,dass es erst einen Tag alt war. "Tja,´da hast du ja einen schönen Findlig aufgetrieben!"
Marie war ganz verzagt. "Na da, können wir nur mal die Nachbarn anrufen." nach einer viertel Stunde,kam der Vater zurück: "Tja,kein nachbar vermisst einen weißen Araber Hengst." "was können wir denn jetzt tun?" "Nun,ich will euch ja nicht unterbrechen,aber..." "Aber was?",wollte Marie vom Tierarzt wissen.
"Das Fohlen brauch in einer halben Stunde Muttermilch!" "Trinkt es denn auch von einer anderen Stute?",wollte Marie wissen. "Wenn die Stute das Fohlen annimmt,dann ja." "Vater,ich hol Carmen!" Carmen war eine Haflingerstute die ihr junges Fohlen erst verloren hatte. "Ok.",stimmte ihr ihr Vater zu.
Marie war in einer Minute wieder da.
"Na dann,lasst es uns versuchen!",schlug der Tierartzt vor. Und tatsächlich,Carmen nahm das Fohlen an. "Na dann,Marie,mach Flaier,wer ein Fohlen vergisst,soll hier anrufen!" Marie rief ihre Freundin an,die gleich darauf mit ihrem Fahrrad ankam. Zusammen verteilten sie Flugblätter. Aber kein Anrufer rief an. "Papa war schon bei der Polizei!" "Und?" "Nichts!" "Wie nichts?" "Na,niemand vermisst ein Fohlen!"

"Und?",Maries Vater kam zur Tür herein. "hat schon jemand telefoniert?" "Nein,niemand!"
"Na dann,wird das Fohlen wohl erst mal so lange hier bleiben müssen,bis jemand anruft. Marie und ihre Freundin Julia spielten mit dem Findelfohlen.

Fortsetzung folgt


© Sandra,10 Jahre Autor/in aus Steinegg/Südtirol/Italien
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Kapitel 1
Familie Wasserdrache

Als der kleine Wasserdrache Dumti seine Augen öffnete, dachte er: „Oh nein, schon wieder Montag. Das ist der blödeste Tag der ganzen Woche.“ Sofort zog er sich an, wusch sich und ging schnell in die Küche zum Frühstücken.
Seine Schwester Annaliesa hatte sich schon das erste Brot geschmiert. Sie war schon 10 Drachenjahre, das sind ungefähr 100 Menschenjahre. Dumti war erst 80 Menschenjahre alt. Annaliesa war ein hübsches Drachenmädchen mit grauen Schuppen, meereswasserblauen Augen und Schwimmhäuten zwischen den Zehen.
Die Schwimmhäute brauchen Wasserdrachen, um im Wasser schnell voran zu kommen. An der Seite waren kleine Stummelflügel, mit denen sie lenken konnte. Dumtis Mama kochte gerade Algentee für die Kinder, Papa saß mal wieder auf Klo und las Zeitung.

Kapitel 2
Anderssein ist doof

Dumti sah etwas anders aus als seine Schwester und seine Eltern. Er war rot, ein schwarzer Strich ging geradewegs über seine Stirn. Seine Augen waren schwarz wie Kohle. Er hatte nur ganz, ganz kleine Schwimmhäute, so etwa wie die Menschen. Deswegen konnte er auch nicht so gut schwimmen. Dafür hatte er aber große Flügel, mit denen er fliegen konnte. Aber eigentlich benutzte er sie nur im Wasser, weil er nämlich noch gar nicht wusste, dass er fliegen konnte. Nach dem Frühstück putzte er sich schnell die Zähne und ging mit seiner Schwester zur Schule. Auf dem Weg war er immer der letzte, seine Schwester war wegen ihm auch sehr lahm. Als der Unterricht begann, sollten alle ihre Hausaufgaben zeigen. Dumti hatte eine sehr krakelige Schrift, weil er mit seinen großen Flügeln immer das Wasser aufwirbelte.
Nach der Deutschstunde hatten sie Landunterricht. Da lernen kleine Wasserdrachen, auf dem Land zu laufen. Einmal mussten sie versuchen, ins Wasser zu gleiten. Im Gleiten war Dumti sehr gut, mit seinen großen Flügeln konnte er etwas länger in der Luft bleiben. Irgendwie war Dumti mit Allem immer etwas anders und die anderen Drachenkinder lachten ihn deswegen aus. Alle außer seiner Schwester.

Kapitel 3
Landunterricht
Im Landunterricht stellten die Drachenkinder sich nacheinander neben der Klippe auf. Die Lehrerin sagte: „Flattert beim Gleiten!“ Annaliesa war als erste dran. Sie rannte so schnell sie konnte los, stolperte aber über einen Stein und überschlug sich dreimal. Dann fiel sie die Klippe runter und glitt ins Wasser. Als zweiter war Jakob dran. Er war groß und so dürr wie ein Plasmafernseher.
Beim Anlaufen ging alles gut, nur in der Luft drehte er sich, weil er sehr kleine Flügel hatte und falsch abgesprungen war. Die anderen Kinder lachten sehr doll. Hansi am meisten. Er kam als nächstes dran. Alle ahnten nichts Gutes, denn Hansi war sehr dick und sehr schwer. Auch diesmal ging beim Anlauf alles gut. Im Sprung auch. Doch beim Landen kam er mit einem sehr, sehr lauten Bauchflatscher auf. Er schämte sich ein wenig, weil auch diesmal alle lachten, und er rieb sich den Bauch.

Kapitel 4
Dumti lernt fliegen
Endlich war Dumti an der Reihe. Er hatte Angst, dass die anderen ihn wieder auslachen würden. Er kniff Augen und Zähne zusammen und rannte los, so schnell er nur konnte. Er flattert schon vor dem Absprung mit den Flügeln und hob im gleichen Augenblick ab. Dann öffnete er die Augen und sah, dass er schon zehn Meter von der Klippe entfernt war. Das Meer war schon lange unter ihm. Er bekam einen Schrecken, wendete vor lauter Angst und flog wieder auf die Klippe zu. Er versuchte, immer die gleiche Höhe zu behalten und schaffte es, auf der Klippe zu landen. Dummerweise landete er mit dem linken Flügel zuerst, überschlug sich und kullerte genau in die Reihe der anderen Drachen. Die waren erschrocken. „Hey Dumti, wieso kannst du so gut fliegen?“
Die Lehrerin war begeistert. Sie guckte sich Dumtis linken Flügel an. „Der Flügel ist gebrochen. Aber er wird wohl schon in zwei Wochen wieder gesund sein. Solange hast du schulfrei.“ Für seinen Flug bekam Dumti eine eins.
Dumti war glücklich: Er konnte fliegen, hatte eine eins bekommen, die anderen lachten ihn nicht mehr aus und obendrein hatte er noch zwei Wochen Ferien.



Kapitel 5
Dumti erfährt die Wahrheit

Annaliesa begleitete Dumti nach Hause. Stolz erzählte er seinen Eltern, was passiert war. „Stellt euch mal vor: Ich bin richtig geflogen. Wie kann das denn bloß sein? Ich bin doch ein Wasserdrache und kein Feuerdrache“, fragte er seine Eltern. Die guckten dumm aus der Wäsche.
„Also, das ist so: Wir haben dich als Ei 50 Kilometer weit von einem Vulkan gefunden. Weil in dem Ei ein Riss war, haben wir dich mitgenommen.“
Dumti wollte wissen, woher er kam, aber seine Eltern wussten es leider auch nicht. „Wahrscheinlich bist du doch ein Feuerdrache. Die Feuerdrachen leben in Vulkanen, weil es dort immer sehr warm ist. Deswegen haben wir dich wohl auch an einem gefunden. Wir haben dir bisher nichts davon erzählt, weil wir dich sehr lieb haben und wenn wir es dir erzählt hätten, wärst du bestimmt abgehauen. Aber wir wollten nicht, dass dir etwas in der Wildnis passiert.“
Kapitel 6
Dumti macht sich auf den Weg
Im Bett grübelte Dumti nach, ob er seine Feuerdrachen-Eltern suchen oder lieber bei seinen Wasserdrachen-Eltern bleiben sollte. Entschlossen ging er in die Küche und nahm ordentlich Proviant mit: Krabbensalat, Algenhonig, Kräuterfisch, Meeres-Spekulatius und seine Lieblingsspeise Sand-Sandwiches. Das alles packte er in einen sehr, sehr großen Beutel.
Aus Versehen trat er auf die Beutelecke und stolperte auf der Treppe. „Autsch, autsch, autsch“, schrie er, denn das Holz war sehr hart. Zum Glück hatte er keinen Splitter im Popo. Seine Mama wurde davon wach und fragte, was es wohl gewesen sein könnte. Schnell schlich Dumti aus dem Haus und schwamm an die Wasseroberfläche.
„Hoffentlich finde ich auch meine Feuerdrachen-Eltern“, dachte sich Dumti, als er in die Wildnis schwamm.

Kapitel 7
Dumti lernt einen Menschenjungen
kennen


Als Dumti an der Wasseroberfläche ankam, versuchte er, vom Wasser abzufliegen. Bein dritten Mal schaffte er es und flog 50 Kilometer. Eigentlich hätte er noch mehr geschafft, wenn nicht sein gebrochener Flügel wäre. Er stürzte ab und landete mit dem Rücken zuerst auf dem Wasser. Also schwamm er erstmal eine Zeit lang und kam ans Ufer. Erstmal aß er zwei Sandsandwiches. Dann nahm er noch ein Sandsandwich und tat Algenhonig darauf.
Nach dem Essen legte er sich erstmal schlafen. Im Schlaf hörte er einen Jungen und als er aufwachte, stand wirklich ein Junge vor ihm. „Hallo! Ich bin Jack. Und wie heißt du?“ Dumti antwortete: „Hallo, ich bin Dumti. Wieso bist du eigentlich hier so alleine?“ Jack erzählte ihm, dass er von seinen Eltern abgehauen war, weil er seine richtigen Eltern suchte. Genau wie Dumti.
Er wollte wissen, warum Dumti alleine unterwegs war und der erzählte ihm, dass er auf der Suche nach seinen Feuerdrachen-Eltern war. Also beschlossen sie, zusammen zu reisen.



Kapitel 8
Der Weg zum Vulkan
Unterwegs sagte Jack: „Ich kenne Feuerdrachen, die ihr Kind suchen. Als es noch ein Ei war, ist es in einen Vulkan gerutscht, der genau in dem Augenblick ausbrach. Sie sahen, wie das Ei von der Lava weggetragen wurde und obendrein noch von einem Blitz getroffen wurde. Sie hoffen, dass das Ei nicht kaputt gegangen ist und ihr Drachenkind nicht gestorben ist. Der Vulkan ist nicht sehr weit von hier entfernt. Ich kann dich hinführen. Ich sage dir immer, wenn du eine Kurve fliegen sollst.“
Jack kletterte auf Dumtis Rücken und sie flogen los. Diesmal klappte das Fliegen zum Glück von Anfang an.
Bald sahen sie den Vulkan. Er mochte noch einen Kilometer weit entfernt sein. Dumti versuchte im Vulkan die Höhle zu finden, wo er als Ei verschwunden war.
Bei der Landung war er etwas zu hoch und knallte mit dem Kopf zuerst gegen die Höhlendecke. Das tat vielleicht weh! Dumti bekam eine große Beule oben auf der Stirn. Jack hatte sich aber zum Glück gut festgeklammert.
Ihm passierte nichts.




Kapitel 9
Endlich Feuerdrachen-Eltern
In der Höhle gab es mehrere Abzweigungen, die zu verschiedenen Höhlen führten. In jeder Höhle wohnte eine Drachenfamilie. Die beiden Kinder nahmen einfach irgendeinen Weg. Sie fragte eine Familie und die wusste, wo Freunde von Dumtis Familie waren. Also gingen sie zu dieser Höhle und fragten nach dem Weg. Es war nicht mehr sehr weit.
Der kleine Drache war schon ganz aufgeregt. Endlich fand er seine Eltern. Die waren erstaunt, dass so plötzlich ein kleiner Feuerdrache vor ihnen stand, der einen schwarzen Streifen auf der Stirn hatte. Er sah genauso aus wie sie, nur das Rot war etwas dunkler. Sie weinten vor Freude und nahmen ihn ganz fest in ihre Arme.
Dann lernte Dumti seine Geschwister kennen: seinen Bruder Hikotitscho und seine Schwester Mitschokran.
Die Eltern erzählten, wie sie das Ei verloren und jahrelang überall gesucht hatten und Dumti erzählte seine Geschichte, so weit er sich zurückerinnern konnte.

Natürlich gingen die Feuerdrachen-Eltern sich bei den Wasserdrachen-Eltern bedanken, dass sie Dumti aufgezogen hatten. Der blieb bei seiner Feuerdrachen-Familie und besuchte seine Wasserdrachen-Familie ganz oft. Dumti und Jack suchten Jacks richtige Familie und fanden sie auch.
In der Schule war er im Wasserunterricht natürlich immer der beste, weil er ja jahrelang im Wasser gelebt hatte.


Verfasser: Léon
Geschrieben von: Mama




© Léon,8 Jahre Jahre Autor/in aus Ratingen
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Einst lebte ein reicher Bauer auf einem schönen Hof.
Dort lebten,sieben Kühe,ein Stier,zwölf Hühner,ein Hahn,vierzehn Schafe,drei Pferde und sieben Enten.
An einem schönen Frühlingstag,als der Bauer seine Knechte zum ersten Mal nach langer Zeit wieder auf die Felder zum arbeiten schickte,
passierte ein Wunder:
weit drüben im Reich der Dunkelheit,war ein heller Lichtschein zu erkennen.Die Knechte waren neugierig und sahen sofort nach.Leise schlichen sie sich zum Lichtschein!Als es so hell wurde,dass niemand mehr die Augen öffnen konnte, sagte einer der Knechte: "Ich kann hinter dem Lichtschein eine kleine Höhle entdecken!" Laß uns mal nachseh`n!" Einer der Hir6ten verschwand darauf!
Alle erschreckten so sehr,dass sie abhauten.
In der selben Nacht starb der Bauer, und sein ganzer Reichtum verschwand.
Seitdem, hielt sich jeder Wanderer vom Hofgut fern.

Sandra,10 Jahre Autor/in Steinegg/Südtirol/Italien
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Lena hat einen Hund nahmens Simba,
Simba ist ihr bester Freund.

Alles was sie macht, Simba ist überall dabei!

Als sie eines Abends spät nach Hause kommt, stehen ihre Mutter und ihr Vater im Türrahmen.
"Lena, wo warst du denn schon wieder. Es ist so spät! Wir haben uns Sorgen gemacht!"

"Ich war bei Simba!"
Wütend sahen ihre Mutter und ihr Vater sie an.
"Und die Hausaufgaben? Hast du die schon erledigt?"
Lena sah von Kopf bis Fuß ihre Mutter an.
Sie hatte einen sehr strengen Blick drauf.
Lena rannte sofort ins Zimmer, Simba war natürlich mit.
"Und Simba bleibt draußen!Sie kommt Morgen ins Tierheim, wenn dass so weiter geht!"
Traurig brachte Lena Simba in den Garten.
Plötzlich bellte Simba und Lena sah im ganzen Garten umher, als sie einen Fremden Mann erblickte, schüttelte sie den Kopf und ging wieder ins Haus!
"So und jetz mach deine Hausaufgaben!Ich und dein Vater sind Heute bei unseren Nachbarn zum Abendessen eingeladen. Komm erst nach, wenn du deine Aufgabe fertig hast!"
Lena erledigte ihre Hausaufgaben sehr sorgfältig.
Später ging sie in den Garten zu Simba!
Mit Simba zusammen holte sie im Schuppen das Futter!

Hinter ihr schlug plötzlich die Tür zu, Lena bekam Angst und...


Der Mann von vorhin war ein Einbrecher!
Und Lena hatte die Haustür offen gelassen!
Mann, wenn er sie nun erpressen würde!
Ein kleines Fenster war im Schuppen aber Lena passte nicht durch!
Aber Simba! Ja, natürlich Simba!
Schnell schob sie Simba durchs Fenster der dann laut bellend zu den den Nachbarn rannte.

In der zwischenzeit bei den Nachbarn:

"Ist das nicht Simba?"
Verwundert sahen sich die Eltern an.
"Entschuldigen sie uns bitte einen Moment, da muss etwas passiert sein!"

Schnell rannten sie nach Hause und entdeckten den Einbrecher!
Sofort wurde die Polizei informiert, und der Einbrecher wurde fest genommen!

"Und, kommt Simba jetzt trotzdem ins Tierheim?"
"Narürlich nicht, Simba hatt uns gerettet!"
"Also darf sie bleiben?"
"Natürlich"

"Siehst du, Simba, wir können doch noch ewig die besten Freunde bleiben!"


© Sandra,10 Jahre Autor/in aus Steinegg/ Südtirol/ Italien
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Der kleine Löwe
Es war einmal da lebte ein kleiner löwe.Er war nicht wie die anderen Löwen er war ängstlich und spielte nicht mit den anderen. Er hatte sogar angst vor seinen eigenen Eltern. Seine Eltern versuchten ihm seine angst aus zu treiben. Eines tages gingen seine Eltern zum Schamanen der löwen und erzählten was mit ihrem Sohn los war der Schamane hatte dafür keine erklärung. Sie wollten Baby Löwe fragen warum das so war aber es redete nicht, so ging es viele Jahre lang weiter bis baby löwe 11 wurde da hatte es plötzlich angefangen zu reden:"ich rede nicht und spiele nicht weil ich garkeine freunde hab ich werde geschlagen und geergert!"da wussten die Eltern schon bescheit und zeigten ihm einen anderen jungen Löwen der auch keine freunde hatte baby löwe freundete sich mit ihm an und war fröhlich bis an sein lebens ende

ali susam,10 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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HAIGERLOCH WITTHAU SCHULE STYLER

Der Kleine Regenbogen

Es war einmal an einem schönen warmen Frühlingstag in unserem kleinen Städtchen. Die Sonne stand bereits hoch am Himmel und freute sich an dem bunten Treiben unten im Schlosspark.
Da waren die Kinder die vergnügt auf dem Spielplatz tobten, das Hündchen Schlapp, das sich in der großen Pfütze hinterm Sandkasten mit dem Kätzchen Schnurr balgte, Piep das Mäuschen das einen Grashüpfer jagte und all die anderen Tiere die sich an dem schönen Wetter freuten.
Niemand bemerkte wie der Wind langsam ein paar dicke Regenwolken heran schob.
„He, Gevatter Wind ! Was machst Du da?“ rief Ihm die Sonne zu.
„Das siehst Du doch Mutter Sonne. Ich will es regnen lassen.“ antwortete der Wind und beließ kräftig drauf los.
„Lass das bitte, “ gab die Sonne zurück “oder siehst du nicht wie alle das schöne Wetter genießen“
„Das ist aber meine Aufgabe, die Wolken heran zuschieben“ erwiderte der Wind aufs Neue.
Und während sich Gevatter Wind und Mutter Sonne noch stritten, begann es schon aus den ersten Wolken zu regnen.
Immer kräftiger wurde der Guss.
Die Kinder versteckten sich unter allem was der Spielplatz zu bieten hatte, unterm Dach des Kletterpilzes, in der kleinen Holzhütte und unter den Bäumen am Rande des Spielplatzes.
Das Hündchen Schlapp und das Kätchen Schnurr suchten sich ein Plätzchen unter einer der Bänke und warteten gemeinsam auf das Ende des Regens. Piep das Mäuschen hatte es da ein wenig einfacher. Es verschwand nämlich 1 2 3 husch in seinem Mauseloch.
Die Sonne unterdes ließ sich nicht vom Gevatter Wind beirren.
Schließlich hatte sie es geschafft, der Wind und die Wolken zogen weiter.
Als erstes steckte Piep das Köpfchen aus seinem Mauseloch.
Hoppla was war den das? Aus der Pfütze hinterm Sandkasten regelte sich etwas heraus. Es war so groß und rund wie ein halbes Rat von einem Auto und sehr bunt anzusehen.
Piep, die schon immer riesig neugierig war rannte geschwind zur Pfütze.
„Was, eeh, wer bist Du ?“fragte Piep und konnte gar nicht glauben was sie da sah.
„Ich weis nicht“ antwortete das Ding.
„Du bist aber nicht grad gescheit, wuff.“ bellte Schlapp der unter seiner Bank vorgekrochen kam.
„Ich weis es aber auch nicht“ schnurrte das Kätzchen Schnurr.
„Das ist ein Regenbogen“ prahlte Schlapp.
„Wo kommt der den her“ wollte nun Piep wissen.
„Wuff, das kann ich euch auch nicht sagen, aber bestimmt hat ihn jemand hier verloren, denn vorhin war er noch nicht da.“ erklärte Schlapp nun sein Näschen etwas in die Luft gestreckt.
Eine Schnecke die zufällig vorüber kroch belauschte das Treiben am Sandkasten. Sie war schon sehr alt und wusste über viele Dinge bescheit, denn sie hatte schon einiges erlebt und gesehen.
„Hört mal ihr vier“ mischte sie sich nun in die Runde ein.
„Schlapp hat recht. Es ist ein Regenbogen. Auch wenn ich einen so kleinen , wie den, in meinem ganzen langen Leben noch nicht gesehen habe. Und wenn ihr mich fragt, irgendwas fehlt an ihm.“
Erklärte nun die Schnecke .
„Ach, jetzt weis ich´ s. Ein Regenbogen hat immer 7 Farben, der hier hat aber bloß 6 .“
„Darf ich auch mal was sagen?“ meldete sich nun der kleine Regenbogen.
„Klar, wuff.“ bellte Schlapp
„Sicher doch.“ Schnurrte Schnurr
„Los doch.“ piepte Piep
„Also ich bin ein Regenbogen und mir fehlt eine Farbe?“
„Ja“ riefen alle durcheinander.“Ihm fehlt das Rot“
„Und wer seit Ihr?“ wollte der Regenbogen nun wissen.
„Verzeihung kleiner Regenbogen.“ Übernahm nun die Schnecke wieder das Wort.
„Ich bin Minni, die Schnecke, das „schlaue“ Hündchen hier, rechts neben dir ist Schlapp, das Kätzchen links heißt Schnurr und das hier ist Piep das Mäuschen. Und wie heißt du?“
„Ich weis nicht. Ich habe keinen Namen.“ Sagte der Regenbogen ein wenig traurig.
„Wir finden schon einen Namen für dich.“ piepste das Mäuschen.
„Wie wär’s mit Pfützchen“ schlug nun Schnurr vor.
„Das ist ja lächerlich, wer heißt denn schon Pfützchen?“ knurrte Schlapp.“ Ich bin dafür wir nennen ihn „Ohne Rot“. Ihm fehlt ja schließlich der Rote Streifen.“
Da bekann der kleine Regenbogen zu weinen. Er hatte keinen Namen, war dazu noch viel zu klein und ihm fehlte das rot in seiner Farbenpracht.
Alles trösten half da nichts er weinte und weinte.
„Pass mal auf kleiner, wir werden Dir helfen. “sagte nun das Kätzchen und drückte sich mit seinem weichen Fell an den kleinen Regenbogen, bis er sich langsam beruhigte.
„Pfützchen klingt doch gar nicht so schlecht“ piepste das Mäuschen.
„Mir gefällt der Name auch sehr gut“ schluchzte der kleine Regenbogen.
Und auch wenn Schlapp immer noch etwas vor sich hin knurrte, waren sich alle einig , der kleine Regenbogen hieß jetzt Pfützchen.
„Na prima, das hätten wir“ rief die Schnecke erleichtert.
„Dann können wir ja jetzt überlegen wie wir Pfützchen helfen, damit er seinen fehlenden roten Streifen bekommt“ warf Piep nun ein.
„Ja das ist eine prima Idee wuff. Aber wo sollen wir anfangen zu suchen?“ ,kam es von Schlapp etwas skeptisch.
„Ach was ,miau wir ziehen einfach los und fragen jeden den wir treffen, das ist doch am aller einfachsten.“
„Eine prima Idee“ sagte Minni die Schnecke.“ Aber dann muss mich einer von Euch tragen, denn so schnell wir Ihr lauft, kann ich nicht kriechen.“
„Das mach ich gern.“ sagte Pfützchen, nahm die Schnecke in die Hand und die kleine Karawane zog los.

Der Erste den Sie trafen war Hasso , ein riesengroßer Bernhardiner, der hier oft mit seinem Menschen spazieren ging. Schurr versteckte sich sofort hinter einem Busch, denn sie hatte mächtig Angst vor Hasso.
Nur Schlapp begrüßte Hasso freundlich, denn er verstand sich prima mit allen Hunden.
Die beiden duschelten ein wenig und dann kam Schlapp wieder zu den Freunden. „Er kann uns leider auch nicht helfen“ sagte er.
Also zog die Karawane weiter.
Sie trafen noch ein Pony , 5 Schafe ,2 Kätzchen einen Schmetterling und eine Biene , aber niemand wusste wie sie dem kleinen Regenbogen Helfen konnten.

Erschöpft setzten sich die 5 auf einer Wiese direkt neben einer großen Pfütze ins Gras . „Nun weis ich auch nicht weiter“ sagte die Schnecke Minni traurig.
„Es ist schon spät und mein Mensch sucht mich bestimmt schon“ kam es von Schlapp.
„Meiner bestimmt auch“ sagte Schnurr.
„Was solln wir nur tun?“ fragte traurig der kleine Regenbogen.

Doch als alle sich noch den Kopf zerbrachen, wie es nun weitergehen sollte, hatte erneut der Wind eine große dicke Regenwolke vor die bereits untergehende Sonne geschoben.
Plötzlich wie aus heiterem Himmel begann es wie aus einer Gießkanne auf die 5 Freunde zu regnen .Alle außer Pfützchen suchten Schutz unter einem Strauch. Der kleine Regenbogen blieb wie angewurzelt an der Pfütze stehen.
Es dauerte nicht sehr lange und die Wolke hatte allen Regen auf die Erde fallen lassen .
Als erster steckte Schlapp sein Näschen unterm Busch hervor.
Mit weit aufgerissenen Mund und Augen blieb er wie versteinert stehen . Auch Minni ,Schnurr und Piep brachten keinen Ton herraus.
„Was ist los Freunde“ fragte Pfützchen.

Als erste fand Minni ihre Sprache wieder. „Schau doch mal in die Pfütze vor Dir.“
Gesagt, getan . Der kleine Regenbogen schaute in den kleinen Tümpel vor Ihm und schon hatte es auch ihm die Sprache verschlagen.

Er sah nehmlich nicht einen kleinen Regenbogen ohne roten streifen, sondern einen mindestens doppelt so großen mit brachtvollen 7 Farben.

