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Freundschaft

Die Wette

Von: Anne, Alter: 16

Es war ein schöner Sommertag. Jimmi war alleine. Normalerweise war sein Freund Ludwig bei ihm, doch dieser war an diesem Tag krank, also beschloss Jimmi allein zum nahegelegenen See zu gehen. Er vertrieb sich oft die Zeit am See, wenn er alleine war. Es war schön ruhig und er hörte gerne den Tieren zu, wie sie zwitscherten oder quakten. Er legte sich ins Gras und schloss die Augen. Jimmi dachte an Ludwig. Wie geht es ihm wohl, dachte er und schlief ein. Er schlief lange. Zu lange, seiner Meinung nach, denn als er von einem lautem Platsch geweckt wurde war es stockfinster. Die Kälte durchzog ihn, und er hatte Angst. Schreckliche Angst. Er hasste die Finsterniss, die alles Licht der Erde verschluckte. Langsam stand er auf. Er wünschte sich zu Hause in seinem Bett zu liegen und zu träumen. Jimmi wusste nicht, was er tun sollte. Es war zu dunkel, um nach Hause zu finden und plötzlich hörte er ein seltsames Geräusch hinter sich. So etwas hatte er noch nie gehört. Es war ein wundervolles Geräusch. Schnell drehte er sich um und als er sah, was das Geräusch hinter ihm von sich gegeben hatte, traute er seinen Augen nicht. Es war ein winzig kleines Wesen, mit Flügeln. Es leuchtete gelb und er wusste nicht , dass es so etwas in Wirklichkeit gab. Es war eine kleine Fee, die sagte: ,,Habe keine Angst, mein Junge! Mein Name ist Rose. Und wie heißt du?" Jimmi zögerte. Er wusste nicht, was dieses Wesen von ihm wollte. ,,Ich heiße Jimmi." sagte er schließlich. Die Fee lächelte ihn freundlich an. ,,Das ist ein schöner Name, Jimmi. Aber was machst du noch so spät am Traumsee?" Jimmi erklärte Rose, dass er am Nachmittag eingeschlafen war und erst mitten in der Nacht wieder aus dem Schlaf gerissen wurde. ,,Dann wird es höchste Zeit, dass du wieder nach Hause gehst." sagte Rose. Jimmi begann zu weinen und sagte: ,,Ich traue mich nicht, so spät noch alleine heim zu gehen." ,,Ich bin mir sicher, dass du es dich traust, du willst bloß nicht. Aber ich werde dich trotzdem begleiten." sagte die Fee und führte Jimmi zu sich nach Hause. Als sie dort angekommen waren, öffnete Jimmi die Haustür und bedankte sich bei Rose. ,, Du musst dich bei dir bedanken, denn du hattest den Mut alleine nach Hause zu gehen." sagte diese und verschwand im selben Moment. Jimmi konnte diese Nacht kaum schlafen. Ihn beschäftigte es einfach zu sehr, was Rose damit gemeint hatte. Am nächsten Tag ging Jimmi erneut zum See, da er die Fee dies fragen wollte, doch sie war nicht da und kam auch nicht mehr. Viele Jahre vergingen und Jimmi machte mit seiner Familie einen Ausflug zum See. Am Abend, als es finster war, sah er ein Glühwürmchen über den See zischen und für einen Augenblick dachte er, Rose gesehen zu haben, und da wurde ihm klar, dass er Rose noch nie gesehen hatte. Es war nur eine Vorstellung, nichts weiter, und er wusste, dass er in dieser Nacht vor vielen Jahren alleine nach Hause gegangen war und nur seine Fantasie ihm Mut gegeben hatte Ende
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Der Weg zum Model

Von: Hanna, Alter: 16

Vera stieg aus der Bahn und sah sich um.Gerade eben war sie in Frankreich angekommen.Am Bahnsteig sah sie eine Frau mit einem Blatt Papier das sie hoch hielt.,Vera Hermann,stand darauf.Vera lief zu dieser Frau und stellte sich vor.,Ich bin Vera Hermann. Sollen sie mich abholen?,fragte sie.,Ja,ich soll dich abholen. Ich bin Larissa Wiegand die Modedeseinerin.Komm davorne wartet unser Bus der uns zum Hotel briengen soll.,Sie stiegen in den Bus und Vera dachte bei sich:,Wow,ich habe die Berümte Modedesinerrin Larissa Wiegand persönlich kennen gelernt. Als sie im Hotel ankammen zeigte ein Page namens Tom Vera ihr Zimmer.Es war ein großes Zimmer mit einem Bett,ein Telefon,ein Fehrnseher,einen Computer und eine Komode.Neben an war ein großes weißes Badezimmer.,Um 7.30Uhr gibt es Abendessen danach haben sie eine Besprechung mit den anderen Models.,,Danke Tom,hier hast du 50cent.Du kannst jetzt gehen.,Als Tom gegangen war mailte sie erstmal ihre beste Freundinn Jojo an. Hy Jojo, Bin gut angekommen.Du wirst nie erraten wenn ich getroffen habe. Larissa Wiegand.Die Modedesinerin. Ich muss mich jetzt fürs Abendessen umziehen. Bye Vera schaltete den Computer aus und zog ihr hellgrünes Kleid an. Dann lief sie runter zum Abendessen.Um 8.00Uhr wurde sie von Larissa ahgeholt und die beiden gingen zum Sall1 um die anderen Models zu treffen.,Hallo,wie ihr schon wist bin ich Larissa Wiegand.Wir haben euch hierher eingeladen damit ihr auf der Modenschau la mode auftretet.Übermorgen ist es so weit.Morgen früstücken wir um 8.00Uhr danach probieren wir die Klammotten an euch an.Denn nachmittag könnt ihr dann so verbringen wie ihr wollt.Entweder schaut ihr euch Paris an oder ihr geht ins Disney land.Am Abend sind Leute von der pariser und der deutschen Zeitung da.auch von der Zeitund mode la pari.Am Montag kommen dann 4Frauen vom Schönheitssallon und machen euch schick.Dann fahren wir zum Festsall und dort bekommt ihr eure Klamotten.Um 20.00Uhr beginnt dann die Modenschau.Aber jetzt geht am besten ins Bett.Morgen ist ein langer Tag.,Vera trank noch schnell eine Cola dann legte sie sich ins Bett und schlief ein. Am nächsten Morgen früschtückte sie mit den anderen Models und dann probierten sie die Klammotten an.Vera musste erst ein langes rotes Kleid anprobieren und dann einen rotweißen Rock mit einem T-Shirt das vorne weiß und hinten rot war.Am Nachmittag fuhr sie ins Disneyland und hatte einen heiden Spaß.Am Abend kammmen Leute von der Zeitung und intervieten alle Models. ,Wie ist ihr Name?, ,Woher kommen sie?, ,Wie alt sind sie?, ,Wie sind sie hierher gekommen?, ,Warum sind sie eingeladen worden?, ,Common tut apelle?, ,Celaj atue?, Als sie fertig gefragt hatten ging Vera ins Bett.Am nächsten Tag wurden ihr die Harre gesteilt und sie wurde geschminkt.Dann fuhren sie zum Festsall.Dort mussten sie sich umziehen.Dann ging es los.Sie liefen den Laufsteg hoch und wieder runter.Hoch und wieder runter.Am Ende gab es einen Riesenapplaus.Dann bekammen sie alle Urkunden und fuhren zurück ins Hotel.Am nächsten Morgen fuhr Vera nach Hause mit dem Gedanken zur nächsten Modeschau wiederzu kommen. ------------E N D E-------
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Ist es Freundschaft?

Von: © Julia, Alter: 16

Als ich klein war, hatte ich viele Freunde in meiner Spielgruppe. Viele kannte ich schon, als ich erst ein paar Monate alt war. Wir sahen uns einmal in der Woche und hatten viel Spaß miteinander. Dann zogen wir um; die Freunde blieben zurück. Dort wo ich hinzog, gab es einen Kindergarten und ich war nun schon alt genug um dorthin zu gehen. Meine Freunde waren nicht hier; und meine Worte wollten nicht heraus. Ich behielt sie für mich. Sie waren das einzige, was ich nicht zurücklassen musste. Die Kinder in diesem Kindergarten blieben "die Kinder", sie wurden nicht zu meinen Freunden. Meine Worte wurden meine Freunde und - ich behielt sie für mich. Wir zogen wieder um. In der Zeit hatte ich schon einen Bruder bekommen. Ich schenkte ihm ein paar Worte. Leider verstand er sie noch nicht, er war noch zu klein. Einen neuen Kindergarten mit neuen und fremden Gesichtern sollte ich besuchen. Ich tat es und es war gut. Mit der Zeit bekam ich wieder Freunde. Freunde, die nicht nur Freunde sind, wenn ihnen langweilig ist und sie ihre "besten" Freunde nicht um sich haben. Nein, es waren Freunde, die mit mir befreundet sein wollten, weil sie mich mochten. Sie mochten mich, obwohl ich meine Worte für mich behielt. Sie verstanden. Umzug - schon wieder. Es tat mir weh, wegzugehen. Es tat mir weh, Freunde zu verlassen. Es tat mir weh, kaum Bekanntes, fast Vertrautes zurückzulassen. Meine Worte für diesen Schmerz behielt ich für mich. 1. Schultag - an einem Ort mit "Fastfreunden" und "nicht-so-ganz"- Freundinnen mit "Hast-du Geld?"- Freunden und "Mach-was- ich-will"- Freundinnen. Sie mochten mich nicht meinetwegen, ich behielt meine herzlichen Worte für mich. Ich suchte mir "Freundinnen", die anders waren als der große Rest und hoffte, sie würde mich verstehen und "mich" mögen. Leider sprach ihr Herz eine fremde Sprache und sie hörten meine Worte nicht, die ich mit meinen Augen sprach. Dann geschah etwas, was ich nie gedacht hätte. Mama ging und nahm uns mit, mich und meinen Bruder, wir zogen wieder um. Wieder verließ ich alle kleinen Freundschaftspflänzchen ohne Chance, sie gießen und pflegen zu können. Schmerz! Angst! Unsicherheit! Ohne Worte. Auch heute bin ich oft allein; Freunde sind schwer zu finden. Wenn ich Freunde finde, muss ich sie dann auch gleich wieder verlassen?? Ich habe Angst. Angst vor Freundschaft. Angst vor dem Schmerz, den man hat, wenn man Freunde verlassen muss. Vielleicht ziehen wir morgen um; dann werde ich meine Worte in meinen Koffer packen und sie für mich behalten, als wären es gute Freunde. Ende
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Federzart

Von: Carolin, Alter: 18

Eine Stimme, so dünn und zart wie eine Feder. Man kann sie nicht hören, nur spüren. Menschen, die nur denken und handeln, erreicht sie nicht. Sie sagt nicht was du tun sollst, eher ist es ein Rat. Manchmal hältst du ihn für überflüssig oder dumm, wirst wütend darüber. Aber er ist richtig. Für dich ist er richtig, für dein Leben. Man könnte sagen: “Dein Herz ist es, das zu dir spricht!” oder “es ist der Ton eines Engels.” Aber das ist egal. Wenn du diese Stimme spürst, dann spielt die Erklärung keine Rolle. Egal wie arm du bist, du kannst sie spüren, dann bist du immer ein Stück reicher als die, die sie nicht hören. Sie kann dir helfen. Doch wenn du sie, die Stimme, nicht willst, dann wird sie gehen. Sie lässt dich allein mit deinem Verstand. Und dann wirst du sie nicht zurückhaben wollen. Dir fehlt etwas, das du nicht benennen kannst. Aber vielleicht spürst du auch den Verlust nicht mehr. Zu denken ist anstrengend und kostet Zeit. Und davon hast du ja zuwenig. Du hast keine Zeit mehr stehen zu bleiben und zu überlegen: “Ist es der richtige Weg, den ich einschlage? Der richtige für mich?” Und wenn du dich doch fragst, dann fällt es dir schwer darauf zu antworten, weil du sie verloren hast, weißt du noch? Deswegen fragst du nicht nach “deinem richtigen Weg” sondern nach dem “einfachsten”, “bestbezahlten”, “hellsten”, “bequemsten”, “billigsten” Weg. Du fühlst dich sicher und hast keine Angst, weil du die Fragen beantworten kannst, mit deinem Verstand. So lebst du dein Leben. Wenn du deiner Erinnerung nach diese Stimme niemals hattest oder sie vor langer Zeit verloren hast, das sagt dir ein nur vages Gefühl, dann wirst du dies alles wahrscheinlich nicht verstehen, wenn du überhaupt bis hierher gelesen hast. Vielleicht hat dir dieser Text einen Stich versetzt. Aber was kann das schon für eine Rolle spielen, nicht wahr?

