Der Keller

Der Keller

Von: Janina, Alter: 15

„Hey Stan!! Dich hat grad das heißeste Mädchen der ganzen High School angesprochen und du hast nur gesagt "mal schauen" Was ist eigentlich los mit dir? Wieso lässt du sie einfach so abblitzen?“ Ich hob den Kopf und blickte in Richtung Whitney Broothie. Sie war wirklich wunderschön und dazu auch noch reich. Sie war die Tochter des Nobelrestaurants Besitzer Grand Broothie und diese Restaurants waren bekannt unter den Reichen. Hatte sie mich wirklich nach einem Date gefragt? Mein bester Kumpel Max schaute mich total bescheuert an. „Jetzt geh schon zu ihr und sag ihr, dass du das Date annimmst, Mann!“ „Okay...“ Ich ergab mich und setzte mich langsam in Bewegung. Als ich bei Whitney und ihrer Mädchenclique, die nur aus den schönsten und reichsten Mädels der High bestand, und tippte Whitney, da sie mit dem Rücken zu mir stand, an. Sie drehte sich wie in Zeitlupe um und warf mir ein atemberaubendes Lächeln zu. Ich hoffte jetzt nicht ins Stottern zu kommen. „Whitney... Ich muss dir was sagen.“ „ Ja... Was gibt es denn??“ Sie schien mir ein bisschen eingeschnappt. Hoffentlich gab sie mir keinen Korb. Das wäre echt peinlich! „Also es ist so“ Ich durfte jetzt nicht wie ein Weichei klingen „Ich würde gerne deine Einladung zu einem Date mit dir annehmen. Vorhin war ich nicht ganz bei Sinnen.“ „ Aha so ist das also... Du meinst wenn Mr.Perfect zu mir kommt und meint er wäre vorhin "nicht ganz bei Sinnen gewesen" dann würde ich nachgeben?!“ „Ja...“ gab ich etwas kleinlaut zu. Sie wollte mich also doch vor der ganzen Schule bloß stellen. „So eine Schlange“ dachte ich mir und verkniff das Gesicht zu einem gezwungenen Lächeln. „ Natürlich werde ich da nachgeben. Wer kann so einem süßen Typen denn wiederstehen??“ Mir fiel ein Stein vom Herzen. Sie war doch keine Schlange. Ich fühlte mich als Sieger. „Gut. Dann bis morgen Whitney“ sagte ich und sie gab mir einen leichten Kuss auf meine Wange.“ Ich freu mich auf morgen um ca 15.00 Uhr bei mir?“ Whitney grinste mich an. Als ich wieder zu meinem Kumpel Max ging hörte ich das die Mädchenclique tuschelte. Ich konnte nicht alles verstehen. „Oh mein Gott!! Wie süß!!“ „Er gehört mir!“ Das musste wohl Whitney gewesen sein, denn sonst hätte sich keine von diesen hysterischen Mädels getraut dass zu sagen. Max klopfte mir auf die Schulter. „Gut gemacht,Alter.“ Wir gingen in Richtung Klassenzimmer davon. Nach der Schule fuhr mich Max nach Hause. Er war schon 16 und hatte daher einen Führerschein. Ich stieg aus und klingelte an der Haustür, da ich meinen Schlüssel wohl heute morgen in der Eile liegen gelassen hatte. Meine kleinere Schwester Britney öffnete mir die Tür. „Aha!!“ „Was aha?!“ gab ich genervt zurück. Sie war erst 13 und daher gerade in dieser Zeit wo Mädchen mit dem Schminken anfangen und dieses Zeug. „Hi“ Meine Mum saß am Esstisch. Ich hatte mich wohl etwas verspätet. „Da bist du ja. Stan ich hab mir schon Sorgen gemacht.“ „Mann Mum. Du machst dir echt schon nach zwei Minuten Verspätung Sorgen.“ Gab meine Schwester genervt zurück. Manchmal liebe ich sie. Genau für solche Dinge. Ich setzte mich und schöpfte mir etwas von dem Essen das ich nicht identivizieren konnte auf meinen Teller. Ein Stuhl war leer. Dort sollte eigentlich Dad sitzen doch er war vor einem Jahr gestorben. „Mum ich habe morgen um ca. 15.00 Uhr ein Date das heißt ich kann dir nicht im Laden helfen.“Meine Mum betrieb einen kleinen Lebensmittelladen der eigentlich für diese Gegend sehr gut lief. „Uhhhhh! Wer ist denn das Unglückliche Mädchen?“ „Britney sei einfach still okay?! Nur weil du noch nie ein Date hattest musst du mir nicht den Spaß daran verderben!