Ich trat einen Schritt.

Ich trat einen Schritt.

Von: Lisette, Alter: 8

Und noch einen nahm dann Anlauf und dann... es machte pling, pleng, klick und klirr... und ich sackte in der Eisfläche ein. Ein kleines Mädchen sagte sich: Ruhe bewahren... rannte zum Telefonschalter 2 Minuten später hörte ich das Tatü-tata! der Feuerwehr. Ich hatte im Schwanensee die ganze Zeit wild mit den Armen gefuchtelt. Ein Feuerwehrmann namens Manni Müller nahm eine Leiter, band sich ein Seil an den Koppel, die Leiter legte er flach auf die Eisdecke. Ich war gerade beim untertauchen, da zog mich jemand aus dem eisigen Wasser des Schwanensees. Der Notarzt stand dabei und ich war erstmal bewusstlos. Als ich wieder zum Leben kam lag ich Zuhause, eingewickelt in mindestens 10 Decken und einem Handtuch und einer Wärmflasche. Ich dachte mir: Hätte ich doch lieber nicht das mit der Schlitterbahn ausprobiert. Dann wäre jetzt alles nicht so schrecklich kalt... Aber alles war wieder okay. Ich war noch am Leben und das war das wichtigste. Meine Mama kam mit einer Tasse warmem Kakao angerannt. Ich nahm ihn lächelnd entgegen. Meine Mama starrte ich an. "Was?" Stotterte ich und zitterte dabei. Meine Mama schüttelte den Kopf. Nichts. Ich nickte und wollte gerade in Richtung Fernseher gucken da hörte ich ein unbekanntes Geräusch. "Was war das?", fragte ich nervös. "NEIN!", schrie Mama und rannte in Richtung Küche. Ich schaute ihr verwirrt hinterher. "Aber Skaräbus!", schrie meine Mama meinen Labrador Skaräbus an. Skaräbus schaute traurig dahin. "Was war?", fragte ich misstrauisch. " Skaräbus hat schon wieder das Fleisch aufgegessen." "Und?" "Tja, jetzt haben wir nichts mehr." "Kein Fleisch meinst du? Skaräbus ist jetzt satt." "Hmm...er, aber nicht wir." "Und was ist wenn er es garnicht war?" "Ab Skaräbus ab ins Hundeheim! Und Mia, keine Wiederrede!" "Spaß kann ich jetzt garnicht gut gebrauchen Mama." "Das war kein Spaß Paul und Onkel Humperdick fahren jetzt mit Skaräbus ins Hundeheim.", bestimmte Mama höhnisch. "Aber Mama!!! Das kannst du nicht tun!" "Und du musstest unbedingt auf dem Eis schlittern." Onkel Humperdick und Paul ihr großer Bruder waren schon weg. Nein dachte ich mir. Nein. Ich muss da was unternehmen! Der arme Skaräbus! Kapitel 2 Als meine Mama einkaufen war, schlich ich mich leise nach draußen. In der naiven Hoffnung Onkel Humperdick und Paul zu treffen. Aber nein! Gut, dass das Hundeheim nicht weit weg ist! Ich schlich durch die Blumenallee hin zur Baumstraße. Dann fragte ich, ob sie einen schwarzen Labrador namens Skaräbus hier haben. Die Pflegerin nickte. "Dort drüben!" "Vielen Dank!", sagte ich. Ich entdeckte einen Holztisch, auf der ein Schlüssel lag. Schnell schnappte ich ihn mir bevor jemand es sehen könnte. Steckte ihn in ein Schloss. Skaräbus sprang fröhlich heraus. "Nicht so laut bellen!", flüsterte ich Skaräbus zu und legte den Schlüssel wieder auf den Holztisch. Leinte Skaräbus an und rannte nach Hause. Wo bring ich Skaräbus unter? Und wo ist ein sicherer Raum? Kapitel 3 Meine Mutter kehrte zurück. "Hallo Mia!" "Mia?" "Psst...!", flüsterte ich Skaräbus zu. "Mia hol mir mal bitte mit diesem Geld Milch, Butter und Eier!" "Klar...",sagte ich betrübt. Und was ist mit Skaräbus? Ich rannte mit Geld und Einkaufstaschen los und kaufte Milch, Butter und Eier. Meine Mutter sagte Zuhause: "Ich hab Skaräbus gefunden! Wo kommt der blos her?" "Oh nein!", schrie ich. "Das wusste ich.", sagte Mama. "Woher?", "Na weil ich weiß das du Skaräbus magst." "Ach Mama.", sagte ich. "Heute gibts Kuchen!" "Yippie! Auch für Skaräbus?" "Klar." "Ja, dann macht es noch mehr Spaß!" Fortsetzung von: Ich trat einen Schritt Kapitel 4 Heute bimmelte mein Wecker. "Och nö!", dachte ich mir und schaltete ihn gähnend aus. Stad auf, Zog mich an, kämmte mir meine Haare und ging hinunter frühstücken. Nach dem putzte ich mir Zähne und ging hinunter. Fuhr mit dem Bus zur Schule. Unsere Lehrerin sagte: "Wir haben eine neue Schülerin! Sie heißt Mina Bachmann!" Einige Schüler lachten über Mina. Sie war komplett braun, und hatte schwarze Haare. Sie lächelte zu mir herüber und ich zurück. Auf der Hofpause sagte Mina: "Hey, wie heißt du? Ich heiß Mina Bachmann." "Mein Name ist Mia Müller." "Hi. Also ich bin 9 Jahre alt und du?" "Ich auch Mina!" Nachdem es klingelte wusste ich: Es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Kapitel 5 Am nächsten Morgen in der Schule fragte ich meine Lehrerin ob sich Mina zu mir sitzen dürfte. Sie sagte ja! Auf der Hofpause quasellten wir und sie fragte ich ob wir uns was ausmachen wollen. "Ja! Und wann?" "Heute um 14:15!" "Geht klar!" Wir gingen zusammen nachhause. Mina und ich gingen gleich zum Restaurant und jeder bestellte sich eine Tüte Pommes. Nachdem Essen gingen wir wieder zu mir nach Hause und wir hörten Musik. Jeane Ro und Frank Schwansteiger. Tranken zusammen aus einem Glas Limonade, spielten Schach und dann schlief Mina doch bei mir. Wir hatten noch einen schönen Abend und eine schöne Nacht.