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JANA LAG IM GARTEN UND SCHLUMMERTE

Von: Anna, Alter: 13

Nach einem ewig langem Winter schien nun endlich wieder die Sonne. Sie hörte die Bäume rauschen und fühlte die angenehme Wärme auf ihren nackten Armen. Vor ihr lagen zwei Wochen Ferien, das hieß ausschlafen, verabreden und das schöne Wetter genießen. Ihr ganzes Bewusstsein konzentrierte sich auf die Natur um sie herum. Jana war glücklich. Plötzlich schreckte sie auf. Es klingelte an der Haustür, und sie musste wohl oder übel aufstehen, weil sie allein zuhause war. Also ging sie in den Flur, drückte die kühle Klinke herunter und zog die Tür auf. Ein Mädchen stand vor ihr, es war ungefähr so alt wie sie und sah eigentlich sympathisch aus. SUSE WAR GANZ SCHÖN AUFGEREGT. Sollte sie vielleicht doch lieber abwarten, bis sie das Nachbarmädchen mal zufällig traf, um ein Gespräch mit ihr anzufangen? „Ach was“, sagte sie sich, „Was spricht denn dagegen, jetzt gleich mal vorbeizuschauen? Sie wird sich bestimmt freuen.“ Sie klingelte. Das Mädchen öffnete ihr. Es war sehr hübsch, das sah man auf den ersten Blick. Suse stellte sich vor: „Hi, ich bin Susanne, wir sind vor ein paar Tagen in das Nachbarhaus eingezogen. Ich wollte dich fragen, ob du vielleicht Lust hast, mal zu uns rüberzukommen.“ „Äh...“, begann das Mädchen, „ja, gerne!“ „Kannst du jetzt kommen, oder lieber wann anders?“ „In einer viertel Stunde würde es gut passen, okay?“ antwortete das Mädchen. „Ja, super, du kannst dann einfach zu mir rüberkommen.“ Die Beiden verabschiedeten sich und Suse ging, froh, dass das Mädchen so nett war. Das Mädchen... Wie hieß sie eigentlich? JANA GING SCHNELL IN IHR ZIMMER. Sie wollte sich ein anderes T-Shirt anziehen, weil ihr altes gelbes Freizeittop aussah wie... ein altes gelbes Freizeittop eben. Nach langem Hin und Her entschied sie sich für ein dunkelblaues T-Shirt mit V-Ausschnitt, kämmte sich noch mal schnell die Haare und ging mit klopfendem Herzen los. Diese Susanne (Was war das eigentlich für ein altmodischer Name!) machte ja einen netten Eindruck, und mutig war sie obendrein. Okay, wahrscheinlich kam es Jana nur mutig vor, weil sie sich selber nie getraut hätte, einfach zu den neuen Nachbarn zu gehen und sich vorzustellen. So war das eben mit ihr: Schüchtern seit sie ein kleines Kind war. Sie lief durch den Vorgarten des Nachbarhauses, der recht kahl war seit die letzten Bewohner ausgezogen waren, und blieb zögernd vor der neu eingebauten, glänzend weißen Haustür stehen. Noch einmal tief durchatmen. „Wovor hast du denn Angst? Diese Susanne scheint dich ja ganz nett zu finden. Und ihre Familie ist bestimmt auch freundlich...“ beruhigte sich Jana. SUSE ÖFFNTE JANA DIE TÜR, begrüßte sie und stellte sie ihrer Mutter vor, die gerade hereinkam. „Geht doch in den Garten, bei dem herrlichen Wetter!“ schlug diese vor. Suse fand die Idee gut, denn der Garten war zur Zeit auch der einzige Ort, an dem man nicht ständig von Handwerkern oder kleinen Brüdern genervt wurde. Sie machten es sich auf der gestreiften Picknickdecke gemütlich und fingen an, sich zu unterhalten. WÄHREND SUSE IHR ETWAS VON DER SCHULE ERZÄHLTE, betrachtete Jana fasziniert die kleine Ameise, die vor ihr über die Decke krabbelte. Die meisten Menschen mochten diese kleinen Tierchen nicht, aber Jana erstaunten sie immer wieder mit ihrer scheinbaren Intelligenz. Auf einmal merkte sie, dass Suse sie etwas gefragt hatte. „Äh... Achso, ja, ich geh auch aufs Friedrich-Meiser-Gymnasium.“ „Langweile ich dich?“, fragte Suse sie, „Sag ruhig Bescheid!“ Nein, nein, Quatsch, ich war nur abgelenkt von der Ameise, sie ist gerade auf meine Hand gekrabbelt. Hier, nimm auch mal, das kitzelt!“ Da passierte auf einmal etwas Seltsames: Die beiden Mädchen durchzuckte für einen kurzen Moment ein komisches Gefühl, und dann sahen sie die Welt auf einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel...
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*UMZIEHEN IST KACKE❗❗❗*

Von: Anna, Alter: 10

Hy,ich heiße Klara und bin 12Jahre alt. Ich lebe in einer wunderschönen aber kleinen Stadt.Vorallem das die Cafeteria in dieser Stadt voll cool ist.Ich ge he dort voll oft mit meinen Freunden hin. Ich hab tausende von Freundinnen ,ich muss mal zählen👆1,2... Annika Leonie Maira Julia Mira Toni und Lena.Na gut, fangen wir mit dem eigentlichen Thema dieser Geschichte an.Und zwar das mein Dady eine Arbeitsstelle gefunden hat,aber die ist weit weit weg .Das heißt das wir 😵UMZIEHEN 😵❗❗❗.Ich habe alle meine Freunde zusammen getrullert und ihnen erzählt💬 das wir noch am Montag mit dem 🚅Zug abreisen🎒 würden.Alle waren das Gegenteil von begeistert. Alle 7Freunde waren so geschockt😱 ,das Annika anfing zu weinen 💦.Und wenn eine weint ,dann fangen plötzlich alle an zu weinen 💦.Annika 💦.Leonie💦.Maira💦.Julia💦.Toni💦.Mira💦.Lena💦.Und natürlich ich(Klara)💦. *EINE WOCHE SPÄTER* Ich sitze gerade im Zug und fahre ungefähr 50 Kilometer weit weg von meinem Heimatort. Was noch doofer ist das Lena heute geburtstag🕯hat.Und das wir statt in eine andere Stadt in ein Dorf ziehe.🌆=🏠. Naja so schlimm wird es vielleicht doch nicht! Aber trotzdem würde ich lieber in der alten Wohnung bleiben.Aber ich weiß nicht was mich im Dorf erleben wird OK,CIAO ICH MUSS JETZT AUSSTEIGEN!Ä MISS THE OLD HOME /VERMISSE MEIN ALTES ZUHAUSE
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Der letzte Ausritt vor der Trennung.

Von: Jenny, Alter: 11

"Na, letzter Ausritt vor der grossen Trennung?", fragte Nickie Julia und Olaf, die gerade zwei Pferde aus dem Sandauslauf führten. Die junge Frau hatte heute keine Zeit zum Reiten und Julia deshalb angeboten, ihre Ponystute Piazza zu bewegen. So konnte das Mädchen noch einmal mit seinem Freund ausreiten, bevor Olaf zu einer mehrtägigen Klassenfahrt nach Wien aufbrach. "Wie werdet ihr nur die zwei Wochen ohneeinander aushalten?", neckte Nickie, währen sie ihre Garage aufschloss. "Es sind nur zehn Tage", berichtigte Julia und zupfte ihren Pferdeschwanz zurecht, bevor sie sich aufs Pferd schwang. "Und soo schrecklich ist es nun auch wieder nicht. Immerhin kann ich dann zehn Tage lang Godi reiten." Godi war Olafs schwarzer Islangwallach. Olaf zog gerade seinen Sattelgurt nach und stieg dann ebenfalls auf. "Und ich gehe in die Spanische Hofreitschule", erklärte der dabei. "Und zwar jeden Tag, auch wenn unser Lehrer ein 'umfangreiches Kulturprogramm' für uns plant. Wenn schon Klassenreise, dann will ich auch was lernen und nicht nur alte Schlösser besichtigen. Wozu brauch ich das, schliesslich werd ich ja doch nie König." Nickie lachte. "Na, ihr seid mit ja ein schönen frisch verliebtes Paar! Keine Tränen, kein Abschiedsschmerz, keine Schwüre, den anderen niemals zu vergessen..." "Nur weil Olaf für ein paar Tage nach Wien fährt?",erwiederte Julia cool. "Also das wäre doch echt übertrieben! Wenn er jetzt irgendwas Gefährliches vorhätte..." "Apropos 'gefährlich'", fiel Nickie ein, als sie gerade in ihr Auto steigen wollte. "Was ich euch noch sagen wollte: Versucht ja nicht wieder, Achmed und seine Reitgruppe im Gelände aufzumischen! ER hat sich letzte Woche bei Gloria beschwert. Schliesslich sind bei eurem letzten Zusammentreffen drei seiner Schäfchen runtergefallen!" Nach dem Ausritt wurde es Ernst für die beiden. Nachdem sie ihr Pferd abgesattelt und geputzt hatten, gingen sie ins Reiterstübchen um die letzte Stunde, die sie noch hatten, zu geniessen. Sie lachten, redeten und fingen an sich zu vermissen. Als Olaf von seiner Mutter abgeholt wurde, gab ihm Julia einen flüchtigen Kuss auf die Backe. Nun war er für 10 Tage weg...
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Die magische Sonnenbrille

