Der traurige Hund Alexandervon Anastasija

Der traurige Hund Alexandervon Anastasija

Von: Anastasija, Alter: 9

Kapitel 1 Alexander wird verkauft Max, seine Mama Bella, der Vater Mario und natürlich ihr Hund Alexander fuhren nach Russland. Sie freuten sich sehr aufs Hotel. Aber als sie ankamen, sagte man ihnen, dass keine Hunde in dieses Hotel rein dürften. Die Mama besprach mit dem Vater, dass sie den Hund verkaufen müssten. Also gingen sie raus und schrieben ein großes Plakat, worauf stand: „Wir verkaufen unseren Hund Alexander“. Ein Mann sah das Plakat und sagte: „Ich kaufe ihn für 100 €.“ Max bemerkte nichts. Als Bella und Mario nach Hause kamen, fragte Max erstaunt: „Wo ist Alexander?“ Seine Eltern sagten: „Wir haben ihn verkaufen müssen.“ Max rannte so schnell wie möglich raus und rief so laut er konnte auf der Straße: „Stopp! Wer hat Alexander gekauft?“ Nach einiger Zeit antwortete ein Mann: „Ich.“ Max war wütend und schimpfte: „Gib mir meinen Hund zurück!“ „Okay. Aber dann gib mir meine 100€ zurück!“ Er fing an zu weinen und lief zurück. „Mama, was hast du bloß gemacht? Das war keine gute Idee von dir! Die 100 € - gib sie dem Mann wieder!“ „Aber wir haben das Geld nicht mehr! Wir haben uns schon was Wichtiges gekauft. Wir sind jetzt arm. Damit du den Hund wieder kriegst, muss ich eine Arbeit suchen.“ Sie stritten sich weiter übers Geld und den Hund. Am nächsten Tag stand Alexander vor der Tür des Hotelzimmers. Er war dem Mann, der ihn gekauft hatte, ausgerissen. Max freute sich. Aber er wusste auch, dass Hunde nicht im Hotel bleiben dürfen. Kapitel 2 Alexander muss ins Tierheim An einem Morgen klopfte ein Mann an die Tür von dem Hotel und sagte zu Max: „Wir müssen dir den Hund wegnehmen und ins Tierheim bringen.“ „Nein, nein! Tu mir das nicht an, bitte!“ „Doch, leider müssen wir ihn mitnehmen, ob du willst oder nicht.“ „Stopp! Darf ich ihn wenigstens begleiten?“ „Nein. Leider nicht.“ „Okay! Die Mutter ist eine Arbeit suchen gegangen. Und sie hat auch eine gefunden. Sie arbeitet jetzt als Kellnerin und kriegt am Tag viel Geld. Sie arbeitet schon zehn Tage, also hat sie schon sehr viel Geld!“ Es nützte nichts. Sie nahmen Alexander mit. Am Abend kam Bella fröhlich nach Hause: „Jetzt ist schon Freitag, das bedeutet, ich muss nicht mehr arbeiten gehen.“ „Aber Mama! Ein Mann war vor der Türe und hat gesagt, sie bringen Alexander ins Tierheim!“ „Oh, du Armer. Es tut mir Leid.“ Kapitel 3 Alexander kommt zurück Sie überlegten, was sie tun könnten: Sie mussten wieder nach Deutschland fahren. „Max, du weißt doch: du hast in zwei Tagen Geburtstag.“ „Ja, ich weiß.“ Bella rief ihren Mann in die Küche: „Ich habe eine Idee!!!.Wir könnten doch mit meinem – oder sozusagen mit unserem - Geld könnten wir Max wieder den Alexander kaufen, denn wir sind jetzt in Deutschland.“ „Max! Heute hast du Geburtstag! Happy Birthday, Max.“ „Aber ich bin immer noch nicht so glücklich ohne Alexander.“ „Ich glaube, ich habe eine Überraschung für dich. Und zwar Alexander!“ „Juuuuuuhuuuuu!!! Danke, danke, danke, Mama und Papa.“ Mario antwortete: „Bitte, bitte.“ Sie feierten den Geburtstag von Max. Auch ein Freund von Max kam. Er hieß Justin. Dann kamen noch zehn andere Freunde namens: Jon, Like, Luis, Nick, Mike, Lisa, Maxi, Bell, Stella und Johann. Mama fragte: „Was hast du schon alles zum Geburtstag gekriegt?