Februar 2019

Der kleine Fisch

Der kleine Fisch und sein Vater unternehmen gerne etwas. Nur heute ist alles anders, denn der Vater denkt nur noch ans Arbeiten Arbeiten und Arbeiten, weil jetzt die perfekte Arbeitszeit ist, meint er. Der kleine Fisch schwimmt ganz einsam und allein durch das Korallenriff, wo er eigentlich immer mit seinem Vater gespielt hatte. Der kleine Fisch hat keine Freunde, weil er die ganze Zeit sagt: „Ich brauche keine Freunde, ich habe meinen Vater zum Spielen!!!“ Also schwimmt der kleine Fisch ganz alleine durch die Korallen. Auf einmal trifft er auf ein Fischernetz. Er kann nicht schnell genug umdrehen und dann verhängt er sich in dem Netz. Sofort wird er mit den anderen Fischen hochgezogen. Er sieht ganz oben fast an der Oberfläche ein paar Fische, die sich unterhalten. Da denkt sich der kleine Fisch, dass er jetzt auch mal Freunde haben will. Also schwimmt er zu den anderen Fischen und fragt:,, Wollt ihr meine Freunde werden?’’ ,, Na klar’’, sagen sie, ,,wir müssen nur hier rauskommen!’’ Da fangen sie an mit dem Maul an das Netz zu knabbern. Und tatsächlich, sie schaffen es gemeinsam, ein kleines Loch in das Netz zu knabbern. Der kleine Fisch staunt, wie stark man zusammen sein kann. Alle Fische schwimmen aus dem Netz raus. Die Fische, die sich bereits kannten und der keine Fisch wollen für immer Freunde sein. Sie beginnen ihre Reise. Sie schwimmen und schwimmen und schwimmen und dabei erzählen sie sich sogar Witze. Der kleine Fisch sagt: ,,Wie schön ist es, wenn man Freunde hat!’’

Ende

© Sinah,9 Jahre Lippstadt/Otto-Lilienthal-Schule




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