Von: Anna, Alter: 12

An einen verregneten Sonntag mussten meine Eltern arbeiten. Also verbrachte ich den Tag bei meiner Großmutter. Meine Großmutter ist eine zarte Frau mit schulterlangen weißen Haaren und tiefblauen Augen. Sie sagte zu mir:,,Anna, ich werde bald sterben, aber ich will dir noch ein letztes Geschenk geben.´´ Ich sah sie verwundert an. Was redete sie denn da? Meine Oma war noch topfit für eine 70-Jährige! Warum sprach sie denn schon vom Sterben? Doch in ihren Augen sah ich, dass sie es ernst meinte. Fragend sah ich sie an. Meine Großmutter nahm aus einer Schublade in ihrem Zimmer eine gelbe Sonnenbrille heraus. Sie gab sie mir und sagte:,,Das ist jetzt sehr wichtig, Kind, dass du mir zuhörst. Setze diese Brille erst am Abend nach meinem Begräbnis auf, nicht früher, hörst du?,´´. Ich nickte. Wenn sie darauf bestand, dann würde ich das auch so machen. Zwei Tage später starb meine Oma. Verzweifelt weinte ich einige Stunden lang. Meine Oma war mir eine zweite Mutter gewesen. Und jetzt war sie tot. Das war für mich ein großer Schock. Dann kam das Begräbnis, und meine Eltern und ich fuhren zum Friedhof um unserer verlorenen Freundin Lebewohl zu sagen. Am Abend des selben Tages dachte ich wieder an die Sonnenbrille. Ich ging in mein Zimmer und setzte sie auf. Plötzlich saß meine Oma auf meinen Bett. Erschrocken schrie ich auf. Aber meine Großmutter sagte mit beruhigender Stimme:,,Ich bin es. Tote verschwinden nicht so einfach aus der Welt. Du kannst meine Seele mithilfe der Sonnenbrille sehen. Sie ist ein Erbstück, das mir meine Großmutter schenkte, als es für sie Zeit wurde zu gehen.´´ ,, Ich bin verrückt geworden...´´, murmelte ich vor mich hin. Doch als ich mich wieder zu meiner Oma hinwendete und ihr in die Augen sah, wusste ich, dass ich mir das nicht einbilden konnte. Niemand konnte sich so tiefblaue Augen einbilden. ,,Oma! Du bist es!´´, schrie ich voller Freude. Mit Tränen überströmtem Gesicht schloss ich meine Großmutter in die Arme. Seit diesem Augenblick setze ich jeden Tag die Sonnenbrille auf und spreche mit meiner Oma über alles was ich erlebt habe. Wenn ich Hilfe oder einen guten Rat brauche, ist meine Oma immer für mich da. Ich werde die Sonnenbrille behalten bis es auch für mich Zeit wird zu gehen. Dann wird sich die Geschichte wiederholen...   ---Diese Geschichte widme ich meiner toten Oma.--
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Hallo , ich bin Marlee ,

Von: Carolina, Alter: 17

und ich bin 13 Jahre alt. Also.. ich bin lustig,symphatisch aber manchmal auch zickig. So wie jeder andere wahrscheinlich. der Rest an mir ist egentlich ziemlich unwichtig , außer einer Sache. Ich habe eine aller aller aller beste Freundin. Sie heisst Lydia , und sie hat Leukämie.. das ist eine Art von Krebs. Das Ding daran ist , das sie nurnoch zirka 7 Monate Lebenszeit hat.. für mich, ziemlich wenig. Sie ist meine aller beste Freundin seitdem wir auf der Welt sind, wir sind sogar im selbem Zimmer geboren , sie ist genau 2 Tage Jünger als ich. Schon mit 2 Jahren hört ich schon das Schluchzen ihrer Mutter. Wahrscheinlich weil sie rausgefunden hatte , das Lydia Leukämie hat... Aber eins weiss ich, Lydia ist meine aller aller aller aller beste Freundin , und ich werde sie nie aufgeben , und nie nie nie vergessen. Egal ob sie tot ist oder nicht. Ich stieg die weißen und langweiligen Treppen des Krankenhauses hoch und schaute meinen Füßen dabei zu , wie sie sich voranbewegten , als ich fast an Lydias Zimmer war , begegnete ich ihrem Arzt und er sagte : ,, Oh , hallo Marlee! Lydia ist gerade bei der Chemo-Therapie , ich hoffe es macht dir nichts aus in ihrem Zimmer auf sie zu warten! '' "Nein, ganz und garnicht Herr Doktor!" "Gut." sagte er und lächelte mir zu. ich ging weiter und betrat Lydias Zimmer. ALmut , Lydias Zimmer-Genossin saß schon auf dem Bett und guckte Fern. sie murmelte mir ein leises "Hi" zu und guckte weiter auf den Fernseher. Ich setzte mich auf Lydia's Bett und schaute zu ALmut hinüber "Duu,Almut?" sagte ich. "Boah man , was ist denn?" "Wie lange Lebenszeit hast du noch?" Sie schaltete den Fernsehr aus und schaute mich mit ihren Tiefen Augenringen an. "Pf,was geht dich das denn an? Aber egal, noch 1 Monat ungefair." "Oh... wie fühlt sich das eigentlich an , zu wissen das man sterben wird?..." "Naja.. es ist halt so.. man kann es nicht ändern. Und irgendwie ist es auch gut.. man befreit sich von den Schmerzen und so weiter.." "Du hast Recht." sagte ich. Almut lächelte mich zum ersten mal an und sagte "Danke das du so viel Mitleid hast. Du bist wirklich süß. " ich lächelte zurück "Aber klar doch.. " dann legte ich mich aufs Bett und guckte mit Almut Fernsehen. Nach einer halben Stunde , kam Lydia ins Zimmer. Sie grinste als sie mich sah , und kam hereingelaufen. "Hi , Marlee!" sagte sie "Hallo , Lydi!" antwortete ich. "Wie gehts dir?" "Och, mir gehts gut und dir?" "Mir auch. Weisst du schon ob du für ein paar Tage aus dem Krankenhaus darfst?" "Neeee, aber der Arzt wollte es mir so ziemlich gleich sagen." "Ah,ok." Wir setzten uns aufs Bett und redeten lange lange Zeit , bis der Arzt reinkam , und ihr eine Mund-Maske überreichte. Lydia setzte sie auf und sagte "Das heisst wahrscheinlich das wir gehen dürfen!" Der Arzt sagte "Du darfst für 7 Monate weg.Deinen letzten Monat musst du zurückkommen. Wir gaben uns die Hände und hüpften wie wild herum. "Jaaaa!" riefen wir im chor. - der letzte Tag bevor Lydia zurück musste. Sie schlief bei Marlee.- "Du,Lydi?" "Ja?" "Ich werde dich so vermissen." "Ich dich auch." "Das hab ich Almut schon gefragt aber.. wie ist es für dich zu wissen das du bald stirbst?" "Ich bin es gewöhnt. Und..es befreit mich von den Schmerzen die ich habe." "Das hat Almut auch gesagt... Lydia? Ich werde dich nie vergessen." Ich gab ihr die Hand,und wir schliefen ein. - Ein Monat später im Krankenhaus.- Lydias Atem war schwer.Eine Träne kullerte über ihre Wange "Ich will nicht sterben" flüsterte sie.. sie wischte sich die Träne ab.. ich sagte "Lydi , ich werde immer bei dir sein. Egal wo du bist. ich hab dich unendlich doll lieb. Und ich werde dich nie nie nie nie nie nie nie vergessen , und ich weiss , das wir uns wiedersehen werden." "Das alles nochmal an dich. Danke für alles , Marlee." dann schlief sie mit einem lächeln ein. Irgendwie , war es traurig zu sehen wie sie stirbt. Aber irgendwie freute ich mich für sie. Sie war von ihren Schmerzen erlöst. Und sie wird immer meine beste Freundin bleiben. - ENDE - Ich hoffe die Geschichte hat euch gefallen ,auch wenn sie ein bisschen Traurig ist , aber ich muss gestehen sowas gibt es wirklich... Ich hoffe sie hat euch trotzdem gefallen :D ♥
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Der böse Fukanala

Von: Alexandros, Alter: 7

Es war einmal ein Mensch der ein böser Junge war. Der böse Junge hieß Fukanala. Das ist ein spanischer Name. Fukanala ist so böse, weil sein Papa auch böse ist. Fukanala ist 13 Jahre alt. Morgen ist sein Geburtstag. Sein Papa hat eine Überraschung für ihn. Sein Geschenk ist, dass er alles machen darf, was er will. Fukanala macht viele böse Sachen. Er macht Sachen kaputt. Er haut andere Kinder und er lacht andere aus und beschimpft sie. Deshalb hat Fukanala nur einen einzigen Freund. Der Freund ist sein Papa. Sein Papa ist sogar noch böser. Er stiehlt Sachen. Er schlägt andere Erwachsene. Fukanalas Papa schimpft Andere und lacht Andere aus. Fukanala mag seinen Papa sehr. Sein Papa ist zu allen Menschen böse und gemein, außer zu seinem Sohn Fukanala. Zu Fukanala ist er lieb. Er liest ihm Geschichten vor. Er spielt mit ihm. Er kocht ihm leckeres Essen und bringt ihn am Abend zu Bett. Fukanala hat ein Geheimnis. Als sein Papa Fukanala an seinem Geburtstag sagt, dass er machen darf, was er will, wünscht sich Fukanala, dass sein Papa nicht mehr böse ist. Vorsichtig und leise sagt Fukanala seinem Papa seinen Wunsch. Der Papa ist überrascht. „Findest du es denn nicht lustig, wenn ich Anderen ein Bein stelle?“ fragt der Papa. Fukanala sagt: „Ja, schon.“ „Aber warum willst du denn dann nicht mehr böse sein, wenn es doch so viel Spaß macht?“ Fukanala sagt: „Ich habe aber keine Freunde. Ich bin ganz alleine. Das macht keinen Spaß.“ „ Sein Papa ist traurig. Darüber hat er noch nie nachgedacht. Von nun an wollen Fukanala und sein Papa freundlich und nett sein. Hoffentlich finden sie bald viele Freunde. Das war ein besonderer Geburtstag für Fukanala. Von nun an wird alles anders.
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Wieso ist Freundschaft wichtig?