Und noch eh er sich besann tanzten allen ausgelassen um ihn herum und sangen:


„Freunde helfen in der Not
Pfützchen hat jetzt auch sein rot“

Copyriht Uwe Winzer
http://uwewinzerseega.de.tl/Kinderbuch.htm

Uwe,45 Jahre
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bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors

Geschenke gibt’s nicht nur in Paketen

Es war einmal ein Mäuschen, das war klein und putzig. Es lebte mit seiner Familie in einem kleinen Wald. Sein bester Freund war ein alter Vogel. Der wusste viel.
Einmal fragte sich das Mäuschen, warum zu einer bestimmten Zeit im Winter immer so viel in der Stadt leuchtete. Also fragte es den Vogel. „Ja“, sagte der Vogel, „ das kann ich dir beantworten. Ganz weit oben in den Wolken, da lebt jemand, der uns jedes Jahr Freude macht. Man nennt ihn den Weihnachtsmann. Der Weihnachtsmann hat viel zu tun in dieser Zeit. Damit er auch jeden Wunsch weiß, sammelt er vorher die Wunschlisten der Kinder ein.
Seine Rentiere, die von dem schönsten und größten Rentier Rudi angeführt werden, ziehen den Schlitten mit den Geschenken, die er jedes Jahr auf der Erde verteilt. Und damit er auch den Weg in die Stadt findet, schmückt jede Familie ihr Haus mit vielen schönen bunten Lichtern.“
Das Mäuschen fragte den Vogel: „Meinst du, der Weihnachtsmann bringt mir dieses Jahr auch ein Geschenk?“ „ Was wünscht du dir denn?“, fragte der Vogel. „Ein riesiges Stück Käse wäre nicht schlecht. Am liebsten den stinkigen Goudakäse, den ich einmal in einem Käsebrot geschmeckt habe“ „Na, ja, weißt du,“ sagte der Vogel, „eigentlich kommt der Weihnachtsmann nur zu den Lebewesen, die besonders artig sind. Aber wer weiß?“ „Wenn das so ist, dann bin ich jetzt aber mal besonders lieb,“ nahm sich das Mäuschen vor.
So vergingen die Tage und das Mäuschen war sehr lieb. Es ärgerte nicht mehr seine Geschwister, spielte immer mit den Bibern und half den Eichhörnchen beim Nusskuchen backen.
So stand Weihnachten vor der Tür und das Mäuschen wartete und wartete, aber kein Geschenk kam. Das fand das Mäuschen sehr schade, es hatte doch so viel getan.
Da ging es hinaus zu seinem Freund, dem Vogel und beklagte sich ein bisschen: „ Der Weihnachtsmann war immer noch nicht da!“ „Vielleicht hatte er zu viel zu tun, „ antwortete der Vogel,“aber du musst das so sehen. Wenn du nett zu den anderen bist, sind die anderen auch nett zu dir und das ist doch auch ein ziemlich schönes und tolles Geschenk. Oder nicht? Ja, und wer weiß schon, was morgen noch passiert.“

Lotti Greiner / Klasse 4a


Lotti Greiner,9 Jahre Jahre Autor/in aus Langenfeld Brüder-Grimm-Schule
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~Viel Wirbel um Tobi~

"Tobi!", rief Joana wütend, "du hast schon wieder meine Hausaufgaben gefressen! Was soll ich jetzt Frau Häckler sagen? Nur schade dass du das nicht mehr gutmachen kannst!" Joana stampfte wütend in die Küche, aß schnell ihr Müsli und packte ihre Deutsch-Sachen ein. "Hab Deutsch-Förder!", rief Joana die Treppe hinauf. "Du musst doch noch mit Tobi Gassigehen!", schrie ihre Mutter die sich gerade im Badezimmer die Haare machte. "ICH habe mir den Hund nicht gewünscht, ja?! Lass mich doch in Ruhe mit dem Köter!", schrie Joana wütend, als Tobi an ihrem Handy rumkaute. "Tobi du Biest!", meckerte Joana und schlug den armen Hund. Er saß traurig am Boden und starrte Joana an, als ob er sagen wollte:Wieso hast du das getan?! Joana streckte dem kleinen Welpen die Zunge raus und knallte die Tür hinter sich zu. Joana starrte auf dem Schulweg immer nur auf den Zementboden. Ihr gang durch den Kopf: "Wieso ich immer? Dieser Hund ruiniert mir mein Leben!" Joana sah zwar ihre allerbeste Freundin Kim auf sie zukommen, die ihr zurief: "Warte auf mich, Joana!", Aber sie ignorierte sie einfach und rannte davon. Kim musterte ihre beste Freundin mit einem komischen Blick. Ihr gang auch einiges durch den Kopf, was sie nicht so gern laut wiederholen wollte. Dann ging sie doch lieber allein in Ruhe zur Schule! Joana schaute sich nach hinten um, ob Kim nicht zu ihr kam, weil sie keine Lust auf sie hatte. Sie ging geradeaus weiter. So kam sie an und sagte erstmal kein Wort, auch als Kim fragte, ob sie sie nicht gehört hatte. "Was ist nur mit dir los, Joana?!",wollte Kim unbedingt wissen, "du bist so komisch seitdem du Tobi hast, gefällt er dir nicht oder so?" Joana wurde energisch. "Ob er mir nicht gefällt?! Er ist schrecklich und ich hab ihn mir noch nicht mal gewünscht!", meckerte sie Kim an. Kim musterte sie mit einem drohenden Blick, so als ob sie gleich die Tür vor Joanas Nase zuknallen würde. Da kam aber schon Frau Häckler durch die Tür, wie immer mit einem finsteren Blick. Sofort musterte sie Joana. Sie wusste schon, dass Joana immer keine Hausaufgaben bei hat und dass sie sich immer eine Ausrede mit ihrem Welpen ausdenkt. "Hast du wieder mal keine Hausaufgaben dabei?!", rief Frau Häckler in die Klasse. Die Mädchen kicherten leise. "Nein. Mein Hund hat...", wollte Joana antworten, doch Frau Häckler unterbrach sie sofort: "Schon wieder! Ein Welpe ist dazu nicht im Stande, Joana! Jetzt reicht's! Ein Eintrag im Klassenbuch wird dich sicher beruhigen!" Joana musterte Frau Häckler traurig. Und Zuhause angekommen, schon ging der Ärger wieder los. Zuerst bekam sie Stress mit ihrer Mutter, wegen dem Eintrag und dem Hund. Er hat nämlich, weil Joana nicht mit ihm Gassi gegangen ist, auf Mamas neuen Teppich gemacht. Das hat sie total aufgeregt und sie kreischte immer wieder, dass der Teppich sooo teuer war. Danach gab's auch noch Hexensalat, den mag Joana gar nicht und am Esstisch herrschte immer wieder Ruhe. Bis auf's Ende, als die Mutter schimpfte, dass Joana ihren Salat aufessen sollte. Also entschied sich Joana doch noch, mit Tobi Gassi zu gehen. Tobi genoss die frische Luft und schnüffelte in der Gegend rum. Er durfte auch manchmal allein rumschnüffeln, weil Joana darauf bestand, dass er weglief. Doch Tobi war zu anhänglich. Er kam immer wieder zurück, das nervte Joana. Doch einmal fraß er an einem giftigen Busch etwas. Er verschluckte sich, würgte etwas, aber das giftige blieb noch im Bauch. Er kehrte zurück zu Joana und die beiden gingen nach Haus. Dann legte sich Joana zur Ruhe... Am nächsten Tag überhörte Joana das nervige Bellen von Tobi. Sie hörte es gar nicht. Erschreckt rannte sie die Treppe herunter und sah die in Tränen gegossene Mutter. "Tobi hat eine tödliche Krankheit!", jammerte sie. "T..Tobi?!", jammerte Joana auch. Ihr kamen die Tränen hoch. Obwohl sie manchmal richtig sauer auf Tobi war,merkte sie, dass sie Tobi die ganze Zeit über geliebt hatte. Sehr sogar! Sie lief schnell zum Tierarzt und fragte nach ihrem Hündchen. Sie lief ins OP-Zimmer und sah den verzweifelten Doktor. "Ich kann das Gegenmittel einfach nicht finden!", meinte er. "Welcher Busch war es denn?", wollte Joana wissen und schüttelte ihn. "Es waren Vogelbeeren!", meinte er. "Ich kenne das Gegenmittel!", meinte Joana aufgeregt und rannte zum Schrank. Sie wählte die einzelnen Mittel und gab sie Tobi. "Wow, du solltest mal eine Tierärztin werden!",meinte der Doktor. Nach einer Woche kam Tobi gesund und munter zurück in Joanas Haus. Joana, sagte der Doktor, wäre ein richtiger Held in der Not gewesen. Die Mutter war sehr stolz auf ihre Tochter und versprach ihr, auch manchmal mit Tobi Gassi zu gehen, wenn sie keine Zeit hat.Und Tobi sprang ihr sofort in die Arme! Fröhlich starrte Joana aus dem Zimmer. "Danke!", flüsterte sie und schaute sich die weiten Wolken an!

Julia,11 Jahre Autor/in
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bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors. Hamm, Galilei Gymnasium

DER HUND FÜR EIN JAHR
Hallo ich bin Katharina,11 Jahre alt und ich bin total verrückt nach Hunden.Es war so,Vor längerer Zeit hatte ich es geschafft meine Eltern zu überreden uns einen Hund zu uns zu holen.Wir riefen die Telefonummer an.Die Leute vom Verein sagten, wir könnten nächste Woche kommen.Ich freute mich riesig.Der Tag war da,und wir fuhren los.Anngekommen in Berlin-buch kam uns ein Mann gestresst entgegenund schüttelte uns vieren die Hand.Der Mann der Hr.Sickert hieß erklärte das wir in Berlin mobil sein müssen.Er gab uns Körbchen,Napf,Halsband,Leine und den Hund.Es ging los,die nachausefahrt war kurz obwol sie mir am anpfang länger vorkam.Er lernte schnell auch wenn er am anpfang ein wenig Probleme hatte im Fahrstuhl zu fahren.Das brauchen sie um den Rollstuhlfahrer auch zu begleiten.Aber das Jahr ging viel zu schnell zu Ende.Die Trauer war goß als ich ihn am Ende des Jahres abgeben musste.
Trotzdem weiß ich das der Hund in gute Hände kommt.

Katharina,11 Jahre Autor/in aus Berlin VGG
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Kater moritz

oh,nein rief ich als ich die kaputte,neue tapete vor meinen augen sah.mir wurde sofort klar wer es gewesen sein könnte.Natürlich der dicke,freche kater moritz.Moritz haben wir vor dem tierheim gerettet.Denn der alte klipperbusch dem die katze gehörte war tot in seiner wohnung gefunden worden.moritz war sein allergrösster freund in der gegend.Er ist sogar mit ihm immer in der stadt spazieren gegangen.doch sein neffe seidel wollte den kater los wreden,weil er überhaupt keine katzen mag.Zum glück hat der tierartz uns bescheid gesagt weiöl er weiss dass wir im immer ein kleintier annehmen.ich liebe meinen kater schon so sehr,dass ich mir nicht mehr vorstellen könnte,ohne ihn ins bettchen zu gehn.auch wenn kaputte tapetten und katzenscheisse dazu gehört,gehört er schon zu unserer familie.an einem schönen sonnentag,sass ich mit meiner mutter und moritz auf der bank zum tee trinken.auf einmal taucht dieser eine neffe auf.siedel,der komische kauz.er kam zu uns,und drothe:Wenn ihr mir den kater nicht zurück geben wollt,muss ich ein anderes mal nochmal auftauchen.wir waren alle total baff,und guckten uns blöd an.na was ist?nein rief ich ihn in die ohrn.schnell fuhr er wieder nach hause.ich glaube,dass wir ihn nicht mehr zurück geben wollen oder?guckte ich fragend meine mutti an.kann wohl.gleich dansch riefen wir natürlich gleich den tierarzt an.er sagt:Ja dass kann wohl sein.denn ich hab heraus bekommen dass wenn er den kater abgibt s kein erbe mehr für ihn,so stand es ihm testament!und nun?verblüfft suchten sie naxh einer lösung.ich habs,sagte ich.wir malen einfach eine andere katze ihn aucg braun,und dann deben wir ihn an herrn seidel wieder ab.ob das klappt,fragend sah ihre mutter sie an.Naja wir könnens ja mal versuchen.der ist sowieso sowas von blöd dass er keine maus vom jgel unterscheiden kann.und wenn erdas raus bekommt,merkt der sowieso dass er nicht gegen uns an kann.gesagt getan.er hats nicht gemerkt und hat sich nie mehr blicken lassen.

ENDE


kathrin meinders,13 Jahre Autor/in
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steenfelderfehn michaelschule pbg

TEAR

Fröhlich wieherte Tear* , meine Stute, mir aus ihrem Stallauslauf zu.
Wenn man bedenkt was sie alles hinter sich hatte, kann man nicht glauben wie sie sich gemacht hat.
Sie hatte eine langen Weg hinter sich und die Geschichte wie sie zu uns kam ist unglaublich...


Tear wurde mit einem halben Jahr von ihrer Mutter getrennt und verkauft. Viel zu früh für so ein zartes Geschöpf.
Es fand sich auch schnell ein Käufer der sie zu sich nahm.
Ist ja klar, wer träumt nicht von einer echten eigenen Schimmelstute. Bildhübsch ist sie: Ein Schimmel mit dunkler Mähne, einem schönen Kopf und mit einer guten Figur. Der Besitzer bildete sie zu einem „Dressurpferd“ aus. Ausbilden kann man nicht sagen, gezwungen durch Schläge und andere Quälereien.
Sie gewann viele Preise: Vom Dressurreiten bis zu Schönheitswettbewerben allerart. Doch niemand ahnte was in Wirklichkeit mit Tear passierte.

Diese Stute wurde gebarrt ** für die wichtigsten Turniere und Landesmeisterschaften.
Die äußerlichen Wunden heilten zwar schnell doch die inneren hatten sich tief in Tear`s Seele gebrannt.
Irgendwann nach ein paar Jahren als gefeierte Turnierkönigin, bekam Tear eine schlimme Augenentzündung. Der stolze und jetzt auch besorgte Besitzer rief natürlich den Tierarzt. Der Tierarzt verschrieb eine Salbe die man zweimal täglich auf das entzündete Auge auftragen soll. Morgens und Abends.
Es schien besser zu werden mit dem Auge des edlen Rosses. Doch dann..

Tear`s Besitzer wollte wie üblich die Augensalbe auftragen, Tear hielt für einen kurzen Augenblick nicht still weil sie heute sie nervös war und schon war es passiert: Ihr Besitzer rutschte mit der Tubenspitze ab und verletze ihr Auge.
Sie ließ niemand mehr an ihr verletztes Auge und musste ihn eine Tierklinik. Doch jede Hilfe kam zu spät.
Sie erblindete an ihrem rechten Auge.
Das gefiel ihr gar nicht, sie konnte einen groß Teil ihrer Umgebung nicht mehr sehen. Pferde sehen sehr gut die Bewegungen um sich herum, damit sie sich schützen können vor irgendwelchen Gefahren. Sie sind auch Fluchttiere und laufen vor Gefahr schnell weg. So wurde Tear ängstlich und auch noch sehr unruhig.
Tear`s Besitzer kam anscheinend von da an nicht mehr mit ihr aus und wollte sie verkaufen. Doch alle Interessenten sahen nur das Auge, dass sie als hässlich empfanden. Sie sahen nicht die wunderschöne Tear die ich euch am Anfang beschriebe habe.

Der Besitzer rief bei unserem Gnadenhof „Sonnenuntergang“ (Sonnenuntergang weil die gequälten und misshandelten Tiere hier einen schönen Lebensabend verbringen sollten und weil bei uns ihre Sonne, also das Leben des Tieres, erlischt) an.
Entweder wir nahmen Tear auf oder sie müsste eingeschläfert werden oder noch schlimmer: zu einem billigen Abdecker ins Ausland.
Natürlich nahmen wir die Stute bei uns auf. Der Besitzer kam zu uns mit einem großen Pferdeanhänger in dem Tear unruhig wieherte.
Er lud sie mit hochrotem Kopf bei uns ab. Er hatte einen hochroten Kopf weil Tear ein ziemliches Theater beim Aussteigen veranstaltete.
Tear`s Besitzer fuhr nach einem kurzem Gespräch mit Tempo 100 von unserem Hof. Ich persönlich glaube er war froh sein behindertes Pferd los zu haben.
Mein Vater und gleichzeitig auch der Leiter dieses Hofes schenkte sie mir.
Ich pflegt sie gesund und sprach und berührte sie viel , damit sie wusste wo ich bin und nicht dauernd den Kopf umdrehen muss.
Tear braucht viele Streicheleinheiten und wenn ich mal keine Zeit habe wird sie „krank“ – damit ich mir mehr Zeit für sie nehme.


Als sie etwa zwei Monate bei uns war kam , was für ein Wunder, der alte Besitzer von Tear! Mit ihm hatte keiner mehr gerechnet.
Er wollt nur mal nachsehen wie es „seinem“ Pferd geht. Zwei Karotten hatte er auch mitgebracht. Tear nahm sie auch an, aber dann ignorierte sie ihren alten Besitzer. Und wer hätte es nicht gedacht: Ihr früherer Besitzer ließ sich von da an nicht mehr auf unserem Hof blicken.
Er hat nun „leider“ ein anderes Pferd.


Tear ist nun schon seit 5 Jahren auf unserem Hof. Sie weiß das sie jetzt nicht mehr umziehen oder „arbeiten“ muss aber trotzdem gut versorgt und umsorgt wird.
Ihre Mähne ist inzwischen weiß geworden, Schimmel werden nämlich mit der Zeit immer weißer.
Regelmäßig werden ihre Hufe gepflegt und geraspelt, weil zu lange Hufe den Sehnen und dem Huf selber schadet.
Sie hat jetzt ihren „eigenen“ Hengst und ist jetzt so ziemlich zufrieden mit ihrem Leben.
Kur nach ihr kamen zwei junge Pferde zu uns. Mit ihnen spielt sie viel und ärgert sie auch ab und zu.

Aber wie die zwei jungen Pferde zu uns kamen, ist eine andere Geschichte...



ENDE



( Diese Geschichte ist nur frei erfunden, doch es gibt solche Fälle auch in echt!)

*Tear= Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt heißt es Träne

**gebarrt: Pferde werden mit einer Stange geschlagen(an die Fesseln)damit es das nächste mal höher springt!
Dies ist strafbar und man verletzt das Pferd!


Pfote,11 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Gymnasium

Dreamteam - Cathi & Cookie // Teil 1
Hi!
Ich heiße Cathi, bin 11 Jahre alt und gehe auf die Karl-Schuster-Realschule . Man plant, mich auf das Gymnasium hochzustufen. Immoment bin ich in Klasse 6. Es passierte mir vor einer langen Zeit etwas ganz merkwürdiges, deshalb hocke ich in diesem finsteren Wald mit meinem Haustier Cookie, und hab keinen blassen schimmer, was ich machen soll, wohin ich gehen soll oder wie ich hier überhaupt überleben soll. Wie es überhaupt dazu kam, das erzähle ich euch jetzt :
____________________
An einem stillen und verschneiten Abend spazierte ich durch die leeren Straßen. Es war nicht sehr kalt und die Schneeflöckchen, die vom Himmel fielen sahen aus wie kleine Flauschewölkchen. Ich fand es wunderschön, im Schnee herumzulaufen,ich mochte dieses "KRRKZZ"-Geräuch, wenn man auf einen Schneehaufen trat.
Als ich dann auf die Wiese hüpfte und Schneengel machte, spürte ich ein kitzeln an meinem Bein. Erschrocken sprang ich auf und erblickte ... HUCH!
Zwei total niedliche Pfötchen, die vom Schnee herausguckten. Als diese Pfötchen versuchten sich vom Schnee herauszugraben, sah ich einen total niedlich .. "etwas" .. Es war kein Tier, es war etwas, was man nie zuvor gesehen hatte. Es war klein und flauschig und war total süüüß!
Es sah aus wie ein Baby-"etwas"! Es war eine sie, sie sah aus wie eine sie!
Ich nahm sie auf den Arm und als ich keine Eltern entdecken konnte, nahm ich sie eben mit nach Hause. Natürlich durfte ich meinen Eltern nichts verraten, denn die würden mich niemals im Leben ein Haudtier bekommen lassen. Als ich gefragt hatte ob wir einen Welpen bekommen könnten, sagte sie "Nein, wir haben keinen Garten", als ich sie um einen Papagei gebeten hatte, verneinten sie wieder un meinten "uns gefällt es nicht, wenn ein Vogel im Haus herumirrt und überall die Häufchen
macht!". Dann fragte ich nach einem Hamster, was sie wieder ablehnten, weil sie dachten, das es zu viel Arbeit wäre. Das ist echt mies, aber darüber bin ich hinweg. Außerdem : Was kann so etwas niedliches denn für Schaden anrichten?
------FORTSETZUNG FOLGT----------


Helin,10 Jahre Autor/in Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Bochum/Hildegardis-Gymnasium/

NEUE ENTECKUNG
(1854 damals entdeckte die Tierforscherin Maria Zweck den Nachfahren vom Mamut)
11Uhr. Ich die Tierforscherin Maria Zweck kämpfe mich gerade durch den Dschungel . Plötzlich hörte ich ein Geräusch das ungefähr so klang:" Dööö döö dödödödö dödö dö!" Ich wunderte mich und sah mich und konnte jedoch nichts entdecken. Schnell lief ich zu der größten Palme die um mich standen. Die Palme stand in einer kleinen Lichtung und als ich grade Schwung holte wollte um rauf zu klettern
Erschrocken kneifte ich die Augen zusammen, rieb sie mir ein paar Sekunden und ries sie wieder auf, doch das riesengroße graue Monster war noch immer da. Plötzlich hatte ich ein seltsames Gefühl im Magen doch dann ging in mir ein Gedanke durch den Kopf:“ Auf der Tierforschungsuniversität hab ich von so einem Tier noch nie gehört und schon gar nicht von im gelehrt, aber es sieht einem Mammut ähnlich…!“ Ich schüttelte meinen Kopf (als ob es bringt) um mit meinen Gedanken wieder klar zu werden und weiter denken zu können, doch das einzige was mein Gehirn mir sagte war: Dein Körper hat Durst! „ Kein Wunder. „, sagte ich zu mir:“ es ja schon 12 Uhr und ich bin mitten in Afrika .Mir war heiß und ich schwitzte. Es war schwer mit schweiß nassen Händen den Rucksack aufzumachen und die Fantaflasche herauszunehmen. Ich nahm einen Schluck und beschloss ein paar Fotos von dem Tier zumachen. Als ich 15 Fotos gemacht habe und einen Film mit der Videokamera gedreht habe wollte ich noch einen Schluck Fanta nehmen doch meine Flasche war weg. Suchend sah ich mich um und entdeckte meine Fantaflasche in der langen Pinockionase des grauen Monsters. Ich schrie:“ So eine Frechheit gib meine Fantaflasche sofort wieder her du gemeines Monster!“ Das Viech lief weg doch ich holte es ein und sprang auf seinen Rücken rauf. Das Tier machte abrupt stop und ich flog im hohen Bogen hinunter. Als ich mich vom Boden aufrappelte starrte mir das Tier in die Augen. Es hatte hellblaue Augen mit langen Wimpern. Sofort erkannte ich dass das Wesen ein wunderschönes weiblich Exemplar seiner Tierart war. „Du brauchst einen Namen!, sagte ich, wie wer es mit hm ELEA.“ Nachdem sie mir sowieso nicht antworten konnte beschloss ich sie ELEA zu nennen. Plötzlich spürte ich dass es schon ein wenig kühler geworden war und ich schaute auf meine Uhr, es war 19 Uhr.“Ach du meine Güte ich habe die Zeit vergessen, oh Gott in einer halben Stunde fliegt mein Flieger zurück nach Wien. „sagte ich in Panik. Schnell packte ich meine Kamera und Fantaflasche in den Rucksack. Ich wollte schon los rennen da wickelte ELEA ihre Nase um meinen Körper und hob mich auf ihren Rücken und ehe ich wusste was geschehen war rannte ELEA schon los (zwar nicht so schnell wie ein Pferd aber schon sehr schnell). Als wir schon am Ende des Dschungels waren und schon ein paar Hütten sehen konnten lief ELEA Vollgas auf Hütte zu und ich hielt mir Augen zu und klammerte meine Finger noch fester in ELEAS dicke Haut. Plötzlich machte ELEA halt und hätt ich mich nicht festgehalten wer ich glatt wieder runtergefallen. Dann entdeckte ich das Schild das an der Hütte befestigt war da stand in vielen verschiedenen Sprachen: Flugtickets zu kaufen. Ich kaufte ein Flugticket und ging mit ELEA zur Landebahn wo mein Flugzeug schon stand. Ich verabschiedete mich von ELEA. Sie drückte mich mit ihrer Nase ganz fest an sich. Ich stieg ins Flugzeug und setzte mich auf meinen Platz (ich saß am Fenster und so sah ich ELEA beim davon schreiten zu)…. In Wien auf der Tierforschungsuniversietät fragte mein Boss mich wie ich die Tierart die ich entdeckt habe nennen will und ich antwortete:“ Elefant“. Mein Boss fragte:“Warum ?“ „ Weil Elea –a = Ele und Fanta-a=Fant und Ele +Fant = Elefant.


Johanna Fuchs,10 Jahre Autor/in Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Es war ein mal ein armes Mädchen
das sich mit Tieren unterhalten konnte. Der Fuchs lud es zum essen ein. Es gab leckere Hühnschensuppe. Der Fuchs lud auch den Storch dazu ein. Es gab Suppe auf flachen Tellern. Da der Fuchs wusste daß der Storch das so nicht essen konnte.Dann lud der Storch den Fuchs zum essen ein. Es gab Fleisch in hohen, schmalen Gläsern.Da der Storch wusste daß der Fuchs dies so nicht essen konnte.Weil der Fuchs aber so gierig war als er das Fleisch roch,steckte er seine SChnauze in das Glas rein und kam nicht mehr raus.Das Mädschen fand dieses sehr fies und half dem Fuchs mit Seifenlauge aus seiner Notlage herraus.Die Moral von der Geschichte ist wer anderen eine Grube gräbt fällt meistens selbst hinein.

Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors Vanessa,10 Jahre

"Ich habe es satt! Ständig mach Bello Unsinn.
Es REICHT! Wir bringen ihn zum Tierheim..."
"Aber Dad." sagt Gerit "Wir haben doch alle unseren Hund lieb, er ist ein Schäferhund, reinrassig und von Züchter. Außerdem ist er ausgebildet geworden!" Mum sagt:" Papi hat recht er mach jeden Tag was uns nicht gefällt. Z.B.: Er pinkelt jedes Mal gegen die Stehlampe,
Er läuft ständig weg,
Er bellt unglaublich laut bei jedem ubekannten Geräusch,
Er ist sehr teuer! Wir bringen ihn noch heute zum Tierheim!" und schon ruf Mum an und Dad packt seine Sachen ein. Gerit weint und läuft zu Bello um von ihm tüsch zu sagen.
Um 17:00 Uhr sind sie angekommen. Gerit hält seine Leine und Bello bellt wie verrückt.
Ein kleiner schlanker Mann berüsst sie und zeigt gleich wo er hinkommt. Mum und Dad erzählen ihn warum sie ihn abgeben und was zu betrachten ist.
Gerit streichelt weinen Bello und der Tierpfleger fragt:" Ich sehe dass du traurig bist. Keine Sorge er wird in den besten Händen sein. Ich werde anrufen wenn er verkauft ist. Versprochen!“ Gerit wisch die Tränen aus sein Gesicht und sagt:“ O.K. Ich gehe zum Auto.“
„Mach das!“ sagt Dad.
Als Mum, Dad und Gerit weg sind kommen ein Mann mit einem Mädchen und ein Junge und eine Frau.
Lili, das Mädchen läuft sofort zu Bello und kreisch: „Der ist süß! Denn möchte ich!“
Luckas, der Junge läuft auch hin und Sagt das gleiche.
Der Mann, Uwe finde ihn perfekt.
Sissi, die Frau erklärte den Tierpfleger sofort dass sie den Hund haben wollen.
Der Tierpfleger verkaufet sofort Bello an ihn und ruf Gerit an.
Er sagt: „Hi, hier ist das Tierheim. Eine Familie hat Bello heute noch gekauft und Bello sah total zufrieden aus als er ins Auto steigt.“ „Danke, dass sie angerufen haben. Ich bin noch traurig aber ich hoffe dass Bello sich auf ein neues schönes Leben starten kann.“

Finja,12 Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Ahrensburg

Carl,der Deutsche Dogge.
Carl ist kein richtiger Deutsche Dogge. Er ist ein Mischling. Max ist sein Bezitzer. eigenlich hatte Max auch noch einen Bull- Terrier(Bull). Aber es passte nicht. Carl wurde von Bull aggressiv. Carl biss viele Menschen. Da musste Max Bull zum Tierheim geben. Ein Polizist sagt:" Carl soll eingeschläfert werden, weil er zu aggressiv ist." Max sagt:" Nein, Nein! Mein Hund ist lieb." Da wurde er nicht eingeschläfert und ist braver geworden. Da er niemand mehr gebissen hat, gab es auch kein Ärger. Aber einges Tages biss Carl ein Mann tot und versteckte die Leiche...

Finja,12 Jahre Autor/in
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Ich hab mich nicht gefreut das mein Meerschwein gestorben ist.
Ich habe sehr geweint. Und als ich mich
beruhigt hab,bin ich zu Omas alten Nachbarn ,Herr Meier gegangen .Ich habe Herr Meier gefragt ob er ein Merschweinchen oder Zwergkanienchen hat? Er sagte ja komm mit!Ich fragte wie viel kostet es denn?
Das Zwergkaninchen pro Stück 5€ .
Ich sagte Ihm,ich nehm das Zwergkaninchen .Ich freute mich sehr das es geklappt,gab ihm 20€ da sagte er,das kann ich nicht wechseln. Ich sagte dann zu ihm,ich fahr zu Schülers und wechsel das Geld.
Bin gleich zurück.Ich sauste los und brachte Herr Maier die 5€.Dannach bin ich nach Hause gefahren,und hab Papa mein neues Haustier gezeigt.

Philipp Ziep,9 Jahre Autor
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Samswegen,grundschule am heiderand

Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde
von Nike Becker




Kapitel 1

Endlich!


Endlich Herbstferien für die drei besten Freunde der Welt. Lena, Lea und Lisa. Aber leider wohnen die drei Freundinnen nicht im selben Ort, Lena wohnt in Düsseldorf, Lea wohnt in Köln und Lisa wohnt auf einem Reiterhof in der Eifel. Dort treffen sich die drei immer. Natürlich haben sie auch ein Pferd. Jede hat ihr eigenes. Die Pferde haben auch Namen. Das Pferd von Lena heißt Molli, Leas heißt Noemi und das Pferd von Lisa heißt Schiri.
Lisa ist schon super aufgeregt, denn bald kommen Lena und Lea an. Da fährt auch das Auto schon in die Einfahrt. „Das sind sie!“, ruft Lisa laut, “Ja, das sind sie wirklich.“ Lena und Lea springen aus dem Auto.



Kapitel 2

Im Gelände

Schon wenig später sitzen die drei Freundinnen im Sattel und quatschen. „Diese Herbstferien sind Klasse!“, sagt Lena. „Ja, das finde ich auch“, sagt Lea. „ Ach, sollen wir eigentlich später auch noch mit den Kleinen ausreiten, Lisa?“ „Ja, leider, wir müssen!“, antwortet Lisa ziemlich sauer. „Jetzt galoppieren wir aber erst einmal ein bisschen!“ Ok! Es kann losgehen. Los, Molly, schneller! Schiri, hopp, Noemi! Die drei Mädchen sind so beschäftigt, dass sie zu spät wieder auf dem Hof sind um mit den Kleinen auszureiten. „O, nein, Lisa, Lena, wir sind viel zu spät!“, freut sich Lea.
Aber sie müssen trotzdem mit den Kleinen los. Lisas Vater schickt Teresa, Tomi, Nathalie, Nena, Sophie und Romina mit den drei Mädchen los.
Später im Gelände müssen die Pferde über umgefallenen Bäume springen.

Kapitel 3

Unfall zu Pferde

Bei Tomi wird das Pferd Alex unruhig. Es galoppiert los, springt über einen Baumstamm. Tomi kann sich nicht mehr halten und fällt runter. Aber Alex trabt davon. Es wird schon dunkel als sie das Pferd endlich finden. In einer Höhle entdecken sie es. In der hintersten Ecke steht Alex und schaut die Mädchen komisch an. Lisa fasst Alex am Zügel und zieht ihn aus der Höhle. Die Kinder steigen auf ihre Pferde, auch Tomi denn er ist zum Glück nicht verletzt. Sie reiten wieder zurück auf den Hof.
Dort sind bereits alle Lichter aus und nachdem die Kinder die Pferde in den Stall gebracht haben, gehen sie auf ihre Zimmer.
Als die drei Freundinnen im Bett liegen, flüstert Lena der Lea leise ins Ohr: „Du, ich finde, dass Lisa überhaupt nicht reiten kann.!“ Natürlich hat Lisa alles gehört und ihr laufen dicke Tränen aus den Augen. Schluchz! Lisa ist so enttäuscht von den beiden.

Kapitel 4

Zickenalarm

Am nächsten Tag sind Lena und Lea immer noch so blöd zu Lisa. Am Frühstückstisch meint Lisa, dass die beiden sie so komisch ansehen. Deshalb sieht Lisa traurig aus. „ Was ist mit dir?“, fragt Lena Lisa verwundert. „Ach, nichts!“, antwortet Lisa leise.
Später geht Lisa in die Küche zu Frau Backstube. Die backt im Moment einen leckeren Erdbeerkuchen. „Frau Backstube, Lena und Lea sind komisch in letzter Zeit. Die beiden flüstern hinter meinem Rücken über mich!“, beklagt sich Lisa. Aber Frau Backstube sagt dazu nicht viel. Deshalb schleicht Lisa traurig aus der Küche. Sie weiß nicht was sie machen soll.
Am nächsten Morgen ignoriert Lisa die beiden einfach. Sie holt sich ein Marmeladenbrot und geht aus dem Essenssaal. Dann läuft sie zur Reithalle. Sie holt Schiri aus dem Stall und reitet weg.

Kapitel 5

Die Aufklärung


Als Lisa von ihrem Ausritt zurückkommt sieht sie Lena und Lea. „Diese Zicken!“, denkt sie. Da sagen die beiden zu ihr: „Wenn du in letzter Zeit gedacht hast, dass wir etwas gegen dich hätten, dann ist das ein Missverständnis!“ .„Das glaube ich nicht!“, platzt Lisa heraus. „Das stimmt aber!“, sagt Lea. „Wir meinten nicht dich, sondern ein Mädchen, das wir öfter in der Stadt sehen. Glaub uns doch!“ Das tat Lisa auch, denn schließlich waren die beiden ja ihre besten Freundinnen. So ist der Ärger verflogen und die drei Mädchen reiten aus. Glücklich und zufrieden sind sie nun.