“ Britney verzog das Gesicht zu einer Schnute. „Also wer ist denn die Glückliche?“ Meine Mum war echt neugirig. „Okay. Es ist Whitney Broothie“ sagte ich triumphierend. Britney riss den Mund auf und brachte keinen Ton mehr herraus. Als sie sich wieder gefangen hatte sagte sie: „Whitney Broothie?? Nicht dein Ernst! Wieso interessiert sich so ein hübsches und beliebtes Mädchen für so einen...“ „Tja sie hat halt Geschmack im Gegensatz zu dir!“ schnitt ich ihr das Wort ab. Meine Mum holte tief Luft, deshalb hielt ich besser den Mund anstat mich mit Brit zu streiten. „Habt ihr euch jetzt eigentlich an dieses Haus gewöhnt oder findet ihr es immer noch so schlimm?“ Wir waren vor 9 Monaten nach Kansas gezogen da unsere Villa für 3 Personen in New York City, der Meinung meiner Mum, zu groß gewesen wäre und zu teuer. Also zogen wir in die Firestreet in ein kleines Haus an einem kleinen Wald. Dieses Haus war etwas gruselig, es hatte Anfangs keinen Strom da es nicht an das Netz angeschlossen war, denn vor uns hatte laut unserem seltsamen Nachbarn Mr. Whopy ein Vampir darin gehaust, und diese zerfallen, wenn sie an Licht kommen, zu Staub. Jetzt hatten wir zwar Strom jedoch hatten Brit und ich immer noch etwas Angst vor diesem Haus, wegen diesen Geschichten die in der ganzen Stadt über es erzählt wurden. „Ich hasse dieses Haus. Was wenn wirklich ein Vampir hier drin gewohnt hat?“ „Aber Britney das ist doch nur alter Aberglaube! Es gibt keine Vampire“ „Wenn du meinst, Mum“ gab meine Schwester zurück. Mich beunruhte jedoch das Mum noch nicht im Keller war. Brit und ich hatten gar keine Lust dort hinunter zugehen denn Mr.Whopy hatte gesagt das Mr.Blood, so hieß der Vormieter, sich nur im Keller aufhielt und das dort wohl auch sein Sarg liegen musste. Er wurde nämlich 1812 tod im Keller gefunden. Am nächsten Morgen war ich etwas aufgeregt denn ich hatte ja ein Date mit Whitney. Ob ihr die Blumen gefallen würden die ich ihr kaufen wollte? Ich hoffte doch zumindestens. Brachte man überhaupt zum ersten Date Blumen mit? Das war zwar nicht mein erstes Date aber trotzdem. Jetzt stand erstmal die Schule auf dem Programm. Heute hatten wir wenigstens keine Mittagsschule also hatte ich genügend Zeit noch mit Max Blumen zu kaufen. Oder sollte ich das alleine machen? Ich überlegte es mir in der Schule. „Jetzt muss ich aber los, sonst komm ich zu spät zur Schule.“ dachte ich. Im Bus schaute mich die ganze Zeit die Mädchenclique von Whitney an. Das nervte ziemlich. Wenigstens musste das Whitney wohl aufgefallen sein denn sie „pfiff“ ihre Mädels zurück. „Eh mann! Die ganzen Mädels stehen auf dich!! Hast du nen Glück.“ „Naja wie mans nimmt“ gab ich etwas uninteressiert zurück, denn ich hörte gerade meiner Schwester zu, die mit ihren Freundinen redete. Ich hatte meinen Namen gehört. „Mein Bruder Stan hat heut ein Date mit Whitney Broothie. Whitney!!! Mein Bruder halt, eben ein toller Hecht. Wetten morgen sind sie zusammen?!“ Ein großes und breites Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. „Max, bringt man eigentlich zum ersten Date Blumen mit?“ Ich musste es einfach wissen, denn ich hatte das Gefühl dass zwischen Whitney und mir heute etwas passieren würde. Außerdem waren die anderen Mädels, mit denen ich schon ein Date hatte, mir nicht so wichtig gewesen wie sie. Sie waren einfach nur „Eintagsfliegen“. „Ich denk nicht das Whitney es von so einem coolen Typen erwartet, dass er einen auf Romantik macht.“ „Aber das wäre doch gerade eine Überraschung für sie.