Von: Beatrix, Alter: 17

Diese Frage, fragt sich so jeder dritte Schüler der nich gerne in einer Gang oder Klicke sein möchte, sonder lieber auf eigene Faust die Welt kennen lernen möchte! Wieso auch nicht? Da braucht man nicht teilen, muss sich um keinen Sorgen mach, muss man auf keinen Rücksicht nehmen oder sogar sich entschuldigen, wenn man was falsches gesagt hat. Niemand ist hier und meckert wenn die Kleidung nicht schön ist oder macht dir keine Befehle was du zutun hast....etc. Aber..... Was ist wenn?..... Ist Freundschaft wirklich nur eine blöde Erfindung der Menschen?... Oder hat Freundschaft auch einen Sinn?.... ... Genauer überlegt ist Freundschaft das wichtigste der Welt!!!! Warum?.. Freunde können mit dir lachen... Freunde können mit dir fühlen... Freunde können mit dir weinen... Freunde können mit dir Witze machen... Freunde können dich aufmuntern... Freunde können dir den Spaß verderben... Freunde können Lügen erzählen... Freunde können dich verletzen... Freunde hören dir zu... Freunde können dir in Notsituationen helfen... Freunde sind da wenn sonst keiner für dich da ist Freunde erleben mit dir deinen ersten Rausch Freunde sind bei jedem Spaß dabei Freunde schmieden mit dir ausreißer Pläne Freunde feiern mit dir bist du im Krankenhaus liegst ...Freunde sind wichtig egal ob du mit ihnen streitest, lachst oder weinst... Ohne Freunde wäre das halbe Leben grau und schwarz... Ohne Freunde könntest du nie deine Grenzen erfahren... Ohne Freunde wüstest du nie wissen, wie sich dieses Gefühl anfühlt... Ohne Freunde würdest du das Leben nicht aushalten... Ohne Freunde würde dir etwas fehlen... Diese kleine FREUNDSCHATSGESCHICHTE soll euch allen die Augen öffnen... Nehmt eure Freunde mal in den Arm und sagt:DANKE! Danke:*die Zeit die du mir schenkst *das du für mich da bist *das du mich immer zum Lachen bringst *das du mir aus jeder Situation hilfst, auch wenn sie noch so peinlich ist *für jeden kleinen Streit, der uns noch änger aneinander schweist... *das es dich gibt! .......Freunde fürs Leben..... aus ÖSTERREICH
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Die traurige Geschichte eines 16-jährigen Mädchens