Nike Becker,9 Jahre Autor/in
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Langenfeld /Brüder-Grimm-Schule /

Das magische Hufeisen
von Selina Wevers

Auf dem Ierling-Hof

Carla wohnte mit ihren Eltern auf dem Hof Ierling. Dort kanntet sie schon alle Ponys und Pferde sehr gut, doch ein Pferd war ihr noch unbekannt. Es wurde gerade neu eingeliefert. Es trug den Namen Sullivan, es war ein schwarzer Sheltie mit wundervoller weißer Mähne. „Es ist komisch, denn auf diesem alten Reiterhof werden eigentlich keine Ponys und Pferde mehr aufgenommen!“, dachte sich Carla.
Der Besitzer unterhielt sich mit Carlas Mutter über den Sheltie. Da kam Carla und wollte wissen: „ Mama, warum nehmen wir jetzt doch wieder Pferde auf?“ Die Mutter erklärte Carla: „ Weil dieser Mann mich überreden möchte, diesen Sheltie in Pflege zu nehmen.“ Carla war natürlich sofort einverstanden, als sie den Sheltie erblickte. Aber Mutter zögerte noch und sagte: „ Wir überlegen es uns bis morgen, Herr Glau.“
Carla hatte auch noch ihre Lieblingsmaus, der man auf dem Hof alles erzählen konnte, wie einer Nachbarsfreundin. So trug es sich zu, dass Carla ihrer Maus Pepi das mit Sheltie erzählte. Die Maus stimmte ihr nur zu und verkroch sich wieder. Da dachte sich Carla, es sei doch keine so gute Freundin. Doch als Pepi dann plötzlich wieder mit einer Idee aus ihrem Loch kam, waren die beiden wieder ein Herz und eine Seele.


Überraschung

Als der nächste Morgen anbrach, huschte Carla mit ihrer Maus zum Fenster um zu kucken, ob der Mann wiedergekommen war. Doch das Mädchen sah ihn nicht. Schnell eilte sie zu ihrer Mutter um zu fragen, wo der Mann blieb. Muter sagte: „ Er hat angerufen, er kommt um 18.00 Uhr.“ Da war Carla froh. Mama erzählte ihr auch noch, dass Sheltie bereits in der Box auf dem Hof stand.. Erleichtert ging Carla erst einmal wieder ins Bett, denn zum Aufstehen war es ja noch zu früh.
Um halb 9 stand sie auf, zog sich die Decke vom Kopf, zog die Hausschuhe und ihren Morgenmantel an. Dann lief sie die Treppe hinunter, um nach dem neuen Pferd Sullivan zu sehen. Sullivan stand in seiner Box und war ganz aufgeregt als er Carla sah. Er sprang an den Wänden und an der Stalltür hoch, dann stolperte er geradewegs mit den Vorderhufen in den Wassertrog. Carla erschrak und ging aus dem Stall vor die Tür. Da schnaubte Sullivan. Aus Spaß schnaubte Carla zurück, doch Sullivan verstand keinen Spaß und wieherte sie an. Plötzlich kam Mutter herein und sagte: „ Sullivan darf bei uns bleiben. Wir müssen ihn aber zähmen, er ist noch ziemlich wild. Da hörten sie Vater aus dem Haus rufen: „ Kommt frühstücken, der Tisch ist schon gedeckt!“
Abenteuer im Stall

Als die Familie beim Frühstück saß, fragte Carla: „ Mama, warum können wir jetzt Sullivan eigentlich doch behalten?“ „ Weil du und Sullivan mir leid getan habt. Weißt du, Sullivan wurde auf seinem alten Hof schwer misshandelt. Und du wolltest ihn doch so gerne haben!“ Da rief der Vater plötzlich: „ Wie? Wir behalten das Pferd jetzt doch! Habe ich denn überhaupt kein Wörtchen mitzureden? Sind wir denn jetzt eine Station für gequälte Tiere?“ „Beruhige dich!“, sagte die Mutter von ihrem Platz aus. Carla stand auf und ging in den Stall. Dort wollte sie nach Sullivan sehen. Und wen fand sie neben Sullivan auch noch dort? Natürlich ihre kleine Mausefreundin Pepi. Kein Wunder, dass die sich in die Ecke gedrückt hat. Ist ja auch ein großer Unterschied zwischen Sullivan und Pepi. Da nahm Carla Pepi auf den Arm und fragte sie: „Hast du vielleicht eine Ahnung, wie wir Papa rumkriegen, Sullivan zu behalten?“ Die Maus wusste aber im Moment auch keinen Rat. So spazierten die beiden zuerst einmal ins Wohnzimmer. Bestimmt fällt ihnen bis dahin etwas ein. Und tatsächlich. Im Wohnzimmer angekommen, erläuterte die Maus einen Plan. „ Morgen sehen wir uns Sullivan noch einmal richtig an. Vielleicht kann er ja etwas Besonderes, das deinen Vater überzeugt.“, schlug Pepi vor.
Als es dann 6.00 Uhr war und sie es nicht mehr aushalten konnten bis morgen zu warten, gingen sie schon jetzt in den Stall zu dem Pferd. Als sie im Stall angelangt waren, sagten sie zu Sullivan: „ Tritt bitte nicht zu!“ Sullivan hielt sich daran. Da waren die beiden Freundinnen sehr erleichtert und freundeten sich sofort mit Sullivan an. Eigentlich war er sogar ganz brav, stellten sie fest. Dann wollten sie sich aber nicht länger damit aufhalten und begannen Sullivan einige Kunststücke beizubringen. Zuerst machten sie eine besonders schwierige Übung: eine Kapriole. Doch das konnte das Pferd nicht. Enttäuscht sagte Carla: „ Ich wünschte, Sullivan könnte es!“ In dem Moment sprang Sullivan mit den Vorder- und den Hinterhufen gleichzeitig in die Luft. Danach versuchten sie es noch einmal mit einer anderen Übung, die hieß: Zopf-in-den-Schweif-flechten. Carla sagte: „ Ich wünsche, dass Sullivan sich einen Zopf flechten kann.“ Da leuchtete ein Hufeisen an Sullivans Hinterhuf auf und das Pferd machte auch diese Übung einwandfrei. Da wusste Carla, Sullivan besaß ein magisches Hufeisen, ein Hufeisen, das Wünsche erfüllte.

Sullivan darf bleiben


Als Carla und Pepi wieder im Haus waren, liefen sie direkt zu Vater, um ihm von dem Wunder zu berichten. Der Vater hörte interessiert zu und sagte dann schließlich: „ Ja, wenn wir so ein gutes Pferd besitzen, ist es nicht mehr so schwer mit den Kosten. Das ist wirklich super, Carla, wir behalten Sullivan auf jeden Fall.“ Als das Mädchen und die Maus das hörten, nahm Carla ihre kleine Freundin auf den Arm und hüpfte mit ihr durchs ganze Zimmer. Dann sangen sie die ganze Zeit: „Jippi jaja jippi jippi jajja, jippi je………“ Hurra!“ „Danke, danke,“ riefen sie im Chor. „du bist der beste Papa der Welt!“
Weil sich die Freunde Pepi und Carla so freuten, rannten sie gleich noch einmal in den Stall zu Sullivan um noch ein paar weitere Kunststücke mit ihm zu üben. Dieses Mal versuchten sie eine „Um-sich-selbst-Drehung“ mit ihm. Das war eine sehr leichte Übung und Tatsache ist, Sullivan schaffte diese Übung sogar ohne Hufeisen.
Die nächste Übung jedoch war etwas schwieriger. Sie hieß „Knicks-vor-Menschen-machen“. Doch da musste das Hufeisen wieder ran. Als sie damit fertig waren, sagten sie zu sich:“ Das ist aber ein schönes Gefühl, so ein talentiertes Pferd zu haben.“

Der neue Anfang

In der Zwischenzeit überlegten sich Vater und Mutter wie sie den alten Hof erneuern könnten. Neue Ställe mussten her, der Zaun musste angestrichen werden, der Hof musste gepflastert werden und ein neues Eingangstor musste errichtet werden. Aber das war noch nicht alles. Da kam ja noch das frische Heu, Pferdefutter, Stroh für die Boxen und neue Sättel dazu.
Über das Geld machten sie sich aber keine Sorgen mehr, denn sie hatten ja Sullivan mit dem magischen Hufeisen.
So war der Hof gerettet und es konnten viele Tiere aufgenommen werden.
Das war ein großes Glück für alle.




Selina Wevers,9 Jahre Autor
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Langenfeld Brüder-Grimm-Schule


Ein neuer Anfang

Lilli ist noch im Kindergarten. Das wird sich aber bald ändern, denn sie kommt in zwei Wochen in die Schule.
Lilli ist schon sehr aufgeregt. Ups, ich habe ganz vergessen euch zu sagen, wer Lilli ist. Also, Lilli ist ein kleines Mädchen und sie kommt wie ihr schon wisst, bald in die erste Klasse.
Lillis Freundin Ali sagt immer: „Die Schule macht viel Spaß, ist aber manchmal auch anstrengend!“
Ali und Lilli spielen oft zusammen Schule, denn Ali kommt in die gleiche Klasse wie Lilli. Das wissen die beiden schon ganz genau.
So auch heute. Ali ist bei Lilli zu Hause. Ali ist die Lehrerin und Lilli die Schülerin.
Ali fragt: „Wie viel ist 5 + 5?“ Lilli antwortet: „Das ist 10 oder?“ „Das ist prima, Kind!“, lobt Ali.
Jetzt darf Lilli auch einmal die Lehrerin sein. Sie fragt: „Wie viel ist 7 + 7, Ali?“ Nach einigem Überlegen kommt die Antwort: „13?“ Nun sagt die Lilli: „Knapp dran vorbei, es ist 14.“ „Oh, wie schade“, jammert Ali,
„aber wenn wir erst in der Schule sind, lernen wir das ganz bestimmt!“
Da ruft die Mutter aus der Küche: „Essen ist fertig!“ Da freuen sich die Mädchen, denn es gibt Spaghetti, und auch noch so frisch!
Nach dem Essen gehen alle gemeinsam auf den Spielplatz und Ali und Lilli schaukeln.
Am Abend gehen sie nach Hause und dort wartet eine Überraschung auf sie. Lillis Mutter führt die Mädchen ins Wohnzimmer und dort stehen zwei nagelneue Tornister. „Einer ist für dich, mein Schatz und einer ist für Ali. Das habe ich mit Alis Mama besprochen!“, sagt die Mutter. Und Ali darf heute auch noch bei Lilli übernachten.
Nach dem Abendbrot werden die Zähne geputzt. Und dann geht es ab ins Bett. Dort erzählen sich die Mädchen ihre Geheimnisse und auch noch Gruselgeschichten. Dann schlafen Lilli und ihre Freundin ein. Am nächsten Morgen werden sie geweckt und in der Küche wartet ein Riesenbuffet.
Sofort stürzen sich die Kinder darauf. Nach dem Frühstück dürfen Ali und Lilli mit in die Stadt zum Einkaufen. Als erstes gehen sie zu Aldi. Dort gibt es heute Schulsachen im Angebot. Sie kaufen die Sachen, die sie noch brauchen.
Auf dem Rückweg bringen sie Ali nach Hause und die Kinder können es kaum abwarten bis die Schule beginnt.
Nach zwei Wochen ist es dann aber soweit. Lilli ist mordsaufgeregt. In der Schule trifft sie Ali und beide gehen in ihre neue Klasse. Die sieht so schön aus. So wunderbar aufgeräumt! Und die anderen Kinder sind nett, so nett.
Ali und Lilli sind sehr glücklich, dass sie von nun an jeden Tag in die Schule dürfen.

von Miriam Wilczek

Miriam Wilczek,9 Jahre
Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
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Langenfeld Brüder-Grimm-Schule

„Ohh mann! Jetzt halt doch die Klappe!“
knurrte ich und richtete mich schließlich schlaftrunken auf. Wo war das blöde Ding bloß? Ich suchte meinen Nachttisch mit verquollenen Augen ab, konnte aber nichts entdecken. Der Wecker piepte unterdessen fröhlich weiter. Das ehemalige ein-mal-piepen war inzwischen zu einem Dauerpfeifen geworden. Irritiert suchte ich mein gesamtes Zimmer ab. Wo war das dumme Ding. Bobby, mein Boxer sah mich erstaunt an. Sein Gesicht schien zu fragen „Was macht Frauchen denn da? Was sucht sie so angestrengt?“ Ich sah Bobby direkt in die Augen und wusste es schon. „Steh auf du Mistvieh!“ sagte ich schlecht gelaunt und schubste Bobby ein bisschen. Der schwarze Riese bewegte sich unwillig und dann sah ich den Wecker. „Na vielen Dank auch Bobby!“ maulte ich. Mit diesen Worten schaltete ich das nervende Ding aus. ‚Endlich Ruhe‘ dachte ich. Nun streckte ich mich und öffnete den Kleiderschrank. Verzweifelt begann ich nach meiner Reithose zu wühlen. War denn heute alles verschwunden. Ich scheuchte dieses Mal Bobby als erstes zur Seite. Doch in seinem Körbchen war sie nicht. Dann fluchte ich so laut, dass meine eine Mitbewohnerin Saskia an die Wand klopfte. Sie war eine ausgesprochene Langschläferin und konnte es auf den Tod nicht ausstehen, wenn man sie weckte. Ich hielt mir erschrocken den Mund zu. Dann begann ich verbissen wieder nach meiner schwarzen Reithose zu suchen. ‚Das gibt’s doch gar nicht!‘ Notgedrungen zwängte ich mich in eine alte Röhrenjeans. So würde ich wenigstens in die Reitstiefel kommen. Dann gähnte ich noch einmal höchst undamenhaft und schlurfte hinunter in die Küche. Mich empfing ein wunderbarer Geruch nach Brötchen und Kaffee. Jenny, meine andere Mitbewohnerin stand am Backofen und zog frische Wecken heraus. „Guten Morgen!“ flötete sie mir fröhlich entgegen und warf mir einen Plastikbecher zu. „In der Kanne ist Kaffee. Tassen haben wir keine mehr!“ Ich bewunderte sie jeden Morgen dafür, wie fit und gut gelaunt sie war. Mit mir konnte man vor zehn Uhr nichts anfangen. Und jetzt war es gerade Mal sieben. Ich goss mir Kaffee ein, verdünnte ihn mit Milch und trat ans Fenster. Die Sonne war noch hinter den Bergen und es dämmerte gerade erst. Ich schauderte, bei dem Gedanken in die Kälte hinaus zu müssen und drehte mich zu Jenny. Die schichtete die Brötchen gerade in einem Weidenkorb auf und stellte sie auf den Tisch. Ich setzte mich zu ihr. Sofort hatte ich ein aufgeschnittenes Brötchen auf dem Teller und die Butter neben mir. „Du behandelst mich wie einen Gast und nicht als ob ich mit dir und Sassi in einer WG wohne!“ Jenny lachte und reichte mir das Nutella. Ich langte ordentlich zu und verschlang drei Wecken. Danach hatte ich ein schlechtes Gewissen und beschloss heute Mittag nur einen Obstsalat zu essen. Jenny würde sicher etwas ganz leckeres kochen, so dass ich meinen Vorsatz sowieso vergaß. „Hast du was dagegen, wenn ich mit in den Stall komme?“ fragte sie mich plötzlich. Ich verschluckte mich fast an meinem Kaffee. „Du?“ fragte ich dann nicht sehr intelligent. Sie sah mich verwundert an „Warum denn nicht?“ „Jetzt tu nicht so. Vor kurzem hattest du doch vor einem Mini-Shetty noch Angst!“ „Ja, aber ich bin mal geritten, das weißt du ja. Und das ist auch noch gar nicht lange her! Ein Jahr vielleicht. Und ich reite auch nur wegen dem Unfall damals nicht mehr! Du weißt schon...“ Sie brach ab. Ich nickte nur „Ja klar. Warum nicht! Aber Sassi bleibt da. Die würde uns nur wieder die Ohren abkauen!“ Lachend beendeten wir das Frühstück. Dann versuchte ich mich in meine Reitstiefel zu zwängen. Mit einer dicken Jeans natürlich genau das richtige. Ich gab es auf. Reiten konnte ich mit einer Röhre natürlich nicht. Warum also Stiefel anziehen. Da kam Sassi in den Flur getorkelt „Hier und vergiss das stinkende Ding nicht noch einmal in meinem Zimmer!“ „Du bist ein Wink des Schicksals! Meine Reithose!“ Ich umarmte Saskia stürmisch. Doch die schon mich weg und drehte sich wieder um „Ich geh wieder schlafen! Gute Nacht. Und wenn ihr wieder kommt: KEIN Lärm!“ Sie stolperte die Treppe hinauf. „Was ist denn mit deeer los?“ fragte ich Jenny. „Sie hat einen Kater von gestern Abend?!“ Ach ja, gestern. Mein achtzehnter Geburtstag. Ich war total happy. „Heute fahre ich!“ sagte ich bestimmt. Jenny lachte und riss die Haustür auf. Ich schauderte. Ein eiskalter Windstoß kam mir entgegen. ‚Mistwetter‘ dachte ich und meine Stimmung fiel. Dann rannte ich zum Auto und lies mich hineinfallen. Sofort drehte ich die Heizung voll auf. Ich konnte Kälte noch weniger ausstehen als Schnee. Meine Jahreszeit war eindeutig Sommer. Ich startete und wollte gerade losfahren, als mir Bobby einfiel. „Ich muss noch mal rein!“ rief ich Jenny zu, als ich ausstieg. Der Wind wurde stärker. Ich flitzte ins Haus und pfiff nach meinem Boxer. Er kam die Stufen hinunter gepoltert und wedelte freudig mit dem Schwanz. Ich packte ihn am Halsband und suchte gleichzeitig die Leine. Doch da ich sie im Stall nicht brauchte ließ ich es. „Komm, Dicker!“ rief ich statt dessen meinem Boxer zu und stemmte mich gegen den Wind. Bobby folgte mir mit erhobener Schnauze. Ihm schien das Wetter nichts zu machen. Im Gegenteil. Wahrscheinlich konnte er die interessantesten Sachen riechen. Ich bugsierte den Riesen in den Kofferraum meines kleinen Opels und stieg wieder ein.

Zehn Minuten später erreichten wir den Hof. Lia, der kleine Jack Russel von Mareike schoss und kläffend entgegen. Ich ließ Bobby aus dem Kofferraum, der auch sofort verschwand. Ich packte Jenny am arm, die neben dem Auto stand und zögerte. „Na kriegst du jetzt doch Muffensausen?“ „Haha! Nein ich komm ja schon!“ erwiderte Jenny kühl. Trotzdem wartete sie noch kurz bevor sie mir in den Stall folgte. Der vertraute Geruch schlug mir sofort entgegen und ich fühlte mich zu Hause. Aus meinem Spind zog ich das schöne türkis-blaue Halfter und ging wieder nach draußen. Jenny folgte mir ohne etwas zu sagen. „Willst du mit runter kommen, oder wartest du?“ fragte ich sie. „Hm. Ich glaube ich warte hier.“ antwortete sie knapp. Also schob ich die schwere Stange zurück und stiefelte den Hang hinunter. „Na toll! Wieder alle ganz am anderen Ende!“ brummelte ich vor mich hin. Plötzlich sackte ich ein. Ich sah an mir hinunter. Vor lauter meckern war ich in eine riesige Schlammpfütze getreten. Meine Stiefel waren bis zu den Knöcheln eingesunken und mehr braun als schwarz. ‚Und wozu hab ich sie gestern Abend geputzt?‘ fragte ich mich im Stillen. Dann versuchte ich meine Füße zu befreien. Den einen bekam ich heraus, doch mein anderer Fuß steckte fest. Ich zog und zerrte, bis ich plötzlich meinen Socken sehen konnte. Der Stiefel war allerdings immer noch im Matsch. Ich versuchte nun auf einem Bein meinen Stiefel zu befreien und kam dann auf eine Idee. Ich steckte meinen Fuß halb hinein und bog ihn dann zur Seite. Tatsächlich! Der Stiefel wurde mit einem leisen Plopp aus dem Matsch befördert. Ich schlüpfte schnell wieder hinein und rannte dann den Rest hinunter. Unten auf der ebenen Fläche standen fast alle meine Pferde. Aber ich konnte Mattusch nicht finden. Wo war der Dicke bloß? Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich hatte Alex gesagt, dass er den Hengst im Stall lassen sollte. Und dafür war ich nun hier herunter gelaufen? Ich hätte mich ohrfeigen können vor Wut. Also rannte ich den ganzen Berg wieder hinauf und war relativ kaputt, als ich oben ankam. Jenny wartete schon auf mich. „Wo ist denn Mattusch?“ fragte sie verwundert. „Im Stall!“ knurrte ich und spritzte erst einmal meine Stiefel sauber. Dann eilte ich an Mattusch’s Box und stutzte. Wo war der Hengst? Verwundert lief ich erneut nach draußen. „Alex?“ rief ich „Ja? Was ist?“ erscholl es aus dem Reiterstübchen. „Wo ist Mattusch?“ brüllte ich fast. „Ähm im Stall, vermute ich mal!“ „Aber nicht in seiner Box!“ Jetzt kam Alex um die Ecke. „Kein Wunder. Wer hat den gewollt, dass er zu den Stuten in den großen Laufstall kommt?“ Mir fiel die Kinnlade herunter. Natürlich! Ich dummes Huhn! Das mir das nicht eingefallen war!“ Also stapfte ich seufzend zur anderen Seite des großen Geländes. Mattusch wieherte, kaum dass er mich aus dem Offenstall erblickte. Ich machte das große Tor auf und Mattusch kam freudig hereingetrabt. Ich zog ihm das Halfter über und brachte ihn hinaus. An der Putzstange wartete noch immer Jenny. „Hast du’s jetzt?“ fragte sie ungeduldig. Doch dann schreckte sie zurück. Mattusch war zwar nur ein kleines Pony, aber Jenny hatte vor jeglicher Art von Pferd Angst. Ich band Mattusch an und ging an meinen Spind um den Putzkoffer zu holen. Als ich hinaus kam stand Jenny ungefähr vier Meter weiter von dem Pony entfernt, als davor. Ich verkniff mir das Lachen und drückte ihr eine Bürste in die Hand. „Du weißt noch wie das geht, oder?!“ fragte ich sie. „Na klar!“ Zögernd trat sie zu dem Schecken und begann vorsichtig ihn zu bürsten. Ich kümmerte mich derweil um den Schweif. So viel Stroh auf einem Haufen sah man auch selten. Ich begann seufzend die einzelnen Halme auszusortieren. Dann kämmte ich die Mähne ordentlich durch und putzte den Kopf. Inzwischen war auch Jenny fertig geworden. „Soll ich Hufe auskratzen oder traust du dich?“ Jenny nickte tapfer und hob vorsichtig den rechten Vorderfuß an. Auch als mein Hengst zuckte hielt sie fest. Ich war stolz auf Jenny. Das erste Mal seit ihrem Unfall und sie kratzte schon Hufe aus... Sie hatte mir nie erzählt was genau passiert war, aber es musste schrecklich gewesen sein. Zehn Wochen hatte sie im Krankenhaus verbringen müssen. „Ich hol Sattel und Trense!“ sagte ich und ging zur Sattelkammer. Als ich wieder kam schmuste Jenny gerade mit Mattusch. „Jenny? So schnell deine Angst überwunden?“ fragte ich erstaunt. „Ja, toll nicht? Wenn man erst mal wieder mit Pferden zusammen ist...“ Ich nickte und sattelte Mattusch. Dann setzte ich zur Vorsicht meine Kappe auf, da der Hengst erst drei und somit ziemlich unberechenbar war. Dann führte ich ihn einige Runden in der Halle und stieg auf. „setzt dich doch auf die Tribüne oder geh zu Alex ins Stüble.“ sagte ich und ritt im Schritt, am langen Zügel los. Jenny verschwand. Ich ritt eine Weile Schritt und trabte dann an. Am langen Zügel im Leichttraben streckte sich Mattusch bis auf den Boden und schnaubte ab. Ich klopfte seinen rötlichen Hals und nahm die Zügel etwas auf. Mattusch trat weich ans Gebiss und ließ den Kopf sinken. Er ging knapp vor der Senkrechten, so wie es sein sollte und trat in der Spur. Ich parierte durch und gurtete nach. Dann wollte ich angaloppieren. Nach zwei Runden leichttraben auf dem Zirkel saß ich aus und gab die Hilfe. Mattusch zog den Kopf zwischen die Beine und schlug mit aller Kraft aus. Im hohen Bogen segelte ich in den weichen Hallenboden. Ich spuckte aus. Überall hatte ich Sand. Mattusch stand derweil seelenruhig in einer Ecke und schnupperte am Boden. Ich klopfte mich ab und trat dann auf das Pony zu. Er kam mir entgegen und suchte freudig in meinen Taschen. Dachte der dumme Kerl etwa, dass es für Buckeln etwas zu Fressen gab? Ich stieg erneut auf und galoppierte im leichten Sitz einige Runden ganze Bahn. Dann trabte ich kurz leicht und stieg ab. Ich nahm den Sattel und die Zügel mit und hängte sie über die Bande. Dann stellte ich die vorbereiteten Gegenstände hin. Einen Ball, ein Tor mit Flatterbändern, eine Wippe und eine Plane. Als erstes klinkte ich einen Strick in die Trense und führte Mattusch ein paar Mal durch das Flatterband-Tor. Er machte ohne Probleme mit. Von diesem Erfolg beflügelt wollte ich über die Wippe gehen. Er sprang nach etwas der Hälfte hinunter und genau auf meinen Fuß. „AUUUUU!“ rief ich. Es tat höllisch weh. Ich humpelte zur Wippe und setzte mich darauf. Dann packte ich meinen Stiefel und zog ihn vom Fuß. Eine Weile ließ ich ihn an der frischen Luft und nachdem der Schmerz abgeklungen war zog ich ihn wieder über. Dann setzte ich das Training fort. Nach der Wippe wollte ich die Plane in Angriff nehmen. Mattusch ging zu meinem Erstaunen darüber, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Ich klopfte ihm den Hals und holte den Ball her. Der Hengst machte einen Satz nach hinten und riss mich dabei fast um. Mein Arm jedenfalls fühlte sich ausgerissen an. Ich zupfte ein bisschen am Strick und führte ihn wieder zum Ball. Dieses Mal ließ er sich überreden wenigstens daran zu schnuppern. Plötzlich zuckte er zurück. Ich klopfte ihm beruhigend den Hals und holte den Ball zurück. Nach einigen Minuten traute der Hengst sich sogar ihn ins Maul zu nehmen. Er stieß mit dem Huf dagegen und der Ball flog durch die halbe Halle. Es machte ihm sichtlich Spass. Doch da ich ein wenig sehr geschunden war, beschloss ich die Bodenarbeit sein zu lassen. Ich wollte Jenny noch reiten sehen. Also ließ ich mein Pony in der Halle ein wenig laufen, baute ab und ging dann ins Stüble. Als ich eintrat erschrak ich zu tiefst. Jenny und Alex saßen nebeneinander und bemerkten mich überhaupt nicht. Und ich sah auch den Grund. Sie knutschten und kuschelten richtig eng aneinander gedrückt. Ich wollte mich gerade heimlich verdrücken, als Jenny mich bemerkte. „Äh, ich glaub ich muss dir was erklären.“ sagte sie etwas verdattert. „Das glaube ich allerdings auch!“ erwiderte ich kühl und setzte mich den beiden gegenüber. „Also“ begann Jenny. „Ich war damals hier in der Nähe auf einem Hof. Alex und ich arbeiteten zusammen und waren total gut befreundet. Der Besitzer vom Hof hatte aber etwas gegen Alex und suchte nur einen Grund um ihn vor dem Ablauf seines Vertrages hinaus zu werfen. Nach einigen Wochen, in denen wir zusammen gearbeitet hatten, verliebte ich mich in Alex und er in mich. Der Besitzer wollte Alex deswegen rausschmeißen, konnte aber keine Klausel entdecken, in der so etwas vorkam. Also musste er ihn ‚behalten‘. Er wurde von Tag zu Tag wütender, weil Alex den Hof viel besser führen konnte als er selber. Also schmiedete er einen fiesen Plan. Während ich ein Pferd beritt, sagte er zu Alex er solle den Traktor aus der Scheune holen. Die Scheune lag direkt neben der Halle. Alex wollte nicht, weil er wusste wie schnell Mirabella, so hieß das Pferd, erschrak. Doch der Besitzer sagte, dass er ihm kündigen würde, wenn er es nicht tat. Also machte Alex es. Er fragte aber, ob unser Chef das Tor öffnen könnte. Dieser sagte zu und Alex stieg ein. Nun musst du wisse, dass es sehr schwer ist den Traktor rückwärts zu fahren, da man nichts sieht. Alex wartete also zwei Minuten, bis er das Rollen vom Tor hörte und startete dann. Doch plötzlich brach er durch das Tor durch. Es sollte eigentlich offen sein, aber unser damaliger Chef hatte es zu gemacht! Ja und durch den Lärm erschrak Mirabella so sehr, dass sie sich aufbäumte und losschoss. Ich war heruntergefallen und hing halb im Steigbügel. Deshalb wurde ich auch so schwer verletzt. Die Stute trampelte auf meinen Arm und mein Kopf schlug mehrfach gegen die Bande. Ich wurde ohnmächtig und hab ab da nichts mehr mitbekommen.“ Ich war schockiert. Doch Alex erzählte noch mehr „Der Chef machte mich total fertig, was für ein dummer Mensch ich doch sei und dass ich nicht einmal Traktor fahren könne. Ich sagte ihm, dass er schließlich versprochen hätte, das Tor zu öffnen. Doch er leugnete das. Dann schmiss er mich raus. Ich war stinksauer und wollte es Jenny erzählen. Ich fand sie dann halb unterm Pferd, mit komisch abgewinkeltem Arm und Bein auf. Sie war ohnmächtig. Ich rief natürlich sofort den Krankenwagen. Und unser Chef hatte natürlich nichts besseres zu tun, als den Sanitätern zu erzählen, dass alles meine Schuld sei.“ Ich starrte die beiden total entsetzt an. Ein dicker Kloß bildete sich in meinem Hals. „Und was wurde aus eurem Chef?“ „Nichts! Er hat seinen Hof immer noch! Was hätten wir schon machen können?“ Um mich und Jenny auf andere Gedanken zu bringen fragte ich plötzlich „Möchtest du Mattusch reiten?“ Jenny zögerte kurz, stimmte dann aber zu. Alex verabschiedete sich. Er müsse noch etwas im Stall machen. Wir Mädels gingen zurück zu dem kleinen Hengst und ich sattelte schnell wieder auf, während Jenny eine Kappe aufsetzte. Dann stieg sie auf. Meine Mitbewohnerin war zwar noch etwas wackelig, aber im Grunde hatte sie einen guten Sitz. Ich ließ sie eine halbe Stunde reiten und korrigierte sie dabei fleißig. Danach war Jenny der Meinung, dass sie Alex und mir zu Liebe wieder anfangen wollte mit Reiten. Ich verkniff mir die Bemerkung, dass sie es eher für Alex und sich tat und wir sattelten Mattusch ab. Als ich den kleinen Hengst auf die Weide ließ schoss er mit einem grellen Wiehern nach unten und mischte die gesamte Herde auf. Eigentlich war ich total müde, aber es wartete ja noch die Stallarbeit auf mich. Ich wollte Jenny fragen, ob sie mir half, aber die war verschwunden. Ich wusste auch wohin... Seufzend machte ich mich allein an die Arbeit. Und träumte von einem Freund der auch Pferde mochte...

