Vom
Grottenolm
Eine
Grotte, ziemlich nass,
ziemlich
kalt und ziemlich finster,
hockt
ein alter Olm darin,
ziemlich
nackt und ziemlich blass.
Ziemlich
hilflos, ziemlich blind auch,
einsam
und zurückgezogen
lebt
der greise Grottenolm,
fürchtet
Licht und fürchtet Windhauch.
Fürchtet
auch den Augenblick,
wo zu
ihm das Sterben kommt,
hat
noch viele Wünsche offen,
Grottenolm
wünscht Tanzmusik.
Wie,
ihr findet überflüssig,
was
ein alter Olm sich wünscht?
Ausgerechnet
Tanzmusik
haltet
ihr für wenig schlüssig?
Ach,
was wisst denn ihr vom Leben?
Gleich
in eurer Nachbarschaft
soll
es Aberdutzende
solcher
Grottenolme geben
In den
Grotten dieser Welt
wuchern
unterirdisch Wünsche,
die
nur wer sich selber fremd
für
beschränkt auf Olme hält.