Von: Hanna, Alter: 16

Ich möchte eine Geschichte erzählen. Sie ist nicht schön, nichts für Menschen, die auf Happyends in Büchern aus sind. Ich verrate es gleich – diese Geschichte hat kein Happyend. Sie handelt von meiner besten Freundin. Ich bezeichne sie noch immer so, auch wenn sie jetzt nicht mehr hier ist. Die Geschichte ist vor drei Jahren passiert. Hier in Kupsal in der Nähe von Leipzig. Sie ist zu meiner Geschichte geworden. Mein Leben wurde durch sie geprägt, trägt Spuren von ihr. Sie zeigt das echte Leben, so wie ich es niemals so nah bei mir erwartet hätte. Niemand hier hätte es erwartet. Nicht hier. Nicht in Kupsal, wo es nur einen Bäcker, eine Gesamtschule, eine Feuerwehr und seit neuestem einen Penny-Markt gibt; wo man in die nächste Stadt fahren muss, um an eine vernünftige Tankstelle zu kommen. Fee hatte nichts von einer Fee, außer vielleicht am Ende, als sie wie eine Fee zu den Sternen flog. Es hat drei Jahre gedauert, bis ich ihre Geschichte aufschreiben konnte, doch nun werde ich es versuchen. Ich werde Fees Foto ins Licht rücken, ihr Kokosparfüm ins Zimmer sprühen und einfach beginnen. Jetzt. Es fing an im April vor drei Jahren. Da bemerkte ich zum ersten Mal, dass etwas nicht stimmte. Nicht stimmen konnte. Falsch lief. Fee wehtat. Es war ein sehr heißer April. Nicht mal nachts sank die Temperatur unter die 20 Gradgrenze. Alle waren gereizter, allen lief der Schweiß in Strömen übers Gesicht, von einer kühlen Brise war keine Spur. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich von der Schule nach Hause gelaufen bin. Durch den Kies im Park, mit schmerzenden Füßen, weil die neuen dunkelblauen Ballerinas nun doch noch nicht so gut saßen, wie sie sollten. Zu der Zeit besuchte ich noch wie Fee die zehnte Klasse der Realschule und musste mich schon jetzt auf die Abschlussprüfung im Juli vorbereiten. Ich wollte nach Leipzig ziehen, zu meinem Vater, und dort eine Lehre als Kosmetikerin beginnen. Fee hatte vor, sich zur Krankenpflegerin auszubilden, allerdings nicht in Leipzig. Wir würden uns so vermissen. Sie war schon immer meine beste Freundin gewesen. Wir hatten immer zusammengehalten, hatten so viel erlebt und im Winter viele Tage auf ihrer oder meiner Couch verbracht und alte Filme gesehen. Fee nicht mehr jeden Tag sehen zu können, wäre furchtbar. Als ich die Wohnungstür öffnete, roch ich sie bereits. Kokosnussduft. Ihr liebstes Parfüm im Moment. Sie war direkt süchtig danach. Arash, der neue Freund meiner Mutter, konnte es nicht ausstehen. „Feelilein!“, rief ich und sie tauchte vor mir auf. Breites Grinsen. Grüne Augen. Schulterlanges welliges Haar. Schwarzes Top und Jeansmini. Sie umarmte mich stürmisch. Fee war immer ein Mensch gewesen, der seine Gefühle der ganzen Welt zeigte. Sie wollte, dass man sah, wie es ihr ging. Ich weiß noch, dass sie mich dann fragte, ob wir ins Café gehen könnten. Ich stimmte zu. Es war einfach zu heiß in der kleinen Wohnung unterm Dach. Im Café bestellten wir Cola und rückten unsere Stühle soweit wie möglich in den Schatten der grün-gestreiften Sonnenschirme. „Wie war’s bei Sven?“, fragte ich. Sven war Fees Freund. Seit etwa einem Monat. Ich hatte ihn erst einmal gesehen und fand ihn irgendwie seltsam. Für mich war er jemand, von dem ich mich fernhalten würde, begegnete ich ihm auf der Straße. Er hatte kurze braune Haare und einen dünnen Mund. Seine Augen blickten einen immer abschätzend und von oben herab an. Er war mir unsympathisch, auch wenn ich das Fee gegenüber nie erwähnte. Sie wäre verletzt gewesen. Sie nahm die Dinge immer so schrecklich ernst. „Gut. Er zieht ja bald nach Potsdam. Da kann ich ja mitkommen! Die Krankenhäuser da sind sicher nicht schlecht.“ „Fee? Du bist gerade mal sechzehn. Nur weil er drei Jahre älter ist, kannst du nicht einfach allein mit ihm wohnen. Ihr seid erst seit einem Monat zusammen!“ Sie war mal wieder viel zu voreilig. „Ich weiß, dass du ihn nicht magst, weißt du, Su? Ich weiß das. Auch ohne, dass du es mir sagst, und ich finde…“ Ich weiß bis jetzt nicht, was Fee fand. Ihr Handy klingelte und sie wühlte es aus der Unordnung in ihrer dunkelgrauen Tasche. Als sie auf das blinkende Display blickte, verzog sie leicht das Gesicht. Ich war mir sicher, dass es ihre Mutter war, die wollte, dass sie nach Hause kam, darum auch der genervte Gesichtsausdruck, aber auf die Art, wie Fee sich meldete, konnte es unmöglich jemand anderes als Sven sein. „Hallo, Schatz.“ Ihre Stimme bebte. Sie schaute auf ihre Knie und ihre freie Hand verkrampfte sich. Ich runzelte die Stirn. Wusste nicht, was los war. Warum sie sich so verkrampfte. Ich verstand nicht. „Ich muss los“, sagte sie, kurz nachdem sie aufgelegt hatte. Das Beben in ihrer Stimme war noch nicht ganz verschwunden. „Was? Das kann doch nicht dein Ernst sein! Unser Treffen dauerte gerade mal zwanzig Minuten! Das war doch Sven, oder?“ Als sie nickte, den Blick noch immer nach unten gerichtet, das Gesicht ausdruckslos, schüttelte ich verständnislos den Kopf. „Na toll“, sagte ich verärgert. „Toll, ich dachte, wir machen uns einen schönen Nachmittag. Aber nein, Sven funkt dazwischen. Er pfeift und du springst. Wie ein Hund. Du hast ihn doch schon den ganzen Tag gesehen! Warum…“ Doch sie unterbrach mich. Jetzt war Verärgerung in ihrem Gesicht zu lesen. „Du hast keine Ahnung. Und ich springe nicht, wenn er pfeift.“ Damit knallte sie das Geld für ihre Cola auf den Tisch und lief über den Platz zu einem dunklen Auto. Die Scheibe an der Fahrerseite war heruntergelassen, ich konnte Sven erkennen. Ich konnte seine Stimme bis ins Café hören, verstand aber nicht, was er sagte. Ich weiß nur noch, wie wütend sie klang. Er machte wüste Handbewegungen in meine Richtung, stieg dann plötzlich aus und packte Fee am Handgelenk. Jetzt konnte ich auch ihre Stimme hören. Auch sie klang aggressiv, auch wenn ich ein bisschen Angst heraushörte. Sie versuchte sich loszumachen, ihn wegzustoßen, doch er schob sie auf die andere Autoseite und stieß sie ins Fahrzeug. Dann stieg er selbst ein und sie fuhren davon. Fee, dieser Tag war schlimm. Für mich und ich glaube auch für dich. Du hast so gereizt gewirkt, auch als du mit mir zusammen warst, obwohl du versucht hast, es mit guter Laune zu überspielen. Das war neu für mich. Du hast noch nie versucht, deine Gefühle zu verstecken. Du hast mich auch noch nie wegen einem Jungen sitzen gelassen. Und vor allem hast du es noch nie zugelassen, dass man dir wehtut. Und er hat dir wehgetan. Auch wenn du es immer wieder abstrittst. Du hattest immer deinen eigenen Kopf, wusstest immer, was du wolltest, warst die „Stärkere“ in unserer Freundschaft. Er zerstörte dich. Sven zerstörte dich, ich spürte es an dem Tag. Er ließ etwas in dir zerbrechen, das zu dir gehörte. Das machte mir Angst. Ich wusste nicht, was ich machen sollte, was ich tun konnte. Ich hatte Angst, dass ich übertrieb, dass wirklich alles nicht so schlimm war, dass ich es nur falsch verstanden hatte. Tief in mir wusste ich vielleicht, dass das nicht so war, aber ich wollte, dass alles wieder normal wurde, ich wünschte mir, dass alles gut war. Fee, meine beste Freundin, ich tat nichts, was dich von ihm befreite. Aber ich hätte auch nichts tun können. Du hattest dich in ihm festgebissen und ließt nicht mehr los. Du klammertest dich an ihn und machtest, was er wollte. Du warst von ihm abhängig. Nur wusste ich noch nicht, wie sehr. Mit all meiner Liebe, Su Die nächsten Tage versuchte ich mit Fee zu reden, doch sie sprach nicht über Sven. Sie beteuerte nur immer wieder, dass er ihr nicht wehgetan hätte, dass ich sie doch so gut kannte, dass ich wissen müsste, dass sie sich dann wehrte. Ja, eigentlich wusste ich das, aber ich war mir nicht mal mehr sicher, wie gut ich sie kannte. Es gab eine neue Fee, die aus der alten herausbrechen wollte, von ihr Besitz ergreifen wollte, und ich musste das verhindern. Ich wusste nur nicht, wie. Bis jetzt weiß ich nicht, wie ich das hätte verhindern können. Die neue Fee war ein Mäuschen, das keinen eigenen Willen hatte, tat, was man von ihm wollte und niemanden an sich ranließ, der etwas gegen Sven sagte. So viel hatte ich bereits von ihm mitbekommen. Genug um zu wissen, dass ich es nicht mochte. Im Laufe des Aprils fragte ich Fee immer wieder, was mit Sven war. „Du steigerst dich in etwas hinein, das nicht da ist!“, fauchte sie mich eines Tages an. „Wie oft hast du Sven jetzt gesehen? Zwei Mal? Und da meinst du, du kennst ihn? Lass mich doch einfach mal in Ruhe meine Beziehung leben. Er liebt mich! Er würde nie zulassen, dass mir etwas geschieht.“ „Warum guckst du mich nicht an, wenn du so was sagst, Fee? Warum kannst du mir das verdammt noch mal nicht einfach ins Gesicht sagen? Irgendetwas stimmt nicht und ich will wissen, was. Es macht dich kaputt. Und unsere Freundschaft auch.“ „Dann halt dich aus meinen Angelegenheiten heraus!“ zischte sie, und als sie das sagte, schaute sie mich an. Ihre Augen waren zornig, kalt und abweisend. Von dem Tag an merkte ich, wie Fee mir aus dem Weg ging. Wenn wir uns in der Schule sahen, verschwand sie aufs Klo und schloss sich ein; wenn ich versuchte sie anzurufen, drückte sie mich weg und ihre Mutter erzählte mir immer, sie sei nicht da. Was sogar stimmen konnte, denn ich sah sie oft zusammen mit Sven - allerdings immer in seinem Auto. Es war, als würde jemand sie vor mir schützen, und ich war sicher, dass dieser Jemand Sven war. Ich musste mit jemandem darüber reden, doch meine Mutter und ihr afghanischer Liebhaber kamen da nicht in Frage. Immer mehr steigerte ich mich in den Gedanken hinein, dass ich es auch allein schaffen konnte. Ich würde damit fertig werden, nahm ich mir vor. Aber ich schaffte es nicht. Liebe Fee, Sven beschützte dich vor mir, nicht wahr? Du hattest ihm erzählt, was ich von ihm hielt, und jetzt versuchte er uns auseinander zu reißen. Und es sah tatsächlich fast so aus, als würde er es schaffen. Er holte dich von der Schule ab, damit wir nicht zusammen nach Hause gehen konnten, er war ständig in deiner Nähe. Und wenn nicht körperlich, dann gab es dein Handy, das ununterbrochen klingelte. Ich bin nicht dumm, Fee, ich weiß, dass er dich tyrannisierte, auch wenn du noch immer behauptet hast, dass ich mich nur in etwas hineinsteigern würde. Das war nicht so. Du hattest Angst, Sven zu verlieren, wenn dir selbst klar werden würde, dass er nicht gut für dich war. In dieser Zeit verändertest du dich so schrecklich. Es war der schlimmste Sommer meines Lebens. Fühl dich ganz fest in den Arm genommen, Su Ich glaube, einer der schlimmsten Tage dieses Sommers war der 21. Mai. Da fühlte ich mich besonders hilflos, besonders schrecklich, besonders einsam. Aber ich fragte mich auch, wie Fee sich fühlen musste. Wie fühlt sich ein Mensch, der solche Dinge erlebt? Auch wenn ich zu dem Zeitpunkt nicht mal sicher sein konnte, ob Sven ihr wirklich Gewalt antat, sie tatsächlich schlug. Aber die Vermutungen und Indizien begannen sich zu häufen. An diesem 21. Mai, ein Freitag, wenn ich mich richtig erinnere, bin ich in der dritten Stunde, Physik, aufs Klo gegangen. Ich weiß nicht, ob ich es mir jetzt im Nachhinein bloß einbilde, aber ich hatte ein schlechtes Gefühl, als ich die Klinke runterdrückte und die Tür aufstieß. Ich hatte Angst, was mich erwartete, obwohl es doch nur ein Schulklo war! Aber mein Gefühl täuschte mich nicht. Ich sah Fee. Sie stand mitten im Raum, vor den Waschbecken und guckte sich im Spiegel an. Sie schien nicht damit zu rechen, dass jemand reinkommen könnte, denn das schwarze T-Shirt, das sie trug, hatte sie hochgeschoben. Sie blickte auf ihren Oberkörper. Vielleicht war das der Grund, warum sie mein Kommen noch nicht bemerkt hatte. Fast wäre mir lieber gewesen, sie hätte das Oberteil so schnell wie möglich runtergelassen oder wäre einfach nicht da gewesen. Denn das, was ich sah, wollte ich nicht sehen. Blau. Ich sah blau, grün und teilweise auch gelb. Am Rücken, an der Seite, an den Rippen, Fees ganzer Körper war voller blauer Flecken. Es sah einfach nur schrecklich aus. Ich habe noch nie etwas gesehen, das mich so entsetzt hat wie Fees Oberkörper. Ich bewegte mich nicht. Ich konnte nicht. Ich konnte mich weder bewegen, noch sprechen. Ich stand einfach da, in der Tür, betäubt, wie versteinert und guckte auf die Blutergüsse. In dem Moment, in dem ich da stand, kam es mir ewig vor, bis sie mich bemerkte. Wenn ich jetzt noch einmal darüber nachdenke, glaube ich, dass es nur ein paar Sekunden waren. Doch diese Sekunden hatten gereicht, um mir dieses Bild von Fees Körper für immer einzuprägen. Manchmal träume ich davon. „Hau ab.“ Ich zuckte zusammen, als wäre ich von Fee angeschrieen worden. Dabei war ihre Stimme leise und kratzig. Ihr T-Shirt hatte sie mit einem Ruck heruntergezogen. Ich blickte in ihr Gesicht. Die schwarze Schminke war in Striemen darüber gelaufen und ihre Augen glänzten feucht. Sie versuchte, die verlaufene Wimperntusche zu entfernen, hatte allerdings kaum Erfolg. „Hau ab“, sagte sie noch mal. Ich spürte, wie sich mein Magen zusammen zog, wie immer, wenn ich Angst habe. Meine Hände fingen an zu zittern, ich konnte sie kaum noch kontrollieren. „War das Sven?“, fragte ich und deutete auf ihren Bauch. Sie antwortete nicht. Ihre ständige Stille, dieses Abweisende, mit dem sie sich umgab, machte mich rasend. „War das Sven?“, wiederholte ich lauter, fast schreiend. „Lass mich! Geh weg, Su, bitte! Geh einfach weg, bitte, bitte geh!“, flehte sie mich an. Ich hielt es kaum aus, in ihre Augen zu blicken, die sich wieder mit Tränen füllten und dann überschwappten. „Lass mich in Ruhe!“ Sie flüsterte nur. In ihren Augen konnte ich die Wut sehen, die sie gegen mich spürte, aber sie wirkte einfach zu schwach, um mich anzuschreien. „Sag es mir!“ Jetzt schrie ich wirklich. Ich ging zu ihr und schüttelte sie. „Fee! Sag mir, ob das Sven war! Sag es!“ Ich kreischte, merkte, wie die Hysterie die Oberhand bekam. Fee stand vor mir, die Arme vor dem Körper verschränkt, den Kopf eingezogen. „Weißt du eigentlich, wie du aussiehst, Fee? Dein ganzer Körper ist blau! Bitte, wenn du nicht mit mir reden willst, dann geh zu irgendjemandem, der dir helfen kann, geh zur Polizei, zum Psychologen, zu wem auch immer, aber rede mit jemandem!“ Noch während ich das sagte, fiel mir auf, wie dumm das war. Nicht mal ich traute mich, mit jemandem zu reden, wie sollte Fee es dann können?! Ich dachte nicht nach, bevor ich redete. Ich erzählte einfach Dinge, die zu der Situation passten, die ich mal aufgeschnappt hatte, und das, weil ich einfach nicht wusste, was ich sonst sagen sollte. Weil ich überfordert war. „Sag doch mal was!“, schrie ich und meine Stimme schallte von den gekachelten Wänden wider. In entscheidenden Momenten ist die Stimme wertlos, hatte jemand hinter Fee auf die verdreckten Kacheln geschrieben. Ich schüttelte den Kopf und ließ sie los. Ich zitterte immer noch. Trotzig blickte sie mich an. „Ich bin aus meinem Bett gefallen, okay? Letzte Nacht. Lässt du mich jetzt gehen? Wenn du schon nicht verschwindest.“ „Ja, klar!“, rief ich. „Aus dem Bett gefallen! Lass dir doch helfen! Und bleib hier!