Pia,13 Jahre Autor/in
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Charlot Greiner


Alex und das Buchstabenpferd



Illustrationen: Charlot Greiner







Endlich Urlaub

Es ist der letzte Tag vor den Sommerferien. Simon, Leon und Alex sitzen gespannt auf ihren Stühlen und warten auf das Klingeln der Schulglocke., denn dann würden die Ferien beginnen. Alle drei freuen sich, sie machen nämlich einen Überraschungsurlaub. In dem schönen Überraschungsgedanken klingelt es auch schon und alle stürmen aus den Klassen. Simon, Leon und Alex rennen nach Hause. Sie laufen zwar zu Alex Haus, aber sie sind noch lange keine Ge-schwister, nein sie sind nur die drei allerbesten Freunde.
Endlich stehen die drei vor der Haustür. Gerade will Simon klingeln, da öffnet sich auch schon die Tür. Alex Mutter steht vor ihnen und fragt: „ Hallo, ihr drei, seid ihr schon aufgeregt?“ Die drei antworten im Chor: „ Ja; natürlich!“ Darauf sagt die Mutter: „Na gut, dann kommt mal rein und setzt euch.“
Das machen die drei und da klingelt es an der Tür. Alex Mutter geht und öffnet sie. Draußen stehen Simons und Leons Mütter, beide mit Koffern in der Hand. Sie treten ein und setzen sich zu den Kindern.
Dann sagt Alex Mutter geheimnisvoll: „ Und jetzt Trommelwirbel bitte! Wir fahren auf einen Reiterhof!“ Fasungslos schauen die drei Jungs sich an und sagen erst mal nichts. Heute noch sollen sie zu-sammen übernachten und am nächsten Morgen würde es in aller Frühe losgehen.



Ein blöder Tag für alle

Am nächsten Morgen gibt es ein leckeres Frühstück. Trotzdem sind die drei immer noch sauer auf ihre Mütter. Lieber würden sie nach Föhr zum Angeln fahren, aber ein Reiterhof? Das ist doch nichts für sie. „ Ein Reiterhof, das ist doch nur etwas für Mädchen!“, denken sie. Aber es ist schon zu spät, die Mütter rufen sie ins Auto.


Auf dem Reiterhof

Als sie auf dem Reiterhof ankommen ist es bereits 18.00. Simon, Leon und Alex haben ein Zimmer zusammen. Simon schläft auf einem Zweier-Etagenbett. Leon schläft darunter und Alex hat ein Einzel-bett.
Nachdem sie am nächsten Morgen gefrühstückt haben, sagt Simon: „ Na, wenigstens war das Bett bequem und das Frühstück lecker.!
Dann schauen sich die Jungs die Pferde an. Leon sagt: „ Bob ist doch bisher das schönste Pferd, oder?“ Die beiden anderen stimmen zu.



Das Buchstabenpferd

Während Simon und Leon weitergehen, bleibt Alex noch weiter vor dem weißen Schimmel Bob stehen. Als er ihn genauer betrachtet, muss er sich die Augen reiben, denn die kleinen Flecken, die er hat sind gar keine Flecken, sondern Buchstaben. Nun ist es so richtig spannend für Alex auf dem Reiterhof.
Aber es sollte noch besser kommen. Als Alex nämlich das Pferd an-starrt, starrt das Pferd zurück und beginnt sogar zu sprechen: „ Hast du mal eine Möhre für mich?“, fragt es. Stotternd antwortet Alex: „ Ja!“ und gibt dem Pferd eine Möhre. Das Pferd schmatzt und sabbert laut. Alex muss lachen und das Pferd lacht auch. Dann muss Alex aber wieder zurück, denn er will ja nicht, dass Simon und Leon ihn hänseln, oder? Wer glaubt denn schon einem Jungen, der von einem sprechenden Pferd erzählt. Also geht Alex zurück in das Zimmer. Hoffentlich sind die beiden andren noch nicht wieder da, sonst hätte Alex nämlich ein Problem. Er hatte den beiden versprochen, vor ihnen zurück zu sein.

Eine Täuschung

Doch als Alex ins Zimmer kommt, muss er feststellen, dass seine Freunde schon längst wieder zurück sind.
Simon fragt ihn: „ Sag mal, wo warst du denn so lange?“ Alex lügt: „ Auf dem Klo!“ Leon sagt: „ Auf dem Klo kann man doch nicht so lange sein!“ Alex schummelt wieder: „ Ich hatte Durchfall und vor dem Klo war eine lange Schlange!“ „ Ach so,“ sagt Simon, „und dann sind die weißen Haare wohl vom weißen Klo!“ „ Nein,“ lügt Alex wieder,“ Das verstehst du ganz falsch, ein Hund hat mich an-gesprungen!“ Simon glaubt ihm nicht und sagt: „ Auf dem Klo können dich gar keine Hunde anspringen. Auf dem Klo sind Hunde verboten!“


Morgen 13. Geburtstag und der 3. in einem Jahr

Am Abend haben sich die drei schon längst wieder vertragen, aber trotzdem hat Alex sein Geheimnis für sich behalten. Er denkt jetzt auch gar nicht mehr an das Buchstabenpferd Bob., sondern nur noch an seinen Geburtstag. Morgen feiert er nämlich seinen 13. Geburts-tag, er wird 13 Jahre alt, genau wie Simon und Leon. Aber Simon ist der älteste von den Dreien und Alex der jüngste.

Geschenke über Geschenke

Am nächsten Morgen wecken die Mütter zuerst nur Simon und Leon, denn die Geschenke sind noch nicht eingepackt. Bald sind sie jedoch fertig. Es fehlt nur noch ein Geschenk, ich weiß es, aber ich verrate es nicht. Last euch genau so überraschen wir Alex.
Nun ist aber der große Moment da, Alex wird aufgeweckt. Als er in das Geschenkezimmer tritt, staunt er nicht schlecht. Von Leon be-kommt er einen Megaflitzer, ein neues Fahrrad und von Simon be-kommt er Bücher. Als alle Päckchen ausgepackt sind, sagt Alex Mutter: „ So, das größte Geschenk konnte man allerdings nicht ein-packen, dafür war es zu groß. Komm mit nach draußen und schau es dir an!“ Die Mutter führt alle nach draußen zu einer unbekannten Ecke. Es scheint allerdings so zu sein, als kennen die Mütter diese Ecke schon. Auf einem Schild steht zu lesen: Zu den Ställen. Neugierig folgen die Jungen den Müttern. Als sie an den Ställen an-kommen, geht Alex Mutter auf eine bestimmte Stalltür zu. Auf einem Plakat steht groß und deutlich : BOB und darunter in bunten Buch-staben: HAPPY BIRTHDAY. Alex kann es kaum glauben, Bob sollte nun ihm gehören. Jetzt konnte er den anderen auch das Geheimnis von Bob verraten. Er sagte: „ Schaut euch die Flecken einmal ganz genau an, seht ihr, dass das ganz kleine Buchstaben sind? Und jetzt kommt das beste. Bob, sag doch mal etwas!“ Das lässt Bob sich nicht zweimal sagen und fröhlich wiehert es: „ Happy birthday, lieber Alex!“ Da staunen die anderen aber nicht schlecht.
Als die Ferien vorbei sind, nimmt Alex seinen Bob natürlich mit nach Hause. Dort wird er auf einem Reiterhof in der Nähe untergebracht und Alex kann ihn so oft reiten wie er möchte.
Ja, und dass Reiterhöfe, Pferde und reiten nur etwas für Mädchen ist, das denkt Alex nun auch nicht mehr.





Lotti,9 Jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
Langenfeld /Brüder-Grimm-Schule /

Der Tierdoktor



Lara und Miklas gingen mit der Oma spazieren. Da lag vor ihnen ein kleiner Marienkäfer. Miklas hob ihn auf und wollte ihn fliegen lassen. Er rief immer wieder: „Flieg, Marienkäfer, flieg.“ Doch dieser rührte sich nicht. Da schaute die Oma sich den kleinen Käfer an und sie sah, dass er einen Flügel verloren hatte. „Er kann nicht fliegen, Miklas,“ sagte die Oma. „Seht mal, er hat nur einen Flügel.“ Lara und Miklas besahen sich den Marienkäfer genauer. „Was machen wir jetzt. Muss er nun sterben?“ fragte Lara. „Nein, sterben muss er nicht. Wir wollen mal sehen, wo der Tierdoktor wohnt, dort bringen wir ihn hin,“ antwortete die Oma.

Den Marienkäfer in der Hand gingen sie zum Auto.

Nachdem beide Kinder angeschnallt waren, fuhren sie in die Tierklinik. Die war ganz schön weit im Zauberwald der Tiere. Man musste nur immer den Weg geradeaus fahren. Dann einmal 2-fach bei der Kuhherde links an der Pferdekoppel vorbei der Sonne entgegen. An der letzten Kreuzung stand schon ein Schild "Dr. Eule - Tierklinik".

Genau dahin wollten sie. Am Eingang ging es noch einmal einen hell beleuchteten Weg entlang. Doch erst mussten die drei aussteigen, denn hier war das Fahren mit dem Auto verboten. Oma stellte also ihr Fahrzeug auf einen Parkplatz und dann gingen sie auf den Weg zu. NOTFÄLLE SOFORT HIERHER! stand darauf. Ja, ein Notfall war der Marienkäfer. Sie gingen also den Weg entlang bis zu einer gläsernen Tür.

Als sie durch die Tür gingen, kamen ihnen die ersten Helfer entgegen. Doch was war das denn?

Hier arbeiteten keine Menschen, sondern alles Tiere.

„Ich bin Klaus, der Bernhardiner,“ wurden sie begrüßt. „Ich komme gerade aus den Bergen und habe die Skier noch nicht abgelegt. Die gehören nämlich Benno, dem Affen. Hat sich beim Skifahren ein Bein gebrochen. Wartet einen Augenblick. Ich bringe nur die Skier weg, dann bin ich für euch da.“ Sprachs und war verschwunden. Oma setzte sich mit Lara und Miklas auf eine Bank und wartete. Nach ganz wenigen Minuten kam Klaus zurück. „Kommt mit mir, ich muss erst mal alles aufnehmen,“ sagte er. Dann ging er in ein Zimmer und setzte sich an den Schreibtisch.
„Was ist der Anlass für euren Besuch?“ fragte er die Oma. „Wir haben einen Marienkäfer gefunden, der hat nur noch einen Flügel“ rief Lara. „Oh, das ist ja ein wirklicher Notfall“ sagte Klaus. „Da wollen wir mal sehen, wer da zuständig ist.“ Er schaute in eine große Liste und griff dann zum Telefon. „Notfall, Flügel vom Marienkäfer abgerissen.“ Mehr sagte er nicht. Dann schaute er wieder Oma an und wollte wissen, wie der Marienkäfer heißt und wo er wohnt. Miklas lachte: „Der Marienkäfer hat doch keinen Namen und keine Wohnung.“ „Aber sicher“, sagte Klaus. „Jedes Lebewesen hat einen Namen.“

Er schaute in den Computer und tippte einige Male darauf herum. Dann sah er Miklas an. „Hier haben wir ihn. Anton Krabbel, so heißt euer Marienkäfer und er wohnt im Wald 67.“

Miklas war ganz erstaunt und auch Lara schaute den Bernhardiner verwundert an. Das hatten sie ja nicht gewusst.

Doch da kamen schon die Sanitäter mit einer winzigen Trage. Miklas rief noch: „Lara, schau mal.“ Sie sahen beide in die Richtung, aus der die Sanitäter kamen.

Zwei Ameisen hoben den Marienkäfer auf die Trage und brachten ihn weg. „Was passiert denn jetzt mit Anton?“ fragte Lara. „Er kommt jetzt in den Operationsraum und dort wird ihm ein neuer Flügel angefertigt. Dann muss er noch ein paar Tage hier bleiben, damit wir sehen können, ob auch alles in Ordnung ist. Nach einer Woche könnt ihr ihn wieder abholen, wenn ihr wollt.“ „Dürfen wir uns noch ein wenig umsehen“, Lara sah den Bernhardiner fragend an. „Natürlich, aber passt gut auf, manchmal laufen die Patienten auf dem Gang herum. Nicht dass ihr noch jemand verletzt.“ Oma fragte noch, ob sie etwas bezahlen muss, doch Klaus winkte ab. Bezahlen brauchten sie nichts, doch wenn sie ein Tier finden würden, das krank war, wäre es schön, wenn sie es immer in die Klinik bringen würden. Meistens konnte man doch helfen. Miklas und Lara versprachen es und Oma nickte dazu. Dann standen sie auf. Klaus wedelte mit dem Schwanz und schleckte Lara und Miklas die Hände ab. Dann gingen sie und sahen sich die Krankenzimmer an. Affen, Löwen und Vögel waren ebenso krank wie Käfer. Die letzte Tür aber war besonders groß. Leise öffneten sie diese um sie dann erschrocken wieder zu schließen. War das wirklich ein Elefant dort gewesen? Lara öffnete noch einmal ganz langsam die Tür. Tatsächlich. In einem riesigen Bett aus Stroh lag dort ein Elefant. Lara ging langsam auf ihn zu. „Hast du auch einen Namen?“ fragte sie ihn. „Natürlich habe ich einen Namen, genau wie alle Tiere,“ antwortete er brummig. „Ich heiße Lara und du?“ Nun schaute der Elefant schon freundlicher. „Ich bin der Friedel. So hat mich meine Mama genannt.“ „Friedel ist schön,“ sagte Lara.


„Wie kommt es denn, dass so ein großer Elefant in der Tierklinik ist,“ wollte Oma wissen. Friedel erzählte es ihr. Er war beim Zirkus und hatte sich ein Bein gebrochen, als er auf einer Bananenschale ausgerutscht war, die jemand achtlos auf die Erde geschmissen hatte. Da war er dann in diese Klinik gekommen. „Ich schmeiß keine Bananenschale auf die Erde“, rief Miklas. „Das ist gut, das ist sehr gut,“ sagte Friedel. „Wir wünschen dir gute Besserung,“ Oma schaute Miklas und Lara an. „Wir müssen nach Hause. Aber wir kommen ja wieder.“ Dann erzählte sie, wie sie den Marienkäfer in die Klinik gebracht hatten und Friedel versprach ihnen, Karten für den Zirkus zu besorgen, wenn sie ihn noch einmal besuchen kommen. Lara und Miklas freuten sich sehr. Dann gingen sie noch einmal zu Anton, um zu sehen, ob es ihm gut ging. Anton schlief noch tief und fest. Um seinen Körper war ein Verband gewickelt. Miklas wollte gerne den Doktor sehen, der Anton wieder gesund machen würde. Da kam er auch schon ins Zimmer.

„Doktor Thomas Eule,“ stellte er sich vor. Er prüfte noch einmal den Verband und sagte dann zu Lara und Miklas: „Schön, dass ihr euch um die Tiere kümmert. Euer Anton wird wieder gesund werden. Es sieht sehr gut aus.“ Dann verschwand er wieder. „Das war eine richtige Eule,“ sagte Lara. „Natürlich, denkst du, das war ein Pferd?“ Miklas lachte und Oma lachte und da lachte auch Lara. Dann gingen sie zum Auto und fuhren nach Hause. Am nächsten Tag fuhren sie wieder zur Tierklinik. Aber Anton lag nicht in seinem Bett. Stattdessen hüpfte da Flippo die Maus in ihrem Bett und schien sich riesig zu freuen.

„Wo ist denn Anton?“ fragte Miklas. „Na zum Verbinden. Der bekommt einen neuen Verband und der Doktor muss sehen, ob der Flügel richtig anwächst,“ antwortete Flippo. „Und ich komme heute nach Hause. Juchhu.“

„Das ist ganz toll, dann bist du jetzt wohl gesund,“ sagte Lara. „Stimmt, ich könnte jetzt einen ganzen Käse verdrücken. Und gegen ein gutes Glas Wein habe ich nichts einzuwenden.“ „Das wirst du auch bekommen, es ist alles vorbereitet,“ kam es von der Tür her. Frau Maus und Herr Maus wollten ihren Sohn abholen und nahmen ihn in die Arme. Kurze Zeit später klopfte es an die Tür. „Jemand zu Hause? Ich bringe ein Geschenk“. Da stand Hase Löffel mit einem großen Korb bunter Eier vor der Tür.

„Haben wir schon wieder Ostern?“ fragte Miklas. „Ne, aber Blumen wollen die Tierkranken meistens nicht und nebenan liegt der Hahn Carlo und seine Frau hatte gerade noch so viele Eier übrig. Die habe ich ihr abgenommen und sie bemalt. Jetzt schaue ich mal nach, wer sie gerne bekommen möchte.“ „Hier liegt aber nur der Anton. Das ist ein Marienkäfer.“ „Na gut, dann sehe ich mal im nächsten Zimmer weiter. Doch zuerst muss ich Carlo schöne Grüße von seiner Frau bestellen. Er hat nämlich einen Fuß verloren.“ Damit verschwand Löffel aus dem Zimmer. Bald darauf klopfte es wieder. Nun kam ein großer Marienkäfer in das Zimmer. „Ist Anton nicht da?“ fragte er. Lara sagte: „Nein, aber er kommt gleich wieder. Er bekommt einen neuen Verband.“ „Seid ihr Lara und Miklas?“ fragte der Käfer.
„Ja, und wir haben Anton in die Klinik gebracht,“ Miklas war ganz aufgeregt. „Ich bin der Vater von Anton. Ich freue mich sehr, dass ihr meinen Sohn gerettet habt. Ich soll euch von allen Tieren im Wald grüßen. Sie kennen euch alle vom Kindergarten.“ „Vom Kindergarten?“ fragte Miklas. Da habe ich die aber noch nicht gesehen.“ „Nein, das kannst du auch nicht, denn sie leben im Wald am Friedhof. Aber da schauen sie jeden Morgen, wer alle zum Kindergarten kommt. Daher kennen die Tiere euch.“

„Können die Tiere uns denn im Kindergarten besuchen?“ fragt Miklas. „Ja, wenn ihr sehr lieb seid, dann könnte ich mal mit ihnen sprechen.“ „ O, das wäre toll,“ riefen Miklas und Lara. „Ja, ich muss jetzt aber gehen, ich werde mich bei euch melden.“ Der Vater von Anton flog davon. Miklas schaute Lara an und lachte. „Das ist aber toll, wenn die Tiere in den Kindergarten kommen. Das müssen wir morgen sofort erzählen.“ Dann machten auch sie sich auf den Heimweg.

Am nächsten Tag erzählten sie im Kindergarten von ihrem Erlebnis, aber die anderen Kinder wollten ihnen nicht glauben, da waren Lara und Miklas ganz traurig. Doch nicht lange, denn es klopfte immerzu an ihrem Fenster. Endlich merkten die Kinder, dass ein Vogel klopfte und Lara öffnete die Tür. „Komm herein, bringst du uns Grüße von Antons Vater?“ fragte sie den Vogel. „Ich bin Frau Amsel und suche die Lara und den Miklas,“ sagte der Vogel. „Hier bin ich, hier bin ich,“ rief Miklas. „Und ich bin die Lara.“ Nun schauten alle Kinder zu Frau Amsel. Ein Vogel, der sprechen konnte. Sie dachten alle, nur Papageien und Wellensittiche könnten etwas sprechen, aber eine Amsel? Sie blieben alle brav auf ihren Plätzen sitzen und hörten zu, was Frau Amsel zu erzählen hatte. „Lara und Miklas haben Anton gerettet. Als Belohnung haben sie sich gewünscht, dass die Tiere aus dem Wald in den Kindergarten kommen und euch besuchen. Darum bin ich hier. Ihr müsst mir versprechen, dass ihr den Tieren nichts Böses antut.

Keine Flügel ausreißen, keine Steine werfen und die Nester im Wald in Ruhe lassen. Nie wieder böse zu Tieren sein, dann kommen wir euch gerne besuchen.“ Die Kinder klatschten begeistert und riefen: „Wenn ihr uns besucht, werden wir ganz lieb sein.“ „Dann will ich es so weitergeben. Heute in einem Monat kommen wir euch besuchen. Tchip, Tchip, Tchip.“

Dann flog Frau Amsel davon.

Alle Kinder wollten von Lara und Miklas wissen, ob wirklich alles stimmte, was Frau Amsel ihnen erzählt hatte und Lara sagte: „Ja, alles stimmt, wartet nur ab. In einem Monat werden wir die Tiere des Waldes alle kennen lernen.“ Sie konnten es kaum erwarten. Die Zeit verging wie im Fluge. Doch auch jetzt schon passten die Kinder genau auf, wenn sie durch den Wald gingen, damit sie nicht auf einen Käfer traten. Jonas, der sonst gerne den Käfern ein Bein ausgerissen hatte, oder mal einen Flügel, hat sogar einem Marienkäfer, der auf dem Rücken lag und sich nicht aufrichten konnte, geholfen. Er ließ ihn ihn ganz behutsam an seinem Finger hoch krabbeln. Dann konnte er davonfliegen. Die Vögel im Wald hatten es gesehen und es hatte sie sehr froh gemacht.

Dann endlich kam der große Tag. Alle Kinder hatten sich fein gemacht und draußen hatten sie eine Vogeltränke bereitgestellt, damit die Vögel etwas Wasser hatten.

Die ersten Vögel ließen sich gleich darauf nieder. Die Kinder schauten vom Fenster aus zu. Dann sahen sie, wie einige Tiere langsam und einige sehr schnell zu ihnen kamen. Es waren eine ganze Menge. Da es ein schöner Sommertag war, gingen alle nach draußen, um die Tiere zu begrüßen. Sie sangen: „Alle Vögel sind schon da....“. Als sie geendet hatten, zwitscherten die Vögel aus vollem Hals.

Doch es waren auch einige Käfer gekommen Spinnen, Ameisen, Schmetterlinge und Hasen. Eine Taube brachte einen bunten Schal mit. Die Kinder hatten keine Angst vor all den Tieren und nahmen sie in die Hand.


Es wurde ein schöner Tag und als die Eltern die Kinder am Mittag abholten, konnten diese viel erzählen. Die Tiere im Wald kamen immer mal wieder zum Kindergarten. Sie waren die besten Freunde geworden. Und wenn mal ein Tier krank wurde, ja dann wussten Lara und Miklas ja, wo die Tierklinik war. Dort brachten sie die Tiere dann hin.

Einmal im Jahr fand ein großes Fest statt. Die Eltern spendeten Kuchen und Getränke und die Gäste, die kamen, zahlten einen kleinen Betrag dafür. Dieses Geld wurde an die Tierklinik gespendet. So konnten immer wieder neue Geräte angeschafft werden, die der Doktor Eule brauchte.

Lara und Miklas freuten sich, dass sie es geschafft hatten, die Tiere im Wald zu schützen. Sie setzten sich an den Flügel in der Turnhalle und spielten, und die Vögel und Kinder sangen dazu.

Als große Überraschung kam dann noch Doktor Eule und bedankte sich bei allen für ihren Einsatz. „Wenn alle Kinder so sorgsam mit der Natur umgehen, hätten wir viel weniger Kranke in unserer Klinik,“ sagte er. Dann ließ er noch einige Luftballons hochgehen.

Das war ein Riesenspaß und die Zeitung berichtete am nächsten Tag darüber. Ein großes Foto von Lara und Miklas am Flügel war auch abgebildet.

Ach ja, und selbstverständlich war auch Anton mitgekommen. Er war wieder ganz gesund und flog 10 Runden um die beiden herum, damit sie sehen konnten, dass der neue Flügel super gut angewachsen war. Dann flog er noch auf die Vogeltränke und zeigte Lara und Miklas seine Frau und seine 3 Kinder. Alles kleine Marienkäferchen.







© Brigitte,60 Jahre Autor/in
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin.

Die Dinos und Marvin


Marvin ist zehn und liebt Dinos.
Als Marvin eines Tages zur Schule ging sagte er seinen Freund Sasha von seinen Dinos,weil Sasha Dinos genau so toll findet.Doch wenn Tim der große angeber kommt ist der Spaß vorbei.Den er muss immer so doffe Sprüche ablassen wie zum beispiel das es Dinos gar nicht gäbe und das macht Marvin traurich.
Doch als er noch am gleichen Abend träumte, träumte er das er mit Dinos schwamm und das er auf ihn ritt.Das fand er so toll das er es am nägsten Tag sofort Tim sagen musste und Tim es nicht Glaubte doch als sie das Thema sorgfällig durchnahmen endschuldigte Tim sich bei Marvin und Sasha.Jetzt sind sie alle beste Freunde.

© Alicia,11 Jahre Autor/in aus Marl
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
Verboten.

-Das veschwundene Pferd-

Lisa öffnet die Stalltür und rennt hinein.In der fünften Box steht ihr Pferd Lino.Lino wiehert ihr fröhlich zu.Schnell schiebt Lisa den Riegel der Box zurück,geht hinein,säubert den Stall und fertig-Der Stall ist blitzeblank,doch wo ist Lino?Die Tür zum Stall steht sperrangelweit auf.Oh nein!Schnell läuft
Lisa zu ihren Großeltern und erzählt ihnen,das sie vergessen hatte,die Box zu schließen,und das Lino weggallopiert ist.Sofort machen sich alle auf die Suche nach Lino,fast jede Minute machen sie eine Pause,doch bis jetzt haben sie es noch nicht geschafft,Lino wiederzufinden,keine einzige Spur finden sie,noch nicht mal ein Hufabdruck im Schlamm!Erschöpft setzten sich die drei auf ein paar Stufen des Hauses.Alle überlegen,wo sie noch nicht gesehen haben,doch ihnen fällt kein Ort ein.
"Das ist es!",sagt dann plötzlich Lisas Großvater:"Wo versteckt sich ein Pferd am liebsten?Überleg doch nochmal!" Lisa lächelt.Natürlich!Jetzt fällt es ihr wieder ein! "Natürlich in der Futterkammer!" Alle rennen los zur Futterkammer,wo sie auch schon Lino bemerken,er steht dort,hat alle Getreidesäcke aufgerissen und lässt sich jetzt den Festschmaus schmecken.Der Großvater holt das Halfter und bindet es Lino um.Nach einer halben Stunde steht Lino auch schon in der Box,und Lisa gibt Lino als Willkommensgruß eine große Möhre!

---ENDE---


© JULIA HORVATH
Julia ,10 Jahre Jahre
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
Verboten

Tierpension
in
Kemplitzburg

Wie alles begann Seite 1

Es war mitten in den Sommerferien als Jacki mit ihrer Tante in Richtung Heimat unterwegs war. 2 Wochen waren sie in Italien auf den Campingplatz gewesen und nun fuhren sie gerade an der Deutschen Grenze vorbei.
Jacki wohnte seit 3 Jahren bei ihrer Tante, weil ihre Eltern beruflich viel unterwegs waren und nicht soviel Zeit für ihre Tochter hatten.
Deswegen verbrachte Jacki nur ein paar Wochen im Jahr bei ihren Eltern und den Rest des Jahres bei ihrer Tante.


„Tante Marlies, ich muss mal. Könnten wir nicht mal Pause machen?“ fragte Jacki.
„Die nächste Parkbucht halten wir an, da kannst du eben in den Büschen verschwinden“, antwortet sie.

Nach einer Viertelstunde hielten sie schon auf einen Parkplatz an der Autobahn.
Jacki sprang aus den Auto und rannte in die Büsche.
Als sie fertig war ging sie zum Auto zurück und bemerkte einen
großen Korb der mit einem Jutesack bedeckt und einem roten Band umschnürt war. Am Band hing ein Zettel und aus dem Korb hörte sie ein leises Wimmern.

Sie ging zum Korb und las auf diesen Zettel:




KANN MICH NICHT DARUM

KÜMMERN



Soll das ein Witz sein, dachte sie während sie nach ihrer Tante rief. Doch die saß im Auto und hörte ihre Nichte nicht. Da nahm Jacki ihren ganzen Mut zusammen und trug den Korb zum Auto.
Sie hatte Angst den Korb zu öffnen und wollte das ihre Tante das
machte.
Als Marlies Jacki mit dem Korb durch den Wald kommen sah wunderte sie sich über den Korb, den Jacki vor sich trug.
Marlies ging ihr entgegen.
„Was trägst du denn da für ein Korb ?“
„Marlies guck mal, da hängt ein Zettel dran und aus den Korb kommen so komische Geräusche“, rief Jacki ihrer Tante zu.


Marlies nahm ihr den Korb ab und stellte ihn vorsichtig im Gras ab.
„Unverantwortlich“ sagte Marlies kopfschüttelnd als sie den Zettel las.
Sie versuchte die Schleife aufzukriegen und staunte nicht schlecht, als sie in den Korb schaute.
In diesen Korb waren drei Hundewelpen, erst wenige Wochen alt und jedes in einer anderen Farbe.
Eins war schwarz, eins braun und eins weiß. Traurig blinzelten sie Marlies an.
„Das gibt es doch gar nicht, wer macht denn so etwas!“ rief Marlies entsetzt aus. „Jacki, geh bitte zum Auto und hol den Wasserkanister und
eine von den Campingschüsseln, beeil dich bitte!“
Jacki ging zum Auto und freute sich darüber das ihre Tante immer eine
Schüssel und einen Wasserkanister mit hat. Mann kann nie wissen hat
Marlies ihr mal erklärt.
Vorsichtig schüttelte Jacki das Wasser in die Schüssel und setzte mit ihrer Tante die Welpen um die Schüssel herum.
Zögerlich schlabberten die Kleinen das Wasser aus.
„Was machen wir denn jetzt mit ihnen Marlies?“
„Wir nehmen sie erst mal mit und geben sie dann beim Tierheim ab.
Hier lassen können wir sie jedenfalls nicht.“
Sie setzten die Hunde wieder in den Korb und stellten ihn auf der Rückbank des Autos. Zur Sicherheit legten sie den Gurt um den Korb und schnallten den Korb damit fest.
Jacki setzte sich mit auf die Rückbank und beobachte während der Fahrt die Welpen.
„Bis nach Hause sind es noch über 500 km, wir werden erst mitten in der Nacht nach Hause kommen. Können wir sie nicht erst bei uns Übernachten lassen bevor wir sie abgeben?“ fragte Jacki ihre Tante.
„Ach, Jacki. Glaubst Du denn, das ich sie mitten in der Nacht im Tierheim abgebe? Erst soll Alfredo sich die Welpen ansehen. Für heute Nacht können sie in der Waschküche übernachten und morgen sehen wir dann weiter.“
Jacki beobachte während der Fahrt die Welpen, erst als es dunkel wurde
schlief sie ein und hatte einen merkwürdigen Traum.

DER TRAUM
Sie träumte von Marlies Bauernhof. Was sonst so verlassen wirkte,
war auf einmal bunt und lebhaft.
Die Viehzucht hatte Marlies schon vor Jahren aufgegeben, wieso sieht es jetzt hier so aus. Wunderte sich Jacki.
Vorsichtig ging sie durch das Hoftor, sie guckte auf das Schild was über den Eingang hing.