“ Ich konnte mir einen vernichtenen Blick in Richtung Britney nicht verkneifen. Sie streckte mir die Zunge raus. Ich rief ihr zu: „Wenn ich dir schon erlaube mit mir anzugeben, machst du heut die Schicht im Laden mit Mum, die eigentlich meine ist.“ Ich hörte gar nicht mehr auf ihre Antwort, da sie sowieso keine andere Wahl hatte. Ich hatte ja ein Date und wenn das nicht statt finden würde, hätte sie sich ja vor ihren Freundinen blamiert. „Also du würdest mir raten keine Blumen mit zubringen? Hab ich das richtig verstanden?“ hakte ich nochmal nach. „Ja ich denke schon. Vor allem bei Whitney. Wenn du sie nicht beeindrucken kannst hat sie gleich einen anderen zur Hand.“ „Das sieht bei mir ja auch nicht anderst aus. Außer das ich keine Typen an der Hand hab sondern Mädels.“ „Ja stimmt schon. Wenn ihr wirklich ein Paar werdet dann wird es wahrscheinlich viel mehr Singles an der Schule geben.“ Max grinste mir schräg zu. „Genau. Aber laber nicht soviel und steig aus sonst landest du im Nirvada, oder wo dieser Bus auch immer hinfährt.“ Ich hatte mich entschloßen meine Mum zu befrage, was das Thema Blumen anging. Sie riet mir keine mitzubringen. Da beide der Meinung waren lies ich das besser. Um 15.00 Uhr stand ich pünktlich vor Whitneys Tür. Als ich gerade klingeln wollte, riss jemand die Haustür auf. Es war Whitneys großer Bruder. Ich verstand mich ganz gut mit ihm. „Hey Stan! Was willst du denn hier?“ Er hatte einen leicht genervten Gesichtsausdruck. „Ich wollte zu deiner Schwester. Wir haben ein Date.“ Ich druckste ein kleines Lächeln hervor. „Achso. Deshalb hat sie so ewig im Bad gebraucht. Wenigstens hat sie sich diesmal für nen Gescheiten hübsch gemacht.“ Er klopfte mir auf die Schulter. „Danke“ gab ich zurück. Ich wusste nicht ob ich noch klingeln oder einfach reingehen sollte. „Na dann. Noch viel Spaß! Ich muss dann jetzt auch... Whitney?! Dein Date is da!!!“ rief er in die Villa. „Tschau.“ sagte er und lief an mir vorbei. Kurze Zeit später kam Whitney aus der Villa. Sie sah echt super aus. „Hi“ Whitney lächelte und raubte mir damit meinen Verstand. Zwei einhalb Stunden später war unser Date vorbei und wir waren ein Paar. Ich hatte noch nie so ein tolles Gefühl im Bauch. Als ich das Max erzählte war er nicht mehr zu halten. Am nächsten Abend waren Britney und ich alleine zu Hause da unsere Mum mit einer Freundin ins Kino ging. Sie sah es nicht gern wenn die „kleine Britney“ Horrorfilme anschaute also sahen wir uns heute einen an, den ich mir von meinem Kumpel geliehen hatte. Als der Streifen vorbei war saß Brit zusammengekauert auf dem Sofa. „Und wie fandest du ihn?“ fragte ich mit Schadenfreude in der Stimme. „Ach... Ganz okay!“ erwiederte sie mit Unsicherheit in der Stimme. „Hattest du keine Angst? Also ich hätte an deiner Stelle ja Angst gehabt...“ ich wollte nur einmal hören das sie sich gegruselt hatte. “Nein ich hatte keine Angst! Aber du sahst, beim Film, schon so aus wie als ob du Angst gehabt hattest.“ Aha jetzt fing das wieder an. Ich schaute sie mit einem Blick an, der heißen sollte „Ich und Angst? Kannste vergessen.“ „Naja wenn du mich so anschaust dann soll das wohl heißen :>Aber wenn du so selbstsicher bist dann traust du dich jetzt doch sicher in den Keller zu gehen, oder hast du etwa doch Schiss?“ Mir stockte der Atem. Wenn ich jetzt den Schwanz einzog dann hatte das schwere Folgen, vorallem in der Schule. Denn die Schlange Brit erzählte alles rum. „Du verlangst von mir, dass ich meinen Mann steh, aber du bleibst hier oben gemütlich auf dem Sofa sitzen und drehst Däumchen oder was??“ ich wollte einfach nur erreichen das sie die Aktion zurück zog und dass wir uns jetzt nen gemütlichen Abend machten. Denn ich dachte sie würde nie mit runter kommen. „Klar komm ich mit, was denkst du denn? Ich möcht doch ebenfalls den Sarg von Mr. Blood sehen.