“ Ich versuchte sie festzuhalten, aber die Tür fiel zu und Fee war verschwunden. Ich stand da und fühlte, wie ich schwächer und schwächer wurde, die Hysterie sich in Mutlosigkeit verwandelte. Ich sank auf den Boden. Ich versuchte mich zu beruhigen, wollte nicht mehr zittern und an nichts mehr denken. Aber das ging nicht. Als ich irgendwann wieder aufstand und in den Spiegel blickte, sah ich, dass ich geweint und es einfach nicht bemerkt hatte. Fee, mein Gott, Fee, so fertig wie an diesem Tag war ich, glaube ich, noch nie. Ich frage mich, ob du sauer auf mich warst, weil ich nichts gemacht habe. Innerlich sauer. Vielleicht hast du gehofft, dass ich alles wieder gut machen kann. Ich konnte das nicht. Ich wollte so gerne Gewissheit. Ich wollte so gerne so naiv sein und dir glauben, dass du aus dem Bett gefallen bist. Aber was hätte dir das geholfen? Ich konnte wenigstens versuchen mit dir zu reden. Ich wusste ja noch nicht, dass es erfolglos sein würde. Nach unserem Treffen auf dem Klo trugst du nur noch lange Klamotten. Pullover, Jeans, Klamotten, die soviel von deinem Körper wie möglich verdeckten. Hatte Sven dir nun auch an Armen und Beinen Verletzungen zugefügt, oder wo waren Röcke und Tops geblieben, die man normalerweise im Sommer trägt? Mein Gott, hatte ich Angst um dich! Aber denk dran, auch wenn ich dich angeschrieen habe, ich habe nie aufgehört, dich lieb zu haben, und werde es auch nie tun. Su So verging die Zeit… Und ich nahm kaum noch etwas wahr. Alles flog einfach so an mir vorbei, die Schule, meine Familie, die Abschlussprüfungen, der ganze Alltag. Nur wenn ich an Fee dachte, sah ich klar. Ich wusste, dass ich ihr helfen musste, weil sie sonst nie wieder aus dem schwarzen Loch herauskommen würde, in dem sie saß. Ich sah Fee nicht mehr oft. Sie ging nur noch selten zur Schule und im Dorf konnte ich weder von ihr, noch von Sven, noch von seinem Auto eine Spur entdecken. Der Gedanke, dass sie versuchte, mich auszublenden, rauszuschieben aus ihrem Leben, machte mich ganz krank. Der Juni ging vorbei, ohne, dass ich auch nur ein Wort mit ihr gewechselt hätte. Ich fühlte mich ganz kaputt, als bestünde ich innerlich aus Glas und sei einfach zerbrochen. Wenn mir Fee doch mal über den Weg lief, erschrak ich immer wieder aufs Neue. Das war nicht die Fee, die ich kannte. Das war ein Wesen, das ich nicht kennen wollte. Ein Wesen mit schwarzen Klamotten, schmalen Schultern, eingefallenen Wangen und Augen, die riesig wirkten. Die Schultern immer hochgezogen, den Kopf ängstlich hin und her zuckend, bewegte es sich fort. Fee hatte immer eine wunderschöne Figur gehabt, schlank und trotzdem weiblich. Jetzt war sie einfach nur mager. Sie sah aus, als würde sie gleich zerbrechen. Es war grauenhaft. Ich weiß noch genau, wie ich eines Abends im Bett lag, mir die dürre, kleine Gestalt im Kopf herumspukte und ich dachte: Ich will sie nie mehr sehen. Ich weiß noch, wie ich vor mir erschrak, mich vor mir ekelte, weil dieser Gedanke so schrecklich war, so egoistisch und so nutzlos. In den Sekunden nach diesem Gedanken fühlte ich mich, als hätte ich sie verraten. Ich machte mir Vorwürfe. Niemandem war geholfen, wenn ich sie nicht mehr sehen würde, am wenigsten Fee. Ich durfte einfach nicht aufgeben, ich durfte sie nicht hängen lassen, ich musste wenigstens versuchen ihr zu helfen. Auch wenn eine Stimme in mir sagte, dass ich das nicht schaffen konnte. Und ich hasste mich dafür, dass ich ihr glaubte. Meine Lieblings – Fee, Ich glaube, niemand kann erraten, wie es dir in dieser Zeit ging. Wenn ich mich schon schrecklich fühlte, wie musste es dir gehen? Wir kamst du damit zurecht? Du hast immer jemanden zum Erzählen gebraucht, wenn es dir schlecht ging, damit deine Gefühle sich nicht in dir“ festfressen“ konnten. Das hast du mir in der sechsten Klasse erklärt und ich nahm mir vor, immer für dich da zu sein. Dieses Versprechen habe ich gebrochen, ausgerechnet dann, als du am meisten jemanden zum Reden brauchtest, als du bestimmt viel zu viele Gefühle in dir hattest, die sich bestimmt alle festgefressen haben. In deiner Seele, tief in dir drin. Immer wieder wollte ich jemandem von dir erzählen, denn dein Leide, riss mich allmählich mit. Ich spürte, dass auch ich schwächer wurde, weniger Energie in mir trug. Was war in dir los, wenn deine Gefühle sich festgefressen haben? Wie hat sich das geäußert? Bitte, verzeih mir, dass ich keine Hilfe für dich geholt habe, Fee. Ich habe es einfach nicht geschafft. Su Anfang Juli beschloss ich, sie zu suchen. Ich wollte mit ihr reden, sie zwingen mit mir zu sprechen, die alte Fee finden. So weit ist es nie gekommen. Aber ich habe Fee gesucht. Stundenlang bin ich durch Kupsal gelaufen, habe überall nach dem dünnen Mädchen gesucht, das sich verloren hatte. Ich glaube, so kann man das ausdrücken. Fee hatte sich verloren. Die Abschlussprüfungen waren vorbei, meine gesamte Schulzeit hier war vorbei. Fee hatte ich seit Tagen nicht gesehen, die letzte Prüfung, Geschichte, hatte sie einfach ausfallen lassen. Ich ging fast täglich zu Fees Haus und fragte nach ihr, aber nie war sie da. Jedes Mal hätte ich fast angefangen zu weinen, wenn ich den freundlichen Blick ihrer Mutter sah, die scheinbar nichts ahnte, und sie sagen hörte: „Nein, Fee ist nicht da. Tut mir Leid, Su. Soll ich ihr was ausrichten?“ Immer der gleiche Spruch. Manchmal fragte sie noch, wie die Prüfungen waren. Warum bemerkte sie nichts? Sie musste es doch bemerkt haben, wenigstens, dass ihre Tochter sich verändert hatte! Aber ihr nettes, faltenloses Gesicht verriet anderes. Als ich eines Tages wieder abgewiesen wurde, konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten. Ich stürzte aus dem Haus, rannte die Hauptstraße hinunter. Irgendwann wurde ich langsamer. Fee, Fee, Fee, klopfte mein Herz. Ich schluchzte und rang nach Luft. Ich weinte wie ein Baby. Und plötzlich hörte ich eine Stimme hinter mir. „Su“, sagte sie. Ich drehte mich um. Schon war mein Gesicht in einen schwarzen, nach Männerdeo riechenden Pullover gedrückt. Meine Arme umschlangen einen Körper, der nur noch aus Knochen bestand. Ich spürte jede Rippe. Es war ekelhaft. Und trotzdem war ich überglücklich, dass Fee da war. Dass sie da war und mich festhielt. Irgendwo in ihr drin musste wohl doch noch die Fee stecken, die ich kannte, das hilfsbereite Mädchen, das keine Tränen sehen konnte. „Sch…“, machte Fee. „Alles in Ordnung. Es wird alles gut.“ Ich blickte sie an und sie ließ mich abrupt los. Ich konnte auch in ihren Augen Tränen schimmern sehen, wie kleine Diamanten, die in der Sonne funkelten. „Was war denn?“, fragte sie, versuchte aber, meinem Blick auszuweichen. Und auf einmal brach sie auf dem Asphalt zusammen. Sie lag da, zusammengerollt, wie ein Baby und ihr Körper schüttelte sich, so sehr weinte sie. „Fee!“, versuchte ich sie zu beruhigen und kniete mich neben sie. Hilflos strich ich ihr über den Rücken, spürte jeden Wirbel herausstechen, spitz wie ein Nagel. Ich wusste nicht, wie ich sie anfassen sollte, nachdem ich monatelang nicht richtig mit ihr gesprochen habe. Sie zitterte, zuckte und weinte heftiger, als ich je einen Menschen habe weinen sehen. Das Glücksgefühl, das mich durchzogen hatte, als sie mich in den Arm genommen hatte, verschwand augenblicklich. Irgendwann wurde sie ruhiger und setzte sich vor mich, die Knie angezogen. „Su, ich muss dir etwas erzählen“, fing sie an. Ich sah ihr Gesicht an. Guckte es genau an, inspizierte es, hielt jede Veränderung fest. Ihre großen grünen Augen, wirkten trotz der Tränen, die noch immer in ihnen schimmerten, stumpf, ihre Wangenknochen zeichneten sich ungesund ab und um ihren Mund waren dünne Falten, die nach unten zeigten und die ich da noch nie zuvor gesehen hatte. Ich merkte mir jedes Detail, speicherte es wie ein Foto in mir ab und behielt es in meinem Kopf. Ich sah die Haarsträhne, die ihr übers linke Auge fiel, den grauen, verwischten Lidschatten, der nicht ganz richtig aufgetragen wurde. Ich bemerkte, dass die Tränen eine breite Spur durch Make-up und Puder geschlagen hatten. „Du…“, wollte Fee fortfahren, doch plötzlich hörte man einen Schrei, der alle Menschen auf der Straße zusammenfahren ließ. „Du kleine Schlampe!“ Ich sah hoch und hätte auch so gewusst, wer so geschrieen hatte. Sven kam auf uns zu. Mit riesigen Schritten, die Augen zusammengekniffen. Fee atmete zischend ein, sprang auf und trat einen Schritt von mir weg. Ich sah die Angst in ihr. Todesangst. Sven packte sie am Oberarm und zerrte sie an seine Seite. „Was machst du hier? Mit der?“, schrie er Fee an. „Wir haben uns zufällig getroffen“, piepste sie zurück, mit einer Stimme, die ich bei ihr noch nie gehört hatte. „Dann sorg verdammt noch mal dafür, dass das nicht noch mal passiert, alles klar?“, brüllte er und schubste sie so stark von sich weg, dass sie taumelte und beinahe das Gleichgewicht verloren hätte. Ich sah mich um. Die Leute taten, als sähen sie nichts. Von Zivilcourage keine Spur. „Sven, wir können uns treffen, wann wir wollen, du spielst dich zwar so auf, bist aber nicht ihr… ihr Macker, der über sie bestimmen kann!“, versuchte ich Fee zu verteidigen. Er beugte sich zu mir vor. „Du hast hier überhaupt nichts zu melden, kapiert? Du hältst schön deine billige Fresse, sonst muss ich dafür sorgen. Und lass die Finger von meiner Freundin, alles klar?“ Er schlug mir auf die Wange. Nicht zu fest, aber doch so, dass meine Hand reflexartig an mein Gesicht schnellte. Ich wollte noch etwas sagen, irgendwas, etwas, das Fee vielleicht helfen würde, aber Sven riss sie an seine Seite und bog mit ihr in eine Seitengasse ein. „Fee!“, rief ich ihnen noch hinterher, so laut ich konnte. Sie drehte sich noch einmal um, die Augen ängstlich aufgerissen und schüttelte hektisch den Kopf. Ich habe nicht gewusst, dass das das letzte Mal war, dass ich ihr Gesicht sehen würde. Ich weiß nicht, was man zu diesem Tag sagen kann, Fee. Ich habe einen Einblick in Svens und deine Beziehung bekommen, einen tieferen, als mir lieb war. Und ich habe endlich aus deinem Mund die Bestätigung dafür bekommen, dass etwas nicht okay war, dass etwas dir nicht gefiel. Denn dein „Su, ich muss dir was erzählen“ reicht mir aus. Ich war glücklich, dass du mich in den Arm genommen hast, ich war so glücklich wie schon lang nicht mehr. Ich dachte, dass jetzt wieder alles gut werden würde, ich glaubte im Prinzip den Worten, die du benutzt hattest, um mich zu beruhigen. Mir sind so viele Gedanken durch den Kopf geschossen. Sie hat sich von Sven getrennt, Sven will sie nicht mehr, solche Gedanken. Aber keiner davon war der Fall. Sven ist so gewalttätig. Das habe ich gemerkt. Und ich habe gemerkt, dass du gegen ihn keine Chance hast. Ich nahm mir vor, ihn anzuzeigen. Ich hoffte, vor allem dir damit zu helfen. Ich wusste ja noch nicht, was am nächsten Tag geschah. Ich schicke dir tausend Umarmungen, Su Fee! Ich wusste, was passiert war. Ich wusste es, als meine Mutter in mein Zimmer kam und meinte, deine Eltern wären da. Ich wusste es, als ich sie im Flur stehen sah, als ich das fleckige Gesicht deiner Mutter bemerkte. Ich wusste, was los war, wollte es aber nicht hören. Dein Vater sprach es aus. Vor einen Zug gesprungen? Himmel, Fee. Ausgerechnet du, die sich immer über die Leute aufregte, die das taten. Am Anfang konnte ich nicht weinen. Ich konnte nichts. Ich war wie in Trance. Deine Mutter weinte, dein Vater sagte etwas und sie gingen. Arash stand mit mir im Flur. Er hatte es gehört. Ich sah seine Lippen den Namen „Nadine“ formen, hörte ihn aber nicht nach ihr rufen. Meine Mutter muss es gehört haben, auch sie kam in den Flur. Heftig gestikulierend redete Arash auf sie ein. Mein Hörsinn kam zurück. Ich hörte ihn mehrmals Fee – Zug – Selbstmord – Eltern sagen. Meine Mutter schrie auf. Es tat mir in den Ohren weh. Sie kam zu mir und drückte mich fest an sich. Sie umklammerte mich und weinte. Ich hing wie ein Stab in ihren Armen. „Oh Gott! Oh Gott, oh Gott, oh Gott!“, murmelte sie. „Nadine“, sagte Arash. „Lass sie doch erstmal allein.“ Für diese Worte liebte ich ihn. Ich zwang mich ihn anzulächeln und ging in mein Zimmer. Meine beste Freundin war tot. Und es war ein Stück weit auch meine Schuld. Ich hatte gewusst, was los war, und hatte nichts getan. Ich hatte nichts getan. Ich hatte es zugelassen. Den ganzen Tag über blieb ich in meinem Zimmer und blickte an den Himmel. Als die ersten Sterne auftauchten, kamen die Tränen. Warst du da jetzt? Hoch oben bei den Sternen, so, wie wir es uns immer ausgemalt hatten? Ich musste mehr weinen und plötzlich kotzen und ich schaffte es nicht mehr ganz aufs Klo. Ich kniete in meinem Zimmer und übergab mich und zwei Hände hielten meine Haare zurück und strichen mir über den Kopf. „Ich habe auch mal meinen Bruder verloren“, sagte Arash. „Sie ist aber nicht meine Schwester“, würgte ich hervor. „Aber so gut wie, oder nicht?“ Ich nickte. Er machte mein Zimmer wieder sauber und brachte mir einen Tee und setzte sich zu mir aufs Bett. Er sagte, ich solle meiner Mutter nicht vorwerfen, dass sie nicht da sei. Er sagte, sie wisse nicht, was sie tun solle. Fee – Arash ist wirklich ein wundervoller Mensch. Er hat lange mit mir geredet. Er weiß, wie es mir geht. Und weißt du, was er noch gesagt hat? Es sei für Feen üblich zu fliegen. Man müsse sie lassen. Ich vermisse dich so. Das werde ich immer. Aber ich werde dich nie vergessen und immer in meinem Herzen haben. Ich weiß, dass ich dich eines Tages wieder sehe. Su Zwei Tage, nach dem es passierte, lag ein Brief an mich in unserem Briefkasten: Liebste Su, wenn man kurz vor der Hinrichtung steht, darf man seine letzten Worte aufschreiben. Meine letzten Worte sollen an dich gehen, auch wenn ich natürlich nicht hingerichtet werde. Wenn alles so läuft, wie ich es geplant habe, müsste ich jetzt tot sein, wenn du diesen Brief liest. Su – du hattest immer so Recht. Ich wollte mir nicht eingestehen, dass Sven ein mieses Schwein ist. Aber ich liebte ihn so. Er war das Wichtigste für mich. Das Wichtigste, was es geben konnte. Und als er sagte, ich solle mich von dir fernhalten, dann tat ich das. Er mag dich nicht sonderlich. Na ja, das beruht, glaube ich, auf Gegenseitigkeit, oder? Ich war so blind. Ich nahm es hin, dass er mich schlug; mit der Zeit fing ich an zu glauben, dass es richtig war. Wenn ich zu kurze Röcke trug, nannte er mich Schlampe, also trug ich keine kurzen Röcke mehr. Ich lebte ein Leben, wie er es wollte. Ich hatte mich nicht mehr. Ich hatte nur noch jemand anderen. Jemanden, der nicht ich war. Jemanden, den ich nicht wollte. Kein Mensch kann leben, wenn er sein Leben hasst, wenn er sich hasst. Anfangs dachte ich noch, dass ich mich ohne Hilfe wieder finden könnte, was kompletter Mist war. Ich selbst war schon zu weit weg. Ich begann mich zu ritzen, wenn Sven mich beleidigte, wenn er mich schlug, hoffte die Schmerzen in meinem Herz mit körperlichem Schmerz zu übertönen. Es funktionierte nicht, ich kam nur leider auch nicht mehr davon los. Ich magerte ab - ich tat alles, um meinen Körper zu zerstören, den ich anfing zu hassen. Dass er mich als fett bezeichnete, machte die Sache auch nicht leichter. Meine Eltern bemerkten nicht, wie dünn ich war, weil ich, wie du sicher bemerkt hast, obwohl Sommer war, lange Hosen und weite Pullover trug. Ich kiffte, griff ein paar Mal sogar zu härteren Drogen, ich wollte alles vergessen, wollte vergessen, wie weh er mir tat. Su… Du hast immer Recht gehabt. Su… ich habe dich behandelt, wie ein Stück Dreck nur weil ich nicht wahr haben wollte, wie schlecht er war. Du warst die Einzige, die merkte, dass ich mich kaputt machte, mein Leben hinschmiss und ich ging einfach nicht auf dich ein, obwohl ich es auch wusste. In mir drin, versteckt. Ich habe ein Kind abgetrieben, ein Kind von Sven. Ich war so naiv und dachte, dass er sich freuen würde, wenn ich ihm sagte, dass ich schwanger sei. Ich dachte, er würde aufhören mich zu schlagen. Von wegen! Er warf mir vor, nicht richtig verhütet zu haben, und schlug mich so lang, bis ich nur noch weinend auf dem Boden lag. Das Kind war keinesfalls von mir gewünscht, wie er das behauptet hatte. Ich konnte es nicht bekommen, nein, ich durfte es nicht bekommen. Also trieb ich ab. Einige Zeit später stoppten meine Tage plötzlich, ich befürchtete schon, dass ich wieder schwanger sei. Ein Test war negativ. Ich las im Internet, warum sie stoppen konnten. Mangelernährung. Ich war unterernährt. Su, mir tut alles so Leid, ich kann das jetzt nicht mal wieder gut machen. Ich weiß, meine Eltern sind nicht die besten, sonst hätten auch sie bemerkt, was mit mir los war, aber ich werfe ihnen das nicht vor. Wenn sie das tun, sag es ihnen. Es ist ok. Su, ich liebe dich so sehr, weil du mich immer retten wolltest, weil du immer da warst. Wir sehen uns in der Ewigkeit – Fee P.S.: Summer of 69… bitte an meiner Beerdigung. Und bitte trag kein schwarz. Trag das pink gelb geringelte Kleid, das ich dir zum letzten Geburtstag geschenkt habe. Fee, die jetzt von hoch oben auf dich runterschaut – von den Sternen aus. ------------E N D E-------
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Der Aufstieg zum Erfolg