TIERPENSION ZU DEN DREI WELPEN


stand dort auf den Schild. Komisch dachte sie und ging weiter. Sie sah sich um und erblickte die „Alte“ Scheune. Es waren Fenster eingebaut, die Wände waren grün und mit Blumen bemalt. Auf der anderen Seite war ein neues Gebäude, es war mit 3 Farben angemalt und hatte 3 Fenster. Sie ging zu diesem Gebäude und schaute sich darin um.

DER TRAUM
Sie träumte von Marlies Bauernhof. Was sonst so verlassen wirkte,
war auf einmal bunt und lebhaft.
Die Viehzucht hatte Marlies schon vor Jahren aufgegeben, wieso sieht es jetzt hier so aus. Wunderte sich Jacki.
Vorsichtig ging sie durch das Hoftor, sie guckte auf das Schild was über den Eingang hing.

TIERPENSION ZU DEN DREI WELPEN


stand dort auf den Schild. Komisch dachte sie und ging weiter. Sie sah sich um und erblickte die „Alte“ Scheune. Es waren Fenster eingebaut, die Wände waren grün und mit Blumen bemalt. Auf der anderen Seite war ein neues Gebäude, es war mit 3 Farben angemalt und hatte 3 Fenster. Sie ging zu diesem Gebäude und schaute sich darin um.


Überall lag Hundespielzeug und in der Mitte des Raumes stand ein altes Sofa. Alles war so wirklich, sie ging aus dem Gebäude und sah sich weiter um.
Sie ging zur „Alten“ Scheune, langsam öffnete sie die Tür.
In der Scheune waren Tiere; 2 Schafe, 3 Lämmer, 4 kleine Ponys, 6 Hühner und in einer Ecke lag ein Hängebauchschwein.
Wie kann das sein, wo hier doch keine Tiere leben? Keines der Tiere reagierte auf ihre Anwesenheit, nur ein kleines Rehkitz kam auf Jacki
zu. Gerade als sich das Kitz an Jacki schmiegen wollte, erschrak dieses von den Rufen.
„Jacki, wach auf wir sind zu Hause!“
Langsam regte sich Jacki aus ihren Traum und rieb sich müde ihre Augen. Es war 2 Uhr in der Nacht.
Jacki guckte noch mal in den Korb, ob das nicht nur auch ein Traum gewesen sei; Nein, die Welpen schliefen kuschelnd nebeneinander.
In der Haustür stand Alfredo, er war Tierarzt und hatte eine kleine Tierarztpraxis im hinterem Teil des Bauernhofes.
„Hallo Alfredo, wir haben hier einen kleinen Fund. Den solltest du dir morgen unbedingt mal angucken“ rief Marlies Alfredo zu.
Jacki und Marlies zeigten Alfredo die Welpen.“ Wir fanden sie im Wald,
ausgesetzt in diesem Korb. Ohne Wasser und mit diesem Jutetuch überdeckt“, sprach Marlies weiter.
Alfredo staunte natürlich nicht schlecht als er die kleinen Welpen sah.
„Ich glaube, ich schaue sie mir gleich einmal an, die sehen mir gar nicht so gut aus. Wenn die bei diesen Temperaturen im Wald ausgesetzt gewesen sind, ist es besser, wenn ich sie mir sofort anschaue. Bringt sie mal gleich in die Praxis.“
„Onkel Alfredo, darf ich dir bei den Untersuchungen helfen?“
„Okay, du hilfst Onkel Alfredo bei den Untersuchungen und ich koche
erst mal einen Tee für uns. Das wird bei euch ja einen Moment dauern,
was meinst du Alfredo?“
„Du hast recht Marlies, es wird dauern drei Welpen zu Untersuchen.
Jacki ist mir eine gute Hilfe und der Tee tut hinterher bestimmt gut. Dann
kannst du mir ja die ganze Geschichte erzählen und wie es im Urlaub
war. Jacki, trag mal den Korb in die Praxis.“




In der Praxis


Jacki stellte den Korb gleich neben den Untersuchungstisch, die drei schliefen immer noch.
Alfredo nahm zuerst den schwarzen Welpen aus den Korb und setzte
ihn auf den Tisch. Vorsichtig ging er mit den Untersuchungen vor.
Er schaute erst in die Hundeschnauze, kontrollierte die Temperatur und
tastete alles ab. Anschließend gab er dem Hund eine Spritze und setzte ihn wieder in den Korb. Mit den anderen machte er das Gleiche.
„Was waren das für Spritzen Onkelchen?“ fragte Jacki.
„Vitaminspritzen, die Hundewelpen sind völlig erschöpft. Deswegen
sollten wir sie gleich an einen ruhigen Ort bringen, wo sie sich erholen können.“
„Tante Marlies sagte, das sie in der Waschküche schlafen können“, antwortete Jacki.
„Das ist eine gute Idee, aber wir sollten ihnen erst einen gemütlichen Platz fertig machen. Wir brauchen dazu Stroh, eine alte Decke und die Rotlichtlampe die in der alten Scheune hängt.“
„Ich suche alles zusammen“, sprach Jacki und war schon aus der Tür. Einige Minuten später trafen sie sich in der Waschküche wieder.
Sie breiteten das Stroh auf den Boden aus, legten die Decke darauf und hängten die Lampe über den Platz. Jacki stellte noch eine Schale Wasser daneben und dann legten sie die Welpen auf den Lager ab.
„Wenn sie diese Nacht überleben haben sie Glück. Sie sind in einer sehr schlechten Verfassung, wer weiß wie lange sie schon da standen. Vielleicht habt ihr sie ja rechtzeitig gefunden. Lass uns jetzt zu deiner Tante gehen, die wartet bestimmt schon auf uns.“
„Geh doch schon mal vor, ich komme gleich nach.“
Als Alfredo aus der Tür war, ging Jacki zum Schrank der in der Waschküche stand und zog ihren Schlafsack raus, der da verstaut war.
Sie legte ihn neben das Welpenlager und schlief ein.
Als Marlies sich wunderte wo ihre Nichte bleibt, schaute sie in der Waschküche nach und sah sie dort schlafen. Die Welpen und Jacki
waren dicht aneinander gekuschelt.
Sie machte das Licht aus und lies alle schlafen.
Der Tag war anstrengend genug gewesen, Alfredo und Marlies verabschiedeten sich und gingen dann auch schlafen.



ES TUT MIR LEID!

Michelle Grünhagen+ Magitta Grünhagen,9 Jahre , 36 Jahre Jahre Autor/in aus Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.
delmenhorst
Michelle Grünhagen+ Magitta Grünhagen,36 Jahre Autor/in aus Delmenhorst
Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
Verboten.

Es war einmal ein Eisbär,
der Tim hieß. Er lebte im "Schneewald".
Eines Tages zog ein kleiner Junge los um seiner Mutter etwas einzukaufen. Dabei musste er aber durch den Wald. Und weil es schon ganz dunkel war, fürchtete er sich. Doch dann ging er mutig hinein. Nur wenige Minuten später hatte sich Tom, der kleine Junge, verirrt. Ihm war kalt, er war allein und hatte totale Angst. Da kam Tim vorbei und fragte "Warum weinst du denn so schrecklich?" "Ach ich habe mich verlaufen und finde nicht mehr zurück. Ich habe soooooooooooo eine Angst!" "Dann schlaf doch für heute Abend in meinem "Schneewald" okay?" Tom nickte. Tim legte sich auf eine Lichtung und Tom etwas abseits. "Komm doch näher. Hab keine Angst. Ich werde dich schon nicht beißen!" Zitternd ging Tom auf den Eisbären zu. Er legte sich zu ihm und kuschelte sich ganz dicht an das warme Eisbärenfell. "So besser?" "Ja!" sagte Tom. Tom verbarg sein Gesicht in dem warmen Eisbärenfell. Am nächsten Tag fanden ihn seine Eltern. Und von da an war Tom nie mehr allein, den er hatte einen Freund gefunden mit dem er immer spielen und schmusen konnte, wann er wollte.

THE END


Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
Verboten. allison,16 jahre Jahre aus gross-zimmern

Der süße Kleine Hund
Als wir vor knapp 5 Jahren unseren Hund Bonny bekamen hatte ich ein bischen Angst vor ihm obwohl das unsinn war mittlerweile ist er schon 5 Jahre alt er ist ein puurer Müschling.Er ist sehr willt und auf mich vixiert.Wir haben nachbern die auch einen Hund haben Namens Jini Bonny und Jini sind gute Freunde
NACH EINER WAREN GESCHICHTE
Dennis,11Jahre Jahre aus Wevelinghoven

Die Osterhasenfamilie

Zwei Tage vor Ostern gab es bei der Osterhasenfamilie viel zu tun und viel Aufregung. Vater lief zum Osterhasenmagd und wieder
zurück, er holte Ostereier. Mutti, Leopold und Kati bemalten sie
anschließend sehr schön. Am Ostermorgen, als Vater die sehr schönen Eier durchzählte, um sich zu vergewissern, dass sie reichlich hatten, erschrack er! Es fehlten mindestens 12 Eier!
Schnell weckte er die anderen, Mutti zuerst. Sie liefen zusammen aus dem Haus in den Schuppen wo sie ihre Ostereierwerkstatt hatten. Die ganze Familie war besorgt, denn sie fürchtete dass sie die Arbeit nicht vollenden könnten und dass die Kinder so kein fröhliches Osterfest haben würden.
Aber sie täuschten sich.
In Windeseile bemalten sie die Eier. PLUMPS!!! Oh Kati hat ein Ei fallen lassen. "Macht nichts, mach bloß weiter!" sagte der Vater. In Windeseile bemalten und säuberten sie die Eier.
Als sie fertig waren, war es freilich sehr spät, aber genau in diesem Jahr schliefen die Familien sehr lange. Und so kam es, dass als Mutti und Vati in die Gärten der artigen Kinder kamen, keine Menschenseele erblicken konnten. sie dachten aber bei sich: "Jetzt kommen bald die Kinder." Also verstecken sie die Eier ganz schnell und sie schafften es erstaunlicherweise bis die Kinder kamen. Im letzten Garten wurde es zwar knapp, aber Mutter und Vater gaben sich auch dieses Mal Mühe und so schafften sie es auch dieses Mal noch gerade. Sie gingen zwar sehr müde nach Hause, aber in Hausdülmen gab es ein schönes Osterfest.

Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors
Anna David,9 Jahre aus Hausdülmen, Grundschule,

Nenzi und der rote Elefant
An einem regnerischem Tag war Nenzi tod langweilig.
Sie lag auf ihrem Bett und träumte über ein Zauberland.
Dort war ein blaues Pferd ein lila Hase ein pinker Tieger
und ein roter Elefant Nenzi träumte das der rote Elefant ihr bester Freund war. Auf einmal rummpelte es in ihrem Zimmer auf einmal war der rote Elefant da Nenzi faste es nicht jetzt könnte sie mit ihrem besten Freund fangen spielen und verstecken.
Nun würde es ihr nie langweilig sein.

Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors Alexandra,10 Jahre aus Wendland schule

Das größte Schaf der Erde

Heidi war ein Schaf. Ein ziemlich kleines Schaf. Es durfte nicht immer mit der Herde auf eine Wiese.
,, Du bist noch viel zu klein" heiß es immer. Aber da der Bruder von Heidi auch bei der Herde war, durfte Heidi wenigstens zwei mal pro Woche mit.
,, Lasst meine Schwester doch mit laufen" sagte er immer. Heidis Bruder hieß Beneles. Heidi war ein Fan von dem Schaf Jorg Klocks. Ein englisches Schaf das den ganzen Tag ,, MÄH" machen konnte.
,,, Mäh Mäh Mäh Mäh Mäh Mäh" versuchte es Heidi immer. Aber sie konnte es noch nicht einmal zehn Minuten. Heidi fing an zu Essen. Vielleicht, würde sie es dann hinbekommen.
,, Mensch Heidi!! Du isst ja schon fast das, was du sonst immer pro Woche gegessen hast, an einem Tag." sagte der Bruder Benelis immer.
,, Du weist aber auch gar nichts" ertönte es aber immer aus dem Mund von Heidi.
,, Och, Heidi. Wir sind Pleite..." hatte Benelis auch gesagt.
,, Benelis... Bin ich ein kleines oder ein großes Schaf?" fragte Heidi.
,, Ein kleines." sagte Benelis.
,, Ja eben. Ich möchte genau so sein, wie Jorg Klocks. Und er mäht doch jeden Tag. Den ganzen Tag. Das möchte ich auch hinbekommen." erklärte Heidi.
,, Ach jetzt kapiere ich. Aber Jorg hatdas ganz anders gemacht. Aber du bist schlau genug, um herauszufinden wie er das macht. So wirst du jedenfalls Fett." erzählte Benelis und lief mit seinen Freunden wieder auf die Wiese. Heidi fiel ein, dass sie Sprot machen könnte. Das tat sie dann auch. Aber sie nahm eher ab.
,, Benelis. Ich halte es nicht mehr aus. Wie wachse ich?" fragte Heidi aufgeschmissen.
,, In dem du gesunde Sachen isst. Keine ungesunden." erklärte Benelis. Heidi kaufte Obst und alles was gesund ist. Tatsächlich. Es klappte. Sie wurde ein berühmtes Schaf. Aber so viel ,, MÄH" machen. Aber das größte Schaf der Welt war sie.

The End.

Achtung! Nachdruck und Vervielfältigungen,auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors Johanna,9 Jahre aus Birkenheide, Albertine-Scherer- Schule

Das Schaf im Wolfspelz
Es war einmal ein Schaf, das zog mit seiner Herde im Land umher. Immer von Wiese zu Wiese, von Feld zu Feld und von Wald zu Wald. Aber dem Schaf wurde das ständige Grasen und Blöken langsam langweilig. Es wollte unbedingt ein Abenteuer erleben. Die anderen Schafe waren nicht sonderlich begeistert. Sie blökten nur noch lauter und schauten missmutig drein. „Abenteuer?“, fragten sie, „Was ist schon ein Abenteuer gegen einen frischen Haufen Heu?“ Und dann senkten sie wieder ihre Köpfe. Aber dem einen Schaf wurde es immer langweiliger und irgendwann beschloss es in die weite Welt hinaus zu ziehen. Weg von den anderen Schafen, weg vom Schäfer und den Hunden. So geschah es, das die Herde auf eine Waldwiese zog, und als der Schäferhund gerade fraß, schlüpfte das Schaf schnell in den tiefen Wald. Es hatte gehört, dass man die meisten Abenteuer erlebt, wenn man etwas bösem, gemeinen begegnet und so machte es sich auf den Weg und suchte einen Wolf, denn das ist ja bekanntlich das schrecklichste Tier auf der ganzen Welt. Das Schaf suchte lange, fand aber bloß einen Jäger, der eine Karre mit Pelzen schob. Da kam dem Schaf eine tolle Idee: Es wollte sich als Wolf verkleiden und dann als Wolf leben. Und so schnappte sich das Schaf einen grauen Wolfspelz und schlüpfte hinein. Bald darauf traf der Schafswolf auf die anderen Wölfe. Zuerst beäugten sie ihn misstrauisch, aber dann, nach einigem Schnuppern in der Luft, entschieden sie das verkleidete Schaf in ihr Rudel aufzunehmen. Das Schaf lernte, wie ein Wolf zu heulen und wie ein Wolf zu laufen und mit jedem Tag vergaß es seine Herde mehr und mehr. Das Rudel rannte durch das ganze Land. Immer von Wald zu Wald, von Tal zu Tal und von Feld zu Feld. Eines Tages machte sich der Schafswolf auf den Weg. Er hatte ganz vergessen, dass er eigentlich ein Schaf in einem Wolfspelz war. Der Schafswolf sah auf einer Lichtung eine Herde Schafe stehen und er erkannte den Schäfer, der inzwischen alt geworden war, und den Schäferhund erkannte er auch. Und dann kamen wieder alle Erinnerungen zurück und der Wolf wollte kein Wolf mehr sein. Er wollte wieder ein Schaf sein und trat in die Mitte der Herde. Augenblicklich brach Panik unter den Schafen aus und der Schäferhund bellte und der Schäfer holte seine alte Pistole und schoss in die Luft. Das Schaf im Wolfspelz aber, rannte von der Lichtung und hatte große Angst. Als der Schäfer gerade in sein Zelt gekrochen war um zu schlafen, schlich sich der Wolf wieder unter die Schafe. Die Schafe hatten große Angst, aber der Wolf rief nur: „Hört mich an Freunde! Ich bin kein Wolf. Ich bin ein Schaf. Vor langer Zeit bin ich einmal ausgezogen um Abenteuer zu erleben. Seht!“ Und dann wollte das Schaf den Pelz herunter reißen, aber es war über die Jahre festgewachsen und ließ sich nicht bewegen. Die Schafe rannten auseinander und glaubten ihm kein Wort. Da zog der Schafswolf von dannen und er war sehr betrübt. Er ging nicht zurück zu seinem Rudel, sondern zog als Einzelgänger durch das Land. Immer von Stadt zu Stadt, von Wald zu Wald und von Berg zu Berg. Und wenn er nicht gestorben ist, dann zieht er noch heute umher und versucht irgendein Schaf davon zu überzeugen, dass er kein Wolf sei.



Frederike,13 Jahre aus

Hallo ihr Lieben,

meine Geschichte, ist leider bittere Realität.
Meine Eltern und ich wohnen in einer sehr gruseligen Kleinstadt.
Die "Menschen" hier mögen weder Kinder noch Tiere.
Ich bin sehr traurig darüber.Diese Stadt strahlt eine sehr große Kälte aus und die Leute sind hier sehr zänkisch. Wir haben einen kleineren Hund. Sobald wir mit unseren Hund vor die Tür gehen, hören wir schon das laute Gebrüll der optisch unscheinbaren und geistig unterbelichteten Politesse.Mit ihr ist nicht zu reden.
Mit ihrer lauten dumpfen Tonart, brüllt sie:,, das gibt ein paar Anzeigen
und wenn ihr mir krumm kommt, rufe ich meinen Mann der Polizist."
Ja, wir mussten 130,-Euro Geldstrafe zahlen, da unser Hund sein Bein hob.Allgemein sind die Menschen hier nur am meckern. Gehe ich mit meinen Hund am Stadtrand spazieren, schlagen die Leute an ihren Fenstern und schimpfen.Jeden morgen um 6 Uhr ist der Himmel hier schwarz voller Krähen. Ob das ein Symbol der hier herrschenden Kaltherzigkeit ist?
Die Leute hier greifen nicht nur verbal an, sondern werden sogar handgreiflich.
Diese Stadt ist ein Alptraum.
Endlich suchen meine Eltern eine andere Wohnumgebung.
Hier ist man sich ja noch nicht einmal sicher.
Diese Stadt hier macht ihren Namen alle Ehre.
Ein versteinertes Heim.

Scarlett



Scarlett,15 Jahre

-------Das hier ist eine wahre Geschichte,-------
ich möchte euch über meinen Unfall erzählen den ich erlebt haben,
und ich habe nie mit dem Sport auf gehört:
Am 5.4.2006 war ich bei meinem Pflegepferd, da ich schon sehr schnell mit allem fertig war fragte mich Carina, ob ich nicht ihren Eddy reiten möchte.So vernarrt wie ich in Pferde bin, sagte ich "ja", denn Eddy hatte ich eine Woche zuvor schon mal geritten, dabei war er sehr brav und lieb.Doch was ich nicht ahnte, das er an diesem Tag zwar lieb war, aber etwas bockig beim Reiten sein würde.Vorher longierte ich Eddy ein bisschen ab,sodass er nicht so hektisch,nervös oder schnell beim Reiten wird.Nach 15min konnte ich dann auf Eddy aufsteigen und ihn reiten, alles lief richtig gut, denn ich sollte erst mal nur Schritt und Trab machen. Nach einer halben Stunde sollte ich dann angaloppieren, sofort reagierte ich und setzte die Galopphilfe in Gang...zwei ganze Bahnen blieb ich verschont.
Doch die dritte Bahn wurde chaotisch, Eddy buckelte,warf den Hintern in die Luft und stieg an, da er ein Englisches Vollblut ist und noch ziemlich jung ist, wurde er dabei auf sehr schnell,ich konnte mich nicht mehr halten und fiel.Ich knallte auf den Boden vom Reitplatz, direkt auf meinen linken Arm, der Arm tat mir eigentlich nicht so weh, doch ich hatte dort Schmerzen. Ich zog meinen Pullover hoch und sah, wie mein Arm eine etwas schiefe Stellung hatte.Ich erschrak mich,únd stand auf,nahm die Reitkappe ab und musste mich erstmal setzten, dann beruhigte ich mich und ging in das Haus der Besitzer. Ich trank einen Kakao und bekam einen Verband an, solange meine Eltern noch nicht da waren.Als sie dann ankamen fuhren wir ins Krankenhaus,wo der Arzt mir sagte das meine Speiche gebrochen wäre,ich war total schockiert und malte mir alles mit einem gebrochenen Arm aus. Der Arzt legte mir eine Gipsschiene an und verabschiedete sich mit einem: "Alles wird wieder gut werden, komm bitte morgen wieder, dass wir alles in Ruhe besprechen können!",schließlich war es schon 18.30Uhr.Am Abend hatte ich höllische Schmerzen, ich konnte nicht richtig schlafen, mir tat der Arm so weh.

Am nächsten Tag waren wir wieder im Krankenhaus,der Arzt sagte ich solle den nächsten Tag in den OP und den Arm gerichtet bekommen.Erst dachte ich an eine schlimme OP, doch alles verlief super.

Und nach fast 6Wochen bekam ich den Gips ab und mein Arm war heile, doch noch konnte ich nicht reiten oder Sport machen. Nach 3Wochen stieg ich das erstemal wieder auf mein anderes Pfelegepferd, was nicht an dem Ort stand wo ich mir den Arm gebrochen hatte. Ich war sehr glücklich darüber, wieder meinen dicken Knuddelhafi zu reiten.

Von den Besitzern habe ich aber nur gute Erinnerungen behalten und ich habe mit meinem Hobby Reiten, durch den Unfall viel besser das Umgehen mit Pferden gelernt.Nun kann ich besser reiten und bin im Umgang viel sicherer geworden.

Sarah,12 Jahre aus Herzebrock

TRAUM

ich habe den bezug zur realität längst verloren, denn ich habe unter anderem auch keine ahnung, wie real träume sind. wenn man sich überlegt, dass alpträume tötlich enden können, man aber jedesmal zuvor aufwacht, ist das ein anzeichen dafür, dass träume das wache leben beeinflussen könnten.
ich hatte schon so viele alpträume in den nächten meines lebens, aber bei keinem verunglückte ich, weil ich zuvor aufwachte. so muss ich mich fragen, ob traum nicht "nur" fiktion ist.
wenn wir im traum verunglücken, verunglücken wir dann auch im "echten" leben?
ich glaube, traum ist so real, wie das leben hier.

ich werde den weg nicht selbst herausfinden und mich im traum verirren...
weist mir den weg...

ps: tiere denken wie menschen, sprechen aber andere sprachen
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MAX, ein Held auf 4 Pfoten

“Ich will den da!” Entschied ich und zeigte auf einen fröhlich hin und her hüpfenden Mischlings Hund. “Da ist eindeutig Collie drin.” behauptete mein zwei jüngerer Bruder Joey. Mama schüttelte den Kopf: ”Collie wollen wir nicht. Der jagt dann ja alles was sich bewegt.” Papa nickte zustimmend: “Außerdem möchte ich einen Reinrassigen Hund.” “Warum denn das?” Ich sah meinen Vater verständnislos an. “Darum.” Sagte Papa nachdrücklich und wenn er in diesem Ton mit mir sprach, dann wusste ich: war Mund- halten angesagt. “Da ist er!” Freute sich Papa “Das ist der Hund, den ich haben möchte!” Er zeigte auf einen, am Gitter seines Zwingers sitzenden, 2-3 Jahre alten Boxer. “Ein Boxer?” Fragte ich angeekelt. “Ihgitt! Boxer sehen doch ekelig aus! Mit ihrem eingedellten Gesicht und so!” “Doch, doch.” rief Papa immer noch begeistert von seinem fund. “Außerdem sollen Boxer gute Wachhunde abgeben.” Fügte Joey schnell hin zu. Papa strahlte: “Den nehmen wir.” Und Joey grinste mich breit an, froh darüber, dass ich nicht bekommen hatte was ich wollte.

Als wir nach einer ziemlich langen fahrt zu hause ankamen sprang Max sofort aus dem Auto und lies prompt auch ein Häufchen auf Mamas Stiefmütterchen plumpsen. “Um Himmels willen die Blumen!” Kreischte Mama und scheuchte Max weg. Ich streichelte, immer noch beleidigt den großen Kopf des Boxers. Joey grinste mich an: “Na Kati, immer noch die beleidigte Leberwurst?” Ich wollte aufspringen und diesem Idioten hinterher rennen doch ein eiskalter Blick von Mama lies mich aus meinem Platz, auf der Bank vor dem Haus zu Eis gefrieren.
Papa schloss die Türe auf und Max raste hinein. Joey, der die Leine von Max immer noch in der Hand hielt, konnte dem muskulösen Körper keinen Widerstand leisten und wurde hinterher geschleift. Ich lachte mir ins Fäustchen und ging gemächlich ins Haus. “STOP!!!” Schrie Joey, aber Max rannte weiter. Er stoppte zwar gelegentlich um hier und da zu schnüffeln, aber ansonsten war er wie eine Rakete. Papa kam auf mich zu: “Na Kati, wie fällt dir der Hund?” “Naja........” Murmelte ich, “ich hätte ihn ja anders genannt aber ansonsten....” Ansonsten war da noch einiges was ich an diesem Monstrum von Hund aus zu setzen hatte, aber das beschloss ich Papa nicht alles auf die Nase zu binden. “Ja, du hast wohl Recht. Max ist wirklich nicht der beste Name für diesen Hund, aber er hört schon drauf.” Ich nickte: “Das passiert halt wenn man einen Hund aus dem Tierheim bekommt. Die kleine, die ich gut fand, die hieß Ladie! Hätten wir die genommen dann..” “haben wir aber nicht.” Unterbrach mich Papa. “Jetzt geh und hilf deiner Mutter Maxs Schlaflager herzurichten!” Ich stutzte: “Wo überhaupt?” Papa wurde verlegen: “Ähm......ja, also... Bei Mama und mir kann er nicht schlafen, du weist ja, kein Platz. Und nun ja..... Joey hat eine Tierische Angst davor dass der Hund in sein Zimmer machen könnte.“ „Ich dachte er soll ein Wachhund sein! Warum legen wir ihn dann nicht draußen an die Kette?” „Er soll sich erst an uns gewöhnen und dann kommt er in den Flur. Da kann er ja genauso gut wachen.” Papa sah mich an. “Jetzt geh und hilf Mama!” “NEIN! Ich will ihn nicht bei mir haben!” “Es ist ja nur vorübergehend.” Sagte Papa und beendete damit die Diskussion. Also ging ich dann doch hoch, zu meinem Zimmer um, meiner Mutter zu helfen.

Lukas schrie. Ich hörte meinen Anderthalb jährigen kleinen Bruder aus dem Zimmer das er sich mir Joey teilte. Als ich das Zimmer betrat sah ich dass er in seinem Stuhl saß und wie wild mit Armen und Beinen darauf ein schlug. Ich nahm ihn auf den Arm und wiegte ihn behutsam hin und her. Langsam beruhigte er sich und ich setzte ihn ab um mit ihm und seinen Kuscheltieren zu spielen.
Doch plötzlich rief Mama: “Kati! Wir wollen spazieren gehen. Zieh Lukas seine Jeansjacke an und komm dann bitte.” Ich tat wie mir geheißen und setzte Lukas zu guter letzt auch noch seine Mütze auf den blonden Schopf. Dann trug ich ihn in den Flur wo der Rest meiner Familie schon wartete. “Muss ich mit gehen?” wollte ich wissen. Ich hatte wirklich besseres zu tun als mit meinen Eltern, meinen beiden ziemlich nervigen Brüdern und dem Hund spazieren zu gehen. Papa nickte: “Ja, klar! Jemand muss doch Lukas tragen oder?” “Der ist voll schwer geworden!” ,verteidigte ich mich, “Warum trägt Mama ihn nicht? Ist doch euer Kind nicht meins, oder?”
“Natürlich nicht, aber Mama ist schwanger und du kannst ihr doch wirklich nicht zu muten dann auch noch Lukas zu tragen.” “Und Joey? Was für ne Ausrede hat der?”
Joey hielt entschuldigend Maxs’ Leine hoch: “Sorry Schwesterchen!”
“Also gut.” Brummte ich und zog mir meine Jacke an. Dann durfte ich, mit Lukas auf dem Arm meiner fröhlich schwatzenden Familie hinterher trotten.

Joey lies Maxs´ Leine genau vor meinem Zimmer los. “Geh darein.” Flüsterte er und siehe da der Boxer trottete brav in mein Zimmer hinein. “Da!” Ich zeigte mit ausgestrecktem Arm auf das Häufchen Decken, das Mama und ich ein paar Stunden zu vor an der anderen Seite meines Zimmer zusammen getragen hatten. Max stoppte. Verwundert sah er erst mich und meinen aus gestreckten arm, und dann die decken an. Dann ging er weiter, aber nicht auf die decken sondern auf mein Bett zu! “Nein.” japste ich und versuchte den Boxer zu verscheuchen, doch da hatte er sich auch schon auf meinem bett zusammen gerollt und war......... eingeschlafen. Mensch Meier was sollte das denn? Wütend legte ich mich neben ihn und schlief, nach einer kleinen weile dann auch ein.

Ich träumte das ein Zement block auf mir saß und mein Gesicht, mit seiner nassen Zunge ableckte. Müde schlug ich die Augen auf. Was war das denn? Max thronte auf meinem Brustkorb und schleckte mir mein Gesicht ab. Gott wie ekelhaft. “Runter!” schnauzte ich ihn an und, zum glück, verlies Max mein Himmelbett. Doch kaum war er unten, da fing er auch schon an leise zu jaulen. Vielleicht musste er ja raus. Dachte ich mir, zog mir einen Pulli über, schlüpfte in meine Lieblings Jeans und schnappte mir seine Leine: “Komm Max, wir gehen Gassi!”
Es war noch niemand auf und die Vögel switscherten leise vor sich hin. Ich hatte Glück, denn Max rannte nicht so wie bei Joey. Nachdem der Boxe rund ich schon eine halbe stunde lang gegangen waren setzte ich mich auf eine Bank, die unter einer großen, stattlich aussehenden Eiche stand. Plötzlich sprang Max auf und fletschte die Zähne. Was sollte das denn bitte schon wieder? Max konnte mir nichts tun. Oder doch? Natürlich konnte er aber wenn er mich jetzt beißen würde, würde er für immer zurück ins Tierheim müssen. Demonstrativ blieb ich sitzen. Max rannte knurrend und Zähne fletschend auf mich zu. Okay, jetzt bekam ich es doch mit der Angst zu tun. Immerhin wollte ich seine Zähne nicht in meinem Bein spüren müssen, wenn es vermeidbar wäre. Ich sprang auf und fing an zu rennen. Max jagte einige Meter bellend hinter mir her. Dann hörte er auf seine Zähne zu fletschen und setzte sich hin. Das würde diesem kleinen Monster teuer zu stehen kommen. Das würde ich Mama sagen! Plötzlich hörte ich ein knacksen und der Baum viel krachend um und begrub die grüne Bank, auf der ich gerade noch gesessen hatte unter sich. Erstarrt blickte ich zu Max, der gelangweilt da saß und sich am Hals kratzte.

