Der Schlittschuhlauf

Der Schlittschuhlauf

Von: Djamila, Alter: 9

Am Dienstag ging ich mit meiner kleinen Schwester Ella Schlittschuhlaufen. Allerdings nicht in einer Schlittschuhhalle, sondern auf dem Tessasee. Er liegt mitten im Wald. Als wir loslaufen wollten, befahl Papa mahnend:„Winnie, passt du auf, dass Ella nichts passiert.“ „Klaro“, sagte ich und stapfte mit meiner kleinen Schwester Ella durch den Schnee. Schon bald sahen wir unser Haus nicht mehr, aber dafür, den Tessasee. Er sah wunderschön aus, so vereist und mit den vielen verschneiten Bäumen. Eigentlich wollte ich mit meinem neuen Handy ein Foto machen und es meiner Freundin Vanessa schicken, doch Ella zerrte an mir herum. „Ich will endlich meine Schlittschuhe!“, rief sie und ich holte sie aus meinem Rucksack. Ella schnappte mir ihre Schuhe direkt aus der Hand und zog sie an. Da bekam ich auch Lust auf das Schlittschuhfahren, schlüpfte in meine Schlittschuhe und fuhr wenig später mit meiner Schwester auf dem zugefrorenen See herum. Nach ungefähr zwei Stunden ließ ich mich erschöpft auf das Eis sinken. Plötzlich schrie Ella: „Geh aus dem Weg!“ Doch da war es schon zu spät. Meine kleine Schwester konnte nicht mehr bremsen und schlitterte in mich hinein. Leider so, dass ihr linker Schlittschuh in mein Gesicht schlug. Das tat höllisch weh. Ich weinte los und Ella wusste gar nicht, was sie tun sollte. Schließlich fiel meiner Schwester doch etwas ein: Sie rief mit meinem Handy Mama und Papa an. Diese schrien in das Telefon:„Ist etwas mit Ella?“Aber Ella erklärte das nicht ihr, sondern mir etwas zugestoßen ist. Mama und Papa kamen direkt mit dem Auto zu uns. Dann fuhren sie mich in ein Krankenhaus, wo ich lange warten musste, bis der Arzt kam und mich untersuchte. Die Untersuchung, dauerte nicht lange. Aber danach sagte der Arzt:„Deine Verletzung ist nicht so schlimm. Aber du darfst einige Tage leider nicht zur Schule. Das ist doch okay, oder?“ „Natürlich, ich finde das sogar toll, nicht zur Schule zu müssen! Und das meine Verletzung nicht so schlimm ist, das ist auch gut“, sagte ich lächelnd und war sehr froh.