Von: Lind, Alter: 10

Es gab mal ein Mädchen die hieß Nicole. Die konnte fantastisch Singen. Aber sie wollte nie Berühmt werden. Es ist Montag in der Schule Nicole hat grade Deutsch. „Deutschbuch seite.25 ´Die Endlose Geschichte´ abschreiben.“ , sagt Fr.Wolkenbein. Nicole schreibt und schreibt und schreibt.. Sie ist fertig bevor es klingelt, ihre Tischnaberin die Lisa heißt ist auch fertig und Lisa ist von Nicole eine ihrer besten Freundin. Jetzt ist Große pause, Nicole spielt wie immer mit ihren besten Freundinnen Lisa, Lena und Klara. Sie spielen Fangen und Lena ist dran, als die Pause dann zu ende war, gingen sie hoch und dann sahen sie ein Plakat wo drauf stand: „Song- Contest am Samstag in der Friedrichallee um 18:00 Uhr.“ „Guck mal Nicole, ein Song- Contest.“ , sagte Lisa. „Lass mich in ruhe damit, du weißt ich möchte dass nicht!“ , sagte Nicole und rennt davon . „Aber du hättest es dir ruhig erstmal überlegen können, bevor du wieder uns alle anbrüllst!“, schreite Klara ihr hinterher. Nach der Schule überlegte Nicole, was die anderen gesagt haben und dachte „ach die haben ja recht, ich hätte ruhig darüber nachdenken können.“ Als Nicole die anderen sah entschuldigte sie sich bei ihnen und sagte: „ihr habt recht, ich werde drüber nachdenken.“ und daraufhin sagte Lisa: „also du machst es ?“ „na ja wir werden sehen , aber das bedeutet nicht das ich es wirklich mache, aber ich habe eine Idee wollen wir nicht einfach alle heute ins Kino gehen und den Film ´Oben´ gucken ? .“ , sagte Nicole und daraufhin antworteten Lena , Lisa und Klara : „na klar !“. „ok dann treffen wir und alle heute an der alten Eiche neben dem Metzger.“, sagte Nicole. Als sie alle an der alten Eiche versammelt waren, gingen sie los. Und als sie dann endlich im Kino waren, kauften sie sich 2x große Tüten Popcorn, 1x eine mega- Cola und 5x tüten Süssigkeiten . Als der Film zu ende war, hatten sie noch immer Hunger und gingen zu Mcdonalds , als sie da waren nahmen sie 1x9-mcnuggets ,3xgroße Cola ,2xgroße Pommes und 3xCheeseburgers . Es schmeckte wunderbar und immer musste Nicole an diesen Song-contest nachdenken und dann fragte Klara: „alles in Ordnung?“ Und Nicole anwortet: „ja natürlich … mir geht’s super !“ , „das sieht nicht so aus, komm schon du kannst mit uns über alles reden.“ , sagte Lena , „ok ok ich denk die ganze zeit über diesen Song- contest nach , vielleicht sollte ich es ja machen aber wer weiss schon ob ich es überhaupt schaffe oder ob ich mich vor dem Gespött der schule mache .“ ,sagte Nicole. Lisa, Lena und Klara sagten: „ das schaffst du schon wenn du es nie machst wirst du auch nie erfahren wie es endet.“ „wahrscheinlich habt ihr recht.“, anwortet Nicole. Lisa, Lena und Klara sagen: „wahrscheinlich?“. Als sie fertig gegessen haben , gingen sie nachhause . Lisa, Lena und Klara kamen aber noch mit zu Nicole nachhause. Sie machten eine ´Pyjama Party´ und weil sie aber ja ihren Schlafanzug nicht mitgenommen hatten , nahmen sie sich einen von Nicole. Sie hatten so einen Spaß mit den Kissen rum zu spielen , dass sie gar nicht merkten wie spät es wurde , dass als es ganz spät war sie erst ins bett gingen . Am Morgen waren sie stink müde und wollten gar nicht mehr aus dem Bett , aber dann mussten sie doch noch aus dem Bett weil Nicoles Mama kennt Strategien . Als sie an der Schule angekommen waren, saßen sie sich sofort auf die nächste beliebige Bank. Dann klingelte es zur 1. Stunde, sie gingen rein und wurden ziemlich zerquetscht. In der 1.Stunde hatten sie Englisch. Fr.Happy ihre Englischlehrerin sagte: „Workbook seite.24 und im Arbeitsheft seite.15. Nicole wurde schnell fertig und bekam deswegen keine Hausaufgaben auf genauso wie ihre Freunde. In der 2.Stunde hatten sie Sport , sie spielten Völkerball , sie spielten und spielten und spielten . Als die Stunde zu ende war , hatten sie noch 2 stunden Sport . Als die ebenfalls zu ende waren . Gingen sie aus der Turnhalle. Jetzt hatten sie Deutsch und in den restlichen Stunden hatten sie auch nur mit ihrer Klassenlehrerin Fr.Wolkenbein und heute hatten sie 8 stunden also gingen sie mit Fr.Wolkenbein ins Kino und sahen Gangs , der neue Kinofilm. Dann als der Film zu ende war sagten Lena, Lisa , Klara und Nicole : „Dieser Film war oberkrass er war so toll!“ . Und dazu bekamen sie noch im Kino Tattos von den Film ´Gangs´. Dann waren sie wieder in der klasse und verabschiedeten sich von Fr.Wolkenbein , und Fr.Wolkenbein von den Schüler/rin . Lisa, Lena, Klara und Nicole gingen zusammen nachhause und wollten wie gestern bei Nicole eine ´Pyjama Party´ machen. Auf einmal klingelte Lenas Handy , sie gang ran : „Hallo? , Hallo Lena ich bin Mama , was ist den ? , du kommst ja jetzt nachhause. Oder? , hm… eigentlich wollte ich wieder bei Nicole übernachten , nein ,nein,nein du musst nachhause kommen , du musst was für mich erledigen, Ok mama ich komme.“ . „ war das deine Mama grade?“ , fragte Nicole. „ja , das war meine Mama , ich muss was bei ihr erledigen, also kann ich nicht mit euch die ´Pyjama Party´ machen.“ ,sagte Lena. „oh , dann machen wir sie am besten gar nicht , weil ohne dich macht es eh kein Spaß .“ , sagte Nicole. 4 Tage später am Song-contest. Nicole ist vorbereitet für den Song denn sie singt, er heisst Fly on the wall. Sie singt wundervoll und die Jury gibt ihr die volle Punktzahl. Und sie gewinnt alle jubeln sie an und vergöttern sie , sie dankt ihren Freundinnen so sehr , weil sie jetzt berühmt und reich wird und jetzt hat sie doch gemerkt dass berühmtheit niemaden was schaden kann.
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Das Meeresmädchen (April2008)