„Wirklich!!“ beteuerte ich, „erst hat er mich weg gejagt und dann ist der Baum zusammen gekracht!“ Meine Mutter sah mich skeptisch an: „Der Baum ist einfach so ungekippt? Erzähl mir keine Märchen Kati. „ Aber ist wahr!“ rief ich, „Max hat mir das Leben gerettet!“ Papa blickte verärgert drein. Er saß mir gegenüber auf dem Ledersofa im Wohnzimmer: „Wir haben uns Sorgen um dich gemacht Kati! Und dann kommst du endlich nach Hause und erzählst uns etwas von einem umgekippten Baum. Das ist nicht mehr lustig, Kati.“ „Du hättest uns wenigstens einen Zettel da lassen können,“ fügte Mama hinzu. Langsam würde auch ich wütend. Warum glaubten sie mir nicht? War es denn so abwegig? Wütend stand ich auf: „Wenn ihr mir nicht vertrauen wollt, dann kann ich euch auch nicht mehr helfen.“ Bis ich aus dem Zimmer gekommen war versuchte ich meine Würde zu behalten. Dann stürmte ich die Treppe hoch und in mein Zimmer. Dort brach ich in hemmungslosen schluchzen aus.
Ich machte meine Stereo Anlage an und drehe die Boxen voll auf. Laute Rap Musik dröhnte durch das Haus und plötzlich stand Mama im Zimmer. Wütend funkelte sie mich an: „Mensch Kati! Mach die Musik aus!! Wie soll denn Lukas bei dem Lärm schlafen?“ Lukas interessiert mich nicht! Kein bisschen wollte ich rufen doch ich tat es nicht .Ich tat gar nicht. „Kati? Hast du mich nicht gehört?“ Schrie Mama. Ich entgegnete immer noch nichts. Sie Marschierte direkt auf meine Anlage zu und zog den Stecker raus. Es war toten still. Dann ging sie. Und ich lag da und rührte mich immer noch nicht.

Ich war wohl eingeschlafen, denn als ich die Augen aufschlug, stand die Sonne schon Hoch am Himmel und das Haus war erfüllt von dem Geruch frisch gebackener Waffeln. „Wir fahren heute zum See.“ Sagte Mama zu mir, als ich die Küche betrat, „Pack deine Schwimmsachen und die von Lukas, ja Schatz?“ Alle Unfreundlichkeit von heute Morgen war aus ihrer Stimme verschwunden. Was sollte ich auf die Frage antworten? Nee danke ich hab besseres zu tun als mich um Lukas zu kümmern? Dann würden sie mich wohlmöglich noch hier lassen also ging ich mürrisch meine, und die Schwimmsachen meines Bruders packen.
Als ich mich, nach vielem hin und her für den schönsten Badeanzug entschieden hatte ging ich in Joeys und Lukas Zimmer um Lukas Sachen zu Packen. Als ich die Türe öffnete bekam ich einen Schock! Überall auf dem Parkett lagen Hundehaare und in der Mitte des Zimmers saß Joey und warf mit Badehosen um sich, die Max alle begeistert auf fing und wieder zurück zu Joey brachte. Und irget wo in dem ganzen durcheinander saß, mit rot verquollenen Augen und einer roten Triefnase ……. „Lukas!“ reif ich und rannte zu dem kleinen hinüber. Wieso weinst du?“ „Ich weine nicht.“ Schniefte Lukas und nieste. „Tschuldiung.“ Murmelte er und nieste erneut. Naja, ich dacht mir nichts weiter dabei und packte die Schwimmsachen meines Bruders ein. Dann hob ich ihn hoch und trug ihn in den Flur, wo die Schwimmtaschen schon bereit standen. Nur Joeys fehlte noch, wie immer. Lukas schien sich fürs erste beruhigt zu haben, denn er nieste nicht mehr ohne Unterbrechung vor sich hin. Ich ging zu Mama in die Küche. Sie packte gerade die Fertigen Waffel für das Picknick in einen großen Korb. „Stell das mal in den Flur, Liebling.“ Sagte sie und drückte ihn mir in die Arme.

Schließlich fuhren wir los. Mama und Papa saßen vorne, ich, Joey und Lukas hinten und im Kofferraum lag, eingequetscht zwischen einigen Badetaschen und einem Picknikkorb Max.
Nach c.a. 10 Minuten fahrt fing mein kleinster Bruder wieder an zu niesen, nachdem er dies die Restlich 10 Minuten der Fahrt tat, und ab und zu auch hustete warfen sich Mama und Papa Sorgenvolle Blicke zu.

Ich hatte mir den Badeanzug angezogen und rannte mir Joey ab in den ziemlich kalten See. Max beobachtete uns, ging ein Paar Schritte hinterher, ging wieder zu Mama und Papa und Lukas und legte sich schließlich unter den Sonnenschirm.

„Wer schneller bei der Boje ist hat gewonnen!“ keuchte ich und tauchte los. Nach bevor ich untertauchte sah ich wie Joey auch los schwamm. Joey war ein besserer Schwimmer als ich und hatte mich schon bald abgehängt. Ich tauchte wieder unter denn im Tauchen war ich besser als im Brust- oder Rückenschwimmen. Plötzlich hing ich irgendwo fest. Etwas glibriges hatte meinen linken Knöchel gepackt und zog mich nach unten. Mit aller Kraft strampelte ich nach oben, wenn es eine Wasserpflanze war, in der ich mich verfangen hatte, was ich vermutete, dann würde sie vielleicht reißen. Kurz durch stieß mein Kopf die Wasseroberfläche. „Hilfe!!“ schrie ich, bevor ich wieder hinab gezogen wurde. Wasser füllte meine Lunge. Ich kam erneut an die Luft: „Hilfe ich ertrin…“ Langsam verlor ich an Kraft………………. Wieder Luft! Ich atmete tief ein, dabei sah ich mich nach Joey um, doch er war immer noch dabei zur Boje zu schwimmen. Erneut schrie ich um Hilfe und strampelte wild mir den Beinen um weiter oben zu bleiben. Da! Es regte sich etwas am Strand. Aber ich war zu weit weg um es zu erkennen. Wieder ging ich unter. Dieses Mal tauchte ich tiefer und zerrte an der verdammten Pflanze. Nichts, sie zog sich nur noch fester um meinen Knöchel. Ich sammelte meine letzte Kraft und kämpfte mich nach oben: „ Hilfe!!“ schrei ich, während ich mich nach Joey umsah, „Ich ertrinke!“ Er hatte meine brenzliche Lage immer noch nicht bemerkt und war schon fast an der Boje angekommen. Während ich immer tiefer sank, ging mir immer wieder ein Gedanke durch den Kopf: Ich ertrinke, ich ertrinke ich ertrinke. Nichts anderes. Ich hatte aufgegeben zu strampeln. Ich gab mich geschlagen. Der Kampf ums überleben war verloren. Der Tod und seine eiskalte Armee hatten über mich gesiegt. Ich würde sterben.



Plötzlich packte etwas meinen Badeanzug und zerrte mich nach oben. Meine Luge war schon voller Wasser und ich hatte die Augen geschlossen, doch da war etwas das an wir zog und zerrte, bis……………………ja, bis mein Kopf endlich die Wasseroberfläche durchbrach und an frische Luft kam. Ich hustete wild drauf los. Das etwas bellte laut und begann mich durchs Wasser zu ziehen. Ich konnte atmen, ich konnte wieder Atmen!! Langsam schlug ich die Augen auf. Es war ein Hund, der mich da in Richtung Ufer zog. Es war mein Hund. Es war Max! Ich krallte mich an ihm fest und schließlich erreichten wir das Ufer. Max zog mich noch ganz aus dem Wasser raus, bevor er sich erschöpft hinfallen ließ. Hier bricht meine Errinerung ab.

Das nächste das ich wahr nahm war das Mama und Papa über mich gebeugt waren und auf mich hinab sahen. „Kati, bist du wieder wach?“ Fragte Mama. Ihre Stimme war belegt und sie klang besorgt. Ihre Augen waren rot und ich glaube sie hatte geweint. Ich nickte benommen: „wo- wo ist Max?“ stotterte ich, „er-er er hat mich gerettet.“ „Wie geht es dir Schatz?“ Fragte Papa. Er tat als habe er meine Frage überhört. Auch er sah besorgt aus doch er hatte bestimmt nicht geweint. Nicht mein Vater. Ich sagte nichts. Das sollten die Ärzte ihnen sagen. Ich sah mich im Raum um. Ich lag in einem Raum, der ebenso weiß war, wie das Bett in dem ich lag. „Wo bin ich?“ fragte ich meine Eltern. „Im Krankenhaus.“ Sagte Mama. „Du wärst fast ertrunken.“ Fügte Papa hinzu. „Wo ist denn Max?“ fragte ich erneut. Ich sah wie Mama schluckte. Papa betrachtete seine Finger. Schließlich antwortete er: „Er ist zu Hause. Bei Joey und Lukas. Aber….. er wird dort nicht mehr lange bleiben.“ Er sah mich lange an. „Warum? Kommt er mich besuchen?“ wunderte ich mich. In diesem Moment wäre ich nie auf das gekommen, das meine Eltern mir nun mitteilen würden. „Nein. Er kommt dich nicht besuchen.“ Papa stockte. „Es ist Lukas.“ Sagte Mama. „Er, er hat eine Allergie.“ „Gegen Hunde.“ Ergänzte Papa.
„WAS??“ ich sah meine Eltern entgeistert an. Mama nickte betroffen: „Ist dir nie aufgefallen das Lukas in Maxes Gegenwart immer niesen musste?“ Doch natürlich war es mit aufgefallen. Augenblicklich kam mir die Szene in Joeys Zimmer vor Augen: „Warum weinst du?“ Ich hebe den kleinen hoch. „Ich weine nich!“ er niest mich an. Überall liegen Hundehaare. Wie ein Film wird diese Szene vor meinem Inneren Auge abgespielt. Imme rund immer wieder. Es war mir aufgefallen! Aber ich wollte es nicht wahrhaben. Mit aller Kraft verbannte ich sie aus meinem Kopf. „Morgen früh kommt er zurück ins Tierheim.“ Sagte Papa. Mama strich mir übers Haar. Nein!! Nein, nein, nein! Das konnte, das durfte nicht wahr sein. Das musste ein böser Scherz sein! Ok, erst hatte ich ihn nicht besonders gemocht, aber er hatte mit zwei Mal das Leben gerettet. Heulend verbarg ich mein Gesicht in den Kissen. In den großen, weißen Kissen. „Kati…“ sagte Papa sanft, „es musste sein!“ „NEIN!!“ schrie ich und schüttelte seine Hand von meiner Schulter. Für mich war Max ein Held, und würde auch immer einer bleiben!
Ein Held auf 4 Pfoten
Mein Held auf 4 Pfoten
Von: Anja Kristina Köther


Anja Kristina Köther,13 Jahre

Hallo ich bin Rieke ich gehe schon in die dritte Klasse
und ich kann lesen,schreiben,rechnen,basteln,und noch ganz viele sachen ich habe eine schwester einen Papa eine Mama

und eine Katze und einen hasen ich habe viel spaß mit meiner schwester mit meiner Katze mit meiner Mama mit meinem Papa mit meinem Kaninchen manchmal ergert mich meine schwester doch das ist nicht so schlim und wenn ich traurig bin dann kuschel ich mit meinem Hasen oder mit meiner Katze.Das ist die geschichte von RIEKE

Rieke,9 Jahre aus RastedeGrundschule Feldbreite

Als ich nach der Schule nach Hause kam, konnte ich meinen Augen nicht trauen. Ich wünschte mir schon sooo lange einen Hund, einen richtigen Hund und was sah ich da in den Armen meiner Mutter...einen kleinen Golden Retriever Welpen. Er hatte eine rote Schleife um den Hals gebunden und guckte mich mit seinen runden Bernsteinfarbenen Augen an. Ich war hin und weg. Ich schmiss meinen tornister in die Ecke und nahm ihn auf den Arm. Er war sehr müde und schlief, den kopf auf meinen Arm gelegt ein. Ich war in diesem moment wahrscheinlich der glücklichste Mensch auf dieser Welt. Meine Mutter machte das Essen fertig und ich musste den Hund in sein Körbchen tun und mich an den Tisch setzen. Es gab Linsensuppe, das weiß ich noch ganz genau, denn ich hasse sie über alles. Doch das war mir in dem moment egal, ich hätte sogar eine getragene Socke essen können, denn ich war immer von dem Hund abgelenkt. Meine Mutter erzählte mir, dass sie den Hund schon lange geplant hatte und einen tollen züchter gefunden hat. Den Hund hat sie schon eine Woche vorher abgeholt und so lange bei meiner tante untergebracht. Das ich das nicht mitbekommen habe...!! Ich hatte den Teller leer und ging sofort zu meinem Hund. Er schlief immer noch und ich wollte ihn auch nicht wecken und machte meine hausaufgaben. Als ich Abends, nach langem spielen mit dem Hund am Abendbrotstisch saß fragte mich meine Mutter, wie der Hund überhaupt heißt. Da hatte ich mir noch gar keine Gedanken drüber gemacht...! Nach langem Überlegen fiel mir der Name Joey ein und er passte richtig zu ihm. Ja, da hatte ich also endlich meinen Hund und war sooo glücklich. Joey und ich entwickelten sich im Laufe der jahre zu einem richtigen Team. Wir machten alles zusammen und ich brachte ihm viel bei. Keiner konnte uns auseinander bringen und kann es bis heute nicht. Man konnte mir nichts besseres antun. NICHTS
Laura,13 Jahre aus Ist doch egaaallll!!!!!

Es war der erster Tag nach dem Sommerferien.Natürlich stellte ich den Wecker auf bisschen früher den ich musste einfach gut aussehen.Ich öffnete mien Schrank und suchte mir die coolsten,die lässigsten,und modernen Klamoten aus.Ich sah so hübbsch aus und wollte nichts als in die Schule und allen zeigen wie ich aussehe.Als ich in die Schule kam, bekamm ich viele Komplemmente.Sonst krieg ich immer ein Eintrag von den Lehrer ins Hausaufgaben Heft .Aber heute war alles anders ich fühlte mich auch so wohl und sogar die beliebtesten Mädchen der Schule haben mir Hallo gesagt.In der Mathe-stunde bekamm ich ein Lob einfach so es gab kein Grund.Alles lief so wie in meinen Treumen.Und sogar der süßeste Junge hat mich nach meiner Nummer gefragt.Doch nach dem ganzen Schönen was mir passierte an diesn Schul-tag hörte ich Mamas Stimme,Nina wach auf die Schule ruft du willst doch nicht zu spät kommen also steh auf.Ich öffnete meine Augen und es war mir klar das alles war nur ein Traum.Es war mir bewusst das es niemals in Wircklichket passieren würde.Aber ich war auch nicht so traurig den ich wusste das ich auch ein schönes Leben habe.Ich habe wahre Freunde und bei dem ganzen bin ich "ICH" und nicht die die ein Lob kriegt die Komplemmente kriegt und der süßeste Typ quatscht dich an.Wenn es so wär ,dann waär ich ja nicht "ICH".
Mariya .D.,12 Jahre aus Cottbus,21 Grundschule

----Mein Abendteuer im Zirkus Parello----
"lisa !lisa!schnell,komm!Ich muss dir etwas tolles zeigen!"Die ganze Familie saß gerade beim Mittagessen.Lisa war mit dem Nachtisch schon fast fertig und fragte:"Vater,Mutter ich darf doch zu shopfie ,oder?"
"Ja klar,es sind doch Ferien.Aber sei vorsichtig",sagte Vater MIchael.Vater MIchael und Loreen sahen sich an."WAS die beiden wohl wieder aushecken...?"
"Bittte sei pünktlich zum Abendessen wieder da!"hörte Lisa gerade noch Mutter gülshan rufen.Und schon war sie drausen.Max,der Hund,rannte natürlich hinterher.Witterte er ein Abendteuer?"Was ist los?"fragte Lisa gespannt."Komm mit ,dann kannst du``s selber sehen",flüsterte shopfie geheimnisvoll. Wie der Blitz sausten die Kinder davon.Max mit hängender Zunge immer hinterher.Als sie an der großen Festwiese ankamen,entdeckte Lisa,was shopfie ihr zeigen wollte:DerZirkus war da.Zwischen großen bunten Wagen liefen die aufregendsten Tier herum:ein rieiges Kmel,ein flinker kleiner Zottelaffe,ein lustiges gestreiftes Zebra ,Ponys,Ziegen,Hasen und sogar zwei herrlich herausgeputzte,rosarote Flamingos.Ein aufgeregter Papagei verfolgte von seiner Stange aus das bunte Treiben.Der Jongleur ließ sich davon ebensowenig stören,wie das Mädchen mit den blonden Pippi-Langstrumpf-Zöpfen, das auf Händen lief und Kunststücke probte.Der Name des Zirkus stand groß über dem Zelteingang:"PARELLO."
michelle,12 jahre Jahre aus ludwigshafen/korpenikus real schule

Die Geschichte von Pferd und Reiter

Ich heiße mit vollennamen Jan Sieger und bin 17 Jahre alt.
So hier möchte ich euch mal was schönes erzählen, aber liest selbst.
Es war an einem Samstag, ich gehe immer in Ingendorf reiten, die, die das Reiten macht heißt Regina, also in Ingendorf angekommen stannd das Pferd auf dem ich reite schon da angebunden.
Das Pferd wo drauf ich reite heißt Schimmel und es ist auch gleichzeitig ein Schimmel, drumm kann man sich das so gut merken.
Schimmel Stannd schon da, Regina kam auch derekct um mich zu begrüßen, ich musste Schimmel natürlich noch putzen, aber das macht mir gar nichts das mache ich sogar am liebsten.
Also als ich Schimmel geputzt hatte und noch auf Regina warten musste die war nochmal kurz wo hin gegangen habe ich noch ein bisschen mit Schimmel geschmußt, ich muss euch sagen, das war ein richtig schönes gefühl für mich und ich denke mal für Schimmel auch, weil er seinen Kopf an mir gerieben hatte und an meinen Haaren geknabert hatte war das für mich schon zeischen das Pferd, also Schimmel will mit dir schmusen.
Dann sind wir noch geritten und jetzt wenn ich jedes mal bei Regina in Ingendorf reiten gehe reite ich auf Schimmel, wir sind wo zu sagen ein kleines richtiges, nein lasst mich verbessern wir sind ein richtiges Tim.
Schimmel und ich.

Von Jan auf Glesch, aus'em Rhein-Erftkreis.
Jan,17 Jahre aus Bergheim Glesch die Schule ist die blinden Schule für Blinden in Düren

Das kleine Schäfchen Mausi
In der Heide von Sylt leben viele glückliche Schafe. Weiße, schwarze und braune Schafe. Kleine und große. Mit viel oder wenig Wolle. Mausi ist eines davon. Sie ist klein, weiß und hat eine rosarote Nase. An einem regnerischen tag kam das wattenmeer immer mehr an die Heide heran. wollywell, die beste Freundin von Mausi, weckte sie mit einem Blöken.
"Mausi!Mausi!Mausi! Das wattenmeer, das wattenmeer! Es hat uns von unserem Wasserloch getrennt. es steht so hoch, zwischen der Heide und unserem Wasserloch!"
"Oje!", blökte Mausi und wollte weinen. Doch da sah es einen Spaziergänger, der einige Eimer voll mit Schafmist hatte.
"Der Bauer,", rief Mausi, " er ist unsere Rettung!" Der Bauer sah sich nach dem aufregenden Blöken um. Mausi lief los, zu dem Bauer und riss ihm mit dem Mäulchen die Eimer aus der Hand. Der Bauer schaute sich um, aber es kümmerte ihn kaum. er maulte: " Können die Schafe ihren Mist ja selber behalten, und die Eimer auch!" Inzwischen war das Wattenmeer hoch gestiegen, immer höher, und das Wasserloch lag auf einer sandbahn mitten im Meer. Mausi gab jedem Schaf einen Eimer. Wollywell,Nasibär,Wolleknäule,Mia. Jeder bekam eines. Und dann nahmen sie die Eimer und schuffelten das Wattenwasser weg, immer mehr. sie waren angestrengt und konzentriert und mussten aufpassen, das das Wasser nicht zurückschwappte. Endlich war das wattenmeer zurückgegangen und alle Schafe konnten wieder ans Wasserloch. " mausi, du bist ein Held!", keuchte Wollywell.
" Danke, Freundin, aber die wahren helden seid ihr!"
ENDE
Teddymädchen,11 Jahre aus Teddyhausen

Struppi und Maunzi

Der kleine rauhaarige Hund Struppi und seine Freundin, die gefleckte Katze Maunzi lebten bisher als Streuner am Rande der Großstadt Berlin. Sie fraßen aus Mülleimern und übernachteten nachts zusammen in einsamen windgeschützten Gassen.Die Tiere wurden von einer völlig überforderten Familie am Flughafen ausgesetzt.

Einmal durchstreiften Struppi und Maunzi die Gassen auf der Suche nach Futter, denn die Mülleimer waren plötzlich nicht mehr da gewesen. Struppis leerer Magen knurrte. Hungrig dachte er an Knochen und einen Happen Wurst, während Maunzi von Fisch träumte.

Plötzlich bog ein großer Lkw um die Ecke. Schnell sprangen die beiden zur Seite. Auf dem Wagen stand "Zwei Hände für vier Pfoten -die große Streuneraktion!" Struppi und Maunzi ahnten nichts. Jetzt stoppte der Lkw und ein bärtiger Mann und eine blonde Frau stiegen aus. Langsam liefen sie auf die abgemagerten Tiere zu. Struppi war verwirrt und Maunzi machte vorsichtshalber einen Buckel. Doch auf einmal warfen die Menschen Netze nach ihnen aus. Panisch versuchte Struppi laut bellend und knurrend zu entkommen.Er packte Maunzi am Nacken und wollte flüchten, doch es war zu spät. Sie wurden in den Lastwagen gesetzt, die Türen schlugen zu und nun war es dunkel.Maunzi maunzte leise.Struppi schnupperte und Maunzis Geruch führte ihn schließlich zu der schwarz-weiß gefleckten Katze.Maunzi kuschelte sich ängstlich an ihren struppigen Freund. Nach einer halben Ewigkeit hielt das Fahrzeug an. Struppi spitzte die Ohren. Er vernahm Männerstimmen:"Hey Jo,bring die zwei da hinten ins Tierheim,ja?" Die Ladeklappen wurden geöffnet und helles Licht blendete Maunzi und Struppi. Der Mann trug die zwei Streuner in ein großes Gebäude.Man konnte Hunde,Katzen und Vögel hören.Maunzi und Struppi bekamen von einer jungen Frau ein Halsband mit Nummer und nun nahm sie Maunzi auf den Arm und trug sie in einen Raum mit etwa zehn anderen Katzen und vielen Kratz-und Kletterbäumen.Struppi wurde wie jeder andere Hund in ein Einzelzimmer gebracht.Ein Körbchen und ein großer gefüllter Napf standen darin.Der Mann verschwand.Struppi war allein. Er fühlte sich einsam und winselte leise.Maunzi beteiligte sich nicht an den Spielen der anderen Katzen.Sie war traurig.

Am nächsten Morgen kam eine Familie mit einem etwa 10-jährigen Mädchen.Das Mädchen sah Sruppi und sie mochte ihn sofort. Auch Struppi fand das freundliche Mädchen sehr nett.Das Mädchen nahm sich Sruppi und suchte sich bei den Katzen ausgerechnet Maunzi aus. Die beiden waren überglücklich. "Die vertragen sich aber gut", lachte das Mädchen. Und so hatten Struppi und Maunzi zusammen ein neues Zuhause gefunden.
Franzi,11 Jahre aus Caspar-Vischer-Gymnasium,

TEIL 1:

Es war einmal ein Hund,

der war im Tierheim und keiner wollte ihn kaufen!!!! Dieser Hund war sehr Unanständig, und frech, wollte auch nie gehorchen!!!! Doch da ihn niemand haben wollte sprach der Direktor dass der Hund viel zu teuer wäre, dass er zu viel Futter verbrauchen würde, und der Zwinger würde auch dringend wieder gebraucht, da es viele Streuner gab. Da holten die Pfleger den Hund aus dem Zwinger, und brachten ihn in den Tierarzt-Raum zum einschläfern!!!! Da stürzte ein Mädchen ins Zimmer und schrie: STOPP, ich will den Wau-wau kaufen!!!! Wieviel kostet er denn? Die Pfleger sagten: Der, wenn du den wircklich haben willst, dann kostet er ungefähr 12,00 Euro. Dass Mädchen hatte genug Taschengeld, und kaufte den Hund. Aber nennen wir das Mädchen doch einfach Nadja. Nadja war glücklich mit dem Hund, denn dieser war sehr klein, hellbraun weiß gescheckt und wircklich süß, doch sein Benehmen war wircklich misserabel. Als das Mädchen nach Hause kam fanden alle den Hund supersüß, und keiner war ihr sauer, dass sie einfach einen Hund dabei hatte. Am Abend ging Nadja in die Disco, ihre Mutter ging mit ihrem Vater essen, und ihre beiden Schwestern: Lilo und Manuela, beide 15 jahre alt gingen sich mit ihren Freunden treffen. Der Hund war alleine zuhause. Als alle nach Hause kamen waren Vasen zersplittert, Zeitungen zerfetzt, Schuhe angeknabbert u.s.w.!!!!




Am nächsten Tage ging Nadja mit dem Hund (den sie übrigens Tacko genannt hatte gassi. gerade kam sie mit Tacko an eine Fußgänger-AMPEL. Diese Ampel war ewig rot und kein Auto fuhr. Langsam wurde es Nadja zu doof, sie schritt bei rot über die Ampel. Da RASTE ein Anto um die Ecke. Da zog Tacko an Nadjas Hosenzipfel. Nadja stolperte gerade noch zurück. Sie badankte sich tausendmal bei ihrem Wau-wau!!!! Daheim erzählte sie alles ihrer Famile. Wie könnt ihr euch das erklären, dass der Hund auf einmal ein SUPERTOLLES Benehmen hatte???? Die beste Idee die ihr mir schickt schreibe ich wieder hier hin. Als Teil 2 dieser Geschichte, der Einsendeschluss ist der 09.01.2006



VIEL SPAß


Laura,,11 Jahre aus sage ich nicht

Es war eimal ein Fohlen, es war ein besonderes Fohlen.
Dieses Fohlen sollte später der Anführer der Herde werden.
Als es groß war starb seine Mutter, Max so hieß der henst trauerte sehr. Er galloppierte fort.
Weil er so traurig war.Er traf eine wunderschöne Stute, und er verliebte sich in sie.Er ging mit ihr

und sie wurden ein glückliches Paar.Man weiss nur das sie 3 Kinder bekamen und ein schönes Heim.Max´s Mutter schaute vom Himmel zu ihrem Sohn und war sehr stolz auf ihn.

janine,10 Jahre aus OLPE

An Mum Pferdeschwanz

1.1.02

Liebe Natascha,

ich habe gehört, dass ich in Wirklichkeit zu dir und Paul gehöre, ich kenne dich nicht. Aber du kannst mir ja schreiben! Ich bin Sandra, bin neun Jahre alt, 1,49 m groß, habe kastanienbraunes Haar, blaue Augen, lese und schreibe gerne und hoffe, dass das College, in das ich gehen werde, möglichst kurz dauert (damit ich endlich wieder Eltern habe!) Ich freue mich auf Dich und Paul!
Deine Sandra

2.1.02

Liebe Natascha,

Miss Länder hat mir gesagt, dass ich keine Antwort von dir erwarten darf. Und außerdem soll ich dich „Miss Kyworld, Landerson“ nennen. Sie sagt du würdest es so wollen, doch das glaube ich nicht. Dann hat sie mir noch einen Vortrag darüber gehalten, dass du ihr ausdrücklich gesagt hast, dass der Brief höchstens eine Seite lang werden soll, aber du siehst doch: Ich habe so viel zu erzählen! Und außerdem wollte ich dich fragen, ob ich an Silvester zu Lisannes komme. (Es tut mir leid, dass ich dich so überstürme, aber wir brauchen für Handarbeit 5 Euro). Also tschüss denn,

Deine Sandra!

PS: Hab dich lieb.


4.1.02

Liebe/r Natascha/Paul,

ich habe heute eine 2 im Aufsatz geschrieben. Allerdings ist eine Antwort noch nicht angekommen? Morgen fahre ich ins College. Ich muss wieder gehen.

Tschüss
Eure Sandra

6.1.02

Liebe Miss Kyworld, Landerson,

ich bin enttäuscht! Sie habe mir in einem Zettel mitgeteilt:

5.1.02

Sandra ich kenne dieses Mädchen nicht. Ich heiße Miss Kyworld, Landerson. Ich habe dir 5 Euro zugeschickt und deine Briefe sind zu lang!

Yours,
Miss Kyworld, Landerson

Da ich nicht mehr schreiben darf. Auf Wiedersehen


PS: Übrigens bin ich gerade am College angekommen.


7.1.02

Liebe Miss Kyworld, Landerson,

heute habe ich einen Einteilungsplan bekommen:

Aufstehen: 6.00 Uhr
Frühstück von 7.00 bis 7.30 Uhr
Mittagessen von 12.00 bis 12.30 Uhr
Kaffee: von 15.00 bis 15.30 Uhr
Abendessen: von 18.00 bis 18.30 Uhr
Schlafengehen: 20.00 Uhr
Lernzeit: von 6.-7 Uhr von 7-11 Uhr, von 12.25 Uhr, von 15-17 Uhr, von 18-19 Uhr


Mit Kuss: Sandra!

9.1.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

Ich nenne dich aus einem bestimmten Grund so. Natürlich könnte ich auch an die Gabel oder an Kaspers Großmutter schreiben. Aber ich schreibe an Mum Pferdeschwanz. Eine junge Frau mit roten Haaren, einer Brille und einem Pferdeschwanz. Ich sah nur einen Schatten mit Zopf vorbei huschen, doch ich weiß, du warst es und wie du siehst kann ich in deinen Schatten Farbe einbringen.

Was ich zu Weihnachten bekam:

Ein neues Kleid von Julia, die gleich reinkommen und mir ihre Noten vorjammern wird
Einen Pullover von Anne
Eine alte Kette von der hochmütigen Liss
Einen Schemel – wofür ich sehr dankbar bin –von dir.

