Die Gruselvilla

Die Gruselvilla

Von: Sehnaz, Alter: 16

Sommerferien Es sind Sommerferien in der 4a. Caro stürmt aus der Klasse. „Halt, warte!“, ruft Nadine ihre Freundin. „Ich wollte fragen, ob du mit mir für zwei Wochen auf den Ponyhof fahren willst?“ „Nein. Tut mir leid. Ich bin in Belgien und übernachte in einer Villa. Ja! In einer Villa!“, antwortet Caro. „Cool“, sagt Nadine, „aber schade, dass du nicht mitkommst.“ Caro geht nach Hause. Auf dem Weg denkt sie: „Mmh, ob die Villa schön ist? Sie ist bestimmt schön!“, redet sie sich selber zu. Als sie zu Hause ankommt, rennt sie in die Küche, wo ihr kleiner Bruder Lukas sitzt. „Lukas, wann fahren wir morgen?“ „Woher soll ich das wissen?“, meckert Lukas. „Mama!“, schreit Caro. „Ja, Caro?“ „Wann fahren wir morgen?“ „Um ein Uhr.“ Lukas und Caro packen ihre Sachen. „Ach, endlich fertig!“, stöhnt Caro. 2. Kapitel Es ist soweit! Am nächsten Tag geht es los. „Juchhuu“, schrie Caro, „wir fahren nach Belgien!“ „Caro!!!“ „Ja, Mama?“ „Sei doch nicht so laut!“, schimpft Mama. „Mama, Lukas ist eingeschlafen“, sagt Caro. „Was!! Wir fahren doch erst fünf Minuten“, sagt Mama. „Wann sind wir eigentlich da?“, fragt Claudia - Caros Mama – ihren Mann Mathias. „Wir sind in einer Stunde da“. „So lange noch?“, beschwert sich Caro. Als die Stunde vorbei ist, sagt Caro: „Mama, wir sind da!“, und sie flüstert zu Lukas: „Wach auf, wir sind da!“ „Was? .. Was??“ sagt Lukas leise. „Bist du taub?“, schreit Caro, „Wir sind da!!!“ Lukas springt sofort aus dem Auto. „Yeah!“, schreit er und lacht. Mama ruft: „Was ist denn Lukas?“ „Ich gucke mich mal mit Caro um.“ „Alles klar“, ruft Mama. Caro und Lukas machen sich auf den Weg, da klingelt Caros Handy. Ihr Kumpel Tobias ist dran. „Was ist, Tobi?“ „Ich wollte fragen, ob wir über die Sommerferien Hausaufgaben auf haben.“ „Nein, haben wir nicht. Aber ich habe eine Bitte an dich“, sagt Caro. „Du bist doch mein Kumpel?“ „Ja“, antwortet Tobias. „Ruf bitte Nadine an und sag, dass es mir leid tut, dass ich nicht zum Ponyhof mitkommen konnte.“ „Na gut“, stöhnt Tobias, „ich sage ihr Bescheid.“ „Danke! Aber bitte vergiss es nicht!“ „Ich vergesse es schon nicht“. „Okay. Tschüss, Tobias!“ „Tschüss, Caro!“ kommt Tobias Stimme aus dem Hörer. Lukas fragt: „Wer war das?“ „Tobias“, sagt Caro. „Wollen wir uns jetzt die Villa anschauen?“ Sie besichtigen die Villa. „Die Villa sieht unheimlich aus“, flüstert Lukas. Caro lacht sich schlapp! „Du hast Angst!“, kichert Caro. „Ich habe keine Angst!“, schreit Lukas. „Was ist denn hier los?“, fragt Mama laut. „Caro meint, dass ich Angst hätte!“ „Lass Lukas in Ruhe!“, beschwert sich Mama. „Wo ist eigentlich Boby?“, fragt Caro ihren Vater. „Im Kofferraum!“, sagt Papa. „Hol´ ihn doch raus“, entgegnet Caro. „Kannst du ihn rausholen?“, fragt Papa sie. „Ja, kann ich!“ Sie macht die Box auf und plötzlich springt Boby raus. Er rennt die Straße entlang. „Halt! Warte Boby!