“ „Ich habe viele Spielautos und Geld gekriegt.“ Die Kinder und die Eltern fuhren zum Park und feierten weiter. Sie sangen ein Lied und zwar Happy Birthday. Am nächsten Tag Morgen mussten sie erst mal alles abbauen und einkaufen gehen. Beim Einkauf traf Max seine Freundinnen Clara und Bell. “Hallo Clara! Hallo Bell! Ihr seid ja hübsch angezogen.“ “Ja. Wir gehen auch gleich zu einer Kinderparty. Willst du vielleicht mitkommen?“ „Ja, gerne. Ich muss nur meine Eltern fragen.“ „Mama! Papa! Darf ich mit Clara und Bell zur Kinderparty?“ „Ja klar. Nur, wo liegt das und wie lange bleibt ihr da?“ Clara und Bell antworteten gemeinsam: „Im Kreuzerweg 109 und wir bleiben drei Stunden.“ „Ja. Okay. Aber pass´ schön auf dich auf!“ „Okay.. Tschüss!“ Sie gingen ein Stückchen bis zur Bushaltestelle. Als der Bus kam, sagte Bell: „Wir drei möchten bitte zum Kreuzerweg 109.“ „Ok. Das macht dann drei Euro!“ Kapitel 4 Die schlechte Kinderparty Als sie ankamen, feierten sie schon. Dann sah Max einen Jungen. Er war früher mal in der gleichen Schule wie Max. Aber er ist rausgeflogen, weil er immer die Kinder geschlagen hatte. Dann sah dieser Junge Max. Max rannte schnell zur Bushaltestelle und der Junge hinterher. Max stieg in den Bus und sagte „Bitte zur Müllerstr. 4896. Bitte so schnell, wie sie können!“ „Ich versuche es“, sagte der Busfahrer und nahm den Euro Fahrgeld. Der Junge, der hinter Max hergerannt war, kam zu spät und ging wieder zurück. Er wusste nicht, wo Max wohnt. Zu Hause angekommen, sagte er erst mal Hallo zu Alexander. „Lass mich bitte durch!“ Der Hund machte Platz und Max rannte zum Vater: „Papa, ich bin von der Party weggerannt, weil... . Du kennst doch diesen Jungen, – Sascha - der aus der Schule geflogen ist, weil er die Kinder schlägt. Ich habe ihn gesehen und er hat mich gesehen und ist mir nachgerannt. Und deshalb bin ich schon hier!“ „Wissen denn Clara und Bell Bescheid?“, fragte der Vater sauer. „Nein, leider nicht.“ „Wir fahren jetzt zusammen zu der Kinderparty“, entgegnete der Vater. Clara und Bell warteten schon. „Wieso bist du weggerannt, Max? Wir haben uns Sorgen gemacht.“ Max erklärte erst einmal den Grund. „Was? Sascha war da? Warum hast du uns denn nicht Bescheid gesagt?“, fragten Clara und Bell. „Weil er mir hinterhergerannt ist und ich Angst hatte, dass er mir etwas antut.“ „Oooh. Es tut uns so Leid, dass wir nicht aufgepasst haben.“ „Ist nicht so schlimm, weil... Ich habe euch ja auch nicht Bescheid gesagt“, sagte Max. „Dann ist ja alles geklärt.“ Der Vater von Max verabschiedete sich. „Hauptsache, es passiert nicht wieder.“ Als Max und sein Vater Mario nach Hause kamen, sagte die Mutter: „Wo wart ihr denn so lange?“ „Ah, ist egal“, sagte Mario. Alexander stupste Max in die Seite und sagte „Wuff-Wuff!“ Kapitel 5 Bellas neue Arbeit Max Mutter sagte: „Max, weißt du, ich habe mir eine neue Arbeit gesucht. Ich arbeite jetzt als Ärztin und fange morgen an.“ „Herzlichen Glückwunsch!“, gratulierte der Junge. Mario fragte: „Wollen wir bis Mitternacht einen Film gucken?