Danke
Tschüß

10.1.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich sitze im Park auf einer Bank. Das Meer und dis Büsche rauschen um die Wette. Die Enten quaken. A, Mist. Entschuldige bitte, aber mein Meer, das es nicht gibt, sondern nur aus Schatten besteht wurde gerade von einer Gruppe Menschen zertreten. Ich weiß nicht, was ich dir schreiben soll. Deshalb,
Tschüss!

12.1.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich bin krank und liege in der Station. Ich habe Fieber und Husten. Es ist unangenehm so zu schreiben.

Deine Sandra

14.1.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

was meinst du was wir in Kunst gemacht haben? Einen Teddy. Ich werde ihn dir schicken. Ich liege immer noch in der Station, die Schwester meint es wäre ganz schlimm. Ich wünsche mir erneut einen handgeschriebenen Brief von dir und nicht von deinem Computer. Vorhin war Liss hier und brachte mir Kekse.

Mit Abstand – denn ich bin krank,
Sandra

15.1.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,


Dein erster Brief an mich, hat mich geheilt. Ich muss nur noch einen Tag bleiben. Als ich deinen Brief bekam, habe ich dir alles verziehen.

Liebe Sandra,
ich war sehr krank, doch ich wünsche gute Besserung. Der andere Brief war von meiner Sekretärin. Noch mal gute Besserung, ich hoffe der Lolli schmeckt. Deine Mum Pferdeschwanz, wie du mich nennst.

Danke! Aua! Meine Stirn!
Mit viel Dank: Sandra

16.1.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

endlich wieder gesund. Das heißt auch kein Einzelunterricht mehr. Als ich heute wieder in die Klasse gekommen bin, haben sich alle außer Mary auf mich gefreut. Ich mag Mary nicht. Sie ist mit Liss befreundet.
Deine Sandra

17.1.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich bin nach langem Üben in unsere Tennismannschaft aufgenommen worden. Es war ziemlich schwer gegen Tanja zu gewinnen. Den letzten Satz habe ich nur durch Annes Blick geschafft.

Ich beim Tennis: Deine Sandra

19.1.02

Love Mum Pferdeschwanz,

I´m have a two of Inglish…

Ja genau. Ich hatte keine Ahnung davon. Tja, außerdem haben wir am Mittwoch ein Spiel. Alles Gute: deine Sandra.

PS: Ich bin ziemlich beschäftigt und schreibe ziemlich viel. Ich kann dir leider erst im Oktober wieder schreiben.

8.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

am 12. 10. habe ich Geburtstag. Ich wollte dich fragen, ob ich eine Kindergesellschaft veranstalten darf? Schließlich werde ich zehn Jahre alt. Dazu einladen würde ich: Anne, Julia, Tina, Liss, Katie und Sabrina. Mary nicht.

Deine Sandra.

10.10.02

Hallo Mum Pferdeschwanz,

heute hat mich Miss Länder aufgeklärt, warum ich keine Eltern mehr habe. Mein Vater ist schon früh gestorben. Danach wollten sie mich von meiner Mama wegholen. Die ist geflohen. Auf einem Motorrad. Dann hat sie einen Unfall gebaut und mich verloren. Man hat ihr geholfen mich zu finden. Eine Zeit lebte sie mit mir in einer Krankrenhilfsstation. Bis sie an Alter starb. Dann kam ich ins Heim. So nun kennst du meine Geschichte. In zwei Tagen ist mein Geburtstag und deine antwort ist da: JA. Danke

Mit Grüßen
Deine Sandra

11.10.02

Oh Mum Pferdeschwanz,

Morgen ist mein Tag. Ich habe schon alles vorbereitet. Von dir ist ein Päckchen gekommen. Was ist wohl drinnen? In das Bad von Annes und meinem Zimmer: Ärenhöhle, darf ich nicht. Weil Anne dort etwas für mich hat. Danke für das Päckchen,

Deine Sandra

12.10.02

Danke!
In dem Päckchen ist ja ein Kleid. Ich packe dein Geschenk nach einer wunderbaren Party aus. Was ich bekommen habe: eine Taschenlampe von Sabrina, einen Leuchtstift von Julia von Tina ein Nähkästchen, einen Vorhang von Katie und ein Tässchen von Liss. Und jetzt kommts: Eine Torte von Anne. Das war wundervoll. Tschüß, Sandra.

13.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,
es war gestern sehr schön. Ich habe dir noch sooo viel zu erzählen: Wir haben was tolles gespielt: Blinde Kuh. Die werden die Augen verbunden und du musst suchen und tasten. Das war schön.
Tschau,
Sandra

14.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

Miss Länder meint ich bekomme vielleicht ein Stipendium. (Ich weiß nicht genau wie man das schreibt). Ist das nicht toll? Ich habe ja schließlich in diesem Jahr schon vier einsen und zwei Zweier. Ich hoffe das war eines deiner Ziele, die du mir gesetzt hast.
Deine schlaue Sandra

16.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,


Wir haben blind schreiben gelernt. Wie findest du meine Schrift? Au0ßerdem kann ich jetzt Rockmalen. Willst du das sehen? Puh, im Dunkeln ist es ziemlich schwer. Ich mach Licht an.

Mit Grüßen an Paul,

Deine Sandra

17.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich komme bald zurück. Morgen beginnen die Ferien. Miss Länder hat mich auf euch vorbereitet. Sie sagt ihr seid sehr vornehm: „Benimm Dich gut, Turning!“, so klingt sie. Die Lehrer nennen uns beim Nachnamen.

Deine Sandra

18.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich bin heute morgen mit dem Auto nach Luxemburg gefahren worden. Hier bin ich nun mit Miss Länder. Morgen fahren wir zu dir!
Bis bald,
Sandra

19.10.02

Allerliebste Mum Pferdeschwanz,

bin ich noch immer nicht bei dir? Meine Seele schmerzt sich nach Dir. Oh, wär ich doch bei dir. Du bist in meinem Herzen eingeschlossen. Ich bin gerade auf der Fahrt. Wir sind nun schon eine Stunde unterwegs. Übrigens wie gefällt dir mein Liebesbrief?

Mit Liebe aus tiefster Seele!
Sandra

20.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich mache Pause im Santa Kloster. Ich habe erfahren, dass es zu dir noch ein Tag = 24 Stunden sind. Ich finde es richtig lustig, herumgefahren zu werden.

Deine Sandra

28.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich muss noch bleiben. In meinem Zimmer sieht es folgendermaßen aus: Karg, ein Nachttisch, ein Bett, ein Kreuz an der Wand. Gott segne dich…na ja, zumindest lässt es so auf den ersten Blick scheinen, dass es hier heilig ist. Draußen ist eine Kickboardbahn, aber die Mönche sind in Kutten gehüllt. Deine fromme Sandra

31.10.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich habe dich gesehen! Am 29.1ß. kam ich in deiner Villa an. Sie war sooo groß. Nicht so wie unser Waisenhaus. Außerdem war sie bunt. So richtig schön. Unser Waisenhaus ist weiß und lang. Überhaupt nicht geformt. Alles ist dort gleich. Das Gegenteil von deinem großen Haus. Ein blonder Mann mit blauen Augen holte mich ab. Es war Paul. Er führte mich in einen großen weiten Saal. Dort saßen viele blond gelockte Damen an einer langen Tafel. Am Ende saß eine Frau mit PFERDESCHWANZ. Ihr Haar war rot. Ihre Augen grün. Sie lächelte mich an. Das warst Du: Natascha. Am anderen Ende des Tisches war ein Stuhl frei. Paul hatte es sich inzwischen in der Mitte gemütlich gemacht. Vor dem leeren Stuhl war ein Teller, aufgedeckt, voll mit Früchten. „Setz dich“, meintest du freundlich. Ich habe es mir schmecken lassen. Nach dem Essen erfuhren wir genaueres von uns. Tja, dann musste ich fahren. Es geht mir gut.
Sandra

1.11.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich bin wieder im Kloster. Mein alter Freund Marcus – ein Junger der im Kloster aufgenommen wurde – wird gerade geprüft. Das ist sehr interessant. Bruder Thomas und Pater Domenik haben ihm eine Kammer gezeigt, in der er zwei Tage bleiben muss. Sie besinnen, sehr toll.

Deine Sandra

5.11.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

endlich wieder auf dem College. Ich habe neue Freunde gefunden: Marie Tins und Max Banny. Die zwei sind neu. Max ist von reichen Eltern. Marie ist die Tochter eines Kaufmanns. Sie ist neun und er zehn Jahre alt.

Deine Sandra

7.11.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich sitze unter den Bäumen in Park und dichte:

Der Hund das ist mein Lieblingstier
Er hat auch Beine – und zwar vier.
Er lebt in einer Hütte
Dort liegt er in der Mitte

Ist das nicht schön? Aber das ist erst der Anfang. Ich werde nämlich auf eine Dichterausbildung gehen. Bist du damit einverstanden? Ich hoffe doch. Schließlich ist das für die Bildung. Mrs. Mörlins hat mich angemeldet. Er ist mein Deutschlehrer und findet meine Sprache perfekt. Wie findest du das????
Danke für Deine Zustimmung!

Deine begabte Sandra. Lina (*)

Mein Nachname ist zur Zeit Landerson.

9.11.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

wie wird dir zumute, wenn du siehst, dass zwei sich um deine Seele streiten? Das ist Dichtersprache. Damit haben wir angefangen. Danke, dass du „ja“ gesagt hast. Der Lehrer meinte ich habe Talent. Den Satz oben haben wir aufgeschrieben!

Deine Dichterin Sandra

14.11.02

Love Mum Pferdeschwanz,

es gibt so viel auf dieser Welt, von dem du noch nichts weißt. Du sollst sie nicht herausfinden, sie werden dir von selbst mal klar. Doch all die Dinge, die du weißt, sind nicht wahr. Findest du das nicht schon?
1 Fehler = Note 2 Wir haben das Diktat nämlich zurück bekommen. Ist das gut?

Deine liebe Sandra

17.11.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ich erzähle immer nur vom Spaß. Sicher willst du auch mal was von meinen Leistungen hören. Nun ja, über mein Diktat weißt du genug. Und über alles andere kannst du erfahren. Mein Übersichtsplan
Deutsch 1-2
Mathe 1-2
HSU 2
Musik 1
Biologie 2
Sport 1-2
Zeichnen 1+
Dichtung 1
Latein 2
Na, wie findest du das? Aber vom Spaß willst du sicher auch was hören? Na dann: Anne, Liss und ich sind gestern zum Fluss gegangen. Dort haben Anne und ihr Onkel, der vorgestern zu Besuch kam, ein Floss vorbereitet. Anne hat das große Transportmittel mit einer trockenen Kabine für Liss ausgestattet. Anne selbst ist der Kapitän. Wir sind bis zur Linde vorgerudert. Aber dann kamen Tom und Max. Sie hatten auch ihre Eltern da. Sie kamen mit ihrem Ruderboot. Sie hatten von Mary, dieser Petze, erfahren, dass wir heimlich weg waren. Aber Sabrina hatte Max zum Glück bestochen, damit er uns nicht verrät. Trotzdem fährt er uns nach. Er und Tom wollten uns überfallen und unsere Chips klauen. Doch wir waren schneller! Noch rechtzeitig kamen wir am anderen Ufer an. Liss und ich schlichen uns zum Hintereingang durch. Anne zählte bis zehn und lief dann zu Katie. Zusammen legten sie ein paar Steine in den Fluss. Darauf hin rannten sie weg, um alles von Liss´ Fenster zu beobachten. Die Jungs fielen und purzelten ins Wasser. Tja, dafür braucht man einer Erklärung.

Deine Sandra

19.11.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,


In unserer Schule geht ein Skandal um. Allen Cester und Mati Twinstorm sind verschwunden! Ihr Zimmer war durchwühlt und die Betten kalt. Das Fenster war nicht offen. Nadia und Sabrina aus den unteren Klassen wohnen neben Mati und Allen. Die Eltern der Kinder sind angereist und bombadieren Sabrina mit Fragen. Wir wissen nur ganz wenig. Aber Sabrina darf uns auch nicht mehr verraten. Es wurde das Gerücht in die Welt gesetzt, es gäbe einen anonymen Brief. Aber ob das stimmt? Es ist einfach schrecklich. Dafür ist unser Mauseeck neu eingerichtet.

Deine Sandra

21.11.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

der Fall ist gelöst. Allen und Mati sind heute früh im Kaffee-Zimmer aufgetaucht. Mati war bewusstlos und allern erzählte aufgeregt, dass sie und Mati von den Klersen-Jungen verschleppt worden waren, um den Spielwettbewerb zu gewinnen! Die Polizei kam und verhaftete die Jungs der Familie Klersen.

Deine Sandra

28.11.02

Allerliebste Natascha,

unsere Lehrerin Miss Länder, Beer, Maximilian sind weg. Miss Länder geht in den Urlaub. Miss Maximilian ist zu alt und unsere Klassenlehrerin Miss Beer ist schwanger. Ich habe sie immer gemocht. Trotzdem hatten wir heute Schule. Alles Aushilfen! Doch nach der Pause…Ich war damit beschäftigt Katie vor Denni zu beschützen. Eine Frau mit einem Kurzhaarschnitt (ich hielt sie für eine Ausländerin) hat die Treppe hoch. Sie hatte eine Lehrer-Tasche, trotzdem hielt ich sie für irgendeine Mutter. Doch in der Klasse erfuhr ich, dass Miss Haas unser neues Fräulein war. Ich mochte die mollige Person. Sie war 50. Ich mochte sie. Und ich mag sie auch jetzt noch.

Deine Sandra

30.11.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

heute haben wir eine Ex geschrieben. Und willst du wissen, was Miss Haas gesagt hab? Dass ich sehr gut bin. Und in Dichtung hat Mr. Titus MICH genommen, um bei der großen Vorführung das Solo-Gedicht vorzutragen. Aber was ich als letztes erlebt habe ist kaum zu glauben: Ich habe unsere Schule gerettet! Das heißt einen Schüler aus unserer Schule. Mit Marie Tins und Max Banny habe ich Luisa, die Schulsprecherin gerettet. Marie, Max und ich haben im Garten Ball gespielt. Als wir einen Aufschrei hörten und kurz danach wildes Stimmengewirr. Natürlich lief ich gleich hin. Das Geschrei kam aus dem hinteren Teil des Gartens. Das hieß aus der Richtung, in der die größeren ihr Revier hatten. Meistens hört man nichts von ihnen, denn so wie manche Drittklässler, die dort öfter mal ein Tablett mit Getränken hinbrachten, lagen sie den ganzen Tag nur auf ihren Liegestühlen rum. Ich zögerte, aber die ungewohnten Laute kamen mir doch zu komisch vor. Ich rief Max und Marie und gin hinter die Büsche. Dort waren die Mädchen aufgesprungen und kreischten. Wir fragten was die Ursache sei und sie erzählten, dass Luisa hinter den Zaun gezerrt worden war und danach verschwunden blieb. Sofort liefen wir zum Zaun und sprangen darüber. Auf der Straße waren die Gummispuren von Turnschuhen zu sehen. Und die waren groß! Wir folgten ihnen und holten schließlich Lory, die damals fast die Wahl zur Schulsprecherin gewonnen hätte, mit der gefesselten Luisa auf dem Rücken ein. Max hielt Lory fest und Marie lief weg, um Hilfe zu holen, während ich an Luisas Fesseln zerrte. Als Miss Maus Luisa von ihren Fesseln befreit hatte wurden wir nach Hause gefahren. Und Lory wurde vom unterricht ausgeschlossen. Das beste aber war, was ich und Max und Marie bekommen haben: eine Medaille, eine Urkunde und das beste - eine Ehrenfahne.

Tschüss
Deine Sandra

1.12.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

es ist ein Brief aus Luxemburg gekommen.

Liebe Sandra,

ich, Marcus Thelemäus Groscher, möchte dich zu Silvester in das Santa-Kloster einladen. Es gibt eine große Überraschung, die es im Waisenhaus bestimmt noch nicht gab. A 31.12.03
Komm bitte!

Dein Marcus

Darf ich, ja?! Es würde mich sehr freuen.
Tschüss
Deine Sandra

4.12.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,

geht es dir besser. Du hast mir geschrieben, dass ich darf und du sehr krank bist. Danke. Ich hoffe bis Weihnachten geht es dir wieder gut. Mein Geld geht langsam aus und ich kann keine Briefmarken mehr kaufen, aber bis zum großen Fest, denn da schreibe ich dir bestimmt.

Deine Sandra

24.12.02

Liebe Natascha, lieber Paul,

ich wünsche euch frohe Weihnachten. Unser Krippenspiel lief toll ab. Schön, dass es dir wieder besser geht.

PS: Danke für die 5 Pfund. Ich werde gleich Briefmarken holen.

Eure Sandra


31.12.02

Liebe Mum Pferdeschwanz,


Ich habe zum ersten Mal ein Feuerwerk gesehen. Es war herrlich. Noch viel schöner als jedes Silvesterfeuer im College. Und viel schöner als der große Fackelumzug im Waisenhaus. Es war ein riesiges Licht- und Krachwerk! Und das tollste war ein Wagen voller Raketen. Der schoss alle in die Luft und man sah am Himmel eine 2003! Marcus hat mir eine Kette geschenkt.

Deine Sandra

1.1.03

Liebe Mum Pferdeschwanz,

heute habe ich mein Gedicht vorgetragen. Ich habe eine 1* bekommen. In Kunst haben wir einen Schneemann gebaut. Aber in Latein haben wir geschrieben. Ich hatte kein so gutes Gefühl…na ja, aber sonst war´s schön.

Deine Sandra

3.1.03

Jahreszeugnis!

Jahreszeugnis
für
Sandra, Lina Landerson

Die sehr eifrige Schülerin zeigte Hilfsbereitschaft in allen Fällen. Sie hat sich durch ihr durchdachtes Verhalten bei einer Entführung einen Dienst erwiesen. Leider ließ sie in Latein nach, was sie allerdings gut ausgleichen konnte. Sie wurde versetzt.

Religionslehre 1
Deutsch 1
Schrift 2
Mathematik 2
Heima und Sachkunde 2
Kunst 1
Werken 2
Sport 1
Englisch 2
Latein 3
Dichtung 1

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ist das eine Leistung? In der Lateinschulaufgabe hatte ich allerdings eine 4. Ist das sehr schlimm?

Sandra

6.1.03

Liebe Mum Pferdeschwanz,

ein neues Schuljahr hat begonnen. Ich habe dir die neuen Lehrer noch gar nicht vorgestellt:

Mister Allwien Tomiki in deutsch (er ist Japaner)
Mister Bannje oin Mathe
Misses Twendi in HSU
Mister Nandin in Relli
Misses Carmen Awua in Französisch
Mister Xavel in Kunst, Latein und Englisch
Miass Maier in Sport und Werken
Mister Newis in Dichtung

Diese Kinder sind neu an der Schule: ein ganzer Haufen eingebildeter „Hochnäschen“. Soll ich „Martine“, ähem, ich meine natürlich Martine Melanie von und zu Ore la Puart“, nachahmen? Oh, Sherlie, warum hast du einen Pickel? Ihhhh!! Du bist nicht mehr meine Freundin! Sie ist echt blöd, finde ich, und so sind sie alle. Na, ja, ich muss mich ja nicht zu ihnen setzen.

Deine Sandra

1.10.03

Liebe Mum Pferdeschwanz,

in elf Tagen habe ich Geburtstag. Das ist wirklich schön. In Dichtung habe ich eine 2. gut?

Deine Sandra

PS: Du schreibst, ich würde eine Überraschung bekommen.


12.10.03

Liebe „Mama“,

vor drei Tagen fing meine Reise zu dir an. Endlich bin ich hier. Elf Jahre, ein ganz anderes Gefühl! So erwachsen. Ich schreibe dir aus dem Wohnzimmer. Du bist in der Küche. Anne, Julia, Katie, Liss, Valerie, Marie, Sabrina, Max und Clara durften mit! Das war herrlich. An der langen Tafel saßen nur wir und aßen Kuchen, Törtchen, Kekse, Pralinen, Obst und vieles leckeres mehr. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie es mich gefreut hat, dass du mich umarmt hast“““ Du hättest mir nicht mehr Freude machen können und hast es aber doch!

Geschenke:

0. fast hätte ich´s vergessen: eine Kette von Marie
1. Ein wundervolles Armband von Liss
2. Ein Federball-Set von Anne
3. eine süße Teetasse von Julia
4. Ein herzallerliebstes Kuscheltierkätzchen von Sabrina
5. Ein Modellschiff von Katie
6. Eine Digitaluhr von Valerie
7. Ein Häkelset von Max
8. Einen neunen Füller von Klara
9. Das allerschönste von dir: Ich darf bei dir bleiben und Mama zu dir sagen.
10. Von Marcus einen Kuss

PS: Das andere werde ich nie vergessen.

Tschüss und gute Nacht
Süße Träume
Deine Sandra






Felicia,9 Jahre aus Eichenau/Josef-Dering- Schule

Ich habe eine beste Freundin wenn wir uns streiten dann nur eine sekunde ich habe sie lieb.
Wir gönnen uns alles und ich finde das ist das wichtigste an der Freundschaft.Wir vertrauen uns wie Max und Moritz.
Es ist einfach toll so einen Schatz zu haben.
Ich hoffe alle entdecken ihn.
Habt ihr alle so tolle freundinnen ich hoffe es.
DENN FREUNDE SIND EIN SCHATZ.
EURE VANESSA

Vanessa,10 Jahre aus Mülheim

EIN GROSSES GEHEIMNISS
Es war ein schöner Sommertag, und Steffy hatte ein GROSSES GEHEIMNISS
Doch da kahm Dominik,Steffys bester Freund sie konnte im alles anfertrauen.Doch dieses mal hatte Seffy Angst,weil es diesmal richtig ernst ist.Dominik fragt:,,Was ist denn Heute los mit dir Steffy?" Steffy:,,Ach, weisst du ich,ich habe ein ah nichts habe ich." Dominik:,,Komm schon sag mir was dich bedrückt." Steffy:,,Nah gut ich sags dir.eiso du darfst es aber nicht weiter sagen,ich habe eine Hasenmamma gefunden, mit 9 Hasenbabys." Domminik:,,Aber wo sind die Hasen?"Steffy:,,Ich habe sie im Keller versteckt.Ich habes ihnen schön warm und kuschelig gemacht."Dmminik:,,Und was machst du jetzt mit ihnen." Steffy:,,Keine ahnung.Ah!Jetzt weiss ich wir geben sie zur Adaption frei!"Und wie sollen wir das anstellen?,,fragt dominik" Nah ganz einfach,wir schleichen uns ins Tierheim und geben dort die Hasen ab.,,sagt Steffy"Dominik:,,Ja das ist eine gute Idee!" Und so machten sich die beiden auf den Weg zur Tierhandlung.und tatsächlich Steffy undDominik haben es geschaft.Sie haben die Hasenfamielie zur Adaption freigegeben,und die Hasen haben ein neues Zuhause gefunden. THE END
Vulpescu Christine,9-10 Jahre Volkschule 4 schwechat



Wie es zu meiner Nisha kam

Seit 12 Jahren habe ich mir nichts sehnicher als einen Hund gewünscht. Leider haben mir meine Eltern nicht erlaubt, einen Hund zu adoptieren. Ich half im Tierheim, kümmerte mich dort um die Hunde. Aber das war einfach nicht das selbe. Immer wieder habe ich mich in einen der Hunde "verliebt", aber die Hunde fanden natürlich früher oder später ein Zuhause. Dann musste ich mich vor ihnen trennen, was mir jedes Mal sehr schwer fiel. Am längsten behielt ich einen Husky-Schäferhundmischling, der Rex gerufen wurde. Wir waren die dicksten Freunde und ich dachte, er würde kein Zuhause finden, weil er schon acht Jahre alt war. Aber eines Tages (nach fast zwei Jahren) dann war es soweit: Eine supernette Familie hatte Rex in ihr Herz geschlossen! Zuerst nur übers Wochenende, dann immer öfter nahmen sie Rex mit zu sich. Ich sah ihn immer seltener, doch er war in den besten Händen, das wusste ich. Dass nach der Trennung für mich eine große überraschung vorgesehen war, ahnte ich damals noch nicht.
Ein halbes Jahr später dann hatte ich meine Eltern überzeugt: Ein Hun würde unser neues Familienmitglied werden! Wegen unseren beiden Katzen musste es Welpe sein, das stand fest. Es sollte kein all zu großer, aber auch kein all zu kleiner Hund sein. Dass meine Eltern mir nicht erlauben würden, eine meiner Lieblingsrassen, also Rottweiler oder Dobermann, zu adoptieren, war klar. Dann fanden wir im Internet die mittelgroßen Griffons. Wir hatten uns also entschieden, aber wegen ihres Ungehorsams suchte ich im Internet weiter nach meinem Traumhnd. (Diese Rasse gefiel mir persönlich nämlich auch nicht sehr gut!) Und dann, dann hatte ich ihn gefunden! Ein Australian Shepherd sollte es werden! Einen so schönen Hund hatte ich zuvor noch nicht sehr oft gesehen. Ich wollte unbedingt eine Blue Merle Hündin, aber, na ja, ... sehr billig waren sie nicht! Mit 1000 bis 1500 € mussten wir rechnen, wenn wir einen hund von einem guten Züchter wollten! Also sparte ich eifrig für meinen Traumhund.
Es war ein Montag. Mein Vater und ich wollten spazieren gehen, und ich habe ihm vorgeschlagen mal in ein anderes Tierheim zu fahren, als immer nach Rümelingen, wo ich ja mit aushalf. Ich wusste nämlich, dass in Rümelingen, in meinem Tierheim, kein Hund da war, den ICH an die Leine nehmen konnte. So beschlossen wir, nach Gasperich zu fahren. Wir führten einen unsymphatischen Mischling Gassi. Und auf dem Rückweg dann passierte es: Ein wunderschöner, vier Monate junger Mischlingswelpe kam uns entgegen gatpst! Sofort war ich verkauft. Wir haben im Tierheim nachgefragt, ob er noch frei wäre und es keine Interessenten gab. Die Antwort war Nein. Fast jeden Tag führten wir Nisha, wie die kleine hieß, spazieren. Wir schlossen das kleine tri-Color Wollknäuel immer mehr ins Herz und der Traum von einem Australian Shepherd war längst vergessen! Und nach zwei Monaten, da war es dann ENDLICH so weit! Wir adoptierten meinen eigenen Hund!
Heute ist meine Nisha ein gutes Jahr alt und wir sind die besten Freundinnen! Wir gehen in die Hundeschule und danach, dann machen wir Agiliy!
Tja, aber oben habe ich doch was mit einer überraschung erzählt, die mit Rex zu tun hat!? Ja, sie ist tatsächlich eingetroffen! Zufälliger Weise habe ich das Mädchen aus Rex' Familie kennen gelernt und wir wurden die besten Freundinnen! Und nun, jetzt habe ich meine eigene Nisha und meinen Rex zurück! Ich sehe ihn fast jedes Wochenende und es geht ihm nicht nur prächtig, es geht ihm supi dupi mega wunderbar! Genau so, wie es meiner Nisha geht, die mich jetzt immer ins Tierheim zum Helfen bgeleitet. Aber da laasen, werde ich sie nicht mehr, meine Kleine!
Nisha, Zatz, du bass meng allerléiften Maus an ech well dech niemols verléieren, Zatz!!

Dies war eine Geschichte, die mir wirklich genauso passiert ist und die ich niemals vergessen werde! Denn ich habe den liebsten Hund auf der Welt kennen gelernt und er ist mein! Ich liebe ihn und will ihn nie mehr verlieren, meine Nisha!