“, schreit Caro. Sie rennt Boby hinterher. Boby bleibt vor einem großen Mann stehen, der unheimlich guckt. „Wer bist du?“, fragt der Mann. „Ich bin C.., Ca.., Ca.., Caro“. „Ist das die Villa, in der du Ferien machst?“ „Ja“, stottert sie leise. „Ich bin Mr. Hörly. Ich wohne in diesem Haus, das neben der Villa ist. Ist das dein Hund?“, fragt der Mann. „Ja, das ist Boby, mein Hund“, sagt Caro leise, dreht sich dann um und geht schnell weg. „Wo warst du?“, fragt Lukas. „Ach, ist doch egal!“, antwortet Caro. „Na gut“, sagt Lukas. „Ich brauche ja nicht alles zu wissen“, meckert er. „Sei doch leise!“, sagt Caro laut. „Schrei nicht so, Caro!“, schimpft Papa. Caro wirft einen Blick auf das Haus, in dem der unheimliche Mann wohnt. Sie sieht den Mann, der aus dem Fenster rüber guckt. Caro wird blass vor Angst. Sie kuschelt sich an Boby und geht weg mit Boby. Zwei Stunden später ruft Mama zum Abendessen. „Was gibt es zu Essen?“, fragt Caro. Papa sagt: „Rührei mit Spinat“. „Bäh! Spinat!“, ekelt sich Lukas. „Ach, komm schon Lukas. So schlimm ist das doch nicht!“, sagt Mama mit einem enttäuschten Gesichtsausdruck. „Lukas, du isst das jetzt!“, mischt sich Papa ein! Na gut! Also essen alle mit Vergnügen – außer Lukas: der würgt sein Essen runter, und Papa, der hat keinen Hunger. Nach dem Essen gehen alle schlafen. Alles ist ruhig. Lukas ist noch wach. Er hört ein Poltern. Es kommt immer näher! Die Tür öffnet sich. Es kommt eine Gestalt mit einer Kapuze. Die Gestalt zückt ein Messer. Lukas schreit: „CARO!!!“ Caro wacht auf. Der Mann oder die Frau rennt weg. „Was ist denn?“ „Da war ein Mann, der wollte mich umbringen!“ „Ja klar!!!“, lacht Caro. „Ich kann es dir beweisen! Siehst du den Mensch da? Ja, der ist es!“, sagt Lukas. „Hast du einen Verdacht, wer das sein kann?“; fragt er weiter. „Ja“, antwortet Caro, „Mr. Hörly. Er ist ein Verdächtiger. Er hat gefragt, wo ich wohne und wie ich heiße. Wir können morgen sein Haus durchstöbern.“ „Ja, ok Caro, das machen wir!“ Am nächsten Morgen gucken sie durch das Fenster von Mr.Hörly. „Wie es aussieht, ist niemand da“, flüstert Caro leise. „Komm, lass uns sehen, ob die Tür auf ist!“ Lukas drückt vorsichtig die Klinke runter. „Die Tür ist auf“, flüstert er. Sie sehen auf der Fensterbank ein Foto von Mr. Hörly mit der Villa im Hintergrund. Caro entdeckt einen Brief, auf dem groß und dick KÜNDIGUNG steht. Caro beginnt zu lesen: Lieber Mr. Hörly, Sie müssen aus der Villa heraus wegen der nicht gezahlten Mieten … Sie hören ein Poltern. „Oh nein, Lukas, Mr. Hörly kommt. Versteck dich!“, flüstert Caro. Lukas springt in einen großen Schrank, Caro versteckt sich hinter der Tür. „Anscheinend hat Mr. Hörly etwas vergessen“, denkt Caro. „Ja, tatsächlich“, denkt sie, „er hat sein Geld vergessen!“ Er geht wieder raus, ohne sie zu sehen. „Komm, lass uns gehen, sonst passiert noch was“, sagt Lukas. Also gehen beide rüber in die Villa und spielen etwas. 