“ Ich traute meinen Ohren nicht, versteckte meine Unsichherheit jedoch gut. „Na gut. Wenn du das aushälst...“ Ich hoffte das sie spätestens auf der Treppe kehrt machte. „Gut gehen wir los.“ Sie machte echt auf Ernst. Britney nahm den Kerzenständer der auf der Anrichte stand mit und zündete die Kerze an. Ich schnappte mir die Taschenlampe die ebenfalls da rum lag und folgte Brit zur Kellertür. Und Brit machte nicht auf der Treppe kerht. Leider. Wir schlichen die Treppe runter und schauten uns gespannt um. Der ganze Keller war voller Spinnweben und sah aus als hätte man ihn seit tausenden von Jahren nicht mehr genutzt. Brit suchte nach dem Lichtschalter und fand ihn kurz darauf auch. Eine schwache Birne warf ein gelbliches Licht in den Raum. „Ein Wunder das die noch funktioniert“ dachte ich mir. Wir gingen die Steintreppe weiter runter und fanden vor uns Kisten die aussahen als wären sie aus dem 18 Jahrhundert. Brit strich begeistert Staub von den Kisten und eine alte Schrift kam zum Vorschein. „Was da wohl daruf steht?“ fragte sich Britney. „Lies es dann weißt du es.“ gab ich in einem gelangweilten Ton zurück. Innerlich sah es aber ganz anderst aus. Ich war so gespannt, wie bei einer Klassenarbeit wenn man nicht gelernt hatte. „Blutkonserven der Blutgruppe A“ las Britney laut vor. „Was die hier wohl machen?“ „Stell dich doch nicht so dumm an, das sind natürlich die Winterreserven für unseren Vormieter.“ witzelte ich. Gleich darauf strafte sie mich mit einem ihre blöden Blicke. Wir gingen weiter, in eine große Tür wo folgendes eingebrannt war: „Der Zugang zu diesem Raum ist für Unbefugte verboten“ Mir ging ein Schauer den Rücken hinunter. Ich ging tapfer auf die Tür zu. Brit keifte mich an „Kannst du nicht lesen oder was?“ Mir ging das ehrlich gesagt sonst wo vorbei. Ich antwortete ihr nur kurz: „Wir sind doch hier um was raus zu finden oder?“ sie nickte „also siehst du, da müssen wir doch auch diese Tür durchsuchen und außer dem ist dieser Vampier doch schon lange tod.“ Ich drückte die Türklinke hinunter und ging mit Gänsehaut hinein. Drinnen war es stockdunkel. „Mach mal Licht.“ Ich suchte einen Lichtschalter fand aber keinen. Naja egal wir hatten ja ne Taschenlampe und eine Kerze dabei. Die kamen jetzt zum Einsatz. Als das Licht den Raum durchflutete schrie Brit laut los. „NEIN!!!!“ Ich brachte keinen Ton raus sonst hätte ich mir die Seele aus dem Leib geschrien. Als ich wieder denken konnte würde mir klar dass Mr. Blood nie tod gewesen war sondern immer, die ganze Zeit, in unserem Keller gelebt hatte. Mir wurde das klar, als ich meine Mum auf den Knien eines Mannes sah der gerade seine spitzen Eckzähne in ihren Hals rammte. Als er uns bemerkte blieb er ungewöhnlich ruhig. „Merkt euch das eklig braune Gesicht von eurer Mutter, gleich wird es eine vornehme Bläse erhalten und ihr werdet alle bald ebenfalls so schön aussehen.“ Das hätten wir ernst nehmen sollen aber das hatten wir nicht. Leider. „Ja klar... und morgen kommt der Weihnachtsmann! Sie sind echt ein schlechter Schauspieler, wenn man das hier mal sagen darf!“ witzelte ich. „Mein Junge, das ist kein Theaterstück wo du dich amüsierst, sondern das richtige Leben. Aber sobald ich von deinem Blut gekostet habe wirst du ganz anderst denken.“ Mir lief ein kalter Schauer den Rücken hinunter. Ich blickte zu meiner Schwester die nach meiner Hand griff. Sie war verschwitzt aber das war meine wohl auch. Meine Mum lag fast leblos in dem Schoß von diesem Vampier. „Ist sie tod?