Von: Veronika, Alter: 10

Das Meer war klar und ruhig. Und doch war es so wild, so gefährlich! Und das wusste die 11-jährige Nia ganz genau. Manchmal zog es sie zu sich. Doch dann wehrte sie sich und zog zurück. Denn wenn sie auch nur einen Fuß hinein setzen würde, würde sie sterben! Erfrieren! Einfach so! Eigentlich kam sie damit relativ gut zurecht. Doch manchmal, wenn die anderen am Strand waren, fühlte sie sich einsam. Dann malte und zeichnete sie immer. Meist das Meer und seine Bewohner! Nia ging von der Schule nach hause, als plötzlich Billy auftauchte und sie hämisch angrinste. Billy liebte es, andere Kinder zu ärgern. Am liebsten(und auch am meisten)ärgerte er Nia. Heute trieb er sie zu einer Klippe. Immer weiter an den Rand! Bald konnte sie nicht mehr zurück weichen. Da gab Billy ihr einen Schups und sie stürzte schreiend die Klippe hinunter! Diesmal hatte er es wirklich zu weit getrieben! Da traffen Nia und das Wasser aufeinander! Noch ehe sie sich versah, ließ das Wasser sie passieren. Sie kam nicht dazu, nachzudenken, denn schon im nächsten Moment wurde sie ohnmächtig, vor Aufregung. Und so bemerkte sie auch nicht, das jemand kam und sie vorsichtig auf dem Meeresgrund ablegte. Nach ein paar Stunden wachte sie wieder auf. Sie hoffte, das das alles nur ein böser Traum war. Doch da bemerkte sie, das sie auf dem Meeresgrund lag. Wie konnte das sein? Wieso war sie nicht tod? Da bemerkte sie, das sie einen Fischschwanz hatte und erschrak! Er war Türkis und die Flosse war hellblau mit silber! Sie bemerkte auch, das sie unter Wasser atmen und sprechen konnte! Da kam hinter einem Korallenriff ein Mädchen hervor. Es sah genauso aus wie sie selbst. Es stellte sich als Mia vor. Sie war Nias Zwillingsschwester. Und Nia erfuhr, das sie Seagirls waren! Und die Töchter der Königin! Eine Welle hatte Nia damals an Land gespült! Und man hatte ihr diese Geschichte erzählt, weil sie vielleicht wieder von einer Welle davon getragen werden könnte! Nia dachte gar nicht mehr daran, an Land zurück zu gehen! Wieso auch? Sie hatte eine Familie, eine Schwester und ein zuhause! Hier gehörte sie hin! Die Menschen hatten sie betrogen! Ja gut, sie wussten nichts von dem Fischschwanz und dem anderen Zeug! Aber trotzdem! Sie hatten ihr eine Geschichte erzählt, die sie am Meer hinderte! An Land erzählte Billy beschämt, was er getan hatte! Alle waren sauer auf ihn! Sie wussten ja nicht, das er sie nach hause gebracht hatte! Nia beobachte das und Billy tat ihr Leid! Aber sie konnte ja nicht helfen! Dann würde das Geheimniss auffliegen! Oder besser gesagt: aufschwimmen!
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COLIN,ICH STEH AUF DICH!(JUNI2008)

Von: Judith, Alter: 11

Steht dick und fett in meinem Matheheft. Und ausgerechnet jetzt kommtmein Mathelehrer und guckt sich die Aufgaben,die wir lösen sollen an. "Du sollst Mathematik-Aufgaben lösen,nicht Liebesnachrichten schreiben!", tadelt er mich lachend und geht grinsend weiter. Ansich bin ich ja gut in Mathe,aber was soll ich denn tun,ich steh doch voll auf Moritz. Ich muss die ganze Zeit an ihn denken! Außerdem was soll ich den machen?! Er steht ja auch auf mich,aber es traut sich keiner den ersten Schritt zu machen. Meine Freundinnen sagen immer: " Komm mach du es!Der traut sich das doch nie!Und du weißt doch ganz genau das er auf dich steht!" "Ja,okay.Ich werde ihm heute einen Brief schreiben wo ich frage ob er mit mir gehn will....Dann würde er ihn morgen bekommen.Da der Klassenpostkasten morgen gelehrt wird....." "Steffi,pass auf!",mahnt mein Lehrer wieder. Endlich klingelt es:DRRRRIIIIINNNNGGG Ich rufe meine Freundin Simone zu mir und erzähle ihr wie ich mich entschieden hab. "HURA!Endlich!",ruft sie. Ich holle meine Collegeblock raus und schreibe in meiner schönsten Schrift: Lieber Colin! Willst du mit mir gehn? Ja Nein Deine Steffi So ab in den Briefkasten! Auf den nächsten Tag warte ich sehr gespannt. Als dann endlich der Postkasten gelehr wird,ist Colin natürlich draußen und spielt Fußball. Toll.... Aber schließlich kommt auch er rein,liest sich den Brief durch. Colin guckt sofort zu mir rüber und lächelt und nickt. Ich freue mich total!! Simone natürlich auch. Endlich bin ich mit ihm zusammen. Wir stehen bestimmt schon Monate aufeinander! Judith Ich grüße alle die mich kennen und vorallemn Naomi(eine Freundin von mir). Sie weiß schon welche Bedeutung diese Geschichte hat. Hoffe ich. Ich hoffe auch,dass alles so wird wie es in der Geschichte steht!
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L E O N (März2008)

Von: Linda aus Frankfurt/m, Alter: 45

Im Fußballverein trägt Leon die Zahl 9 auf dem Rücken. Jeden Mittwoch trainiert er von halb fünf bis sechs Uhr in der E- Gruppe. Heute spielt er bei seinem ersten Turnier mit. Leon ist noch Auswechselspieler. Er sitzt auf der Bank und muss zuschauen. Sie spielen gegen eine Mannschaft, die viel besser ist und gegen die sie noch nie gewonnen haben. Es steht immer noch 0:0. Wenn sie das halten können, wäre das schon ein Fortschritt. Leons Freund Daniel ist auf dem Platz. Auch Sven, den sie nicht leiden können, weil der immer so angibt, spielt mit. Er spielt aber in der anderen Mannschaft. Zum Glück ist Miriam nicht unter den Zuschauern. Leon mag Miriam. Er möchte nicht, dass sie ihn auf der Bank sitzen sieht. Da passiert es. Daniel bekommt den Ball und läuft zum gegnerischen Tor. Kurz vor dem Tor will er einen Pass geben, da bekommt er einen Tritt an seine Wade und fällt zu Boden. "Foul, foul", ruft Leon und springt auf. "Foul", ruft er immer wieder und kann sich gar nicht zurückhalten. Es sieht nicht gut aus, Daniel beißt die Zähne zusammen und Sven grinst. "Dieser Schuft", ruft Leon", Elfmeter!" Der Schiedsrichter kümmert sich noch um Daniel, der immer noch am Boden liegt. Das Spiel ist unterbrochen und es herrscht ein großes Durcheinander. Sven grinst schon wieder und zwar direkt in Leons Gesicht. Leon kocht vor Wut. Das wäre das Entscheidungstor gewesen. Plötzlich fühlt Leon eine Hand auf seiner Schulter. "So Leon, mach` dich bereit, du musst gleich einspringen. Daniel muss für die letzten Minuten ausgewechselt werden. Den können wir so nicht weiterspielen lassen", sagt Andi, der Trainer. "O.k., Andi," antwortet Leon und bekommt einen riesigen Schreck. Eigentlich wollte er immer schon spielen, aber nun hat er etwas Angst. Daniel kommt ihm entgegengehumpelt und gibt ihm einen Check. "Der Sven ist ein Idiot, pass auf ihn auf und viel Glück", murmelt er ihm zu, seine Tränen zurückhaltend. Leon läuft auf den Platz, seine Angst ist weg. Er denkt nur noch an den Ball, und das der ins Tor muss. Selbst den grinsenden Sven sieht er gar nicht mehr. Leon soll den Freistoß schießen. Doch den wehrt Sven ab. Ausgerechnet Sven! Das Spiel geht weiter und die Zuschauer feuern die Mannschaften an. Leon hört, wie auch sein Name gerufen wird. "Leon, Leon, Leon". Leon kommt an den Ball, er spielt ihn nach vorne, doch da kommt wieder Sven und versucht, ihn an sich zu reißen. Leon sieht nur den Ball. Da kommt ihm das ausgestreckte Bein von Sven entgegen. Leon springt einfach drüber. Der Ball kommt aus der Luft, Leon nimmt ihn mit dem linken Fuß und schießt ihn direkt ins Tor. "Tor, Tor" jubeln alle begeistert. Das Spiel ist aus. Auch Daniel springt vor Freude auf. Sven liegt immer noch von seiner Grätsche am Boden und wird ganz blass. Leon strahlt. Wieder hört er, wie "Leon, Leon, Leon! "gerufen wird. Er schaut zu den Zuschauer und sieht Miriam mit roten Backen am Rand stehen.  
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