3. Kapitel Lukas rettet Boby „Lukas und Caro“, ruft Mama, „zieht euch schön an. Wir gehen Essen.“ „Kommt Boby auch mit?“, fragt Lukas. „Ja“, sagt Papa. „Gibt´s Pommes?“, fragt Lukas. Caro sagt: „Ach Lukas! Nimm doch mal was Vernünftiges. Nicht immer nur Fast Food!“ „Lukas“, sagt Mama,“ Caro hat recht. Nimm doch Nudeln.“ „Na gut. Ich nehme Nudeln.“ Alle machen sich schick und Boby auch. Lukas und Papa haben eine Jacke an, Caro und Mama ein Kleid. Boby hat sein schönstes Halsband an. "So, wir sind da!", sagte Mama. "Oh nein! Da ist Mr. Hörly!", flüstert Caro. "Deswegen brauchte er sein Geld. Ähmm, Mami, können wir auch wo anders essen?" "Nein!", sagt Mami. "Wir bleiben jetzt hier!" Als sie fertig sind, rennen Caro und Lukas schnell raus. Doch: Boby ist weg! "Boby!!", schreit Lukas. Lukas hört etwas. "Boby, pass auf!" Boby wäre fast in einen Dorn getreten. Im letzten Moment hat er Lukas Schrei gehört. Caros Herz pocht wie wild. "Danke, Lukas, dass du Boby gerettet hast. Du bist der Beste!", sagt sie stolz zu ihrem Bruder. Als sie zu Hause sind, müssen sie sofort schlafen. 4. Kapitel Die Polizei kommt Caro hat extra ihr Handy mitgenommen, falls etwas los sein sollte. Caro und Lukas hören ein Poltern. Es kommt immer näher. "Lukas, hast du das gehört?" "Ja!", flüstert Lukas. Die Tür öffnet sich. Caro möchte die Polizei rufen, doch da hören sie eine bekannte Stimme: "Gute Nacht, Caro. Gute Nacht Lukas. Wir gehen jetzt auch schlafen." - Doch da hören sie wieder ein Poltern. Die Tür öffnet sich wieder und eine dunkle Gestalt kommt wieder herein. "Schon wieder die dunkle Gestalt!", flüstert Caro und tippt an ihrem Handy die 110 ... und die Polizei steht schon am Haus und nimmte der dunklen Gestalt die Maske ab. "Ich wusste es doch!", sagt Caro. "Mr. Hörly war es!" Caros Eltern schauen sich verwundert an. "Warum wollten sie uns umbringen?", fragt Caro. "Weil es meine Villa ist", sagt Mr. Hörly wütend. "Jetzt komme ich ins Gefängnis. Nur wegen euch dummen Kindern! Aber eines Tages kriege ich euch!" "Ja,ja", sagt Lukas. "Erst einmal viel Spaß im Gefängnis." "Hä? Was hat das zu bedeuten?", fragt Papa. "Ach, das ist eine lange Geschichte..." Aber am Ende hat Caro ihren Eltern alles erzählt. Caro und Lukas packen ihre Sachen ein, denn heute fahren sie wieder nach Hause in die Eifel. Da hat Caro alles ihrer besten Freundin Nadine erzählt. Nadine hat gestaunt und selber alles vom Reiterhof berichtet. Caro fragt Lukas, ob er weiß, warum Mr. Hörly ihn eigentlich umbringen wollte. "Keine Ahnung," sagt Lukas. "Warte mal", sagt Caro. "Auf dem Foto war Mr. Höly mit der Villa im Hintergrund drauf. Vielleicht wollte er nicht, dass wir dort bleiben." "Kann sein!", sagt Lukas. "Auf jeden Fall war das ein komisches Wochenende!" "Das stimmt", sagt Caro. So! Ich hoffe, euch hat die Geschichte gefallen! Vielleicht war sie etwas kurz, aber ich, als Autorin, fand sie sehr spannend!