“ Max und Bell sagten „ok“. Alexander setzte sich auf Max´Schoß und Bella holte Popcorn. Um Mitternacht ging Max ins Bett und schlief sofort ein. Mario ging mit Alexander nach draußen spazieren. Es wurde Morgen. Alexander ging in Max´ Zimmer und bellte: „Wuff - Wuff!“, bis Max endlich aufwachte. Bella kam und sagte: „Wünsch mir viel Glück. Ich gehe jetzt das erste Mal ins Krankenhaus, um als Ärztin zu arbeiten.“ Alexander lief in die Küche weckte Mario auf. Mario war zwar noch müde, aber er musste ja aufstehen, um Alexander die Leckerlis zu geben. Max stand auf, ging seine Zähne putzen, aber er fand seine Zahnbürste nicht. Er rief seinen Vater und fragte: „Wo ist meine Zahnbürste?“ „Erst einmal Guten Morgen und: ich habe uns neue Zahnbürsten gekauft. Warte, ich hole sie dir.“ „Die ist aber schön“, freute sich Max. Bevor er anfing, seine Zähne zu putzen, bellte Alexander ganz laut. Max fragte sich, was Alexander wohl hatte und dann sah er, dass der Hund sich die Pfote verstaucht hatte. Mario holte einen Verband und wickelte ihn langsam um Alexanders Bein. Der Hund jaulte vor Schmerz und hatte Angst. Mario sagte: „Wir müssen mit ihm zum Tierarzt.“ „Darf ich mitkommen?“, fragte Max. Sein Vater sagte: „Ok!“ Sie schnallten sich an und fuhren los. Kapitel 6 Beim Tierarzt „Hallo, wir haben einen kranken Hund“, sagten sie, als sie ankamen. „Sein Bein ist verstaucht.“ Die Ärztin untersuchte das Bein. „Er hat einen Stachel im Fuß. Nicht nur einen, sondern fünf“, sagte die Ärztin. „Ich muss ihm erstmal eine Spritze geben.“ „Wenn es ihm dann besser geht!“, antwortete Max. Die Ärztin gab Alexander die Spritze, zog die Stacheln und: Zack, war sie fertig. Aber sie guckte noch immer ernst. Mario fragte aufgeregt: „Ist noch etwas?“ „Ja, leider. Sein Bein ist gebrochen. Es kann sein, dass er ein paar Wochen in der Tierklinik bleiben muss. Nehmen sie ihn erstmal mit. Ich werde ihnen einen Brief schicken und sagen, ob Alexander für ein paar Wochen hier bleiben muss oder ob er bei euch bleiben kann.“ Max dachte erschreckt: „Ich will ihn nicht verlieren!“ „Komm, wir müssen gehen“, sagte sein Vater. Sie brachten Alexander vorsichtig ins Auto und fuhren los. Als sie ankamen, war Bella schon da. „Ich bin angenommen worden! Im Krankenhaus!“ „Herzlichen Glückwunsch!“, sagten Max und Mario, aber es klang traurig. „Wir hatten nicht viel Spaß! Die erste Sache war, dass Alexanders Bein gebrochen ist, dann hatte er noch fünf Stacheln im Fuß und er muss vielleicht ein paar Wochen beim Tierarzt bleiben, denn er muss jeden Tag untersucht werden!“ Bella sagte: „Das klingt nicht so gut. Ich hoffe, er kann hier bei uns bleiben.“ Mario und Max waren auch der Meinung. Sie gingen alle schlafen und Max nahm seinen Hund mit. Am nächsten Morgen, nach dem Aufwachen, kam ein Brief von der Tierärztin: „Liebe Familie Müller, wir müssen Ihnen mitteilen, dass Alexander für ein paar Wochen bei uns bleiben muss. Sein Bein muss öfters untersucht werden. Es tut uns sehr Leid. Wahrscheinlich sind es drei Wochen. Aber ich werde immer Fotos schicken oder anrufen und sagen, ob es ihm gut geht. Wir werden morgen kommen und ihn abholen. Mit vielen Grüßen Eure Ärztin Isabella Max las den Brief, sagte „Oh, nein!“ und fing an zu weinen. Er ging zu seinem Hund und verabschiedete sich: „Tschüss, Alexander! Ich werde dich vermissen!“ Ende