Natascha,13 Jahre aus Esch/Alzette (in Luxemburg)

Der Schock

von Luisa Kaiser

Tina ist 10 Jahre alt. Ihre Eltern und sie besitzen ein Reiterhof. Er heißt "Glückliche Stute". Und da gibt es was von dem die nichts wissen. Tina und ihre Freunde haben ein Geheimversteck. Oben im Heuboden, da treffen sie sich immer. Ihre Freunde heißen Moni und Felix. Es war früh am Morgen und die Familie aß gerade Frühstück. " Mama, Moni und Felix kommen gleich zu mir können wir dann ausreiten?" "Klar, die Pferde brauchen ja auch Auslauf." "Mm...Tina würdest du bevor du ausreiten gehst noch den Geschirrspüler ausräumen?“, fragte ihr Papa." Ding, Dong!" "Ich gehe hin“, sagte ihre Mutter. "Mach ich Papa, du kannst jetzt zur Arbeit gehen.“, sagte Tina. " Es sind Moni und Felix, kommt rein. Schätzchen ich geh jetzt auch zur Arbeit!“, rief ihr Mutter. "Tschüss! Moni, Felix kommt her ich muss noch den Geschirrspüler ausräumen!" Moni und Felix setzten sich hin und redeten mit Tina. "Moni du sattelst Pegasus, Felix du sattelst Paula und ich nehme Daisy. Los geht’s!“, rief Tina fröhlich. Schnell sattelten sie die Pferde und führten sie hinaus, dort schwangen sie sich aufs Pferd." Wir reiten zum Teich, da können wir unsere Füße reinhalten!“, sagte Felix. " Hüha, Daisy hüha!", rief Tina laut. Und schon ritten sie los. Sie mussten durch den Wald. " Was ist denn hier so laut?“, fragte Moni die vor Schreck in Richtung Waldanfang ritt. Tina und Felix taten das auch. Da kam doch wirklich ein Auto, es war schwarz und fuhr bestimmt über 100 km/h." Was war den das, wieso fährt der hier so schnell?“, fragte Felix. "Man darf hier doch nur 30 km/m fahren.“, sagte Moni verdutzt. " Leute, warum fährt ein Auto so schnell in Richtung " Glückliche Stute?“, fragte Tina. Denn die Glückliche Stute war ihr zuhause. " Schnell im vollen Galopp nach hause! Hüha Daisy!“, rief Tina laut. Zu hause war der Mann schon ausgestiegen und guckte sich um. Da rief Tina: "Was wollen sie hier?“, so laut sie kann. Als Tina angekommen war sagte der Mann in einem ruhigen Ton:" Ich möchte deine Eltern sprechen." " Kommen sie heute Abend noch mal. Aber bitte nur 30 km/h.“, diesmal sagte Tina das ganz ruhig." Mach ich, Tschüss! sagte der Mann, und fuhr mit 30 km/h davon. Moni, Felix und Tina sattelten die Pferde ab. Es war Abend am Abendbrottisch. "Papa, heute fuhr ein Auto durch den den Waldweg über 100 km/h. Und er fuhr zu uns, guckte sich um und kommt jetzt gleich zu uns, um dich zu sprechen." "Kennen wir ihn?" "Nein, nicht das ich wüsste." "Ding, Dong!" "Dann gehe ich gleich mal hin.“, sagte ihr Papa. Vor ihm stand ein großer Mann." Hallo, wollen sie rein?" "Ja das wäre nett." "Kommen sie in mein Büro!“, sagte ihr Papa, also was wollen sie?" "Ich will.......... So sehr Tina sich auch anstrengte sie konnte nicht verstehen was der Mann will. Nach einer Stunde kam Tinas Papa und der Fremde. "Tina geh jetzt schlafen!“, sagte ihre Mutter. "Aber ich will noch wissen was der Mann hier will!“, sagte Tina schnell. "Carla, kommst du bitte?“, fragte der Vater die Mutter. "Klar Frank!“,so hieß ihr Vater. Tina musste also ins Bett. Inzwischen erzählte ihr Papa der Mutter was der Mann will. In einer Minute schlief Tina tief und fest, zumindest dachten das die Eltern. Tina tat nur so. Nun ist es 12 Uhr Mitternacht. Tina zog sich eine Jacke und Hausschuhe an, und ging zum Telefon. Sie nahmen das schnurlose Telefon mit in ihr Bett und riefen Moni an." Ja, Moni hier. ", gähnte sie." Ich bin’s Tina, du der Mann war heute Abend hier. ", sagte sie.“Ja ? , was will er, was ist passiert?", fragte Moni. "Das weis ich ja gerade nicht, aber ich habe gehört er macht hier kurz Urlaub in der Waldweg Str. 4 das Motel Waldblick. ", sagte Tina. "Und was jetzt? ", fragte Moni. "Na ganz einfach du rufst Felix an und erzählst ihn was ich dir erzählt habe. Und Morgen früh um halb 6 treffen wir uns hier! ", sagte Tina.“OK, Tschüssi!" "Tschüss!", sagte Tina und schlief ein. Am nächsten Morgen war Tina als erster wach. Alles schlief. Tina zog so schnell wie sie konnte sich an. Draußen zwitscherten die Vögel. Da kamen schon Moni und Felix. "Hallo!", riefen Moni und Felix gleichzeitig." Hei. Felix wenn du magst kannst du wieder Paula nehmen. ", sagte Tina.“Klar mach ich." "Und ich nehme Pegasus. sagte Moni. Nach einer halben Stunde standen Moni, Felix und Tina mit ihren Pferden draußen. "Los, zum Waldweg 4!", rief Felix. Nach 4 Minuten: "Hier ist es, gehen wir klingeln!", sagte Moni. " Der Mann heißt.......... ich weis nicht wie er heißt.", sagte Tina traurig. "Ein Wirbel um nichts!", platzte Felix ausersehen. "Schnell in den Wald, hinter dem Busch! ", schrie Moni. So schnell wies geht bindeten sie die Pferde an einem Baum, und versteckten sich hinter dem Busch. "Was ist den los?", flüsterte Felix. "Der Mann, dort im schwarzen Auto.", sagte Tina leise. "Ich glaube wir reiten jetzt nach hause.", sagte Moni. "Ja es wird schon dunkel.", sagte Tina. So ritten sie durch den Wald nach hause. Am Abendbrottisch fragte Tinas Mutter: "Schätzchen, geht’s dir nicht gut?“, fragte sie mit einer sampften Stimme. "Könnt ihr mir nicht endlich sagen
was der Mann hier will? fragte Tina. Ihre Eltern guckten sich fragend an. "Also pass gut auf, der Mann heißt Uwe, und er will das Haus kaufen, da wir kein Geld mehr haben können wir nichts dagegen tun.", sagte ihre Mutter. "Aber wenn wir in 4 Wochen 100,99 Euro zusammen kriegen dürfen wir hier bleiben.", sagte ihr Vater. Tina war sprachlos und rannte zum Telefon. "Moni ich weis was der Mann hier will, ruf Felix an und kommt zum Geheimversteck! ", sagte Tina schnell. Nach 20 Minuten sind alle 3 im Geheimversteck. "Sag schon was will der Mann hier?", fragte Felix. "Also der Mann....... Tina erzählte alles was ihre Eltern ihr erzählt hatten. "Waas!! ", schrie Moni. "Felix was ist los bist du nicht sauer?", fragte Tina. "Ich habe ein Plan, wir könnten ein Reiterhof für Kinder eröffnen.", sagte Felix. "Klar, das machen wir. ", sagte Tina. "Du Moni und Felix schreibt Blätter und ich erzähle die Idee meinen Eltern.", sagte Tina. Felix, Moni, Tina und ihre Eltern verteilten die Blätter, darauf stand: Liebe Eltern, liebe Kinder, möchten ihre Kinder Ferien auf einem Reiterhof. Hier sind sie richtig. Reiterhof "Glückliche Stute" erwatet sie. Reiterweg Str. 56 Tel. 03876/97880. Es ging ein Tag vorbei an dem sich noch keiner gemeldet hat. Es war abends, Tina saß immer noch am Telefon und hoffte auf einen Anruf. "Drrr!", Tina sprang ans Telefon und sagte:" Glückliche Stute!"
"Ich möchte deine Mutter sprechen." "Mama es ist für dich!" "Guten Abend, sie sind doch der Reiterhof kann ich mein Kind Anna für 2 Wochen bei ihnen absetzen? Aber ja doch.", sagte Tinas Mama.
Anna zog bei Tina ein und sie wurden beste Freundinnen. Anna war die einzigste Besucherin auf der Glücklichen Stute. Das Geld reichte nicht und heute Abend sollte das Geld da sein. "Tina wollen wir ausreiten?", fragte Anna. "Ja dann lernst du Moni und Felix kennen.", sagte Tina. Denn Moni und Felix waren in den Ferien nicht da. "Hallo Tina und.......sagte Moni.“Wie heißt du?", fragte Felix. "Ich heiße Anna und heute ist mein letzter Tag hier." Unterwegs: "Tina wollen wir zum Strand reiten dann können wir Anna von euer Problem erzählen wenn du nickt alles schon erzählt hast. ", sagte Felix. "Nein habe ich noch nicht, ab zum Strand!" Als sie am Strand angekommen sind, mieteten sie 2 Strandkörbe. Tina und Anna saßen in ein Strandkorb und Moni und Felix auch. "Also was ist euer Problem.", fragte Anna. "Also pass gut auf, ein Mann will unser Reiterhof kaufen weil wir nicht genug Geld haben. Aber wenn wir heute noch 100,99 Euro bekommen, dann können wir den Reiterhof behalten. Ich bin Biene, ich bin Biene! Tina dein Handy.", sagte Moni. "Ja Tina hier? Tina ich bin’s, deine Mutti. Uwe, also der Mann sieht sich gerade um. Warum? Weil er weis das wir das Geld nicht haben aber lässt uns noch Zeit zum packen. Tschüss Mäuschen! ", sagte ihre Mutter.“Wir müssen nach Hause, der Mann sieht sich gerade um und ich muss packen gehen. ", sagte Tina sehr traurig.“Stopp, Ich bin nicht so arm wie ich gesagt habe. Wir sind Millionär, wir haben 4 Millionen. ", sagte Anna.“Ich könnte euch was von meinem Taschengeld abgeben. Anna! Wir haben dich überall gesucht, es geht los! ", riefen ihre Eltern.“Wartet! Hier 100,99 Euro in bar. Ich werde euch tierisch vermissen. Aber ich komme bald wieder, Tschüss! Tschüss Anna, und danke fürs Geld! Schnell nach Hause, nur noch 15 Minuten. Ich nehme Annas Pferd mit zu euch. ", sagte Felix. Nach 10 Minuten: "He, warten sie, Schneller Daisy, ich habe das Geld! schrie Tina. "Das will ich sehen. 100,99Euro,das gibt es ja nicht, du. Tja, Tschüss!", sagte der Mann wütend. "Komm her Tina, woher habt ihr das Geld?", fragte der stolze Papa." Kommt rein und erzählt woher ihr das Geld habt." Tina, Moni und Felix erzählten alles, und Anna kam ganz oft zu Besuch, sie gehört zur Bande. Auch ihre Eltern waren oft zu Besuch.

Tina, Moni, Felix und Anna, beste Freunde, das wird die Bande nie vergessen.
Geschichte: von Luisa


Luisa Kaiser,10 Jahre aus Perleberg/Rolandschule

Der kleine Welpe


Marina ist acht Jahre alt. Ihre Eltern heißen: Ute und Konstantin. Ihr Hund Lex war vierzehn Jahre alt. Das sind achtundneunzig Menschenjahre. Marina spielt Klarinette und ist am Wochenende, mit zur Übungsfreizeit gefahren. Als sie wieder nach Hause gekommen ist, viel ihr auf, dass Lex nicht da war. Ute sagte dann:" Er war zu alt. Gehen konnte er auch nicht mehr richtig. Ich glaube, Lex hat nur darauf gewartet das du nicht dabei warst." Nun lief sie in ihr Zimmer und weinte. Ungefähr um sieben kam Vater hinein und sagte zu Marina: "Kommst. Zieh dir Schuhe und Jacke an und folg mir."
"Wohin gehen wir?" "Warte!" Kurz danach sagte Vater:" Schau da liegt Lex, dass ist sein kleines Grab. Darfst aber keinem was davon sagen."
"Papa ich möchte wieder einen Hund." "Wir drei müssen erst mal abwarten bevor wir uns einen neuen anschaffen. "Dann gingen sie wieder nach Hause. Als Marina ins Bett musste sprachen Mutter und Vater darüber: Wie ihr nächster Hund aussehen sollte. Auf jedem Fall kleiner als Lex. Weil Oma und Opa in Spanien Leben. Ein Dackel NEIN danke. Aber ein Bischon Frise. Das sind kleinere Hunde, weiß, buschig, süß, rund-länglich, Kinderlieb, ziehen nicht so wie Lex und...sie sind einfach süß. Man kann sie mit nach vorn ins Flugzeug nehmen. "Ich gucke dann mal ins Internet ob ich da was finde." Eine Stunde später sagt Vater :"Hier steht eine Frau Pinka. Sie verkauft Bischons. Hier steht auch eine Telefonnummer:040/6582495 in Hamburg. Ich rufe die Frau mal an." Buuuub buuuub buuuub." Hallo wer ist da?" "Guten Tag hier ist Dissel. Wir haben im Internet gesehen das sie kleine Bischons verkaufen. Wir interessieren uns für einen kleinen Hund." "Ja. Okay. Jetzt sind schon alle Welpen vergeben. Beim nächsten Wurf wenn sie wollen können sie dabei sein. Wenn sie mir ihren Namen nochmal sagen."
"Dissel." "Gut dann können wir uns ja mal treffen. Also der Wurf kommt am sechzehnten Januar. Und am ersten Febuar können sie sich ihren Hund ansehen. Ach und noch was der Name muss mit J anfangen. Na dann Schüß."
Am nächsten Morgen. "Morgen Mama." "Morgen Schatz." "Morgen Papa." "Guten Morgen Marina. Ich habe für dich eine Überraschung." "Was denn bitte sags mir!"
"Okay. Also hör mir zu." Konstantin erzählte Marina was passiert ist. Jetzt ist es so weit. Der erste Febuar. Alle steigen ins Auto und freuen sich auf den Welpen. Dann endlich sind sie da. Sie klingeln und sieben ausgewachsene Bischons kommen herausgestürmt. "Halt!" Gino, Lupo, Baju, Balu, Schneewitchen, Isabel und Flocki heißen die Hunde." Jetzt schauen sich alle die Hunde an und Marina darf sogar ihren Hund auf den Arm nehmen. Aber sie muss sich voher mit irgendeinem Zeug die Hände einsprühen. Eine Stunde später machen sie einen Termin ab, an dem sie ihre Jecky (ihren Welpen) abholen können. Tschüß rufen alle. Später am Abend gehen alle zusammen ins Bett. Ute, Konstantin und Marina sprechen über den Hund. Dann sagt Mutter:" Jetzt lasst uns aber schlafen, es ist schon ganz schön spät." Dann wollen wir sie auch nicht mehr stören. Der nächste Tag. Alles verläuft wie jeder Tag. Dann ist es endlich soweit. Sie fahren wieder zu Frau und Herr Pinka. Natürlich reden sie miteinander. Jetzt gehört Jecky ihnen. Eintausend Euro müssen sie für den Hund bezahlen. Marina sagt: "Komm ich will nach Hause." Kurz danach als sie auf der Autobahn angekommen sind, stehen sie im Stau. Weil Jecky und Marina langweilig ist schlafen beide ein. Und träumen davon im Sommer miteinander zu spielen und das Jecky sagt: "Wir sind die besten Freunde, stimmts Marina?" "Ja. Wir sind für immer die besten Freunde. Auch wenn wir uns mal streiten."

Danine,13 Jahre aus Sarstedt

Der Hai

Es war am Mittwoch Nachmittag als Antonia und ihr Vater Tony
angeln gingen.Sie fuhren mit einen Boot weit hinaus aufs Meer.
Es war ziemlich warm und die Sonne spiegelte sich auf dem Wasser.
Plötzlich wurde das Boot von einem Hai angegriefen und Antonia
und ihr Vater waren gezwungen umzudrehen.Antonia hatte ziemlich
große angst und hielt sich an ihrem Vatter fest.Als sie dan wieder am Land waren gingen sie nach Hause und guckten Fernsehen.
Antonia war ziemlich sauer auf den Hai.Sie hätte gerne mit ihrem
Vater weiter geangelt.Am nästen Morgen sahen sich die beiden die
Nachrichten an."Überschwemung heut Abend am Strant" sagte der
Nachrichtensprecher."Um genau 18.00 kam ein unglaublich Sturm"
"viele Menschen die angeln waren starben".Antonia und ihr Vater standen mit offenen Mund vor dem Ferseher.Wen der Hai nicht gewesen wäre,wären sie auch in den Sturm gekommen.Seit dem an mag Antonia Haie sehr.Sie sind sogar ihre Lieblingstiere.
Dario,13 Jahre aus Berlin/Matin-Buber Oberschule

Lupo der Hund (Kurzgeschichte)
Elli ist drei Jahre alt und besitzt einen kleinen Pudel namens Lupo. Sie hat ihn auf der Straße gefunden und ihre Oma erlaubte Ellie den Hund mitzunehmen. Elli hat nämlich keine Mutter und keine Vater. Beide kamen bei einem Autounfall ums Leben. Elli liebt Lupo genauso wie ihre Oma. Lupo hat braunes, gelocktes Fell. Und aller drei Tage muss es richtig gewaschen werden. Lupo hasst gewaschen zu werden, aber irgendwann muss es sein. Da bellt er meitens und zwar so laut, dass man denkt eine Alarmanlage ist losgegangen. Aber ansonsten ist er schon ein ganz netter Kerl. Elli und Lupo sind ein Superteam. Hoffentlich bleibt das auch die ganze Zeit so!!!

Richard ,11 Jahre aus Dresden

Ein Elefant zum Geburtstag
von Jens Große-Brauckmann

Jan rekelt sich, heute ist sein Geburtstag. Es ist 6 Uhr
morgens, die Sonne geht langsam auf. Mutter und Vater schlafen
noch. Jan steigt aus dem Bett und geht ins Bad. Zähne putzen,
waschen, immer das gleiche. Heute aber mal gründlich hatte die Mutter gesagt, Jan nimmts nicht immer so genau. Er zieht sich
an, die Mutter hatte ihm seine besten Sachen hingelegt.
Eigentlich würde er lieber heute im Sand spielen. Jan ist mehr
ein Einzelgänger, er hält nicht viel von Geburtstagen.
Da kommen dann die Nachbarskinder und spielen mit seinen
Spielsachen. Freunde, na ja, so richtig Freunde hat er nicht, eigentlich, sagt er, gehen die ihm auf den Geist. Jan läuft zur Haustür und öffnet sie. Angenehme Luft, sagt er sich. Waldmanns, oder sagen wir besser Jan Waldmann, der hier die Hauptrolle spielt, saust in den großen Garten. Die Waldmanns bewohnen ein eigenes Haus auf einem Hügel vor der Stadt. Am Haus ist noch eine große Scheune, der Vater betreibt als Nebenerwerb ein wenig Landwirtschaft. Die Mutter liebt ihre vielen Blumen und ihren großen Gemüsegarten, da ist sie ganz stolz. Jan besteigt die Leiter zu seinem Baumhaus, das der Vater ihm letztes Jahr gebaut hat. Er soll ja heute nicht im Sand spielen, aber das Baumhaus, das wird ja wohl noch erlaubt sein. Jan ist eigentlich kein Lausbub, aber er hat so seinen eigenen Kopf. In der Schule, er ist in der ersten Klasse, hält er sich ziemlich zurück. Jan ist, von seiner Natur aus, sehr kreativ. Er malt sehr viel, nicht nur in der Schule. Am liebsten malt er auf dem Hof und der Straße. Kreide, und nichts als Kreide. Jan liebt Elefanten, er malt ständig Elefanten, groß, größer und noch größer. Sein größter, war der auf dem Hof. Zwei Packungen Kreide. Seit ein paar Tagen ist ein Zirkus in der Stadt. Heute will der Vater mit uns allen, am Geburtstag dort hin. Jan denkt, was ich wohl geschenkt bekomme? 9 Uhr, Frühstück. Es gibt Ei und Marmelade, Erdbeermarmelade. Bei Waldmanns ist fast alles aus dem Garten. Jan leckt sich die Pfinger, hmmmm, Erdbeermarmelade. Heute ist der 16. Juni. Nach dem Frühstück, der Vater sitzt schon wieder auf dem Tracktor, läuft Jan hinüber zu Oma und Opa im Nachbarhaus. Die beiden Alten begrüßen ihn, die Oma streicht ihm übers Haar. Jan mag die Beiden sehr. Opaaa, darf ich Luise sehen? Luise ist Jan's liebstes Kanienchen. Beide gehen in den Garten zum Kanienchenstall. Der alte Mann öffnet das Gitter und Jan streicht Luise übers Fell. Heute, an Deinem Geburtstag, darfst Du sie auch mal auf den Arm nehmen. Mit einem Griff hat Jan, das Tier auf dem Arm. Mit dem Tier und bei den Großeltern vergeht der Vormittag wie im nu. 12 Uhr, Mittagessen. Es gibt Rinderwurst – Grütze, Jan's Lieblingsspeise. Danach der tolle Wackelpudding, Götterspeise, wie lieb' ich Götterspeise. Am Nachmittag kommen die Gäste, es ist 14 Uhr. Die Mutter fährt eine riesen Torte auf, mit 7 Kerzen. Jan bläst sie in einem nu aus, alle klatschen. Er packt sich gleich zwei Stücke auf den Teller. Es gibt Kakau und für die Erwachsenen Bohnenkaffee. Jan's Mund ist ganz braun und seine Hose hat Sahne abbekommen. Die Nachbarskinder kichern. Um 15 Uhr brechen alle auf zum Zirkus. Geschenke, ja Geschenke gibt's auch, aber später. Jan war schon ganz enttäuscht, er hatte sie eigentlich schon jetzt erwartet! Der Zirkus, na ja der Zirkus. Als sie zum Eingang kommen, steht da ein großer Elefant. Jan ist begeistert und strahlt. Die Nachbarskinder krümeln sich. Der Vater zeigt die Eintrittskarten vor und sie gehen ins große Zelt von Zirkus Barum. Ein Clown tritt auf, Jan lacht übers ganze Gesicht, der fällt aber auch immer hin, der Clown, ha ha. Dann kommen verschiedene Dressuren mit kleinen und großen Tieren. Elefanten, tatsächlich Elefanten, eine Dressur, die der Direktor vorführt. Jan kringelt sich vor lachen über das Elefantenbaby. So ein süses Ding! Der kleine Elefant hält sich am Schwanz seiner Mutter fest und tapst immer hinterher. Nach der Vorstellung ist Tierschau. Jan begrüßt den kleinen Elefanten und reicht ihm ein Stück Brot. Der Kleine tätschelt seine Hand und stupst Jan mit dem Rüssel aufs Gesicht. Jan weiß weder ein noch aus vor Freude, eine echte Jan – Elefantenfreundschaft, die sich da anbahnt. Der Direktor hat die beiden entdeckt und kommt auf sie zu. Wie heißt Du, kleiner Mann, sagt er. Jan! Der Direktor: Friedolin ist unser bester! Jan: Friedolin ist ein toller Name, darf ich ihn morgen wieder besuchen? Ja, und Du kannst morgen bei den Vorbereitungen zu meiner neuen Show zusehen. Dann gehen die Waldmanns und Gäste nach hause und der Geburtstag nimmt seinen Lauf. Jan freut sich zwar auch über die neuen Spielsachen, aber eigentlich war doch diesmal das Erlebnis mit dem kleinen Elefanten sein schönstes Geschenk zum Geburtstag.


Jens Große-Brauckmann

Nicki das Fohlen

Nicki steht auf der Weide und grast.Als er satt ist überlegt er sich,was er als nächstes machen könnte.Da kommt plötzlich Anna auf die Weide zu.Sie will bestimmt auf meiner Mama reiten,denkt Nicki.Und richtig,Anna geht auf seine Mutter Gina zu und sagt: ,,Na meine Schöne,wie wär`s mit einem Ausritt?" Gina möchte gern ausreiten.Das weiß Anna und geht mit ihr in den Stall um sie zu satteln.Ob ich wohl mitdarf?,fragt sich Nicki.Er war noch nie auf einem Ausritt dabei!Als Anna fertig ist und mit Gina rauskommt,macht sie das Gatter auf und sagt: ,,Nicki,du kannst mitkommen,komm her mein Kleiner." Als sie losreitet,trabt Nicki hinter seiner Mutter her.Er ist froh dass er mitdarf.Anna reitet durch den Wald.Auf einmal hören sie ein Rascheln.Gina und Nicki bleiben stehen und spitzen die Ohren.Was ist denn das,denkt Nicki,als er ein kleines Tier sieht. ,,Keine Angst,das ist nur ein Hase.",beruhigt Anna Nicki.So ein Tier hat Nicki noch nie gesehen.Erstaunt schaut er den Hasen an.Plötzlich rennt der Hase weg.Anna reitet weiter.Vorbei an Tannen und anderen Bäumen.Hier ist es schön,denkt Nicki.Auf einmal erscheinen graue Wolken am Himmel.Da sagt Anna: ,,Wir reiten lieber wieder zurück zum Stall,es wird bald regnen." Nicki ist etwas entäuscht dass sie nicht noch einbißchen im Wald bleiben,aber er freut sich auch auf seinen warmen Stall zuhause.Als sie am Stall ankommen,merkt Nicki erst wie müde er ist.Er legt sich sofort ins Stroh und schläft ein.
Melanie,12 Jahre aus Iserlohn

(von Alena in die Tasten der Mama diktiert)
Mein Haustier
Ich hab ein Kanínchen. Mein Kaninchen ist süß. Ich hab es sehr
lieb. Meine Freundinnen finden sie auch total süß.
Es ist schwarz-braun, ein Mädchen und sie heißt Felina.
Sie macht manchmal lustige Sachen, da kann ich richtig lachen! Sie hüpft oft auf den Käfig und frisst dort den Salat, den ich da hingelegt habe. Sie hüpft auch in die Luft und macht ein Salto. Am lustigsten ist es, wenn sie auf meine Hose pinkelt. Das ist ein voll witziges Gefühl. Hä, hä, hä.

Und sie ist sehr scheu: Sie verkriecht sich in ihrem Freilauf, wenn ich auf den Balkon komme. Aber wenn ich mit dem Futter auf dem Schoß sitze, dann kommt sie gern zu mir. Dann kann ich sie auch streicheln, weil sie mit dem Essen beschäftigt ist und es gar nicht merkt.

Wenn sie Ball spielt, dann hat sie immer eine platte Nase, weil sie den Ball damit anstupst.
Sie will gern Kinder haben, aber sie kommt nie mit einem Jungen zusammen, deswegen wird sie nie Babies kriegen.

Ich hab sie zu meinem siebten Geburtstag gekriegt und ich will sie nieeeeeee wieder loswerden!!!!

Alena,7 Jahre aus Eltville am Rhein

Das Wildschwein
Jede Sommerferien fuhren die 3 Geschwister, Harald, Sebastian und Karin zu ihrer Oma nach Scheffau in Tirol. Ihr Dalmatiner Pino war immer mit dabei. Auch als sie zu ihren Lieblingsplatz im nahegelegenen Wald beim Hintersteiner Badesee spazierten, kam Pino mit. Sie kannten den Wald sehr gut. Diesesmal waren viele Bäume gefällt und sie rannten zu ihrem Kletterbaum. Gott sei Dank stand er noch. Mit den umliegenden Brettern und Ästen bauten sie ein Baumhaus. Nachdem sie fertig waren, wollten sie noch einen Garten. Pino lockerte die Erde auf und Karin pflanzte einige Blumen. Als sie die Blumen goß, hörten die Kinder plötzlich ein komisches grunzendes Geräusch. Ein Wildschwein tauchte wild schnaubend aus dem Gebüsch auf. Die Kinder bekamen eine Gänsehaut und sie wurden blaß vor Schreck. So schnell sie konnten, kletterten sie in ihr Baumhaus. Pino konnte nicht mit. Harald nahm schnell seine Karotte aus der Tasche und warf sie Pino hin. Pino schnappte sie und lief in Windeseile davon. Das Wildschwein rannte hinterher. Doch Pino war schneller und hängte das böse Wildschwein ab. Als Pino zurückkam, konnten sie wieder weiterbauen. Trotz des schreckhaften Erlebnisses kamen wir jeden Tag zum spielen und freuten uns, dass uns dieses Wildschwein nicht mehr besuchte.

Sarah,11 Jahre aus WIEN

Neues Futter

Aus meinem Tagebuch...

Donnerstag

Nichts Böses ahnend gehe ich mit noch halb verschlafenden Augen an meinen Futternapf. Nachdem ich wie jeden Morgen erst mein Nassfutter genüsslich verspeise stehe ich mitleidsvoll vor meinem leeren Napf. Versuche meine noch kleinen Schlitze zu Haselnuss großen Augen zu machen um süß auszusehen. Frauchen, die gerade dabei ist den Abwasch vom Frühstück weg zu machen, schaut leicht genervt links über ihre Schulter zu mir runter. Schnell reiße ich meine Augen auf und mache noch einen ganz traurigen Blick dazu. Super es klappt. Mit einer noch verschlafenden Stimme sagt sie den von mir ersehnten Satz: „Na...Maus hast wohl noch Hunger“? Ich nicke und schon stellt sie mir noch einen neuen Napf mit Trockenfutter hin. Man erwartet in diesem Moment sein gewohntes Futter. Kleine niedlich geformte Dreiecke die sich leicht in meinen Mund befördern lassen. Mein mit Freude erwartetes Futter sah plötzlich völlig anders aus. Die Stücke sind zwar nicht viel größer sehen aber aus, wie ein vierblättriges Kleeblatt. Was soll das? Nach intensiver Suche fand ich aber auch noch ein paar Krümel von meinen geliebten Dreiecken in dem Napf. Hm...gut schiebe ich mir eben von den neuen Dingern auch was in meinen Mund. Komisch die schmecken gar nicht so schlecht. Frauchen kniete sich zu mir auf den Boden und sagte, dass ich doch bald ein Jahr alt werde und schon ein großes Mädchen bin und deshalb bekomme ich jetzt langsam Futter für erwachsene Hunde. Als ich Frauchen dabei in die Augen sah konnte ich feststellen, dass diese leicht mit Tränen gefüllt waren. Ich gab ihr ein Küsschen und sagte zu ihr, dass sie nicht traurig sein soll. Es ist eben auch bei Hunden so, dass sie groß werden aber ich werde doch trotzdem immer ihr kleines Mädchen bleiben. Wir nahmen uns in den Arm und
knuddelten ganz dolle miteinander. Jetzt verstehe ich auch, warum wir gestern so viel Futter in meinem Tierladen gekauft haben. Ich freue mich immer wenn wir dort hin fahren. Weiß ich doch, dass ich dann immer was von Frauchen und Herrchen bekomme. Ich fühle mich dann so wie Herrchen, wenn er in den Baumarkt geht oder Frauchen zu Douglas. Es sind nur Sache dort, die mich interessieren. Habe gestern natürlich auch mitbekommen, dass sie außer Futter noch mein Geburtstagsgeschenk gekauft haben. Leider verschwand es so schnell in der Tüte, dass ich nicht sehen konnte was es ist. Ist ja nicht mehr lange bis zu meinem Geburtstag und dann werde ich es sehen. Bis dahin werde ich mich dann wohl auch schon an mein neues Nass- und Trockenfutter gewöhnt haben. Bin auch stolz, dass mich meine Menscheneltern jetzt als großes Mädchen sehen.

Eure Emmely


Andrea Röttgen,35 Jahre aus Magdeburg

TERA
Es war früh am Morgen als Tera ihre Augen öffnete.Sie konnte sich nur schwach an den letzten Tag erinnern.Aber was sie noch wusste war dass sie nicht mehr zuhause war.Tera ist ein Tigerkind.Jetzt wusste Tera wo sie war.Sie war im Großtierkrankenhaus.Aber wie kam es dazu? Früher hatte Tera im Widtierresawart mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern gelebt.Doch an einem Tag wie jerder adere kamen die Gestalten vor denen sie ihre Mutter immer gewarnt hatte:die Jäger Sie fingen ihre Geschwister und ihre Mutter-und auch sie. dannach wurden sie alle getrennt.Tera wurde an einen Zirkus verkauft wo sie nicht gut behandlt wurde.Aber sie wurde von guten Menschen gerettet.Nein,alle Menschen sind nicht böse.Bestimmt gibt es auch junge Menschen,Kinder,die ihr nichts böses wollten.Das alles überlegte Tera nun.Bald würde sie wieder heimkomen.Ob sie ihre Mutter oder ihre Geschwister dort treffen würde?"Bestimmt",dachte Tera und schlief wieder ein.

Eva-Maria ,12 Jahre aus Oberweis/Salzburg

Denken
Manchmal denke ich darüber nach, ob andere Menschen genauso denken wie ich. Denken sie auch so oft übers denken nach? Wie ist es wenn man egoistisch denkt? Denke ich egoistisch? Manche Leute denken das z.B. Würmer keinen Verstand besitzen. Aber wie kann man ohne Verstand denken? Denken müssen sie ja, sonst könnten sie ja nichts tuhen. Oder denken Würmer nicht`ich habe Hunger´ bevor sie etwas essen?
Schach ist ein Denksport, weil man dabei viel und gut denken muss. Dann ist dass Leben ja auch ein Denksport, denn dort muss man ja auch viel und gut denken.Bei beidem muss man über zu fällende Entscheidungen nachdenken. Oder nennt man das etwa überlegen und nicht denken? Ist überlegen nicht auch denken?
Denken ist wie Essen, mann tut es sehr oft. Und mann muss beides, denken und lesen,auch sehr oft tuhen.
Wie denkeneigentlich Pferde, Hunde, Affen...?Wie denkt ein Schwein?Sind Schweine so überzüchtet das sie nicht mehr vernünftig denken können? aber was ist vernünftig denken?
Man merkt das denken sehr kompliziert ist, obwohl man es jeden Tag tuht.
Ich denke mir das keiner mir diese vielen Fragen beantworten kann. Trotzdem hoffe ich das alle mal darüber nachdenken.
Anonym,12 Jahre aus Niedersachsen

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