|
|
|
|
Davor steht der Korb. Und sei so gut, trage den Wäschekorb
mit der Wäsche dann noch auf den Dachboden, ja?""Was,
ganz allein? Auf den Dachboden?" fragt Knobi ungläubig.
"Ja, ich weiß", erwidert die Mutter, "du hast
die Wäsche noch nie allein hinaufgetragen, aber ich finde,
du bist doch schon so groß und könntest das ruhig mal
probieren. Ich hänge die Wäsche dann später selbst
auf."
Doch da fängt Knobi gleich an zu protestieren: "So, so!
Ich soll die Wäsche da hochtragen? Nehehehe, mit mir nicht.
Ich bin doch nicht euer Diener!" "Knobi!" sagt die
Mutter jetzt streng. "Ich will jetzt nicht mit dir diskutieren.
Ich habe keine Zeit dazu. Ich koche gerade, wie du siehst, und der
Papa hat sich Arbeit aus dem Büro mitgebracht. Du weißt,
dass wir nachher noch weggehen wollen. Geh jetzt bitte und mach
das!" "Ich sags ja", knurrt Knobi, "ich
sags ja. Immer bestimmst du rum. Immer!"
|
|
|
-11-
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die Mutter hat für Knobi jetzt
aber keine Zeit und sagt böse: "Ich warne dich Knobi, du
machst das jetzt und zwar sofort, sonst erlebst du was! Und ziehe
gefälligst die Sachen wieder aus. Du weiß genau, dass sie
zur Altkleidersammlung kommen. Ich habe keine Lust, diese Sachen ein
zweites Mal zu waschen."
"Ich möchte auch was geschenkt bekommen," mault Knobi.
"Knobi!" ermahnt ihn die Mutter.
Knobi zieht den Kopf ein und verschwindet aus der Küchentür.
Na also, denkt er, da haben wirs ja wieder. Ich sags ja.
Immer dasselbe. Die bestimmen, und ich muss alles machen. Seufzend
begibt er sich in Richtung Keller. Auf der Treppe hat er einige Schwierigkeiten,
die Stufen hinabzusteigen. Immer wieder tritt er auf die viel zu langen
Hosenbeine von Vaters Hose. Die hat er nämlich immer noch an.
|
|
|
|
-12- |
|
|
|
|
|
|
|
weiter |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|