“ fragte Britney mit zittriger Stimme. „Nein, das heißt, sie kann gar nicht mehr sterben denn sie ist gerade dabei, sie wird aber dank mir wieder zum Leben erweckt.“ Britney zuckte zusammen. „Dank mir“ dachte ich „dank dir stirbt sie doch!“ Unsere Mam war echt blass und hatte ein seltsames Lächeln auf den Lippen. Der Vampier nahm den Kopf meiner Mum, hob ihn an und legte ihn auf eine Kiste. Er näherte sich. Ich stellte mich vor meine kleine Schwester denn wenn es sein musste würde ich für sie sterben. „Du kannst deine Schwester nicht in Schutz nehmen, denn ich griege sie so oder so!“ bedrohte Mr. Blood uns mit einer rauen Stimme. „Und wie wollen sie das anstellen?“ provozierte ich ihn. „So“ hauchte er mir ins Gesicht. Er nahm mich, hob mich unter den Armen hoch und fletschte sein ekliges Gebiss. Ich hörte nur noch das Schluchzen von meiner Schwester und einen unangenehmen Schmerz in meiner Pulsader. Dann schrie ich auf. Als Max am nächsten morgen an unserer Tür klingelte machte keiner auf. Also ging er um das Haus herum, hob einen Stein an und öffnete die Hintertür. Er rief in das Haus hinein aber keiner antwortete ihm. „Stan war heut nicht in der Schule und seine Schwester auch nicht also müssen sie doch da sein.“dachte er. Max ging in den Flur und sah dass die Kellertür offen stand. „Oh mein Gott, die sind doch nicht in den Keller gegangen, da soll doch dieser komische Mr. Blood wohnen!“ Trotz seiner Angst schlich er die Treppe hinunter und rief immer wieder meinen Namen. Als er im Keller angekommen war sah er auch die Blutkonserven die am vorrigen Tag Britney entdeckt hatte. Ihm lief eine Gänsehaut den Rücken hinunter. Als er durch eine Tür ging die schon offen stand, erblickte er etwas was ihn sein ganzes Leben nicht mehr los lassen würde. Vor seinen Füßen lagen Leichen die er zu Stan, Britney und zu dessen Mutter zuordnen konnte. Plötzlich bekam er keine Luft mehr. Max stürmte aus dem Keller raus, und so schnell er konnte, aus dem Haus. Er klingelte bei unserem Nachbarn Mr. Whopy und fragte ob er mal sein Telefon benutzen dürfe. „Klar darfst du das, um was handelt es sich denn?“ fragte dieser neugirig. „Um einen Mord!“ brachte Max mit Mühe herraus. Mr. Whopy riss den Mund auf und gleichzeitig die Tür. Max rannte zu dem Telefon das im Flur stand. „Polizei? Ja hier Maximilian Nord. In der Firestreet 16 ist ein Mord passiert. Nein ich war das nicht, sonst würde ich den Mord doch nicht bei ihnen melden! Ja gut ich warte beim Nachbarn Whopy“ Am nächsten Morgen waren die Leichen weg gebracht, der Tatort untersucht, Max verhört, ebenfalls auch Mr. Whopy und die Zeitung hatte auch schon darüber geschrieben. Drei Tage nach dem Mord war die Beerdigung. Alle waren anwesend. Als die Beerdiegung zu Ende war ahnte keiner was in ihrer Abwesenheit passieren würde. Aus dem Familiengrab erhoben sich drei bleiche Gestalten. Sie schwebten über den Friedhof in Richtung Firestreet, gingen durch die Kellerwände der Nummer 16 und liesen sich nieder. Das Haus war vier Jahre lang nicht mehr bewohnt gewesen, bis ein Mann mit seiner Tochter und seinem Sohn dort einzog. Die Mutter war vor einem Jahr gestorben und nun wollten sie ein neues Leben anfangen. Als die beiden Kinder eines Tages alleine zu Hause waren und einen Horrorfilm ansahen kamen sie auf die Idee mal im Keller nach zu sehen ob die Geschichte stimmte die immer ihr komischer Nachbar Mr. Whopy erzählte. Denn er redete immer von einer Familie die vor vier Jahren im Keller tod aufgefunden wurde und diese Familie sollte jetzt als Vampiere dort hausen. Sie nahmen einen Kerzenständer und eine Taschenlampe mit und machten sich auf den Weg...